Wednesday, November 17, 2021

BBB news: Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar:in, 2021/7

Übersicht über die neuesten Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in. Die gesamte Bibliographie findet sich auf library-mistress.net/berufsbild. - Für alle, die nicht wissen, was das ist: Seit meiner Studienzeit befasse ich mich mit Berufsbild, Tätigkeiten, Image von und Klischees über Bibliothekar_innen und andere Informationsarbeiter_innen. In der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in verzeichne ich Publikationen zu Ausbildung, Außenwahrnehmung, Bezahlung, Berufsbezeichnungen, Berufsbild(ern), (Auto-)Biographien, Darstellung in Literatur und Film, geschlechtsspezifischen Unterschieden, beruflicher Zufriedenheit, Image, Jobaussichten, Karrierechancen, Klischees, Minderheiten, Lebensverläufen, Recruiting, Selbstverständnis, Tätigkeiten, Zertifizierung etc.

Sarah B. Watstein: "Disturbances in the Field: Sexual Harassment and Libraries: Stories from the Front". In: Wilson Library Bulletin 68 (1993) 3, S. 43-45

Pedro Lázaro-Rodríguez: "Lethe and alétheia: a study on cases of sexual harassment towards public library staff in Spain". In: Profesional de la información 30 (2021) 3, e300319 [Lethe y alétheia: estudio sobre casos de acoso sexual hacia el personal bibliotecario de las bibliotecas públicas de España]

Jennifer Campbell-Meier / Anne Goulding: "Evaluating librarian continuing professional development: Merging Guskey's framework and Vygotsky Space to explore transfer of learning". In: Library & Information Science Research 43 (2021) 4, 101119

Cameron M. Pierson / Anne Goulding / Jennifer Campbell-Meier: "Professional Identity as Gateway to Critical Practices: Identity Negotiations of Public Librarians in New Zealand with Implications for LIS Education and Practice". In: Journal of the Australian Library and Information Association 69 (2020) 3, S. 286-301

Allyson Ard / Susan Clemmons / Nathan Morgan / Patrick Sessions / Brett Spencer / Tracy Tidwell / Patricia West: "Library and Information Science? The Results of a Career Survey of MLIS Students Along with Implications for Reference Librarians and Recruitment". In: Reference & User Services Quarterly 45 (2006), S. 236-248

Christina Baum: Feminist Thought in American Librarianship. Jefferson, NC: McFarland 1992

Michael H. Harris: "No Love Lost: Library Women vs. Women Who Use Libraries". In: Progressive Librarian 5 (1992), S. 1-18

Kacy Lundstrom / Britt Fagerheim / Stephen Van Geem: "Library Teaching Anxiety: Understanding and Supporting a Persistent Issue in Librarianship". In: College & Research Libraries 82 (2021) 3S, 389-409

Jody Condit Fagan / Hillary Ostermiller / Elizabeth Price / Lara Sapp: "Librarian, Faculty, and Student Perceptions of Academic Librarians: Study Introduction and Literature Review". In: New Review of Academic Librarianship 27 (2021) 1, S. 38-75

Yumi Shin / Kaye Shelton: "The Perceptions of Academic Librarians in Texas Regarding Library Leadership". In: portal: Libraries and the Academy 21 (2021) 3, S. 455-464

Erin Burns / Kristin E.C. Green: "Academic Librarians' Experiences and Perceptions on Mental Illness Stigma and the Workplace". In: College & Research Libraries 80 (2019) 5, S. 638-657

Saturday, November 13, 2021

BBB news: Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar:in, 2021/6

Übersicht über die neuesten Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in. Die gesamte Bibliographie findet sich auf library-mistress.net/berufsbild. - Für alle, die nicht wissen, was das ist: Seit meiner Studienzeit befasse ich mich mit Berufsbild, Tätigkeiten, Image von und Klischees über Bibliothekar_innen und andere Informationsarbeiter_innen. In der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in verzeichne ich Publikationen zu Ausbildung, Außenwahrnehmung, Bezahlung, Berufsbezeichnungen, Berufsbild(ern), (Auto-)Biographien, Darstellung in Literatur und Film, geschlechtsspezifischen Unterschieden, beruflicher Zufriedenheit, Image, Jobaussichten, Karrierechancen, Klischees, Minderheiten, Lebensverläufen, Recruiting, Selbstverständnis, Tätigkeiten, Zertifizierung etc.

Kimberly Y. Franklin: "Becoming a Black Woman Librarian and Doctorate Recipient in the Academy: A Reflection on Pathways, Intentions, and Transitions". In: Women, Gender, and Families of Color, 4. Juni 2021

Murtaza Ashiq / Shafiq Ur Rehman / Muhammad Safdar / Haider Ali: "Academic library leadership in the dawn of the new millennium: a systematic literature review". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 3

Kasım Binici: "What are the information technology skills needed in information institutions? The case of 'code4lib' job listings". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 3

Kwame Kodua-Ntim / Harry Akussah / Emmanuel Adjei: "Managing stress among library staff in public university libraries in Ghana". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 3

Dustin Fife / Mary Naylor Stephens / Asia Lyons / Melissa Huang: "Leader responsibility for diversity, equity, inclusion & justice in academic libraries: An exploratory study". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 4

Sharon Holderman: "A perspective on librarians as unexpected teaching faculty: The imperative of clear policy". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 4

Robert Perret / Nancy J. Young: "Economic Status of Academic Librarians". In: portal: Libraries and the Academy 11 (2011) 2, S. 703-715

Stephanie A. Jones: "The Occupational Choice Of School Librarians". In: Library Trends 59 (2010) 1, S. 166-187

Husain Ahmed Alansari: "Career choice, satisfaction, and perceptions about their professional image: A study of Kuwaiti librarians". In: Library Review 60 (2011) 7, S. 575–587

V.E. Ikolo / E.F. Ogbomo: "A survey of career intentions and entrepreneurial competencies needs of library and Information Science (LIS) students in Delta and Edo States, Nigeria". In: African Journal of Library, Archives and Information Science 29 (2019) 2

Friday, November 12, 2021

H. C. Artmann - Kein Archivar seiner selbst

Marcel Atze und Gerhard Hubmann, wissenschaftliche Mitarbeiter in der Wienbibliothek im Rathaus und Kuratoren der dort laufenden Artmann-Ausstellung, sprechen am 18. November 2021 über "H. C. Artmann - Kein Archivar seiner selbst".

H. C. Artmann war schon zu Lebzeiten berühmt für seine so aparten wie eigenwilligen Manuskripte. Aber er ging äußerst nachlässig mit ihnen um. Sie blieben an ungezählten Schreiborten liegen, sie wurden verloren, von übereifrigen Hausmeistern beseitigt, gerne verschenkt oder geschäftstüchtigen Händlern überlassen.
Dass der Poet aus Wien-Breitensee kein Archivar seiner selbst war, blieb auch für biographische und editorische Projekte nicht ohne Folgen. Darüber sprechen die beiden Kuratoren und städtischen Archivare, die sich der Pflege der überlieferten und dem Sammeln von unvermutet auftauchenden Papieren aus Artmanns Feder verschrieben haben.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 18. November 2021, um 17 Uhr statt und wird über die Website der Wienbibliothek gestreamt.

Thursday, November 11, 2021

Strategien zur Archivvermeidung - Veranstaltung in Wien

Im FWF-Newsletter wurde ich auf folgende spannend klingende Veranstaltung im Rahmen des Projekts "Dismantling the Archive - The Art of Disappearing" aufmerksam: Strategien zur Archivvermeidung.

Kommen Sie vorbei in unserem neueröffneten, großzügigen Ladenlokal und konfrontieren Sie sich mit dem Desaster des Archivs. Wie entkomme ich dem Archiv? Wie übe ich mich ein in die Kunst des Verschwindens? Was tun gegen den Aufbewahrungsfuror? Wie werde ich Archivtekt, Archivtektin? Lassen Sie sich beraten, besuchen Sie den AGFU-Shop, bestaunen oder erwerben Sie Artefakte des Verschwindens: Briketts aus der Emailschredder-Manufaktur, in Epoxydharz eingegossene Arbeitsnotizen, Zeitteppiche, Portraits automatiques, Handbücher des Vergessens und einiges mehr. Schmökern Sie in unserer Archivbibliothek, surfen Sie auf www.aufhebekunst.net und betätigen sich dort als Handlanger des Verschwindens. Betrachten Sie in der Werkstatt einschlägige Apparaturen oder Sie legen gleich selbst Hand an die Maschinen, schauen kurz ins Archiv-Lager oder pausieren im Live-Lösch-Kino.
Gewöhnen Sie sich an den Gedanken, dass Aufbewahren auch eine Form des Vergessens sein könnte. Und Verschwindenlassen eine starke Form von Erinnerung.
The archive is present. Und Sie sind gefragt.

zu sehen: 8. bis 15. November, täglich 14-22 Uhr, Bräunerstraße 5, 1010 Wien (U3 Stephansplatz). Das Projekt wird von meinem Diplomarbeitsbetreuer, Roland Innerhofer, geleitet, sehe ich gerade :-)

Wednesday, November 03, 2021

CfP von Libreas: Big Scholarly Data

Die Redaktion der Zeitschrift LIBREAS. Library Ideas hat gerade den Call for Papers zum Thema "Big Scholarly Data – Große Datenmengen über wissenschaftliche Informationsprozesse" veröffentlicht:
Am 4. Mai 2021 verkündete Microsoft Research, eine Forschungsabteilung von Microsoft, das Ende von Microsoft Academics Services, ihrer Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur. Sie wurde gegründet, um, nach eigener Aussage, der Forschung den Zugriff auf große Datenmengen über wissenschaftliche Literatur und deren automatisierte Nachnutzung zu ermöglichen. Nun möchte sich Microsoft Research anderen Geschäftsfeldern widmen und verweist auf eine Vielzahl an Alternativen wie Crossref, Semantic Scholar oder Dimensions.

"We remain confident in open and community-driven alternatives to MAS and are pleased to see the recent momentum across the academic ecosystem."

Dem Echo auf diese Entscheidung nach zu urteilen, sind nicht alle ebenso von diesem Schritt überzeugt. Insbesondere der Service, der die Datengrundlage als Graph technisch verfügbar machte, wurde in den letzten Jahren sowohl in der Forschung, etwa in der quantitativen Wissenschaftsforschung, als auch durch Discovery- und Analysedienste breit nachgenutzt. Forschende, die ihre Arbeit darauf ausgerichtet haben, sehen nun vor allem, dass ihnen ihr Bezugspunkt aufgrund einer Unternehmungsentscheidung mit knapper Frist verloren geht.

Wir möchten das Ende der Microsoft Academics Services zum Anlass nehmen, über den Stand und Perspektiven von so genannten Big Scholarly Data an Bibliotheken und weiteren Informationseinrichtungen zu reflektieren. Mit Big Scholarly Data sind Metadaten über das Gesamtaufkommen wissenschaftlicher Aktivität und ihrer Informationsprozesse gemeint. Sie umfassen bibliographische Informationen, Angaben über Autor*innenschaften oder Zitationsdaten und die Inhalte wissenschaftlicher Publikationen selbst.

In praktischer Hinsicht fragen wir nach der gegenwärtigen Rolle von Big Scholarly Data bei der Weiterentwicklung von Informationsangeboten und Dienstleistungen. Welche Angebote werden wie eingesetzt und wie gelingt die Auswertung großer Datenmengen sowohl technisch als auch inhaltlich-organisatorisch? Wo an welchen Einrichtungen wird Big Scholarly Data angewandt und welche Kompetenzen bedarf es? Welche Fragestellungen lassen sich mit Rückgriff auf Big Scholarly Data wie beantworten?

Neben dem Bekanntmachen und Teilen praktischer Erfahrungen möchten wir Big Scholarly Data verstärkt als sozio-kulturelles Phänomen verstehen. Was bedeutet die Abhängigkeit von wenigen Anbietern, deren Daten in Informations- und Monitoringangeboten breit nachgenutzt werden? Entsteht eine Pfadabhängigkeit, die dazu führt, dass unterrepräsentierte Publikationspraxen noch stärker marginalisiert werden? Welchen Einfluss spielen Indexierungs- und Typologisierungsentscheidungen der Anbieter bei der Analyse von wissenschaftlichen Informationsressourcen im erweiterten Kontext des Wissenschaftsmanagements, etwa bei der Planung der Transformation des Zeitschriftenetats einer Bibliothek ins Open Access? Ist Big Scholarly Data die Lösung oder der Katalysator der gegenwärtigen “Auffindbarkeitskrise”?

Die Einreichfrist ist der 31. März 2022.

Tuesday, October 26, 2021

Klischee eines verstaubten Lesesaals

"Auch die neben der Oper gelegene gläserne Stadtbibliothek, die im vergangenen Jahr eröffnet wurde, entspricht nicht dem Klischee eines verstaubten Lesesaals mit meterhohen Bücherregalen und gedämpfter Atmosphäre".

Quelle: ""kulturMontag Spezial aus Oslo": Vorzeige-Architektur in Europas Umwelthauptstadt, Eröffnung Munch-Museum, neuer Jo Nesbø", APA OTS, 22. Oktober 2021

Thursday, October 21, 2021

Tagung "Von der öffentlichen zur offenen Bibliothek"

Was heißt offene Bibliothek? Was bedeutet Bibliothek für alle? Wer kommt in die Öffentliche Bibliothek? Wer kommt (noch) nicht? Können wir die Bedürfnisse der Zielgruppen überhaupt zufriedenstellen? Außerdem: Wie erreichen wir die Menschen, die wir uns als BibliotheksnutzerInnen wünschen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Herbsttagung des Lesezentrums Steiermark. Die Online-Tagung findet am Samstag, 13. November 2021,von 9 bis 14 Uhr statt. Monika Aistleitner, Vorsitzende des Bibliothekar*innenverbands Salzburg, wird als Hauptreferentin, mit Ihrer Hilfe und interaktiv, ausgehend vom Diversity-Ansatz ("Vielfalt als Gewinn für alle") den Versuch unternehmen, Zielgruppenarbeit von mehreren Seiten zu beleuchten. Diesen und alle weiteren Programmpunkte finden Sie unter lesezentrum.at/herbsttagung-21 zum Nachlesen.

Nach der Anmeldung unter office@lesezentrum.at wird der Zugangslink übermittelt.

Tuesday, October 12, 2021

Ausstellung "Alles wird Buch" des Universitätslehrgangs Buchgestaltung

"Alles wird Buch - nicht nicht, sondern mehr!", die Ausstellung der Abschlussarbeiten der Jahrgänge 2019/20 und 2020/21 des berufsbegleitenden Universitätslehrgangs Buchgestaltung an der New Design University St. Pölten, wird am 14. Oktober eröffnet.

"Verschiedene Buchgenres sind zu sehen: Fotobücher nehmen uns auf ungewöhnliche Streifzüge mit oder zeigen uns radikale (Selbst)porträts; Kochbücher machen Lust auf "gsunden" Genuss; Kinderbücher entfalten Geschichten für Sehende und Blinde oder auch für kleine Insektenforscher*innen; Nachschlagewerke laden uns zur Zeitreise durch die Weltgeschichte oder zur Erkundung der Literatur ein – Alle ca. 25 Bücher eint die Auseinandersetzung mit Material und Inhalt. Die analoge "Lesemaschine" lebt: individueller, vielfältiger und üppiger in der Gestaltung denn je".

Ort und Zeit
Ort: STARTraum im Löwenhof – Eintritt frei!
geöffnet von Donnerstag, 14. Oktober 2021, bis Sonntag, 24. Oktober 21, täglich 16:00 bis 20:00 Uhr

Eröffnung
Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18:00 Uhr

Begleitveranstaltungen
Themennachmittag: Vom Konzept zur Form, Samstag, 16. Oktober 2021, 15:00 Uhr
Themennachmittag: Erzählungen mal anders, Sonntag, 17. Oktober 2021, 15:00 Uhr
Themenabend: Aus Blatt wird Buch, Donnerstag, 21. Oktober 2021, 19:00 Uhr


Programm für das gesamte Lesefest "Blätterwirbel 2021" (PDF).

Wien: Gedenksteinlegung für den in der Shoa ermordeten Bibliothekar Julius Mehrer

Am 13. Oktober 2021 wird in der Zirkusgasse 23 in Wien-Leopoldstadt ein Gedenkstein für den in der Shoa ermordeten Bibliothekar Julius Mehrer und seine Familie gelegt. In Zusammenarbeit mit dem Verein "Steine des Gedenkens" gedenken die Büchereien Wien in Anwesenheit des Enkels von Julius Mehrer, Amos Russak, und dessen Familie sowie Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr der Ermordeten (Quelle: Rathauskorrespondenz).

Julius Mehrer war Jude und arbeitete als Bibliothekar bei den damals so genannten Arbeiterbüchereien der Stadt Wien. Im März 1938 wurde er aufgrund seiner Herkunft aus dem Dienst entlassen. Er flüchtete mit seiner Frau Stella nach Belgien, wurde dort aber 1942 verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo er 1943 ermordet wurde. Stella Mehrer überlebte im Untergrund und wanderte später nach Israel aus (mehr auf erinnern.at)

Friday, September 10, 2021

Annotated Bibliography of Gay and Queer Males in Mystery

Der Bibliothekar und Forscher Matt Lubbers-Moore verzeichnet in der annotierten Bibliographie "Murder and Mayhem" schwule und queere männliche Figuren in englischsprachigen Krimis von 1909 bis 2018. Er "collects and examines every mystery novel to include a gay or queer male in the English language starting with the 1909 Arthur Conan Doyle short story 'The Man with the Watches,' which is included in its entirety. Authors, titles, dates published, publishers, book series, short blurbs, and a description of how involved the gay or queer male character is with the mystery are all included for a full bibliographic background".

ReQueered Tales

Lubbers-Moore ist - gemeinsam mit Justene Adamec und Alexander Inglis - Mitbegründer des Verlags ReQueered Tales. Der Verlag hat sich zur Aufgabe gesetzt, schwule und lesbische Literatur aus den 1960ern bis 1990ern wiederaufzulegen: "Perhaps forty years of gay fiction – and notably gay and lesbian mystery, detective and suspense fiction – has been teetering on the brink of obscurity. Orphaned works, orphaned authors, many living and some having passed away – with no one to make the case for their creations to be returned to print (and e-print!)."

Hinweis auf den Verlag aus dem Blog Meg Perry Books. Siehe auch Beitrag auf der Seite von Lambda Literary.

Tuesday, July 13, 2021

geschlechterspezifische Artikel abgekürzt

Die Paris-Lodron-Universität geht bei der Formulierung ihrer Stellenausschreibungen so vor:
"Um eine geschlechtsneutrale Formulierung zu gewährleisten, werden geschlechterspezifische Artikel, Pronomen und Adjektive im Text abgekürzt dargestellt".
Das liest sich dann beispielsweise so: "An der AB Universitätsbibliothek gelangt die Stelle e. Referent*in gemäß Angestelltengesetz, Verwendungsgruppe IIIb des Kollektivvertrages der Universitäten zur Besetzung".

Gegenbeispiele hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier in diesem Blog.

Bibliothekar im Bann von Hexen?

Über einen Bericht auf JazzEcho.de habe ich einen weiteren Eintrag für meine Sammlung von Filmen mit Bibliothekar*innen entdeckt, "La Strega in Amore". Der Film basiert auf der Erzählung "Aura" des mexikanischen Schriftstellers Carlos Fuentes:
"La Strega in Amore" (Die verliebte Hexe) ist ein Film aus dem Jahr 1966, in dem ein schüchterner Bibliothekar in den Bann einer alten Dame und ihrer atemberaubend schönen Tochter gerät. Sind es Hexen?
Laut Internet Movie Database kommt ein Historiker in eine Schlossbibliothek, um antike erotische Literatur zu übersetzen. Dabei gewinnt er den Eindruck, dass hier übernatürliche Kräfte am Werk sind. Im Blog "Giallo fever" schreibt K.H. Brown: "Somewhat disturbed by these coincidences and the old woman's eagerness to have him take the job, despite his not being a librarian, Sergio attempts to leave". Jetzt müsste ich das Buch lesen oder den Film anschauen, um zu entscheiden, ob die männliche Hauptfigur wirklich ausreichend Bibliothekar oder bibliothekarisch tätig ist und somit eine Aufnahme in meine Bibliographie verdient...