A mummy covered in chocolate and nuts has been discovered in Egypt. Archaeologists believe it may be Pharaoh Rocher. #FoxNewsFacts
— Ken Banks (@kiwanja) January 12, 2015
Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Tuesday, January 13, 2015
Ägyptische Süßigkeit
Sunday, January 11, 2015
Lieblings-Tweets zum #Tatort aus Dortmund
Klingt irgendwie nach Hess(e) Roman: "Nazis und Dortmund" ... #tatort
— Kurt Fischer (@FischerKurt) January 11, 2015
Als Drehbuch-Autor für den #Tatort muss man inzwischen auch Gag-Schreiber sein, man hat das Gefühl, manches ist auf Retweet geschrieben
— FAZ Feuilleton (@FAZ_Feuilleton) January 11, 2015
Ich vermute mal, 80% der aktuellen Ermittler wären schon längst suspendiert, entlassen und/oder krankgeschrieben...#Tatort
— Gerri (@Gerri3003) January 11, 2015
Dieser #Tatort wurde Ihnen präsentiert von Dortmund-Tourismus. Nicht.
— Anja Negendanck ✏️ (@anegend) January 11, 2015
Wenn Nick Tschiller das Naziwarenlager durchsuchen würde, würde er nuscheln: "Geil, Requisiten für 'Inglorious Basterds 2'!" #Tatort
— Axel Meyer (@axelmeyer7) January 11, 2015
Wednesday, January 07, 2015
Katzen schreiben dem Magistrat
Zu unserer großen Unzufriedenheit haben wir davon Kenntnis erlangt, dass Frau Monika Bargmann ab heute wieder zu außerhäuslicher Arbeit herangezogen wird. Wir verlangen die unverzügliche Freistellung bei vollen Bezügen für
- 1. Streicheln,
- 2. Spielen,
- 3. Füttern,
- 4. Kistlhygiene,
- 5. weitere persönliche Dienstleistungen nach Maßgabe der Erfordernisse.
Sunday, January 04, 2015
Drei Weintrauben sind genug
"Wann ainem lust aines weinpers zu essen, der soll dem hueter dreimal ruefen. kumbt er nit, so soll er drei weinper nemen, in jede hand ains und in das maul das dritt weinper und nit mer, nimbt er aber mer, so soll man ine anfallen als als ain schedlichen man".

Moika Bargmann: Weingarten in Neudörfl, 4. Oktober 2009, Flickr, CC-BY-SA
Wednesday, December 31, 2014
Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren, Kolumne 2/2013
Kolumne 2/2013
Von wandelnden Mumien, Büchereigeistern, Vampirbibliotheken und bösen Clowns soll in dieser Ausgabe die Rede sein. Im Mittelpunkt der Geisterkomödie "Ghostbusters" aus dem Jahr 1984 stehen drei wenig erfolgreiche Parapsychologen, die in New York eine Geister-Bekämpfungsagentur gründen. Einige Szenen des Films spielen in der New York Public Library, in der plötzlich paranormale Phänomene auftreten: Zettelkarten fliegen aus dem Katalog, Schleim trieft aus den Laden, ein Geist schwebt durch den Raum – ja, es kommt sogar zu magischem Bücherstapeln: "Kein menschliches Wesen stapelt Bücher so", stellen die Profis fest. Eindeutig ein Fall für die Geisterjäger! Angesichts dieser bibliothekarischen Unordnung schreibt die Datenbank "Die graue Maus" von einem "Horrorfilm der Horrorfilme, den wir zwar getrost – auf Video – unseren Benutzern empfehlen und selbst unseren minderjährigen Kindern überlassen können, mit dem wir aber Auszubildende in unserem Beruf nicht unvorbereitet konfrontieren sollten".
Im Horror-Abenteuerfilm "Die Mumie" (1999) spielt Rachel Weisz die Rolle der Bibliothekarin Evelyn Carnahan. Diese legt zwar die Bibliothek, in der sie arbeitet, durch ihre charmante Ungeschicklichkeit in Schutt und Asche, ist aber besonders stolz auf ihren Beruf und besticht durch große Bildung und umfangreiche Sprachkenntnisse. Die Vorlage für diese Neuverfilmung lieferte übrigens der gleichnamige Film aus dem Jahr 1932, in dem Boris Karloff die Hauptrolle spielte.
Im Film "Dracula", einer dreidimensionalen Adaption des klassischen Vampir-Stoffes, die der italienische Regisseur Dario Argento 2012 vorgelegt hat, reist die männliche Hauptfigur Jonathan Harker nach Transsylvanien, allerdings nicht wie gewohnt, um für Dracula als Anwalt zu arbeiten, sondern um dessen große Bibliothek zu katalogisieren.
Stephen King stellt in seinem 1990 verfilmten Roman "Es" das Böse als Clown dar, der immer wieder in einer Stadt auftaucht und Kinder entführt oder ermordet. Sieben Außenseiter kämpfen gemeinsam – vermeintlich – erfolgreich gegen "Es" an. Einer aus dieser Gruppe wird später Leiter der Stadtbibliothek. Als dreißig Jahre später wieder Morde verübt werden, ruft er seine Freunde von damals noch einmal zusammen, um das Böse zu besiegen – diesmal endgültig. Persönliche Anmerkung zum Schluss: Dieser Film hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich Clowns äußerst gruselig finde...
Hier alle bisher erschienenen Kolumnen zum Nachlesen:
- Bibliothek als...: 4/2014 (Bibliothek als Treffpunkt, noch nicht erschienen), 3/2014 (Bibliothek als Arbeitsplatz, S. 59), 2/2014 (Bibliothek als Tatort, S. 61), 1/2014 (Bibliothek als Paradies, S. 63).
- Film und Fernsehen: 4/2013 (Science Fiction, S. 45), 3/2013 (Krimiserien, S. 53), 2/2013 (Horror, S. 65), 1/2013 (Komödien, S. 59).
- Belletristik: 4/2012 (Krimis, S. 59), 3/2012 (Comics, S. 57), 2/2012 (Horror, S. 71), 1/2012 (Liebesromane, S. 53).
Friday, December 19, 2014
Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren, Kolumne 1/2013
Kolumne 1/2013
Der zweite Jahrgang dieser Kolumne ist nicht dem Buch, sondern dem bewegten Bild gewidmet. In dieser Ausgabe möchte ich zwei Komödien vorstellen, die zu meinen absoluten Favoriten unter allen Spielfilmen mit Bibliotheksbezug zahlen: "Party Girl" und "Desk Set".
Die flippige und stylische Mary, dargestellt von Parker Posey, hat hauptsächlich Mode, Nachtleben und Drogen im Kopf – "she has a personality like an exclamation mark", heißt es im Trailer. Als sie wegen einer illegalen Party verhaftet wird, muss ihre Patentante Judy, eine Bibliothekarin, die Kaution hinterlegen. Damit Mary das Geld zurückzahlen kann, verschafft ihr Judy einen Aushilfsjob in ihrer Bücherei. Der Film zeigt Marys Anlaufschwierigkeiten, "Party Girl" und "Bibliothek" unter einen Hut zu bringen und sich gegenüber ihrer Patin zu beweisen, und die Entwicklung ihrer Romanze mit einem libanesischen Falafel-Verkäufer auf originelle und humorvolle Weise. Der bibliothekarische Beruf wird ausgesprochen positiv dargestellt, und es ist sehr witzig, wie Mary die Dewey-Dezimalklassifikation in ihren Alltag integriert. Der Film aus dem Jahr 1995 wurde für den Grand-Jury-Preis beim Sundance Film Festival nominiert und 1996 zu einer Sitcom erweitert, von der aber nur vier Folgen ausgestrahlt wurden. "Party Girl" ist auf DVD oder gebraucht auf Videokassette erhältlich und wurde meines Wissens nie deutsch synchronisiert.
Bei der romantischen Komödie "Desk Set" aus dem Jahr 1957 spielen Katharine Hepburn und Spencer Tracy die Hauptrollen. Bunny Watson (Hepburn) leitet die Bibliothek eines Fernsehsenders, führt mit ihren Kolleginnen Recherchen durch und beantwortet viele telefonische Anfragen ohne nachzublättern. Als der Sender eines Tages zwei "Elektronengehirne" bestellt und der Computerexperte Richard Sumner (Tracy) die Effizienz der Bibliothek überprüfen soll, fürchten die Bibliothekarinnen, durch Maschinen ersetzt zu werden. Watson beschließt, Sumner von ihrer Unentbehrlichkeit zu überzeugen, und fordert den Computer zu einem Wettbewerb heraus… Auch in diesem Film wird der Beruf besonders positiv dargestellt. Die Bibliothekarinnen überzeugen durch Wissen, Recherchekenntnisse und Wortwitz.
"Desk Set" ist auf DVD erhältlich. Der deutsche Titel lautet "Eine Frau, die alles weiß" [auf Italienisch "La segretaria quasi privata"!?].
Hier alle bisher erschienenen Kolumnen zum Nachlesen:
- Bibliothek als...: 4/2014 (Bibliothek als Treffpunkt, S. 21), 3/2014 (Bibliothek als Arbeitsplatz, S. 59), 2/2014 (Bibliothek als Tatort, S. 61), 1/2014 (Bibliothek als Paradies, S. 63).
- Film und Fernsehen: 4/2013 (Science Fiction, S. 45), 3/2013 (Krimiserien, S. 53), 2/2013 (Horror, S. 65), 1/2013 (Komödien, S. 59).
- Belletristik: 4/2012 (Krimis, S. 59), 3/2012 (Comics, S. 57), 2/2012 (Horror, S. 71), 1/2012 (Liebesromane, S. 53).
Neu ab Jänner: ÖGDI-Vortragsreihe
- 20.01.2015: eBooks und eJournals – Literatur mit der Lizenz zum Lesen (Ute Weiner, AK-Bibliothek Wien)
- 17.02.2015: Erschließung des bibliographischen Universums – der RDA-Umstieg und seine Auswirkungen (Verena Schaffner, Josef Labner, OBVSG)
- 17.03.2015: Linked Open Data oder die neue Relevanz von guten Metadaten (Patrick Danowski, IST Austria)
- 14.04.2015: Grundlagen der Digitalen Archivierung (Susanne Fröhlich, Österreichisches Staatsarchiv)
- 12.05.2015: Modell-basiertes Wissensmanagement für das ÖBH (Klaus Mak, ZentralDokumentation / Landesverteidigungsakademie)
- 16.06.2015: Nachlasserschließung nach RNA (Volker Kaukoreit, ÖNB, Literaturarchiv)
Zeit und Ort: jeweils Dienstag, 16 bis 18 Uhr, 1020 Wien, Raimundgasse 1/3, 2. Stock, Vortragsraum der Österreichische Bibliothekenverbund und Service GmbH.
Anmeldung erforderlich jeweils bis Freitag vor dem Termin unter office@oegdi.at oder via Doodle, verlinkt auf oegdi.at/oegdi-update-vortragsreihe/.
Freier Eintritt für ÖGDI-Mitglieder und unserer Partner-Vereine. Für Nicht-Mitglieder entsteht ein Unkostenbeitrag von 5 Euro pro Veranstaltung".
- via voeb-l.
Monday, December 15, 2014
Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren, Kolumne 4/2012
Kolumne 4/2012
Mord und Totschlag stehen diesmal im Mittelpunkt meiner Kolumne, und die Auswahl fällt wirklich nicht leicht, denn es gibt so viele buch- und bibliotheksbezogene Krimis ("Bibliomysteries") – Bibliothekarinnen und Bibliothekare sind anscheinend besonders gut im inoffiziellen Ermitteln. Vielleicht liegt das daran, dass sie bei ihrer Arbeit viele Menschen kennenlernen und durch ihre "Barkeeper-Funktion" vieles erfahren, was den Profis nicht so schnell jemand anvertrauen würde. Dabei werden übrigens oft zarte Bande zwischen Bibliothekarin und Polizist (oder Bibliothekar und Polizistin) geknüpft... Ich möchte meine drei Lieblingsserien vorstellen, von denen ich sehr hoffe, dass sie einmal ins Deutsche übersetzt werden.
Besonders geschickt verknüpft Miriam Grace Monfredo historische Personen und Ereignisse aus den USA des 19. Jahrhunderts mit fiktiven Figuren – im Band "Seneca Falls Inheritance" zum Beispiel die Frauenwahlrechtsbewegung, im Band "North Star Conspiracy" die „Underground Railroad“, ein informelles Netzwerk von Abolitionisten, über das Sklaven aus den Südstaaten die Flucht in den Norden ermöglicht wurde. Im Mittelpunkt der sechsbändigen Reihe steht die Bibliotheksleiterin Glynis Tryon.
Wilhelmina Zukas schließlich ist mir die liebste aller fiktiven Bibliothekarinnen. In der nach dem zwölften Band endgültig abgeschlossenen Krimiserie von Jo Dereske ermittelt die propere, ordentliche Bibliothekarin mit litauischen Vorfahren immer wieder auf eigene Faust, unterstützt von ihrer durchgeknallten Künstlerfreundin Ruth.
Weitere Hinweise:
- Walter K. Ludwig: Die Wandlitz-Papiere. KBV 2007 (Stichworte: Hamburg, Geheimdienst, DDR)
- Sheila Simonson: Buffalo Bill's Defunct. Perseverance Press 2008 (Stichworte: Kultur der amerikanischen Ureinwohner)
- Veronica Stallwood: Oxford Exit. Headline 2005 (Stichworte: Schriftstellerin in Oxford)
Hier alle bisher erschienenen Kolumnen zum Nachlesen:
- Bibliothek als...: 4/2014 (Bibliothek als Treffpunkt, noch nicht erschienen), 3/2014 (Bibliothek als Arbeitsplatz, S. 59), 2/2014 (Bibliothek als Tatort, S. 61), 1/2014 (Bibliothek als Paradies, S. 63).
- Film und Fernsehen: 4/2013 (Science Fiction, S. 45), 3/2013 (Krimiserien, S. 53), 2/2013 (Horror, S. 65), 1/2013 (Komödien, S. 59).
- Belletristik: 4/2012 (Krimis, S. 59), 3/2012 (Comics, S. 57), 2/2012 (Horror, S. 71), 1/2012 (Liebesromane, S. 53).
Thursday, December 11, 2014
Die Knödelköchin und ihr Herz
![]() | Marco Frattola: "Knödel DSC_7285", Flickr, 19. März 2009, CC-BY-NC-SA |
Kennt Ihr diesen Spruch auch? Habt Ihr andere vergleichbare Sprüche aus Eurer Kindheit im Gedächtnis? Das oder der Knödel?
Monday, December 08, 2014
Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren, Kolumne 3/2012
Kolumne 3/2012
"Die Comics sind eine Quelle allgemeinen Analphabetentums. Sie schaffen eine Atmosphäre der Grausamkeit und des Abwegigen; sie vermitteln verbrecherische oder sexuell abnormale Ideen", so bewertete der Gründer des Buchklubs der Jugend, Richard Bamberger, 1958 die "Bücher mit den bunten Bildern". Heutzutage sind qualitätsvolle Comics und Graphic Novels ein wichtiger Teil des Bibliotheksbestandes. Erfreulicherweise haben einige davon Bibliotheken und BibliothekarInnen zum Thema.
Der gelungenste unter den bibliothekarischen Online-Comics ist wohl die Reihe "Unshelved", die Bibliothekar Gene Ambaum und Illustrator Bill Barnes seit Februar 2002 regelmäßig produzieren. Im Zentrum stehen der Antiheld Dewey und sein Alltag als Jugendbibliothekar in einer Öffentlichen Bibliothek. Rund um den Comic bildete sich eine aktive Community – so transkribierten die Leserinnen und Leser in Rekordzeit alle Comictexte, um eine Volltextsuche zu ermöglichen. Fünf Mal wurde der Wettbewerb "Pimp My Bookcart" veranstaltet, wo der am originellsten aufgemotzte Bücherwagen ausgezeichnet wurde.
hier erscheint immer der aktuellste Comic aus der Reihe "Unshelved", mit freundlicher Genehmigung der Gestalter
Herwig Jobst, der frühere Leiter der AK-Bibliothek für Sozialwissenschaften in Wien, schildert seit November 2009 in seinem "Bibcomic" das Leben des Bibliotheksdirektors B. D., der sich unter anderem Gedanken über die "Ubiquität des Ungelesenen" macht. Manga-Fans wird "Library Wars" (Bibliothekskrieg; Original: Toshokan Senso) erfreuen. Die siebenbändige Reihe gestaltete die Illustratorin Kiiro Yumi auf Basis der Romane von Hiro Arikawa: In einer dystopischen Zukunft will die japanische Regierung unerwünschte Literatur vernichten. Ein bewaffneter Bibliotheksverband kämpft für das Recht auf freie Meinungsäußerung. "Rex libris" von James Hunter zeichnet sich durch seine schwarz-weiße, flächige, kühle Ästhetik aus. Die ursprünglich klassisch in Heftform erschienene Geschichte des Jägers der überfälligen Bücher gibt es mittlerweile auch als Buch mit dem Titel "I, Librarian".
Wer sich vertiefen möchte, sei auf die Seite "Library Cartoons: An Annotated Bibliography" von Denise Plourde verwiesen.
Hier alle bisher erschienenen Kolumnen zum Nachlesen:
- Bibliothek als...: 4/2014 (Bibliothek als Treffpunkt, noch nicht erschienen), 3/2014 (Bibliothek als Arbeitsplatz, S. 59), 2/2014 (Bibliothek als Tatort, S. 61), 1/2014 (Bibliothek als Paradies, S. 63).
- Film und Fernsehen: 4/2013 (Science Fiction, S. 45), 3/2013 (Krimiserien, S. 53), 2/2013 (Horror, S. 65), 1/2013 (Komödien, S. 59).
- Belletristik: 4/2012 (Krimis, S. 59), 3/2012 (Comics, S. 57), 2/2012 (Horror, S. 71), 1/2012 (Liebesromane, S. 53).
Sunday, December 07, 2014
Lieblings-Tweets zum heutigen #Tatort aus Niedersachsen
"Wissen Sie, Blödheit ist eine Sache..." So leite ich in Zukunft jeden Satz ein. #tatort
— Ninia LaGrande (@NiniaLaGrande) December 7, 2014
Menschen, die auspacken wollen, rufen ja meist nur an, um während der Anreise der Kommissars zur Vernehmung ermordet zu werden. #Tatort
— Darth Lehrer (@Darth_Lehrer) December 7, 2014
#Tatort Für Bestechungs- und Schweigegelder gibt es nichts Besseres als den guten alten Scheck
— FAZ Feuilleton (@FAZ_Feuilleton) December 7, 2014
Die ARD blendet ein auf tatort.de mitzudiskutieren, statt schlicht #tatort einzublenden. (SocialTV in Deutschland has a long way to go.)
— teresa bücker (@fraeulein_tessa) December 7, 2014
"Wir sind eben keine Mechaniker! Wir machen in Wurst!" #Tatort
— AnnaSophie Schneider (@lapetitesoph) December 7, 2014
Fehlt eigentlich nur noch Kinderprostitution, dann haben wir in 90 Minuten alle schlimmen Dinge dieser Welt gesehen.
#Tatort
— Redwyne (@Paxter_Redwyne) December 7, 2014
"Ich bin ein großer Wagner-Fan ... und Filmmusik" ist wie: "Ich bin ein großer FC-Bayern-Fan ... und Tischfußball". #Tatort
— SPIEGEL Kultur (@SPIEGEL_Kultur) December 7, 2014
So, erstmal den Smartphone-Alarmton für Hashtag #Tatort aktivieren. #PingPingPingPingPingPingPingPingPingPingPingPingPingPingPingPingPing
— Teja Adams (@TejaAdams) December 7, 2014
Friday, December 05, 2014
816.065 zusätzliche Medien der ONB im Verbundkatalog
![]() | benjamin sTone: "Sometimes the library claims one of us as tribute", Flickr, CC BY-NC-SA |
Josef Steiner dazu: "Gleichzeitig wurde bei diesen Datensätzen auch die in der ONB03 vorhandene normierte Beschlagwortung in den entsprechenden Datensätzen der ACC01 dazugespielt. Das verblüffende Ergebnis besteht darin, dass 68% der betroffenen Datensätze im Verbund mit einer Erstbeschlagwortung versehen wurden, also ein enormer Mehrwert auch für den Verbundkatalog im Bereich der inhaltlichen Erschließung generiert wurde".
Quelle: Mitteilung von Josef Steiner an zrfe-info bzw. OBVSG-Website.
Monday, December 01, 2014
Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren, Kolumne 2/2012
Kolumne 2/2012
Horror – das sind sich mit schokoladeverklebten Fingern an Bibliotheksbüchern Vergreifende, das sind Bibliotheksvampire und Bücherzombies, das sind geifernde Ungeheuer hinter dem Schalter. Drei sehr unterschiedliche Beispiele: Die Kinderbibliothekarin Jane Jameson steht im Mittelpunkt der "Nice Girls Don't..."-Reihe von Molly Harper. Als sie im Sterben liegt, wird sie von einem Vampir gerettet – mit dem Resultat, dass sie fürderhin bei Sonnenlicht das Haus nicht mehr verlassen kann und ihr Kühlschrank mit Kunstblut der Marke "Faux Type 0" gefüllt ist. In den humorvollen und romantischen Büchern, die sich mehr an Erwachsene als an "Biss"-fanatische Teens richten, werden Janes Probleme mit der Vampirbürokratie, mit Werwölfinnen im Freundeskreis und Ghuls – nach Verwesung riechenden Untoten – in der Familie geschildert.
Auch zwanzig Jahre nach ihrer Entstehung sorgt Stephen Kings Geschichte "Der Bibliothekspolizist" für Gänsehaut (im Sammelband "Nachts" bzw. "Four Past Midnight" enthalten). Der Text wurde der Pasadena Public Library gewidmet, und in der Vorbemerkung schreibt King: "Ich hatte als Kind Angst vor der Bibliothekspolizei gehabt – diesen anonymen Vollstreckern, die tatsächlich zu einem nach Hause kamen, wenn man seine überfälligen Bücher nicht zurückbrachte". Die Hauptfigur, der Versicherungsmakler Sam Peebles, befolgte den Ratschlag einer Kollegin, sich in der Bücherei etwas auszuborgen – dass er die zwei Bücher trotz der eindringlichen Warnungen der unheimlichen, silberäugigen Bibliothekarin nicht rechtzeitig zurückbrachte, sollte er bitter bereuen. Wenn Sie also jemals in einer Bibliothek das Namensschild einer gewissen Ardelia Lortz sehen sollten, laufen Sie am besten weg, so schnell es geht...
Hier alle bisher erschienenen Kolumnen zum Nachlesen:
- Bibliothek als...: 4/2014 (Bibliothek als Treffpunkt, noch nicht erschienen), 3/2014 (Bibliothek als Arbeitsplatz, S. 59), 2/2014 (Bibliothek als Tatort, S. 61), 1/2014 (Bibliothek als Paradies, S. 63).
- Film und Fernsehen: 4/2013 (Science Fiction, S. 45), 3/2013 (Krimiserien, S. 53), 2/2013 (Horror, S. 65), 1/2013 (Komödien, S. 59).
- Belletristik: 4/2012 (Krimis, S. 59), 3/2012 (Comics, S. 57), 2/2012 (Horror, S. 71), 1/2012 (Liebesromane, S. 53).
Sunday, November 30, 2014
Lieblings-Tweets zum heutigen #Tatort aus Oldenburg
Til Schweiger hätte bei Minute 25 schon den kompletten IS aufgelöst #tatort
— Wondergirl (@Wondergirl) November 30, 2014
Milch und Korn hieß ja früher Müsli. #Tatort
— Haus Ohne Fenster (@HausOhneFenster) November 30, 2014
Und gleich bei #Jauch: Wie gefährlich sind unsere Äpfel? Und wer kann uns vor ihnen schützen? #Tatort
— Ninia LaGrande (@NiniaLaGrande) November 30, 2014
Endlich mal eine, die Todesursachen richtig erklären kann. #tatort
— miss BARTOZ (@missbartoz) November 30, 2014
Alles, was ich will, ist ein #tatort mit einem Mord aus Eifersucht oder Habgier. Ohne Kinder oder gesamtgesellschaftlichen Problemfeldern.
— Brienne of Tarte. (@dielilly) November 30, 2014
Müssen es für diese Art der Tötung eigentlich ein roter UND ein grüner Apfel sein, oder geht dit occh mit zwei grünen Äpfeln? #tatort
— chilla76 (@erfolgsprinzip) November 30, 2014
Er hat schweinefleisch gegessen und jetzt ist er tot. Endlich ein handlungsfaden im #Tatort
— Helmut Spudich (@ojour) November 30, 2014
Tuesday, November 25, 2014
Bibliothek des Jüdischen Museums feiert 20-Jahr-Jubiläum
![]() | Entlehnkarten der Bücherei des Ältestenrates in Wien. Quelle: Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, via Stalzer und Partner |
Die Schau im Extrazimmer des Museums in der Dorotheergasse gibt Einblicke in den bedeutenden Buchbestand der Bibliothek des Jüdischen Museums Wien, deren Raritäten-Sammlung mehr als 200 Bücher enthält. Neben einer Reihe von wertvollen Erstdrucken, wie das für die Kabbalah wichtige 'Sefer yetsirah' (Mantua 1562) werden auch prachtvoll illustrierte Ausgaben aus der Sammlung präsentiert. Ein herausragendes Beispiel der Rara-Sammlung des Museums ist auch die erste 'Rabbinerbibel' aus der venezianischen Druckerpresse Daniel Bombergs (gest. 1549 o. 1553)".
Quelle und weitere Informationen zur Entstehung der Bibliothek: APA OTS des Presse- und Informationsdienstes vom 25. November 2014 und Bibliothekswebsite.
Noch ein interessanter bibliothekarischer Aspekt: "Im April 2004 schloss sich die Bibliothek dem österreichischen Bibliotheksverbund an. Durch diesen Schritt ist die Recherche in den Bibliotheksbeständen auch über das Internet möglich. Eigens für das Jüdische Museum richtete der Bibliotheksverbund die Möglichkeit ein, nach den hebräischen Werken auch in der Originalsprache zu suchen".
Monday, November 24, 2014
Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren, Kolumne 1/2012
Kolumne 1/2012
Mills & Boon, Harlequin, Berkley, Silhouette – so heißen die Buchfabriken, aus denen täglich Liebesromane der simpleren Art in
Verlagsreihen wie "Desire" (Verlangen) oder "Temptation" (Versuchung) auf den Markt geworfen werden. Diese Romanhefte in Taschenbuchform sind eine äußerst ergiebige Quelle für fiktive Darstellungen von Bibliothekarinnen. Sie gewinnen sicher keine Preise für Feminismus, und manchmal möchte ich beim Lesen laut schreien. Was ich daran aber gut finde: Ein häufiges Handlungselement ist, dass die Hauptfiguren eine persönliche Krise überwinden, zum Beispiel sich aus einer Gewaltbeziehung lösen oder sich nicht mehr von ihren Lebensträumen abhalten lassen. Das kann für LeserInnen durchaus Ansporn und Trost sein.
Romane, in denen es um Liebe und Beziehungen geht, sind natürlich nicht von vornherein zu Kitsch und Klischee verdammt. Einfach reizend ist Hannsferdinand Döblers Roman "Ein Achtel Salz" aus dem Jahr 1955, die Geschichte eines jungen Ehepaars der Nachkriegszeit, das gerade eine bibliothekarische Ausbildung macht. Leicht, romantisch und humorvoll sind "Der Kerl vom Land" und die Fortsetzung "Mein Kerl vom Land und ich" von Katarina Mazetti, eine Liebesgeschichte zwischen einer Stadtbibliothekarin und einem Bauern (2002 unter dem Namen "Der Typ vom Grab nebenan" verfilmt).
Hier alle bisher erschienenen Kolumnen zum Nachlesen:
- Bibliothek als...: 4/2014 (Bibliothek als Treffpunkt, noch nicht erschienen), 3/2014 (Bibliothek als Arbeitsplatz, S. 59), 2/2014 (Bibliothek als Tatort, S. 61), 1/2014 (Bibliothek als Paradies, S. 63).
- Film und Fernsehen: 4/2013 (Science Fiction, S. 45), 3/2013 (Krimiserien, S. 53), 2/2013 (Horror, S. 65), 1/2013 (Komödien, S. 59).
- Belletristik: 4/2012 (Krimis, S. 59), 3/2012 (Comics, S. 57), 2/2012 (Horror, S. 71), 1/2012 (Liebesromane, S. 53).
Sunday, November 23, 2014
Lieblings-Tweets zum heutigen #Tatort aus Stuttgart
Und immer diese Spannung, welche nicht "Google" heißende Suchmaschine die Kommissare wohl benutzen werden! #Tatort
— Darth Lehrer (@Darth_Lehrer) November 23, 2014
Die Hausbesetzerszene Baden-Württemberg, das ist einfach der militante Arm der Bausparkasse Schwäbisch Hall.
#infotweet #tatort
— bov bjerg (@bov) November 23, 2014
Die Hausbesetzerszene Baden-Württemberg war ja in dem Moment erledigt, als sie sich spalten ließ in Wüstenrot und Schwäbisch Hall.
#tatort
— bov bjerg (@bov) November 23, 2014
Gerade beim Beruf des Geiselnehmers ist heutzutage der Fachkräftemangel deutlich spürbar. #Tatort
— Haus Ohne Fenster (@HausOhneFenster) November 23, 2014
"Ich lass mich doch nicht abknallen für 8,50 Euro die Stunde!" Hm. Für wieviel Euro die Stunde lässt man sich denn sonst abknallen? #Tatort
— SPIEGEL Kultur (@SPIEGEL_Kultur) November 23, 2014
#Tatort Und Lannert bekommt immer einen Parkplatz vor der Haustür - in Stuttgart. Abends. Ja nee, is klar....
— Andrea Blocksdorf (@abloda) November 23, 2014
Wednesday, November 19, 2014
CfP: Archivierung digitaler Unterlagen
Wir würden uns im Hinblick auf die Archivierung digitaler Unterlagen freuen über die Darstellung
- der rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen
- aktueller und/oder geplanter Projekte
- von Konzepten bezüglich der Langzeitarchvierung elektronischer Akten (bzw. im Zusammenhang mit Records Management)
- bestehender oder angedachter Kooperationen
- benötigter Kompetenzen und Qualifizierungsmöglichkeiten
- von Erhaltungsstrategien verschiedener Objektarten
![]() | Blake Patterson: "my original Macintosh", 7. Juni 2007, Flickr, CC-BY |
Sunday, November 16, 2014
What education is ;-)
Albert Einstein: Education is what remains after one has forgotten everything he learned in school. | #Quotes
— Jewish Comedians (@JewishComedians) November 15, 2014
Saturday, November 01, 2014
Einladung: Regionentagung" Wie kommt das Neue in die Welt?" in Stegersbach
Ort & Zeit
Sonntag, 16. November 2014, 11 bis 18 Uhr, Kastell Stegersbach, Sparkassenplatz 2. Tagungsbeitrag nach freiem Ermessen. Anmeldung per eMail an bgld(at)gbw.at. Eine Tagung der Grünen Bildungswerkstatt (Burgenland & Vorarlberg), in Kooperation mit Grüner Wirtschaft Burgenland.
dazugehöriges Facebook-Event.
Anreise aus Wien / Wiener Neustadt auch mit dem Bus möglich! An einem Sonntag! Im Südburgenland! ;-)
Thema
Wie viele Menschen können bei einer gegebenen Fläche gut versorgt werden? Mit Nahrungsmitteln und "technischer" Energie? Inwiefern können und sollen kleine Regionen betreffend Energieversorgung und Nahrungsmittelproduktion souverän werden? Welchen Einfluss hat unser Lebensstil auf Bodennutzung und Flächenverbrauch? Und wie gestalten wir den Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft - am Beispiel Südburgenland?
Programm
- 11:00 - 13:00: Eröffnungsvorträge & Sofagespräch mit Prof. Gerlind Weber (BOKU Wien), Thomas Waitz (Landwirtschaftskammerrat Grüne Steiermark), Hermann Frühstück (Landesumweltanwalt Burgenland)
- 13:00 - 14:00: Vernetzung beim Buffet
- 14:00 - 17:00: Ost trifft West - Austausch regionaler Initiativen aus dem Burgenland und aus Vorarlberg, Input Lorenz Stör zur Degrowth-Konferenz in Leipzig, Filmbeitrag "Voices of Transition" (Agroforst, Biolandbau, Transition Towns), Abschlussdiskussion.
- Dagmar Tutschek (GBW)
- Lorenz Stör (WU, Youth Future Project)








