Monday, September 29, 2014

Kribibi-Jahrestagung: Alles neu? Bibliothekarisches Berufsbild im Wandel

Der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Karl-Renner-Institut (KRIBIBI) und die Erwachsenenbildungskommission des Bundesbildungsausschusses der SPÖ laden ein zur Jahrestagung 2014 Alles neu? Bibliothekarisches Berufsbild im Wandel. Leitung: Nikolaus Hamann, Büchereien Wien.
Zeit und Ort: Auftaktveranstaltung am Freitag, 7. November 2014, 19 Uhr, in der Bibliothek der Arbeiterkammer Wien (erreichbar mit Straßenbahn D Plößlgasse bzw. Bahnstation Quartier Belvedere). Tagung am Samstag, 8. November 2014, 9 bis 18 Uhr, Gartenhotel Altmannsdorf (erreichbar mit U6 Am Schöpfwerk, Bahnstation Hetzendorf, 16A Khleslplatz). Fahrplan Wiener Linien.

Neben vielen anderen Mängeln weist das österreichische Bibliothekswesen auch das Manko auf, dass es kein allgemein gültiges Berufsbild für BibliothekarInnen gibt. Allein die AbsolventInnen des Lehrberufs "Archiv-, Bibliotheks- und InformationsassistentIn" können sich in ihrer Tätigkeit auf eine gesetzliche Richtlinie berufen. Ein festgeschriebenes und allgemein anerkanntes Berufsbild zu haben wertete nicht nur die in Bibliotheken Arbeitenden auf, sondern auch das Bibliothekswesen insgesamt. Nicht umsonst streben gegenwärtig z.B. die SozialarbeiterInnen danach, für Ihren Beruf eine rechtliche Fundierung zu erreichen.
Die Jahrestagung 2014 des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare soll versuchen, aus den Zielen und Inhalten der drei wichtigsten derzeit angebotenen Ausbildungs-schienen (ABI-Lehrberuf, Strobl-Ausbildung, Universitätslehrgänge) herauszudestillieren, welches Berufsbild dahintersteckt, und kritisch würdigen, ob das auch den aktuellen und zukünftigen Anforderungen an BibliothekarInnen, die sich ihrer gesellschaftlichen Aufgabe und Bedeutung bewusst sind, entspricht.
Zwei in Bibliotheken einen immer größeren Stellenwert bekommende Teilbereiche werden am Samstag-Nachmittag in vertiefender Form behandelt werden: a) moderne Inhalte und Methoden der Kinder- und Jugendanimation in Bibliotheken, b) die Aufgaben von BibliothekarInnen im Zusammenhang mit der Vorwissenschaftlichen Arbeit. Auch bei diesen beidenTätigkeitsfeldern verschwimmen die Unterschiede zwischen öffentlichen, wissenschaftlichen und Schulbibliotheken immer mehr. Deshalb hoffen wir, KollegInnen aus allen drei Sparten mit unserem Tagungsthema anzusprechen, und laden herzlich zur Teilnahme ein!

Programm Freitag:

  • Vortrag von Peter Jobmann, Buxtehude: Berufsstand ohne Berufsbild (Arbeitstitel)
  • Programm Samstag:

  • Begrüßung und Vorstellungsrunde
  • Referate und Diskussion
  • Markus Feigl, Wien: Fit für den Bibliotheksalltag? Die BibliothekarInnenausbildung von BVÖ und BKA im Bundesinstitut für Erwachsenenbildung in Strobl am Wolfgangsee
  • Fabrizio Sommavilla, Wien: ABI-Lehre wozu?
  • Eva Ramminger, Wien: Alles neu macht ...? Wünsche, Herausforderungen und Realitäten zur Curriculumsreform des Universitätslehrganges Library and Information Studies
  • Mittagessen
  • Referate und Diskussion, anschließend Arbeitsgruppen:
  • Susanne Kappos, Wien: Bildungspartnerin Bücherei: Die Kinder- und Jugendbücherei kennenlernen
  • Werner Schöggl, Wien: Die vorwissenschaftiche Arbeit. Herausforderung und Chance für Bibliotheken
  • Berichte aus den Arbeitsgruppen, Diskussion der Ergebnisse
  • KRIBIBI-Rechenschaftsbericht 2013/2014
  • Themenfindung für die nächste Tagung, Feedback-Runde
  • Abendessen
  • Kontakt: kribibi@gmx.at oder Nikolaus Hamann, Wiener Straße 126, 2262 Stillfried, www.kribibi.at, www.facebook.com/kribibi, twitter.com/kribibi, kribibi.iphpbb3.com.

    Tagungsbeitrag: 45 €. Darin enthalten sind Nächtigung im Doppelzimmer für Teilnehmer/innen mit Wohnort außerhalb von Wien, Frühstück, Mittag- und Abendessen. Bei der Reservierung eines Einzelzimmers werden € 11,00 Aufschlag berechnet (zu bezahlen direkt an der Rezeption). Bitte zahlen Sie den Tagungsbeitrag auf folgendes Konto ein: Empfänger: Dr.-Karl-Renner-Institut, IBAN: AT10 6000 0000 0757 9163, BIC: OPSKATWW, Verwendungszweck: KRIBIBI-2014. Während der Tagung sind Sie Gast des Karl-Renner-Instituts, nur die Getränke bei Tisch, Konsumationen am Zimmer und ein allfälliger Einzelzimmerzuschlag sind selbst zu bezahlen. Wenn Sie für die Dauer der Tagung ein Zimmer benötigen, geben Sie uns bitte Bescheid, damit wir im Gartenhotel Altmannsdorf die Reservierung vornehmen können. Ihre Anmeldung soll bis spätestens 31. Oktober bei uns eingetroffen sein (Anmeldeformular). Ihre Anmeldung ist verbindlich. Erfolgt eine Stornierung nicht spätestens 14 Tage vor Tagungsbeginn, so sind sämtliche Beiträge sowie etwaige Stornokosten in vollem Umfang zu entrichten (Teilnahmebedingungen). Eine Anmeldebestätigung und eine etwaige Bestätigung der Zimmerreservierung werden Ihnen zugesandt.

    Kathryn Greenhill: What skills will librarians need for the library of 2020? CC-BY-SA, www.flickr.com/photos/sirexkat/4476146594/

    Wednesday, September 10, 2014

    Forschungsprojekt zu bequemem Gepäcktransport mit Öffis

    "Das Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien führt derzeit mit verschiedenen Partnern (ÖBB, Post, FH OÖ, Deutsche Bahn, ...) das Projekt 'GepäckLoS' durch. Die Mitnahme von Gepäck führt sowohl bei alltäglichen Wegen als auch bei Reisen zu Problemen und persönlichen Einschränkungen. Das Projekt 'GepäckLoS' hat zum Ziel, ein System für den Gepäcktransport zu entwickeln, welches den Kofferraum des Pkw vollwertig ersetzen kann und somit die Nutzung öffentlicher oder anderer nachhaltiger Verkehrsmittel entscheidend erleichtern soll.
    Die Wünsche und Bedürfnisse der Benutzerinnen und Benutzer sind entscheidend für das Design und den Erfolg eines derartigen Systems. Dazu wurde ein Online-Fragebogen erstellt (Dauer 5-10 Minuten), zu dem ich Sie zu möglichst zahlreicher Teilnahme bitte! Gerne können Sie den Link auch an andere interessierte Personen weiterleiten. Die Ergebnisse der Befragung fließen direkt in das Projekt ein!
    Link zur Befragung: http://gepaecklos.netwiss.at".

    Quelle: Mail von Volker Benz in der Liste "Verkehrsstammtisch-Wien".


    Bushaltestelle "Abzweigung Grametschlag" (Hochneukirchen-Gschaidt). Bild: Monika Bargmann, CC-BY

    Saturday, September 06, 2014

    Grillsaucen-Resümee 2014

    Da die Grillsaison, die ja bisher auch nur durch das Vorhandensein eines Grills mit Deckel, eines Regenschirms und eines gewissen Nicht-aus-Zucker-Seins gesichert war, schon langsam zu Ende geht, möchte ich ein Grillsaucen-Resümee ziehen. Über weitere Tipps freue ich mich!

    1) Mein Langzeit-Favorit sind die Chutneys vom Biohof Lassnig-Oberbichler im Südburgenland, die ich erstmals während eines Urlaubs in der Landhofmühle im Bauernladen St. Martin an der Raab erworben und seitdem ins Herz (in den Magen) geschlossen habe. Am besten schmecken mir die Sorten "Apfel" und "grüne Tomaten", derzeit habe ich "Quitten-Kürbis" und "Pfirsich" zuhause. Zutaten z.B.: Quitten (35%), Kürbis (35%), Zwiebeln, Honig, Apfelsaft, Weinessig, Gewürze und Chili (alles bio), Steinsalz.
    Der Bauernladen ist übrigens auch für seine Grammelpogatscherl und die Auswahl an südburgenländischen Weinen (z.B. Sauvignon Blanc vom Weingut Zieger in Neuhaus am Klausenbach) empfehlenswert. Leider ist er von mir aus gesehen nicht gerade ums Eck.


    Quitten-Kürbis-Chutney vom Biohof Lassnig-Oberbichler in St. Martin an der Raab

    2) Eine neue Entdeckung ist die "Knofl Bohne"-Sauce vom Herrn Brenner in Schönberg am Kamp. Ich hab die sortenreinen Chili-Saucen unterschiedlicher Schärfegrade dieses innovativen Unternehmens bei der Bäckerin meines Vertrauens, Denise Pölzlbauer, erworben und mag sowohl die Idee als auch den Markenauftritt. Diese Sauce hab ich heute beim Spar in Neunkirchen (den ich auch empfehle, weil er Biomilch, -rahm, -joghurt und -schlagobers im Pfandglas hat) erworben, weil ich interessant finde, dass die Basis aus Bohnen gemacht ist. Das werde ich selber einmal ausprobieren, wenn ich vegane Gäste habe und eine cremige Sauce haben möchte. Die Sauce schmeckt weniger "aggressiv" nach frischem Knoblauch als ich erwartet habe, sondern eher nach gebratenem Knoblauch. Zutaten: Weiße Bohnen (60%), Sesam, Zitronensaft, Paprika, Sonnenblumenöl, Zucker, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Suave Orange Chili (1%) (alles bio - außer das Salz).

    3) Aufgegessen habe ich kürzlich das Wildzwetschken-Chutney vom Lukashof in Stainz, das ich mir auch sehr gut zu Roast Beef oder anderem kaltem Fleisch vorstellen könnte. Zutaten: Wildzwetschken (50%), Zwiebeln, Apfelsaft, Apfelessig, Rohrohrzucker, Äpfel, Wüstensalz, Gewürze, Pfeffer, Senfkörner (alles bio bis auf Zwiebel und Zucker).

    Und zum Schluss mach ich noch Werbung für meinen bevorzugten Bernerwürstel-Dealer, die Fleischerei Grasel-Giefing in Pitten nämlich. Dort werden die Frankfurter nämlich von der Chefin händisch gefüllt und umwickelt, und wenn man die fertigen aus dem Supermarkt, wo der Käse schon ins Brät eingearbeitet ist, gewohnt ist, kann man gar nicht fassen, wie gut die "echten" sind.

    Wednesday, September 03, 2014

    Präsentation des WienGeschichteWiki am 11. September :-)

    Am 11. September wird ein Projekt präsentiert, an dem ich die letzten Monate mitgearbeitet habe: das WienGeschichteWiki, ein vom Wiener Stadt- und Landesarchiv und der Wienbibliothek im Rathaus entwickeltes Online-Lexikon zu Geschichte und Kultur der Stadt Wien.

    PRESSETEXT
    Das "Wien Geschichte Wiki" ist eine georeferenzierte Wissensplattform der Stadt Wien, die das Ziel verfolgt, historisches Wissen über Wien von Expertinnen und Experten aus Stadtverwaltung und Öffentlichkeit zusammen zu führen. Grundlage des Wikis sind die mehr als 31.000 Einträge des sechsbändigen Werks "Historisches Lexikon Wien" herausgegeben von Felix Czeike [in der Urform gescannt in unserer Digitalen Bibliothek abrufbar, Anm.], das nun zu einer umfassenden digitalen Wien-Enzyklopädie ausgebaut werden soll. "Wien Geschichte Wiki" hat den Anspruch, erste Adresse in Sachen "historisches Wien-Wissen" zu sein.

    Bei der Medienpräsentation sprechen:

  • Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft: Einleitende Worte
  • Dr.in Brigitte Rigele, Direktorin des Wiener Stadt- und Landesarchivs: Entstehung des Wien Geschichte Wiki
  • Dr. Alfred Pfoser, stellvertretender Direktor der Wienbibliothek im Rathaus: Perspektiven für das Wien Geschichte Wiki
  • Dr.in Anita Eichinger, Wienbibliothek im Rathaus und Dr. Christoph Sonnlechner, Wiener Stadt- und Landesarchiv: Präsentation des Wien Geschichte Wiki
  • Ort und Zeit:
    11. September 2014, 10 Uhr, MUSA Museum Startgalerie Artothek, Felderstraße 6-8, 1010 Wien.

    Friday, August 29, 2014

    Lehrgang "Vorlesen in Theorie und Praxis"

    Sie lesen Kindern und Erwachsenen vor und manchmal beanspruchen Sie Ihre Stimme zu sehr. Für diese "Fälle" hat die Schauspielerin Hildegard Starlinger exzellente Tipps und Übungen.- Sie sind unsicher, ob dieses Bilderbuch zur Zielgruppe passt. Manchmal wünschen Sie sich zündende Ideen, mehr noch, Sie wollen irre Vorschläge, auf die sicher nur Brigitte Weninger kommt und damit bereits Kufstein wachgeküsst hat.
    Vorlesen für SeniorInnen und Menschen mit Migrationshintergrund, Vorlesen aus der Sicht der Schule ... das sind die Themen des 5-teiligen Lehrgangs "Anführungszeichen - Vorlesen in Theorie und Praxis", initiiert vom Referat für Bibliotheken und Leseförderung Salzburg, in Kooperation mit St. Virgil und Stadtbücherei Hallein. Weitere Institutionen in Salzburg sind unsere Kooperationspartner, die gern die ausgebildeten Vorleserinnen vermitteln - Salzburger Verwaltungsakademie, Salzburger Bildungswerk, Eltern-Kind-Zentrum Salzburg.
    Termine (immer Freitag): 24. Oktober; 7. November; 28. November 2014; 16 Jänner 2015 und 30. Jänner 2015. Anmeldung: anmeldung@virgil.at. - Hinweis aus Bibmail.
    Christchurch City Libraries: "Storytime at the Library" (1968), Signatur CCL-Star-525. Flickr, CC-BY-NC-ND

    Fortbildung "Berufsbild Wissenschaftliche(r) Bibliothekar(in) heute"

    Der VDB-Landesverband Bayern bietet eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Berufsbild Wissenschaftliche(r) Bibliothekar(in) heute - Anforderungen und Perspektiven" am 30. September 2014 in Frankfurt am Main an. Anmeldungen sind bis zum 15. September möglich.

    Stetige Veränderungen und neue Herausforderungen sind in der Berufswelt allgegenwärtig. Das aktuelle Positionspapier des VDB zur Qualifikation als wissenschaftliche Bibliothekarin / wissenschaftlicher Bibliothekar bildet den Hintergrund, sich mit der Zukunft unseres Berufs und dem Wandel des Berufsbilds auseinanderzusetzen. Welche Qualifikationen werden zukünftig verlangt und welche Anforderungen stellen Bibliotheksleitungen an den/die Bibliothekarin? Was bedeutet Fachreferat heute, wie lässt es sich organisieren und den veränderten Anforderungen anpassen? Neben den formalen Qualifikationen und der Einbindung in verschiedene Ausbildungs- und Qualifikationsebenen stehen Themen im Mittelpunkt, die das konkrete Aufgabenspektrum des Berufs in seiner Vielschichtigkeit und Breite näher beleuchten.
    Die Fortbildung möchte die Teilnehmer/innen über die aktuellen Entwicklungen und Anforderungen an den Beruf der/des Wissenschaftlichen Bibliothekar(in) informieren und zu einer Diskussion und einem Erfahrungsaustausch über das zukünftige Berufsbild anregen.

    Programm

  • Moderation: Dr. Rainer Plappert (UB Erlangen-Nürnberg)
  • 10:30 Uhr Begrüßung und Einführung
  • 10:40 – 11:25 Uhr Ulrike Scholle (UB Duisburg-Essen): Wissenschaftliche/r Bibliothekar/in: ein Beruf oder viele?
  • 11:25 – 12:00 Uhr Prof. Achim Oßwald (FH Köln): "Wissenschaftliche BibliothekarInnen – Qualifizierungswege und formale Anpassungsprobleme durch unterschiedliche Qualifikationsebenen"
  • 12:00 – 12:35 Uhr Dr. Achim Bonte (SLUB Dresden): Der Wissenschaftliche Dienst in der Digitalen Bibliothek. Was kommt nach dem Fachreferentensystem?
  • 12:35 – 13:35 Uhr Mittagspause
  • 13:45 – 14:20 Uhr Dr. André Schüller-Zwierlein (UB München): Multitasker-Management: Einsatzplanung im höheren Dienst
  • 14:20 – 14:55 Uhr Claudia Martin-Konle (UB Gießen): How to survive – Fachreferat in der funktionalen Einschichtigkeit
  • 14.55 – 15.30 Uhr Dr. Lambert Heller (TIB Hannover): Neue Aufgaben für Wissenschaftliche Bibliothekare. Das Beispiel Open Science Lab an der TIB Hannover
  • 15:30 Uhr Abschlussdiskussion
  • 16:00 Get-together mit Mitgliedern der Vorstände des VDB und des VDB LV Bayern zum Thema (K)ein Landesverband für Hessen?
  • Wednesday, August 27, 2014

    Grünes Archiv bei der Sommerakademie

    Die grüne Sommerakademie "Lernen für eine zukunftsfähige Gesellschaft" fand von 22. bis 24. August in Goldegg statt. Das Grüne Archiv hatte heuer erstmals einen eigenen Stand, an dem wir unsere Bestände vorstellten, Dubletten verschenkten, Materialien einwarben und vor allem mit den TeilnehmerInnen ins Gespräch kamen.

    Stand des Grünen Archivs. - Monika Bargmann, CC-BY

    Zum zweiten Mal wurde heuer eine eigene Sommerakademie für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren angeboten. "Eine Sommerakademie ist keine Schule und daher gibt es auch niemanden, der sagt, was zu lernen ist". Die dabei entstandenen Plakate und Transparente wurden spontan in den Archiv-Bestand übernommen und dokumentieren gemeinsam mit der 2013 entstandenen Zeitung, was die Kinder den Erwachsenen mitgeben wollten. Übrigens wurde bei der Sammlung von Ideen für künftige Sommerakademien der Wunsch nach einer "Kinderakademie für Erwachsene" geäußert ;-)


    Eines der Plakate von der Kinderakademie. - Monika Bargmann, CC-BY

    Monday, August 18, 2014

    Erste Person in Ansetzungsform

    Das Problem der Reihenfolge kenne ich - ich hab ja einmal mit drei Kollegen einen Artikel für "Scientometrics" verfasst, und da ich dort (vom meinem Anteil an der Arbeit her völlig zurecht) an vierter Stelle angeführt werde, firmiere ich im Science Citation Index als "et al." - so stolz wär ich gewesen ;-)
    Mich hat immer schon genervt, dass nach RAK nur der erste Herausgeber oder die erste Herausgeberin angeführt werden durften, obwohl ich immer vermutet habe, dass die erste Person der Boss ist und die zweite die Arbeit gemacht hat;-) (ich hab mich ja eh nicht immer daran gehalten, aber es gab Leute in einer anderen Bibliothek, die ich nicht nennen möchte, die mir die zweite Person herausgelöscht haben, auch bei Büchern, die ihre Bibliothek gar nicht hatte!!).

    Tuesday, July 22, 2014

    Stellenausschreibung Grüne Bildungswerkstatt Wien

    Die Grüne Bildungswerkstatt Wien sucht eine Bürokraft im Ausmaß von 17,5 Wochenstunden. Anstellungsbeginn ab 15. September 2014, befristet bis 31. März 2015, mit der Option auf eine Verlängerung.

    Arbeitsbereich:

  • Administration und Projektmanagement
  • Buchhaltung
  • Datenbank und Websitebetreuung (Typo 3)
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Ein Großteil des Arbeitsaufwandes betrifft die organisatorische Projektmitarbeit sowie administrative Büroarbeit und Buchhaltung.

    Anforderungen:

  • Erfahrung mit und Interesse an politischer Bildungsarbeit
  • organisatorische Fähigkeiten, insbesondere im Projektmanagement
  • Buchhaltungskenntnisse (Projektbuchhaltung)
  • selbstverständlicher Umgang und gute Anwendungskenntnisse mit Computer, Office-Software, Datenbank und Typo 3
  • Kommunikationsfreudigkeit und Erfahrung in der Vereinsarbeit
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Vernetzung innerhalb der Zivilgesellschaft von Vorteil
  • Eine Identifikation mit den grünen Grundwerten: ökologisch, solidarisch, feministisch, gewaltfrei, selbstbestimmt und basisdemokratisch, welche auch die Grundlage der Arbeit der GBW Wien bilden, wird vorausgesetzt.

    Da sich die Grüne Bildungswerkstatt Wien vorwiegend an Aktivistinnen und Aktivisten sowie Interessierte im Freiwilligenbereich wendet, findet der überwiegende Teil der Veranstaltungen an Abenden und Wochenenden (nicht an Sonntagen) statt, daher ist fallweise mit Samstag- und Abendarbeit zu rechnen.

    Die Entlohnung richtet sich nach dem Gehaltsschema der Grünen Bildungswerkstatt für 17,5 Wochenstunden und beträgt mindestens EUR 1221 brutto (Verwendungsgruppe II). Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und einem Motivationsschreiben richten Sie bitte elektronisch, bis spätestens 20. Juli 2014 [Frist verlängert bis 31. Juli!!] an: info.wien@gbw.at

    Saturday, July 12, 2014

    Star Trek "von allgemeinem Interesse"

    Das Finanzamt schreibt mir, dass ich die Literatur für die Diplomarbeit nicht von der Steuer absetzen könne, da sie "auch bei nicht in der Berufssparte des Steuerpflichtigen tätigen Personen von allgemeinem Interesse oder zumindest für einen fest abgrenzbaren Teil der Allgemeinheit mit höherem Bildungsgrad bestimmt" sei. Mist, ich hätte doch über den Gebrauch der Vorsilbe ge- im ersten Akt von Goethes "Faust" schreiben sollen und nicht über Star Trek...

    Thursday, July 10, 2014

    Rechtschreibfehler-Fail

    Am Dienstag flatterte ein Mail einer Website-Korrekturleserin ins Bibliotheks-Haus. An sich keine dumme Idee: Die Korrektorin wendet sich an die Website-Verantwortlichen mit zwei Fehlern, die sie auf der Seite entdeckt hat, und bietet das Korrekturlesen der gesamten Seite zu einem akzeptablen Pauschalpreis an. Mich nerven ja schlampige Websites auch. Aber... was hatte die Dame bei uns entdeckt? Die Wörter "grausamben" und "türckischen". Nur stammen die aus dem Titel eines Werkes aus dem Jahr 1684 und somit aus einer Zeit, in der die Rechtschreibung völlig anders gehandhabt wurde als heute. Der Titel wurde korrekt wiedergegeben. Fail...

    Quelle: Matthew Stibbe: Bad Language, Writing, marketing and technology, www.badlanguage.net/every-time-make-typo-errorists-win. Wo der verwandte Spruch "Every time you make a typo, the errorists win" ursprünglich herkommt, konnte ich nicht herausfinden.

    Update: Bastian Sick schreibt auf seiner Website über ein ähnliches Angebot. Der Name ist anders, der Hintergrund ("Studentin verdient sich etwas dazu") und die verwendete Software sind anscheinend ident.

    Tuesday, July 01, 2014

    Einladung: Bibliothek 2.0-Stammtisch, 29. Juli, 18.30 Uhr

    Der Wiener Bibliothek 2.0-Stammtisch dient der Vernetzung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren, die an neuen Technologien interessiert sind und diese in ihren Einrichtungen oder persönlich einsetzen möchten. Diesmal treffen wir einander in einem relativ neuen irischen Lokal mit großer Bierauswahl ;-)

    ZEIT: Dienstag, 29. Juli 2014, ab 18.30 Uhr
    ORT: Lane & Merriman's, Spitalgasse 3, 1090 Wien (nächst dem Uni-Campus). Erreichbarkeit: Straßenbahnen 5, 43, 44 Lange Gasse.

    Irish postbox, aufgenommen am 27. April 2006 in Dublin

    Anmeldung per eMail an monika.bargmann@gmail.com oder via Facebook-Event erbeten und im eigenen Interesse, da das Lokal abends sehr gut besucht ist; kurz entschlossene Gäste (ohne Platzgarantie) wie immer ebenfalls herzlich willkommen.

    Sunday, June 29, 2014

    CfP: Bibliotheken abseits / außerhalb der Bibliothek

    Der aktuelle Call for Papers von Libreas: "Es gibt unbestreitbar und gut beobachtbar einen Trend zu Bibliotheken und bibliotheksähnlichen Phänomenen, die wenig bis gar nichts mit der Institution Bibliothek zu tun haben. Subkulturen, Protestgemeinschaften aber auch einfach buchaffine Nachbarschaften, Tourismusbüros und sogar Kommunen etablieren niedrigschwellige, oft sehr stark auf spezifische Bestände orientierte Varianten der Literaturversorgung. Die Ausgabe 26 von LIBREAS möchte den Ursachen für diesen Trend nachgehen. Und der Frage, was daraus folgt, dass die etablierten Bibliotheken sich nicht nur auf der digitalen Seite, sondern auch in der analogen Welt mit Alternativen konfrontiert sehen?
    Eine ausführliche Einführung in das Thema sowie eine Reihe von möglichen Fragen zur Bearbeitung entnehmen Sie bitte der Langfassung".
    Der Einsendeschluss für Beiträge ist der 30.10.2014. Die Kontaktadresse lautet redaktion@libreas.eu.

    Alfred Diem: "110821 OffenerBücherscharank 001", Flickr, 21. August 2011, CC-BY

    Tuesday, June 24, 2014

    Fassadenkletterei

    Thursday, June 12, 2014

    Cherchez la chatte

    Wär doch gelacht, wenn auf dem einen Zentimeter zwischen Rand des Blumentopfs und Rand des Hockers nicht noch eine Katze Platz hätte...

    Social-Media-Nutzung im Büro

    Saturday, June 07, 2014

    Die grandiosen Ein-Stern-Rezensionen bei Amazon

    Ich lese mir gerade - mit einer Mischung aus Amüsement und Verzweiflung über die Menschheit - Ein-Stern-Rezensionen zu verschiedensten Büchern, die recht unbestritten zum Kanon der deutschsprachigen Literatur gehören, auf Amazon durch. Bewertungen dieser Art findet man vor allem bei den Kindle-Editionen - da dürften sich viele davon zum Download verleiten lassen, dass die "Klassiker" ja meistens schon gratis sind, und dann etwas überrascht sein ;-) Ob die Sichtweisen vielleicht nur an der fehlenden Vermittlung liegen?
    Um Euch, werte LeserInnen meines Blogs, daran teilhaben zu lassen, zitiere ich einige meiner Favoriten und lasse ich Euch raten, um welche Bücher es sich handelt:

    "Im Buch geht es nicht vorwärts, man liest und liest und hofft, dass gleich etwas kommt, schließlich liest man hier ja Anspruchsvolles und Hochgelobtes, doch es kommt nichts. Wenn [Autorname] einzige Intention war, dem Leser die Langwierigkeit und Verworrenheit dieses 'Prozesses' deutlich zu machen, dann ist ihm dies gelungen. Mehr aber auch nicht". (Quelle/Lösung)

    "Ich musste das Buch in der Schule Lesen. Das Buch ist eine Katastrophe. Mir tut wirklich jeder Schueler leid der dieses Buch lesen muss und sein Abi darüber schreiben muss. Am besten ist man liest sich eine Übersetzung ins neu Deutsche durch". (Quelle/Lösung)

    "Jetzt weiss ich wer die Vorlage war für so schlechte Sendungen wie GZSZ war. Ich habe mich durch jedes Kapitel gequält und war froh als ich durch war. Wird das 1. Buch sein das ich wegwerfe". (Quelle/Lösung)

    "Dass man eine Liebesgeschichte so in die Länge ziehen muss und dann auch noch in dieser alten Sprache mit all diesen Fremdwörtern - Schrecklich!" (Quelle/Lösung)

    Alex Proimos: "Head in Hands", Flickr, 14. Dezember 2009, CC BY-NC

    "Als erstes moechte ich einmal sagen, dass ich es sehr gut finde, dass solche Klassiker deutscher Literatur kostenlos zur Verfuegung gestellt werden. Wer jedoch dieses Buch freiwillig liest muss schonsehr interssiert sein um nicht aufzugeben. Ich habe dieses Buch als Teil des Deutschunterrichtes am Gymnasium in der zehnten Klasse gelesen und war wirklich froh damit fertig zu sein. Sehr schwierig zu lesen durch die in Briefform verfasste Geschichte, die alte Sprache und die ueberwiegend in Metaphern beschriebenen viel zu vielen Gefuehlen. Kein Lesespass". (Quelle/Lösung)

    "Ich frag mich, warum [Autorname] ein berühmter Dichter geworden ist. Die Verse sind absolut grottig, da hätte ich auch irgendetwas zeitgeschichtliches schreiben können. Ich bin wirklich enttäuscht, aber vielleicht habe ich auch einfach nicht verstanden, was [Autorname] in seiner Genialität mir sagen will. Mir liegen andere zeitgenössische Dichter/Schreiber wohl mehr. Ich habe es versucht, komme an [Autorname] aber nicht ran..." (Quelle/Lösung)

    "Dieses Buch ist die tödliche Langweile. Ich habe mich durchgequält-ehrlich! Die Geschichte ist langatmig und jedes Hölzchen und Stöckchen wird beschrieben...zudem wird [Name] als fürchterlich naiv dargestellt-so dass man sie irgendwann im Geschichtenverlauf einfach nicht mehr leiden kann". (Quelle/Lösung)

    "Die Novelistische Studie [Titel] plätschert ohne Höhepunkt dahin. Die ewig langen Beschreibungen der Umstände und Umgebungen lassen dieses Buch mehr und mehr langweilig erscheinen. (...) Das Buch kann an jeder Stelle der Erzählung zur Seite gelegt werden, ohne das sich der Leser Gedanken über den Fortgang machen würde. Spannend sind lediglich die letzten beiden Seiten. Einer Waschmaschine beim waschen zu zuschauen ist interessanter als dieses Buch!!". (Quelle/Lösung)

    "Der umständliche Schreibstil, der schwulstige, nicht wirklich gelungene Versuch Spannung aufzubauen, entspricht in gar keiner Weise meinem Geschmack. Dann lieber moderner". (Quelle/Lösung)

    "Ungeachtet der Lobeshymnen von Literaturhistorikern ist dies leider das langweiligste und belangloseste Buch, das ich seit langem gelesen habe: Mittels unzähliger, chronologisch ungeordneter (!) Fragmente schildert [Name der Figur] seine ersten Eindrücke vom harten Leben im Paris der Armen, driftet in Kindheitserinnerungen beklemmender Art ab und huldigt diversen historischen Persönlichkeiten, ohne deren Identität explizit klarzustellen". (Quelle/Lösung)

    "[Autorname] stellt sich in diesem Buch als unglaubwürdiger Romantiker dar, mehr noch als schwülstiger Kitschliebhaber und Kitschverbreiter. Doch selbst der Kitsch erscheint nicht authentisch, denn der Autor bemüht sich um eine gezwungen antiquiert wirkende Sprache, die selbst zur Zeit als das Werk entstand grauenhaft geklungen haben muss. Weder die verdeckte bzw. offene Homoerotik, noch die Liebesabenteuer des [Name der Figur], auch seine Entwicklung und seine sonstigen Abenteuer können selbst den naiven Leser glauben machen, für solche Romanfiguren gäbe es Vorbilder im richtigen Leben. Kopfgeburten, ausschließlich Geschöpfe der Fantasie [Autorname]. Keine Rosamunde Pilcher, keine Inga Lindström würde derart tief in den Topf mit Schmalz, Rührung und Klischees greifen. Eine Schande für die deutschsprachige Literatur. Liebe Leser, lest dieses Machwerk nur, wenn Euch nicht leid um einige Stunden Eurer Lebenszeit ist". (Quelle/Lösung)

    Tuesday, June 03, 2014

    "Wunderliche Ansprüche" eines Archivs

    "Verena Decker, 26, hat Erfahrungen mit wunderlichen Ansprüchen potentieller Arbeitgeber gesammelt. Für eine Stelle im höheren Archivdienst wollte das Thüringische Hauptstaatsarchiv in Weimar unbedingt ihre Handschrift begutachten. Die Studentin bemühte sich um schöne Schwünge mit dem Füller: 'Ich habe einen ganzen Tag lang nur Lebensläufe geschrieben'. 50 Zettel schrieb sie voll, am Ende lagen überall in ihrem Zimmer angefangene Lebensläufe auf dem Boden".

    Ich hätte sie ja eher Handschriften lesen lassen ;-)

    Quelle: Malte Buhse / Bernd Kramer: "Bewerberauswahl von Firmen. Ringe werfen und Kringel kritzeln". In: Der Spiegel, 4. Dezember 2013

    Was waren Eure seltsamsten Erlebnisse bei Bewerbungen? Die ganz dummen Psychofragen, auf die sowieso niemand ehrlich antwortet, sind mir im wesentlichen bisher erspart geblieben. Einmal musste ich in einer Art Rollenspiel einem fiktiven Studenten erklären, wieso er kein Buch aus dem Handapparat ausleihen darf, obwohl er es dringend braucht ;-) Und einmal wurde ich gefragt, welche Visionen ich für die Bibliothek hätte, was an sich keine schlechte Frage ist, nur ein bisschen unerwartet, wenn man sich auf eine Stelle als fünfter Zwerg von links bewirbt...

    Monday, June 02, 2014

    Mach mit in der Kinderbibliothek

    "Mach mit in der Bibliothek. Donnerstag, 5. Juni 2014, 17.00 Uhr, im Literaturhaus Mattersburg. Wir laden Dich/Euch herzlich ein. Treffpunkt für Kinder ab 10 Jahren, die gerne in unserer Bibliothek mithelfen möchten. Du hast Freude am Lesen und bist gerne von Büchern umgeben? Du möchtest die Kinderbibliothek aktiv mitgestalten, bei der Auswahl von Kinderbüchern helfen oder dich einfach nur gerne mit gleichaltrigen Lesefans treffen und über Deine Lieblingsbücher sprechen? Dann komm ins Literaturhaus Mattersburg, wir freuen uns auf Deine Ideen!" -- Quelle.

    Friday, May 23, 2014

    Akademische Freiheit

    Maturajubiläum

    Heute feiern meine SchulkollegInnen und ich unser zwanzigjähriges Maturajubiläum. Man nennt es übrigens auch das "Seit zwanzig Jahren interessiert sich kein Mensch mehr für Deine Maturanoten"-Jubiläum.

    Alfred Diem / weisserstier: "120814_Museumsdorf_A_ 012", 14. August 2012, Flickr, CC-BY [Schultafel in Schule aus Gaiselberg, Museumsdorf Niedersulz]

    Tuesday, May 13, 2014

    Supermom

    Monday, May 12, 2014

    Psst!

    Sunday, April 20, 2014

    Händewaschen nicht vergessen!


    Manchester Archives+: "'no Party will be permitted to Read the BOOKS in the REFERENCE LIBRARY whose Hands are not Clean' public notice, c.1890s (GB127.M740/2/13/1/4)". Ca. 1890, entdeckt auf Flickr. Verwendung im Blog: courtesy of Manchester Libraries, Information and Archives

    Numerical Feminization of Public Librarianship in England

    Neuerscheinung: Sterling Joseph Coleman, Jr: "'No room for her here!' The Numerical Feminization of Public Librarianship in England, 1871–1914" In: Library & Information History 30 (2014) 2, S. 90 - 109, dx.doi.org/10.1179/1758348914Z.00000000057
    Abstract: "This study will examine the extent to which the provisions of the Public Libraries Acts of 1850 and 1855, the overcrowding of traditional female professions and the Langham Place Circle served as the social, economic, and ideological catalysts which started the numerical feminization of English public librarianship during the long nineteenth century. It will explore how English lower-middle-class and upper-working-class women came to view public librarianship both as a socially respectable profession to enter and as a profession suitable for their sex".

    Wednesday, April 09, 2014

    M. im Bitstrips-Fieber

    Ich spiele gerade viel zu gerne mit Bitstrips herum... Hier zwei meiner Produktionen ;-)

    Librarian argot

    A librarian's stare

    Saturday, March 29, 2014

    Ein bisschen was zum Tanzen und Mitsingen :-)

    Meine burgenlandkroatische Herkunft (über meine Großmutter väterlicherseits) hat leider in meinem Leben keine große Rolle gespielt, so haben meine Schwester und ich zum Beispiel nie Burgenlandkroatisch gelernt, wohl auch weil der Rest der Verwandtschaft davon nix verstanden hätte, aber bei dieser "Hymne des Krowodnrock" von Bruji geht mir schon ein bissi das Herz auf ;-)

    Friday, March 28, 2014

    Was trägt die Bibliothekarin unter der Strickjacke?

    "The average librarian's cardigan conceals two pencils, one flask & one emergency kitten" --- Fake Library Stats auf Twitter

    Moira Clunie: day 281: librarian camouflage, Flickr, 7. Oktober 2008, CC-BY-NC-SA

    Von den Schwierigkeiten des Formulars

    Ich hab so ein bisschen geschaut, wer in meiner Umgebung die Petition für den Hypo-Untersuchungsausschuss unterschrieben hat. Und da kommen die Korrekturleserin und die bibliothekarische Daten-in-Form-Bringerin bei mir durch: Ich musste nämlich schmunzeln, wieviele Leute es nicht schaffen, dieses simple Formular richtig auszufüllen.

    Nachname und Vorname vertauscht, bei Titel "Herr" oder "Frau" ausgefüllt (ok, vielleicht dachten die, es ist ein Pflichtfeld), bei "Ort" die Straße reingeschrieben ;-) Dabei sollte ein Formular eigentlich eine Hilfe sein... Vielleicht waren die Leute aber einfach auch nur genervt, weil der Server des Parlaments ob des Ansturms so lange darnieder lag ;-)

    Ich kenn das auch von dem Formular, das man bei uns ausfüllen muss, um einen Bibliotheksausweis zu bekommen. Zuerst hatten wir nur "Adresse" stehen, da vergaßen viele Benutzer_innen (immer nur die die Wiener_innen) Postleitzahl und Ort. Jetzt haben wir das geändert auf "Adresse, Postleitzahl, Ort", das hilft aber auch nur bedingt. Schmunzeln muss ich auch immer bei den Leuten, die ihre Angaben bei unserem zweispaltigen Formular nicht in die rechte, vollkommen leere, offensichtlich dafür gedachte Spalte schreiben, sondern in die linke Spalte dazuquetschen. Manche beschweren sich dann sogar noch, dass zuwenig Platz ist *headdesk*

    Saturday, March 15, 2014

    Lehrgang "Wirtschaft ist politisch!" ab 11. April

    Die Grüne Bildungswerkstatt bietet einen Lehrgang "Wirtschaft ist politisch! Geht's der Wirtschaft gut, geht's uns allen gut??" für alle an Wirtschaft und Politik Interessierten, auch ohne Vorkenntnisse, an.

    Ort und Zeit: Jedes der drei Module beinhaltet eine Abendeinheit am Freitag (17-21 Uhr) und eine ganztägige Einheit am Samstag (9-17 Uhr). Modul 1: 11. und 12. April 2014. Modul 2: 16. und 17. Mai 2014. Modul 3: 13. und 14. Juni 2014. Dieser Lehrgang findet im Grünen Haus (Lindengasse 40, 1070 Wien) statt.

    Inhalt: Die Art und Weise wie Wirtschaft funktioniert, ist nicht naturgegeben sondern von Menschen gemacht und durch Menschen veränderbar. Was Banken tun dürfen, wer unter welchen Bedingungen Produkte und Dienstleistungen herstellt oder wer welchen Teil des gemeinsam erwirtschafteten Kuchens erhält - all das wird politisch entschieden. Der Lehrgang öffnet die Blackbox "Wirtschaft" und vermittelt Wissen und Verständnis über die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Wir gehen vom Erfahrungswissen der TeilnehmerInnen aus und setzen keine speziellen Vorkenntnisse voraus. Wir machen Mut, sich einzumischen, Alternativen anzudenken und umzusetzen - denn es geht um unser aller Lebensgrundlagen. Politisch handeln heißt daher wesentlich Wirtschaft gestalten. Denn wenn wir uns nicht für Wirtschaft interessieren, dann entscheiden andere für uns.

    Lehrgangsleitung: Alexandra Strickner (Attac) und Markus Hafner-Auinger (GBW)

    Kosten: Die Teilnahmegebühren für den gesamten Lehrgang betragen 100 Euro und beinhalten alle Arbeitsmaterialien vor Ort sowie die Verpflegung. Anmeldung online.

    LendingMemo / Simon Cunningham: Wall Street, Flickr, 3. Jänner 2014, CC-BY

    Modul 1 (11. und 12. April 2014): Let's Make Money: Einblicke in die Eurokrise.
    2008 führt die US-Immobilienkrise zum Finanzcrash. Weltweit retten Staaten Banken mit dem Geld der SteuerzahlerInnen, um die Weltwirtschaft vor dem Totalkollaps zu retten. Die Folge: die Staatsschulden steigen massiv an. So wird aus der Finanzkrise v.a. in Europa eine Staatsschuldenkrise, als deren Ursache jedoch bald überbordende Ausgaben für den Sozialstaat benannt werden. Massive Kürzungsprogramme werden verordnet und Schuldenbremsen eingeführt. Für Bildung, Gesundheit, Pensionen oder gute Löhne, ist immer weniger Geld da, für Banken gilt das nicht. Für Österreich könnte dies nicht aktueller sein, wie etwa das Hypo-Alpe-Adria Desaster zeigt.
    Gäste: Karin Küblböck (ÖFSE), Martin Margulies, Wirtschaftssprecher und Ltg. Abgeordneter Grüne Wien

    Modul 2 (16. und 17. Mai 2014): Climate Crimes – Der Kampf um Energiewende und Ressourcen
    Die natürlichen Vorkommen von Erdöl und anderen fossilen Energieträgern neigen sich dem Ende. "Peak Everything" bedeutet aber nicht, dass sich unser Energiesystem von selbst verändern wird. Der Zugang zu den letzten vorhandenen fossilen Reserven steht bereits seit längerem im Fokus geopolitischer und militärischer Interessen. Der Aufbau eines zukunftsfähigen Energiesystems bringt ebenfalls Konflikte um politischen und ökonomischen Einfluss mit sich. Aus ökologischen und nicht zuletzt aus demokratie- und verteilungspolitischen Gründen ist eine sozial gerechte Grüne Energiewende unumgänglich. Bleibt zu klären, wie diese Energiewende ermöglicht werden kann und welche Interessensgruppen sie zu verhindern versuchen.
    Gäste: Rene Schindler (ProGe), Christiane Brunner, Grüne NR-Abg. und Energiesprecherin

    Modul 3 (13. und 14. Juni 2014): Inequality for all – Ungleichheit für alle!
    Unsere Gesellschaften werden immer reicher. Trotz des steigenden Gesamtwohlstands sind immer mehr Menschen von Armut betroffen. Das trifft nicht nur Arbeitslose sondern auch neue Selbständige, LeiharbeiterInnen oder Teilzeitbeschäftigte. Ihre Einkommen sind zu gering, um damit bis zum Ende des Monats durchzukommen. Auf der anderen Seite gibt es eine zunehmende Konzentration von Vermögen. Allein in Österreich besitzen 5% der Menschen mehr als die Hälfte des Vermögens. Anstatt in dieser Situation Vermögende zu besteuern und für eine bessere Verteilung zu sorgen, soll beim Staat gespart werden, Löhne und Pensionen weitergekürzt werden. Das sei notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird gesagt.
    Gäste: Christoph Sykora (GPA-djp), Birgit Hebein, Grüne Gemeinderätin und Sozialsprecherin.

    Friday, March 14, 2014

    Tweet zur Tieranatomie ;-)

    Staatsarchiv Hamburg: Urkunden-Crowdsourcing

    "1919/1920 erwarb das Staatsarchiv Hamburg neben ca. 40.000 Siegeln und einer dazugehörigen Fachbibliothek Urkunden und Wappenbriefe von den Erben des Hamburger Kaufmanns Paul Trummer. Die Sammlung, deren Schwerpunkt auf den Siegeln liegt, entstand Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts. Da das Interesse Paul Trummers beim käuflichen Erwerb den Siegeln galt, fehlt der Urkundensammlung eine innere Systematik. Die Urkunden stammen aus ganz Deutschland und aus weiten Teilen Europas; u.a. aus England, Spanien, Frankreich, Russland und den Niederlanden. Auch Papsturkunden werden in der Sammlung aufbewahrt. Bereits beim Erwerb der Urkunden durch das Staatsarchiv Hamburg waren sich die Archivare im Klaren, dass den Urkunden der Zusammenhang zu den Beständen des Staatsarchivs fehlt; die Stadt Hamburg hatte allerdings ein testamentarisch verfügtes Vorkaufsrecht und die Urkunden sollten bei den Siegeln der Siegelsammlung bleiben. Die Urkunden blieben ein Fremdkörper im Staatsarchiv Hamburg: Bis heute steht die Erschließung der Urkunden aus, der Forschung sind die Urkunden kaum bekannt.


    Staatsarchiv Hamburg: "trummer0151", 28. Februar 2014, Flickr, CC-BY-SA

    Das Staatsarchiv Hamburg möchte nun in einem Crowdsourcing-Projekt die Provenienz der Urkunden klären und stellt Arbeitsdigitalisate der Urkunden auf Flickr (www.flickr.com/photos/staatsarchiv_hamburg) zur Verfügung. Interessierte sind eingeladen, mit Hilfe der Kommentarfunktion Angaben zu den Urkunden beizusteuern, die sie zu identifizieren helfen. Vorbehaltlich der Klärung rechtlicher Voraussetzungen wird eine Rückführung auf der Grundlage des Provenienzprinzips in Betracht gezogen. Der Sammlungszusammenhang bliebe durch das Staatsarchiv Hamburg dokumentiert.
    In einer ersten Phase wurden zunächst 150 Urkunden digitalisiert und online gestellt, die Online-Stellung der übrigen Urkunden ist geplant".

    Quelle: Mail von Christine Axer, Staatsarchiv Hamburg, an die Archivliste. Siehe auch Website.

    John Rylands Library: Photographieren erwünscht

    Letzte Woche war ich in Manchester bei der i2c2-Konferenz (dazu später mehr). Dabei habe ich auch die historische John Rylands Library besucht. Die Bibliothek wurde von Enriqueta Rylands zum Gedenken an ihren Mann John Rylands gestiftet und nach zehnjähriger Bauzeit am 1. Jänner 1900 eröffnet. Seit 1972 gehört die Bibliothek zur Universität Manchester, dort sind die Sondersammlungen der Universitätsbibliothek untergebracht.

    Monika Bargmann: John Rylands Library, 8. März 2014, CC-BY-SA

    Was mir dort - abgesehen vom freien Eintritt zu den Ausstellungen und zum historischen Lesesaal - positiv aufgefallen ist: Beim Eingang stand ein Schild, auf dem das Photographieren ausdrücklich erlaubt wurde und zusätzlich eingeladen wurde, die Photos in der Flickr-Gruppe der Bibliothek zu teilen. Leider hat meine kleine Kamera nicht ausgereicht, um wirklich schöne Bilder vom gesamten Lesesaal zu machen, also habe ich dann doch den "souvenir guide" gekauft (gut, das hätte ich auf jeden Fall). Und leider hab ich im ansonsten gut ausgestatteten Shop weder ein Poster noch eine größere Postkarte mit dem Lesesaal drauf entdeckt. Ich habe mich jedenfalls schon oft in Museen geärgert, wo das Photographieren - auch ohne Blitz! - verboten ist, aber es dann auch von den bekannteren Bildern keine Postkarten gibt. Ich wäre gern bereit, für schöne Reproduktionen zu bezahlen. Aber vielleicht ist da der Aufwand zu groß und der Ertrag zu gering?

    Thursday, March 13, 2014

    Vom Fichteneichen ;-)

    Förster Franz war früher im Eichamt tätig. Heute normt er alle Bäume. Waldbesitzer können ihn zum Fichten eichen buchen.

    — Textchaot (@textchaot), Twitter, 13. März 2014

    Wednesday, March 12, 2014

    Ausstellung: Wie das Lesen zum Buch wird

    Die Ausstellung "DAS BUCH. Wie das Lesen zum Buch wird – eine Literaturausstellung zwischen zwei Buchdeckeln" wird am Donnerstag, dem 13. März 2014 um 19 Uhr in der Fachbereichsbibliothek Bildungswissenschaft, Sprachwissenschaft und Vergleichende Literaturwissenschaft eröffnet.
    Museen und Bücher haben vieles gemeinsam. Beide bewahren Vergangenes, beide dienen als Quelle des Wissens. Aber kann ein Buch auch ein Museum, und ein Museum ein Buch sein? Diese Frage hat eine Gruppe Studierender der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft wörtlich genommen. Im Rahmen eines Projekts des Konversatoriums "Literatur und Museum" unter der Leitung von Dr. Christine Ivanovic haben sie im vergangenen Wintersemester ein Buch erstellt, das zugleich ein Literaturmuseum ist. Man kann es an einem beliebigen Ort aufschlagen oder der Reihe nach durchblättern und durchstreifen wie auf einem Rundgang durch ein Museum, bei dem man da und dort stehen bleibt – und schaut und liest. Man kann aber noch mehr tun.

    DAS BUCH lädt die BesucherInnen/LeserInnen ausdrücklich zur Interaktion ein. Als "lebendes Objekt" für Lesende soll es von den Besuchern in die Hand genommen und weiterentwickelt werden, so dass am Ende der Ausstellung ein anderes BUCH stehen wird als zu Beginn. DAS BUCH ist vom 14. März bis zum 12. Juni 2014 während der regulären Öffnungszeiten allen Interessierten zugänglich.
    Quelle: UB Wien

    Friday, March 07, 2014

    Kinderbücher und politische Bildung - Hochgatterer und Nöstlinger im Gespräch

    Die Grüne Bildungswerkstatt, das Renner-Institut, die Politische Akademie der ÖVP und die Büchereien Wien laden ein zu: Kinderbücher und politische Bildung - Paulus Hochgatterer, Kinderpsychiater, im Gespräch mit Christine Nöstlinger, Schriftstellerin.
    Termin: Mittwoch, 26. März 2014, 19.00 Uhr. Ort: Hauptbücherei Wien, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien.

    Harry Potters Kampf gegen rassistische Zauberer, Pippi Langstrumpfs Aufstand gegen frühkindliche Disziplinierung, Karl Mays Erlebnisse des guten Weißen und seiner zivilisierenden Aufgabe im Wilden Westen und im rauen Osten – immer erzählen Kinderbücher auch über Politik und die Ohnmacht der kleinen Leute. Mit Geschichten geht Geschichte und politische Bildung einher – bewusst oder unbewusst. Paulus Hochgatterer diskutiert mit Christine Nöstlinger die Bedeutung von Kinderbüchern für politische Bildung, die Rolle von Political Correctness und den Umgang mit Widersprüchen.

    Paulus Hochgatterer, geboren 1961 in Amstetten/Niederösterreich, lebt als Schriftsteller und Kinderpsychiater in Wien. Diverse Preise und Auszeichnungen, u. a. Literaturpreis der Europäischen Union (2009), Österreichischer Kunstpreis (2010). Zuletzt erschien 2012 Katzen, Körper, Krieg der Knöpfe. Eine Poetik der Kindheit (Zsolnay).
    Christine Nöstlinger, geboren 1936 in Wien, lebt als freie Schriftstellerin in Wien und im Waldviertel. Sie schreibt für Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Ihr Werk wurde international vielfach ausgezeichnet, sie erhielt den Andersen Award und war die erste Trägerin des Astrid-Lindgren-Preises. 2011 erhielt sie den CORINE Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für ihr Lebenswerk, 2012 den Bruno-Kreisky-Preis für ihr publizistisches Gesamtwerk. Ihre Bücher wirkten stets sowohl polarisierend als auch inhaltlich und sprachlich prägend. Generationen von LeserInnen hat sie mit ihren Büchern bereichert, erfreut, hat sie nachdenklich und mutiger gemacht – eine Kunst, die sie ungebrochen beherrscht.

    Friday, February 28, 2014

    Büchereien ressortmäßig nun bei Bundeskanzleramt

    Gerald Leitner, der Geschäftsführer des Büchereiverbandes, informierte in Bibmail:
    "Mit In-Kraft-Treten des Bundesministeriengesetzes am 1. März 2014 wechseln die Kunstsektion und die Kultursektion(und damit auch die Öffentlichen Bibliotheken) in die Zuständigkeit des Bundeskanzleramts.
    Die Sektion V des BMUKK (Kunstsektion) wird als Sektion II – Kunst in das Bundeskanzleramt eingegliedert. Web: www.kunstkultur.bka.gv.at/kunst (erreichbar ab 1. März 2014)
    Die Sektion IV des BMUKK (Kultursektion) wird zur Sektion VI – Kultur des Bundeskanzleramts. Hier ist das Referat für Öffentliche Büchereien angesiedelt. Web: www.kunstkultur.bka.gv.at/kultur (erreichbar ab 1. März 2014)".

    Nicolas Nova: "404 not found", 9. Oktober 2010, Flickr, CC-BY-NC

    Ich frage mich, wieviele Informationen bei jeder Regierungsbildung verloren gehen, weil die Ressorts verschoben, die Ministerien umbenannt und die Websites komplett neu gestaltet werden. Die Links funktionieren nicht mehr, die alten URLs leiten irgendwann nicht mehr um, Texte von den Vorgängerinnen sind plötzlich pfui...

    Thursday, February 27, 2014

    Verlinkung von Einheitssachtitel zu GND in ACC01 möglich

    Ich glaub, der Titel dieses Posts hat Chancen auf den "bibliothekarischsten Titel aller Zeiten" hierblogs ;-) Zitat aus der Verbundliste: "Ein langgehegter Wunsch geht nun in Erfüllung. Ab März wird es möglich sein die Einheitssachtitel von Werken der Musik (EST) im bibliografischen Datensatz der ACC01 mit der GND zu verlinken und damit sämtliche Verweisungsformen, Besetzungs-, Gattungs-, und sonstige Informationen mit suchbar zu machen. Um diese neue Möglichkeit der Musikalienbearbeitung vorzustellen und die damit verbundenen Workflows zu diskutieren, findet im März eine Informationsveranstaltung für alle im Verbund tätigen MusikalienerschließerInnen (FormalerschließerInnen) statt.

    Zeit: Mittwoch, 12. März 2014, 11-16 Uhr
    Ort: OBVSG, 1020 Wien, Raimundgasse 1/3, Vortragssaal
    Präsentation: Josef Labner
    Bitte geben Sie bis zum 7.3. per mail an staudinger (at)mdw.ac.at bekannt, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen wollen".

    Ich bin davon ja nicht im geringsten betroffen, es klingt aber wichtig. Ich erinnere mich auch gerne daran, wie mein Kollege aus der Musiksammlung bei unserer Aleph-Schulung erzählt hat, wie diese Einheitssachtitel bei Musikwerken angesetzt werden. Das ist ganz und gar keine triviale Angelegenheit und war spannend anzuhören - was ich nicht geglaubt hätte, hätte mir das vorher jemand prophezeit ;-)

    Saturday, February 22, 2014

    eBook oder Buch: Was ist umweltfreundlicher?

    Neulich kam in einem Gespräch die Rede auf die Frage, ob gedruckte oder elektronische Bücher umweltfreundlicher seien. Spontan habe ich gesagt "gebrauchte gedruckte Bücher". Jetzt hab ich da nachrecherchiert und anscheinend liege ich da nicht ganz falsch. Hier einige Artikel zu diesem Thema. Interessanterweise wird häufig die Bücherei als umweltschonende Alternative erwähnt :-)
    Die Frage ist aber nicht leicht und eindeutig zu beantworten, da gibt es ja wirklich viele Faktoren zu berücksichtigen: Abbau der Rohstoffe für die elektronischen Geräte; Wasserverbrauch bei der Papiererzeugung; Umweltschädlichkeit der Druckerschwärze; Transport; Langlebigkeit und Wiederverwertbarkeit der Geräte...

    Felix Ehrenfried: "Frage der Woche: E-Book oder Papierbuch - was ist umweltfreundlicher?" (Wirtschaftswoche): "Ein E-Bookreader zum Schutz der Umwelt rentiert sich meist nur für Vielleser. Wer es ganz nachhaltig will, nutzt die öffentliche Bibliothek mit Anfahrt via Fahrrad. Umweltfreundlicher gehts nicht".

    Cliff Weathers: "8 Products You Should Think Twice About Before Buying New" (AlterNet): "E-books may be a greener — and often less expensive — option to buying paper books, but buying those paper books used is even less expensive and probably better for the environment".

    Leo and Lucy: "Are ebooks greener than paper books?" (NY Times) // Joe Hutsko: "Are E-Readers Greener Than Books?" (NY Times): "Casey Harrell, an international campaign coordinator for Greenpeace, which monitors the environmental impact of consumer electronics, said e-readers remain something of an unknown variable. (...) Mr. Harrell suggested another option for those concerned about the environmental footprint of books: 'There's always the public library,' he said".

    Richard Maxwell / Toby Miller: "Don't Be Misled about Paper Versus Electronic Books Debating paper vs electronic reading ignores problems that affect everyone" (Psychology Today): "In the UK, government cuts have forced restricted hours and closures of libraries, leading to spirited resistance movements by citizens opposed to the loss of public culture.7 If privatization wins out, you might find a toll booth or a demolition crew at the door of your local library. Along with fighting to save our environment, we must recognize that what and how we read is best understood in social rather than market terms".

    Green Press Initiative: Environmental Impacts of E-Books

    Die Umweltberatung: "Papierverbrauch steigt weiter an": "Die papierlose Zukunft durch digitale Medien war nur eine kurzfristige Illusion".

    Umweltbundesamt: "Umweltauswirkungen der Papier- und Zellstoffindustrie": "Die Papierindustrie zählt zu den fünf energieintensivsten Branchen in Deutschland".


    Die folgenden Artikel bzw. Sendungen beziehen sich alle auf Aussagen des Ökoinstituts Freiburg. Link zur Studie "E-Book-Reader. Entwicklung der Vergabekriterien für ein klimaschutzbezogenes Umweltzeichen" und zur Presseaussendung dazu aus dem Jahr 2011.

    Alexander Dallmus: "Wie umweltfreundlich sind E-Books?" (Bayern 1): "Unterm Strich gilt: Wer mehr als zehn Bücher pro Jahr liest, kann sich mit grünem Gewissen einen E-Book-Reader kaufen. Damit schlägt er die Ökobilanz der gedruckten Bücher deutlich. Je länger der Reader im Einsatz ist und desto mehr Bücher darauf geladen sind, desto besser für die Umweltbilanz. (...) Wer aber lieber ein richtiges Buch in der Hand hat und sich gar nicht mit E-Book-Readern anfreunden kann, kann trotzdem ökologisch punkten: Das Leihen von Büchern in Bibliotheken ist umweltmäßig unschlagbar!"

    Andreas Manhart: "Sind E-Books umweltfreundlicher als Papier?" (Handelsblatt): "Wer dann neben Büchern auch noch Zeitungen auf seinem E-Book-Reader liest, schützt Klima und Wälder nachhaltig".

    Dominik Bartoschek: "Das Öko-Duell für alle Leseratten" (SWR): "Wer mehr als zehn Bücher im Jahr liest, ist mit dem E-Book-Reader auf der ökologisch korrekten Seite. Voraussetzung ist allerdings, dass das Gerät länger als drei Jahre hält. In diesem Zeitraum spart der E-Book-Leser so viel Papier, Energie und Treibhausgase ein, dass die Ökobilanz des vergleichbaren Stapels gedruckter Bücher wesentlich schlechter ausfallen würde".

    Wednesday, February 19, 2014

    Unfallfreies Essen

    Dass auf meiner Packung Putenspieße wahrscheinlich nicht ohne Grund "Produkt enthält Holzspieß, dieser ist nicht zum Verzehr geeignet" steht, stimmt mich nicht gerade hoffnungsfroh, was die Zukunft der Menschheit betrifft.

    David Tan: "Skewers", 30. September 2013, Flickr, CC-BY-NC-ND

    Im Dienste der Forschung

    Ich lese gerade zu meinem Vergnügen das populärwissenschaftliche Buch "Bonk: The Curious Coupling Of Sex And Science" von Mary Roach. Ja, es geht um Sex, aber eben aus einem wissenschaftshistorischen Blickwinkel. Roach beschreibt auf sehr unterhaltsame Art, wie SexualforscherInnen im Laufe der Jahrhunderte zu ihren Erkenntnissen kamen. Angesichts so mancher gruselig klingender Experimente kann man wirklich nur froh sein, dass so vergleichsweise harmlose Verfahren wie Ultraschall und Röntgen erfunden wurden... Überraschend war für mich auch, wie lange es dauerte, bis WissenschaftlerInnen halbwegs wussten, was sich bei dieser alltäglichen und für den Fortbestand der Menschheit nicht unwesentlichen Aktivität eigentlich im menschlichen Körper abspielt. Ganz genau weiß man es anscheinend eh immer noch nicht ;-) Das liegt laut Roach auch daran, dass Forschungsmittel nur schwierig aufgestellt werden konnten, unter anderem, weil viele immer das Gefühl haben, "that people study sex because they are perverts". Faszinierend ist auch die Vielzahl der Patente für Gerätschaften, die bei verschiedensten (vermeintlichen) Problemen helfen sollen - z.B. die wenig eindeutig formulierte "Appliance for assisting anatomical organs", der "Therapeutic Apparatus for relieving sexual frustrations in women without sex partners" oder der "Decorative Penile Wrap", mit dem das beste Stück als Geist verkleidet werden kann.

    Quelle: Das interessante Blatt, 18. Februar 1926, via ANNO. Der Hinweis auf eine andere Annonce auf dieser Seite kommt von Seinerzeitung.


    Roach schildert auch, wie sie zu ihren Informationen kommt, und dabei ist auch eine witzige Gegebenheit in einer Bibliothek: "Last summer, I was in a medical school library xeroxing a journal article called 'Vacuum Cleaner Use in Autoerotic Death' when the paper jammed. I could not bring myself to ask the copy room attendant to help me, but quietly moved over to the adjacent machine and began again" ;-)

    Friday, February 14, 2014

    Winterliche Buchnutzung

    "This winter 64% of librarians have used a library book to remove snow from their car"

    Fake Library Stats (@FakeLibStats) February 5, 2014

    Leslie Jones: "Snow covered cars, Boston", 18. Februar 1952. Boston Public Library, Leslie Jones Collection, Flickr, CC-BY-NC-ND
    Also, für dieses Auto tät man definitiv ein Hardcover brauchen... Und mit welchem Buch bekommt man die Vignette runter?

    Thursday, February 13, 2014

    Über junge LeserInnen ;-)

    Kolumne "Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren" wird fortgesetzt :-)

    Seit 2012 habe ich eine Kolumne in der Zeitschrift "Büchereiperspektiven", die vom Büchereiverband Österreich herausgegeben wird. "Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren" beschäftigt sich mit der Darstellung von Bibliotheken, Bibliothekarinnen und Bibliothekaren in Belletristik und Film/Fernsehen. Mich freut sehr, dass die Kolumne im heurigen Jahr fortgesetzt wird. Bisher hat sich jede Kolumne mit einem bestimmten literarischen oder filmischen Genre befasst, aber für heuer wollen wir das neu ausrichten. Ideen oder Wünsche?

    Ausgabe 4/2013 der Büchereiperspektiven. Die Zeitschrift hat im Jahr 2012 ein ganz neues Layout bekommen, Gelungener Relaunch, finde ich.

    Hier die bisher erschienenen Kolumnen zum Nachlesen:

    • Film und Fernsehen: 4/2013 (Science Fiction, S. 45), 3/2013 (Krimiserien, S. 53), 2/2013 (Horror, S. 65), 1/2013 (Komödien, S. 59).
    • Belletristik: 4/2012 (Krimis, S. 59), 3/2012 (Comics, S. 57), 2/2012 (Horror, S. 71), 1/2012 (Liebesromane, S. 53).

    P.S. Ich möchte noch lobend erwähnen, dass der BVÖ doch tatsächlich seine Autorinnen und Autoren bezahlt. Das ist für mich - abgesehen von einem Artikel in "Buch & Bibliothek" - ungewohnt. Bei Menschen, die einen fixen Job haben und die Texte in ihrer Dienstzeit schreiben, finde ich das ja auch in Ordnung, aber als Mitglied einer Zeitschriftenredaktion würde ich manchen prekär beschäftigten KollegInnen schon gerne etwas bezahlen können...

    Tuesday, February 11, 2014

    Buchpräsentation: Die Verben des Altalbanischen

    Das Buch "Die Verben des Altalbanischen" wird am 6. März 2014 um 19 Uhr in der Fachbereichsbibliothek Bildungswissenschaft, Sprachwissenschaft und Vergleichende Literaturwissenschaft präsentiert. Die Autoren Stefan Schumacher und Joachim Matzinger legen mit dem Band ein Grundlagenwerk vor, das eine seit Jahrzehnten bestehende Forschungslücke füllt.
    Das Albanische ist sowohl für die Historische als auch für die Allgemeine Sprachwissenschaft ein sehr interessantes Studienobjekt. Umso bedauerlicher ist es, dass diese Sprache meist wenig beachtet wird und dass ihre ältesten Quellen, umfangreiche Werke aus der Zeit vom 16.–18. Jh., von der Forschung meist ignoriert werden. Das Buch soll dazu beitragen, diesen Missstand zu beheben. Die beiden Autoren haben in einem mehrjährigen FWF-Projekt sämtliche Verbalformen aus den Quellen des Altalbanischen exzerpiert, analysiert und in Wörterbuchform geordnet. Neben dem Wörterbuch enthält das Werk noch umfangreiche Kapitel zum Verbalsystem des Altalbanischen und zu dessen Vorgeschichte und zur Etymologie ausgewählter Verben.
    Nicht zuletzt wird mit diesem Buch auch eine alte Wiener Forschungstradition wieder aufgenommen: An der Universität Wien wirkte ab 1912 als Bibliothekar und Albanologe der Gelehrte Norbert Jokl, der 1938 als Jude seines Dienstes enthoben wurde und 1942 bei der Deportation in das Vernichtungslager Maly Trostinec unter ungeklärten Umständen ums Leben kam.

    Quelle: Einladung.

    Schumacher, Stefan / Matzinger, Joachim: Die Verben des Altalbanischen. Belegwörterbuch, Vorgeschichte und Etymologie. Harrassowitz 2014 (Albanische Forschungen 33), ISBN 978-3-447-06448-4. - Photo: Verlag

    Monday, February 10, 2014

    Wertvolle Archivbestände in Bosnien zerstört bzw. beschädigt

    Aus der Mailingliste des International Council on Archives:

    "During the demonstrations that took place in Sarajevo on February 6th 2014, the building of the Presidency of Bosnia and Herzegovina was damaged. Great damage was especially suffered by the Archive of Bosnia and Herzegovina which is located there since its inception in 1947. Windows were broken and destroyed as well as the inventory that is used for daily operations. The real tragedy was caused when the fire spread to room of the Depot 1 which holds the oldest and most important archival material - from the Ottoman period to the end of World War II.
    Funds that were spared by the flames were doused with water, so the true extent of this tragedy will be known in the following days.
    Part of the archival material that is located in the basement of the Presidency of BiH was also destroyed during the attempts of firefighters of Sarajevo to extinguish the flames, other Depots of Archive of B&H are held in the basement. While putting the fire out a large amount of water penetrated into the basement.
    After a precise estimation of the damage, activities will follow to renew materials as much as possible , conserve and physical protect. We in Bosnia and Herzegovina, from all the archives, are organizing to help.
    We hope that the International Council on Archives express understanding and solidarity with the archivists of Bosnia and Herzegovina who care about cultural and historical treasures of B&H that is an important part of the overall World Heritage Site".

    Mehr dazu:

    Wednesday, February 05, 2014

    Pilotprojekt zur Finanzierung von Open Access in Österreich

    Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) berichtet heute in seinem Newsletter:

    "In enger Zusammenarbeit zwischen der Kooperation E-Medien (KEMÖ), der Österreichischen Zentralbibliothek für Physik und dem FWF ist es gelungen, mit dem renommierten Wissenschaftsverlag Institute of Physics (IOP) eine Vereinbarung über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) zu schließen.
    Das Abkommen ist weltweit eines der ersten seiner Art und hat folgende Eckpunkte:

    • Fachartikel, die aus FWF-Projekten hervorgehen und in Subskriptionszeitschriften von IOP erscheinen, können auf Wunsch der AutorInnen Open Access gestellt werden. Die Kosten für Open Access übernimmt der FWF.
    • Die Kosten für Open Access, die dem FWF entstehen, werden den österreichischen Forschungsstätten von den Subskriptionspreisen für Fachzeitschriften von IOP abgezogen.

    Das Wegweisende der Vereinbarung ist, dass Resultate österreichischer Forschung frei zugänglich werden, ohne dass dadurch für das österreichische Wissenschaftssystem Mehrkosten entstehen. Setzen sich solche oder ähnliche Modelle durch, bietet es den Verlagen, den Forschungsinstitutionen und den Fördergebern die Möglichkeit, das jetzt noch vorherrschende Subskriptionsmodell schrittweise auf Open Access umzustellen".

    Mehr dazu in einer Information des FWF und in der gemeinsamen Presseaussendung "New open access funding pilot for Austria". - Informationen zur Open Access-Policy bei FWF-Projekten.

    Sunday, February 02, 2014

    Saturday, February 01, 2014

    Was in der Bibliothek fehlt: mehrsprachige Garderobekastln

    Ich blättere gerade zu meinem Vergnügen durch die Seite http://notalwaysright.com/, "a website that tells the other side of the story by collecting memorable and often hilarious tales from employees that prove, 'The customer is not always right'". Auch in Bibliotheken erleben wir ja immer wieder Szenen, wo uns das Verhalten von BenutzerInnen sprachlos zurücklässt - und sei es nur, weil man das, was man gerne sagen würde, nicht sagen darf ;-) (*) Zum Beispiel in diesem Fall, den die Büchereien Wien auf ihrer Facebook-Seite beschreiben:

    "Wir möchten nur zu bedenken geben, dass die Lesung für Kinder ab ca. 8 Jahren ist, Ihr Sohn ist ja erst 3 Jahre alt."
    "WOLLEN SIE SAGEN, ER IST EIN IDIOT!?"

    Ihr Sohn doch nicht.

    Valley Library: Lockers and Stacks, Flickr, 3. Mai 2007, CC-BY-NC-SA

    Mich erinnert das an ein unvergessliches Erlebnis... Ein langjähriger, regelmäßiger Benutzer beschwert sich, dass sein Garderobekastl nicht funktioniert. Gut, das kommt wirklich öfters vor - ich bin schon Expertin im Herauskriegen steckengebliebener Münzen. Ich hantiere also mit meiner Schere eine Zeitlang höchstprofessionell herum, und was fällt heraus? Zwei Ein-Euro-Münzen - statt dem erforderlichen Zwei-Euro-Stück. Ich kläre höflich den Irrtum auf. Der Benutzer beschwert sich lautstark, dass er das ja nicht wissen kann (eh nicht, er hat es ja nur seit mehreren Jahren mindestens einmal in der Woche gemacht, das kann man dann schon mal vergessen). Ich weise höflich darauf hin, dass das auf dem Schloss steht, dass zwei Euro eingeworfen werden müssen. Benutzer beschwert sich weiterhin, dass er nicht wissen konnte, WIE die zwei Euro einzuwerfen sind (gut, er hat halt noch nie ein Einkaufswagerl oder einen Spind im Schwimmbad verwendet). Ich sage versöhnlich, dass es vielleicht wirklich nützlich wäre, ein Bild von einer Zwei-Euro-Münze dazuzugeben, damit es eindeutiger ist. Benutzer: "Es ist ja nicht wegen mir. Aber Sie haben ja auch viele Benutzer, die nicht Deutsch können. Woher sollen die denn wissen, was sie einwerfen sollen? Das müsste mehrsprachig angeschrieben werden!!".

    Seitdem grüble ich, wie in aller Welt wir "2€" mehrsprachig hinschreiben könnten.


    (*) Manchmal liegt es ja wirklich daran, dass nicht alles in Bibliotheken selbsterklärend ist - zum Beispiel wird die in einem Raum voller Bücherregale eher dämlich wirkende Frage "haben Sie hier Bücher?" manchmal vielleicht auf "library anxiety" oder auf zu wenig Routine zurückzuführen sein. Und ich akzeptiere natürlich auch, dass man einen schlechten Tag haben kann... Siehe dazu auch "Ich als DAU" hierblogs.

    Friday, January 31, 2014

    Bibliothekarin von heute trägt Duttoo, sagt @buechereiwien

    Generisches Maskulinum aus Liebe zu den Frauen ;-)

    Aus einem soeben vom Verfasser persönlich abgegebenen Kochbuch zur italienischen Küche: "Geschlechtergerechte Sprache. Um Wiederholungen zu vermeiden, wurde im 'generischen Maskulinum' geschrieben. Ich liebe Frauen und wünsche sie mir zahlreich als Leserinnen dieses Kochbuchs".

    Weitere Beispiele hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier in diesem Blog.

    Wednesday, January 29, 2014

    Haltet mich - der neue Harrassowitz-Katalog ist da

    Ich sammle ja vielerlei, aber unter anderem auch Wörterbücher (Grammatiken und Sprachführer sind auch ok), besonders von Sprachen, die linguistisch oder zeitlich weit weg von der meinigen sind, bzw. von Ländern, die weit weg vom meinigen sind. Mein Highlight ist wohl das "Rückläufige Wörterbuch der vogulischen Schriftsprache", das ich mir nach über zwei Jahren des Anschmachtens im VLB dann doch irgendwann geleistet habe (siehe dazu hierblogs 1 und 2). Ich wusste bis dahin nicht ja nicht einmal, dass es so etwas wie Vogulisch gibt (und Ihr auch nicht, gebt es zu!). "Klingonisch für Fortgeschrittene", "Patois für Jamaika", "Navajo-English Dictionary" und das "Gotische Elementarbuch" sind richtig mainstreamig dagegen ;-) Gut, das "synonymische Wörterbuch des Sanskrit aus der Mitte des 17. Jahrhunderts" kann auch was. Aber ich schweife ab - zurück zum Titel dieses Posts: Heute kam der neue Harrassowitz-Katalog, und ich bin fast froh, dass ich mein Buchkaufbudget in letzter Zeit eh überschritten habe, denn dieses "muss. haben. sofort"-Gefühl macht sich schon bemerkbar:

    Liz West: "shelf in my reference library", 9. April 2005, CC-BY, Flickr

    Beim Stöbern auf der Website hab ich noch ein paar interessante Dinge in der Backlist gefunden *seufz*