Ich möchte auf zwei Diplomarbeiten hinweisen, die ich heuer mit Freude betreut habe - beide sind bei E-LIS eingestellt: "Leistungsmessung an österreichischen Fachhochschulbibliotheken" von Katrin Ferschitz und "Bibliotheken in österreichischen Justizanstaltsbibliotheken" von Verena Kern.
Katrin Ferschitz hat Leistungsmessungssysteme für wissenschaftliche Bibliotheken verglichen und auf ihre Anwendbarkeit für österreichische Fachhochschulbibliotheken hin analysiert, in sieben Bibliotheken einen Testlauf mit den Indikatoren des BIX-Bibliotheksindex durchgeführt und festgestellt, dass derzeit eher eine BenutzerInnenbefragung anzuraten ist, da im Moment viele FH-Bibliotheken die erforderlichen Daten nicht eruieren können. - Verena Kern hat sich mit den einzigen Bibliotheken, deren Existenz in Österreich gesetzlich vorgeschrieben ist, beschäftigt: mit den Gefängnisbibliotheken. Zunächst bietet sie einen Überblick über Aspekte der Bibliotheksarbeit im Strafvollzug und über internationale Richtlinien dazu. Da es zu Gefängnisbibliotheken in Österreich kaum Literatur gibt, hat sie Daten über Ausbildung, Ausstattung, Zensur, Bücherspenden, Bibliotheksmarketing, Budget etc. selbst erhoben - dabei erhielt sie von 25 der 28 Bibliotheken Antworten.
Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Thursday, June 28, 2007
Mit der Kirche ums Kreuz
Seit 1921 ist das Burgenland bei Österreich, in diesen 86 Jahren hat sich aber an der schlechten Verkehrsanbindung von Eisenstadt zum Rest der Welt nicht viel verändert. Dass man - mit dem Zug von Wien kommend - im eher unbedeutenden Ort Wulkaprodersdorf umsteigen muss, amüsiert mich immer wieder. Problem: In der Zug-Zeit, in der ich früher nach Wien auf die Uni gependelt bin, habe ich sehr viel gelesen und gelernt. Autofahren dagegen ist trotz Ö1 und Hörbüchern vergleichsweise verlorene Zeit. Bei 20 Minuten Auto, wann ich will, und 80 Minuten Öffi, nach für nicht-8-to-4-workers bescheidenem Fahrplan, siegt trotz ökologischen Gewissens das Auto - dabei wohne ich direkt neben dem Bahnhof.
Zur Illustration ein praktisches Beispiel von heute: Mein Auto ist beim Pickerl, also befragte ich den VOR-Fahrplan nach den Möglichkeiten, die fünfundzwanzig Kilometer von Neudörfl nach Eisenstadt so zurückzulegen, dass ich rechtzeitig zu Dienstbeginn um 12.30 Uhr in der Bibliothek sein kann. Erster Vorschlag: mit dem Zug über Wiener Neustadt nach Wien und von dort mit dem Express-Bus nach Eisenstadt. Ja genau. Diese Strecke ist rund 110 Kilometer lang - bemerkenswerterweise hätte das gar nicht so viel länger gedauert als die "vernünftigen" Varianten. Habe mich dann doch für die Version "Zug bis Loipersbach-Schattendorf, von dort Bus nach Eisenstadt" entschieden (bitte auf Landkarte ansehen, um Absurdität zu erkennen). Dauerte nur läppische 75 Minuten. Erfreulicherweise konnte ich den Zug gratis benutzen, denn in Neudörfl gibt es keinen Fahrkartenautomaten, der Lokführer hatte ein Schild "derzeit hier kein Fahrkartenverkauf", und der Schaffner war weit und breit nicht zu sehen. Dafür löhnte ich für die Pimperlstrecke mit dem Bus satte 3,60 €.
Ich muss ja doch endlich beantragen, dass die FH nach Sopron verlegt wird - Fahrtzeit von mir mit dem Zug: dreißig Minuten.
Zur Illustration ein praktisches Beispiel von heute: Mein Auto ist beim Pickerl, also befragte ich den VOR-Fahrplan nach den Möglichkeiten, die fünfundzwanzig Kilometer von Neudörfl nach Eisenstadt so zurückzulegen, dass ich rechtzeitig zu Dienstbeginn um 12.30 Uhr in der Bibliothek sein kann. Erster Vorschlag: mit dem Zug über Wiener Neustadt nach Wien und von dort mit dem Express-Bus nach Eisenstadt. Ja genau. Diese Strecke ist rund 110 Kilometer lang - bemerkenswerterweise hätte das gar nicht so viel länger gedauert als die "vernünftigen" Varianten. Habe mich dann doch für die Version "Zug bis Loipersbach-Schattendorf, von dort Bus nach Eisenstadt" entschieden (bitte auf Landkarte ansehen, um Absurdität zu erkennen). Dauerte nur läppische 75 Minuten. Erfreulicherweise konnte ich den Zug gratis benutzen, denn in Neudörfl gibt es keinen Fahrkartenautomaten, der Lokführer hatte ein Schild "derzeit hier kein Fahrkartenverkauf", und der Schaffner war weit und breit nicht zu sehen. Dafür löhnte ich für die Pimperlstrecke mit dem Bus satte 3,60 €.
Ich muss ja doch endlich beantragen, dass die FH nach Sopron verlegt wird - Fahrtzeit von mir mit dem Zug: dreißig Minuten.
Umbenennung meines Zweit-Weblogs: amtsdruckschrift.at
Ich habe mich entschlossen, mein zweites Weblog von "eGovernment, eDemocracy, ePolitics" in "amtsdruckschrift.at" umzubenennen, um damit der thematischen Verlagerung in Richtung "government information" und Behördenbibliotheken Rechnung zu tragen, die sich seit dem Abschluss des Forschungsprojektes "How democratic is eGovernment?" ergeben hat. - Der Titel ist "tongue-in-cheek" zu verstehen, eine Kombination des formal bzw. ein wenig veraltet klingenden Begriffs "Amtsdruckschrift" mit der österreichischen top level domain. Außerdem halte ich einen deutschsprachigen Titel für besser, nachdem ich doch hauptsächlich auf Deutsch schreibe.
Für dieses Weblog sind MitschreiberInnen, die sich mit Amts- und Behördenbibliotheken und Public Sector Information mit Schwerpunkt auf Österreich beschäftigen, herzlich willkommen. Bitte bei Interesse einfach einen Kommentar hinterlassen.
Für dieses Weblog sind MitschreiberInnen, die sich mit Amts- und Behördenbibliotheken und Public Sector Information mit Schwerpunkt auf Österreich beschäftigen, herzlich willkommen. Bitte bei Interesse einfach einen Kommentar hinterlassen.
Lob für E-LIS
Peter Jacso hat in seiner Kolumne "Péter's Digital Reference Shelf" eine Analyse des Open Access-Archivs E-LIS durchgeführt und bezeichnet E-LIS als "outstanding resource, which apparently is of great and constant interest for many in the LIS field". Er nennt aber auch einige Fehler, an deren Behebung wir bereits arbeiten, zum Beispiel mangelnde Konsistenz bei der Ansetzung einzelner Zeitschriftentitel. Österreich wird übrigens besonders hervorgehoben: "The presence of Turkish, German, Argentine, Serbian, Croatian, Austrian and Swiss authors' work also is significant".
E-LIS ist das internationale Open Access-Archiv für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, bei dem ich gemeinsam mit Michael Katzmayr und Michaela Putz das Redaktionsteam für Österreich bilde und dort auch die relevanten Diplomarbeiten der FH einstelle.
E-LIS ist das internationale Open Access-Archiv für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, bei dem ich gemeinsam mit Michael Katzmayr und Michaela Putz das Redaktionsteam für Österreich bilde und dort auch die relevanten Diplomarbeiten der FH einstelle.
Wednesday, June 27, 2007
BBB news
Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.Nerio Agostini: "Mobbing in biblioteca?". In: Biblioteche oggi 22 (2004) 1, S. 23 - 34 Elisabeth Strater: "'Was halten Sie von der neuen Arbeitszeitregelung?' Mitarbeitergespräche in Bibliotheken am Beispiel der Stadtbibliothek Reutlingen". In Buch und Bibliothek 55 (2003) 3, S. 172 - 177 Leah Black / Denise Forro: "Humor in the Academic Library: You Must Be Joking! or, How Many Academic Librarians Does It Take to Change a Lightbulb?" In: College & Research Libraries 60 (1999) 2, S. 165 - 172 Debbie Schachter: "Work and personal life balance". In: Information Outlook 9 (2005) 10, S. 10 - 11 Margaret Burke: "Deterring Plagiarism: A New Role for Librarians". In: Library Philosophy and Practice 6 (2004) 2 Jennifer Kutzik: "RESQME or RESQWE? Making room for enjoyment in our chosen career". In: Library Mosaics 15 (2004) 2, S. 14 - 15 Deborah F. Sheesley: "Burnout and the Academic Teaching Librarian: An Examination of the Problem and Suggested Solutions". In: Journal of Academic Librarianship 27 (2001) 6, S. 447 - 451 M. Wroclawska: "Normy pracy w bibliotekarstwie Polskim". In: Przeglad Biblioteczny 67 (1999) 4, S. 311 - 320 Ian M. Johnson: "Education for Librarianship and Information Studies: fit for purpose?". In: Information Development 23 (2007) 5, S. 110 - 112
Summer Poetry Slam in Mattersburg
Das Literaturhaus und das Kulturzentrum Mattersburg laden zum Summer Slam am Mittwoch, dem 4. Juli, ab 20 Uhr in der KUZ-Arena (Open Air) vor dem Literaturhaus: "Poetry Slams sind keine herkömmlichen Dichterlesungen: Slam ist Poesie, Interaktion, Kommunikation ohne Requisiten und Kostüme, eine neue Form der Literaturpräsentation. Dabei treten die Poeten spielerisch 'gegeneinander' an. Jeder der insgesamt zwölf Slammer präsentiert selbstverfasste Texte: kurze Geschichten, Liebesgedichte, Freestyle Rap oder einfach Gedanken - ernste, witzige, traurige, beflügelnde. Der Rapper Ptah alias Peter Jeidler von der Band 'Hoerspielcrew' ist Schiedsrichter und Gastgeber des Slams", das Publikum bestimmt den Gewinner oder die Gewinnerin. - Das Preisgeld wurde von der Bewag zur Verfügung gestellt.
Monday, June 25, 2007
Wiederaufbau der Nationalbibliothek Sarajevo
Ein Konzert zugunsten des Wiederaufbaus der Nationalbibliothek in Sarajevo mit dem Wiener Männergesang-Verein und dem Verein "Vijecnica Sarajevo" wird am 28. Juni um 19.30 Uhr im Großen Saal des Musikvereins ausgerichtet. Auf dem Spielplan stehen Mozart, Verdi und Strauß (welcher Strauß, steht nicht dabei).
Hintergrund von ada.gv.at: "Im bosnischen Bürgerkrieg wurde 1992 die Nationalbibliothek in Sarajevo durch einen Granateinschlag zerstört. Die Zerstörung des historisch bedeutenden Bauwerks und der zweieinhalb Millionen Bücher und wissenschaftlicher Werke gilt als die größte Katastrophe für das kulturelle Erbe Bosnien und Herzegowinas".
Hintergrund von ada.gv.at: "Im bosnischen Bürgerkrieg wurde 1992 die Nationalbibliothek in Sarajevo durch einen Granateinschlag zerstört. Die Zerstörung des historisch bedeutenden Bauwerks und der zweieinhalb Millionen Bücher und wissenschaftlicher Werke gilt als die größte Katastrophe für das kulturelle Erbe Bosnien und Herzegowinas".
Hollywood librarian
Die Washington Post schreibt unter dem Titel "The Modern Librarian: A Role Worth Checking Out" über den Film "The Hollywood librarian" (Trailer und Behind the scenes bei Youtube; Blog der Regisseurin Ann Seidl).
Friday, June 22, 2007
Spam-Poesie
Heute trudelte wieder ein schönes Beispiel für Spam-Poesie in meiner Mailbox ein: "Side by with ie standalone, tredosoft. Prevents opening form listcombo boxhave trusted, pop. Admit, pretty clueless whats? Below your fingers crossedto. Resources lots products, hear soon quotit workquot! Youre following, steps, get extract. Suite targets businesses fixes bugs. Wouldnt load any, sites appeared, waiting donei? While admina, dos ieexe, lingers. Would like apologize those who tried previously published? Urce coded suspect probably. Launch program other words entries all dlls came. Share usi, always best spamno geaser, garryi evolt".
Thursday, June 21, 2007
Bundesforste-Klingeltöne
Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) bieten auf der Website bundesforste.waldstimmen.at verschiedene Waldgeräusche als Handy-Klingeltöne zum kostenlosen Download an, z.B. Fichtenkreuzschnabel und Rotkehlchen, Wasserfall und Waldrauschen, Regen und Grünspecht, Motorsäge und Igel. Fehlt ja nur mehr der Klingelton "Waldesruh" - wenn man einmal nicht erreichbar sein will...
"Die rückläufige Aufklärung"
Lesenswert: der Kommentar "Die rückläufige Aufklärung an der Universität Wien unter dem Banner der Excellenz" von Gert Bachmann, erschienen in ULV aktuell (ULV ist übrigens der UniversitätslehrerInnen-Verband).
Tuesday, June 19, 2007
The hazards of space travel
Ich lese gerade das sehr vergnügliche Buch "The hazards of space travel. A tourist's guide". Neil Comins, Professor für Physik und Astronomie an der University of Maine, schildert auf anschauliche und leicht verständliche Weise, was zukünftige WeltraumtouristInnen an Gefahren erwartet: von "mechanical failures" über "noxious gases" bis zu "quakes and landslides".
Monday, June 18, 2007
Bibliothek verwendet LibraryThing
Wie Lynn Blumenstein im aktuellen "Library Journal" berichtet, setzt die Danbury Public Library in Connecticut LibraryThing ein: "The DPL catalog cautions that some tags may seem 'irrelevant, wrong, or just plain strange,' but DPL coordinator of library automation Kate Sheehan said she's 'really looking forward to seeing how our patrons respond'".
Ein Beispiel: "The Google story" von A. David Vise ist jetzt nicht nur mit "Page, Larry", "Brin, Sergey, 1973-", "Google (Firm) -- History", "Web search engines" und "Internet industry -- United States" beschlagwortet, sondern auch mit "biography business computers google history internet management search software strategy tech technology web" getaggt. Außerdem werden "similar books" angezeigt.
Ein Beispiel: "The Google story" von A. David Vise ist jetzt nicht nur mit "Page, Larry", "Brin, Sergey, 1973-", "Google (Firm) -- History", "Web search engines" und "Internet industry -- United States" beschlagwortet, sondern auch mit "biography business computers google history internet management search software strategy tech technology web" getaggt. Außerdem werden "similar books" angezeigt.
Frauenzimmer sperrt zu
Die Buchhandlung Frauenzimmer sperrt mit 23. Juni 2007 zu: "30 Jahre sind zwar nicht genug, aber doch zu viel, wenn eine feministische Buchhandlung in dieser Form finanziell nicht mehr ueber die Runden kommt. Daher muessen wir zwar schweren Herzens, aber doch zusperren. Eine Woche haben wir aber noch offen. Und so gibt es bis zum Samstag, 23. Juni bis 17 Uhr noch Gelegenheit, Buecher bei uns zu kaufen und uns damit auch zu unterstuetzen".
Women and Children Last
"Women and Children Last: The Discursive Construction of Weblogs" heißt einer der interessanten Artikel in "Into the Blogosphere. Rhetoric, community, and culture of weblogs".
Mehr über diese Online-Aufsatzsammlung: "This online, edited collection explores discursive, visual, social, and other communicative features of weblogs. Essays analyze and critique situated cases and examples drawn from weblogs and weblog communities. Such a project requires a multidisciplinary approach, and contributions represent perspectives from Rhetoric, Communication, Sociology, Cultural Studies, Linguistics, and Education, among others".
Mehr über diese Online-Aufsatzsammlung: "This online, edited collection explores discursive, visual, social, and other communicative features of weblogs. Essays analyze and critique situated cases and examples drawn from weblogs and weblog communities. Such a project requires a multidisciplinary approach, and contributions represent perspectives from Rhetoric, Communication, Sociology, Cultural Studies, Linguistics, and Education, among others".
BBB news
Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.Sook Lim: "Library Informational Technology Workers: Their Sense of Belonging, Role, Job Autonomy and Job Satisfaction". In: The Journal of Academic Librarianship 33 (2007) 4, S. 492 - 500 B.K. Gubert: "Sadie Peterson Delaney: Pioneer bibliotherapist". In: American Libraries, 24 (1993), S. 124 - 125 Thomas E. Hecker: "Workplace Mobbing: A Discussion for Librarians". In: The Journal of Academic Librarianship 33 (2007) 4, S. 439 - 445 C.L. Jordan: "African-American forerunners in librarianship". In E. J. Josey / M. L. DeLoach (Hrsg.): Handbook of black librarianship. 2nd ed. Latham: Scarecrow Press 2000, S. 19 - 33 C.L. Jordan: "The multifaceted career of Virginia Lacy Jones". In E. J. Josey (Hrsg.): Black librarian in America. Metuchen: Scarecrow Press, S. 75 - 83 C.W. Hunter: "Mississippi's library heritage: Ruby Stutts Lyles - A woman for all seasons". In: Mississippi Libraries 58 (1994), S. 4145 C. Hunter: "Mississippi's library heritage: Virgia Brocks-Shedd". Mississippi Libraries, 57 (1993), 19 - 20 E.J. Josey: "Edward Christopher Williams: A librarian's librarian". Journal of Library History 4 (1969), S. 102 - 122
Saturday, June 16, 2007
C-Männer gesucht
Interessanter Hinweis bei einer Stellenausschreibung der UB Linz: "Bewerbungen von MaturantInnen, Universitäts- und FH-AbsolventInnen können leider ausnahmslos nicht berücksichtigt werden. Im Sinne des Gender Mainstreaming werden Männer besonders ermutigt, sich zu bewerben".
Friday, June 15, 2007
Marie Franzos. Übersetzerin - Vermittlerin - Networkerin
Susanne Blumesberger spricht am kommenden Montag, dem 18. Juni 2007, über "Marie Franzos (1870-1941). Übersetzerin - Vermittlerin - Networkerin. Ein typisches Frauenschicksal?".
Zum Inhalt: "Nachdem Marie Franzos, die Nichte des bekannten Schriftstellers Karl Emil Franzos, die französische Staatsprüfung an der Damenakademie in Wien abgelegt hatte, eignete sie sich autodidaktisch mehrere Sprachen an. Neben ihren zahlreichen Übersetzungsarbeiten bot sie Vorträge über skandinavische Literatur an und war eine Zeit lang Bibliothekarin des Allgemeinen österreichischen Frauenvereins. Durch ihre Tätigkeit kam sie mit vielen SchriftstellerInnen, VerlegerInnen und ÜbersetzerInnen aus dem In- und Ausland - vor allem aus dem skandinavischen Raum - in Kontakt. Eine umfangreiche Briefsammlung, die im Rahmen eines vom Hochschuljubiläumsfonds der Stadt Wien geförderten Projekts durchgesehen und analysiert werden konnte, gibt Auskunft über Freundschaften, Verlags- und Arbeitsbedingungen, über biografische Merkmale der KorrespondenzpartnerInnen und auch die Schwierigkeiten, mit denen sie als Jüdin in der Zeit des Nationalsozialismus konfrontiert war".
Eintritt frei! Ort und Zeit: Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17, 1090 Wien.
Zum Inhalt: "Nachdem Marie Franzos, die Nichte des bekannten Schriftstellers Karl Emil Franzos, die französische Staatsprüfung an der Damenakademie in Wien abgelegt hatte, eignete sie sich autodidaktisch mehrere Sprachen an. Neben ihren zahlreichen Übersetzungsarbeiten bot sie Vorträge über skandinavische Literatur an und war eine Zeit lang Bibliothekarin des Allgemeinen österreichischen Frauenvereins. Durch ihre Tätigkeit kam sie mit vielen SchriftstellerInnen, VerlegerInnen und ÜbersetzerInnen aus dem In- und Ausland - vor allem aus dem skandinavischen Raum - in Kontakt. Eine umfangreiche Briefsammlung, die im Rahmen eines vom Hochschuljubiläumsfonds der Stadt Wien geförderten Projekts durchgesehen und analysiert werden konnte, gibt Auskunft über Freundschaften, Verlags- und Arbeitsbedingungen, über biografische Merkmale der KorrespondenzpartnerInnen und auch die Schwierigkeiten, mit denen sie als Jüdin in der Zeit des Nationalsozialismus konfrontiert war".
Eintritt frei! Ort und Zeit: Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17, 1090 Wien.
Search like you hate it
"You've read it here before: only librarians like to search, everyone else likes to find. Most people want to locate what they're looking for and get on with their lives. To understand what your users are up against, you need to use library search systems (e.g., library catalogs, article databases) as if you hated the process", schrieb Roy Tennant in seinem Library Journal-Artikel "Five Easy Pieces" vom 15. November 2004. Heute hat er die fünf "einfachen" Punkte durch "Three hard things" ergänzt, wobei ich den Ratschlag "Stop doing something" am wertvollsten finde.
Bibliotheks-Neuerwerbungen
Alles fernleihbar. Unsere Website. Unser Online-Katalog.
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