Wednesday, August 21, 2019

Library Mistress und Frau von Wald

2019 wird das Jahr mit den wenigsten Einträgen in diesem Blog. Das hat viele Gründe - einer davon ist ein neues Projekt: "Frau von Wald" gibt es mittlerweile als Blog, auf Instagram, Facebook und Twitter.

Frau von Wald ist eine Wortspielerei mit Frau von Welt. Unter diesem Label bündle ich meine Aktivitäten rund um Wald, Forst und Holz. Wie ist es dazu gekommen? Meine Großeltern haben ein Sägewerk betrieben – wer weiß, vielleicht ist mein Interesse erblich bedingt? Und als Bibliothekarin möchte ich natürlich wissen, wo das Papier herkommt. Ich versuche, mich vielseitig auf diesem Gebiet fortzubilden. Die Liste der absolvierten Kurse und Lehrgänge reicht von der Waldwirtschaft für Einsteiger_innen über Wald als Therapeutikum in der Gerontologie bis zur Waldameisenhegerin, von der Forstkultur über die Heilkraft von Wildtierfett bis zur Speisekammer Natur. Seit heuer habe ich auch Forstwirtschaft auf der BOKU inskribiert und schon zwei Prüfungen absolviert. Außerdem werde ich im Herbst meine Ausbildungen zur Waldpädagogin und zur Waldbaden-Trainerin abschließen.

Der Vorläufer von Frau von Wald, das Weblog "Buckelholz. Wald, Forst, Holz in der Buckligen Welt" war im Jahr 2015 Teil meiner Projektarbeit zum Zertifikatslehrgang Forst+Kultur. Buckelholz begleitete die Konzeptionierung und Recherche für eine Wanderausstellung, die die Bedeutung von Wald und Forst(wirtschaft) und die vielseitige Verwendung des Werkstoffs Holz in der ehemaligen "Waldmark" zum Thema hat. Mit der Zeit hatte ich den Wunsch, das Blog thematisch und geographisch weiterzuentwickeln. Frau von Wald war geboren – zunächst als Instagram-Account, seit Oktober 2017 auch als Blog, mittlerweile auch auf Twitter und Facebook. Das Logo hat mir Christoph Gratzer entworfen.

Mein Interesse erstreckt sich von der Forstwirtschaft über Bäume und den Holzhandel bis zur Holzverarbeitung – beispielhaft: historische und moderne Handwerksberufe wie Fassbinderei, Wagnerei, Zimmerei und Tischlerei; sozialgeschichtliche Aspekte wie das Leben der Holzknechte; bäuerliche Nutzungen wie Waldweide; Köhlerei und Pecherei; energetische Nutzung von Holz; Industriezweige wie Papiererzeugung und Sägewerke; künstlerische und volkskulturelle Ausdrucksformen wie Holzschnitte, Holzschnitzerei und Drechselarbeiten; Jagd und Sammeln von Kräutern, Wurzeln und Schwammerln.

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