Monday, May 08, 2006

Die zweite Veranstaltung der Reihe "Geschlecht in der Software-Entwicklung" des Arbeitskreises IT für Frauen der OCG und der Abteilung Gender and Diversity in Organisations findet am 8. Juni 2006 im Heinz Zemanek-Saal der OCG statt (Wollzeile 1-3, 1010 Wien). Anmeldung bei Brigitte Breit (breit@ocg.at).
Prof.in Birgit Richard spricht über "Female Selfwarez. Weiblichkeit als virtueller Modus": Bei der Betrachtung von Frauenfiguren in Computerspielen und ihrer nachgängigen Fanproduktion sind mediale Vor- und Rückprojektion auf verschiedene Weiblichkeits- und Realitätsmodelle zu beobachten. Die Heldinnen von Computerspielen unterliegen in besonderem Maße medialen "Shifts" zwischen unterschiedlichen Virtualitätsebenen, denn häufig ist das virtuelle Modell das Vorbild, das eine Inkorporierung in weibliche "look-alikes" (Ähnlichkeits-Wettbewerbe) nach sich zieht und schließlich seine mediale Rückbindung im Film findet. Dabei ist hervorzuheben, dass nur die weiblichen virtuellen Ikonen medialen Sprüngen zwischen verschiedenen Virtualitätsebenen ausgesetzt sind, denn ihre männlichen Pendants weisen keine Verlebendigungen in Fleisch und Blut oder Remedialisierungen auf.

No comments:

Post a Comment