Unter welchen Bedingungen im Winter nach Kriegsende gearbeitet wurde, beschreibt Rothe in einem Brief im Jänner 1946. An allen Ecken und Enden wurde gespart und für die Arbeitsbedingungen der Bibliothekarin gab es wenig Verständnis. So habe man ihr bei Einbruch der kalten Jahreszeit die Verwendung eines der elektrischen Öfen, die andere Bedienstete des Hauses sich gönnten, mit Hinweise auf die drohende Überlastung der Elektrik verweigert. Kein Wunder also, dass im Katalogsaal der Parlamentsbibliothek Temperaturen "von ungefähr Null Grad" herrschten. Unter diesen unzumutbaren Umständen habe sie sich bereits schwere Erfrierungen an den Fingern zugezogen. Sie verliere daher gerade mehrere Fingernägel, beschwerte sich Rothe.Die gesamte Presseaussendung findet man bei APA OTS.
Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Thursday, July 10, 2025
Erfrierungen im Katalogsaal
Tuesday, May 06, 2025
Herausgeber*in für Bibliotheksdienst gesucht
Der BIBLIOTHEKSDIENST erscheint seit 1967; seit 2019 wurde die Zeitschrift von der FernUniversität in Hagen herausgegeben. Seit 2022 erscheint sie durch Subscribe to Open im Open Access. Der BIBLIOTHEKSDIENST erscheint jährlich in jeweils 9 Heften, davon 3 Doppelhefte. Die Stärke der Zeitschrift liegt in der praxis-orientierten thematischen Ausrichtung. Er bietet zudem verschiedene Rubriken mit Notizen und Mitteilungen, Fachbeiträgen, Terminen (Kursangeboten) und Anzeigen. Der Beirat setzt sich aus Vertreter*innen aus wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken sowie aus Hochschule und Lehre zusammen.
Wir suchen eine Institution oder/und eine Person bzw. Gruppe von Personen, die große Leidenschaft für das Bibliothekswesen mitbringen, dieses thematische Profil bedienen und mit der Herausgabe des BIBLIOTHEKSDIENST eine wichtige Informationsplattform an der Schnittstelle zwischen öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken, Verbänden und Vereinen nicht nur besetzen, sondern aktiv gestalten möchten. Dabei können sich die Herausgeber*innen auf den bestehenden Beirat sowie ein externes Korrektorat verlassen.
Zu den Aufgaben der Herausgeber*innen gehört:
- Einwerbung von Beiträgen
- Planung thematischer Schwerpunkte
- Erkennen kommender Themen
- Besetzung des Beirats zur bestmöglichen Repräsentanz aller wichtigen Gruppen/Bereiche im Feld
- Zusammenarbeit mit neuen und etablierten Autoren, die Ideen und Beiträge für die Zeitschrift einreichen
- interessante, aber noch nicht vollständig ausgearbeitete Beiträge zur erfolgreichen Veröffentlichung zu bringen
- Evaluierung von wissenschaftlichen wie praxisorientierten Beiträgen
- Monitoring der Zeitpläne in Abstimmung mit dem Journal Manager
Die Herausgeberschaft wird durch einen Herausgebervertrag geregelt. Die Zusammenarbeit soll im vierten Quartal 2025 beginnen, um einen reibungslosen Übergang der Herausgeberschaft zum Jahreswechsel 2025/26 zu gewährleisten.
Sollten Sie bzw. Ihre Institution Interesse haben, den BIBLIOTHEKSDIENST mit uns gemeinsam weiterzuführen, melden Sie sich bis 15. Mai 2025 per Email bei Dr. Florian Hoppe, florian.hoppe@degruyterbrill.com
Dr. Florian Hoppe (he/him), Journals Manager Humanities, De Gruyter Brill
via Bibnez
Thursday, January 23, 2025
Save the date: Open Science Festival 2025 in Wien
8.-9. September 2025
Universität Wien, Campus
https://osfestival2025.univie.ac.at/, #osfestival2025, https://openbiblio.social/@osfestival2025
Erleben Sie zwei Tage voller Inspiration, Innovation und Vernetzung auf dem historischen Campus der Universität Wien! Das Open Science Festival bringt Forscher*innen, Studierende und Mitarbeiter*innen in der Forschungsunterstützung zusammen, um:
- die Zukunft von Open Science in Keynotes und Podiumsdiskussionen auszuloten
- Kompetenzen in interaktiven Workshops zu erwerben
- aktuelle Projekte in Poster Sessions und Lightning Talks zu entdecken
- Kontakte zu knüpfen und Teil einer lebendigen akademischen Gemeinschaft zu werden
Egal, ob Sie noch studieren, als Forscher*in tätig sind oder in der Forschungsunterstützung arbeiten - es ist für alle etwas dabei.
Merken Sie sich den Termin vor! Informationen zur Anmeldung folgen in Kürze.
Wir freuen uns darauf, Sie im September 2025 in Wien begrüßen zu dürfen!
Save the Date: Open Science Festival at the University of Vienna
September 8-9, 2025
University of Vienna, Campus
https://osfestival2025.univie.ac.at/, #osfestival2025, https://openbiblio.social/@osfestival2025
Join us for two days of inspiration, innovation, and connection at the historic Campus of the University of Vienna! The Open Science Festival brings together researchers, students, and research support staff to:
- Explore the future of Open Science through keynotes and panel discussions
- Build skills in interactive workshops
- Discover ongoing work through poster sessions and lightning talks
- Make connections and become part of a vibrant academic community through networking opportunities
Mark your calendar and stay tuned for more details! Registration info is coming soon!
We can't wait to welcome you to Vienna and see you there!
Ausschreibung: Bruno-Bauer-Gedächtnispreis für Innovation
Im Sinne des Namensgebers sollen diese Leistungen mit diesem Preis eine zusätzliche Sichtbarkeit erhalten. Berücksichtigt werden herausragende Initiativen, Papers, Projekte u.dgl. aus den letzten 3 Jahren.
Insgesamt stehen EUR 5.000 zur Verfügung, die auf mehrere Preisträger:innen aufgeteilt werden. Einreichungen sind sowohl von Einzelpersonen als auch von Teams möglich. Für den Preis kann man sich selbst (mit max. einem Projekt, Paper u. dgl.) bewerben oder vorgeschlagen werden. Die Einreichungen werden von einer 5-köpfigen Jury unter der Leitung von Mag. Maria Seissl begutachtet.
Ein Teil des Preisgeldes ist für einen Publikumspreis reserviert, über den die VÖB-Mitglieder selbst abstimmen. Eine Übersicht über die Einreichungen und die Stimmabgabe wird während es Kongresses am VÖB-Stand möglich sein.
Die feierliche Verleihung der Preise findet dann im Rahmen des 2. Österreichischen Bibliothekskongresses, am Donnerstag, 27. März 2025, um 11:00 Uhr im Austria Center Wien statt.
Einreichungen richten Sie nun bitte mit Begründung/Beschreibung von max. 1 A4-Seite und den Verweis auf Webseiten und/oder Veröffentlichungen bis spätestens 7. Feber 2025 an das Sekretariat der VÖB unter sekretariat@voeb-b.at.
Friday, January 03, 2025
Bibliothekar mit Zettelkatalog
Anno 1991 - als wir noch mit Zettelkatalog und weißen Socken mit Sandalen ausgestattet waren.
— Stadt Wien-Büchereien (@buechereienwien.bsky.social) January 3, 2025 at 11:12 AM
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Monday, October 21, 2024
#LiteraturTrifftBibliothek. Wenn Schreibende Bibliothek schreiben
6 Tiroler Autor*innen geben Einblick in ihre persönlichen Beziehungen zu Bibliotheken und lesen aus Werken, die sie im Zuge eines Literaturwettbewerbs in Kooperation mit der IG AutorinnenAutoren Tirol verfasst haben. Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abend voller Geschichten und Gespräche über die Magie von Büchern und Bibliotheken mit:
- Markus Köhle
- Christian Kössler
- Günni Noggler
- Wolfgang Nöckler
- Dominik Unterthiner
- Katja Wilhelm
Durch den Abend führen: Siljarosa Schletterer (IG AutorinnenAutoren), Michael Pilz (Institut für Germanistik, Univ. Innsbruck) und Monika Schneider-Jakob (Universitäts- und Landesbibliothek Tirol).
Im Anschluss gibt es einen kleinen Umtrunk.
Monday, June 24, 2024
Nominierungen für Memory of Austria gesucht
Das UNESCO Memory of the World-Programm wurde 1992 ins Leben gerufen und hat die Bewahrung und den Schutz von Dokumenten aller Art – Bücher, Manuskripte, audiovisuelle und digitale Medien – sowie den Zugang zu dem auf ihnen gespeicherten Wissen für möglichst viele Menschen zum Ziel. Das nationale österreichische Memory of the World-Register "Memory of Austria" soll dabei stellvertretend für die Vielfalt und Gesamtheit des zu bewahrenden Dokumentenerbes und die Bedeutung und Notwendigkeit des Dokumentenerhalts aufmerksam machen. Es listet bedeutende Dokumente und Dokumentenbestände zur Österreichischen Geschichte.
Der aktuelle Call for Nominations richtet sich primär an Institutionen, die bedeutende Dokumente zur österreichischen Geschichte bewahren und diese der Öffentlichkeit zugänglich machen. Aktuell umfasst das nationale Register "Memory of Austria" 70 Einträge aus verschiedenen Jahrhunderten. Beispiele: Tonaufnahmen österreichischer Dialekte 1951-1983; Nachlass Ingeborg Bachmanns; Georgenberger Handfeste; Nitrooriginale des Spielfilmes "Die Stadt ohne Juden"; Archiv der Wiener Zeitung; Josephinische Landesaufnahme; Photographien des Oberingenieurs Albert Stächelin zum Bau der Wiener Stadtbahn.
Alle zwei Jahre wird das Register durch das Österreichische Memory of the World Nationalkomitee, das als Fachbeirat der Österreichischen UNESCO-Kommission fungiert, erweitert. Richtlinien und Formular finden sich auf dieser Seite rechts unten.
Friday, July 21, 2023
Gendern in Bibliothekszeitschriften
027.7 Zeitschrift für Bibliothekskultur
Macht keine Angaben in den Richtlinien (Quelle), im aktuellen Editorial werden aber Formen wie "Kolleg:innenkreis" oder "Mitarbeitende" verwendet, also ist hier vermutlich eine geschlechtergerechte Ausdrucksweise Standard, der nicht betont werden muss.ABI Technik
"Gendern: Nennung beider Formen oder neutrale Umschreibung wählen" (Quelle).API Studentisches Magazin der HAW Hamburg
"Geschlechtergerechte Sprache ist erwünscht, z. B. Kommiliton*innen oder auch Studierende statt Studenten (siehe Grundsätze zum geschlechtergerechten Formulieren der HAW Hamburg)" (Quelle).Bibliothek - Forschung und Praxis
"Die Zeitschrift macht keine Vorgaben, sondern überlässt die Wahl gendergerechter Formulierungen dem Autor bzw. der Autorin" (Quelle).Bibliotheksdienst
In den Richtlinien steht gar nichts dazu, es heißt aber immer nur "der Autor", also dürfte es zumindest der Redaktion kein Anliegen sein (Quelle).
B.I.T. online
"In einigen Fällen verzichten wir und manche unserer Autoren im Interesse der Lesbarkeit auf geschlechtsbezogene Formulierungen. Selbstverständlich sind immer alle Geschlechter gemeint, auch wenn explizit nur eines angesprochen wird. Ebenso gilt für die geschlechtergerechten Personenbezeichnungen die Duden-Schreibweise (Kolleginnen und Kollegen oder Kolleginnen/Kollegen)" (Quelle).Buch und Bibliothek
"Die BuB-Redaktion setzt sich in Eigenbeiträgen für eine gender- und gleichberechtigte Sprache ein und orientiert sich dabei an der vom Duden empfohlenen Schreibweise (Verwendung des Schrägstrichs wie im Beispiel »Nutzer/-innen«) (...) Autorinnen und Autoren können in ihren Texten sowohl das generische Maskulinum als auch eine gegenderte Schreibweise verwenden. Wer sich für eine gegenderte Schreibweise entscheidet, sollte ebenfalls die vom Duden empfohlene Variante (Schrägstrich) verwenden" (Quelle).LIBREAS Library Ideas
"LIBREAS begrüßt nachdrücklich die Verwendung inklusiver Sprache; die Form ist den Autor*innen freigestellt, sollte im Text aber einheitlich sein" (Quelle).o-bib. Das offene Bibliotheksjournal
"In o-bib wird grundsätzlich eine gendergerechte Sprache verwendet. Hinweise, dass immer auch die weibliche Form mitgemeint ist und nur aufgrund der besseren Lesbarkeit die männliche Form verwendet wird, werden nicht akzeptiert. Bitte gehen Sie folgendermaßen vor:- Möglichst geschlechtsunspezifische Begriffe oder neutrale Formulierungen verwenden (z.B. "Teilnehmende" statt "Teilnehmer", "Belegschaft" statt "Mitarbeiter")
Beispiel: Informationskompetenz in diesem weit gefassten Verständnis sollte vom wissenschaftlichen Lehrpersonal, zumindest also in der Kooperation zwischen Teaching Librarians und den Lehrenden der Hochschule, vermittelt und gefördert werden. - Beide Formen ausschreiben, wenn der Satz dadurch nicht zu lang und geschachtelt wird
Beispiel: Aus dem Blickwinkel deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare dürfte diese Anschauung für Irritation und Abwehrreflexe sorgen, denn sie folgen bislang einem deutlich reduzierteren Verständnis von Informationskompetenz. - Gender-Sternchen (ersetzt ab Quartal 2 2020 den Binnen-Schrägstrich, Erläuterung: In der Computersprache steht das Sternchen für eine beliebige Kombination von Buchstaben. Das Gender-Sternchen soll ebenfalls Raum für Personen geben, die sich in einem zweigeschlechtlichen System nicht wiederfinden.)
Beispiel: Der FID Pharmazie bietet Wissenschaftler*innen durch sog. FID-Lizenzen unmittelbaren Volltextzugriff auf elektronische pharmazeutische Fachzeitschriften. Die vom FID zur Verfügung gestellten Ressourcen sind auch für nicht-pharmazeutische Wissenschaftler*innen, wie z.B. für Pharmakolog*innen an medizinischen Fakultäten, interessant.
Weitere Anwendungsbeispiele bei Pronomen, Artikeln, unterschiedlichen Wortstämmen, Genitiv (vgl. hierzu https://geschicktgendern.de/gendersternchen-anwenden/), sofern notwendig: der*die Dozent*in – sein*ihr Wissen oder ihr*sein Wissen – Er*sie ist teamfähig. – Ärztin*Arzt – Der Arbeitsplatz des*der Wissenschaftlers*Wissenschaftlerin. - Bei Komposita wird nicht gegendert (z.B. nicht: Nutzer*innenstatistik)" (Quelle)
VÖB-Mitteilungen
"Die Redaktion legt besonderen Wert auf eine geschlechtergerechte Formulierung der eingereichten Beiträge und behält sich diesbezüglich eine etwaige Editierung vor" (Quelle).ZfBB Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie
"Es wird um das Gendern des Textes mit Binnenstern (Autor*innen) und die Verwendung geschlechtsneutraler Formulierungen gebeten" (Quelle).Archivzeitschriften
(*) Jetzt haben mich die Archivzeitschriften auch interessiert :-D
Arbido. Fachzeitschrift für Archiv, Bibliothek und Dokumentation
Bei dieser Zeitschrift erscheinen Artikel in allen Schweizer Sprachen. Ich habe nichts in den Richtlinien gefunden, in den Artikeln, die ich überflogen habe, finden sich allerdings verschiedene Formen wie "Mitarbeitende", "Anwältinnen und Anwälte", "Benutzer", "Archivare und Archivarinnen" und "Les habitant·e·s".Scrinium
Für die Zeitschrift des Verbandes Österreichischer Archivarinnen und Archivare ist folgendes vorgesehen: "Die Scrinium-Redaktion legt Wert auf eine geschlechtergerechte Schreibweise. Mögliche Varianten sind Schreibungen nach stilistischen Strategien – Paarform, Ersatzformen, Vermeidung generischen Maskulinums – und grammatikalisch-syntaktischen Strategien – z. B. Passiv- und Infinitivformulierungen, Plural statt Singular. Als Verkürzungsform nur den Asterisk verwenden. (...)". Es wird auf das Duden-"Handbuch geschlechtergerechte Sprache. Wie Sie angemessen und verständlich gendern" von Gabriele Diewald und Anja Steinhauer verwiesen (Quelle).Tuesday, May 30, 2023
Kritisches Podium: Rassismuskritische Arbeit in Bibliotheken, Archiven und Museen, 6.6.2023
Zum Inhalt
Bibliotheken, Archive und Museen sind Orte, die Wissen kuratieren: sie sammeln, konservieren, ordnen, stellen aus. Historische Kontexte sowie damit einhergehende Ideologien werden dabei oft reproduziert. Der Erwerb, die Art der Auswahl, der Anordnung und der Darstellung prägen, welches Wissen tradiert wird, welche Identitäten historisch legitimiert und welche ausgeschlossen werden.Sammlungen und Bestände im deutschsprachigen Raum exkludieren, diskriminieren und dehumanisieren. Es bedarf einer kritischen, diskriminierungssensiblen wie auch aktivistischen Reflexion dieser Wissensbestände, um der systematisch unkommentierten Wiederholung von Diskriminierung vorzubeugen.
Bibliothekar*innen, Archivar*innen und Kurator*innen setzen sich aus verschiedenen Perspektiven mit den Problematiken ihrer jeweiligen Bestände auseinander. Als Nutzer*innen dieser Wissensräume möchte das 3. Kritische Podium an bereits existierende Diskurse anknüpfen und darin rassismuskritische Fragenstellungen weiter thematisieren.
Es geht um Fragen des Umgangs mit rassistischen und diskriminierenden Materialien, der Restitutionen und der aktiven (Neu-)Gestaltung von Archivmaterial und Exponaten. Wie können fehlende und diffamierende Geschichtsnarrative von rassifizierten Gruppen, wie BIPoC, Jüd*innen, Rom*nja und Sinti*zze, korrigiert werden? Wie können bestehende Sammlungen zugänglich(er) gemacht werden? Welche Interventionen gibt es, um neue Möglichkeitsräume zu eröffnen und sogar Machtverhältnisse zu verschieben?
Die Podiumsdiskussion will notwendige diskriminierungskritische Veränderungen diskutieren und anstoßen. Sie richtet sich an alle Menschen, die in Bibliotheken, Archiven und Museen arbeiten sowie an alle Interessierten – insbesondere an Jüd*innen, Rom*nja und Sinti*zze, Schwarze Menschen, People of Color, Migrant*innen und Personen mit Fluchterfahrung.
Ort, Zeit, Anmeldung
Hybride Veranstaltung: Alois Wagner Saal in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, Sensengasse 3, 1090 Wien, und onlineDienstag, 6. Juni 2023 um 18-20 Uhr
Anmeldung für Präsenz oder online-Teilnahme erforderlich - beschränkte Teilnehmer*innenzahl für die Präsenzveranstaltung. Der Link zum Live-Stream wird zeitnah ausgeschickt.
Organisation
Die Veranstaltung wird von Katharina Wiedlack (Institut für Anglistik und Amerikanistik, Universität Wien), Eva Schörgenhuber und Christina Schuster (freie Wissenschaftler*innen) in Zusammenarbeit mit Lisa Appiano und Nina Krebs (Abteilung Organisationskultur und Gleichstellung, Universität Wien) organisiert. Die Veranstaltung findet in freundlicher Kooperation mit der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik statt.
Sponsor*innen
Sponsor*innen: Die Veranstaltung wird mitfinanziert von Alexandra Ganser, Sylvia Mieszkowski und Mathilde Eveline Keizer (Institut für Anglistik und Amerikanistik, Universität Wien).
Den Veranstalter*innen ist bewusst, dass angesichts der Hürden und Erschwernisse, die aufgrund von Rassismus diskriminierte Menschen erleben, eine Podiumsdiskussion nicht ausreichend ist, um Veränderungen nachhaltig einzuleiten. Dennoch möchte diese Diskussionsreihe zu einer Sensibilisierung für rassistische Strukturen beitragen, Vernetzungsmöglichkeiten bieten und zu weiterem solidarischen Handeln anregen.
Wednesday, March 01, 2023
Verein abiLehre: Umfrage zur Zufriedenheit mit der Ausbildung
Die Umfrage Zufriedenheit mit der Ausbildung (aktuelle Lehrlinge 2023) ist direkt über folgenden Link abrufbar: https://umfragen.abilehre.com/index.php/536149?lang=de-informal
Die Umfrage Zufriedenheit mit der Ausbildung (Absolvent:innen 2019-2022) ist direkt über folgenden Link abrufbar: https://umfragen.abilehre.com/index.php/438223?lang=de-informal
Wednesday, December 21, 2022
Bruno-Bauer-Gedächtnispreis für Innovation ausgelobt
Im Sinne des Namensgebers wird durch diesen Preis die Innovationskraft des österreichischen Bibliothekswesens sichtbarer gemacht, indem herausragende Initiativen, Papers, Projekte u.dgl. aus den letzten 3 Jahren ausgezeichnet werden. Für den Preis kann man sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden.Der Preis wird beim 1. Österreichischen Bibliothekskongress, der vom 2. bis 5. Mai 2023 in Innsbruck stattfindet, überreicht.Insgesamt stehen max. EUR 5.000 zur Verfügung, die auf mehrere Preisträger:innen aufgeteilt werden. Über die Vergabe entscheidet eine Jury im Peer-Review-Verfahren. Ein Teil des Preisgeldes ist für einen Publikumspreis reserviert, über den die VÖB-Mitglieder abstimmen. Ausgezeichnet werden sowohl Einzelpersonen als auch Teams.
Einreichungen richten Sie bitte mit Begründung/Beschreibung von max. 1 A4-Seite und den Verweis auf Webseiten und/oder Veröffentlichungen bis spätestens 15.01.2023 an das Präsidium der VÖB präsidium@voeb-b.at.
Tuesday, December 13, 2022
Leere Bibliotheken, volle Trefferlisten?
Die Lesesäle der Universitätsbibliotheken beginnen sich langsam wieder zu füllen - und wie schon vor der Pandemie am meisten in der Prüfungszeit. Sind aus den früheren Lesesälen über die Jahre Lernsäle geworden? Haben sich die Arbeitstechniken von Studierenden und Forschenden gewandelt, weil ohnehin der Großteil der relevanten Literatur online vorhanden ist? Wie wirken sich Veränderungen in Forschungsumfeld und bibliothekarischer Infrastruktur auf akademische Lesepraktiken aus? Wie sehr prägen Bibliotheken überhaupt noch die akademische Lesekultur und welchen Gestaltungsspielraum haben wissenschaftliche Bibliotheken dabei in der Zukunft?
Diese und andere Fragen werden in einem neu erschienenen Sammelband der Reihe "Bibliothek im Kontext" behandelt und in einem Podiumsgespräch anlässlich der Buchpräsentation von Stefan Alker-Windbichler (Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung, Universität Graz), Axel Kuhn (Institut für Buchwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg) und Benedikt Lodes (Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek) diskutiert.
Ort und Zeit: Aula am Campus, Donnerstag, 15. Dezember 2022, 18 Uhr.
Thursday, November 03, 2022
Umfrage zu Robotern in Bibliotheken
"Im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Studiengang Bibliotheksinformatik an der HTWK Leipzig beschäftige ich mich mit den Einsatzmöglichkeiten von Robotern in Bibliotheken und führe eine Umfrage durch, um die Akzeptanz von diesen Robotern zu ermitteln.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um an der Umfrage teilzunehmen.
Der Link zur Umfrage: https://campus.lamapoll.de/Roboter_in_Bibliotheken/".
Quelle: Inetbib.
Thursday, September 29, 2022
14.11.2022: GND-Forum Bauwerke - Dialog rund um Bauwerksdaten und Standardisierung
"Immer mehr Forschende und Erfassende in den Bereichen Architektur, Denkmalpflege und Kunstwissenschaft wünschen sich, die vernetzende, vor allem aber die identifizierende und normierende Eigenschaft von Normdaten nutzen zu können und blicken dabei mit Interesse auf das Potenzial der Gemeinsamen Normdatei (GND). Die Modernisierung und Öffnung der GND für den Kulturerbe- und Wissenschaftsbereich motiviert und bestärkt den Wunsch, die Vernetzung der vielfältigen Bauwerke-Community zu unterstützen, die die Normdatei bereits nutzen, an ihr mitschreiben oder sich für ihren Einsatz interessieren.Sie stellen sich Fragen wie: Wie entstehen Normdaten? Wie können sie genutzt werden und wie werden sie genutzt? Welche Zwecke und Funktionen erfüllen sie im Netz der Daten zu Bauwerken? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das GND Forum Bauwerke. Das Forum versteht sich als ein Diskussionsraum für die diverse Community, die Daten zu Bauwerken und Architektur produziert, nutzt, beforscht und publiziert.
Auf unserer interaktiven Online-Veranstaltung zum Auftakt des GND Forum Bauwerke werden Sie Gelegenheit haben, sich zu informieren, Fragen zu stellen, Ideen und Ansichten im Kreis der Bauwerke-Community zu diskutieren. Neben einigen Impulsvorträgen möchten wir Kleingruppen die Möglichkeit zum intensiven Diskurs über die genannten Fragen, aber auch Bedarfe und Barrieren hinsichtlich der GND und weiteren Themen, bieten. Am Ende tragen wir gemeinsam die Ergebnisse im Plenum zusammen und können vermutlich schon einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten des Forums geben. Da das Forum den Dialog in der Community befördern möchte, freuen wir uns über Ihre Beiträge oder Ideen."
Veranstalter: Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (DDK), Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern (VDL), Leibniz Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften Universitätsbibliothek (TIB), Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Arbeitsstelle für Standardisierung an der Deutschen Nationalbibliothek (DNB)
Thursday, July 14, 2022
"Lernpause mit Pfötchen": Therapiehund in der SLUB Dresden
"Denkt man den Lernraum Bibliothek als Service und ganzheitlich, geht es dann nicht nur um vielfältige Nutzerarbeitsplatzsettings, sondern auch um den Lernprozess, den es zu stimulieren gilt, zum Beispiel durch aktive Lernpausenangebote. Eine Variante davon ist, Studierenden in der Prüfungszeit dabei zu unterstützen, Lernstress mental zu reduzieren. Die SLUB Dresden bietet (testweise) ein solches Angebot an, und zwar mit Hilfe einer dafür ausgebildeten vierbeinigen Fachkraft, einem Therapiehund, der wiederum in Begleitung einer Fachperson zur Verfügung steht für (kurzzeitige) Berührungs-, Spiel- oder andere Interaktionsangebote. Unter dem Titel "Lernpause mit Pfötchen" werden Studierenden zwanzig Zeitslots angeboten (in der Prüfungszeit Sommersemester 2022), die sie für eine solche etwa 15minütige Auszeit buchen können. Der entspannende und lernförderliche Effekt ist inzwischen auch speziell für Studierende empirisch nachgewiesen worden, zum Beispiel hier: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/2332858419852592 (*)". (Quelle)
Die Wirkung dieser Lernpausen wird wissenschaftlich evaluiert. Die Fachperson ist immer anwesend, "um Belastungssignale des Hundes oder Unsicherheiten bei Nutzenden zu erkennen und sofort intervenieren zu können".
Zusätzlich wurde in der Zweigbibliothek August-Bebel-Straße ein Themen-Cube zum Thema "Tiergestützte Intervention und Stressabbau" eingerichtet, und auf der Website gibt es eine entsprechende Literaturliste.
(*) Patricia Pendry, Jaymie L. Vandagriff: "Animal Visitation Program (AVP) Reduces Cortisol Levels of University Students: A Randomized Controlled Trial". In: AERA Open, 12. Juni 2019.
Tuesday, June 21, 2022
Workshop "Die Suche nach wissenschaftlichen Informationen dekolonialisieren" in Stuttgart
Kultur- und Bildungseinrichtungen zu dekolonialisieren ist im D-A-CH-Raum mittlerweile ein verbreitetes Anliegen. In Sammlungen und Suchsystemen für wissenschaftliche Informationen steht die Dominanz von Autor:innen, Verlagen und Zeitschriften aus dem "Globalen Norden" in keinem adäquaten Verhältnis zur tatsächlichen globalen Wissensproduktion, die selbst unter sozial ungerechten Bedingungen stattfindet.Wann und wo: 30.06.2022, 17-18 Uhr, Bibliothek des Instituts für Auslandsbeziehungen, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart.Dieser Workshop lädt alle Interessierten ein, eigene Erfahrungen bei der Suche nach wissenschaftlichen Informationen zu reflektieren und Ideen zur Dekolonialisierung mit Dr. Nora Schmidt (Expertin des ifa-Forschungsprogramms "Kultur und Außenpolitik") und Dr. Wolfram Seidler (Universitätsbibliothek Wien) zu diskutieren.
Der Workshop findet in Präsenz statt. Wir bitten um eine Anmeldung an research[at]ifa.de bis zum 24. Juni 2022.
Quelle: Inetbib.
Friday, June 17, 2022
Hierarchie in der Kaffeepause
"Maria Seissl wurde mir in meinem ersten Jahr als Bibliothekarin in Innsbruck von einer Kollegin während eines Mittagessens formlos mit den Worten 'Das ist die Mia' vorgestellt. Diese Formlosigkeit war für mich umso überraschender, als es damals an der Universität Innsbruck eine historisch gewachsene Hierarchie gab, die sich unter anderem am Kaffeetisch der Hauptbibliothek widerspiegelte: Zuerst nahmen die Akademiker_innen dort ihren Kaffee ein, danach durften die sogenannten B-Leute – Formalerschließer_innen, Erwerber_innen und meine Wenigkeit – Kaffeepause machen".Quelle: Claudia Hausberger: "Lessons learned". In: Menschen im Aufbruch. Universitätsbibliothek und Archiv der Universität Wien im Selbstverständnis ihrer Mitarbeiter_innen. Festschrift für Maria Seissl. Göttingen: V&R unipress 2019, S. 299
Friday, June 03, 2022
Pride Month: Wiener Bibliothek vor Lesung zugemauert
Auf dem Programm der Lesung stehen übrigens die drei Kinderbücher "Julian feiert die Liebe", "Julian ist eine Meerjungfrau" und "Der verliebte Koch". Einen Überblick über alle Veranstaltungen der Büchereien Wien im Pride Month gibt es hier (PDF).
Hinweis aus einer Presseaussendung des Grünen Klubs im Parlament und einer Presseaussendung des SPÖ-Parlamentsklubs.
Update: Die FPÖ hat sich nun auch zu Wort gemeldet - sie fordert, dass der Vizebürgermeister die Veranstaltung absagt und sich um die "realen Probleme" kümmert: "Diese Form der Sexualisierungspropaganda für kleine Kinder ist klar abzulehnen. Es ist nicht zu akzeptieren, dass Kinder mit öffentlich finanzierter Globohomo-Ideologie indoktriniert werden". Oida.
FAIRzeichnen, FAIRschlagworten, FAIRknüpfen – Bibliotheken als Partner im Forschungsdatenmanagement
im Namen der Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement – fdm.nrw möchten wir Sie auf unsere Veranstaltung "FAIRzeichnen, FAIRschlagworten, FAIRknüpfen – Bibliotheken als Partner im Forschungsdatenmanagement" aufmerksam machen, die am 21.06.2022 von 13:00-16:00 virtuell stattfinden wird.Quelle: Mail von Magdalene Cyra und Matthias Fingerhuth in Inetbib.Die Auffindbarmachung und Bereitstellung von Informationen ist seit jeher bibliothekarische Kernkompetenz. Verbunden mit ihren flächendeckenden Verbundstrukturen sind wissenschaftliche Bibliotheken damit natürliche Partner in der FAIRifizierung von Forschungsdaten, die sich bereits vielfältig im Forschungsdatenmanagement engagieren. Infrastrukturen und Dienste für FAIRe Daten aufzubauen ist ein gemeinschaftliches Unterfangen. Während sich bereits in vielen Fällen Kooperationen und neue Strukturen für den Umgang mit Forschungsdaten abzeichnen, bieten sich in vielen Bereichen aber auch noch Gestaltungsräume. Im Rahmen der Dialogveranstaltung möchten wir verschiedene Perspektiven auf die Möglichkeiten, die sich Bibliotheken in diesem Handlungsfeld bieten, aber auch die Bedingungen, an die Ihre Einbringung geknüpft ist, miteinander ins Gespräch bringen.
Welche bibliothekarischen Kompetenzen können Forschende im Forschungsdatenmanagement unterstützen? Wie lässt sich diese Expertise verfügbar machen? Welche Rolle können zentrale Institutionen wie Bibliotheksverbünde spielen, und wie können Bibliotheken und NFDI ineinandergreifen? Diese und weitere Fragen möchten wir diskutieren.
Wenn auch Sie an der Diskussionsveranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich gerne bis zum 15.06.2022 an. Weitere Information zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite unter https://www.fdm.nrw/index.php/dialogveranstaltung-fairzeichnen-fairschlagworten-fairknuepfen-bibliotheken-als-partner-im-forschungsdatenmanagement/.
Tuesday, May 17, 2022
Über Umwege in den Lesesaal
Bibliothek und Tiefspeicher sind nicht über einen durchgehenden Lift verbunden, Bücher und Archivalien können daher nur über Umwege in den Lesesaal gebracht werden. Für – auch in Zeiten der Digitalisierung – notwendige Zuwächse in Bibliothek und Archiv ist platzmäßig nicht vorgesorgt.