Thursday, June 23, 2016

Schwimmende AK-Bibliothek am Wörthersee

"Das Bücherboot steuert wieder die Strandbäder Loretto und Maiernigg in Klagenfurt sowie das Parkbad und Bad Stich in Krumpendorf an. Aktion "Badebuch" wieder im Strandbad Klagenfurt. (...) Vier Strandbäder werden bis Ende August angelaufen. Erste Anlegestelle ist das Loretto-Bad um 10.15 Uhr. Ab 11.45 Uhr macht das 'Bücherboot' in Maiernigg Station und fährt anschließend weiter nach Krumpendorf, wo die Gäste des Parkbades (13.45 Uhr) und von Bad Stich (15.15 Uhr) frischen Lesestoff erhalten. Somit bleibt bei jedem Halt eine Stunde Zeit zum Schmökern und Ausleihen. Die fixe Außenstelle, das 'Badebuch' der AK-Bibliotheken, hat im Strandbad Klagenfurt sieben Tage die Woche von zehn bis 18 Uhr geöffnet. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Im vorigen Jahr wurden über 3.200 Medien zur Verfügung gestellt und über 477 neue Lesekarten vergeben". - Quelle: APA OTS. Ein wunderbares Bild gibt es auf meinbezirk.at.

Wie man als originell gilt

Ich lese immer wieder das Theaterstück "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" von Christian Dietrich Grabbe, das seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Es ist sicher nicht jedermenschs Sache, aber ich finde es großartig und kichere jedes Mal aufs Neue :-) Eine meiner Lieblingspassagen:

"...du steckst, ehe du aus dem Hause gehst, eine tote Katze in die Uhrtasche; wenn du dann nachher in Gesellschaft eines schönen Fräuleins spazierst und mit ihr in der Abenddämmerung die Sterne betrachtest, so ziehst du auf einmal deine tote Katze heraus und führst sie an die Nase, als wenn du dich hineinschnupfen wolltest; da wird denn das Fräulein leichenblaß aufschreien: 'Sackerlot, eine tote Katze!' du aber erwiderst wie zerstreut: 'ach Gott, ich meinte, es wäre ein Gestirn!' – So etwas bringt dich in den Ruf der Originalität...".

Bibliotheken sind gesund

EdTech Stanford University School of Medicine: Fourth floor library annex ventilation ducts, Flickr, CC-BY-NC-SA

Das Rote Kreuz versendet per eMail interessante und nützliche Erste-Hilfe-Tipps. Angesichts der heutigen Hitze wurde folgender Tipp versandt:

"Kühle oder klimatisierte Orte wie Kirchen, Büchereien, Schwimmbäder, Supermärkte, Einkaufszentren, Kinos, Plätze im Uferbereich von Gewässern oder auch einfach schattige Grünflächen oder Parks (Brunnen!) bieten sich für Abkühlung an".

Buchhandlungen dagegen, wie mir eine Freundin aus langjähriger Erfahrung bestätigte, sind besonders bei Regen beliebt ;-)

Friday, June 03, 2016

Familienbeurteilung

Sunday, May 29, 2016

jetzt aber schnell!

Tuesday, May 24, 2016

In den Tiefen der NY Public Library

Monday, May 23, 2016

Zwischen Informationsmanagement und Sozialarbeit

Donbib wurde von Veselin Popovic über seine Arbeit in einer Schulbibliothek interviewt (hier nachzulesen). Darin gibt es eine besonders schöne Passage über das Image von Bibliothekar_innen:

//zitat// Schulbibliothek, also Bücher und anderes Zeugs hin oder her, mindestens 50 Prozent meiner Arbeit ist soziale Arbeit.

...mit dem gefühlten Bild von Bibliothekaren, die dienstlich viele Bücher lesen, sich Dutts in die Haare drehen und Katzen kraulen, hat das alles nur sehr wenig zu tun.

Die verstecken sich ganz bestimmt auch noch irgendwo. Aber eigentlich schwimmt der Berufsstand ein bisschen zwischen den Resten des Althergebrachten, Informationsmanagement und sozialer Arbeit. //zitatende//


Hinweis von Lauter Bautz'ner.

Ein spannender Nachmittag in Tweets

das war heute ein spannender Tag bei uns im Büro und sonst überall - deswegen gibt's heute hierblogs mal meine Lieblings-Tweets des heutigen Nachmittags ;-) (P.S. ist nicht chronologisch, wird bei weiteren Funden erweitert)

Thursday, May 19, 2016

"Wissenschaftliches Terzett" zu E-Books

Das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte lädt zur Teilnahme an der unter dem Motto Streitkultur-Wissenschaftliches Terzett stattfindenden Diskussionsrunde mit dem Thema: E-BOOKS: Bibliotheken ohne Bücher.

Begrüßung: Mag. Brigitte Neichl

DiskussionsteilnehmerInnen:

Moderation: Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christoph Augustynowicz (Institut für Osteuropäische Geschichte, Universität Wien)

Zeit: Montag, 6. Juni 2016, 18 bis 20 Uhr
Ort: VHS Wiener Urania, Uraniastraße 1, Dachsaal, 1010 Wien

Treffen der MedizinbibliothekarInnen in Wien

Am 13. Juni 2016 findet ein Treffen des Arbeitskreises österreichischer Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare (AGMB.AT) an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien statt. Das vorläufige Programm für das geplante Treffen umfasst folgende Tagesordnungspunkte:
  • Kurzberichte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die aktuelle Situation an ihren Bibliotheken
  • Berichte von besuchten Veranstaltungen
  • Praxisberichte über den Einsatz von E-Books
  • Klinische Informationstools UpToDate und Dynamed
  • Open Access Entwicklung in Österreich 2016
  • Mobile Bibliotheksanwendungen
  • Qualitätsmanagement an Bibliotheken
  • AGMB-Jahrestagung 2017 an der Veterinärmedizinischen Universität Wien
Ort: Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien (AKH)
Währinger Gürtel 18–20, 1097 Wien
Termin: 13. Juni 2016, 10.00-15.00 Uhr

Das Treffen steht für alle interessierten Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare offen. Zur besseren Planung der Veranstaltung wird die Anmeldung bei: bibliothek@meduniwien.ac.at erbeten.

Saturday, May 14, 2016

Exkommunikation für Bücherdiebe

Friday, May 06, 2016

Buch und Bar

bei mir wären ja Bücher in der Hausbar...

Workshop "Digitale Kartografie in historisch-geografischen Informationssystemen"

Workshop: Bereitstellung, Präsentation, Nutzung. Digitale Kartografie in historisch-geografischen Informationssystemen. 21. Juni 2016, Generallandesarchiv Karlsruhe.

Waren Kartenwerke in der Vergangenheit auf Papier oder Leinwand zu finden, so wundert es nicht, dass sie angesichts des 'digital turn' zunehmend in online verfügbaren Geoinformationssystemen (GIS) bereitgestellt werden. Damit verbessern sich die Zugriffsmöglichkeiten auf Kartenmaterialien eklatant, die so breiter rezipiert werden können. Zudem eröffnen die verfügbaren GIS-Funktionalitäten ein weites Spektrum gänzlich neuer Nutzungsmöglichkeiten. Der Historische Atlas von Baden-Württemberg, herausgegeben von der Kommission für geschichtliche Landeskunde, ist die zentrale geografische Grundlage für Forschungen zum deutschen Südwesten. Im vergangenen Jahr wurde auch er digitalisiert und über LEO-BW, dem vom Landesarchiv Baden-Württemberg federführend entwickelten Landeskundeportal für Baden-Württemberg, als GIS-Anwendung zur Verfügung gestellt. Dies zum Anlass nehmend möchte der Workshop mit praxisnahen Beiträgen aus ganz Deutschland und den benachbarten Regionen die Frage stellen und diskutieren, wie digitale Karten und Atlanten Wissenschaft, Forschung und Lehre unterstützen und im Rahmen der Digital Humanities ganz neue Zugänge schaffen können.

Programm

Organisation

Veranstalter: Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Landesarchiv Baden-Württemberg. Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins des Generallandesarchivs Karlsruhe.

Veranstaltungsort: Generallandesarchiv Karlsruhe, Nördliche Hildapromenade 3, 76133 Karlsruhe

Anmeldung bitte bis 15.6. unter poststelle@kgl-bw.de.

Wednesday, May 04, 2016

Bibliotheken ohne Bücher, Kolumne 4/2015

2015 war meine Kolumne in den Büchereiperspektiven dem Thema "Bibliotheken ohne Bücher" gewidmet. Hier die vierte und letzte Ausgabe.

Sie denken bei "Bibliothek" als erstes an eine nach bestimmten Kriterien aufgebaute und geordnete Sammlung von Büchern und anderen Medien? Ich (trotz dieser Kolumne) jedenfalls schon. Der Begriff kann dennoch auch ganz anders verwendet werden. Was haben die folgenden Beispiele gemeinsam? Da ist einmal die Molekularbiologie mit der "Genbibliothek" oder "DNA-Bibliothek“: Das gesamte Genom (Erbgut) eines Organismus wird in Teilstücke aufgeteilt, in Träger-Organismen gespeichert und vervielfältigt, um so besser untersucht werden zu können. Vielleicht wie ein Wörterbuch, das man zerschneidet und so aufklebt, dass jedes Wort auf einem eigenen Stück Papier geschrieben steht?

Von "Programmbibliotheken" spricht die Informatik bei einer Sammlung von Unterprogrammen und Routinen, die Lösungen für wiederkehrende Problemstellungen beinhalten. Man muss also gängige Programmteile nicht jedes Mal neu erfinden. Das erinnert mich an die Vorlagensammlungen für Geschäftskorrespondenz oder einige Bewerbungsratgeber.

Selbst die Sammlung von abgespeicherten Webadressen in meinem Browser nennt sich "Bibliothek" – aber das sind ja schließlich auch "Bookmarks" (Lesezeichen).

Double Basses@Silent Stage.
Photo: Vienna Symphonic Library
Man kann aber auch Töne und Klänge "bibliothekisieren". Im Jahr 2000 gründete Herbert Tucmandl die Vienna Symphonic Library: Professionelle MusikerInnen nehmen in einem Tonstudio alle möglichen Tonfolgen in verschiedensten Besetzungen auf, die als Basis für neue Musik dienen können. Statt zum Beispiel für einen Werbejingle ein eigenes Symphonieorchester zu engagieren, kauft man also hier die fertigen Klangteile und setzt sie neu zusammen. "In gut einer Million kosiger Dateikojen [mittlerweile zwei Millionen, Anm.] dösen ebenso viele makellose, perfekt adjustierte Töne und Klänge aller Art in elektronischem Halbschlaf und warten darauf, von qualifizierten computerisierten Helfern zu klingendem Leben erweckt und dann von fachkundiger Hand und Sample für Sample zu etwas Größerem und vielleicht sogar etwas Großem vereint zu werden: zu einer Violinsonate etwa, einem Klaviertrio oder sogar einer kompletten Symphonie", so blumig beschrieb Stefan Ender diese Musikbibliothek in seinem "Standard"-Artikel aus dem Jahr 2004 (derstandard.at/1530476/). Als Bibliothekarin komme ich mir ja auch manchmal wie eine "qualifizierte computerisierte Helferin" vor.

Ist also eine Bibliothek einfach eine Ansammlung von Informationshäppchen jeglicher Art – ob Buchstabe, Gen, Melodie, Byte oder Code? Ist sie nicht immer mehr als die Summe ihrer Teile?


Die Ameisen ziehen um

Am Donnerstag und Freitag habe ich das zweite Modul der Ausbildung zur Ameisenhegerin in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl besucht und verfüge damit über den "Befähigungsnachweis zur Rettungsumsiedelung von Waldameisen" - sobald der Ausweis von der Naturschutzabteilung der Steiermärkischen Landesregierung eingetroffen ist :-) Diesmal ging es mehr in die Praxis: Wir haben zwei Ameisennester (landläufig: Ameisenhaufen) übersiedelt, die zwar nur wenige Meter von einander entfernt waren, sich aber deutlich unterschieden haben. Beim einen waren die Ameisen praktisch in Kältestarre, beim anderen krabbelten sie lebhaft herum. Beim einen ging es sehr weit in den Boden und unter Fichtenwurzeln hinein, der andere befand sich hauptsächlich über der Erde. Einen kleinen Eindruck davon, wie so eine Übersiedlung von statten geht, gibt meine Flickr-Photogalerie mit Erklärung bei den einzelnen Bildern!


Blog-Eintrag zum ersten Modul: "Crazy Ant Lady".