Friday, February 03, 2017

Lausige Digitalisierung

Wednesday, January 11, 2017

Kippfigur

Sunday, January 08, 2017

Scholars wanted for reviews in "Feminist collections" journal

//We're looking for scholars to write reviews (1000(+/-) words) of books and films for publication in Feminist collections: A quarterly of women's studies resources.
Feminist collections is a resource review journal published by the Office of the Gender & Women's Studies Librarian for the University of Wisconsin System. It features book, film, and other reviews written primarily by faculty, graduate students, librarians, and others in the field of gender & women's studies.
Our reviewers, who are not paid for their contributions, are individually selected based on such factors as area of specialty and academic background, demonstrated interest in a particular topic, and quality of previous writing. Prospective reviewers often supply us with a CV. We are most likely to select reviewers who have background/expertise related to the topics of the resources being reviewed, and who have thoroughly familiarized themselves with our journal.
Back issues of Feminist Collections are archived and free to browse at https://minds.wisconsin.edu/handle/1793/254.
All reviews are edited before publication, but reviewers have the opportunity to approve editing and make final changes. Book reviewers in most cases may keep the books reviewed. All reviewers receive two copies of the printed issue in which their review appears. Reviewers must assign copyright to us, but may freely use their own contributions elsewhere after publication in FC.
Please see the attached list of titles currently in hand in our office. Email JoAnne Lehman, senior editor (joanne.lehman@wisc.edu), about your interest and availability, listing the specific title(s) you would like to review and supplying information about your qualifications for reviewing in this area.//

Source: eMail by Karla J. Strand to feminist task force list.
Can't publish the list here, so please ask the senior editor or subscribe to the list and read yourself ;-)

Thursday, December 22, 2016

Kolumne zum Bildschirmtext in Bibliotheken erschienen

Die neue Ausgabe der "Büchereiperspektiven", diesmal mit dem Schwerpunkt "Ausgezeichnet! Neue österreichische Literatur", ist erschienen. Mit dabei wieder meine Kolumne "Die Bibliothek vor ... Jahren" - diesmal zum Thema Bildschirmtext. Ein Thema, das ich gerne in einem längeren Artikel aufarbeiten würde, vor allem als Vergleich der Erwartungen an das neue Medium Bildschirmtext und das neue Medium Internet/Web.

Verfügbar als E-Paper oder PDF-Download.

Unumgänglich

Informationskompetenz-Tag in Innsbruck, Februar 2017: Programm steht fest

//Das Programm des 1. Informationskompetenz-Tags von 16. bis 17. 2. 2017 in Innsbruck ist nun auf der Tagungswebsite https://www.uibk.ac.at/ulb/informationskompetenz/ veröffentlicht. Wir freuen uns auf interessante Beiträge und Diskussionen.

Der Informationskompetenz-Tag wird von der Kommission Informationskompetenz der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare sowie der Kommission Informationskompetenz des Deutschen Bibliotheksverbands und des Vereins Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare veranstaltet. Er bietet Expertinnen und Experten aus Bibliotheken eine Plattform, um neue, innovative und kontroverse Ideen, Aktivitäten und Projekte zur Förderung von Informationskompetenz zu präsentieren und zu diskutieren.

Die Tagung möchte den Austausch fördern und besteht neben Keynotes und Vorträgen vor allem aus Workshops und einer Unkonferenz. In der Unkonferenz können Sie sich noch über weitere Themen austauschen: Sie können Ideen und Inhalte einbringen, die Sie interessant finden und teilen möchten, aber auch Inhalte vorschlagen, für die Sie Hilfe bei der Umsetzung brauchen bzw. für die Sie eine Lösung suchen. Die Teilnehmenden entscheiden dann vor Ort, welche Sessions sie besuchen.//

Quelle: Mail von Michaela Zemanek und Fabian Franke an voeb-l

Thursday, December 15, 2016

Monday, December 05, 2016

Wofür humanistische Bildung gut sein kann

Tuesday, November 29, 2016

Doggie reading bag

Thursday, November 24, 2016

Beichte mit Bibliothekarin

Auf der Seite beichthaus.com kann man "Sünden" beichten und die anderer lesen und kommentieren. Da gibt es tatsächlich auch Erlebnisse in Bibliotheken, wie in dieser Beichte, die wie einem Roman entsprungen wirkt:

"Heute ist was ganz Cooles passiert - ich habe mich etwas mit unserer Bibliothekarin unterhalten und danach ging es in der Toilette direkt weiter und das alles noch obwohl ich eine Freundin hab".

Die Gefahren des Nicht-Lesens

Wednesday, November 23, 2016

Bücherleser ohne Smalltalk-Themen

"Menschen, die TV-Serien schauen, haben Smalltalk-Munition. Romanleser nicht. Warum man sich mit einem Buch sehr einsam fühlen kann", beschreibt Hannes Vollmuth in der "Süddeutschen" vom 21. Juli 2016.

Monday, November 21, 2016

Meine Lieblings-Tweets zum #Tatort mit Murot

Thursday, November 17, 2016

How to download an academic paper

Tuesday, November 15, 2016

Der Unterschied zwischen Facebook und Twitter

Monday, November 07, 2016

Gott mit Zeitproblem :-D

Thursday, November 03, 2016

Schwere Wahl

Wednesday, November 02, 2016

Sponsoring in der Schule?

Vorbemerkung: gerade in Blogger bei den Entwürfen gefunden - die Angabe "vor ein paar Tagen" sollte also "vor zweieinhalb Jahren" heißen ;-) Ist aber immer noch aktuell.

Vor ein paar Tagen hatten wir unser zwanzigjähriges Maturajubiläum und besuchten unser altes Gymnasium, das sich baulich in der Zwischenzeit doch ziemlich verbessert hat. Dabei hatte ich mit einer Schulfreundin eine Meinungsverschiedenheit (in den Medien wird mit dem Begriff meistens der Ausgangspunkt für eine Wirtshausschlägerei bezeichnet, aber ich meine tatsächlich einfach die sachliche Feststellung, unterschiedlicher Meinung zu sein).

Ich hab eigentlich nichts gegen Sponsoring. Ich finde es gut, wenn Unternehmen etwas für die Gesellschaft tun. Ich habe zum Beispiel überhaupt nichts dagegen, dass die "Stopp! Falsch"-Schilder auf den Autobahnauffahrten hinten Werbung drauf haben. Ich verspüre aber ein gewisses Unbehagen, wenn sich eine Schule mit einem sportwissenschaftlichen Zweig eine Sporteinrichtung nur dank privater Sponsoren finanzieren kann (allerdings dürfte das eh ein "Luxusproblem" sein, wenn man liest, dass sich in manchen Schulen die SchülerInnen das Klopapier selber mitbringen müssen). Und mir gefällt nicht, wenn außen das Logo des Hauptsponsors größer ist als der Name der Schule. Was meint Ihr?



"White River Primary school, sponsored by Coca Cola" von Roo Reynolds, 25. Oktober 2009, Flickr, CC-BY-NC

10 Jahre Wienbibliothek. Einladung zur Feier

Am 16. November feiern wir "10 Jahre Wienbibliothek" (plus die 150 Jahre Stadtbibliothek bzw. Stadt- und Landesbibliothek davor) ;-) ich bin seit Februar 2008 dabei.

"Wunschtraum aller Bibliotheken. Das Dorado aller Materialsuchenden". (Hans Weigel)

2006 feierte die Wienbibliothek im Rathaus ihr 150-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das gleichzeitig zum Startschuss einer ganzen Reihe von Innovationen werden sollte. Mit einem Buch bietet die Wienbibliothek einen Einblick in die zahlreichen Projekte und Neuerungen der vergangenen 10 Jahre: den Bau und Bezug neuer Depots ebenso wie den Aufbau der digitalen Sammlungen und das Schaffen eines Online-Wien-Lexikons in Form des Wien Geschichte Wikis. Mehr als 40 Buchpublikationen brachte die Bibliothek heraus, rund 470 Veranstaltungen und 53 Ausstellungen zogen ein breites Publikum ins Rathaus.
Im Mittelpunkt aber steht, was die Wienbibliothek zum "Dorado aller Materialsuchenden" macht: die Sammlung, die mit spannenden, kostbaren und überraschenden Erwerbungen so vielfältig erweitert werden konnte und eine Fülle von Forschungsfeldern an der Wienbibliothek ermöglicht, aber auch allen Wienerinnen und Wienern Stolz auf ihr "kulturelles Gedächtnis" und Freude an diesem "Goldland" vermitteln soll.

Ort und Zeit

16. November 2016, 19 Uhr
Lesesaal der Wienbibliothek
Rathaus, Eingang Felderstraße, Stiege 6, 1. Stock, 1010 Wien

Programm

  • Begrüßung: Andreas Mailath-Pokorny, Amtsführender Stadtrat für Kultur, Wissenschaft und Sport
  • Zum Jubiläumsband: Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus
  • Von außen gesehen: Ulrich Hagenah, Staats-und Universitätsbibliothek Hamburg
  • Anschließend Brot und Wein
  • DJ Al Bird Sputnik & DJ Walter Gröbchen

Anmeldung

Um Anmeldung bei der Öffentlichkeitsarbeit der Wienbibliothek wird gebeten: +43 1 4000-84926 oder oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at.

Die Bibliothek vor ... Jahren. Kolumne 2/2016

Meine zweite Kolumne in den Büchereiperspektiven zum Thema "Die Bibliothek vor ... Jahren" - dieses Mal geht es um Er-/Beleuchtung ;-)

5. Juli 1916

Liebes Tagebuch, heute war ein aufregender Tag in der Bibliothek. Wir haben in allen Arbeitsräumen und im Lesesaal elektrisches Licht bekommen, sogar im Magazin! Unsere Kollegen, vor allem die Herren Professoren, haben ja schon oft die mangelnde Helligkeit beklagt. Die Petroleumlampen in unseren Bureaus, die mir immer schon ungeheuerlich vorkamen, waren bei den vielen Büchern einfach zu gefährlich. Kollegen aus anderen Bibliotheken, die mit der Gasbeleuchtung Erfahrung gewonnen haben, äußerten sich dahingehend, dass sie die Luft verderbe. Einige unserer Custoden sind geradezu enerviert – sie fürchten, dass durch die neue Beleuchtung unsere Betriebszeiten stark erweitert werden, wir aber nicht mehr Personal bekommen. Ich bin aber froh, dass unsere Vorgesetzten diesen Schritt in die Zukunft gewagt haben.

2. September 1966

Liebes Tagebuch, heute habe ich wieder meine alte Bibliothek besucht. Ich bin ja schon seit ein paar Jahren in Pension, aber ich schaue immer noch gerne vorbei und fachsimple ein bisschen mit den Jungen. Heute habe ich deutlich gemerkt, dass ich doch schon vom alten Schlag bin. Im Lesesaal gibt es nämlich etwas Neues: Leuchtstoffröhren. Meine Kollegen sind ganz begeistert, sie seien so modern und ein schlichter Kontrapunkt zur üppigen Einrichtung, aber ich finde die neue Beleuchtung mit einem Wort: scheußlich. Der historische Raum wird in seiner Wirkung auf die Menschen ganz verdorben.

Jeff Blum: Library Lamp, Flickr, CC-BY
1. Mai 2046

Liebes Tagebuch, was die Medizin doch für Fortschritte macht. Dass ich mit 150 Jahren noch die Geschehnisse in meinem Alltag aufzeichnen kann, hätte ich mir in meiner Jugend nie träumen lassen. Und schon gar nicht, dass ich dazu nicht Tinte und Papier brauche, sondern einfach einer kleinen Brosche an meinem Kragen diktiere... Die automatische Textanalyse hat ergeben, dass ich schon mehrmals über die Lichtverhältnisse in meiner Bibliothek geschrieben habe. So will ich es auch heute halten: Unsere Regierung hat mit den SomniluxianerInnen eine interstellare Vereinbarung getroffen. Diese haben kürzlich bei der Erdregierung um dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung angesucht. Sie schlafen 18 Stunden pro Tag und geben dabei Licht ab. Deswegen wurden ihnen Quartiere in allen öffentlichen Gebäuden angewiesen. Wie nannte man das in den 2010er Jahren? "Win-Win-Situation". Wenn im Lesesaal diese flauschigen Wesen herumschweben, ist das durchaus gewöhnungsbedürftig, das muss ich ehrlich zugeben. Die Frequenz des Lichtes ist aber äußerst angenehm und konzentrationsfördernd.