Saturday, February 04, 2012

reading diary

RECENTLY FINISHED
Arthur Conan Doyle: Through the magic door. Kindle edition
I admit I downloaded this book because I assumed it contained mystery stories, but when there simply was no crime and no sign of Watson or Holmes I discovered that it is even better ;-) Doyle invites us to join him at a journey through his library and to close the magic door behind us: "I care not how humble your bookshelf may be, nor how lowly the room which it adorns. Close the door of that room behind you, shut off with it all the cares of the outer world, plunge back into the soothing company of the great dead, and then you are through the magic portal into that fair land whither worry and vexation can follow you no more". I discovered that Doyle and I have something in common: "Personally I must confess that anything bearing upon the Arctic Seas is always of the deepest interest to me". Conclusion: "For the time the magic door is still shut. You are still in the land of faerie. But, alas, though you shut that door, you cannot seal it. Still come the ring of bell, the call of telephone, the summons back to the sordid world of work and men and daily strife. Well, that's the real life after all—this only the imitation. And yet, now that the portal is wide open and we stride out together, do we not face our fate with a braver heart for all the rest and quiet and comradeship that we found behind the Magic Door?"
Maia C: "Library door", 27. April 2006, Flickr, CC-BY-NC-ND

Eduard von Keyserling: Dumala. Kindle edition

Ian Sansom: The Bad Book Affair. William Morrow 2010 (The mobile library 4)
I think this is the best book in the series. I had some difficulties with its predecessors and only bought them for the sake of completeness. But after reading part four I hope there will be a another instalment. Sansom really has wit and a talent for needing few sentences for saying much about a person.

IN PROGRESS

G.K. Chesterton: The man who knew too much. Kindle edition (status: 3%)
collection of detective stories

W.G. Sebald: Austerlitz. Carl Hanser 2001 (Status: page 175 of 416)

Friday, February 03, 2012

Themenheft zur Selbstversorgung

Band 61 (2011) der Zeitschrift "Westfälische Forschungen", herausgegeben von Michael Prinz, hat den Schwerpunkt "Aus der Hand in den Mund - Selbstversorgung als Praxis und Vision der modernen Gesellschaft". Aus dem Inhalt:

  • Michael Prinz: Von der Hand in den Mund. Geschichte und Aktualität der Selbstversorgung
  • Helene Albers: Selbstversorgung und Geschlechterrollen in der bäuerlichen Landwirtschaft Westfalens von 1920 bis 1960
  • Vera Steinborn: Arbeitergärten im Ruhrgebiet
  • Sabine Verk-Lindner: Kleingärten und Selbstversorgung - Westfalen und das Ruhrgebiet im Kontext der Gesamtentwicklung des deutschen Kleingartenwesens
  • Isolde Dietrich: Kleingärten in der DDR. Die Legende von der Selbstversorgung der Ostdeutschen
  • Rita Gudermann: "Selbstversorgung auf kleinster Fläche" - Überlegungen zu den Angaben zum Nutzflächenbedarf einer Familie im 19. und 20. Jahrhundert
  • Thomas Küster: Landwirtschaft und Nebenberuf um 1900. Eine Auswertung statistischer Quellen am Beispiel Westfalens
  • Clemens Zimmermann: Vom Nutzen und Schaden der Subsistenz. Fachdiskurse über "Arbeiterbauern" vom Kaiserreich zur Bundesrepublik
  • Klaus Fehn: Arbeiterbauern im Saarland - Entstehung, Entwicklung und Auflösung einer sozialstrukturellen Konstellation
  • Andreas Eichmüller: Arbeiterbauern und Nebenerwerbslandwirte in Bayern nach 1945
  • Heinz Wilhelm Hoffacker: Das Ruhrgebiet als Selbstversorgerlandschaft - Pläne zur partiellen Reagrarisierung der Region in der Zwischenkriegszeit
  • Daniela Rüther: Vom Kriseninstrument zum Mittel der Familienpolitik - Der Gedanke der Siedlung und Selbstversorgung in der Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944
  • Frank Lohrberg: Debatten über die Funktion von städtischem Grün und Freiflächen in der Stadt- und Raumplanung seit dem Kaiserreich
  • Michael Prinz: Selbstversorgung - ein Gegenprinzip zur Moderne? Bemerkungen aus historischer Perspektive
  • Thursday, February 02, 2012

    mournful, withdrawn, unhappy

    "Buffy was probably one of the things that had made him want to become a librarian in the first place. That, and the fact that he was a mournful, withdrawn, unhappy individual who preferred books to people" (Ian Sansom: The bad book affair, p. 209)

    Ich lese gerade den vierten Band der "Mobile library"-Serie und halte ihn für den gelungensten Band der Serie. Die an sich nicht wirklich sympathische Hauptfigur gewinnt hier meiner Meinung nach an Tiefe. Auch die lokale Bevölkerung, in den ersten drei Bänden zu einem großten Teil wie der Sprache kaum mächtige Volldeppen dargestellt, kommt hier bisher ein bisschen besser weg, kommt mir vor.

    Thursday, January 26, 2012

    Gegeninitiative zu "Kunst hat recht"

    "Dieser Tage macht die Kulturindustrie wieder Stimmung, um ihre überholten Geschäftsmodelle noch ein paar Jahre absichern zu können. Dazu schickt sie verunsicherte Kulturschaffende vor, deren wirtschaftliche Lage tatsächlich meist sehr prekär ist. Unter dem Titel 'Kunst hat Recht' liest man etwa: 'Die Lebensgrundlage der Kunstschaffenden ist bedroht!' Das stimmt, allerdings ist die geforderte Verschärfung der Urheberrechte das gänzlich falsche Mittel, dieser Bedrohung zu begegnen", schreibt die "Gegeninitiative zu 'Kunst hat recht'" im heutigen Standard". Unterzeichnet ist der interessante Beitrag von Konrad Becker, Marina Grzinic, Susanne Kirchmayr, Monika Mokre, Gerald Raunig und Felix Stalder. - Hinweis aus Internetz.

    "konnte nicht veröffentlicht werden"

    In einem wissenschaftlichen Artikel, den ich gestern gelesen habe, gab eine Fußnote die zugrundeliegende Studie an, und dabei stand: "Aufgrund abgelehnter Druckkostenförderungsanträge konnte die Studie nicht veröffentlicht werden". Die (sicher interessante) Studie stammt aus dem Jahr 2001, der Artikel wurde 2009 gedruckt. Jetzt denke ich, da gibt es doch so etwas wie Internet, und da kann ich das reinstellen, und dann können es alle lesen, die's interessiert, ganz ohne Druckkostenförderung... Ist in diesem Fall nämlich wirklich schade.

    Gideon Burton: "Open Access (storefront)", aufgenommen am 1. Jänner 2009, Flickr, CC-BY-SA

    Wednesday, January 25, 2012

    Preise für Abschlussarbeiten

    bit-online-Innovationspreis 2012 (alphabetisch)

  • Josefine Bäßler: Wie können Bibliotheken das PR-Instrument Storytelling für ihre PR-Arbeit nutzen? Analyse erfolgreicher Fallbespiele und Ableitung von Handlungsstrategien auf Bibliotheken (Hamburg)
  • Katrin Gärtner: Analyse von Recommendersystemen in Deutschland (Potsdam)
  • Kristin Laufs: Emotion Selling - ein Impuls für die Kommunikationsgestaltung in Öffentlichen Bibliotheken (Leipzig)
  • VFI-Förderungspreis 2011 (zwei zweite und zwei dritte Preise)

  • Kathi Woitas (Winterthur). Bibliografische Daten, Normdaten und Metadaten im Semantic Web: Konzepte der Bibliografischen Kontrolle im Wandel (Berlin)
  • Loredana Pinna / Wiebke Wessels: Mobile Anwendungen von Öffentlichen Bibliotheken in Deutschland: Studie zum aktuellen Stand und zur zukünftigen Entwicklung bibliothekarischer Dienstleistungen für mobile Endgeräte (Hamburg)
  • Christina Bank: Die Usability von Online-Wörterbüchern und elektronischen Sprachportalen (Hildesheim)
  • Katrin Geist: Bildungsbezogene Informationssuche: Ergebnistypen, Qualität und Relevanz von Suchergebnissen von Universalsuchmaschinen (Hildesheim)
  • reading diary

    W.G. Sebald: Austerlitz. Carl Hanser 2001 (Status: page 157 of 416)

    Grüne Resolution zum Ehrenamt

    Die Grünen SeniorInnen Österreich haben eine Resolution zum abgelaufenen EU-Jahr der Freiwilligenarbeit herausgegeben (.doc). Am Ehrenamt kommt man ja beim österreichischen Bibliothekswesen nicht vorbei, deswegen sei sie hier wiedergegeben:

    "Das EU-Jahr des Ehrenamtes wurde von den grünen SeniorInnen begrüßt, um auf die große Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit hinzuweisen. Ohne die Freiwilligenarbeit würden wichtige Bereiche des Alltags innerhalb unserer Gesellschaft nicht nur unterversorgt bleiben, sondern der soziale Bereich vor dem Zusammenbruch stehen.
    Die zahlreichen Aufrufe und Aufforderungen im EU-Jahr des Ehrenamtes, gerade Ältere sollten sich vermehrt freiwillig arbeitend zur Verfügung stellen, haben jedoch einen bitteren Nachgeschmack: Immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft gehen dazu über, wichtige Arbeiten auszulagern, um Kosten zu sparen. Zahlreiche lohnpflichtige Arbeitsplätze verschwinden, werden nicht nachbesetzt und durch Freiwilligenarbeit ersetzt. Fakten über unentgeltliche Arbeitsstunden und ihre Auswirkung auf Vollarbeitsplätze werden verschwiegen. Ob Freiwillige die notwendigen Qualifikationen besitzen, wird in den wenigsten Fällen sorgfältig überprüft.
    Trotz laufendem Sinken der realen Pensionsleistungen wird Freiwilligenarbeit immer mehr mit moralisierenden Argumenten eingefordert, was einer organisierten Ausbeutung gleichkommt.
    Ältere Menschen bringen sich mit ihren Leistungen, Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen gerne in gesellschaftlich relevante Aktivitäten ein. Sie tun dies im Sinne eines solidarischen Generationenvertrages als MitgestalterInnen einer sozial gerechteren Welt. Und sie betrachten dieses Engagement als eine Bereicherung ihres Lebens und als Erweiterung ihres Horizonts.
    Sie haben aber auch ein Recht darauf, sich gegen gesellschaftlichen Zwang zu wehren. Sie sind durchaus bereit, sich in geeigneten Bereichen und in geeigneter Form einzubringen. Sie verlangen aber Rahmenbedingungen und Formen der Anerkennung, die ihrem Engagement in Freiwilligenarbeit entspricht und Anerkennung auch dafür, dass sie die gesamte Infrastruktur für die gegenwärtigen jüngeren Generationen aufgebaut/finanziert haben.
    Sie verlangen die Überprüfung jeder Streichung eines lohnpflichtigen Arbeitsplatzes, damit er nicht durch 'kostenfreie' Freiwilligenarbeit ersetzt wird. Nur dann sind Freiwilligenarbeit und Ehrenamt gerechtfertigt und tragen zum Wohle der Allgemeinheit bei".

    senior library volunteer on desk in public library; Library Snapshot Day 4031, Chelmsford Public Library, Flickr
    Chelmsford Public Library: Library Snapshot Day 4031, Library volunteer. Aufgenommen am 13. April 2011, Flickr, CC BY-NC-SA

    Tuesday, January 24, 2012

    Kindle reading diary

    recently finished
    Hugo Bettauer: Der Frauenmörder (1926)
    Otto Julius Bierbaum: Die Weihnachtsbowle (1905)
    Franziska zu Reventlow: Das feindselige Gepäck (?)

    in progress
    Eduard von Keyserling: Dumala (1908)

    Monday, January 23, 2012

    Partner in geistiger Hinsicht

    "Der Leser ist der Partner der Bücherei, nicht nur in rechtlicher, sondern auch in geistiger Hinsicht. Er hat Anspruch auf Rat und Hilfe beim Aussuchen der Bücher, a u c h in der Freihandbücherei, die nicht als unpersönlicher Selbstbedienungsladen gedacht ist. Vor allem ältere Menschen finden sich manchmal nicht leicht zurecht und bedürfen des ermutigenden Hinweises".

    Aus: Büchereiarbeit in Stichwörtern. Ein Übungs- und Lernbehelf für Bibliothekare im Ehrenamt und Nebenberuf. Unter Mitarb. vieler Kollegen zusammengestellt von Gertrud Vetter. Wien: Verl. Erwachsenenbildung in Österreich 1971, S. 67


    librarymistress: Stadtbibliothek Hannover, aufgenommen am 4. Mai 2010, Flickr, CC-BY-SA