Tuesday, May 17, 2022

BBB news: Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar:in, 2022/1

LaVerne Gray: "Naomi Willie Pollard Dobson: A Pioneering Black Librarian". In: Libraries: Culture, History, and Society 6 (2022) 1, S. 1–20

Debra Gold Hansen: "Library Wars: The Making of Librarianship at the Los Angeles Public Library, 1890–1910". In: Libraries: Culture, History, and Society 1 (2017) 1, S. 97–125

Christine Pawley: "'Missionaries of the Book' or 'Central Intelligence' Agents: Gender and Ideology in the Contest for Library Education in Twentieth-Century America". In: Libraries: Culture, History, and Society 1 (2017) 1, S. 72–96

Claudia Horning / John J. Riemer: "Introduction. Setting Standards to Work and Live By: A Memorial Festschrift for Valerie Bross". In: Cataloging & Classification Quarterly 56 (2018) 2+3, S. 115-117

John J. Riemer: "The Professional Career and Life of Valerie Bross". In: Cataloging & Classification Quarterly 56 (2018) 2+3, S. 118-127

Über Umwege in den Lesesaal

Vor kurzem wurde das neu gestaltete Areal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eröffnet. Dazu schreibt der Betriebsrat am 11. Mai 2022 in einer Presseaussendung:
Bibliothek und Tiefspeicher sind nicht über einen durchgehenden Lift verbunden, Bücher und Archivalien können daher nur über Umwege in den Lesesaal gebracht werden. Für – auch in Zeiten der Digitalisierung – notwendige Zuwächse in Bibliothek und Archiv ist platzmäßig nicht vorgesorgt.

Arbeitssitzung des Netzwerks Dekolonialisierung von Bibliotheken am 2.6.2022

Im Frühjahr 2021 wurde das Netzwerk Dekolonialisierung von Bibliotheken im DACH-Raum begründet. Am deutschen Bibliothekskongress in Leipzig gibt es nun eine öffentliche Arbeitssitzung.
Wir sind ein offenes und unabhängiges Netzwerk, das den überregionalen fachlichen Austausch anregen möchte. Wie können wir angesichts starrer Strukturen, Geschäftsgänge und Regelwerke Dekolonialisierung in Bibliotheken sowie Wissensinfrastrukturen auf die Agenda bringen und ausgestalten?

Alle Interessierten, die sich gerne am Dialog und weiteren Aufbau des Netzwerks beteiligen möchten, sind beim Leipziger Bibliothekskongress eingeladen:

  • zum formlosen Austausch und persönlichen Kennenlernen am Mittwoch, den 01.06. ab 19 Uhr im Cafe Cantona, Windmühlenstr. 29, 04107 Leipzig (wir bitten um vorherige Anmeldung bei schuerer@hgb-leipzig.de)
  • zu unserer öffentlichen Arbeitssitzung auf dem Bibliothekskongress am Donnerstag, den 02.06., 14:00-16:00 Uhr im Vortragsraum 11 (Details zu unseren Besprechungsinhalten sind hier zu finden: https://decolonizethelibrary.miraheze.org/wiki/Wir_auf_dem_Bibliothekskongress.

Für alle, die nicht persönlich vor Ort sein können/möchten, wollen wir eine Beteiligung am Arbeitstreffen via Zoom ermöglichen und bitten vorab alle (auch, die, die vor Ort sein werden) um Registrierung: https://uni-leipzig.zoom.us/meeting/register/u5YldOCrpz4iHtcB0dlyuc3dcRItRlohjZPM. Alle im Vortragsraum Anwesenden bitten wir darum, ein Handy und ein Headset mitzubringen.

Wir heißen Bibliothekar*innen, Auszubildende, Studierende und (derzeit) nicht an Bibliotheken Beschäftigte herzlich willkommen, sich zu beteiligen und freuen uns auf regen Austausch!

Quelle: Inetbib.

Tuesday, April 19, 2022

UC Santa Barbara: Keyword Cultures

Gerade auf Twitter entdeckt: Leila Stegemoeller bietet bei den Summer Sessions der UC Santa Barbara einen Kurs zum Thema "Keyword Cultures" an. Ich kann daran ja nicht teilnehmen, aber ich finde den Blickwinkel sehr spannend:
"There is a popular joke among digital marketers – that the best place to hide a dead body is on page two of Google. One of the many techniques Search Engine Optimization (SEO) experts employ to save their own pages from obscurity is keyword strategy: determining what search terms or phrases to associate with their brand, and adjusting pages or purchasing Google ads accordingly. On platforms like Twitter, Facebook, TikTok, and Instagram, keyword search and hashtags function similarly for advertisers, companies, and individuals. Whenever we google something, organize files, or search through a book's index, we are using keywords. In disciplines like literary study, when we follow the repetition of a term through a work to unlock a hidden meaning, we are treating it as a keyword. And following cultural critic and literature professor Raymond Williams, when we refer to "democracy," or "the media" at all, we are employing a socially complex keyword. This course teaches students to think of the keyword in several ways: first, as a cornerstone of traditional literary or rhetorical analysis; second, as a central concept in digital humanities methods for analyzing texts; and finally, as a cultural unit that shapes our thinking in search engines, on social media, and in our larger social world."

Vielleicht könnten wir Frau Stegemoeller einmal für einen Gastvortrag gewinnen...

Tuesday, April 12, 2022

Einladung zum Online-Workshop "Geschlechtergerechte Sacherschließung" am 11. Mai 2022

Im Jahr 2012 habe ich den Beitrag "Österreich: Der Gender-Marsch durch die Institutionen für die Interessengruppe Wissenschaftliche BibliothekarInnen Schweiz geschrieben. Darin heißt es "Wir planen einen Workshop zum Thema Sacherschließung". Zum Zehn-Jahres-Jubiläum dieser Absichtserklärung ist es nun endlich soweit - dank des Nachdrucks und Engagements meiner lieben Kolleginnen von der "Neigungsgruppe Sacherschließung" Susanne Blumesberger, Andrea Gruber & Evelyne Luef. Hier also - endlich! - die Einladung.

Der Online-Workshop "Geschlechtergerechte Sacherschließung" wird durchgeführt im Rahmen von "30 Jahre frida" in Kooperation mit der Kommission für Genderfragen der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB).

Zeit und Ort: 11. Mai 2022, 10.00-17.00 Uhr, virtuell

Ausrichtung des Workshops

Gemeinsames Anliegen aller fridas war und ist es, feministisches/frauen*bezogenes Wissen zu sammeln, zu bewahren und so aufzubereiten, dass es der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und für verschiedene Fragestellungen abgerufen werden kann. Im Bibliothekswesen dafür entwickelte Werkzeuge wie etwa kontrollierte Vokabulare wie die GND oder die von der Library of Congress in Washington gepflegten "Subject Headings" (LCSH), verschiedene Klassifikationen, Systematiken und (Fach-)Thesauri leisten unschätzbare Dienste bei der Erschließung und somit der Wiederauffindbarkeit von Informationen sowie der Vernetzung unterschiedlicher Ressourcen.

Aus einer feministischen bzw. frauen*bezogenen Perspektive sind diese verdienstvollen Werkzeuge allerdings auch kritisch zu hinterfragen, da sie gesellschaftliche Macht- und Ungleichverhältnisse widerspiegeln und festigen. Feministische Bibliothekar*innen benennen seit Ende der 1970er Jahre die androzentristische und sexistische Prägung konventioneller Normdateien, Klassifikationen, Thesauri etc. Fehlende Begriffe, diskriminierende Bezeichnungen oder Nicht-Nennungen generieren sprachliche Ausschlüsse, Geschlechterstereotypisierungen und Diskriminierungen – die zudem intersektional sind und sich in wirkmächtiger Verschränkung der Kategorien Geschlecht, Rassismus und Ableismus manifestieren. Und sie tragen dazu bei, dass diese – etwa durch die Recherchefunktion "Relevanz" – fortgeschrieben werden.

Im Online-Workshop zu geschlechtergerechter Sacherschließung stellen wir die Frage, was eine feministische Perspektive dem entgegenhalten kann. Wie können Grundlagen einer feministischen und geschlechtergerechten Sacherschließung aussehen? Was können feministische Fach-Thesauri oder geschlechtergerechte kontrollierte Vokabulare diesbezüglich leisten? Und (wie) können sie für Änderungen in konventionellen Dokumentationssprachen, universalen Normdateien und Klassifikationen genutzt werden?

Informationen zur Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Mitgliedschaft bei frida oder der VÖB ist nicht Bedingung. Die Workshop-Sprache ist Deutsch. Der Workshop findet online über Zoom statt. Eine Registrierung bis 10. Mai 2022 ist erforderlich.

Programmüberblick

Vormittag 10:00-13:00 Uhr: Begrüßung | Keynote | Inputs | Diskussion
10:00-10:15 Uhr: Begrüßung (Susanne Blumesberger & Evelyne Luef für das Organisationsteam, Grußworte von frida-Obfrau Li Gerhalter)
10:15-11:00 Uhr: Keynote Karin Aleksander (ehem. Leiterin der Genderbibliothek des ZtG der HU Berlin): Was ist und zu welchem Ende brauchen wir eine geschlechtersensible Beschlagwortung?
kurze Pause
11:10-11:55 Uhr: Inputs zu je 15 Minuten
  • Rainer Steltzer (UB Innsbruck): G(e)ND(er) Trouble? Aspekte von Gender in der Gemeinsamen Normdatei
  • Andrea Gruber (Ariadne an der ÖNB): Feministische Wortschätze: Bedeutung und Potentiale
  • Monika Bargmann (Kommission für Genderfragen der VÖB): Lernen über Gender. Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus in der bibliothekarischen Ausbildung
kurze Pause
12:10-13:00 Uhr: gemeinsame Diskussion und Bildung der Gruppen für den Nachmittag
13:00-14:00 Uhr: Mittagspause

Nachmittag: 14.00-17.00 Uhr: Arbeits- und Diskussionsgruppen | Schlussdiskussion und Ausblick
14:00-15:30 Uhr: Diskussionen in drei Gruppen (Pausengestaltung nach Wünschen der jeweiligen Gruppe)
15:30-16:00 Uhr: Kurzberichte der Gruppen
16:00-17:00 Uhr: gemeinsame Schlussdiskussion und Ausblick

Abstracts

Karin Aleksander: Was ist und zu welchem Ende brauchen wir eine geschlechtersensible Beschlagwortung?

Die Frage, warum geschlechtersensible/-gerechte Beschlagwortung notwendig ist, behandle ich mit bibliotheks- und sprachwissenschaftlichen Aspekten, eingeordnet in historische und philosophische Überlegungen. Dafür stelle ich Erreichtes und Rückschritte als einen Zusammenhang dar, wobei auch Offenes für die Zukunft problematisiert wird.

Kontakt: Dr.in Karin Aleksander, Mitglied der Fachkommission im Digitalen Deutschen Frauenarchiv und in i.d.a.; Leiterin der Genderbibliothek am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin (1990-2019), karin.aleksander@hu-berlin.de

Rainer Steltzer: G(e)ND(er) Trouble? Aspekte von Gender in der Gemeinsamen Normdatei

Die Gemeinsame Normdatei (GND) wird von Bibliotheken im gesamten deutschen Sprachraum zur verbalen inhaltlichen Erschließung von Ressourcen genutzt. Der Vortrag soll einen kurzen Überblick über die Repräsentation von Gender in der GND selbst und in den Regeln für die Schlagwortkatalogisierung (RSWK) bieten.

Kontakt: Dr. Rainer Steltzer MSc., Universitäts- und Landesbibliothek Tirol, VÖB-Kommission für Sacherschließung, rainer.steltzer@uibk.ac.at

Moderation des Workshops am Nachmittag: MMag.a Dr.in Evelyne Luef, Wienbibliothek im Rathaus, , frida – Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich, evelyne.luef@wien.gv.at

Andrea Gruber: Feministische Wortschätze: Bedeutung und Potentiale

Feministische Vokabulare sind grundlegende Werkzeuge der Sacherschließung in frauen*- und genderspezifischen Bibliotheken, Archiven und Dokumentationsstellen. Der Input widmet sich feministischen Thesauri und Schlagwortlisten, die diese seit Ende der 1970ern entwickeln. Skizziert werden Potentiale ihrer Vernetzung und Weiterentwicklung sowie ihrer Interaktion mit allgemeinen Normdaten wie der GND vor dem Hintergrund von Linked Open Data und Semantic Web.
Der Workshop am Nachmittag bietet die Möglichkeit zu Vertiefung und Austausch sowie zur Diskussion kooperativer Strategien; Marius Zierold (Deutsches Digitales Frauenarchiv) gibt hierzu spannende Einblicke in konkrete Projekte.

Kontakt: Mag.a Andrea Gruber MSc, Österreichische Nationalbibliothek, Ariadne – frauen*-/genderspezifische Information und Dokumentation, frida – Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich, andrea.gruber@onb.ac.at

Monika Bargmann: Lernen über Gender. Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus in der bibliothekarischen Ausbildung

Die Beschäftigung mit geschlechterspezifischen Ausschlussmechanismen hat einen Platz in der bibliothekarischen Berufsethik. Informationsfachleute "opponieren gegen Diskriminierung aufgrund (...) der Genderidentität (...) oder der sexuellen Orientierung", heißt es beispielsweise im Ethik-Kodex der IFLA, der internationalen Föderation der Bibliotheksverbände. Aber wird das auch in der bibliothekarischen Ausbildung berücksichtigt? Der Input am Vormittag wirft Blitzlichter auf Curricula verschiedener Ausbildungsgänge. Am Nachmittag reflektieren wir gemeinsam, wie (und ob) Gender in unseren unterschiedlichen Ausbildungswegen von Lehre bis Hochschulstudium thematisiert wurde - auf dem Gebiet der Inhaltserschließung und darüber hinaus.

Kontakt: Mag.a (FH) Mag.a Monika Bargmann, ZAMG - Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, frida – Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich, Leiterin der Kommission für Genderfragen in der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB), monika.bargmann@zamg.ac.at

Datenschutzhinweise

Der Workshop findet online über Zoom statt. Ihr Name und Ihre Mailadresse werden ausschließlich zur Abwicklung der Veranstaltung (Bestätigung der Registrierung, notwendige Informationen zum Workshop...) verwendet.

Sie können Zoom über gängige Browser verwenden bzw. einen Desktop-Client oder eine mobile App installieren. Deutschsprachige Informationen über Zoom und die DSGVO finden Sie hier.

Monday, April 04, 2022

Gefängnisbibliotheken in Austria, äh, Australia

Ich habe gerade über den Artikel "Examining the status of prison libraries around the world: A literature review" entdeckt. Da ich vor etlichen Jahren eine Diplomarbeit über "Bibliotheken in österreichischen Justizanstalten" betreut habe, war ich natürlich gespannt, ob diese ausgezeichnete Arbeit von Verena Kern ebenfalls berücksichtigt wird. Und ja, sie wird - hurra! Allerdings unter der Überschrift "Prison libraries in Australia"...
"The literature revealed that prison libraries were acquiring religious books in Australia (Carroll, Hussain et al. Examining the status of prison libraries around the world 7 2013). The purpose of acquiring these types of books for inmates was to refine their moral character and return them to society. Kern (2007) identified that prison libraries in Austria completely followed article 19 of Human Rights and provide services and full access to learning material which enable them to utilize their leisure time positively."

Tja...

Hier die Literaturangabe: Syed Tauseef Hussain, Syeda Hina Batool, Ata ur Rehman, Syeda Kiran Zahra, Khalid Mahmood: "Examining the status of prison libraries around the world: A literature review". In: IFLA Journal, OnlineFirst, 7. März 2022

Identifizierung von Aschebuchfragmenten mit Citizen Science

Aus der Herzogin Anna Amalia Bibliothek wird in Inetbib über ein spannendes Projekt berichtet:

"Im Oktober ist unsere Plattform zur Identifizierung von Aschebuchfragmenten online gegangen. Die dort zu findenden Digitalisate zeigen Fragmente von Büchern, die nach dem Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek im Jahr 2004 geborgen wurden und deren bibliographische Zugehörigkeit trotz aufwendiger Recherche bislang nicht geklärt werden konnte. In der Regel fehlen bei diesen Fragmenten die Titelseite, das Impressum sowie andere prägnante Merkmale des Drucks, so dass eine eindeutige Zuordnung zu einer Ausgabe, einer konkreten Auflage oder einem Erscheinungsjahr nicht mehr möglich ist. Mitunter sind nur einzelne Illustrationen eines Buches erhalten geblieben. Eine Herausforderung stellen außerdem fremdsprachige Fragmente dar, die nur wenige Blatt umfassen.

In der Vergangenheit konnten wiederholt durch Hinweise aus der (Fach-)Öffentlichkeit einzelne Werke identifiziert werden. Daran wollen wir nun anknüpfen.

Wir möchten Sie auf diesem Wege einladen mitzuforschen und freuen uns auf Ihre Hinweise! Natürlich würden wir uns auch sehr darüber freuen, wenn Sie unser Projekt z.B. über Ihre Social-Media-Kanäle bewerben würden.

Hier finden Sie die noch zu identifizierenden Fragmente: https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/Identifizierung_Aschebuchfragmente/. Hier die bereits identifizierten Fragmente: https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/Identifizierte_Aschebuchfragmente/".

Herzogin Anna Amalia Bibliothek, 16. August 2008, CC-BY-SA

Tuesday, February 08, 2022

Call for Papers: "Hermeneutics of the Suspicious: TV Crime Series in German"

Wer zu "Tatort" und ähnlichen Fernsehphänomenen forscht, ist vielleicht am Call for Papers für das GSA-Panel “Hermeneutics of the Suspicious: TV Crime Series in German" interessiert. Die Tagung der German Studies Association findet von 15. bis 18. September 2022 in Houston, Texas statt. Die Ausschreibung:

TV crime thrillers are immensely popular in Austria, Germany and Switzerland. While they often differ widely in style, many of the series are rooted in a specific region. The most famous of these is Tatort which features 24 regional teams each with its own mood. While many popular German-language TV crime series remain little-known outside their countries of origin, a closer scholarly examination can provide valuable insights into the society and culture of the time and into the TV crime genre itself.

Examining the narratives of German-language crime shows from their origins with Kommissar and Tatort in 1969-1970, through the fall of the Berlin Wall, to today provides a snapshot of the social, cultural and even political history of the respective regions. Woven into the crime plots of each series are general societal challenges (including drug addiction, domestic violence, racism) as well as specific contemporaneous events (such as the mass shooting in the Munich Olympia shopping mall in 2016). A formal analysis of German-language TV crime series also offers a deeper understanding of how the genre’s style, with its combination of conservative and innovative elements, helps communicate its socio-cultural message.

This panel will examine the connection between culture, society and genre in German-language TV crime shows. We invite contributions that explore and evaluate the series themselves and/or consider correlations between the shows, the broader culture in which they became significant, and the genre as a whole. A publication of selected essays is planned.

Papers on this panel may address any of the following topics:

  • Specific German-language series from 1969 to the present
  • Original Netflix or Amazon Prime series in German (Babylon Berlin; Dark; Freud)
  • Representation of the Other (foreigners, Gastarbeiter, LBGTQ+)
  • Representation of Women/Feminism
  • Regionalism (its significance and representation)
  • Connection to American series (i.e. Dragnet inspired Stahlnetz, a predecessor to Tatort, which, in turn has taken up aspects of The Wire)
  • Cinematography (style and its evolution)
  • Tension between innovation and conservatism in content and form
  • Narrative form and function
  • Popularity of crime series and/or viewer responses
  • Representation of (social) reality

Please send inquiries and 250-word proposals by Feb 25 to Anita McChesney (anita.mcchesney@ttu.edu) and Oliver C. Speck (ocspeck@vcu.edu).

sBausparkasse sieht's geschlechtsneutral

Funktioniert das eigentlich anderswo auch? "Alle negativen Noten sind positiv zu verstehen"?
"Um die Lesbarkeit dieser Geschäftsbedingungen zu erleichtern, wurde auf das Gendern verzichtet. Alle personenbezogenen Formulierungen sind geschlechtsneutral zu verstehen".

Bisherige Beispiele hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier in diesem Blog. Gegenbeispiel hier, anderes Beispiel für "mitgemeint" hier.

Friday, February 04, 2022

Literaturhaus Mattersburg sucht Geschichtenerzähler*innen in verschiedenen Sprachen

Gesucht: Geschichtenerzähler*innen von hier und überall. Mehrsprachige Vorlese- und Erzählstunde für Volksschulkinder.

Ab April werden in der Kinderbibliothek des Literaturhauses neben den Vorlesestunden in deutscher Sprache nun auch Vorlesestunden in vielen verschiedenen Sprachen stattfinden. Wir suchen Vorleser*innen, die in ihrer Erstsprache Kindern Geschichten vorlesen und erzählen.

Ob Ungarisch, Englisch, Türkisch, Romanes, Farsi, Rumänisch, Russisch, Kurdisch, Bosnisch-Serbisch-Kroatisch…Wir freuen uns über jede Sprache und Geschichte, die sich in unserer Umgebung finden lässt! Der Kreativität der Vorleser*innen sind beim Erzählen der Geschichten keine Grenzen gesetzt.

Erwachsene, die sich für dieses Projekt interessieren, sind zu einem ersten Informationstreffen im Literaturhaus Mattersburg eingeladen. Dabei wird das Projekt näher vorgestellt und ein Zeitplan skizziert. Termin: Mi, 9. Februar 2022, 16 Uhr. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich unter andrea.holzinger@literaturhausmattersburg.at. Es gelten die aktuellen Corona-Sicherheitsmaßnahmen.

Thursday, January 27, 2022

Buchpräsentation: Bibliothekarinnen in und aus Österreich

Update: Die Präsentation musste wegen einer Erkrankung verschoben werden - neuer Termin: Dienstag, 31. Mai 2022.

Die Büchereien Wien und das Institut für Wissenschaft und Kunst laden sehr herzlich zur Präsentation und Diskussion des Sammelbandes von Ilse Korotin und Edith Stumpf-Fischer (Hg.): Bibliothekarinnen in und aus Österreich. Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Wien: Praesens Verlag 2019. 792 Seiten. ISBN 978-3-7069-1046-0 ein.

Ort und Zeit

Zeit: Mittwoch, 2. Februar 2022 Dienstag, 31. Mai 2022 - 19 Uhr

Ort: Hauptbücherei am Gürtel, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien, bzw. Livestream auf YouTube

Für die Teilnahme gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln. Anmeldung erforderlich.

Programm

  • Einleitung durch Ilse Korotin (Leiterin der Dokumentationsstelle Frauenforschung am IWK; Herausgeberin) und Edith Stumpf-Fischer (Biografieforscherin, Berufstätigkeit im wissenschaftlichen Bibliotheksdienst und im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung; Herausgeberin)
  • Christine Kanzler (Biografieforscherin und Erwachsenenbildnerin): Weibliche Bibliothekarstätigkeit um 1900
  • Gisela Kolar (Historikerin und AHS-Lehrerin): Bibliothekarinnen in den Wiener Arbeiterbüchereien nach 1936
  • Barbara Kintaert (ehemalige Dokumentarin der AK Wien): Dr. Philippine Hannak, die erste weibliche Bibliothekarin der AK Wien

Bibliotheksgeschichte stellte sich lange Zeit als eine Geschichte von Männern - meist Leitern großer Bibliotheken - dar. Dem Anteil der Frauen an der Entwicklung des Bibliothekswesens wurde kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde damit begonnen, Frauen in Bibliotheken für wenig qualifizierte Tätigkeiten aufzunehmen. In den 1920er Jahren gab es die ersten Frauen auf akademischen Posten. Die nun vorliegenden Ergebnisse des Dokumentations- und Forschungsprojekts zur (historischen) Entwicklung des Bibliothekarinnenberufs zeigen ein breitgefächertes Spektrum an Bibliotheken und bibliotheksrelevanten Einsatzbereichen, in denen Frauen ihre berufliche Tätigkeit - aber auch ihr pädagogisches sowie bildungs- und gesellschaftspolitisches Engagement - entfalteten und bis in die Gegenwart wesentlich zu deren Entwicklung beitrugen.

Thursday, January 20, 2022

Now Open: the Call for Contributions for iPres 2022

The Call for Contributions for iPres 2022 is now open. iPres is the premier and longest-running conference series on digital preservation. The 18th International Conference on Digital Preservation will be held in Glasgow, Scotland from 12th to 16th September 2022!

iPres 2022 will be a hybrid conference and proposals are welcome whether or not contributors expect to be present on site. We invite original contributions that will develop the theory and practice of digital preservation. These may include scientific models and outcomes of research, creative solutions to shared challenges in daily practice, outcomes of innovative collaborations, state of the art in education, training and work-force development, and insight-oriented institutional and personal progress towards digital preservation goals.

Call for Contributions

We welcome full papers and short papers as well as proposals for workshops, tutorials, posters, panel discussions, hack-a-thons and for the Digital Preservation Bake-Off Challenge. Submissions should relate to the overall conference theme Data for all, for good, for ever: Let Digits Flourish, inviting reflection and debate on how digital preservation can support flourishing communities, ecologies and economies and ideas.

We encourage submissions which describe collaborations across and beyond cultural heritage domains, and we welcome proposals that describe research and practice in agencies of all sizes and in all sectors. We extend a particular welcome to newcomers to iPres and recent entrants into the digital preservation community.

You can find details about the submission process and the conference topics now online at ipres2022.scot. Please remember that this Call will close on 8 March, 2022, and that there is no intention to extend the Call for Contributions beyond this date.

Stay Informed on all iPres News

All information regarding the conference is on our website: ipres2022.scot. You can also pre-register for the iPres Newsletter and get updates on all the important dates. Or just follow us via @ipres2022 on Twitter, Facebook and Instagram. If there is anything you want to ask us, please let us know at ipres2022@in-conference.org.uk.

Stay tuned

To keep you company and set you off on your journey as you work on your proposal, we have assembled a playlist of songs and music associated with Scotland on Spotify. We hope it will bring good cheer!
Quelle: voeb-l.

Wednesday, January 19, 2022

Veranstaltung zu geschlechtergerechter Sacherschließung im Mai 2022 - Interessenserhebung

frida, der Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich, feiert heuer sein 30jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass plant frida in Kooperation mit der VÖB-Kommission für Genderfragen eine Veranstaltung zu geschlechtergerechter Sacherschließung. Themen sind u.a. Beschlagwortung, universale Normdateien (etwa: GND), feministische Fachthesauri, Klassifikationen & Co in Theorie und Praxis.

Ort und Zeit wurden bereits fixiert: Mittwoch, 11. Mai 2022, 10 bis 17 Uhr; C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien.

Dazu erheben wir Interesse und Teilnahmemöglichkeiten und bitten um Beantwortung unserer Fragen auf umfrage.frida.at/index.php/569792?lang=de (geschätzte Dauer: 2-3 Min) bis Freitag, 27. Jänner 2022.

Alternativ freuen wir uns über kurze Rückmeldung per eMail an frida (at) frida.at oder monika.bargmann (at) zamg.ac.at:

  • Interesse an einer Veranstaltung zu geschlechtergerechter Sacherschließung
  • Möglichkeiten der Teilnahme (vor Ort oder virtuell)
  • Ev. Erfahrungen mit geschlechtergerechter Sacherschließung
  • Ev. Themen, Fragen oder Wünsche im thematischen Zusammenhang

Die erhobenen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach der Veranstaltung wieder gelöscht.

Herzlichen Dank und liebe Grüße,
Monika Bargmann für die VÖB-Kommission für Genderfragen
Susanne Blumesberger, Andrea Gruber und Evelyne Luef für frida

Wednesday, January 05, 2022

Termin für Blaubeurener Symposium "Handschriften und Alte Drucke" fixiert: 16.–18. November 2022

Zum Vormerken: Das 14. Blaubeurener Symposium "Handschriften und Alte Drucke" wird vom 16. bis 18. November 2022 in Fulda stattfinden. Nähere Informationen zum Programm und den Anmeldungsmodalitäten folgen. Das Symposion findet alle zwei Jahre statt, musste allerdings 2020 coronabedingt entfallen. Quelle: Inetbib.