Thursday, February 13, 2014

Kolumne "Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren" wird fortgesetzt :-)

Seit 2012 habe ich eine Kolumne in der Zeitschrift "Büchereiperspektiven", die vom Büchereiverband Österreich herausgegeben wird. "Von Bücherfeen und Bibliotheksvampiren" beschäftigt sich mit der Darstellung von Bibliotheken, Bibliothekarinnen und Bibliothekaren in Belletristik und Film/Fernsehen. Mich freut sehr, dass die Kolumne im heurigen Jahr fortgesetzt wird. Bisher hat sich jede Kolumne mit einem bestimmten literarischen oder filmischen Genre befasst, aber für heuer wollen wir das neu ausrichten. Ideen oder Wünsche?

Ausgabe 4/2013 der Büchereiperspektiven. Die Zeitschrift hat im Jahr 2012 ein ganz neues Layout bekommen, Gelungener Relaunch, finde ich.

Hier die bisher erschienenen Kolumnen zum Nachlesen:

  • Film und Fernsehen: 4/2013 (Science Fiction, S. 45), 3/2013 (Krimiserien, S. 53), 2/2013 (Horror, S. 65), 1/2013 (Komödien, S. 59).
  • Belletristik: 4/2012 (Krimis, S. 59), 3/2012 (Comics, S. 57), 2/2012 (Horror, S. 71), 1/2012 (Liebesromane, S. 53).

P.S. Ich möchte noch lobend erwähnen, dass der BVÖ doch tatsächlich seine Autorinnen und Autoren bezahlt. Das ist für mich - abgesehen von einem Artikel in "Buch & Bibliothek" - ungewohnt. Bei Menschen, die einen fixen Job haben und die Texte in ihrer Dienstzeit schreiben, finde ich das ja auch in Ordnung, aber als Mitglied einer Zeitschriftenredaktion würde ich manchen prekär beschäftigten KollegInnen schon gerne etwas bezahlen können...

Tuesday, February 11, 2014

Buchpräsentation: Die Verben des Altalbanischen

Das Buch "Die Verben des Altalbanischen" wird am 6. März 2014 um 19 Uhr in der Fachbereichsbibliothek Bildungswissenschaft, Sprachwissenschaft und Vergleichende Literaturwissenschaft präsentiert. Die Autoren Stefan Schumacher und Joachim Matzinger legen mit dem Band ein Grundlagenwerk vor, das eine seit Jahrzehnten bestehende Forschungslücke füllt.
Das Albanische ist sowohl für die Historische als auch für die Allgemeine Sprachwissenschaft ein sehr interessantes Studienobjekt. Umso bedauerlicher ist es, dass diese Sprache meist wenig beachtet wird und dass ihre ältesten Quellen, umfangreiche Werke aus der Zeit vom 16.–18. Jh., von der Forschung meist ignoriert werden. Das Buch soll dazu beitragen, diesen Missstand zu beheben. Die beiden Autoren haben in einem mehrjährigen FWF-Projekt sämtliche Verbalformen aus den Quellen des Altalbanischen exzerpiert, analysiert und in Wörterbuchform geordnet. Neben dem Wörterbuch enthält das Werk noch umfangreiche Kapitel zum Verbalsystem des Altalbanischen und zu dessen Vorgeschichte und zur Etymologie ausgewählter Verben.
Nicht zuletzt wird mit diesem Buch auch eine alte Wiener Forschungstradition wieder aufgenommen: An der Universität Wien wirkte ab 1912 als Bibliothekar und Albanologe der Gelehrte Norbert Jokl, der 1938 als Jude seines Dienstes enthoben wurde und 1942 bei der Deportation in das Vernichtungslager Maly Trostinec unter ungeklärten Umständen ums Leben kam.

Quelle: Einladung.

Schumacher, Stefan / Matzinger, Joachim: Die Verben des Altalbanischen. Belegwörterbuch, Vorgeschichte und Etymologie. Harrassowitz 2014 (Albanische Forschungen 33), ISBN 978-3-447-06448-4. - Photo: Verlag

Monday, February 10, 2014

Wertvolle Archivbestände in Bosnien zerstört bzw. beschädigt

Aus der Mailingliste des International Council on Archives:

"During the demonstrations that took place in Sarajevo on February 6th 2014, the building of the Presidency of Bosnia and Herzegovina was damaged. Great damage was especially suffered by the Archive of Bosnia and Herzegovina which is located there since its inception in 1947. Windows were broken and destroyed as well as the inventory that is used for daily operations. The real tragedy was caused when the fire spread to room of the Depot 1 which holds the oldest and most important archival material - from the Ottoman period to the end of World War II.
Funds that were spared by the flames were doused with water, so the true extent of this tragedy will be known in the following days.
Part of the archival material that is located in the basement of the Presidency of BiH was also destroyed during the attempts of firefighters of Sarajevo to extinguish the flames, other Depots of Archive of B&H are held in the basement. While putting the fire out a large amount of water penetrated into the basement.
After a precise estimation of the damage, activities will follow to renew materials as much as possible , conserve and physical protect. We in Bosnia and Herzegovina, from all the archives, are organizing to help.
We hope that the International Council on Archives express understanding and solidarity with the archivists of Bosnia and Herzegovina who care about cultural and historical treasures of B&H that is an important part of the overall World Heritage Site".

Mehr dazu:

Wednesday, February 05, 2014

Pilotprojekt zur Finanzierung von Open Access in Österreich

Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) berichtet heute in seinem Newsletter:

"In enger Zusammenarbeit zwischen der Kooperation E-Medien (KEMÖ), der Österreichischen Zentralbibliothek für Physik und dem FWF ist es gelungen, mit dem renommierten Wissenschaftsverlag Institute of Physics (IOP) eine Vereinbarung über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) zu schließen.
Das Abkommen ist weltweit eines der ersten seiner Art und hat folgende Eckpunkte:

  • Fachartikel, die aus FWF-Projekten hervorgehen und in Subskriptionszeitschriften von IOP erscheinen, können auf Wunsch der AutorInnen Open Access gestellt werden. Die Kosten für Open Access übernimmt der FWF.
  • Die Kosten für Open Access, die dem FWF entstehen, werden den österreichischen Forschungsstätten von den Subskriptionspreisen für Fachzeitschriften von IOP abgezogen.

Das Wegweisende der Vereinbarung ist, dass Resultate österreichischer Forschung frei zugänglich werden, ohne dass dadurch für das österreichische Wissenschaftssystem Mehrkosten entstehen. Setzen sich solche oder ähnliche Modelle durch, bietet es den Verlagen, den Forschungsinstitutionen und den Fördergebern die Möglichkeit, das jetzt noch vorherrschende Subskriptionsmodell schrittweise auf Open Access umzustellen".

Mehr dazu in einer Information des FWF und in der gemeinsamen Presseaussendung "New open access funding pilot for Austria". - Informationen zur Open Access-Policy bei FWF-Projekten.

Sunday, February 02, 2014

Saturday, February 01, 2014

Was in der Bibliothek fehlt: mehrsprachige Garderobekastln

Ich blättere gerade zu meinem Vergnügen durch die Seite http://notalwaysright.com/, "a website that tells the other side of the story by collecting memorable and often hilarious tales from employees that prove, 'The customer is not always right'". Auch in Bibliotheken erleben wir ja immer wieder Szenen, wo uns das Verhalten von BenutzerInnen sprachlos zurücklässt - und sei es nur, weil man das, was man gerne sagen würde, nicht sagen darf ;-) (*) Zum Beispiel in diesem Fall, den die Büchereien Wien auf ihrer Facebook-Seite beschreiben:

"Wir möchten nur zu bedenken geben, dass die Lesung für Kinder ab ca. 8 Jahren ist, Ihr Sohn ist ja erst 3 Jahre alt."
"WOLLEN SIE SAGEN, ER IST EIN IDIOT!?"

Ihr Sohn doch nicht.

Valley Library: Lockers and Stacks, Flickr, 3. Mai 2007, CC-BY-NC-SA

Mich erinnert das an ein unvergessliches Erlebnis... Ein langjähriger, regelmäßiger Benutzer beschwert sich, dass sein Garderobekastl nicht funktioniert. Gut, das kommt wirklich öfters vor - ich bin schon Expertin im Herauskriegen steckengebliebener Münzen. Ich hantiere also mit meiner Schere eine Zeitlang höchstprofessionell herum, und was fällt heraus? Zwei Ein-Euro-Münzen - statt dem erforderlichen Zwei-Euro-Stück. Ich kläre höflich den Irrtum auf. Der Benutzer beschwert sich lautstark, dass er das ja nicht wissen kann (eh nicht, er hat es ja nur seit mehreren Jahren mindestens einmal in der Woche gemacht, das kann man dann schon mal vergessen). Ich weise höflich darauf hin, dass das auf dem Schloss steht, dass zwei Euro eingeworfen werden müssen. Benutzer beschwert sich weiterhin, dass er nicht wissen konnte, WIE die zwei Euro einzuwerfen sind (gut, er hat halt noch nie ein Einkaufswagerl oder einen Spind im Schwimmbad verwendet). Ich sage versöhnlich, dass es vielleicht wirklich nützlich wäre, ein Bild von einer Zwei-Euro-Münze dazuzugeben, damit es eindeutiger ist. Benutzer: "Es ist ja nicht wegen mir. Aber Sie haben ja auch viele Benutzer, die nicht Deutsch können. Woher sollen die denn wissen, was sie einwerfen sollen? Das müsste mehrsprachig angeschrieben werden!!".

Seitdem grüble ich, wie in aller Welt wir "2€" mehrsprachig hinschreiben könnten.


(*) Manchmal liegt es ja wirklich daran, dass nicht alles in Bibliotheken selbsterklärend ist - zum Beispiel wird die in einem Raum voller Bücherregale eher dämlich wirkende Frage "haben Sie hier Bücher?" manchmal vielleicht auf "library anxiety" oder auf zu wenig Routine zurückzuführen sein. Und ich akzeptiere natürlich auch, dass man einen schlechten Tag haben kann... Siehe dazu auch "Ich als DAU" hierblogs.

Friday, January 31, 2014

Bibliothekarin von heute trägt Duttoo, sagt @buechereiwien

Generisches Maskulinum aus Liebe zu den Frauen ;-)

Aus einem soeben vom Verfasser persönlich abgegebenen Kochbuch zur italienischen Küche: "Geschlechtergerechte Sprache. Um Wiederholungen zu vermeiden, wurde im 'generischen Maskulinum' geschrieben. Ich liebe Frauen und wünsche sie mir zahlreich als Leserinnen dieses Kochbuchs".

Weitere Beispiele hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier in diesem Blog.

Wednesday, January 29, 2014

Haltet mich - der neue Harrassowitz-Katalog ist da

Ich sammle ja vielerlei, aber unter anderem auch Wörterbücher (Grammatiken und Sprachführer sind auch ok), besonders von Sprachen, die linguistisch oder zeitlich weit weg von der meinigen sind, bzw. von Ländern, die weit weg vom meinigen sind. Mein Highlight ist wohl das "Rückläufige Wörterbuch der vogulischen Schriftsprache", das ich mir nach über zwei Jahren des Anschmachtens im VLB dann doch irgendwann geleistet habe (siehe dazu hierblogs 1 und 2). Ich wusste bis dahin nicht ja nicht einmal, dass es so etwas wie Vogulisch gibt (und Ihr auch nicht, gebt es zu!). "Klingonisch für Fortgeschrittene", "Patois für Jamaika", "Navajo-English Dictionary" und das "Gotische Elementarbuch" sind richtig mainstreamig dagegen ;-) Gut, das "synonymische Wörterbuch des Sanskrit aus der Mitte des 17. Jahrhunderts" kann auch was. Aber ich schweife ab - zurück zum Titel dieses Posts: Heute kam der neue Harrassowitz-Katalog, und ich bin fast froh, dass ich mein Buchkaufbudget in letzter Zeit eh überschritten habe, denn dieses "muss. haben. sofort"-Gefühl macht sich schon bemerkbar:

Liz West: "shelf in my reference library", 9. April 2005, CC-BY, Flickr

Beim Stöbern auf der Website hab ich noch ein paar interessante Dinge in der Backlist gefunden *seufz*

Sunday, January 26, 2014

CfP: Where are all the Librarians of Color?

Rebecca Hankins and Miguel Juárez suchen Beiträge für ein Buch mit dem Arbeitstitel "Where are all the Librarians of Color? The Experiences of People of Color in Academia" herausgeben, das bei Litwin Books in der Reihe "Series on Critical Multiculturalism in Information Studies" erscheinen wird.

Deadline for submission of abstracts: January 31, 2014. Format: Contributions should be approximately 3,000 to 7,000 words, prepared in Word, and should follow the Chicago Manual of Style, notes and bibliography documentation system.
Litwin Books (Imprint: Library Juice Press) invites original papers for a new volume in its series: Critical Multiculturalism in Information Studies. This edited volume seeks to address the shared experiences of academic librarians of color, i.e. Hispanic Americans, African Americans, Native Americans and Asian Americans. These experiences are very similar and offer a narrative that explains the lack of librarians of color in academia especially those librarians that have experienced the daunting academic tenure process. We seek contributors involved in the recruitment of librarians of color in the United States and Canada. We especially seek those who are interested in sharing and speaking candidly about their experience of recruitment, tenure, and retention.
This monograph will offer a comprehensive look at the experiences of people of color after the recruitment is over, the diversity box is checked, and the statistics are reported. What are the retention, job satisfaction, and tenure experiences of librarians of color? The authors will look at the history of librarians of color in academia, review of the literature, obstacles, roles, leadership, and the tenure process for those that endure. What are the recruitment and retention methods employed to create a diverse workforce, successes and failures? Finally what are some mentoring strategies that work to make the library environment less exploitative and toxic for librarians of color?

Topic to consider from a theoretical and/or practical perspective:

  • Glass ceiling for academic librarians of color
  • Stereotypes of academic librarians of color
  • Lack of managerial opportunities for librarians of color
  • Expectations for librarians of color from our communities
  • Expectations from libraries for academic librarians of color
  • How librarians of color have collaborated with other units and or teaching faculty
  • What does tenure mean for librarians of color?
  • What tenure doesn’t mean for librarians of color?
  • What can librarians of color do to strengthen the pipeline?
  • The importance of mentoring or being a mentee for academic librarians of color
  • Issues in retention and promotion for academic librarians of color
  • Being the only one or the remaining professional of color hired in a department, or being the vocal one, while other librarians of color are quiet.
  • Discrimination and litigation issues
  • Timeline
Please send 500-word abstracts and a brief CV with relevant publications by January 31, 2014. Notification of acceptance will be sent by February 28, 2014. Accepted authors should submit articles for review by June 15, 2014. Deadline for submission of final articles with revisions is July 31, 2014. For more information or questions, please contact Rebecca Hankins or Miguel Juárez.

Hinweis aus: stanley-k bzw. AFAS-ACRL.

Friday, January 17, 2014

Magda Strebl, erste Frau an der Spitze der ONB, feiert 85. Geburtstag

Magda Strebl war die Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek und die erste Präsidentin der VÖB. Am Sonntag, dem 19. Jänner, feiert sie ihren 85. Geburtstag. Im Glückwunschschreiben von Bundespräsident Heinz Fischer heißt es: "Während Ihres jahrzehntelangen Wirkens in der Nationalbibliothek haben Sie wertvolle Leistungen vollbracht. Unter Ihrer Leitung wurden wichtige Initiativen gesetzt, die immer mit Ihrem Namen verbunden bleiben werden - wie zum Beispiel die Dokumentationsstelle für frauenspezifische Literatur" (Quelle APA OTS).

Einen Blick auf Strebls interessantes Leben wirft biografiA: "1951 promovierte sie an der Universität Wien zum Dr.jur. et rer.pol.; gleichzeitig arbeitete sie in der Schneiderwerkstatt ihrer Eltern und legte 1952 die Meisterprüfung für Damenkleidermacher ab. Danach absolvierte sie das Gerichtsjahr (wobei man sie wissen ließ, daß sie als Frau keinerlei Anstellungschancen habe) und war von 1953 bis 1956 auf einem Maturantenposten im Zentralbesoldungsamt tätig, wo sie die Dienstprüfung aus Staatsverrechnung ablegte. Auch hier wurde ihr mitgeteilt, daß sie als Frau keine Aussicht auf einen Akademikerposten habe; dieser bot sich jedoch 1957 an der Österreichischen Nationalbibliothek. 1959 legte sie dort die Dienstprüfung für den höheren Bibliotheksdienst ab. (...) Am 1.12. 1983 wurde sie nach einer öffentlichen Ausschreibung durch den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung [damals Heinz Fischer, Anm.] zum Generaldirektor (sic!) der Österreichischen Nationalbibliothek bestellt. In der viele Jahrhunderte umfassenden Geschichte dieser Institution war sie die erste Frau an ihrer Spitze".

Pointe am Rande: In der Presseaussendung zur bundespräsidentischen Gratulation zum 80. Geburtstag dankt Fischer Strebl "für ihr bedeutendes Wirken an der Spitze der Vereinigung österreichischer Bibliothekare". Genau in Strebls Amtszeit wurde die VÖB in "Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare" umbenannt...

Bibliothek: "unrock'n'rolligster Ort der Welt"

Sebastian Hofer interviewt im profil den deutschen Musiker Andreas Dorau unter anderem zu seinem neuen Album "Aus der Bibliotheque", das heute erscheint. Der Song "Hühnerposten" (Hörbeispiel auf profil.at) widmet sich sogar den Hamburger Bücherhallen, deren Zentralbibliothek die Adresse "Hühnerposten 1" hat. Zitat:

"profil: Wer besucht – außer Ihnen – noch öffentliche Bibliotheken?
Andreas Dorau: Das Publikum der Filiale, die ich frequentiere, ist relativ gemischt. Das sind zwar eher keine schönen Menschen, aber nachdem es sich um die Zentralbibliothek handelt, inklusive großer Film- und Musikabteilung, ist das vielleicht ein bisschen breiter gestreut als anderswo.

profil: Also kein Schrullenclub?
Dorau: Leider haben Bibliotheken einen Ruf, der ihnen nicht gerecht wird. Wer da hingeht, hat ein Imageproblem – weil Menschen glauben, dass Geliehenes nicht werthaltig sei und weil ungeklärte Besitzverhältnisse sich seltsam anfühlen. Aber natürlich gibt es in jeder Bücherhalle sehr wohl auch die klassischen Rentner, die da für ihre Beschwerdebriefe recherchieren. Die Bücherhalle gehört sicher zu den unrock'n'rolligsten Orten der Welt".
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Weitere Berichte im Spex (Hinweis von der @StabiHH), SAT1, Spiegel, MusikExpress, Jungle World.

P.S. Wer mit dem Namen "Andreas Dorau" nichts anfangen kann: Ich sag nur "Fred vom Jupiter..."

Thursday, January 16, 2014

BVÖ sucht ReferentIn für Aus- und Weiterbildung

Der Büchereiverband Österreichs organisiert im Auftrag des BMUKK Aus- und Weiterbildungsangebote für BibliothekarInnen Öffentlicher Bibliotheken. Wir suchen eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter für das Referat Aus- und Weiterbildung sowie die Mitarbeit in unseren Literatur- und Leseförderungsprojekten.
Anstellungsausmaß: 38,5 Wochenstunden
Aufgabenbereich:
  • Administration, Konzeption und Organisation von Lehrgängen und Kursen
  • Mitgestaltung, Planung und Abwicklung von Konferenzen und Weiterbildungsangeboten
  • Curriculumentwicklung
  • Vortrags- und Moderationstätigkeit
Anforderungsprofil:
  • Abgeschlossenes geisteswissenschaftliches Studium oder bibliothekarische Ausbildung
  • Einschlägige Berufserfahrung im Bereich Bibliothekswesen und/oder Erwachsenenbildung und/oder Erfahrungen im Buchhandel oder Verlagswesen erwünscht
  • Engagiertes und eigenverantwortliches Arbeiten, Kommunikations- und Belastungsfähigkeit
  • Erfahrung sowie gute Vernetzung in der Literaturszene erwünscht
  • TrainerInnenausbildung von Vorteil
  • Bereitschaft zu Dienstreisen und Tätigkeiten außerhalb Wiens
Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einem engagierten Team.
Das Gehalt richtet sich nach dem Kollektivvertrag Buchhandel, Beschäftigungsgruppe IV/9 Bj., mind. 2.294,– EUR, abhängig von Vordienstzeiten, Ausbildung und einschlägiger Erfahrung.
Bewerbungen richten Sie bitte per E-Mail bis zum 31. Januar 2014 an bvoe@bvoe.at.

Thursday, January 09, 2014

Workshop Barrierefreiheit in NÖ Büchereien

Am 20. Jänner findet in St. Pöten ein Workshop für haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Niederösterreichischen Büchereien zum Thema "Lesen (für) alle? Barrierefreiheit in Niederösterreichs Büchereien" statt: "Was bedeutet Barrierefreiheit für die Bücherei, in der ich arbeite? Wer sind unsere LeserInnen? Wen wollen wir als neue KundInnen dazugewinnen? Wie geht das? Was bedeutet es für mich persönlich? Was erschwert, was erleichtert meine täglichen Wege? An diesem Tag setzen wir uns – in einer positiven Seminaratmosphäre - mit Barrieren in unserem Alltag auseinander und entwickeln gemeinsam neue Handlungsmöglichkeiten - dass Lesen für alle möglich wird!". Programmdetails.

Zeit und Ort: Montag, 20. Jänner 2014, 9.30 bis 17 Uhr, im Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten.
Referentin: Mag.a Nadja Schefzig, www.kompetenzkreis.at.
Organisation: Mag.a Carina Diesenreiter, Österreichisches Institut für Erwachsenenbildung.
Kooperationspartner: Landesverband NÖ Bibliotheken – Bibliotheksmanagement NÖ.
Anmeldung bis 13. Jänner bei Claudia Silberbauer unter claudia.silberbauer@chello.at oder 01/9455134.
Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung und durch die Weiterbildungsakademie Österreich akkreditiert. Die Teilnahme ist kostenlos.

Newton Free Library: "Press to open", 19. Jänner 2004, Flickr, CC-BY-NC-ND

Siehe dazu u.a. Handbuch Barrierefreie Erwachsenenbildung in Niederösterreich von Carina Diesenreiter.

Monday, January 06, 2014

BMF bemüht um "inhaltliche Verständlichkeit" ;-)

"In der gesamten Broschüre werden, soweit dies möglich ist, ohne die inhaltliche Verständlichkeit zu beeinträchtigen, auch die weiblichen Formen genannt. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle nur in der männlichen Form niedergeschriebenen Formulierungen selbstverständlich auch Frauen gegenüber gelten" (Finanzministerium, Steuerbuch 2012).

Weitere Beispiele hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier in diesem Blog.

Sunday, January 05, 2014

Seltsame Fragen in der Bibliothek

Jetzt weiß ich endlich, warum die das alle dauernd machen: Jim Burns listet auf der Website des Christian Broadcasting Network 101 Ideen für kreative Dates auf. Punkt 19 ist "Visit the library and ask the librarian a bizarre question".

Hinweis auf den Artikel von AlterNet.

Friday, January 03, 2014

Keine Hochzeit in der Bücherei

Die Mainpost berichtet von einem literaturbegeisterten Paar, das in der örtlichen Bücherei heiraten wollte. Der Gemeinderat, der Trauungen außerhalb des Standesamtes genehmigen muss, lehnte das aber ab. Begründung: "Trauungen sollen in einer würdevollen Form vollzogen werden. Die Bücherei ist nicht so attraktiv". In anderen Orten ist das offensichtlich kein Problem ;-)

Farbphoto eines Brautpaars in einer Bibliothek
brianellpu: Ell_Wedding_Color-422.jpg, 5. August 2011, Flickr, CC-BY

Farbphoto eines Brautpaares im Lesesaal einer Bibliothek
Allegro Photography: boston-public-library-wedding-fall-25, 9. Oktober 2011, Flickr, CC-BY-NC-ND

Wednesday, January 01, 2014

Neujahrstipp

Farbphoto eines zufrieden aussehenden gruenen Frosches
Doug Wheller: "Happy green frog", 19. Juni 2010, Flickr, CC-BY-NC-SA

Friday, December 27, 2013

Lesetagebuch

fertiggelesen

in Arbeit

Sprache, die politisch Verantwortliche freut

wieder ein geniales Beispiel für die Ablehnung geschlechtergerechter Sprache:

Weitere Beispiele hier, hier, hier, hier, hier und hier in diesem Blog.

Über Strudelfaschismus und Strudelreligion ;-)

Ich habe kürzlich eine Anfrage nach dem ältesten Apfelstrudelrezept bekommen, das sich in einer gebundenen Handschrift aus dem Jahr 1696 in der Wienbibliothek befinden soll. Das anonym erschienene Kochbuch trägt den Titel "Ein Vortrefflich und Gerechtes Koch Puech, darinen bey 1350 Rahre und Kostbahre Speisen begreiffen Nemblichen vor aller Hand Pastetten und Dortten gebachenen Sulzen ... [!] Unterschudliche guete Suppen auch von Fischen Und dergleichen andrer Wahrmen Speisen mehr zu Kochen und zue Zurichten" und wird u.a. im englischsprachigen Wikipedia-Eintrag zu Apple strudel zitiert (auch wenn sich kein Apfelstrudel-, sondern ein Millirahmstrudelrezept darin befinden soll, wie mir eine Kollegin verraten hat. Ich warte noch, bis die Handschrift ausgehoben wird, und hab daher selber noch nicht nachschauen können). Ich hab mich jedenfalls gerade bei der Lektüre der Diskussionsseite zu diesem Artikel köstlich amüsiert. Es geht um die Frage, ob Strudelteig mit Olivenöl gemacht werden kann bzw. in Österreich traditionell gemacht wird - meiner Ansicht nach nein, denn Olivenöl findet ja erst geschätzt in den letzten zwei Jahrzehnten weitere Verbreitung in Österreich, und das Rezept ist ja sehr alt. Allerdings hat eine serbische Bekannte meiner Eltern öfters einen unglaublich fetten (nach einer Annäherungsphase trotz des ungewöhnlichen Geschmacks allerdings auch köstlichen) Strudel mit Olivenöl gemacht, also ist vielleicht wie so oft die Frage, wie weit man den Begriff "Österreich" fasst ;-)

Hier einige Highlights aus der Diskussion:

"All I wanted to do was to state clearly that olive oil, light flavoured olive oil, is valid in this recipe. I've been making apfelstrudel since 1960, taught by my father who hailed from Wien, and we have never once used butter within the pastry mix, always a tablespoon of light olive oil per strudel".

"There are no absolutes in strudel making!"

"I understand that you and your father are baking your Apfelstrudel with olive oil, but the German and Austrian Apfelstrudel is not baked with olive oil. (...) The real Apfelstrudel is a culinary masterpiece and it is not made like the imitations around the world, with thick or broken dough layers or phyllo dough or olive oil. It is not a difference of opinions, it is a culinary tradition we are talking about".

"Culinary tradition is not absolute, despite your confidence in it. I've never heard of strudel fascism before".

"What you do with your own Apfelstrudel is not what the Austrian Apfelstrudel is. Austrian Apfelstrudel is an art and is an almost holy dish in Austria, and you can not just go on preparing it in any way like you want or do whatewer you wish. You may add a separate section In other countries and describe other countries picking up on this dish, their preparation picking up on the dish in US or Australia, but that is a copy of the dish and is not the original version. Please do that and you may write about olive oil and other blasfemous ingredients if you wish.".

Photo noch ungebackener Apfelstrudel
tschoerda: "Apfelstrudel", 12. April 2007, Flickr, CC-BY-NC-SA

Thursday, December 26, 2013

CfP Role of Information Literacy in Agricultural Productivity

Call for Papers der Agricultural Libraries Special Interest Group: "Role of Information Literacy in Agricultural Productivity and Food security; An International Perspective". Papers are invited to be presented at the 80th IFLA General Conference and Assembly, Lyon, France in August 2014.

Focus:
Information is a productive resource like land, labor, and capital. Agriculture includes a variety of operations, variety of resources. It is concerned with diverse user community that involves decision-makers, policy makers, planners, researchers, teachers, students, program managers, field workers, farmers, ranchers, business community, and others. All of them need different kind of information for a variety of purposes. The agricultural information transfer system consists of four independent, interrelated components; generation, organization, dissemination and utilization of information. Imparting information literacy to various groups involved in each of these components is crucial for productive and sustainable development of agriculture.

Proposals must focus on one or more of the following topics:
1. Distinctive features of agricultural research and information literacy in the country / region
2. Agricultural information awareness programs for teaching in the country / region
3. Distinctive features of extension personnel and the scope of agricultural information literacy programs in the country/region
4. Agricultural information literacy component in secondary education programs in the region / country
5.Role of libraries / information professionals in providing agricultural information literacy in the country/region

Submission Guidelines:
Proposal abstract (max 1000 words) must be submitted by February 20, 2014 on any of the topics listed above, with the topic to be discussed clearly identified from the list above. Submission is to include presenter's name, position, institution, and email address.

Submissions:
All proposals must be sent by February 20, 2014 to the Convener Dr. Ajay P Singh at apsingh_73@yahoo.co.in with a copy to Dr. Deva E. Reddy at devaereddy@tamu.edu

Special Collections librarian Sara B. Lee selects fruit and vegetable images from the Rare Book Collection at the USDA National Agricultural Library
Peggy Greb / U.S. Department of Agriculture: U.S. Department of Agriculture (USDA) Agricultural Research Service (ARS) Special Collections librarian Sara B. Lee selects fruit and vegetable images from the Rare Book Collection at the USDA National Agricultural Library (NAL) in Beltsville, MD. Flickr, 4. Oktober 2003, CC-BY

Thursday, December 19, 2013

Politik: besser Wirt als Hochschullehrer ;-)

"Nur in Ausnahmezeiten wird das Volk seine Gunst einem Fachmann auf strategischem oder wirtschaftlichem Gebiet schenken. Man vergleiche nur einmal die Aussichten, die ein Hochschulprofessor und ein Gastwirt im Wahlkampfe haben. Der Professor wird bestenfalls auf die Stimmen derjenigen seiner Hörer zählen können, die er bei der Prüfung nicht hat durchfallen lassen. Der biedere Gastwirt und Stechviehhändler kann sicher sein, zumindest die Stimmen seiner vielen Gäste und Kunden zu bekommen, denen er kleine Gefälligkeiten erwiesen hat".

Zitat aus: Ulrich Schenker: Praktische Soziologie am Beispiel der österreichischen Forstwirtschaft dargestellt. Wien: Georg Fromme & Co. 1947

Tuesday, December 17, 2013

ohne(h) -in schon schwierig genug?

"Im Text wurde die moderne Schreibweise 'man/frau' bzw. der konsequente Hinweis auf weibliche und männliche Wortendungen bewußt unterlassen. Juristische Texte sind an und für sich schwer verständlich. Wir glauben, daß das jeweilige Hinzufügen weiterer Endungen manche Passagen des Buches schwerer lesbar gemacht hätte".

Zitat aus: Bürgerrechte für Mitspieler. Rechtliche Tips für initiative Bürger, Falter-Verlag 1995

Weitere Beispiele hier, hier, hier und hier in diesem Blog.

Friday, December 13, 2013

Lesetagebuch

Ich hab gesehen, dass ich seit August mein Lesetagebuch vernachlässigt habe. Deswegen trag ich jetzt so viel nach, das war nicht die Lektüre der letzten Woche, nur fast ;-)

fertiggelesen

fertiggelesen am Kindle

  • Nicole L. Pierce / Honey Jans: Dr. Feelgood and the wayward librarian
  • Meg Perry: Hoarded to Death (A Jamie Brodie Mystery) - empfohlen! wie beim nächsten Buch in der Liste geht es um Messies, und meiner Meinung nach recht verständnisvoll und ohne Sensationslust.
  • Josephine Myles: Junk. Samhain Publishing 2013 - empfohlen! Liebesgeschichte zwischen einem Messie-Bibliothekar und einem psychologischen Berater, der mit seiner Schwester eine Räumungsfirma führt
  • Heinrich Heine: Die Harzreise
  • JJ Argus: The librarian and the cowboys
  • JJ Argus: The student librarian
  • Nadia Nightside: Hypno-App. The librarian
  • Jen Campbell: More Weird things customers say in bookshops. Constable & Robinson 2013
  • David Marsh: The librarian's legs
  • Gerhard Berger: Gedanken im Herbst. Ein Harzer Forstmann und Jäger erinnert sich
  • Marco Guarda: The librarian
  • Caroline Taggart: Her Ladyship's Guide to the Queen's English
  • Caroline Taggart: A classical education: The stuff you wish you'd been taught at school (actually I was, but it's great to brush it up)
  • Caroline Taggart: Back to Basics: The Education You Wish You'd Had. Michael O' Mara Books 2012 - gelungene Einführung in "eh alles"

in Arbeit

Thursday, December 12, 2013

Wenn's nur immer so leicht wäre

Heute bei Buffy gehört: "Wenn Du's online nicht hinkriegst, dann setz Magie ein" ;-)

Suchmaschine MillionShort: neue Sichtweise durch Streichen der ersten Million Treffer

MillionShort ist eine Web-Suchmaschine im Experimentierstadium, bei der man auf Knopfdruck die ersten hundert, tausend, zehntausend, hunderttausend oder eine Million Treffer streichen kann: "Million Short makes it easy to discover sites that just don't make it to the top of the search engine results for whatever reason (poor SEO, new site, small marketing budget, competitive keyword(s) etc.). Most people don't look beyond page 1 when doing a search and now they don't have to". Ich habe das einmal mit "librarians profession" ausprobiert und bin durch die Streichung der ersten hunderttausend Treffer auf etliche interessante Blogeinträge gestoßen.

Für das schnelle Nachschauen ist wohl meistens die erste Seite ausreichend, aber wenn man sich mit einem Thema sehr intensiv beschäftigen will, ist MillionShort einen Versuch wert.

Hinweis aus basicthinking.de vom 11. Dezember.

Wednesday, December 11, 2013

Ausschreibung: Landesgeschäftsführung der Grünen Burgenland

Die Grünen Burgenland besetzen die Position der Landesgeschäftsführung neu. Es handelt sich um eine vom Landesausschuss der Grünen Burgenland gewählte Funktion, die Wahl findet am 28. Jänner 2014 statt. Die Funktionsperiode beträgt 2,5 Jahre und beginnt am 1. März 2014. Die Bezahlung erfolgt in Form einer Funktionsgebühr von € 55.000 pro Jahr; die Beschäftigung über ein Anstellungsverhältnis ist möglich. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben bis 7. Jänner 2014 per Mail an regina.petrik@gruene.at.

Aufgaben

  • Management der Grünen Burgenland
  • Personalführung im Landesbüro und Wahrung der DienstgeberInnenfunktion
  • Organisation der Gremienarbeit
  • Kommunikations- und Kooperationsarbeit mit den Ortsgruppen und den Teilorganisationen
  • Kampagnen-, Veranstaltungs- und Wahlkampfmanagement
  • Vertretung der Grünen Burgenland in geschäftlichen Belangen
  • Konzeption der Medienarbeit gemeinsam mit dem Medienreferenten
Voraussetzungen
  • Ausbildung und/oder Erfahrung im mittleren Management im Non-Profit-Bereich
  • Erfahrung im Projekt- und Eventmanagement
  • Erfahrung in der Teamarbeit
  • Erfahrung in der Motivierung und Leitung von MitarbeiterInnen
  • Flexibilität und Belastbarkeit
  • Prinzipielle Übereinstimmung mit den grünen Grundwerten
Nähere Details zu den Aufgaben sind im Statut der Grünen Burgenland beschrieben (§12).

Tuesday, December 10, 2013

Vom Terror der Formalerschließung

"Als Adept der pragmatisch-liberalen Grazer Universitätsbibliothek und beeinflusst vom angelsächsischen Pragmatismus vertrat ich wortreich den Vorwurf vom 'Terror der Formalerschließung' - einem selbsterfundenen Terminus, der mir sogar heute noch irgendwie gefällt".

Otto Oberhauser: "Am Ufer des Bodensees". In: Elisabeth Schmid, Verena Schaffner, Christian Beiler (Hrsg.): Lichtblicke. Festgabe in Würdigung von Elisabeth Sestits. Wien 2010


John Overholt / Catablogger: "No description can be too particular", Flickr, 14. März 2012, CC-BY-SA

Diese Festschrift für Elisabeth Sestits, frühere Leiterin der Abteilung Formalerschließung und Retrokonversion an der UB Wien, ist übrigens auch unterhaltsam zu lesen, wenn man keinen persönlichen Bezug zur gefeierten Person hat. Zum Beispiel definieren darin Peter Klien und Josef Labner die "Ausgabebezeichnung" wie folgt: "Angabe über den Grad der Verausgabung des jeweiligen Formalerschließers. Dabei wird unterschieden zwischen: wenig verausgabt; mittelmäßig verausgabt; sehr verausgabt. Bei der Beschreibung sind diese Angaben verpflichtend normiert abzukürzen (also 'verausg.' statt 'verausgabt')". ;-)

Monday, December 09, 2013

Stellenausschreibung Bildung & Administration Grüne Akademie Steiermark

Die Grüne Akademie – Grüne Bildungswerkstatt Steiermark (GBW), gemeinnütziger Verein für politische Bildung mit Sitz in Graz, sucht eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter zur Unterstützung des Vorstandes bei der Durchführung von Bildungsaktivitäten und der Administration der Grünen Akademie.

Aufgaben:

  • Mitarbeit bei Entwicklung und Durchführung von Bildungsprojekten
  • Veranstaltungsassistenz
  • Betreuung von Online-Medien und Datenbanken
  • Verantwortung für die Öffentlichkeitsarbeit der Grünen Akademie
  • Verfassung von Protokollen und Berichten

Anforderungen:

  • abgeschlossene Ausbildung erwünscht
  • Kontaktfreude und Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Übereinstimmung mit progressiven und grünen Werten
  • Kompetenz im Umgang mit EDV-AnwenderInnenprogrammen (MS-Office, Open-Office, etc.)
  • Kompetenz in Redaktion und Bedienung von Online-Medien (Homepage, Blogs, Facebook, Newsletter)
  • Bereitschaft teilweise abends und am Wochenende zu arbeiten
  • Bereitschaft zu Dienstreisen
  • Erfahrung mit Erwachsenenbildung und/oder NGOs bzw. politischen oder zivilgesellschaftlichen Initiativen

Erwünschter Arbeitsbeginn: 3. Februar 2014. Umfang der Anstellung: 18 Wochenstunden, Entlohnung nach Betriebsvereinbarung GBW, Gruppe III, brutto € 1.351 / Monat.
Wenn du Interesse hast, schick deine Bewerbung mit Motivationsschreiben & CV bis 23. 12. 2013 an Eva Feenstra, Obfrau der Grünen Akademie: eva.feenstra@gruene-akademie.at.

Friday, December 06, 2013

BibliothekarInnen seien "geistig gut fundiert"!

Klaus Graf hat in Netbib ein schönes Zitat wiedergegeben, das er über die niederländische Suchmaschine Delpher ("het centrale toegangspunt tot Nederlandse historische teksten uit de digitale collecties") entdeckt hat: "Die öffentliche Bücherei ist der Ort im Leben der Nation, wo Schrifttum und Gesellschaft zusammentreffen".

Quelle: Walter Hofmann: "Die Gestalt der öffentlichen Bücherei". In: Bibliotheekleven 5 (1920) 2, S. 2 - 25 (obiges Zitat auf S. 6).

Hofmann schreibt in seinem Tagungsbeitrag auch einiges über Personal und die nötige (Aus-)Bildung: "Vor aller Organisation steht auch hier freilich wieder eins: das ist der lebendige, bücherkundige, menschenkundige und auch menschenliebende, von der Freude am Menschen erfüllte Mensch! Die schönste Organisation, die besten Apparate und die raffiniertesten technischen und geistigen Hilfsmittel sind wertlos, ja unter Umständen sogar schädlich und gefährlich, wenn sie in die Hand von geistig und seelisch unreifen, voreingenommenen, ohne Feinheit des Auges und des Ohres arbeitenden Menschen gelegt werden" (S. 19; kursiv im Original). Hofmann fordert, dass die BibliothekarInnen "von der bibliothekarischen Fachsausbildung abgesehen, geistig gut fundiert" (S. 8) und "unabhängig von den geschaftlichen Interessen der Verleger, unabhängig von dem Prosperieren der kritischen Zeitung, unabhängig von literarischen Kliquen und Modeströmungen, unabhängig von der Macht und der Meinung der Fakultat, die die akademische Laufbahn des kritisch tätigen Dozenten erschweren oder erleichtern kann, unabhängig von alledem, sich nur im Dienste eines vitalen Interesses der Gesellschaft fühlend, den Blick aber ständig beobachtend und prüfend auf eine vieltausendköpfige Leserschaft gerichtet" (S. 8-9) seien.

Photo eines Radstaenders vor einer Stadtbibliothek
librarymistress: "Radständer der Stadtbücherei Waidhofen", 8. Oktober 2006, Flickr, CC-BY-SA

Thursday, December 05, 2013

Über die Dauerhaftigkeit der Klammerlmaschine

Leute, die an Hochschulbibliotheken am Infoschalter sitzen, kennen sicher das Gefühl, bei einem Büromittelverleih zu arbeiten. Ich erinnere mich noch gut an die Studentin, die mich um einen Marker bat und, als ich auf einen grünen, einen blauen und einen rosa Marker deutete, fragte, ob ich denn keinen gelben habe. Jason Vance widmet sich in seinem Beitrag "Staplercide! The lives and deaths of academic library staplers" in den College & Research Libraries News dem Hefter (aka Klammerlmaschin) und seinem vorzeitigen Ende.

Hinweis von ArchivesNext auf Facebook.

Loughborough University Library: "Loughborough University Library", Flickr, 4. März 2009, CC-BY ("An array of stationry equipment is also available next to the printers for your convenience, including a guilotine, an electric stapler and a monster hole-punch! Instructions are also available for the easily bewildered")

Wednesday, December 04, 2013

Forum Katholischer Erwachsenenbildung fordert Bibliothekenausbau

In der heute versandten Presseaussendung "Erwachsenenbildung zu PISA: Bisherige Maßnahmen unzureichend" schreibt das Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich unter anderem: "Empfohlen wird auch eine längerfristig angelegte, ausreichende Finanzierung der gemeinnützigen, öffentlich anerkannten Erwachsenenbildungseinrichtungen und auch höherer Bildungsangebote wie der Berufsreifeprüfung. Damit soll sichergestellt werden, dass den Menschen qualitativ hochwertige Weiterbildungschancen auch dann geboten werden können, wenn sie sich mit Teilnahmebeiträgen nicht kostendeckend finanzieren lassen. Dazu gehören auch die Weiterentwicklung der öffentlichen Bibliotheken als wichtige Orte der Leseförderung und eine verstärkte Koordination zwischen Weiterbildungseinrichtungen und öffentlichen Bibliotheken".

Das Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich ist ein Netzwerk für siebzig Erwachsenenbildungsorganisationen in kirchlicher Trägerschaft: "Wir glauben, dass Weiterbildung keine Frage der Kaufkraft sein darf. Wir optimieren nicht Gewinn, sondern erweitern soziale und menschliche Kompetenz".

Tuesday, December 03, 2013

Mein besinnlicher Adventkalender

Ich hab mir heuer einen besonders besinnlichen, festlichen Adventkalender ausgesucht, der an den ursprünglichen Sinn des Weihnachtsfestes erinnert.

Farbphoto eines Star Wars-AdventkalendersStar Wars (c) Lucasfilm Ltd.

Photo (cc-by-sa) Monika Bargmann.

Friday, November 29, 2013

Bücherei: Bücher, Zeitschriften, Videos - und Saatgut

In der Pima County Public Library kann man sich seit Jänner 2012 auch Saatgut ausleihen - am Saisonende bringt man dann einfach neue Samen zurück. Wieso eigentlich? "Our Seed Library is about encouraging our community to dig in and garden; reconnecting our community to the traditions of growing tasty, healthy food; educating our community about growing, harvesting, and saving seeds; creating a community-sustained seed collection at our library; nurturing a culture of sharing and abundance", heißt es im Folder. Die Samen werden im Online-Katalog erfasst und sehr ausführlich beschlagwortet - der Bockshornklee beispielsweise hat achtzehn Schlagwörter bzw. Schlagwortketten von "Heirloom varieties (Plants)" bis "Public-private sector cooperation - Arizona - Tucson" :-)
Mehr dazu auf www.library.pima.gov/seed-library und facebook.com/PimaSeedLibrary.

Siehe auch

Photo Schild mit Aufschrift Seed Library
edibleoffice: "Hayes Valley Farm Seed Library", Flickr, 2. Juni 2011, CC-NC-SA

Wednesday, November 27, 2013

Versuch des mobilen Bordservice

Mobiles Bordservice @ Österreichische Bundesbahnen. Er: "Darf's was für Sie sein?" - Ich: "Ja, einen Kaffee bitte". - Er: "Ich hab aber nur Löskaffee". - Ich: "Ist recht". - Er: "Aber ich hab keine Milch". - Ich: "Milch brauch ich eh nicht". - Er: "Zucker hab ich auch nicht". - Ich: "Das ist schlecht, aber (kram kram) ich hab zufällig noch ein Mäcki-Zuckersackerl in der Tasche". - Er: "Die haben mir auch nichts zum Umrühren gegeben, ich mach immer so (schwenkt den Becher)". - Ich: "Gibt's dann wenigstens einen Sonderpreis?" - Er schüttelt den Kopf. Fazit: Manchmal soll's eben nicht sein ;-)

Photo Zugfahrt, Kaffeebecher mit Nescafe auf der Ablageflaeche
Vernon Fowler: Horrible train coffee, 26. April 2010, Flickr, CC-BY-NC-SA

Monday, November 25, 2013

Tagung "Arm und ungebildet - ein österreichisches Schicksal?"

Am Donnerstag, dem 5. Dezember, findet die Tagung "'Sag mal... kannst net lesen?' Arm und ungebildet – ein österreichisches Schicksal?" im Haus der Begegnung in Eisenstadt statt. Eine Veranstaltung der Burgenländischen Volkshochschulen in Kooperation mit Industriellenvereinigung Burgenland, Österreichischer Gewerkschaftsbund Burgenland, Österreichischer Buchklub der Jugend.

Armut führt zu vielfältigen Belastungen und Benachteiligungen, etwa im Gesundheits-, Wohn-, Kultur-, Freizeit- oder Bildungsbereich. Doch wer sind die Betroffenen und wie schaut ihr Alltagsleben aus? Wie stark ist der Zusammenhang zwischen individuellen Bildungschancen und Haushaltseinkommen der Herkunftsfamilien. Wird Armut in Österreich vererbt? Bedeutet mehr Armut weniger Bildung und mehr Bildung weniger Armut? Welche Wege aus der Armut gibt es? Der Vormittag widmet sich diesen Fragestellungen.
Am Nachmittag nähern wir uns der Problemstellung Bildungsarmut aus einer anderen Perspektive. Mit der PIAAC-Studie (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) - der sogenannten „PISA-Studie für Erwachsene - liegen erstmals valide Daten über die Lesekompetenz und alltagsmathematische Kompetenz in Österreich vor. Wir präsentieren Ergebnisse dieser Erhebung und diskutieren Konsequenzen.

Programm (pdf):

  • 09:00 - 09:30 Uhr Anmeldung
  • 09:30 - 09:45 Uhr Eröffnung durch Landesrätin Verena Dunst, Land Burgenland
  • 09:45 - 10:45 Uhr Vortrag Mag. (FH) Erich Fenninger, Volkshilfe Österreich: "'Wenn ich einmal groß bin, bleibe ich arm'. Zusammenhänge von Armut und Bildung". Problemaufriss mit Betroffenenbezug
  • 10:45 - 11:15 Uhr Pause
  • 11:15 - 12:15 Uhr Vortrag Dr.in Michaela Moser, Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung, FH St. Pölten: "Bildung – (k)ein Wundermittel gegen Armut?" Wege aus der Armut
  • 12:15 - 13:00 Publikumsgespräch: "Was ist zu tun, um Bildungschancen zu stärken und Armut zu vermeiden?" Konkrete Strategien und wirksame Maßnahmen
  • 13:00 - 14:00 Mittagspause (Buffet)
  • 14:00 - 15:15 Uhr Präsentation Mag. Markus Bönisch, Nationaler PIAAC-Projektleiter / Statistik Austria: "Wie kompetent sind Österreichs Erwachsene? Ergebnisse der PIAAC-Erhebung 2011/12 - Programme for the International Assessment of Adult Competencies".
  • 15:15 - 16:00 Uhr Moderiertes Gespräch mit MinRin Mag.a Regina Barth, Leiterin der Abteilung Erwachsenenbildung im BMUKK, und Mag. Dieter Szorger, Referatsleiter Wissenschaft und Bildung im Amt der Burgenländischen Landesregierung/ Abteilung 7: "Was bedeutet das Ergebnis der PIAAC-Studie für die Weiterbildung in Österreich?" Konsequenzen und Vorgehensweisen für die Zukunft.
  • Tagungsmoderation Walter Reiss, ORF Burgenland

Anmeldung erbeten unter Burgenländische Volkshochschulen, Pfarrgasse 10, 7000 Eisenstadt, Tel: 02682/61363, Fax: 02682/6163-3, eMail: info@vhs-burgenland.at.

Friday, November 22, 2013

Bibliothek 2.0-Stammtisch am 4. Dezember

Zum nächsten Bibliothek 2.0-Stammtisch treffen wir einander am Mittwoch, dem 4. Dezember, ab 19 Uhr beim Weihnachtsmarkt Am Hof. Herzliche Einladung!

Tuesday, November 19, 2013

Gesucht: Leitung der Weiterbildung @ Grüne Bildungswerkstatt

Die Grüne Bildungswerkstatt wird ihre Weiterbildungsaktivitäten intensivieren und sucht dafür ab 1. Jänner 2014 einen Leiter oder eine Leiterin der GBW-Weiterbildungsaktivitäten für 20 Wochenstunden zur Mitarbeit im Bundesbüro der GBW in Wien.

Übersicht über das Stellenprofil:
Die GBW ist die föderal organisierte grüne Bildungseinrichtung, die seit 26 Jahren Weiterbildungsaktivitäten durchführt. Angesichts des steigenden Bedarfs wird der Aktivitätsbereich Weiterbildung im Bundesbüro ausgebaut. Dabei geht es um die Verknüpfung von "Skills" und politischen Inhalten, von Rhetorik- bis zu Grundwerte-Seminaren. Dafür suchen wir jemanden, die/der die Aktivitäten des Bundes. und der zehn Ländervereine koordiniert und weiterentwickelt.

Aufgabenbereiche:

  • Koordination der Weiterbildungsaktivitäten des Bundes. und der zehn Ländervereine
  • Erhebung des Weiterbildungsbedarfs bei grünen und grünnahen Organisationen und der Zivilgesellschaft
  • Erstellung eines österreichweiten Weiterbildungs-Jahresprogramms
  • Durchführung von Weiterbildungsaktivitäten
  • Erarbeitung eines Konzepts für die interne Weiterbildung (GBW-Angestellte und Ehrenamtliche)

Anforderungsprofil:

  • Berufserfahrung in Weiterbildungseinrichtungen, insbesondere Einrichtungen der politischen Bildung und der Erwachsenenbildung
  • Berufserfahrung als TrainerIn
  • Erfahrung in der Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen
  • Fähigkeit, "Skills" und politischen Inhalt verknüpfen zu können
  • Erfahrung im Projektmanagement und in Teamarbeit

Erwünschte Qualifikationen:

  • Organisatorisches Talent
  • Interesse an Politik und Gesellschaftsentwicklung
  • Bereichsübergreifendes Denken
  • Freude an kreativen Lösungen

Wir bieten:

  • Aufbau eines neues Aktivitätsbereichs
  • Mitarbeit in einem motivierten Team
  • Möglichkeit zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung
  • Möglichkeit zur eigenständigen Arbeitsgestaltung
  • Bezahlung nach dem Gehaltsschema der GBW (mind. EUR 1.501 für 20 Wochenstunden)
Wir weisen darauf hin, dass wir bei gleicher Qualifikation Frauen bevorzugt einstellen. Wir freuen uns auf Deine/Ihre Bewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) bis 22. November 2013 per Mail an buero@gbw.at.

Friday, November 15, 2013

Witziger Hashtag: #informatikfilme

mehr auf Twitter!

Urbaner Klimaschutz-Lehrgang

Der Urbane Klimaschutz-Lehrgang, dessen nächster Durchgang im Jänner 2014 startet, befähigt zu wirksamer Klimapolitik in der Stadt: Wie wirkt sich der Klimawandel in Städten aus? Welche Klimaschutzmaßnahmen kann man in Städten umsetzen? Welche ersten Schritte sind umgehend möglich?

Zielgruppe: alle Interessierte, insbesondere Grüne MandatarInnen, FunktionärInnen, AktivistInnen, MitarbeiterInnen und ehrenamtlich Engagierte der Lokalen Agenda 21 sowie Organisationen bzw. Einrichtungen, die auf Bezirksebene und in städtischen Bereichen tätig sind.

Termine: Modul 1 (Tag 1+2): 20. und 21. Jänner 2014, Ort: Innsbruck. - Modul 2 (Tag 2+3): 17. Und 18. März 2014, Ort: Salzburg. - Modul 3 (Tag 3+4): 19. und 20. Mai 2014, Ort: Wien. - Zwischen den Präsenzseminaren gibt es von TutorInnen begleitete Online-Lernphasen.

Lehrgangsziele: Ziel dieses Lehrganges ist die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen in den Bereichen Klimawandel und Klimaschutz mit besonderem Augenmerk auf den urbanen Raum. Dabei steht die Förderung der Motivation und Kreativität der TeilnehmerInnen zur Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutzprojekten, -aktivitäten und -maßnahmen im Vordergrund.

Lehrgangsinhalte: Die Inhalte des Lehrgangs beleuchten verstärkt die städtischen Gegebenheiten und Besonderheiten in den Bereichen Energie, Mobilität und Verkehr, Raumplanung und Bodenschutz, öffentliche Beschaffung, Lebensstil, Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung sowie Partizipation. Renommierte ExpertInnen präsentieren wissenschaftliche Grundlagen im Klima- und Energiebereich, internationale und nationale gesetzliche Rahmenbedingungen sowie praxisnahe (Best Practice) Beispiele und Handlungsmöglichkeiten im urbanen Klimaschutz, wie z.B. Energieeffizienzmaßnahmen oder nachhaltige Mobilitätskonzepte.
Praxisteil: Wesentliches Augenmerk wird im Rahmen des Lehrgangs auf konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Praxisnähe gelegt. Im Zuge des Lehrgangs werden die TeilnehmerInnen eine Projektarbeit mit Bezug zu ihrer Stadt bzw. zu ihrem Bezirk erstellen. Darüber hinaus wird ergänzend eine e-Learning Plattform zu klimaschutzrelevanten Themen mit e-Learning Aufgaben und Angeboten zur Vernetzung bereit gestellt. - Programm als pdf.

Gruppenbild von Menschen mit Zertifikaten
Gruppenbild vom ersten Urbanen Klimaschutz-Lehrgang, April 2013, Klimabündnis Österreich, Flickr, CC-BY-NC-ND

Der Lehrgang wird – unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb – von Klimabündnis Österreich und BEAM21 durchgeführt. Lehrgangsleitung: Natalie Weiß (Klimabündnis Österreich), Markus Hafner-Auinger (Grüne Bildungswerkstatt / BEAM 21).

Kosten: 900,- EUR pro TeilnehmerIn (inkl. Ust., Materialien und Kaffeepausen). Stipendien über die jeweiligen Bezirks- oder Gemeindekoordinationen werden in manchen Bundesländern angeboten - bitte hierfür an die jeweiligen Kontaktpersonen wenden.

Anmeldung: Natalie Weiß, Klimabündnis Österreich, natalie.weiss(at)klimabuendnis.at oder 01/581588123. Anmeldeschluss: 9. Dezember 2013.

Verhaltensregeln für ALA-Konferenzen (via @librarian_kate)

Für die Konferenzen der American Library Association wurde ein "Code of Conduct" erlassen, in dem es unter anderem heißt:

"Within the context of ALA policy and the professional practices of librarianship, critical examination of beliefs and viewpoints does not, by itself, constitute hostile conduct or harassment. Similarly, use of sexual imagery or language in the context of a professional discussion might not constitute hostile conduct or harassment. ALA seeks to provide a conference environment in which diverse participants may learn, network and enjoy the company of colleagues in an environment of mutual human respect. We recognize a shared responsibility to create and hold that environment for the benefit of all".

Hinweis von librarian_kate auf Twitter.

Wednesday, November 13, 2013

Neuerwerbungen

Geschenke von LibraryThing SantaThing :-)

Friday, November 08, 2013

UB Wien bietet Ausbildungslehrgang für die mittlere Qualifikation an

Bei ausreichendem Bedarf wird die Universitätsbibliothek Wien vom 5. bis 27. Mai 2014 und 1. bis 24. September 2014 einen Ausbildungslehrgang für die Mittlere Qualifikation (Verwendungsgruppen v3, v4, KV I, KV II) anbieten. Anmeldung bzw. Rückmeldung bis 30. November 2013 an Maria Seissl (01/4277-15012, maria.seissl (at) univie.ac.at).

Zielsetzung: Der Lehrgang für MitarbeiterInnen mit Pflichtschulabschluss in wissenschaftlichen Bibliotheken, Informations- und Dokumentationsstellen bietet eine fachlich fundierte Grundausbildung aus den Bereichen Bibliotheksmanagement, Betriebswirtschaft, Medienerschließung, Information Retrieval und Recht.

Qualifikationsprofil: Sie erwerben im Laufe des Lehrganges...

  • Kenntnisse über die Struktur des Informationswesens im In –und Ausland (Typologie, Berufsverbände etc.)
  • Kenntnisse über Organisation und Geschäftsgang in einer BID-Einrichtung
  • Kenntnisse über Konzepte und Methoden des Bestandaufbaues bzw. der Buch- und Medienkunde
  • Kenntnisse in Bau und Einrichtung von Bibliotheken
  • Kenntnisse in der formalen Medienerschließung
  • Kenntnisse in Ressourcen und Strategien des Information Retrieval
  • Soziale Fähigkeiten im Umgang mit KollegInnen und BibliothekskundInnen
  • Praxisbezogene Kenntnisse der bibliothekrelevanten Rechtsgrundlagen inkl. Arbeits- und Universitätsrecht

Schild an der UB Stuttgart mit Aufschrift 'Benutzung siehe Turinnenseite'
librarymistress: "Benutzung siehe Turinnenseite", UB Stuttgart, 25. Juli 2009, Flickr, CC-BY-SA

Friday, November 01, 2013

I don't wanna grow up

"I don't wanna have to shout it out
I don't want my hair to fall out
I don't wanna be filled with doubt
I don't wanna be a good boy scout
I don't wanna have to learn to count
I don't wanna have the biggest amount"

Großrtiger Text von Tom Waits!

Sunday, October 27, 2013

Wie man den Wohnort wählt

"Stray thought: one way to gauge a place's livability is to ask: if I were in a rotten mood, would going for a walk here make it better?" (Amanda Watson auf Twitter)

Fußspuren im Schnee

Tuesday, October 22, 2013

Grüne Bildungswerkstatt sucht Bilanzbuchhalterin

Die Buchhaltung der Grünen Bildungswerkstatt wird ab 1.1.2014 erstmals über das Open Source Programm ADempiere abgewickelt. Dafür suchen wir – vorerst für 18 Monate befristet – ab 15. November 2013 eineN BilanzbuchhalterIn mit Berufserfahrung für 30 Wochenstunden zur Mitarbeit im Bundesbüro der GBW in Wien.

Übersicht über das Stellenprofil
In der GBW-Buchhaltung laufen nicht nur die Fäden des Rechnungswesens unseres föderalen Vereins zusammen, sondern auch die Abwicklung und Dokumentation der Bildungsprojekte. Die GBW-Buchhaltung unterstützt weiters den/die GBW-FinanzreferentIn im Controlling und Projektmanagement.

Aufgabenbereiche

  • Verantwortung für die laufende Buchhaltung des Bundesbüros sowie einiger GBW-Landesvereine
  • Mitwirkung an der Implementierung und Optimierung des neuen Buchhaltungsprogramms
  • Mitwirkung am laufenden Controlling und der Projektabwicklung bei Bund und Landesvereinen
  • Mitwirkung an der Dokumentation und Archivierung der GBW-Projekte
  • Mitwirkung an der Betreuung und Einschulung der (angestellten und ehrenamtlichen) NutzerInnen in Hinblick auf das neue Buchhaltungsprogramm
  • Aufstellung des Jahresabschlusses und Betreuung der Wirtschaftsprüfung (2015)
  • Unterstützung der/des GBW-FinanzreferentIn

Anforderungsprofil
  • Einschlägige Ausbildung als BilanzbuchhalterIn oder Nachweis gleichwertiger Kenntnisse
  • Einschlägige Berufserfahrung in den Bereichen Buchhaltung, Kostenrechnung, Controlling und Bilanzierung
  • Kenntnisse verschiedener Buchhaltungsprogramme
  • Kenntnisse im IT-Bereich
  • Erfahrung in der Projektabwicklung

Erwünschte Qualifikationen
  • Teamfähigkeit
  • Organisatorisches Talent
  • Bereichsübergreifendes Denken
  • Freude an kreativen Lösungen

Wir bieten
  • Einschulung in das Programm ADempiere
  • Bezahlung nach dem Gehaltsschema der GBW (mind. EUR 2.041 für 30 Wochenstunden)
  • Mitarbeit in einem motivierten Team
  • Möglichkeit zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung
  • Möglichkeit zur eigenständigen Arbeitsgestaltung
Wir freuen uns auf Deine / Ihre Bewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) bis 30. Oktober 2013 per Mail an buero@gbw.at.

Offener Brief des FWF an die Politik

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann, sehr geehrter Herr Vizekanzler Spindelegger, sehr geehrter Herr Wissenschafts- und Forschungsminister Toechterle,

wir nehmen die letzte Woche abgeschlossene 45. Sitzung des FWF-Kuratoriums zum Anlass, Ihnen unsere Einschaetzung des Status quo im Bereich der Grundlagenforschung in schriftlicher Form zu uebermitteln. Wir weisen auf eine Entwicklung hin, die fuer die Forschungsdynamik Oesterreichs eine grosse Chance darstellt, wenn die Politik richtig und adaequat darauf reagiert. Der FWF als zentrale Institution zur Foerderung der Grundlagenforschung in der Republik Oesterreich spiegelt diese im vorliegenden Schreiben skizzierte Entwicklung in besonders klarer Form wider.

Wir registrieren erfreulicherweise sowohl ein kontinuierliches Wachstum des Antragsvolumens (im Ausmass von ca. 10 Prozent pro Jahr) als auch eine stetige Verbesserung der Qualitaet jener Antraege, die beim FWF eingereicht werden. Wir sehen die hohe wissenschaftliche Qualitaet in diesem Land und interpretieren diese Entwicklung als Zeichen dafuer, dass sich Oesterreich als guter Standort wissenschaftlicher Forschung in Europa positionieren konnte. Die Erfolge beim European Research Council seien - pars pro toto - als Beleg dafuer genannt.

Der Wissenschaftsfonds ermoeglicht mit seinen Programmen jungen Menschen durch die fruehe Einbindung in heimische Top-Forschung den Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere. Gegenwaertig finanziert der FWF die Gehaelter von rund 3.800 vor allem jungen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern, die massgeblich dazu beitragen, dass Oesterreich zunehmend wieder als Land exzellenter Wissenschaft wahrgenommen wird. Das zaehlt zu den wichtigsten Faktoren zur Staerkung des Standortes Oesterreich. Wir sehen gegenwaertig auch, dass diejenigen FWF-Programme, die jungen, hoch motivierten Forscherinnen und Forschern die Moeglichkeit eroeffnen, aus dem Ausland zu uns zu kommen, staerker nachgefragt werden, als jemals zuvor. Das ist eine enorme Chance fuer unser Land.

Gleichzeitig muessen wir feststellen, dass unser Ringen um und unsere Sorgfalt fuer moeglichst gute Foerderungsentscheidungen zunehmend durch die finanziellen Rahmenbedingungen des FWF beeintraechtigt werden. Mit der begruessenswerten Expansion des wissenschaftlichen Potenzials des Landes droht die wichtigste Foerderungsinstitution - der Wissenschaftsfonds - nicht mehr Schritt halten zu koennen.

Wir sehen mit wachsender Besorgnis, dass Oesterreich vor allem in Relation zu den wichtigsten Referenzlaendern in direkter Nachbarschaft sowie im nordischen Raum sein wissenschaftliches Potenzial weder voll ausschoepfen noch weiter entwickeln kann, weil dem FWF zunehmend die finanziellen Mittel fehlen, um alle ausgezeichnet beurteilten Projekte zu foerdern, geschweige denn durch neue Initiativen zusaetzliche Impulse fuer den Wissenschaftsstandort zu setzen.

Der Wissenschaftsfonds kann nur dann seine volle Wirkung fuer unsere Gesellschaft entfalten, wenn ihm das durch die Politik ermoeglicht wird. Die FTI-Strategie der oesterreichischen Bundesregierung hat ein klares Zeichen gesetzt und definiert konkrete Massnahmen, fuer die Sie unsere volle Unterstuetzung haben. Fuer den FWF heisst das, dass sich sein Budget bis 2020 mehr als verdoppeln muss, um die Erreichung der politisch mit Weitblick gesetzten Ziele der Forschungsstrategie sicherzustellen. Grundlagenforschung erfuellt nachweislich einen enorm wichtigen Zweck, um Staaten zukunftsfit zu halten, und leistet einen unverzichtbaren Beitrag fuer eine prosperierende Entwicklung jeder Gesellschaft, die auf Wissen und Innovation setzt. International wettbewerbsfaehige Grundlagenforschung ist die Basis jedes funktionierenden Innovationssystems.

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Vizekanzler, sehr geehrter Herr Wissenschafts- und Forschungsminister, Sie haben in den letzten Wochen wiederholt das politische Ziel einer signifikanten Staerkung der Forschung in unserem Land angesprochen. Der Wissenschaftsfonds ist ein Instrument dafuer, auf dessen Funktionieren Sie in der Erreichung dieses Zieles uneingeschraenkt vertrauen koennen. Wir bitten Sie heute eindringlich, Ihre Gestaltungsmoeglichkeiten voll auszuschoepfen und Ihren Beitrag zu leisten, um den forschungspolitischen Absichten konkrete finanzielle Taten folgen zu lassen. Die Grundlagenforschung dieses Landes braucht einen massiv und nachhaltig gestaerkten FWF - eine Staerkung, die unverzueglich begonnen werden muss, um die Zukunftschancen unseres Landes kontinuierlich zu verbessern.

Die Mitglieder des FWF-Kuratoriums. Wien, den 8. Oktober 2013. Quelle: OTS.

Monday, October 21, 2013

Große Koalition

Kribibi-Tagung: Copyright – Copyleft – Copywrong

Am 8. und 9. November findet die Jahrestagung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (Kribibi) zum Thema "Copyright – Copyleft – Copywrong. 'Geistiges Eigentum' in einer digitalisierten Welt" in Wien statt. Kribibi ist offene Plattform für BibliothekarInnen mit fortschrittlichem politischem Standpunkt und Anspruch.

Inhalt
Die Digitalisierung der Welt hat das Urheberrecht als eine Variante der Regelungen des sogenannten „geistigen Eigentums“ von einem Nischenthema der Jurisprudenz in die öffentliche Diskussion gerückt. Für Bibliotheken bedeutet dieser Wandel nicht nur eine Veränderung bei der Zurverfügung-stellung von Informationen, sondern auch der Bedingungen, wie sie an Informationen herankommen und diese bewahren können.
Unser Seminar soll aus verschiedenen Blickwinkeln diese Veränderungen hinsichtlich der Qualität des zukünftigen Angebots von Bibliotheken für die Öffentlichkeit beleuchten und die Frage diskutieren, ob die gegenwärtigen urheberrechtlichen Regelungen den neuen Bedingungen gerecht werden.

Programm
Freitag, 8. November, Bibliothek der Arbeiterkammer Wien, Beginn 18.45 Uhr
* Vortrag - Eckhard Höffner: Urheberrecht – Anspruch und Wirklichkeit

Samstag, 9. November, Renner-Institut / Gartenhotel Altmannsdorf, Beginn 9 Uhr
* Begrüßung und Vorstellungsrunde
* Referat und Diskussion - Nikolaus Hamann: Ethische Aspekte "geistigen Eigentums"
* Mittagspause von 12 bis 13 Uhr
* Referat und Diskussion - Gabriele Beger: Bibliotheken zwischen Copyright und Copyleft
* Referat und Diskussion - Gerald Leitner: The right to e-read

Alles über die Anmeldemodalitäten findet sich auf kribibi.at. - Veranstaltung auf Facebook.

Sunday, October 20, 2013

Der Hüter des Haushaltsbudgets ;-)

Wiener Neustadt, Fußgängerzone, gestern. Frau schaut in die Auslage einer Buchhandlung. Mann, ein paar Meter vorausgegangen: "Karin". Wartet. "Karin!". Zunehmend ungeduldig. "KARIN!" Frau schaut auf. Mann: "Bücherei - okay?"

Thursday, October 17, 2013

do wor i scho braver

U-Bahn. Älteres Ehepaar sitzt nebeneinander. Vater mit Kind steigt ein. Ältere Frau bietet Platz an, Angebot wird dankend abgelehnt.

Frau: "In dem Alter foin die Kinder jo leicht um".
Pause.
Mann: "Owa in dem Oiter stehen s' a schnö wieder auf".
Längere Pause.
Mann: "Heitzutog siecht ma jo vü Männer mit Kinder".
Frau: "Jo, in den Kindergorten bringan vü Männer die Kinder heitzutog".
Pause.
Frau: "Do wor i scho braver".

Monday, October 14, 2013

RIS mit IALL Website Award 2013 ausgezeichnet

Das österreichische Rechtsinformation des Bundes (RIS) wurde mit dem Website Award der International Association of Law Libraries ausgezeichnet. Begründung: "RIS is an excellent open-access official government website managed by the Austrian Federal Chancellery that provides comprehensive access not only to national laws, but also to European community law, and the judicature of high courts, commissions and tribunals". Die Jury bestand aus Ligita Gjortlere (Riga Graduate School of Law), Teresa Miguel-Stearns (Yale Law School), Mirela Roznovschi (New York University School of Law) und Ivo Vogel (Staatsbibliothek zu Berlin). - Quelle: Rechtsinformatik-Rundschreiben.

Friday, October 11, 2013

Jahrestagung der Frauen-/Lesben-/Genderarchive in Leipzig

Die 48. Jahrestagung der Frauen-/Lesben-/Genderarchive, -bibliotheken und -Informations-und Dokumentationsstellen wird vom 18. - 20. Oktober 2013 in Leipzig stattfinden. Sie steht unter dem Motto "Von der Frauenzeitung bis zu #aufschrei - Die Zukunft der deutschsprachigen Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken". Sie wird ausgerichtet von der Frauen- und Genderbibliothek MonaLiesA. Die meisten der dort anwesenden Einrichtungen sind im Dachverband i.d.a. (informieren - dokumentieren - archivieren) vertreten. Seit 1994 koordiniert dieser Dachverband die Aktivitäten dieser Spezialeinrichtungen aus fünf deutschsprachigen Gebieten, d.h. neben Deutschland kommen die Vertreterinnen aus Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Norditalien.
Auch beim diesjährigen Treffen wird in den regulären Arbeitsgruppen über aktuelle Fragen diskutiert, z.B. über die feministische Archivarbeit im 5. Jahrzehnt, über feministische Archivpädagogik, über die Herausforderungen des RDA-Umstiegs und einheitliche Systematiken, über Lobbyarbeit und über Datenschutz. Neben Bibliotheksführung und Frauenstadtspaziergang stehen noch zwei weitere Höhepunkte auf dem Programm: 1. Gleich am ersten Tag wird das neu erschienene Buch "Teaching Gender with Libraries and Archives : The Power of Information" (ed. by Sara de Jong and Sanne Koevoets, Budapest ; New York: ATGENDER/CEU Press, 2013) von den Herausgeberinnen persönlich vorgestellt. - 2. Der Webseiten-Relaunch des i.d.a.-Dachverbandes wird als erster realisierter Höhepunkt im Rahmen des vom BMFSFJ 2012 bewilligten Projektes für eine META-Datenbank aller Einrichtungen dieses Netzwerkes präsentiert und diskutiert.

Quelle: Mail von Karin Aleksander an Inetbib. Leider gibt es keine Website zur Tagung (zumindest hab ich keine gefunden), und auch auf den Websites von Monaliesa von ida wird sie nicht angeführt. Das wäre aber schon gut, selbst wenn die Tagung nur für ida-Mitglieder zugänglich sein sollte...

Friday, October 04, 2013

Die RDA-Verschwörung