Saturday, July 04, 2009

Schnitzler-Bibliothek geht an ONB zurück

"Rund 8.000 Bücher aus der Bibliothek von Arthur Schnitzler gehen im Juli an die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) zurück. Schnitzlers Bücher waren 1940 von der Gestapo beschlagnahmt", der Nationalbibliothek "zur weiteren Verwertung" überlassen und 1947 zögerlich an Schnitzlers Sohn Heinrich restituiert worden, berichtete der ORF am Donnerstag. Heinrich Schnitzler habe die Sammlung dann testamentarisch der ONB vermacht. - Mehr über Provenienzforschung und Restitution auf der Website der ONB.

Friday, July 03, 2009

Selbstversuch "vegane Woche", Tag 4 und 5

Gestern gab es zu Mittag ein Karottenciabatta, Baked Beans, Paprika und nochmals "Paprika-Lyoner" der Marke Wheaty. Am Abend speiste ich Tofu-CurryAnanas-Laibchen und dazu Einkorn, Karotten und Salat. Für mich überraschend: Ich hätte gedacht, dass mir Schinken wirklich fehlen würde, weil ich den in den verschiedensten Varianten wirklich gerne esse, aber Fleisch geht mir bisher überhaupt nicht ab, dafür wäre ich heute beim Frühstücks-/Mittagsessenkauf im Supermarkt vor dem Liptauer fast eingeknickt... aber ich hab dann noch rechtzeitig den Tomate-Basilikum-Aufstrich gefunden. Die schönsten Vorsätze müssen aber hie und da gebrochen werden, und deshalb hab ich am Nachmittag nicht nein gesagt, als sich die Gelegenheit bot, von einer absolut verführerischen Erdbeerkardinalschnitte zu kosten. Mein Abendessen besteht aus einem Naturreis-rote Linsen-Couscous-Gemisch mit Oliventofu und Gemüse.

BücherFrauen-Studie zu Arbeitssituation in der Buchbranche

Die BücherFrauen führen derzeit in Kooperation mit dem Institut für Kommunikationswissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Studie zur Arbeitssituation in der Buchbranche durch. Sie richtet sich an alle fest angestellten Frauen und Männer in Verlagen, im Zwischenbuchhandel und im Sortimentsbuchhandel sowie an Freie in den Bereichen Lektorat, Herstellung und Verlagsvertretung: "Über das Arbeiten in den Buchberufen wird viel diskutiert, aber aktuelles, konkretes Datenmaterial zu diesem Thema, das auch noch berufsübergreifend ist, gibt es relativ wenig. Wie sieht es genau aus mit den Arbeitszeiten? Was ist wichtig für die Zufriedenheit im Beruf? Und auf welchen Wegen gelangen die Einzelnen in die Buchbranche?". Der Fragebogen ist bis 31. Juli 2009 online, die Ergebnisse der Befragung werden 2010 veröffentlicht.

Thursday, July 02, 2009

Selbstversuch "vegane Woche", Tag 4

Irgendwie komme ich vor wie jemand, der sich zwei Stunden als Augustinverkäufer ausgibt und dann glaubt, zu wissen, wie es ist, arm zu sein. Schließlich hab ich mir nur eine Woche vorgenommen, da kann man leicht auf einiges verzichten, worauf man auf Dauer nicht verzichten möchte - Kuchen zum Beispiel.

(Anm. 3.7.: soll nicht heißen, dass es keinen veganen Kuchen gibt, sondern dass man - zumindest dort, wo ich wohne - nicht einfach in die Bäckerei um die Ecke gehen und einen solchen kaufen kann)

Wednesday, July 01, 2009

Neuerwerbungen

  • Terry Pratchett: Making money. A discworld novel. London: Corgi 2008
  • Horst Prillinger: Mr Singh has disappeared. A concussed novel. Books on demand 2009 (ursprünglich in Form eines Weblogs publiziert)
  • BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick. Der Schwerpunkt liegt auf der FaMI-Ausbildung.

  • Stefanie Hampel: "Von der Bibliothek zum Archiv und zurück - die Vielseitigkeit einer FaMI". In: Sandra Schütte (Hrsg.): 10 Jahre FaMI - ein Beruf emanzipiert sich!? Eine Festschrift. Bock + Herchen 2009, S. 171 - 174
  • Karin Holste-Flinspach: "FAMI-Ausbildung: Bayern und Schleswig-Holstein mit im Boot. 10 Jahre Bundestagung der zuständigen Stellen für den Beruf der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste". In: Bibliotheksdienst 42 (2008) 6, S. 641 - 644
  • Martin Schmidtner: "Die berufsbegleitende Nachqualifizierung zum FaMi". In: Sandra Schütte (Hrsg.): 10 Jahre FaMI - ein Beruf emanzipiert sich!? Eine Festschrift. Bock + Herchen 2009, S. 117 - 121
  • Cornelia Awenius / Sabrina Sommerlad: "Ausbildungspläne erstellen und koordinieren: Resümee der Veranstaltung zur AspB-Tagung in Stuttgart". In: Buch und Bibliothek 55 (2003) 7+8, S. B53 - B54
  • Katja Frehse / Geraldine Henneböhl / Torsten Zimmermann: "Eine Fachrichtung im Dornröschenschlaf". In: Sandra Schütte (Hrsg.): 10 Jahre FaMI - ein Beruf emanzipiert sich!? Eine Festschrift. Bock + Herchen 2009, S. 37 - 42
  • Martin Stallmann / Martin Heidenreich / Wiltraut Zilk: Literaturliste über den Beruf des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste. Kommission zur Information von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und Assistenten 2008
  • Roswitha Hoge: "Nach einem Jahr: die Berufsbildung zum/zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste". In: Laurentius 16 (1999) 3, S. 157 - 161
  • Cordula Sperlich: "Die berufsbegleitende Fernweiterbildung Archiv an der Fachhochschule Potsdam". In: Sandra Schütte (Hrsg.): 10 Jahre FaMI - ein Beruf emanzipiert sich!? Eine Festschrift. Bock + Herchen 2009, S. 133 - 136
  • Sabrina Höcker: "Fachrichtungswechsel als Chance". In: Sandra Schütte (Hrsg.): 10 Jahre FaMI - ein Beruf emanzipiert sich!? Eine Festschrift. Bock + Herchen 2009, S. 168 - 170
  • Barbara Jedwabski: "'Ja, wenn Sie das neben Ihrer eigentlichen Arbeit noch schaffen...' - Über den Stellenwert von innerbetrieblicher Fort- und Weiterbildung in Bibliotheken". Vortrag auf dem 86. Deutschen Bibliothekartag in Erlangen am 31.5.1996
  • Franz Fischer: Chronik der Bibliotheksschule in Frankfurt am Main - Fachhochschule für Bibliothekswesen. Frankfurt 2003
  • Wibke Weigand / Damaris Pausch / Pia Lellinger / Andreas Kirchmer / Katrin Kaiser / Margit L. Hartung: Auskunftsbibliothekare an wissenschaftlichen Bibliotheken - vom wandelnden Brockhaus zum kundenorientierten Informationbroker? Projektarbeit an der Bibliotheksschule in Frankfurt am Main - Fachhochschule für Bibliothekswesen. Frankfurt 1998
  • Stefanie Kaiser / Guido Krell / Martin Plaum / Tanja Reinhardt / Ariane Streicher / Carsten Wolf: Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsformen in Bibliotheken. Projektarbeit an der Bibliotheksschule in Frankfurt am Main - Fachhochschule für Bibliothekswesen. Frankfurt 2001
  • Selbstversuch "vegane Woche", Tag 3

    Frühstück wie gehabt - das Indioweckerl hat sich bewährt. Das Mittagsweckerl wurde von "Paprika-Lyoner" der Marke Wheaty geziert, war pikant und schmackhaft, die Konsistenz ein klein bisschen gummiartig, aber nicht störend. Bei der frida-Sitzung am Nachmittag hab ich mir die Kekse verkniffen und stattdessen Weintrauben genascht, was ja auch kein Schaden ist. Jetzt hab ich mich eigentlich schon auf die BioChef-Dinkelravioli mit Rucolafüllung gefreut - alleine, wie ich beim Öffnen der Packung feststellen musste, waren sie geschimmelt, und das zwei Wochen vor dem Ablaufdatum. Grummel. Jetzt esse ich eben die restlichen Mie-Nudeln mit Seitan und Zucchini. Apropos Seitan: Das sehe ich nicht als Ersatzprodukt, sondern als echte Bereicherung meines Speiseplans, vor allem schnitzelähnlich mit Vollkornbrösel paniert. Heute aber nur schnell gebraten mit Sojasauce.

    Selbstversuch "vegane Woche", Tag 2

    Frühstücks-Smoothie, Indioweckerl und Kaffee sind eindeutig vegan. Für Mittag habe ich mir eigentlich was eingepackt, aber dann ruft eine Freundin wegen gemeinsamen Mittagessens an, die die ganze Woche sonst keine Zeit hat - da geh ich lieber doch mit und esse Erdäpfelpuffer (sind natürlich fraglich, vielleicht doch mit Ei gebunden?), das Tsatsiki lass ich weg, und das Dressing beim grünen Salat vermeide ich so gut es geht. Ansonsten hätte ich von der ganzen Speisekarte nur eine Salatschüssel essen können, aber wie mich die Erfahrung in diesem Lokal gelehrt hat, braucht das Anrichten eben dieser ziemlich lange, und das ist in der Mittagspause einfach nicht drin. Am Abend, leicht gestresst, schon wieder auf dem Sprung und so gar nicht nach Kochen aufgelegt, entdecke ich zu meiner Überraschung, dass die Hofer-"Instantnudeln vegetarisch" auch vegan sind. Hab die Zutatenliste dreimal gelesen und glaube, nichts übersehen zu haben. Passt.

    Monday, June 29, 2009

    Selbstversuch "vegane Woche", Tag 1

    Oh nein - Versagen schon beim Frühstück am ersten Tag! Ich habe nichtsahnend ein Müsliweckerl gegessen, um nachher auf der Website des Herstellers festzustellen, dass sich darin unerwartet Ei und Trockenmagermilch befinden. Erste Lektion: nachlesen VOR essen. Das Mittagessen war kein Problem: Brot mit Chilibohnen-Aufstrich, dazu Gemüse und Obst. Den Kaffee trink ich meistens eh schwarz, und für alle Fälle hab ich Sojamilch gekauft. Zwischendurch testete ich heute die Soyabella Carob-Soja-Tafel - sieht aus wie Schokolade, schmeckt aber mehr wie Ovomaltine oder Karamelzuckerl. Reißt mich jetzt nicht so vom Hocker, aber wenn man sich keinen richtigen Milchschokogeschmack erwartet, ist sie gar nicht schlecht. Lektion 2: besser dunkle Schokolade essen. Zum Abendessen verspeiste ich Mie-Nudeln mit BioBio-Tofubolognese: nicht schlecht, Parmesan wär ganz gut dazu gewesen, geht aber locker auch ohne.

    Selbstversuch "vegane Woche"

    Letzten Freitag habe ich beschlossen, mich probehalber eine Woche lang vegan zu ernähren. Und witzigerweise erschien am Sonntag in der Presse-Kolumne "Selbstversuch" ein Beitrag von Mirjam Marits genau zu diesem Thema. Sie kommt übrigens zu dem Schluss: "Vegetarische Ernährung ist heute kein großes Problem mehr. Aber wie lebt es sich, wenn man sich vegan ernährt? Keine Eier, keine Milch: Ziemlich mühsam. Daheim wie auswärts." Ich selber erwarte mir vor allem beim Essengehen mit KollegInnen Probleme - ein Blick auf den Menüplan der Lokale, in die ich normalerweise gehe, zeigt eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten, aber in der ganzen Woche nur ein einziges, das der Beschreibung nach vegan sein könnte. Für zuhause hab ich mich am Samstag im Bio-Supermarkt eingedeckt.

    Sunday, June 28, 2009

    Twitter-Auslese 21. - 28.6.

  • hat auf Wikipedia den Eintrag "Bibliothekar" gerade der Kategorie "Dienstleistungsberuf" zugeordnet - hihi #librarians
  • Tagesspiegel: "Verdi fordert höhere Gehälter statt Bau der Landesbibliothek", http://tr.im/pYHb
  • Im Blog der SLUB beschweren sich Leser darüber, dass Bibliothekarinnen mit hochhackigen Schuhen so viel Lärm machen... http://tr.im/pRFy
  • @LipstickLib another classic in newspapers, although based on a typo, not on ambiguity, is the "pubic library"
  • same with me RT @epoz Must. Not. Try and read Twitter messages missed in past 24 hours. Is impossible. Ignore it. Live in the Now!
  • isst gerade eine "Schneebergwurzel" und findet, dass die BäckerInnen bei ihren Weckerl-Benennungen manchmal unnötig kreativ sind
  • Neu: Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität http://bit.ly/YlcBK
  • Kressin - der wahrscheinlich schärfste Tatort-Ermittler der Welt ;-) http://tr.im/pGDc #tatort
  • Local area librarian looking for romantic clues, http://bit.ly/12X3Cz
  • libraries tap into twitter: http://bit.ly/XWFqx
  • Elsevier wollte für gute Rezensionen auf Amazon bezahlen: http://www.insidehighered.com/news/2009/06/23/elsevier
  • geht jetzt bei Personennormung nach #Tatort-Schauplätzen vor: Geboren/gestorben/gewirkt in Leipzig & Düsseldorf erledigt, jetzt Stuttgart
  • cool: Praktikum bei #LibraryThing http://bit.ly/o4uh9
  • RT @peterpur i hate it when i find interesting papers, only to discover that i have to pay some stupid publisher money in order to get it
  • sex between stacks? RT @LipstickLib unfortunate title for newspaper article: Librarians determined to entice youngsters http://bit.ly/2lAH14
  • flash-mob cataloging party beim Bemis Center for Contemporary Arts (http://www.bemiscenter.org/) in Omaha: http://tr.im/pgKo #library
  • Aufhören mit der Suderei

    Vielleicht ist die Neigung zum Sudern in ÖsterreicherInnen schon genetisch angelegt - die meisten von uns kennen das sicher: Da jammert man beispielsweise im Gespräch mit KollegInnen ebenso ausgiebig wie unproduktiv über die Arbeit (unproduktiv, weil in Wirklichkeit taugt sie einem/r ja eh, und wenn nicht, wäre ja die Frage, warum man nix dagegen unternimmt...) Und dann hat man ein Erlebnis, bei dem man dann zumindest für eine kurze Zeit gaaanz still wird und realisiert, dass man es ja eigentlich doch ganz gut erwischt hat im Leben. Bei mir waren es in letzter Zeit drei solcher Erlebnisse.
  • Eine unserer Reinigungskräfte schilderte mir, unter welchem steigenden Druck sie arbeiten muss, wieviele Kilometer sie pro Tag aufwischend und staubsaugend zurücklegt, wieviel sie dabei herumschleppt und was sie dafür verdient. Da bin ich ganz froh, dass ich mich jeden Tag an meinen Computer setzen kann.
  • Eine andere Reinigungskraft sagte zu mir über eine Kollegin verwundert: "Na, die hat mit ihrem Mann gemeinsam tausend Euro. Und damit kommt sie nicht aus?" Da musste ich scharf darüber nachdenken, wann ich (für mich alleine) zuletzt mit tausend Euro ausgekommen bin und dass mein Gehaltszettel dann doch nicht nur zum Weinen ist.
  • Am Freitag hab ich einen Mann mittleren Alters kennengelernt, der beim Sport einen Schlaganfall erlitten hat und sich über ein Jahr später immer noch nicht die Jacke selbst anziehen kann, der ganz viel praktisch von vorne lernen muss(te) und dem niemand so recht sagen kann, ob und wann seine motorischen Fähigkeiten wieder voll hergestellt werden können. So schnell kann sich ein Lebensplan völlig umwerfen. Carpe diem.
  • BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick. Die Schwerpunkte liegen auf der FaMI-Ausbildung und auf dem Librarian-/Faculty-Verhältnis. Siehe dazu auch das FAMI-Portal.

  • Sandra Schütte (Hrsg.) / Wiltraut Zick (Mitarb.): 10 Jahre FaMI - ein Beruf emanzipiert sich!? Eine Festschrift. Bock + Herchen 2009
  • Ute Bahrs: "Die Ausbildung Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste - Fachrichtung Bibliothek". In: Bibliotheken heute 3 (2007) 1, S. 11 - 15
  • Jessica Blank: "Was bietet die Ausbildung in der medizinischen Dokumentation im dualen System?". In: MDI: Forum der Medizin-Dokumentation und Medizin-Informatik (2003) 4, S. 131 - 133
  • Roswitha Dittmar: "Anderthalb Jahre Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste: die neue Ausbildung in Hamburg - eine Erfahrungsbericht". In: Buch und Bibliothek 52 (2000), S. 140 - 142
  • Margrit Ebinger / Wilhelm Gaus: "Ausbildungsmöglichkeiten in der medizinischen Dokumentation". In: Information. Wissenschaft und Praxis 55 (2004) 1, S. 11 - 14
  • Margrit Ebinger / Wilhelm Gaus: "Berufe im Informationswesen: neue Entwicklungen in der Ausbildung". In: Information. Wissenschaft und Praxis 54 (2003), S. 5 - 8
  • Franz Grunewald: "FaMI-Ausbildung 'zu bibliothekslastig'? Eine etwas andere Perspektive". In: Der Archivar 58 (2005) 1, S. 69 - 70
  • Sabine Gillitzer: "Der Bibliotheks-FaMI - eine besondere Herausforderung". In: Bibliotheksforum Bayern N.F. 1 (2007) 3, S. 163 - 164
  • Antjekathrin Graßmann / Gabriele Viertel: "Der Ausbildungsberuf Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste". In: Der Archivar 52 (1999) 4, S. 306 - 310
  • Claudia Hartmann / Sandra Schütte / Wiltraut Zick: Leitfaden FaMI-Ausbildung. Die Planung der betrieblichen Ausbildung von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliothek. Bad Honnef: Bock + Herchen 2007
  • Ahmad Bakeri Abu Bakar: "Partnership between Librarians and Faculty at a Malaysian University Library: A Focus Group Survey". In: Library Philosophy and Practice 2009
  • Penny Dale / Matt Holland / Marian Matthews (Hrsg.): Subject librarians: Engaging with the learning and teaching environment. Aldershot: Ashgate Publishing 2006 (darin u.a.: Penny Dale: "Professional engagement: The subject specialist in higher education")
  • G. Divay / A. M. Ducas / N. Michaud-Oystryk: "Faculty perceptions of librarians at the University of Manitoba". In: College & research libraries 48 (1987) 1, S. 27 - 35
  • Irene Doskatsch: "Perceptions and perplexities of the faculty-librarian partnership: an Australian perspective". In: Reference Services Review 31 (2003) 2, S. 111 - 121
  • Bibliothek des Tages...

    ...ist die öffentlich zugängliche Bibliothek der ARGE Schöpfungsverantwortung in Wien, die Themen wie Sozialethik, Schöpfungsspiritualität, Naturgestaltung, Globalisierung, Ökosoziale Marktwirtschaft und Wirtschaftsethik, Klima und Energie, Naturwissenschaften und Liturgie abdeckt.
    Die Bibliothek hat keine festen Öffnungszeiten, ein Termin kann unter 01/87839539 oder office(at)argeschoepfung.at vereinbart werden. Der gesamte Bestand ist in einer vor Ort abfragbaren Literaturdatenbank verzeichnet und systematisch aufgestellt. Die MitarbeiterInnen stellen zu Fachthemen spezifische Literaturlisten zusammen. Kopiermöglichkeit ist vorhanden. Die Bibliothek ist barrierefrei zugänglich und befindet sich im 1. Stock des Don Bosco-Hauses. Adresse: St. Veitgasse 25, 1130 Wien (erreichbar mit U4 Unter St. Veit oder 58).

    Friday, June 26, 2009

    Klagenfurt: "kein Geld für 'Malina', für 'Das dreißigste Jahr'"

    Der österreichische Schriftsteller Josef Winkler kritisiert in seiner pointierten "Klagenfurter Rede zur Literatur" auch das Fehlen einer Stadtbibliothek in Klagenfurt:

    "Diese Stadt Klagenfurt, die sich seit über 30 Jahren, jährlich im Juni, in der Zeit der Lindenblüte, als deutschsprachige Literaturhauptstadt feiern lässt, ist wohl die einzige Stadt Mitteleuropas mit 100 000 Einwohnern, in der es keine eigene Stadtbibliothek gibt (...) Für eine Stadtbibliothek in der Landeshauptstadt, wie es sie in jeder Stadt Mitteleuropas gibt, hatten diese drei erwähnten Politiker in den letzten Jahren, und eigentlich seit dieser Literaturwettbewerb existiert, kein Geld. Sie haben kein Geld für eine Bibliothek für Kinder und Jugendliche. Sie haben kein Geld für Bücher. Sie haben kein Geld für die Bücher von Ingeborg Bachmann. Sie haben kein Geld für 'Der gute Gott von Manhattan'. Sie haben kein Geld für die 'Anrufung des Großen Bären'. Sie haben kein Geld für 'Die gestundete Zeit'. Sie haben kein Geld für 'Malina', für 'Das dreißigste Jahr'. Seit über 30 Jahren haben sie kein Büchergeld für die Jugend dieser österreichischen Stadt! denke ich (...)".

    Winklers Rede ist gekürzt unter dem Titel "Todesfälle in Klagenfurt" in der Welt nachzulesen, vollständig mit dem Titel "Der Katzensilberkranz in der Henselstraße" auf der Bachmannpreis-Website abzurufen. - Hinweis aus dem IBI-Weblog. Und noch ein Hinweis: AK-Bibliothek Klagenfurt.

    Wednesday, June 24, 2009

    Neuerwerbungen

  • Allison Leigh: The bride and the bargain. Special ed. Mills & Boons 2009 ["As head of his family's Seattle-based software empire, workaholic Grayson Hunt was married to the job. Then Dear Old Dad issued Gray and his brothers an ultimatum - find brides, fast, or lose their fortunes. Gray was at wit's end - until he literally ran into the perfect candidate on his favorite jogging path. But did humble school librarian Amelia White have a hidden agenda?"]
  • Band 1 der Great Winter-Trilogie des australischen Science Fiction-Schriftstellers Sean McMullen, "Souls in the great machine", hab ich verschlungen - von allen Büchern mit fiktiven BibliothekarInnen einer meiner Favoriten... Highliber Zarvora rules! Jetzt freue ich mich schon sehr auf Band 2 und 3:

  • Sean McMullen: The miocene arrow. New York: Tor 2003 (Greatwinter Trilogy ; Bd. 2)
  • Sean McMullen: Eyes of the calculor. New York: Tor 2003 (Greatwinter Trilogy ; Bd. 3)
  • Déjà-vu beim Lesen des eigenen Blogs :-)

    Am 4. September 2008 schrieb ich in diesem Blog: "Hab ich schon mal erwähnt, wie sehr ich Notenvergeben hasse? Am meisten drückt es mich, wenn ich weiß, jemand hat sich sehr angestrengt, aber das Ergebnis ist einfach nicht besser als ein Dreier. Aber Zweier herschenken ist unfair gegenüber denen, die sich den Zweier tatsächlich verdient haben. Ich sage mir dann immer, dass ein Dreier ja eh nicht so schlecht ist, dass das eben eine okaye (was für ein Wort ;-) Leistung ist, aber selber wollte ich immer nur Einser haben, ich Streberin (ein einziges Mal war mir meine Note wirklich wurscht, und zwar mein FH-Vierer in Rechnungswesen)". Nachdem ich letzte Woche wieder zehn Noten für Bachelorarbeiten vergeben habe und seitdem darüber grüble, ob ich nicht zu streng oder zu milde war und ob der eine Zweier wirklich um einen Grad besser ist als der eine Dreier etc.pp., kommt mir das seeeehr bekannt vor... Ich muss wohl endlich lernen, das Semester hinter mir zu lassen, wenn es aus ist, und zu akzeptieren, dass es nicht MEINE Bachelorarbeiten sind.

    Bildungsstreik: "Alternative Bibliothek"

    Die Nordhessennews berichteten am Montag über den Bildungsstreik und dessen Fortsetzung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Marburg : "Nach eigenen Angaben wollten die Besetzer ihren Kommilitonen heute den Zugang zur Bibliothek des Institutes ermöglichen. Die Bibliothekarinnen hätten die Räume öffnen wollen, aber die Universitätsverwaltung habe dies aus Brandschutzgründen untersagt, sagte der Gruppensprecher. Deshalb werde von den Besetzern eine 'alternative Bibliothek' mit Büchern aus Privatbeständen im Gebäude aufgebaut".

    Mit Twitter zu besserem Image?

    "Libraries throughout the UK are testing the waters of Twitter as a way to both engage with their readers and dispel their image as fusty, silent enclaves staffed by old-fashioned introverts", schreibt Allison Flood heute unter dem Titel "Libraries tap into Twitter" im Guardian.

    "Ich würd sie nicht lesen"

    Aus einer großen Gesellschaft heraus
    Ging einst ein stiller Gelehrter zu Haus.
    Man fragte: Wie seid ihr zufrieden gewesen?
    "Wärens Bücher", sagt er, "ich würd sie nicht lesen".

    Goethe: "Gesellschaft" (gutenberg.spiegel.de)

    Sunday, June 21, 2009

    "Getting boys to read": Tipps & Tricks

    Der US-amerikanische Schulbibliothekar Mike McQueen hat mit "Getting boys to read" ein gemeinschaftliches Weblog und Forum für BibliothekarInnen, Eltern und LehrerInnen geschaffen, wo laufend neue Ideen und Tipps gesammelt werden, wie man Burschen zum Lesen bringen und ihnen den Bibliotheksbesuch schmackhaft machen kann. Die Beiträge reichen von "How to Use Movement to Help Boys Become Better Readers" über "Start a 'No Shushing' Policy in Your Library" und "Using the Internet to Motivate Writing" bis "Getting my husband involved". McQueen hat außerdem einen laufend aktualisierten Twitter-Account und hat auf Facebook einen "Cause" für sein Anliegen eingerichtet. Ich denke, von den Tipps können auch MitarbeiterInnen von öffentlichen Bibliotheken im deutschen Sprachraum profitieren.

    Twitter-Auslese 14. - 20.6.

  • hab zuerst an Maultaschen & Sauerbraten gedacht, nicht an DVDs ;-) RT @NGC6544 Nicht dass ich auf deutsche Menüs wert lege
  • RT @ApolloPlus40 Nature News twitters the Apollo 11 moon mission as it happened -- 40 years on
  • neu auf Twitter: der Webstandard @webstandardat
  • der Standard schreibt über die Bibliothek in Guantanamo: http://tr.im/pbjL
  • Spiegel über Bildungsstreik im Nachbarland: http://bit.ly/ZdDfr
  • gerade als 2500. Person Joao Bethencourt (ungarisch-brasilianischer Regisseur & Dramatiker) genormt
  • der Titel gefällt mir: "Can the Mummy Speak? Manifest Destiny, Ventriloquism, & the Silence of the Ancient Egyptian Body", http://tr.im/p29D
  • Studentin hat bei der von mir eindringlich empfohlenen geschlechtergerechten Sprache ein bisserl übertrieben: "AngestellteInnen" :-) #gender
  • subversive Zugfahrt RT @esteinhauer ob ich jetzt ein buch rausholen soll? provokation mit alten medien!
  • Studie der Freud-Uni über krankhaftes Lesen: schockierende Ergebnisse http://tr.im/oY4d
  • "Nun, ich bin Platos Staat. Ich will mich gerne zitieren, wann immer Sie wollen" (Fahrenheit 451)
  • RT @libpirate Biblioblogo/twittersphäre schweigt weitgehend zu #bildungstreik - "freie Bildung für alle" kein Thema für Bibliothekar_innen?
  • what a tagline! "Librarian. Mental Patient. Reality TV Star?" - Disturbing Leonard (2004), http://www.imdb.com/title/tt0764638/ #librarians
  • Fan Culture Preservation Project http://community.livejournal.com/otw_news/55970.html #fanzines #sf
  • How to Stop Digital Fiddling and Start Writing, http://writetodone.com/2009/06/17/how-to-stop-digital-fiddling-and-start-writing/
  • hat gestern mit #tatort von frankfurter buchmesse (1979) begonnen - heinrich schweiger mit seiner theatersprache als "king" ist sehr gut
  • Rachel Weisz spielt nach "The mummy" wieder eine Bibliothekarin: "Agora" zeigt Leben von Hypatia - http://tr.im/oDsK #librarians
  • Die Stadtbücherei im saarländischen Nehdorn brennt lichterloh - mehr im Radio-Tatort! http://radiotatort.ard.de/
  • erste türkische Design-Bibliothek in Istanbul: http://tinyurl.com/ma885t und http://bit.ly/tYaxK #library
  • RT @bommeljogi "Könnte er ihn umgebracht haben?" "Nein, das glaube ich nicht. Er hat einen Gemüseladen." Großartige Dialoge #tatort #bremen
  • die schönsten Lilien in Mädchenherzen

    "Pflanzt man eine Lilie am Wegrand? Nein, dort ist nicht der geeignete Platz. Sonst ist sie schon am ersten Tag von den vorbeifahrenden Wagen mit Staub bedeckt oder von einem Vorübergehenden abgerissen. Die große, schöne Lilie wächst rein und blüht zur Freude der Menschen im wohlumzäumten Garten. Auch die schönsten Lilien in Mädchenherzen blühen heran im sorgsam behüteten Raum des elterlichen Heimes. - Aber schwer bedroht ist die Lilie, wenn das Mädchen sich zu häufig auf der Gasse zeigt, oft Kino und Theater besucht, eifrig dem Tanz huldigt, am liebsten Ausflüge oder Wanderungen mit Personen anderen Geschlechts unternimmt" (S. 23)
    "Nicht heiraten soll ferner ein Mädchen, das nicht gehorchen kann, recht eigensinnig ist und immer das letzte Wort haben muß. Findet es nicht zufällig einen Mann, der bereit ist, sein Leben als Pantoffelheld zu verbringen, dann gibt es Krieg. Und es ist unschwer zu sagen, wer dabei siegt und wer unterliegt" (S. 34)

    Jaja... Aus: P. Alois Bogsrucker SJ: Dem Mädchen am Scheideweg. Gedanken und Ratschläge für katholische Mädchen. 11., umgearb. Aufl. Innsbruck: Rauch 1952

    Saturday, June 20, 2009

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Benita M. Weber: "Education of Serials Librarians: A Survey". In: Drexel Library Quarterly 11 (1975) 3, S. 72 - 81
  • Beatrice Kovacs / Nancy Dayton: "'If I Knew Then What I Know Now': UNCG LIS Graduates' Perspectives on Cataloging Education". In: Cataloging & Classification Quarterly 34 (203) 1+2, S. 143 - 162
  • Patricia A. Kreitz: "Best Practices for Managing Organizational Diversity". In: The Journal of Academic Librarianship 34 (2009) 2, S. 101 - 120
  • Mary Ellen Soper: "The Education of Serials Catalogers". In: The Serials Librarian 12 (1987) 1+2, S. 169 - 179
  • JoAnne Deeken / Paula L. Webb / Virginia Taffurelli: "We are All Winners: Training Silents to Millennials to Work as a Team". In: The Serials Librarian 54 (2008) 3+4, S. 211 - 216
  • Kay G. Johnson / Gayle Baker / Jessica L. Ireland: "A Needle in the Haystack - Finding that First Academic Serials Job and Advancing to the Next Level". In: The Serials Librarian 54 (2008) 3+4, S. 273 - 279
  • James K. Elmborg: "Framing a Vision for 21st-Century Librarianship: LIS Education in Changing Times". In: The serials librarian 55 (2008) 4, S. 499 – 507
  • Was ist gefragt in der Guantanamo-Bibliothek?

    Frank Herrmann berichtet im Standard unter dem Titel "Kleinkrieg mit Spucke und Hungerstreiks" über das Gefangenenlager in Guantanamo und die dortige Bibliothek(arin): "Vielleicht lässt sich an den Büchern ablesen, wie drinnen in den Zellen die Stimmung ist. Es gab eine Zeit, da war Harry Potter groß in Mode, der Boom dauerte bis zum sechsten Band und brach vor dem siebten urplötzlich ab. Heute sind Leitfäden der englischen Grammatik so begehrt, dass die Bibliothekarin lebhaft bedauert, dass sie nicht genug davon hat. Vielleicht ist es ein Zeichen dafür, dass sich die Häftlinge gezielt auf einen neuen Abschnitt vorbereiten, entweder auf die Freiheit oder den Prozess vor einem englischsprachigen Gericht. Vielleicht ist auch eine Art Gruppendynamik am Werk. So zumindest sieht es die Bibliothekarin, eine zierliche Frau aus Puerto Rico".

    Bibliothek 2.0-News

  • K. Johnson: "Are Blogs Here to Stay? An Examination of the Longevity and Currency of a Static List of Library and Information Science Weblogs". In: Serials Review 34 (2008) 3, pp. 199 - 204
  • Anne E. McKee / Beverley Geer / Michael Markwith / Steve Oberg / Bob Schatz / Christine Stamison / Jeanne M. Langendorfer: "Hitting the Trifecta: Alternative Career Paths for Those with an MLS". In: The Serials Librarian 54 (2008) 1+2, S. 179 - 192
  • Mark Needleman: "Web 2.0/Lib 2.0 - What Is It? (If It's Anything at All)". In: Serials Review 33 (2007) 3, pp. 202 - 203
  • Michael Stephens / M. Collins: "Web 2.0, Library 2.0, and the Hyperlinked Library". In: Serials Review 33 (2008) 4, pp. 253 - 256
  • Allan Scherlen: "Part I: Columns and Blogs: Making Sense of Merging Worlds". In: The Serials Librarian 54 (2008) 1, pp. 79 – 92
  • Thursday, June 18, 2009

    Geographische Überraschungen

    Na, ein treffenderes Schlagwort wäre mir auch nach langem Nachdenken nicht eingefallen... wobei, Schweiz <Ost> wär doch was gewesen - so wie Kärnten ja nicht nur von KabarettistInnen zunehmend liebevoll als Nordslowenien bezeichnet wird.

    Wednesday, June 17, 2009

    Tatort-Tagebuch April und Mai 2009

    Ja, so ein Festplattenrekorder verleitet schon dazu, alle Tatorte aufzunehmen, die raufpassen - und als Erinnerungshilfe werde ich die angeschauten Folgen hier dokumentieren.

    22. April: Sterben für die Erben - Ludwigshafen
    29. April: Restrisiko - Köln
    29. April: Liebe, Sex und Tod - München
    29. April: Das Ende des Schweigens - Kiel
    30. April: Der Heckenschütze - Frankfurt
    30. April: Kressin und der Laster nach Lüttich - Köln
    1. Mai: Blaues Blut - Hamburg
    4. Mai: Herz As - Düsseldorf
    4. Mai: Sag nichts - Münster
    5. Mai: Trittbrettfahrer - Köln
    16. Mai: Drei Affen - Köln
    16. Mai: Tod eines Wachmanns - Düsseldorf
    16. Mai: Der Spezialist - Düsseldorf
    17. Mai: Das Lächeln der Madonna - Konstanz
    23. Mai: Dornröschens Rache - Berlin
    23. Mai: Investigativ - Hamburg
    24. Mai: Große Liebe - Ludwigshafen
    25. Mai: Vorstadtballade - München
    26. Mai: Schiffe versenken - Bremen
    26. Mai: Bienzle und der Mord im Park - Stuttgart
    26. Mai: Die Brüder - Frankfurt

    Monday, June 15, 2009

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Lauren Pressley: So You Want To Be a Librarian. Library Juice Press 2009 ("If you are attracted to becoming a librarian, you will find answers to a lot of your questions here: What do librarians do? What are the different types of libraries and professional jobs in libraries? What is the story behind the profession? What are librarians all about and what hot issues do they discuss in their professional lives? What do I do to become a librarian? What are some important things to know once I'm in a masters program in library science?")
  • Robert Jensen: "The Myth of the Neutral Professional". In: Alison Lewis (Hrsg.): Questioning Library Neutrality: Essays from Progressive Librarian. Library Juice Press 2008
  • John Doherty: "Towards Self-Reflection in Librarianship: What is Praxis?". In: Alison Lewis (Hrsg.): Questioning Library Neutrality: Essays from Progressive Librarian. Library Juice Press 2008
  • Sunday, June 14, 2009

    Barbaletta statt Barbarella

    Ein größtenteils blödsinniges, aber doch auch unterhaltsames Feature von Facebook sind die Quizzes, die alle BenutzerInnen anlegen können - das reicht von "Which Hogwarts teacher are you?" [Minerva McGonagall] über "Welcher Jugendbewegung gehörst du an?" [Goth] und "welches Bundesland (Ö) passt zu dir?" [Steiermark] bis zu "What Kind of coffee are you?" [Cappuccino]. Beim Quiz "Welcher Barbapapa bist du?" kam bei mir heraus, ich sei Barbaletta: "Du bist Barbaletta und du bist orange. Du bist eine Intellektuelle. In der Regel bist du tief in deinen Büchern versunken und du weißt die Antwort auf viele Fragen. Du wirkst leicht überheblich. Du streitest oft mit Barbawum darüber, wer hier der Chef ist. Du hast einen komplizierten Charakter und deine Brüder und Schwestern müssen oft aufpassen, dir nicht zu nahe zu treten. Aber du hast einen guten Sinn für Humor!"

    Was mir an den Quizzes nicht gefällt, ist, dass man den ErstellerInnen Zugriff auf das Profil und die Freundesliste gewähren muss; dass man förmlich genötigt wird, FreundInnen dazu einzuladen; dass man nicht leicht erkennt, wer sie gemacht hat und dass sie teilweise vor Fehlern nur so strotzen.

    Saturday, June 13, 2009

    Twitter-Auslese 17.5.-13.6.

  • talks about the abandoned topic of her diploma thesis on Monday so that all her research wasn't completely done in vain
  • RT @heatherleanne A patient told me I looked like a 'naughty librarian' & that I could 'check out' his 'books' anytime. I need a new job...
  • convert long URLs into even longer wonderful works by Charles Dickens at http://dickensurl.com/ - via @LitterART
  • RT @oodja You may be a librarian if you not only peek at what other people read on the train, but look up their reads on WorldCat Mobile!
  • "When I got my library card, that's when my life began" (Rita Mae Brown) - congrats to all the new LIS graduates out there! #infograd
  • Fokusgruppen zum Katalog 2.0 mit Studierenden, http://tinyurl.com/bu9f3w
  • "Tätigkeit 'Eigeninstallation durch Dienststelle' nicht erlaubt" - ja, glaubt die EDV, wir können selber keinen Bildschirm anschließen???
  • fand irgendwie witzig, vom Big Brother Awards-Treffen mit einem videoüberwachten Zug nach Hause zu fahren... http://www.bigbrotherawards.at/
  • Amazon empfiehlt mir das Buch "Manneskraft per Postversand" - was hab ich bloß falsch gemacht...
  • schon gewusst, dass es einen Päpstlichen Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel gibt? siehe http://www.pccs.va/
  • das kenn ich nur zu gut... RT @LonelyLibrarian Immer noch 2344 Datensätze in der Doublettenprüfung. Das nimmt und nimmt kein Ende...
  • Das "Twitterlob" von Bücherlei Notizen trifft es gut: "Von Freunden gibt es keine Banalitäten" - http://bit.ly/fyDH7
  • New Moose content ((c) Horst Prillinger): http://bit.ly/10NbHK
  • Wort des Tages: "kompensatorischer Leihverkehr"
  • hat heute die Landesbibl. in Vaduz besucht - trotz Frau bei Touristeninfo: "ist aber keine besonders schöne Bibliothek, nur so ein Haus" ;-)
  • Using a Star Trek analogy to make sense of the 3 approaches to research, http://bit.ly/ZXyrd #startrek
  • Schaffe, gugge, wenig schwätze (Bienzle und der Mord im Park)
  • nochmal PND zum Raten: Wer ist Bolphaganga Borsata?
  • Benutzer meinte, wir müssten dreisprachig anschreiben, was er in Garderobekasten werfen muss. "2€" dreisprachig soll er mir mal zeigen...
  • just watched "Comedian harmonists": Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bißchen Glück, und ich träum' davon in jedem Augenblick...
  • Benutzerin: "ich bin jetzt ganz konsterniert, dass ich das Bestellformular selbst ausfüllen muss" *seufz*
  • Friday, June 12, 2009

    Vorabberichte "Lesen auf der Enterprise"

    Über unsere Veranstaltung "Lesen auf der Enterprise. Bibliotheken und BibliothekarInnen in Science Fiction und Fantasy" wird es zwei Vorabberichte geben. Hans-Christian Heintschel von der Rathauskorrespondenz berichtete heute unter dem Titel "Batgirl war Bibliothekarin: Vortrag über SciFi-Bibliotheken", und am Montag, dem 15. Juni, um acht vor acht gibt es einen kurzen Beitrag in Leporello auf Ö1 zu hören. Siehe auch unsere dazugehörige Facebook-Seite.

    Wednesday, June 10, 2009

    Gespräche über Restitution zwischen A und RU

    Gestern fand in Moskau die dritte Tagung der Österreichisch-Russischen Gemischten Kommission für kulturelle Zusammenarbeit statt: "In der Frage der Kulturgüterrestitution bekräftigten Österreich und Russland die Bereitschaft konstruktiv zusammen zu wirken. Beide Seiten streben den Abschluss der Erörterungen der Fragen an, die mit der Bestimmung des Status der Esterhazy-Bibliothek, der Fragmente der Pehlewi-Papyri sowie der historischen Archivbestände österreichischer Herkunft verbunden sind". - Siehe dazu auch das Arbeitsprogramm 2009-2012 (pdf) und das Abkommen über die kulturelle Zusammenarbeit.- Quelle: Presseaussendung der österreichischen Botschaft in Moskau vom 10. Juni 2009.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Ellen Klages: "In the house of the seven librarians". In: Sharyn November (Hrsg.): Firebirds rising. An anthology of original science fiction and fantasy. New York: Firebird 2008, S. 153 - 186
  • Briony Birdi, Kerry Wilson, Hin Man Tso: "The nature and role of empathy in public librarianship". In: Journal of Librarianship and Information Science 41 (2009) 2, pp. 81 - 89
  • Alan Ayckbourn: The Norman conquests. A trilogy of plays. Harmondsworth: Penguin Books 1983
  • The Norman Conquests

    Da kaufe ich mir einmal einen Independent, um die EU-Wahl einmal aus anderer Perspektive zu sehen, und da lese ich in einem Artikel über den britischen Dramatiker Alan Ayckbourn, dass eines seiner Hauptwerke einen Bibliothekar zum Thema hat: "The trilogy in question was The Norman Conquests, focusing on the failed romances of an assistant librarian called Norman, and it garnered unanimously sensational reviews before being transferred to Lodonn a year later to win a clutch of awards" (Arifa Akbar: "The Ayckbourn conquest". In: The Independent, 9. Juni 2009, S. 21). Passenderweise wurde das Stück im Scarborough Library Theatre uraufgeführt.

    Tuesday, June 09, 2009

    Einladung: Lesen auf der Enterprise

    "Es ist schwer zu sagen, ob ein Geborener bessere Voraussetzungen für einen Bibliothekar mit sich bringt als ein Klon. Oder ob ein Klon nicht die perfektere Version eines Bibliothekars ist. Beide haben ihre Vorzüge" (Ernst Vlcek: Die Pforten von Zentapher. Perry Rhodan 2078) - herzliche Einladung zur Wiederholung unserer Veranstaltung "Lesen auf der Enterprise. Bibliotheken und BibliothekarInnen in Science Fiction und Fantasy" einladen, die am 16. Juni im Rahmen des "Festivals der Bezirke" stattfindet!

    Von der mächtigen Oberbibliothekarin Zarvora bis zum Roboter-Bibliothekar, von den Jedi-Archiven bis zur USS Enterprise Library, vom Kabinett von Saraogh auf Zentapher bis zur zerebralen Bibliothek - ein audiovisueller Ausflug zu utopischen Bibliotheken und phantastischen BibliothekarInnen von Monika Bargmann und Robert Buchschwenter.
    Textpassagen und Filmausschnitte illustrieren, wie sich Autorinnen und Autoren phantastischer Literatur die Aufgaben und Fähigkeiten von Bibliothekspersonal, die Veränderung der Speichermedien und Bibliotheken als Räume und Organisationen vorstellen. Die Bibliothek der Zukunft taucht dabei unter anderem als Bedrohung für die MachthaberInnen, als Gedächtnis verschwundener Kulturen, als Verwaltungszentrale und als Pforte zwischen Wirklichkeit und Fiktion auf. In utopischen Erzählungen vergangener Jahrzehnte werden auch technische Entwicklungen wie DVDs, Suchmaschinen und Computernetze vorweggenommen. Und BibliothekarInnen treten als Roboter, als Klone, als Hologramme auf, die sich allerdings zum Großteil gewisse Klischees aus der Gegenwart über die Jahrhunderte bewahren.
    Ort und Zeit: Dienstag, 16. Juni 2009, 19 Uhr, Wienbibliothek im Rathaus, Musiksammlung, Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien, freier Eintritt.

    Monday, June 08, 2009

    Berlin's secret libraries

    Im Rahmen ihrer Ausbildung zu FaMIs suchte die Klasse MI73 am Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Verwaltung "versteckte" Bibliotheken in Berlin: "Ziel des Projektes soll es sein, eine kleine Website mit einer Google-Maps-Funktion zu erstellen, auf der, angereichert mit zusätzlichem Content (Kurzer Überblick über die Einrichtung, Fotos, Öffnungszeiten, ...), einige dieser 'Secret Libraries' markiert sind" (Inetbib, 27. Mai 2009). Diese Website ist nun unter fami.oszbueroverw.de/berlinssecretlibraries online und verzeichnet u.a. Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek, die anarchistische und libertäre Büchersammlung "Bibliothek der Freien" und die Comicbibliothek "Renate".

    Sunday, June 07, 2009

    Bücherei im Kaisermühlen-Blues

    In der Folge "Freud und Leid" der Serie "Kaisermühlen-Blues" gibt es eine Bücherei-Szene: Als Herr Kudrnac seinen Hund, den "Bezirksrat", einschläfern lassen muss und wenig später einen sehr ähnlichen Hund im Tierheim findet, informiert er sich in der Bücherei über Wiedergeburt und Seelenschwängerung. Die Bibliothekarin ist hilfsbereit und auskunftsfreudig und gibt insgesamt ein positives Bild ab.

    Inspirierende Musik

    "When I started listening to the Talking Heads is I wanted to have sex with a lot of librarians", sagt der Sänger der Red Hot Chili Peppers - gesehen in Haferklees Ausblicke.

    Saturday, June 06, 2009

    Twitter zum Anziehen

    In den Bücherlei Notizen (nicht zu verwechseln mit Büchereierlei) findet sich ein interessant zu lesendes Twitter-Lob: "Twitter hat sich meinem Leben so geschmeidig angeschmiegt wie ein lange gesuchtes, passendes Kleidungsstück, in dem man weder friert noch schwitzt. Von Freunden gibt es keine Banalitäten. Und neue Twitterer, denen sich zu folgen lohnt, bringt die Zeit mit sich. So baut man sich Stein für Stein ein Häuschen, in dem sichs wohl sein läßt.".

    Neuerwerbungen

  • Kathy Hoopmann: All Cats Have Asperger Syndrome. Jessica Kingsley Publ. 2006, 978-1-84310-481-0 ("takes a playful look at Asperger Syndrome, drawing inspiration from the feline world in a way that will strike a chord with all those who are familiar with AS")
  • Tony Attwood: The Complete Guide to Asperger's Syndrome. Jessica Kingsley Publ. 2008, 978-1-84310-669-2 ("the definitive handbook for anyone affected by Asperger's syndrome")
  • Bericht von der Leistungsschau des Magistrats

    Am 24. Mai betreute ich mit einem Kollegen den Stand der Wienbibliothek bei der großen Leistungsschau des Magistrats am Rathausplatz. Mir gefiel die Arbeit wirklich gut, wir konnten zahllose Male den Unterschied zwischen Büchereien Wien und Wienbibliothek klären, haben neue BenutzerInnen und Veranstaltungsgäste gewonnen, konkrete Fragen zu unseren Beständen und Sammlungen beantwortet, aber es gibt natürlich auch immer einige BesucherInnen, die zwischen leicht seltsam und komplett irre schwanken.
  • Da war der ältere Mann, der mich nach dem Bad in Oberlaa befragte. Ich verwies ihn an die KollegInnen von den Wiener Bädern, mit denen wir uns den Stand teilten. Als die ihm erklärten, nur Informationen über die städtischen Bäder zu haben, drehte er sich zu mir um und sagte erbost: "Sie haben mich angelogen!"
  • Dann kamen da der Mann, der halb auszuckte, weil wir ihm kein Programm vom Festival der Bezirke liefern konnten, und die Frau, die sich furchtbar aufregte, weil ich ihr nicht auswendig sagen konnte, ob wir ein bestimmtes Buch im Bestand haben: "Ohne Computer können Sie wohl gar nichts mehr". Mein dezenter Hinweis, dass man sich normalerweise 550.000 Bücher nicht merken könne, interessierte sie nur wenig.
  • Ein älterer Mann erklärte, er könne nur selten zu unseren Veranstaltungen kommen, weil die so früh begännen, dass er da noch einen Parkschein brauche. Meinen Vorschlag, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, habe ich ein wenig bereut, denn darauf folgte ein längerer Vortrag: Es sei ihm lieber, als Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg ausgebombt worden zu sein als nun unter dem Gesinnungsterror der Grünen und Klimaschützer leiden zu müssen - öffentliche Verkehrsmittel seien genauso eine Ideologie wie Faschismus und Nationalismus. Nach einiger Zeit flüchtete ich mich in ein neutrales "das kann man so und so sehen". War zwar nicht sehr mutig, aber nachdem andere Leute auch schon warteten, hatte ich keine Lust auf eine solche Diskussion.
  • Aber der seltsamste Besucher war sicher jener Mann (geschätzt zwischen 35 und 40), der es schaffte, in nicht einmal fünf Minuten den Sprung von unserer Bibliothek zu Zyklon B zu schaffen, und das alles, während er Karottenteile in unserer Gegend versprühte, denn an einer solchen kaute er gerade. Ich versuche mal, einen Eindruck von seinem atemlosen Monolog zu verschaffen: "AhdieWienbibliothekkennicheh-dahabichschonmaldenLehmannverwendet-dahabichentdecktdassmeineVerwandtenihreWohnungenarisierthaben-allesNazismanmusssichehgenieren-aberGottseiDanksinddieehschonalletot-wirklicheineSchandesoeineFamilie-übrigenshabenSieschongewusst-dassderHerstellervonZyklonBbisindiesiebzigerJahreinDeutschlandgelebthat-derhateineReichsmarkproVergastemverdient-jameineFamiliedieNazisdiesindGottseiDankschonalletot-dasmusseinemjapeinlichsein" usw.usw. So ernst sein eigentliches Thema war, ich musste mich bei seiner Vortragsweise dann doch kurz abwenden, um Folder zu sortieren...
  • Friday, June 05, 2009

    Moose content: Henri en Suisse

    Mehr moose content mit Henri, meinem nach Henri Dunant benannten Ikea-Stoffelch, aus dem Urlaub bei Flickr.

    Monday, May 25, 2009

    Nach Bücherbann: SchülerIn greift zur Selbsthilfe

    Auf Yahoo! Answers stellte ein Schüler oder eine Schülerin die Frage "Is it OK to run an illegal library from my locker at school?". Hintergrund: In der Schule wurde die Lektüre einer Reihe von Büchern verboten, worauf die Schülerin in einem leerstehenden Garderobekasten eine Art Geheimbibliothek für MitschülerInnen eröffnete: "Anyway, I now operate a little mini-library that no one has access to but myself. Practically a real library, because I keep an inventory log and give people due dates and everything. I would be in so much trouble if I got caught, but I think it's the right thing to do because before I started, almost no kid at school but myself took an active interest in reading!".

    Via librarian.net (wo KommentatorInnen vermuten, dass es sich um einen Hoax oder gar "someones idea of a librarians wet dream" handelt).

    Sunday, May 24, 2009

    afraid of complacency and stagnation

    I've got to get out of this place, he thought just before dawn, and the ghosts of all the decades of middle-class American children afraid of complacency and stagnation and comfortable death drifted before his face, whispering their agreement.

    Quote from: Poppy Z. Brite: Lost souls. New York: Dell 1992, p. 29

    Friday, May 22, 2009

    reading diary

    currently reading:
  • Alfred Burchartz: Israels Feste. Was Christen davon wissen sollten. 3., erw. Aufl. Neukirchen-Vluyn: Aussaat-Verlag 1997
  • Poppy Z. Brite: Lost souls. New York: Dell 1992
  • recently finished:

  • Mindy Klasky: Sorcery and the single girl. Ontario: Red Dress Ink 2007
  • Amanda Eyre Ward: Love stories in this town. New York: Ballantine 2009
  • Bibliotheken als Inspirationsquelle

    In der Ausgabe 6 (2009) der Zeitschrift Orkus sagt Renate Dirix, Frontfrau der niederländischen Band Reincarnatus, in einem Interview auf die Frage, woher sie die Inspiration für ihre Texte nehmen: "Unsere Texte finde ich als Originaldokumente in Bibliotheken, und ich finde es sehr schön, damit zu arbeiten".

    Money, money...

    Ein Benutzer beschwerte sich gerade heftig, dass seine Ein-Euro-Münze immer beim Schloss des Garderobenschranks durchfalle - was kein Wunder ist, nachdem die Kästchen mit Zwei-Euro-Münzen funktionieren ;-) Als ich ihn darauf hinwies, dass das eh auch draufsteht, meinte er erzürnt, wir müssten das für die ausländischen Gäste zumindest dreisprachig anschreiben. Aber "2€" dreisprachig soll er mir mal zeigen...
    Update: Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich vorschlagen werde, eine Abbildung einer Zwei-Euro-Münze in jedem Garderobekästchen zu plazieren...

    Thursday, May 21, 2009

    Wienbibliothek bei Leistungsschau des Magistrats

    Bei der "Leistungsschau einer perfekt funktionierenden Stadt" unter dem Motto "Wien. Für Dich" am 23. und 24. Mai werden auch die Wienbibliothek und die Büchereien samt stillgelegtem Bücherbus vertreten sein. "Im Rahmen einer spannenden und unterhaltsamen Veranstaltung soll den WienerInnen bewusster gemacht werden, welche einzigartige 'Daseinsvorsorge' Wien bietet. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, durch die Servicelandschaft der Stadt zu wandern. Information und Service 'erleben' steht dabei im Mittelpunkt: Zahlreiche Mitmach-Stationen oder ein spannendes Wien-Quiz stellen die Leistungen der Stadtverwaltung auf unterhaltsame und abwechslungsreiche Weise dar". Bühnenprogramm/Plan.
    Ich werde am Sonntag von 10 bis 18 Uhr unseren Stand betreuen und freue mich sehr über Besuch. Man findet uns zwischen den Bädern und den Büchereien.

    reading diary

    started yesterday, finished today - Vladimir Vertlib: Letzter Wunsch. dtv 2006. Rezensionen: Literaturhaus, Perlentaucher (NZZ), Rezensionen Online, lyrikwelt.de (Jüdische Allgemeine).

    Wednesday, May 20, 2009

    "Mädchen erobern Männerberufe" in der Bibliothek

    Der Westen berichtete am 13. Mai unter dem Titel "Mädchen erobern Männerberufe", dass Schülerinnen sich am Girl's Day in der Stadtbücherei Gladbeck mit Technik auseinandersetzten:
    "'Muss ich dieses Programm jetzt downloaden?', fragt eines der Mädchen hilflos. Sie sitzt mit insgesamt vier anderen Schülerinnen an den Internetcomputern der Stadtbücherei Gladbeck. Iris Dobin, eine Diplom-Bibliothekarin und Computeradministratorin, hilft den Mädchen dabei ein Anti-Viren-Programm zu aktualisieren. (...) Auch die Stadtbücherei öffnet ihre Türen für die Mädchen. Diese können eines der wöchentlichen Sicherheitsupdates aller Internet-Computer durchführen, einen selbstverfassten Artikel auf die Internetseite der Stadtbücherei stellen und einen Crashkurs zum OPAC (Büchersuchmaschine) machen. Außerdem lernen sie den Aufgabenbereich einer EDV-Administratorin kennen: die permanente Aktualisierung der Website und die Netzwerkbetreuung sind nur zwei Beispiele für ihre vielfältigen Tätigkeiten".

    agpro-Förderpreis 2009

    Der Verein agpro – austrian gay professionals vergibt mit Unterstützung von IBM einen Förderpreis in der Gesamthöhe von 5000 Euro für wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Thema "Homosexualität und Homosexuelle in Wirtschaft, Recht und Gesellschaft" befassen: Gefördert werden abgeschlossene oder geplante wissenschaftliche Leistungen, die sich mit Homosexualität und Homosexuellen in Wirtschaft, Recht und Gesellschaft beschäftigen. Einreichungen aller Disziplinen und mit interdisziplinärem Ansatz sind willkommen. agpro will mit dem Förderpreis besonders DissertantInnen und DiplomandInnen, jedoch auch etablierte WissenschaftlerInnen anregen, sich in ihren Arbeiten mit Homosexualität und der Situation von Homosexuellen auseinanderzusetzen. Auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Projekte (z.B. Ausstellungskonzepte, Lehrveranstaltungen, Erhebungen, Evaluationen etc.) können berücksichtigt werden.
    agpro ist "ein österreichischer Berufsverband für schwule und bisexuelle Unternehmer, Führungskräfte, Freiberufler und Entscheidungsträger aus unterschiedlichen Bereichen. agpro ist überparteilich, aber politisch engagiert. Dabei setzt sich agpro dafür ein, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen nicht zu gesellschaftlichen, beruflichen oder politischen Nachteilen führt".

    Tuesday, May 19, 2009

    Ja. Dreimal unterstreichen!

    "Not enough time in the library. Just because your students are computer-literate doesn't mean they are research-literate", schreibt Todd Gilman im Chronicle of higher education.

    Festschrift für Murray Hall: Buch- & Provenienzforschung

    Zum 60. Geburtstag wird Murray G. Hall mit einer Festschrift geehrt, die er kommende Woche zum 62. Geburtstag überreicht bekommt. Ort und Zeit der Übergabe: Dienstag, 26. Mai 2009, 18.30 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek, Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien. Inhalt:
  • Peter R. Frank: Ein Grußwort
  • Katharina Bergmann: Universitätsbibliothek Graz 1938–1945: Bibliotheksgeschichte und Provenienzforschung. Ein Zwischenbericht
  • Susanne Blumesberger: "Ich hoffe, den Tag noch zu erleben, wo jedes Kind Anspruch auf eigene Bücher hat genau so wie den Anspruch auf eigenes Brot". Helene Scheu-Riesz – Verlegerin und Visionärin
  • Barbara Denscher: Eine Brücke zwischen den Kulturen des Orients und des Okzidents. Die Geschichte der Wiener Mechitharisten-Druckerei
  • Bernhard Denscher: Die Linie unserer Zeit. Julius Klinger als Buchgestalter und Buchillustrator
  • Ernst Fischer: Von der Schönheit des Buches. Elemente anspruchsvoller Buchgestaltung, am Beispiel der "Anderen Bibliothek"
  • Christian Gastgeber: Das Dossier "Napoleon". Die Wiener Hofbibliothek als Kriegsbeute des Jahres 1809
  • Werner Hanak-Lettner, Domagoj Akrap: 600 zerstörte Bibliotheken? Bücher ehemaliger jüdischer Vereine und Institutionen in der Bibliothek des Jüdischen Museums Wien
  • Christina Köstner: Das Salz in der Suppe. Der Globus Verlag
  • Christian Mertens: Bücher, Menschen und ihr Schicksal. Provenienzforschung in der Wienbibliothek
  • Sigurd Paul Scheichl: Die Akt-Ausgabe der "Letzten Tage der Menschheit". Überlegungen zum Medium "Sonderheft"
  • Markus Stumpf: "Aus einer liquidierten jüdischen Buchhandlung". Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek Wien: Kontinuitäten und Brüche
  • Edward Timms: Libris (London) Ltd. A Refugee Bookshop and its Legacy
  • Monday, May 18, 2009

    Plakat des Tages - ein Schelm...

    "Wer für das Leben taugen soll, der treibt es schon beim Saugen toll!" - mit diesem Slogan wurde 1954 für Milchprodukte geworben. Beschreibung: "Kleinkind in Hochstuhl sitzend und Milch trinkend, um den Stuhl leere Milchflaschen" - leider noch nicht digitalisiert.

    Sunday, May 17, 2009

    Star Trek Lego Librarian

    done with the mini-mizer generator!

    Bibliothekarin gegen Mandarinenschalen ;-)

    "Mandarinenschalen versteckt in den Regalen, benutzte Taschentücher in den Ecken – die Bibliothek des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums in Lemgo war alles andere als gemütlich. Inzwischen hat die neue Bibliothekarin Carmen Yates kräftig aufgeräumt. Mit viel Kreativität und neuen Ideen sorgte die resolute 51-Jährige dafür, dass die Bibliothek wieder ein Ort ist, an dem sich die Schüler gerne aufhalten".

    Tina Schell: "Carmen Yates ist Herrin über 5.000 Bücher. Bibliothekarin für Lemgoer Gymnasium". In: Lippische Wochenschau, 17. Mai 2009

    Saturday, May 16, 2009

    Twitter-Auslese 9.-16.5.

  • Heise: Eltern mit IT-Berufen stellen sich gegen Internetsperren, http://tr.im/ljNy #zensursula
  • wieder mal PND-Raten: Wer ist "Furidorihi Karu Vehita"?
  • watched Star Trek XI for the second time today, this time in German, loved it again, though a bit too much brawl to her taste ;-) #startrek
  • hat gerade den Titel eines für 2003 geplanten Vortrag wiedergefunden: "Damnatio memoriae. Oder: HTTP 404". Mehr als den Titel gab's nie ;-)
  • reading Annoyed Librarian: "Elsevier is More Clever than You", http://bit.ly/h0pcT
  • H. Jenkins: "there's nothing wrong with this film that couldn't have been improved by the addition of Klingons" #startrek http://tr.im/lb98
  • "Bill C10 makes pay equity in the federal public service a negotiable item" http://bit.ly/SzNn4 #gender
  • "Star Trek: A Military Analysis" in Wired: http://bit.ly/Y2Wpo
  • wieder eine Verweisungsform aus der PND zum Raten: Bide-Hanke (beim Lautlesen erkennt man's schon...)
  • Facebook-Gruppe for self-confessed nerds: http://bit.ly/IfJIz
  • via @OCLC worldcat Identity for James T. Kirk: "602 publications in 4 languages & 37,156 library holdings" http://bit.ly/1aaZqL #startrek
  • "Librarian's Guide to Etiquette" deals with "Up, Beaming Yourself", http://tr.im/kZw2 #startrek
  • Seite gegen Österreichs Austritt aus dem #CERN, inkl. Abschnitt "Warum ist es nicht egal?": http://sos.teilchen.at/
  • "A Mind-Meld Q&A With Leonard Nimoy" in der NY Times, http://tr.im/kUFr
  • Friday, May 15, 2009

    Reminder: 100. Wiener VÖB-Runde: Bibliothekarische Weblogs

    Bruno Bauer und Bernhard Kurz als Organisatoren der Wiener VÖB-Runden haben als Thema für die einhundertste Runde bibliothekarische Weblogs ausgewählt. Ort und Zeit: Montag, 18. Mai 2009, 16 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Bartensteingasse 9/1, 1010 Wien

    Programm:

  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – international (Monika Bargmann)
  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – national (Horst Prillinger)
  • Library Mistress (Monika Bargmann)
  • The Aardvark speaks (Horst Prillinger)
  • Weblogeinsatz an der Universitätsbibliothek Wien (Horst Prillinger)
  • Van Swieten Blog der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien (Bruno Bauer)
  • VÖB BLOG (Josef Pauser)
  • Abschließend Diskussion über Nutzen von bibliothekarischen Weblogs
  • Vor der Veranstaltung besteht für Interessierte die Möglichkeit, die Musiksammlung der Wienbibliothek, die in einer von Adolf Loos gestalteten Wohnung untergebracht ist, kennen zu lernen. Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung, wird die Highlights der Sammlung ab 15.30 Uhr im Rahmen einer halbstündigen Führung vorstellen. Für die Teilnahme an der 100. VÖB-Runde ist eine persönliche Anmeldung unbedingt erforderlich: bruno.bauer@meduniwien.ac.at oder bernhard.kurz@onb.ac.at.

    Thursday, May 14, 2009

    Twitter-Auslese 1.-8.5.

  • ist leicht erschüttert, dass "ihre" Musik auf Musiksendern mittlerweile unter "Vintage" läuft - wenigstens noch nicht unter "Oldies"...
  • RT @freshzweinull "Washington Post" verlangte schon 1942: Denkt nach bevor ihr twittert! http://tr.im/khIJ
  • Mashed Library UK 2009: http://tinyurl.com/d4mesm
  • RT @info_monger jeez, hate to break it to you: http://is.gd/xQwB (death star destroys enterprise) #startrek
  • Kollege erzählt mir, er habe Benutzer Schlagwörter als "so wie Tags bei Flickr" erklärt, erst dann habe dieser verstanden, worum es geht :-)
  • Elsevier admits journal error, http://bit.ly/NN6Mx - via http://www.tk421.net/librarylink/
  • hat gerade Star Trek XI gesehen :-))
  • during the #startrek end titles a "researcher" was mentioned - what a coool job!!!
  • aus einer Ausschreibung: "Schankbursche m/w". Bei "Zimmermädchen" und "Kassadame" wurde auf den Zusatz verzichtet #gender
  • "Google Lit Trips": Literatur mit Google Earth-Unterstützung, www.googlelittrips.org - via Google Teacher Newsletter
  • "Wieso Twitter ein eiskaltes Medium ist", von Jana Herwig auf digiom, http://bit.ly/IDQcu
  • RT @chattylibrarian This Danish library test for university students is hard! http://librarytest.dk/
  • Amazon - na gratuliere

    "Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die Zahlungsinformationen für Ihre Vorbestellung in Marketplace erfolgreich bearbeitet" - wow, da kann ich stolz auf mich sein ;-)

    Hasso und die tote Bibliothekarin

    Beim Literaturwettbewerb "Sex and Crime in Nordfriesland", über den die Husumer Nachrichten berichten, war einer der Favoriten der Text "Hasso und die tote Bibliothekarin" von Ralf Paulsen. Der Wettbewerb wird vom Verlag Ahead and Amazing veranstaltet, Thema im kommenden Jahr ist "Action, Härte, Sinnlichkeit - Thriller in Nordfriesland" - da sollte sich doch noch eine Geschichte mit einer Bibliothekarin super passen, oder? Einsendeschluss ist der 13. Jänner 2010...

    Monday, May 11, 2009

    Pausewang-Werksammlung an Bibliothek in Schlitz

    Eine Sammlung mit Werken der deutschen Autorin Gudrun Pausewang, insgesamt zwölf Regalmeter, wurde an eine Bibliothek übergeben: "Seit Wochen wird von Bibliothekarin Minhild Altstadt die literarische Sammlung von Gudrun Pausewang in der Landesmusikakademie katalogisiert. Sie macht dies ehrenamtlich und sehr akribisch", berichtet die Fuldaer Zeitung. Siehe auch Osthessen-News.

    Mich erinnert diese Meldung an eine Exkursion zu Gudrun Pausewang nach Hessen, die wir im Gymnasium mit unserem Deutschlehrer Joachim Wleczek unternommen haben. Ich erinnere mich noch genau daran, dass Frau Pausewang mir erklärte, dass man bei "Guadalupe" das -e mitspricht, weil das spanisch und nicht französisch ist, an die mich nachhaltig bewegende Lektüre der "Letzten Kinder von Schewenborn", dass ihr Sohn auf seinem Auto ein Pickerl "Soldaten sind Mörder" hatte, und nicht zuletzt an den heißen Orangensaft und die Kekse, den wir zu unserer großen Überraschung serviert bekamen.

    Hörspiel über Raubmord auf Basis von Archivalien

    Aus Quellen des Kriminalgerichts, die im Wiener Stadt- und Landesarchiv verwahrt werden, erarbeitete Andreas Kloner das Hörspiel "Das allerletzte Mahl. Der Raubmord an dem Wiener Weltpriester Johann Konrad Blank". Thema ist ein Raubmord des 19. Jahrhunderts, der großes gesellschaftliches Aufsehen nach sich zog.
    Das Hörspiel wird am 23. Mai 2009, 14 Uhr, in der Ö1-Hörspiel-Galerie zu hören sein, eine Vorpremiere findet am 19. Mai 2009 um 18 Uhr im Wiener Stadt- und Landesarchiv statt. Nach der Begrüßung durch Archivdirektor Ferdinand Opll spricht Peter Klein, Leiter der Redaktion Literatur, Hörspiel und Feature, zum Hörspiel, danach wird das fünfzigminütige Werk uraufgeführt.

    Entschließungsantrag für Bibliotheksgesetz

    Die grüne Nationalratsabgeordnete Tanja Windbüchler-Souschill hat in der Nationalratssitzung am 21. April 2009 einen Entschließungsantrag für ein österreichisches Bibliotheksgesetz eingebracht. Das stenographische Protokoll der Sitzung ist noch nicht online, aber in der Parlamentskorrespondenz vom 21. April heißt es: "Abgeordnete WINDBÜCHLER-SOUSCHILL (G) meinte angesichts der Tatsache, dass 21,5 % der 15- bis 16-Jährigen nicht sinnerfassend lesen können, ein gleichberechtigter Zugang zum Wissen und zur Information sei aktueller denn je. Dazu zählen die öffentlichen Bibliotheken, diese sollen einen niederschwelligen Zugang zu Wissen garantieren. Die Rednerin bedauerte, dass es in Österreich kein einheitliches Bibliothekengesetz gibt, das Standards und den Personalbedarf regelt. Deshalb brachte sie einen diesbezüglichen Entschließungsantrag ein".

    Auf der Seite Mein Parlament der Tageszeitung "Die Presse" steht dann weiter: "Die Ministerin für Unterricht, Kunst und Kultur wird ersucht, in Zusammenarbeit mit den Kommunen sowie den Interessen- und Dachverbänden ehestmöglich eine Regierungsvorlage für ein Bibliothekengesetz auszuarbeiten, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entspricht" (keine Quelle angegeben).

    Update 12.5.: Das VÖB-Blog lieferte den Link zum Text des Antrags und ergänzt: "Eine Abstimmung dieses Antrags ist allerdings in der 19. Sitzung des NR abgelehnt worden".

    Thursday, May 07, 2009

    Neu: arXiv-Ranking via Twitter

    Der Astrophysikstudent Robert Simpson hat vor kurzem "arXiv on Twitter" ins Leben gerufen: "The online preprint archive for scientific papers, arXiv.org, is often mentioned on Twitter. This project aims to collect this information and use it to highlight the most interesting and talked-about papers. To make sure your tweet counts, be sure that it includes the word 'arxiv' and the arXiv.org identifier code, e.g. '0904.1234'". Nach der kurzen Zeit kann man noch nicht viel sagen, aber das ist wohl eine weitere Anwendung von Twitter als Trendmonitoring-Tool.

    Hinweis von Lambert Heller. - Siehe auch "Tweet your preprints" von Michael Banks im Blog von physicsworld.com.

    Konferenztwittern - Resümee

    Der fünfte Verbundtag des Österreichischen Bibliothekenverbunds fand gestern in der Fachhochschule in Eisenstadt statt. Von meinem früheren Chef als Gastgeber wurde ich eingeladen, während der Konferenz zu twittern. Das Ergebnis von insgesamt 46 Tweets ist hier über die Twitter-Suche nach dem Hashtag #verbundtag09 nachzulesen. Hier mein Resümee:

  • Ein Zuschauer bei meinem Vortrag meinte, man bekäme ja gar nichts von der Konferenz mit, wenn man nebenbei twittere. Ich habe zwar gekontert, dass man ja auch bei einer Vorlesung mitschreiben muss, aber im Nachhinein betrachtet war es schon anstrengend, und nicht nur, weil der Laptop auf meinen Knien unerwünschte Hitze entwickelt hat ;-) Die Einschätzung aus dem R&H Webteam Blog kann ich teilen: "It also became a quite tiring process, not only in trying to capture the moment in words but getting it quickly down, reducing the word count, making sense and avoiding typos" (Quelle: "Using Twitter at the Library Conference").
  • Als Notizen und Gedächtnisstütze für mich sind die Tweets auf alle Fälle brauchbar, aber ob jemand anderer auch davon profitieren kann?
  • Ich habe mich verleiten lassen, nebenbei auch ein wenig zu recherchieren, zum Beispiel als "MAB-XML" erwähnt wurde und ich da mehr wissen wollte. Den Link zur DNB-Seite hab ich dann auch gleich getwittert. Aber natürlich bedeutet das eine Selbstablenkung.
  • Eine Gefahr sehe ich in der allzuschnellen Wiedergabe einer Äußerung - ein Beispiel (unspektakulär, aber zur Illustration allemal tauglich): Beim Tagesresümee hat sich ein Kollege vertan und bei einem bestimmten Tool von einer täglichen statt einer halbstündlichen Aktualisierung gesprochen. Wenn ich das getwittert hätte, bevor die Richtigstellung erfolgte, wäre schon mal eine falsche Information draußen gewesen.
  • Ich würde es schon spannend finden, wenn mehrere Leute zu einer Konferenz twittern, und es hätte mich auch interessiert, was die KollegInnen während meines Vortrages getwittert hätten ;-)
  • Ich weiß nicht, ob es an Twitter, am mobilen Internet, am Laptop, an der Browserversion oder etwas anderem liegt, aber die Einträge schienen häufig nicht gleich auf, und ich musste die Twitter-Seite x-mal neu laden, um zu sehen, ob mein Beitrag auch wirklich abgesandt wurde. Da summiert sich das Downloadvolumen.
  • Insgesamt hat es Spaß gemacht, vor allem als mir die liebe Kollegin neben mir eingesagt hat ;-) aber ich würde das nächste Mal wohl doch wieder auf Papier und einen zusammenfassenden Weblogeintrag zurückgreifen.
  • Wednesday, May 06, 2009

    Die Bibel auf Twitter

    Auf der Website blog.evangelisch.de ist ein interessanter Rekordversuch angekündigt: die gesamte Bibel in dreitausend Abschnitten von 140 Zeichen zusammengefasst. "Wir wollen es schaffen, dass ab dem Beginn des diesjährigen Kirchentages am 20.5.09 um 18 Uhr in Bremen bis zum Pfingstsonntag am 31.05.2009 die gesamte Bibel zu twittern. Die einzelnen Abschnitte sollen auf je 140 Zeichen zusammengefasst und über unseren Twitteraccount veröffentlicht werden". Nach der Anmeldung "erhalten [Sie] dann pünktlich zum Start der Aktion eine E-Mail mit Ihrem persönlichen Bibelabschnitt, denn Sie zusammengefasst entweder über Ihren Twitteraccount mit dem Hashtag #ebl veröffentlichen oder hier auf www.evangelisch.de direkt in ein Formular eingeben können". Ein Beispiel findet sich hier.
    Twitter-User pgoergen kommentiert: "Ich denke: wenn der Tag #ebl populär wird kommt in die getwitterte Bibel auch viel Schweinkram. Willkommen, #Trolle" ;-)

    evangelisch.de ist eine im Entstehen begriffene Plattform rund um die evangelische Kirche, für die das Hansische Druck- und Verlagshaus verantwortlich zeichnet, und soll im September online gehen. Auf alle Fälle eine witzige Marketingidee mit spiritueller Note. Bin schon gespannt, wie das Ergebnis aussieht.

    Tuesday, May 05, 2009

    100. Wiener VÖB-Runde: Bibliothekarische Weblogs

    Bruno Bauer und Bernhard Kurz als Organisatoren der Wiener VÖB-Runden haben als Thema für die einhundertste Runde bibliothekarische Weblogs ausgewählt. Ort und Zeit: Montag, 18. Mai 2009, 16 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Bartensteingasse 9/1, 1010 Wien

    Programm:

  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – international (Monika Bargmann)
  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – national (Horst Prillinger)
  • Library Mistress (Monika Bargmann)
  • The Aardvark speaks (Horst Prillinger)
  • Weblogeinsatz an der Universitätsbibliothek Wien (Horst Prillinger)
  • Van Swieten Blog der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien (Bruno Bauer)
  • VÖB BLOG (Josef Pauser)
  • Abschließend Diskussion über Nutzen von bibliothekarischen Weblogs
  • Vor der Veranstaltung besteht für Interessierte die Möglichkeit, die Musiksammlung der Wienbibliothek, die in einer von Adolf Loos gestalteten Wohnung untergebracht ist, kennen zu lernen. Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung, wird die Highlights der Sammlung ab 15.30 Uhr im Rahmen einer halbstündigen Führung vorstellen. Für die Teilnahme an der 100. VÖB-Runde ist eine persönliche Anmeldung unbedingt erforderlich: bruno.bauer@meduniwien.ac.at oder bernhard.kurz@onb.ac.at.

    Warum es durch das Bibliotheksdach regnete

    "Durch das Fernsehen wusste ich, warum keine jüngeren Dozenten eingestellt werden konnten, es weiter durch das Dach der Bibliothek regnete und kein Geld für 'neue Medien' da war. Es gab viel dringendere Probleme".

    Hans Schmid: "Amokläufer unter sich. Bericht über eine Reise nach Absurdistan - Teil 3". In: Telepolis, 5. Mai 2009