Thursday, July 17, 2008

Bibliotheksbestand des Tages

Heute ist mir etwas ganz Besonderes untergekommen: "Quo usque tandem!", eine "illustrierte Zeitschrift für das Kriegsgefangenenlager Knockaloe, Isle of Man". Wir haben die Ausgabe von Oktober 1916 im Bestand (Signatur B 64997). In diesem an der Westseite der Insel gelegenen Lager waren während des Ersten Weltkrieges rund 25.000 Personen interniert. Das professionell aussehende Heft umfasst Reflektionen des Lagerlebens, Gedichte, eine Anleitung zum Bau eines gemütlichen Sessels aus einem Strohsack und Holzresten, eine Kritik über eine Aufführung des Lagertheaters, Illustrationen, einen Feuilleton-Teil, Briefe an die Redaktion und (galgen-)humorvolle "Stacheldrahtsplitter" ("Manch einer wünscht sich eine drahtlose Erfindung auf dem Gebiete der Internierungstechnik"; "Die Bayern im Camp behaupten: Ihr koennt uns olle oamal! - und die Preussen: Uns kann keener!").
Außerdem wird über die Ergebnisse eines Garten- und Gemüsebau-Wettbewerbs berichtet - Kategorien "Anlagen am Lagereingang", "Privatbeete ausserhalb der Comp.", "Blumenbeete", "Gemüse" und "Gartengeräte usw." Auch über sportliche und kulturelle Veranstaltungen kann man nachlesen, und in der Camp-Schule werden verschiedenste Fächer von Esperanto und Dänisch über Stenographie und Maschinenbau bis zu Buchführung und Staatsverfassungen unterrichtet.

Wednesday, July 16, 2008

reading diary

currently read (while doing some research for an article): Kirsten Dinnall Hoyte: Black marks. New York: Akashic Books 2006 ; Gudule: La bibliothécaire. Paris: Hachette Jeunesse 2001

Nicht zu viel lesen!

"Das Verhältnis von Jahresleserzahl und Jahresausleihe soll 15 bis 18 Bände betragen. Das heisst: es soll jeder Leser, der während des Jahres Büchereimitglied ware, nicht mehr als die angegebene Bandanzahl lesen dürfen. Die Erfahrung in den Wiener Arbeiterbüchereien hat allerdings gezeigt, dass diese Zahl auch mit äusserster Anstrengung nicht zu erreichen ist, weil die Arbeiterbüchereien eine grosse Zahl von Arbeitslosen als Leser haben, die sehr viel Zeit für ihre Lektüre besitzen und dementsprechend mehr Bücher verlangen. Das Verhältnis in den Arbeiterbüchereien betrug im Jahre 1935 die doppelte Zahl, nämlich 36".

Ferdinand Wernigg: Büchereiverwaltungslehre, S. 31 [Signatur B 141730]

Neues Normdaten-Weblog

Lois Reibach hat ein neues Weblog über Normdaten und kontrolliertes Vokabular gestartet: "Collocate and Disambiguate. Currents in authority control and authority data". - Hinweis aus NGC4LIB.

Staubige Krankenhausarchive

Neulich bei "Diagnose Mord", in der Folge "A History of Murder" bzw. "Mord verjährt nicht": Amanda empfiehlt Jesse, für die Ermittlung in einem Mordfall Personalakten im Krankenhausarchiv zu suchen. Er darauf: "Sie meinen die Archive in der 4. Straße? Ich hasse dieses Haus. Es ist dreckig, und es stinkt dort". Er geht dann doch hin und durchsucht Kisten mit einer dicken, dicken Staubschicht. Schließlich wirft die Mörderin einen Kistenstapel auf ihn und er wird unter Akten begraben. Archivpersonal ist weit und breit keines zu sehen.

Mozart zu Gast in der Bibliothek?

Von Mozart gibt es eine Anekdote, die mir kürzlich wieder eingefallen ist: Ein Pianist beschwerte sich bei Mozart über eine Stelle mit einer sehr hohen, einer sehr tiefen und einer mittleren Note, die man unmöglich spielen könne, worauf Mozart vorzeigte, wie es geht: Die mittlere Taste musste man einfach mit der Nase anspielen... Daran muss ich immer denken, wenn ich das Rollo bei mir im Büro herunterlassen will. Wir haben nämlich meterhohe Schiebefenster, wie man sie aus amerikanischen Filmen kennt, und das linke bleibt nie dort, wo man es hinschiebt, sondern rattert immer ganz hinauf. Für das Herunterziehen des Rollos nimmt man aber besser beide Hände, und so empfahl meine Kollegin, einfach den Fenstergriff mit dem Kinn festzuhalten - das funktioniert, ich hab's getestet ;-) Von oben bekommt man als Normalgroße das Fenster nämlich nur mittels Sessel und Regenschirmgriff wieder herunter.

Tuesday, July 15, 2008

Bibliotheksbestand des Tages

Ich bearbeite gerade die Jahresberichte des Wiener Vereines "Central-Bibliothek" (Signatur A 46748), die von 1897 bis 1923 in einem ungebundenen Konvolut vorliegen *hatschi* . Das erste Heft, Bericht über die Jahre 1897 bis 1899, ist mit einer Stempelmarke von dreißig Hellern versehen. Darin heißt es: "Die Central-Bibliothek wird allgemein als ein wichtiges und wertvolles Institut anerkannt und die Bevölkerung gewährt dementsprechend bedeutende Beisteuern".
Der Bericht von 1899 spricht etwas an, was uns heute auch bekannt vorkommt, zumindest der erste Teil: "die Commune [entzog] den Volksbibliotheken die Subvention", aber "gerade unter dem Eindruck dieser Massregel hat sich die Bürgerschaft aufgerafft und zeigt sich entschlossen, dies culturelle Werk, dessen Bedeutung in den bildungsbedürftigen Kreisen der Bevölkerung voll anerkannt wird, kraftvoll zu fördern".
Im Bericht über 1900 steht: "Die Bedeutung der Volksbibliotheken brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht neuerdings hervorzuheben. Ein grosser Teil unserer städtischen Bevölkerung ergänzt und erweitert in diesen Anstalten sein Wissen, unsere bildungsbedürftigen Mitbürger holen sich dort reiche Anregung, sie anerkennen den Segen der Bibliotheken freudig und tragen nach Kräften bei, diese Anstalten zu erhalten und zu bereichern. Inmitten erbitterter Kämpfe wurde hier in voller Ruhe ein Culturwerk geschaffen, welches die Beachtung aller jener verdient, die noch Sinn für positive Arbeit bewahrt haben".

Auch die MitarbeiterInnen werden erwähnt: z.B. Anna Schwabe ("half uns im Jahre 1903 bei der Anlage des neuen Katalogs") und Dr. Isidor Himmelbaur, der "die Generalrevision aller Filialen sowie die Klageführung gegen unordentliche Leser übernahm". U.a. von 1903 und von 1904 gibt es Gesamtübersichten, die ich hierzusammenführe (nicht alle sind in beiden Jahren):

  • Die Beamten der Zentralbibliothek: Frl. Betti Fendrich ("Verkehr mit Filialen und Abgabestationen"), Frl. Anna Kappermann (Parteienverkehr), Frl. Rosa Kappermann ("Arbeiten des Bibliothekars in der Zentrale im Einvernehmen mit dem Referenten", Buchführung), Frl. Therese Kappermann (Parteienverkehr), Fr. Fauni Kotrch, Fr. Frida Laube, Fr. Fanni Nowack, Helene Reitermaier, Fr. Paula Rotter, Samek Josefine.
  • Die Beamten der Filialen: Frl. Leopoldine Aichberger, Frl. Karoline Altmutter, Frl. Johanna Altmutter, Frl. Anna Berolja, Frl. Paula Brody, Thomas Danner (1903 Frl. T. Danner!?), Frl. Marie Dokulil, Frl. Anna Fuchs, Frl. Marie Gabat, Frau Anna Gross, Frl. Paula Kagerhuber, Klara Katzler (1903 Frl. A. Katzler!?), Frl. Anna Kleinitzer, Frl. Antonie Kleinitzer, Josefine Krause, Frl. R. Menschik, Frl. Anna Müller, Frau Emilie Neumann, Frl. G. Neumann, Grete Parisis, Anna Prager, Frl. L. Redlich, Frl. Hermine Ripper, Alma Rodler, Frl. Marie Winter, Frl. Auguste Wünsch.
  • Die Diener der Zentralbibliothek: Hr. Alexander Dangl, Hr. J. Jerzabek, Frau Marie Jerzabek, Anna Krause.

  • 1904 heißt es dann noch: "Die Gehalte der Beamten wurden im Jahre 1904 auf Grund der bewilligten Kommunalsubvention erhöht. Die Beamten beziehen außer einem festen Gehalt eine Tantieme von den Einnahmen, ferner eine Zulage für den jährlichen Urlaub und ein Weihnachtsgeschenk, die Zentrale begleicht die Gebühren für die Krankenkasse, die Bediensteten erhalten im Falle der Erkrankung eine Vertretung. Die weiblichen Oberbeamten sowie die Hilfskräfte besorgen ihr Amt sowie die Kasse gewissenhaft und eifrig. Die Frauen eignen sich unseren Erfahrungen gemäß für diesen Beruf ausgezeichnet". Und 1917: "Es hat sich, wie schon so oft, neuerlich gezeigt, daß das Gedeihen der Filialen zu großem Teil von der Persönlichkeit der Filialleiterinnen und ihrer Tüchtigkeit abhängt, und der Vorstand hat daher bei der Neuregulierung der Gehalte hierauf besonders Bedacht genommen".

    Unter den Kuratoren, Revisoren und Vorstandsmitgliedern der Zentral-Bibliothek ist übrigens viele Jahre keine einzige Frau zu finden. Ab 1912 entdecke ich durchaus bekannte Namen im "Bibliothekskomitee für den wissenschaftlichen Katalog": Dr. Elise Richter und Helene Richter; mit dem Musik-Katalog beschäftigt sich u.a. Dr. Elsa Bienenfeld.

    Monday, July 14, 2008

    Stadt / Land: Zweierlei Maß

    Kürzlich habe ich einer Freundin kopfschüttelnd erzählt, dass es so viele FH-Absolventinnen gibt, die laut eigener Aussage am liebsten bei ihren Eltern wohnen bleiben und direkt in ihrem Heimatort oder maximal im ca. fünf Kilometer entfernten Eisenstadt arbeiten wollen, auch wenn der Job, den sie dort kriegen, nichts mit ihrer Ausbildung zu tun hat. Motto: nur ja nicht in die Wienerstadt! Später ist mir aufgefallen, dass ich da eigentlich mit zweierlei Maß messe - denn gerade ich möchte ja eigentlich wirklich gerne am Land arbeiten, und zwar nicht in der mittelgroßen Stadt, sondern wirklich am Land. Was diese Pendlerei von hunderttausenden Menschen für eine Zeit- und Ressourcenverschwendung ist! Wenn man diese Zeit einsparen und nur ein Viertel davon für ehrenamtliche Arbeit im eigenen Wohnort verwenden könnte - für die kleine öffentliche Bücherei, für die Nachbarschaftshilfe, für die Integrationsaktivitäten der Pfarre! Oder einfach länger schlafen, weil - wer schläft, sündigt nicht ;-)
    Gut, ich möchte wirklich nicht mehr bei meinen Eltern wohnen, weil mein Auszug wesentlich zu unserem sehr guten Verhältnis beigetragen hat ;-) Mein Problem liegt darin, dass ich wahrscheinlich nicht so bald eine meiner Qualifikation entsprechende Stelle am Land finde (es will einfach niemand die "Bucklige Welt-Bibliothek" für mich gründen; so gesehen hatte die NÖN-Hacklerei schon was Gutes...); was man am Land braucht, kann ich dafür nicht. Mein seit längerem gehegter Wunsch, Forstwirtschaft zu studieren, kommt, denke ich mittlerweile, nicht nur von einer Überdosis "Forsthaus Falkenau"... Ich gebe zu, das eine Zeitlang wirklich sehr gerne geschaut zu haben - man hat immer ein wenig Lerneffekt über Landwirtschaft, Tier- und Pflanzenwelt, und die Probleme werden immer durch Reden gelöst - letzteres habe ich vor Jahren kurze Zeit auch an der "Himmlischen Familie" geschätzt, bis ich die Ami-Holzhammer-Moralkeule beim besten Willen nicht mehr ausgehalten habe. Aus dem Studium wird aber mangels berufsbegleitendem Angebot wahrscheinlich nix, wenn ich nicht einen Lottogewinn mache, und das wird schwierig, weil ich nicht Lotto spiele ;-) Also wird's auch nix mit dem Designen von Waldlehrpfaden für Naturparks und dem Forstjournalismus...
    Ich lese auch immer wieder gerne Jessamyn Wests Blogeinträge über ihre Arbeit in "rural Vermont". Dennoch sehe ich einen Unterschied zu den erwähnten 21jährigen: Ich kenne es auch anders. Ich fürchte mich nicht vor der großen Stadt, weil ich ihre Vorteile jeden Tag sehe (ich habe mich zum Beispiel recht schnell dran gewöhnt, dass die Öffis alle zehn Minuten und nicht alle zwei Stunden fahren...). Auf der anderen Seite bin ich von den WienerInnen genervt, die alle von außerhalb für (geistige, nicht geographische) Provinzler halten und sie als "aus den Bundesländern" bezeichnen, als wäre Wien kein Bundesland, und die ihr Orientierungsvermögen aus Prinzip an der Wien-Ende-Ortstafel abgeben (sind eh nicht alle, das will ich wirklich nicht behaupten). Ich stimme auch der Ansicht, am Land und in der Kleinstadt sei "alles so eng", nicht (ganz) zu - da muss man sich eben selbst die Weite schaffen, die wahren Abenteuer sind schließlich im Kopf...

    Sunday, July 13, 2008

    Bei uns gewinnen immer die Gäste

    Rumänien - bei uns gewinnen immer die Gäste

    Mir hat gefallen, wie verschiedene Organisationen und Firmen, die keine offiziellen Sponsoren waren, während der Euro das Thema "Fußball" auf ihren Plakaten und in ihren Produkten aufgegriffen haben. Ich erinnere an den Ströck-Schokoschiri und die Radatz-Cordobaplatte (von beiden habe ich leider kein Bild). Ich fand auch witzig, dass in Wien sowohl die ÖVP als auch die SPÖ mit manchmal mehr, manchmal weniger gelungenen Fußball-Slogans warben. Ich habe versucht, viele dieser Plakate zu dokumentieren - die Photos gibt's in meinem Flickr-Set "Football ads, Vienna 2008" zu sehen.

    Friday, July 11, 2008

    Dupré: obsession with librarians' stereotypes is the problem

    "Obsession with image and internalization of negative stereotypical images have caused librarians to doubt the worthiness of the profession as a whole. It's not the stereotype that's the problem, it's the obsession with the stereotype".

    Deirdre Dupré: "The Perception of Image and Status in the Library Profession". In: New Breed Librarian 1 (2001) 4, S.

    "battalions of people in sensible shoes"

    "if you've ever attended an ALA meeting in Chicago, San Francisco, or New York, you know what I'm talking about — battalions of people in sensible shoes marching ten wide down the sidewalk, toting Baker & Taylor bags full of vendor souvenirs".

    Aus: Steven L. Hensen: "Revisiting Mary Jane, or, Dear Cat: Being Archival in the 21st Century". In: American Archivist 65 (2002) 2, S. 168 – 175

    Thursday, July 10, 2008

    reading diary

  • currently read: Kai Brodersen (ed.): Asterix und seine Zeit. Die große Welt des kleinen Galliers. München: Beck 2001
  • recently finished: Joan Sargent: Kitsy Babcock. Düsseldorf: Dörner 1960 ; Lilian Peake: The library tree. London: Mills & Boons 1980
  • Geschmack an den sonderbaren Titeln

    "Beim Antiquariatsbuchhändler sowie in öffentlichen Bibliotheken kann man nicht selten Männer beobachten, die mit größtem Eifer beflissen sind, nach möglichst alten, seltenen oder seltsamen Büchern zu stöbern. 'Bücherwürmer', 'Bücherratten', 'Büchernarren', 'Flibustiers' und andere Ehrentitel sind es, womit sie belegt werden, je nach der Art und dem Zwecke ihrer Neigungen. Der Eine sucht alte Bücher, um sie an andere Liebhaber solcher mit Gewinn weiter zu verkaufen; der Andere, um aus den alten Scharteken neue 'Werke' zu machen; ein Dritter benutzt sie gewissenhaft nur als 'Quellen' für seine literarischen Darstellungen; ein Vierter liebt die alten Bilder und Initialen in den antiquarischen Werken; ein Fünfter findet Geschmack an den sonderbaren Titeln, welche die alten Bücher oft führen. Der gewöhnliche Händler mit dergleichen macht es sich leicht, er stellt seine Schätze gesichtet und gesondert in Reihe und Glied und läßt den 'Bücherwurm' wählen nach Herzenslust, aber den Bedienern öffentlicher Bibliotheken sind die Antiquare oft wahre Quälgeister, indem sie sie immer und wieder nach den Repositorien hetzen, um ihr Begier zu befriedigen. Es giebt auch Fälle, in denen die Leidenschaft solcher Freunde alter seltsamer oder kostbarer Buchwerke so groß ist, daß sie solche, oder gewisse Bestandtheile daraus, Titelblätter etc. stehlen"

    Quelle: N.N.: "Zu unseren Bildern". In: Ost und West. Illustrirtes Familienblatt 6 (1888) 4, S. 109 [Signatur C 117176]

    Zeitschrift des Tages: passend zum Sommer ;-)

    Eisenberger Schweißnachrichten. Technisch-wissenschaftliche Zeitschrift der Oerlikon-Elektrodenfabrik Eisenberg GmbH. Erscheinungsverlauf: 1.1955 - 6.1960. Nachfolge: "Oerlikon-Schweißmitteilungen". ZDB-Nummer: 163669-8.

    Tuesday, July 08, 2008

    Katalogisat des Tages

    "Jahresbericht des miederösterreichischen Sängerbundes" (A 30832). Da wird das mit dem Resonanzraum wohl nix... Aber jetzt weiß ich immerhin, woher der Ausdruck "gepresste Stimme" kommt.

    Monday, July 07, 2008

    Bibliotheksbestand des Tages

    ...ist heute Kulinarisches rund um den Erdapfel, die Kartoffel, die Bramburi, Solanum tuberosum, Krumpirn, Pommes de terre und wie man noch sagt. Diesmal ausnahmsweise inklusive Zeitschriften, die die Wienbibliothek nicht hat, aber die haben mir so gut gefallen.

    Oesterreichische Zeitschrift für Kartoffelbau. Organ des Kartoffelfachausschusses der landwirtschaftlichen Bundes-Versuchsanstalten in Wien. Wien: 1927 - 1931. ZDB-Nummer: 2343905-1

    Bericht über die Anbauversuche der Deutschen Kartoffel-Kultur-Station im Jahre... Berlin 1888(1889) - 1916(1917). ZDB-Nummer: 2238541-1

    Kartoffelbau. Die Fachzeitschrift für den Kartoffelanbauer. Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA) ; Förderungsgemeinschaft der Kartoffelwirtschaft ; KTBL-Versuchsstation Dethlingen und Verband der Kartoffel-Lager-Abpack- und Schälbetriebe e.V. (KLAS). Gelsenkirchen-Buer: Mann 1950 -. ISSN: 0022-9156. ZDB-Nummer 500563-2

    Die Häufigsten an der Kartoffel vorkommenden Blattlausarten in farbiger Darstellung. Braunschweig und Berlin: Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft 1954 - 1965. ZDB-Nummer 583572-0

    Werner, Hugo: Der Kartoffelbau nach seinem jetztigen rationellen Standpunkte. 7., neubearb. Aufl., hrsg. von C. v. Eckenbrecher. Berlin: P. Parey 1917 (= Thaer-Bibliothek 28) [Signatur A 117928]

    Glock, Heinrich: Die Kartoffellagerung in Städten. Ein Ratgeber für Nicht-Landwirte. Hannover: M. & H. Schager 1916 [Signatur A 63099]

    Lautenbach, Wilhelm: Die Kartoffeltrocknung im Kriege. Berlin: Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft 1919 (= Beiträge zur Kriegswirtschaft 54/55) [Signatur A 65151]

    Malfatti von Monteregio, Johann: Berichte über die zweijährigen günstigen Versuche zur Ergründung und Beseitigung der Kartoffel-Krankheit, wie sie auf der Villa Malfatti bei Hietzing gemacht wurden. Wien: C. Gerold 1853 [Signatur A 190613]

    Tragau, Karl: Die Kartoffel und ihre Kultur (= Sammlung gemeinnütziger Vorträge, hrsg. vom Deutschen Vereine zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse in Prag, 97) [Signatur A 32775]

    Franck, Martha: Die Kartoffel in der deutschen Volkswirtschaft. Berlin: A. Pulvermacher 1918 [Signatur A 66330]

    Mein Favorit: Der Text "Kartoffeln in der Schale" von Heinrich Clauren wurde zweimal katalogisiert - einmal davon als "Kartoffeln in der Schule" [Signatur A 29213]. Was lernen sie da? Vielleicht Augen machen. Oder es ist eine Kartoffelschule, analog zur Baumschule.
    Wer auf den Geschmack gekommen ist, wird auch im Open Access-Repositorium "Organic Eprints", bei der AMA, in der Bio-Saatgutdatenbank und der Beschreibenden Sortenliste fündig. Zum Thema "couch potato" gibt es allerhand auf Flickr. Auch nett: das Thüringer Kloßmuseum.

    Thursday, July 03, 2008

    Neuerwerbung

    Joan Sargent: Kitsy Babcock. Düsseldorf: Dörner 1960 (Im Original Kitsy Babcock, Library Assistant)

    Es ist mir nun gelungen, schon die zweite der "librarian career romances", die Jen Wolfe auf ihrer Website anführt, zu erwerben. Ich habe früher schon einmal danach gesucht, aber damals bei Amazon, Abebooks und ZVAB nichts gefunden. Nun habe ich "The Library Tree" und eben "Kitsy Babcock", und letzteres zu meiner Überraschung in einer deutschen Übersetzung. Wolfe schreibt über dieses Genre: "The 'career romance' or 'career girl novel' that appeared during the 1940s through the 1960s, as women entered the workplace in increasing numbers. Publishers of juvenile fiction sought to exploit this demographic trend with books featuring accomplished and attractive young women simultaneously pursuing their professional and romantic goals". Auf ihrer Website, die leider mittlerweile nur mehr im Internet Archive abzufragen ist und anscheinend durch das Weblog "The loveliest librarian" ersetzt wurde, verzeichnet sie "23 examples of the latter, often written by librarian authors, and starring heroines (sorry man librarians - you're left out in the cold as usual) who find love amidst the glamour of card catalogs, microfilm readers, and bookmobiles. Like many teen novels from this period, library career romances tend to have nearly identical bildungsroman plots (girl wants city job, gets stuck with country job, grows to appreciate small-town American values), give or take the occasional mystery storyline (girl hones information-seeking skills on the reference desk, tracks down kidnap victim, donates reward money to the city for library improvements)". Da hab ich ja noch was vor mir.

    Wednesday, July 02, 2008

    Provenienzforschung an der Meduni-Bibliothek

    Im Standard von heute ist ein großer Artikel über die Provenienzforschung und Restitution an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien erschienen: siehe "Autopsie am Bibliotheksregal" von Karin Krichmayr.

    Tuesday, July 01, 2008

    Neuerwerbung

    Lilian Peake: The library tree. London: Mills & Boons 1980 (=Mills & Boons Classics)

    pictures of pretzels on stamps

    Beim Katalogisieren der Zeitschrift "Die Briefmarke" des Verbands österreichischer Philatelistenvereine (Signatur B 188846) bin ich auf die Website askphil gestoßen und habe dort diesen netten Absatz gefunden: "One person collected pictures of pretzels on stamps in addition to saving stamps of his own country. He was very proud to have every stamp ever issued that showed a pretzel. There were three of them in the entire world. It took him a lot of work to find those three but no one ever doubted that he had a complete collection".