Monday, May 25, 2009

Nach Bücherbann: SchülerIn greift zur Selbsthilfe

Auf Yahoo! Answers stellte ein Schüler oder eine Schülerin die Frage "Is it OK to run an illegal library from my locker at school?". Hintergrund: In der Schule wurde die Lektüre einer Reihe von Büchern verboten, worauf die Schülerin in einem leerstehenden Garderobekasten eine Art Geheimbibliothek für MitschülerInnen eröffnete: "Anyway, I now operate a little mini-library that no one has access to but myself. Practically a real library, because I keep an inventory log and give people due dates and everything. I would be in so much trouble if I got caught, but I think it's the right thing to do because before I started, almost no kid at school but myself took an active interest in reading!".

Via librarian.net (wo KommentatorInnen vermuten, dass es sich um einen Hoax oder gar "someones idea of a librarians wet dream" handelt).

Sunday, May 24, 2009

afraid of complacency and stagnation

I've got to get out of this place, he thought just before dawn, and the ghosts of all the decades of middle-class American children afraid of complacency and stagnation and comfortable death drifted before his face, whispering their agreement.

Quote from: Poppy Z. Brite: Lost souls. New York: Dell 1992, p. 29

Friday, May 22, 2009

reading diary

currently reading:
  • Alfred Burchartz: Israels Feste. Was Christen davon wissen sollten. 3., erw. Aufl. Neukirchen-Vluyn: Aussaat-Verlag 1997
  • Poppy Z. Brite: Lost souls. New York: Dell 1992
  • recently finished:

  • Mindy Klasky: Sorcery and the single girl. Ontario: Red Dress Ink 2007
  • Amanda Eyre Ward: Love stories in this town. New York: Ballantine 2009
  • Bibliotheken als Inspirationsquelle

    In der Ausgabe 6 (2009) der Zeitschrift Orkus sagt Renate Dirix, Frontfrau der niederländischen Band Reincarnatus, in einem Interview auf die Frage, woher sie die Inspiration für ihre Texte nehmen: "Unsere Texte finde ich als Originaldokumente in Bibliotheken, und ich finde es sehr schön, damit zu arbeiten".

    Money, money...

    Ein Benutzer beschwerte sich gerade heftig, dass seine Ein-Euro-Münze immer beim Schloss des Garderobenschranks durchfalle - was kein Wunder ist, nachdem die Kästchen mit Zwei-Euro-Münzen funktionieren ;-) Als ich ihn darauf hinwies, dass das eh auch draufsteht, meinte er erzürnt, wir müssten das für die ausländischen Gäste zumindest dreisprachig anschreiben. Aber "2€" dreisprachig soll er mir mal zeigen...
    Update: Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich vorschlagen werde, eine Abbildung einer Zwei-Euro-Münze in jedem Garderobekästchen zu plazieren...

    Thursday, May 21, 2009

    Wienbibliothek bei Leistungsschau des Magistrats

    Bei der "Leistungsschau einer perfekt funktionierenden Stadt" unter dem Motto "Wien. Für Dich" am 23. und 24. Mai werden auch die Wienbibliothek und die Büchereien samt stillgelegtem Bücherbus vertreten sein. "Im Rahmen einer spannenden und unterhaltsamen Veranstaltung soll den WienerInnen bewusster gemacht werden, welche einzigartige 'Daseinsvorsorge' Wien bietet. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, durch die Servicelandschaft der Stadt zu wandern. Information und Service 'erleben' steht dabei im Mittelpunkt: Zahlreiche Mitmach-Stationen oder ein spannendes Wien-Quiz stellen die Leistungen der Stadtverwaltung auf unterhaltsame und abwechslungsreiche Weise dar". Bühnenprogramm/Plan.
    Ich werde am Sonntag von 10 bis 18 Uhr unseren Stand betreuen und freue mich sehr über Besuch. Man findet uns zwischen den Bädern und den Büchereien.

    reading diary

    started yesterday, finished today - Vladimir Vertlib: Letzter Wunsch. dtv 2006. Rezensionen: Literaturhaus, Perlentaucher (NZZ), Rezensionen Online, lyrikwelt.de (Jüdische Allgemeine).

    Wednesday, May 20, 2009

    "Mädchen erobern Männerberufe" in der Bibliothek

    Der Westen berichtete am 13. Mai unter dem Titel "Mädchen erobern Männerberufe", dass Schülerinnen sich am Girl's Day in der Stadtbücherei Gladbeck mit Technik auseinandersetzten:
    "'Muss ich dieses Programm jetzt downloaden?', fragt eines der Mädchen hilflos. Sie sitzt mit insgesamt vier anderen Schülerinnen an den Internetcomputern der Stadtbücherei Gladbeck. Iris Dobin, eine Diplom-Bibliothekarin und Computeradministratorin, hilft den Mädchen dabei ein Anti-Viren-Programm zu aktualisieren. (...) Auch die Stadtbücherei öffnet ihre Türen für die Mädchen. Diese können eines der wöchentlichen Sicherheitsupdates aller Internet-Computer durchführen, einen selbstverfassten Artikel auf die Internetseite der Stadtbücherei stellen und einen Crashkurs zum OPAC (Büchersuchmaschine) machen. Außerdem lernen sie den Aufgabenbereich einer EDV-Administratorin kennen: die permanente Aktualisierung der Website und die Netzwerkbetreuung sind nur zwei Beispiele für ihre vielfältigen Tätigkeiten".

    agpro-Förderpreis 2009

    Der Verein agpro – austrian gay professionals vergibt mit Unterstützung von IBM einen Förderpreis in der Gesamthöhe von 5000 Euro für wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Thema "Homosexualität und Homosexuelle in Wirtschaft, Recht und Gesellschaft" befassen: Gefördert werden abgeschlossene oder geplante wissenschaftliche Leistungen, die sich mit Homosexualität und Homosexuellen in Wirtschaft, Recht und Gesellschaft beschäftigen. Einreichungen aller Disziplinen und mit interdisziplinärem Ansatz sind willkommen. agpro will mit dem Förderpreis besonders DissertantInnen und DiplomandInnen, jedoch auch etablierte WissenschaftlerInnen anregen, sich in ihren Arbeiten mit Homosexualität und der Situation von Homosexuellen auseinanderzusetzen. Auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Projekte (z.B. Ausstellungskonzepte, Lehrveranstaltungen, Erhebungen, Evaluationen etc.) können berücksichtigt werden.
    agpro ist "ein österreichischer Berufsverband für schwule und bisexuelle Unternehmer, Führungskräfte, Freiberufler und Entscheidungsträger aus unterschiedlichen Bereichen. agpro ist überparteilich, aber politisch engagiert. Dabei setzt sich agpro dafür ein, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen nicht zu gesellschaftlichen, beruflichen oder politischen Nachteilen führt".

    Tuesday, May 19, 2009

    Ja. Dreimal unterstreichen!

    "Not enough time in the library. Just because your students are computer-literate doesn't mean they are research-literate", schreibt Todd Gilman im Chronicle of higher education.

    Festschrift für Murray Hall: Buch- & Provenienzforschung

    Zum 60. Geburtstag wird Murray G. Hall mit einer Festschrift geehrt, die er kommende Woche zum 62. Geburtstag überreicht bekommt. Ort und Zeit der Übergabe: Dienstag, 26. Mai 2009, 18.30 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek, Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien. Inhalt:
  • Peter R. Frank: Ein Grußwort
  • Katharina Bergmann: Universitätsbibliothek Graz 1938–1945: Bibliotheksgeschichte und Provenienzforschung. Ein Zwischenbericht
  • Susanne Blumesberger: "Ich hoffe, den Tag noch zu erleben, wo jedes Kind Anspruch auf eigene Bücher hat genau so wie den Anspruch auf eigenes Brot". Helene Scheu-Riesz – Verlegerin und Visionärin
  • Barbara Denscher: Eine Brücke zwischen den Kulturen des Orients und des Okzidents. Die Geschichte der Wiener Mechitharisten-Druckerei
  • Bernhard Denscher: Die Linie unserer Zeit. Julius Klinger als Buchgestalter und Buchillustrator
  • Ernst Fischer: Von der Schönheit des Buches. Elemente anspruchsvoller Buchgestaltung, am Beispiel der "Anderen Bibliothek"
  • Christian Gastgeber: Das Dossier "Napoleon". Die Wiener Hofbibliothek als Kriegsbeute des Jahres 1809
  • Werner Hanak-Lettner, Domagoj Akrap: 600 zerstörte Bibliotheken? Bücher ehemaliger jüdischer Vereine und Institutionen in der Bibliothek des Jüdischen Museums Wien
  • Christina Köstner: Das Salz in der Suppe. Der Globus Verlag
  • Christian Mertens: Bücher, Menschen und ihr Schicksal. Provenienzforschung in der Wienbibliothek
  • Sigurd Paul Scheichl: Die Akt-Ausgabe der "Letzten Tage der Menschheit". Überlegungen zum Medium "Sonderheft"
  • Markus Stumpf: "Aus einer liquidierten jüdischen Buchhandlung". Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek Wien: Kontinuitäten und Brüche
  • Edward Timms: Libris (London) Ltd. A Refugee Bookshop and its Legacy
  • Monday, May 18, 2009

    Plakat des Tages - ein Schelm...

    "Wer für das Leben taugen soll, der treibt es schon beim Saugen toll!" - mit diesem Slogan wurde 1954 für Milchprodukte geworben. Beschreibung: "Kleinkind in Hochstuhl sitzend und Milch trinkend, um den Stuhl leere Milchflaschen" - leider noch nicht digitalisiert.

    Sunday, May 17, 2009

    Star Trek Lego Librarian

    done with the mini-mizer generator!

    Bibliothekarin gegen Mandarinenschalen ;-)

    "Mandarinenschalen versteckt in den Regalen, benutzte Taschentücher in den Ecken – die Bibliothek des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums in Lemgo war alles andere als gemütlich. Inzwischen hat die neue Bibliothekarin Carmen Yates kräftig aufgeräumt. Mit viel Kreativität und neuen Ideen sorgte die resolute 51-Jährige dafür, dass die Bibliothek wieder ein Ort ist, an dem sich die Schüler gerne aufhalten".

    Tina Schell: "Carmen Yates ist Herrin über 5.000 Bücher. Bibliothekarin für Lemgoer Gymnasium". In: Lippische Wochenschau, 17. Mai 2009

    Saturday, May 16, 2009

    Twitter-Auslese 9.-16.5.

  • Heise: Eltern mit IT-Berufen stellen sich gegen Internetsperren, http://tr.im/ljNy #zensursula
  • wieder mal PND-Raten: Wer ist "Furidorihi Karu Vehita"?
  • watched Star Trek XI for the second time today, this time in German, loved it again, though a bit too much brawl to her taste ;-) #startrek
  • hat gerade den Titel eines für 2003 geplanten Vortrag wiedergefunden: "Damnatio memoriae. Oder: HTTP 404". Mehr als den Titel gab's nie ;-)
  • reading Annoyed Librarian: "Elsevier is More Clever than You", http://bit.ly/h0pcT
  • H. Jenkins: "there's nothing wrong with this film that couldn't have been improved by the addition of Klingons" #startrek http://tr.im/lb98
  • "Bill C10 makes pay equity in the federal public service a negotiable item" http://bit.ly/SzNn4 #gender
  • "Star Trek: A Military Analysis" in Wired: http://bit.ly/Y2Wpo
  • wieder eine Verweisungsform aus der PND zum Raten: Bide-Hanke (beim Lautlesen erkennt man's schon...)
  • Facebook-Gruppe for self-confessed nerds: http://bit.ly/IfJIz
  • via @OCLC worldcat Identity for James T. Kirk: "602 publications in 4 languages & 37,156 library holdings" http://bit.ly/1aaZqL #startrek
  • "Librarian's Guide to Etiquette" deals with "Up, Beaming Yourself", http://tr.im/kZw2 #startrek
  • Seite gegen Österreichs Austritt aus dem #CERN, inkl. Abschnitt "Warum ist es nicht egal?": http://sos.teilchen.at/
  • "A Mind-Meld Q&A With Leonard Nimoy" in der NY Times, http://tr.im/kUFr
  • Friday, May 15, 2009

    Reminder: 100. Wiener VÖB-Runde: Bibliothekarische Weblogs

    Bruno Bauer und Bernhard Kurz als Organisatoren der Wiener VÖB-Runden haben als Thema für die einhundertste Runde bibliothekarische Weblogs ausgewählt. Ort und Zeit: Montag, 18. Mai 2009, 16 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Bartensteingasse 9/1, 1010 Wien

    Programm:

  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – international (Monika Bargmann)
  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – national (Horst Prillinger)
  • Library Mistress (Monika Bargmann)
  • The Aardvark speaks (Horst Prillinger)
  • Weblogeinsatz an der Universitätsbibliothek Wien (Horst Prillinger)
  • Van Swieten Blog der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien (Bruno Bauer)
  • VÖB BLOG (Josef Pauser)
  • Abschließend Diskussion über Nutzen von bibliothekarischen Weblogs
  • Vor der Veranstaltung besteht für Interessierte die Möglichkeit, die Musiksammlung der Wienbibliothek, die in einer von Adolf Loos gestalteten Wohnung untergebracht ist, kennen zu lernen. Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung, wird die Highlights der Sammlung ab 15.30 Uhr im Rahmen einer halbstündigen Führung vorstellen. Für die Teilnahme an der 100. VÖB-Runde ist eine persönliche Anmeldung unbedingt erforderlich: bruno.bauer@meduniwien.ac.at oder bernhard.kurz@onb.ac.at.

    Thursday, May 14, 2009

    Twitter-Auslese 1.-8.5.

  • ist leicht erschüttert, dass "ihre" Musik auf Musiksendern mittlerweile unter "Vintage" läuft - wenigstens noch nicht unter "Oldies"...
  • RT @freshzweinull "Washington Post" verlangte schon 1942: Denkt nach bevor ihr twittert! http://tr.im/khIJ
  • Mashed Library UK 2009: http://tinyurl.com/d4mesm
  • RT @info_monger jeez, hate to break it to you: http://is.gd/xQwB (death star destroys enterprise) #startrek
  • Kollege erzählt mir, er habe Benutzer Schlagwörter als "so wie Tags bei Flickr" erklärt, erst dann habe dieser verstanden, worum es geht :-)
  • Elsevier admits journal error, http://bit.ly/NN6Mx - via http://www.tk421.net/librarylink/
  • hat gerade Star Trek XI gesehen :-))
  • during the #startrek end titles a "researcher" was mentioned - what a coool job!!!
  • aus einer Ausschreibung: "Schankbursche m/w". Bei "Zimmermädchen" und "Kassadame" wurde auf den Zusatz verzichtet #gender
  • "Google Lit Trips": Literatur mit Google Earth-Unterstützung, www.googlelittrips.org - via Google Teacher Newsletter
  • "Wieso Twitter ein eiskaltes Medium ist", von Jana Herwig auf digiom, http://bit.ly/IDQcu
  • RT @chattylibrarian This Danish library test for university students is hard! http://librarytest.dk/
  • Amazon - na gratuliere

    "Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die Zahlungsinformationen für Ihre Vorbestellung in Marketplace erfolgreich bearbeitet" - wow, da kann ich stolz auf mich sein ;-)