- Begrüßung. Das BMBWF als Standort des bildungshistorischen Buchbestandes - Peter Fuchs
- Die Administrative Bibliothek des Bundes als Verwalterin des Buchbestandes - Ernst Chorherr
- Warum zwei Semester Arbeit mit alten Büchern im Ministeriumskeller? - Walter Kissling
- 5.146 erfasste Schriften, hier in ihrer Bedeutung für studentische Abschlussarbeiten - Caroline Agy, Katharina Hofbauer, Maria Eckmayr, Ines Konrad
- Vorführung am Screen: Literatursuche im österreichischen Bibliothekenverbund – unter Nutzung der studentischen Bestandsliste bildungshistorischer Literatur - Ernst Chorherr
- Diskussion über die Zukunft des bildungshistorischen Buchbestandes
- Besichtigung des Kellers und seiner Bücher
- Small Talk und Schmökern bei Brot und Wein
Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Tuesday, October 16, 2018
Einladung: Entdeckungen im Keller des Bildungsministeriums
Wednesday, October 10, 2018
Stabat mater und Vedrò con mio diletto - was ich gerade höre
Tuesday, October 09, 2018
Hans Scholl im Israelitischen Leseverein
Geschähe doch einmal etwas. Würden einmal wieder Barrikaden gebaut. Ich wäre der erste, der sich darauf stellte, ich wollte noch mit der Kugel im Herzen den Rausch der Begeisterung spüren.
In "Flamme sein!" gibt es eine interessante Bibliothekspassage (zum Verständnis: die Gestapo hatte am 11. November 1937 in der Wohnung von Scholls Eltern mehrere Bücher, Photographien und Gegenstände aus der Jugendarbeit beschlagnahmt):
Das ungewöhnlichste Buch unter den bei Hans Scholl beschlagnahmten Publikationen ist von Schalom Asch. 1933 hatte Curt Lenzner, sächsischer Gaureferent für Jugendschriften im Nationalsozialistischen Lehrerbund, eine "Schwarze Liste zur Aussonderung verbotener Bücher der öffentlichen Bibliotheken" publiziert. Auf dieser und der gleichzeitig von dem Bibliothekar Wolfgang Herrmann verbreitenen "Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums" ist auch der jiddische Schriftsteller und Dramatiker Schalom Asch aufgeführt. Von ihm sollte "Alles" entfernt werden. Weil die Eliminierung in den allgemeinen Büchersammlungen offensichtlich vollständig gelang, lieh Scholl sein Exemplar vom "Israel.[itischen] Leseverein" in Ulm aus, wie das Gestapoverzeichnis notierte. Offensichtlich beeindruckte die allgemeine antijüdische Hetze Scholl nicht. Im Gegenteil: Er hatte sich vom jüdischen Leseverein einen Ausweis ausstellen zu lassen, um an verbrannte und verbotene Bücher zu gelangen.
Zitat aus: Robert M. Zoske: Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose. Eine Biografie. München: C.H.Beck 2018, S. 37 (Perlentaucher)
Monday, October 08, 2018
Offener Kühlschrank in der Stadtbibliothek Dornbirn
Die Idee dahinter ist einfach: Lebensmittel sind kostbar. Und zu viele davon landen im Müll. Eine Initiativgruppe hat sich des Themas angenommen und diesen Kühlschrank eingerichtet. Das Motto: Nimm und bring! Ein Überschuss an Nahrungsmitteln kommt schnell zustande: Es wird versehentlich zu viel eingekauft oder zu viel gekocht, kulinarische Präsente kommen beim Beschenkten nicht gut an, die Ernte im Garten wirft "viel zu viel" ab, es steht ein Urlaub an. Diese übrig gebliebenen (und möglichst frischen) Lebensmittel können in den Offenen Kühlschrank gestellt werden. Vor dem Einkaufen oder wenn sie hungrig sind, schauen die BesucherInnen nun bei uns nach, was der Kühlschrank Feines im Angebot hat.Nähere Informationen auf offener-kuehlschrank.at! Medienberichte u.a. auf R(h)eingehört, Vorarlberg online und ORF.
Unsere Kooperationspartner in diesem Projekt sind Vorarlberger Umweltverband, Naturschutzbund Vorarlberg und das Naturkunde-Museum inatura, die uns mit aktuellen Informationen zum Thema versorgen.
Warum befindet sich der Offene Kühlschrank gerade in der Stadtbibliothek? Den InitiatorInnen des Projekts ist es wichtig, dass der Kühlschrank an einem Ort steht, der für alle zugänglich ist, viele unterschiedliche Menschen anspricht und an dem die Philosophie des Teilens und Tauschens gelebt wird. Schön, was man uns Bibliotheken alles zuschreibt!
Film "Paywall: The Business of Scholarship" in Wien
Die Dokumentation "Paywall" von Prof. Jason Schmitt (Clarkson University, USA) fragt nach den restriktiven Zugangsbestimmungen und Geschäftsstrategien der großen Verlage, die zu Profiten von bis zu 40% führen. Mehr als 50 WissenschafterInnen weltweit wurden zu den Auswirkungen von Paywalls und der Bedeutung von Open Access für ihren Forschungsalltag interviewt.
Im Anschluss diskutieren ForscherInnen und BibliothekarInnen mit Fokus Österreich über den Film, Paywalls und scholarly communication. Mit: Andrea Tanzer (Chemikerin, Universität Wien), Susanne Blumesberger (Germanistin, Universität Wien), Daniel Dörler (Zoologe, Universität für Bodenkultur und Koordinator Citizen Science Plattform Österreich forscht), Brigitte Kromp (OA-Beauftragte für Verlagsverhandlungen, Universität Wien), Guido Blechl (Open Access Office, Universität Wien). Der Abend wird von Katharina Rieck (FWF) moderiert.
Im Anschluss lädt OpenAIRE Austria zu einem kleinen Buffet. Freier Eintritt.
Ort: Skylounge Universität Wien, Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien
Zeit: 25.10.2018, 18 Uhr
Bitte um Anmeldung bis 20.10.2018: openaireaustria@univie.ac.at
Weitere Informationen zum Film: paywallthemovie.com
Friday, September 28, 2018
"Die wirkliche Arbeit ist die Arbeit mit dem Benützer". Interview mit Edith Fischer, 1978
Die Sendung kann erfreulicherweise bei der Österreichischen Mediathek nachgehört werden. Hier ein Auszug zum Berufsbild.
Kos: Darf ich Sie zwischendurch was Privateres fragen? Warum haben Sie einen Beruf gewählt als Bibliothekarin, einfach ein ständiges Umgehen mit Büchern, auch mit ziemlich komplizierten Ordnungssystemen. Warum hat Sie dieser Beruf interessiert?
Fischer: Ich hab erstens von jeher eine Beziehung zum Buch sowohl als Informationsmittel, aber auch zum Buch als Medium gehabt. Und dann empfinde ich diesen Beruf auch als eine Art von Sozialberuf. Es ist ein Beruf, mit dem man hilft, das Land aufbauen eigentlich. Man muss sagen, dass ein Land, dass der Wohlstand eines Staates wesentlich von den Erfolgen in Wissenschaft und Forschung abhängt, und die Steigerung des Sozialproduktes zu 80 bis 90 Prozent auf den technischen Fortschritt zurückzuführen ist. Also es ist eine Leistung, den Staat mit aufbauen zu helfen, eine Mitarbeit bei der Allgemeinheit. Und zweitens ist es auch eine bildungspolitische Tätigkeit. Und diese beiden Aspekte fesseln mich eigentlich an diesem Beruf.
Kos: Sie sagten "Sozialarbeit". Das ist ein im Zusammenhang mit dem Bibliothekswesen eigentlich ungewöhnlicher Begriff.
Fischer: Wenn man von der Volksbücherei ausgeht, eigentlich nicht. Da ist dieser Aspekt nicht neu. Vielleicht etwas neuer ist er im Hinblick auf das wissenschaftliche Bibliothekswesen und das Dokumentationswesen. Aber da hat man bisher viel zu sehr Schranken zwischen diesen beiden Bereichen gesehen.
Kos: Der Kunde sieht ja eigentlich nur den Mann oder die Frau bei der Bücherausgabe, vielleicht noch irgendeinen Aufpasser, der im Lesesaal sitzt. Aber den ganzen Apparat, der dahinter ist, der also in der Tiefe ein paar Stockwerke weiter unten oder im Bücherdepot werkt, den sieht man ja nicht. Was sind denn die Haupttätigkeiten des Informationsarbeiters, wenn man es einmal zusammenfassend sagen würde?
Fischer: Das ist richtig, dass die meisten Leute keine Vorstellung von dem Beruf wirklich haben. Was sie sehen, sind eben nur die Äußerlichkeiten, die Ausgabe des Buches, die Zurücknahme des Buches, den Auskunftsbeamten im Lesesaal vielleicht, der den Platz anweist. Die wirkliche Arbeit ist die Arbeit mit dem Benützer erstens, das heißt die Information des Benützers. Und die Tätigkeit zum Beispiel eines Bibliothekars beginnt mit der Auswahl der Dokumente, also der Bücher zum Beispiel, der Zeitschriften und sonstiger Unterlagen, in der richtigen Auswahl, in ihrer Erschließung, damit der Leser nicht ein ungeordnetes Ganzes vorfindet, sondern etwas heraussuchen kann mittels Katalogen, mittels einer sinnvollen Aufstellung, in der Erschließung, in der Zugänglichmachung und vor allem in der aktiven Vermittlung der Information.
Monday, September 24, 2018
Frau, Brille, mittleres Alter, intelligent
- Female (20)
- Glasses (18)
- Middle-aged (9)
- Intelligent (8)
Interessant finde ich, dass eben dezidiert nach "Bibliotheksleiter_in" und nicht nach "Bibliothekar_in" gefragt wurde. Die meisten Studierenden waren weiß und aus der Mittelklasse.
Quelle: Peter Glick / Korin Wilk / Michele Perreault: "Images of occupations: Components of gender and status in occupational stereotypes". In: Sex Roles 32 (1995) 9+10, S. 565–582.
BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in
Astrid Oliver / Eric Prosser: "Academic Librarianship Without the Degree: Examining the Characteristics and Motivations of Academic Library Professionals". In: The Journal of Academic Librarianship 44 (2018) 5, S. 613-619
Erin Ackerman / Jennifer Hunter / Zara T. Wilkinson: "The Availability and Effectiveness of Research Supports for Early Career Academic Librarians". In: The Journal of Academic Librarianship 44 (2018) 5, S. 553-568
Marjana Gaponenko: Der Dorfgescheite. Ein Bibliothekarsroman. München: C.H. Beck 2018
Sarah Winman: Tin Man. Tinder Press 2017 / Putnam 2018
Tracey Pratchett and Gil Young with Carol Brooks, Lisa Jeskins & Helen Monagle: Practical Tips for Developing Your Staff. Facet 2016
Muhammad Arif / José Miguel Baptista Nunes / Saima Kanwala: "Looking Back, Moving Forward: An Assessment of LIS Internship Programme in Developing Country's Perspective". In: The Journal of Academic Librarianship 44 (2018) 5, S. 595-602
Josephine E. Olson / Irene Hanson Frieze / Ellen G. Detlefsen: "Having it all? Combining work and family in a male and a female profession". In: Sex roles 23 (1990) 9+10, S. 515-533
Peter Glick / Korin Wilk / Michele Perreault: "Images of occupations: Components of gender and status in occupational stereotypes". In: Sex Roles 32 (1995) 9+10, S. 565–582 []u.a. wird "Head librarian" abgefragt]
"Von exzessivem Liebesleben" erschöpft? Werde Bibliotheksleiter!
Die Autorin befindet sich übrigens ab morgen mit diesem Buch auf Lesereise in österreichischen Bibliotheken. Der Start ist am 25. September um 19 Uhr in der Stadtbücherei St. Pölten. Weitere Termine und Informationen beim Büchereiverband.
Verlagstext:
Der einäugige Ernest Herz hat, erschöpft von seinem exzessiven Liebesleben, den Posten des Bibliotheksleiters im Stift W. angenommen und besinnt sich auf seine nicht minder große, andere Leidenschaft – das alte Buch. Die Wohnung, die er im Kloster bezieht, hatte seinem Vorgänger, Pater Mrozek, gehört, der auf eine kuriose Art Selbstmord begangen hat.
Ernest Herz muss feststellen, dass er mit seiner Vision einer zeitgemäßen Bibliothek in der konservativ-klerikalen Gesellschaft des Klosters auf Widerstände stößt, dass mit seinem mitgebrachten Telefunkenradio etwas nicht zu stimmen scheint, weil es nur noch "Radio Gabriel" empfängt, und dass der Selbstmord seines Vorgängers zahlreiche Fragen aufwirft. Eines Tages findet der Bibliothekar in einem Versteck ein Exemplar des mittelalterlichen Beststellers "Dialogus miraculorum". Dem Buch fehlt der Einband, die Neugierde des Bibliothekars ist geweckt, er versucht nun nachdrücklich herauszufinden, was seinen Vorgänger dazu getrieben haben könnte, sich umzubringen. Weiß der junge, verstörend schöne Kellner der Gastwirtschaft "Zum Lamm" unten im Dorf vielleicht mehr?
Skurril, komisch und liebevoll, mit ihrem unnachahmlichen Blick für das schräge Detail, macht Marjana Gaponenko die Welt der Bibliothek zum spannend-abgründigen Schauplatz.
Tuesday, September 18, 2018
Bibliothek: "beige gekleidete Angestellte in hässlichen Gebäuden"
"Das Klischee der öffentlichen Bibliotheken ist in Deutschland miserabel: beige gekleidete Angestellte in hässlichen Gebäuden, die in muffigen Räumen abgegriffene Bücher bewachen, für die sich in Zeiten blitzblanker Smartphones und hochpolierter Tablets sowieso kein Mensch interessiert. Wie können unter diesen Bedingungen Bürger, insbesondere Kinder und Jugendliche, die eine Welt ohne digitalisierte Umgebung gar nicht mehr kennen, in die öffentlichen Bibliotheken gelockt werden?"
Zitat aus: Hannah Bethke: "Ein Spray, das nach Lesen riecht". In: FAZ, 17. September 2018 (Bericht über die Next Library Conference in Berlin)
Saturday, September 15, 2018
Wichtige Kenngröße für Prokrastiniererinnen
I'm coining a term:
— Dr Adrastos Omissi (@AdrastosOmissi) September 13, 2018
The Omissi Number = a value for any given task arrived at by dividing the amount of time you spent avoiding it by the amount of time it took to do. Reading lists I spent 4 wks (672 hrs) avoiding took 3 hrs to write, an Omissi Number of 224. That's a bad one.
Ich rechne lieber nicht aus, welche Omissi-Zahl mein letzter Artikel hatte...
Wednesday, September 12, 2018
12 von 12: Blog-Photoprojekt, September-Ausgabe
Ihr macht am 12. eines Monats ganz, ganz viele Fotos. Am schönsten ist es, wenn ihr euren Tagesablauf dokumentiert. Abends wählt ihr dann 12 Bilder aus und postet sie in eurem blog. Ab 17 Uhr findet ihr unter meinem Posting eine Liste, in die ihr euch eintragen könnt.
...poste ich heute, am 12. September, 12 Bilder von meinem Alltag :-)
| In der Früh trinke ich gerne einen Kaffee im Speisewagen. Heute musste ich stehen. Gelesen habe ich das Buch "Erotic stories for Punjabi widows", das im Oktober beim Girly Book Club auf dem Programm steht. Empfehlenswert! |
| Da ich mit den "Erotic Stories" schon im Zug fertig wurde, hab ich in der U-Bahn mit Terry Pratchetts "Feet of Clay" begonnen. In dem neunzehnten Roman aus der Discworld-Reihe stehen Golems im Mittelpunkt. Im abgebildeten Abschnitt geht es um Meteorologie, was ich witzig finde, da ich bei einem Wetterdienst arbeite. |
| Ein Kollege hat mir heute Äpfel aus seinem Garten mitgebracht. Ich habe auch ein kleines Apfelbäumchen, aber mit Klaräpfeln, die schon lange geerntet wurden. |
| Im Büro habe ich einen Papp-Spock :-) Es ist lustig, dass meine Kollegen immer noch beim Hereinkommen erschrecken, obwohl ich ihn jetzt schon ganz ins Eck gestellt habe. |
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| Lektüre in der Arbeit - Datenmanagement und Datenschutz. |
| Auf dem Heimweg: Ich photographiere gerne Bäume, Wald und Holz. |
| Noch ein Döblinger Baum vom Heimweg - im Sonnenlicht. |
| In der U-Bahn-Linie, die ich fast täglich benutze, wurde vor kurzem ein Essverbot erlassen. Seitdem werden wir mit halblustigen Durchsagen, riesigen Aufklebern und übertriebenen Plakaten genervt. |
| Als ich nach Hause komme, entdecke ich, dass meine Katzen sich zwei Beutel aufgebissen und halb leergefressen haben. Es ist ja nicht so, dass sie nichts im Napf gehabt hätten... |
| Mein Kater freut sich, wenn ich zuhause bin, weil er dann auf die Terrasse kann, um zum Beispiel Nachtfalter zu fangen, Vögel zu beobachten, mit seiner Schwester Minerva zu raufen... |
| Beim Abendspaziergang sehe ich immer einige Katzen in meiner Siedlung :-) |
| Straßenlaterne beim Abendspaziergang. |
Is Siri a librarian?
"Siri, do you think you and your colleagues are like us librarians?"
— Micro SF/F stories (@MicroSFF) September 11, 2018
"Not quite. We digital assistants have not taken the secret oath."
"To preserve knowledge and culture; to never deny anyone information they need?"
"Yes. We have not sworn that."
"Why not?"
"We are not allowed."
Wenn aus Bibliotheksbestand Musik wird
Obwohl Carl Heinrich Graun heutzutage nicht vielen ein Begriff ist, war der deutsche Komponist seinerzeit ein Pionier und zählte zu den bedeutendsten deutschen Vertretern der italienischen Barockoper. 1735 wurde Graun gemeinsam mit seinem Bruder Vizekapellmeister der Kapelle des späteren Königs Friedrich des Großen. (...) Nachdem seine Werke lange Zeit in Vergessenheit geraten waren, macht die russische Sopranistin Julia Lezhneva ausgewählte Arien aus Grauns Werken nun der Öffentlichkeit zugänglich. Lezhneva verbrachte ganze Tage damit, Archivmaterial in einer Berliner Bibliothek [man könnte schon erwähnen, welche... Anm.] zu erforschen und entwickelte eine leidenschaftliche Beziehung zu Grauns teilweise beschwingten und tragischen Arien. [Quelle: Website von Concerto Köln]Das Album ist 2017 bei Decca erschienen. Im Werbevideo wird auch die Bibliothek genannt/gezeigt. Ich finde schön, wenn ein Bibliotheksbestand so genutzt wird.
Tuesday, September 11, 2018
PartnerInnensuche in der Bibliothek
Friday, September 07, 2018
Tolle Idee für die nächste Konferenz...
I would love to see a professional conference that, instead of having a bunch of academics presenting to each other in hotel ballrooms, actually turned academics loose in the host city to present TO THE PUBLIC. Bring some free education to the host city! Leave the hotel!
— bex (@rjgstone) September 5, 2018
Tuesday, September 04, 2018
Über die Arbeit der Zeitungsarchivarinnen
I feel very fortunate as there are loads of aspects to my job that I enjoy but one of things that I get most excited about is delving into new or rarely seen collections and discovering the stories within them. For example, we recently acquired the papers of the Guardian's first Africa correspondent, Clyde Sanger. I'm currently in the process of surveying the collection, but so far I've unearthed fascinating notebooks, correspondence and political campaign material from late 1950s and early 1960s Africa, when many nations were gaining independence.Außerdem werden diese Fragen beantwortet: How do you decide what goes in to the archive? Do you have any favourite pieces? How did you come to work in the Guardian archives? How does it compare with other jobs you've had? What does your average day look like? Which teams do you work with around the building? How much of the archive is digitised? Can you tell us what's coming up for the archives? Which present day news stories do you think will feature most prominently in the archives?
Zitat von Philippa Mole zum Abschluss:
Archivists in books and films always seem to be found cloistered in dusty basements, often wearing tweed or giant cardigans. In reality, though, we need to be out in the business, working with colleagues from different areas to get the job done.
Friday, August 31, 2018
Neuerwerbungen
- The Forest von Edward Rutherfurd
- Mayumi and the Sea of Happiness von Jennifer Tseng - mit Bibliothekarin
- Raising Steam: A Discworld Novel von Terry Pratchett - in Ankh Morpork und den angrenzenden Gebieten wird die Eisenbahn eingeführt. Schon fast fertig gelesen
- Lexikon des Bibliothekswesens herausgegeben von Horst Kunze and Gotthard Rückl unter Mitarbeit von Hans Riedel und Margit Wille - ein DDR-Lexikon der 1970er Jahre
- Bibliographie. Ein Hilfsbuch für Bibliothekspraktikanten von Wilhelm Krabbe
- El bosque (Mini Diccionario Por Imagenes) von Nathalie Bélineau, Émilie Beaumont und Sylvie Michelet
- Der Wald. Ein Zyklus von Hermann Prigann
- Sculpted Forest: Sculpture in the Forest of Dean von Rupert Martin
- Pouncing on Murder (A Bookmobile Cat Mystery, 4) von Laurie Cass - weiterer Band der Bibliothekskrimireihe
- Erotic Stories For Punjabi Widows von Balli Kaur Jaswal - für den Girly Book Club
- Sing, unburied, sing von Jesmyn Ward - für den Girly Book Club
- The Little Bookshop of Lonely Hearts von Annie Darling - auf Deutsch als "Der kleine Laden in Bloomsbury" erschienen
- Tin Man von Sarah Winman - für den Girly Book Club gelesen, sehr gut. Dass eine Hauptfigur Bibliothekarin ist, wusste ich vorher nicht - es wird auch nur ganz kurz erwähnt
- Forest Therapy: Seasonal Ways to Embrace Nature for a Happier You by Sarah Ivens Moffett
- The trouble with women von Jacky Fleming
Tuesday, August 28, 2018
BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn
Beate Fechter: Josef Bick. Versuch einer Monographie. Univ. Wien, Dipl.-Arb., 2013
Evelyn Adunka: "Salomon Frankfurter (1856–1941)". In: Stefan Alker / Christina Köstner / Markus Stumpf (Hrsg.): Bibliotheken in der NS-Zeit. Provenienzforschung und Bibliotheksgeschichte. Wien: Vienna University Press, 2008, S. 209–220.
Sven Kuttner / Peter Vodosek (Hrsg.): Volksbibliothekare im Nationalsozialismus. Handlungsspielräume, Kontinuitäten, Deutungsmuster. Wiesbaden: Harrassowitz 2017 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 50)
Ulrich Hohoff: Wissenschaftliche Bibliothekare als Opfer der NS-Diktatur. Ein Personenlexikon. Wiesbaden: Harrassowitz 2017 (= Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen 62)
Joseph Gregor: "Josef Bick. Die Persönlichkeit und das Wirken als Bibliothekar". In: Josef Stummvoll (Hrsg.): Die Österreichische Nationalbibliothek. Festschrift herausgegeben zum 25jährigen Dienstjubiläum des Generaldirektors Universitätsprofessor Dr. Josef Bick. Wien: Bauer 1948, S. 22–43
Margit Sandner: Nachlaß und Wirken von Johann Gans an der Universitätsbibliothek Wien vor und nach dem zweiten Weltkrieg. Wien, ÖNB, bibliothekar. Hausarb., 1988
Josef Stummvoll: "Leben und Wirken von Univ.-Prof. Hofrat Dr. Josef Bick". In: Zentralblatt für Bibliothekswesen 66 (1952), S. 285-289
Carlo Frati / Albano Sorbelli: Dizionario bio-bibliografico dei bibliotecari e bibliofili italiani dal sec. XIV al XIX. Florenz: Olschki 1933 (Biblioteca di bibliografia italiana, 13)
Svend Dahl: Den danske bibliotekarstand: En samling biografiske oplysninger. Kopenhagen: Hagerup 1925
Richard Mummendey: Die Bibliothekare des Wissenschaftlichen Dienstes der Universitätsbibliothek Bonn 1818 - 1968. Bonn: Bouvier 1968 (Bonner Beiträge zur Bibliotheks- und Bücherkunde, 19)
Jeffrey M. Wilhite / Todd J. Kosmerick / Laurie Scrivener (Hrsg.): International biographical directory of national archivists, documentalists, and librarians. 2. Aufl. Lanham / London: Scarecrow Press 2000
Alexandra Habermann / Rainer Klemmt / Frauke Siefkes: Lexikon deutscher wissenschaftlicher Bibliothekare 1925 - 1980. Frankfurt am Main: Klostermann 1985 (= Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie: Sonderheft, 42)
Julia Hiller von Gaertringen: "Diese Bibliothek ist zu nichts verpflichtet außer zu sich selbst": Erhart Kästner als Direktor der Herzog August Bibliothek 1950 - 1968. Wiesbaden: Harrassowitz 2009 (= Wolfenbütteler Hefte, 23)
Detlev Hellfaier: "Adolf Keysser (1850-1932) - Bibliothekar, Waidmann, Pensionär". In: Detlev Hellfaier / Helwig Schmidt-Glintzer / Wolfgang Schmitz (Hrsg.): Der wissenschaftliche Bibliothekar. Festschrift für Werner Arnold. Wiesbaden: Harrassowitz 2009 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens, 44), S. 79-108
Alexandra Habermann / Peter Kittel: Lexikon deutscher wissenschaftlicher Bibliothekare. Die wissenschaftlichen Bibliothekare der Bundesrepublik Deutschland (1981 - 2002) und der Deutschen Demokratischen Republik (1948 - 1990). Frankfurt am Main : Klostermann 2004 (= Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie: Sonderhefte, 86)
Ksawery Swierkowski (Red.): Slownik biograficzny pracownikow ksiazki polskiej: Zeszyt probny. Lodz: Nakl. Min. szkolnictwa wyzszego 1958
Irena Treichel (Hrsg.): Słownik pracowników książki polskiej. Warszawa [u.a.] : Państwowe Wydawn. Naukowe 1972
Friday, August 24, 2018
75 Books Challenge for 2018 - current status
1/75: The first book I read this year was The George Bernard Shaw vegetarian cook book in six acts : based on George Bernard Shaw's favorite recipes which I got via SantaThing :-) George Bernard Shaw was a vegetarian from the age of 25, first because vegetarian cuisine was cheaper and he had not much money, but soon because of profound conviction. These are recipes by his housekeeper and cook, Alice Laden.
2/75: The second one was Of books and bagpipes by Paige Shelton. I collect books featuring librarians (many of those are cozy mysteries), and the father of the main character's boyfriend is a librarian ;-)
3/75: The cracked spine by Paige Shelton. After having read the second volume of the Scottish Bookshop Mysteries, I wanted to read the first one. I preferred Of books and bagpipes, but The cracked spine was a nice read while commuting.
4/75: Better Late Than Never by Jenn McKinlay. Volume 7 of the Library Lover's Mysteries - I read them all. Enjoyed it.
5/75: Kater Friedrich fährt zur Kur. A really charming children's book about a cat named Friedrich who goes on a "Kur" (difficult to translate - it's a several-week-long stay in a specialised institution to restore or maintain one's health, usually paid for by your health insurance). Friedrich has accidentally swallowed something he shouldn't have and needs to recover.
6/75: Attention All Shipping : A Journey Round the Shipping Forecast. The "Shipping Forecast" is a traditional BBC radio broadcast where the nautic weather in the waters round the British isles is forecasted. Wikipedia says about this: "The unique and distinctive sound of these broadcasts has led to their attracting an audience much wider than that directly interested in maritime weather conditions". It took me really long to read as there are a lot of words I don't know but I enjoyed the style.
7/75: Crime & Poetry (Magical Bookshop Mystery) by Amanda Flower - a bookshop mystery featuring magic and a cat and a librarian.
8/75: Agatha Christie: Lord Edgware dies
9/75: EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Praxiseinführung in 7 Schritten - a useful book about the GDPR I read for my work as a data protection officer.
10/75: The glass room by Simon Mawer - finished. Enjoyed it.
11/75: Lukas Feiler, Bernhard Horn: Umsetzung der DSGVO in der Praxis - another book about the GDPR
12/75: Prose and cons by Amanda Flower.
13/75: Browsing for Trouble by Amy E. Lilly - volume 4 of the Phee Jefferson Bibliomysteries. Do you see a certain trend in my reading choices? ;-)
14/75: The road to Wigan Pier by George Orwell, his documentary account of mine workers' work and life conditions in Yorkshire and Lancashire of the 1930s and musings about socialism and communism. Very interesting and sometimes surprisingly current.
15/75: Lewis Carroll: The hunting of the snark - inspired by an episode of "Inspector Lewis" ;-)
16/75: Anekdoten über Adalbert Stifter - a very short collection of anecdotes about the Austrian writer whom I appreciate a lot
17/75: Christian Pfitzer: Abgewrackt - Die Anekdoten eines Arbeitslosen - a critical and also funny account of a 25 year old German having lost his job and avoiding to get another one for a quite long time. Very good descriptions of the bureaucracy at the job centre and of the many ways poor people try to get round the month.
18/75: Jeromy Bessler / Norbert Opgenoorth: Anekdoten aus der Musikwelt - a nice collection of anecdotes about composers, conductors, pianists, singers...
19/75: Harm von Seggern: Sex und Geld - a mystery about an Italian misplaced in a dreary countryside of Northern Germany after having fled the Mafia and the local police officer, also featuring a librarian (this is why I bought the book). The title (sex and money) is quite accurate as the novel contains some lengthy descriptions of the porn films the anti-hero watches ;-) It is actually quite funny but the end is quite abrupt - the story lines (of the mystery as well as of the developing relationships) don't really find an conclusion. Maybe the author plans a second part...
20/75: J. J. Slattery: Perhaps she'll die - another librarian mystery. I liked the description of "small college politics and scholarly intrigue in the groves of academe" (blurb) among the very good mystery plot. It also has a classics background (Sappho & Co.) which I especially like. I really read a lot of bibliomysteries, and this was special. I would like it to be continued, but the author has already died.
21/75: A. J. Jacobs: The know-it-all. I remembered that I have read a book from a man trying to observe ALL rules in the bible. As I searched the book I realised that Jacobs has written a lot of books with self-experiments. So I read The Know-it-all.
22/75: M. Amos Clifford: Your guide to Forest Bathing
23/75: Ephraim Kishon: Alle Satiren (all satires in one volume) - a really pleasant and funny read, but in some of the stories you see their age (I don't speak of technical developments, but of the man/woman relationship).
24/75: Meg Perry: Cloistered to Death - librarian mystery
25/75: Meg Perry: Dirty Laundry. The Jamie Brodie short stories - background stories about the librarian mystery series :-)
26/75: another GDPR book: jusIT Spezial: DS-GVO. ExpertInnenwissen zur Datenschutz-Grundverordnung
I have missed several volumes of the Jamie Brodie Mysteries by Meg Perry, and as I had to procrastinate (I would have had to write an article) I read one of them after the other (I sometimes feel like I cheat when I read the books on the ebook reader, but I read them...):
- 27/75: Dirty Laundry. The Jamie Brodie short stories [just saw that this is duplicate :-o will have to correct it]
- 28/75: Encountered to Death
- 29/75: Talked to Death
- 30/75: Psyched to Death
- 31/75: Played to Death
- 32/75: Filmed to Death
- 33:75: Avenged to Death
In addition, I discovered the Very English Mystery Series by Elizabeth Edmondson. I have finished
- 34/75: A man of some repute
- 35/75: A question of inheritance
- 36/75: A matter of loyalty by Elizabeth Edmondson and her son Anselm Audley, who is also an author and wrote the novel after drafts and memos by his late mother
- 37/75: A youthful indiscretion by Elizabeth Edmondson - it's a pity that there won't be any more volumes of the Very English Mystery Series. I really liked it.
I started Tin Man by Sarah Winman (reading it for the first meeting of the Girly Book Club's new Vienna chapter - does anyone know that club?). On the first pages, I had difficulties to find into the story but I did it. And imagine, I discovered that one of the main characters opens her own bookshop after having worked in a library - so another volume for my collection of fictional librarians :-)
I started Death at the Netherfield Park Ball by Amelia Littlewood on the Kindle.

















