Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Monday, October 04, 2010
Einladung: Bibliothek 2.0-Stammtisch, 27. Oktober
Bitte um Anmeldung oder Interessensbekundung an Patrick Danowski (patrick.danowski @ web.de) oder Monika Bargmann (monika.bargmann @ gmail.com) bzw. über die Facebook-Event-Seite!
Der Wiener Bibliothek 2.0-Stammtisch soll der Vernetzung der Community von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren dienen, die an neuen Technologien interessiert sind und diese in ihren Einrichtungen oder persönlich einsetzen möchten.
Am 15. in den 15.: "Stadtbildverluste nach 1945"
Wann? Fr, 15. Oktober 2010, 17.30 - 19 Uhr
Wer? DI Valentin Wille, Technische Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege, Abt. Denkmalpflege und Industriearchäologie
Wo? Museum 15 – Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus, 1150 Wien, Rosinagasse 4 (Ecke Gasgasse)
Begrüßung: Mag. Brigitte Neichl, stv. Museumsleiterin
Anmeldung unter museum15@gmx.at oder 0699/191 353 28.
Saturday, October 02, 2010
reading diary
Lied mit glühender Sonne gesucht
Aufrisszone Bibliothek, revisited
reading diary
![]() | Rachel P. Maines: The Technology of Orgasm. 'Hysteria', the Vibrator, and Women's Sexual Satisfaction. Johns Hopkins University Press 2001 (Johns Hopkins Studies in the History of Technology) - ein großteils unterhaltsames, teilweise nachdenklich machendes, immer spannend geschriebenes Kapitel der Medizin- und Technikgeschichte! |
Alpenmilch, wo sie hingehört ;-)
Friday, October 01, 2010
Neuerwerbungen
Thursday, September 30, 2010
Ermitteln, Fahnden und Strafen
Zum Buch: "Die hier versammelten Mikrostudien geben Einblicke in das Leben und die Vorstellungswelten von Menschen, die von 'vormodernen' Kriminalgerichten im Gebiet des heutigen Österreichs steckbrieflich gesucht, angeklagt oder verurteilt wurden. Abgerundet werden diese Mikrostudien durch zwei Beiträge, welche die Ermittlungsarbeit der Polizei und den Alltag in Psychiatrien im ausgehenden 19. Jahrhundert in den Blick nehmen".
Wednesday, September 29, 2010
Wanderausstellung über Analphabetismus
Termine:
reading diary
just finished:
Monday, September 20, 2010
Bibliotheksbestand des Tages: Hof- und Staats-Handbuch
Friday, September 17, 2010
Die Holocaust-Opfer der Roma - Vortrag & Diskussion
Von den 11.000 österreichischen Roma wurden über 9.000 in der NS-Zeit ermordet. Nun stellten Historiker Namen und Herkunft vieler Opfer fest und legten eine Archivdatenbank an, um möglichst viele vor dem Versinken in die Anonymität zu bewahren. Der burgenländische Historiker und Journalist Gerhard Baumgartner war führend an diesem vom Österreichischen Nationalfonds geförderten Projekt "Namentliche Erfassung der Holocaust-Opfer der Roma" beteiligt. In seinem Vortrag berichtet er über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Geschichte der Roma.
In einem Standard-Interview mit dem Titel "Namensfindung für Holocaustopfer" vom 19. Dezember 2006 sagte Baumgartner über die Kooperation mit den SchülerInnen der HTL Ungargasse: "Es wird eine riesige Datenbank erstellt. Aber es ist mehr. Es ist eine Gesamtlösung für den Kulturverein österreichischer Roma - für ein Archiv plus eine riesige Datenbank plus eine Bibliothek plus eine Bilddatenbank. Das Hauptprojekt ist ein mögliches Dokumentationssystem. Das ist ein Nachfolgeprojekt der österreichischen Historikerkommission. Eine Namensdatenbank der niemals offiziell erhobenen österreichischen Roma- und Sinti-Holocaustopfer, die ungefähr 10.000 Personen umfasst".
Wie können die Daten dazu eingesehen werden? Laut Website des Kulturvereins österreichischer Roma ist die Datenbank im Informationszentrum Roma-Doku zugänglich. Baumgartner arbeitet übrigens auch an dem verwandten Projekt "Opferdatenbank – Namentliche Erfassung der NS-Opfer des Burgenlandes" mit, und auf der Website des Projekts heißt es: "Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist eine Veröffentlichung der Opferdaten im Internet nicht möglich. Die Datenbank kann aber in der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 7 – Kultur, Wissenschaft und Archiv benutzt werden. Darüber hinaus sind Anfragen per E-Mail, telefonisch bzw. auf dem Postweg möglich. Die im Zuge der Anfragen erhobenen Daten sind, sofern sie die Daten der Opfergruppen der Roma/Sinti bzw. die Euthanasiedaten betreffen, in Veröffentlichungen zu anonymisieren".
Thursday, September 16, 2010
Lochkarten-Blasphemie
"Carrying the card by its extreme corner, George brings it over to one of the secretaries, who will see that it gets back to Personnel. The secretary has a nail-file on her desk. George picks it up, saying, 'Let's see if that old robot'll know the difference' and pretends to be about to punch another slit in the card. The girl laughs, but only after a split-second look of sheer terror; and the laugh itself is forced. George has uttered blasphemy" (S. 31).
Kann mir jemand weitere Bücher empfehlen, die im britischen oder amerikanischen Universitätsumfeld angesiedelt sind? Die David Lodge-Trilogie Changing Places / Small World / Nice Work hat mir auch gut gefallen.
Tuesday, September 14, 2010
Suchen mit Jewogle oder SeekFind
Hier noch Zitate aus den Selbstbeschreibungen: SeekFind: "The mission of SeekFind.org is to provide God-honoring, biblically-based, and theologically-sound Christian search engine results in a highly accurate and well-organized format." - I'mHalal: "search algorithms should calculate the culture, mindset and lifestyle of the user in the determination process of relevancy".- Jewogle: "a site that celebrates the Jewish contribution to civilization and is well on its way to being a Jewish biographical encyclopedia", ist eben keine Suchmaschine durch jüdische Internetseiten.
Bloglines wird eingestellt
Dazu hat Krafty Librarian einen guten Kommentar geschrieben: "While I completely agree with Ask.com that the rise of Twitter and Facebook have led to more or different methods of information sharing, I still need my RSS feeds. I have developed quite a list of blogs, news feeds, and Internet search queries that I monitor. I do pay attention and monitor Twitter and Facebook, and I have noticed that I grab a lot of real time news and information from them but I have not figured out how to gather topical information to me using something other than my Bloglines feed". Meine Twitter-Gemeinde kann mir viele Informationen und nützliche Links bieten, aber meine gespeicherten Suchen in Datenbanken und Katalogen beispielsweise nicht.
Und wohin ausweichen? Noch ein Google-Produkt? Mihai Parparita schreibt ja im Official Google Reader Blog: "We know that nothing will be quite like Bloglines in the hearts of its users, but if you're looking for another online feed reader, we encourage you to give Reader a shot". Ellyssa Kroski verweist auf "5 Tips for Getting the Most out of Google Reader". Jessamyn West empfiehlt das Firefox-Plugin "Sage" und für Mac, iPhone und iPad den Dienst Netnewswire. Was ist Eure Meinung?
Monday, September 13, 2010
Bibliotheksbestand des Tages
Konvolut von Einladungen, Tafelkarten etc. des Wiener Buchhandlungs-Gehilfen-Vereins "Buchfink" aus den Jahren 1887-1894, Signatur E 77178
Ich zeig Dir meine Briefmarken-Buch-Sammlung
Thursday, September 09, 2010
Der Freund um Mitternacht
Und in einem Kapitel über das berufliche Fortkommen schreibt Hilgendorff: "Denke, wenn du ERFOLGREICH sein möchtest, nicht zu viel an dein Vergnügen, gehe lieber in Abendkurse als zum Tanz. Besuche Bibliotheken und Ausstellungen anstatt mit dem Motorrad unter Getöse herumzubrausen. (...) Vorsicht im Umgang mit Radios und Fernsehern, sie haben den Fehler, charakterschwache Leute zum Nichtstun zu verführen (...). Lege weniger Wert auf eine Lohnerhöhung als auf eine Wissensbereicherung" (S. 154).

