Thursday, January 27, 2022

Buchpräsentation: Bibliothekarinnen in und aus Österreich

Update: Die Präsentation musste wegen einer Erkrankung verschoben werden - neuer Termin: Dienstag, 31. Mai 2022.

Die Büchereien Wien und das Institut für Wissenschaft und Kunst laden sehr herzlich zur Präsentation und Diskussion des Sammelbandes von Ilse Korotin und Edith Stumpf-Fischer (Hg.): Bibliothekarinnen in und aus Österreich. Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Wien: Praesens Verlag 2019. 792 Seiten. ISBN 978-3-7069-1046-0 ein.

Ort und Zeit

Zeit: Mittwoch, 2. Februar 2022 Dienstag, 31. Mai 2022 - 19 Uhr

Ort: Hauptbücherei am Gürtel, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien, bzw. Livestream auf YouTube

Für die Teilnahme gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln. Anmeldung erforderlich.

Programm

  • Einleitung durch Ilse Korotin (Leiterin der Dokumentationsstelle Frauenforschung am IWK; Herausgeberin) und Edith Stumpf-Fischer (Biografieforscherin, Berufstätigkeit im wissenschaftlichen Bibliotheksdienst und im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung; Herausgeberin)
  • Christine Kanzler (Biografieforscherin und Erwachsenenbildnerin): Weibliche Bibliothekarstätigkeit um 1900
  • Gisela Kolar (Historikerin und AHS-Lehrerin): Bibliothekarinnen in den Wiener Arbeiterbüchereien nach 1936
  • Barbara Kintaert (ehemalige Dokumentarin der AK Wien): Dr. Philippine Hannak, die erste weibliche Bibliothekarin der AK Wien

Bibliotheksgeschichte stellte sich lange Zeit als eine Geschichte von Männern - meist Leitern großer Bibliotheken - dar. Dem Anteil der Frauen an der Entwicklung des Bibliothekswesens wurde kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde damit begonnen, Frauen in Bibliotheken für wenig qualifizierte Tätigkeiten aufzunehmen. In den 1920er Jahren gab es die ersten Frauen auf akademischen Posten. Die nun vorliegenden Ergebnisse des Dokumentations- und Forschungsprojekts zur (historischen) Entwicklung des Bibliothekarinnenberufs zeigen ein breitgefächertes Spektrum an Bibliotheken und bibliotheksrelevanten Einsatzbereichen, in denen Frauen ihre berufliche Tätigkeit - aber auch ihr pädagogisches sowie bildungs- und gesellschaftspolitisches Engagement - entfalteten und bis in die Gegenwart wesentlich zu deren Entwicklung beitrugen.

Thursday, January 20, 2022

Now Open: the Call for Contributions for iPres 2022

The Call for Contributions for iPres 2022 is now open. iPres is the premier and longest-running conference series on digital preservation. The 18th International Conference on Digital Preservation will be held in Glasgow, Scotland from 12th to 16th September 2022!

iPres 2022 will be a hybrid conference and proposals are welcome whether or not contributors expect to be present on site. We invite original contributions that will develop the theory and practice of digital preservation. These may include scientific models and outcomes of research, creative solutions to shared challenges in daily practice, outcomes of innovative collaborations, state of the art in education, training and work-force development, and insight-oriented institutional and personal progress towards digital preservation goals.

Call for Contributions

We welcome full papers and short papers as well as proposals for workshops, tutorials, posters, panel discussions, hack-a-thons and for the Digital Preservation Bake-Off Challenge. Submissions should relate to the overall conference theme Data for all, for good, for ever: Let Digits Flourish, inviting reflection and debate on how digital preservation can support flourishing communities, ecologies and economies and ideas.

We encourage submissions which describe collaborations across and beyond cultural heritage domains, and we welcome proposals that describe research and practice in agencies of all sizes and in all sectors. We extend a particular welcome to newcomers to iPres and recent entrants into the digital preservation community.

You can find details about the submission process and the conference topics now online at ipres2022.scot. Please remember that this Call will close on 8 March, 2022, and that there is no intention to extend the Call for Contributions beyond this date.

Stay Informed on all iPres News

All information regarding the conference is on our website: ipres2022.scot. You can also pre-register for the iPres Newsletter and get updates on all the important dates. Or just follow us via @ipres2022 on Twitter, Facebook and Instagram. If there is anything you want to ask us, please let us know at ipres2022@in-conference.org.uk.

Stay tuned

To keep you company and set you off on your journey as you work on your proposal, we have assembled a playlist of songs and music associated with Scotland on Spotify. We hope it will bring good cheer!
Quelle: voeb-l.

Wednesday, January 19, 2022

Veranstaltung zu geschlechtergerechter Sacherschließung im Mai 2022 - Interessenserhebung

frida, der Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich, feiert heuer sein 30jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass plant frida in Kooperation mit der VÖB-Kommission für Genderfragen eine Veranstaltung zu geschlechtergerechter Sacherschließung. Themen sind u.a. Beschlagwortung, universale Normdateien (etwa: GND), feministische Fachthesauri, Klassifikationen & Co in Theorie und Praxis.

Ort und Zeit wurden bereits fixiert: Mittwoch, 11. Mai 2022, 10 bis 17 Uhr; C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien.

Dazu erheben wir Interesse und Teilnahmemöglichkeiten und bitten um Beantwortung unserer Fragen auf umfrage.frida.at/index.php/569792?lang=de (geschätzte Dauer: 2-3 Min) bis Freitag, 27. Jänner 2022.

Alternativ freuen wir uns über kurze Rückmeldung per eMail an frida (at) frida.at oder monika.bargmann (at) zamg.ac.at:

  • Interesse an einer Veranstaltung zu geschlechtergerechter Sacherschließung
  • Möglichkeiten der Teilnahme (vor Ort oder virtuell)
  • Ev. Erfahrungen mit geschlechtergerechter Sacherschließung
  • Ev. Themen, Fragen oder Wünsche im thematischen Zusammenhang

Die erhobenen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nach der Veranstaltung wieder gelöscht.

Herzlichen Dank und liebe Grüße,
Monika Bargmann für die VÖB-Kommission für Genderfragen
Susanne Blumesberger, Andrea Gruber und Evelyne Luef für frida

Wednesday, January 05, 2022

Termin für Blaubeurener Symposium "Handschriften und Alte Drucke" fixiert: 16.–18. November 2022

Zum Vormerken: Das 14. Blaubeurener Symposium "Handschriften und Alte Drucke" wird vom 16. bis 18. November 2022 in Fulda stattfinden. Nähere Informationen zum Programm und den Anmeldungsmodalitäten folgen. Das Symposion findet alle zwei Jahre statt, musste allerdings 2020 coronabedingt entfallen. Quelle: Inetbib.

Tuesday, December 07, 2021

Virtuelle Vortragsreihe "Schulbibliothek und Deutschunterricht"

Im Rahmen der Eichstätt-Würzburger Themenwochen "Bildungslandschaften gestalten: (Schul-)Bibliotheksarbeit und Fachunterricht Deutsch" gibt es eine spannende Vortragsreihe zum Thema "Voneinander & miteinander lernen: Schulbibliothek und Deutschunterricht".

Lust am Lesen wecken, FakeNews erkennen, Wirkungsweisen neuer Medien verstehen – (Schul-)Bibliotheken sind ein wichtiger Bildungspartner von Schulen, um Lernenden basale Kompetenzen zu vermitteln. Wie sehen erfolgreiche Kooperationen zwischen Schulbibliothek, öffentlicher Bibliothek und Schule aus, von denen alle Seiten profitieren können? Die virtuelle Vortragsreihe stellt nationale und internationale Best-Practice-Schulbibliotheken vor und geht darauf ein, inwiefern Versatzstücke dieser Bibliothekskonzepte auch im Kleinen auf andere Schulen übertragbar sind. Der Schwerpunkt der Vorstellung liegt dabei auf Angeboten für den Deutschunterricht, zeigt aber zugleich Perspektiven für die fächerübergreifende Nutzung von Schulbibliotheken auf.
Die Vortragsreihe gibt Antworten darauf und stellt nationale und internationale Best-Practice-Schulbibliotheken an folgenden Donnerstagen jeweils von 16-18 Uhr (c.t.) vor:

  • 09.12.2021: Irina Nehme Dipl.-Bib. (FH), "Schulbibliotheken sind unersetzlich" – aus der internationalen Perspektive der Lehrenden: "Wie gelingt es in Deutschland, die internationalen Standards und Richtlinien für Schulbibliotheken zu implementieren und damit wesentlich zur Bildungsqualität beizutragen, wenn die Schulbibliotheken weder gesetzlich noch im Bildungsbewusstsein verankert sind? Nach dem IFLA-Motto »Think global and act local« zeigt die Teaching Librarian Irina Nehme am Beispiel der Schulbibliothek des Hölty-Gymnasiums und an einigen ausgewählten Best-Practice-Beispielen, wie es mit Glück und Engagement gelingen kann
  • 16.12.2021: StD Jochen Diel, So geht Schulbibliothek. Gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Schulen und öffentlichen Bibliotheken: "Der Vortrag skizziert, wie sich die medialen Angebote von Schulbibliotheken und öffentlichen Bibliotheken enger miteinander verzahnen lassen. Am Beispiel des „Lernateliers“ des Johann-Schöner-Gymnasiums Karlstadt wird aufgezeigt, wie Schulen Ressourcen öffentlicher Bibliotheken für die Förderung von Lesekompetenz und Informationskompetenz gewinnbringend nutzen und mit ihrem schulbibliothekarischen Angebot zusammenführen können."
  • 13.01.2022: Bettina Braun B.A., Der Lesekeller – ein handlungsoffener Begegnungs- und Bildungsraum: "Der Lesekeller mit Wort-Labor befindet sich im Freizeitbereich der Adolf-Glaßbrenner-Grundschule in Berlin-Kreuzberg. Seit der Eröffnung 2009 hat sich der Lesekeller von einer Schulbibliothek zu einem Medienzentrum entwickelt, das verlässlich geöffnet ist und professionell betreut wird. Über unsere Schule hinaus wird er als „Best Practice“ Beispiel häufig besucht und ist beratend tätig. Bekannt und aktiv als Initiator vielfältiger Projekte, ist es unser Bestreben, den Lesekeller zum Zentrum des fächer- und projektübergreifenden Wissenserwerbs für Schule, Hort und Netzwerk zu machen. Das ist auch das Thema des Vortrages, in dem es um die Bedeutung des Lesekellers an der Schnittstelle zwischen Freizeitbereich und Schule geht. Beispielhaft werden der handlungsorientierte Literaturunterricht und die Geschichtenwerkstätten vorgestellt".
  • 20.01.2022: OStR Tina Künzel, Lehrplanbrücke Schulbibliothek: "Der Vortrag skizziert Erfahrungen, Möglichkeiten und Grenzen einer fachbezogenen sowie fächerübergreifenden Lehrplanvernetzung in Schulbibliotheken mit Fokus auf das Fach Deutsch. Die Bibliothek am Gymnasium Ottobrunn wurde im Zuge des Neubaus im Jahr 2016 mit dem Anliegen konzipiert, eine offene und vielseitige Nutzung auf über 300 m2 zu ermöglichen. Hierbei sollen bewusst Anreize für kompetenzorientiertes, projektbasiertes und fächerübergreifendes Lernen geschaffen werden. Wie genau diese Anreize im Unterrichtsalltag verankert bzw. realisierbar sind, ist das zentrale Thema des Vortrags".
  • 27.01.2022: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung Bayern (ISB) / StRin Irina Schiller-Mehling, StRin (RS) Sabine Hrach, OStR Reimar Dietz, Das Bayerische Gütesiegel für Schulbibliotheken als Instrument der Schulentwicklung und systematischen Leseförderung: "Das Anforderungsprofil der Schulbibliothek wandelt sich massiv – vielfach wird die Existenz einer Schulbibliothek im digitalen Zeitalter in Frage gestellt. Doch die Schulbibliothek ist im Zuge von neuen Lehrplänen, Lehr- und Unterrichtsmethoden, Medienkonzepten, Mediencurricula oder der fächerübergreifenden Leseförderungsinitiative #lesen.bayern als Vermittlungsort analoger und digitaler Medien wichtiger denn je geworden. Der offene, möglichst barrierefreie Zugang zu Medien für Schülerinnen und Schüler zeigte sich aktuell mit der Corona-Pandemie. Sowohl jüngere Schülerinnen und Schüler als auch die ältere Schülerschaft benötigen Leseförderung oder Lesemotivation ebenso wie Informationsgewinnung, -verarbeitung und -beurteilung aus analogen und digitalen Medien. Das im Herbst 2021 erstmalig verliehene Bayerische Gütesiegel für Schulbibliotheken „Treffpunkt Schulbibliothek – Fit in Medien“ würdigt Schulbibliotheken für ihre hervorragende Arbeit bei der Förderung der Lese-, Medien-, und Informationskompetenz sowie für die gelungene Verankerung der Schulbibliothek in Unterricht und Schule".

Zoom-Zugang: Meeting-ID: 933 7943 3656, Kenncode: 901595. Anmeldung an anna.gruber[at]ku.de erbeten.

Quelle: h-germanistik.

Wednesday, November 17, 2021

BBB news: Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar:in, 2021/7

Übersicht über die neuesten Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in. Die gesamte Bibliographie findet sich auf library-mistress.net/berufsbild. - Für alle, die nicht wissen, was das ist: Seit meiner Studienzeit befasse ich mich mit Berufsbild, Tätigkeiten, Image von und Klischees über Bibliothekar_innen und andere Informationsarbeiter_innen. In der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in verzeichne ich Publikationen zu Ausbildung, Außenwahrnehmung, Bezahlung, Berufsbezeichnungen, Berufsbild(ern), (Auto-)Biographien, Darstellung in Literatur und Film, geschlechtsspezifischen Unterschieden, beruflicher Zufriedenheit, Image, Jobaussichten, Karrierechancen, Klischees, Minderheiten, Lebensverläufen, Recruiting, Selbstverständnis, Tätigkeiten, Zertifizierung etc.

Sarah B. Watstein: "Disturbances in the Field: Sexual Harassment and Libraries: Stories from the Front". In: Wilson Library Bulletin 68 (1993) 3, S. 43-45

Pedro Lázaro-Rodríguez: "Lethe and alétheia: a study on cases of sexual harassment towards public library staff in Spain". In: Profesional de la información 30 (2021) 3, e300319 [Lethe y alétheia: estudio sobre casos de acoso sexual hacia el personal bibliotecario de las bibliotecas públicas de España]

Jennifer Campbell-Meier / Anne Goulding: "Evaluating librarian continuing professional development: Merging Guskey's framework and Vygotsky Space to explore transfer of learning". In: Library & Information Science Research 43 (2021) 4, 101119

Cameron M. Pierson / Anne Goulding / Jennifer Campbell-Meier: "Professional Identity as Gateway to Critical Practices: Identity Negotiations of Public Librarians in New Zealand with Implications for LIS Education and Practice". In: Journal of the Australian Library and Information Association 69 (2020) 3, S. 286-301

Allyson Ard / Susan Clemmons / Nathan Morgan / Patrick Sessions / Brett Spencer / Tracy Tidwell / Patricia West: "Library and Information Science? The Results of a Career Survey of MLIS Students Along with Implications for Reference Librarians and Recruitment". In: Reference & User Services Quarterly 45 (2006), S. 236-248

Christina Baum: Feminist Thought in American Librarianship. Jefferson, NC: McFarland 1992

Michael H. Harris: "No Love Lost: Library Women vs. Women Who Use Libraries". In: Progressive Librarian 5 (1992), S. 1-18

Kacy Lundstrom / Britt Fagerheim / Stephen Van Geem: "Library Teaching Anxiety: Understanding and Supporting a Persistent Issue in Librarianship". In: College & Research Libraries 82 (2021) 3S, 389-409

Jody Condit Fagan / Hillary Ostermiller / Elizabeth Price / Lara Sapp: "Librarian, Faculty, and Student Perceptions of Academic Librarians: Study Introduction and Literature Review". In: New Review of Academic Librarianship 27 (2021) 1, S. 38-75

Yumi Shin / Kaye Shelton: "The Perceptions of Academic Librarians in Texas Regarding Library Leadership". In: portal: Libraries and the Academy 21 (2021) 3, S. 455-464

Erin Burns / Kristin E.C. Green: "Academic Librarians' Experiences and Perceptions on Mental Illness Stigma and the Workplace". In: College & Research Libraries 80 (2019) 5, S. 638-657

Saturday, November 13, 2021

BBB news: Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar:in, 2021/6

Übersicht über die neuesten Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in. Die gesamte Bibliographie findet sich auf library-mistress.net/berufsbild. - Für alle, die nicht wissen, was das ist: Seit meiner Studienzeit befasse ich mich mit Berufsbild, Tätigkeiten, Image von und Klischees über Bibliothekar_innen und andere Informationsarbeiter_innen. In der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in verzeichne ich Publikationen zu Ausbildung, Außenwahrnehmung, Bezahlung, Berufsbezeichnungen, Berufsbild(ern), (Auto-)Biographien, Darstellung in Literatur und Film, geschlechtsspezifischen Unterschieden, beruflicher Zufriedenheit, Image, Jobaussichten, Karrierechancen, Klischees, Minderheiten, Lebensverläufen, Recruiting, Selbstverständnis, Tätigkeiten, Zertifizierung etc.

Kimberly Y. Franklin: "Becoming a Black Woman Librarian and Doctorate Recipient in the Academy: A Reflection on Pathways, Intentions, and Transitions". In: Women, Gender, and Families of Color, 4. Juni 2021

Murtaza Ashiq / Shafiq Ur Rehman / Muhammad Safdar / Haider Ali: "Academic library leadership in the dawn of the new millennium: a systematic literature review". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 3

Kasım Binici: "What are the information technology skills needed in information institutions? The case of 'code4lib' job listings". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 3

Kwame Kodua-Ntim / Harry Akussah / Emmanuel Adjei: "Managing stress among library staff in public university libraries in Ghana". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 3

Dustin Fife / Mary Naylor Stephens / Asia Lyons / Melissa Huang: "Leader responsibility for diversity, equity, inclusion & justice in academic libraries: An exploratory study". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 4

Sharon Holderman: "A perspective on librarians as unexpected teaching faculty: The imperative of clear policy". In: The Journal of Academic Librarianship 47 (2021) 4

Robert Perret / Nancy J. Young: "Economic Status of Academic Librarians". In: portal: Libraries and the Academy 11 (2011) 2, S. 703-715

Stephanie A. Jones: "The Occupational Choice Of School Librarians". In: Library Trends 59 (2010) 1, S. 166-187

Husain Ahmed Alansari: "Career choice, satisfaction, and perceptions about their professional image: A study of Kuwaiti librarians". In: Library Review 60 (2011) 7, S. 575–587

V.E. Ikolo / E.F. Ogbomo: "A survey of career intentions and entrepreneurial competencies needs of library and Information Science (LIS) students in Delta and Edo States, Nigeria". In: African Journal of Library, Archives and Information Science 29 (2019) 2

Friday, November 12, 2021

H. C. Artmann - Kein Archivar seiner selbst

Marcel Atze und Gerhard Hubmann, wissenschaftliche Mitarbeiter in der Wienbibliothek im Rathaus und Kuratoren der dort laufenden Artmann-Ausstellung, sprechen am 18. November 2021 über "H. C. Artmann - Kein Archivar seiner selbst".

H. C. Artmann war schon zu Lebzeiten berühmt für seine so aparten wie eigenwilligen Manuskripte. Aber er ging äußerst nachlässig mit ihnen um. Sie blieben an ungezählten Schreiborten liegen, sie wurden verloren, von übereifrigen Hausmeistern beseitigt, gerne verschenkt oder geschäftstüchtigen Händlern überlassen.
Dass der Poet aus Wien-Breitensee kein Archivar seiner selbst war, blieb auch für biographische und editorische Projekte nicht ohne Folgen. Darüber sprechen die beiden Kuratoren und städtischen Archivare, die sich der Pflege der überlieferten und dem Sammeln von unvermutet auftauchenden Papieren aus Artmanns Feder verschrieben haben.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 18. November 2021, um 17 Uhr statt und wird über die Website der Wienbibliothek gestreamt.

Thursday, November 11, 2021

Strategien zur Archivvermeidung - Veranstaltung in Wien

Im FWF-Newsletter wurde ich auf folgende spannend klingende Veranstaltung im Rahmen des Projekts "Dismantling the Archive - The Art of Disappearing" aufmerksam: Strategien zur Archivvermeidung.

Kommen Sie vorbei in unserem neueröffneten, großzügigen Ladenlokal und konfrontieren Sie sich mit dem Desaster des Archivs. Wie entkomme ich dem Archiv? Wie übe ich mich ein in die Kunst des Verschwindens? Was tun gegen den Aufbewahrungsfuror? Wie werde ich Archivtekt, Archivtektin? Lassen Sie sich beraten, besuchen Sie den AGFU-Shop, bestaunen oder erwerben Sie Artefakte des Verschwindens: Briketts aus der Emailschredder-Manufaktur, in Epoxydharz eingegossene Arbeitsnotizen, Zeitteppiche, Portraits automatiques, Handbücher des Vergessens und einiges mehr. Schmökern Sie in unserer Archivbibliothek, surfen Sie auf www.aufhebekunst.net und betätigen sich dort als Handlanger des Verschwindens. Betrachten Sie in der Werkstatt einschlägige Apparaturen oder Sie legen gleich selbst Hand an die Maschinen, schauen kurz ins Archiv-Lager oder pausieren im Live-Lösch-Kino.
Gewöhnen Sie sich an den Gedanken, dass Aufbewahren auch eine Form des Vergessens sein könnte. Und Verschwindenlassen eine starke Form von Erinnerung.
The archive is present. Und Sie sind gefragt.

zu sehen: 8. bis 15. November, täglich 14-22 Uhr, Bräunerstraße 5, 1010 Wien (U3 Stephansplatz). Das Projekt wird von meinem Diplomarbeitsbetreuer, Roland Innerhofer, geleitet, sehe ich gerade :-)

Wednesday, November 03, 2021

CfP von Libreas: Big Scholarly Data

Die Redaktion der Zeitschrift LIBREAS. Library Ideas hat gerade den Call for Papers zum Thema "Big Scholarly Data – Große Datenmengen über wissenschaftliche Informationsprozesse" veröffentlicht:
Am 4. Mai 2021 verkündete Microsoft Research, eine Forschungsabteilung von Microsoft, das Ende von Microsoft Academics Services, ihrer Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur. Sie wurde gegründet, um, nach eigener Aussage, der Forschung den Zugriff auf große Datenmengen über wissenschaftliche Literatur und deren automatisierte Nachnutzung zu ermöglichen. Nun möchte sich Microsoft Research anderen Geschäftsfeldern widmen und verweist auf eine Vielzahl an Alternativen wie Crossref, Semantic Scholar oder Dimensions.

"We remain confident in open and community-driven alternatives to MAS and are pleased to see the recent momentum across the academic ecosystem."

Dem Echo auf diese Entscheidung nach zu urteilen, sind nicht alle ebenso von diesem Schritt überzeugt. Insbesondere der Service, der die Datengrundlage als Graph technisch verfügbar machte, wurde in den letzten Jahren sowohl in der Forschung, etwa in der quantitativen Wissenschaftsforschung, als auch durch Discovery- und Analysedienste breit nachgenutzt. Forschende, die ihre Arbeit darauf ausgerichtet haben, sehen nun vor allem, dass ihnen ihr Bezugspunkt aufgrund einer Unternehmungsentscheidung mit knapper Frist verloren geht.

Wir möchten das Ende der Microsoft Academics Services zum Anlass nehmen, über den Stand und Perspektiven von so genannten Big Scholarly Data an Bibliotheken und weiteren Informationseinrichtungen zu reflektieren. Mit Big Scholarly Data sind Metadaten über das Gesamtaufkommen wissenschaftlicher Aktivität und ihrer Informationsprozesse gemeint. Sie umfassen bibliographische Informationen, Angaben über Autor*innenschaften oder Zitationsdaten und die Inhalte wissenschaftlicher Publikationen selbst.

In praktischer Hinsicht fragen wir nach der gegenwärtigen Rolle von Big Scholarly Data bei der Weiterentwicklung von Informationsangeboten und Dienstleistungen. Welche Angebote werden wie eingesetzt und wie gelingt die Auswertung großer Datenmengen sowohl technisch als auch inhaltlich-organisatorisch? Wo an welchen Einrichtungen wird Big Scholarly Data angewandt und welche Kompetenzen bedarf es? Welche Fragestellungen lassen sich mit Rückgriff auf Big Scholarly Data wie beantworten?

Neben dem Bekanntmachen und Teilen praktischer Erfahrungen möchten wir Big Scholarly Data verstärkt als sozio-kulturelles Phänomen verstehen. Was bedeutet die Abhängigkeit von wenigen Anbietern, deren Daten in Informations- und Monitoringangeboten breit nachgenutzt werden? Entsteht eine Pfadabhängigkeit, die dazu führt, dass unterrepräsentierte Publikationspraxen noch stärker marginalisiert werden? Welchen Einfluss spielen Indexierungs- und Typologisierungsentscheidungen der Anbieter bei der Analyse von wissenschaftlichen Informationsressourcen im erweiterten Kontext des Wissenschaftsmanagements, etwa bei der Planung der Transformation des Zeitschriftenetats einer Bibliothek ins Open Access? Ist Big Scholarly Data die Lösung oder der Katalysator der gegenwärtigen “Auffindbarkeitskrise”?

Die Einreichfrist ist der 31. März 2022.

Tuesday, October 26, 2021

Klischee eines verstaubten Lesesaals

"Auch die neben der Oper gelegene gläserne Stadtbibliothek, die im vergangenen Jahr eröffnet wurde, entspricht nicht dem Klischee eines verstaubten Lesesaals mit meterhohen Bücherregalen und gedämpfter Atmosphäre".

Quelle: ""kulturMontag Spezial aus Oslo": Vorzeige-Architektur in Europas Umwelthauptstadt, Eröffnung Munch-Museum, neuer Jo Nesbø", APA OTS, 22. Oktober 2021

Thursday, October 21, 2021

Tagung "Von der öffentlichen zur offenen Bibliothek"

Was heißt offene Bibliothek? Was bedeutet Bibliothek für alle? Wer kommt in die Öffentliche Bibliothek? Wer kommt (noch) nicht? Können wir die Bedürfnisse der Zielgruppen überhaupt zufriedenstellen? Außerdem: Wie erreichen wir die Menschen, die wir uns als BibliotheksnutzerInnen wünschen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Herbsttagung des Lesezentrums Steiermark. Die Online-Tagung findet am Samstag, 13. November 2021,von 9 bis 14 Uhr statt. Monika Aistleitner, Vorsitzende des Bibliothekar*innenverbands Salzburg, wird als Hauptreferentin, mit Ihrer Hilfe und interaktiv, ausgehend vom Diversity-Ansatz ("Vielfalt als Gewinn für alle") den Versuch unternehmen, Zielgruppenarbeit von mehreren Seiten zu beleuchten. Diesen und alle weiteren Programmpunkte finden Sie unter lesezentrum.at/herbsttagung-21 zum Nachlesen.

Nach der Anmeldung unter office@lesezentrum.at wird der Zugangslink übermittelt.

Tuesday, October 12, 2021

Ausstellung "Alles wird Buch" des Universitätslehrgangs Buchgestaltung

"Alles wird Buch - nicht nicht, sondern mehr!", die Ausstellung der Abschlussarbeiten der Jahrgänge 2019/20 und 2020/21 des berufsbegleitenden Universitätslehrgangs Buchgestaltung an der New Design University St. Pölten, wird am 14. Oktober eröffnet.

"Verschiedene Buchgenres sind zu sehen: Fotobücher nehmen uns auf ungewöhnliche Streifzüge mit oder zeigen uns radikale (Selbst)porträts; Kochbücher machen Lust auf "gsunden" Genuss; Kinderbücher entfalten Geschichten für Sehende und Blinde oder auch für kleine Insektenforscher*innen; Nachschlagewerke laden uns zur Zeitreise durch die Weltgeschichte oder zur Erkundung der Literatur ein – Alle ca. 25 Bücher eint die Auseinandersetzung mit Material und Inhalt. Die analoge "Lesemaschine" lebt: individueller, vielfältiger und üppiger in der Gestaltung denn je".

Ort und Zeit
Ort: STARTraum im Löwenhof – Eintritt frei!
geöffnet von Donnerstag, 14. Oktober 2021, bis Sonntag, 24. Oktober 21, täglich 16:00 bis 20:00 Uhr

Eröffnung
Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18:00 Uhr

Begleitveranstaltungen
Themennachmittag: Vom Konzept zur Form, Samstag, 16. Oktober 2021, 15:00 Uhr
Themennachmittag: Erzählungen mal anders, Sonntag, 17. Oktober 2021, 15:00 Uhr
Themenabend: Aus Blatt wird Buch, Donnerstag, 21. Oktober 2021, 19:00 Uhr


Programm für das gesamte Lesefest "Blätterwirbel 2021" (PDF).

Wien: Gedenksteinlegung für den in der Shoa ermordeten Bibliothekar Julius Mehrer

Am 13. Oktober 2021 wird in der Zirkusgasse 23 in Wien-Leopoldstadt ein Gedenkstein für den in der Shoa ermordeten Bibliothekar Julius Mehrer und seine Familie gelegt. In Zusammenarbeit mit dem Verein "Steine des Gedenkens" gedenken die Büchereien Wien in Anwesenheit des Enkels von Julius Mehrer, Amos Russak, und dessen Familie sowie Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr der Ermordeten (Quelle: Rathauskorrespondenz).

Julius Mehrer war Jude und arbeitete als Bibliothekar bei den damals so genannten Arbeiterbüchereien der Stadt Wien. Im März 1938 wurde er aufgrund seiner Herkunft aus dem Dienst entlassen. Er flüchtete mit seiner Frau Stella nach Belgien, wurde dort aber 1942 verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo er 1943 ermordet wurde. Stella Mehrer überlebte im Untergrund und wanderte später nach Israel aus (mehr auf erinnern.at)

Friday, September 10, 2021

Annotated Bibliography of Gay and Queer Males in Mystery

Der Bibliothekar und Forscher Matt Lubbers-Moore verzeichnet in der annotierten Bibliographie "Murder and Mayhem" schwule und queere männliche Figuren in englischsprachigen Krimis von 1909 bis 2018. Er "collects and examines every mystery novel to include a gay or queer male in the English language starting with the 1909 Arthur Conan Doyle short story 'The Man with the Watches,' which is included in its entirety. Authors, titles, dates published, publishers, book series, short blurbs, and a description of how involved the gay or queer male character is with the mystery are all included for a full bibliographic background".

ReQueered Tales

Lubbers-Moore ist - gemeinsam mit Justene Adamec und Alexander Inglis - Mitbegründer des Verlags ReQueered Tales. Der Verlag hat sich zur Aufgabe gesetzt, schwule und lesbische Literatur aus den 1960ern bis 1990ern wiederaufzulegen: "Perhaps forty years of gay fiction – and notably gay and lesbian mystery, detective and suspense fiction – has been teetering on the brink of obscurity. Orphaned works, orphaned authors, many living and some having passed away – with no one to make the case for their creations to be returned to print (and e-print!)."

Hinweis auf den Verlag aus dem Blog Meg Perry Books. Siehe auch Beitrag auf der Seite von Lambda Literary.

Tuesday, July 13, 2021

geschlechterspezifische Artikel abgekürzt

Die Paris-Lodron-Universität geht bei der Formulierung ihrer Stellenausschreibungen so vor:
"Um eine geschlechtsneutrale Formulierung zu gewährleisten, werden geschlechterspezifische Artikel, Pronomen und Adjektive im Text abgekürzt dargestellt".
Das liest sich dann beispielsweise so: "An der AB Universitätsbibliothek gelangt die Stelle e. Referent*in gemäß Angestelltengesetz, Verwendungsgruppe IIIb des Kollektivvertrages der Universitäten zur Besetzung".

Gegenbeispiele hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier in diesem Blog.

Bibliothekar im Bann von Hexen?

Über einen Bericht auf JazzEcho.de habe ich einen weiteren Eintrag für meine Sammlung von Filmen mit Bibliothekar*innen entdeckt, "La Strega in Amore". Der Film basiert auf der Erzählung "Aura" des mexikanischen Schriftstellers Carlos Fuentes:
"La Strega in Amore" (Die verliebte Hexe) ist ein Film aus dem Jahr 1966, in dem ein schüchterner Bibliothekar in den Bann einer alten Dame und ihrer atemberaubend schönen Tochter gerät. Sind es Hexen?
Laut Internet Movie Database kommt ein Historiker in eine Schlossbibliothek, um antike erotische Literatur zu übersetzen. Dabei gewinnt er den Eindruck, dass hier übernatürliche Kräfte am Werk sind. Im Blog "Giallo fever" schreibt K.H. Brown: "Somewhat disturbed by these coincidences and the old woman's eagerness to have him take the job, despite his not being a librarian, Sergio attempts to leave". Jetzt müsste ich das Buch lesen oder den Film anschauen, um zu entscheiden, ob die männliche Hauptfigur wirklich ausreichend Bibliothekar oder bibliothekarisch tätig ist und somit eine Aufnahme in meine Bibliographie verdient...

Monday, July 12, 2021

Neuerwerbungen

Ich habe wieder ein paar Bücher auf dem Bibliotheks- bzw. Wörterbuch-/Sprachsektor erworben :-) Außerdem habe ich meinen Bestand an Kinderbüchern etwas aktualisiert und erweitert.

Alison Donald / Alex Willmore [Ill.]: The new liBEARian. Maverick Books 2016

Werner Boschmann [Hrsg.]: Lexikon der Alltagssprache des Ruhrgebiets mit zahlreichen Abbildungen. 1000 Worte Bottropisch. 3. Aufl. Essen: Verlag Rainer Henselowsky 1984

Friedhelm Hinze: Die deutschen Lehnwörter im Pomoranischen (Kaschubischen). Berlin: Akademie-Verlag 1963 (Sitzungsberichte der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin; Klasse für Sprachen, Literatur und Kunst; Jahrgang 1963, Nr. 2)

Julian Meyer [Ill.] / Timon Meyer: Heute nicht. Diogenes 2020

Frederic Vester: Ein Baum ist mehr als ein Baum. Ein Fensterbuch. Kösel-Verlag 1985

Laura Cowan / Sam Baer / Wesley Robins [Ill.]: Mein Geschichts-Bilderbuch: Rückwärts durch die Zeit. Von den Goldenen Zwanzigern bis in die Steinzeit. Usborne-Verlag 2020

Silke Trojahn, Andreas Wittenberg: Die Prinzessinnenbibliothek. Die Bücher der Sofia Albertina von Schweden. Insel-Verlag 2019

Diana Amft / Martina Matos [Ill.]: Die kleine Spinne Widerlich. Baumhaus Verlag 2011

Anita Bijsterbosch [Ill.] / Maria Höck [Übers.]: Alle müssen gähnen. Das besondere Gute-Nacht-Buch mit großen Klappen. arsEdition 2015

Karen Wallace / Barbara Firth [Ill.]: Bears in the forest. Candlewick Press 2009

Thorsten Saleina: Oho, wem gehört der Tierpopo? arsEdition 2015

Chris Hadfield / Eric and Terry Fan [Ill.]: The darkest dark. Tundra Books 2018

Monday, June 28, 2021

Eine typische Nacht im Hause Bargmann

Eine typische Nacht im Hause Bargmann oder Warum ich derzeit tagsüber nicht immer so jugendlich-frisch aussehe wie man es von mir gewöhnt ist 😛
03:30 Kater mauzt. Ich stehe auf und öffne ihm das Küchenkastl unter der Abwasch. Keine Maus. (*)

03:45 Kater mauzt erneut. Ich sage [not suitable for Blog].

04:00 Amsel beginnt direkt vor meinem Fenster zu zwitschern. Ich überlege mir ein Marketingkonzept für die Etablierung gegrillter Amsel als regionale Delikatesse.

04:15 Kater mauzt erneut - da es schon egal ist, steh ich wieder auf und entdecke, dass ich beim letzten Mal das Kastl offen stehen hab lassen. Er erwartet also tatsächlich, dass ich ihm eine Maus herzaubere.

04:30 Krähen tun, was ihr Name schon sagt, direkt vor meinem Fenster. Marketingkonzept wird ausgebaut.

04:45 Kater mauzt. Ich plane eine Annonce "Tausche Haus mit Garten und Kater gegen Dachgeschoßwohnung in Wien-Neubau".

05:00 Da ich immer noch wach bin, könnte ich doch gleich aufstehen und was arbei... 😴


(*) für Uneingeweihte: Mäuse kommen aus dem Heizkeller über die Verrohrung in die Küche und bedienen sich im Mistkübel. Kater weiß das und fängt in letzter Zeit dort regelmäßig Mäuse. Dazu muss ich ihm das Kastl aufmachen. In letzter Zeit sind aber oft keine 🐭 da (ich: 🙆‍♀️, Kater: 😾)

Wednesday, June 23, 2021

Petition: zeitgemäßer Name für den deutschen Bibliothekartag

Die Petition "Zeitgemäßer Name für den Bibliothekartag" zielt auf einen diverseren Namen für die große Konferenz ab:
Die Bezeichnung "Bibliothekar"tag bildet einen Kontrast zur Aktualität und Vielfalt der Themen, für die diese Veranstaltung mittlerweile steht. Tradition sollte im Jahr 2021 nicht mehr als ausreichender Grund gelten, das generische Maskulinum beizubehalten. Unsere Welt war schon immer diverser. Während wir also auf der Konferenz gemeinsam fachliche Vorträge zu Diversität halten und hören, verweigern wir uns bisher einer inklusiveren Bezeichnung unserer größten Konferenz.
Der Austausch auf dieser Konferenz hat darüber hinaus eine große fachliche und personelle Bandbreite erreicht. Unterschiedlichste Menschen aus Bibliotheken, pädagogischen Bereichen und vielen anderen Fachrichtungen finden sich jedes Jahr zusammen, um über aktuelle Entwicklungen in bibliothekarischen Einrichtungen zu sprechen und Projekte vorzustellen. Dabei treffen sich Menschen mit unterschiedlichsten Abschlüssen, Berufswegen und Aufgaben, eben alle, die in Bibliotheken und allen angrenzenden Bereichen arbeiten oder arbeiten wollen.

Hinweis aus Inetbib.