Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Sunday, October 28, 2012
Dokumentationsbedürfnis
Saturday, October 27, 2012
Jahresringgeschichte
Monday, October 22, 2012
Kribibi: Offener Brief an Gewerkschaft
<zitat>Sehr geehrter Herr Präsident Foglar!
"Lesen ist Bildung. Bildung ist Zukunft" haben Sie als Motto Ihrer Unterstützung für das österreichische Lesefestival "Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek" gewählt. Uns BibliothekarInnen freut diese Unterstützung natürlich sehr. Wissen Sie aber auch, unter welchen Bedingungen die BibliothekarInnen an Öffentlichen Büchereien dieses Lesen ermöglichen?
- Wissen Sie, dass 80% der BibliothekarInnen an Öffentlichen Büchereien für ihre Arbeit nicht bezahlt werden, also ihren Lebensunterhalt von ihrer Arbeit nicht bestreiten und auch keinen Pensionsanspruch erwerben können?
- Wissen Sie, dass es für die Öffentlichen Büchereien kein Gesetz gibt, es daher auch keine Pflichtaufgabe der Gemeinden ist, Öffentliche Büchereien einzurichten und zu führen?
- Wissen Sie, dass es daher in 60% der Gemeinden überhaupt keine Öffentliche Bücherei (und auch meist keine Buchhandlung) gibt, wodurch für viele Kinder und Jugendliche - aber auch für Erwachsene - der Verweis auf Lesen als Zukunftsvorsorge zur hohlen Phrase wird?
- Wissen Sie, dass mehr als 80% der Öffentlichen Büchereien kleiner als 100m2 sind, ihre Aufgabe als Lernort also schon rein platzmäßig gar nicht erfüllen können?
- Wissen Sie, dass viele Öffentliche Büchereien auf Grund der ehrenamtlichen Mitarbeit nur wenige Stunden pro Woche geöffnet sein können, was den ungehinderten Zugang zu Information für die Menschen sehr erschwert?
- Wissen Sie aber auch, dass in den Wissenschaftlichen Bibliotheken und den Öffentlichen Büchereien mit hauptamtlichem Personal Teilzeitbeschäftigung und prekäre Arbeitsverhältnisse zunehmen?
All das - vor allem aber die Arbeitsverhältnisse - müsste Sie als Präsident des ÖGB eigentlich betroffen machen! Wenn Sie das möchten, würden wir Sie gerne über die Zustände im österreichischen Bibliothekswesen genauer informieren und ersuchen daher um einen Gesprächstermin.
Mit freundlichen Grüßen, Nikolaus Hamann, KRIBIBI-Koordinationsteam<zitatende>
Monday, October 01, 2012
Tagung: Auf der Leiter zum Bibliotheksparadies
Zeit und Ort: Freitag, 9. November 2012, 19 Uhr (Bücherei Philadelphiabrücke) und Samstag, 10. November 2012, 9 bis 18 Uhr (Karl-Renner-Institut, Ziegelzimmer).
Programm Freitag
Podiumsdiskussion mit Markus Feigl, Büchereien Wien / BVÖ, Erwin Miedtke, Stadtbibliothek Bremen, Anita Ruckerbauer, Öffentliche Bücherei Golling, und Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren: "Brauchen Büchereien einen Literaturkanon oder Welche Literatur ist unverzichtbar?". Moderation: Nikolaus Hamann [Mitveranstalterinnen: IG Autorinnen Autoren, Österreichische Gesellschaft für Kulturpolitik].
Freier Eintritt, kleines Buffet, Anmeldung nicht erforderlich (aber für die Planung hilfreich → nikolaus.hamann@gmx.at). Vor der Diskussion besteht um 18:15 Uhr die Möglichkeit, an einer Führung durch die Bücherei Philadelphiabrücke teilzunehmen.
Programm Samstag
Informationen über Anmeldung, Kosten und Adressen auf kribibi.at!
Die Bibliothek des Teufels
Go in for the warm
Homeless Grahame in David Lodge: Therapy, Penguin 1996, p. 117
Friday, September 21, 2012
Writing to Nature about Connotea
I'd like to ask if there is something wrong with Connotea. It has become quite difficult to bookmark something because the number of "server downs" and "capacity overloads" (really?) are constantly increasing. I didn't receive any answer when mailing to the Connotea team or commenting on the Connotea blog which obviously has now completely disappeared from the web. Are there plans to discontinue the service? I just want to know so I could export my bookmarks on time. I really like the functionalities which distinguish Connotea from other bookmarking services and hope it will be still available in the future.
Yours, Monika Bargmann (Connotea's library_mistress and PublicSectorInformation) [#120921-000223]
Tuesday, September 18, 2012
Esterházy-Bücher aus Russland

Douglas Sprott: "Eisenstatdt Burgenland — Schloss Esterházy 50", ca. 2007, Flickr, CC-BY-NC
Details berichtet der Radiosender "Stimme Russlands" auf seiner Website: "Die einmalige Büchersammlung der Fürsten Esterházy aus den Beständen der Gesamtrussischen Bibliothek für Ausländische Literatur soll auf Beschluss von Präsident Medwedjew an Österreich übergeben werden. Bevor dies soweit ist, sind die seltenen Bücher zu digitalisieren. Der Katalog des russischen Teils der Sammlung ist inzwischen veröffentlicht. Die Sammlung dieser altertümlichen Buchdenkmäler legte Pfalzgraf Nikolaus Esterházy an. Sein Sohn Paul Esterházy erweiterte die Bestände der Bibliothek wesentlich, sodass sie zu Beginn des Zweiten Weltkriegs über 70 000 Bände zählte".
Thursday, September 13, 2012
Bienen in Gefahr
![]() | Thomas Rau: Biene, aufgenommen am 11. September 2005, Flickr, CC-BY-NC-SA |
"Bienensterben ist ein weit verbreitetes Thema in den letzten Jahren. Die Biene ist durch verschiedenste Faktoren gefährdet: Im Winter verenden die Bienen durch eingeschleppte Parasiten, wie die Varroamilbe und andere Krankheiten. Im Sommer herrscht durch die intensive Landwirtschaft akuter Nahrungsmangel, da die Vegetation durch den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden an Blütenarmut leidet. Auch der Einsatz chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und der Einsatz von Insektiziden haben verheerende Folgen auf die Bienen. Diese wirken als Nervengift!"
Anmeldung bis 17. September erbeten unter office@argeschoepfung.at oder 0660/7600008.
Tuesday, September 11, 2012
englischsprachige Neuerwerbungen
Manche Bücher sind auf Deutsch:
Thursday, September 06, 2012
Grüne fordern Ausbau und Förderung des Büchereiwesens
<zitat>Der hohe Anteil österreichischer Jugendliche ohne Lesemotivation und Lesefähigkeit ist für die Grüne Kinder- und Jugendsprecherin Tanja Windbüchler-Souschill ein furchtbares Armutszeugnis für die Bildungspolitik. "Da brennt der Hut. Nicht lesen zu können verringert die Chancen eine fundierte Ausbildung abzuschließen und am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Leseschwäche im jugendlichen Alter verhindert Chancengleichheit. Das ist nicht akzeptabel. Jedes Kind hat das Recht auf Bildung und jedes Kind hat das Recht darauf, lesen und schreiben zu lernen", sagt Windbüchler-Souschill und ergänzt: "Der gering ausgeprägten Lesemotivation und Lesefähigkeit muss nachgegangen werden. Es ist erfreulich, dass hier die Europäische Kommission das Ziel klar definiert hat die Anzahl der leseschwachen 15-Jährigen zu minimieren. Die Frage welche Maßnahmen hier die österreichische Bundesregierung trifft, ist dabei allerdings eine offene".
"Es gibt einige Erkenntnisse der Leseforschung, die umgesetzt gehören. Zum Beispiel muss das Lesen durch motivierende Angebote vom schulischen Leistungsdruck entkoppelt werden.Die Bibliotheken und Büchereien können hier einen wichtigen Stellenwert einnehmen und müssen ausgebaut werden. Eigene Leseecken für Kinder und Jugendliche in Räumen voller Büchern können die Motivation steigern", ist Tanja Windbüchler davon überzeugt, dass die Kooperationen zwischen Büchereien und Schulen funktionieren könnten.
"Es gibt aber keine flächendeckenden Angebote und gerade die sind enorm wichtig für das Leseverhalten. Auch hängt die Motivation davon ab, was Kinder und Jugendliche aus Schule und Familie mitbekommen. Wenn das geschriebene Wort einen Stellenwert einnimmt, sind Kinder für das Lesen zu begeistern", meint Windbüchler-Souschill. Bundesministerin Schmied ist hier angehalten die Erkenntnisse der eingesetzten Arbeitsgruppe zum derzeitigen Bibliothekenwesen Österreichs und die Empfehlungen des Österreichischen Büchereiverbandes rasch umsetzen. "Lesen macht Spaß, in den vielen verschiedenen Sprachen. Zweisprachigkeit und Mehrsprachigkeit sind große Chancen für Kinder und Jugendliche. Lesen braucht einen neuen hohen Stellenwert in Österreich", sagt Windbüchler-Souschill.<zitatende>
Leseecken bzw. eigene Räume für Kinder oder Jugendliche gibt es wohl in den meisten Büchereien, aber es gibt eben nicht überall (gut ausgestattete) Bibliotheken... Hier noch einige Links zum Thema:
Doktor, wozu?
Google Books Search Blog aufgelassen
Friday, August 31, 2012
Martin Luther oder GloomyGripe65?
Wednesday, August 29, 2012
Information: Öl des 21. Jahrhunderts?
Ein Satz aus dem Text, der mir auch sehr gefällt: "Würde Arbeitsleistung gerecht honoriert, würden Krankenschwestern oder Altenpfleger mehr verdienen und DATUM würde mehr Hefte verkaufen als das Seitenblicke Magazin".
Tuesday, August 21, 2012
"Kritische Literaturtage" zum 3. Mal
Thursday, August 16, 2012
Selbst ist der Archivar
Offensichtlich hat die Alternative Liste brav an die Stadt bzw. genauer ans Wiener Stadt- und Landesarchiv abgeliefert, sonst könnte ich jetzt nicht hier sitzen und davon lesen :-)
Tuesday, August 14, 2012
Papierrestaurierung: Glossar D-E-CH
![]() | librarymistress: "Alicia Martin: Biografias - Cascade of books", aufgenommen am 1. Juli 2007, Flickr, CC-BY-SA |
schädliche Radiosendung
Es gibt aber auch genügend Forderungen, die heute noch genauso aktuell sind und 1:1 wieder verwendet werden könnten, ohne dass es auffällt, zum Beispiel "Das Parkplatzproblem ist in Wien derzeit eines der vordringlichsten Verkehrsprobleme. Einerseits ist in den dicht verparkten Wohngebieten die Zurückgewinnung der Straße als Lebensraum (Wohnstraße) fast unmöglich. Auch Beschleunigungsmaßnahmen für den öffentlichen Verkehr und der Bau von Radwegen scheitert oft an Platzmangel".
Tuesday, July 31, 2012
Grüne Knallfrösche
"Parkpickerl-Diktat – 'Good Morning, Pjöngjaaaaang!'" (FPÖ, 08.03.2012)
"Grüne neiden Kindern Sommerferien" (ÖVP, 29.06.2011)
"Stecken Grüne hinter der groß angelegten Auto-Schmieraktion in Josefstadt und Neubau?" (ÖVP, 16.06.2011)
"Hanfwandertag: Grüne völlig von der Rolle" (ÖVP, 05.05.2011)
"Ein aufgeplatzter Kaffeesack in Kolumbien erregt für gewöhnlich mehr Aufmerksamkeit als jene Projekterln, die Bürgermeister Häupl seinen grünen Schoßhündchen erlaubt" (FPÖ/Mahdalik, 10.02.2011)
"Wild gewordene GrünInnen rufen zum 'Männerwürgen' auf" (FPÖ/Jung, 07.10.2010)
"Das Programm der Wiener Grünen ist lediglich auf ein Zielpublikum zugeschnitten das entweder - weil frisch zugewandert - seit Jahren im Asylverfahren oder im Auftrag der rumänischen Bettlermafia zum Jobben in Wien ist" (FPÖ, 15.09.2010)
"Außer Öko-Träumereien und einem exzessiv ausgelebten Öffi-Fetischismus hat man schon sehr lange keine essenziellen Diskussionsbeiträge aus dem Birkenstock-Eck gehört" (ÖVP, 15.09.2010)
"Grüne Knallfrösche total verbohrt" (ÖVP, 08.09.2010)
"Grüne wollen zurück auf die Bäume" (ÖVP, 04.05.2010)
"Wenn Vassilakou & Co. noch heiße vier Hanseln zum Mitmachen beim Empörungs-Contest am Augartenspitz bewegen können, marschieren sie zu Recht 'besorgt' und 'betroffen' der Einstelligkeit in der Wählergunst entgegen" (FPÖ, 09.03.2010)
"Auch linke Gutmenschen mit Tagesfreizeit sollten irgendwann einsehen, dass empörtes Dreinschauen allein nicht abendfüllend ist" (FPÖ/Seidl, 08.03.2010)
"Die Grün-Alternativen würden die Gewalt gegen Staat und Polizei begünstigen" (Vereinte Grüne, 24.10.1991)
Monday, July 30, 2012
Neuerwerbungen
Libro-Taschenbuchabverkauf
Fred Vargas / Edmond Baudoin [Ill.] / Julia Schoch [Übers.]: Das Zeichen des Widders. 1. Aufl. Aufbau Verlag 2010 [Comic-Kriminalroman]
Anemone Fesl / Daniela Niemann: Der Feuerteufel von Rom. Compact Verlag 2007 [ein "Schüler-Lernkrimi" - hat mich angelacht und daran erinnert, dass ich meine Lateinkenntnisse gerne einmal auffrischen würde. Dass ich den ersten Satz - "incendium, domine!" - verstehe, stimmt mich hoffnungsfroh ;-)]
Manuel J. Hartung: Der Uni-Roman. 2. Aufl. Piper 2007
Kätzisches bei Amazon. I: Ratgeber
Brigitte Eilert-Overbeck: Katzen. 5. Aufl. Gräfe & Unzer 2012 (GU TierRatgeber)
Heidi Kübler: Quickfinder Katzenkrankheiten. Was fehlt meiner Katze? 1. Aufl. Gräfe & Unzer 2011 [sehr übersichlich und nützlich! Vorne Diagnosetafeln, mit denen man sich weiterhanteln kann, z.B. Kapitel Fell, Haut und Krallen > Abschnitt Haarprobleme > Hauptsymptom Haarausfall an bestimmten Stellen > zusätzliche Symptome > mögliche Erkrankung. Hinten Beschreibung von Katzenkrankheiten nach Art der Erkrankung, Ursachen, Therapie, Selbsthilfe und möglichen Symptomen, Übersichtsseite zu Zoonosen.]
Brigitte Eilert-Overbeck: Unser Kätzchen. 7. Aufl. Gräfe & Unzer 2012 (GU TierRatgeber)
Ihr Hobby: Katzenkinder aufziehen. Ein praktischer Ratgeber für das erste Lebensjahr. Verlag Eugen Ulmer 2010 [habe Rezension geschrieben]
Kätzisches bei Amazon. II: Krimis mit BibliothekarIn und Katze(n)
Miranda James: Classified as Murder. Berkley 2011 (Cat in the Stacks Mystery ; 2)
Miranda James: File M for Murder. Berkley 2012 (Cat in the Stacks Mystery ; 3)
Sofie Kelly: Sleight of Paw. Signet 2011 (Magical Cats Mystery ; 2)
Star Trek antiquarisch
William Shatner / Chris Kreski: Star Trek Memories. The inside story of the classic TV series. HarperCollins 1993
William Shatner / Chris Kreski: Star Trek Movie Memories. HarperCollins 1994
Nichelle Nichols: Beyond Uhura. Star Trek and other memories. Boxtree 1995 [ich habe auch schon "I am Spock" von Leonard Nimoy und "To the stars" von George Takei gelesen, weil mich für meine Diplomarbeit interessiert, was die Star Trek-Stars über Fans schreiben. Als nächstes kommen die Autobiographien von James Doohan und Walter Koenig dran.]
Monday, July 16, 2012
CfP: Handling Job Stress. Tips by Librarians
Chapters sought for an anthology by practicing academic, public, school, special librarians, LIS faculty in the United States and Canada sharing practical how-to chapters on managing stress as a working librarian. Practical tips for colleagues on: dealing with pressure from budget and staff cuts, keeping up with technology, diverse patrons, while juggling family and personal life. Creative methods of diffusing stress are sought that are adaptive to various types of libraries and job descriptions. Concise, how-to chapters words based on experience should total 2,500-3500 words; or two articles each 1250-1750 words to equal 2,500-3,500. No previously published or simultaneously submitted material. One or two authors per chapter; if two chapters, both written by the same co-author(s). One complimentary copy per chapter as compensation.
Please e-mail 2-3 topics each described in one sentence or two by July 30, 2012 with biography(s) to smallwood@tm.net and place STRESS/Last Name on the subject line.
Zwei neue Mitbewohner
Tuesday, June 19, 2012
Bibliothekar mit Killerinstinkt
Sunday, June 10, 2012
BBB news
Ellen I. Shupelow / Stephanie K. Pung: "Understanding the changing role of academic librarians from a psychological perspective: A literature review". In: The Journal of Academic Librarianship 37 (2011) 5, S. 409 - 415
Zouhayr Hayati / Nilofar Barahmand: "Managerial skills needed for academic library managers: The case of Iran". In: The International Information & Library Review 44 (2012) 2, pp. 53 - 64
Sara D. Smith / Quinn Galbraith: "Motivating Millennials: Improving Practices in Recruiting, Retaining, and Motivating Younger Library Staff". The Journal of Academic Librarianship 38 (2012) 3, pp. 135 - 144
Yared Mammo: "Rebirth of library and information science education in Ethiopia: Retrospectives and prospectives". In: The International Information & Library Review 43 (2011) 2, pp. 110 - 120
Shin Freedman: "Collegiality Matters: Massachusetts Public Higher Education Librarians' Perspective". In: The Journal of Academic Librarianship 38 (2012) 2, pp. 108 - 114
Friday, June 08, 2012
Neuerwerbungen
Zwischendurch sollte ich aber auch etwas anderes lesen:
Da immer mehr Leute in meinem Bekanntenkreis irgendwas nicht vertragen, hoffe ich, dass das Buch nützlich für Partys und Essenseinladungen ist:
Tuesday, June 05, 2012
Förderkriterium Anstellung?
"1. Die Erhöhung der Förderungssumme war ein großer Schritt und darf nicht kleingeredet werden.
2. Die Orientierung an allgemein gültigen Standards ist ein wichtiges Instrument der Qualitätsentwicklung des Öffentlichen Büchereiwesens, das nicht aufgegeben werden sollte.
3. Dennoch darf nicht auf jene Büchereien vergessen werden, die – aus welchen Gründen auch immer – diese Standards (noch) nicht erreichen können.
4. KRIBIBI fordert daher eine zweite Förderungsschiene, mit der Büchereien unterstützt werden, die sich nachweislich auf dem Weg befinden, ihre Kennzahlen den Standards anzunähern. Gerade Büchereien, die z.B. die Erneuerungsquote nicht schaffen, haben ohne Förderung noch weniger Chancen, ausreichend neue Medien anzuschaffen. (Auf diese Quote zu kommen, indem massiv ausgeschieden wird, scheint uns gerade bei der großen Zahl kleiner und ganz kleiner Büchereien mit ohnehin nur wenigen Medien nicht der richtige Weg.)
5. KRIBIBI schätzt die ehrenamtliche Arbeit an Österreichs Öffentlichen Büchereien als ganz großen Wert. Trotzdem erachten wir es im Sinne einer positiven Entwicklung des österreichischen Büchereiwesens als notwendig, dass es mehr hauptberuflich tätige BibliothekarInnen gibt. Es ist uns daher unverständlich, dass die Anstellung eines Bibliothekars / einer Bibliothekarin dem Ministerium nicht als förderungswürdiges Kriterium gilt. Wir regen daher an, neben den bisherigen Kriterien (Ausbildung, Umsatz, Öffnungszeiten, Medienbestand und Erneuerungsquote) auch ein gesetzlich geregeltes Arbeitsverhältnis als förderungswürdigen Tatbestand einzubauen.
Insgesamt allerdings wird sich das Öffentliche Büchereiwesen nicht allein mit einer erhöhten Fördersumme und einem neu gestalteten Kriterienkatalog an europäische Standards angleichen lassen. Das Beispiel Südtirol, aber auch die Büchereilandschaften vieler anderer Länder zeigen, dass nur ein Bibliotheksgesetz mit einem daraus ableitbaren Maßnahmenplan – möglichst gemeinsam für Öffentliche Büchereien und Wissenschaftliche Bibliotheken – die Basis für eine den gestiegenen Ansprüchen an Bibliotheken genügende Entwicklung des österreichischen Bibliothekswesens schaffen kann. Dafür tritt KRIBIBI seit vielen Jahren ein" (Nikolaus Hamann für Kribibi).
![]() | librarymistress: Büchereischild in Bad Ischl, 25. September 2010, Flickr, CC-BY-SA. |
Thursday, May 17, 2012
reading diary
recently re-read
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Tuesday, May 08, 2012
CfP: Buchzerstörung
Sag mir, wie, wieso und welche Bücher Du vernichtest, und ich sag Dir, was Du von Büchern erwartest, welche Funktion, welches Potenzial, welche Effizienz Du ihnen zumutest. Bücher hat man vernichtet seit es sie gab, aber nicht grundsätzlich alle, nicht immer die gleichen Bücher, auch nicht auf die gleiche Weise oder aus den gleichen Motiven. Im Altertum wurden beispielsweise komplette Bestände (privater) Bibliotheken verbrannt, weil diese Macht- und Prestigesymbole waren. Später – in einer Zeitspanne von der Inquisition bis zum Nationalsozialismus – hat man gewöhnlich nur einzelne Bücher vernichtet, meist aus ideologischen Gründen.
Das alles ist Geschichte, wird man sagen, und geht davon aus, dass heute keine Bücher mehr vernichtet werden. Selbst wenn dem so wäre, ist es natürlich kein Argument gegen genaue und differenzierte historische Untersuchungen zu diesem Thema, die sowohl in historischer Perspektive die unterschiedlichsten Formen der Buchzerstörung beleuchten als auch Reflexionen über die (mögliche) Ausgestaltung der Buchzerstörung im 21. Jahrhundert anregen. Insgesamt wissen wir zu wenig über die vielfältigen Dynamiken, Hintergründe und (Dis)Kontinuitäten der Vernichtungspraktiken, die sich sowohl gegen einzelne Buchexemplare als auch gegen ganze Buchsammlungen oder Bibliotheksbestände richten.
Für die dritte Ausgabe (2013) von Kodex. Jahrbuch der Internationalen Buchwissenschaftlichen Gesellschaft (IBG) suchen daher die Herausgeber Beiträge in deutscher und englischer Sprache, die zu einem vertieften Verständnis des Phänomens der Buchzerstörung und Buchvernichtung aus buchwissenschaftlicher, philologischer, medienhistorischer, mediologischer sowie aus soziologischer Perspektive führen. Die Beiträge können folgenden (und weiteren) Fragen nachgehen:
Neben den Beiträgen mit einem Fokus auf die Spannung zwischen der gegenwärtigen Buchproduktion und –destruktion sind auch historische Untersuchungen zur Buchzerstörung willkommen. Diese können als Überblicksdarstellungen oder Einzelfallstudien angelegt werden.
Die Frist für die Einreichung der Abstracts (max. 500 Wörter) zu den geplanten Beiträgen ist am 1. September 2012. Die Frist für die Abgabe der fertigen Beiträge (mit einer deutschen und einer englischen Zusammenfassung, mit einem Gesamtumfang von 40.000 bis 50.000 Zeichen) ist am 1. März 2013. Ein Stylesheet mit Vorgaben für die endgültige Manuskriptgestaltung wird von der Redaktion zur Verfügung gestellt. Die Publikation des Jahrbuchs ist für Herbst/Winter 2013 geplant. Die Abstracts sowie die Beiträge sind per E-Mail an die Redaktion (Dr. Slávka Rude-Porubská, slavka.rude-porubska@lmu.de) zu schicken.
Sunday, May 06, 2012
Bibliothek 2.0-Stammtisch
Friday, April 20, 2012
READ. Read, read, read.
Monday, April 16, 2012
Heimlich lesen
Aus: Mela Zvacek: ...wie es weiterging. Bericht über die Jugendfürsorgeaktion des Österr. Gewerkschaftsbundes im Jahre 1947. Wien: Waldheim-Eberle 1948, S. 11 (Wienbibliothek, Sign. B 146674).
Sunday, April 15, 2012
Attraktiver Arbeitgeber
Kommentar von fruchtfit zu Gerhard Winklers Spiegel-Artikel "Erste Hilfe Karriere: 'Ich habe schon immer von dieser Firma geträumt'", 11. April 2012.

Ted Murphy: "Probably the most bizarre job interview she has ever had", 29. Oktober 2010, Flickr, CC-BY
Saturday, April 07, 2012
reading diary
Wednesday, April 04, 2012
Barocker Bücherkrimi auf ORF III
Tuesday, April 03, 2012
librarymistress > archivesmistress?
Fürs erste werde ich mich für ein Jahr karenzieren lassen, dann sehen wir weiter. Dass meine jetzige Arbeitgeberin so verständnisvoll ist, finde ich sehr erfreulich. Da das eine Halbtagsstelle ist, werde ich mich auch sehr intensiv meiner Diplomarbeit und meinem Studienabschluss widmen, und in meinem Diplomarbeitsblog wird in Zukunft wieder mehr zu lesen sein ;-) Da im April 2013 mein Studienplan ausläuft, ist das einfach eine gute - eigentlich die letzte - Chance.
Die beiden Arbeitsstellen sind jedenfalls nicht besonders weit auseinander - hier der Blick vom Infoschalter der Wienbibliothek ;-) 
librarymistress: "Blick vom alten Job zum neuen Job", 29. März 2012, Flickr, CC-BY-SA
Agrarhistorisches Archiv
Monday, April 02, 2012
reading diary
Neuerwerbungen
Saturday, March 24, 2012
Anderer Blick auf Griechenland
"Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bedanke mich ganz herzlich für den "anderen Blick auf Griechenland". Der Redaktion, die kürzlich im deutschen Fernsehen die Bundesländer mit den meisten Schulden als 'Griechenländer' bezeichnete, würde ich ja mit 'Und irgendwann bleib i dann dort' nicht unter zehn Stunden und der mehrfachen Lektüre Ihrer Beilage den Kopf zurechtrücken wollen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre langjährige Abonnentin Monika Bargmann"

rheinblogger (Stefan Scharrenbach): "Griechenland_Rhodos-419", aufgenommen am 5. Oktober 2011 in Faliraki, via Flickr, CC-BY
Zines in Bibliotheken - warum?
"Zines are the purest form of counterculture expression that exists in printed form, and insightful indicators of current times. They represent the under-represented and give voice to marginalized members of society. Zines are interesting and cheap, and as a public library, it is our job to provide access to all types of information".
Genderfragen auf Facebook

library mistress: a librarian's shoes, 27. Juli 2008, Flickr, CC-BY-SA
Friday, March 16, 2012
20% flexibel
Thursday, March 15, 2012
CfP Nachhaltigkeit in Bibliotheken
Neben thematischen Beiträgen sollen auch Einzelbeispiele von Nachhaltigkeit in Bibliotheken vorgestellt werden, d.h. nicht zwingend in langen Textbeiträgen, sondern es ist auch ein knappes Vorstellen eines interessanten Einzelaspektes möglich".
Zusendung einer kurzen Skizze bis 16. April 2012 an petra.hauke (at) bock-net.de und klaus.werner (at) fu-berlin.de erbeten.
Interessantes Projekt! Das Green library blog ist übrigens leider schon 2010 entschlafen, aber es gibt eine aktivere dazugehörige Facebook-Gruppe, und im Blog Greening your library scheint sich mehr zu tun. Siehe auch greenlibraries.org.
nobody on Twitter

Quelle: Fredo & Pid'Jin. A webcomic by Eugen Erhan and Tudor Muscalu. 12. März 2012 [via Ritchie Pettauer]
Tuesday, March 13, 2012
Archivarin vs. Bibliothekarin
Monday, March 12, 2012
Aufruf zum Urheberrechtsdiskurs
"Die öffentliche Diskussion der letzten Wochen rund um das umstrittene ACTA-Abkommen hat die Notwendigkeit einer breiten gesellschaftlichen Debatte zu einem modernen Urheberrecht gezeigt. Die digitale Revolution der letzten Jahre hat die Realität von Medienkonsum und -produktion radikal verändert. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Umgang mit Kulturgütern wurden in Österreich jedoch seit nunmehr 10 Jahren nicht angepasst und werden den neuen Entwicklungen daher oft nur unzureichend gerecht. Das Internet als globales, unzensiertes und neutrales Kommunikationsmedium darf nicht den finanziellen Partikularinteressen der Verwertungsindustrie untergeordnet werden.
Die Initiative für Netzfreiheit und der Verein für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT) rufen deshalb dazu auf, einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über ein modernes Urheberrecht und zeitgemäße Vergütungsmodelle zu führen. Ein Ziel des Urheberrechts ist es, einen Ausgleich zwischen den finanziellen Interessen der Kunst- und Kulturschaffenden und den Interessen der Gesamtgesellschaft herzustellen. Um das zu erreichen, rufen die beiden Vereine dazu auf, eine breite gesellschaftliche Diskussion rund um das Urheberrecht zu starten. Es ist wichtig, alle beteiligten Interessensträger in diesen Diskurs mit einzubinden, vorzugsweise nach dem Vorbild einer Enquete-Kommission.
'Das Moratorium durch die Prüfung von ACTA durch den europäischen Gerichtshof muss jetzt genutzt werden, um neue Modelle für ein zeitgemäßes Urheberrecht zu entwickeln', sagt Thomas Lohninger im Namen der beiden Organisationen. Die Initiative für Netzfreiheit und VIBE!AT warnen vor dem Einfluss von Lobbyisten der Verwertungsindustrie und wollen die Zukunft der Kulturproduktion in einem breiten, transparenten und ergebnisoffenen Diskurs gestaltet sehen".
Call for Entries für "Veza lebt"
"Veza lebt!" So lautet auch der Arbeitstitel einer Anthologie, zu der Autorinnen, die das 40. Lebensjahr bereits vollendet haben, eingeladen sind, sozialkritische, formal spannende Kurzprosa im Ausmaß von maximal 8 Seiten einzureichen. Die Idee hinter dem Alterslimit ist, dass besonders auf dem Kunstmarkt und im Bereich Literatur ein regelrechter Jugendkult betrieben wird. Nicht wenige Stipendien oder Preisausschreibungen setzen ein Alter unter 30 oder 40 Jahren voraus. Hinzu kommt, dass viele schriftstellerisch tätige Frauen sich außer Stande sehen, nach dem 40. oder 45. Lebensjahr noch erstveröffentlichen zu können.
Für die Anthologie „Veza lebt!“, die 2013 erscheinen soll, wird zeitkritische, sozialkritische Kurzprosa erbeten, die formal die herkömmlichen narrativen Strukturen unterwandert. Umfang: maximal 8 DIN-A4-Seiten. Einzureichen bitte in 4-facher Ausfertigung, mit Name und Postanschrift versehen, Einsendeschluss 31.7. 2012. Per Post an: Institut für Interaktive Raumprojekte, Anton Dengler-Gasse 15, 1210 Wien, oder per E-Mail an: taste (at) chello.at.
Wednesday, March 07, 2012
Bibliothekarinnenmord beim "letzten Bullen"
Monday, March 05, 2012
Vortrag: Farming Styles
"Farming styles" ist ein von der Akteur-Netzwerk-Theorie inspiriertes Konzept, das den (agrar-)wirtschaftswissenschaftlichen Blick auf Agrarsysteme sozial- und kulturwissenschaftlich erweitert. In einem dreijährigen FWF-Projekt am Institut für Geschichte des ländlichen Raumes hat ein interdisziplinäres Team Landwirtschaftsstile in zwei österreichischen Regionen 1945 bis 1980 beforscht. Aus drei Blickwinkeln - einem wirtschaftshistorischen (Agrarsystemanalyse von Betriebsstatistiken), einem sozialhistorischen (Fallanalyse von Mehrgenerationen-Interviews) und einem kulturhistorischen (Diskursanalyse von Agrarzeitschriften) - werden die Umrisse charakteristischer Landwirtschaftsstile erkennbar.
Sunday, March 04, 2012
reading diary
work in progress
Flohmarktkäufe
Wednesday, February 29, 2012
Kinderschreibwerkstatt in Mattersburg
Der Unkostenbeitrag für die Kinderschreibwerkstätten beträgt 18 € pro Kind, die Anmeldung ist per mail unter office (at) literaturhausmattersburg.at oder telefonisch unter 02626/67710 möglich.
Tuesday, February 28, 2012
Neue dreisprachige Kinderbücher
Programm:
Unter der Leitung von Rita Berta Tiborné, Katharina Dowas, Emese Hubbes, Sonja Krutzler, Edit Leitner, Gabriella Marton, Edit Padosné Kiszela und Ágnes Tornai werden Kindergarten- und Volksschulkinder aus dem In- und Ausland die Buchpräsentation mit Lied- und Spruchgut untermalen.
Friday, February 24, 2012
Die Zurückgezogenen
Thursday, February 23, 2012
Wie fälscht man einen Bettauer
Junger Mann aus gutem adeligem oder bürgerlichem Hause verarmt aufgrund der Zeitläufte nach dem 1. Weltkrieg und bringt jemanden, den irgendwie auf moralisch nicht ganz einwandfreiem Weg zu viel Geld gekommen ist, wegen ebendiesen Geldes brutal um. <insert Frauengeschichten>. Mit dem erbeuteten Geld gelingt ein Aufstieg in die bessere Gesellschaft. Weitere Morde werden erforderlich, da der Lebenswandel mit Wein, Weib und Gesang nun einmal so teuer ist und es bescheiden einfach nicht mehr geht. Zum Schluss wird der junge Mann schon vor Gericht gestellt, kommt aber letztlich doch irgendwie davon. Schließlich konnte das Opfer eh niemand leiden.
Tuesday, February 21, 2012
Kindle reading diary
Hugo Bettauer: Hemmungslos, Kindle edition (1920) [Unscrupulous]
Hugo Bettauer: Die freudlose Gasse, Kindle edition (1924) [Joyless street]
It seems that I can't get enough from these very Austrian mystery novels at the moment, having finished "Der Frauenmörder" [The ripper] in January. Not so much because of their (debatable) literary quality - I like that Bettauer always transports social problems like unemployment, malnutrition, battlefield injuries, lung diseases, and he probably was far ahead of his time, as far as sexual morals are concerned, e.g. when he talks about prostitution [one of the main characters in "Die freudlose Gasse" expresses understanding for the young women who prostitute themselves because they and their families have nothing to eat and there's no hope for change. He criticises not the prostitutes, but the punters and panders exploiting their distress]. So these works are excellent depictions of the society of Bettauer's time even more than they are mystery stories, although there is murder, and theft, and procuration, and general inmorality ;-) And, simply, they are page-turners. I think it helps if you are familiar with Vienna and/or Austrian history. - Sometimes though I think the bad guys come away too easily.
Monday, February 20, 2012
librarianship as activism
![]() | If you want to read more about librarianship and activism, I recommend the anthology "Questioning Library Neutrality: Essays from Progressive Librarian" edited by Alison Lewis at Library Juice Press. |
Thursday, February 16, 2012
Sorge – Arbeit am guten Leben
Rationell für sich und andere sorgen – geht das? Über die widersprüchliche Rationalisierung der Selbst- und Fürsorge. Dienstag, 28. Februar, 18 Uhr, IWM- Bibliothek, Spittelauer Lände 3, 1090 Wien.
Referentin: Brigitte Aulenbacher, Professorin für Soziologische Theorie und Sozialanalysen an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Grüner Kommentar: Sigrid Pilz, grüne Sprecherin für Gesundheit und Pflege im Wiener Gemeinderat
In der sozialen Arbeit und der Pflege wird kontrovers diskutiert, inwieweit Ökonomie und Ethik miteinander vereinbar sind. Im Alltag werden einerseits Arbeiten der Selbst- und Fürsorge rationalisiert, um sie effizienter zu gestalten. Andererseits stehen Rationalisierung und Effizienzdenken zu den für die Sorgetätigkeit notwendigen Orientierungen im Gegensatz. Der Beitrag beleuchtet ausgewählte historische und gegenwärtige Konstellationen in der Rationalisierung der Selbst- und Fürsorge und beantwortet die Frage, in welcher Weise und um welchen Preis sie erfolgt und wo sich Widersprüche und widerständige Momente zeigen.
Ökonomisierung der Sorgearbeit – fürsorgliche Praxis. Konflikte um nachhaltige Gesellschaftsentwicklung. Dienstag, 13. März, 18 Uhr, IWM-Bibliothek.
Referentin: Eva Senghaas-Knobloch, Professorin für Arbeitswissenschaft am Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen. Grüner Kommentar: Karl Öllinger, grüner Sozial- und SeniorInnensprecher im Nationalrat.
Arbeit und Leben: Eine spannungsreiche Ko-Konstitution. Einige politikwissenschaftliche und praktische Überlegungen. Dienstag, 17. April, 18 Uhr, IWM-Bibliothek.
Referentin: Stefanie Janczyk, Vorstandsmitglied der IG Metall, Fachbereich Sozialpolitik, Ressort Allgemeine Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Grüner Kommentar: Birgit Schatz, grüne ArbeitnehmerInnen- und KonsumentInnenschutzsprecherin im Nationalrat.
Thursday, February 09, 2012
Das bloße Öffnen der Konvolute
"Je größer die Mühe, die ich über Monate hinweg an dieses Vorhaben wandte, desto kläglicher dünkten mich die Ergebnisse und desto mehr ergriff mich, schon beim bloßen Öffnen der Konvolute und Umwenden der im Lauf der Zeit von mir beschriebenen ungezählten Blätter, ein Gefühl des Widerwillens und des Ekels, sagte Austerlitz. Und doch sei das Lesen und Schreiben immer seine liebste Beschäftigung gewesen. (...) Jetzt aber war mir das Schreiben so schwer geworden, daß ich oft einen ganzen Tag brauchte für einen einzigen Satz, und kaum daß ich einen solchen mit äußerster Anstrengung ausgesonnenen Satz niedergeschrieben hatte, zeigte sich die peinliche Unwahrheit meiner Konstruktionen und die Unangemessenheit sämtlicher von mir verwendeter Wörter. Wenn es mir dennoch durch eine Art Selbsttäuschung bisweilen gelang, mein Tagespensum als erfüllt anzusehen, dann starrten mir jeweils am nächsten Morgen, sowie ich den ersten Blick auf das Blatt warf, die schlimmsten Fehler, Ungereimtheiten und Entgleisungen entgegen" (W.G. Sebald: Austerlitz. München: Hanser 2001, S. 175 - 176).
Tuesday, February 07, 2012
Pflicht: Extrovertiertheit?
Monday, February 06, 2012
IEEE sucht eigene alte Zeitschriften
Saturday, February 04, 2012
reading diary
Arthur Conan Doyle: Through the magic door. Kindle edition
I admit I downloaded this book because I assumed it contained mystery stories, but when there simply was no crime and no sign of Watson or Holmes I discovered that it is even better ;-) Doyle invites us to join him at a journey through his library and to close the magic door behind us: "I care not how humble your bookshelf may be, nor how lowly the room which it adorns. Close the door of that room behind you, shut off with it all the cares of the outer world, plunge back into the soothing company of the great dead, and then you are through the magic portal into that fair land whither worry and vexation can follow you no more". I discovered that Doyle and I have something in common: "Personally I must confess that anything bearing upon the Arctic Seas is always of the deepest interest to me". Conclusion: "For the time the magic door is still shut. You are still in the land of faerie. But, alas, though you shut that door, you cannot seal it. Still come the ring of bell, the call of telephone, the summons back to the sordid world of work and men and daily strife. Well, that's the real life after all—this only the imitation. And yet, now that the portal is wide open and we stride out together, do we not face our fate with a braver heart for all the rest and quiet and comradeship that we found behind the Magic Door?"
![]() | Maia C: "Library door", 27. April 2006, Flickr, CC-BY-NC-ND |
Eduard von Keyserling: Dumala. Kindle edition
Ian Sansom: The Bad Book Affair. William Morrow 2010 (The mobile library 4)
I think this is the best book in the series. I had some difficulties with its predecessors and only bought them for the sake of completeness. But after reading part four I hope there will be a another instalment. Sansom really has wit and a talent for needing few sentences for saying much about a person.
IN PROGRESS
G.K. Chesterton: The man who knew too much. Kindle edition (status: 3%)
collection of detective stories
W.G. Sebald: Austerlitz. Carl Hanser 2001 (Status: page 175 of 416)
Friday, February 03, 2012
Themenheft zur Selbstversorgung
Thursday, February 02, 2012
mournful, withdrawn, unhappy
Ich lese gerade den vierten Band der "Mobile library"-Serie und halte ihn für den gelungensten Band der Serie. Die an sich nicht wirklich sympathische Hauptfigur gewinnt hier meiner Meinung nach an Tiefe. Auch die lokale Bevölkerung, in den ersten drei Bänden zu einem großten Teil wie der Sprache kaum mächtige Volldeppen dargestellt, kommt hier bisher ein bisschen besser weg, kommt mir vor.
Thursday, January 26, 2012
Gegeninitiative zu "Kunst hat recht"
"konnte nicht veröffentlicht werden"
![]() | Gideon Burton: "Open Access (storefront)", aufgenommen am 1. Jänner 2009, Flickr, CC-BY-SA |
Wednesday, January 25, 2012
Preise für Abschlussarbeiten
VFI-Förderungspreis 2011 (zwei zweite und zwei dritte Preise)
Grüne Resolution zum Ehrenamt
"Das EU-Jahr des Ehrenamtes wurde von den grünen SeniorInnen begrüßt, um auf die große Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit hinzuweisen. Ohne die Freiwilligenarbeit würden wichtige Bereiche des Alltags innerhalb unserer Gesellschaft nicht nur unterversorgt bleiben, sondern der soziale Bereich vor dem Zusammenbruch stehen.
Die zahlreichen Aufrufe und Aufforderungen im EU-Jahr des Ehrenamtes, gerade Ältere sollten sich vermehrt freiwillig arbeitend zur Verfügung stellen, haben jedoch einen bitteren Nachgeschmack: Immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft gehen dazu über, wichtige Arbeiten auszulagern, um Kosten zu sparen. Zahlreiche lohnpflichtige Arbeitsplätze verschwinden, werden nicht nachbesetzt und durch Freiwilligenarbeit ersetzt. Fakten über unentgeltliche Arbeitsstunden und ihre Auswirkung auf Vollarbeitsplätze werden verschwiegen. Ob Freiwillige die notwendigen Qualifikationen besitzen, wird in den wenigsten Fällen sorgfältig überprüft.
Trotz laufendem Sinken der realen Pensionsleistungen wird Freiwilligenarbeit immer mehr mit moralisierenden Argumenten eingefordert, was einer organisierten Ausbeutung gleichkommt.
Ältere Menschen bringen sich mit ihren Leistungen, Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen gerne in gesellschaftlich relevante Aktivitäten ein. Sie tun dies im Sinne eines solidarischen Generationenvertrages als MitgestalterInnen einer sozial gerechteren Welt. Und sie betrachten dieses Engagement als eine Bereicherung ihres Lebens und als Erweiterung ihres Horizonts.
Sie haben aber auch ein Recht darauf, sich gegen gesellschaftlichen Zwang zu wehren. Sie sind durchaus bereit, sich in geeigneten Bereichen und in geeigneter Form einzubringen. Sie verlangen aber Rahmenbedingungen und Formen der Anerkennung, die ihrem Engagement in Freiwilligenarbeit entspricht und Anerkennung auch dafür, dass sie die gesamte Infrastruktur für die gegenwärtigen jüngeren Generationen aufgebaut/finanziert haben.
Sie verlangen die Überprüfung jeder Streichung eines lohnpflichtigen Arbeitsplatzes, damit er nicht durch 'kostenfreie' Freiwilligenarbeit ersetzt wird. Nur dann sind Freiwilligenarbeit und Ehrenamt gerechtfertigt und tragen zum Wohle der Allgemeinheit bei".

Chelmsford Public Library: Library Snapshot Day 4031, Library volunteer. Aufgenommen am 13. April 2011, Flickr, CC BY-NC-SA
Tuesday, January 24, 2012
Kindle reading diary
Hugo Bettauer: Der Frauenmörder (1926)
Otto Julius Bierbaum: Die Weihnachtsbowle (1905)
Franziska zu Reventlow: Das feindselige Gepäck (?)
in progress
Eduard von Keyserling: Dumala (1908)
Monday, January 23, 2012
Partner in geistiger Hinsicht
Aus: Büchereiarbeit in Stichwörtern. Ein Übungs- und Lernbehelf für Bibliothekare im Ehrenamt und Nebenberuf. Unter Mitarb. vieler Kollegen zusammengestellt von Gertrud Vetter. Wien: Verl. Erwachsenenbildung in Österreich 1971, S. 67

librarymistress: Stadtbibliothek Hannover, aufgenommen am 4. Mai 2010, Flickr, CC-BY-SA
Friday, January 20, 2012
library in Urdu

Olaf Kellerhoff: "Qaid-e Azam Bibliothek", 23. März 2009, Flickr, CC-BY-NC











