BBB news
Labels: profession
Monika Bargmann aka library mistress posts stuff about librarians, libraries, books, reference books & databases, reading & writing - especially science fiction, fantasy & utopias - that she comes across in work hours & leisure time (mostly in German & English, sometimes also in other languages)
Labels: profession
Labels: libraries
Zweiter Teil der unregelmäßig erscheinenden Reihe "Gesetze und Verordnungen Josephs des II" (Teil 1).
Labels: government information, miscellanea
Herr Apotheker, guten Morg'n,
Ich will um Rath Sie frag'n;
Mein Weib die sauft und macht mir Sorg'n,
Es ist nicht zu ertrag'n.
Was meinen Sie, was soll ich thun,
Hilft nicht ein' Medizin?
Sie kränkt mich sehr, ich kann nicht ruh'n,
ich komm' beinah' von Sinn.
Der Apotheker empfiehlt dem Ehemann, seiner Frau "eine Hand Fünffingerkraut" ins Gesicht zu werfen (!): "D'rauf kriegt sie eine blaue Haut, Allein das schadet nicht".
Labels: libraries
Labels: libraries
Labels: archives, profession
Labels: profession
Labels: libraries, profession
Labels: libraries
Labels: reading diary
Labels: books and reading
Labels: libraries
Labels: government information, libraries, online searching
Labels: miscellanea
Labels: libraries
Labels: books and reading, science fiction
Labels: libraries
Im bibliothekarischen Alltag bewegen wir uns immer an der Grenze zwischen Auswahl und Zensur, im Spannungsfeld von Bildungsanspruch und Entlehnzahlen. Die bibliothekarische (Be-)Wertung verschiedener Genres oder Medientypen und der literarische Anspruch verändern sich aber mit der Zeit: Thekenbibliotheken, in denen die BibliothekarInnen bestimmten, was den LeserInnen zumutbar sei, gehören der Vergangenheit an. Science Fiction-Literatur, Comics und Computerspiele galten lange Zeit als nicht sammelwürdig, sind heute aber aus dem Bestand vieler Bibliotheken nicht wegzudenken. Der Umgang mit erotischer Literatur aus dem "Giftschrank" wurde früher nur verheirateten, moralisch gefestigten Bibliothekaren fortgeschrittenen Alters zugemutet.
Bei der Herbsttagung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare wollen wir unter anderem die folgenden Fragen diskutieren: Was kommt in die Freihandaufstellung, was in den "Giftschrank"? Was wird empfohlen, was verschwiegen? Wo ziehen wir die Grenzen zwischen "Schund" und "wertvoller Literatur"? Ist es besser, irgendetwas zu lesen als gar nichts? Was ist wichtiger: Bildungsanspruch oder Unterhaltungswert? Sollen wir Trivialliteratur in den Bestand aufnehmen, wenn wir so die Entlehnzahlen steigern und unseren Träger beeindrucken können? Wie verändert sich die bibliothekarische und literarische Wertung? Welche Bestände bilden heute die "Secreta" und "Remota"?
Labels: books and reading, libraries
Labels: miscellanea
Labels: books and reading, women
Labels: libraries
Labels: libraries