TK Pizza ist gesund! Sie wird direkt nach der Ernte vom Pizzafeld eingefroren und damit bleiben die Vitamine erhalten. So!
— Maybe Summer (@Mandisa_Sun) February 17, 2016
Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Tuesday, March 15, 2016
Warum Pizza gesund ist
Monday, February 29, 2016
IFLA Green Library Award: Bewerbung bis 1. April
Aus den Richtlinien: "Any outstanding Green Library project, initiative or idea may apply for the IFLA Green Library Award. Please note that:
- The project, initiative or idea may be presented in any suitable way, for example, through an essay, a video, a poster, an article or a set of slides
- The presentation of the project, initiative or idea should be submitted to the ENSULIB award reviewing committee
- The quality and relevance of the project, initiative or idea will be evaluated by the ENSULIB committee in terms of the applicability to the goals and the scope of ENSULIB, the relevant discussion of current issues in the topic field, the quality of the overall presentation, and the relevance to IFLA's goals and values".
- Hinweis von Petra Hauke in Inetbib.
Monday, February 15, 2016
Workshop Bibliotheken in der Bibliothek: Sammlungen erschließen – rekonstruieren – visualisieren
Zur Tagung
//Nicht wenige Bücher und Archivalien, die ursprünglich eigenständige Sammlungen bildeten, wurden im Lauf der Zeit zerstreut und/oder in den universalen Bestand von Bibliotheken, Archiven und Museen integriert. Auch konstituieren nicht nur physisch vorhandene Titel zusammenhängende Bestände, sondern ebenso Inventare und Kataloge, die einstige Korpora abbilden. Welche Aufgaben umfasst die Erschließung von (ehemals autonomen) Sondersammlungen und ab wann lässt sich bei dem Zugriff auf das historische Material von Rekonstruktion sprechen? Welche Möglichkeiten bieten sich an, erschlossene Bestände aufzubereiten und der Forschung wie der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich zu machen? Wie kann man die Innovationen der digitalen Geisteswissenschaften nutzen, um die gewonnenen Forschungsergebnisse auf ansprechende und erhellende Weise sichtbar zu machen? Erweitern die Digital Humanities dabei auch das Erkenntnisvermögen? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich durch die Anwendung der Digital Humanities?
Diese Grundsatzfragen ergeben sich aus der Beschäftigung mit drei eigenständigen Bestandszusammenhängen, die auch den Hintergrund des Workshops bilden: erstens Auktionskataloge aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die sich in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel befinden und Auskunft über den Buchbesitz von Gelehrten und Privatpersonen geben; zweitens die Privatbibliothek Johann Wolfgang v. Goethes in Weimar, in der ein großer Teil der vom Autor benutzten Exemplare noch vorhanden ist; drittens die zerstreute, aber durch Verzeichnisse und Provenienzspuren in zahlreichen Büchern rekonstruierbare Bibliothek des 1933 emigrierten jüdischen Schriftstellers, Gelehrten und Sammlers Karl Wolfskehl in Marbach.
Das Spektrum der Erschließung von Sammlungen, über das wir diskutieren wollen, betrifft also nicht nur in den Beständen des Forschungsverbundes MWW vorhandene, sondern auch virtuelle Titel, die physisch in anderen Institutionen überliefert oder noch über Kataloge nachweisbar sind. Wie lassen sich aus zum Teil sehr großen, schwer überschaubaren Bestandsmengen repräsentative Teilkorpora bilden? Wenn sich die Rekonstruktion frühneuzeitlicher Privatbibliotheken auf der Grundlage von Auktionskatalogen in der Regel auf den Titelnachweis beschränkt (Brigitte Klosterberg), sollte dann der Rekonstruktionsprozess noch vorhandener, konkreter Bibliotheken die ursprüngliche Topographie derselben wiederentdecken und wiederherstellen? Wie 'schlank' kann eine Datenbank gestaltet sein, um erschlossene Sammlungen auf Grundlage von Metadaten zu rekonstruieren und zu präsentieren? Welche Funktionen sollte sie aufweisen? Welche Such- und Darstellungsoptionen ergeben sich aus der Indizierung von Quellen, die einer OCR-/Volltexterkennung unterzogen wurden, und wie sind sie technisch umzusetzen? Welchen Mehrwert bieten quantifizierende Visualisierungswerkzeuge wie Wolken und Listen? Bis zu welchem Ausmaß ist es sinnvoll, Normdaten einzubinden, und wie steht es um die technische Machbarkeit, auf externe Ressourcen und Referenzen zu verlinken? Die Fragen sind heuristischer Art, sie markieren das Feld, auf dem sich die Diskussion bewegen soll.
Wir freuen uns über externe Teilnehmer. Um eine kurze Anmeldung unter den beiden Adressen stefan.hoeppner@klassik-stiftung.de und muenkner@hab.de wird gebeten.// Quelle: h-germanistik.
Programm Montag, 11. April 2016
- 14:00 Uhr Grußwort: Dr. Michael Knoche, Leiter der Herzogin Anna Amalia Bibliothek
- 14:15 Uhr Zur Einführung: Dr. Jörn Münkner (Wolfenbüttel) und PD Dr. Stefan Höppner (Weimar)
- 14:30 Uhr Dr. Jörn Münkner und Katrin Schmidt (Wolfenbüttel): Frühneuzeitliche Gelehrtenbibliotheken
- 15:00 Uhr PD Dr. Stefan Höppner und Ulrike Trenkmann (Weimar): Goethes Bibliotheken in Weimar
- 15:30 Uhr Kaffeepause
- 16:00 Uhr Caroline Jessen und Dr. Dietrich Hakelberg (Marbach): Bibliotheken jüdischer Schriftsteller im 20. Jahrhundert: Zur Erschließung von Beständen im Deutschen Literaturarchiv Marbach
- 16:30 Uhr: Dr. Jürgen Weber (Weimar): Evidenz aus dem Kontext oder: Wie erkenne ich ein Provenienzmerkmal?
- 18:00 Uhr Abendvortrag imGoethe-und-Schiller-Archiv: Prof. Dr. Marian Dörk (Potsdam): Visualisierung kultureller Daten: Experimentelle Zugänge zu digitalisierten Beständen
Programm Dienstag, 12. April 2016
II. Digital Humanities und Visualisierung
- 09:30 Uhr Lydia Koglin (Weimar) und Timo Steyer (Wolfenbüttel): Mehr als Torten und Balken: Visualisierungsmethoden für geisteswissenschaftliche Forschungsdaten in den Digital Humanities
- 10:15 Uhr Dr. Hartmut Beyer (Wolfenbüttel): Zwischen Bibliothekskatalog und digitaler Edition: Herausforderungen bei der Entwicklung eines Visualisierungstools für historische Sammlungen
- 11:00 Uhr Kaffeepause
- 11:30 Uhr Karin Schmidgall (Marbach): Kontext und Schnittmenge: Kann ein Onlinekatalog mehr sein als das Übliche?
- 12:15 Uhr Laura Marie Pohlmann (Marbach): Aus einer Quelle schöpfen. Vom Nutzen der elektronischen Bestandsdaten für ein Online-Bibliographie-Projekt ↔ und umgekehrt
- 13:00 Uhr Mittagspause
- 14:30 Uhr Prof. Dr. Brigitte Klosterberg (Halle): Die Privatbibliothek von August Hermann und Gotthilf August Francke: Erschließung auf der Grundlage des Auktionskatalogs von 1770
- 15:15 Uhr Clara Innocenti und Robin Proks (Freiburg): Wielands virtuelle Bibliothek: Eine Rekonstruktion
- 16:00 Uhr Abschlussdiskussion: Perspektiven für die drei Forschungsprojekte
Sunday, February 14, 2016
Lesetagebuch: Krimis mit verarmten Adeligen, burgenländischer Natur und magischen Katzen
Saturday, February 13, 2016
Ernährungstipps für den Winter
Pommes sind frittierte Sonnenstrahlen und deshalb gerade im Winter so wichtig.
— mint berry (@mintberrycthulu) February 1, 2016
Sunday, February 07, 2016
Salzburg: "Kurrentgruppen" in Seniorenheimen
"Interesse an privaten Texten zeigte auch das Stadtarchiv. Sie seien eine wichtige historische Quelle. Von den Senioren transkribierte Schriftstücke können mit Einverständnis der Besitzer in den Bestand 'Privatarchivalien' aufgenommen werden (29. Jänner, o.P., PDF).
Friday, February 05, 2016
Über Tippfehler
It's not a typo. It's a subtly subversive commentary on grammatical pedantry and linguistic hegemony as afforded by social machinery.
— Shit Academics Say (@AcademicsSay) February 5, 2016
Wednesday, February 03, 2016
Wie sich die Zeiten ändern
Guck sie dir an. Mitte 30 und plötzlich investieren sie ihr komplettes Drogenbudget in Bio-Lebensmittel.
— Onrie (@onrie) September 11, 2010
Monday, January 18, 2016
oh yes, I know that, I was/am a student myself ;-)
exercise
exercis
exerci
exerc
exer
exe
ex
ext
extr
extra l
extra la
extra lar
extra larg
extra large
extra large piz
extra large pizza
— Student Problems (@FactsOfSchool) January 16, 2016
Sunday, January 10, 2016
Bibliotheken ohne Bücher, Kolumne 3/2015
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| The flagship library on Pleasanton Road in San Antonio. Foto (c): Public Library San Antonio |
Auch in der 2014 gegründeten Polytechnischen Universität in Florida, die nur naturwissenschaftliche und technische Studien anbietet, ist die Bibliothek rein digital. Die Studierenden haben Zugang zu 135.000 E-Books. Papierbücher könnten zwar aus anderen Bibliotheken ferngeliehen werden, davon wird aber abgeraten – ebenso wie von der großzügigen Verwendung der Drucker. Für künftige Hightech-ArbeiterInnen ist eben nur Digitales Wahres. Als Anlaufstelle, als Treffpunkt, als Gemeinschaftszentrum, als "dritter Ort" sind wohl auch die papierlosen Zweigstellen unschlagbar. Die Bibliothekswissenschafterin Kathleen McCook ist aber skeptisch: "Das bringt die Leute einfach um die Erfahrung, beim Wandern durch die Regale unerwartete Entdeckungen zu machen – ein ungemein großer Schritt ins Erwachsenwerden." [im Original: "It's just not going to give people the serendipitous experience of walking though shelves of books – a tremendous rite of passage" – Quelle].
Sunday, January 03, 2016
My year in first lines, 2015
Im vergangenen Jahr habe ich mit 84 Posts einen neuen quantitativen Tiefpunkt erreicht. 2014 waren es noch 85!! ;-) Wenn ich dran denke, dass es 2005 satte 693 Beiträge waren! Aber während meiner Zeit auf der FH konnte auch vieles als Teil meines Jobs entstehen. Die Kategorie der Blogposts, in denen man beklagt, zu wenig zu bloggen, wäre einmal eine eigene Untersuchung wert - und dass ich mir "weniger Facebook, mehr Blog" vornehme, hab ich auch schon öfters geschrieben. Im nächsten Jahr aber gaaanz wirklich ;-)
Jänner: "In meiner Projektarbeit für den Lehrgang Forst & Kultur beschäftige ich mich mit der Geschichte der Holzwirtschaft in der Buckligen Welt" - im Heimatbuch der Marktgemeinde Lanzenkirchen hab ich in den Satzungen des Frohsdorfer Taidings (1527) folgende Passage gefunden: "Wann ainem lust aines weinpers zu essen, der soll dem hueter dreimal ruefen. kumbt er nit, so soll er drei weinper nemen, in jede hand ains und in das maul das dritt weinper und nit mer, nimbt er aber mer, so soll man ine anfallen als als ain schedlichen man".
Februar: "If my life were a book, I would have masking tape holding my hinges together" - ein Zitat aus: "If Books Could Kill" von Kate Carlisle, einem Band der Krimireihe um die Buchrestauratorin und ausgebildete Bibliothekarin Brooklyn Wainwright.
März: "Ich liebe solche Zufälle: Beim Müllraustragen in unserem neuen Büro sind mir Bücher im Altpapiercontainer aufgefallen" - das hat mir den Roman "Beim nächsten Mann wird alles anders" von Eva Heller beschert, mit einer Figur, die Bibliothekarin ist - "ansonsten sitze sie zu Hause und warte darauf, daß der Mann ihrer Träume ab ein Fenster ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung im dritten Stock klopft".
April: "Bei McFarland ist gerade das Buch 'Progressive Library Organizations. A Worldwide History' von Alfred Kagan erschienen".
Mai: "My cat is sad because he had thought he was being really original by standing on a manuscript, but he wasn't" - Tweet und Bild von Why my cat is sad.
Juni: "Mist, hab den Skulpturenwettbewerb der Kunstakademie gewonnen" - Beginn eines Tweets von Ray in der Tube.
Juli: "Philipp Maass hat in Inetbib sein sehr interessantes Projekt vorgestellt" - und zwar eine WikiProjekt-Seite zum Thema "Bibliothekarinnen, Bibliothekare und Bibliotheken im Nationalsozialismus".
August: "Join our cataloging detective as she attempts to solve the mystery of the seductive double bound book" - Link zum YouTube-Video "Bound with trouble".
September: "Wir laden ein zum Tag der offenen Tür im Kreisky-Archiv am 18. September 2015, 9–18 Uhr".
Oktober: "Seit Beginn 2015 habe ich ja eine neue Kolumne in den Büchereiperspektiven, die 'Bibliotheken ohne Bücher' heißt" - ich habe begonnen, meine Kolumnen auch im Blog zu veröffentlichen.
November: "Im Rahmen des DFG-Koordinierungsprojekts zur Weiterentwicklung von Verfahren der Optical Character Recognition (OCR) werden verlässliche Abschriften in elektronischer Form (sogen. Ground Truth) von historischen Drucken aus dem deutschen Sprachraum gesucht".
Dezember: "Chef, ich kann heute nicht zur Arbeit kommen, ich bin liegen geblieben!" - Beginn eines Tweets von Coco-Lores.
Nachwuchsprobleme
Telling someone they should go to library school because "all the older librarians are about to retire" #passiveaggressivelibrarians
— Fake Library Stats (@FakeLibStats) January 2, 2016
Saturday, January 02, 2016
Gender & Sexuality in Information Studies Colloquium 2016 in Vancouver
Committee: Emily Drabinski, Baharak Yousefi, Tara Robertson
Monday, December 21, 2015
Weiter VÖB-Kritik an zunehmenden prekären Arbeitsverhältnissen im österreichischen Bibliothekswesen
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| Lena: DSC_9968. Flickr, CC-BY-SA |
Brief an Bundesminister Josef Ostermayer
In einem Brief an den zuständigen Bundesminister Josef Ostermayer erkundigt sich VÖB-Präsident Werner Schlacher nach der Entwicklung der Verhandlungen und tritt namens des VÖB-Präsidiums für einen raschen positiven Abschluss des von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst vorgelegten Kollektivvertrags für die Bediensteten der Österreichischen Nationalbibliothek und der Bundesmuseen ein. Da die Situation auf dem Arbeitsmarkt vermehrt Arbeitsuchende nach Absolvierung ihres Studiums und nach Abschluss einer bibliothekarischen Ausbildung in prekäre oder atypische Dienstverhältnisse zwingt, sollte der rasche Abschluss eines Kollektivvertrags einen wichtigen Beitrag dazu leisten, insbesondere dieser Personengruppe eine größere Sicherheit bei ihrer persönlichen Karriere- und Lebensplanung zu geben. Ein Kollektivvertrag für Nationalbibliothek und Bundesmuseen hätte wiederum eine grundsätzlich positive Aus- und Beispielwirkung gegen prekäre Beschäftigung für das gesamte Bibliothekswesen.
VÖB-Arbeitsgruppe konstituiert sich im Jänner
Im Auftrag der Jahreshauptversammlung der VÖB wird im Jänner 2016 auch eine Arbeitsgruppe zur Beschäftigung mit allen mit Berufsbild und Arbeitsverhältnissen verbundenen Themen und Problemstellungen gebildet. Diese wird die Grundlagen für weitere konkrete Verhandlungen und Aktionen der VÖB erstellen und eine langfristige Auseinandersetzung mit dem Thema gewährleisten. //zitatende//
Quelle: APA OTS.
Thursday, December 17, 2015
Hugo Hayn - Bibliograph der Liebe
Mein Beitrag bei der Kribibi-Tagung konnte dann erfreulicherweise gedruckt erscheinen, und zwar in Ausgabe 58 (2008) 2 von "Biblos. Beiträge zu Buch, Bibliothek und Schrift", die sich dem Thema "Liebe - Leidenschaft" widmet. Sieben Jahre später habe ich den Artikel nun in E-LIS eingestellt und freue mich über Rückmeldungen. Mir ist gerade auch aufgefallen, dass Hugo Hayn keinen Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia hat und der französischsprachige Eintrag etwas ungenau ist - das nehm ich mir als nächstes vor! Ich würde mich sehr gerne weiter mit Hayn beschäftigen - soll ich doch noch den Germanistik-Master inskribieren? ;-)
Zum Nachlesen: der Tagungsbericht (PDF) von Heimo Gruber aus den Büchereiperspektiven.
Sunday, December 13, 2015
CfP: Emerging Trends in Agricultural Information Systems Worldwide
//zitat// It is our pleasure to invite you to London (24-27 May 2016, Senate House, University of London, UK) for the 8th Qualitative and Quantitative Methods in Libraries International Conference QQML2016, http://www.isast.org which is organized under the umbrella of ISAST (International Society for the Advancement of Science and Technology).
You are invited to submit your structured abstract, not exceeding 500 words, on any of the topics listed below for consideration.
Over the years enough of discussion on major agricultural information systems such as AGRIS, Agricola, CRIS of USDA, and CARIS of FAO has taken place.
it is noticed that several commodity/mission/product oriented information systems as well as other internet-based systems are in vogue.
This special session is aimed at focusing on:
- Fertilizer information systems
- Pesticide information systems
- Irrigation information systems
- Soil information systems
- Seed information systems
Deadline of abstracts submitted: 30 December 2015
Reviewer's response: in 3 weeks after submission
Early registration: 30th of March 2016
Full papers (not exceeding 7,000 words.
Paper and Presentation Slides: 1st of May 2016
Conference dates: 24-27 May 2016
Looking forward to welcoming you in London, The QQML2016 Conference Poster is available at: http://www.isast.org/images/Poster_QQML2016.pdf
Please send the abstract to: Deva E. Reddy, PhD, dereddy@tamu.edu. //zitatende//
Wednesday, December 09, 2015
My private little Hinterholzacht
My private little Hinterholzacht. Über die Haus-Arbeit
Seit einigen Monaten bin ich stolze Besitzerin eines 35 Jahre alten Hauses. Seitdem bin ich in meiner Freizeit mit Haus-Arbeit beschäftigt. Demnächst muss ich sogar einen Meldezettel im Baumarkt ausfüllen. Der Tragödie erster Teil.B wie Bodenverlegen. Bodenverlegen ist eine besondere Herausforderung, wenn der Raum bei jeder einzelnen Reihe unterschiedlich breit ist. Meine Großeltern dürften anscheinend einen ausgesuchten Profi als Maurer beschäftigt haben.
D wie Dampfbremsfolie. Man lernt beim Umbauen ständig neue Wörter. Und als angehender Germanistin fällt mir natürlich gleich auf, dass "Dampfbremsfolie" fünf Konsonanten hintereinander aufzuweisen hat. Den netten Herrn im Baumarkt hat das nicht so interessiert. Versteh ich nicht.
G wie Geschlechterrollen. Wenn die Alternative darin besteht, mit Schleifpapier Farbe von der Wand zu kratzen, gewinne selbst ich plötzlich Gefallen an klassischer Aufgabenteilung und verbringe liebend gerne Zeit in der Küche.
H wie Handwerker. Nicht nur wenn ich mein Auto von der Werkstatt abhole und über die Rechnung weine, gewinne ich den Eindruck, dass ich doch was Sinnvolleres hätte lernen sollen. Ich bin mittlerweile auch überzeugt, dass das Handwerk von der Wirtschaftskrise nicht betroffen gewesen sein kann. Beispiel Spengler: Ich habe über mehrere Tage x-mal angerufen, bis überhaupt jemand abgehoben hat, dann insgesamt drei Nachrichten bei der Sekretärin deponiert und habe den versprochenen Rückruf "vom Chef" noch immer nicht erhalten. Verständlich, dass ein kleiner Handwerksbetrieb keine Ganztagssekretärin beschäftigen kann, aber wie wär's mit einem Band, auf dem die Handynummer angesagt wird, oder einem Anrufbeantworter? Beispiel Fensterfirma: Eine Freundin von mir wartet seit Monaten auf ein Angebot für Jalousien. Beispiel Maler: Auf eMails wird anscheinend überhaupt nicht reagiert. - Ich wäre ja schon dankbar, wenn man mir – wie der Zimmermann – zumindest mitteilt, dass man im Moment keine neuen Aufträge mehr bewältigen kann.
K wie Kosmetik. Sie leiden unter fettem Haar? Dann empfehlen wir Ihnen die erprobte und besonders wirksame "Baustellen-Kur"! Unser einzigartiger Staub setzt sich tief im Inneren der Haare fest und verhindert zuverlässig rasches Nachfetten. Außerdem sorgt er durch seine besondere Klebrigkeit für außergewöhnlichen Schwung im Haar (wenn unsere Mitbewerber behaupten, dass die Haare nach dem Aufstehen einfach zu Berge stehen, haben sie eben keinen Geschmack). Für die innere Anwendung in Nase und Lunge empfehlen wir zusätzlich unser spezielles Leimfarben-Inhalationsgerät. Jetzt probieren in Monikas Baustellen-Beauty Parlour - Sie erhalten bei einem Besuch bis 28. Februar 2011 kostenlos eine Spachtel Ihrer Wahl dazu!
L wie Leimfarbe. Könnte ich in der Zeit zurückreisen, würde ich die Erfindung der Leimfarbe verhindern - oder zumindest meine Großeltern davon abhalten, sie in meinem nachmaligen Haus aufzutragen. Tausende HausbesitzerInnen, die in Unkenntnis ihrer Tücke ahnungslos über Leimfarbe drübermalen, würden mir ersteres danken. Beim ersten Kontakt von Disper-sionsfarbe mit Leimfarbe fiel mir ahnungsloser Ausmalerin zunächst gar nichts auf. Nach einer Stunde bildeten sich erste Risse, und über Nacht fiel die neue Farbe in langen Streifen ab. Der Ratschlag "Leimfarbe einfach abwaschen" kostet mich nur ein müdes Lachen. Da half nur Abspachteln und Abkratzen. Da der händische Gebrauch von Schleifpapier auf Dauer ziemlich anstrengend für Armmuskeln und Fingerkuppen ist, wollten wir zur elektrischen Variante greifen und liehen uns Vatterns Bandschleifer aus. Der schleift sehr gut (fast schon zu gut - ein bisschen länger und ich hätte eine zweite Durchreiche gehabt). Leider riss nach fünf Minuten der Antriebsriemen.
P wie Palatschinkenteig. Spachtelmasse ist wie Palatschinkenteig. Zu dick. Zu dünn. Zu dick. Zu dünn. Zu dick. Zu dünn. Wird schon passen.
S wie Skisport. Skisport im Fernsehen ist leicht hinderlich bei der Haus-Arbeit, vor allem wenn sich alle Beteiligten dafür interessieren. Da hört man ständig Sätze wie "Gut, den einen Nagel schlag ich ein, aber nachher läuft das Dreikönigsspringen" oder "Schauen wir doch noch den zweiten Durchgang an, bevor wir die Leiste montieren" oder "Biathlon ist so faszinierend, da vergesse ich ganz darauf, dass ich die Tapete ablösen wollte".
V wie Vorher und Nachher. Eigentlich ist die Sache klar: Vorher = altes Haus = schlecht. Nachher = renoviertes Haus = gut. Leider wird bei dieser grob vereinfachten Perspektive das lange "Zwischendurch" vergessen. Ich hatte anfänglich eigentlich ein funktionsfähiges Haus. Es gab Bodenbeläge und Farbe auf den Wänden und Möbel. Jetzt habe ich blanken Putz und blanken Estrich und tonnenweise Staub. Aber die gehören immerhin mir...
Tuesday, December 08, 2015
Hölderlin über seine Zeit als Twitterer
Hölderlin über seine Zeit als Twitterer. pic.twitter.com/KyDmmjuuko
— Sebastian Baumer (@noemata) December 8, 2015
Dezember: Science Fiction im Radiokolleg
- 28.12. Franz Rottensteiner über seine Literaturzeitschrift QUARBER MERKUR und seine Herausgeberschaft im Insel- und im Suhrkamp-Verlag.
- 29.12. Helmuth W. Mommers, Hermann Urbanek, Hans Langsteiner und Alexander Dolezal über Science Fiction, Gründerzeit und die VILLA FANTASTICA.
- 30.12. Frauen und ihre Bedeutung in der Science Fiction, am Beispiel von Alice B. Sheldon alias James Tiptree jr. im Septime Verlag, Wien.
- 31.12. Franz Rottensteiner über die polnische SF-Ikone Stanislaw Lem und dessen Zeit in Wien.
Thursday, December 03, 2015
Wenn man die Augenlider von innen auf Löcher kontrolliert
"Chef, ich kann heute nicht zur Arbeit kommen, ich bin liegen geblieben!"
"Mit dem Auto?"
"Nein, mit dem Bett."
— Coco-Lores (@lores_coco) December 3, 2015








