Monday, April 04, 2011

Neues Design

Ich spiele mich gerade mit einem neuen Design und Layout für das "Library Mistress"-Blog - es sieht im Moment freundlicher aus, finde ich, aber mir beginnen die Einträge zu weit unten, weil Header, Beschreibung und Blumen so viel Platz wegnehmen. Für das Lesen in einem Reader ist es ja eh egal, aber trotzdem. Vielleicht wechsle ich das Hintergrundbild noch gegen Bückerrücken aus. Was meint Ihr?
P.S. Leider wird die von mir gewählte Schriftart für den Header zwar auf meinem PC zuhause richtig angezeigt, aber hier im Büro nicht.

Sunday, April 03, 2011

/me = Kommunale Mobilitätsbeauftragte

Am 22. März habe ich die Ausbildung zur kommunalen Mobilitätsbeauftragten abgeschlossen. Hier zwei Photos dazu:


Bei traumhaftem Wetter erkundeten wir am letzten Tag des Lehrgangs auf Nextbike-Leihrädern die Fahrradwege in Wiener Neustadt - ein gelungener Abschluss.


Die Verleihung des Zertifikates nahmen Günter Emberger (TU Wien), Christoph Kainz (Umweltberatung) und Peter Czermak (Klimabündnis) vor. Beide Photos: Umweltberatung - mehr davon auf Facebook.

Friday, April 01, 2011

Bücherei: "a place of grace and sanctuary"

"'Library': a place of grace and sanctuary. Open to all, without question or condition – except that you love the place, partake, read, learn, find peace, find yourself, find everything there is, and ever was, Amen". - Eine der Stellungnahmen auf der Seite Voices for the library, die sich gegen den geplanten Kahlschlag in der großbritischen Bibliothekslandschaft wenden.

Thursday, March 31, 2011

Satz des Tages

Aus dem Wikipedia-Artikel Kaffeemaschine: "Die Bedeutung einer Kaffeemaschine für die Sozialstruktur in Büros ist nicht zu unterschätzen. Zwar benötigt die Kaffeezubereitung einen kleinen Teil der täglichen Arbeitszeit, doch wirkt sich die zwanglose Gesprächsatmosphäre an der Kaffeemaschine positiv auf Betriebsklima und Kreativität aus".

Wednesday, March 30, 2011

Public Sector Information in Österreich

Heute möchte ich ein schon älteres, aber immer noch betreutes Projekt von mir vorstellen: Es ist die Sammlung "Public Sector Information" auf Connotea. Ich hab mich ja unter anderem in meiner Diplomarbeit mit Informationsangeboten des öffentlichen Sektors beschäftigt (siehe dazu "Das österreichische Rechtsinformationssystem im Spannungsfeld von privatem und öffentlichem Interesse" und "A Citizen's Perspective on Public Sector Information"). Und nachdem ich in der Lehrveranstaltung "Fachinformation" diesen Bereich unterrichtet habe, habe ich begonnen, entsprechende Seiten zusammenzutragen.
Diese Sammlung von Links auf Connotea soll Datenbanken, Websites, GIS-Karten, Amtsbibliotheken-/archive und andere Informationsangebote des öffentlichen Sektors in Österreich verzeichnen. Der Schwerpunkt liegt auf kostenlosen Angeboten, die über das WWW abrufbar sind. Alle Einträge werden nach vier Kriterien getaggt:
  • 1. inhaltlich, derzeit analog zu den Ressorts der Bundesministerien (z.B. Umwelt, Inneres, Familie)
  • 2. nach der Trägerorganisation (z.B. dem zuständigen Bundesministerium oder der Bundesanstalt)
  • 3. ggf. nach der speziellen Zielgruppe (z.B. Eltern, Lehrerinnen & Lehrer, Kinder, Jugend)
  • 4. ggf. nach geographischer Dimension (Bundesland)

  • Beispiele für hier erfasste Angebote: Feuchtgebietsinventar (Umweltbundesamt), Filmdatenbank der Jugendmedienkommission (Bildungsministerium), Regionale Rinderbestände (Bundesanstalt für Agrarwirtschaft), Tiroler Kunstkataster (Land Tirol), Karte zur Cäsium-Belastung (Umweltbundesamt), Lehrpfade-Portal (Lebensministerium), Länderspezifische Reiseinformation (Außenministerium).

    Lesetagebuch

    Derzeit lese ich "Im Brunnen der Manuskripte" von Jasper Fforde wieder - vor kurzem habe ich mit großem Vergnügen "Der Fall Jane Eyre" wiedergelesen.

    Labor versus Bibliothek

    Ein Kommentar zum Standard-Artikel "Wissenschaftsministerium kürzt weitere Fördergelder. Für wissenschaftliche Veranstaltungen und Bibliotheken" lautet: "16 Jahre in der biologischen Forschung tätig ohne ein einziges mal eine Bibliothek benötigt zu haben...für mich ist eine derartige Einrichtung einfach nur da, aber nicht notwendig". - Darauf eine Antwort: "Ihc bin jetzt gut dreißig jahre in den geisteswissenschaften, und habe noch nie ein labor gebraucht - für mich ist eine derartige einrichtung nur da, aber nichtr notwendig". Es gibt noch weitere interessante Kommentare, die darauf hinweisen, dass die Abonnements von Datenbanken und Zeitschriften natürlich auch über die Bibliothek laufen und dass in einer Bibliothek nicht nur Bücher stehen. Worauf wiederum einer schreibt: "In den Naturwissenschaften sind heutzutage alle wesentlichen Publikationen elektronisch erreichbar. Wenn man dann noch 'open access' hat, braucht man keine Bibliotheken mehr, hoechstens um ab und zu sich ein Fachbuch auszuleihen".

    Tuesday, March 29, 2011

    Bibliotheksbeamter als Regenwurm

    "Eine durchgängige Zweiteilung des Beamtenkörpers ist eine unumgängliche Notwendigkeit". Ouch!

    Quelle: Zeitschrift des österreichischen Vereines für Bibliothekswesen 1 (1910), S. 22

    Sunday, March 27, 2011

    Lesetagebuch (Nachtrag)

    mehr oder weniger kürzlich fertiggelesen:
  • Clemens J. Setz: Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes
  • Chris Anderson: Free: The Future of a Radical Price. The Economics of Abundance and Why Zero Pricing Is Changing the Face of Business
  • Martin Sturmer, Thomas Holzinger: Die Online-Redaktion: Praxisbuch für den Internet-Journalismus
  • Alexandra Rainer: Gefährliche Planetengirls. Die Frauen auf der Enterprise
  • Sheila Simonson: An old chaos
  • Hans-Ulrich Grimm: Die Suppe lügt. Die schöne neue Welt des Essens
  • Tobias Wolff: Old school
  • Arbeit in der Blindenbibliothek

    "Vor einigen Jahren arbeitete ich in einer Blindenbibliothek als Hilfskraft. Die Bibliothek war im oberen Teil eines zweistöckigen Gebäudes untergebracht ud bestand aus mehreren kleinen Räumen, in denen Romane, Sachbücher und heilpädagogische Fachliteratur in Brailleschrift oder als Hörbuch gelagert wurden". So beginnt die Erzählung "Condillac" im Band "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes" von Clemens J. Setz.
    Meine Lesetipps sind aber derzeit "Mütter", "Das Herzstück der Sammlung" und "Das Riesenrad". Die Geschichte "Die Blitzableiterin oder Éducation Sentimentale" finde ich einerseits irritierend und vor allem unerwartet, andererseits großartig, weil sie so unpeinlich geschrieben ist, was bei dieser Handlung wirklich nicht leicht ist. Zwei Sätze aus dem Buch, die mich irgendwie besonders angesprochen haben, wohl weil sie so einfach sind und trotzdem das Gehirn zum Rattern bringen: "Heute lebte Trevor im Inneren einer Schneekugel" (aus "Character IV") und "Monika war im Sommer 2003 in das Riesenrad gezogen, nachdem sie ihr Studium der Rechtswissenschaften endgültig abgebrochen hatte" (aus "Das Riesenrad").
    Am 1. April liest Clemens J. Setz übrigens im Porgy & Bess im Rahmen des Festivals "Wortspiele". Termine für die Nicht-WienerInnen: 30. März im Musil-Haus Klagenfurt, 15. April im Pavillon der Landwirtschaftlichen Fachschule Schlierbach, 14. Mai in der Kulturbackstube im Rahmen des Innsbrucker Prosa-Festivals. Meine deutschen LeserInnen verweise ich bei Interesse auf die Suhrkamp-Seite ;-)

    In der Abteilung für Fernleihe

    Näherte mich dem Rückgabeschalter demutsvoll mit einem überfälligen Fernleihebuch. Bin nun fast ein bisschen enttäuscht wegen ausbleibendem Blitzschlag - Bibliothekar sagte nur emotionslos "2 Euro 80". Vielleicht werden große Sünden - im Gegensatz zu den kleinen - eben nicht gleich bestraft...

    Neuerwerbungen

    Fies, wenn Leute zum Treffen der Science Fiction-Gruppe Bücher mitnehmen, um sie zu einem Spottpreis zu verkaufen. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich nur drei gekauft habe :-) Sie liegen auch schon im Haus, jetzt muss ich sie nicht übersiedeln :-)

  • James White: Das Ambulanzschiff. Moewig 1980 [Ambulance Ship, 1979]
  • Die besten Stories von Leigh Brackett. Moewig 1977 (Playboy Science Fiction) [The best of Leigh Brackett, 1977 - einzelne Geschichten 1944, 1949, 1952, 1956]
  • das dritte finde ich jetzt gerade nicht, aber es war eine Anthologie, in der die reizende Geschichte "Tapferer kleiner Toaster" von Thomas Michael Disch enthalten war.
  • Die Bedeutung des Ausleihschalters

    Ich habe gerade beim Überarbeiten meiner Bibliographie einen Artikel von mir aus dem Jahr 2007 wieder gelesen, und eine Passage darin ist mir besonders aufgefallen, weil ich das immer noch ganz genau so sehe (was ja nicht selbstverständlich ist) und weil ich am Donnerstag genau über dieses Thema mit einer Kollegin gesprochen habe. Und deswegen schreibe ich diesen Teil jetzt einfach hier herein ;-)

    "Don't underestimate the circulation desk: In general, the circulation desk is the first library service students ever use as they get their library cards there. For a considerable amount, it may be the only personal contact with library staff they ever have – not every student uses reference or interlibrary loan. Yet I have gained the impression (please apologise if this is different in your library) that the importance of the circulation desk is often underestimated. Circulation staff is usually low-paid, often stuck in their careers without a chance of promotion, and rarely thanked for the job they do. Certainly a high amount of social skills is necessary to deal with always-the-same library card applications, overdue fines, excuses, loans and returns year in, year out – and still be friendly and radiate a positive attitude".

    Wer den ganzen Artikel "Fearing the library dragon: Why librarians should approach users instead of waiting for them" lesen möchte, kann das auf der Website von GMS Medizin Bibliothek Information tun.

    Thursday, March 24, 2011

    Neuerwerbungen

  • Clemens J. Setz: Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes. Erzählungen. Suhrkamp 2011
  • H. Beam Piper: Der Mann, der die Zeit betrog. Utopischer Roman. Winther 1966 [Lord Kalvan of Otherwhen]
  • Stéphane Hessel: Empört Euch! Ullstein 2011 [Indignez-vous!]
  • Alexandra Rainer: Gefährliche Planetengirls. Die Frauen auf der Enterprise. PD-Verlag 2000
  • Saturday, March 19, 2011

    Projekt "1000 bus stops" - Eure Photos gesucht

    Für den Mobilitätslehrgang, den ich bei der Umweltberatung besuche, muss ich ein kleines Abschlussprojekt machen. Da ich im Gegensatz zu vielen meiner KurskollegInnen keine Umweltgemeinderätin bin, kann ich weniger ein konkretes Projekt für eine Gemeinde umsetzen, sondern eher etwas im Bereich Bewusstseinsbildung machen. Ich hab mir nun das Projekt "1000 bus stops" einfallen lassen - eine Sammlung von Photos, auf denen Bushaltestellen zu sehen sind. Mich hat dazu ein Vortrag beim Lehrgang inspiriert, der das bequeme Auto vor der Haustür einer heruntergekommenen Bushaltestelle mit zerfetztem Fahrplan gegenüberstellte. Dann hab ich in meiner Umgebung genauer geschaut und gesehen, dass manche Bushaltestellen wirklich in erbärmlichem Zustand sind. Ziel der Aktion ist, gute und schlechte Beispiele zu sammeln, um für Gemeinden Anregungen zu liefern, wie man es (nicht) macht und was sich Fahrgäste eigentlich wünschen.

    Bushaltestelle Rechte Donaustrasse in Linz
    Bushaltestelle Rechte Donaustraße in Linz
    Es würde mich freuen, wenn Ihr die Seite "liket". Und wenn Ihr mitmacht, freut es mich noch mehr :-) Vielleicht zückt Ihr also demnächst Euer Handy, photographiert eine Bushaltestelle, mailt mir das Bild (bzw. stellt es gleich auf die Seite) und schreibt kurz dazu, was daran positiv und was negativ ist. Beispiele: Sitzbank, Windschutz, Dach, verständlicher Busfahrplan, Mistkübel...

    Update: noch zwei Fans bis zur Kurzadresse gesucht...

    Friday, March 18, 2011

    Bibliothekar*tag für Dummies

    Ich komme gerade von der zweitägigen VÖB-Klausur zurück, wo neunzehn Personen sehr konstruktiv darüber diskutiert haben, wie wir die Berufsvereinigung attraktiver und effizienter gestalten können. Ich bin sehr froh, dass ich daran teilgenommen habe, weil ich ganz viele Dinge erfahren habe, die ich gar nicht wusste, obwohl ich als Vorstandsmitglied ja eh zum engeren Kreis gehöre. Die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm, ich habe einige Kollegen von einer anderen Seite kennengelernt, und mir ist teilweise klar geworden, warum manches (nicht) gemacht wird, was ich mir vielleicht wünschen würde.
    Ich war u.a. in der Arbeitsgruppe "Mitgliederbetreuung" und habe von dort als Aufgabe mitgenommen, für den Bibliothekartag 2011 in Innsbruck eine Veranstaltung für Leute, die das erste Mal teilnehmen, zu organisieren (das "Dummies" im Titel ist nicht als Beleidigung gemeint). Ich erinnere mich noch an meine erste Konferenz - die ISI-Tagung in Prag. Ich war damals sehr überrascht, dass Leute Sessions zwischendurch verlassen haben, weil ich dachte, es gehört sich, bei einer Session von Anfang bis Ende zu bleiben ;-) Mich würden Eure Erlebnisse beim "ersten Mal" interessieren. Seid Ihr schon auf Tagungen gefahren, wo Ihr niemanden gekannt habt? Habt Ihr gewusst, wie so eine Tagung üblicherweise abläuft? Würdet Ihr an einer Newcomer-Veranstaltung teilnehmen (bzw. hättet Ihr gerne daran teilgenommen)? Ich hab mal auf die Schnelle ein paar Angebote bei Konferenzen im Bibliotheks- bzw. Bildungsbereich recherchiert.

    Farbphoto zweier Messestände
    noelieo: "Text a Librarian - ALA Conference", aufgenommen am 26. Jänner 2009, via Flickr, CC-lizensiert.

    Bei der Alberta Library Conference gibt es das "First Timers' Get Together": "Get ready to kick off your first Albert Library Conference! After so many years, how is it that there are always at least 100 new delegates at every Alberta Library Conference? Is this your first time? You’re not alone! Whether you're a trustee or library staff member, make sure to attend this reception in your honour. Join us for a cocktail or a mocktail and an opportunity to meet some friendly faces. You’ll learn how to make the most of your conference and maybe win some terrific door prizes. A representative from JPL will give a brief history of the lodge and you will also be introduced to the presidents of ALTA and LAA. Get your conference off to a smooth start by registering for this popular event". The curling librarian hat 2010 an dieser Tagung teilgenommen und schildert ihre anfänglichen Befürchtungen: "What was I supposed to wear? What would it be like? Could I really bear more people talking at me after all that time I had just spent in school? Would I really learn anything, considering I'm not public library focused? Would those partying librarians accept me despite the fact I don't drink?".

    Im Blog "In the library with the lead pipe" gibt es den Eintrag "Conference this! Lead Pipers compare conference experiences", wo Hilary Davis schreibt: "For the Federal Depository meeting, I was joined by a few fellow MLS students and faculty who tucked us under their wings and gave us the inside scoop on what the big issues were, how to read between the lines and introduced us to their librarian colleagues".

    Auf der Website der Charleston Conference heißt es: "If you are a first-timer, please feel free to contact our Charleston Conference Mentors with questions".

    Bei der ALISE-Conference gab es ein "First-timers' breakfast": "The breakfast attempts to break the ice with first-timers with an orientation that explains the structure and opportunities within the Association. It clarifies the committee and special interest group (SIG) structure. (...) It also clarifies acronyms and other aspects of the Association that, seemingly, only the experienced understand".

    Bei der NASIG-Konferenz 2009 wurde eine Art Buddysystem eingeführt: "The First-Timers' Reception (...) is held to welcome newcomers to the NASIG organization and conference, provide a venue for mentors and mentees to meet for the first time, and create networking opportunities. First-timers have the opportunity to be mentored by a person who has attended at least one previous NASIG conference".

    Ist natürlich was anderes, aber manchmal gibt es Newcomer-Sessions im Rahmen des regulären Tagungsprogramms. Meine Erfahrung zeigt aber, dass dort dann relativ wenige "etablierte" KollegInnen sitzen. Oder täuschte mich der Eindruck? Eine interessante Variante: Bei der DGI-Online-Tagung 2009 gab es einen "Young Information Professionals Day": "Schenken Sie uns 15 Minuten und erzählen Sie uns Ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte. (...) Geben Sie uns einen Einblick in bereits von Ihnen abgeschlossene Qualifikations- und informationswissenschaftliche Forschungsarbeiten oder in laufende Projekte. Stellen Sie uns Ihr Forschungsvorhaben aus den Bereichen Wissensmanagement, Information Retrieval, Wissensrepräsentation oder dem Bibliothekswesen vor".

    Das Statewide California Electronic Library Consortium vergibt Stipendien für die Teilnahmekosten für ErstbesucherInnen: "Each year SCELC awards grants for first-time conference attendance to librarians and staff at SCELC member libraries. For 2009, nine recipients were collectively awarded $7,000 from SCELC to cover expenses to attend conferences". Vgl. den Frances Henne Award der AASL.

    Auf der Website der NAFSA-Tagung gibt es einen Bereich "Tips for First-time Attendees", z.B. "Take your badge off when you are walking around the streets of the host city. It will mark you as a tourist instantly and could make you a target for pickpocketers".

    Im Wiki zu ALA Midwinter 2009 gibt es einen Bereich "Events for New Members and First-Timers", zum Beispiel das "New Members Meet and Greet": "Gather informally at the beginning of conference, say hello to colleagues and friends, and make new friends".

    Wednesday, March 16, 2011

    Erwartungen an den Berufsverband

    Morgen und übermorgen nehme ich an einer Klausur der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare teil, bei der die künftige Ausrichtung und mögliche Neuorientierung des Berufsverbandes diskutiert werden soll. Daher frag ich einmal in die Runde, vor allem die Leute, die noch nicht so lange im Beruf sind: Was erwartet Ihr Euch, was fordert Ihr von einem Berufsverband? Förderung von jungen KollegInnen, z.B. etwas mit "Movers and Shakers" Vergleichbares, Stipendien oder ein Newcomerforum am Bibliothekar*tag? Fortbildung, die sonst nicht oder nur viel teurer angeboten wird? Stellungnahmen und Presseaussendungen zu allgemeineren Bildungsfragen? Internationale Solidarität mit Bibliotheken und BibliothekarInnen? Einmischen in die (universitären) Kollektivvertragsverhandlungen? ...

    Tuesday, March 08, 2011

    Amazon assoziiert

    "Kunden, die Harry Potter e la camera dei segreti von J. K. Rowling gekauft oder bewertet haben, könnte es interessieren, dass Die Bremer Stadtmuskanten. Englisch jetzt erhältlich ist". Könnte.

    Friday, March 04, 2011

    Tatort-Tagebuch, Februar 2011

    Zum Nachlesen: die Tatort-Tagebücher von Jänner, Dezember, Juli bis November, Juni, Mai, April, März, Februar und Jänner 2010.

  • 14.2. Klassen-Kampf - München
  • 20.2. Wolfsstunde - Münster
  • 20.2. Bomben für Ehrlicher - Dresden
  • 24.2. Und tschüss - Hamburg
  • Tatort-Tagebuch, Jänner 2011

    Zum Nachlesen: die Tatort-Tagebücher von Dezember, Juli bis November, Juni, Mai, April, März, Februar und Jänner 2010.

  • 2.1. Tödliche Ermittlungen - Ludwigshafen
  • 7.1. Bienzle und die große Liebe - Stuttgart
  • 22.1. Spätschicht - Köln
  • 26.1. Kielwasser - Düsseldorf
  • 28.1. Die Spieler - Konstanz
  • Photo 'Tatort' von Irina Slutsky
    Photo "Tatort" von Irina Slutsky, aufgenommen am 1. Dezember 2009, gefunden auf Flickr, CC-lizensiert

    Bibl.: Stress durch Monotonie und Einsamkeit

    Der VNR-Verlag über einen BBC-Artikel zu einer Studie, der zufolge die Bibliotheksarbeit zu den stressigsten Berufsgruppen zählt: "Ist das wirklich so überraschend? Wenn man bedenkt, wie belastend auch z. B. Monotonie (Unterforderung) sein kein und wie wichtig soziale Unterstützung am Arbeitsplatz ist, die einem ganz alleine für sich in der Bibliothek arbeitender Bibliothekar möglicherweise fehlt". Ja genau.
    Der BBC-Artikel selbst ist dann eigentlich nicht so schlecht und fasst die Forschungsergebnisse des britischen Psychologen Saqib Saddiq verständlich zusammen: "Librarians complained about their physical environment, saying they were sick of being stuck between book shelves all day, as well as claiming their skills were not used and how little control they felt they had over their career". Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Instrumente wie Supervision oder das Lernen, wie man mit Stress umgeht, im Bibliotheken nicht so etabliert wie in anderen Berufen sind.

    Thursday, March 03, 2011

    Das heimliche Leben des Bibliothekars

    Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in einer Presseaussendung zum Girls' und Boys' Day: "Die Hochschulbibliothek gewährt einen Blick hinter die Kulissen, der Bibliothekar entpuppt sich dabei als Informationsspezialist". Ups, jetzt dachte ich immer, der sei einfach nur Bibliothekar, dabei ist er in Wirklichkeit Spezialist für Informationen!! - P.S. Ich find schon gut, dass die Bibliothek da extra angeführt wird.

    Datenqualität: Google Books vs. Katalog

    Jonathan Rochkind schreibt als Kommentar zum Text "What Scholars Want from the Digital Public Library of America" von Dan Cohen: "I'd be shocked if ANY library catalog had FEWER metadata errors than Google Books. If scholars aren't skeptical of library catalogs (and maybe they are), then it's either simply because of habit, or because it's so hard to find anything in a library catalog anyway that you don't notice the metadata errors!"

    Tuesday, March 01, 2011

    Zusatz zum Hauptsachtitel ;-)

    Edlef Stabenau fragt in Netbib: "Ist das eigentlich ein Gerücht, dass Doktoren der Uni Bayreuth in Zukunft ein '(Universität Bayreuth)' hinter ihrem Doktortitel führen sollen?" (via Wolfgang Kauders).

    Photo eines aus einer Dollarnote gefalteten Doktorhuts
    Jon Tucker: "Mortarboard", aufgenommen am 20. Juni 2007, CC-BY-NC-SA-Lizenz

    Thursday, February 24, 2011

    Was wissen Aliens von unserer Alltagskultur?

    Gestern habe ich auf Einsfestival den Dokumentarfilm "Was wird bleiben" von Knut Karger (Kamera: Diana Weilepp) gesehen. Wenn die Menschheit ausstirbt und irgendwann Außerirdische unseren Planeten entdecken, was würden sie vorfinden und (wie) könnten sie das deuten? Karger sprach zum Beispiel mit einem Mitarbeiter der International Time Capsule Society, die eine auf mehrere tausend Jahre angelegte Zeitkapsel verwahren und auf ihrer Website auch nützliche Tipps bereitstellen, wenn Ihr selbst mal eine bauen wollt. Interessant waren auch die Kulturpflanzen, deren Samen in einer Genbank gelagert werden, zum Teil in flüssigem Stickstoff eingelegt und jederzeit wieder verwendbar. Sie würden ohne Zutun des Menschen von ihren robusteren Ur-Verwandten überwachsen. Auch das Bayerische Hauptstaatsarchiv mit seinen Akten und Mikrofilmen und der Barbarastollen waren Thema. Natürlich wurde auch über die Voyager- und Pioneer-Sonden berichtet, die, wenn alles gut geht, unser Sonnensystem verlassen.
    Es wurde angesprochen, dass die Aliens keinen Einblick in unsere Alltagskultur bekämen. Das trifft auf das Staatsarchiv wahrscheinlich zu, aber wie ist das mit den gesammelten Plakaten, Photos, Weblogs und Tweets? Ich denke, da kann man schon einiges über unseren Alltag ablesen.

    Voyager Uranus, Photo einer Sonde im Orbit des Uranus
    Bruce "FlyingSinger" Irving: "Voyager Uranus", 27. Dezember 2005, CC-BY-Lizenz

    Ein interessanter Aspekt war auch, dass diese Aliens nicht nur die Möglichkeit haben müssten, unsere Schrift, Bilder, Videos etc. wahrzunehmen und als solche zu identifizieren, sondern dass sie überhaupt etwas wie "Vergangenheit" in ihrer Kultur kennen und die entsprechende Neugier dafür haben müssten.

    Friday, February 18, 2011

    Der unbeholfene Bibliothekar

    "Er entdeckte zahlreiche Handschriften und war als Bibliothekar an verschiedenen Orten zuständig. Doch so genial er auch in seinen Arbeiten war, so unbeholfen war er im Umgang mit anderen Menschen. So verscherzte er es sich regelmäßig mit Professoren, dem Adel und auch den Frauen. Besonders bei letzteren war er lange Zeit überaus glücklos". Das Gelnhäuser Tageblatt im Artikel "Poetisch, politisch, populär - aber auch glücklos" über Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der offensichtlich Vorbild für so manche fiktionale Bibliothekare wurde.

    23dingenvoormusea: "Graf van Hoffmann von Fallersleben", aufgenommen am 3. Oktober 2009

    Wednesday, February 16, 2011

    wer weniger als 1500 Euro verdienen tut...

    Manchmal hat es was Gutes, wenn man etwas herschenken will, die beschenkte Person es aber schon hat und man es dann einfach selbst behält. So kam ich zur Lektüre von Nikolaus Glattauers "Der engagierte Lehrer und seine Feinde" - die Kolumne im Datum hatte ich, aus einer LehrerInnenfamilie kommend, ja schon seit langem verfolgt. Eine meiner Lieblingspassagen, die mich irgendwie ans Bibliothekswesen und die Reaktion mancher Nicht-Bibliotheks-FreundInnen auf meinen Gehaltszettel erinnert:

    "Wie viel tun Sie eigentlich verdienen, Herr Lehrer?"
    "Glaub mir, Kevin, das willst du nicht wissen".
    "Weniger als 1500 Euro, stimmt's?"
    "Wieso weißt... äh.. . wieso kommst du jetzt auf 'weniger als 1500'?"
    "Mein Vater sagt, wer weniger als 1500 Euro verdienen tut und trotzdem arbeiten tut, ist ein Trottel!"

    gesprayter Schriftzug 'money making mello'
    nevermindtheend: "money makin mello. at the Minneapolis central library", aufgenommen am 16. August 2008, gefunden auf Flickr.

    Monday, February 14, 2011

    Warten auf Godot Handwerker

    Geschirrspüler ausräumen. Wäsche abnehmen. "Salzburger Nachrichten" von vorne bis hinten lesen. Alle zwei Minuten Handy checken. Zunehmend ärgerlich werden. All das kann man tun, während man auf den Handwerker wartet - bis man drauf kommt, dass man sich in der Woche vertan hat...

    Photo, Kübel mit Rollen

    Friday, February 11, 2011

    Einbrüche über Facebook?

    Eine Bekannte hat mich gewarnt, auf Facebook zu schreiben, wenn ich einen Wochenendausflug mache, da Einbrecher diese Information gerne nutzen. Ist das so? Ich meine die Frage jetzt nicht ironisch, sondern ganz ernst. Eure Meinung interessiert mich. Von den "Facebook-" oder "Foursquare-Einbrüchen" hab ich nämlich schon öfters was gelesen, zum Beispiel im "Zeit"-Artikel "Auch Einbrecher informieren sich bei Facebook" und im "Standard"-Beitrag "Einbrecher spionieren Opfer über Facebook aus".
    Da meine Statusmeldungen nur teilöffentlich lesbar sind, würde das ja bedeuten, dass meine Bekannten bzw. FreundInnen an Einbrecher weitergeben, wo ich wohne, denn das steht auf Facebook nicht, und dass sie wissen, wann ich genau wegfahre und wann ich zurückkomme, ob sonst noch jemand zuhause ist, ob ich Alarmanlage und Wachhund habe etc. Statt Facebook auszuspionieren: Wär's da nicht einfacher, unter der Woche einzubrechen, wenn die meisten Leute in der Arbeit sind? Was wohl auf alle Fälle stimmt, ist, dass man Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen besser nicht annehmen sollte, was aber anscheinend viele machen.

    Tuesday, February 08, 2011

    Führungen durch Ausstellung "Die Vermessung Wiens"

    Die Ausstellung "Die Vermessung Wiens" macht mit der Persönlichkeit Adolph Lehmanns bekannt, der 1859 das Projekt des "Allgemeinen Wohnungsanzeigers" gemeinsam mit der Polizeidirektion entwickelte. Sie stellt die Adressbücher als spannende Forschungsquelle in den Mittelpunkt und erzählt von prominenten BewohnerInnen der Stadt, von der Spiegelung wichtiger stadthistorischer Veränderungen wie der Häusernummerierungen und Straßen(um)benennungen, von tausenden Branchen und heute ausgestorbenen Berufen, von forcierten Inseratenkampagnen und innovativen Marketingstrategien, vom Ausbreiten des Telephons und der Entwicklung des öffentlichen Sektors.

    Am 17. und am 21. Februar, jeweils um 17 Uhr, führt Kuratorin Dr.in Nina Linke durch die Ausstellung und stellt im Anschluss für Interessierte die Recherche in den digitalisierten Wiener Adressbüchern ("Lehmann online") vor.

    Photo vin Adressbuch mit Eintrag zu Egon Schiele   Photo von Büchern

    Monday, February 07, 2011

    Fachbücher für Jugendverein gesucht

    Der Jugendverein 2getthere in Mattersburg sucht für die hauseigene Bibliothek Bücher zu folgenden Themen:

  • Psychologie und Lebensgestaltung
  • Soziologie und Armut
  • Nachhaltige Gesellschaft & Wirtschaft
  • Bio-Lebensmittel & Gesunde Ernährung
  • Solltet Ihr Bücher aus diesen Themenbereichen besitzen und nicht mehr brauchen oder neue Exemplare spenden wollen - bitte direkt dort vorbeibringen oder mir mitgeben, ich wohne ja nicht so weit entfernt!

    Regal mit Büchern in der Bibliothek des Mattersburger Jugendvereins 2getthere
    Büchersammlung des Vereins, Photo von der Website

    Thursday, February 03, 2011

    Markt und Produkt in der Bibliothek

    Über die Jobkralle hab ich im "Standard" unter der Kategorie "Business Intelligence / Datenmanagement" eine amüsante bibliothekarische Stellenausschreibung gefunden. Die Aufgabe der Leitung der AK-Bibliotheken in Villach und Klagenfurt klingt wirklich reizvoll, das will ich nicht bestreiten. Ich schmunzle nur über den Unternehmensberatungssprech in diesem Text:
  • "Die Entwicklung von Strategien und Plänen, die auch mit altgewohnten Denkweisen brechen dürfen" - jaja.
  • "Ihre besonderen Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken, Schnittstellendefinition und EDV Netzwerken sind zwingend, um zukünftig noch moderner in Erscheinung treten zu können". Zweifellos sinnvoll, aber für mich klingt das mit der Schnittstellendefinition eher, als würden sie eine Programmierin suchen.
  • Und mein Favorit: "Sie werden für die Organisation von Veranstaltungen verantwortlich sein, 'Markt' und 'Produkt' sollen in ansprechendem Rahmen in Kontakt treten können!" Prust.
  • Photo eines Marktstandes mit einem Schild 'we love librarians'

    Michael Stephens: "Wider Shot of Pike Place Market PLA 2004", aufgenommen am 27. Februar 2004 in Seattle, CC-lizensiert

    Wienbibliothek auf Facebook

    Informationen rund um Sammlungen, Bestände, Photos und Veranstaltungen der Wienbibliothek im Rathaus gibt es seit heute auch auf Facebook. Wir freuen uns über einen virtuellen Besuch auf http://www.facebook.com/wienbibliothek, und ich freue mich, dass ich gemeinsam mit zwei anderen Kolleginnen die Seite betreuen darf! Die Seite kann natürlich auch ohne Facebook-Account besucht werden.

    Spam-Poesie

    "mein Name ist Frieden Ich sah Ihre E-Mail-Adresse und das Interesse, Sie zu kontaktieren, und auch gerne mehr über Sie erfahren, kontaktieren Sie mich wahr meine Email-Adresse von dort werde ich Ihnen meine Bilder OK brauchen Ihre fürsorgliche Liebe. Beifall".

    Photo von Dosenfleisch von Mike Lowe
    mike lowe: "SPAM (Hot & Spicy)", aufgenommen am 26. Jänner 2005

    Betulicher Polit-Plunder

    Alexander Purger in den Salzburger Nachrichten über unsere JungpolitikerInnen bei einer Fernsehdiskussion: "Die kommenden besten Köpfe der Nation waren allesamt unter 30, redeten aber einen betulichen Plunder wie 70-jährige Landeshauptmannstellvertreter daher".

    Tuesday, February 01, 2011

    Bibliotheksbestand des Tages

    Zandomeni, Josef (Hrsg.): Führer durch Wien bei Nacht, genannt der "Draher-Kalender". 7. Ausg. (Faschings-Ausgabe). Wien: J. Zandomeni, 1928 (Signatur A 130306)

    Das Führer durch Wiens Nachtleben beginnt gleich mit einer sanften Drohung: "Sie sind ein Feind Ihres Unternehmens, wenn Sie nicht Ihren Betrieb in den dreimal jährlich erscheinenden Führer durch Wien bei Nacht einschalten lassen". Die Broschüre verzeichnet "Vergnügungslokale und Gaststätten, in welchen Jedermann nach rühmlichst bekannter Alt-Wiener Art bei bürgerlichen Preisen und aufmerksamster Bedienung Frohsinn und Heiterkeit findet". Und diese bieten u.a. "täglich Doppelkonzert bei bekannt billigsten Preisen", "gut geheizte Säle", "Champres Separées" (kein Tippfehler von mir), "english spocken" (...), "ein Lokal heiterer Stimmung", "Klavierbenützung","täglich Witwenabend", "im Konzertraum täglich Meister Zieger", "Stimmungspianist", "ab 1 Uhr früh frisches Gulasch", "Publikumstanz".
    Im Ballkalender finden sich auch die Tanzveranstaltungen der "Wiener Hausbesitzersöhne und -töchter", der "Straßenbahner Hauptwerkstätte", der "Bregenzer Altbauern", der "Hochflugtaubenfreunde", des "Tischlermeistersöhne-Klubs" und des "Begräbniskostenbeitragsfonds der Deutschmeister". Ein Highlight der Ballsaison war sicher auch das "Alpine Klubkränzchen der Wiener Fleischselchersöhne".
    Darüber hinaus beinhaltet das Bändchen eine Taxameter-Abrechnungs-Tabelle und einen Zugfahrplan.

    Wir san's jo gwohnt

    Nette Benutzerin nach mehrstündigem Herumhantieren mit sehr unhandlichen Wien-Plänen: "Wie mochen Sie des? Den gaunzen Tog lesen? Und des bei dem grellen Licht! I man, Sie san's jo gwohnt. I les jo a gern, aber des warat ma zvü. Und daunn a no immer in den Compjuta einischaun" ;-)

    Photo 'Big lamp on desk', Bowman Library

    bowmanlibrary: "big lamp on desk", aufgenommen am 7. September 2006

    Monday, January 31, 2011

    Bibliotheksphotos aus Düsseldorf

    Photo Schild in einer Bibliothek mit Aufschrift 'Bitte blätern Sie leise durch die DVD-Videos'

    Eine erste Auswahl an Photos von meinem kurzen Düsseldorf-Aufenthalt gibt es auf Flickr zu sehen. Sie stammen hauptsächlich von der Universitäts- und Landesbibliothek und der Zentralbibliothek.

    Sunday, January 30, 2011

    Antoine, der schwule Bibliothekar

    "Eigentlich suchte Julie nur ein Modell für die neueste Herrenkollektion. Doch der attraktive Nicolas bringt die eingespielte Hausgemeinschaft zwischen der Modefotografin und dem schwulen Bibliothekar Antoine gründlich durcheinander". Die Osnabrücker Zeitung über eine Laienspielwoche.

    Chicago Gay Men's Chorus at ALA Annual Conference
    ALA - The American Library Association: "Gay Choir", aufgenommen am 11. Juli 2009 bei der Annual Conference

    Friday, January 28, 2011

    Scam 2.0

    Unpackbar - jetzt krieg ich schon Scam-BRIEFE! Seltsamerweise wurde das Schreiben des venezianischen Anwalts mit spanischer eMail-Adresse, der mir 32 Millionen Dollar verschaffen will, in Lissabon aufgegeben...Ah, die nicht ganz zufriedenstellende Erklärung folgt im nächsten Absatz: "Momentan befinde ich mich in unserem Büro in Porto" ;-) Die Arbeiterkammer warnt bereits davor.

    Photo 'The Scam Truck' von Jean-Etienne Poirrier
    Photo "The scam truck" von Jean-Etienne Poirrier, aufgenommen am 16. November 2007 in Embourg, CC-Lizenz

    Wednesday, January 26, 2011

    Mechitharisten feiern Jubiläum in Wien

    "Die älteste Handschrift, die im Mechitharistenkloster aufbewahrt wird, stammt aus dem 9. Jahrhundert, es ist das Lazarian-Evangeliar. Nur in Jerewan, Jerusalem und Venedig gibt es mehr armenische Handschriften als bei den Wiener Mechitharisten. Die armenischen Mönche in Wien verfügen aber auch über eine komplette Dokumentation aller armenischen Zeitungen - eine Fundgrube für Historiker".

    Photo eines Buches, Bild (c) MechitharistenPhoto von der Startseite von mechitaristen.org, Text aus der Presseaussendung "200 Jahre Mechitharisten in Wien", via APA OTS, 26. Jänner 2011

    Tuesday, January 18, 2011

    Arbeitsloser Pfarrer muss Bibliothekar werden ;-)

    Der Bote der Urschweiz berichtet über einen arbeitslosen Pfarrer, dem das Arbeitsamt nun zumutbare alternative Tätigkeiten sucht. Und was kann das sein? "Ein arbeitsloser Priester muss beispielsweise eine Tätigkeit in der Verwaltung, als Bibliothekar oder als Lehrperson durchaus annehmen", sagt der Leiter des Amts für Arbeit.

    Photo der Klosterbibliothek Waldsassen
    Ela2007: "Waldsassen", aufgenommen am 19. September 2008, gefunden auf Flickr, CC-lizensiert

    Monday, January 17, 2011

    Geschmäcker der Kindheit

    Ausgehend von einem Tweet von Katharina Seiser über das von den Speisekarten zunehmend verschwindende Butterbrot mit Sardellenringerl habe ich über Speisen und Geschmäcker meiner Kindheit nachgedacht, also Dinge, die man heute nicht mehr kriegt oder die ich nicht mehr esse. Die Liste werde ich erweitern, wann immer mir wieder etwas einfällt. Ich freue mich auch über Berichte meiner LeserInnen!

  • Risipisi mit Dosenpfirsich - da konnte man den Reis so schön mit dem Saft verrühren
  • bei unserer Nachbarin, der Tante Rosi, gab es Brennesselschöberl, Rahmsuppe mit Erdäpfelsterz und Schmalzbrot mit Zwiebel und Maggi
  • bei meiner Tante bekamen wir manchmal Butterbrot mit Kristallzucker drauf
  • wenn wir nach Wiener Neustadt in die Bücherei gefahren sind, gab es gleich gegenüber eine Drogerie, wo ich an guten Tagen Schrotstangerl und frischgepressten Karottensaft bekam
  • Sana-Trüffelschokolade vom Hofer
  • meine Kinderfrau machte eine geniale Bohnensuppe mit Nockerl - ich weiß nicht, ob das Käferbohnen waren, aber jedenfalls war die Suppe violett
  • Im Nachbarort beim Gasthaus Unger gab es ein Schinkensteak, das wir Kinder eigentlich immer ausgewählt haben - auch mit Dosenpfirsich
  • gab es nicht einen Marille-Paiper?
  • Photo von Karottensaft
    Swamibu: "Frothy Carrot Juice", aufgenommen am 19. Februar 2008, gefunden auf Flickr, CC-lizensiert

    Update 17.1.: Nachdem dieser Eintrag auch auf Facebook zu lesen ist, haben dort einige Freundinnen Erinnerungen gepostet, die mir auch vertraut sind: Stollwerck, Zuckerlketten, Fizzers, Eiskonfekt, Himbeerkracherl, Dreh&Drink, PEZ... Mir ist noch der kalte Kohl auf Schwarzbrot eingefallen, das haben meine Schwester und ich geliebt.

    Wenn Retter reisen

    Bei einem Ausflug habe ich entdeckt, dass direkt neben der Rotkreuz-Bezirksstelle in Neunkirchen die Firma Retter Reisen angesiedelt ist (der Friedhof auch, aber angeblich gibt es keine Direktlieferungen). Ein Kollege hat mir berichtet, dass der Berndorfer Bestatter jahrzehntelang gleichzeitig Fahrlehrer war. Dazu passt, dass bei uns im Nachbarort lange Zeit drei Wegweiser untereinander standen: "Arzt. Zahnarzt. Friedhof". Und heute hab ich gesehen, dass das Fälschermuseum in der Nähe der Blütengasse ist ;-) Die Bibliothekarin des Ost- und Südosteuropa-Instituts hieß mit Nachnamen Slawinski. Kennt Ihr noch solche witzigen Fälle?

    Wednesday, January 12, 2011

    Bibliothek und Bürokratie

    Heute habe ich über Bibliothek und Bürokratie nachgedacht, aber vielleicht aus einer anderen Perspektive als erwartet - nämlich aus der Sicht, dass BenutzerInnen manches für bürokratisch halten, was ich gar nicht so empfinde. Heute war nämlich so ein Benutzer am Infoschalter.
    Dass man bei einem Reproauftrag ein Formular ausfüllen muss, auf dem draufsteht, was man reproduziert haben will und wie man kontaktiert werden kann, finde ich jetzt eigentlich keine Zumutung. Schließlich ist es ja im Interesse des Bestellers, dass er den richtigen Scan bekommt und dass er verständigt wird, sobald dieser abholbereit ist. Oder dass der Benutzer mit seiner Unterschrift bestätigen muss, dass er die Benutzerordnung zur Kennntnis genommen hat. Oder dass die Tatsache, dass der Kollege aus der Reproabteilung nicht mehr da ist und der Benutzer erst am nächsten Tag seinen Ausdruck vom Mikrofilm bekommt, nicht damit zusammenhängt, dass er der "amtlich vereidigte Ausdrucker" (Zitat Benutzer) ist, sondern einfach nur der Mitarbeiter, in dessen Ressort diese Tätigkeit fällt. Oder bin ich schon ganz bibliothekarisch verblendet?

    Photo 'The triumph of bureaucracy' von Joshua Trevino, zeigt Schild und offizielle Schildgenehmigung der Stadt Sacramento

    Joshua Treviño: "The triumph of bureaucracy", aufgenommen am 13. März 2007 in Sacramento, gefunden auf Flickr, CC-lizensiert

    Weißblaue Wintergayschichten

    Ich gestehe, kürzlich eine Folge der "Weißblauen Wintergeschichten" gesehen zu haben. Über die eine Geschichte sag ich nichts - sie war - nicht nur im negativen Sinn - rührselig, unglaublich unrealistisch, wurde aber immerhin durch Christiane Hörbiger geadelt. Über die zweite hab ich mich mehr geärgert, und deswegen hab ich sie in Gedanken ein bisschen umgearbeitet ;-) Hier die Handlung: Ein junger Schaffner in der Probezeit verliebt sich auf den ersten Blick in einen weiblichen Fahrgast und läuft ihr nach, als sie ein Buch im Zug vergisst. Da es aber verboten ist, den Zug zu verlassen, wird er gefeuert. Sein älterer Kollege setzt sich für ihn ein und sagt zum Chef: "schauen Sie mal, warum er das gemacht hat". Dann kommt das Mädel herein und lächelt nur, und der Chef schmilzt dahin und stellt den Youngster wieder ein. Abgesehen davon, dass es doch auch etwas zählen sollte, wenn der Jungschaffner hilfsbereit zu einem Fahrgast ist, hab ich mich gefragt, wie die Geschichte gelaufen wäre, wäre die junge Frau nicht hübsch oder - daher der Titel dieses Posts - ein junger Mann gewesen. Dann hab ich mir weiter überlegt, dass es doch witzig wäre, "weißblaue" Plots so umzuarbeiten. Wenn ich Filme drehen könnte, würde ich jedenfalls eine alternative Bahnliebesgeschichte realisieren ;-)

    Photo, Schild der Lokalbahn Payerbach - Hirschwang
    Zur Lokalbahn, aufgenommen am 13. Mai 2010 in Reichenau

    Zum Wirten ohne Buch?

    "The George and Dragon pub in North Yorkshire is now delivering a library service and a pint to the community in Hudswell. That sounds like a good partnership to me".

    John Harris zitiert in seinem Artikel "Librarians: 'We do so much more than shelve books and say shhh'" im Guardian den britischen Politiker Ed Vaizey, der die Auslagerung der Bibliotheksarbeit an Ehrenamtliche befürwortet.

    Tuesday, January 11, 2011

    Bibliothekarische Bekenntnisse

    LambdaLiterary.org startete im Juli 2010 eine neue Kolumne "Confessions of a librarian", in der Bibliothekarinnen und Bibliothekare durch Interviews vorgestellt werden, genauer gesagt "LGBTIQA librarians and the work that they do to select and promote LGBTIQ materials at their libraries. Public librarians, K-12 librarians, academic librarians, special librarians, and archivists who work with LGBTIQ materials and patrons are all welcome to participate in this project". Kontakt: Rachel Wexelbaum (rswexelbaum@stcloudstate.edu).


    Mehr zur Serie: http://www.lambdaliterary.org/features/news/04/25/calling-all-lgbtiqa-librarians/.
    Die sechs bereits erschienenen Beiträge in der Serie: http://www.lambdaliterary.org/tag/confessions-of-a-librarian/. Das erste Interview wurde mit Ellen Greenblatt, "Associate Director for Scholarly Information and Digital Initiatives" an der University of Colorado Denver und Mitautorin des Buches "Gay and Lesbian Library Service", geführt, das neueste mit Ryan Barnette, Bibliothekar im Kenton County Public Library System.

    Monday, January 10, 2011

    Lesefähigkeit in Österreich nur bei 98 Prozent?

    Als sehr nettes Weihnachtsgeschenk des American Reference Center landete heute "The World Almanac and Book of Facts 2011" auf meinem Schreibtisch. In der Mittagspause habe ich gleich ein bisschen reingeblättert. Die "literacy", also die Lesefähigkeit, in Österreich wird mit 98% angegeben. Zum Vergleich die Werte unserer Nachbarländer: Ungarn 99%, Slowenien 99,7%, Italien 98,8%, Deutschland 99%, Liechtenstein 100%, Schweiz 99%, Tschechien 99%, Slowakei 99,6%. Und hier noch Werte von anderen, zufällig ausgesuchten Ländern: Aserbaidschan 99,5%, Niederlande 99%, San Marino 96%, Gambia 45,3%, Malawi 72,8, Island 99%, Marokko 56,4, Saudiarabien 85,5, Polen 99,5%.- Siehe www.worldalmanac.com.

    photo showing a man reading to a little girl
    Nongbri Family Pix: "Wow, I can understand my book in Japanese, too", aufgenommen am 16. November 2007, gefunden auf Flickr

    Schulbibliothekarische Arbeitsstellen

    Karsten Schuldt hat in seinem Weblog "Bibliotheken als Bildungseinrichtungen" eine ausführliche Literatursichtung zu den Schulbibliothekarischen Arbeitsstellen in den Jahren 1970 bis 2000 veröffentlicht. Diese Arbeitsstellen sollten eine Vermittlungsfunktion zwischen Schulen und öffentlichen Bibliotheken einnehmen und Schulen beim professionellen Aufbau von Bibliotheken unterstützen.

    Photo der Pescosolido Library, zeigt Buecherregale von oben
    Pesky Library: "View of Reference from second floor", aufgenommen am 1. November 2006 in der Pescosolido Library, einer Schulbibliothek in Massachusetts; CC-lizensiert

    reading diary

    finished last week:
    Buffalo Bill's Defunct: A Latouche County Mystery by Sheila Simonson - a mystery starring a librarian and a police officer and a developing relationship between them, interesting story about native american ritual objects, situated in Washington state, published with the independent publisher Perseverance Press. I've just ordered volume two, "An old chaos".

    Perfunctorily, Me by the.effing.librarian - a blook with interesting and funny posts from the retired weblog "the.effing.library", certainly worth its 8,99 Euros

    currently reading:
    Half Life: A Novel by Shelley Jackson - a book I have received as a present from my LibraryThing Santa and which was awarded the James Tiptree award in 2006. I can't rate it so far, but here's a glimpse of the contents from the author's website: "Nora and Blanche are a two-headed woman in a looking-glass world where conjoined twins have their own subculture, slang, and self-help books. Nora wants no part of it. She goes in search of the mysterious Unity Foundation, which offers a service they call The Divorce".

    Friday, January 07, 2011

    Tatort-Tagebuch, Dezember 2010

    Zum Nachlesen: die Tatort-Tagebücher von Juli bis November, Juni, Mai, April, März, Februar und Jänner 2010.

  • 4.12. Pleitegeier - Hamburg
  • 12.12. Im freien Fall - München
  • 20.12. Zweierlei Blut - Duisburg
  • 29.12. Das Totenspiel - Frankfurt
  • 30.12. Hauch des Todes - Ludwigshafen
  • 31.12. Der Feinkosthändler - Essen
  • Photo 'Tatort' von Dino Debris
    Photo "Tatort" von Dino Debris, aufgenommen am 13. Oktober 2009 in Berlin, gefunden auf Flickr, CC-lizensiert

    Wednesday, December 29, 2010

    Bibliotheksbestand des Tages

    Der "Projektionskünstler" Paul Hoffmann gastierte auf seinen Vortragsreisen auch mehrmals in Wien: "Rund zwei Abendstunden lang pflegte ... der 'Physiker und Künstler' Paul Hoffmann (1829 bis 1888) jeweils sein Publikum mit Lichtbildern zu unterhalten und zu belehren. Bei Eintrittspreisen zwischen 30 Pfennig und einer Mark (so 1887 in Kattowitz) sahen die Leute Szenen aus fernen Ländern und Epochen sowie Illustrationen zur Weltliteratur" (Quelle: Spiegel 42/1982). Er bediente sich des wunderbaren Apparates der Laterna Magica.

    Laterna magica, a photo by Michael Hohl
    Michael Hohl: "Laterna Magica, 19th century", 14. November 2007, CC-lizensiert

    Zwei von siebzehn Ankündigungen:

    Kais. königl. privilegirtes Theater in der Josephstadt. Heute Samstag den 11. August 1866. Paul Hoffmann's erste große geologische Vorstellung. (Mittels eines Hydro-Oxigene-Gas-Apparates.) Die Bildung der Erdoberfläche, vom Uranfang bis zum Auftreten des Menschengeschlechtes. Wien: G. Heine's Buchdruckerei 1866 [Signatur P 207929]

    Kais. königl. privilegirtes Theater in der Josephstadt. Heute Donnerstag den 25. Juli 1872. 29. Gast-Vorstellung des Herrn Paul Hoffmann. Zum 2. Male: Homers Odyssee in 3 Abtheilungen, dargestellt in den prachtvollsten Tableaux des stärksten Hydro-Oxigengas-Apparates. 1872 [Signatur P P 208179]

    Mönche ohne Arbeit

    Der Journalist und "elektrische Reporter" Mario Sixtus schreibt in seinem Beitrag "Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?": "Gewerkschaften sind in etwa so fortschrittsfreudig wie die Taliban. Hätte es sie damals schon gegeben, wären sie sicherlich auch gegen die Einführung des Buchdrucks gewesen, da er schließlich zu Arbeitsplatzabbau in den klösterlichen Schreibstuben führt".


    Photo "scriptorium" von Manuel Martín Vicente, gefunden auf Flickr, CC-lizensiert

    Tuesday, December 28, 2010

    Schulordnung mit Bezug auf Social Software

    Auf der Websites "meines" Gymnasiums, des Bundesgymnasium Zehnergasse in Wiener Neustadt, habe ich eine neue Hausordnung (pdf) vom September 2010 entdeckt, in der auch auf das Thema Social Software eingegangen wird: "Auch in den sozialen Computernetzwerken wie Facebook, Twitter u. a. sowie bei SMS-Nachrichten ist mit den Mitschüler/innen achtsam und respektvoll umzugehen. Wir nehmen klar und bewusst Abstand von beleidigenden, verleumdenden und verletzenden Aussagen. Kommentare und Wertungen über unsere Lehrer/innen unterlassen wir zur Gänze und ohne jede Ausnahme. Bilder und Filme vom Unterricht und von unseren Lehrer/innen stellen wir nicht ins Internet".

    Photo des Bundesgymnasiums Zehnergasse
    Quelle: Website des Gymnasiums, Photograph nicht angegeben

    Ergänzungsvorschlag zur Basisbildung

    Ich sehe ja ein, dass Lesen, Schreiben und Rechnen wichtige Grundfertigkeiten sind. Aber ich würde das gerne ergänzt wissen durch etwas wie "Öffikompetenz". Nach fast drei Jahren Pendeln nach Wien glaube ich, es ist immer schlechter darum bestellt. Hier ein paar Grundregeln:

  • Zuerst lässt man die Leute aussteigen.
  • Man nimmt den Rucksack herunter, vor allem dann, wenn man zwei Meter groß ist und den kleineren Leuten bei jeder Bewegung den mit Steinen gefüllten Rucksack auf die Nase haut oder mit den losen Riemen eine schnalzt. Außerdem ist meistens bei den Beinen mehr Platz als in der Hüftgegend.
  • Man bleibt nicht oben direkt nach der Rolltreppe stehen, um sich mal so generell im Leben zu orientieren, sondern geht ein paar klitzekleine Schritte weg zwecks Auflaufvermeidung.
  • Man schlatzt nicht auf den Bahnsteig - generell nicht, aber schon gar nicht direkt neben anderen Personen. Dieser Punkt könnte bei der Einschulung in den Gebrauch eines Taschentuches angesprochen werden.
  • Habt Ihr noch Ergänzungen, die ich in meinen Brief an die Bildungsministerin einbauen kann? ;-)

    Photo eines Wagens der Straßenbahnlinie 18 in Wien
    Photo von Martin Ujlaki, aufgenommen am 3. Juni 2007, gefunden bei Flickr, CC-lizensiert.

    Tu's nicht

    Das kenn ich irgendwie: "I need an electric collar that shocks me when I agree to review or write something or give a talk. I have absolutely no self restraint" (Tweet von Steven Metz).

    Monday, December 27, 2010

    Die Rechercheanleitung

    Wenn Studierende von mir meinen "zu meinem Diplomarbeitsthema gibt es keine Literatur", könnte ich in Zukunft KHG zitieren: "Da würd ich halt ein bisschen eine Recherche machen (...) ich mein, des siehst eh im Internet" ;-) Quelle: Falter, 51+52/2010, S. 18

    1954: "Moderne Bücherei in Hiltrop-Bergen"

    Thursday, December 23, 2010

    Unser Bibliothekarinnentag

    Die Kommission für Genderfragen der VÖB (früher: Frauenfragen) hat schon vor Jahren gefordert, dass der österreichische "Bibliothekartag" neutraler formuliert wird (auch wenn sich der mündliche Sprachgebrauch wahrscheinlich nicht oder nicht so schnell ändern wird). So heißt es im Tätigkeitsbericht 2002-2004: "Angeregt wurde die Umbenennung des Terminus 'Bibliothekartag', entweder durch geschlechtsneutrale oder sichtbare weibliche Benennung. Beispiel: 'Fachtagung für Bibliothekarinnen und Bibliothekare'. Ging als Diskussionspunkt in die nächste VÖBVorstandssitzung, wurde aber vertagt".
    Als wir bei der Odok mitbekommen haben, dass auch 2010 die Ablehnung gegenüber einer Umbenennung (mit oder ohne großes I) groß ist, beschlossen wir, am nächsten Bibliothekartag eine Session unter dem Motto "Wir machen uns unseren Bibliothekarinnentag selbst" zu gestalten. Und was lese ich nun im Protokoll der letzten VÖB-Vorstandssitzung: "Bargmann teilt mit, dass die Kommission für Genderfragen eine Veranstaltung zum Thema 'Wir machen uns unseren Bibliothekartag selbst' plant" - gleich noch ein Beleg dafür, dass wir diese Session unbedingt brauchen ;-) Jetzt unabhängig von dieser Anekdote: Wir haben zwar schon einige Ideen, aber über weitere Vorschläge für Vorträge zum Themengebiet Bibliotheken und Geschlechterfragen würde ich mich freuen!

    Buchspende für Stadtbücherei

    Rechtzeitig vor Weihnachten überreichte Gemeinderätin Sonja Sieber der Mattersburger Büchereileiterin Bettina Steiger und Bgm. Ingrid Salamon in Namen der Grünen Bildungswerkstatt Burgenland drei Bücher – zwei davon für Kinder, eines für erwachsene LeserInnen. "Mit dieser kleinen Weihnachtsüberraschung wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die Stadtbücherei zu unterstützen", meint die Gemeinderätin und stv. Obfrau der Grünen Bildungswerkstatt. "Gleichzeitig wollen wir damit v.a. Kinder – aber natürlich auch Erwachsene – dazu anregen, das Lesen vermehrt wieder als Freizeitgestaltung wahrzunehmen". Die GBW Burgenland will mit dieser Aktion vor allem aber auch ein Zeichen dafür setzen, wie wichtig Büchereien für die Bildungslandschaft sind.

    Photo von Buechereileiterin Bettina Steiger, Gemeinderaetin Sonja Sieber und Buergermeisterin Ingrid Salamon bei der Uebergabe der gespendeten Buecher

    Gespendet wurden folgende Bücher: "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch; "Wie der Elefant die Freiheit fand" von Jorge Bucay und Gusti und "The Big Short - Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte" von Michael Lewis. Photo: v.l.n.r.: Büchereileiterin Bettina Steiger, GR Sonja Sieber und Bgm. Ingrid Salamon.

    Monday, December 20, 2010

    Reminder: Bibliothek 2.0-Stammtisch

    Der letzte Bibliothek 2.0-Stammtisch im heurigen Jahr findet am 22. Dezember 2010 statt. Wir treffen einander zunächst um 18.30 Uhr im Weihnachtsdorf beim Alten AKH. Die Gefahr, einander dort im Getümmel zu übersehen, kann gerne durch eine gemeinsame "Anreise" von der Gegend Uni/Rathaus gebannt werden. Ab ca. 20 Uhr - je nach Außentemperatur - werden wir das libanesische Lokal Albadawi in der nahegelegenen Lammgasse aufsuchen. Hier ist ein Stadtplan, auf dem beide Orten eingezeichnet sind (Sternchen = Weihnachtsdorf, roter Kreis = Albadawi).

    Anmeldung oder Interessensbekundung bitte an Monika Bargmann (monika.bargmann @ gmail.com) oder Patrick Danowski
    (patrick.danowski @ web.de) bzw. über die Facebook-Event-Seite!

    Bücherflohmarkt im Jüdischen Museum

    "Wir räumen nicht nur unser ganzes Museum aus, sondern auch unser Buchlager. Versäumen Sie also nicht unseren Bücherflohmarkt! Morgen, am 16. Dezember, startet im Jüdischen Museum Wien, Dorotheergasse 11, eine große Bücheraktion. Die Kataloge und Publikationen des Museums sind um € 3,- , Plakate um € 1,- zu erwerben". 16. Dezember 2010 bis 10. Jänner 2011, Jüdisches Museum Wien, Auditorium, Dorotheergasse 11, 1010 Wien. Öffnungszeiten: Sonntag bis Freitag, 10:00 bis 18:00 Uhr, Samstag geschlossen. - Quelle: Newsletter.

    Allein zurechtkommen

    Als einen von "13 Fehler, die jeder machen darf" (beim Studium nämlich) nennt Zeit UniLeben an achter Stelle "Glauben, man käme in der Bibliothek allein zurecht":

    "ZEIT CAMPUS: Christiane Holtz, Sie arbeiten in der Uni-Bibliothek Bonn. Buch holen, lesen – was kann man da schon falsch machen?
    Christiane Holtz: Viele Studenten fragen zu wenig, und sie unterschätzen oft die Komplexität einer großen Uni-Bibliothek. Sie informieren sich nicht genug. Dadurch entgehen ihnen viele unserer Angebote".

    Sunday, December 19, 2010

    like a gorilla

    Bei jedem Besuch in Linz statte ich der Buchhandlung Alex ‎‎einen Besuch ab, was meine Linzer Freundin schon mehrmals mit der Frage kommentiert hat, ob es denn in Wien keine Buchhandlungen gebe ;-) Aber hier hab ich noch jedes Mal was gefunden. Meine neueste Alex-Erwerbung neben einem Riga-Reiseführer ist "Old school" von Tobias Wolff. Ein Zitat daraus: "Sometimes I had to go into the bathroom and scream silently, rocking from side to side like a gorilla, my head thrown back, my teeth bared" (S. 69). Irgendwie passt das zu meinen Gefühlen, wenn bei uns am Heiligen Abend "Little Drummer Boy" angestimmt wird - in den letzten Jahren ist mir aber eh immer besser gelungen, die Familie von diesem Alptraumlied abzulenken ;-)

    Friday, December 17, 2010

    Haus-Advent, 7. Fenster

    Photo: Frau, Leiter, AusmalenRatespiel. Ordne die Flecken den folgenden Produkten zu: Grundierung, Innenspachtel, Acryl-Grundanstrich, Acryl-Buntlack hellblau, Dispersionsfarbe leinen natur, Staub.

    Thursday, December 16, 2010

    Bibliotheken und Facebook

    Sebastian Stratmann hat die Facebook-Gruppe Biblioadmin ins Leben gerufen, wo BibliothekarInnen, die Facebook-Seiten oder -Gruppen von Bibliotheken betreuen (wollen), zusammenkommen. Sie hat derzeit schon 132 134 139 Mitglieder, und es wird eifrig diskutiert, z.B. berufliche Hintergründe, LibraryThing-Tabs oder Jugendschutzgesetz. Man erfährt aber auch Dinge zum Kopfschütteln, zum Beispiel hat eine Bibliothek die Vorgabe, genau zu notieren, wann jemand Fan wird, und die Profile der neuen Fans zu überprüfen.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn.

  • Olukemi A. Fadehan / Hussaini Ali: "Educational Needs of Librarians in the Digital Environment: Case Studies of Selected Academic Libraries in Lagos State, Nigeria". In: Library Philosophy and Practice 2010
  • Mindy Klasky: Magic and the Modern Girl. Red Dress Ink 2008
  • Frances A. DellaCava / Madeline H. Engel: Sleuths in skirts. Analysis and bibliography of serialized female sleuths. Routledge 2002
  • Syeda Hina Batool / Kanwal Ameen: "Status of Technological Competencies: A Case Study of University Librarians". In: Library Philosophy and Practice 2010
  • Atif Yousef: "Faculty Attitudes Toward Collaboration with Librarians". In: Library Philosophy and Practice 2010
  • Auto-Vervollständigen im OPAC?

    Im Weblog "Copac Developments" erschien ein interessanter Beitrag namens "Auto-complete considered harmful?", in dem die Möglichkeit, BenutzerInnen bei der Katalogrecherche durch eine Auto-Vervollständigen-Funktion zu unterstützen, diskutiert wird.

    Wednesday, December 15, 2010

    Virtuelle Bücherei als Bücherbus-Ersatz?

    Bei der aktuellen Gemeinderatssitzung in Wien waren der eingestellte Bücherbus und die Gebührenerhöhung bei den Büchereien Thema, berichtet die Rathauskorrespondenz: "GR Dominik Nepp (FPÖ) forderte, man müsse angesichts der PISA-Studie das Lesen fördern statt es teurer zu machen. In einem Antrag verlangte er die Wiedereinführung des Bücherbusses in zeitgemäßer Form. GRin Barbara Novak (SPÖ) lobte die Entwicklung der Wiener Büchereien in den vergangenen 10 Jahren. Speziell die neue digitale Bücherei werde gut angenommen, womit sich der Bücherbus überholt habe". Ob sich die Zielgruppen dieser beiden Angebote wirklich stark überschneiden?

    Monday, December 13, 2010

    Was lange währt...

    Nette Geschichte im ORF: "Buch mit 74 Jahren Verspätung zurückgegeben". Ob der Benutzer das Buch wenigstens gelesen hat, steht nicht dabei - bei mir sind die, die ich am längsten ausgeliehen habe, immer die, die ich nicht gelesen habe oder wo ich nicht mal zum Reinschauen gekommen bin ;-)

    Sunday, December 12, 2010

    Haus-Advent, 6. Fenster

    Handwerk hat zwar goldenen Boden, aber nachdem Abkratzen mit Schleifpapier doch auf die Dauer ziemlich anstrengend ist, wollten wir zur elektrischen Variante greifen und haben uns Vatterns Bandschleifer ausgeliehen. Der schleift sehr gut - fast schon zu gut. Ein bisschen länger und ich hätte eine zweite Durchreiche gehabt ;-) Leider ist nach fünf Minuten der Antriebsriemen gerissen... aber immerhin sind jetzt schon drei Wände und die Decke in der Küche haltbar (= leimfarbenuntergrundfrei) gestrichen!

    Saturday, December 11, 2010

    Haus-Advent, 5. Fenster

    Dieses Haus ist voller Überraschungen: Beim Abmontieren der Küchenkastl machten wir heute eine interessante Entdeckung - anscheinend wurde einfach eher dilettantisch zu den Kastln hintapeziert, hinter den Kastln verbirgt sich nämlich diese grün-gemusterte Malerei ;-) die wär ja auch gar nicht so schlecht, aber nachdem sie teilweise überfliest und teilweise überklebt ist, wird von ihr nicht viel übrigbleiben.

    Haus-Advent, 4. Fenster

    Sie leiden unter fettem Haar? Dann empfehlen wir Ihnen die erprobte und besonders wirksame "Baustellen-Kur"! Unser einzigartiger Staub setzt sich tief im Inneren der Haare fest und verhindert zuverlässig rasches Nachfetten. Außerdem sorgt er durch seine besondere Klebrigkeit für außergewöhnlichen Schwung im Haar (wenn unsere Mitbewerber behaupten, dass die Haare nach dem Aufstehen einfach zu Berge stehen, haben sie eben keinen Geschmack). Für die innere Anwendung in Nase und Lunge empfehlen wir zusätzlich unser spezielles Leimfarben-Inhalationsgerät. Jetzt probieren in Monikas Baustellen-Beauty Parlour - Sie erhalten bei einem Besuch bis 31. Dezember 2010 kostenlos eine Spachtel Ihrer Wahl dazu!

    Tuesday, December 07, 2010

    let down your hair for me

    Der "Entfessle die Bibliothekarin"-Moment in musikalischer Form: "Simple little bookworm - buried underneath is the sexiest librarian... take off those glasses and let down your hair for me"...

    Einladung: Bibliothek 2.0-Stammtisch

    Der letzte Bibliothek 2.0-Stammtisch im heurigen Jahr findet am 22. Dezember 2010 statt. Wir treffen einander zunächst um 18.30 Uhr im Weihnachtsdorf beim Alten AKH. Die Gefahr, einander dort im Getümmel zu übersehen, kann gerne durch eine gemeinsame "Anreise" von der Gegend Uni/Rathaus gebannt werden. Ab ca. 20 Uhr - je nach Außentemperatur - werden wir das libanesische Lokal Albadawi in der nahegelegenen Lammgasse aufsuchen. Hier ist ein Stadtplan, auf dem beide Orten eingezeichnet sind (Sternchen = Weihnachtsdorf, roter Kreis = Albadawi).

    Anmeldung oder Interessensbekundung bitte an Monika Bargmann (monika.bargmann @ gmail.com) oder Patrick Danowski
    (patrick.danowski @ web.de) bzw. über die Facebook-Event-Seite!

    Der Zeitungs-Feinspitz

    Beim letzten Infodienst hat mich ein Benutzer darauf aufmerksam gemacht, dass aus der "Zeit" und der "Süddeutschen", die bei uns im Foyer aufliegen, immer einzelne Blätter bzw. Bögen fein säuberlich herausgeschnitten sind - wie der Benutzer meinte, muss es sich bei dem Dieb (oder der Diebin) um einen "Feinspitz" handeln, denn er oder sie schneidet anscheinend immer nur aus den Büchern "Wissen" und "Feuilleton" heraus ;-) danach ist die Zeitung wieder in den Halter eingeklemmt, sodass man auf den ersten Blick gar nichts bemerkt. Kennt Ihr das von Euren Bibliotheken?

    Monday, December 06, 2010

    no cookies in the library

    Haus-Advent, 3. Fenster

    Photo BaustelleIch habe den Eindruck gewonnen, dass das Handwerk von der Wirtschaftskrise nicht betroffen sein kann. Beispiel Spengler: Ich habe über mehrere Tage x-mal angerufen, bis überhaupt jemand abgehoben hat, dann insgesamt drei Nachrichten bei der Sekretärin deponiert und habe den versprochenen Rückruf "vom Chef" noch immer nicht erhalten. Beispiel Fensterfirma: Eine Freundin von mir wartet seit Monaten auf ein Angebot für Jalousien. Beispiel Maler: Auf eMails wird anscheinend überhaupt nicht reagiert. - Ich wäre ja schon dankbar, wenn man mir - wie es der Zimmermann getan hat - zumindest mitteilt, dass man im Moment keine neuen Aufträge mehr bewältigen kann.

    Haus-Advent, 2.Fenster

    Könnte ich in der Zeit zurückreisen, würde ich die Erfindung der Leimfarbe verhindern - oder zumindest meine Großeltern davon abhalten, sie in der Küche aufzutragen. Tausende HausbesitzerInnen, die in Unkenntnis ihrer Tücke ahnungslos über Leimfarbe drübermalen, würden mir ersteres danken ;-)

    Photo von absplitternder Farbe an einer Innenwand Photo von absplitternder Farbe an einer Innenwand

    Haus-Advent, 1. Fenster

    Beim Durchlesen alter Blogeinträge für das alljährliche "My year in first lines" habe ich mich wieder an den letztjährig hierblogs gefeierten Dienstprüfungsadvent erinnert. Vom Aufwand und vom Verbrauch an Zeit und Gehirnkapazität sind damit heuer der Umbau des großelterlichen Hauses und der Umzug in selbiges vergleichbar. Daher hab ich mich beschlossen, heuer den "Haus-Advent" auszurufen (den verspäteten Beginn versuche ich wettzumachen). Außerdem hab ich ja vor einiger Zeit in einem Anfall von Größenwahn meine Eltern zu Weihnachten zu mir ins Haus eingeladen. Beim Haus-Advent kann also auch mitverfolgt werden, ob ich es schaffe, bis dahin einen Fußboden im Wohnzimmer zu haben oder ob wir am Estrich feiern müssen (oder ob wir die ganze Chose doch noch ein Jahr verschieben und wie üblich das fertig eingerichtete Wohnzimmer der Eltern nutzen).

    Zum Beginn eine Beobachtung: Spachtelmasse ist wie Palatschinkenteig - zu dick. Zu dünn. Zu dick. Zu dünn. Zu dick. Zu dünn. Ist doch wurscht.

    Friday, December 03, 2010

    My year in first lines

    Auf die nette Idee "The first line of the first post for each month of the last year" bin ich ursprünglich bei Kathryn Greenhill von Librarians matter gestoßen, und die hat sie von Ruminations. Vgl. die Jahre 2003, 2007, 2008, 2009.

    Jänner: Ich glaube, dieser Satz hat berechtigte Chancen auf das Alltimehigh: "Den Verwaltungsverfahrensgesetzen ist jeglicher Formalismus fremd".
    Februar: Antwort eines Zeitschriftenverlags auf die Frage nach einem Online-Zugang für die Bibliothek, der im normalen Abopreis enthalten ist: "Wir vergeben grundsätzlich keine Online-Zugänge an Bibliotheken und Institutionen, da es in diesen Einrichtungen zu einer vermehrten Verbreitung der Inhalte kommt".
    März: Die ORF-Dokumentation "Vertrieben und Vergessen. Auf den Spuren des Judentums im Burgenland", die am Donnerstag im Jüdischen Museum präsentiert wurde, ist bis Ende der Woche online auf der ORF TVthek zu sehen.
    April: Kathy Love: Wanting what you get. New York: Zebra Books 2004
    Mai: Mein Glück beim Besuch des Berliner Büchertisches war, dass die Science Fiction-Bücher nur mit einer Leiter zu erreichen waren und ich mich diesbezüglich zurückhalten konnte.
    Juni: Beim Altpapieraufräumen bin ich auf den Artikel "Initiativ sind nicht nur Latzhosenträger" von Conrad Seidl gestoßen (Der Standard, Inland, 20. Mai 2010, S. 7), in dem der BIV vorgestellt und die Erfolge von Bürgerinitiativen gegen Verkehrsprojekte beschrieben werden.
    Juli: Keine guten Erfahrungen in Archiven und Bibliotheken dürfte eine Berliner Studentin (oder ein Student) dem Blogbeitrag "Sommerhitze im Archiv" gemacht haben und aufgrund eben dieser Hitze auch gleich zu groben Verallgemeinerungen zurückgreifen
    August: Ich habe gerade ein Mail an einen Verteiler geschickt, auf dem ich selbst auch drauf bin, und habe folgende Fehlermeldung erhalten.
    September: Im Namen der VÖB-Kommission für Genderfragen lade ich alle interessierten Kolleginnen und Kollegen zu einer Führung durch das Archiv von QWIEN - Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte ein.
    Oktober: Eine Kollegin hat mich auf den Abverkauf im Antiquariat Reichmann aufmerksam gemacht, wo ich mich heute darüber hinweggetröstet habe, dass ich im Zug "A serious man" von Ethan und Joel Coen liegen lassen habe.
    November: Von 8. bis 10. November 2010 findet in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur das Symposion "Zur Aktualität von Science Fiction und Phantastik in der Literatur" statt - erfreulicherweise zu Uhrzeiten, wo man auch als Berufstätige problemlos teilnehmen kann.
    Dezember: Franke, Theodor: Welteislehre für Schule und Haus. Gemeinverständliche Darlegungen zur unterrichtlichen Verwendung und Selbstbelehrung. Annaberg im Erzgebirge: Neupädagogischer Verlag 1929

    CfP: Continuing Professional Development

    Die Continuing Professional Development and Workplace Learning Section der IFLA sucht Konferenzbeiträge für die Sessions "Continuing Professional Development (CPD) as a strategy to build strong libraries and Library Associations" und "Weaving Continuing Professional Development (CPD) into every library organization in difficult financial times". Die Konferenz wird im August 2011 in San Juan (Puerto Rico) stattfinden. Hier der Link zum Call for Papers.

    library is a word from latin

    Beim Schmunzeln über das Zitat "library is a word from latin and means shhh" aus Little Britain habe ich zum ersten Wahl Gedanken darüber gemacht, dass in vielen romanischen und anderen germanischen Sprachen, auf Esperanto, aber auch vereinzelt in slawischen Sprachen das vom Griechischen kommende Wort Bibliothek und im Englischen das vom Lateinischen kommende Wort library verwendet wird. Und dann ist natürlich witzig, dass ja auch auf Latein selbst die Bibliothek eine bibliotheca ist ;-)
    Eine Etymologin könnte mir sicher sagen, ob das früher anders war und librairie, librărie, libreria, libréria, libbraría erst später die Bedeutung von Buchhandlung bekommen haben.
    Ich hab mir vor einigen Jahren selber eine Liste mit Übersetzungen von Bibliothek, Bibliothekar(in), Buchhandlung, Buch gemacht, aber die kam nie übers Anfangsstadium hinaus. Mir gefallen auch die Wörter, die genauso gebaut sind wie Buch-Handlung, z.B. kirjakauppa, könyvkereskedés oder librovendejo. P.S. Das indonesische "perpustakaan" passt da natürlich gar nicht rein ;-)

    Thursday, December 02, 2010

    Führung: Frauennachlässe und Biographische Quellen zur Frauengeschichte in der Wienbibliothek


    Anna Boschek auf dem Fahrrad - Wienbibliothek im Rathaus, Tagblattarchiv, Signatur TF 001019
    Herzliche Einladung zur Themenführung: "Frauennachlässe und biographische Quellen zur Frauengeschichte in der Wienbibliothek", die ich mit meiner Kollegin Isabella Wasner-Peter abhalte. Dabei werden die Sammlungen und Spezialbestände der Bibliothek anhand bedeutender Persönlichkeiten der Wiener Frauenbewegung und der Wiener Kulturszene vom späten 19. bis zum 20. Jahrhundert präsentiert. Wir stellen Marianne Hainisch, Rosa Mayreder, Elise Richter, Anna Boschek und Jeannie Ebner durch Portraitphotos, Festschriften, Briefe, Studienbücher und Frauenzeitschriften vor.
    Termin: Donnerstag, 16. Dezember 2010, von 16.30 bis 17.30 Uhr, Seminarraum der Wienbibliothek, Rathaus, Stiege 6, 1. Stock (ehem. Handschriftenlesesaal). Anmeldung per eMail, Kommentar oder auf Facebook zwecks Sesselplanung erbeten, aber nicht unbedingt erforderlich.

    Wednesday, December 01, 2010

    Dreifach heiße Schulbibliothekarin

    "Ich hab meine Unschuld an meine Schulbibliothekarin verloren. Sie war dreifach heiß: einsam, geschieden und über vierzig" (Serie "Men in trees", Folge "Talk for Tat").

    Bibliotheksbestand des Tages

    Franke, Theodor: Welteislehre für Schule und Haus. Gemeinverständliche Darlegungen zur unterrichtlichen Verwendung und Selbstbelehrung. Annaberg im Erzgebirge: Neupädagogischer Verlag 1929 (UBMed, Medizingeschichte, Signatur 10763)