Tuesday, July 22, 2014

Stellenausschreibung Grüne Bildungswerkstatt Wien

Die Grüne Bildungswerkstatt Wien sucht eine Bürokraft im Ausmaß von 17,5 Wochenstunden. Anstellungsbeginn ab 15. September 2014, befristet bis 31. März 2015, mit der Option auf eine Verlängerung.

Arbeitsbereich:

  • Administration und Projektmanagement
  • Buchhaltung
  • Datenbank und Websitebetreuung (Typo 3)
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Ein Großteil des Arbeitsaufwandes betrifft die organisatorische Projektmitarbeit sowie administrative Büroarbeit und Buchhaltung.

    Anforderungen:

  • Erfahrung mit und Interesse an politischer Bildungsarbeit
  • organisatorische Fähigkeiten, insbesondere im Projektmanagement
  • Buchhaltungskenntnisse (Projektbuchhaltung)
  • selbstverständlicher Umgang und gute Anwendungskenntnisse mit Computer, Office-Software, Datenbank und Typo 3
  • Kommunikationsfreudigkeit und Erfahrung in der Vereinsarbeit
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Vernetzung innerhalb der Zivilgesellschaft von Vorteil
  • Eine Identifikation mit den grünen Grundwerten: ökologisch, solidarisch, feministisch, gewaltfrei, selbstbestimmt und basisdemokratisch, welche auch die Grundlage der Arbeit der GBW Wien bilden, wird vorausgesetzt.

    Da sich die Grüne Bildungswerkstatt Wien vorwiegend an Aktivistinnen und Aktivisten sowie Interessierte im Freiwilligenbereich wendet, findet der überwiegende Teil der Veranstaltungen an Abenden und Wochenenden (nicht an Sonntagen) statt, daher ist fallweise mit Samstag- und Abendarbeit zu rechnen.

    Die Entlohnung richtet sich nach dem Gehaltsschema der Grünen Bildungswerkstatt für 17,5 Wochenstunden und beträgt mindestens EUR 1221 brutto (Verwendungsgruppe II). Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und einem Motivationsschreiben richten Sie bitte elektronisch, bis spätestens 20. Juli 2014 [Frist verlängert bis 31. Juli!!] an: info.wien@gbw.at

    Saturday, July 12, 2014

    Star Trek "von allgemeinem Interesse"

    Das Finanzamt schreibt mir, dass ich die Literatur für die Diplomarbeit nicht von der Steuer absetzen könne, da sie "auch bei nicht in der Berufssparte des Steuerpflichtigen tätigen Personen von allgemeinem Interesse oder zumindest für einen fest abgrenzbaren Teil der Allgemeinheit mit höherem Bildungsgrad bestimmt" sei. Mist, ich hätte doch über den Gebrauch der Vorsilbe ge- im ersten Akt von Goethes "Faust" schreiben sollen und nicht über Star Trek...

    Thursday, July 10, 2014

    Rechtschreibfehler-Fail

    Am Dienstag flatterte ein Mail einer Website-Korrekturleserin ins Bibliotheks-Haus. An sich keine dumme Idee: Die Korrektorin wendet sich an die Website-Verantwortlichen mit zwei Fehlern, die sie auf der Seite entdeckt hat, und bietet das Korrekturlesen der gesamten Seite zu einem akzeptablen Pauschalpreis an. Mich nerven ja schlampige Websites auch. Aber... was hatte die Dame bei uns entdeckt? Die Wörter "grausamben" und "türckischen". Nur stammen die aus dem Titel eines Werkes aus dem Jahr 1684 und somit aus einer Zeit, in der die Rechtschreibung völlig anders gehandhabt wurde als heute. Der Titel wurde korrekt wiedergegeben. Fail...

    Quelle: Matthew Stibbe: Bad Language, Writing, marketing and technology, www.badlanguage.net/every-time-make-typo-errorists-win. Wo der verwandte Spruch "Every time you make a typo, the errorists win" ursprünglich herkommt, konnte ich nicht herausfinden.

    Update: Bastian Sick schreibt auf seiner Website über ein ähnliches Angebot. Der Name ist anders, der Hintergrund ("Studentin verdient sich etwas dazu") und die verwendete Software sind anscheinend ident.

    Tuesday, July 01, 2014

    Einladung: Bibliothek 2.0-Stammtisch, 29. Juli, 18.30 Uhr

    Der Wiener Bibliothek 2.0-Stammtisch dient der Vernetzung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren, die an neuen Technologien interessiert sind und diese in ihren Einrichtungen oder persönlich einsetzen möchten. Diesmal treffen wir einander in einem relativ neuen irischen Lokal mit großer Bierauswahl ;-)

    ZEIT: Dienstag, 29. Juli 2014, ab 18.30 Uhr
    ORT: Lane & Merriman's, Spitalgasse 3, 1090 Wien (nächst dem Uni-Campus). Erreichbarkeit: Straßenbahnen 5, 43, 44 Lange Gasse.

    Irish postbox, aufgenommen am 27. April 2006 in Dublin

    Anmeldung per eMail an monika.bargmann@gmail.com oder via Facebook-Event erbeten und im eigenen Interesse, da das Lokal abends sehr gut besucht ist; kurz entschlossene Gäste (ohne Platzgarantie) wie immer ebenfalls herzlich willkommen.

    Sunday, June 29, 2014

    CfP: Bibliotheken abseits / außerhalb der Bibliothek

    Der aktuelle Call for Papers von Libreas: "Es gibt unbestreitbar und gut beobachtbar einen Trend zu Bibliotheken und bibliotheksähnlichen Phänomenen, die wenig bis gar nichts mit der Institution Bibliothek zu tun haben. Subkulturen, Protestgemeinschaften aber auch einfach buchaffine Nachbarschaften, Tourismusbüros und sogar Kommunen etablieren niedrigschwellige, oft sehr stark auf spezifische Bestände orientierte Varianten der Literaturversorgung. Die Ausgabe 26 von LIBREAS möchte den Ursachen für diesen Trend nachgehen. Und der Frage, was daraus folgt, dass die etablierten Bibliotheken sich nicht nur auf der digitalen Seite, sondern auch in der analogen Welt mit Alternativen konfrontiert sehen?
    Eine ausführliche Einführung in das Thema sowie eine Reihe von möglichen Fragen zur Bearbeitung entnehmen Sie bitte der Langfassung".
    Der Einsendeschluss für Beiträge ist der 30.10.2014. Die Kontaktadresse lautet redaktion@libreas.eu.

    Alfred Diem: "110821 OffenerBücherscharank 001", Flickr, 21. August 2011, CC-BY

    Tuesday, June 24, 2014

    Fassadenkletterei

    Thursday, June 12, 2014

    Cherchez la chatte

    Wär doch gelacht, wenn auf dem einen Zentimeter zwischen Rand des Blumentopfs und Rand des Hockers nicht noch eine Katze Platz hätte...

    Social-Media-Nutzung im Büro

    Saturday, June 07, 2014

    Die grandiosen Ein-Stern-Rezensionen bei Amazon

    Ich lese mir gerade - mit einer Mischung aus Amüsement und Verzweiflung über die Menschheit - Ein-Stern-Rezensionen zu verschiedensten Büchern, die recht unbestritten zum Kanon der deutschsprachigen Literatur gehören, auf Amazon durch. Bewertungen dieser Art findet man vor allem bei den Kindle-Editionen - da dürften sich viele davon zum Download verleiten lassen, dass die "Klassiker" ja meistens schon gratis sind, und dann etwas überrascht sein ;-) Ob die Sichtweisen vielleicht nur an der fehlenden Vermittlung liegen?
    Um Euch, werte LeserInnen meines Blogs, daran teilhaben zu lassen, zitiere ich einige meiner Favoriten und lasse ich Euch raten, um welche Bücher es sich handelt:

    "Im Buch geht es nicht vorwärts, man liest und liest und hofft, dass gleich etwas kommt, schließlich liest man hier ja Anspruchsvolles und Hochgelobtes, doch es kommt nichts. Wenn [Autorname] einzige Intention war, dem Leser die Langwierigkeit und Verworrenheit dieses 'Prozesses' deutlich zu machen, dann ist ihm dies gelungen. Mehr aber auch nicht". (Quelle/Lösung)

    "Ich musste das Buch in der Schule Lesen. Das Buch ist eine Katastrophe. Mir tut wirklich jeder Schueler leid der dieses Buch lesen muss und sein Abi darüber schreiben muss. Am besten ist man liest sich eine Übersetzung ins neu Deutsche durch". (Quelle/Lösung)

    "Jetzt weiss ich wer die Vorlage war für so schlechte Sendungen wie GZSZ war. Ich habe mich durch jedes Kapitel gequält und war froh als ich durch war. Wird das 1. Buch sein das ich wegwerfe". (Quelle/Lösung)

    "Dass man eine Liebesgeschichte so in die Länge ziehen muss und dann auch noch in dieser alten Sprache mit all diesen Fremdwörtern - Schrecklich!" (Quelle/Lösung)

    Alex Proimos: "Head in Hands", Flickr, 14. Dezember 2009, CC BY-NC

    "Als erstes moechte ich einmal sagen, dass ich es sehr gut finde, dass solche Klassiker deutscher Literatur kostenlos zur Verfuegung gestellt werden. Wer jedoch dieses Buch freiwillig liest muss schonsehr interssiert sein um nicht aufzugeben. Ich habe dieses Buch als Teil des Deutschunterrichtes am Gymnasium in der zehnten Klasse gelesen und war wirklich froh damit fertig zu sein. Sehr schwierig zu lesen durch die in Briefform verfasste Geschichte, die alte Sprache und die ueberwiegend in Metaphern beschriebenen viel zu vielen Gefuehlen. Kein Lesespass". (Quelle/Lösung)

    "Ich frag mich, warum [Autorname] ein berühmter Dichter geworden ist. Die Verse sind absolut grottig, da hätte ich auch irgendetwas zeitgeschichtliches schreiben können. Ich bin wirklich enttäuscht, aber vielleicht habe ich auch einfach nicht verstanden, was [Autorname] in seiner Genialität mir sagen will. Mir liegen andere zeitgenössische Dichter/Schreiber wohl mehr. Ich habe es versucht, komme an [Autorname] aber nicht ran..." (Quelle/Lösung)

    "Dieses Buch ist die tödliche Langweile. Ich habe mich durchgequält-ehrlich! Die Geschichte ist langatmig und jedes Hölzchen und Stöckchen wird beschrieben...zudem wird [Name] als fürchterlich naiv dargestellt-so dass man sie irgendwann im Geschichtenverlauf einfach nicht mehr leiden kann". (Quelle/Lösung)

    "Die Novelistische Studie [Titel] plätschert ohne Höhepunkt dahin. Die ewig langen Beschreibungen der Umstände und Umgebungen lassen dieses Buch mehr und mehr langweilig erscheinen. (...) Das Buch kann an jeder Stelle der Erzählung zur Seite gelegt werden, ohne das sich der Leser Gedanken über den Fortgang machen würde. Spannend sind lediglich die letzten beiden Seiten. Einer Waschmaschine beim waschen zu zuschauen ist interessanter als dieses Buch!!". (Quelle/Lösung)

    "Der umständliche Schreibstil, der schwulstige, nicht wirklich gelungene Versuch Spannung aufzubauen, entspricht in gar keiner Weise meinem Geschmack. Dann lieber moderner". (Quelle/Lösung)

    "Ungeachtet der Lobeshymnen von Literaturhistorikern ist dies leider das langweiligste und belangloseste Buch, das ich seit langem gelesen habe: Mittels unzähliger, chronologisch ungeordneter (!) Fragmente schildert [Name der Figur] seine ersten Eindrücke vom harten Leben im Paris der Armen, driftet in Kindheitserinnerungen beklemmender Art ab und huldigt diversen historischen Persönlichkeiten, ohne deren Identität explizit klarzustellen". (Quelle/Lösung)

    "[Autorname] stellt sich in diesem Buch als unglaubwürdiger Romantiker dar, mehr noch als schwülstiger Kitschliebhaber und Kitschverbreiter. Doch selbst der Kitsch erscheint nicht authentisch, denn der Autor bemüht sich um eine gezwungen antiquiert wirkende Sprache, die selbst zur Zeit als das Werk entstand grauenhaft geklungen haben muss. Weder die verdeckte bzw. offene Homoerotik, noch die Liebesabenteuer des [Name der Figur], auch seine Entwicklung und seine sonstigen Abenteuer können selbst den naiven Leser glauben machen, für solche Romanfiguren gäbe es Vorbilder im richtigen Leben. Kopfgeburten, ausschließlich Geschöpfe der Fantasie [Autorname]. Keine Rosamunde Pilcher, keine Inga Lindström würde derart tief in den Topf mit Schmalz, Rührung und Klischees greifen. Eine Schande für die deutschsprachige Literatur. Liebe Leser, lest dieses Machwerk nur, wenn Euch nicht leid um einige Stunden Eurer Lebenszeit ist". (Quelle/Lösung)

    Tuesday, June 03, 2014

    "Wunderliche Ansprüche" eines Archivs

    "Verena Decker, 26, hat Erfahrungen mit wunderlichen Ansprüchen potentieller Arbeitgeber gesammelt. Für eine Stelle im höheren Archivdienst wollte das Thüringische Hauptstaatsarchiv in Weimar unbedingt ihre Handschrift begutachten. Die Studentin bemühte sich um schöne Schwünge mit dem Füller: 'Ich habe einen ganzen Tag lang nur Lebensläufe geschrieben'. 50 Zettel schrieb sie voll, am Ende lagen überall in ihrem Zimmer angefangene Lebensläufe auf dem Boden".

    Ich hätte sie ja eher Handschriften lesen lassen ;-)

    Quelle: Malte Buhse / Bernd Kramer: "Bewerberauswahl von Firmen. Ringe werfen und Kringel kritzeln". In: Der Spiegel, 4. Dezember 2013

    Was waren Eure seltsamsten Erlebnisse bei Bewerbungen? Die ganz dummen Psychofragen, auf die sowieso niemand ehrlich antwortet, sind mir im wesentlichen bisher erspart geblieben. Einmal musste ich in einer Art Rollenspiel einem fiktiven Studenten erklären, wieso er kein Buch aus dem Handapparat ausleihen darf, obwohl er es dringend braucht ;-) Und einmal wurde ich gefragt, welche Visionen ich für die Bibliothek hätte, was an sich keine schlechte Frage ist, nur ein bisschen unerwartet, wenn man sich auf eine Stelle als fünfter Zwerg von links bewirbt...

    Monday, June 02, 2014

    Mach mit in der Kinderbibliothek

    "Mach mit in der Bibliothek. Donnerstag, 5. Juni 2014, 17.00 Uhr, im Literaturhaus Mattersburg. Wir laden Dich/Euch herzlich ein. Treffpunkt für Kinder ab 10 Jahren, die gerne in unserer Bibliothek mithelfen möchten. Du hast Freude am Lesen und bist gerne von Büchern umgeben? Du möchtest die Kinderbibliothek aktiv mitgestalten, bei der Auswahl von Kinderbüchern helfen oder dich einfach nur gerne mit gleichaltrigen Lesefans treffen und über Deine Lieblingsbücher sprechen? Dann komm ins Literaturhaus Mattersburg, wir freuen uns auf Deine Ideen!" -- Quelle.