Tuesday, April 25, 2017

Das Berufsleben in 1200 Zeichen

Gestern musste ich für einen Projektantrag einen kurzen Lebenslauf von mir schreiben. Ich habe dafür recht lange gebraucht, weil ich viel herumbessere, aber eigentlich hat es mir Spaß gemacht, das zusammenzufassen, was ich im (Berufs-)Leben schon gemacht habe. Ich versuche dabei immer, etwas, was mich speziell für das jeweilige Projekt qualifiziert, und etwas "Schrägeres" unterzubringen. Hier das Ergebnis! Die Links habe ich für den Blogbeitrag ergänzt, die waren im Originaltext nicht drinnen. - Was betont Ihr in Euren Lebensläufen dieser Art?

// Monika Bargmann has over 20 years of professional experience in bringing people and information together [das war ein schöner Moment, als mir an einem Geburtstag vor ein paar Jahren plötzlich eingeschossen ist, dass alle Jobs, die ich bisher hatte, eben das gemeinsam haben, und dass alles einen Sinn ergibt ;-)]. Bargmann studied Library & Information Science in Eisenstadt and Stuttgart (MLIS; thesis about the Austrian legal information system RIS between public and commercial interests) and German Language & Literature in Vienna (MA; thesis about German-language Star Trek fan fiction). In addition, she attended courses about forestry, global warming, bat protection, soil conservation, energy transition, formica protection, and mobility. During her studies, she worked as a journalist and as a library assistant. Following her graduation, she was research assistant and librarian at the University of Applied Sciences Burgenland. Then she changed to the City of Vienna, where she served as a digital services librarian and web editor for the Vienna Provincial Library. In February 2017, she started working as the chief data officer of ZAMG.
Being an open access advocate, she volunteers as an editor for the open repository E-LIS and for academic library journals. Her areas of expertise are research data management, editorial work for web & social media, and public sector information. //

Einladung zum Treffen österreichischer Medizinbibliothekar_innen, 15. Mai 2017, UB Vetmed

Bruno Bauer, Sprecher des Arbeitskreises österreichischer Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare (AGMB.AT), wies in der VÖB-Liste auf das nächste Treffen des Arbeitskreises am 15. Mai 2017 an der Universitätsbibliothek der Vetmeduni Wien hin:

// Das vorläufige Programm für das geplante Treffen umfasst folgende Tagesordnungspunkte:

  • Kurzberichte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die aktuelle Situation an ihren Bibliotheken
  • Berichte von besuchten Veranstaltungen
  • Bestandspolitik an der Universitätsbibliothek der Vetmeduni Vienna
  • Praxisberichte zum Thema Sammel- bzw. Skartierungsrichtlinien
  • Remote-Access-Lösungen an österreichischen Medizinbibliotheken
  • Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Teaching Library
  • Berichte über die Hochschulraumstrukturmittelprojekte "Austrian Transition to Open Access (AT2OA)" und "E-Infrastructures Austria Plus"
  • Werkstattbericht: Scan-to-You: Ein neues Service der Universitätsbibliothek der Vetmeduni Vienna
  • AGMB Jahrestagung 2017 an der Veterinärmedizinischen Universität Wien

rosefirerising: medical library, 27. Februar 2009, Flickr, CC-BY-NC-ND

Weitere Themenvorschläge werden gerne entgegengenommen!

In der Mittagspause wird Gelegenheit sein, die Vetmeduni im Rahmen einer einstündigen Campusführung incl. Besuch der Rinderklinik kennen zu lernen.

Ort: Festsaalgebäude (Gebäudebezeichnung CA), Obergeschoß, großer Sitzungssaal, Veterinärplatz 1, 1210 Wien.
Termin: 15. Mai 2017, 10.30-15.30 Uhr.

Das Treffen steht für alle interessierten Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare offen, die Teilnahme ist kostenfrei.

Zur besseren Planung der Veranstaltung ersuche ich um Anmeldung bis Donnerstag, 11. Mai 2017, bei David Frank, stellvertr. Leiter der UB der Vetmeduni Wien: david.frank at vetmeduni.ac.at.//

Anreise, Campusplan, Google Maps, Wiener Linien.

Noch ein sehr cooler Spruch vom #marchforscience

Die SWD und die terminologische Gleichbehandlung der Geschlechter

"Soll die SWD auf terminologische Gleichbehandlung der Geschlechter durchforstet und verändert werden? Auch die RSWK müßten dann verändert werden! Es sind wohl genügend Gründe genannt worden, dieses aufwendige Unternehmen gar nicht erst in Angriff zu nehmen".

Dieter Ahlhelm / Friedrich Geißelmann: Frauengerechte Sprache in der Schlagwortnormdatei? Bemerkungen zum Offenen Brief von Dagmar Jank in Bibliotheksdienst 25 (1991), 9, S. 1418 - 1421. In: Bibliotheksdienst, 25 (1991) 11, S. 1805-1808.

Sunday, April 23, 2017

Wednesday, April 19, 2017

Tagung Wissenschaftliche Abschlussarbeiten, UB Wien, 9. Mai 2017, 10 bis 16.30 Uhr

Am 9. Mai 2017 veranstaltet die Universitätsbibliothek Wien zusammen mit dem Büro Studienpräses eine Tagung zum Thema "Wissenschaftliche Abschlussarbeiten".

Im universitären Alltag sind zahlreiche Personen und Abteilungen mit den vielschichtigen administrativen Aktionsfeldern studentischer wissenschaftlicher Arbeiten beschäftigt: von der Einreichung gedruckter und digitaler Arbeiten, der Prüfung auf Textgleichheit, der Sammlung von Hochschulschriften in Bibliotheken bis hin zur Veröffentlichung und eventuellen Plagiatsfällen. Ziel und Inhalt dieser Tagung ist, einen Überblick über die vielen unterschiedlichen Aspekte der Administration wissenschaftlicher Abschlussarbeiten zu geben.


Miss Joan Heatley, librarian, helping a group of children, Willistead Park public library branch, Windsor, Ontario. Canada, Department of Manpower and Immigration. Library and Archives Canada, e011055645. Flickr, CC-BY 2.0 - ok, die Bildauswahl ist vielleicht etwas böse, aber manchmal kommen mir die Studis so vor ;-)

Mit dieser Veranstaltung sollen interessierte Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen, die mit der Administration wissenschaftlicher Arbeiten an österreichischen Universitäten befasst sind (Bibliotheken, Studien- und Lehrwesen, Qualitätssicherung), angesprochen werden und Raum zur Vernetzung gegeben werden.

Die Vorträge umfassen drei Themenblöcke:

  • Einführung in das Thema (Historie, Wissenschaftliche Integrität und Plagiatsprävention)
  • Praxis an Universitäten
  • juristische Hintergrundinformationen
ACHTUNG! Die Anmeldung endet am 2. Mai 2017! Informationen auf wissenschaftliche-arbeiten2017.univie.ac.at.

Thursday, April 13, 2017

An Elevator Pitch for File Naming Conventions

Meghan Frazer hat für das ARCL TechConnect-Blog einen interessanten Beitrag über Dateinamenkonventionen geschrieben: "An Elevator Pitch for File Naming Conventions".

// As a curator and a coder, I know it is essential to use naming conventions. It is important to employ a consistent approach when naming digital files or software components such as modules or variables. However, when a student assistant asked me recently why it was important not to use spaces in our image file names, I struggled to come up with an answer. 'Because I said so,' while tempting, is not really an acceptable response. Why, in fact, is this important? For this blog entry, I set out to answer this question and to see if, along the way, I could develop an 'elevator pitch' – a short spiel on the reasoning behind file naming conventions. //

(zum Begriff des Elevator Pitch)

Bibliotheken und Bibliothekarinnen in Animefernsehserien

Freddy Litten hat mich auf seinen interessanten Beitrag aufmerksam gemacht: "Bibliothekar – das ist ein großartiger Beruf, nicht wahr". Bibliotheken und Bibliothekarinnen in Animefernsehserien. Der Text behandelt "einige der Animefernsehserien der letzten 20 Jahre, in denen Bibliotheken, Bibliothekarinnen und Bibliothekare eine Rolle spielen".

Auf dem Gebiet kenne ich mich gar nicht aus - sehr gut, dass es noch viele andere Kompilator_innen auf dem Gebiet der fiktiven Bibliothek(arinn)en gibt! Wenn ich bei Litten lese, dass "eine vom Bibliothekswissenschaftler Yamaguchi Shin'ya erstellte Datenbank ... Bibliotheksszenen aus 2.445 Manga zwischen 1950 und 2012 [enthält]" und ich gerade einmal fünf Bände der "Bibliotheca Mystica" mein eigen nenne, sehe ich schwarz, das in absehbarer Zeit nachholen zu können :-)

Von mittelalterlichen Handschriften über gefährdete Archive bis Innovation. Die Blogs der British Library

Die British Library bietet auf blogs.bl.uk zahlreiche empfehlenswerte Blogs zu verschiedenen Themenbereichen und Arbeitsgebieten an. Die beliebtesten Blogs sind derzeit:

Ich folge "Endangered archives" (News about the projects saving vulnerable material from around the world" und "Digital scholarship". Worum geht's in diesen Blogs?

Endangered Archives


"The Endangered Archives Programme was set up in 2004. We are funded by Arcadia and administered by The British Library. Our aim is 'to contribute to the preservation of archival material that is in danger of destruction, neglect or physical eterioration world-wide'. A major and important task. This blog will be used to share some of the interesting and amazing records copied under the Programme. I also hope to discuss some aspects of how the programme works, and give insights into the challenges of cataloguing, preserving and making available such a vast array of records, manuscripts, visual and audio material - all in digital format".

Digital Scholarship


"The Digital Scholarship Department works to enable innovative research based on the British Library digital collections. The blog is updated by the Library’s Digital Curators with contributions from colleagues across the Library and special guests".

Monday, April 10, 2017

Public consultation on Building the European data economy

Noch bis 26. April kann man an der öffentlichen Konsultation zum Aufbau einer europäischen Datenwirtschaft teilnehmen:

// This public consultation on Building a European data economy will help shaping the future policy agenda on the European data economy. This dialogue with stakeholders follows the adoption of the Communication on Building a European data economy and its accompanying Staff Working Document. Results will feed into the Commission's possible future initiative on the European Data Economy in 2017.

Data has become an essential resource for economic growth, job creation and societal progress. Data analysis facilitates better decision-making, innovation and the prediction of future events. Europe aims to exploit this potential without infringing the rights and freedoms of people or damaging economic investments made into generating data. Within this context, the Commission aims to foster an efficient, competitive single market for data services including cloud-based ones. It needs to identify the legal, economic, and regulatory challenges, and to launch a discussion with stakeholders on future action.

On 10 January 2017, the Commission adopted the "Building the European Data Economy" package consisting of a Communication and a Staff Working Document. These policy documents give an overview of issues at stake, and of the context of this consultation. Respondents are invited to read them prior to completing the questionnaire.

Charis Tsevis: Digilant: Above and beyond the data (1). Flickr, 8. November 2013, CC-BY-NC-ND

The public consultation will help shape the future policy agenda on the European data economy. It will feed into a possible Commission's initiative in 2017 on Building the European Data Economy.

The objective of the consultation is to collect information on:

  • whether and how local or national data localisation restrictions inhibit the free flow of data in Europe
  • whether and to what extent digital non-personal machine-generated data are traded and exchanged
  • the nature and magnitude of any barriers to accessing such data
  • ways of tackling those barriers
  • emerging Internet of Things and robotics liability challenges
  • practices and issues relating to data portability, interoperability and standards.

You can reply in any EU language, even in the online English version of the questionnaire. For your convenience, the questionnaire is now available in the other official EU languages. //

Quelle: ICTscienceEU/Twitter.

Friday, April 07, 2017

Big Data - Perspektiven kritischer Sozial- und Kulturwissenschaften. Symposion in Linz

>> BIG DATA ist in aller Munde. Eine glorreicher Zukunft wird uns prophezeit, in der "Datengesellschaft". BIG DATA war ursprünglich ein technischer Begriff für Datenmengen, die bei der Analyse (v.a. in sogenannter "Echtzeit") die konventionellen Computerkapazitäten überforderten (z.B. in der Klimaforschung). Heute wird BIG DATA äußerst vage und vieldeutig verwendet, um unterschiedlichste direkt oder indirekt kommerzielle Ziele zu verfolgen, z.B. Siege in Formel1-Rennen, Prognosen von Aktienkursen und Seuchen, invasives Marketing. Es geht um Kontrolle, gerade auch um die Kontrolle der Zukunft. Goldgräberstimmung macht sich breit...

In unseren Workshops möchten wir versuchen, die Methoden der BIG DATA-Analytik verstehen und kritisieren zu lernen und ihre möglichen Auswirkungen auf das menschliche Zusammenleben abzuschätzen. Ethische Überlegungen sind dabei unverzichtbar. Beschert uns BIG DATA tatsächlich das gelobte digitale Land? Oder geraten wir in Endlosschleifen - denn die BIG DATA-"Prognosen" betreiben die Fortschreibung des Bisherigen und dessen Verstärkung. Wo bleibt da noch Platz für NEUES? Das "Ende der Theorie", das Ende wissenschaftlicher Modelle, das Ende wissenschaftlicher Methoden wird proklamiert. Die Perspektiven kritischer Sozial- und Kulturwissenschaften, von Wissenschafts- und Kulturtheorie bis Wissenschafts-/Informationsethik und Informationswissenschaft stehen daher im Vordergrund der Vorträge, Diskussionen, Demonstrationen, Präsentationen.<<

luckey_sun: big-data_conew1, Flickr, 9. April 2012, CC-BY-SA

Programm

  • Do., 27.4.2017, ab 15 Uhr: Kennenlernen, Kaffee & Kekse
Do., 27.4.2017, 15.30 Uhr, WORKSHOP 1: GLÄSERNE MENSCHEN?
  • Gerhard Fröhlich, Linz: Big Data: Die Verheissungen
  • Silja Kempinger, Linz: "Wir kennen jeden Menschen besser als diese sich selbst"
  • Andrea Ghoneim, Krems: David gegen Goliath - oder welche Datenbasis bringt welche Erkenntnisse
Fr., 28.4. 2017, 13 Uhr s.t., WORKSHOP 2: "ROHES" & "GEKOCHTES"
  • Gerhard Fröhlich, Linz: "Rohes" & "Gekochtes", informationswissenschaftlich
  • Herbert Hrachovec, Wien: Rohdaten oder Der Mythos des Vorgegebenen
  • Ulrich Herb, Saarbrücken: Metriken, Kennziffern, Event Logging - Informationswissenschaft pro oder contra Wissenschaftssteuerung?
  • 15.30 Uhr Pause
Fr., 29.4. 2017, 16 Uhr s.t., WORKSHOP 3: "HIMMEL & ERDE"
  • Dirk Solte, Karlsruhe: Big Data-Analytik - Auswirkungen auf Beschäftigung und Teilhabefairness
  • Andreas Vogl, Wels: Datenbilder und der Kampf um Aufmerksamkeit
  • Abschlussdiskussion
  • SCIENCE DATINGs (20 Minuten wissenschaftliche Sprechstunde, alleine mit eineR ReferentIn) nach Vereinbarung. v.a. Fr., 28.4. 2017, 10-12 Uhr oder Do., 27.4., 13-15 Uhr

Weitere Infos & Abstracts in Kürze unter www.kulturinstitut.jku.at/symposion2017.html.

Quelle: Verteiler der AG Kulturphilosophie & Wissenschaftsforschung im Hochschulverband Informationswissenschaft. Kontakt und wissenschaftliche Leitung: Gerhard Fröhlich, Gerhard.Froehlich@jku.at.

Auf dem grünen Gras

Chaucer Doth Tweet ist einer der allerbesten Twitter-Account überhaupt, finde ich :-)

Monday, April 03, 2017

Die Bibliothek vor ... Jahren. Kolumne 3/2016

Ausgabe 3 meiner Kolumne "Die Bibliothek vor ... Jahren" in den Büchereiperspektiven befasst sich mit alten und neueren Verhaltensvorschriften.

Das Verhalten in Bibliotheken unterlag von jeher bestimmten Regeln. Essen, Trinken, Rauchen und Lärmen zählen wohl zu den am meisten verpönten Handlungen an einem Ort, der vornehmlich dem Lernen und der Stille dient. Gemäß den Regeln, die der Hyde Institute Library im britischen Barnet Vale zugeschrieben werden und aus dem Jahr 1930 stammen, durften die BibliotheksbenutzerInnen dort folgendes NICHT: die Bibliothek betreten, wenn ihre Gesichter anstößig schmutzig sind, an den Tischen einschlafen, Jause essen, während sie Zeitungen, Bücher etcetera lesen, im Gebäude rauchen, geschäftliche Visitenkarten zurücklassen, lästig fallen, gegen die Möbel treten oder sie beschädigen, Hunde in den Innenbereich bringen, die Bibliothekarin oder den Bibliothekar anlügen, in betrunkenem Zustand eintreten oder eintreten, wenn sie an Pocken erkrankt sind.

In der Bodleian Library in Oxford mussten BenutzerInnen traditionellerweise den folgenden Text laut vor einer Bibliothekarin oder einem Bibliothekar vorlesen: "Ich verspreche hiermit, keinen Band, kein Dokument und kein anderes Objekt, das sich im Besitz oder in der Obhut der Bibliothek befindet, aus der Bibliothek zu entfernen oder zu markieren, zu verunstalten oder in irgendeiner Weise zu beschädigen; in die Bibliothek kein Feuer zu bringen, nicht ein Feuer oder irgendeine Flamme in der Bibliothek zu entzünden, und nicht zu rauchen; und ich verspreche, alle Bibliotheksvorschriften einzuhalten".Verbote sind aber nur so gut wie das Bewusstsein, dass sie kontrolliert werden und ein Übertreten bestraft wird. Daher hatten die Sumerer vor 5.000 Jahren nicht nur die Schrift im Allgemeinen, die Keilschrift im Besonderen und die Buchhaltung noch dazu entwickelt. Sie hatten auch einen Fluch verfasst für Leute, die mit den Tontafeln nicht pfleglich umgingen: "Wer diese Tafel bricht oder sie ins Wasser legt oder auf ihr herumschabt, bis man sie nicht mehr entziffern und verstehen kann, den mögen Assur, Sin, Shamash, Adad und Ishtar von Bit Kidmurri, die Götter des Himmels und der Erde und die Götter Assyriens mit einem Fluch strafen, der nicht mehr getilgt werden kann, schrecklich und gnadenlos, solange er lebt, und sein Name, seine Nachkommen sollen vom Land hinweggefegt und sein Fleisch den Hunden zum Fraß vorgeworfen werden!"
Auch der folgende modernere Reim appelliert an die Angst vor göttlichem Zorn, wenngleich etwas weniger drastisch: "Steal not this book my honest friend / For fear the gallows should be your end, / And when you die the Lord will say / And where's the book you stole away?"
Regeln, Flüche und Reime können unter folgenden Links nachgelesen werden:

Friday, March 31, 2017

Über das Bücherlesen

Neues Erscheinungsbild des documenta archivs

Gerade in der Archivliste gelesen:

// Das documenta archiv hat ein neues Erscheinungsbild. Entwickelt wurde dieses durch die Stuttgarter Designagentur L2M3. Die visuelle Identität umfasst nicht nur das Logo und die Geschäftsausstattung des documenta archivs, sondern ebenso die grundlegende Neukonzeption und -gestaltung der Website www.documenta-archiv.de. Darüber hinaus erhielt das Archiv eine eigene Hausschrift. Das Wesen eines Archivs ist es, große Mengen von in Schachteln, Mappen oder Schubladen übereinander gestapelten Bild- und Textquellen zu verwahren. Das Übereinanderschichten ist Hauptthema der Gestaltung, woraus sich eine besondere Designlogik für Printmedien und Website ableitet. //

Was haltet Ihr davon? Mir gefallen die angeschnittenen Wörter und wie sie die jeweiligen Inhalte optisch zusammenhalten. In Print stell ich mir das auch schön vor. Ich finde die Website aber insgesamt nicht so übersichtlich. Das "b" und "d" der neuen Hausschrift finde ich recht irritierend. Ob die Seite barrierefrei ist?