Friday, November 29, 2013

Bücherei: Bücher, Zeitschriften, Videos - und Saatgut

In der Pima County Public Library kann man sich seit Jänner 2012 auch Saatgut ausleihen - am Saisonende bringt man dann einfach neue Samen zurück. Wieso eigentlich? "Our Seed Library is about encouraging our community to dig in and garden; reconnecting our community to the traditions of growing tasty, healthy food; educating our community about growing, harvesting, and saving seeds; creating a community-sustained seed collection at our library; nurturing a culture of sharing and abundance", heißt es im Folder. Die Samen werden im Online-Katalog erfasst und sehr ausführlich beschlagwortet - der Bockshornklee beispielsweise hat achtzehn Schlagwörter bzw. Schlagwortketten von "Heirloom varieties (Plants)" bis "Public-private sector cooperation - Arizona - Tucson" :-)
Mehr dazu auf www.library.pima.gov/seed-library und facebook.com/PimaSeedLibrary.

Siehe auch

Photo Schild mit Aufschrift Seed Library
edibleoffice: "Hayes Valley Farm Seed Library", Flickr, 2. Juni 2011, CC-NC-SA

Wednesday, November 27, 2013

Versuch des mobilen Bordservice

Mobiles Bordservice @ Österreichische Bundesbahnen. Er: "Darf's was für Sie sein?" - Ich: "Ja, einen Kaffee bitte". - Er: "Ich hab aber nur Löskaffee". - Ich: "Ist recht". - Er: "Aber ich hab keine Milch". - Ich: "Milch brauch ich eh nicht". - Er: "Zucker hab ich auch nicht". - Ich: "Das ist schlecht, aber (kram kram) ich hab zufällig noch ein Mäcki-Zuckersackerl in der Tasche". - Er: "Die haben mir auch nichts zum Umrühren gegeben, ich mach immer so (schwenkt den Becher)". - Ich: "Gibt's dann wenigstens einen Sonderpreis?" - Er schüttelt den Kopf. Fazit: Manchmal soll's eben nicht sein ;-)

Photo Zugfahrt, Kaffeebecher mit Nescafe auf der Ablageflaeche
Vernon Fowler: Horrible train coffee, 26. April 2010, Flickr, CC-BY-NC-SA

Monday, November 25, 2013

Tagung "Arm und ungebildet - ein österreichisches Schicksal?"

Am Donnerstag, dem 5. Dezember, findet die Tagung "'Sag mal... kannst net lesen?' Arm und ungebildet – ein österreichisches Schicksal?" im Haus der Begegnung in Eisenstadt statt. Eine Veranstaltung der Burgenländischen Volkshochschulen in Kooperation mit Industriellenvereinigung Burgenland, Österreichischer Gewerkschaftsbund Burgenland, Österreichischer Buchklub der Jugend.

Armut führt zu vielfältigen Belastungen und Benachteiligungen, etwa im Gesundheits-, Wohn-, Kultur-, Freizeit- oder Bildungsbereich. Doch wer sind die Betroffenen und wie schaut ihr Alltagsleben aus? Wie stark ist der Zusammenhang zwischen individuellen Bildungschancen und Haushaltseinkommen der Herkunftsfamilien. Wird Armut in Österreich vererbt? Bedeutet mehr Armut weniger Bildung und mehr Bildung weniger Armut? Welche Wege aus der Armut gibt es? Der Vormittag widmet sich diesen Fragestellungen.
Am Nachmittag nähern wir uns der Problemstellung Bildungsarmut aus einer anderen Perspektive. Mit der PIAAC-Studie (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) - der sogenannten „PISA-Studie für Erwachsene - liegen erstmals valide Daten über die Lesekompetenz und alltagsmathematische Kompetenz in Österreich vor. Wir präsentieren Ergebnisse dieser Erhebung und diskutieren Konsequenzen.

Programm (pdf):

  • 09:00 - 09:30 Uhr Anmeldung
  • 09:30 - 09:45 Uhr Eröffnung durch Landesrätin Verena Dunst, Land Burgenland
  • 09:45 - 10:45 Uhr Vortrag Mag. (FH) Erich Fenninger, Volkshilfe Österreich: "'Wenn ich einmal groß bin, bleibe ich arm'. Zusammenhänge von Armut und Bildung". Problemaufriss mit Betroffenenbezug
  • 10:45 - 11:15 Uhr Pause
  • 11:15 - 12:15 Uhr Vortrag Dr.in Michaela Moser, Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung, FH St. Pölten: "Bildung – (k)ein Wundermittel gegen Armut?" Wege aus der Armut
  • 12:15 - 13:00 Publikumsgespräch: "Was ist zu tun, um Bildungschancen zu stärken und Armut zu vermeiden?" Konkrete Strategien und wirksame Maßnahmen
  • 13:00 - 14:00 Mittagspause (Buffet)
  • 14:00 - 15:15 Uhr Präsentation Mag. Markus Bönisch, Nationaler PIAAC-Projektleiter / Statistik Austria: "Wie kompetent sind Österreichs Erwachsene? Ergebnisse der PIAAC-Erhebung 2011/12 - Programme for the International Assessment of Adult Competencies".
  • 15:15 - 16:00 Uhr Moderiertes Gespräch mit MinRin Mag.a Regina Barth, Leiterin der Abteilung Erwachsenenbildung im BMUKK, und Mag. Dieter Szorger, Referatsleiter Wissenschaft und Bildung im Amt der Burgenländischen Landesregierung/ Abteilung 7: "Was bedeutet das Ergebnis der PIAAC-Studie für die Weiterbildung in Österreich?" Konsequenzen und Vorgehensweisen für die Zukunft.
  • Tagungsmoderation Walter Reiss, ORF Burgenland

Anmeldung erbeten unter Burgenländische Volkshochschulen, Pfarrgasse 10, 7000 Eisenstadt, Tel: 02682/61363, Fax: 02682/6163-3, eMail: info@vhs-burgenland.at.

Friday, November 22, 2013

Bibliothek 2.0-Stammtisch am 4. Dezember

Zum nächsten Bibliothek 2.0-Stammtisch treffen wir einander am Mittwoch, dem 4. Dezember, ab 19 Uhr beim Weihnachtsmarkt Am Hof. Herzliche Einladung!

Tuesday, November 19, 2013

Gesucht: Leitung der Weiterbildung @ Grüne Bildungswerkstatt

Die Grüne Bildungswerkstatt wird ihre Weiterbildungsaktivitäten intensivieren und sucht dafür ab 1. Jänner 2014 einen Leiter oder eine Leiterin der GBW-Weiterbildungsaktivitäten für 20 Wochenstunden zur Mitarbeit im Bundesbüro der GBW in Wien.

Übersicht über das Stellenprofil:
Die GBW ist die föderal organisierte grüne Bildungseinrichtung, die seit 26 Jahren Weiterbildungsaktivitäten durchführt. Angesichts des steigenden Bedarfs wird der Aktivitätsbereich Weiterbildung im Bundesbüro ausgebaut. Dabei geht es um die Verknüpfung von "Skills" und politischen Inhalten, von Rhetorik- bis zu Grundwerte-Seminaren. Dafür suchen wir jemanden, die/der die Aktivitäten des Bundes. und der zehn Ländervereine koordiniert und weiterentwickelt.

Aufgabenbereiche:

  • Koordination der Weiterbildungsaktivitäten des Bundes. und der zehn Ländervereine
  • Erhebung des Weiterbildungsbedarfs bei grünen und grünnahen Organisationen und der Zivilgesellschaft
  • Erstellung eines österreichweiten Weiterbildungs-Jahresprogramms
  • Durchführung von Weiterbildungsaktivitäten
  • Erarbeitung eines Konzepts für die interne Weiterbildung (GBW-Angestellte und Ehrenamtliche)

Anforderungsprofil:

  • Berufserfahrung in Weiterbildungseinrichtungen, insbesondere Einrichtungen der politischen Bildung und der Erwachsenenbildung
  • Berufserfahrung als TrainerIn
  • Erfahrung in der Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen
  • Fähigkeit, "Skills" und politischen Inhalt verknüpfen zu können
  • Erfahrung im Projektmanagement und in Teamarbeit

Erwünschte Qualifikationen:

  • Organisatorisches Talent
  • Interesse an Politik und Gesellschaftsentwicklung
  • Bereichsübergreifendes Denken
  • Freude an kreativen Lösungen

Wir bieten:

  • Aufbau eines neues Aktivitätsbereichs
  • Mitarbeit in einem motivierten Team
  • Möglichkeit zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung
  • Möglichkeit zur eigenständigen Arbeitsgestaltung
  • Bezahlung nach dem Gehaltsschema der GBW (mind. EUR 1.501 für 20 Wochenstunden)
Wir weisen darauf hin, dass wir bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt einstellen. Wir freuen uns auf Deine/Ihre Bewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) bis 22. November 2013 per Mail an buero@gbw.at.

Friday, November 15, 2013

Witziger Hashtag: #informatikfilme

mehr auf Twitter!

Urbaner Klimaschutz-Lehrgang

Der Urbane Klimaschutz-Lehrgang, dessen nächster Durchgang im Jänner 2014 startet, befähigt zu wirksamer Klimapolitik in der Stadt: Wie wirkt sich der Klimawandel in Städten aus? Welche Klimaschutzmaßnahmen kann man in Städten umsetzen? Welche ersten Schritte sind umgehend möglich?

Zielgruppe: alle Interessierte, insbesondere Grüne MandatarInnen, FunktionärInnen, AktivistInnen, MitarbeiterInnen und ehrenamtlich Engagierte der Lokalen Agenda 21 sowie Organisationen bzw. Einrichtungen, die auf Bezirksebene und in städtischen Bereichen tätig sind.

Termine: Modul 1 (Tag 1+2): 20. und 21. Jänner 2014, Ort: Innsbruck. - Modul 2 (Tag 2+3): 17. Und 18. März 2014, Ort: Salzburg. - Modul 3 (Tag 3+4): 19. und 20. Mai 2014, Ort: Wien. - Zwischen den Präsenzseminaren gibt es von TutorInnen begleitete Online-Lernphasen.

Lehrgangsziele: Ziel dieses Lehrganges ist die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen in den Bereichen Klimawandel und Klimaschutz mit besonderem Augenmerk auf den urbanen Raum. Dabei steht die Förderung der Motivation und Kreativität der TeilnehmerInnen zur Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutzprojekten, -aktivitäten und -maßnahmen im Vordergrund.

Lehrgangsinhalte: Die Inhalte des Lehrgangs beleuchten verstärkt die städtischen Gegebenheiten und Besonderheiten in den Bereichen Energie, Mobilität und Verkehr, Raumplanung und Bodenschutz, öffentliche Beschaffung, Lebensstil, Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung sowie Partizipation. Renommierte ExpertInnen präsentieren wissenschaftliche Grundlagen im Klima- und Energiebereich, internationale und nationale gesetzliche Rahmenbedingungen sowie praxisnahe (Best Practice) Beispiele und Handlungsmöglichkeiten im urbanen Klimaschutz, wie z.B. Energieeffizienzmaßnahmen oder nachhaltige Mobilitätskonzepte.
Praxisteil: Wesentliches Augenmerk wird im Rahmen des Lehrgangs auf konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Praxisnähe gelegt. Im Zuge des Lehrgangs werden die TeilnehmerInnen eine Projektarbeit mit Bezug zu ihrer Stadt bzw. zu ihrem Bezirk erstellen. Darüber hinaus wird ergänzend eine e-Learning Plattform zu klimaschutzrelevanten Themen mit e-Learning Aufgaben und Angeboten zur Vernetzung bereit gestellt. - Programm als pdf.

Gruppenbild von Menschen mit Zertifikaten
Gruppenbild vom ersten Urbanen Klimaschutz-Lehrgang, April 2013, Klimabündnis Österreich, Flickr, CC-BY-NC-ND

Der Lehrgang wird – unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb – von Klimabündnis Österreich und BEAM21 durchgeführt. Lehrgangsleitung: Natalie Weiß (Klimabündnis Österreich), Markus Hafner-Auinger (Grüne Bildungswerkstatt / BEAM 21).

Kosten: 900,- EUR pro TeilnehmerIn (inkl. Ust., Materialien und Kaffeepausen). Stipendien über die jeweiligen Bezirks- oder Gemeindekoordinationen werden in manchen Bundesländern angeboten - bitte hierfür an die jeweiligen Kontaktpersonen wenden.

Anmeldung: Natalie Weiß, Klimabündnis Österreich, natalie.weiss(at)klimabuendnis.at oder 01/581588123. Anmeldeschluss: 9. Dezember 2013.

Verhaltensregeln für ALA-Konferenzen (via @librarian_kate)

Für die Konferenzen der American Library Association wurde ein "Code of Conduct" erlassen, in dem es unter anderem heißt:

"Within the context of ALA policy and the professional practices of librarianship, critical examination of beliefs and viewpoints does not, by itself, constitute hostile conduct or harassment. Similarly, use of sexual imagery or language in the context of a professional discussion might not constitute hostile conduct or harassment. ALA seeks to provide a conference environment in which diverse participants may learn, network and enjoy the company of colleagues in an environment of mutual human respect. We recognize a shared responsibility to create and hold that environment for the benefit of all".

Hinweis von librarian_kate auf Twitter.

Wednesday, November 13, 2013

Neuerwerbungen

Geschenke von LibraryThing SantaThing :-)

Friday, November 08, 2013

UB Wien bietet Ausbildungslehrgang für die mittlere Qualifikation an

Bei ausreichendem Bedarf wird die Universitätsbibliothek Wien vom 5. bis 27. Mai 2014 und 1. bis 24. September 2014 einen Ausbildungslehrgang für die Mittlere Qualifikation (Verwendungsgruppen v3, v4, KV I, KV II) anbieten. Anmeldung bzw. Rückmeldung bis 30. November 2013 an Maria Seissl (01/4277-15012, maria.seissl (at) univie.ac.at).

Zielsetzung: Der Lehrgang für MitarbeiterInnen mit Pflichtschulabschluss in wissenschaftlichen Bibliotheken, Informations- und Dokumentationsstellen bietet eine fachlich fundierte Grundausbildung aus den Bereichen Bibliotheksmanagement, Betriebswirtschaft, Medienerschließung, Information Retrieval und Recht.

Qualifikationsprofil: Sie erwerben im Laufe des Lehrganges...

  • Kenntnisse über die Struktur des Informationswesens im In –und Ausland (Typologie, Berufsverbände etc.)
  • Kenntnisse über Organisation und Geschäftsgang in einer BID-Einrichtung
  • Kenntnisse über Konzepte und Methoden des Bestandaufbaues bzw. der Buch- und Medienkunde
  • Kenntnisse in Bau und Einrichtung von Bibliotheken
  • Kenntnisse in der formalen Medienerschließung
  • Kenntnisse in Ressourcen und Strategien des Information Retrieval
  • Soziale Fähigkeiten im Umgang mit KollegInnen und BibliothekskundInnen
  • Praxisbezogene Kenntnisse der bibliothekrelevanten Rechtsgrundlagen inkl. Arbeits- und Universitätsrecht

Schild an der UB Stuttgart mit Aufschrift 'Benutzung siehe Turinnenseite'
librarymistress: "Benutzung siehe Turinnenseite", UB Stuttgart, 25. Juli 2009, Flickr, CC-BY-SA

Friday, November 01, 2013

I don't wanna grow up

"I don't wanna have to shout it out
I don't want my hair to fall out
I don't wanna be filled with doubt
I don't wanna be a good boy scout
I don't wanna have to learn to count
I don't wanna have the biggest amount"

Großrtiger Text von Tom Waits!

Sunday, October 27, 2013

Wie man den Wohnort wählt

"Stray thought: one way to gauge a place's livability is to ask: if I were in a rotten mood, would going for a walk here make it better?" (Amanda Watson auf Twitter)

Fußspuren im Schnee

Tuesday, October 22, 2013

Grüne Bildungswerkstatt sucht Bilanzbuchhalterin

Die Buchhaltung der Grünen Bildungswerkstatt wird ab 1.1.2014 erstmals über das Open Source Programm ADempiere abgewickelt. Dafür suchen wir – vorerst für 18 Monate befristet – ab 15. November 2013 eineN BilanzbuchhalterIn mit Berufserfahrung für 30 Wochenstunden zur Mitarbeit im Bundesbüro der GBW in Wien.

Übersicht über das Stellenprofil
In der GBW-Buchhaltung laufen nicht nur die Fäden des Rechnungswesens unseres föderalen Vereins zusammen, sondern auch die Abwicklung und Dokumentation der Bildungsprojekte. Die GBW-Buchhaltung unterstützt weiters den/die GBW-FinanzreferentIn im Controlling und Projektmanagement.

Aufgabenbereiche

  • Verantwortung für die laufende Buchhaltung des Bundesbüros sowie einiger GBW-Landesvereine
  • Mitwirkung an der Implementierung und Optimierung des neuen Buchhaltungsprogramms
  • Mitwirkung am laufenden Controlling und der Projektabwicklung bei Bund und Landesvereinen
  • Mitwirkung an der Dokumentation und Archivierung der GBW-Projekte
  • Mitwirkung an der Betreuung und Einschulung der (angestellten und ehrenamtlichen) NutzerInnen in Hinblick auf das neue Buchhaltungsprogramm
  • Aufstellung des Jahresabschlusses und Betreuung der Wirtschaftsprüfung (2015)
  • Unterstützung der/des GBW-FinanzreferentIn

Anforderungsprofil
  • Einschlägige Ausbildung als BilanzbuchhalterIn oder Nachweis gleichwertiger Kenntnisse
  • Einschlägige Berufserfahrung in den Bereichen Buchhaltung, Kostenrechnung, Controlling und Bilanzierung
  • Kenntnisse verschiedener Buchhaltungsprogramme
  • Kenntnisse im IT-Bereich
  • Erfahrung in der Projektabwicklung

Erwünschte Qualifikationen
  • Teamfähigkeit
  • Organisatorisches Talent
  • Bereichsübergreifendes Denken
  • Freude an kreativen Lösungen

Wir bieten
  • Einschulung in das Programm ADempiere
  • Bezahlung nach dem Gehaltsschema der GBW (mind. EUR 2.041 für 30 Wochenstunden)
  • Mitarbeit in einem motivierten Team
  • Möglichkeit zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung
  • Möglichkeit zur eigenständigen Arbeitsgestaltung
Wir freuen uns auf Deine / Ihre Bewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) bis 30. Oktober 2013 per Mail an buero@gbw.at.

Offener Brief des FWF an die Politik

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann, sehr geehrter Herr Vizekanzler Spindelegger, sehr geehrter Herr Wissenschafts- und Forschungsminister Toechterle,

wir nehmen die letzte Woche abgeschlossene 45. Sitzung des FWF-Kuratoriums zum Anlass, Ihnen unsere Einschaetzung des Status quo im Bereich der Grundlagenforschung in schriftlicher Form zu uebermitteln. Wir weisen auf eine Entwicklung hin, die fuer die Forschungsdynamik Oesterreichs eine grosse Chance darstellt, wenn die Politik richtig und adaequat darauf reagiert. Der FWF als zentrale Institution zur Foerderung der Grundlagenforschung in der Republik Oesterreich spiegelt diese im vorliegenden Schreiben skizzierte Entwicklung in besonders klarer Form wider.

Wir registrieren erfreulicherweise sowohl ein kontinuierliches Wachstum des Antragsvolumens (im Ausmass von ca. 10 Prozent pro Jahr) als auch eine stetige Verbesserung der Qualitaet jener Antraege, die beim FWF eingereicht werden. Wir sehen die hohe wissenschaftliche Qualitaet in diesem Land und interpretieren diese Entwicklung als Zeichen dafuer, dass sich Oesterreich als guter Standort wissenschaftlicher Forschung in Europa positionieren konnte. Die Erfolge beim European Research Council seien - pars pro toto - als Beleg dafuer genannt.

Der Wissenschaftsfonds ermoeglicht mit seinen Programmen jungen Menschen durch die fruehe Einbindung in heimische Top-Forschung den Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere. Gegenwaertig finanziert der FWF die Gehaelter von rund 3.800 vor allem jungen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern, die massgeblich dazu beitragen, dass Oesterreich zunehmend wieder als Land exzellenter Wissenschaft wahrgenommen wird. Das zaehlt zu den wichtigsten Faktoren zur Staerkung des Standortes Oesterreich. Wir sehen gegenwaertig auch, dass diejenigen FWF-Programme, die jungen, hoch motivierten Forscherinnen und Forschern die Moeglichkeit eroeffnen, aus dem Ausland zu uns zu kommen, staerker nachgefragt werden, als jemals zuvor. Das ist eine enorme Chance fuer unser Land.

Gleichzeitig muessen wir feststellen, dass unser Ringen um und unsere Sorgfalt fuer moeglichst gute Foerderungsentscheidungen zunehmend durch die finanziellen Rahmenbedingungen des FWF beeintraechtigt werden. Mit der begruessenswerten Expansion des wissenschaftlichen Potenzials des Landes droht die wichtigste Foerderungsinstitution - der Wissenschaftsfonds - nicht mehr Schritt halten zu koennen.

Wir sehen mit wachsender Besorgnis, dass Oesterreich vor allem in Relation zu den wichtigsten Referenzlaendern in direkter Nachbarschaft sowie im nordischen Raum sein wissenschaftliches Potenzial weder voll ausschoepfen noch weiter entwickeln kann, weil dem FWF zunehmend die finanziellen Mittel fehlen, um alle ausgezeichnet beurteilten Projekte zu foerdern, geschweige denn durch neue Initiativen zusaetzliche Impulse fuer den Wissenschaftsstandort zu setzen.

Der Wissenschaftsfonds kann nur dann seine volle Wirkung fuer unsere Gesellschaft entfalten, wenn ihm das durch die Politik ermoeglicht wird. Die FTI-Strategie der oesterreichischen Bundesregierung hat ein klares Zeichen gesetzt und definiert konkrete Massnahmen, fuer die Sie unsere volle Unterstuetzung haben. Fuer den FWF heisst das, dass sich sein Budget bis 2020 mehr als verdoppeln muss, um die Erreichung der politisch mit Weitblick gesetzten Ziele der Forschungsstrategie sicherzustellen. Grundlagenforschung erfuellt nachweislich einen enorm wichtigen Zweck, um Staaten zukunftsfit zu halten, und leistet einen unverzichtbaren Beitrag fuer eine prosperierende Entwicklung jeder Gesellschaft, die auf Wissen und Innovation setzt. International wettbewerbsfaehige Grundlagenforschung ist die Basis jedes funktionierenden Innovationssystems.

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Vizekanzler, sehr geehrter Herr Wissenschafts- und Forschungsminister, Sie haben in den letzten Wochen wiederholt das politische Ziel einer signifikanten Staerkung der Forschung in unserem Land angesprochen. Der Wissenschaftsfonds ist ein Instrument dafuer, auf dessen Funktionieren Sie in der Erreichung dieses Zieles uneingeschraenkt vertrauen koennen. Wir bitten Sie heute eindringlich, Ihre Gestaltungsmoeglichkeiten voll auszuschoepfen und Ihren Beitrag zu leisten, um den forschungspolitischen Absichten konkrete finanzielle Taten folgen zu lassen. Die Grundlagenforschung dieses Landes braucht einen massiv und nachhaltig gestaerkten FWF - eine Staerkung, die unverzueglich begonnen werden muss, um die Zukunftschancen unseres Landes kontinuierlich zu verbessern.

Die Mitglieder des FWF-Kuratoriums. Wien, den 8. Oktober 2013. Quelle: OTS.

Monday, October 21, 2013

Große Koalition

Kribibi-Tagung: Copyright – Copyleft – Copywrong

Am 8. und 9. November findet die Jahrestagung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (Kribibi) zum Thema "Copyright – Copyleft – Copywrong. 'Geistiges Eigentum' in einer digitalisierten Welt" in Wien statt. Kribibi ist offene Plattform für BibliothekarInnen mit fortschrittlichem politischem Standpunkt und Anspruch.

Inhalt
Die Digitalisierung der Welt hat das Urheberrecht als eine Variante der Regelungen des sogenannten „geistigen Eigentums“ von einem Nischenthema der Jurisprudenz in die öffentliche Diskussion gerückt. Für Bibliotheken bedeutet dieser Wandel nicht nur eine Veränderung bei der Zurverfügung-stellung von Informationen, sondern auch der Bedingungen, wie sie an Informationen herankommen und diese bewahren können.
Unser Seminar soll aus verschiedenen Blickwinkeln diese Veränderungen hinsichtlich der Qualität des zukünftigen Angebots von Bibliotheken für die Öffentlichkeit beleuchten und die Frage diskutieren, ob die gegenwärtigen urheberrechtlichen Regelungen den neuen Bedingungen gerecht werden.

Programm
Freitag, 8. November, Bibliothek der Arbeiterkammer Wien, Beginn 18.45 Uhr
* Vortrag - Eckhard Höffner: Urheberrecht – Anspruch und Wirklichkeit

Samstag, 9. November, Renner-Institut / Gartenhotel Altmannsdorf, Beginn 9 Uhr
* Begrüßung und Vorstellungsrunde
* Referat und Diskussion - Nikolaus Hamann: Ethische Aspekte "geistigen Eigentums"
* Mittagspause von 12 bis 13 Uhr
* Referat und Diskussion - Gabriele Beger: Bibliotheken zwischen Copyright und Copyleft
* Referat und Diskussion - Gerald Leitner: The right to e-read

Alles über die Anmeldemodalitäten findet sich auf kribibi.at. - Veranstaltung auf Facebook.

Sunday, October 20, 2013

Der Hüter des Haushaltsbudgets ;-)

Wiener Neustadt, Fußgängerzone, gestern. Frau schaut in die Auslage einer Buchhandlung. Mann, ein paar Meter vorausgegangen: "Karin". Wartet. "Karin!". Zunehmend ungeduldig. "KARIN!" Frau schaut auf. Mann: "Bücherei - okay?"

Thursday, October 17, 2013

do wor i scho braver

U-Bahn. Älteres Ehepaar sitzt nebeneinander. Vater mit Kind steigt ein. Ältere Frau bietet Platz an, Angebot wird dankend abgelehnt.

Frau: "In dem Alter foin die Kinder jo leicht um".
Pause.
Mann: "Owa in dem Oiter stehen s' a schnö wieder auf".
Längere Pause.
Mann: "Heitzutog siecht ma jo vü Männer mit Kinder".
Frau: "Jo, in den Kindergorten bringan vü Männer die Kinder heitzutog".
Pause.
Frau: "Do wor i scho braver".

Monday, October 14, 2013

RIS mit IALL Website Award 2013 ausgezeichnet

Das österreichische Rechtsinformation des Bundes (RIS) wurde mit dem Website Award der International Association of Law Libraries ausgezeichnet. Begründung: "RIS is an excellent open-access official government website managed by the Austrian Federal Chancellery that provides comprehensive access not only to national laws, but also to European community law, and the judicature of high courts, commissions and tribunals". Die Jury bestand aus Ligita Gjortlere (Riga Graduate School of Law), Teresa Miguel-Stearns (Yale Law School), Mirela Roznovschi (New York University School of Law) und Ivo Vogel (Staatsbibliothek zu Berlin). - Quelle: Rechtsinformatik-Rundschreiben.

Friday, October 11, 2013

Jahrestagung der Frauen-/Lesben-/Genderarchive in Leipzig

Die 48. Jahrestagung der Frauen-/Lesben-/Genderarchive, -bibliotheken und -Informations-und Dokumentationsstellen wird vom 18. - 20. Oktober 2013 in Leipzig stattfinden. Sie steht unter dem Motto "Von der Frauenzeitung bis zu #aufschrei - Die Zukunft der deutschsprachigen Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken". Sie wird ausgerichtet von der Frauen- und Genderbibliothek MonaLiesA. Die meisten der dort anwesenden Einrichtungen sind im Dachverband i.d.a. (informieren - dokumentieren - archivieren) vertreten. Seit 1994 koordiniert dieser Dachverband die Aktivitäten dieser Spezialeinrichtungen aus fünf deutschsprachigen Gebieten, d.h. neben Deutschland kommen die Vertreterinnen aus Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Norditalien.
Auch beim diesjährigen Treffen wird in den regulären Arbeitsgruppen über aktuelle Fragen diskutiert, z.B. über die feministische Archivarbeit im 5. Jahrzehnt, über feministische Archivpädagogik, über die Herausforderungen des RDA-Umstiegs und einheitliche Systematiken, über Lobbyarbeit und über Datenschutz. Neben Bibliotheksführung und Frauenstadtspaziergang stehen noch zwei weitere Höhepunkte auf dem Programm: 1. Gleich am ersten Tag wird das neu erschienene Buch "Teaching Gender with Libraries and Archives : The Power of Information" (ed. by Sara de Jong and Sanne Koevoets, Budapest ; New York: ATGENDER/CEU Press, 2013) von den Herausgeberinnen persönlich vorgestellt. - 2. Der Webseiten-Relaunch des i.d.a.-Dachverbandes wird als erster realisierter Höhepunkt im Rahmen des vom BMFSFJ 2012 bewilligten Projektes für eine META-Datenbank aller Einrichtungen dieses Netzwerkes präsentiert und diskutiert.

Quelle: Mail von Karin Aleksander an Inetbib. Leider gibt es keine Website zur Tagung (zumindest hab ich keine gefunden), und auch auf den Websites von Monaliesa von ida wird sie nicht angeführt. Das wäre aber schon gut, selbst wenn die Tagung nur für ida-Mitglieder zugänglich sein sollte...

Friday, October 04, 2013

Die RDA-Verschwörung

Saturday, September 28, 2013

Die BeamtInnen und ihre Bücherverzeichnisse

Der Integrationsfonds betreibt mit der Seite berufsanerkennung.at eine sinnvolle und wichtige Seite. Allerdings sind die dort angeführten Beschreibungen zum Bibliotheksberuf nicht mehr ganz so aktuell: "BibliothekarInnen in wissenschaftlichen Bibliotheken sind BeamtInnen im höheren Dienst. Sie vermitteln Informationen für Forschung, Lehre und Ausbildung, übernehmen Bestellungen für Literatur und führen die inhaltliche Erschließung und Systematisierung der Bibliotheksbestände durch. Sie führen Literaturrecherchen mit entsprechenden bibliographischen Daten (Bücherverzeichnissen) aus aller Welt durch und verhelfen InteressentInnen mittels internationaler Fernleihe zu der von ihnen benötigten Literatur".

Im Vergleich dazu die Beschreibung aus dem Berufslexikon des AMS: "BibliothekarInnen beraten und unterstützen die BibliotheksbenützerInnen bei der Literatursuche und Informationsbeschaffung. Die in der Bibliothek vorhandenen Bestände werden durch Katalogisierung dokumentiert und für die BenutzerInnen zugänglich gemacht. BibliothekarInnen beschaffen Literatur (z.B. Bücher, Zeitschriften, Dokumente, elektronische Datenträger) durch Kauf oder durch Tausch mit anderen Bibliotheken. Sie versuchen, den Bibliotheksbestand in den betreuten Fachgebieten durch Neuerscheinungen zu ergänzen. Darüber hinaus führen sie auch internationale Literaturrecherchen durch und verhelfen Interessierten mittels (internationaler) Fernleihe zur benötigten Literatur".

Friday, September 20, 2013

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen für lesbische, schwule, transgender ArbeitnehmervertreterInnen

Am 22. und 23. November veranstalten die Gewerkschaft vida und die GPA-DJP das Seminar "Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen für lesbische, schwule, transgender ArbeitnehmervertreterInnen. Aufbau eines Netzwerkes" in Wien.

Beschreibung: "Gleichbehandlungsgesetz, EPG und Diversity sind nicht nur Schlagworte, sondern gelebte Realität. Vor allem in Städten und größeren Gemeinden ist eine wahrnehmbare Vielfalt des Zusammenlebens vorhanden, der gerade den Wandel in Richtung Akzeptanz belegt. Auch in der Arbeitswelt macht diese gelebte Realität nicht halt, Betriebe, Unternehmen, Konzerne, ja Ministerien, kommunale Betriebe bestärken ihre MitarbeiterInnen zu ihrer sexuellen Orientierung bzw. Identität zu stehen. Trotz der vielen Fortschritte in gesetzlicher und gesellschaftlicher Hinsicht, können bzw. wollen BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen nicht offen zu ihrer Orientierung/Identität stehen.

  • Was hat meine sexuelle Orientierung mit meiner Funktion als Betriebsrätin, Betriebsrat zu tun? Warum sollten queere Lebensweisen auch am Arbeitsplatz und in der betrieblichen Vertretung eine Rolle spielen?
  • Was ist hinderlich und was würde mich unterstützen eine aktive Rolle Im Betriebsrat/Betrieb einzunehmen?
  • Warum ist Sichtbarkeit wichtig, warum Vernetzung notwendig?
  • Was wollen und was können wir am Arbeitsplatz, im Betriebsratsgremium bewirken, um unsere Interessen gut unterzubringen?
  • Was kann, soll unser Beitrag sein um die Gewerkschaft in dieser Frage zu stärken?
  • Welche Hilfestellungen erwarten/wünschen wir uns von Seiten der Gewerkschaften?
Diese Fragen wollen wir in einem Seminar behandeln, gemeinsam erste mögliche Antworten und Hilfestellungen formulieren. An euren Beispielen sollen Argumente gesammelt und Hilfestellungen erarbeitet werden, um bestehende Defizite zwischen dem Anspruch auf Anerkennung und Gleichstellung und der noch bestehenden Realität in Ausbildung und Beruf überwinden zu können. Es soll auch lesbisch, schwulen, transgender Betriebsrätinnen Orientierung geben wie sie ihre Rollen gut vereinbaren können.
Wir bieten einen geschützten Rahmen an und würden uns über eine Teilnahme freuen!" Online-Anmeldung.


Stuart Grout: "National Union of Teachers float at Manchester Pride Parade 2012", Flickr, 25. August 2012, CC-BY

Friday, September 13, 2013

Zeit für eine Hatze

 

beide Photos: librarymistress, Flickr, CC-BY-SA

Sunday, September 01, 2013

Verläßliche Bücher

Wednesday, August 28, 2013

Einsames Leben als Bibliothekar

"Nach dem Tod seiner Frau führt Simon Selander ein einsames Leben als Bibliothekar in einer Stadt, die unzählige Falltüren in die Vergangenheit öffnet. Es ist eine kleine, hermetische Welt, in der sich der Protagonist bewegt, mit vielen Schwarz- und wenigen Weißstellen, die vor allem aus bedrohlichen Schnee- und Eislandschaften bestehen. Selander wird häufig von Tagträumen und wahnhaften Vorstellungen heimgesucht, die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Nachts geschehen Dinge, die für ihn unerklärlich und zunehmend gefährlich sind. Sein Leben scheint gänzlich aus den Fugen zu geraten, bis schließlich sein dunkles Geheimnis ans Licht kommt".

Robert Kleindienst: Nicht im Traum. Roman. edition laurin 2013, ISBN 978-3-902866-08-0. - Entdeckt via klischeeanstalt.net.

Wil Wheaton und die Bibliothek

M. Brandon Robbins erwähnt in ihrem Artikel "Wil Wheaton Talks Tabletop: Games, Gamers, & Gaming", der am 27. August 2013 in Library Journal erschienen ist, eine nette Bibliotheksanekdote:

<zitat>On an elementary school trip to the library, when Wheaton realized that a book he was looking for was already checked out, he says, "The librarian asked me what movies I liked, what televisions shows I liked. It was 1979, and I loved Star Wars and Battlestar Galactica. She picked out [Robert C. O'Brien's postapocalyptic novel] Z for Zachariah, and to this day I remember her telling me, 'This book's gonna land on you, kid.' That book made me a true sci-fi nerd, and it's all because the librarian took the time to help me find something I would love to read".<zitatende>

Ich habe vor kurzem "Just a Geek: Unflinchingly honest tales of the search for life, love, and fulfillment beyond the Starship Enterprise" und "Memories of the Future - Volume 1" von Wil Wheaton gelesen und genossen. Für mich war sehr interessant, wie der Schauspieler seine Rolle als Wesley Crusher erlebt hat. Wer diese Figur nicht kennt, wird sicher einen Eindruck bekommen, wenn ich darauf hinweise, dass es eine Usenet-Group namens "alt.ensign.wesley.die.die.die" gab ;-)

 

Saturday, August 17, 2013

Verwalter der Gemeindedokumente

In der Episode "Eine unerwartete Erbschaft" der Serie "Mord ist ihr Hobby" kommt ein "Bibliothekar und Verwalter unserer Gemeindedokumente" (wohl im Sinne von Archivar) vor, der Jessica bei der Ahnenforschung hilft: "Die Geschichte des Ortes ist ein Hobby von mir". Er hat ein kariertes Hemd, ein wollenes Gilet, einen Schnurrbart und eine Brille an einer Kette und ist sehr engagiert bei der Arbeit. Der Nachweis, dass Jessica Ansprüche auf das Erbe ihres lange verschollenen Großonkels hat, hätte nämlich große Auswirkungen auf das Dorf, in dem viele SchafzüchterInnen leben: "Bevor er vor einem Jahrhundert als Räuber gehängt wurde, hatte Jessicas lange verschollener Großonkel ein ganzes Tal für nur 10 Cents pro Morgen gekauft. Sofern Jessica nun nicht rechtmäßige Erbansprüche auf diese 130.000 Morgen Weideland gelten machen kann, wird eine Minenbetreiberfirma das Land kaufen und verbieten, dass weiterhin Schafe darauf weiden" (ARD-Beschreibung).

drei Schafe auf Wiese
librarymistress: Schafe im "Tal der Feitelmacher" in Trattenbach (Oberösterreich), aufgenommen am 16. Mai 2013, Flickr, CC-BY-SA

Thursday, August 15, 2013

Das Rallye-Archiv

In der Ausgabe 12/2012+1/2013 der Zeitschrift "Der Österreichische Journalist" erschien ein Artikel von Christian Resei und Sophia T. Fielhauer-Resei über Motorjournalismus. Titel: "Die Prüllers und ihre Haberer". Darin wird auch der Rallye-Filmer Helmut Deimel vorgestellt, über den es heißt:

"Das geräumige Haus in Perchtoldsdorf nebst dem Elternhaus ist randvoll mit Filmmaterial: 'Ich habe immer alles aufgehoben, auch das Restmaterial'. Von der italienischen Firma Belle Epoque wollte er bloß ein paar Bilder kaufen, geworden ist es das komplette Archiv. Mittlerweile besitzt er das größte Rallye-Archiv der 1960er- bis 1980er-Jahre".

Tomé Jorge: "Rallye", Flickr, 19. September 2010, CC-BY-NC-ND

Tuesday, August 13, 2013

Archivprojekt "Adopt Srebrenica"

Am 6. und 7. Juni 2013 fand in Oberbozen / Soprabolzano ein Treffen des International Ecology Archives Network statt, an dem ich für das Grüne Archiv teilnehmen konnte. Meinen Bericht über das Arbeitstreffen gibt es auf unserer Website nachzulesen.

Logo

Ich möchte hier das Projekt "Adopt Srebrenica" herausgreifen, das Projektkoordinator Andrea Rizza und drei ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus Bosnien im Rahmenprogramm des Treffens vorstellten. Mit dem Namen der Stadt Srebrenica verbindet sich heute vor allem die Erinnerung an das Massaker, bei dem im Bosnienkrieg im Juli 1995 achttausend Menschen ermordet wurden. Dieses Archivprojekt will nicht - wie andere Archive - Kriegsverbrechen dokumentieren, sondern soll im Gegenteil daran erinnern, wie das Zusammenleben der verschiedenen ethnischen Gruppen in Srebrenica vor dem Krieg funktioniert hat: "The material from before the war is a proof for the high level of tolerance in Yugoslavia where people from different religions and ethnic groups lived together peacefully". Junge Menschen können sich an diese Zeit ja gar nicht mehr erinnern.

Durch Flucht und Zerstörung gingen viele private Bestände, zum Beispiel persönliche Photographien, verloren: "It is impossible to describe the value of a little piece of paper with a picture of a beloved person you have lost". Die Photographien haben aber nicht nur einen emotionalen Wert, sondern zeigen auch soziale Gepflogenheiten und kulturelle Aspekte wie die Kleidung. Dokumente wie Bilder und Tonaufnahmen kommen auf ganz unterschiedliche Weise ins Archiv. Wie Aktivist Muhamed berichtete, brachte ihm einmal ein früherer Soldat eine Reihe von Aufnahmen, die er während des Krieges aus einem Privathaus mitgenommen hatte.

Die geplanten Interviews mit ZeitzeugInnen sind für die beteiligten Personen schwierig: InterviewpartnerInnen könnten bei Gesprächen über schreckliche Erlebnisse re-traumatisiert, bei Gesprächen über schöne Zeiten an ihren schweren Verlust erinnert werden. Die InterviewerInnen werden daher im Umgang mit schwierigen Situationen geschult und über post-traumatische Belastungsstörungen informiert werden. Eine Herausforderung ist auch, jene Menschen aus Srebrenica, die fliehen konnten und nun in anderen Ländern leben, zu erreichen. Die "oral history" wird dennoch ein wichtiger Punkt des Projekts werden.

Eine lang diskutierte Frage: Wenn vor dem Krieg alles gut war, wie konnte es dann zum Krieg kommen? Sollte man nicht viel mehr die Probleme aufzeigen? Aktivistin Valentina fasste ihre Haltung so zusammen: "We think of the problems every day. But this project focuses on togetherness".

Fazit der Projektgruppe: "Everything in nature grows: trees, humans, animals... but with memory it is the other way round".

Das Projekt "Adopt Srebrenica" wird von der Fondazione Alexander Langer Stiftung und dem Stadtarchiv Bozen unterstützt. Inspiriert wurde es von Langers Text "Zehn Punkte fürs Zusammenleben", in dem es unter anderem heißt: "Wo immer Volksgruppen, Ethnien, Konfessionen u.dgl. auf demselben Raum zusammenleben, gibt es eine Ausgangssituation mit geringer gegenseitiger Kenntnis und Vertrautheit. Eine enorm wichtige Rolle können da Personen, Gruppen, Institutionen spielen, die sich bewußt entlang der Grenze zwischen den zusammenlebenden Gruppen bewegen und sich insbesondere der Aufgabe widmen, gegenseitiges Kennenlernen, Dialog und Zusammenarbeit zu fördern. Die Veranstaltung gemeinsamer Ereignisse oder Begegnungen, gemeinsame Aktionen u.dgl. entstehen ja nicht aus dem Nichts, sondern erfordern eine zähe und sensible Anbahnungsarbeit, wobei auch sehr viel Vermittlung und Einfühlung notwendig ist, die Sorgfalt und Glaubwürdigkeit erfordert".

Lesetagebuch

fertiggelesen

* Tödlich rauschen die Wälder. Lübbe 2012 (Jerry Cotton 2897) [harmloser, aber ganz unterhaltsamer Reihenkrimi]
* Eduard Habsburg: Lena in Waldersbach. C.H. Beck 2012 [junges Mädchen auf den Spuren von Lenz - man sollte Büchners "Lenz" vorher (wieder) lesen]
* Gisa Klönne: Der Wald ist Schweigen. Judith Kriegers erster Fall. Ullstein 2005 [hat mir sehr gut gefallen - interessante und glaubwürdige Hauptfigur, starke weibliche Figuren wie eine Försterin, spielt in und um einen Ashram im Wald]
* Jasper Fforde: First among sequels. Hodder 2007
* Reggie St. James: The librarian. Kindle o.J. [eher unbedeutende, unrealistische Sexgeschichte mit Bibliothekar]
* Jen Campbell: Weird things customers say in bookshops. Constable 2012 [sehr witzig]
* Simone Dalbert: Papiergeflüster. Aus dem Leben einer Buchhändlerin. Tubuk 2013 [im Vergleich zu Campbells Buch nicht sooo gut - wahrscheinlich witziger, wenn man selber Buchhändlerin ist]

in Arbeit

* Elfriede Jelinek: Oh Wildnis, oh Schutz vor ihr. 1. Aufl. Rowohlt 1985 [viele Passagen, die ich mir rausschreiben muss - grandiose Formulierungen]
* Henry David Thoreau: Walden. Amazon Kindle [1854]

Buried in the backlog

I recently finished reading "Buried in the backlog" by Charity K. Martin. It is advertised as the first "cozy cataloger mystery", and I hope that there will be other instalments soon!
"'Why on earth would anyone murder a librarian? It's not like we're weird or anything', Janet MacKenzie wondered when she literally stumbled over the dead body of her colleague Donna Hutchinson."

Saturday, July 27, 2013

Die herzigen Langhaarigen

Vor mir an der Supermarkt-Kassa ein Mann mit schulterlangen Haaren. Kaum ist er weg, sagt eine Kassierin zur anderen: "Mah, der ist ja so lieb mit diesen halblangen Haaren. Der ist wirklich herzig". Ich schmunzle. Kassierin setzt fort: "Aber es ist natürlich blöd, wenn man schwarzes Gewand anhat, weil er so haart. Da brauchst Du nur einmal drüberfahren und bist komplett voller Haare". Ich wundere mich - bis ich dem Blick der Kassierin zu einem Hund folge.

Friday, July 26, 2013

Bücherei: "Es gibt halt kaum Einnahmen"

In den Niederösterreichischen Nachrichten ist ein Artikel über die Stadtbücherei Neunkirchen erschienen. Dort heißt es: "Allerdings ist die Bücherei ein Sorgenkind der Gemeinde, schrieb man dort im Vorjahr immerhin einen Abgang von 154.000 Euro. 'Es wird dort wirklich sehr ehrgeizig und kreativ gearbeitet, aber es gibt halt kaum Einnahmen', so der Stadtchef (...) Gerüchte über eine mögliche Schließung oder vorübergehende Sperre wischt er jedoch vom Tisch: 'Das stimmt sicherlich nicht und wird auch nicht so passieren!' Wiewohl er im gleichen Atemzug zugibt, dass über Öffnungszeiten sehr wohl nachgedacht werden muss und auch darf: 'Nachdenken ist nichts Verbotenes'".

Die Bücherei hat laut Website Montag und Freitag von 9-12 und 16-19 Uhr, am Mittwoch von 8-16 Uhr und am Donnerstag von 8:30-12:30 Uhr geöffnet. Die Bezirkshauptstadt Neunkirchen hat derzeit rund zwölftausend EinwohnerInnen und wird seit 2010 von einer schwarz-grünen Koalition geführt.

Quelle:

Wednesday, July 24, 2013

Lesetagebuch

abgeschlossen
Hollis Shiloh: Adrian's Librarian. Dreamspinner Press 2013 (= Kindle Edition)

begonnen
Jasper Fforde: First among sequels. Hodder 2007

wieder zur Hand genommen
Wil Wheaton: Just a Geek: Unflinchingly honest tales of the search for life, love, and fulfillment beyond the Starship Enterprise. O'Reilly 2009

Embargo für Online-Zugriff auf Dissertationen?

Scott Jaschik berichtet in einem Artikel für "Inside Higher Ed" vom 24. Juli 2013: "The American Historical Association has released a policy calling on history departments and university libraries to allow students to place embargoes on the online versions of Ph.D. dissertations in the field for up to six years. The association says that such a policy is needed to enable new Ph.D.s to successfully publish books based on their dissertations. But some historians are upset about the proposal, which they say isn't needed and runs counter to the scholarly mission of sharing research findings". - Weiterlesen.

Tuesday, July 23, 2013

Bücherkauf im Wandel

Farbphoto des Schaufensters eines Antiquariats in Helsinki
librarymistress: "Antikvariaatti, Helsinki", aufgenommen am 25. August 2007, Flickr, CC-BY-SA

Monday, July 22, 2013

Lesetagebuch

abgeschlossen
Peter Turrini / Wilhelm Pevny: Der Dorfschullehrer. Eine Folge der TV-Reihe "Die Alpensaga". Eisenstadt: Edition Roetzer / Wien, München: Thomas Sessler Verlag 1972 (= Der Souffleurkasten)

begonnen
Hollis Shiloh: Adrian's Librarian. Dreamspinner Press 2013 (= Kindle Edition): "One night at a masquerade party, rakish Adrian Knowles kisses the wrong man by mistake and meets Oliver Windham. Feisty yet wary and broken, Ollie desperately needs a friend. Almost against his will, Adrian finds himself playing the hero... and falling in love. Adrian hires Ollie to set his library to rights — after having his servants put all the books out of order. He promises himself he'll treat Ollie only as a friend, but Ollie quickly becomes the only man he wants".

Eduard Habsburg: Lena in Waldersbach. München: C.H. Beck 2012: "Auf den Spuren von Büchners Lenz irrt die siebzehnjährige Lena durch das Gebirge am Rand der Vogesen. Sie hat etwas zu verbergen und läuft vor irgend etwas davon. In starken Bildern zeichnet Habsburg eine massive Verstörung. Atmosphärisch dichte Naturbeschreibungen sind Gegenbilder innerer Zustände. Lena lebt den kranken Lenz nach, seine Angstvisionen und Wahnzustände, und verwandelt die Geschichte von Lenz im Steintal in ihr Leben".

Saturday, July 20, 2013

Lesetagebuch

Jasper Fforde: Lost in a good bookAimee Bender: An invisible sign of my own

Thursday, July 18, 2013

10 Jahre Library Mistress

"Welcome to my blog! I will post stuff about libraries, librarians, books, writing & reading that I come across during my work hours or leisure time" - so hat mein allererster Eintrag in diesem Weblog - vor genau zehn Jahren! - begonnen.

Das Blog trug damals noch den Titel "Library Mistress's Place", was ja auch korrekter wäre, aber dennoch später von mir vereinfacht und verkürzt wurde. Einige Erinnerungen:

  • In diesen Jahren entstanden 3821 Posts - und 22 Entwürfe ;-)
  • Ursprünglich plante ich das Blog als Chronik des österreichischen Bibliothekswesens. Mittlerweile seh ich es unter anderem als Notizzettel für mich selber und als Zentrale des bibliothekarisch-belletristischen Klischee-Irrsinns.
  • Mir war immer klar, dass das Weblog weltweit öffentlich ist, aber dass es tatsächlich auch Leute lesen würden, die ich kenne, habe ich mir lange gar nicht vorstellen können - bis ich einer Freundin etwas erzählen wollte und sie mich mit den Worten "das hab ich eh schon in Deinem Blog gelesen" abwürgte ;-)
  • Den Namen "Library Mistress" habe ich ungefähr im Jahr 2002 irgendwo auf einer US-amerikanischen Website gelesen, gemocht und für mich angenommen. Es gibt also noch andere solche, zum Beispiel die Autorinnen dieses Blogs und dieses Blogs.
  • Durch das Blog, aber natürlich auch über andere soziale Medien hab ich viele Kontakte zu Bibliothekar*innen in verschiedensten Bereichen geknüpft.
  • Am Anfang habe ich mich gefreut, weil es viel schneller und unkomplizierter war, einen Blogeintrag zu schreiben, als einen Text auf meine Website zu stellen. Mittlerweile ist es viel schneller und unkomplizierter, etwas auf Facebook zu stellen als einen Blogeintrag zu schreiben. Es wäre aber - schon wegen der Durchsuchbarkeit, aber auch wegen der Zugänglichkeit - besser, diese Informationen hier zu veröffentlichen. Da muss ich in Zukunft meine eigene Faulzeit besser überwinden...
  • Über NetworkedBlogs werden die Beiträge seit einiger Zeit automatisch in Facebook und Twitter eingespeist. Mehr Rückmeldungen bekomme ich interessanterweise auf Twitter.
  • Die letzten Besucher*innen des Blogs kamen laut Google-Stats über die Suchbegriffe "bibliothekarin und humor" und "bibliothek katze" her :-)

Photo einer Geburtstagstorte auf der 'happy 10th birthday' steht
mmatins: "Happy 10th birthday", Flickr, 9. Oktober 2010, CC-BY-NC-ND

Saturday, July 13, 2013

Neuer Lesestoff

Neuerwerbungen
* Aimee Bender: The particular Sadness of Lemon Cake
* Aimee Bender: An invisible Sign of my Own
* bib Karen Andrea: The enchanted Library
* bib Dennis Whelehan: The Dad Library
* Norbert C. Kaser: herrenlos brennt die sonne. Gedichte und Prosa
* bib Helen Stevenson: Mad Elaine
* bib Diane Wilmer / Paul Dowling [Ill.]: Pig in the Library
* bib L.C. Tyler: The Herring in the Library
* Paul Mühlbauer / Wolfgang Millendorfer / Kinder des Städtischen Hortes Oberwart: Der Flachwasser-Bücherwurm


Lesetagebuch / fertiggelesen
* Christina Maria Landerl: Verlass die Stadt (erworben beim Literaturfest "Literatur in Grün" in Deutschkreutz, signiert)
* bib Gunilla Caulfield: Murder in Pigeon Cove (Annie Quitnot Mysteries) [Kindle]
* bib Gunilla Caulfield: Murder on Bearskin Neck (Annie Quitnot Mysteries) [Kindle]
* bib Gunilla Caulfield: Murder at Hammond Castle (Annie Quitnot Mysteries) [Kindle]
* K.H. Scheer: Testobjekt Roter Adler
* bib Nia Foxx: The Librarian's Birthday Surprise (= Men of the void) [Kindle]
* bib Betty Jo Schuler: Male wanted [Kindle]
* bib Logan Belle: The Librarian [Kindle]
* bib Amanda Flower: Maid of Murder (India Hayes Mysteries) [Kindle]
* bib Amanda Flower: Murder in a Basket (India Hayes Mysteries) [Kindle]
* Friedrich C. Glaser: Wachtmeister Studer [Kindle]
* bib Kate Carlisle: One Book in the Grave (Bibliophile Mysteries) [Kindle]
* bib Kate Carlisle: Pages of Sin (Bibliophile Mysteries) [Kindle]
* Martin Amis: Heavy Water and other stories
* bib Gay Toltl Kinman: The Mystery of the missing Miniature Books [Kindle]
* bib Gay Toltl Kinman: Miss Parker and the Cutter-Sanborn Tables [Kindle]
* Aimee Bender: The Girl in the flammable Skirt. Stories
* bib Melissa Yin / Mr. Chef & Ms. Librarian [Kindle]
* bib Meg Perry: Cited to Death (Jamie Brodie Mysteries) [Kindle]

Lesetagebuch / in Arbeit
* Hubert Hutfless: papier gesungen. gedichte (erworben bei der vierten Trockenschwimmer- alias Beckenbodenlesung in Baumgarten, signiert)
* bib Jasper Fforde: Lost in a good book

Thursday, July 11, 2013

Musik und Metadaten im digitalen Musikbetrieb

Von 17. bis 19. September 2013 findet im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn das VfM-Seminar "Musik und Metadaten im digitalen Musikbetrieb" statt.

Beschreibung
Die Einführung der digitalen, file-basierten Produktionsweise, die in den Rundfunkanstalten und in anderen Medienunternehmen seit Mitte der Neunziger Jahre die Verwendung anderer Tonträger wie CD oder Tonband sukzessive abgelöst und mittlerweile völlig verdrängt hat, revolutionierte den Workflow in den Redaktionen, in der Technik und in den Medienarchiven bei der Erwerbung, der Speicherung, der Erschließung und der Verwendung von Musikaufnahmen. Der Abruf von Audiofiles von zentralen Servern ersetzte weitgehend den Ankauf von CDs, an die Stelle der bisherigen Regalsysteme traten Audio-Massenspeicher und bei der Dokumentation von Musikaufnahmen waren nunmehr die spezifischen Rahmenbedingungen eines multimedialen Sendebetriebs zu berücksichtigen.
In diesem Seminar werden dokumentarische Fragestellungen wie die Weiterentwicklung der Standards für Musik-Metadaten ebenso behandelt wie die Veränderungen in der Arbeitsorganisation, die sich in der Zusammenarbeit von Redaktionen und Archiven aus der Modernisierung der internen technischen Infrastruktur und der Entwicklung externer web-basierter Vertriebskanäle bereits ergeben haben oder künftig ergeben könnten. Das Seminar wird abgerundet durch die Darstellung der juristischen Aspekte der Verwendung von Musikaufnahmen sowie durch die Präsentation des derzeitigen Entwicklungsstandes digitaler Downloads und Musik-Miningverfahren. Zum Abschluss des Seminars können Probleme aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmer im Rahmen eines Offenen Forums diskutiert werden.

Programm Dienstag, 17.9.2013
* 13.00 - 14.00 Begrüßung und Vorstellung
* 14.00 - 15.30 "Wohin soll ich mich wenden?" - Wie reagiert die Musikdokumentation auf die Spannungsfelder im digitalen Musikbetrieb? Eine einführende Zustandsbeschreibung. - Referentin: Eva Schütz, Westdeutscher Rundfunk
* 15.30 - 16.00 Kaffeepause im Museumscafé
* 16.00 - 17.30 Podiumsrunde zu den Anforderungen von E-Musik-Redaktionen an die Musikdokumentation. - TeilnehmerInnen: Dr. Christian Detig, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Arnd Richter, Westdeutscher Rundfunk, Eva Schütz, Westdeutscher Rundfunk
* Offenes Abendprogramm: 19.00 Gemütliches Beisammensein im Restaurant Sudhaus, Friedensplatz 10

Mittwoch, 18.9.2013
* 09.15 – 10.45 Entwicklungsperspektiven der Zentralen Schallplattenkatalogisierung von ARD und ZDF (ZSK). - Referent: Reinhard Bassenge, Deutsches Rundfunkarchiv
* 10.45 – 11.15 Pause
* 11.15 - 12.45 Musikstreaming & Downloads: Die digitale Welt von Naxos. - Referent: Rene Zühlke, Naxos Deutschland Musik & Video-Vertriebs GmbH
* 12.45 – 13.45 Mittagspause im Museumscafé
* 13.45 - 15.15 Musikberatung und digitaler Workflow. - Referent: Jürgen Otto, Bayerischer Rundfunk
* 15.15 – 15.45 Pause
* 15.45 - 17.15 Verfahren zur automatisierten Musikerkennung (Musikmining). - Referent: Thomas Low, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
* Offenes Abendprogramm: 17.30 - 18.45 Geführter Rundgang durch die Dauerausstellung im Haus der Geschichte

Donnerstag, 19.9.2013
* 09.15 – 10.45 Juristische Rahmenbedingungen der Archivierung von Musikaufnahmen und ihrer Verwendung in Hörfunk, Fernsehen oder Online-Angeboten. - Referent: Peter Wiechmann, Südwestrundfunk
* 10.45 – 11.15 Pause
* 11.15 - 11.45 Thesen zur Weiterentwicklung des Berufsbilds von Musikdokumentaren. - Referentin: Uta Hardes-Schmeißer, Deutsche Welle
* 11.45 – 12.15 Pause
* 12.15 - 13.15 Offenes Forum: Musik und Metadaten im digitalen Musikbetrieb. - Moderator: Jochen Walter, Deutsche Welle-Akademie
* 12.45 – 14.00 Imbiss im Museumscafé
* 13.45 - 15.15 Auswertung der Ergebnisse des Offenen Forums. - Moderator: Jochen Walter
* 15.15 – 15.30 Pause
* 15.30 - 16.00 Abschlussdiskussion und Seminarbewertung

Organisatorisches
Seminarleitung: Felix Kresing-Wulf. Gebühr: 580,- €. Seminar-Anmeldung (frühzeitig erbeten): Arbeitsgemeinschaft Journalistische Berufsbildung von VSZV und DJV in Baden-Württemberg, Königstraße 26, D-70173 Stuttgart, Ansprechpartnerin: Heidrun Altenburger, e-Mail: vszv@vszv.de, Telefon +49 711 18567182, Telefax +49 711 18567304.

Zusammenarbeit Bibliotheken - Abendgymnasien

Über Bibmail kam folgende Anfrage von Gisela Burghausen, die ich hier gerne weiterleite: "Ich studiere an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg Bibliotheks- und Informationsmanagement im 6. Semester. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit untersuche ich die Frage, ob es an Bibliotheken eine Zusammenarbeit mit Abendgymnasien gibt, die zu der mit Tagesgymnasien vergleichbar ist. Deshalb möchte ich Interviews mit Bibliothekarinnen und Bibliothekaren führen, die Erfahrungen mit Veranstaltungen für Schüler an Abendgymnasien haben. Wenn dies für Sie zutrifft, würde ich mich freuen, wenn Sie mich kontaktieren, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. [Telephonnummer entfernt] Falls Sie weitere Auskünfte wünschen, melden Sie sich gerne bei mir (Gisela.Burghausen@haw-hamburg.de) oder meiner Professorin, Frau Christine Gläser (Christine.Glaeser@haw-hamburg.de)".

Sunday, June 30, 2013

Lyrik im Netz (via @stporombka)

Friday, June 28, 2013

CfP: Energie Burgenland Literaturpreis 2013

Am Energie Burgenland Literaturpreis in der Sparte "Lyrik" dürfen alle Personen, die im Burgenland geboren wurden, im Burgenland leben oder gelebt haben, teilnehmen. Die eingereichten Arbeiten dürfen schriftlich noch nicht veröffentlicht sein. Der Umfang der Arbeiten ist in der Sparte "Lyrik" auf fünf lyrische Texte (Gedichte) beschränkt. Auch Mundart-Gedichte sind zulässig. Bewertet wird der Gesamteindruck der Texte. Die Jury besteht aus Sabine Schmall, Sabrina Hergovich-Unger (Literaturhaus Mattersburg), Wolfgang Weisgram (Der Standard) und Heinz Vegh (Autor), der Wettbewerb wird unter der Leitung von Gerhard Altmann durchgefürt. Der erste Preis des Literaturwettbewerbs ist mit € 1.500 dotiert, der zweite mit € 1.000 und der dritte mit € 750. Die Bekanntgabe der Juryentscheidung und die Preisübergabe erfolgen im Herbst 2013; Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden schriftlich informiert.
Einsendungen sind in gut leserlicher Form bis 31. August 2013 zu richten an: Energie Burgenland, Kennwort Literaturpreis, Kasernenstraße 9, 7000 Eisenstadt (in fünffacher Ausführung) oder per eMail an literaturpreis@energieburgenland.at. Bitte nur Kopien und keine Originale einsenden, da die Manuskripte nicht zurückgeschickt werden können. - Mehr dazu auf www.energieburgenland.at/unternehmen/presse-medien/literaturpreis.html.

Die Energie Burgenland ist das Nachfolgeunternehmen von BEWAG und BEGAS und setzt die Tradition des BEWAG-Literaturpreises, der seit 1975 vergeben wurde, fort.

Thursday, June 27, 2013

Feministinnen bekommen endlich, was sie wollen

Ausgehend von Jay Costs Tweet "The only group that gets virtually whatever it wants, regardless of the political costs, is the feminist movement" werden nun erfüllte Wünsche gesammelt ;-)

Jay Costs Reaktion:

Relaunch: Mister Wong "goes fashion"

Wieder eine Neuentwicklung auf dem Gebiet des Social Bookmarking:

"Mister Wong wird die neue Social Fashion Plattform, bei der sich für den User der Komfort des Onlineshoppings und der Spaß am Social Networking gekonnt vereinen lässt. Neben den aktuellsten Mode-Trends, tollen Looks und den coolsten Street-Styles findet Ihr auf Mister Wong auch eine riesige Auswahl an stylischen Produkten. (...) Nach dem Relaunch werden die Bookmarks nicht verloren gehen. Ihr werdet sie natürlich in Euren neuen Profilen wiederfinden" (Quelle: Mister Wong-Newsletter vom 26. Juni 2013).

Die Frage, die Wenke Bönisch (digiwis) im Februar 2012 gestellt hat, nämlich ob Social Bookmarking Dienste "tatsächlich tot" sind, muss wohl langsam mit "ja" beantwortet werden.

Thursday, June 20, 2013

Wahre Liebe ;-)

Wednesday, June 19, 2013

Inklusives Geographisches Informationssystem

Am Dienstag, dem 25. Juni 2013, spricht Susanne Zimmermann-Janschitz (Institut für Geographie und Raumforschung, Karl-Franzens-Universität Graz) über "Ein inklusives Geographisches Informationssystem – ein Baukasten 'für alle' Ansprüche":
"Informationstechnologien gehören mittlerweile zu unserem täglichen Leben. Dennoch werden immer mehr Menschen aus der (Informations-) Gesellschaft ausgeschlossen, weil ihnen der Zugang zu diesen Ressourcen verwehrt bleibt. Dies betrifft auch und insbesondere Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Menschen in fortgeschrittenem Alter. Der Vortrag stellt ein Modell und dessen Entstehung in den Mittelpunkt, das die Lücke zwischen Barrierefreiheit und der Bereitstellung barrierefreier raumbezogener Informationen schließt. Ein Modell, das in Form eines Baukastensystems 'Bausteine' bereitstellt, ermöglicht die Generierung individueller GIS-Anwendungen unter der Prämisse 'for all'".
Ort: Institut für Technikfolgenabschätzung, Seminarraum, Strohgasse 45/5, 1030 Wien, 16 Uhr s.t.

Monday, June 17, 2013

Fluthilfe von Verlagen für den Buchhandel

Aus dem Newsletter des VAT Verlags André Thiele: "Unter Federführung der in Mainz ansässigen gemeinnützigen Stiftung Neue Klassik hat sich eine ständig wachsende Gruppe von Kleinverlagen zusammengefunden, die den von der Jahrhundertflut besonders betroffenen Buchhandlungen helfen möchte. Jede Spende ab 5 Euro auf das Konto der Stiftung wird mit einem wertvollen Buchgeschenk aus dem Programm der beteiligten Verlage belohnt. Die Gelder werden gesammelt und ohne Abzüge an das gemeinnützige Sozialwerk des deutschen Buchhandels überwiesen, das mit den betroffenen Buchhandlungen direkt zusammenarbeitet".

Teilnehmende Verlage mit Stand 12. Juni 2013: VAT Verlag André Thiele, Mainz - Verlag Ch. Schroer, Lindlar - Verlag Donata Kinzelbach, Mainz - Verlagshaus el Gato, Hamburg - Caprini Verlag, Würzburg - Peter Meyer Verlag, Frankfurt am Main - Verlag Monika Fuchs, Würzburg. Mehr dazu auch auf www.facebook.com/FluthilfeBuchhandel2013.

Hier die Kontodaten: Stiftung Neue Klassik, Stichwort "Fluthilfe 2013", Kontonummer 4301671, BW Bank, Bankleitzahl 60050101, IBAN DE 24 60050101 0004301671, BIC SOLADEST.

Höchst originelle Ideen für den @Tatort

Ich habe zwei Ideen für einen Tatort, die meines Wissens noch nie umgesetzt wurden:

* Eine Polizistin wird angeschossen und bleibt einfach bis zu ihrer Gesundung in Krankenstand.

* Ein Polizist erschießt aus Versehen einen (Variante: unschuldigen) Menschen (Variante: Jugendlichen) und nimmt psychologische Betreuung in Anspruch.

abgesperrter Tatort mit ermordeter Puppe

Evan Long: Crime Scene, Flickr, 1. Februar 2006, CC-BY-NC

Friday, June 14, 2013

Planschmiede "Was kommt nach dem Zusammenbruch?" in Graz

Am kommenden Wochenende organisiert die Grüne Akademie Steiermark eine Planschmiede:

"In Teilen Europas stehen Menschen wegen Überflutungen vor dem Nichts. Andere legen ihr Geld in Wohnungen oder Gold an, weil sie fürchten, dass es bald nichts mehr wert sein könnte. Die gewaltsame Durchsetzung von Schlägerungen von Bäumen für Einkaufszentren führen zu Volksaufständen. Viele stehen "am Rande des Nervenzusammenbruchs". Was dann? Was, wenn das Ganze nicht mehr so weiter gehen kann? Was macht dann jede/r einzelne von uns? Was machen politische Gruppen? Was machen die staatlichen Organe? Wie gelingt der Neustart? Was, wenn nicht nur mehr einzelne, sondern die ganze Gesellschaft nicht mehr weiter weiß? Wir denken nach um vorbereitet zu sein. Wir laden zu einem nachdenklichen Wochenende ein - wollen Pläne schmieden". Zeitplan für das Wochenende:

Freitag, 21.6.2013
* 18 h Herzlicher Empfang!
* 18:40 h Einführung in die Absichten und Zielsetzungen des Wochenendes Christian Wabl
* 19 h: "Die Geschichte des Geldes" Georg Monogioudis. Das Geldsystem ist ein Teil des gesamten Rechtssystems und ein wesentliches Element unserer Gesellschaft
* Anschließende Diskussion

Samstag, 22.6.2013
* 11 h nach einer Nacht, in der über die grundsätzlichen Überlegungen geschlafen wurde, gehen die Gespräche und Diskussionen mit Kritik, Ergänzungen und Vorschlägen weiter. Gäste, TeilnehmerInnen, Mitglieder der ARGE ("it's the economy, stupid") und FreundInnen der Grünen Akademie kommentieren die Ausführungen und Diskussionen des Vortages.
* 15 h Weitere Diskussionen und Erstellung von "Aufbauplänen"
* 19 h Offene Gespräche an einem hoffentlich lauen Sommerabend – mit offenem Ende

Sonntag, 23.6.13
* 11 h: Zusammenfassungen

Wann? 21. bis 23. Juni 2013. Wo? Grüne Akademie - Eingang 2, Am Fuße des Schlossberges 2, 8010 Graz. Infos und Anmeldung? christian.wabl@gruene-akademie.at.

Sunday, June 02, 2013

"Sommerfest der Bibliothekar_innen" in der Bibliothek von unten

Die Bibliothekar_innen von unten laden am Freitag, dem 7. Juni, ab 20 Uhr zum 2. Sommerfest der Bibliothekar_innen ein. Ort: 1010 Wien, Wipplingerstraße 23; Zeit: Freitag, 7. Juni 2013 ab 20 Uhr.

Thursday, May 30, 2013

Salzburg: Geld für Schulbibliotheken gestrichen

Thomas Hödlmoser berichtet in den Salzburger Nachrichten vom 28. Mai 2013: "Im Flachgau, Pongau und Lungau gibt es ab Herbst keine Lehrerstunden mehr für die Betreuung der Schulbibliotheken. In den anderen Bezirken und in der Landeshauptstadt sind diese Stunden schon in den vergangenen Jahren eingespart worden". Mehr dazu auf salzburg.com.

Wednesday, May 29, 2013

Wunderbarer Beitrag über bibliothekarische Work-Life-Balance von @librarianmer

Meredith Farkas hat in ihrem Blogbeitrag "Leaning into the messy world of work-life balance" vom 28. Mai 2013 einige Passagen geschrieben, in denen ich mich so sehr wiedererkennen kann!

Sie schreibt über ihre zahlreichen außer-beruflichen Engagements: "I'm not sure where this drive comes from. Part of it might be insecurity. I never quite feel like I'm doing enough or doing well enough. It doesn't seem to matter how much I achieve; I never lose that feeling. How can I miss out on this opportunity? What might be the consequences of saying no? If I don't do or see ___ now, I may never get the chance again". Mich erinnert das sehr an mich - ich hab während der Studienzeit viele ehrenamtliche Aufgaben übernommen, nicht nur weil ich es gerne getan habe, sondern schon auch, weil ich mir in der Fachwelt einen Namen machen wollte. Irgendwann fällt es dann aber schwer, loszulassen. Viele dieser Dinge, wie die Mitarbeit in der Redaktion bibliothekarischer Fachzeitschriften, machen mir große Freude. Wenn ich nur dafür bezahlt werden würde und nicht alles nebenbei machen müsste!

Ich hoffe jedenfalls, dass ich es auch einmal bis zu dem Punkt schaffe, an dem Meredith jetzt ist: "I used to say yes to way too many things, because I was always focused on what I'd lose by not doing it. Now, I'm focusing on what I give up by saying yes. By saying yes, there are other things I can't do, like spending time with family and friends or engaging in hobbies, exercise, and sleep. I've spent way too much time at home sitting on my computer working when I could be having fun with my family or going for a walk in our recently beautiful weather".

Thursday, May 23, 2013

Die Abenteuer der Prudencia Prim

Eine Kollegin hat mir gerade geschrieben, dass die junge Bibliothekarin im neuen Roman von Natalia Sanmartin Fenollera Prudencia Prim heißt ;-) Das Buch erscheint im August 2013 auf Deutsch.

Bild: Thiele-Verlag

Aus der Beschreibung von "Das Erwachen der Señorita Prim" ("El despertar de la señorita Prim":

"Angelockt durch eine ungewöhnliche Stellenanzeige, reist Señorita Prim, eine unabhängige, gebildete junge Frau, nach San Ireneo de Arnois, um dort 'einem höflichen Mann und seinen Büchern als Bibliothekarin zur Seite zu stehen'. Zwar hat Prudencia Prim, die Bücher liebt und selbst auf der Flucht ist vor dem Getöse der Welt, das gute Gefühl, dass dies der Tag ist, auf den sie so lange gewartet hat. Doch wie nachhaltig sich ihr Leben verändern wird, weiß sie nicht. Nach und nach erschließt sich ihr das Geheimnis des malerischen Städtchens und seiner glücklichen Bewohner, und Señorita Prim erkennt, was ihr bisher so sehr gefehlt hat". - Offensichtlich gibt es auch hier einen Entfessle-die-Bibliothekarin-Moment...

Wednesday, May 22, 2013

Wer besetzt den digitalen Raum?

Die Grüne Bildungswerkstatt Wien organisiert in Kooperation mit der Grünen Frauenorganisation und dem netzpolitischen Sprecher der Grünen Marco Schreuder eine Podiumsdiskussion zum Thema: "Wer besetzt den digitalen Raum? - #Aufschrei, Netzfeminismus und neue Netzwerke.

Wir möchten uns im Rahmen dieser Veranstaltung die Präsenz von Frauen* im Web und Social Media genauer ansehen. Anknüpfend an die durch #Aufschrei gestartete Debatte möchten wir diskutieren, inwiefern Web 2.0 eine Möglichkeit für Frauen* bietet, sich den "malestream" entgegen zu stellen:

  • Bietet das Netz neue Möglichkeiten zur feministischen Organisation?
  • Wie gehen wir mit (sexualisierten) Übergriffen im Netz und auf netzpolitischen Veranstaltungen um?
  • Wie kann eine feministische Praxis im Netz aussehen?

Begrüßung: Marco Schreuder (Bundesrat und netzpolitischer Sprecher der Grünen). Moderation und kurzer Input: Martina Wurzer (Gemeinderätin und Sprecherin der Grünen Frauen Wien). Am Podium diskutieren: Sigi Maurer (ehem. ÖH-Vorsitzende und NR-Kandidatin der Grünen), Ingrid Brodnig (Redakteurin der Wochenzeitung FALTER), Brigitte Theissl (Bloggerin), Lena Doppel (angefragt).

Ort und Zeit: Montag, 27. Mai 2013, 19 Uhr, C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien

< Mike Licht: Stern woman blogger, 23. Dezember 2010, Flickr, CC-BY

Tuesday, May 21, 2013

Vortrag / Freiwillige Selbstausbeutung

Am 22. Mai spricht die Soziologin und Burnoutforscherin Dr.in Jeanette Moosbrugger auf der Uni Zürich über "Subjektivierungsphänomen 'Freiwillige Selbstausbeutung': Von der Lust am Tun und der Lust am Applaus": "Warum ist gerade bei hochqualifizierten Erwerbstätigen zu beobachten, dass diese Beschäftigungsgruppe sehr häufig ein völlig übersteigertes und damit gesundheitsgefährdendes Arbeitsengagement an den Tag legt? Antworten dazu liefert ein Erklärungsangebot, das bei der Subjektivierung von Arbeit ansetzt. Hier ist parallel zu den Thesen von Unterwerfung und Entfaltung ein Steuerungsmodus auszumachen, der sub-intentional wirksam wird und der sich anthropologisch verorten lässt. Andererseits zeigt sich entgrenztes Arbeitsverhalten auch als Situationslogik, die vor allem Teamkonstellationen mit ausgeprägtem Professionalisierungsanspruch auszeichnet".

Mehr dazu auf freieuni.ch/wordpress/?p=333. Ich würde den Vortrag gerne einmal in meine Nähe holen.

Bild: Matilde Zacchigna: Burnout, aufgenommen am 27. März 2007, Flickr, Lizenz CC-BY-NC-ND

Sunday, May 05, 2013

Technikstreichelzoo

Ich lese gerade den Sammelband "M-libraries 3. Transforming libraries with mobile technology", der von Gill Needham and Mohamed Ally herausgegeben wurde und 2012 bei Facet erschienen ist. In ihrem Beitrag "There's a librarian in my pocket: mobile information literacy at UTS library" beschreibt Sophie McDonald eine Idee, die mir ausnehmend gefällt:

"Library Fun Day expanded in 2011 to include a 'technology petting zoo' for clients and staff to touch and feel a collection of e-book readers, iPads and other mobile devices. The area was very popular throughout the day, with many people trying the devices for the first time and those who were more experienced sharing their knowledge with others".

Der Library Fun Day wird an der University of Technology, Sydney Library im Rahmen der Orientierungswoche für die Erstsemester organisiert. Ich liebe ja auch die Bezeichnung dieser Veranstaltung, aber "Bibliotheksspaßtag" hört sich nicht nach einem solchen an ;-)

Saturday, May 04, 2013

Bibliotheksnutzer aus der Hölle ;-)

Sehr netter Facebook-Post der Büchereien Wien:

"Ja, es kommt vor, dass als verfügbar aufscheinende Bücher nicht im Regal stehen.
Ja, das ist frustrierend - v.a. wenn Sie extra aus der Peripherie Wiens angereist sind.
Ja, dann kann es vorkommen, dass Sie die Beschwerde nicht in Zimmerlautstärke vortragen.
Wir lächeln trotzdem freundlich, während wir Sie darauf hinweisen, dass sich das Buch bereits im Stapel, den Sie uns auf die Theke knallen, befindet".

Die Bibliothek der Zukunft (via @mediomartin)

Martin Kramer hat etwas sehr Schönes in seinem Blogbeitrag "Sag mal, machst Du das freiwillig….oder warum wir Bibliotheken brauchen!" geschrieben:

"Die Bibliothek der Zukunft kann Menschen mit Problemen bei ihrem eBook-Reader helfen. Die Mitarbeiter kennen sich aus mit Facebook, G+, twitter, youtube, FlickR, Cloud, Open Data, xing, pinterest oder instagram... und wissen trotzdem noch, wie man ein Infogespräch führt, was eine Bibliographie ist und wie man einen flämischen Namen nach RAK ansetzt".

Die Asphaltbibliothek

"Von wegen Papiermüll. Ein Deutscher hebt seit Jahren Zettel vom Boden auf und archiviert die Relikte des Alltags in der von ihm gegründeten Asphaltbibliotheque", schreibt Martin Behr in den Salzburger Nachrichten vom 3. Mai - die Straße als "offener Zettelkasten"? Der Mainzer Stefan Brand dokumentiert seine Arbeit im heuer im Ventil Verlag erschienenen Buch "Asphaltbibliotheque" (ISBN 978-3-95575-004-6). In seinem Weblog brandstiftung.wordpress.com schreibt der Sammler dazu: "Das bewusste Aufheben, Aneignen, Archivieren und Ausstellen der herrenlosen Zettel durch den Asphaltbibliothekar stellt nicht nur einen künstlerischen Schöpfungsakt dar, sondern ist gleichzeitig öffentliche Performance, die sowohl als Anknüpfungspunkt für spontane Kommunikation mit neugierigen Passanten als auch mit Besuchern einer Ausstellung dienen kann".

Wednesday, May 01, 2013

Die verwunderten Bibliothekare

"Später entdeckte ich die Stadtbibliothek und auch, daß man Bibliothekare verblüffen kann, wenn man Bücher bestellt, die andere nicht lesen. Von Literatur wußte ich nichts. Trotzdem las ich als kleiner Snob erstmal nicht Karl May, sondern Johann Wolfgang Goethe. Seinen Namen hatte ich schon gehört, und daß er der Größte sei auch. Ich begann beim ersten Band der Gesammelten Werke, alles Gedichte, holte mir den zweiten Band, wieder Gedichte. Das Staunen der Bibliothekare machte mir Spaß, und daß ich ein besonders netter Bub war und nicht ein böser, der Karl May liest, das machte mir auch Spaß".

Farbphoto Eingangsportal Stadtbuecherei Frankfurt am Main

Peter Bichsel: Der Leser. Das Erzählen. Frankfurter Poetik-Vorlesungen. Luchterhand 1982, S. 36 - 37 - erworben am Dienstag beim Offenen Bücherschrank Alsergrund :-)