Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Wednesday, October 15, 2008
Bibliotheksbestand des Tages
Führungen durchs Wiener Stadt- & Landesarchiv
Damals wie heute
Es klingelte auch bei der Passage, dass man einander als Mitglieder der Gelehrtenrepublik, die etwas auf sich hielten, Sonderdrucke und Ausgaben der eigenen Werke als Geschenk zukommen ließ. Heute muss man mancherorts die Verwertungsrechte auch einem Verleger abtreten (der hat ja damals wie heute schließlich den Druck - bzw. heute eben die ePublikation - zu finanzieren...), und man mailt dafür an andere AutorInnen, ob sie nicht mit einer elektronischen Version ihres Artikels aushelfen könnten, den man sonst um 30 Dollar erwerben müsste, weil die Bibliothek das Zeitschriftenabonnement abzubestellen gezwungen war...
P.S.: In Archivalia wurden am gestrigen Open-Access-Tag 32 Einträge in der Rubrik Open Access veröffentlicht.
Tuesday, October 14, 2008
Libreas: Open Access & Geisteswissenschaften
CfP: In den Geisteswissenschaften stellen Monographien und Sammelbände die zentralen Publikationsformen und damit Medien für die Wissenschaftskommunikation dar. Als problematisch erweist sich dabei der lange Weg von der textlichen Fixierung der Erkenntnis bis zur Publikation. Dadurch wird die Kommunikation verzögert. Die Erkenntnis befindet sich in einer Zwischenphase, in der sie nicht zitierbar und daher kaum im Rahmen wissenschaftlicher Standards weiter verarbeitet werden kann.
Elektronische Publikationsumgebungen können diesen zeitlichen Abstand zwischen dem Verfassen des Manuskriptes und der Publikation deutlich verkürzen. Erprobt ist das Verfahren u.a. mit den Preprint-Servern in STM-Disziplinen. Jedoch sind diese Formen des elektronischen Publizierens weitgehend auf die Praxen der Wissenschaftskommunikation in diesen Wissenschaftsfeldern ausgerichtet. Die im Argument und der textlichen Ausführung davon völlig verschiedene Diskurspraxis der Geisteswissenschaften lässt sich in diesen Strukturen bisher nur mangelhaft abbilden.
Dies betrifft in gewisser Weise auch den Open Access-Gedanken an sich. Die Publikationsform der Monographie stellt andere Anforderungen als der elektronische Aufsatz. Inwieweit sich das Medium e-Book an dieser Stelle als Lösung erweist, ist bislang völlig offen.
Eine Grundfrage ist, inwieweit sich die Wissenschaftspraxis der Geisteswissenschaften in elektronische Publikationsmodelle, die aus einem anderen disziplinären Umfeld stammen, anpassbar sind und angepasst werden sollten. Eine zweite Grundsatzfrage weist in die andere Richtung: Wie müssen elektronische Publikationsumgebungen beschaffen sein, damit sie die entsprechenden Formen der Wissenschaftskommunikation adäquat abbildbar machen? - Es lässt sich schließlich fragen, inwieweit die Entwicklung zur 'E-Science' für die Geisteswissenschaften überhaupt notwendig oder erstrebenswert ist.
"Lasst sie doch kopieren"
"Lasst sie doch kopieren", ruft Kulturjournalist Wilhelm Sinkovicz am 25. August in der "Presse" auf: "Der Kampf des seligen Herrn Quixote gegen die Windmühlen ist eine Kleinigkeit gegen den heldenhaften Einsatz unermüdlicher Streiter für das Urheberrecht gegen den Missbrauch der Möglichkeiten, die das Internet heutzutage bietet. (...) Selbst die höchstbezahlten Pop-Ikonen haben mittlerweile gelernt, dass das eigentliche Geschäft nicht die Tonträger sind, sondern die Live-Auftritte. Mit denen verdient man mehr Geld als je zuvor. Womit das Musikleben auf eine natürliche Basis zurückgeführt wäre. Der direkte Kontakt zwischen dem Hörer und denen, die Musik machen, ist das Maß aller Dinge. CDs sind Werbeartikel dafür. Vielleicht sogar illegale Downloads, wie man's nimmt".
Monday, October 13, 2008
Chanel librarian
Bibliotheksbestand des Tages
Saturday, October 11, 2008
Über Mobilität & Geschwindigkeit im Informationszeitalter
Zum Inhalt: Zeitnot und Stress - Phänomene, die für immer mehr Menschen zu bestimmenden Aspekten des Alltags werden. Sie kristallisieren sich um eine zunehmende Beschleunigung aller Lebensbereiche, die eng verbunden ist mit der Entwicklung der Medien und der Technik. Anbieter von "Informationen" wetteifern um die Zeit und Aufmerksamkeit potentieller KonsumentInnen. Doch gilt es nicht bereits, die Kategorie "Zeit" zu hinterfragen? Wie kommt es zu dem Paradoxon, dass wir heute durch Technik Zeit gewinnen und dennoch zu wenig davon haben?
Friday, October 10, 2008
Mein Virenchecker...
Tuesday, October 07, 2008
Bibliotheksbestand des Tages
Der Honigkuss der Bibliothekarin
Sunday, October 05, 2008
Archivarin brachte "Standard" online
Saturday, October 04, 2008
BBB news
Friday, October 03, 2008
"Presse" macht auf Looki-Looki
Zwei Stunden später. Bei näherem Hinsehen kommen wir drauf: Das ist ja wirklich Michael Fleischhacker, und er wirbt auch nicht für Mode, sondern für seine Zeitung. Jetzt kann ich ja nicht leugnen, dass die Plakate und ihr Motiv optisch durchaus ansprechend und teilweise auch recht witzig sind. Ein wenig eigenartig finde ich diese Inszenierung und Fokussierung auf eine Person schon... Welche Meinung hat meine p.t. LeserInnenschaft zu dieser Werbelinie?
Thursday, October 02, 2008
BBB news
Sawmill Database
Diskussionsgruppe für Telearbeit in Bibliotheken
Tippfehler des Tages
Wörter des Tages
Eskalationsmail (wieder mal die falsche Mailadresse erwischt), Ablöserkanzlei (???), "enjoy Bestellanforderung" (ich werde mein bestes tun, dieser Aufforderung nachzukommen), Instandhaltungsplanungswerk (ganz sicher noch nie gehört).
Ich liebe auch die einfachen Erklärungen in der Hilfe: "Bei Instandhaltungsplanungswerken handelt es sich um normale Werke, die im Customizing als IH-Planungswerke gekennzeichnet wurden. Ihnen sind Standortwerke zugeordnet, die ihre Instandhaltungsmaßnahmen nicht selbst planen, sondern für die im eingetragenen IH-Planungswerk die Planung vorgenommen wird".