Friday, July 13, 2018

Diverging from library policy - oh yes!

Ausgangspost:

Ausgewählte Antworten:

Siehe dazu auch den Eintrag "Wiener Büchereien – Zügel anziehen, Hierarchien festigen" im Haftgrund-Blog vom 30. August 2013.

Tuesday, July 10, 2018

Neuerwerbungen für die Wörterbuchsammlung

Hebrew and Aramaic Dictionary of the Old Testament / Der homosexuelle Wortschatz im Russischen / Wörterbuch von Mittelfranken / Glossary of the old Northumbrian gospels

Thursday, June 28, 2018

Morgendlicher Dialog mit meinem Kater an Regentagen

Melvil: miau! (Ich möchte bitte hinaus!)

Ich: Es regnet, Katerchen.

Melvil: miaaauu! (Es ist fünf Uhr früh, wie üblich möchte ich jetzt hinaus).

Ich: Melvil, es regnet. Kräftig sogar.

Melvil: Mrau! (Willst Du andeuten, ich sei nicht Katers genug, um ein bisschen Wasser auszuhalten?)

Ich: Du magst Regen nicht, Dein Fell wird nass.

Melvil: Miaumraaaumauz! (Ich habe das Recht, auch bei Regen hinauszugehen, wie es vor Jahrhunderten in harten Kämpfen von der Katzengewerkschaft ausgefochten wurde und seitdem in kätzischen Trinkliedern besungen wird).

Ich: Als der unterdrückten Klasse des Katzenpersonals Zugehörige erkenne ich dieses Recht natürlich an, aber Melvil, Du magst Regen nicht.

Melvil: M.i.a.u! (Ich. Will. Aber. Hinaus!! Sofort!!)

Ich: Nicht in diesem Ton, junger Kater!

Melvil: Mauz! Mauz! (dasselbe wie oben, aber in kläglichem Tonfall, dem ich wie üblich gar nicht widerstehen kann)

Ich: okay, bitte sehr!

Ich öffne die Tür, Kater spaziert hinaus, saust herein.

Melvil: Miaaaaaau! (Wieso hast Du überhaupt nichts gesagt mich hat ein Wassertropfen getroffen es ist nass und furchtbar draußen und Du wirfst mich einfach hinaus?)

(Symbolbild des Jammers von sieben Uhr früh)

Tuesday, June 26, 2018

Mobile Bibliothek gewinnt regionalen Nachhaltigkeitspreis

Aus einer Presseaussendung des Umweltbundesamts: Das Umweltbundesamt und der Schuhhändler Deichmann haben einen Regionalen Nachhaltigkeitspreis ins Leben gerufen, bei dem Projekte unterstützt werden sollen, die einen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung leisten. Gestern wurde der Preis das erste Mal verliehen. Eines der siebenundzwanzig eingereichten und der drei ausgezeichneten Projekte ist ein Bibliotheksprojekt :-) Das Preisgeld von jeweils zehntausend Euro soll die Umsetzung der Projektidee erleichtern.
Mit der Idee einer "mobilen Bibliothek als kulturellem Nahversorger" will man in der LEADER-Region Nationalpark Kalkalpen eine Bücherei auf Rädern für die Gemeinden Hinterstoder, Klaus und Steyrling zur Verfügung stellen.
Das ausgezeichnete Projektteam. Photo: Umweltbundesamt / B. Ferner.

Mobile Jugendarbeit plus Bibliothek

Interessante Presseaussendung der Stadt Stuttgart:
Stuttgart hat einen neuen Standort der Mobilen Jugendarbeit in der Stadtbibliothek. Und ein Konzept, das bundesweit einzigartig ist: Das Projekt im Europaviertel wird partnerschaftlich von der Mobilen Jugendarbeit (MJA) und der Bibliothek geleitet. Die Mitarbeitenden sind drei Streetworker sowie eine bibliothekarische Fachkraft.

Friday, June 22, 2018

Diplomarbeit: "masculine forms stand for all sexes"

Ein Beispiel für meine Sammlung von Erklärungen, warum auf geschlechtergerechte Sprache verzichtet wird. Unter der Überschrift "Equality principle" steht:
This paper abstains from using gender neutral terms and therefore, the author would like to point out that masculine forms stand for all sexes.
Quelle ist die kultur- und sozialanthropologische Diplomarbeit "Volleyball players and kite flyers on the Danube Island" von Wanako Oberhuber, die auch aus anderen Gründen (wie Kapitel 3.4 "Channeling" als Methode der Erkenntnisgewinnung des Autors) bemerkenswert ist.

Andere Beispiele hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier in diesem Blog. Gegenbeispiel hier, anderes Beispiel für "mitgemeint" hier.

Tuesday, June 05, 2018

BBB News. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Achim Hölter: "Das Bibliotheksmotiv im literaturwissenschaftlichen Diskurs". In: Stefan Alker, Achim Hölter (Hrsg.): Literaturwissenschaft und Bibliotheken. Göttingen: V&R Unipress 2015, S. 167-194 (Bibliothek im Kontext 2)

Ana Ndumu / Lorraine Mon: "An investigation of the experiences of Nicaraguan Costeño librarians". In: IFLA Journal 44 (2018) 2, S. 106-118

Monday, May 28, 2018

Lesetagebuch mit Code

Tuesday, May 22, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Magnus Lindén / Ilkka Salo / Anna Jansson: "Organizational stressors and burnout in public librarians". In: Journal of Librarianship and Information Science, 6. September 2016

Kevin K.W. Ho / Patrick Lo / Dickson K.W. Chiu / Elaine Wei San Kong / Joyce Chao-chen Chen / Qingshan Zhou / Yang Xu / Søren Dalsgard: "Intrinsic vs. extrinsic motivations of Master of Library and Information Science students: A cross-cultural comparative study". In: Journal of Librarianship and Information Science, 1. September 2016

Karsten Schuldt: "Einige Anmerkungen zur Stimmung des Personals am Arbeitsplatz Bibliothek". In: LIBREAS. Library Ideas 33 (2018)

Petra Strunk: "Personalentwicklung vor Ort". In: LIBREAS. Library Ideas 33 (2018)

Andrew M. Cox / Sheila Corrall: "Evolving academic library specialties". In: Journal of the American Society for Information Science and Technology 64 (2013) 8, S. 1526-1542

Sunday, May 06, 2018

Die verhärmte Tresentante AKA Bibliothekarin

Nach ein paar Monaten war er Stammgast in der Bibliothek geworden. Die verhärmte Tresentante mit ihren wirren grauen Haaren freute sich mittlerweile, wenn Salvatore mal wieder hereinschneite, denn er lieh Bücher aus, die ansonsten keinen interessierten ("Die Kultivierung des Moores im 19. Jahrhundert").

In den nächsten Absätzen wird die ehrenamtliche Bibliothekarin noch als "staubige Rentnerin", "graue Rentnerin" und "graue Tresentante" bezeichnet. Sie ist immerhin hilfsbereit und freundlich. Der Bibliotheksdirektor ist promovierter Deutsch- und Religionslehrer am Gymnasium und ein Besserwisser.

Aus: Harm von Seggern: Sex und Geld. Books on demand 2016

"Jedermanns Gläubiger"

Bücherei ist der dankbarste Beruf für den Berufenen - der Bibliothekar ist jedermanns Gläubiger und niemandes Schuldner.
Aus: Paul Ladewig: Katechismus der Bücherei. Kommentiert von Ronald Kaiser. Berlin: Simon Verlag für Bibliothekswissen 2011, S. 37 [Original Leipzig 1922]

Friday, May 04, 2018

Wehe dem Bücherzuspätzurückbringer

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

J. H. Bowman (Hrsg.): British Librarianship and Information Work, 1991–2000. Aldershot and Burlington: Ashgate 2006
J. H. Bowman (Hrsg.): British Librarianship and Information Work, 2001–2005. Aldershot and Burlington: Ashgate 2007

Ola Pilerot, Jenny Lindberg: "Inside the library: Academic librarians' knowing in practice". In: Journal of Librarianship and Information Science, 29. April 2018

Ian M. Johnson: "Directory of schools of librarianship and information sciences in Latin America – past and present. Education for Information 24 (2006) 4, S. 201–254

Ian M. Johnson: "Challenges in assisting schools of librarianship and information studies in developing countries: A perspective from research in Latin America". In: New Library World 109 (2008) 7/8, S. 337–353

Rachel Ivy Clarke: "Toward a Design Epistemology for Librarianship". In: The Library Quarterly. Information, Community, Policy 88 (2018) 1, S. 41-49

Amelia N. Gibson / Sandra Hughes-Hassell: "We Will Not Be Silent: Amplifying Marginalized Voices in LIS Education and Research". In: The Library Quarterly. Information, Community, Policy 87 (2017) 4, S. 317-329

Nicole A. Cooke / Miriam E. Sweeney / Safiya Umoja Noble: "Social Justice as Topic and Tool: An Attempt to Transform an LIS Curriculum and Culture". In: The Library Quarterly 86 (2016) 1, S. 107-124

Laura Saunders: "Professional Perspectives on Library and Information Science Education". In: The Library Quarterly 85 (2015) 4, S. 427-453

Bradley Wade Bishop / Adrienne W. Cadle / Tony H. Grubesic: "Job Analyses of Emerging Information Professions: A Survey Validation of Core Competencies to Inform Curricula". In: The Library Quarterly 85 (2015) 1, S. 64-84

Miriam L. Matteson / Sharon Chittock / David Mease: "In Their Own Words: Stories of Emotional Labor from the Library Workforce". In: The Library Quarterly 85 (2015) 1, S. 85-105

Paul T. Jaeger / Lindsay C. Sarin / Kaitlin J. Peterson: "Diversity, Inclusion, and Library and Information Science: An Ongoing Imperative (or Why We Still Desperately Need to Have Discussions about Diversity and Inclusion)". In: The Library Quarterly 85 (2015) 2, S. 127-132

Susan Burke: "Remembering Connie Van Fleet". In: The Library Quarterly 84 (2014) 1, S. 1-4

Steven Witt: "Merchants of Light: The Paris Library School, Internationalism, and the Globalization of a Profession". In: The Library Quarterly 83 (2013) 2, S. 131-151

Wednesday, May 02, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn

Lewis-Folge "And The Moonbeams Kiss The Sea" ("Der Kuss des Mondes", 2008): "Der spielsüchtige Wartungstechniker Reg Chapman, der in einer berühmten Oxforder Bibliothek arbeitet, wird im Magazin derselben aus kurzer Distanz erschossen" (fernsehserien.de).

Jason Kelly Alston: Causes Of Satisfaction And Disatisfaction For Diversity Resident Librarians – A Mixed Methods Study Using Herzberg's Motivation-Hygiene Theory. University of South Carolina, PhD Thesis, 2017

Amanda Nichols Hess: From Information Experts to Expert Educators? Academic Librarians' Experiences with Perspective Transformation and Their Teaching Identities. Oakland University, PhD, 2017

Kristen M. Schuster: A Sequential Exploratory Mixed-Methods Study of Carnegie Libraries and the Library Profession, 1900–1910. University of Missouri, PhD Thesis, 2017

Anne Welsh: "'Expertise ... certification ... cultural capital': the education of librarians in the UK". In: Michael Seadle / Clara Chu / Ulrike Stöckel / Breanne Crumpton (Hrsg.): Educating the profession: 40 years of the IFLA Section on Education and Training. München: De Gruyter 2016, S. 47-67

Emilio Delgado López-Cózar: "Principios, estructura y contenidos de un programa de formación de profesionales de la información y documentación: propuesta de plan de estudios para la EUBD de Granada". In: Boletin de la Asociación Andaluza de Bibliotecarios, Diciembre 1992, S. 5-35

Sara Wingate Gray: "Locating librarianship's identity in its historical roots of professional philosophies: towards a radical new identity for librarians of today (and tomorrow)". In: IFLA Journal 39 (2013) 1, S. 37-44

Friday, April 27, 2018

An academic's confession

Wednesday, April 25, 2018

Strickjacke - nicht nur für Bibliothekarinnen...

Die Archivarin Helen Kim wies auf Twitter auf diese "Archivist cardigan" hin :-)

Monday, April 23, 2018

Unerwartetes Interesse an Hofnamen - die Geschichte eines Plagiats

Ich habe entdeckt, dass ein Text auf einer (professionell geführten) Website zu 95% von einem meiner Texte abgeschrieben ist, nämlich von meiner Seminararbeit über Hofnamen in der Buckligen Welt. Es wurden nur wenige verbindende Worte geändert und sogar Fehler eingebaut - "von altersher" wurde zu "von älteren Menschen". Auch bei mir korrekt angeführte Zitate wurden ungekennzeichnet übernommen. Bei einem Satz fehlen sogar mittendrin Wörter, die wohl beim Kopieren nicht mitkopiert wurden. Ich habe am 17. Jänner 2018 an die dahinterstehenden Organisationen genaue Belege geschickt und angefügt, dass ich das interessante Projekt gerne unterstützen möchte, sie den Text daher so stehen lassen können, aber eine Quellenangabe einfügen sollen und die Fehler korrigieren. Eine Antwort mit der Zusicherung, die Quelle richtig zu benennen, kam allerdings erst nach meiner Nachfrage am 30. Jänner. Nach drei Monaten ist der Text immer noch online ohne Hinweis auf meine Autorinnenschaft. Daher mache ich das jetzt hier öffentlich, was ich aufgrund meiner grundsätzlichen Sympathie zum Projekt "Kulturgut Vierkanter" eigentlich nicht geplant hatte. Der Link zum Plagiat: http://www.vierkanthof.info/content/de/kulturgut_vierkanter-hofnamen/.

Gegenüberstellung

Mein eigener Text inkl. gekennzeichneter ZitateDer fremde Text
Die Bildung der Hofnamen geschieht auf vielfältige Weise. Die Bildung der Hofnamen geschah früher auf vielfältige Weise.
In der Buckligen Welt treten häufig Hofnamen auf, die mit Bäumen oder Sträuchern zu tun haben: Aichhof, Aichleitner, Eichbauer (Eiche), Birbaumhof (Birnbaum), Biribauer (Birke), Felberbauer (Bachweide), Haslbauer (Haselstrauch), Hollerbauer (Holunder), Lindenbauer (Linde), Tann(hof)bauer (Tanne), Tribamer bzw. Tripamer (bei den drei Bäumen), Weidenhof (Weide), Bramberhof (Brombeere), Gstaudenbauer (Gesträuch), Hündl- bzw. Hindlhof (Hindlbia = Himbeere), Nußbaumer (Nussbaum). Meistens standen spezielle Fähigkeiten des Betriebes, Landschaftsformen, o.ä. in Verbindung mit dem Hofnamen. So entstanden Hofnamen in Verbindung mit Bäumen oder Sträuchern: z.B. Aichhof, Aichleitner, Eichbauer (Eiche), Felberbauer (Bachweide), Haslbauer (Haselstrauch), Tribamer bzw. Tripamer (beiden drei Bäumen), Gstaudenbauer (Gesträuch), Hündl- bzw. Hindlhof (Hindlbia = Himbeere), Nußbaumer (Nussbaum).
Hofnamen beziehen sich auch häufig auf die Lage eines Gebäudes – auf dem Berg, im Tal, an einem Gewässer, nahe einem Wald

Naturnamen, die die "Lage, Beschaffenheit und besonderen physischen Eigenschaften des Gehöftes" beschreiben [Zitat aus: Knapp, Saelde: Hofnamen des Kärntner Zollfeldes, S. 34!]

Hofnamen beziehen sich auch häufig auf die Lage eines Gebäudes. Naturnamen, die die Lage, Beschaffenheit und besonderen physischen Eigenschaften des Gehöftes beschreiben (auf dem Berg, im Tal, an einem Gewässer, nahe einem Wald).
"Geographische Gegebenheiten spielen bei der Orientierung in einer Umwelt notwendigerweise eine außerordentlich große Rolle. Dementsprechend werden sie auch von altersher gern zur raschen und sicheren Verständigung über die in der Umgebung lebenden Mitbewohner benutzt". [Zitat aus: Seibicke, Wilfried: Die Personennamen im Deutschen!] Geographische Gegebenheiten spielten früher bei der Orientierung in der Umwelt eine wesentliche Rolle. Dementsprechend werden sie auch von älteren Menschen [von altersher /= von älteren Menschen, Anm.] gern zur raschen und sicheren Ver[ständigung über die in der Umgebung lebenden M, Anm.]itbewohner benutzt
Hoflage (Bergbauer, Wastl auf der Höh), Höhen- und Neigungsverhältnisse (Leitenbauer), Reitbauer bzw. Reithofer (Hof an einem "Reut", an einer Kleinrodung), Winterleitner (auf der Schattenseite); Sonnleitner (an einer sonnigen Leite = abschüssigen Wiese) z.B. Wastl auf der Höh (Bergbauer), Leitenbauer (Höhen und Neigungsverhältnisse), Reitbauer bzw. Reithofer (Hof an einem "Reut", an einer Kleinrodung), Winterleitner (auf der Schattenseite), Sonnleitner (an einer sonnigen Leite = abschüssigen Wiese).
Krässinghof (Name Krähschink – Schenkel wie eine Krähe = x-beinig); Wachabauer (zu Wächer = jemand, der viel auf schöne Kleidung hält)

Feld-Lipp bzw. Bach-Lipp (Vorname Philipp); Geberthof (Vorname Gebhard); Kruntnalipü (Familienname Grundner und Vorname Philipp), Hansmichl, Hanipoldl (Vornamen Johann und Leopold); Hieselbauer (Vorname Matthias); Riegelgreier (Vorname Gregor); Jockl am Eck (Vorname Jakob); Glöckl auf der Haid (Vorname Georg)

Des weiteren entstanden Hofnamen aus den Familiennamen des Besitzers oder den Übernamen des Besitzes, z.B. Krähschink-Schenkel wie eine Krähe, x-beinig, Wachabauer - zu Wächer, jemand, der viel auf schöne Kleidung hält, oder den Vornamen des Besitzers, z.B.: Feld-Lipp bzw. Bach-Lipp (Vorname Philipp), Geberthof (Vorname Gebhard), Hieselbauer (Vorname Matthias), Riegelgreier (Vorname Gregor), Glöckl auf der Haid (Vorname Georg).
Schafferbauer (zu schaffaere = Aufseher, Verwalter); Schuster; Hannisl-Zimmermann; Kramer (Kaufhaus seit 1850); Krechzenbauer (Krechzen = geflochtener Korb > Korbflechter?) Auch der Beruf des Besitzes spielte bei der Findung des Hofnamens eine Rolle, z.B. Schafferbauer (zu schaffaere = Aufseher, Verwalter), Schuster, Kramer, Krechzenbauer (Krechzen = geflochtenerKorb > Korbflechter).
Schmalzpatriz (Schmalz = ergiebig, wohlhabend); Schöngrundner (schöner = fruchtbarer Grund); Elmbauer (von Ellend = unfruchtbare Felder); Stadelbauer (Hof mit besonders großem Stadel); Thurmhof "Hof mit oder bei einem alten Wehrturm"; Steinkellerhof (Haus mit gemauertem Keller) Neben den Eigenschaften des Hofes spielten manches Mal auch bauliche Besonderheiten mit, z.B. Schmalzpatriz (Schmalz = ergiebig, wohlhabend), Schöngrundner (schöner = fruchtbarer Grund), Oedhof oder Elmbauer (von Ellend = unfruchtbare Felder), Stadlbauer (Hof mit besonders großem Stadl), Thurmhof (Hof mit einem alten Wehrturm), Steinkellerhof (Haus mit gemauertem Keller).

Fragen

Auf Facebook habe ich dazu mehrere Nachfragen bekommen, die ich gerne auch hier beantworten will:
  • "erreicht Dein Text überhaupt die Werkhöhe?" Ja.
  • "zufällig wortgleich": Es besteht keine Möglichkeit, dass wir zufällig denselben Text geschrieben haben. Nehmen wir einmal die Beispiele für Hofnamen: die sind alle aus der Buckligen Welt und von mir aufwendig zusammengesucht. Dass ein oberösterreichisches Projekt zufällig dieselben Beispiele in derselben Reihenfolge findet, ist doch sehr unwahrscheinlich.
  • "die haben Dich halt zitiert": Eine 95%ige Übernahme _ohne Quellenangabe_ ist nach keiner Definition, die ich kenne, ein Zitat. Außerdem: Selbst Dinge, die vielleicht urheberrechtlich okay sind, können der wissenschaftlichen Ethik widersprechen.
  • "freie Lizenz": Ich stelle fast alle meine Texte unter eine CC-BY-Lizenz. Das ist bei dieser Seminararbeit allerdings nicht der Fall, wie ich überprüft habe. Und selbst wenn ich das getan hätte, fehlt das "BY".

Resümee

Hätten die gefragt, hätte ich auf alle Fälle der Verwendung zugestimmt (ich freue mich, wenn die Arbeit Verwendung findet) und sogar auf Wunsch gerne einen an Oberösterreich angepassten Text geschrieben. Aber diese Vorgangsweise geht gar nicht. Jedenfalls möchte ich die Seite http://library-mistress.net/hofnamen weiter ausbauen. Ich bekomme immer wieder Anfragen dazu - das ist vielleicht meine am meisten beachtete wissenschaftliche Arbeit (zumindest außerhalb eines Fachpublikums) :-)

Komplettübernahme der Arbeit auf mehreren Websites

Bei der Weitersuche ist mir auch aufgefallen, dass die vollständige Arbeit auf Seiten wie docplayer und doczz hochgeladen wurde. Ich habe das bei docplayer.org gemeldet, und innerhalb von einer dreiviertel Stunde war das Dokument herunten. Auf doczz.net ist das viel schwieriger. Es gibt keinerlei Impressum oder Hinweis, wer die Seite betreibt. Die Seite doczz.net/abuse, wo ich das melden wollte, hat seit Wochen ein time-out. Auf whois.net ist die anonyme Mailadresse 16cc29.Ra2Zk8Nte6Nf@digitalprivacy.co angegeben, die aber nicht funktioniert ("Your message wasn't delivered to 16cc29.Ra2Zk8Nte6Nf@digitalprivacy.co because the address couldn't be found or is unable to receive email"). Ich habe dann an die Abuse-Seite des Domain-Verwalters geschrieben: "The document on [...] is MY paper. I did neither upload it myself nor did I allow anyone to upload this here. I think it's a strange business model to simply harvest various documents without asking the author - and it's strange that there is no contact address, no real information about who runs this website, no terms, and no information about who uploaded my paper". Keine Antwort.

Sunday, April 22, 2018

Inspector Morse in der Bodleian Library

In der Folge "Mord nach Noten" ("Fugue") der Serie "Der junge Inspektor Morse" ("Endeavour") jagt eben dieser einen Mörder in der Bodleian Library in Oxford. Man sieht einen Bibliothekar, eine jüngere und eine ältere Bibliothekarin, die Magazine unter der Erde und mehr. Der Mörder hatte mehrere Partituren benutzt, die Morde hatten einen Bezug zur Oper.

Tuesday, April 03, 2018

Deine Daten, meine Daten --> ihre Daten? Kribibi-Jahrestagung 2018

Der Verein kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare lädt zur Jahrestagung "Deine Daten, meine Daten --> ihre Daten? Über informationelle Selbstbestimmung, Warencharakter von Daten und Datenschutz" am 5. Mai 2018 ein. Seit dem Ende der 1960er Jahre wurden Computer im Vorläufer des heutigen Internets, dem Arpanet, miteinander verknüpft und Daten ausgetauscht. Das Arpanet wurde von der US-Luftwaffe entwickelt und diente daher vorerst ausschließlich militärischen Zwecken, später auch der Wissenschaftsgemeinde. Heute stehen wir vor einer Situation, wo der Hauptnutzen des Internets Geschäftemacherei ist.

Auch die Daten, die mensch freiwillig oder notgedrungen von sich preisgibt, erhalten Warenform und werden ökonomisch verwertet. Die Jahrestagung 2018 des Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare wird untersuchen, ob informationelle Selbstbestimmung überhaupt noch möglich ist, was alles mit unseren Daten passiert und welche Schutzbestimmungen notwendig wären, um den Handel mit Daten zu begrenzen und die Nutzer*innen von Internet und WorldWideWeb möglichst vor Datenmissbrauch zu bewahren.

Auch Bibliotheken erheben und sammeln Daten. Wir versuchen zu erkunden, wie diese persönlichen Angaben nutzer*innengerecht und verantwortungsvoll gespeichert werden können, aber auch, welche Verpflichtungen die Ende Mai in Kraft tretende europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) Bibliotheken auferlegen wird.

Generalversammlung Freitag, 4. Mai 2018, 19 Uhr

Am Freitag, dem 4. Mai 2018, um 19 Uhr findet die offene Generalversammlung des Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Mitstimmen und wählen können allerdings nur Mitglieder. Beitreten und unterstützen ist natürlich möglich :-)

Tagung Samstag, 5. Mai 2018, 9 bis 18 Uhr

  • 9 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde
  • Referat und Diskussion Peter Postmann (Wien): Data Mining & Künstliche Intelligenz machen Menschen nicht nur gläsern sondern vorhersagbar. AGB und Cookies ablehnen zu können hält die Digitalisierung nicht auf, und egal ob Fahrzeuge, Stromzähler, Krankenakten oder Taschenlampen-Apps - alle sammeln Daten und verwerten sie. Ein Überblick über Art und Umfang der Datensammlung bekannter Plattformen und Dienste, Chancen und Risiken der Technologie und Maßnahmen und Möglichkeiten zur individuellen Einflussnahme.
  • 12 Uhr: Mittagessen
  • 13 Uhr: Referat und Diskussion Andrea Neidhart (Wien): Bibliotheken — Urheberrecht — Datenschutzrecht. Ein Überblick zur neuen Datenschutz-Grundverordnung der EU und eine kurze Einführung in das österreichische Urheberrechtsgesetz
  • 18 Uhr: Abendessen. Das "Theater Baum Schere" (Sabine Aigner & Helmut Schlatzer) wird das Thema künstlerisch umsetzen.

Ort

Lokal von transform!at, Gußhausstraße 14/3 (Hochparterre rechts), 1040 Wien (erreichbar u.a. mit D Gußhausstraße und U1 Taubstummengasse)

Dennis van der Heijden: GDPR & ePrivacy Regulations. CC-BY (Convert GDPR - http://www.Convert.com/GDPR/)

Sunday, March 25, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Übersicht über die neuen Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in. Über Hinweise freue ich mich jederzeit.

Michelle P. Salyers / Melanie A. Watkins / Amber Painter / Eric A. Snajdr / Lauren O. Gilmer / Jennifer M. Garabrant / Nancy H. Henry: "Predictors of burnout in public library employees". In: Journal of Librarianship and Information Science, 21. Februar 2018

Jennifer Campbell-Meier / Lisa Hussey: "Exploring Becoming, Doing, and Relating within the information professions". In: Journal of Librarianship and Information Science, 11. Februar 2018

Nancy Birch: "Perceived role conflict, role ambiguity, and reference librarian burnout in public libraries". In: Library and Information Science Research 8 (1986) 1, S. 53–65

Linda A. Christian: "A Passion Deficit: Occupational Burnout and the New Librarian: A Recommendation Report". In: The Southeastern Librarian 62 (2015) 4 , Article 2

Denice Adkins / Christina Virden / Charles Yier: "Learning about Diversity: The Roles of LIS Education, LIS Associations, and Lived Experience". In: The Library Quarterly 85 (2015) 2, S. 139-149

Lily Todorinova: "A Mixed-Method Study of Undergraduate and First Year Librarian Positions in Academic Libraries in the United States". In: The Journal of Academic Librarianship 44 (2018) 2, S. 207-215

Emmett Lombard: "Gender and Leadership in Academic Libraries". In: The Journal of Academic Librarianship 44 (2018) 2, S. 226-230

Mimi Benjamin / Theresa McDevitt: "The Benefits and Challenges of Working in an Academic Library: A Study of Student Library Assistant Experience": In: The Journal of Academic Librarianship 44 (2018) 2, S. 256-262

Alison Smith: "Employer sponsorship of MBAs". In: Librarian Career Development 1 (1993) 4

Maha Kumaran: "Succession planning process that includes visible minority librarians". In: Library Management 36 (2015) 6/7, S. 434-447

Elizabeth J. Cox / Ann K.D. Myers: "What is a Professional Cataloger? Perception Differences between Professionals and Paraprofessionals". In: Library Resources and Technical Services 54 (2010) 4, S. 212-226

Tuesday, March 13, 2018

"Über willfährige Wissenschaft und Erinnerungskultur" - lesenswerter Twitter-Thread

klicken, um ganzen Thread zu lesen

Friday, March 02, 2018

Wettervorhersage einmal anders. Lektüretipp

South Utsire. Easterly gale force 8 continuing. Wind: Easterly 5 to 7, occasionally gale 8 for a time. Sea state: Rough or very rough, becoming moderate or rough. Weather: Snow showers. Visibility: Good, occasionally very poor. Light icing. (Shipping Forecast, 2. März 2018)

Der "Shipping Forecast" ist eine Radiosendung der BBC, die das Wetter in den Gewässern rund um die Britischen Inseln, bis Island und Portugal voraussagt. Die Wetterwarnungen werden seit 1867 in verschiedenen medialen Formen von unseren KollegInnen vom Met Office produziert und haben ganz wesentlich zur Sicherheit in der Schiffahrt beigetragen. Anlass für die Einrichtung des Shipping Forecast war ein großes Schiffsunglück in einem Sturm 1859: "From the data which had been collected over the previous years, Vice Admiral Robert FitzRoy felt that he could give warning of approaching storms and designed a system of signals (which were lit at night) designed to give ships in port warning of approaching storms. The signals were hoisted at ports around the coast to warn those both in harbour and sailing past" (Met Office).

Der Shipping Forecast als, ich möchte sagen, literarische Form ist sowohl ein Motiv in der Belletristik als auch Gegenstand etlicher Sachbücher. Wikipedia dazu: "The unique and distinctive sound of these broadcasts has led to their attracting an audience much wider than that directly interested in maritime weather conditions".

Ich habe zufällig das Buch "Attention all shipping" entdeckt, und berufsbedingt interessiert mich ein Buch, das mit Wettervorhersage zu tun hat, natürlich. Der Autor Charlie Connelly reist all den im Shipping Forecast erwähnten Weltgegenden nach, die ihm von Kindheit namentlich vertraut sind, aber von denen er größtenteils keine konkreten Vorstellungen hat - wie wohl die meisten der LeserInnen auch. Ich sag nur North Utsire, Cromarty, Dogger, German Bight, FitzRoy und Lundy ;-) Ich habe Connelly also auf seiner Reise mit verschiedensten Verkehrsmitteln begleitet, bin u.a. auf die Faröer-Inseln, die Hebriden und auf kleine norwegische Inseln gereist, habe die vermutlich witzigste Beschreibung einer Schifffahrt bei fürchterlichem Wetter gelesen, habe etwas über die britische koloniale und maritime Geschichte und über Wissenschaftsgeschichte gelernt.

Connelly hat übrigens noch ein zweites Buch mit Wetter-Bezug geschrieben: "Bring Me Sunshine: A Windswept, Rain-Soaked, Sun-Kissed, Snow-Capped Guide to Our Weather".

Zum Weiterlesen

Tuesday, February 20, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Übersicht über die neuen Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in. Dieses Mal habe ich unter anderem das "SLIS Student Research Journal" (nunmehr "School of Information Student Research Journal") ausgewertet.
Michael L. Maciel / Wendi Arant Kaspar / Wyoma vanDuinkerken: "(Desperately) Seeking Service Leadership in Academic Libraries: An Analysis of Dean and Director Position Advertisements". In: Journal of Library Administration 58 (2018) 1, S. 18-53

Jo Henry / Joe Eshleman / Rebecca Croxton / Richard Moniz: "Incivility and Dysfunction in the Library Workplace: Perceptions and Feedback from the Field". In: Journal of Library Administration, S. 1-25

Julia A. Wells: "The female librarian in film: Has the image changed in 60 years?". In: SLIS Student Research Journal 3 (2013) 2, Article 2

Maria Micle: "Stereotypes Regarding Libraries and Librarians: An Approach of Romanian School and Academic Libraries". In: Procedia - Social and Behavioral Sciences 163 (2014) S. 92-98

Julia B. Chambers: "Library cartoons: A literature review of library-themed cartoons, caricatures, and comics". In: SLIS Student Research Journal 3 (2013) 1

Debra L. Hansen: "First class: Pioneering students at San José State University's School of Library and Information Science, 1928-1940". In: SLIS Student Research Journal 4 (2014) 1

Jonathan Pacheco Bell: "Certification of librarians: An unproven demand". In: SLIS Student Research Journal, 2 (2012) 1

Brighid Mooney Gonzales: "Preparing LIS students for a career in metadata librarianship". In: SLIS Student Research Journal 4 (2014) 1

Farbphotographie, gruene Lampen im Lesesaal einer Bibliothek
Lesesaal im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt / Main (2008)

Die gesamte Sammlung an berufsbildrelevanten Literaturnachweisen ist auf library-mistress.net/berufsbild/ zu finden.

Tuesday, February 13, 2018

Die Bibliothek vor 2500 Jahren. Kolumne 4/2017

Eine bedeutende Bibliothek vor über zwei Jahrtausenden – da werden die meisten an die Bibliothek von Alexandria denken. Sie war schließlich die bedeutendste Schriftrollensammlung der Antike, gegründet im dritten Jahrhundert v. Chr. Wir reisen aber noch einige Jahrhunderte weiter zurück, in den heutigen Irak.

Von weniger Mythen umrankt, aber ebenso interessant wie ihr ägyptisches Pendant ist die Bibliothek von Ninive, die älteste überlieferte königliche Bibliothek der Welt. Ihr Begründer, Assurbanipal (Aššur-bāni-apli), war von 669 bis circa 627 v. Chr. König des Assyrischen Reiches. Assurbanipal war ein mehrsprachig gebildeter Mann mit ausführlicher literarischer Erziehung und historischem Interesse. Seine Vorgänger hatten bereits kleinere Bibliotheken und Archive anlegen lassen, aber Assurbanipal war ein besonders eifriger Sammler. Für seine Bibliothek in der assyrischen Hauptstadt Ninive sammelte er Keilschrifttafeln aus ganz Mesopotamien, auf denen didaktische, literarische, religiöse und astronomische Texte festgehalten waren. Er ließ außerdem von seinen Schreibern Kopien von Werken aus anderen Bibliotheken anfertigen. Auf seinen Feldzügen ließ er ganze Sammlungen beschlagnahmen und in seine Bibliothek integrieren. Vor allem Ritual- und Beschwörungstexten galt seine Aufmerksamkeit, erhoffte er sich doch, dadurch seine königliche Macht sichern zu können.

Cuneiform synonym list tablet from the Library of Ashurbanipal. Neo-Assyrian period (934 BC - 608 BC). Von Fæ (Eigenes Werk), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10938404.

Im Jahr 1853 wurde die Bibliothek mit vier Standorten vom britischen Gelehrten und Diplomaten Austin Henry Layard entdeckt. Bemerkenswert ist, dass die Werke thematisch geordnet und in einem Katalog verzeichnet waren. Die Bestände, über 30.000 Tontafeln, wurden nach London ins British Museum gebracht, wo sie noch heute erforscht und digitalisiert werden.

Die hier gefundenen zweisprachigen Wörterbücher und Wortlisten trugen wesentlich dazu bei, dass die Keilschrift entziffert werden konnte. Durch diesen Fund sind uns auch bedeutende Werke der Menschheit überliefert, zum Beispiel der babylonische Schöpfungsmythos "Enûma Elis" und das Gilgamesch-Epos als eine der ältesten schriftlich fixierten Dichtungen. Ein interessanter Aspekt: Während die Bibliothek von Alexandria der Legende nach durch ein Feuer vernichtet wurde, wurde die Bibliothek von Ninive vermutlich durch einen Brand erhalten – bei der Zerstörung der Stadt 612 v. Chr. wurden die Tontafeln gebrannt und überdauerten so die Jahrtausende.

Zum Weiterlesen


Kolumne erschienen in: Büchereiperspektiven 4/2017, S. 53 (gesamte Ausgabe als ePaper und als PDF)

KOHA für Verbundbibliotheken: Erfahrungsaustausch in Wien

Einladung

"Nachdem es im November 2017 ein erstes Treffen von Verbundbibliotheken, die sich für das Open Source System KOHA als mögliche Alternative zu ALMA interessieren, gegeben hat, möchten wir Sie/euch zu einem Nachfolgetreffen einladen. Wir freuen uns, dass sich mit Andrea Gruber (wiiw), Angelina Keil (WIFO), Elisabet Torggler (IHS Wien) und Márton Villányi (IST Austria) Expertinnen und Experten zur Verfügung gestellt haben, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen über KOHA mit uns teilen möchten.
Das Treffen wird am Donnerstag, den 8. März 2018, zwischen 10:00 und 13:30 Uhr in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik (Sensengasse 3, 1090 Wien) stattfinden. Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bis 1. März 2018.

Programm und Ablauf

  • 10:00–10:20 Uhr: Begrüßung und Einleitung
  • 10:20–11:20 Uhr: Block 1 – Allgemeines zu KOHA mit anschließender Diskussion
  • 11:20–11:30 Uhr: Kaffeepause
  • 11:30-12:30 Uhr: Block 2 – Berichte aus der Praxis mit anschließender Diskussion
  • danach: Informeller Ausklang bis max. 13:30 Uhr

Quelle

Mail von Sarah Schmelzer und Andreas Resch (C3 Bibliothek für Entwicklungspolitik) und Sandra Sparber (Bibliothek der Psychoanalyse). Quelle: voeb-l.

Thursday, February 08, 2018

Bibliothekarin bei der Electronic Frontier Foundation

Über einen Nachruf auf John Perry Barlow bin ich auf die Staff-Seite der Electronic Frontier Foundation gestoßen. Die Beschreibungen sind großartig und viel besser als die gewohnten - vielleicht arbeiten dort einfach so interessante Leute! Eine möchte ich zitieren, weil es eine Bibliothekarin (bzw. zumindest MLIS-Absolventin) ist:

Gennie does research and advocacy for the Electronic Frontier Foundation on consumer privacy, surveillance, and security issues. Her work revolves around the conviction that, as access to information and communication technologies expands and becomes more complex, so do threats to user security and privacy. Gennie earned a Master of Library and Information Science from the University of Washington, where her thesis with the Department of Computer Science & Engineering's Security & Privacy Research Lab investigated user reactions to censorship. Other past work and research has explored zero-rating in Ghana, mobile access and technology terms in Burma, public Internet access in Laos, and Internet censorship in Thailand. While at the UW, Gennie also co-founded and led a university-wide Open Access initiative. Outside work, she is also a cyclist, avid CouchSurfer, laptop sticker enthusiast, and friend to all cats.

Mehr auf www.eff.org/about/staff.

Tuesday, February 06, 2018

Tuesday, January 30, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Patricia Mars: "Gender Demographics and Perception in Librarianship". In: School of Information Student Research Journal 7 (2018) 2, Article 3

Elizabeth A. Titus: "A recommended methodology for determining the disparity between women's salary levels and those of men in the librarian professorate in an academic library setting". In: Edward D. Garten / Delmus E. Williams (Hrsg.): Advances in Library Administration and Organization (Advances in Library Administration and Organization, Volume 18) Emerald 2001, S. 123-173

Scott Kennedy: "Farewell to the Reference Librarian". In: Journal of Library Administration 51 (2011) 4, S. 319-325

Tina M. Neville / Deborah B. Henry: "Career Plateauing among Senior Librarians". In: Journal of Library Administration 57 (2017) 6, S. 651-673

Anna Knoll (geb. Lamparter): "Kompetenzprofil von Information Professionals in Unternehmen". In: Young Information Scientist 1/2016

Anna Lamparter: Kompetenzprofil für Information Professionals in Unternehmen. Hannover, Hochschule, Masterarbeit, 2015

Claire Squires: Publishing's diversity deficit. University of Leicester, Research Institute for cultural and media economies 2017 (CAMEo Cuts 2)

H.D.K.: "The Librarians' Impasse". In: Occupations: The Vocational Guidance Journal 25 (1947) 5, S. 281-282

Kaetrena Davis Kendrick: "The Low Morale Experience of Academic Librarians: A Phenomenological Study". In: Journal of Library Administration 57 (2017) 8, S. 846-878


Die gesamte Sammlung an berufsbildrelevanten Literaturnachweisen ist auf library-mistress.net/berufsbild/ zu finden.

Thursday, January 25, 2018

Liebesfilme aus der Gefängnisbibliothek

Im Kurier ist die Reportage "Ein Schloss für kriminelle Frauen" von Yvonne Widler erschienen, die das Leben in der Justizanstalt Schwarzau beschreibt. Der gesamte Artikel ist lesenswert, aber hier möchte ich einen Absatz zitieren:

"Gerade die Weihnachtszeit sei eine besonders schwierige für die Frauen. Viele fühlen sich einsam, vermissen ihre Familien. Das merke man nicht zuletzt an den DVDs, die in der hauseigenen Bibliothek ausgeliehen wurden. 'Fast nur Liebesfilme im Dezember', sagt Grabenweger."

Zum Weiterlesen: "Bibliotheken in österreichischen Justizanstalten" - Diplomarbeit und gleichnamiger Tagungsbeitrag von Verena Kern (2007 bzw. 2008). Wäre interessant, den aktuellen Stand zu erheben.

Scheidungsgrund Star Wars

Tuesday, January 23, 2018

Bibliothekar "mit 91 Jahren noch im Dienst"

Das ist nicht eine Ankündigung der neuen Ministerin für den Öffentlichen Dienst, sondern eine schöne Schlagzeile aus dem Main-Echo vom 22. Jänner ;-) Der gelernte Buchhändler "Ru­dolf Po­mer­hans ist mit 91 Jah­ren im­mer noch im Di­enst: Seit 25 Jah­ren ist er Bi­b­lio­the­kar der Ge­mein­de Has­loch. (...) Vor allem für Schüler und Kinder möchte Pomerhans noch eine Weile da sein".

Die Gemeindebücherei Hasloch ist in einem schönen Fachwerkhaus untergebracht, wie man auf der Website sieht. Der Großteil der rund 2000 Bücher ist Kinder- und Jugendliteratur. Die Gemeinde hat 1390 Einwohner_innen.

Thursday, January 11, 2018

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Im ersten Update der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in im Jahr 2018 sind vor allem Titel aus der slowenischen Bibliothekszeitschrift "Revija Knjižnica" enthalten. Die Artikel sind auf Slowenisch, haben aber einen englischen Abstract. Die Zeitschrift habe ich über das DOAJ entdeckt.

Jelka Gazvoda: "The analysis of education and functional professional training in Slovenian librarianship". In: Knjižnica 42 (1998) 4, S. 73-103

Diana Kursawe: Diversity-orientiertes Personalmanagement in Bibliotheken: Beispiele aus dem In- und Ausland. Stuttgart, Hochschule der Medien, Bachelorarbeit, 2010

Tatjana Likar: "Motivacija in knjižnicni mededžment" [Motivation and library management]. In: Knjižnica 44 (2000) 1-2

Mira Vidic / Primož Južnič: "Odnos 'visokošolski knjižničar - študent': Kako študentje poznajo delo visokošolskega knjižničarja" [Relationship academic librarian - student: student's knowledge of academic librarians’ work]. In: Knjižnica 54 (2010) 1+2, S. 59-77

Cornelia Fix: Graue Maus oder Literaturluder - Das Bild der Bibliothekarinnen in der Belletristik ausgewählter Länder. Stuttgart, Hochschule der Medien, Bachelorarbeit, 2008

Gregor Kocijan: "Bibliograf Janko Šlebinger (1876-1951)" [Janko Šlebinger, the Slovene bibliographer]. In: Knjižnica 45 (2001) 1-2

Signe Preis-Frese: Bibliothekarsausbildung in Estland 1918-1940. Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Diplomarbeit, 2007

Modell der Slowenischen Nationalbibliothek in Minimundus (2005). Monika Bargmann, CC-BY

Violetta Bottazzo: "Novi poklici v knjižničarstvu" [New professions in librarianship]. In: Knjižnica 45 (2001) 4

Maja Božič: "Pregled trendov zaposlovanja diplomantov bibliotekarstva v Sloveniji, v obdobju 2000–2012" [Review of Trends in Employing Library and Information Science Graduates in Slovenia for the Period from 2000 to 2012]. In: Knjižnica 57 (2013) 4

Simona Senica: "Stili mišljenja pri knjižnicarjih v splošnih in specialnih knjižnicah v ljubljanski regiji" [Thinking style preferences among librarians in public and special libraries in the Ljubljana region]. In: Knjižnica 49 (2005) 4, S. 77-98

Janja Turk: "Tatjana Šifrer (1931-2005)". In: Knjižnica 49 (2005) 4, S. 147-149

Smilja Pejanovič: "Mara Šlajpah Zorn (1919-2006)". In: Knjižnica 48 (2004) 1-2, S. 167-168

Vida Močnik: "Ob jubileju Monike Klašnja - profesorice in bibliotekarke" [On occasion of the anniversary of Monika Klašnja - professor and librarian]. In: Knjižnica 48 (2004) 1-2

Yared Mammo Cherinet: "Blended skills and future roles of librarians". In: Library Management 39 (2018) 1+2, S. 93-105

V.K.: "In memoriam - Maja Kuštrin-Čemažar". In: Knjižnica 47 (2003) 1+2, S. 211-212

Stanislav Južnič: "Knjižničarji in knjige o matematičnih vedah v knjižnici ljubljanskega jezuitskega kolegija" [The librarians and mathematical sciences books of Ljubljana Jesuit College]. In: Knjižnica 49 (2005) 3, S. 155-182

Ksenija Petaros Kmetec / Nataša Gerbec: "Nacionalna knjižničarska združenja v Italiji" [Italian library associations]. In Knjižnica 48 (2004) 1+2, S. 159-180

Jolie O. Graybill / Maria Taesil Hudson Carpenter / Jerome Offord Jr. / Mary Piorun / Gary Shaffer: "Employee onboarding: identification of best practices in ACRL libraries". In: Library Management 34 (2013) 3, S. 200-218

Irena Sapač: "Breda Filo in njen prispevek k razvoju slovenskega Knjižničarstva" [Breda Filo and her contribution to the development of the Slovenian librarianship]. In: Knjižnica 51 (2007) 3-4

Yvonne Haeupler: Bibliothekare in der Selbstständigkeit - Erfahrungen, Berufsweg und Arbeitsfeld. Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Bachelorarbeit, 2011

Adrijana Biba Starman / Primož Južnič / Drago Žagara: "Pomen i izobraževanja in usposabljanja bibliotekarjev za delo z uporabniki s posebnimi potrebami" [The significance of education and training of librarians to serve users with special needs]. In: Knjižnica 55 (2011) 2+3, S. 63-85

Sabina Fras Popović: "Knjižničar v novem plačnem sistemu javnih uslužbencev" [Librarian in the new salary system of civil servants]. In: Knjižnica 52 (2008) 2+3, S. 115-133

Mihael Glavan: "Jože Šifrer (19. 5. 1922 – 24. 12. 2009)". In: Knjižnica 54 (2010) 1+2, S. 159-161

Tomaž Bartol: "Dr. Jože Spanring (1923-2010)". In: Knjižnica 54 (2010) 3, S.139-140


Die gesamte Sammlung an berufsbildrelevanten Literaturnachweisen ist auf library-mistress.net/berufsbild/ zu finden.

Wenn die Maschinen sprechen wollen

Heute 4:10 Uhr. Ich wache von weckerähnlichem Gepiepse auf. Hm, mein Handy ist es nicht. Jetzt hör ich auch nichts mehr. Vielleicht habe ich geträumt. Ich schlafe wieder ein. 4:20. Pieps, pieps, pieps. Ich stehe auf, versuche die Herkunft zu eruieren, es hört auf. Vielleicht warnt die Heizung vor irgendwas? Nein, die hat auch nichts. Der Anrufbeantworter, das Modem, das Telephon - nein. Na gut. 4:30. Pieps, pieps, pieps. Waaaaah! Das gibt's ja nicht. Ich ignoriere es. Ich hatte doch einmal einen Wecker, der so ähnlich geklungen hat. Wo der wohl ist... 4:40. Pieps, pieps, pieps. Ok, einmal steh ich noch auf und schau nach. Ich kann eh nicht schlafen. Heureka - das Funkthermometer hat Gesprächsbedarf!

black-and-white photography of a woman sleeping in a bed
simpleinsomnia: Woman sleeping in her bed, Flickr, uploaded 2016, CC-BY

CfP: Schwerpunktausgabe "Repositorien in Österreich" der VÖB-Mitteilungen

Call for Papers: Mitteilungen der VÖB, Schwerpunktausgabe zu "Repositorien in Österreich – Status quo und (zukünftige) Herausforderungen" Die Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (kurz: Mitteilungen der VÖB) sind eine Open Access-Fachzeitschrift mit einem disziplinären Schwerpunkt im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Dem "Fair Open Access"-Gedanken folgend werden weder APCs (article processing charges) noch andere Gebühren (submission charges etc.) für die Veröffentlichung von Beiträgen verrechnet. Hinsichtlich des Urheberrechts handelt es sich bei den Mitteilungen der VÖB darüber hinaus um ein sog. RoMEO green journal.

Sie erscheinen 3-4 mal im Jahr und werden von/in folgenden Suchmaschinen, Repositorien und Datenbanken indexiert:

Schwerpunktausgabe Repositorien

Heft 1 (2018) der Mitteilungen der VÖB hat den Themenschwerpunkt "Repositorien in Österreich – Status quo und (zukünftige) Herausforderungen" und soll Publikations- und Forschungsdatenrepositorien insbesondere aus drei Perspektiven beleuchten: seitens der Repository ManagerInnen, der IT-DienstleisterInnen und der BenützerInnen.

Als HerausgeberInnen der Schwerpunktausgabe fungieren Susanne Blumesberger (Universität Wien), Andreas Ferus (Akademie der bildenden Künste Wien), Christian Kaier (Universität Graz) & Gertraud Novotny (Wirtschaftsuniversität Wien).

Einreichung

Ihren Beitrag übermitteln Sie bitte an die E-Mail-Adresse des Redaktionsteams zu übermitteln: voeb-mitt@uibk.ac.at. Dieses entscheidet schließlich über die Aufnahme. Einreichfristen: Abstract bis spätestens 28. Februar 2018, fertiges Manuskript bis 16. März 2018. Bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte an: Andreas Ferus (a.ferus@akbild.ac.at).

Richtlinien für AutorInnen

Voraussetzungen für die Veröffentlichung

Neben dem Fachbeitrag können unter anderem folgende Artikeltypen veröffentlicht werden: Interview, Report, Essay oder sonstige Mitteilung. Die eingereichten Manuskripte oder wesentliche Teile daraus dürfen nicht bereits an anderer Stelle veröffentlicht oder zur Veröffentlichung eingereicht worden sein. Die Präsentation der Inhalte als Kurzfassung auf einem Kongress gilt dabei nicht als Vorveröffentlichung.

Gestaltung der Manuskripte

Die Manuskripte der Fachbeiträge sollen in Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Der Umfang soll zwischen 1.500 und 3.500 Wörter betragen. Längere Artikel sind nach Rücksprache möglich. Zusätzlich sollen die Manuskripte ein deutsches und englisches Abstract mit ca. 100 Wörtern sowie den deutschen und englischen Titel beinhalten. Weiters sollte die/der AutorIn geeignete (deutsche und englische) Schlüsselwörter angeben. Das Manuskript soll klar und übersichtlich gegliedert sein. Die Überschriften der Hauptabschnitte sollen möglichst kurz sein. Im Literaturverzeichnis ist die im Text zitierte Literatur in eindeutig nachvollziehbarer und konsistenter Form anzuführen. Als Grafikformate für die mitgelieferten Dateien können verwendet werden: die Formate TIFF und BMP (verlustfreie Bitmap-Formate); GIF und PNG (komprimierte Bitmap-Formate) für Schaubilder, JPG (komprimierbares Bitmap-Format) für Fotos. Auch wenn die Grafiken in den Text eingebunden sind, sollten sie zusätzlich als separate Dateien mit eindeutigem Dateinamen mitgeliefert werden.

Rechtliches

Alle AutorInnen versichern, dass sie einen substanziellen Beitrag zum Artikel erbracht haben und mit Form und Inhalt des Manuskripts einverstanden sind. Mit der Einreichung des Manuskripts und des sonstigen Materials bestätigen die AutorInnen, dass sie über die urheberrechtlichen Nutzungsrechte am Werk und den mitgelieferten Begleitmaterialien (Bilder etc.) verfügen.
Im Falle der Veröffentlichung verbleiben die Verwertungsrechte bei den AutorInnen, diese räumen den Mitteilungen der VÖB lediglich das Recht auf zeitlich unbegrenzte Einspeicherung in Datenbanken sowie die Verbreitung und Wiedergabe des Beitrags sowohl in elektronischer als auch gedruckter Form ein.
Für alle veröffentlichten Beiträge kommt die Creative Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) zur Anwendung.

Friday, December 29, 2017

Der Mann ohne Eigenschaften in der Lienzer Stadtbibliothek

Der Künstler Julius Deutschbauer im Gespräch mit Manfred Rebhandl anlässlich "20 Jahre Bibliothek der ungelesenen Bücher":

STANDARD: Wie sieht's bei Ihnen selbst aus mit Lesen?

Deutschbauer: Den Mann ohne Eigenschaften habe ich gründlich gelesen, als Jugendlicher mit 18 Jahren, und es hat mich überraschenderweise reingezogen. Damals war ich noch Discobesucher in Lienz in Osttirol, habe aber selten getanzt, ich war so ein untalentierter junger Mann in der Alpendiele und hatte immer den Mann ohne Eigenschaften unterm Arm, 1980 war das. Es war die erste Ausgabe aus den 1950er-Jahren, ein senfgelber Band in Leinen, den musste ich immer in der Lienzer Stadtbibliothek ausleihen. Alle drei Monate bekam ich einen Brief vom Stadtbibliothekar und musste das Buch für einen Monat zurückgeben und dort ruhen lassen, anschließend konnte ich es wieder ausborgen. Nach drei Jahren habe ich mir mal das Verzeichnis geben lassen, und es war tatsächlich nur ich, der das Buch ausgeliehen hatte. Ungefähr 20-mal.

Quelle: Manfred Rebhandl: "20 Jahre Bibliothek der ungelesenen Bücher: 'Alles vortrefflich!'". Interview mit Julius Deutschbauer. In: Der Standard, 25. Dezember 2017.

Friday, December 22, 2017

Die Bibliothek vor 300, 200, 100 Jahren. Kolumne 3/2017: Leihbüchereien

"Der Leseverein in Aspang empfiehlt den P.T. Sommergästen die reichhaltige Bibliothek (2.000 Bände) zur Benützung. Gebühr per Saison K 3,-. Bibliotheksstunden jeden Montag von 2 bis 3 Uhr nachmittags". Dieser Text stammt aus einem Inserat in Eduard Nemeczeks "Führer und Chronik von Aspang mit Berücksichtigung des Wechselgebietes und der Buckligen Welt" (1912). Waren das noch Zeiten, als in Veröffentlichungen der Tourismuswirtschaft mit dem Vorhandensein einer Leihbücherei geworben wurde!

Apropos Leihbücherei – darunter versteht man nicht eine öffentliche Bibliothek im heutigen Sinne, sondern eine kommerzielle Einrichtung, in der Bücher gegen Gebühr verliehen wurden. Die Leihbibliotheken waren häufig an Buchhandlungen angeschlossen, wurden von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten zur kostengünstigen Literaturversorgung genutzt und bestanden vom 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die noch heute bestehenden Lesezirkel und Romantauschbörsen haben hier ihre Wurzeln.

Bildquelle: Inserat "Die grosse öffentliche Leih-Bibliothek von P. Rockenstein", Adolph Lehmann's allgemeiner Wohnungs-Anzeiger 1864, S. XXXI, www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/pageview/25908

Wie gestalteten diese Leihbüchereien ihre Öffentlichkeitsarbeit? Inserate standen an erster Stelle – in Reiseführern ebenso wie in Branchenblättern, in Tageszeitungen und Adressbüchern. Im Wiener Adressbuch "Lehmann" aus dem Jahr 1864 macht zum Beispiel "die grosse öffentliche Leih-Bibliothek von P. Rockenstein" mit 120.000 Bänden auf sich aufmerksam: "Alle Werke sind in den besten und schönsten Ausgaben vorhanden." Carl Armbruster gab 1811 in der "Wiener Zeitung" das Versprechen ab: "Meyn unausgesetztes Bestreben wird seyn, den Beyfall und die Zufriedenheit Aller zu verdienen, welche mein Institut zu ihrer Bildung oder zur Erholung benützen wollen."

Außerdem wurde mit gedruckten Katalogen geworben. Im "Verzeichniß der Bücher, welche bey Johann Georg Binz Buchhändler, auf dem Stephansfreydhof nächst dem Zwetlhof ausgeliehen werden" (1790) beispielsweise wird nicht nur der Bestand aufgelistet, sondern auch erläutert, wie eine Leihbücherei funktioniert:

Beim Empfang des ersten Buchs werden gegen einem gedrukten Schein 2 Gulden eingesetzt: wer aber zwey oder mehrere Bücher zugleich nihmt, setzt doppelt so viel ein. Für ein jedes Buch wird täglich ein Kreuzer bezahlt, welches geschieht, wenn ein Monath verflossen, oder aber auch alsdenn, wenn man vorhero zu lesen aufhört. Auf einen Tag werden keine Bücher ausgeliehen, wohl aber wenigstens auf 10 Täge. Wenn man zu Lesen aufhört, wird das eingelegte Geld gegen zurückgab des Buchs und Einlieferung des ausgestelten gedrukten Scheins zurückgegeben.


Kolumne erschienen in: Büchereiperspektiven 3/2017, S. 29 (gesamte Ausgabe als ePaper und als PDF)

Thursday, December 21, 2017

Zuviele Bücher - wer, ich?

Tuesday, December 19, 2017

Neuerscheinung: Bibliotheken in der Kriminalliteratur

Wieso hab ich das nicht geschrieben? Das frage ich mich bei einigen Büchern, u.a. bei der Neuerscheinung "Morde und andere Geheimnisse in der Bibliothek" ;-) Verlagsbeschreibung: "Verstaubt, veraltet, tot: Um das Image der realen Bibliothek steht es nicht zum Besten. [Hamma's mal wieder angebracht, das Klischee. Anm.] Anders in der Literatur: Hier wird die Bibliothek Schatzkammer, Mysterium und Heiligtum. Sie fasziniert und erschreckt, sie belebt und vernichtet – mitunter sich selbst. In literarischen Bibliotheken scheint ein Kriminalfall nie fern – und wer einen Blick in die Kriminalliteratur wirft, stößt ständig auf Bibliotheken. Von Poe und Doyle über Innes und Christie: Im Krimi ist der Bibliothekstopos seit den Anfängen des Genres beständig präsent, ohne je explizit erörtert zu werden. Namhafte Autoren haben den Topos weiterbelebt, darunter Hill, Padura und natürlich Eco. Höchste Zeit, diese notorisch unauffälligen partners in crime genauer zu untersuchen."
Lydia Schultchen-Holl: Morde und andere Geheimnisse in der Bibliothek. Über Buch-Räume in der Kriminalliteratur. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2017. Auf literaturkritik.de entdeckt.

Monday, December 04, 2017

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Rachel Franks: "'There's a dead body in my library': crime fiction texts and the history of libraries". In: The Australian Library Journal 64 (2015) 4, S. 288-300

Ashanti White: Not Your Ordinary Librarian. Debunking the Popular Perceptions of Librarians. Chandos 2012

Zvjezdana Dukic: "Choice of career in library and information science and past work experience". In: Journal of Librarianship and Information Science, 23. November 2017

Liat Klain-Gabbay / Snunith Shoham: "How is the Role of Academic Library Workers Perceived by both Faculty Members and Library Workers?". In: Libri. International Journal of Libraries and Information Studies, 14. November 2017

Alexandre Ribas Semeler / Adilson Luiz Pinto / Helen Beatriz Frota Rozados: "Data science in data librarianship: Core competencies of a data librarian". In: Journal of Librarianship and Information Science, 26. November 2017

Rachel D. Williams / Rebekah Willett: "Makerspaces and boundary work: the role of librarians as educators in public library makerspaces". In: Journal of Librarianship and Information Science, 23. November 2017

Thyra Kaye Russell: "Job Sharing: Is It in Your Future?". Paper presented at the Association of College and Research Libraries (ACRL) Session of the Annual Meeting of the Illinois Library Association (May 11-13, 1988).


Die gesamte Sammlung an berufsbildrelevanten Literaturnachweisen ist auf library-mistress.net/berufsbild/ zu finden.

Sunday, December 03, 2017

Arte und die Musiker mit A

Ich schaue sehr selten Arte. Ich würde zwar jederzeit eine Petition zum Erhalt des deutsch-französischen Kultursenders unterschreiben, aber in meinem Fernsehalltag spielt er doch eine untergeordnete Rolle. Umso interessanter ist, dass ich in den letzten Monaten zwei Mal beim Zappen hängengeblieben bin. Beide Male waren es Musiksendungen, beide Male israelische Musiker, deren Vor- und Nachnamen mit A beginnen, beide Male habe ich mir nach wenigen Minuten CDs bestellt :-)

Am Freitag war es der 1980 in Jerusalem geborene Singer-Songwriter Asaf Avidan. Die Sendung "Asaf Avidan ARTE Sessions@Château d'Hérouville" kann bis zum 1. März 2018 auf arte.tv nachgeschaut werden. Château d'Hérouville ist ein französisches Schloss aus dem 18. Jahrhundert, das von Michel Magne zu einem Tonstudio mit besonderem Flair umgebaut wurde, wo die MusikerInnen residieren und sich vom Umfeld inspirieren lassen konnten. Hier zwei der Lieder von Asaf Avidan, die mich besonders gefangen genommen haben:

Vom 1978 in Be'er Scheva geborenen Mandolinist Avi Avital habe ich mir gleich eine Bach- und eine Vivaldi-CD gekauft. Zu sehen war damals eine Aufnahme der Vivaldi-"Jahreszeiten" in Versailles.

Also, Arte ist wirklich spitze!

Neuerwerbungen am Flohmarkt

In Wiener Neustadt findet derzeit ein großer Flohmarkt der Stadtbücherei und der FH-Bibliothek statt, bei dem ich zwei Mal war und eifrig eingekauft habe. Ich werde nächste Woche noch einmal vorbeischauen, es kommt immer etwas Neues zum Vorschein. Meine Neuerwerbungen in Kürze:

Es sind auch einige Sachbücher und belletristische Werke rund um das Thema Wald und Jagd dabei :-)
  • Lebensraum Wald in Südtirol. Ein vielfältiges Ökosystem / Peter Ortner
  • Vor und nach der Jägerprüfung / Herbert Krebs
  • Auf frischer Fährte / Rudolf Schwarz
  • Economics of Knowledge / Dominique Foray
  • Der Anfang von Himmel und Erde hat keinen Namen. Eine Selbsterschaffung in sieben Tagen / Heinz von Foerster
  • Klarheit, Ordnung, Stille. Was wir vom Leben im Kloster lernen können / Anselm Grün und Petra Altmann
  • Das große Jagen / Ludwig Ganghofer
  • Cartography: Visualization of Geospatial Data: Visualization of Spatial Data / Menno-Jan Kraak
  • Bartls Abenteuer: Roman / Marlen Haushofer
  • Faust-Museum Knittlingen / Günther Mahal
  • Die Johannis Freimaurerei: Versuch einer Einführung / Bernhard Scheichelbauer
  • Mathematik für Sonntagmorgen. 50 Geschichten aus Mathematik und Wissenschaft / George G. Szpiro
  • Von Hirschen, Hahnen und Böcken im Gebirg / Lothar von Drasenovich
  • Die Försterbuben. Ein Roman aus den steirischen Alpen / Peter Rosegger
  • Jägerbrauch. Jagdliches Brauchtum, Jagdsignale, Jägerlieder / Engelbert Hager
  • Nachtquartier. Roman / Alexander Heimann
  • Gastgeben. 101 kreative Ideen. Das perfekte Dinner / Eva Neisser
  • Wia Dgrisdbamzuggaln in Süwwababia - Gedichte im Dialekt des Wiener Raumes / Albert Janetschek
  • Richtiges Erkennen von Wildschäden am Wald. Eine Arbeitsbroschüre der Zentralstelle Österreichischer Landesjagdverbände / Fritz Reimoser und Susanne Reimoser
  • Die Greifvögel - ihre Biologie und Ökologie / Leslie Brown
  • Je höher der Absatz... : Köpfs heiteres Wirtschaftslexikon / Steffen E. Köpf
  • Meine Städte. Ein Reisetagebuch / Julien Green
  • Tee in aller Welt / Susanne Bodensteiner
  • TransSib. Das Reisesachbuch für individuelles Reisen und Entdecken / Doris Knop
  • Nordseeküste Niedersachsens. Urlaubshandbuch / Roland Hanewald
  • Ameisen beobachten, bestimmen / Bernhard Seifert
  • Theater von unten. Von Artmann bis Unger und von der Drachengasse bis zum Tschauner. WIener Klein- und Mittelbühnen und ihre Autoren / Rainer Darin und Günter Seidl

Wednesday, November 15, 2017

Letters from Japanese American Children to the Librarian They Left Behind

An interesting new children's book is announced for January: "Write to me. Letters from Japanese American Children to the Librarian They Left Behind" (Charlesbridge 2018), written by Cynthia Grady and illustrated by Amiko Hirao:

"When Executive Order 9066 is enacted after the attack at Pearl Harbor, children's librarian Clara Breed's young Japanese American patrons are to be sent to prison camp. Before they are moved, Breed asks the children to write her letters and gives them books to take with them. Through the three years of their internment, the children correspond with Miss Breed, sharing their stories, providing feedback on books, and creating a record of their experiences. Using excerpts from children's letters held at the Japanese American National Museum, author Cynthia Grady presents a difficult subject with honesty and hope".

The Japanese American National Museum had an exhibition called "Dear Miss Breed: Letters from Camp" one can still find information about on their website.

I had first heard about the internment of about 120,000 Japanese-American people in George Takeis autobiography "To the Stars. The autobiography of George Takei, Star Trek's Mr. Sulu" (1995). Takei and his family spent four years in a camp.
P.S. The museum also held an exhibition about Takei - "New Frontiers: The Many Worlds of George Takei, which "explores the life and career of pioneering actor, activist, and social media icon George Takei, who currently serves on the Japanese American National Museum's Board of Trustees. By examining Takei's diverse experiences and achievements, this entertaining exhibition creates a portrait of a unique individual while offering an innovative means of engaging with the social history of America. Takei has been an innovator on many fronts. Through a curated selection of his artifacts, New Frontiers captures a long and colorful life while also providing a space to reflect on some of the social and political changes that rippled through America during the 20th and 21st centuries. The exhibition begins with Takei's childhood and his incarceration, along with his family, at the Rohwer and Tule Lake concentration camps during World War II. It then moves through his career as one of the first successful Japanese American actors in Hollywood; his public service appointments, including stints on the Southern California Rapid Transit District and the Japan–United States Friendship Commission; his coming out as a gay man and his celebrated marriage to longtime partner Brad Takei (née Altman); his ongoing activism on behalf of the Japanese American and LGBTQ communities; his wild popularity as a social media figure; and much more".

Tuesday, November 14, 2017

BBB news. Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Janet Hyunju Clarke / Raymond Pun / Monnee Tong (Hrsg.): Asian American Librarians and Library Services. Activism, Collaborations, and Strategies. Rowman & Littlefield 2017

Melanie J. Norton / Nathan Rupp (Hrsg.): Transforming Medical Library Staff for the Twenty-First Century. Rowman & Littlefield 2017

Todd Gilman (Hrsg.): Academic Librarianship Today. Rowman & Littlefield 2017. Darin u.a.:

  • Marta Brunner / Jennifer Osorio: "Recruitment, Retention, Diversity, and Professional Development"
  • Ronald C. Jantz: "A Vision for the Future: New Roles for Academic Librarians"

David A. Baldwin: The Academic Librarian's Human Resources Handbook. Employer Rights and Responsibilities. Libraries Unlimited 1996

Susan W. Alman (Hrsg.): School Librarianship. Past, Present, and Future. Rowman & Littlefield 2017. Darin u.a.:

  • Nancy Everhart: "Professional Growth Through International Associations"
  • Mary K. Biagini: "Seizing Opportunities: How the Pennsylvania School Librarians Association Developed a Model Common Core Standards-based Information Literacy Curriculum and Leveraged Other Opportunities to Help School Librarians Develop Professionally"
  • April Dawkins: "Fostering the Next Generation of School Library Researchers"

Aoife Lawton / Jane Burns: "A review of competencies needed for health librarians – a comparison of Irish and international practice". In: Health Information & Libraries Journal 32 (2015) 2, S. 1471-1842

Christopher Skelton-Foord: "Surveying the Circulating-Library Scene: Popular British Fiction, 1770 - 1830". In: Peter Vodosek / Graham Jefcoate (Hrsg.): Bibliotheken in der literarischen Darstellung. Wiesbaden: Harrassowitz 1999 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 33), S. 89ff.

Geoffrey G. Allen: "The Proper Status and Functions of Librarians in Academic Institutions". In: The Australian Library Journal 33 (1984) 4, S. 5-12

Reinhart Siegert: "Libraries in the Literature of the Popular Enlightenment". In: Peter Vodosek / Graham Jefcoate (Hrsg.): Bibliotheken in der literarischen Darstellung. Wiesbaden: Harrassowitz 1999 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 33), S. 127ff.

Lester Asheim: "Librarians as professionals". In: Library Trends 27 (1978), S. 225–257

Alistair Black: "Representations of the Public Library in Victorian and Edwardian Fiction: Assessing the Semiological Approach". In: Peter Vodosek / Graham Jefcoate (Hrsg.): Bibliotheken in der literarischen Darstellung. Wiesbaden: Harrassowitz 1999 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 33), S. 151 ff.

Zsuzsanna Csuka: Das Motiv der Bibliothek in der Kriminalliteratur. Universität Wien, Masterarbeit, 2016

Günther Stocker: "Eine andere Welt - Die Bibliothek in Canettis 'Blendung'". In: Peter Vodosek / Graham Jefcoate (Hrsg.): Bibliotheken in der literarischen Darstellung. Wiesbaden: Harrassowitz 1999 (= Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens 33), S. 65ff.

Schulbibliothek als Baustein der Drogenprävention

Im thüringischen Landkreis Altenburger Land wurde eine Studie zum Suchtverhalten von Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Die Ergebnisse führten zu verstärkten Bemühungen um Prävention und Früherkennung. In einem Bericht der Ostthüringer Zeitung fordert der Amtsarzt Stefan Dhein, der die Studie initiiert hatte, nicht nur den weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit, "auch plädiert der studierte Humanmediziner, Pharmakologe und Toxikologe für mehr Bindung zwischen Schüler und Lehrer sowie für mehr Leben vor allem an den Schulen auf dem Land. Sport, Spiel, Wissensvermittlung in Arbeitsgemeinschaften, eine Schulbibliothek, ein Bibliothekar als festen Ansprechpartner".

Weiterlesen auf otz.de.

Friday, November 10, 2017

Neue Einträge in der Bibliographie Berufsbild Bibliothekar_in

Hanns Leo Mikoletzky: "Aus der Frühgeschichte eines Wiener Archivs. Personal und Besoldung im Hofkammerarchiv 1775–1875". In: Archivar und Historiker. Studien zur Archiv- und Geschichtswissenschaft. Zum 65. Geburtstag von Heinrich Otto Meisner. Berlin: Rütten & Loening 1956 (Schriftenreihe der staatlichen Archivverwaltung 7), S. 121-140

Astrid Oliver / Eric Prosser: "Choosing Academic Librarianship: An Examination of Characteristics and Selection Criteria". In: The Journal of Academic Librarianship 43 (2017) 6, S. 526-531 ("a survey of 1872 academic librarians who obtained a graduate degree in librarianship to examine their undergraduate education and their general career paths leading them to academic librarianship")

Antonia P. Olivas (Hrsg.): Choosing to Lead: The Motivational Factors of Underrepresented Minority Librarians in Higher Education. Chicago: Association of College and Research Libraries 2017 (Rezension von Andrea Malone in: The Journal of Academic Librarianship 43 (2017) 6, S. 552)

J.G. Coghill / R.G. Russell (Hrsg): Developing Librarian Competencies for the Digital Age. Lanham: Rowman & Littlefield 2017 (Rezension von Sandra Hussey in The Journal of Academic Librarianship 43 (2017) 6, S. 551–552, und von von JL Conklin in Medical Reference Services Quarterly 36 (2017) 3, S. 307-308)

Patrick Lo: Conversations with the World's Leading Orchestra and Opera Librarians. Rowman & Littlefield 2016