Thursday, August 31, 2017

KRIBIBI goes Verein

Der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare wird zu einem Verein. Hier die wichtigsten Informationen:

// Werte Kolleginnen & Kollegen,
der "Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI)" wird zum Verein. Die von den Gründer*innen Ulrike Retschitzegger und Nikolaus Hamann bei der Vereinsbehörde eingereichten Statuten wurden genehmigt, der "Verein kritischer Bibliothekare und Bibliothekarinnen (KRIBIBI)" kann daher mit der Gründungsversammlung im Rahmen der Jahrestagung 2017 am 03. und 04.11.2017 seine Arbeit aufnehmen. Nähere Informationen folgen.

Teil von KRIBIBI können als ordentliche Mitglieder alle physischen Personen sein, die mit den Vorschlägen von KRIBIBI für eine Verbesserung des österreichischen Bibliothekswesens übereinstimmen. Als außerordentliche Mitglieder können auch juristische Personen wie Bibliotheken und bibliothekarische Serviceeinrichtungen beitreten.
Bis jetzt haben bereits 26 physische und 4 juristische Personen ihre Bereitschaft, Mitglied bei KRIBIBI werden zu wollen, durch Ausfüllen eines Beitrittsformulars (siehe Beilage) kundgetan. Der Beitrag für ordentliche Mitglieder wird (nach Vorschlag der Gründer*innen) 30 Euro jährlich betragen, für außerordentliche Mitglieder 50 Euro.

Die Vereinsgründung wurde notwendig, weil uns das Karl-Renner-Institut, dem wir die Finanzierung seit der Gründung vor mehr als 30 Jahren verdanken, diese auf Grund einer notwendig gewordenen Budgetstraffung nicht mehr leisten kann. Ohne die Beiträge der Mitglieder könnten wir daher keine Tagungen mehr organisieren. Der Vorteil für uns ist, dass KRIBIBI nicht mehr als SPÖ-Organisation (was wir de facto nie waren, auch wenn uns mit der SPÖ nach wie vor verbindet, dass sie als einzige Partei ein Bibliotheksprogramm vorweisen kann, an dem KRIBIBI-Leute mitgewirkt haben) missinterpretiert werden kann.

Wir freuen uns natürlich auf viele weitere Mitglieder. Je stärker wir werden, desto besser können wir das österreichische Bibliothekswesen und die Politik im Sinne unserer Ziele beeinflussen.

Herzliche Grüße
Ulrike Retschitzegger
Nikolaus Hamann //

Economics to Sociology Phrasebook

Das wäre etwas für meine Wörterbuchsammlung: Das Economics to Sociology Phrasebook. Beispiel: low wage jobs vs. low productivity workers; discrimination vs. wage differential. Die handliche Übersicht wurde 1990 von zwei Doktoranden, Jeffrey A. Smith und Kermit Daniel, zusammengestellt.

Mehran Heidarzadeh: I Love Sociology", 3. April 2007, Flickr, CC-BY

Mehr dazu im Blog "Economic Sociology and Political Economy". Hinweis auf Twitter entdeckt.

Monday, August 28, 2017

Libraryzine-Workshop am Bibliothekar*tag - herzliche Einladung

Kreativ sein am Bibliothekar*tag - ich lade Euch herzlich zu meinem Workshop ein!

Wir machen ein Zine! Kreativ sein am Bibliothekartag


Vorträge, Sitzungen, Firmengespräche - zwischendurch habt Ihr die Gelegenheit, Eure kreative Seite auszuleben! Wir machen ein gemeinsames Bibliotheks-Zine. Zines (Kurzform von Magazines) sind Amateurpublikationen, die außerhalb des kommerziellen Verlagswesens und üblicherweise in kleinen bis kleinsten Auflagen erscheinen, und sind Teil der Do-it-yourself-Kultur. Sie erscheinen zu unterschiedlichsten Themen, drücken die Persönlichkeit der Gestalter_innen aus und sind eine Alternative zum publizistischen Mainstream.

Wie gestalten wir die Seiten? …schreiben, zeichnen, malen, dichten, ausschneiden und aufkleben (das ursprüngliche cut & paste sozusagen), Zeitungsbuchstaben verwenden, Bilder auswählen, mit der Schreibmaschine tippen... Die fertigen Seiten werden kopiert und zu einem Zine zusammengebunden. Alle, die eine Seite gestaltet haben, bekommen kostenlos ein Exemplar, alle anderen können es zum Selbstkostenpreis erwerben. Die Auflage ist streng limitiert.

Chattanooga Public Library: Chattanooga ZineFest & Opening day of the Chattanooga Zine Library, Flickr, 10. Mai 2014, CC-BY-NC-ND

Material zur Inspiration und zum Verarbeiten ist vorhanden. Ihr braucht nur Euch selbst mitzubringen (außer Ihr _wollt_ eigenes Material mitbringen). Ein- und Aussteigen jederzeit möglich!

Ort und Zeit: Donnerstag, 14. September, 11.15 bis 13 Uhr, Seminarraum 224B, Keplergebäude.

Tuesday, August 22, 2017

Bones sieht aus wie eine Bibliothekarin

Booth zu Bones: "Brennan, Du musst jetzt die Brille abnehmen, die Haare öffnen und sagen: 'Mr Booth, wissen Sie eigentlich, was die Strafe für zu spät zurückgebrachte Bücher ist?'".
Bones: "Wieso?"

Bones, Folge "Die Hitze der Hölle im Himmel" (The Passenger in the Oven)

Thursday, August 17, 2017

Es ist, es ist... Brot!

Monday, August 07, 2017

Daten und Metadaten im Blitzlicht. Beitrag aus dem ZAMG-Newsletter

Für den neuen ZAMG-Newsletter (S. 24) habe ich einen kurzen Beitrag über das Datenmanagement geschrieben, den ich auch bloggen möchte. Der Titel ist "Daten und Metadaten im Blitzlicht" - seht Ihr, wie ich urgeschickt einen Wetterbezug hergestellt habe? ;-)
Weitere Beiträge im Bereich Datenmanagement / Bibliothek / Archiv:
  • "Dynamic Data Citation – für NetCDF Klimadaten" von Chris Schubert et al. (S. 22-23)
  • Digitalisierung historischer ZAMG-Jahrbücher von Anita Paul (S. 25)
  • Aktivitäten des Nationalen Datenzentrums [CTBT] von Ulrike Mitterbauer (S. 17)
Newsletter im PDF-Format.

Daten und Metadaten im Blitzlicht

Satellitenbilder, TAWES-Messungen, Seismogramme, Radardaten, Klimabögen, Ceilometerwerte, Meldungen von Citizen Scientists und vieles mehr... Daten (und das, was daraus gemacht wird) sind das Herzstück der Arbeit an der ZAMG. Im Arbeitsprogramm 2017-2021 nimmt das Datenmanagement daher einen besonderen Platz ein. Der Bereich umfasst den gesamten Lebenszyklus von Daten und Metadaten, von der Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung und Sicherung, Veröffentlichung, Wiederverwendung und Langzeitarchivierung.
Um organisatorisch gerüstet zu sein, wurde im Bereich IKT die Abteilung "Infrastruktur, Security, Datenmanagement" mit einem sechsköpfigen Datenmanagement-Team eingerichtet und eine Datenmanagerin mit dem Fokus auf Koordination und Organisation eingestellt.

Der neue Datenmanagementplan, der bei den Entwicklungsprojekten 2018 erstmals zum Einsatz kommt, umfasst den gesamten Lebenszyklus von Daten. Quelle: ZAMG

Im Mai 2017 wurde ein Datenmanagementplan (DMP) für Projekte an der ZAMG eingeführt. Der DMP kommt erstmals bei den Entwicklungsprojekten 2018, deren Begutachtung und Auswahl gerade läuft, zum Einsatz. Sechs Bereiche werden damit abgedeckt: Daten; Dateiformate und Datenmengen; Metadaten und Dokumentation; Veröffentlichung und Nachnutzung; Verantwortlichkeit und Ressourcen; Speicherung und Langzeitarchivierung.
Die Planung und Umsetzung von Maßnahmen in diesen Bereichen – im besten Fall bereits, bevor überhaupt Daten erhoben werden – ist Teil der guten wissenschaftlichen Praxis, erhöht die Nachnutzung und Reproduzierbarkeit, spart langfristig Zeit, Geld und Mühe und wird zunehmend von FördergeberInnen und wissenschaftlichen Journals verlangt.

Die ZAMG stellt einen Teil ihrer Ergebnisse als offene Daten zur Verfügung. "Offen" bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur, dass sie kostenlos bezogen werden können, sondern vor allem, dass sie unter einer Lizenz stehen, die das Weiterverarbeiten und Weitergeben erlaubt. Informationen über offene ZAMG-Daten finden sich unter anderem in unserem eigenen Datenkatalog, der derzeit auf eine neue Version umgestellt wird, auf data.gv.at, dem Portal für offene Verwaltungsdaten, im CCCA-Datenzentrum und bei Pangaea, einem Verlag für Daten aus den Erd- und Umweltwissenschaften.


50 einfallsreiche Köpfe entwickelten am ersten Create Camp, das am 2. Februar 2017 an der ZAMG stattfand, innovative Ideen für die Verwendung offener Daten. Quelle: Open Data Portal / Georg Schütz, CC-BY-SA

Wie findige Köpfe solche offenen Daten nutzen können, zeigte sich am "Data Pioneers Create Camp", das im Februar 2017 bei uns im Haus stattfand. Drei der sieben an diesem Tag entwickelten Projektideen basieren auf ZAMG-Daten.
Patrick Wolowitz, Kerstin Zimmermann, Alexander Ostleitner und Jasmin Berghammer schufen mit "Botti for Klamotti" einen Chatbot für das Heimassistenzsystem Alexa, der mit Hilfe von ZAMG-Daten eine dem Wetter angepasste Kleidung empfiehlt. Beispiel: "Alexa, was soll ich heute anziehen?" "Es ist kalt. Nimm einen Schal und eine Haube".
Mit dem Datenformat netCDF befassten sich Julia Diessl, Dominika Heller und Franz Rinnerthaler. netCDF ist in unseren Fachbereichen üblich, aber außerhalb der Wissenschaft wenig bekannt und daher auf den ersten Blick nicht leicht zu verarbeiten. Mit dem netCDF-Viewer Panoply exportierte die Gruppe die Daten der Klimaindizes für Globalstrahlung in ein gängiges Format, damit sie auch in einfachen Scripts weiterverarbeitet werden können.
Das Projekt "Sentinel Wetland Monitoring" nutzt die Daten der europäischen Sentinel-Satelliten. Andreas Trawöger fand hier eine Möglichkeit, um Feuchtgebiete im Wiener Umland, vor allem die durch Dammbau verursachte Austrocknung im Randbereich, kontinuierlich zu beobachten. Diese Anwendung wird am Satellite Soil Moisture Validation and Application Workshop im September 2017 weiterentwickelt werden.

Sunday, August 06, 2017

BBB News. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in.

Günter Benser / Michael Schneider (Hrsg.): Bewahren, verbreiten, aufklären. Archivare, Bibliothekare und Sammler der Quellen der deutschsprachigen Arbeiterbewegung. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung 2009

Mary Jane Donaldson / John F. Harvey: "Library School Instructor Evaluation". In: College & Research Libraries 27 (1966) 6, S. 470-477 ("Since 1960 students have been asked to evaluate all courses taken in the Drexel library school. Results of the evaluations are tabulated and implications are discussed; they are also compared with similar studies in other disciplines and at other institutions. Summer school courses were better liked than those taken during the year; women instructors scored higher than men; courses in specialized library work ranked higher than others.")

Susan Wiggs: Weihnachtsengel gibt es doch. 1. Aufl. Mira 2012 (Original: Lakeshore Christmas 2009)

Claudia Martin-Konle: "How to survive - Fachreferat in der funktionalen Einschichtigkeit oder die Form ist nur ein Teil des Ganzen". In: o-bib 2 (2015) 3

Ulrich Hohoff: "Wissenschaftliche Bibliothekarinnen und Bibliothekare als Opfer der NS-Diktatur. Eine Übersicht über 250 Lebensläufe seit dem Jahr 1933. Teil 1: Die Entlassungen". In: o-bib 2 (2015) 2

André Schüller-Zwierlein: "Multitasker-Management: Wachsende Tätigkeitsvielfalt in der QE4 / im höheren Dienst und wie man ihr begegnet". In: o-bib 2 (2015) 3

Achim Oßwald: "Qualifizierungsprofile Wissenschaftlicher Bibliothekarinnen und Bibliothekare: Unterschiede gängiger Qualifizierungswege". In: o-bib 2 (2015) 3

Kathrin Schwärzel: "Wenn ich nur wüsste, ob…: Der beamtenrechtliche Aufstieg im deutschen Bibliothekswesen am Beispiel des Freistaates Bayern". In: o-bib 2 (2015) 4

Ulrike Lang: "Verantwortliche Personalführung – Zufriedene Kunden. Der Zusammenhang von Gesundheitsmanagement, Gefährdungsbeurteilung und Kundenzufriedenheit an der SUB Hamburg". In: o-bib 2 (2015) 4

Ulrike Scholle: "Qualifikationsprofil des Teaching Librarian: Positionspapier der Gemeinsamen Kommission Informationskompetenz von VDB und dbv". In: o-bib 3 (2016) 1

Ione T. Damasco / Dracine Hodges: "Tenure and Promotion Experiences of Academic Librarians of Color". In: College & Research Libraries 73 (2012) 3

A. F. Kuhlman: "Post-Professional Education and Training". In: College & Research Libraries 1 (1939) 1

Helen M. Brown: "Conditions Contributing to the Efficient Service of Student Assistants in a Selected Group of College Libraries". In: College & Research Libraries 5 (1943) 1

Matthew Quick: Die Sache mit dem Glück. 1. Aufl. Kindler 2015 (Original: The good luck of right now. New York: HarperCollins 2014)

Eugene P. Watson: "Let's All Recruit!" In: College & Research Libraries 17 (1956) 6

Carl L. Johnson: "Henry W. Longfellow". In: College & Research Libraries 15 (1954) 4

Saturday, August 05, 2017

Neuerwerbungen

Ich hab schon länger meine Neuerwerbungen nicht mehr gebloggt, deswegen sind es ein bisschen mehr ;-)

Bibliothekarisches

Krimis (außer die, die schon unter "Bibliothekarisches" stehen)

  • Rhys Bowen: Crowned and dangerous. Berkley Prime Crime 2016 (Royal Spyness Mysteries 10)
  • Rhys Bowen: On her majesty's frightfully secret service. Berkley Prime Crime 2017 (Royal Spyness Mysteries 11)
  • Dan Fesperman: The small boat of great sorrows. Black Swan 2004 (Teil 1, Lie in the dark, habe ich in Stuttgart auf einem Flohmarkt entdeckt, Teil 2 dann schnell nach der Lektüre des ersten Bandes gekauft. Im Mittelpunkt steht der bosnische Kriminalpolizist Vlado Petric. Band 1 ist im Bosnienkrieg angesiedelt, Teil 2 ein paar Jahre danach. Schwere Empfehlung)
  • Klaus Wanninger: Schwaben-Messe. 5. Auflage. KBV 2004 (gekauft auf demselben Flohmarkt in Stuttgart)

und sonst

Sunday, July 30, 2017

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in.

Angel Lu / Katelyn Gelle: The Librarian's Bane. Lulu Publishing 2016

M. N. Arzu: The Librarian. A First Contact Story. CreateSpace 2015

Farshid Danesh / Rahmatollah Fattahi / Mohammad Hossein Dayani: "Stratification of Iranian LIS academics in terms of visibility, effectiveness and scientific and professional performance: Research report Part 1". In: Journal of Librarianship and Information Science 49 (2017) 2

Asad Khan / Mohamad Noorman Masrek / Fuziah Mohd Nadzar: "Emotional intelligence and job satisfaction of academic librarians: An assessment of the relationship". In: Journal of Librarianship and Information Science 49 (2017) 2

Josh Hanagarne: The World's Strongest Librarian: A Memoir of Tourette's, Faith, Strength, and the Power of Family. Avery 2013

Christine M. Tilley: "Achievement motivation". In: International Library Review 21 (1989) 3, S. 279-287

Rosann Webb Collins / Richard Eggleton: "Fear of success theory and librarians". In: International Library Review 12 (1980) 1, S. 49-63

Ulrich Hohoff: "Wissenschaftliche Bibliothekarinnen und Bibliothekare als Opfer der NS-Diktatur. Eine Übersicht über 250 Lebensläufe seit dem Jahr 1933 Teil 2: Emigration, Widerstand, Deportation und Gefangenschaft". In: o-bib 3 (2016) 2

Kristina Fischer / Heidrun Wiesenmüller: "Der Einsatz der Personalgruppen in der Sacherschließung an wissenschaftlichen Bibliotheken - Ergebnisse einer Umfrage". In: o-bib 3 (2016) 2

Inka Tappenbeck / Anke Wittich / Maria Gäde: "Fit für die Vermittlung von Informationskompetenz? Anforderungen an die Qualifikation von Teaching Librarians in bibliothekarischen Studiengängen und Ausbildungseinrichtungen". In: o-bib 4 (2017) 1

Gerhard Stumpf: "Statt endloser Berufsbild-Debatte: anforderungsgerechte Tätigkeiten wissenschaftlicher Bibliothekare planen und gestalten". In: o-bib 1 (2014) 1 (Bericht über die VDB-Fortbildungsveranstaltung am 30. September 2014 in Frankfurt / Main)

Saturday, July 29, 2017

Veronika beschließt... in mein Bücherregal zu kommen

Ich befand mich in einer nicht unbedeutenden Zwickmühle: Ich sammle leidenschaftlich Bücher, in denen Bibliothekar_innen vorkommen, habe kürzlich entdeckt, dass Paulo Coelho ein Buch mit einer Bibliothekarin geschrieben hat, und finde Coelho gaaaaaanz entsetzlich. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass seine Bücher vielen Menschen in schwierigen Lebenslagen geholfen haben, und will auch seine Leser_innen nicht beleidigen, aber ich habe alles bisher Gelesene für schreckliches Gesülze gehalten. Also, was tun? Geld ausgeben, um die Sammlung zu erweitern, um den Preis, DAFÜR Geld auszugeben? ;-) Und da kam die Rettung: Heute hab ich das Buch im offenen Bücherschrank in Wiener Neustadt entdeckt :-) Gratis darf es dann doch Platz im Regal wegnehmen.
Zu einem anderen Zufallsfund siehe "Beim nächsten Mann ist alles anders" in diesem Blog.

Friday, July 28, 2017

My year in first lines

In den letzten Jahren öfters gemacht: "My year in first lines", entdeckt bei Librarians Matter. Interessant, das Blogjahr Revue passieren zu lassen. 2016 war mein Jahr mit den wenigsten Einträgen, seit ich 2003 das Blog begonnen habe (*). Daher sind viele "erste Einträge" Tweets. Was mich offensichtlich mehrmals beschäftigt hat, war meine Ausbildung zur Waldameisenhegerin (Bild) und meine neue Kolumne in den Büchereiperspektiven.
(*) Heuer geht es aber wieder aufwärts! :-)


Dezember: Ein Tweet, der nicht von mir ist, den ich aber ausnahmsweise bringen will, weil ich ihn so mag: "'Du bist hässlich.' vs. 'Wegen Dir ist der Trojanische Krieg jedenfalls nicht ausgebrochen.' Mit Bildung disst man ja viel eleganter." (Quelle: Artefacta)

November: Meine zweite Kolumne in den Büchereiperspektiven zum Thema "Die Bibliothek vor ... Jahren" - dieses Mal geht es um Er-/Beleuchtung ;-)

Oktober: "Seit heuer heißt meine Kolumne in den Büchereiperspektiven 'Die Bibliothek vor ... Jahren'. Hier Ausgabe 1".

September: "Am 29. und 30. September 2016 findet 'mitSprache 2016. Literatur - Ideal & Gesellschaft. Enquete zur Literaturvermittlung in Österreich' im Odeon (1020 Wien, Taborstraße 10) statt. Eintritt frei"

August: Abwandlung eines Tweets von James Brackwell: "Me: I have so much to get done - I need to write a paper and a review, finally decide on the archives' tectonics, clean up the house, weed the garden, make chutney out of the tomatoes - but no time to do it. - Friend: You played FarmVille two hours today, read the newspaper, and watched TV. - Me: Not a second to spare."

Juli: Da ging es um "Ausstauben von Tüchern aus dem Fenster. Polizeiberichte im 19. Jahrhundert": "Die Wienbibliothek im Rathaus legt bei der Digitalen Bibliothek einen Schwerpunkt auf Verwaltungsliteratur. So können z.B. das 'Handbuch der Stadt Wien' und der 'Wiener Kommunal-Kalender und städtisches Jahrbuch' online nachgelesen werden."

Juni: "Das Rote Kreuz versendet per eMail interessante und nützliche Erste-Hilfe-Tipps. Angesichts der heutigen Hitze wurde folgender Tipp versandt: 'Kühle oder klimatisierte Orte wie Kirchen, Büchereien, Schwimmbäder, Supermärkte, Einkaufszentren, Kinos, Plätze im Uferbereich von Gewässern oder auch einfach schattige Grünflächen oder Parks (Brunnen!) bieten sich für Abkühlung an'." (ab diesem Wochenende wieder aktuell!)

Mai: "Am Donnerstag und Freitag habe ich das zweite Modul der Ausbildung zur Ameisenhegerin in der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl besucht und verfüge damit über den 'Befähigungsnachweis zur Rettungsumsiedelung von Waldameisen' - sobald der Ausweis von der Naturschutzabteilung der Steiermärkischen Landesregierung eingetroffen ist :-)"

April: "Am Freitag habe ich das erste Modul der Ausbildung zur Waldameisenhegerin an der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl besucht :-)"

März: ein Tweet und ein Youtube-Video, kein eigener Beitrag.

Februar: "Im Lokalteil der Salzburger Nachrichten vom 29. Jänner und 5. Februar hab ich von einer reizenden Initiative gelesen: In den städtischen Seniorenheimen wurden 'Kurrentgruppen' initiiert, bei denen die Bewohner_innen den Bürger_innen beim Entziffern der Kurrentschrift helfen". Zuerst waren noch zwei Tweets.

Jänner: "Gender and sexuality organize much of social life". Zitat aus der Ankündigung des Gender & Sexuality in Information Studies Colloquium 2016 in Vancouver.

Bisherige Jahre: 2015, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2003.

Neu: Blog des Büchereiverbandes (BVÖ) u.a. mit Berichten von Auslandsaufenthalten

//zitat// Wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Blog vorstellen zu können: http://blog.bvoe.at/. Hier werden Kolleginnen und Kollegen von Kongressen und bibliothekarischen Reisen, wie etwa unseren Auslands- und Kongressstipendien, berichten. Aktuell können Sie mitverfolgen, wie Sonja Teufel-Müller von ihrer Tour mit dem Bücherbus durch die schottischen Highlands bloggt. In Texten und Bildern bringt sie uns das spannende Konzept der High Life Highland Libraries näher. Frau Teufel-Müller macht ihre Reise im Rahmen des BVÖ-Auslandsstipendiums für ehrenamtliche Bibliothekarinnen und Bibliothekare.
Im August können Sie bereits die nächsten Beiträge erwarten: Von 19. bis 25. August macht sich als nächstes Astrid Neureiter mit dem Bücherbus durch Schottland auf den Weg. Im selben Zeitraum wird Markus Jäger live vom IFLA World Library and Information Congress 2017 aus Wrocław berichten.
Wir freuen uns auf zahlreiche Besuche und Kommentare auf unserem Blog! //zitatende//

Quelle: Bibmail.

Thursday, July 27, 2017

BBB news

Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in.

Robert P. Holley: "The Challenges of Teaching the Introductory LIS Management Course". In: Journal of Library Administration 55 (2015) 7, S. 595-603

Brendan Luyt / Alton Chua: "A Call to Infuse Biographies of Asia-Pacific LIS Giants into the Curriculum". In: Libri: International Journal of Libraries & Information Services 57 (2007) 2, S. 69-75.

Laura Stadler: Die gläserne Decke in Schweizer Bibliotheken. Chur 2012 (Churer Schriften zur Informationswissenschaft, 53)

Gaëtan Benoît: Eugène Morel: pioneer of public libraries in France. Litwin Books 2008

Sharon McCaslin: "The displacement of Mary Jones". In: American Libraries 21 (1990) 3, S. 186-191

Heinrich P. Mühlmann / Andrea Krieg: Margaret Camilla Leiteritz: Bibliothekarin und Malerin. In: AKMB-news, 10 (2004), Nr. 1. S. 43-47

Catherine Davis: "Lorna Paulin: Hertfordshire County Librarian and first woman President of the Library Association". In: The Herts. Hidden Heroines Project Website, 2016

Richard J. Cox: Archival Anxiety and the Vocational Calling. Litwin Books 2011

Wednesday, July 26, 2017

Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in: wieder vollständig online und erweitert :-)

Krimireihen und Bibliothekserotika sind neue Unterseiten in meiner Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in. Bei einem Lernsonntag mit einer Freundin, an dem ich eigentlich jede Menge andere Dinge geplant hatte, habe ich mich an dieses mein langjähriges Lieblingsprojekt, das ich in letzter Zeit etwas aus den Augen verloren hatte, wieder erinnert. Im Juli 2015 hab ich dazu geschrieben:
"Nachdem der Server meines Webspace-Providers den Geist aufgegeben hatte, wollte ich mir dann doch lieber einen neuen Provider suchen und habe für diese Entscheidung geringfügig mehr Zeit als erwartet gebraucht. Dann war noch die Domain zu übersiedeln etc. pp. Es sind noch einige Ergänzungen und etliche Aktualisierungen vorzunehmen, zum Beispiel fehlen noch die meisten Links, und der Belletristik-Teil muss mittlerweile ordentlich erweitert werden, aber der Großteil der Listen ist nun wieder abruf- und durchsuchbar".
Gut, das hat jetzt wieder länger als erwartet gedauert ;-) Die vielen gespeicherten Artikel, die ich irgendwann einmal ergänzen wollte, werde ich in den nächsten Wochen/Monaten abarbeiten.

Die Adresse ist immer noch http://library-mistress.net/berufsbild/.

Abgedeckte Themen

Ausbildung, Außenwahrnehmung, Bezahlung, Berufsbezeichnungen, Berufsbild(er), Biographien, Darstellung in Literatur & Film, geschlechtsspezifische Unterschiede, Image, Jobaussichten, Karrierechancen, Klischees, Lebensverläufe, Recruiting, Selbstverständnis, Tätigkeiten, Zertifizierung.

Gliederung

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Tuesday, July 25, 2017

Stadtbibliothek Bad Oldesloe gewinnt IFLA Green Library Award

//zitat// ENSULIB announces the winner of the 2nd IFLA Green Library Award 2017!
Environment, Sustainability and Libraries (ENSULIB) is a special interest group under IFLA. With generous sponsorship from De Gruyter Publishing (Boston/Berlin), the group circulated a Call for Submissions for the IFLA Green Library Award for the second year in a row. To ENSULIB's great delight, 35 submissions were received from around the world, including India, Ukraine, Serbia, China, USA, Columbia, Italy, Portugal, Kenya, Nigeria, and Iran. When the call for reviewers went out, 15 people stepped up to help with the process. The reviewers were as diverse as those who submitted. Coming from Australia, France, Finland, Kenya, Germany, Portugal, Saudi-Arabia, Spain, Sweden, U.S. and other countries, they were a blend of LIS students, library professionals (from public and academic libraries) and an architect as well.

After much deliberation, the winner was selected: the public library Stadtbibliothek Bad Oldesloe, Germany. Their project, "Ernte deine Stadt - Harvest Your City: Three Years of Green and Sustainable Library Commitment in the Stadtbibliothek Bad Oldesloe" combines urban gardening with makerspaces and community building efforts, demonstrating that libraries are more than just book-lending-stations. Another byproduct has been the launching of the region's first Community Supported Agriculture. //zitatende//

Quelle: ENSULIB List.

Tricia: green1. Flickr, aufgenommen am 4. Juni 2006, CC-BY-SA.

Siehe dazu auch Tim Schumann: "Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe". In: Informationspraxis 2 (2016) 1 (open access). Abstract: "Urban Gardening ist mehr als ein Trend. Öffentliche Bibliotheken sollten sich diesem in der Suche nach einem neuen Selbstverständnis und ihrer Rolle in einer digitalen Gesellschaft nicht verschließen. In der Stadtbibliothek Bad Oldesloe wurde eine ganze Veranstaltungsreihe rund um dieses Thema organisiert und in Form eines Makerspaces mit modernen Formen des gemeinschaftlichen Lernens verknüpft. So konnte sich die Stadtbibliothek als moderner und innovativer Lernort positionieren und neue Initiativen in der Stadt anstoßen."

gleichwertig, aber nicht geschlechterneutral

Ein Beispiel für meine Sammlung von Erklärungen, warum auf geschlechtergerechte Sprache verzichtet wird: "Anmerkung zur gendergerechten Schreibweise. Aufgrund der einfacheren Lesbarkeit wird gegebenenfalls auf eine geschlechterneutrale Differenzierung (Bsp: PatientInnen) verzichtet. Die Begriffe gelten daher im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich immer für beide Geschlechter. Unabhängig von der inhaltlichen Gestaltung sei vorausgesetzt, dass beide Geschlechter selbstverständlich als gleichwertig erachtet werden". (Klinik Eggenburg)

Andere Beispiele hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier in diesem Blog. Gegenbeispiel hier, anderes Beispiel für "mitgemeint" hier.

Monday, July 24, 2017

Call: 4. Digital Humanities Austria Conference, Dezember 2017, Innsbruck

Call for Contributions

D Das Forschungszentrum Digital Humanities der Universität Innsbruck, das Austrian Centre for Digital Humanities, sowie Digital Humanities Austria, DARIAH und CLARIN, möchte Sie herzlich einladen für die Digital Humanities Austria Konferenz in Innsbruck vom 4. Dezember bis 6. Dezember 2017 ihre Beiträge einzureichen! http://uibk.ac.at/congress/dha2017/

Willkommen sind Einreichungen aus allen Bereichen der Geisteswissenschaften sowie verwandter Gebiete, die auf digitale Methoden, Ressourcen oder Daten zurückgreifen. Abgabetermin für Einreichungen ist der 15. August 2017.

Besondere Aufmerksamkeit möchten wir auf das Thema der Konferenz lenken: Data First!? Der "Digital Turn" führt in den Geisteswissenschaften auch zu einer verstärkten Hinwendung zu "Daten". Diese werden oftmals automatisiert erzeugt oder gewonnen, man denke an Methoden der Texterkennung und des Textmining. Der Umgang mit diesen Daten stellt den Geisteswissenschaften sowohl von ihrer Quantität - oftmals liegen einer Recherche Millionen Seiten zugrunde (Stichwort: Big Data) - als auch von ihrer Qualität (die gewonnenen Daten enthalten mitunter ein nicht unerhebliches Fehlerpotential) neue Herausforderungen. Umgekehrt ergeben sich daraus wiederum neue reizvolle Fragestellungen und Ansätze. Einreichungen, die sich diesem Thema widmen, werden daher bevorzugt behandelt.
Einreichungen können für Präsentationen, Panels, Workshops, Posters und Software-Demonstrationen ("Tools Gallery") erfolgen. Als Einreichungen werden Abstracts, die über ConfTool eingereicht werden gesehen.

Thema 1: Data First!?

Die digitale Welt der Geisteswissenschaften umfasst sowohl die Entstehung und Gewinnung sowie Archivierung digitaler Corpora, als auch deren quellenkritische Kontrolle, ihre Analyse oder angemessene Interpretation und letztlich ihre Visualisierung. Für all diese Schritte sind Methoden, Techniken und Workflows im Entstehen. Die Vielfältigkeit derselben steht also als Konferenzthema im Zentrum des Calls.
  • Definitionen
  • Produktion
  • Qualität
  • Analyse
  • Visualisierung
  • Archivierung

Thema 2: DH & akademische Disziplinen

Wir verstehen Digital Humanities nicht so sehr als akademische Disziplin, sondern viel mehr als ein Label, das den Umgang mit digitalen Daten und Methoden beschreibt, die dem Bereich der Geisteswissenschaften zuzuordnen sind. Deshalb sind Einreichungen aus allen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Bereichen willkommen. Dazu gehören u.a.:
  • Archäologie
  • Klassische Philologie
  • Kodikologie
  • Computer Science
  • Wirtschaft
  • Gender studies
  • Geschichte
  • Sprachwissenschaft
  • Recht
  • Lexikologie
  • Literatur
  • Musikwissenschaft
  • Pädagogik
  • Darstellende Künste
  • Politikwissenschaften
  • Philosophie
  • Theologie
  • Bildende Kunst

Thema 3: DH & Forschungsinfrastruktur

Digital Humanities ohne eine enge Zusammenarbeit mit Forschungsinfrastrukturen ist schwer vorstellbar. Deshalb sind Beiträge, die diese Bereiche thematisieren, ebenfalls besonders willkommen.
  • Archive, Bibliotheken, Museen
  • Citizen Science
  • Crowd-Sourcing
  • Förderstellen
  • Open Access
  • Aufbewahrung
  • Wissenschaftliches Daten Management
  • Universitätscurricula
  • Virtuelle Forschungsumgebungen

Thema 4: DH & Wissenschaftliche Herausforderungen und Anwendbarkeit

Im engeren Feld der Digital Humanities geht es um vielfältige Methoden und Anwendungen, die für eine erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit entwickelt werden müssen. Dazu gehören u.a.:
  • Automatische Texterkennung
  • Authorship attribution
  • eLearning
  • Netzwerkanalyse
  • (Big) Data analysis
  • Named Entities Recognition
  • Named Entities Linking
  • Machine learning
  • Visualisierung
  • Stilometrie
  • Textannotation
  • Topic modelling
  • Post correction

Thema 5: DH & Digitalisierung kulturellen Erbes/Forschungsdaten

Die Digitalisierung der für geistes- und sozialwissenschaftliches Arbeiten relevanten Quellen ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale geisteswissenschaftliche Forschung. Die Besonderheiten der jeweiligen Quellen, der verwendeten Geräte und Methoden stellt dabei eine ganz besondere Herausforderung dar.
  • Datengewinnung
  • Noisy data
  • Linked Open Data
  • GIS-Systeme
  • Best practise projects
  • Archivierung Sozialer Netzwerk-Corpora
  • Quellentypen (3-D, Handschriften, Multimediales Material etc.)

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge! Reichen Sie Ihre Abstracts bitte über ConfTool ein: https://webapp.uibk.ac.at/congress/dha2017/index.php?page=newPaper

Alle weiteren Informationen auf http://uibk.ac.at/congress/dha2017/!


Hinweis aus der Digital Humanities Austria-Liste.

CFP: Ethical Questions in Name Authority Control (@LibJuicePress)

Call for chapter proposals

Working Title: Ethical Questions in Name Authority Control
Editor: Jane Sandberg
Submission Deadline: October 20, 2017
Publisher: Library Juice Press

Book description

Catalogers hold very specific types of power when they describe people, families, and corporate bodies. When creating a personal name authority record, for example, catalogers determine the authorized name by which an individual will be known, then identify a few characteristics of the individual that distinguish them from others, while balancing their judgment with respect for the individual’s self-concept. This is a powerful position, and that power must be exercised ethically.
As name authority control moves toward an identity management model, catalogers are taking on new roles, authority data is used in innovative ways, and libraries increasingly interact with non-library datasets and name disambiguation algorithms. During this transition, it is imperative that the library community reflect on the ethical questions that arise from its historical and emerging practices.
The present volume raises many of these questions in the hope of building toward a framework for the ethical practice of name authority control. This framework would include — at minimum — the following concepts:
  • Respect for the people described in authority systems, including deceased people
  • Fulfillment of name authority control objectives for names from a variety of cultural naming traditions and personal histories
  • Local community needs
  • Acknowledgment of historical and contemporary injustices
  • Consideration of potential future uses of authority data
  • Ethical employment practices

This collection will explore and develop this framework through theoretical and practice-based essays, stories, content analyses, and other methods. As it explores ethical questions in a variety of settings, this book will deepen readers' understanding of names, identities, and library catalogs. The chapters from this volume are intended to spark conversations among librarians, archivists, library technologists, library administrators, and library and information science students.

Possible topics

Possible topics include but are not limited to the following:
  • Ethical dimensions of an identity management approach to authority control (e.g. how should catalogers approach linking to flawed name authority data?)
  • Responses to the PCC Ad Hoc Task Group on Gender in Name Authority Records recommendations
  • Representations of people with Arabic, CJK, and Indigenous names in Google Scholar, ISNI, ORCID, Scopus, and online repositories
  • Applying contemporary gender and demographic terms to non-contemporary people
  • Describing people using demographic terms taken from thesauri other than LCSH or LC Demographic Group Terms (e.g. First Nations House of Learning thesaurus, Homosaurus)
  • Barriers (technological, structural, etc.) to ethical name authority control
  • Assumptions and flaws in name disambiguation and clustering algorithms
  • Author privacy concerns
  • Online name authority files in the context of right-to-be-forgotten laws
  • Decolonizing name authority files
  • Ethical dimensions of corporate and family name authority control
  • Creating authority data in conjunction with the people and groups they describe
  • Emotional labor in name authority work
  • Connections between hiring and employment practices and name authority work
  • Ethical name authority questions in consortial environments
  • Effective advocacy for ethical name authority control and identity management practices

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Tuesday, July 18, 2017

"Mitgemeint" einmal anders :-)

"Aufgrund der leichteren Lesbarkeit wird in Folge von Unternehmen gesprochen. Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen als einreichberechtigte Organisationen sind jedenfalls mitgemeint" (FFG-Femtech-Ausschreibungsleitfaden).

Friday, July 14, 2017

Neulich im Büro