Monday, April 23, 2018

Unerwartetes Interesse an Hofnamen - die Geschichte eines Plagiats

Ich habe entdeckt, dass ein Text auf einer (professionell geführten) Website zu 95% von einem meiner Texte abgeschrieben ist, nämlich von meiner Seminararbeit über Hofnamen in der Buckligen Welt. Es wurden nur wenige verbindende Worte geändert und sogar Fehler eingebaut - "von altersher" wurde zu "von älteren Menschen". Auch bei mir korrekt angeführte Zitate wurden ungekennzeichnet übernommen. Bei einem Satz fehlen sogar mittendrin Wörter, die wohl beim Kopieren nicht mitkopiert wurden. Ich habe am 17. Jänner 2018 an die dahinterstehenden Organisationen genaue Belege geschickt und angefügt, dass ich das interessante Projekt gerne unterstützen möchte, sie den Text daher so stehen lassen können, aber eine Quellenangabe einfügen sollen und die Fehler korrigieren. Eine Antwort mit der Zusicherung, die Quelle richtig zu benennen, kam allerdings erst nach meiner Nachfrage am 30. Jänner. Nach drei Monaten ist der Text immer noch online ohne Hinweis auf meine Autorinnenschaft. Daher mache ich das jetzt hier öffentlich, was ich aufgrund meiner grundsätzlichen Sympathie zum Projekt "Kulturgut Vierkanter" eigentlich nicht geplant hatte. Der Link zum Plagiat: http://www.vierkanthof.info/content/de/kulturgut_vierkanter-hofnamen/.

Gegenüberstellung

Mein eigener Text inkl. gekennzeichneter ZitateDer fremde Text
Die Bildung der Hofnamen geschieht auf vielfältige Weise. Die Bildung der Hofnamen geschah früher auf vielfältige Weise.
In der Buckligen Welt treten häufig Hofnamen auf, die mit Bäumen oder Sträuchern zu tun haben: Aichhof, Aichleitner, Eichbauer (Eiche), Birbaumhof (Birnbaum), Biribauer (Birke), Felberbauer (Bachweide), Haslbauer (Haselstrauch), Hollerbauer (Holunder), Lindenbauer (Linde), Tann(hof)bauer (Tanne), Tribamer bzw. Tripamer (bei den drei Bäumen), Weidenhof (Weide), Bramberhof (Brombeere), Gstaudenbauer (Gesträuch), Hündl- bzw. Hindlhof (Hindlbia = Himbeere), Nußbaumer (Nussbaum). Meistens standen spezielle Fähigkeiten des Betriebes, Landschaftsformen, o.ä. in Verbindung mit dem Hofnamen. So entstanden Hofnamen in Verbindung mit Bäumen oder Sträuchern: z.B. Aichhof, Aichleitner, Eichbauer (Eiche), Felberbauer (Bachweide), Haslbauer (Haselstrauch), Tribamer bzw. Tripamer (beiden drei Bäumen), Gstaudenbauer (Gesträuch), Hündl- bzw. Hindlhof (Hindlbia = Himbeere), Nußbaumer (Nussbaum).
Hofnamen beziehen sich auch häufig auf die Lage eines Gebäudes – auf dem Berg, im Tal, an einem Gewässer, nahe einem Wald

Naturnamen, die die "Lage, Beschaffenheit und besonderen physischen Eigenschaften des Gehöftes" beschreiben [Zitat aus: Knapp, Saelde: Hofnamen des Kärntner Zollfeldes, S. 34!]

Hofnamen beziehen sich auch häufig auf die Lage eines Gebäudes. Naturnamen, die die Lage, Beschaffenheit und besonderen physischen Eigenschaften des Gehöftes beschreiben (auf dem Berg, im Tal, an einem Gewässer, nahe einem Wald).
"Geographische Gegebenheiten spielen bei der Orientierung in einer Umwelt notwendigerweise eine außerordentlich große Rolle. Dementsprechend werden sie auch von altersher gern zur raschen und sicheren Verständigung über die in der Umgebung lebenden Mitbewohner benutzt". [Zitat aus: Seibicke, Wilfried: Die Personennamen im Deutschen!] Geographische Gegebenheiten spielten früher bei der Orientierung in der Umwelt eine wesentliche Rolle. Dementsprechend werden sie auch von älteren Menschen [von altersher /= von älteren Menschen, Anm.] gern zur raschen und sicheren Ver[ständigung über die in der Umgebung lebenden M, Anm.]itbewohner benutzt
Hoflage (Bergbauer, Wastl auf der Höh), Höhen- und Neigungsverhältnisse (Leitenbauer), Reitbauer bzw. Reithofer (Hof an einem "Reut", an einer Kleinrodung), Winterleitner (auf der Schattenseite); Sonnleitner (an einer sonnigen Leite = abschüssigen Wiese) z.B. Wastl auf der Höh (Bergbauer), Leitenbauer (Höhen und Neigungsverhältnisse), Reitbauer bzw. Reithofer (Hof an einem "Reut", an einer Kleinrodung), Winterleitner (auf der Schattenseite), Sonnleitner (an einer sonnigen Leite = abschüssigen Wiese).
Krässinghof (Name Krähschink – Schenkel wie eine Krähe = x-beinig); Wachabauer (zu Wächer = jemand, der viel auf schöne Kleidung hält)

Feld-Lipp bzw. Bach-Lipp (Vorname Philipp); Geberthof (Vorname Gebhard); Kruntnalipü (Familienname Grundner und Vorname Philipp), Hansmichl, Hanipoldl (Vornamen Johann und Leopold); Hieselbauer (Vorname Matthias); Riegelgreier (Vorname Gregor); Jockl am Eck (Vorname Jakob); Glöckl auf der Haid (Vorname Georg)

Des weiteren entstanden Hofnamen aus den Familiennamen des Besitzers oder den Übernamen des Besitzes, z.B. Krähschink-Schenkel wie eine Krähe, x-beinig, Wachabauer - zu Wächer, jemand, der viel auf schöne Kleidung hält, oder den Vornamen des Besitzers, z.B.: Feld-Lipp bzw. Bach-Lipp (Vorname Philipp), Geberthof (Vorname Gebhard), Hieselbauer (Vorname Matthias), Riegelgreier (Vorname Gregor), Glöckl auf der Haid (Vorname Georg).
Schafferbauer (zu schaffaere = Aufseher, Verwalter); Schuster; Hannisl-Zimmermann; Kramer (Kaufhaus seit 1850); Krechzenbauer (Krechzen = geflochtener Korb > Korbflechter?) Auch der Beruf des Besitzes spielte bei der Findung des Hofnamens eine Rolle, z.B. Schafferbauer (zu schaffaere = Aufseher, Verwalter), Schuster, Kramer, Krechzenbauer (Krechzen = geflochtenerKorb > Korbflechter).
Schmalzpatriz (Schmalz = ergiebig, wohlhabend); Schöngrundner (schöner = fruchtbarer Grund); Elmbauer (von Ellend = unfruchtbare Felder); Stadelbauer (Hof mit besonders großem Stadel); Thurmhof "Hof mit oder bei einem alten Wehrturm"; Steinkellerhof (Haus mit gemauertem Keller) Neben den Eigenschaften des Hofes spielten manches Mal auch bauliche Besonderheiten mit, z.B. Schmalzpatriz (Schmalz = ergiebig, wohlhabend), Schöngrundner (schöner = fruchtbarer Grund), Oedhof oder Elmbauer (von Ellend = unfruchtbare Felder), Stadlbauer (Hof mit besonders großem Stadl), Thurmhof (Hof mit einem alten Wehrturm), Steinkellerhof (Haus mit gemauertem Keller).

Fragen

Auf Facebook habe ich dazu mehrere Nachfragen bekommen, die ich gerne auch hier beantworten will:
  • "erreicht Dein Text überhaupt die Werkhöhe?" Ja.
  • "zufällig wortgleich": Es besteht keine Möglichkeit, dass wir zufällig denselben Text geschrieben haben. Nehmen wir einmal die Beispiele für Hofnamen: die sind alle aus der Buckligen Welt und von mir aufwendig zusammengesucht. Dass ein oberösterreichisches Projekt zufällig dieselben Beispiele in derselben Reihenfolge findet, ist doch sehr unwahrscheinlich.
  • "die haben Dich halt zitiert": Eine 95%ige Übernahme _ohne Quellenangabe_ ist nach keiner Definition, die ich kenne, ein Zitat. Außerdem: Selbst Dinge, die vielleicht urheberrechtlich okay sind, können der wissenschaftlichen Ethik widersprechen.
  • "freie Lizenz": Ich stelle fast alle meine Texte unter eine CC-BY-Lizenz. Das ist bei dieser Seminararbeit allerdings nicht der Fall, wie ich überprüft habe. Und selbst wenn ich das getan hätte, fehlt das "BY".

Resümee

Hätten die gefragt, hätte ich auf alle Fälle der Verwendung zugestimmt (ich freue mich, wenn die Arbeit Verwendung findet) und sogar auf Wunsch gerne einen an Oberösterreich angepassten Text geschrieben. Aber diese Vorgangsweise geht gar nicht. Jedenfalls möchte ich die Seite http://library-mistress.net/hofnamen weiter ausbauen. Ich bekomme immer wieder Anfragen dazu - das ist vielleicht meine am meisten beachtete wissenschaftliche Arbeit (zumindest außerhalb eines Fachpublikums) :-)

Komplettübernahme der Arbeit auf mehreren Websites

Bei der Weitersuche ist mir auch aufgefallen, dass die vollständige Arbeit auf Seiten wie docplayer und doczz hochgeladen wurde. Ich habe das bei docplayer.org gemeldet, und innerhalb von einer dreiviertel Stunde war das Dokument herunten. Auf doczz.net ist das viel schwieriger. Es gibt keinerlei Impressum oder Hinweis, wer die Seite betreibt. Die Seite doczz.net/abuse, wo ich das melden wollte, hat seit Wochen ein time-out. Auf whois.net ist die anonyme Mailadresse 16cc29.Ra2Zk8Nte6Nf@digitalprivacy.co angegeben, die aber nicht funktioniert ("Your message wasn't delivered to 16cc29.Ra2Zk8Nte6Nf@digitalprivacy.co because the address couldn't be found or is unable to receive email"). Ich habe dann an die Abuse-Seite des Domain-Verwalters geschrieben: "The document on [...] is MY paper. I did neither upload it myself nor did I allow anyone to upload this here. I think it's a strange business model to simply harvest various documents without asking the author - and it's strange that there is no contact address, no real information about who runs this website, no terms, and no information about who uploaded my paper". Keine Antwort.

Sunday, April 22, 2018

Inspector Morse in der Bodleian Library

In der Folge "Mord nach Noten" ("Fugue") der Serie "Der junge Inspektor Morse" ("Endeavour") jagt eben dieser einen Mörder in der Bodleian Library in Oxford. Man sieht einen Bibliothekar, eine jüngere und eine ältere Bibliothekarin, die Magazine unter der Erde und mehr. Der Mörder hatte mehrere Partituren benutzt, die Morde hatten einen Bezug zur Oper.

Tuesday, April 03, 2018

Deine Daten, meine Daten --> ihre Daten? Kribibi-Jahrestagung 2018

Der Verein kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare lädt zur Jahrestagung "Deine Daten, meine Daten --> ihre Daten? Über informationelle Selbstbestimmung, Warencharakter von Daten und Datenschutz" am 5. Mai 2018 ein. Seit dem Ende der 1960er Jahre wurden Computer im Vorläufer des heutigen Internets, dem Arpanet, miteinander verknüpft und Daten ausgetauscht. Das Arpanet wurde von der US-Luftwaffe entwickelt und diente daher vorerst ausschließlich militärischen Zwecken, später auch der Wissenschaftsgemeinde. Heute stehen wir vor einer Situation, wo der Hauptnutzen des Internets Geschäftemacherei ist.

Auch die Daten, die mensch freiwillig oder notgedrungen von sich preisgibt, erhalten Warenform und werden ökonomisch verwertet. Die Jahrestagung 2018 des Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare wird untersuchen, ob informationelle Selbstbestimmung überhaupt noch möglich ist, was alles mit unseren Daten passiert und welche Schutzbestimmungen notwendig wären, um den Handel mit Daten zu begrenzen und die Nutzer*innen von Internet und WorldWideWeb möglichst vor Datenmissbrauch zu bewahren.

Auch Bibliotheken erheben und sammeln Daten. Wir versuchen zu erkunden, wie diese persönlichen Angaben nutzer*innengerecht und verantwortungsvoll gespeichert werden können, aber auch, welche Verpflichtungen die Ende Mai in Kraft tretende europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) Bibliotheken auferlegen wird.

Generalversammlung Freitag, 4. Mai 2018, 19 Uhr

Am Freitag, dem 4. Mai 2018, um 19 Uhr findet die offene Generalversammlung des Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Mitstimmen und wählen können allerdings nur Mitglieder. Beitreten und unterstützen ist natürlich möglich :-)

Tagung Samstag, 5. Mai 2018, 9 bis 18 Uhr

  • 9 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde
  • Referat und Diskussion Peter Postmann (Wien): Data Mining & Künstliche Intelligenz machen Menschen nicht nur gläsern sondern vorhersagbar. AGB und Cookies ablehnen zu können hält die Digitalisierung nicht auf, und egal ob Fahrzeuge, Stromzähler, Krankenakten oder Taschenlampen-Apps - alle sammeln Daten und verwerten sie. Ein Überblick über Art und Umfang der Datensammlung bekannter Plattformen und Dienste, Chancen und Risiken der Technologie und Maßnahmen und Möglichkeiten zur individuellen Einflussnahme.
  • 12 Uhr: Mittagessen
  • 13 Uhr: Referat und Diskussion Andrea Neidhart (Wien): Bibliotheken — Urheberrecht — Datenschutzrecht. Ein Überblick zur neuen Datenschutz-Grundverordnung der EU und eine kurze Einführung in das österreichische Urheberrechtsgesetz
  • 18 Uhr: Abendessen. Das "Theater Baum Schere" (Sabine Aigner & Helmut Schlatzer) wird das Thema künstlerisch umsetzen.

Ort

Lokal von transform!at, Gußhausstraße 14/3 (Hochparterre rechts), 1040 Wien (erreichbar u.a. mit D Gußhausstraße und U1 Taubstummengasse)

Dennis van der Heijden: GDPR & ePrivacy Regulations. CC-BY (Convert GDPR - http://www.Convert.com/GDPR/)

Sunday, March 25, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Übersicht über die neuen Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in. Über Hinweise freue ich mich jederzeit.

Michelle P. Salyers / Melanie A. Watkins / Amber Painter / Eric A. Snajdr / Lauren O. Gilmer / Jennifer M. Garabrant / Nancy H. Henry: "Predictors of burnout in public library employees". In: Journal of Librarianship and Information Science, 21. Februar 2018

Jennifer Campbell-Meier / Lisa Hussey: "Exploring Becoming, Doing, and Relating within the information professions". In: Journal of Librarianship and Information Science, 11. Februar 2018

Nancy Birch: "Perceived role conflict, role ambiguity, and reference librarian burnout in public libraries". In: Library and Information Science Research 8 (1986) 1, S. 53–65

Linda A. Christian: "A Passion Deficit: Occupational Burnout and the New Librarian: A Recommendation Report". In: The Southeastern Librarian 62 (2015) 4 , Article 2

Denice Adkins / Christina Virden / Charles Yier: "Learning about Diversity: The Roles of LIS Education, LIS Associations, and Lived Experience". In: The Library Quarterly 85 (2015) 2, S. 139-149

Lily Todorinova: "A Mixed-Method Study of Undergraduate and First Year Librarian Positions in Academic Libraries in the United States". In: The Journal of Academic Librarianship 44 (2018) 2, S. 207-215

Emmett Lombard: "Gender and Leadership in Academic Libraries". In: The Journal of Academic Librarianship 44 (2018) 2, S. 226-230

Mimi Benjamin / Theresa McDevitt: "The Benefits and Challenges of Working in an Academic Library: A Study of Student Library Assistant Experience": In: The Journal of Academic Librarianship 44 (2018) 2, S. 256-262

Alison Smith: "Employer sponsorship of MBAs". In: Librarian Career Development 1 (1993) 4

Maha Kumaran: "Succession planning process that includes visible minority librarians". In: Library Management 36 (2015) 6/7, S. 434-447

Elizabeth J. Cox / Ann K.D. Myers: "What is a Professional Cataloger? Perception Differences between Professionals and Paraprofessionals". In: Library Resources and Technical Services 54 (2010) 4, S. 212-226

Tuesday, March 13, 2018

"Über willfährige Wissenschaft und Erinnerungskultur" - lesenswerter Twitter-Thread

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Friday, March 02, 2018

Wettervorhersage einmal anders. Lektüretipp

South Utsire. Easterly gale force 8 continuing. Wind: Easterly 5 to 7, occasionally gale 8 for a time. Sea state: Rough or very rough, becoming moderate or rough. Weather: Snow showers. Visibility: Good, occasionally very poor. Light icing. (Shipping Forecast, 2. März 2018)

Der "Shipping Forecast" ist eine Radiosendung der BBC, die das Wetter in den Gewässern rund um die Britischen Inseln, bis Island und Portugal voraussagt. Die Wetterwarnungen werden seit 1867 in verschiedenen medialen Formen von unseren KollegInnen vom Met Office produziert und haben ganz wesentlich zur Sicherheit in der Schiffahrt beigetragen. Anlass für die Einrichtung des Shipping Forecast war ein großes Schiffsunglück in einem Sturm 1859: "From the data which had been collected over the previous years, Vice Admiral Robert FitzRoy felt that he could give warning of approaching storms and designed a system of signals (which were lit at night) designed to give ships in port warning of approaching storms. The signals were hoisted at ports around the coast to warn those both in harbour and sailing past" (Met Office).

Der Shipping Forecast als, ich möchte sagen, literarische Form ist sowohl ein Motiv in der Belletristik als auch Gegenstand etlicher Sachbücher. Wikipedia dazu: "The unique and distinctive sound of these broadcasts has led to their attracting an audience much wider than that directly interested in maritime weather conditions".

Ich habe zufällig das Buch "Attention all shipping" entdeckt, und berufsbedingt interessiert mich ein Buch, das mit Wettervorhersage zu tun hat, natürlich. Der Autor Charlie Connelly reist all den im Shipping Forecast erwähnten Weltgegenden nach, die ihm von Kindheit namentlich vertraut sind, aber von denen er größtenteils keine konkreten Vorstellungen hat - wie wohl die meisten der LeserInnen auch. Ich sag nur North Utsire, Cromarty, Dogger, German Bight, FitzRoy und Lundy ;-) Ich habe Connelly also auf seiner Reise mit verschiedensten Verkehrsmitteln begleitet, bin u.a. auf die Faröer-Inseln, die Hebriden und auf kleine norwegische Inseln gereist, habe die vermutlich witzigste Beschreibung einer Schifffahrt bei fürchterlichem Wetter gelesen, habe etwas über die britische koloniale und maritime Geschichte und über Wissenschaftsgeschichte gelernt.

Connelly hat übrigens noch ein zweites Buch mit Wetter-Bezug geschrieben: "Bring Me Sunshine: A Windswept, Rain-Soaked, Sun-Kissed, Snow-Capped Guide to Our Weather".

Zum Weiterlesen

Tuesday, February 20, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Übersicht über die neuen Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in. Dieses Mal habe ich unter anderem das "SLIS Student Research Journal" (nunmehr "School of Information Student Research Journal") ausgewertet.
Michael L. Maciel / Wendi Arant Kaspar / Wyoma vanDuinkerken: "(Desperately) Seeking Service Leadership in Academic Libraries: An Analysis of Dean and Director Position Advertisements". In: Journal of Library Administration 58 (2018) 1, S. 18-53

Jo Henry / Joe Eshleman / Rebecca Croxton / Richard Moniz: "Incivility and Dysfunction in the Library Workplace: Perceptions and Feedback from the Field". In: Journal of Library Administration, S. 1-25

Julia A. Wells: "The female librarian in film: Has the image changed in 60 years?". In: SLIS Student Research Journal 3 (2013) 2, Article 2

Maria Micle: "Stereotypes Regarding Libraries and Librarians: An Approach of Romanian School and Academic Libraries". In: Procedia - Social and Behavioral Sciences 163 (2014) S. 92-98

Julia B. Chambers: "Library cartoons: A literature review of library-themed cartoons, caricatures, and comics". In: SLIS Student Research Journal 3 (2013) 1

Debra L. Hansen: "First class: Pioneering students at San José State University's School of Library and Information Science, 1928-1940". In: SLIS Student Research Journal 4 (2014) 1

Jonathan Pacheco Bell: "Certification of librarians: An unproven demand". In: SLIS Student Research Journal, 2 (2012) 1

Brighid Mooney Gonzales: "Preparing LIS students for a career in metadata librarianship". In: SLIS Student Research Journal 4 (2014) 1

Farbphotographie, gruene Lampen im Lesesaal einer Bibliothek
Lesesaal im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt / Main (2008)

Die gesamte Sammlung an berufsbildrelevanten Literaturnachweisen ist auf library-mistress.net/berufsbild/ zu finden.

Tuesday, February 13, 2018

Die Bibliothek vor 2500 Jahren. Kolumne 4/2017

Eine bedeutende Bibliothek vor über zwei Jahrtausenden – da werden die meisten an die Bibliothek von Alexandria denken. Sie war schließlich die bedeutendste Schriftrollensammlung der Antike, gegründet im dritten Jahrhundert v. Chr. Wir reisen aber noch einige Jahrhunderte weiter zurück, in den heutigen Irak.

Von weniger Mythen umrankt, aber ebenso interessant wie ihr ägyptisches Pendant ist die Bibliothek von Ninive, die älteste überlieferte königliche Bibliothek der Welt. Ihr Begründer, Assurbanipal (Aššur-bāni-apli), war von 669 bis circa 627 v. Chr. König des Assyrischen Reiches. Assurbanipal war ein mehrsprachig gebildeter Mann mit ausführlicher literarischer Erziehung und historischem Interesse. Seine Vorgänger hatten bereits kleinere Bibliotheken und Archive anlegen lassen, aber Assurbanipal war ein besonders eifriger Sammler. Für seine Bibliothek in der assyrischen Hauptstadt Ninive sammelte er Keilschrifttafeln aus ganz Mesopotamien, auf denen didaktische, literarische, religiöse und astronomische Texte festgehalten waren. Er ließ außerdem von seinen Schreibern Kopien von Werken aus anderen Bibliotheken anfertigen. Auf seinen Feldzügen ließ er ganze Sammlungen beschlagnahmen und in seine Bibliothek integrieren. Vor allem Ritual- und Beschwörungstexten galt seine Aufmerksamkeit, erhoffte er sich doch, dadurch seine königliche Macht sichern zu können.

Cuneiform synonym list tablet from the Library of Ashurbanipal. Neo-Assyrian period (934 BC - 608 BC). Von Fæ (Eigenes Werk), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10938404.

Im Jahr 1853 wurde die Bibliothek mit vier Standorten vom britischen Gelehrten und Diplomaten Austin Henry Layard entdeckt. Bemerkenswert ist, dass die Werke thematisch geordnet und in einem Katalog verzeichnet waren. Die Bestände, über 30.000 Tontafeln, wurden nach London ins British Museum gebracht, wo sie noch heute erforscht und digitalisiert werden.

Die hier gefundenen zweisprachigen Wörterbücher und Wortlisten trugen wesentlich dazu bei, dass die Keilschrift entziffert werden konnte. Durch diesen Fund sind uns auch bedeutende Werke der Menschheit überliefert, zum Beispiel der babylonische Schöpfungsmythos "Enûma Elis" und das Gilgamesch-Epos als eine der ältesten schriftlich fixierten Dichtungen. Ein interessanter Aspekt: Während die Bibliothek von Alexandria der Legende nach durch ein Feuer vernichtet wurde, wurde die Bibliothek von Ninive vermutlich durch einen Brand erhalten – bei der Zerstörung der Stadt 612 v. Chr. wurden die Tontafeln gebrannt und überdauerten so die Jahrtausende.

Zum Weiterlesen


Kolumne erschienen in: Büchereiperspektiven 4/2017, S. 53 (gesamte Ausgabe als ePaper und als PDF)

KOHA für Verbundbibliotheken: Erfahrungsaustausch in Wien

Einladung

"Nachdem es im November 2017 ein erstes Treffen von Verbundbibliotheken, die sich für das Open Source System KOHA als mögliche Alternative zu ALMA interessieren, gegeben hat, möchten wir Sie/euch zu einem Nachfolgetreffen einladen. Wir freuen uns, dass sich mit Andrea Gruber (wiiw), Angelina Keil (WIFO), Elisabet Torggler (IHS Wien) und Márton Villányi (IST Austria) Expertinnen und Experten zur Verfügung gestellt haben, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen über KOHA mit uns teilen möchten.
Das Treffen wird am Donnerstag, den 8. März 2018, zwischen 10:00 und 13:30 Uhr in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik (Sensengasse 3, 1090 Wien) stattfinden. Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bis 1. März 2018.

Programm und Ablauf

  • 10:00–10:20 Uhr: Begrüßung und Einleitung
  • 10:20–11:20 Uhr: Block 1 – Allgemeines zu KOHA mit anschließender Diskussion
  • 11:20–11:30 Uhr: Kaffeepause
  • 11:30-12:30 Uhr: Block 2 – Berichte aus der Praxis mit anschließender Diskussion
  • danach: Informeller Ausklang bis max. 13:30 Uhr

Quelle

Mail von Sarah Schmelzer und Andreas Resch (C3 Bibliothek für Entwicklungspolitik) und Sandra Sparber (Bibliothek der Psychoanalyse). Quelle: voeb-l.

Thursday, February 08, 2018

Bibliothekarin bei der Electronic Frontier Foundation

Über einen Nachruf auf John Perry Barlow bin ich auf die Staff-Seite der Electronic Frontier Foundation gestoßen. Die Beschreibungen sind großartig und viel besser als die gewohnten - vielleicht arbeiten dort einfach so interessante Leute! Eine möchte ich zitieren, weil es eine Bibliothekarin (bzw. zumindest MLIS-Absolventin) ist:

Gennie does research and advocacy for the Electronic Frontier Foundation on consumer privacy, surveillance, and security issues. Her work revolves around the conviction that, as access to information and communication technologies expands and becomes more complex, so do threats to user security and privacy. Gennie earned a Master of Library and Information Science from the University of Washington, where her thesis with the Department of Computer Science & Engineering's Security & Privacy Research Lab investigated user reactions to censorship. Other past work and research has explored zero-rating in Ghana, mobile access and technology terms in Burma, public Internet access in Laos, and Internet censorship in Thailand. While at the UW, Gennie also co-founded and led a university-wide Open Access initiative. Outside work, she is also a cyclist, avid CouchSurfer, laptop sticker enthusiast, and friend to all cats.

Mehr auf www.eff.org/about/staff.

Tuesday, February 06, 2018

Tuesday, January 30, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Patricia Mars: "Gender Demographics and Perception in Librarianship". In: School of Information Student Research Journal 7 (2018) 2, Article 3

Elizabeth A. Titus: "A recommended methodology for determining the disparity between women's salary levels and those of men in the librarian professorate in an academic library setting". In: Edward D. Garten / Delmus E. Williams (Hrsg.): Advances in Library Administration and Organization (Advances in Library Administration and Organization, Volume 18) Emerald 2001, S. 123-173

Scott Kennedy: "Farewell to the Reference Librarian". In: Journal of Library Administration 51 (2011) 4, S. 319-325

Tina M. Neville / Deborah B. Henry: "Career Plateauing among Senior Librarians". In: Journal of Library Administration 57 (2017) 6, S. 651-673

Anna Knoll (geb. Lamparter): "Kompetenzprofil von Information Professionals in Unternehmen". In: Young Information Scientist 1/2016

Anna Lamparter: Kompetenzprofil für Information Professionals in Unternehmen. Hannover, Hochschule, Masterarbeit, 2015

Claire Squires: Publishing's diversity deficit. University of Leicester, Research Institute for cultural and media economies 2017 (CAMEo Cuts 2)

H.D.K.: "The Librarians' Impasse". In: Occupations: The Vocational Guidance Journal 25 (1947) 5, S. 281-282

Kaetrena Davis Kendrick: "The Low Morale Experience of Academic Librarians: A Phenomenological Study". In: Journal of Library Administration 57 (2017) 8, S. 846-878


Die gesamte Sammlung an berufsbildrelevanten Literaturnachweisen ist auf library-mistress.net/berufsbild/ zu finden.

Thursday, January 25, 2018

Liebesfilme aus der Gefängnisbibliothek

Im Kurier ist die Reportage "Ein Schloss für kriminelle Frauen" von Yvonne Widler erschienen, die das Leben in der Justizanstalt Schwarzau beschreibt. Der gesamte Artikel ist lesenswert, aber hier möchte ich einen Absatz zitieren:

"Gerade die Weihnachtszeit sei eine besonders schwierige für die Frauen. Viele fühlen sich einsam, vermissen ihre Familien. Das merke man nicht zuletzt an den DVDs, die in der hauseigenen Bibliothek ausgeliehen wurden. 'Fast nur Liebesfilme im Dezember', sagt Grabenweger."

Zum Weiterlesen: "Bibliotheken in österreichischen Justizanstalten" - Diplomarbeit und gleichnamiger Tagungsbeitrag von Verena Kern (2007 bzw. 2008). Wäre interessant, den aktuellen Stand zu erheben.

Scheidungsgrund Star Wars

Tuesday, January 23, 2018

Bibliothekar "mit 91 Jahren noch im Dienst"

Das ist nicht eine Ankündigung der neuen Ministerin für den Öffentlichen Dienst, sondern eine schöne Schlagzeile aus dem Main-Echo vom 22. Jänner ;-) Der gelernte Buchhändler "Ru­dolf Po­mer­hans ist mit 91 Jah­ren im­mer noch im Di­enst: Seit 25 Jah­ren ist er Bi­b­lio­the­kar der Ge­mein­de Has­loch. (...) Vor allem für Schüler und Kinder möchte Pomerhans noch eine Weile da sein".

Die Gemeindebücherei Hasloch ist in einem schönen Fachwerkhaus untergebracht, wie man auf der Website sieht. Der Großteil der rund 2000 Bücher ist Kinder- und Jugendliteratur. Die Gemeinde hat 1390 Einwohner_innen.

Thursday, January 11, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Im ersten Update der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in im Jahr 2018 sind vor allem Titel aus der slowenischen Bibliothekszeitschrift "Revija Knjižnica" enthalten. Die Artikel sind auf Slowenisch, haben aber einen englischen Abstract. Die Zeitschrift habe ich über das DOAJ entdeckt.

Jelka Gazvoda: "The analysis of education and functional professional training in Slovenian librarianship". In: Knjižnica 42 (1998) 4, S. 73-103

Diana Kursawe: Diversity-orientiertes Personalmanagement in Bibliotheken: Beispiele aus dem In- und Ausland. Stuttgart, Hochschule der Medien, Bachelorarbeit, 2010

Tatjana Likar: "Motivacija in knjižnicni mededžment" [Motivation and library management]. In: Knjižnica 44 (2000) 1-2

Mira Vidic / Primož Južnič: "Odnos 'visokošolski knjižničar - študent': Kako študentje poznajo delo visokošolskega knjižničarja" [Relationship academic librarian - student: student's knowledge of academic librarians’ work]. In: Knjižnica 54 (2010) 1+2, S. 59-77

Cornelia Fix: Graue Maus oder Literaturluder - Das Bild der Bibliothekarinnen in der Belletristik ausgewählter Länder. Stuttgart, Hochschule der Medien, Bachelorarbeit, 2008

Gregor Kocijan: "Bibliograf Janko Šlebinger (1876-1951)" [Janko Šlebinger, the Slovene bibliographer]. In: Knjižnica 45 (2001) 1-2

Signe Preis-Frese: Bibliothekarsausbildung in Estland 1918-1940. Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Diplomarbeit, 2007

Modell der Slowenischen Nationalbibliothek in Minimundus (2005). Monika Bargmann, CC-BY

Violetta Bottazzo: "Novi poklici v knjižničarstvu" [New professions in librarianship]. In: Knjižnica 45 (2001) 4

Maja Božič: "Pregled trendov zaposlovanja diplomantov bibliotekarstva v Sloveniji, v obdobju 2000–2012" [Review of Trends in Employing Library and Information Science Graduates in Slovenia for the Period from 2000 to 2012]. In: Knjižnica 57 (2013) 4

Simona Senica: "Stili mišljenja pri knjižnicarjih v splošnih in specialnih knjižnicah v ljubljanski regiji" [Thinking style preferences among librarians in public and special libraries in the Ljubljana region]. In: Knjižnica 49 (2005) 4, S. 77-98

Janja Turk: "Tatjana Šifrer (1931-2005)". In: Knjižnica 49 (2005) 4, S. 147-149

Smilja Pejanovič: "Mara Šlajpah Zorn (1919-2006)". In: Knjižnica 48 (2004) 1-2, S. 167-168

Vida Močnik: "Ob jubileju Monike Klašnja - profesorice in bibliotekarke" [On occasion of the anniversary of Monika Klašnja - professor and librarian]. In: Knjižnica 48 (2004) 1-2

Yared Mammo Cherinet: "Blended skills and future roles of librarians". In: Library Management 39 (2018) 1+2, S. 93-105

V.K.: "In memoriam - Maja Kuštrin-Čemažar". In: Knjižnica 47 (2003) 1+2, S. 211-212

Stanislav Južnič: "Knjižničarji in knjige o matematičnih vedah v knjižnici ljubljanskega jezuitskega kolegija" [The librarians and mathematical sciences books of Ljubljana Jesuit College]. In: Knjižnica 49 (2005) 3, S. 155-182

Ksenija Petaros Kmetec / Nataša Gerbec: "Nacionalna knjižničarska združenja v Italiji" [Italian library associations]. In Knjižnica 48 (2004) 1+2, S. 159-180

Jolie O. Graybill / Maria Taesil Hudson Carpenter / Jerome Offord Jr. / Mary Piorun / Gary Shaffer: "Employee onboarding: identification of best practices in ACRL libraries". In: Library Management 34 (2013) 3, S. 200-218

Irena Sapač: "Breda Filo in njen prispevek k razvoju slovenskega Knjižničarstva" [Breda Filo and her contribution to the development of the Slovenian librarianship]. In: Knjižnica 51 (2007) 3-4

Yvonne Haeupler: Bibliothekare in der Selbstständigkeit - Erfahrungen, Berufsweg und Arbeitsfeld. Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Bachelorarbeit, 2011

Adrijana Biba Starman / Primož Južnič / Drago Žagara: "Pomen i izobraževanja in usposabljanja bibliotekarjev za delo z uporabniki s posebnimi potrebami" [The significance of education and training of librarians to serve users with special needs]. In: Knjižnica 55 (2011) 2+3, S. 63-85

Sabina Fras Popović: "Knjižničar v novem plačnem sistemu javnih uslužbencev" [Librarian in the new salary system of civil servants]. In: Knjižnica 52 (2008) 2+3, S. 115-133

Mihael Glavan: "Jože Šifrer (19. 5. 1922 – 24. 12. 2009)". In: Knjižnica 54 (2010) 1+2, S. 159-161

Tomaž Bartol: "Dr. Jože Spanring (1923-2010)". In: Knjižnica 54 (2010) 3, S.139-140


Die gesamte Sammlung an berufsbildrelevanten Literaturnachweisen ist auf library-mistress.net/berufsbild/ zu finden.

Wenn die Maschinen sprechen wollen

Heute 4:10 Uhr. Ich wache von weckerähnlichem Gepiepse auf. Hm, mein Handy ist es nicht. Jetzt hör ich auch nichts mehr. Vielleicht habe ich geträumt. Ich schlafe wieder ein. 4:20. Pieps, pieps, pieps. Ich stehe auf, versuche die Herkunft zu eruieren, es hört auf. Vielleicht warnt die Heizung vor irgendwas? Nein, die hat auch nichts. Der Anrufbeantworter, das Modem, das Telephon - nein. Na gut. 4:30. Pieps, pieps, pieps. Waaaaah! Das gibt's ja nicht. Ich ignoriere es. Ich hatte doch einmal einen Wecker, der so ähnlich geklungen hat. Wo der wohl ist... 4:40. Pieps, pieps, pieps. Ok, einmal steh ich noch auf und schau nach. Ich kann eh nicht schlafen. Heureka - das Funkthermometer hat Gesprächsbedarf!

black-and-white photography of a woman sleeping in a bed
simpleinsomnia: Woman sleeping in her bed, Flickr, uploaded 2016, CC-BY

CfP: Schwerpunktausgabe "Repositorien in Österreich" der VÖB-Mitteilungen

Call for Papers: Mitteilungen der VÖB, Schwerpunktausgabe zu "Repositorien in Österreich – Status quo und (zukünftige) Herausforderungen" Die Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (kurz: Mitteilungen der VÖB) sind eine Open Access-Fachzeitschrift mit einem disziplinären Schwerpunkt im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Dem "Fair Open Access"-Gedanken folgend werden weder APCs (article processing charges) noch andere Gebühren (submission charges etc.) für die Veröffentlichung von Beiträgen verrechnet. Hinsichtlich des Urheberrechts handelt es sich bei den Mitteilungen der VÖB darüber hinaus um ein sog. RoMEO green journal.

Sie erscheinen 3-4 mal im Jahr und werden von/in folgenden Suchmaschinen, Repositorien und Datenbanken indexiert:

Schwerpunktausgabe Repositorien

Heft 1 (2018) der Mitteilungen der VÖB hat den Themenschwerpunkt "Repositorien in Österreich – Status quo und (zukünftige) Herausforderungen" und soll Publikations- und Forschungsdatenrepositorien insbesondere aus drei Perspektiven beleuchten: seitens der Repository ManagerInnen, der IT-DienstleisterInnen und der BenützerInnen.

Als HerausgeberInnen der Schwerpunktausgabe fungieren Susanne Blumesberger (Universität Wien), Andreas Ferus (Akademie der bildenden Künste Wien), Christian Kaier (Universität Graz) & Gertraud Novotny (Wirtschaftsuniversität Wien).

Einreichung

Ihren Beitrag übermitteln Sie bitte an die E-Mail-Adresse des Redaktionsteams zu übermitteln: voeb-mitt@uibk.ac.at. Dieses entscheidet schließlich über die Aufnahme. Einreichfristen: Abstract bis spätestens 28. Februar 2018, fertiges Manuskript bis 16. März 2018. Bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte an: Andreas Ferus (a.ferus@akbild.ac.at).

Richtlinien für AutorInnen

Voraussetzungen für die Veröffentlichung

Neben dem Fachbeitrag können unter anderem folgende Artikeltypen veröffentlicht werden: Interview, Report, Essay oder sonstige Mitteilung. Die eingereichten Manuskripte oder wesentliche Teile daraus dürfen nicht bereits an anderer Stelle veröffentlicht oder zur Veröffentlichung eingereicht worden sein. Die Präsentation der Inhalte als Kurzfassung auf einem Kongress gilt dabei nicht als Vorveröffentlichung.

Gestaltung der Manuskripte

Die Manuskripte der Fachbeiträge sollen in Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Der Umfang soll zwischen 1.500 und 3.500 Wörter betragen. Längere Artikel sind nach Rücksprache möglich. Zusätzlich sollen die Manuskripte ein deutsches und englisches Abstract mit ca. 100 Wörtern sowie den deutschen und englischen Titel beinhalten. Weiters sollte die/der AutorIn geeignete (deutsche und englische) Schlüsselwörter angeben. Das Manuskript soll klar und übersichtlich gegliedert sein. Die Überschriften der Hauptabschnitte sollen möglichst kurz sein. Im Literaturverzeichnis ist die im Text zitierte Literatur in eindeutig nachvollziehbarer und konsistenter Form anzuführen. Als Grafikformate für die mitgelieferten Dateien können verwendet werden: die Formate TIFF und BMP (verlustfreie Bitmap-Formate); GIF und PNG (komprimierte Bitmap-Formate) für Schaubilder, JPG (komprimierbares Bitmap-Format) für Fotos. Auch wenn die Grafiken in den Text eingebunden sind, sollten sie zusätzlich als separate Dateien mit eindeutigem Dateinamen mitgeliefert werden.

Rechtliches

Alle AutorInnen versichern, dass sie einen substanziellen Beitrag zum Artikel erbracht haben und mit Form und Inhalt des Manuskripts einverstanden sind. Mit der Einreichung des Manuskripts und des sonstigen Materials bestätigen die AutorInnen, dass sie über die urheberrechtlichen Nutzungsrechte am Werk und den mitgelieferten Begleitmaterialien (Bilder etc.) verfügen.
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