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Tuesday, May 06, 2025

Herausgeber*in für Bibliotheksdienst gesucht

De Gruyter Saur sucht neue*n Herausgeber*innen oder eine herausgebende Institution für den BIBLIOTHEKSDIENST:

Der BIBLIOTHEKSDIENST erscheint seit 1967; seit 2019 wurde die Zeitschrift von der FernUniversität in Hagen herausgegeben. Seit 2022 erscheint sie durch Subscribe to Open im Open Access. Der BIBLIOTHEKSDIENST erscheint jährlich in jeweils 9 Heften, davon 3 Doppelhefte. Die Stärke der Zeitschrift liegt in der praxis-orientierten thematischen Ausrichtung. Er bietet zudem verschiedene Rubriken mit Notizen und Mitteilungen, Fachbeiträgen, Terminen (Kursangeboten) und Anzeigen. Der Beirat setzt sich aus Vertreter*innen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken sowie aus Hochschule und Lehre zusammen.

Wir suchen eine Institution oder/und eine Person bzw. Gruppe von Personen, die große Leidenschaft für das Bibliothekswesen mitbringen, dieses thematische Profil bedienen und mit der Herausgabe des BIBLIOTHEKSDIENST eine wichtige Informationsplattform an der Schnittstelle zwischen öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken, Verbänden und Vereinen nicht nur besetzen, sondern aktiv gestalten möchten. Dabei können sich die Herausgeber*innen auf den bestehenden Beirat sowie ein externes Korrektorat verlassen.

Zu den Aufgaben der Herausgeber*innen gehört:

  • Einwerbung von Beiträgen
  • Planung thematischer Schwerpunkte
  • Erkennen kommender Themen
  • Besetzung des Beirats zur bestmöglichen Repräsentanz aller wichtigen Gruppen/Bereiche im Feld
  • Zusammenarbeit mit neuen und etablierten Autoren, die Ideen und Beiträge für die Zeitschrift einreichen
  • interessante, aber noch nicht vollständig ausgearbeitete Beiträge zur erfolgreichen Veröffentlichung zu bringen
  • Evaluierung von wissenschaftlichen wie praxisorientierten Beiträgen
  • Monitoring der Zeitpläne in Abstimmung mit dem Journal Manager

Die Herausgeberschaft wird durch einen Herausgebervertrag geregelt. Die Zusammenarbeit soll im vierten Quartal 2025 beginnen, um einen reibungslosen Übergang der Herausgeberschaft zum Jahreswechsel 2025/26 zu gewährleisten.

Sollten Sie bzw. Ihre Institution Interesse haben, den BIBLIOTHEKSDIENST mit uns gemeinsam weiterzuführen, melden Sie sich bis 15. Mai 2025 per Email bei Dr. Florian Hoppe, florian.hoppe@degruyterbrill.com

Dr. Florian Hoppe (he/him), Journals Manager Humanities, De Gruyter Brill

via Bibnez

Monday, October 21, 2024

#LiteraturTrifftBibliothek. Wenn Schreibende Bibliothek schreiben

Die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol und die IG AutorinnenAutoren laden herzlich ein zur Veranstaltung "#LiteraturTrifftBibliothek. Wenn Schreibende Bibliothek schreiben". Am Dienstag, 22. Oktober 2024, verwandelt sich der Historische Lesesaal um 17 Uhr in eine Begegnungsstätte für Literatur, Wissen und kreative Auseinandersetzung. Im Fokus steht die Frage, wie Bibliotheken als Inspirationsquelle und Schauplatz in der Literatur wirken.

6 Tiroler Autor*innen geben Einblick in ihre persönlichen Beziehungen zu Bibliotheken und lesen aus Werken, die sie im Zuge eines Literaturwettbewerbs in Kooperation mit der IG AutorinnenAutoren Tirol verfasst haben. Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend voller Geschichten und Gespräche über die Magie von Büchern und Bibliotheken mit:

  • Markus Köhle
  • Christian Kössler
  • Günni Noggler
  • Wolfgang Nöckler
  • Dominik Unterthiner
  • Katja Wilhelm
Begrüßung: Mag. Eva Ramminger, Leiterin der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol

Durch den Abend führen: Siljarosa Schletterer (IG AutorinnenAutoren), Michael Pilz (Institut für Germanistik, Univ. Innsbruck) und Monika Schneider-Jakob (Universitäts- und Landesbibliothek Tirol).

Im Anschluss gibt es einen kleinen Umtrunk.

Thursday, April 20, 2023

Filmpremiere: Die Bücher, die Hitler nicht verbrannte

Am 24. April findet die Österreich-Premiere des Dokumentarfilms "Die Bücher, die Hitler nicht verbrannte" im Historischen Lesesaal der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol statt.

Hintergrund des Films

Adolf Hitler, dessen Herrschaft 1933 mit einer Reihe von Bücherverbrennungen begann, besaß zum Ende seines Lebens selbst 16.000 Bände – verteilt auf Privatbibliotheken in Berlin, München und Berchtesgaden. Rund 1.300 dieser Bücher befinden sich heute in den USA, einige davon mit Hitlers Anmerkungen und Unterstreichungen. Der amerikanische Historiker Timothy Ryback gilt als kenntnisreichster Experte für Hitlers Privatbibliothek. Er reist für den Film zu den erhaltenen Teilen der Hitler-Bibliothek in Washington D.C. und Providence. Was erzählen diese Bücher über die Quellen nationalsozialistischen Denkens – und über das Fortwirken rechtsextremer Gewalt im Hier und Jetzt?

Trailer: https://vimeo.com/814355788/16f56a4a37

Organisatorisches

  • Montag, 24. April 2023, 18:00 Uhr
  • Historischer Lesesaal der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol, Innrain 50, Innsbruck
  • Anschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Othmar Plöckinger (Salzburg) und Regisseur Claus Bredenbrock (Bochum), moderiert von Dr. Nikolaus Hagen (Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck).
  • Eintritt frei!

Am 25. April um 20:15 Uhr wird der Dokumentarfilm auf arte ausgestrahlt.

Tuesday, December 13, 2022

Leere Bibliotheken, volle Trefferlisten?

"Leere Bibliotheken, volle Trefferlisten? Akademisches Lesen im Kontext der Digitalisierung" - eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Erlesenes erforschen".
Die Lesesäle der Universitätsbibliotheken beginnen sich langsam wieder zu füllen - und wie schon vor der Pandemie am meisten in der Prüfungszeit. Sind aus den früheren Lesesälen über die Jahre Lernsäle geworden? Haben sich die Arbeitstechniken von Studierenden und Forschenden gewandelt, weil ohnehin der Großteil der relevanten Literatur online vorhanden ist? Wie wirken sich Veränderungen in Forschungsumfeld und bibliothekarischer Infrastruktur auf akademische Lesepraktiken aus? Wie sehr prägen Bibliotheken überhaupt noch die akademische Lesekultur und welchen Gestaltungsspielraum haben wissenschaftliche Bibliotheken dabei in der Zukunft?

Diese und andere Fragen werden in einem neu erschienenen Sammelband der Reihe "Bibliothek im Kontext" behandelt und in einem Podiumsgespräch anlässlich der Buchpräsentation von Stefan Alker-Windbichler (Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung, Universität Graz), Axel Kuhn (Institut für Buchwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg) und Benedikt Lodes (Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek) diskutiert.

Ort und Zeit: Aula am Campus, Donnerstag, 15. Dezember 2022, 18 Uhr.

Friday, June 03, 2022

Pride Month: Wiener Bibliothek vor Lesung zugemauert

In der Bücherei Wien-Mariahilf findet heute eine Vorlesestunde für Kinder mit Drag Queen Candy Licious statt. Heute Nacht wurde der Eingang der Bücherei zugemauert. Störmaßnahmen gegen die Veranstaltungen rund um die Vienna Pride waren in einschlägigen Kanälen angekündigt worden.

Auf dem Programm der Lesung stehen übrigens die drei Kinderbücher "Julian feiert die Liebe", "Julian ist eine Meerjungfrau" und "Der verliebte Koch". Einen Überblick über alle Veranstaltungen der Büchereien Wien im Pride Month gibt es hier (PDF).

Hinweis aus einer Presseaussendung des Grünen Klubs im Parlament und einer Presseaussendung des SPÖ-Parlamentsklubs.

Update: Die FPÖ hat sich nun auch zu Wort gemeldet - sie fordert, dass der Vizebürgermeister die Veranstaltung absagt und sich um die "realen Probleme" kümmert: "Diese Form der Sexualisierungspropaganda für kleine Kinder ist klar abzulehnen. Es ist nicht zu akzeptieren, dass Kinder mit öffentlich finanzierter Globohomo-Ideologie indoktriniert werden". Oida.

Monday, April 04, 2022

Identifizierung von Aschebuchfragmenten mit Citizen Science

Aus der Herzogin Anna Amalia Bibliothek wird in Inetbib über ein spannendes Projekt berichtet:

"Im Oktober ist unsere Plattform zur Identifizierung von Aschebuchfragmenten online gegangen. Die dort zu findenden Digitalisate zeigen Fragmente von Büchern, die nach dem Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek im Jahr 2004 geborgen wurden und deren bibliographische Zugehörigkeit trotz aufwendiger Recherche bislang nicht geklärt werden konnte. In der Regel fehlen bei diesen Fragmenten die Titelseite, das Impressum sowie andere prägnante Merkmale des Drucks, so dass eine eindeutige Zuordnung zu einer Ausgabe, einer konkreten Auflage oder einem Erscheinungsjahr nicht mehr möglich ist. Mitunter sind nur einzelne Illustrationen eines Buches erhalten geblieben. Eine Herausforderung stellen außerdem fremdsprachige Fragmente dar, die nur wenige Blatt umfassen.

In der Vergangenheit konnten wiederholt durch Hinweise aus der (Fach-)Öffentlichkeit einzelne Werke identifiziert werden. Daran wollen wir nun anknüpfen.

Wir möchten Sie auf diesem Wege einladen mitzuforschen und freuen uns auf Ihre Hinweise! Natürlich würden wir uns auch sehr darüber freuen, wenn Sie unser Projekt z.B. über Ihre Social-Media-Kanäle bewerben würden.

Hier finden Sie die noch zu identifizierenden Fragmente: https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/Identifizierung_Aschebuchfragmente/. Hier die bereits identifizierten Fragmente: https://haab-digital.klassik-stiftung.de/viewer/Identifizierte_Aschebuchfragmente/".

Herzogin Anna Amalia Bibliothek, 16. August 2008, CC-BY-SA

Friday, February 04, 2022

Literaturhaus Mattersburg sucht Geschichtenerzähler*innen in verschiedenen Sprachen

Gesucht: Geschichtenerzähler*innen von hier und überall. Mehrsprachige Vorlese- und Erzählstunde für Volksschulkinder.

Ab April werden in der Kinderbibliothek des Literaturhauses neben den Vorlesestunden in deutscher Sprache nun auch Vorlesestunden in vielen verschiedenen Sprachen stattfinden. Wir suchen Vorleser*innen, die in ihrer Erstsprache Kindern Geschichten vorlesen und erzählen.

Ob Ungarisch, Englisch, Türkisch, Romanes, Farsi, Rumänisch, Russisch, Kurdisch, Bosnisch-Serbisch-Kroatisch…Wir freuen uns über jede Sprache und Geschichte, die sich in unserer Umgebung finden lässt! Der Kreativität der Vorleser*innen sind beim Erzählen der Geschichten keine Grenzen gesetzt.

Erwachsene, die sich für dieses Projekt interessieren, sind zu einem ersten Informationstreffen im Literaturhaus Mattersburg eingeladen. Dabei wird das Projekt näher vorgestellt und ein Zeitplan skizziert. Termin: Mi, 9. Februar 2022, 16 Uhr. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich unter andrea.holzinger@literaturhausmattersburg.at. Es gelten die aktuellen Corona-Sicherheitsmaßnahmen.

Thursday, January 27, 2022

Buchpräsentation: Bibliothekarinnen in und aus Österreich

Update: Die Präsentation musste wegen einer Erkrankung verschoben werden - neuer Termin: Dienstag, 31. Mai 2022.

Die Büchereien Wien und das Institut für Wissenschaft und Kunst laden sehr herzlich zur Präsentation und Diskussion des Sammelbandes von Ilse Korotin und Edith Stumpf-Fischer (Hg.): Bibliothekarinnen in und aus Österreich. Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Wien: Praesens Verlag 2019. 792 Seiten. ISBN 978-3-7069-1046-0 ein.

Ort und Zeit

Zeit: Mittwoch, 2. Februar 2022 Dienstag, 31. Mai 2022 - 19 Uhr

Ort: Hauptbücherei am Gürtel, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien, bzw. Livestream auf YouTube

Für die Teilnahme gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln. Anmeldung erforderlich.

Programm

  • Einleitung durch Ilse Korotin (Leiterin der Dokumentationsstelle Frauenforschung am IWK; Herausgeberin) und Edith Stumpf-Fischer (Biografieforscherin, Berufstätigkeit im wissenschaftlichen Bibliotheksdienst und im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung; Herausgeberin)
  • Christine Kanzler (Biografieforscherin und Erwachsenenbildnerin): Weibliche Bibliothekarstätigkeit um 1900
  • Gisela Kolar (Historikerin und AHS-Lehrerin): Bibliothekarinnen in den Wiener Arbeiterbüchereien nach 1936
  • Barbara Kintaert (ehemalige Dokumentarin der AK Wien): Dr. Philippine Hannak, die erste weibliche Bibliothekarin der AK Wien

Bibliotheksgeschichte stellte sich lange Zeit als eine Geschichte von Männern - meist Leitern großer Bibliotheken - dar. Dem Anteil der Frauen an der Entwicklung des Bibliothekswesens wurde kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde damit begonnen, Frauen in Bibliotheken für wenig qualifizierte Tätigkeiten aufzunehmen. In den 1920er Jahren gab es die ersten Frauen auf akademischen Posten. Die nun vorliegenden Ergebnisse des Dokumentations- und Forschungsprojekts zur (historischen) Entwicklung des Bibliothekarinnenberufs zeigen ein breitgefächertes Spektrum an Bibliotheken und bibliotheksrelevanten Einsatzbereichen, in denen Frauen ihre berufliche Tätigkeit - aber auch ihr pädagogisches sowie bildungs- und gesellschaftspolitisches Engagement - entfalteten und bis in die Gegenwart wesentlich zu deren Entwicklung beitrugen.

Thursday, January 20, 2022

Now Open: the Call for Contributions for iPres 2022

The Call for Contributions for iPres 2022 is now open. iPres is the premier and longest-running conference series on digital preservation. The 18th International Conference on Digital Preservation will be held in Glasgow, Scotland from 12th to 16th September 2022!

iPres 2022 will be a hybrid conference and proposals are welcome whether or not contributors expect to be present on site. We invite original contributions that will develop the theory and practice of digital preservation. These may include scientific models and outcomes of research, creative solutions to shared challenges in daily practice, outcomes of innovative collaborations, state of the art in education, training and work-force development, and insight-oriented institutional and personal progress towards digital preservation goals.

Call for Contributions

We welcome full papers and short papers as well as proposals for workshops, tutorials, posters, panel discussions, hack-a-thons and for the Digital Preservation Bake-Off Challenge. Submissions should relate to the overall conference theme Data for all, for good, for ever: Let Digits Flourish, inviting reflection and debate on how digital preservation can support flourishing communities, ecologies and economies and ideas.

We encourage submissions which describe collaborations across and beyond cultural heritage domains, and we welcome proposals that describe research and practice in agencies of all sizes and in all sectors. We extend a particular welcome to newcomers to iPres and recent entrants into the digital preservation community.

You can find details about the submission process and the conference topics now online at ipres2022.scot. Please remember that this Call will close on 8 March, 2022, and that there is no intention to extend the Call for Contributions beyond this date.

Stay Informed on all iPres News

All information regarding the conference is on our website: ipres2022.scot. You can also pre-register for the iPres Newsletter and get updates on all the important dates. Or just follow us via @ipres2022 on Twitter, Facebook and Instagram. If there is anything you want to ask us, please let us know at ipres2022@in-conference.org.uk.

Stay tuned

To keep you company and set you off on your journey as you work on your proposal, we have assembled a playlist of songs and music associated with Scotland on Spotify. We hope it will bring good cheer!
Quelle: voeb-l.

Wednesday, January 05, 2022

Termin für Blaubeurener Symposium "Handschriften und Alte Drucke" fixiert: 16.–18. November 2022

Zum Vormerken: Das 14. Blaubeurener Symposium "Handschriften und Alte Drucke" wird vom 16. bis 18. November 2022 in Fulda stattfinden. Nähere Informationen zum Programm und den Anmeldungsmodalitäten folgen. Das Symposion findet alle zwei Jahre statt, musste allerdings 2020 coronabedingt entfallen. Quelle: Inetbib.

Tuesday, October 12, 2021

Ausstellung "Alles wird Buch" des Universitätslehrgangs Buchgestaltung

"Alles wird Buch - nicht nicht, sondern mehr!", die Ausstellung der Abschlussarbeiten der Jahrgänge 2019/20 und 2020/21 des berufsbegleitenden Universitätslehrgangs Buchgestaltung an der New Design University St. Pölten, wird am 14. Oktober eröffnet.

"Verschiedene Buchgenres sind zu sehen: Fotobücher nehmen uns auf ungewöhnliche Streifzüge mit oder zeigen uns radikale (Selbst)porträts; Kochbücher machen Lust auf "gsunden" Genuss; Kinderbücher entfalten Geschichten für Sehende und Blinde oder auch für kleine Insektenforscher*innen; Nachschlagewerke laden uns zur Zeitreise durch die Weltgeschichte oder zur Erkundung der Literatur ein – Alle ca. 25 Bücher eint die Auseinandersetzung mit Material und Inhalt. Die analoge "Lesemaschine" lebt: individueller, vielfältiger und üppiger in der Gestaltung denn je".

Ort und Zeit
Ort: STARTraum im Löwenhof – Eintritt frei!
geöffnet von Donnerstag, 14. Oktober 2021, bis Sonntag, 24. Oktober 21, täglich 16:00 bis 20:00 Uhr

Eröffnung
Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18:00 Uhr

Begleitveranstaltungen
Themennachmittag: Vom Konzept zur Form, Samstag, 16. Oktober 2021, 15:00 Uhr
Themennachmittag: Erzählungen mal anders, Sonntag, 17. Oktober 2021, 15:00 Uhr
Themenabend: Aus Blatt wird Buch, Donnerstag, 21. Oktober 2021, 19:00 Uhr


Programm für das gesamte Lesefest "Blätterwirbel 2021" (PDF).

Friday, September 10, 2021

Annotated Bibliography of Gay and Queer Males in Mystery

Der Bibliothekar und Forscher Matt Lubbers-Moore verzeichnet in der annotierten Bibliographie "Murder and Mayhem" schwule und queere männliche Figuren in englischsprachigen Krimis von 1909 bis 2018. Er "collects and examines every mystery novel to include a gay or queer male in the English language starting with the 1909 Arthur Conan Doyle short story 'The Man with the Watches,' which is included in its entirety. Authors, titles, dates published, publishers, book series, short blurbs, and a description of how involved the gay or queer male character is with the mystery are all included for a full bibliographic background".

ReQueered Tales

Lubbers-Moore ist - gemeinsam mit Justene Adamec und Alexander Inglis - Mitbegründer des Verlags ReQueered Tales. Der Verlag hat sich zur Aufgabe gesetzt, schwule und lesbische Literatur aus den 1960ern bis 1990ern wiederaufzulegen: "Perhaps forty years of gay fiction – and notably gay and lesbian mystery, detective and suspense fiction – has been teetering on the brink of obscurity. Orphaned works, orphaned authors, many living and some having passed away – with no one to make the case for their creations to be returned to print (and e-print!)."

Hinweis auf den Verlag aus dem Blog Meg Perry Books. Siehe auch Beitrag auf der Seite von Lambda Literary.

Tuesday, May 18, 2021

Sex appeal in dictionaries

Diese "Perle" aus dem Jahr 1969 habe ich gerade in der Zeitschrift Reference Quarterly (RQ) entdeckt. Ich frag mich, wie das heute aufgenommen würde :-D

Objective criticism of a new dictionary is difficult, because a dictionary is secretive, like a woman. At first glance she may look beautiful, smell good, and have tremendous sex appeal. And then her apparent virtues may peel like the skin of a Spanish onion. Only after months or even years of living with her can we discover the intrinsic good points; and bad. And balance them out. What we see at first glance may be the hairdo, the length of the skirt, and the essential dimensions. Whether or not the lexicographic love affair ends happily or in bookswitching depends a great deal on complicated editorial factors.

Quelle: Edward R. Brace: "Sex Appeal in Dictionaries". In: RQ 9 (1969) 2, S. 168-170

Wednesday, February 10, 2021

Call for Papers: Sammelband Akademisches Lesen. Medien, Praktiken, Bibliotheken

In der Reihe "Bibliothek im Kontext" soll der Band "Akademisches Lesen. Medien, Praktiken, Bibliotheken" erscheinen. Dafür werden nun Beiträge gesucht:
"Lesen, verstanden als das visuelle Aufnehmen und kognitive Verarbeiten schriftlicher Informationen durch ein Individuum, ist die Grundlage akademischer Wissenserzeugung. Neben dem sequenziellen Lesen von kontinuierlichen Texten spielen in akademischen Kontexten auch andere Lesepraktiken eine entscheidende Rolle: Suchendes, orientierendes, überfliegendes und punktuelles Lesen zählen ebenso dazu wie das Erfassen und Verarbeiten diskontinuierlicher Textsorten wie Tabellen, Kataloge, Indizes oder Register. Dazu kommen zu lesende Ergebnisseiten von Suchmaschinen oder Datenbanken sowie die Anordnung von Buchaufstellungen in Bibliotheken. Diskontinuierliche Lesestrategien zur schnellen Erfassung von Informationen dienen der Identifizierung von relevanten Texten und Textabschnitten und bilden dadurch häufig die Vorstufe eines kontinuierlichen Tiefenlesens, welches erst ein ganzheitliches Verstehen und Analysieren von schriftlich codierten Wissenskomplexen ermöglicht.

Akademisches Tiefenlesen zeichnet sich wiederum durch spezifische Leistungen und Anforderungen aus. Erstens müssen Aussagen in Texten identifiziert und zusammengeführt wer-den. Dabei müssen Leistungen der Beschreibung, des Exzerpierens und des Referenzierens von Informationen erbracht werden. Zweitens müssen die extrahierten Aussagen zu vorhandenen Wissensbeständen aus anderen Texten in Beziehung gesetzt werden, um größere Zusammenhänge zu erschließen und assoziative Wissensbestände zu erzeugen. Dabei sind Leistungen der Kategorisierung, Systematisierung, Kontrastierung und Kombination von Informationen zu erbringen. Drittens müssen gelesene Aussagen und ihre Verknüpfungen in ihrer Bedeutung bewertet werden. Hierzu müssen Aussagen als bedeutend markiert, durch eigenes Wissen ergänzt, in Kontexte eingeordnet und kommentiert werden. Und viertens müssen die gewonnenen Erkenntnisse in sich logisch strukturiert als neuer Wissensbestand zusammengestellt und erinnert werden.

Wissenschaftliche Bibliotheken nehmen als Informationsversorger der Wissenschaft nachhaltigen Einfluss auf die Möglichkeiten, Praktiken und Medien des akademischen Lesens. Gleichzeitig stehen bibliothekarische Angebote in Abhängigkeit zu den dynamischen Entwicklungen des Publikations- und Informationsmarkts.

All die genannten Dimensionen des akademischen Lesens sind von dem Digitalisierungsschub der letzten Jahre tiefgreifend betroffen, dessen konkrete Konsequenzen für Studierende, Lehrende und Forschende erst noch zu analysieren sind."

Weitere Informationen zu Deadlines und möglichen Themen im Call for Papers.

Thursday, February 04, 2021

CfP Workshop "Besitz und Gebrauch – Bücher in bürgerlicher Hand"

Der Workshop "Besitz und Gebrauch – Bücher in bürgerlicher Hand" wird am 2. und 3. Dezember 2021 an der Reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek Wittenberg (oder online) stattfinden. Der CfP läuft bis 15. Mai 2021. Zur Ausrichtung:

Die Frage nach der Erschließung von Büchern in ihrem Benutzungskontext in der Frühen Neuzeit wird gegenwärtig intensiv diskutiert. Unter anderem richtet sich der Blick auf Kulturen des Sammelns (etwa private Bibliotheken oder Archive), auf Praktiken des Lesens und Annotierens sowie auf methodische Wege der Erschließung und Analyse von textlichen Artefakten im Sinne von "Buchbiographien". Der Workshop knüpft an eine Tagung des Jahres 2019 im Stadtmuseum Berlin an, die dem ursprünglich aus Mainz stammenden, viele Jahre in Halle (Saale) lebenden Seidensticker Hans Plock (ca. 1490-1570) und dessen Buchbesitz gewidmet war. Der Luxushandwerker Plock setzte sich insbesondere in der von ihm annotierten und collagenhaft bebilderten Lutherbibel (1541) intensiv mit theologischen, politischen und anderen Aspekten der Reformationszeit auseinander. Aber auch in einer Sensenschmidt-Bibel und einem Sammelband mit reformatorischen Flugschriften hat Plock Spuren hinterlassen. Der Wittenberger Workshop weitet nun die Perspektive, indem bürgerlicher Buchbesitz und Buchgebrauch vom 15. bis 17. Jahrhundert systematischer und vergleichend in den Blick genommen werden soll.

Neben kirchlichen Institutionen und Angehörigen des Adels waren es insbesondere wohlhabende und gebildete Bürgerinnen und Bürger, die Bücher erwarben, einige von ihnen bauten sogar größere Büchersammlungen auf. Das Spektrum reicht hier von Gelehrten über städtische Führungsgruppen bis hin zu Handwerkern, Händlern und Gewerbetreibende. Funktion und Stellenwert des Buchbesitzes in bürgerlicher Hand variierten allerdings in den unterschiedlichen sozialen, politischen und kulturellen Kontexten. Die Vermutung liegt nah, dass dies auch Auswirkungen auf den Umgang mit Büchern zeitigte. Wie wurde mit dem Objekt "Buch" umgegangen? Bedeutete Buchbesitz auch Buchlektüre? Wie sah die Praxis des Lesens in den verschiedenen bürgerlichen Milieus aus? Was war wichtig, was wurde wie verstanden und vielleicht auch weitergegeben? Lassen sich Unterschiede zwischen männlichem und weiblichem Buchbesitz und Buchgebrauch bestimmen, wie kann bürgerlicher von adeligem oder geistlichem Umgang mit Büchern abgegrenzt werden?

Diesen Fragen geht der Workshop in einem interdisziplinären Zugriff nach, wobei insbesondere den Gebrauchsspuren Aufmerksamkeit zukommen soll: Randnotizen, Zeichen und Zeichnungen, hinzugefügte Bilder und Wappen, An- und Unterstreichungen gelten als Formen der Aneignung von Büchern und deren Inhalten, aber auch als Austausch, in dem Besitzerinnen und Besitzer in den Dialog sowohl mit Autorinnen und Autoren als auch mit den Büchern als Objekte treten. Für den Workshop sind gleichermaßen Beiträge willkommen, die Einzelpersonen oder bestimmte Sammlungen untersuchen wie auch solche, die übergeordnete Fragen oder methodische Probleme behandeln.

Mehr dazu auf h-germanistik.

Tuesday, July 21, 2020

AG Universitätsverlage: Open Access als Voraussetzung für Mitgliedschaft

Die AG Universitätsverlage, die Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum hat, hat ihre Kriterien für eine Mitgliedschaft überarbeitet und legt dabei einen Schwerpunkt auf Open Access und Open Science:
1. Bekenntnis zu Open Access und Open Science
a) Autor:innen und Herausgeber:innen wird sichtbar die Möglichkeit angeboten, Open Access im Sinne der Berliner Erklärung zu publizieren.
b) Die jeweilige Open-Access-Version der Veröffentlichungen ist über die Seite des Verlags zugänglich. Dies ist unabhängig davon, ob die Publikationsplattform in der Verantwortung des Verlags selbst liegt oder durch eine andere Einrichtung betrieben wird.
c) Die langfristige Verfügbarkeit solcher Open-Access-Versionen und ihrer Metadaten ist durch eine anerkannte Plattform zur Sicherung der Langzeitverfügbarkeit und/oder eine wissenschaftliche/öffentliche Einrichtung gesichert.
d) Der Verlag ist offen gegenüber neuen oder experimentellen Formen des Publizierens, die Open Science unterstützen (Verknüpfung mit Forschungsdaten, enhanced publications, Annotationen, Maschinenlesbarkeit etc.).

2. Wissenschaftsfreundliche Rechtepolitik
Eine wissenschaftsfreundliche Rechtepolitik ermöglicht es, dass Forschungsergebnisse möglichst breit rezipiert und nachgenutzt werden können. Das bedeutet, dass wissenschaftliche Urheber*innen die Kontrolle über ihre eigenen Publikationen behalten und den Verwertern nur die Rechte einräumen, die diese für ihre Dienstleistung benötigen.
a) Der Verlag bietet klare Informationen zu den urheberrechtlichen Aspekten seiner Services.
b) Der Verlag lässt sich von den Urheber:innen für die zentralen Verbreitungsformate einfache, also keine ausschließlichen Nutzungsrechte einräumen.
c) Der Verlag lässt sich von den Urheber:innen nur die Nutzungsrechte einräumen, die er auch ausüben wird (z.B. Online-Veröffentlichung, Verbreitung von Printexemplaren, ggf. Übersetzungen).
d) Um der Allgemeinheit größtmögliche Nutzungsrechte einzuräumen, werden die Open-Access-Publikationen unter anerkannten Lizenzen zur freien Nachnutzung veröffentlicht. Empfohlen wird die Creative-Commons-Lizenz CC BY.

Quelle: Inetbib, 21. Juli 2020.

Wednesday, February 19, 2020

Alf und das Bibliozid-Ritual

Ich schaue gerade die "Alf"-Folge "Der Pechvogel". Alf hat Brians Geschichtsbuch ins Aquarium fallen lassen, und beim Besuch, es im Backrohr zu trocknen, geht es in Flammen auf. Alf ist stark verunsichert, denn auf Melmac bringt es vierzehn Jahre Unglück, wenn man ein Geschichtsbuch zerstört. Abhilfe bringt nur das Bibliozid-Ritual, aber dabei müssen die Teilnehmenden in Fleisch gekleidet sein. Willy hält davon natürlich nicht viel. Als aber Alfs Unglückssträhne sich auf alle anderen ausdehnt, stimmt die Familie dem Ritual zu :-D

Tuesday, April 30, 2019

Bibliothekarsroman und Buch des Lebens

Interessante Veranstaltungen der Büchereien Wien im Mai:

Marjana Gaponenko liest aus Der Dorfgescheite: Ein Bibliothekarsroman (C.H.Beck)

7. Mai 2019 | 19.00: Bücherei Liesing | 23., Breitenfurter Straße 358

Der einäugige Ernest Herz hat, erschöpft von seinem exzessiven Liebesleben, den Posten des Bibliotheksleiters im Stift W. angenommen und besinnt sich auf seine nicht minder große, andere Leidenschaft – das alte Buch. Die Wohnung, die er im Kloster bezieht, hatte seinem Vorgänger, Pater Mrozek, gehört, der auf eine kuriose Art Selbstmord begangen hat. Ernest Herz muss feststellen, dass er mit seiner Vision einer zeitgemäßen Bibliothek in der konservativ-klerikalen Gesellschaft des Klosters auf Widerstände stößt... Skurril, komisch und liebevoll, mit ihrem unnachahmlichen Blick für das schräge Detail, macht Marjana Gaponenko die Welt der Bibliothek zum spannend-abgründigen Schauplatz.

Marjana Gaponenko studierte Germanistik in Odessa. Veröffentlichungen: u. a. Wer ist Martha? und Das letzte Rennen. Marjana Gaponenko wurde mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem österreichischen Literaturpreis Alpha und dem Martha-Saalfeld-Förderpreis ausgezeichnet.
Anmeldung ab dem 29. April 2019 – 11.00 Uhr (ausschließlich persönlich oder telefonisch unter Tel. 4000-23161).


Festwochen into the city: Ich bin ein Buch. Wiener*innen erzählen über das Buch ihres Lebens

Lesekreise an ausgewählten Standorten der VHS – Die Wiener Volkshochschulen und der Büchereien Wien
7. Mai 2019 | 18.30-20.30: VHS Donaustadt | 22., Bernoullistraße 1
8. Mai 2019 | 19.00-21.00: Kunst VHS | 9., Lazarettgasse 27
10. Mai 2019 | 18.00-20.00: VHS Liesing | 23., Liesinger Platz 3

Seit 13. März 2019 kommen in 31 Terminen Menschen zusammen, um ihr Lebensbuch vorzustellen, daraus zu lesen und zu erzählen, warum es ihnen so viel bedeutet. Alle Sprachen und Kulturen sind willkommen! Der Journalist Thomas Wolkinger hört zu, fragt nach und sammelt eine Auswahl dieser Geschichten. Die Künstlerin Petja Dimitrova erweitert sie zu grafischen Bildern, Narrativen und Comics. Alle Teilnehmenden der Lesekreise sind zur öffentlichen Abschlussveranstaltung am 2. Juni 2019 eingeladen, bei der die gesammelten Geschichten in einer Lese-Performance, moderiert von Michael Köhlmeier, präsentiert werden.

Melden Sie sich an, wenn Sie ein Buch vorstellen – oder einfach bei einem der Lesekreise zuhören wollen: E-Mail: info@vhs.at, Tel.: 01 8930083
Alle Termine: www.vhs.at/ichbineinbuch, www.buechereien.wien.at, www.festwochen.at.

Tuesday, February 12, 2019

Read harder challenge: Ich nehme die Herausforderung an

Auf Book Riot habe ich von der "Read Harder"-Challenge gelesen. Das ist eine inspirierende inhaltliche Ergänzung zur quantitativen 75books-Challenge auf LibraryThing. Einfach nur so lesen? Pfff! ;-)

Hier sind die Anregungen:

  • An epistolary novel or collection of letters
  • An alternate history novel: ich lese gerade "SS-GB" von Len Deighton (1978). Der Krimi spielt 1941 in einem Großbritannien, das nach der Kapitulation von den Nazis besetzt ist. Das habe ich beim Abverkauf in der Buchhandlung der National Archives entdeckt.
  • A book by a woman and/or AOC (Author of Color) that won a literary award in 2018
  • A humor book
  • A book by a journalist or about journalism
  • A book by an AOC set in or about space
  • An #ownvoices book set in Mexico or Central America
  • An #ownvoices book set in Oceania
  • A book published prior to January 1, 2019, with fewer than 100 reviews on Goodreads
  • A translated book written by and/or translated by a woman
  • A book of manga - ich hab ja ein paar ungelesene Bibliotheks-Manga zuhause...
  • A book in which an animal or inanimate object is a point-of-view character - da gibt es sicher einen entsprechenden Bibliothekskatzenkrimi...
  • A book by or about someone that identifies as neurodiverse - ich könnte "Speed of Dark" nochmal lesen.
  • A cozy mystery
  • A book of mythology or folklore
  • An historical romance by an AOC
  • A business book
  • A novel by a trans or nonbinary author - ich könnte "Swamp Foetus" von Poppy Z. Brite endlich wieder einmal lesen, das habe ich vor kurzem gebraucht gekauft. Bisher hatte ich nur die Auszugs-Ausgabe von Penguin. To the treasures and the pleasures of the grave!
  • A book of nonviolent true crime
  • A book written in prison
  • A comic by an LGBTQIA creator
  • A children's or middle grade book (not YA) that has won a diversity award since 2009
  • A self-published book
  • ✓ A collection of poetry published since 2014: Ich lese selten Lyrik, ich bin normalerweise so plot-fixiert, aber heuer habe ich "The princess saves herself in this one", den Debüt-Gedichtband der US-amerikanischen Autorin Amanda Lovelace, gelesen. Sie sagt dazu in einem Interview im Affinity Magazine: "It's a story of rising from the ashes of abuse; it's the story of how I survived and keep surviving till this day. It's the story of how I learned that a knight in shining armor was never going to come save me, and that I was the one who had to save myself".

Ich nehme sehr gerne Tipps entgegen!

Thursday, January 10, 2019

Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen. Buchpräsentation

Wieder was für mich, die Wörterbuchsammlerin: Tamara Scheer, Historikerin und Elise-Richter-Stipendiatin, hat vergessene Begriffe der Habsburgermonarchie aus Tagebüchern, Briefen, Feuilletons und Büchern wieder ausgegraben und porträtiert unterhaltsam und informativ Sprache und Lebensalltag der Zeit. Das Buch "Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen: Die vergessenen Wörter der Habsburgermonarchie" wird am 1. Februar um 19 Uhr im Thalia Wien-Mitte vorgestellt. Beschreibung des Verlags:
"Neben 'Friedensfurien' und 'dalmatinischen Küstenrehen' tummelte sich noch so einiges mehr in den Weiten der k. u. k. Monarchie: Die 'Galizische Wirtschaft' beherrschte Lemberg im Osten, 'Knödelfresser' dominierten das istrische Pola im Süden, während im heutigen Burgenland die 'Bohnenzüchter' eifrig das Land bestellten, um die Reichshauptstadt Wien mit frischem Gemüse zu versorgen. Die Gesellschaft des Landes war vielgestaltig – wie auch ihr inoffizieller humoristischer Wortschatz.
Diesen sucht man vergebens in Wörterbüchern: Es sind originelle Neuschöpfungen, die die Bewohner der Donaumonarchie für ihre nächsten Nachbarn, Regionen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oder gesellschaftliche und politische Phänomene kreierten. Viele dieser Wörter verschwanden nach 1918 aus dem Sprachgebrauch".