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Wednesday, August 21, 2019

Library Mistress und Frau von Wald

2019 wird das Jahr mit den wenigsten Einträgen in diesem Blog. Das hat viele Gründe - einer davon ist ein neues Projekt: "Frau von Wald" gibt es mittlerweile als Blog, auf Instagram, Facebook und Twitter.

Frau von Wald ist eine Wortspielerei mit Frau von Welt. Unter diesem Label bündle ich meine Aktivitäten rund um Wald, Forst und Holz. Wie ist es dazu gekommen? Meine Großeltern haben ein Sägewerk betrieben – wer weiß, vielleicht ist mein Interesse erblich bedingt? Und als Bibliothekarin möchte ich natürlich wissen, wo das Papier herkommt. Ich versuche, mich vielseitig auf diesem Gebiet fortzubilden. Die Liste der absolvierten Kurse und Lehrgänge reicht von der Waldwirtschaft für Einsteiger_innen über Wald als Therapeutikum in der Gerontologie bis zur Waldameisenhegerin, von der Forstkultur über die Heilkraft von Wildtierfett bis zur Speisekammer Natur. Seit heuer habe ich auch Forstwirtschaft auf der BOKU inskribiert und schon zwei Prüfungen absolviert. Außerdem werde ich im Herbst meine Ausbildungen zur Waldpädagogin und zur Waldbaden-Trainerin abschließen.

Der Vorläufer von Frau von Wald, das Weblog "Buckelholz. Wald, Forst, Holz in der Buckligen Welt" war im Jahr 2015 Teil meiner Projektarbeit zum Zertifikatslehrgang Forst+Kultur. Buckelholz begleitete die Konzeptionierung und Recherche für eine Wanderausstellung, die die Bedeutung von Wald und Forst(wirtschaft) und die vielseitige Verwendung des Werkstoffs Holz in der ehemaligen "Waldmark" zum Thema hat. Mit der Zeit hatte ich den Wunsch, das Blog thematisch und geographisch weiterzuentwickeln. Frau von Wald war geboren – zunächst als Instagram-Account, seit Oktober 2017 auch als Blog, mittlerweile auch auf Twitter und Facebook. Das Logo hat mir Christoph Gratzer entworfen.

Mein Interesse erstreckt sich von der Forstwirtschaft über Bäume und den Holzhandel bis zur Holzverarbeitung – beispielhaft: historische und moderne Handwerksberufe wie Fassbinderei, Wagnerei, Zimmerei und Tischlerei; sozialgeschichtliche Aspekte wie das Leben der Holzknechte; bäuerliche Nutzungen wie Waldweide; Köhlerei und Pecherei; energetische Nutzung von Holz; Industriezweige wie Papiererzeugung und Sägewerke; künstlerische und volkskulturelle Ausdrucksformen wie Holzschnitte, Holzschnitzerei und Drechselarbeiten; Jagd und Sammeln von Kräutern, Wurzeln und Schwammerln.

Friday, July 28, 2017

Neu: Blog des Büchereiverbandes (BVÖ) u.a. mit Berichten von Auslandsaufenthalten

//zitat// Wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Blog vorstellen zu können: http://blog.bvoe.at/. Hier werden Kolleginnen und Kollegen von Kongressen und bibliothekarischen Reisen, wie etwa unseren Auslands- und Kongressstipendien, berichten. Aktuell können Sie mitverfolgen, wie Sonja Teufel-Müller von ihrer Tour mit dem Bücherbus durch die schottischen Highlands bloggt. In Texten und Bildern bringt sie uns das spannende Konzept der High Life Highland Libraries näher. Frau Teufel-Müller macht ihre Reise im Rahmen des BVÖ-Auslandsstipendiums für ehrenamtliche Bibliothekarinnen und Bibliothekare.
Im August können Sie bereits die nächsten Beiträge erwarten: Von 19. bis 25. August macht sich als nächstes Astrid Neureiter mit dem Bücherbus durch Schottland auf den Weg. Im selben Zeitraum wird Markus Jäger live vom IFLA World Library and Information Congress 2017 aus Wrocław berichten.
Wir freuen uns auf zahlreiche Besuche und Kommentare auf unserem Blog! //zitatende//

Quelle: Bibmail.

Thursday, April 13, 2017

Von mittelalterlichen Handschriften über gefährdete Archive bis Innovation. Die Blogs der British Library

Die British Library bietet auf blogs.bl.uk zahlreiche empfehlenswerte Blogs zu verschiedenen Themenbereichen und Arbeitsgebieten an. Die beliebtesten Blogs sind derzeit:

Ich folge "Endangered archives" (News about the projects saving vulnerable material from around the world" und "Digital scholarship". Worum geht's in diesen Blogs?

Endangered Archives


"The Endangered Archives Programme was set up in 2004. We are funded by Arcadia and administered by The British Library. Our aim is 'to contribute to the preservation of archival material that is in danger of destruction, neglect or physical eterioration world-wide'. A major and important task. This blog will be used to share some of the interesting and amazing records copied under the Programme. I also hope to discuss some aspects of how the programme works, and give insights into the challenges of cataloguing, preserving and making available such a vast array of records, manuscripts, visual and audio material - all in digital format".

Digital Scholarship


"The Digital Scholarship Department works to enable innovative research based on the British Library digital collections. The blog is updated by the Library’s Digital Curators with contributions from colleagues across the Library and special guests".

Sunday, January 03, 2016

My year in first lines, 2015

Auf die nette Idee "The first line of the first post for each month of the last year" bin ich ursprünglich bei Kathryn Greenhill von Librarians matter gestoßen, und die hat sie von Ruminations (Seite nicht mehr online). Vgl. die Jahre 2003, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011.

Im vergangenen Jahr habe ich mit 84 Posts einen neuen quantitativen Tiefpunkt erreicht. 2014 waren es noch 85!! ;-) Wenn ich dran denke, dass es 2005 satte 693 Beiträge waren! Aber während meiner Zeit auf der FH konnte auch vieles als Teil meines Jobs entstehen. Die Kategorie der Blogposts, in denen man beklagt, zu wenig zu bloggen, wäre einmal eine eigene Untersuchung wert - und dass ich mir "weniger Facebook, mehr Blog" vornehme, hab ich auch schon öfters geschrieben. Im nächsten Jahr aber gaaanz wirklich ;-)


Jänner: "In meiner Projektarbeit für den Lehrgang Forst & Kultur beschäftige ich mich mit der Geschichte der Holzwirtschaft in der Buckligen Welt" - im Heimatbuch der Marktgemeinde Lanzenkirchen hab ich in den Satzungen des Frohsdorfer Taidings (1527) folgende Passage gefunden: "Wann ainem lust aines weinpers zu essen, der soll dem hueter dreimal ruefen. kumbt er nit, so soll er drei weinper nemen, in jede hand ains und in das maul das dritt weinper und nit mer, nimbt er aber mer, so soll man ine anfallen als als ain schedlichen man".
Februar: "If my life were a book, I would have masking tape holding my hinges together" - ein Zitat aus: "If Books Could Kill" von Kate Carlisle, einem Band der Krimireihe um die Buchrestauratorin und ausgebildete Bibliothekarin Brooklyn Wainwright.
März: "Ich liebe solche Zufälle: Beim Müllraustragen in unserem neuen Büro sind mir Bücher im Altpapiercontainer aufgefallen" - das hat mir den Roman "Beim nächsten Mann wird alles anders" von Eva Heller beschert, mit einer Figur, die Bibliothekarin ist - "ansonsten sitze sie zu Hause und warte darauf, daß der Mann ihrer Träume ab ein Fenster ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung im dritten Stock klopft".
April: "Bei McFarland ist gerade das Buch 'Progressive Library Organizations. A Worldwide History' von Alfred Kagan erschienen".
Mai: "My cat is sad because he had thought he was being really original by standing on a manuscript, but he wasn't" - Tweet und Bild von Why my cat is sad.
Juni: "Mist, hab den Skulpturenwettbewerb der Kunstakademie gewonnen" - Beginn eines Tweets von Ray in der Tube.
Juli: "Philipp Maass hat in Inetbib sein sehr interessantes Projekt vorgestellt" - und zwar eine WikiProjekt-Seite zum Thema "Bibliothekarinnen, Bibliothekare und Bibliotheken im Nationalsozialismus".
August: "Join our cataloging detective as she attempts to solve the mystery of the seductive double bound book" - Link zum YouTube-Video "Bound with trouble".
September: "Wir laden ein zum Tag der offenen Tür im Kreisky-Archiv am 18. September 2015, 9–18 Uhr".
Oktober: "Seit Beginn 2015 habe ich ja eine neue Kolumne in den Büchereiperspektiven, die 'Bibliotheken ohne Bücher' heißt" - ich habe begonnen, meine Kolumnen auch im Blog zu veröffentlichen.
November: "Im Rahmen des DFG-Koordinierungsprojekts zur Weiterentwicklung von Verfahren der Optical Character Recognition (OCR) werden verlässliche Abschriften in elektronischer Form (sogen. Ground Truth) von historischen Drucken aus dem deutschen Sprachraum gesucht".
Dezember: "Chef, ich kann heute nicht zur Arbeit kommen, ich bin liegen geblieben!" - Beginn eines Tweets von Coco-Lores.

Thursday, June 18, 2015

Wie eine Wildsau

Mein Kollege Georg Maißer führt seit April 2015 ein äußerst lesenswertes Blog auf georgmaisser.wordpress.com, in der er hauptsächlich persönliche Erlebnisse beschreibt. Besonders gefesselt hat mich sein letzter Beitrag "Wie eine Wildsau". Zum Schmunzeln empfehle ich die Beobachtung "I am too sexy...".

marfis75 (Martin Fisch): "saumüde", Flickr, 28. Oktober 2014, CC-BY-SA

Friday, May 29, 2015

Online diaries: "A sense of belonging"

"There was a time when girls used to keep little diaries and they would have a lock and key on them and write their most intimate thoughts in them. Now they put them on the internet and many, many other people from all round the world identify. That gives you a sense of belonging". - Gabriel Byrne in an interview with the "Guardian".

Source: Catherine Shoard: "Gabriel Byrne on romance, privacy and the end of the world". In: The Guardian, May 28, 2015.

Philippa Willitts: "Dear Diary. The beginning of a child's diary entry". Flickr, May 5, 2008, CC-BY-NC

Friday, November 15, 2013

Witziger Hashtag: #informatikfilme

mehr auf Twitter!

Thursday, July 18, 2013

10 Jahre Library Mistress

"Welcome to my blog! I will post stuff about libraries, librarians, books, writing & reading that I come across during my work hours or leisure time" - so hat mein allererster Eintrag in diesem Weblog - vor genau zehn Jahren! - begonnen.

Das Blog trug damals noch den Titel "Library Mistress's Place", was ja auch korrekter wäre, aber dennoch später von mir vereinfacht und verkürzt wurde. Einige Erinnerungen:

  • In diesen Jahren entstanden 3821 Posts - und 22 Entwürfe ;-)
  • Ursprünglich plante ich das Blog als Chronik des österreichischen Bibliothekswesens. Mittlerweile seh ich es unter anderem als Notizzettel für mich selber und als Zentrale des bibliothekarisch-belletristischen Klischee-Irrsinns.
  • Mir war immer klar, dass das Weblog weltweit öffentlich ist, aber dass es tatsächlich auch Leute lesen würden, die ich kenne, habe ich mir lange gar nicht vorstellen können - bis ich einer Freundin etwas erzählen wollte und sie mich mit den Worten "das hab ich eh schon in Deinem Blog gelesen" abwürgte ;-)
  • Den Namen "Library Mistress" habe ich ungefähr im Jahr 2002 irgendwo auf einer US-amerikanischen Website gelesen, gemocht und für mich angenommen. Es gibt also noch andere solche, zum Beispiel die Autorinnen dieses Blogs und dieses Blogs.
  • Durch das Blog, aber natürlich auch über andere soziale Medien hab ich viele Kontakte zu Bibliothekar*innen in verschiedensten Bereichen geknüpft.
  • Am Anfang habe ich mich gefreut, weil es viel schneller und unkomplizierter war, einen Blogeintrag zu schreiben, als einen Text auf meine Website zu stellen. Mittlerweile ist es viel schneller und unkomplizierter, etwas auf Facebook zu stellen als einen Blogeintrag zu schreiben. Es wäre aber - schon wegen der Durchsuchbarkeit, aber auch wegen der Zugänglichkeit - besser, diese Informationen hier zu veröffentlichen. Da muss ich in Zukunft meine eigene Faulzeit besser überwinden...
  • Über NetworkedBlogs werden die Beiträge seit einiger Zeit automatisch in Facebook und Twitter eingespeist. Mehr Rückmeldungen bekomme ich interessanterweise auf Twitter.
  • Die letzten Besucher*innen des Blogs kamen laut Google-Stats über die Suchbegriffe "bibliothekarin und humor" und "bibliothek katze" her :-)

Photo einer Geburtstagstorte auf der 'happy 10th birthday' steht
mmatins: "Happy 10th birthday", Flickr, 9. Oktober 2010, CC-BY-NC-ND

Thursday, June 27, 2013

Feministinnen bekommen endlich, was sie wollen

Ausgehend von Jay Costs Tweet "The only group that gets virtually whatever it wants, regardless of the political costs, is the feminist movement" werden nun erfüllte Wünsche gesammelt ;-)

Jay Costs Reaktion:

Saturday, April 13, 2013

Literaturbeschaffung mittels Hashtag: #icanhazpdf

Ich bin heute über einen Tweet von Karen James bzw. den Retweet von Lambert Heller auf eine nützliche Twittersache gestoßen, die es anscheinend eh schon seit mindestens zwei Jahren gibt: #icanhazpdf. Mit dem Hashtag werden Tweets gekennzeichnet, in denen man nach wissenschaftlichen Aufsätzen sucht, zu denen die eigene Bibliothek bzw. Forschungseinrichtung keinen Zugang bietet. Als ich gerade reingeschaut habe, wurden u.a. die Aufsätze "Thioflavin-S staining coupled to flow cytometry" und "Searching for unconventional seismic signals on a subduction zone with a submerged forearc" gesucht.

Hier ist eine schöne Erklärung: "#icanhazpdf is a Twitter hashtag used to coordinate the exchange of scholarly papers. Suppose that Alice needs a certain journal article for her research, but neither Alice nor her employer have a subscription to the journal which contains it. (Alice could be a research scientist at a small nonprofit organization, or even a cancer patient trying to educate herself about her disease.) The article is not Open Access, nor is it available in an institutional repository, nor does a version exist on PubMed Central or the arXiv. Alice posts a link to the paper on her Twitter account, marking it with the "hashtag" #icanhazpdf. Anyone who notices checks to see if they have access, such as via their university's institutional subscriptions, and if they do, they download the article and send it to Alice. In February 2012, it is becoming standard practice to delete the request tweet after the request has been fulfilled" (Quelle: Eureka Journal Watch, CC-BY)

Eine ähnliche Sache gibt es auch auf Reddit: "This reddit is for requesting and sharing articles available in various databases, as well as discussion relating to the material".

Thursday, December 22, 2011

My year in first lines

Auf die nette Idee "The first line of the first post for each month of the last year" bin ich ursprünglich bei Kathryn Greenhill von Librarians matter gestoßen, und die hat sie von Ruminations. Dieses Jahr habe ich ja nicht so viel gebloggt wie früher. Vgl. die Jahre 2003, 2007, 2008, 2009, 2010.

Jänner: Karsten Schuldt hat in seinem Weblog "Bibliotheken als Bildungseinrichtungen" eine ausführliche Literatursichtung zu den Schulbibliothekarischen Arbeitsstellen in den Jahren 1970 bis 2000 veröffentlicht. [Tatorttagebuch und Lesetagebuch habe ich mangels Satz ausgelassen, die wären aber früher gewesen].
Februar: Nette Benutzerin nach mehrstündigem Herumhantieren mit sehr unhandlichen Wien-Plänen: "Wie mochen Sie des? Den gaunzen Tog lesen? Und des bei dem grellen Licht! I man, Sie san's jo gwohnt. I les jo a gern, aber des warat ma zvü. Und daunn a no immer in den Compjuta einischaun" ;-)
März: Edlef Stabenau fragt in Netbib: "Ist das eigentlich ein Gerücht, dass Doktoren der Uni Bayreuth in Zukunft ein '(Universität Bayreuth)' hinter ihrem Doktortitel führen sollen?" (via Wolfgang Kauders).
April: 'Library': a place of grace and sanctuary. Open to all, without question or condition – except that you love the place, partake, read, learn, find peace, find yourself, find everything there is, and ever was, Amen". [Zitat aus Voices for the library]
Mai: Bei einem Forschungsprojekt an der Wirtschaftsuniversität Wien zum Thema "Lesbische / Schwule UnternehmerInnen in Wien - Chancen, Risiken, Hindernisse" wird untersucht, welche Rolle eine homosexuelle Orientierung der UnternehmerInnen bei der Geschäftsgründung und -führung spielt.
Juni: "People judge how smart you are based solely on your name", schreibt Alasdair Wilkins in ihrem Artikel in io9.
Juli: <zitat> Die AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft" erscheint seit 1974 ununterbrochen und ist eine der ersten Frauenzeitschriften der Neuen Frauenbewegung in Österreich.
August: Innerhalb der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) wurde eine Arbeitsgruppe für öffentliche Büchereien gegründet.
September: Die Österreichische Nationalbibliothek sucht eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für die Abteilung Ariadne - frauenspezifische Information und Dokumentation, und zwar für zwanzig Wochenstunden vormittags.
Oktober: Würde mein Konto leben, würde es mir in der Buchhandlung Alex in Linz Hausverbot erteilen lassen.
November: Auf die Frage nach "LGBTQ Library policies" in der Mailingliste lezbrian recherchierte Ellen Greenblatt mit den Suchbegriffen "policies" and "LGBTIQ" in del.icio.us - interessante Suchstrategie, offensichtlich erfolgreich!
Dezember: Mein aktueller Beitrag auf Plan3t Info, "Staatspolizei in der Bibliothek", widmet sich der Verhaftung zweier Bibliothekarinnen der UBTUW im Jahr 1991.

Monday, April 04, 2011

Neues Design

Ich spiele mich gerade mit einem neuen Design und Layout für das "Library Mistress"-Blog - es sieht im Moment freundlicher aus, finde ich, aber mir beginnen die Einträge zu weit unten, weil Header, Beschreibung und Blumen so viel Platz wegnehmen. Für das Lesen in einem Reader ist es ja eh egal, aber trotzdem. Vielleicht wechsle ich das Hintergrundbild noch gegen Bückerrücken aus. Was meint Ihr?
P.S. Leider wird die von mir gewählte Schriftart für den Header zwar auf meinem PC zuhause richtig angezeigt, aber hier im Büro nicht.

Friday, December 03, 2010

My year in first lines

Auf die nette Idee "The first line of the first post for each month of the last year" bin ich ursprünglich bei Kathryn Greenhill von Librarians matter gestoßen, und die hat sie von Ruminations. Vgl. die Jahre 2003, 2007, 2008, 2009.

Jänner: Ich glaube, dieser Satz hat berechtigte Chancen auf das Alltimehigh: "Den Verwaltungsverfahrensgesetzen ist jeglicher Formalismus fremd".
Februar: Antwort eines Zeitschriftenverlags auf die Frage nach einem Online-Zugang für die Bibliothek, der im normalen Abopreis enthalten ist: "Wir vergeben grundsätzlich keine Online-Zugänge an Bibliotheken und Institutionen, da es in diesen Einrichtungen zu einer vermehrten Verbreitung der Inhalte kommt".
März: Die ORF-Dokumentation "Vertrieben und Vergessen. Auf den Spuren des Judentums im Burgenland", die am Donnerstag im Jüdischen Museum präsentiert wurde, ist bis Ende der Woche online auf der ORF TVthek zu sehen.
April: Kathy Love: Wanting what you get. New York: Zebra Books 2004
Mai: Mein Glück beim Besuch des Berliner Büchertisches war, dass die Science Fiction-Bücher nur mit einer Leiter zu erreichen waren und ich mich diesbezüglich zurückhalten konnte.
Juni: Beim Altpapieraufräumen bin ich auf den Artikel "Initiativ sind nicht nur Latzhosenträger" von Conrad Seidl gestoßen (Der Standard, Inland, 20. Mai 2010, S. 7), in dem der BIV vorgestellt und die Erfolge von Bürgerinitiativen gegen Verkehrsprojekte beschrieben werden.
Juli: Keine guten Erfahrungen in Archiven und Bibliotheken dürfte eine Berliner Studentin (oder ein Student) dem Blogbeitrag "Sommerhitze im Archiv" gemacht haben und aufgrund eben dieser Hitze auch gleich zu groben Verallgemeinerungen zurückgreifen
August: Ich habe gerade ein Mail an einen Verteiler geschickt, auf dem ich selbst auch drauf bin, und habe folgende Fehlermeldung erhalten.
September: Im Namen der VÖB-Kommission für Genderfragen lade ich alle interessierten Kolleginnen und Kollegen zu einer Führung durch das Archiv von QWIEN - Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte ein.
Oktober: Eine Kollegin hat mich auf den Abverkauf im Antiquariat Reichmann aufmerksam gemacht, wo ich mich heute darüber hinweggetröstet habe, dass ich im Zug "A serious man" von Ethan und Joel Coen liegen lassen habe.
November: Von 8. bis 10. November 2010 findet in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur das Symposion "Zur Aktualität von Science Fiction und Phantastik in der Literatur" statt - erfreulicherweise zu Uhrzeiten, wo man auch als Berufstätige problemlos teilnehmen kann.
Dezember: Franke, Theodor: Welteislehre für Schule und Haus. Gemeinverständliche Darlegungen zur unterrichtlichen Verwendung und Selbstbelehrung. Annaberg im Erzgebirge: Neupädagogischer Verlag 1929

Tuesday, September 14, 2010

Bloglines wird eingestellt

Heute habe ich auf Bloglines gelesen, dass der Dienst mit 1. Oktober eingestellt wird. Begründet wird dieser kurzfristige Schritt mit der Veränderung der Verwendung von RSS und der sinkenden Nutzung von Bloglines: "The real-time information RSS was so astute at delivering (primarily, blog feeds) is now gained through conversations, and consuming this information has become a social experience. As Steve Gillmor pointed out in TechCrunch last year , being locked in an RSS reader makes less and less sense to people as Twitter and Facebook dominate real-time information flow". Gillmors Artikel vom 5. Mai 2009 trägt den Titel "Rest in Peace, RSS".

Dazu hat Krafty Librarian einen guten Kommentar geschrieben: "While I completely agree with Ask.com that the rise of Twitter and Facebook have led to more or different methods of information sharing, I still need my RSS feeds. I have developed quite a list of blogs, news feeds, and Internet search queries that I monitor. I do pay attention and monitor Twitter and Facebook, and I have noticed that I grab a lot of real time news and information from them but I have not figured out how to gather topical information to me using something other than my Bloglines feed". Meine Twitter-Gemeinde kann mir viele Informationen und nützliche Links bieten, aber meine gespeicherten Suchen in Datenbanken und Katalogen beispielsweise nicht.

Und wohin ausweichen? Noch ein Google-Produkt? Mihai Parparita schreibt ja im Official Google Reader Blog: "We know that nothing will be quite like Bloglines in the hearts of its users, but if you're looking for another online feed reader, we encourage you to give Reader a shot". Ellyssa Kroski verweist auf "5 Tips for Getting the Most out of Google Reader". Jessamyn West empfiehlt das Firefox-Plugin "Sage" und für Mac, iPhone und iPad den Dienst Netnewswire. Was ist Eure Meinung?

Tuesday, August 31, 2010

Auf der Suche nach "doug und carry bibliothek"

Seit kurzem bietet Blogger integrierte Zugriffsstatistiken an. Ich habe gesehen, dass die meisten Besucher, die von Google kommen, über den Suchbegriff "mistress" zu diesem Blog gelangt sind. Ich hoffe, die Enttäuschung ist nicht allzu groß ;-) Außerdem gab es Suchanfragen wie "geppert und brandt orte des okkulten 2003", "doug und carry bibliothek" und "seit wann gibt es das berufsbild medizinische dokumentation". Bei den "referring URLs" liegt derzeit Archivalia an erster Stelle, danke!

Friday, July 09, 2010

Gehet hin und krieget mehr Personal

"Mehr Personal und mehr Qualität: Das fordern amerikanische Wissenschaftler von Bloggern". Zuerst schüttelte ich den Kopf über diese Zusammenfassung, aber anscheinend sind "journalistische" Weblogs gemeint, denen das Personal fehle, um "Geschichten angemessen recherchieren zu können".
Aus: jmö: "Blogger müssen besser werden". In: Spiegel, Netzwelt, 9. Juli 2010

Tuesday, May 11, 2010

Bibliothekarische Fachkommunikation: Mailinglisten, Weblogs #bib3

Schmunzeln musste ich gerade bei Christian Hauschkes Kommentar zur Begründung der Nichtnutzung von Weblogs mit dem Argument "die veröffentlichten Informationen sind nicht qualitätsgesichert":

"Ein sehr lustiger Einwand. Wo bekommt man denn 'qualitätsgesicherte' Informationen? Im Bibliotheksdienst? In BIT Online? Oder den anderen, einem knallhartem Double-Blind-Peer-Review unterworfenen Cutting-Edge-Zeitschriften im deutschsprachigen Raum?" :-)

Der Artikel verlinkt übrigens auch zur Session "Bibliothekarische Fachkommunikation" am Bibcamp. #bib3

Saturday, March 06, 2010

Statistik, Statistik

Die Webstats von Motigo geben eine zumindest ungefähre Auskunft darüber, woher die Leserinnen und Leser dieses Blogs kommen: Deutschland hat den Vorsprung weiter ausgebaut und liegt jetzt bei 52,5 Prozent, mein Heimatland bleibt mit 24,1 Prozent weiterhin konstant. Die USA haben mit 5,7 Prozent stark nachgelassen, das waren immerhin schon mal 8,1. Ich habe mir schon beim letzten Anschauen der Statistik vorgenommen, wieder mehr auf Englisch zu posten - vielleicht sollte ich das jetzt wirklich einmal tun. Schweiz und Italien folgen mit 5,7 bzw. 1,3 Prozent. 1,1 Prozent der BesucherInnen kommen aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Niederlande schließen mit 0,9 bzw. 0,7 Prozent an. KanadierInnen machen 0,6 Prozent aus, 0,4 Prozent sind aus Spanien. Sieben Prozent sind "der Rest". -- Zum Vergleich: der Stand vom April 2008 und der Stand von Jänner 2009.

P.S. Noch was: 57,3 Prozent verwenden Firefox, 5,3 Prozent Safari und 4 Prozent Opera. Nicht schlecht, oder?

Thursday, February 11, 2010

How to write badly well

One of the funniest weblogs I am currently subscribed to is "How to write badly well" by Joel Stickley. The posts usually consist of a short piece of advice illustrated by a short text. Currently, there's "sci-fi week" going on, and advice #2 was "Explain everything": "With the sound of the alarm ringing in his ears, Colonel Daringman leapt from his seat, taking full advantage of the reduced gravity environment of Fleet Ship H546-X, a 0.8G inertia field generated by the constant rotary movement of the ship's internal shell which was separated from the blastproof exterior by an atom-thin layer of vacuum and electromagnetic repulsor fields, and ran down the corridor" :-)
One of my all-time favourites (so far) is "Select words for their impressiveness rather than their relevance": "As it was after eight of the clock and I was in a particularly ecbatic frame of psyche, I decided to oscillate by the publican's place of business and masticate the rind for a short sojourn" :-))

P.S.: Stickley is also on Twitter and Google Profiles. - Other recommended weblogs giving writing advice: Write to done and some entries in 101 reasons to stop writing.

Tuesday, January 12, 2010

My year in first lines

Auf die nette Idee "The first line of the first post for each month of the last year" bin ich bei Kathryn Greenhill von Librarians matter gestoßen, und die hat sie von Ruminations. Vgl. die Jahre 2003, 2007, 2008.

Jänner: Einige Publikationen zum Thema "Faculty Status for librarians" aus der Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn
Februar: Das Metalab lädt herzlich zum Metaday #18 am Freitag, den 6. Februar 2009, um 19.30 Uhr: "Hacken auf dem Info-Layer 1.1" mit Erich Moechel
März: "We asked children's librarians for SF and they said 'Oh, we do not allow children to read escapist literature.'"
April: In letzter Zeit bin ich viel auf Facebook und Twitter unterwegs und befülle mein Weblog etwas weniger.
Mai: "Die Archivare kommen aus Stiefenhofen, Weißensberg, Bodolz oder einem der 17 anderen Städte, Märkte oder Gemeinden des Landkreises".
Juni: Mehr moose content mit Henri, meinem nach Henri Dunant benannten Ikea-Stoffelch, aus dem Urlaub bei Flickr.
Juli: Frühstücks-Smoothie, Indioweckerl und Kaffee sind eindeutig vegan.
August: Lolcats + Librarians = Liblols! - see Flickr: http://www.flickr.com/search/?q=liblols.
September: Mein neuer Lieblings-Personendatensatz in unserem Katalog ist "Ignaz Schnitzer, Maurus Jókais von".
Oktober: Nicht nur beim Kinogang, auch beim Katalogisieren von Filmplakaten bin ich immer wieder überrascht, wie Filmtitel übersetzt werden.
November: Am Mittwoch, dem 4. November 2009, um 18.30 Uhr wird im Jüdischen Museum Wien das Buch "Die ehemalige jüdische Gemeinde Kobersdorf" von Erwin Hausensteiner vorgestellt.
Dezember: Mir ist aufgefallen, dass ich hierblogs kaum etwas über den Dienstprüfungskurs geschrieben habe - das meiste dazu habe ich anscheinend auf Facebook gepostet.