Sunday, January 15, 2012

Oozing masculinity

Heute habe ich zum Frühstück den hierblogs bereits erwähnten Kitschroman "The master's mistress" gelesen. Die darin vorkommende "Bibliothekarin" ist genaugenommen keine Bibliothekarin, sondern eine Universitätslektorin für Geschichte, die aus einem nicht näher genannten Grund angeheuert wurde, um die Privatbibliothek eines reichen Amerikaners in seinem Haus in Cornwall zu katalogisieren. Als dieser verstirbt, kommt sein Sohn zu Besuch, und den Rest kann man sich denken ;-) Die Beschreibung der handelnden Personen ist teilweise etwas lächerlich, ich sag nur: "He simply oozed hard masculinity from every pore in his muscled body, from that hewn and ruggedly handsome face to the strength of his perfectly toned body. He even smell male, his aftershave sharp and tangy, with a hint of spice that tantalised the senses almost as much as the man did himself" (Seite 34). Ich habe ja schon einige Romane dieser Art in meinem Besitz, und auch wenn diese sicher keinen Preis für Feminismus gewinnen und ich beim Lesen manchmal laut schreien möchte, muss ich ihnen eines zugute halten: Ein häufiges Handlungselement ist, dass die weiblichen Hauptfiguren etwas Belastendes überwinden, z.B. sich aus einer Gewaltbeziehung zu lösen, sich mit jemandem zu versöhnen, endlich das zu tun, was sie immer schon tun wollten. Ich denke schon, dass das für die Menschen, die das lesen, ein Ansporn und ein Trost sein kann.

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