Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Wednesday, August 03, 2011
dauertwitternde Werkstudenten
Tuesday, August 02, 2011
Bücherflohmarkt in der UBTUW
Außerdem gibt es thematisch sortierte "Überraschungssäckchen" zu einem sehr günstigen Preis - ich hab eines zu den Themen Umwelt, Abwasser, Recycling mit gefühlten zehn Kilo um drei Euro erworben.
Monday, August 01, 2011
VöB goes ÖB
Mehr dazu auf www.univie.ac.at/voeb/kommissionen/ag-oeffentliche-buechereien/. Kontaktperson ist Nikolaus Hamann (nikolaus.hamann@gmx.at), MitarbeiterInnen aus beiden Bibliothekstypen werden gesucht!
Friday, July 29, 2011
CfP Bibliotheken in der Literatur
Für den Sammelband "Wissensräume: Bibliotheken in der Literatur" können Exposés zu folgenden Schwerpunkten eingereicht werden, wobei weitere relevante Themenvorschläge natürlich willkommen sind:
1. Die Bibliothek als Machtfaktor
2. Topographien des Wissens
3. Funktionen und Ordnung - Bibliothek als ambivalente Wissensordnung
4. Bibliothek als Utopie, Heterotopie oder Gegenwelt
5. Die Bibliothek als Imaginationsraum literarischer Figuren
6. Sonderformen und Wandlungen literarischer Bibliotheken
Auf diese Schwerpunkte aber auch darüber hinausgehende Fragen möchte der Sammelband Antworten geben. Vorschläge für Beiträge werden bis zum 15. Oktober 2011 per E-Mail erbeten (Abstract ca. 500 Wörter), kurze bio-bibliographische Angaben bitte extra).
Abgabetermin für die vollständigen Beiträge (6.000 bis 8.000 Wörter) ist der 29. Februar 2012. Der Sammelband wird im Wissenschaftsverlag Ripperger & Kremers im Sommer 2012 erscheinen. Vorschläge und Beiträge werden erbeten an: Dr. Mirko Gemmel (mirko.gemmel@hu-berlin.de) und Dr. Margrit Vogt (margrit.vogt@hu-berlin.de).
reading diary
Heinrich von Lenk: Über Bibliothek und Bibliothekar. Zwei Vorträge gehalten im "Christlichen Verein junger Männer" in Wien, am 15. und 17. Dezember 1912. Separat-Abdruck aus "Evangelischer Hausfreund". Wien: Ludwig Schönberger 1913
Müssen Sie alle Bücher lesen?
"'Müssen Sie alle Bücher lesen?' oder: 'Müssen Sie alle Bücher selbst abstauben?' Also im ersten Falle eine kolossale, aber doch nicht kränkende Überschätzung meines Berufes, im letzteren Falle eine tief beschämende Unterschätzung desselben, in beiden Fällen aber ein schlagender Beweis dafür, daß man in weiten Kreisen von unserer Tätigkeit wirklich keine Ahnung hat".
Aus: Heinrich von Lenk: Über Bibliothek und Bibliothekar. Zwei Vorträge gehalten im "Christlichen Verein junger Männer" in Wien, am 15. und 17. Dezember 1912. Separat-Abdruck aus "Evangelischer Hausfreund". Wien: Ludwig Schönberger 1913, S. 4 [UB Wien, Signatur I 403.546)
Thursday, July 28, 2011
Hüter des Schweigens
Saturday, July 23, 2011
Künstlerisches Statement
"My work explores the relationship between the body and emotional memories. With influences as diverse as Blake and Francis Bacon, new synergies are created from both traditional and modern layers. Ever since I was a child I have been fascinated by the theoretical limits of the mind. What starts out as vision soon becomes corroded into a dialectic of greed, leaving only a sense of what could have been and the inevitability of a new reality. As temporal phenomena become frozen through diligent and critical practice, the viewer is left with a glimpse of the inaccuracies of our condition". - Alles klar?
Friday, July 22, 2011
reading diary
Miriam Grace Monfredo: The stalking horse, 1999
Liz Cook: So, What Do You Eat? A Practical Guide to Healthy Animal-free Nutrition and Easy Family Meals, 1999
Interviewreihe mit "Führungsfrauen" im Kulturbereich
Tuesday, July 19, 2011
wie wichtig ist Schreibschrift?
"Verzicht auf Schreibschrift geht zu Lasten der 'Individualität'? Ich hätte nichts dagegen, wenn mehr Menschen ein halbwegs einheitliches Schriftbild hätten, der Lesbarkeit wegen. Wer sich individuell ausdrücken möchte, kann doch Bilder malen. Schrift ist für mich in erster Linie ein Mittel zur Kommunikation" (BenutzerIn "Meisterlein")
"Menschen die ihre Individualität durch eine besonders geschwungene Handschrift ausdrücken sind in der Regel außerhalb von öffentlichem Dienst und Berufsbeamtentum lebensunfähig" (BenutzerIn "Klaue").
Wie seht Ihr das? Ich erinnere mich noch sehr genau an den Zeitpunkt, wo sich im Gymnasium meine "Kinderschrift" über die Ferien zur "Erwachsenenschrift" gewandelt hatte, was meinem Deutschlehrer gar nicht zusagte, wie ich in meinem Hausübungsheft nachlesen konnte. Für mich war es aber ein wichtiger Schritt. Aber spielt das für die Generationen nach mir noch irgendeine Rolle?
VDM revisited
Bibliothekskatze einmal anders
Monday, July 18, 2011
Neuerwerbungen
Stanislaw Lem: Die Untersuchung, 1979
Miriam Grace Monfredo: Must the maiden die, 2000
Miriam Grace Monfredo: The stalking horse, 1999
zwei Bände aus der Reihe "Seneca Falls Historical Mysteries", mit der Bibliothekarin Glynis Tryon als Hauptfigur, geschickt eingebettet in die Geschichte des amerikanischen Bürgerkrieges, der Sklaverei und der Frauenrechtsbewegung rund um Susan B. Anthony und Elizabeth Cady Stanton (siehe dazu auch Seneca Falls Convention). Sehr empfehlenswert!
ausgestorbener Bücherwurm
Bei der Stellenvermittlung für Studierende: "Nach tiefem Aufseufzen sagte Miss Perkins: 'Ich fürchte, da ist im Augenblick nichts anderes für Sie als die Bibliothek'" (S. 16).
Im Gespräch mit einer Studienkollegin: "Dann wandte sie [Kitsy] sich um und meinte: 'Weißt Du, eigentlich möchte ich gern Bibliothekarin werden'. Maggi war entsetzt. 'Bist Du verrückt? Das ist doch die langweiligste Arbeit, die es gibt, immer bloß Bücher ein- und ausräumen! Außerdem wird es schlecht bezahlt, und Männer lernst Du da überhaupt nicht kennen'" (S. 40).
Im Lesesaal: "Als Angestellte der Stadtbibliothek durfte Kitsy nichts tun, was den Regeln widersprach" (S. 71).
Bei einem Fernsehinterview: "Jack Boseman machte ein Gesicht, als ob er sich seiner Unkenntnis schäme. 'Und ich habe immer gedacht', sagte er, 'daß ein Bibliothekar oder eine Bibliothekarin ein Mensch ist, der im grauen Kittel hinter einem Schreibtisch sitzt und Mitgliedskarten stempelt!' 'Das habe ich auch gedacht', versicherte sie [Kitsy], 'bis ich zum erstenmal meine Nase in die Stadtbücherei steckte. Aber so ist es nicht. (...) Wenn Sie also meinen, wir täten alle das gleiche, dann sind Sie im Irrtum, und Sie werden ebensogut umlernen wie ich. Ich habe nämlich auch geglaubt, ein Bibliothekar sei unbedingt ein Bücherwurm - nun, das ist er heute nicht mehr. Dieser Typ ist wohl ausgestorben" (S. 134 - 135).
Best of Speisekarte (work in progress)
Königsberger Klöbse - Klopse, Leute, Klopse!
Rahmgurgensalat - kann kein Versehen sein, den gab's in zwei aufeinanderfolgenden Wochen
Spaghetti Bolognaise - der Klassiker
Holhipphen - hmpf
Mozarella und Ruccola - das kommt ja sooo oft vor!
Update 25.2. 2009: Pertersielkartofflen
Update 25.2. 2009: Salatbuquett
Update 25.2. 2009: gebackene Champigons - immerhin keine Champions, klingt eher nach Epigonen
Update 27.3. 2009: Nougatknödel in Kokoset
Update 22.6. 2009: Spagetthi Bolognese, Gogonzolasauce
Update 28.9. 2009: Esterhazy-Schnitty. Gnochhi. Feckerl. Salatboquet
Update 8.4.2010: Salatbouget
Update 18.7.2011: Barbaceau-Sauce, Erdäpfel-Lauch-Auflauf auf Roten Beeten, magares Zwiebelfleisch, Potatoe Wedges
Friday, July 15, 2011
Theaterzettel im Querschnitt der Zeit
Die Wienbibliothek verfügt über eine sehr umfangreiche Theaterzettelsammlung. Aus Anlass der Theaterzettel-Tagung in Zusammenarbeit mit dem Don Juan-Archiv wurde in den Räumen der Musiksammlung eine kleine Ausstellung eingerichtet, welche eindrucksvoll dreihundert Jahre Wiener Theatergeschichte dokumentiert. Gezeigt werden dabei nicht nur Theaterzettel der Hof- und Vorstadttheaterhäuser Wiens - wie beispielsweise der älteste Theaterzettel aus den Beständen der Wienbibliothek aus dem Jahr 1720 -, sondern auch Ankündigungszettel von Feuerwerken, Bällen, Zirkusauftritten und Tierhetzen.
Ort und Zeit: Wienbibliothek im Rathaus, Musiksammlung, Bartensteingasse 9 / 1. Stock, 1010 Wien. Geöffnet bis 31. Juli 2011, Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr. Eintritt frei. - Am Donnerstag, dem 21. Juli, um 15 Uhr führen Julia Danielczyk und Franz Gangelmayer durch die Ausstellung.
Thursday, July 14, 2011
Bücher von Frauen? Bäh!
Dagmar Jank: "Wissenschaftliche Bibliothekarinnen in Deutschland 1921-1945. Bericht aus einem Forschungsprojekt". In: Bibliothek. Forschung und Praxis 18 (1994), S. 230 - 235 [Zitat auf S. 232]
Genderfragen am Bibliothekar*tag
Ich selbst werde einen Vortrag namens "Frauen im Centralblatt für Bibliothekswesen. Eine berufsgeschichtliche Betrachtung" halten. Hier der Abstract: "Das 'Centralblatt für Bibliothekswesen' (CfB), eine ab 1884 erscheinende deutsche Bibliothekszeitschrift, beschäftigt sich schon in der Einführung zum ersten Heft mit dem bibliothekarischen Berufsbild. Die Aufsätze und Berichte, aber auch Rubriken wie das 'Personalverzeichniss deutscher Bibliotheksbeamten' und die 'Personalnachrichten' im CfB können als umfassende Quelle für die Berufsgeschichte dienen. Zum Beispiel wird die Frage, ob 'Damen' überhaupt für die Bibliotheksarbeit und im speziellen für den höheren Bibliotheksdienst geeignet seien, im Laufe der Jahre immer wieder gestellt und stark unterschiedlich beantwortet. Der Vortrag beschäftigt sich vor allem mit Frauen als Bibliothekarinnen, aber auch mit ihrer Darstellung als Leserinnen, Mäzeninnen und 'relative Wesen' (z.B. Ehefrauen von Bibliothekaren) mit Schwerpunkt auf den ersten dreißig Jahrgängen".
Wenn jemand Literatur kennt, wo jemand etwas Ähnliches versucht hat oder sich generell mit dem CfB beschäftigt, freue ich mich über den Hinweis. Ich kann mich dunkel an etwas erinnern, wurde aber nicht mehr fündig und weiß nun gar nicht mehr, ob ich mir das nur einbilde...P.S. Den Aufsatz "Der VDB und das Zentralblatt für Bibliothekswesen" von Kornelia Richter hab ich gerade wiedergefunden.
Monday, July 11, 2011
Frauenzeitschrift sucht Mitarbeiterinnen
<zitat> Die AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft" erscheint seit 1974 ununterbrochen und ist eine der ersten Frauenzeitschriften der Neuen Frauenbewegung in Österreich. Sie wird von den Redakteurinnen und Autorinnen ehrenamtlich gestaltet.
Unser Anspruch ist es, Hierarchien in den Geschlechterverhältnissen aufzudecken sowie der Marginalisierung und Diskriminierung von Frauen und den gewalttätigen Strukturen in Ökonomie, Politik und Gesellschaft entgegenzuwirken. Damit wenden sich die AEP-Informationen gegen alle Gewalt- und Herrschaftsverhältnisse, die weibliche Lebensmöglichkeiten einschränken, und streben eine umfassende Veränderung des von Herrschaft gekennzeichneten Geschlechterverhältnisses an. Die Zeitschrift "AEP-Informationen" ist in ihrer Berichterstattung besonders der unabhängigen Frauenbewegung und auch den widerständigen Praktiken von Fraueneinrichtungen und Initiativen in Tirol verpflichtet.
Nach vielen Jahrzehnten der Schaffung einer feministischen Gegenöffentlichkeit ist das zukünftige Erscheinen der "AEP-Informationen" aus personellen Gründen ungewiss. Wie lange die AEP-Informationen noch auf der Bildfläche erscheinen werden, hängt auch vom Engagement vieler Frauen ab!
Um das Fortbestehen der Zeitschrift auch weiterhin zu gewährleisten, werden daher neue Mitarbeiterinnen gesucht: Als Redaktionsmitglied hat frau die Möglichkeit zur inhaltlichen Gestaltung der Zeitschrift (Festlegung der Themenschwerpunkte, Einladung von Autorinnen etc.) und kann eigene Ideen einbringen sowie selber Beiträge verfassen. Es gibt jedoch auch andere, weniger zeitintensive Formen der Mitarbeit (gelegentliches Verfassen von Beiträgen oder Rezensionen oder Kurzmeldungen, Korrekturlesen, ...).
Bei Interesse an einer Mitarbeit – in welcher Form auch immer – bitte mit uns Kontakt aufnehmen: informationen@aep.at.<zitatende>