"War der Bibliothekar früher wenn schon nicht wirklich der Hüter der Schatzkammer des menschlichen Geistes doch wenigstens ein solider Kellner der Konventionen der Verwaltung von Wissenschaft, so ist er heute zahlender Gast auf Workshops, in denen er von arbeitslosen Pädagogen lernt, dass es für das Wirtschaftsleben besser ist, wenn niemand mehr das tut, was er am besten kann, sondern alle Berufstätigen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner justiert werden".
Quelle: Rainer Strzolka: "Der Bibliothekar – ein Beruf im Zustand des Genichteten Nichts. Eine ontologische Feldforschung auf den Spuren Heideggers". Sonderdruck aus: Blätter zur Berufskunde N.F.: Berufe, die auf den Hund gekommen sind ; 3. In: Libreas 6 (2006), www.ib.hu-berlin.de/~libreas/libreas_neu/ausgabe6/008strz.htm.
Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Monday, July 31, 2006
Friday, July 28, 2006
Neues von den Kribibi-Frauen
Es gibt Neuigkeiten vom Herbstseminar "BücherFrauenBibliotheken" der Kribibi - wir werden folgende Themen behandeln:die Komponente "Frau" im Berufsalltag Bibliothekarinnen auf der Flucht Bibliothekarin als Hauptberuf, Nebenberuf, Ehrenamt Bibliothekarinnen in anderen Ländern Darstellung von Bibliothekarinnen in Literatur und Film Das Seminar findet von Freitag, 10. November 2006 (abends), bis Sonntag, 12. November 2006 (mittags), im Renner-Institut, Hoffingergasse 26-28, 1120 Wien, statt. Anmeldung immer vormittags bei Kornelia Heißl unter 01/8046501-33 oder via heissl@renner-institut.at.
Zur letzten Frühjahrstagung "Lernort Bibliothek" ist nun übrigens ein Tagungsbericht von Heimo Gruber online verfügbar.
Zur letzten Frühjahrstagung "Lernort Bibliothek" ist nun übrigens ein Tagungsbericht von Heimo Gruber online verfügbar.
Thursday, July 27, 2006
Digital restoration workbook
Soeben erschien ein Digital Restoration Workbook (pdf, 58,2 MB): "The Digital Image Archive of Medieval Music has pioneered the use of mainstream commercial software to recover damaged and obscured readings from manuscript sources which have been captured by high-resolution digital imaging. As the facilities required to create high quality digital images become more widely available in libraries and other repositories, increasing numbers of scholars are looking to this medium to reveal information that has either been obscured by conventional document restoration processes, or has proved beyond the capacity of conventional restoration to reveal. The main advantage of digital restoration is the lack of invasive procedure on the original document, and the provision of an image that may be more revealing than the original".
Quelle: Mail von James Cummings in TEI-L bzw. ursprünglicher Hinweis von Hazel Gardiner in der Digital Medievalist Community list.
Quelle: Mail von James Cummings in TEI-L bzw. ursprünglicher Hinweis von Hazel Gardiner in der Digital Medievalist Community list.
Ja, derfen's denn des?
Gestern fuhr ein ca. dreißigjähriger Mann mit mir im Lift, der am rechten Oberarm eine Tätowierung mit folgenden Bestandteilen hatte: schwarzer Hund (ich schätze Dobermann), Stahlhelm mit eindeutig zu erkennender SS-Rune und darunter noch ein Eisernes Kreuz :-O
Und der rennt damit einfach so herum! Unglaublich eigentlich. Übrigens: Dieser Tatbestand ist weder im Verbotsgesetz noch im Uniform-Verbotsgesetz enthalten, aber man könnte es wohl unter das Abzeichengesetz von 1960 subsumieren: "Abzeichen, Uniformen oder Uniformteile einer in Österreich verbotenen Organisation dürfen öffentlich weder getragen noch zur Schau gestellt, dargestellt oder verbreitet werden. Als Abzeichen sind auch Embleme, Symbole und Kennzeichen anzusehen" [§ 1 (1)]. Strafmaß: "Wer einem Verbot des § 1 zuwiderhandelt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist von der Bezirksverwaltungsbehörde, im Amtsbereich einer Bundespolizeibehörde von dieser, mit Geldstrafe bis zu 10.000 S oder mit Arrest bis zu einem Monat zu bestrafen. Überwiegen erschwerende Umstände, so können Geld- und Arreststrafen auch nebeneinander verhängt werden" [§ 3].
Und der rennt damit einfach so herum! Unglaublich eigentlich. Übrigens: Dieser Tatbestand ist weder im Verbotsgesetz noch im Uniform-Verbotsgesetz enthalten, aber man könnte es wohl unter das Abzeichengesetz von 1960 subsumieren: "Abzeichen, Uniformen oder Uniformteile einer in Österreich verbotenen Organisation dürfen öffentlich weder getragen noch zur Schau gestellt, dargestellt oder verbreitet werden. Als Abzeichen sind auch Embleme, Symbole und Kennzeichen anzusehen" [§ 1 (1)]. Strafmaß: "Wer einem Verbot des § 1 zuwiderhandelt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist von der Bezirksverwaltungsbehörde, im Amtsbereich einer Bundespolizeibehörde von dieser, mit Geldstrafe bis zu 10.000 S oder mit Arrest bis zu einem Monat zu bestrafen. Überwiegen erschwerende Umstände, so können Geld- und Arreststrafen auch nebeneinander verhängt werden" [§ 3].
private Dinge
"Nach den überwiegenden Erfahrungen sind Frauen für gleichförmige Tätigkeiten gut geeignet, weil sich dann ihre Gedanken mit privaten Dingen beschäftigen können" (S. 9)
"Die Aussagen darüber, ob die Frauen ausreichendes technisches Verständnis hätten, um beispielsweise eine Maschine einwandfrei bedienen zu können, sind unterschiedlich: Ein Teil der Befragten hält die Frauen für geeignet, ein anderer meint, sie seien vor komplizierten Maschinen hilflos und bei gefährlichen Maschinen... leichtsinnig" (S. 6)
Rationalisierungs-Kuratorium der deutschen Wirtschaft: Frauenarbeit. Ergebnisse einer Befragung. Berlin: Beuth 1959
"Die Aussagen darüber, ob die Frauen ausreichendes technisches Verständnis hätten, um beispielsweise eine Maschine einwandfrei bedienen zu können, sind unterschiedlich: Ein Teil der Befragten hält die Frauen für geeignet, ein anderer meint, sie seien vor komplizierten Maschinen hilflos und bei gefährlichen Maschinen... leichtsinnig" (S. 6)
Rationalisierungs-Kuratorium der deutschen Wirtschaft: Frauenarbeit. Ergebnisse einer Befragung. Berlin: Beuth 1959
versuche, möchte, habe vor
Ich habe gerade eine Umfrage zum Thema Open Access aus Sicht von WissenschaftlerInnen ("International Study on the Acceptance and Use of Open Access Publishing") beantwortet. Dabei gab es bei einer Frage folgende Auswahlmöglichkeiten:"Ich werde versuchen, innerhalb der nächsten sechs Monate in Form von Open Access zu publizieren" "Ich möchte innerhalb der nächsten sechs Monate in Form von Open Access publizieren" "Ich habe vor, innerhalb der nächsten sechs Monate in Form von Open Access zu publizieren" Hmmh. Der genaue Unterschied zwischen diesen drei Möglichkeiten erscheint mir doch zumindest erklärungsbedürftig... Vielleicht beim Übersetzen aus dem Englischen passiert. Ich hätte jedenfalls noch ein paar:Ich werde mich bemühen... Ich werde alles daran setzen... Ich habe mir ganz fest vorgenommen... Ich plane... Ich beabsichtige... Ich rechne damit... Ich bin entschlossen...
Tuesday, July 25, 2006
reading diary
Monday, July 24, 2006
Chainsaw librarian
Gerade bei IMDB entdeckt: "Chainsaw Sally" aus dem Jahr 2004. Inhalt: "Sally is a young woman living in a small Maryland town who lives two lives: a calmly librarian by day, and a brutal serial killer by night where she randomly targets any man or woman whom even slightly upsets her" - schmunzel. Quelle: IMDB, Matt Patay. - Bei IMDB kann man auch in der Beschreibung des Plots suchen, und da wird man wesentlich umfangreicher fündig als bei der Suche nach Charakteren, da nicht immer Bibliothekar oder Bibliothekarin dabei steht.
Collecting Librariana
Schon lange bestellt und bezahlt, heute endlich gekommen: "A guide to collecting Librariana" von Norman D. Stevens "with bibliographic contributions by Valerie Oliver", erschienen 1986 bei Scarecrow.
Das Durchblättern macht einmal mehr Lust auf die Schaffung eines Bibliotheks- bzw. BibliothekarInnenmuseums - Mäzene und Gönnerinnen bitte bei mir melden! Außerdem gibt es einen interessanten Abschnitt über "Fiction about librarians and libraries", dessen Literaturangaben ich gleich in meine Bibliographie einbauen werde.
Das Durchblättern macht einmal mehr Lust auf die Schaffung eines Bibliotheks- bzw. BibliothekarInnenmuseums - Mäzene und Gönnerinnen bitte bei mir melden! Außerdem gibt es einen interessanten Abschnitt über "Fiction about librarians and libraries", dessen Literaturangaben ich gleich in meine Bibliographie einbauen werde.
Digital divide report
Der "Digital divide report: ICT diffusion index 2005", herausgegeben von der United Nations Conference on Trade and Development, erschien vor kurzem und kann kostenlos im Web heruntergeladen werden (Report-Nummer UNCTAD/ITE/IPC/2006/5). - Hinweis von Mohamed Abida in egov@wu-wien.ac.at.
Zitat aus dem Bericht: "There is an immense information and communication technology (ICT) gap, a 'digital divide', between developed and developing countries. A person in a high-income country is over 22 times more likely to be an Internet user than someone in a low-income country. Secure Internet servers, a rough indicator of electronic commerce, are over 100 times more common in high-income than in low-income countries. In high-income countries, mobile phones are 29 times more prevalent and mainline penetration is 21 times that of low-income countries. Relative to income, the cost of Internet access in a low-income country is 150 times the cost of a comparable service in a high-income country. There are similar divides within individual countries. ICT is often non-existent in poor and rural areas of developing countries".
Zitat aus dem Bericht: "There is an immense information and communication technology (ICT) gap, a 'digital divide', between developed and developing countries. A person in a high-income country is over 22 times more likely to be an Internet user than someone in a low-income country. Secure Internet servers, a rough indicator of electronic commerce, are over 100 times more common in high-income than in low-income countries. In high-income countries, mobile phones are 29 times more prevalent and mainline penetration is 21 times that of low-income countries. Relative to income, the cost of Internet access in a low-income country is 150 times the cost of a comparable service in a high-income country. There are similar divides within individual countries. ICT is often non-existent in poor and rural areas of developing countries".
Sci Fi Stories
Im Freiraum des Quartier21 im Museumsquartier ist noch bis 20. August die Ausstellung "Sci Fi Stories" zu sehen: "Ausgewählte Themen und ein reichhaltiger Fundus an Bild-, Objekt- und Tonmaterial werden erläutert, kommentiert und erweitert, um einen Einblick in das künstlerische und gesellschaftskritische Potential der Science Fiction zu geben".
Beiträge von Thomas Ballhausen, Richard Brem, Günther Friesinger und Johannes Grenzfurthner (monochrom), Elisabeth Fritz, Kalle Laar und Stefan Tiron. Graphische Gestaltung: Veronika Winkler. Künstlerische Leitung: Vitus Weh.
Beiträge von Thomas Ballhausen, Richard Brem, Günther Friesinger und Johannes Grenzfurthner (monochrom), Elisabeth Fritz, Kalle Laar und Stefan Tiron. Graphische Gestaltung: Veronika Winkler. Künstlerische Leitung: Vitus Weh.
"Dialogstelle zum Publikum"
"Die Wienbibliothek im Rathaus will sich in Zukunft verstärkt über ihre Funktion als wissenschaftliche Institution hinaus als 'Dialogstelle zum Publikum' positionieren", heißt es in einer Presseaussendung vom 20. Juli.
Brot und Spiel und Bibliothek
In letzter Zeit habe ich ein glückliches Händchen, was die Zufallsauswahl bei Flohmärkten betrifft - über die erfreuliche Erwerbung von A.E. van Vogts "Zeit der Androiden", in dem eine Erzählung mit einer Bibliothekarin als Hauptfigur enthalten ist, habe ich ja bereits geschrieben. Nun habe ich bei einem Thalia-Abverkauf zum Buch "Brot und Spiel" des Österreichers Heinz Riedler gegriffen - erschienen als Band 327 der Phantastischen Bibliothek und nur mehr antiquarisch erhältlich - und fand darin folgende Passage, die ich mir erlaube in extenso zu zitieren:
Der Torso schwieg einige Minuten lang und musterte mit nachdenklichen Blicken die Hügelketten zerrissener Bücher und angesengter Papiere, die in dem langgestreckten Trog hinter dem Dickicht aufgeworfen waren. Wie oft schon hatte er mich mit der Kraft seines Wortes gezwungen, hineinzusteigen in diesen See ineinanderverkletteter Seiten, gebrochener Buchdeckel und Abermillionen wogender und raschelnder schwarzer Zeichen, bis zum Mund darin unterzutauchen, meine Augen über die Wellen der gedruckten Wörter schweifen zu lassen und den Geruch der zerfallenen Gedankenfossilien einzuatmen. - "Bücher", sagte er tonlos; "Rasierklingen. Pferdewägen. Computerdisketten. Brillengläser. Ritterrüstungen. Herzoperationen. Zukunftsperspektiven. Kamrads, torkelnde Nachbildungen. Uranusexpedition. Klosettpapier. Und wieder Bücher, Bücher. - Ja, sieh es dir an. - Der Bücherschatz, den man mir nachgeworfen hat. Nutzloses Zeug, Fossilien. - Du hast lesen gelernt, Kalfaktor. - Dann lies und vergiß es. Diese Bücher", sagte der Torso mit schmalem Haienmund und drehte den Kopf hin und her, um mich auf die Sternenunzahl gedruckter Wörter hinzulenken, "dieser Trog, der Sarkophag für einen epochalen Irrweg. - Hast du dir Gedanken gemacht, wie glücklich die anderen auf der Erde leben, und wie glücklich die Desperados in ihren Dämmerschlaf sind, ohne jemals ein Buch gesehen zu haben?" (1. Aufl. 1995, S. 142)
Der Torso schwieg einige Minuten lang und musterte mit nachdenklichen Blicken die Hügelketten zerrissener Bücher und angesengter Papiere, die in dem langgestreckten Trog hinter dem Dickicht aufgeworfen waren. Wie oft schon hatte er mich mit der Kraft seines Wortes gezwungen, hineinzusteigen in diesen See ineinanderverkletteter Seiten, gebrochener Buchdeckel und Abermillionen wogender und raschelnder schwarzer Zeichen, bis zum Mund darin unterzutauchen, meine Augen über die Wellen der gedruckten Wörter schweifen zu lassen und den Geruch der zerfallenen Gedankenfossilien einzuatmen. - "Bücher", sagte er tonlos; "Rasierklingen. Pferdewägen. Computerdisketten. Brillengläser. Ritterrüstungen. Herzoperationen. Zukunftsperspektiven. Kamrads, torkelnde Nachbildungen. Uranusexpedition. Klosettpapier. Und wieder Bücher, Bücher. - Ja, sieh es dir an. - Der Bücherschatz, den man mir nachgeworfen hat. Nutzloses Zeug, Fossilien. - Du hast lesen gelernt, Kalfaktor. - Dann lies und vergiß es. Diese Bücher", sagte der Torso mit schmalem Haienmund und drehte den Kopf hin und her, um mich auf die Sternenunzahl gedruckter Wörter hinzulenken, "dieser Trog, der Sarkophag für einen epochalen Irrweg. - Hast du dir Gedanken gemacht, wie glücklich die anderen auf der Erde leben, und wie glücklich die Desperados in ihren Dämmerschlaf sind, ohne jemals ein Buch gesehen zu haben?" (1. Aufl. 1995, S. 142)
Friday, July 14, 2006
"digital libraries" von World Vision
"First digital library opened in Aceh, Indonesia" meldete AlertNet gestern. Im Rahmen des Programms "asia tsunami response" von World Vision wurden drei "digital libraries" an zwei High Schools in Aceh und die Öffentliche Bibliothek übergeben. Letztere bekam auch 5800 "analoge" Bücher überreicht. Die Provinz Aceh mit der Hauptstadt Banda Aceh liegt im Norden von Sumatra. Diese Region wurde vom Tsunami am schlimmsten getroffen. World Vision verteilt dort auch Essen, schafft kinderfreundliche Räume und Aktivitäten, unterstützt Schulen, LehrerInnen und SchülerInnen, ist in der Gesundheitsversorgung tätig und errichtet Häuser und Notunterkünfte.
Zuerst war mir nicht ganz klar, was unter "digital libraries" zu verstehen ist, aber der Artikel zeigt ein Bild mit einem Mädchen an einem Computer, und in der Jakarta Post ist nachzulesen: "The agency has donated more than 50 computers plus a network and tower installation, and is cooperating with a local government information technology agency to provide free Internet access".
Zum Nachlesen: Auf der ALA-Website gibt es einen "Report of expedition to various types of library in the province of Aceh" vom 27. bis 30. Jänner 2005 und einen Überblick über "Tsunami Library Relief Efforts". Über das Phänomen Tsunami kann man sich erschöpfend auf der Website des "Center for Tsunami Research" der "National Oceanic and Atmospheric Administration und beim "International Tsunami Information Center" informieren.
Hinweis aus shrplist.
Zuerst war mir nicht ganz klar, was unter "digital libraries" zu verstehen ist, aber der Artikel zeigt ein Bild mit einem Mädchen an einem Computer, und in der Jakarta Post ist nachzulesen: "The agency has donated more than 50 computers plus a network and tower installation, and is cooperating with a local government information technology agency to provide free Internet access".
Zum Nachlesen: Auf der ALA-Website gibt es einen "Report of expedition to various types of library in the province of Aceh" vom 27. bis 30. Jänner 2005 und einen Überblick über "Tsunami Library Relief Efforts". Über das Phänomen Tsunami kann man sich erschöpfend auf der Website des "Center for Tsunami Research" der "National Oceanic and Atmospheric Administration und beim "International Tsunami Information Center" informieren.
Hinweis aus shrplist.
Thursday, July 13, 2006
Vertrauenswürdige Archive - Kriterien
Hinweis aus Inetbib: Die nestor-Arbeitsgemeinschaft "Vertrauenswürdige Archive - Zertifizierung" erarbeitete einen Kriterienkatalog, der zur "Bewertung der Vertrauenswürdigkeit eines digitalen Langzeitarchivs sowohl in organisatorischer als auch in technischer Hinsicht" verwendet werden und als Leitfaden, "um ein vertrauenswürdiges digitales Langzeitarchiv zu konzipieren, zu planen und umzusetzen", dienen soll. Dieser Katalog wird nun bis 31. Oktober 2006 in der Fachöffentlichkeit zur Diskussion gestellt.
"nestor" steht für "Network of Expertise in long-term STorage and availability of digital Resources in Germany" und ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördetes Projekt, bei dem ein Kompetenznetzwerk für Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit aufgebaut werden soll.
"nestor" steht für "Network of Expertise in long-term STorage and availability of digital Resources in Germany" und ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördetes Projekt, bei dem ein Kompetenznetzwerk für Langzeitarchivierung und Langzeitverfügbarkeit aufgebaut werden soll.
Bye, bye, womeniss
Die Sektion Women's issues der IFLA wurde mit Dezember 2005 aufgelöst, damit wurde auch die Mailingliste womeniss eingestellt. Leider werden auf der Website keine Gründe dafür genannt, man wird nur auf's Archiv verwiesen. Gewesene Ziele:concerns itself with questions and issues that have special relevance for women in the library profession and in the user community develops programmes designed to enhance the opportunities and the image of these two groups of women promotes the collection, research, publication and dissemination of information on the status of women in librarianship strives to identify discrimination in all forms, including disparities in resources, programmes, and opportunities relating to women in librarianship
Der Mann im Off
In "Nachtschicht Kultur" zeigte der ORF kürzlich Michael Palms Dokumentation "Edgar G. Ulmer - der Mann im Off". War wirklich spannend. Der US-amerikanische Regisseur, aus Olmütz gebürtiger "Altösterreicher", war der "King of the B's" - er musste zeit seines Lebens "aus einer Ratte ein Festmahl machen. Nicht mit 40 Millionen. Der Trick ist, mit 40.000 zu drehen, in 6 Tagen" (Zitat aus Doku). Mit minimalem finanziellem und zeitlichem Aufwand gedrehte Filme, aus heutiger Sicht Klassiker. Zu seinen Werken zählen Horror-Filme wie The black cat und Science Fiction wie The Man from Planet X und The Amazing Transparent Man, aber auch "jiddisch-ukrainisch-afroamerikanische Außenseiterfilme" (Zitat filmmuseum.at) wie Green Fields. Sein berühmtester Film dürfte aber Detour sein.
Die weltweit erste Ulmer-Biographie überhaupt stammt übrigens von Stefan Grissemann: "Mann im Schatten. Der Filmemacher Edgar G. Ulmer" und erschien 2003 bei Zsolnay. Rezensionen von Michael Omasta beim Falter und von Helmut G. Asper bei IASL.
Die weltweit erste Ulmer-Biographie überhaupt stammt übrigens von Stefan Grissemann: "Mann im Schatten. Der Filmemacher Edgar G. Ulmer" und erschien 2003 bei Zsolnay. Rezensionen von Michael Omasta beim Falter und von Helmut G. Asper bei IASL.
Tuesday, July 11, 2006
Free government information
Über einen Hinweis auf librarian.net bin ich auf das Weblog "Free Government Information" gestoßen, nach der Selbstbeschreibung "a place for initiating dialogue and building consensus among the various players (libraries, government agencies, non-profit organizations, researchers, journalists, etc.) who have a stake in the preservation of and perpetual free access to government information".
Monday, July 10, 2006
Living dead librarian
Bei Youtube und Google Video gibt das erheiternde und ziemlich schräge Video "Night of the living dead librarian" des dänischen Bibliothekars e-klumme zum Download. Hintergrund: "Copenhagen Institute for Futures Studies (2006) have predict that in year 2021 jobs like librarians don't will be there any more. This small movie is a satire about how two librarians in year 2021 got their revenge over the Copenhagen Institute for Futures Studies with help from a Super Blogger Girl" :-))
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