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Tuesday, May 26, 2020

Soziale Aspekte der Nachhaltigkeit im Bibliothekswesen

Ich besuche derzeit den Zertifikatskurs "Kooperative Stadt- und Regionalentwicklung: Die nachhaltige Region" an der Universität Wien. Für die Lehrveranstaltung "Climate justice and social implications" sollten wir das Thema soziale Nachhaltigkeit aus unserem professionellen Blickwinkel reflektieren. Ich habe mich Bibliotheken gewidmet und möchte den Text hier gerne wiedergeben (letzter Satz tongue-in-cheek):

Reflections on social aspects of sustainability as seen from my own profession

My own professional background is library and information science. When reading my notes from our lecture again, I was surprised how many of the concepts and topics apply to public libraries: sharing economy, public space, access to resources, education, employability, personal well-being, limiting consumption...

The consideration of the role of humanity in climate change and the notion of sustainable development are core concerns of society, and consequently of libraries (Source: IFLA, Environment, Sustainability and Libraries Special Interest Group).

Sharing economy and access to resources are concepts inherent to public libraries: Lend instead of own, share and re-use instead of keep to yourself. Increasingly, "libraries of things" enable limiting consumption. Example: In one branch of the Vienna Public Libraries, library card owners can lend tools, technical devices, musical instruments, toys, and sports equipment without an extra fee. Other libraries provide "seed libraries" where seeds from traditional plants can be borrowed.

Libraries as public spaces are considered a "third place" apart from home and work. In many areas, they are the only places without pressure to buy/consume. They are open to private persons, but also to one-person companies without an own office. In libraries, people can read, work, relax, think, meet, listen, be silent, search, find. A related role could be climate change adaption: Public libraries in big cities have a history of constituting "warm rooms" for homeless people or people who cannot afford to heat their homes. In the future, "cool rooms" will be needed. In Vienna, the Red Cross started offering so-called cooling centres in malls – air-conditioned rooms where people can recover from the heat, especially in times where the night temperatures stay high. These could also be provided by – or in cooperation with – libraries.

Libraries offer a range of media that can be used for education (and resulting employability) as well as for personal well-being, e.g. for entertainment, distraction, or relaxation. Libraries could align their collection development policies to include media about the wide field of social, ecological, and economic sustainability. Library buildings can be built or adapted following green building standards.

Recapitulating, libraries are an epitome of social sustainability :-)

Wednesday, August 21, 2019

Library Mistress und Frau von Wald

2019 wird das Jahr mit den wenigsten Einträgen in diesem Blog. Das hat viele Gründe - einer davon ist ein neues Projekt: "Frau von Wald" gibt es mittlerweile als Blog, auf Instagram, Facebook und Twitter.

Frau von Wald ist eine Wortspielerei mit Frau von Welt. Unter diesem Label bündle ich meine Aktivitäten rund um Wald, Forst und Holz. Wie ist es dazu gekommen? Meine Großeltern haben ein Sägewerk betrieben – wer weiß, vielleicht ist mein Interesse erblich bedingt? Und als Bibliothekarin möchte ich natürlich wissen, wo das Papier herkommt. Ich versuche, mich vielseitig auf diesem Gebiet fortzubilden. Die Liste der absolvierten Kurse und Lehrgänge reicht von der Waldwirtschaft für Einsteiger_innen über Wald als Therapeutikum in der Gerontologie bis zur Waldameisenhegerin, von der Forstkultur über die Heilkraft von Wildtierfett bis zur Speisekammer Natur. Seit heuer habe ich auch Forstwirtschaft auf der BOKU inskribiert und schon zwei Prüfungen absolviert. Außerdem werde ich im Herbst meine Ausbildungen zur Waldpädagogin und zur Waldbaden-Trainerin abschließen.

Der Vorläufer von Frau von Wald, das Weblog "Buckelholz. Wald, Forst, Holz in der Buckligen Welt" war im Jahr 2015 Teil meiner Projektarbeit zum Zertifikatslehrgang Forst+Kultur. Buckelholz begleitete die Konzeptionierung und Recherche für eine Wanderausstellung, die die Bedeutung von Wald und Forst(wirtschaft) und die vielseitige Verwendung des Werkstoffs Holz in der ehemaligen "Waldmark" zum Thema hat. Mit der Zeit hatte ich den Wunsch, das Blog thematisch und geographisch weiterzuentwickeln. Frau von Wald war geboren – zunächst als Instagram-Account, seit Oktober 2017 auch als Blog, mittlerweile auch auf Twitter und Facebook. Das Logo hat mir Christoph Gratzer entworfen.

Mein Interesse erstreckt sich von der Forstwirtschaft über Bäume und den Holzhandel bis zur Holzverarbeitung – beispielhaft: historische und moderne Handwerksberufe wie Fassbinderei, Wagnerei, Zimmerei und Tischlerei; sozialgeschichtliche Aspekte wie das Leben der Holzknechte; bäuerliche Nutzungen wie Waldweide; Köhlerei und Pecherei; energetische Nutzung von Holz; Industriezweige wie Papiererzeugung und Sägewerke; künstlerische und volkskulturelle Ausdrucksformen wie Holzschnitte, Holzschnitzerei und Drechselarbeiten; Jagd und Sammeln von Kräutern, Wurzeln und Schwammerln.

Monday, October 08, 2018

Offener Kühlschrank in der Stadtbibliothek Dornbirn

Bibliotheksleiterin Ulrike Unterthurner schreibt in Bibmail über den ersten offenen Kühlschrank Vorarlbergs, der letzten Mittwoch in der Stadtbibliothek Dornbirn eröffnet wurde:
Die Idee dahinter ist einfach: Lebensmittel sind kostbar. Und zu viele davon landen im Müll. Eine Initiativgruppe hat sich des Themas angenommen und diesen Kühlschrank eingerichtet. Das Motto: Nimm und bring! Ein Überschuss an Nahrungsmitteln kommt schnell zustande: Es wird versehentlich zu viel eingekauft oder zu viel gekocht, kulinarische Präsente kommen beim Beschenkten nicht gut an, die Ernte im Garten wirft "viel zu viel" ab, es steht ein Urlaub an. Diese übrig gebliebenen (und möglichst frischen) Lebensmittel können in den Offenen Kühlschrank gestellt werden. Vor dem Einkaufen oder wenn sie hungrig sind, schauen die BesucherInnen nun bei uns nach, was der Kühlschrank Feines im Angebot hat.
Unsere Kooperationspartner in diesem Projekt sind Vorarlberger Umweltverband, Naturschutzbund Vorarlberg und das Naturkunde-Museum inatura, die uns mit aktuellen Informationen zum Thema versorgen.
Warum befindet sich der Offene Kühlschrank gerade in der Stadtbibliothek? Den InitiatorInnen des Projekts ist es wichtig, dass der Kühlschrank an einem Ort steht, der für alle zugänglich ist, viele unterschiedliche Menschen anspricht und an dem die Philosophie des Teilens und Tauschens gelebt wird. Schön, was man uns Bibliotheken alles zuschreibt!
Nähere Informationen auf offener-kuehlschrank.at! Medienberichte u.a. auf R(h)eingehört, Vorarlberg online und ORF.

Friday, August 31, 2018

Neuerwerbungen

In letzter Zeit wieder einiges gekauft...

Tuesday, June 26, 2018

Mobile Bibliothek gewinnt regionalen Nachhaltigkeitspreis

Aus einer Presseaussendung des Umweltbundesamts: Das Umweltbundesamt und der Schuhhändler Deichmann haben einen Regionalen Nachhaltigkeitspreis ins Leben gerufen, bei dem Projekte unterstützt werden sollen, die einen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung leisten. Gestern wurde der Preis das erste Mal verliehen. Eines der siebenundzwanzig eingereichten und der drei ausgezeichneten Projekte ist ein Bibliotheksprojekt :-) Das Preisgeld von jeweils zehntausend Euro soll die Umsetzung der Projektidee erleichtern.
Mit der Idee einer "mobilen Bibliothek als kulturellem Nahversorger" will man in der LEADER-Region Nationalpark Kalkalpen eine Bücherei auf Rädern für die Gemeinden Hinterstoder, Klaus und Steyrling zur Verfügung stellen.
Das ausgezeichnete Projektteam. Photo: Umweltbundesamt / B. Ferner.

Tuesday, October 31, 2017

UN GGIM Fundamental Geospatial Datasets - Bericht über ein Webinar

Am 16. August 2017 habe ich das Webinar über das United Nations Committee of Experts on Global Geospatial Information Management (UN GGIM) und die "Fundamental Geospatial Datasets" besucht. Mir war diese Initiative neu und vielleicht ist das auch für meine Leser_innen interessant, daher hier meine Notizen mit ein paar Ergänzungen. Hinweis: Das Webinar war eine Einführung in das Thema – Leute, die damit schon vertraut sind, werden hier wohl nichts Neues entdecken! - Für alle, die dann weiterlesen wollen: Ich sammle zu diesem Thema übrigens auch Tweets. Siehe Twitter-Moment "Sustainable development goals & data".

Entstehungsgeschichte

2009 gab es erste Vorgespräche, initiiert von der Statistik-Abteilung der UNO, die die verschiedenen regionalen und globalen Aktivitäten auf dem Gebiet der Geoinformation besser koordinieren wollte. 2010 befasste sich der Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC, Economic and social council) mit der Bedeutung von Geoinformation für die nationale und globale Entwicklung. Nachdem die Mitgliedsstaaten konsultiert worden waren, wurde 2011 GGIM (Committee of Experts on Global Geospatial Information Management) eingerichtet – allerdings ohne Budgetmittel.
Die Mitgliedsstaaten werden zu "regular high-level, multi-stakeholder discussions on global geospatial information" und einem "comprehensive dialogue" angehalten.
Ziel: "to play a leading role in setting the agenda for the development of global geospatial information and to promote its use to address key global challenges".
2016 wurde das Mandat von GGIM erneuert und verstärkt, allerdings weiter ohne Budgetmittel.

Organisation und Treffen

  • GGIM Meetings finden jährlich im August statt, heuer zum siebten Mal.
  • 4 high-level forums bisher
  • 11 working groups / expert groups. Derzeit:
    • United Nations Expert Group on the Integration of Statistical and Geospatial Information
    • United Nations Expert Group on Land Administration and Management
    • Working Group on Global Geodetic Reference Frame
    • Working Group on Development of a Statement of Shared Principles for the Management of Geospatial Information
    • Working Group on Trends in National Institutional Arrangements in Geospatial Information Management
    • Working Group on Geospatial Information and Services for Disasters (WG-Disasters)
    • IAEG-SDGs Working Group on Geospatial Information
  • 5 regional committees – analog zur UN-Struktur
    • Africa
    • Americas
    • Arab States
    • Asia-Pacific
    • Europe
  • Über die networks sollen Personen und Organisationen außerhalb der Regierungs-/Verwaltungsebene einbezogen werden.
    • Private sector network
    • Academic network
    • Geospatial society coalition
  • Partnerschaft mit der Weltbank

Europa hat eine Art Themenführerschaft übernommen (aufgrund der Erfahrungen mit INSPIRE), innerhalb Europas wurde Großbritannien mit der Führung betraut, also mit der Koordination der Aktivitäten, mit der Erstellung einer "minimum list" bis zum GGIM7-Treffen etc. Diese Aufgaben nimmt Ordnance Survey (britische Behörde zuständig für Landesvermessung, Kartenherstellung etc.) wahr.

Sustainable Data for sustainable development

Geospatial data can support monitoring in many aspects of development, from health to natural resources management.

Sustainable Development Agenda der UNO

Zum Nachlesen auf http://www.un.org/sustainabledevelopment/development-agenda/ und http://www.un.org/ga/search/view_doc.asp?symbol=A/RES/70/1.

"The SDGs [Sustainable Development Goals], also known as Global Goals, build on the success of the Millennium Development Goals (MDGs) and aim to go further to end all forms of poverty. The new Goals are unique in that they call for action by all countries, poor, rich and middle-income to promote prosperity while protecting the planet. They recognize that ending poverty must go hand-in-hand with strategies that build economic growth and addresses a range of social needs including education, health, social protection, and job opportunities, while tackling climate change and environmental protection".

Sustainable Development Goals

  • Goal 1. End poverty in all its forms everywhere
  • Goal 2. End hunger, achieve food security and improved nutrition and promote sustainable agriculture
  • Goal 3. Ensure healthy lives and promote well-being for all at all ages
  • Goal 4. Ensure inclusive and equitable quality education and promote lifelong learning opportunities for all
  • Goal 5. Achieve gender equality and empower all women and girls
  • Goal 6. Ensure availability and sustainable management of water and sanitation for all
  • Goal 7. Ensure access to affordable, reliable, sustainable and modern energy for all
  • Goal 8. Promote sustained, inclusive and sustainable economic growth, full and productive employment and decent work for all
  • Goal 9. Build resilient infrastructure, promote inclusive and sustainable industrialization and foster innovation
  • Goal 10. Reduce inequality within and among countries
  • Goal 11. Make cities and human settlements inclusive, safe, resilient and sustainable
  • Goal 12. Ensure sustainable consumption and production patterns
  • Goal 13. Take urgent action to combat climate change and its impacts
  • Goal 14. Conserve and sustainably use the oceans, seas and marine resources for sustainable development
  • Goal 15. Protect, restore and promote sustainable use of terrestrial ecosystems, sustainably manage forests, combat desertification, and halt and reverse land degradation and halt biodiversity loss
  • Goal 16. Promote peaceful and inclusive societies for sustainable development, provide access to justice for all and build effective, accountable and inclusive institutions at all levels
  • Goal 17. Strengthen the means of implementation and revitalize the Global Partnership for Sustainable Development
siehe http://ask.un.org/faq/97134

Fundamental Themes / Core data

Quelle: Core Data Scope, http://un-ggim-europe.org/sites/default/files/UN-GGIM-Europe%20WGA%20Core_Data_Scope-v1.2.pdf
Aufgabe war, zu definieren, was diese fundamental themes sind. 2015 gab GGIM Europe einen Bericht dazu heraus und stellte einen dringenden Bedarf an "a set of global fundamental geospatial data themes that could be harmonized in order to enable the measurement, monitoring and management of sustainable development in a consistent way over time and to facilitate evidence-based decision-making and policy-making" fest. Bei der Erstellung einer Liste der wichtigsten Themen war es Aufgabe, "to ensure that the data themes should be technical in nature so as not to raise political concerns". [Anm.: Ob das funktioniert? Alleine die Sprache der Bezeichnung für geographische Einheiten kann eine politische Diskussion bedeuten (vgl. zweisprachige Ortsnamen, Ländernamen, Eigenständigkeit von Ländern)].
Eine Arbeitsgruppe mit ca. zwanzig Personen erarbeitete diese Liste, die als kleinster gemeinsamer Nenner zu verstehen ist. Grundlagen dafür waren regional vorhandene Aktivitäten wie INSPIRE, "Fundamental datasets for Africa", Pan-American Institute of Geography and History (PAIGH), ein Mapping von INSPIRE-Themen und SDGs durch die Europäische Umweltagentur EEA etc. Dahinterstehende Frage: Welche Daten werden für die Erreichung der SDG gebraucht?
Die Beschreibungen der einzelnen Themen und Richtlinien (Possible sources, existing data standards, why fundamental, why important for SDG) ist noch in Arbeit, sie sollen auch von Nicht-Geo-Menschen verstanden werden.
GGIM7 segnete die Liste im wesentlichen ab – kleinere Änderungen werden auf ExpertInnenebene abgehandelt. Auftrag: Promotion, Kommunikation, Implementierung.

Links

GGIM: http://ggim.un.org/ -- https://twitter.com/UNGGIM
GGIM Europe: http://un-ggim-europe.org/ -- https://twitter.com/UNGGIMEurope
Sustainable Development Goal indicators website: https://unstats.un.org/sdgs/
Harnessing the power of data for sustainable development: https://unstats.un.org/sdgs/report/2017/harnessing

Friday, July 28, 2017

My year in first lines

In den letzten Jahren öfters gemacht: "My year in first lines", entdeckt bei Librarians Matter. Interessant, das Blogjahr Revue passieren zu lassen. 2016 war mein Jahr mit den wenigsten Einträgen, seit ich 2003 das Blog begonnen habe (*). Daher sind viele "erste Einträge" Tweets. Was mich offensichtlich mehrmals beschäftigt hat, war meine Ausbildung zur Waldameisenhegerin (Bild) und meine neue Kolumne in den Büchereiperspektiven.
(*) Heuer geht es aber wieder aufwärts! :-)


Dezember: Ein Tweet, der nicht von mir ist, den ich aber ausnahmsweise bringen will, weil ich ihn so mag: "'Du bist hässlich.' vs. 'Wegen Dir ist der Trojanische Krieg jedenfalls nicht ausgebrochen.' Mit Bildung disst man ja viel eleganter." (Quelle: Artefacta)

November: Meine zweite Kolumne in den Büchereiperspektiven zum Thema "Die Bibliothek vor ... Jahren" - dieses Mal geht es um Er-/Beleuchtung ;-)

Oktober: "Seit heuer heißt meine Kolumne in den Büchereiperspektiven 'Die Bibliothek vor ... Jahren'. Hier Ausgabe 1".

September: "Am 29. und 30. September 2016 findet 'mitSprache 2016. Literatur - Ideal & Gesellschaft. Enquete zur Literaturvermittlung in Österreich' im Odeon (1020 Wien, Taborstraße 10) statt. Eintritt frei"

August: Abwandlung eines Tweets von James Brackwell: "Me: I have so much to get done - I need to write a paper and a review, finally decide on the archives' tectonics, clean up the house, weed the garden, make chutney out of the tomatoes - but no time to do it. - Friend: You played FarmVille two hours today, read the newspaper, and watched TV. - Me: Not a second to spare."

Juli: Da ging es um "Ausstauben von Tüchern aus dem Fenster. Polizeiberichte im 19. Jahrhundert": "Die Wienbibliothek im Rathaus legt bei der Digitalen Bibliothek einen Schwerpunkt auf Verwaltungsliteratur. So können z.B. das 'Handbuch der Stadt Wien' und der 'Wiener Kommunal-Kalender und städtisches Jahrbuch' online nachgelesen werden."

Juni: "Das Rote Kreuz versendet per eMail interessante und nützliche Erste-Hilfe-Tipps. Angesichts der heutigen Hitze wurde folgender Tipp versandt: 'Kühle oder klimatisierte Orte wie Kirchen, Büchereien, Schwimmbäder, Supermärkte, Einkaufszentren, Kinos, Plätze im Uferbereich von Gewässern oder auch einfach schattige Grünflächen oder Parks (Brunnen!) bieten sich für Abkühlung an'." (ab diesem Wochenende wieder aktuell!)

Mai: "Am Donnerstag und Freitag habe ich das zweite Modul der Ausbildung zur Ameisenhegerin in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl besucht und verfüge damit über den 'Befähigungsnachweis zur Rettungsumsiedelung von Waldameisen' - sobald der Ausweis von der Naturschutzabteilung der Steiermärkischen Landesregierung eingetroffen ist :-)"

April: "Am Freitag habe ich das erste Modul der Ausbildung zur Waldameisenhegerin an der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl besucht :-)"

März: ein Tweet und ein Youtube-Video, kein eigener Beitrag.

Februar: "Im Lokalteil der Salzburger Nachrichten vom 29. Jänner und 5. Februar hab ich von einer reizenden Initiative gelesen: In den städtischen Seniorenheimen wurden 'Kurrentgruppen' initiiert, bei denen die Bewohner_innen den Bürger_innen beim Entziffern der Kurrentschrift helfen". Zuerst waren noch zwei Tweets.

Jänner: "Gender and sexuality organize much of social life". Zitat aus der Ankündigung des Gender & Sexuality in Information Studies Colloquium 2016 in Vancouver.

Bisherige Jahre: 2015, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2003.

Tuesday, July 25, 2017

Stadtbibliothek Bad Oldesloe gewinnt IFLA Green Library Award

//zitat// ENSULIB announces the winner of the 2nd IFLA Green Library Award 2017!
Environment, Sustainability and Libraries (ENSULIB) is a special interest group under IFLA. With generous sponsorship from De Gruyter Publishing (Boston/Berlin), the group circulated a Call for Submissions for the IFLA Green Library Award for the second year in a row. To ENSULIB's great delight, 35 submissions were received from around the world, including India, Ukraine, Serbia, China, USA, Columbia, Italy, Portugal, Kenya, Nigeria, and Iran. When the call for reviewers went out, 15 people stepped up to help with the process. The reviewers were as diverse as those who submitted. Coming from Australia, France, Finland, Kenya, Germany, Portugal, Saudi-Arabia, Spain, Sweden, U.S. and other countries, they were a blend of LIS students, library professionals (from public and academic libraries) and an architect as well.

After much deliberation, the winner was selected: the public library Stadtbibliothek Bad Oldesloe, Germany. Their project, "Ernte deine Stadt - Harvest Your City: Three Years of Green and Sustainable Library Commitment in the Stadtbibliothek Bad Oldesloe" combines urban gardening with makerspaces and community building efforts, demonstrating that libraries are more than just book-lending-stations. Another byproduct has been the launching of the region's first Community Supported Agriculture. //zitatende//

Quelle: ENSULIB List.

Tricia: green1. Flickr, aufgenommen am 4. Juni 2006, CC-BY-SA.

Siehe dazu auch Tim Schumann: "Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe". In: Informationspraxis 2 (2016) 1 (open access). Abstract: "Urban Gardening ist mehr als ein Trend. Öffentliche Bibliotheken sollten sich diesem in der Suche nach einem neuen Selbstverständnis und ihrer Rolle in einer digitalen Gesellschaft nicht verschließen. In der Stadtbibliothek Bad Oldesloe wurde eine ganze Veranstaltungsreihe rund um dieses Thema organisiert und in Form eines Makerspaces mit modernen Formen des gemeinschaftlichen Lernens verknüpft. So konnte sich die Stadtbibliothek als moderner und innovativer Lernort positionieren und neue Initiativen in der Stadt anstoßen."

Wednesday, July 05, 2017

Seminar "Im Wald sind viele Worte – Waldpädagogische Textwerkstatt für Kinder und Jugendliche"

Seminar "Im Wald sind viele Worte – Waldpädagogische Textwerkstatt für Kinder und Jugendliche"

Mit dem Wald lernen Kinder und Jugendliche einen neuen Lebens- und Erfahrungsraum kennen. Die schriftliche Schilderung des Erlebten ist sinnstiftend für das einzelne Kind und gemeinschaftsbildend, wenn in einer Gruppe ein Text gemeinsam erarbeitet wird. Dabei entwickelt sich vor allem auch eines: der emotionale Bezug der Kinder und Jugendlichen zum Wald. In diesem waldpädagogischen Seminar wollen wir unter besonderer Berücksichtigung des Lebens- und Erfahrungsraums Wald Möglichkeiten kennenlernen, mit Kindern Wörter zu finden, Ideen zu haben und Geschichten zu schreiben.

Programm

9.00 bis 9.10 Uhr Begrüßung. DI Martin Krondorfer, Forstliche Ausbildungsstätte Pichl
9.10 bis 12.30 Uhr Impulsreferate:

  • Ein kurzer Überblick über die Grundlagen der Sprach- und Schreibförderung bei Kindern
  • Mögliche Inhalte und Themen zum Wortefinden, Dichten und Schreiben mit Kindern im Wald.
  • Kreative Dicht-, Schreib- und Arbeitstechniken im waldpädagogischen Umfeld.
13.30 bis 17.30 Uhr Praxis im Forstgut Pichl:
  • Erproben von verschiedenen für waldpädagogische Führungen geeignete Wort- Schreib- und Zeichenübungen.
  • Im Austausch mit den anderen Kursteilnehmer/innen konkrete, für die eigenen Interessen geeignete Spiel- und Schreibsituationen entwickeln.
ReferentInnen

  • Dr. Susanna Harringer, Lektorin und Übersetzerin
  • Wolf Peterson, Verlag Guthmann- Peterson, Wien
  • Julia Pfeiffer, BA, Skandinavistin und Übersetzerin von Kinderbüchern
Organisatorisches:

  • Seminarbeitrag*: € 60,00 (gefördert), € 100,00 (ungefördert).
  • Verpflegung: € 16,30 (inkl. Getränke)
  • Termin: Freitag, 4. August 2017
  • Ort: Forstliche Ausbildungsstätte Pichl, St. Barbara im Mürztal
  • Dieses Seminar ist auch Bestandteil der Waldpädagogikausbildung und wird als Modul D (10 Stunden) anerkannt.

Tuesday, May 09, 2017

Collaborative Strategies for Successful Green Libraries, 16./17. August, Berlin

Am 16. und 17. August 2017 lädt die IFLA-Special Interest Group ENSULIB (Environment, Sustainability and Libraries) zum Satellite Meeting der IFLA-Konferenz nach Berlin in die Freie Universität Berlin ein. Die Satellitenkonferenz in Berlin führt Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus aller Welt zusammen, die mit ihrer Bibliothek – als sogenannte "Grüne Bibliothek" – einen gesellschaftlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Entwicklung beitragen wollen – durch ein ökologisch nachhaltiges Gebäude, durch den umweltbewussten Betrieb, durch entsprechende Bildungsangebote und vieles mehr.

underthesun: Jan 27th. Flickr, 27. Jänner 2009, CC-BY-NC
Die Konferenz in Berlin steht unter dem Thema "Collaborative Strategies for Successful Green Libraries Buildings, Management and Services" und wird in Vorträgen, Diskussionrunden sowie Bibliotheksbesuchen dem Austausch und der Weiterbildung dienen.

Anmeldung auf ensulib.fh-potsdam.de (derzeit zum "Early Bird"-Tarif) möglich.

Sunday, March 19, 2017

Neuerwerbung: Ist das ein Buch

Seit einigen Wochen habe ich ein neues samstägliches Frühstückslokal: das 22Beans in Wiener Neustadt. Hier gibt es immer wieder neue Sorten von Direct Trade-Kaffee aus verschiedenen Ländern und von kleinen Röstereien, dazu eine Auswahl an Kuchen oder Torte - was mit sich bringt, dass ich unbedingt vorher zu meiner Bäckerin fahren muss, um dort was Pikantes zu kaufen, weil ich Süßes zum Frühstück eigentlich nur als zweiten Gang mag ;-) Bilder von den Köstlichkeiten gibt es regelmäßig in meinem Kaffeetagebuch auf Facebook.

Der Nachteil (und irgendwie schon eh auch ein Vorteil): Direkt vorm 22Beans gibt es einen Offenen Bücherschrank, an dem ich selten vorbeigehen kann, ohne reinzuschauen. Gestern fiel mein Blick auf ein Buch von Karl E. Jezek mit dem Titel "Ist das ein Buch" (Januskopf Autorenreihe 1978). Das konnte ich doch unmöglich dort lassen! Im Vorwort schreibt Jezek: "Wenn man dieses Buch, um die technischen Angaben lückenlos zu halten, verbrennt (was nicht ausgeschlossen scheint), entwickelt es ungefähr den Heizwert um einen Liter Instantsuppe herzustellen". :-)

Weitere Neuerwerbungen

Offener Bücherschrank
  • Ian Fleming: Casino Royale. Diamantenfieber. Zwei Kriminalromane in einem Band. Buchgemeinschaft Donauland o.J.
  • Hans Küng: Projekt Weltethos. Piper 1992
Buchhandlung Hikade
  • Jean-Denis Godet: Knospen und Zweige - Einheimische Bäume und Sträucher. Eugen Ulmer 2008
  • Jean-Denis Godet: Holzführer: Einheimische Holzarten mit Makroaufnahmen. Detailfotos von Blüten, Blättern, Früchten, Knospen und Rinden. Eugen Ulmer 2006
  • Jean-Denis Godet: Bäume und Sträucher bestimmen und nachschlagen. Eugen Ulmer 2007
  • Conrad Heßler, Ruth Scheel, Harald Steiner (Redaktion): 20 Jahre Jugend- & Kulturhaus Triebwerk Wiener Neustadt. 1996-2016. Eigenverlag 2017

Friday, March 17, 2017

Linking Environmental Data and Samples conference in Canberra, May/June 2017

The conference "Linking Environmental Data and Samples" will take place in Canberra, Australia, from May 29 to June 2, 2017.


Stefanie Roth: Apodemus Minutus Specimen Jar in Orange (~ 2011), Flickr, CC-BY-NC-ND
//Environmental and earth science data is collected by a large number of organizations, in both public and private sectors, with a heavy focus on observations and spatial data. There is an abundance of data standards, and weak governance around controlled vocabularies, so data reuse often involves educated guesses about its structure, and the meaning of embedded abbreviations and codes. Links to physical samples, and to features in the real world from where these were taken, are often ambiguous. This fragmentation imposes significant costs on projects, with as much as 80% of project effort spent on identifying and cleaning existing data. Challenges are technical, social, and institutional.

A growing community of earth and environmental scientists, working on the interface with computational science, are developing detailed practices and standards around identifiers, vocabularies, and software interfaces, which are necessary for wider community application. Currently, these efforts are fragmented, as is the communication of technical solutions and organisational best practices.

Linking Environmental Data and Samples will bring together leading researchers in earth and environmental informatics, to establish the current state of the art in environmental science data publication and its use of modern web principles. The focus is on linking data, with a particular interest in the integration of physical samples with datasets based on these, with a goal of triggering the adoption of uniform practices across Australia and internationally.//

More information at csiro-enviro-informatics.github.io/environmental-data-symposium-2017/. - Seen on Twitter at GFBio (German Federation for the Curation of Biological Data).

Saturday, March 11, 2017

CfP: Les bibliothèques et autres services d’information face au développement durable

"Documentation et bibliothèques", la revue de l'ASTED, publiée en partenariat avec l'Association internationale francophone des bibliothécaires et documentalistes (AIFBD) est à la recherche d'auteurs [et auteures, Anm.] sur la thématique ci-dessous. Elle publie des articles originaux en français mais peut, à l'occasion, faire traduire de l'anglais des articles significativement importants pour la communauté francophone. Elle publie des articles de fond ou des synthèses de recherche. Tous les articles reçus sont évalués par des pairs.

Appel de textes: Les bibliothèques et autres services d'information face au développement durable

La prise en compte de l'influence des activités humaines sur les changements climatiques et la notion de développement durable sont aujourd’hui des préoccupations fondamentales de la société et, par conséquent, des bibliothèques et autres services d'information. L'IFLA (Fédération internationale des associations de bibliothèques et institutions) a d'ailleurs adopté en 2002 une "Déclaration des bibliothèques et du développement durable", déclaration mise à jour en 2013. La question a cependant été moins débattue au Québec et dans la Francophonie que dans le monde anglo-saxon. C'est pourquoi "Documentation et bibliothèques" a prévu un numéro spécial sur cette question en 2017.

Le comité de rédaction de Documentation et bibliothèques vous invite donc à soumettre un article sur ce vaste sujet avant le 1er mai prochain. Les aspects suivants peuvent être traités (liste non exhaustive):

  • les effets du changement climatique sur les bibliothèques et autres services d’information (difficultés accrues de conservation des documents (sécheresse, cataclysmes, etc.) et modifications des conditions de stockage, isolation des bâtiments, impact sur la gestion et la gestion des bibliothèques, etc.)
  • adaptation des espaces physiques en fonction du développement durable (toits verts, éclairage, climatisation et chauffage, green library, nouvelles normes environnementales, etc.)
  • les pratiques respectueuses de l'environnement dans les bibliothèques et autres services d’information (recyclage du papier, disposition de documents élagués, utilisation de sources d'énergie renouvelables, utilisation de matériaux biodégradables, achats responsables, récupération de l'eau de pluie, contrôle de l'impression, etc.)
  • la promotion de ressources documentaires et des services de bibliothèque liés à la durabilité (développement de collections sur des thèmes environnementaux, expositions, sensibilisation auprès des usagers, etc.)
  • la sensibilisation aux préoccupations environnementales auprès du personnel des bibliothèques et autres services d'information.
  • Etc. etc.
Les auteurs [et les auteures, Anm.] sont priés de manifester leur intention de soumettre un article le plus tôt possible à l'adresse db@asted.org.


Call for Papers

Documentation et bibliothèques, published by Asted in partnership with the Association of French-speaking librarians and documentalists (AIFBD), is looking for authors on the following topic: Libraries / other information services and sustainable development. It publishes in French but, occasionally, can accept papers in English and translate them. All submissions are evaluated by peers. Interested authors must indicate their intention to submit as soon as possible in writing to db@asted.org. Papers are due May 1st 2017.


via ensulib-l und ifla-l.

Friday, February 03, 2017

Lausige Digitalisierung

Thursday, December 15, 2016

Wednesday, November 02, 2016

Sponsoring in der Schule?

Vorbemerkung: gerade in Blogger bei den Entwürfen gefunden - die Angabe "vor ein paar Tagen" sollte also "vor zweieinhalb Jahren" heißen ;-) Ist aber immer noch aktuell.

Vor ein paar Tagen hatten wir unser zwanzigjähriges Maturajubiläum und besuchten unser altes Gymnasium, das sich baulich in der Zwischenzeit doch ziemlich verbessert hat. Dabei hatte ich mit einer Schulfreundin eine Meinungsverschiedenheit (in den Medien wird mit dem Begriff meistens der Ausgangspunkt für eine Wirtshausschlägerei bezeichnet, aber ich meine tatsächlich einfach die sachliche Feststellung, unterschiedlicher Meinung zu sein).

Ich hab eigentlich nichts gegen Sponsoring. Ich finde es gut, wenn Unternehmen etwas für die Gesellschaft tun. Ich habe zum Beispiel überhaupt nichts dagegen, dass die "Stopp! Falsch"-Schilder auf den Autobahnauffahrten hinten Werbung drauf haben. Ich verspüre aber ein gewisses Unbehagen, wenn sich eine Schule mit einem sportwissenschaftlichen Zweig eine Sporteinrichtung nur dank privater Sponsoren finanzieren kann (allerdings dürfte das eh ein "Luxusproblem" sein, wenn man liest, dass sich in manchen Schulen die SchülerInnen das Klopapier selber mitbringen müssen). Und mir gefällt nicht, wenn außen das Logo des Hauptsponsors größer ist als der Name der Schule. Was meint Ihr?



"White River Primary school, sponsored by Coca Cola" von Roo Reynolds, 25. Oktober 2009, Flickr, CC-BY-NC

Thursday, September 29, 2016

Lehrgang Urbaner Klimaschutz: neuer Durchgang ab November

Wie wirkt sich der Klimawandel in Städten aus? Wie ändert sich das Mobilitätsverhalten im urbanen Bereich? Und wo kann auf Bezirks- und Stadtebene angesetzt werden? Lernen Sie dazu mehr beim Urbanen Klimaschutzlehrgang!

Ort und Zeit

  • Do/ Fr 3./ 4.November, 8-17:30 Uhr
  • Do/ Fr 24./25. November, 8-17:30 Uhr
  • Mo 12. Dezember, 16-18:30 Uhr
1010 Wien, Stubenbastei 5, Festsaal des BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Inhalte

Die Inhalte des Lehrgangs beleuchten verstärkt die städtischen Gegebenheiten und Besonderheiten in den Bereichen:
  • Klimawandel allgemein & globaler Klimaschutz
  • Urbanes Grün
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  • Urbane Siedlungsentwicklung und Energie
  • Öffentlichkeitsarbeit & Beteiligungsprozesse
  • Förderungen
  • Erarbeitung einer eigenen praktischen Projektarbeit

Fotos: Klimabündnis Österreich / Grüne Bildungswerkstatt

Ziele

Ziel dieses Lehrgangs ist die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen in den Bereichen Klimawandel und Klimaschutz mit besonderem Augenmerk auf den urbanen Raum. Renommierte ExpertInnen präsentieren wissenschaftliche Grundlagen zum Thema Klimaschutz. Die Handlungsmöglichkeiten im urbanen Klimaschutz werden im Zuge von Exkursionen und abwechselnden Diskussionsformaten vermittelt.
Außerdem steht die Förderung der Motivation und Kreativität der TeilnehmerInnen zur Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutzprojekten, -aktivitäten und -maßnahmen im Vordergrund.

Kosten und Förderungen

inkl. Materialien + Kaffeepausen
€ 780,- für Klimabündnis-Gemeinden und Bezirke
€ 880,- (inkl. Ust.) für alle anderen
verschiedene Förderungen je nach Bundesland/Gemeinde möglich.

Kontakt

Mag. Natalie Weiß
natalie.weiss@klimabuendnis.at
Tel.: 01/5815881-23



Friday, August 12, 2016

The omnivore's dilemma. Eine Rezension

Ich habe gerade eine Rezension aus dem Jahr 2011 wiedergefunden und stelle sie hier ins Blog - das Buch ist auch fünf Jahre später immer noch lesenswert :-)

"The omnivore's dilemma" (Das Allesfresser-Dilemma) von Michael Pollan ist sicher eines der augenöffnendsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe, und das, obwohl er etwas ganz Einfaches beschreibt, nämlich vier Mahlzeiten. Aber er lässt es sich nicht einfach schmecken, sondern macht sich auf, herauszufinden, wo das Essen auf seinem Teller eigentlich herkommt. Die erste Mahlzeit ist ein industriell gefertigtes Fast-Food-Menü. Die Lebensmittel für Essen Nummer 2 und 3 stammen aus biologischer Landwirtschaft – einmal aus dem Biosupermarkt und einmal direkt von kleineren Bauernhöfen. Für Mahlzeit Nummer 4 verwendet Pollan nur Zutaten, die er höchstpersönlich erlegt, gesammelt oder angebaut hat.

Beeindruckend plastisch und lebendig wird der Zusammenhang gezeigt von Agrarpolitik, industrieller Tierhaltung, industriellen "Lebens"-Mitteln, Bodenausbeutung und dem Erdöl, das wir alle – indirekt und zum Großteil wohl unbewusst – für unsere tägliche Nahrung verbrauchen. Pollan gelingt es dabei, die Leserinnen und Leser auf seine Erkenntnisreise mitzunehmen, ohne sie dabei mit dem erhobenen Zeigefinger zu belehren. Und – es ist nicht zuletzt einfach spannend geschrieben.

Ein Satz, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist: "'You are what you eat' is a truism hard to argue with, and yet it is, as a visit to a feedlot suggests, incomplete, for you are also what what you eat eats, too" – "Die Binsenweisheit 'Du bist, was Du isst' trifft es nicht ganz, denn Du bist auch, was das, was Du isst, isst" (S. 86).

Michael Pollan: The omnivore's dilemma. A natural history of four meals. Penguin 2007 (in deutscher Übersetzung unter dem Titel "Das Omnivoren-Dilemma. Wie sich die Industrie der Lebensmittel bemächtigte und warum Essen so kompliziert wurde", Goldmann 2011)

Monday, May 23, 2016

Ein spannender Nachmittag in Tweets

das war heute ein spannender Tag bei uns im Büro und sonst überall - deswegen gibt's heute hierblogs mal meine Lieblings-Tweets des heutigen Nachmittags ;-) (P.S. ist nicht chronologisch, wird bei weiteren Funden erweitert)

Wednesday, May 04, 2016

Die Ameisen ziehen um

Am Donnerstag und Freitag habe ich das zweite Modul der Ausbildung zur Ameisenhegerin in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl besucht und verfüge damit über den "Befähigungsnachweis zur Rettungsumsiedelung von Waldameisen" - sobald der Ausweis von der Naturschutzabteilung der Steiermärkischen Landesregierung eingetroffen ist :-) Diesmal ging es mehr in die Praxis: Wir haben zwei Ameisennester (landläufig: Ameisenhaufen) übersiedelt, die zwar nur wenige Meter von einander entfernt waren, sich aber deutlich unterschieden haben. Beim einen waren die Ameisen praktisch in Kältestarre, beim anderen krabbelten sie lebhaft herum. Beim einen ging es sehr weit in den Boden und unter Fichtenwurzeln hinein, der andere befand sich hauptsächlich über der Erde. Einen kleinen Eindruck davon, wie so eine Übersiedlung von statten geht, gibt meine Flickr-Photogalerie mit Erklärung bei den einzelnen Bildern!


Blog-Eintrag zum ersten Modul: "Crazy Ant Lady".