Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Saturday, August 02, 2008
Mindestlohn für Staatsangestellte in Kalifornien
Siehe u.a. "Workers union files suit to block Schwarzenegger's layoff order" (Los Angeles Times), "Budget crisis: cut legislators' pay" (San Francisco Chronicle), "The law backs Schwarzenegger's pay-cut plan. But state controller says he won't go along" (Mercury News), "State employees bracing for steep pay cuts" (ContraCosta Times), "Wirtschaftskrise. Schwarzenegger streicht 22.000 Arbeitsplätze" (Die Welt), "Etatkrise in Kalifornien. Schwarzenegger verordnet öffentlichem Dienst Mindestlohn" (Financial Times Deutschland), "Schwarzenegger streicht tausende Arbeitsplätze" (Der Standard), "Haushaltskrise in Kalifornien. Schwarzenegger kürzt Gehälter" (Süddeutsche Zeitung), "Haushaltskrise im Sonnenstaat. 'Arni' kürzt Gehälter" (n-tv).
Zitate aus dem Schwarzenegger-Executive Order: "whereas ... on May 1, 2003, the California Supreme Court, in White v. Davis, issued a decision that, in conjunction with other pre-existing court orders, clarified that during a period that there is no state budget in place, federal labor laws require the State to pay its nonexempt FLSA employees either federal minimum wage ... ir is ordered that the services and functions of state government directly related to the preservation and protection of human life and safety, including but not limited to emergency and disaster response activities and the provision of 24-hour medical care, shall be deemed critical and exempt from this Order. It is further ordered that except for services and functions of state government deemed critical and exempt by this Order, all State agencies and departments under my direct executive authority take immediate action effective July 31, 2008 to cease and desist hiring of employees (except in instances in which there is a bona fide offer and acceptance prior to the effective date of this Order), transferring employees between State agencies and departments, promoting employees, and contracting for individuals to perform services".
Friday, August 01, 2008
Neuerwerbung
Neu: LibraryThing-Common Knowledge-API
Archiv mit strengem Handyverbot
Thursday, July 31, 2008
Bibliotheksbestand des Tages
Signatur A 101022; Provenienz: Bibliothek Portheim bzw. Bibliothek Gugitz. Eine Kurzbeschreibung aus der Allgemeinen deutschen Bibliothek gibt's bei dem digitalen Angebot der UB Bielefeld.
Jäger, Friedrich: Die egyptische Augenentzündung. Wien: Mösles Witwe & Braumüller 1840 [Signatur A 7543]
Kemper, Jakob: Oden auf die Augengenesung des Kaisers in fünf Sprachen. Wien: [o.V.] 1782 [Signatur A 37494]
Veith, Johann Emanuel: Der Augenarzt. Ein Singspiel in zwei Aufzügen. 2. Aufl. Wien: J.B. Wallishausser 1812 [Signatur A 138938]
Beer, Georg Joseph: Pflege gesunder und geschwächter Augen. Wien: Weidmann 1800 [Signatur A 7710]
Wundersame Begebenheit der mirakulosen Augenwendung des gnadenreichen Vesperbildes in der St. Peters Pfarrkirche zu München. [S.l.]: [o.V.] 1783 [Signatur A 94809]
Wednesday, July 30, 2008
Bibliothekare am Spielfeld
Bibliothekarin mit 100 Jahren
Tuesday, July 29, 2008
reading diary
Schweizerische Nationalbibliothek archiviert Euro08-Webseiten
Die meisten Zugriffe hat die Bibliothek
Sunday, July 27, 2008
Balsam für die Staubhand
Sieger des SF-Wettbewerbs "Am Ende der Leitung" stehen fest
Die Preisträger sind Florian Bayer mit "EWE (Everybody watches everybody)", Reinhold Schrappeneder mit "Abteilung ÜBLDA" und Uwe Protsch mit "Null Punkte". Jurymitglieder waren Adrian Dabrowski, Obmann von q/uintessenz, Franz Rottensteiner, Science Fiction-Herausgeber und -Kritiker, und Christian Schmaus, Menschenrechts-Anwalt.
Friday, July 25, 2008
reading diary
Till Eulenspiegel und Stetigförderer
Wednesday, July 23, 2008
BBB news
Bibliotheksbestand des Tages
reading diary
Besides, last week, I started to re-read or re-browse several books starring librarians (because I currently write an article about "sensible shoes") such as Jo Dereskes "Miss Zukas shelves the evidence", Charlaine Harris' Aurora Teagarden mystery "Last scene alive" and Veronica Stallwoods "Oxford exit". One paragraph in the latter made me smile: "'Brain-dead,' she said to Andrew, when they were sitting in the Crypt for a relaxing end-of-day drink. 'That's how I'm feeling. I'd forgotten the effect that hours of cataloguing have on you. My eyes are focused at a point eighteen inches away and I cannot uncross them. My fingers are stiff from hitting the same small selection of keys. My mind is numb from concentrating on those flickering green words and puzzling over trivial problems such as whether the main entry is or is not in the body" (Veronica Stallwood: Oxford exit. Headline 2005, p. 79). Familiar ring? ;-)
update: On Monday, while commuting, I read "Okkulte Erlebnisse" by Bianca Beck-Rzikowsky, a report based on personal experience about parapsychological phenomena.
Tuesday, July 22, 2008
Picard liest
Drei Minuten in die Bibliothek
![]() | Vor dem Stift Admont weisen mehrere Hinweistafeln auf die Bibliothek hin, die nach der Generalsanierung nun in neuem Glanze erstrahlt. 70000 Bände wurden abgestaubt und teilweise restauriert. Bis 9. November ist übrigens noch die Ausstellung "Die Bibliothek - Geistreiche Fülle in kostbarer Hülle" zu sehen - da waren einige Bilder bzw. Installationen dabei, die ich gerne für die eigene Bibliothek eingesackt hätte. |
BBB news
Monday, July 21, 2008
Katalogisierungen des Tages
Lesen und Lernen
Bücherei in Gaishorn am See
![]() | Was so eine gesperrte Autobahnauffahrt alles bewirkt - ohne diese wären wir sicher nie an der Bücherei Gaishorn vorbeigekommen. Auf der Gemeindewebsite wird über die Neueröffnung des Gemeindeamtes und der Bibliothek im Juni berichtet (inklusive Photo-Galerie, wo auch die Bibliotheksleiterin Brigitte Rainer zu sehen ist). Die Bücherei hat sechzig Quadratmeter, was für einen Ort in Österreich mit 1100 EinwohnerInnen gar nicht schlecht ist. |
Saturday, July 19, 2008
Bibliotheksbestand des Tages
Bei einer Ausstellung in der Rotunde wurden u.a. folgende Gegenstände gezeigt: "Brutkammer nach Prof. Escherich", "Apparat zur Längenmessung der Säuglinge", "Vorrichtung zur Erwärmung der Windeln" ("nur für lebensschwache Säuglinge notwendig"), "Handtuchhalter mit Abwurfbecken", "Brausesäuglingsbad nach Dr. Shaw" und - mein Favorit - "Baby läutet. Signalapparat nach Prof. Pfaundler. Elektrische Klingel mit Trockenelement. Sobald das Kind sich benäßt, wird die Leitung zwischen den an die Windeln eingelegten Drahtnetzen hergestellt. Es ertönt ein lautes Glockensignal, bis die nassen Windeln entfernt werden" (S. 12). Pawlow'sches Kind...
Auch die richtige Ausstattung eines Kinderzimmers wird beschrieben. Ferner finden sich Statistiken über die versorgten Kinder (Herkunft nach Bezirk, Alter bei der Aufnahme, ehelich/unehelich, Dauer der Brusternährung, Sterblichkeit/Ernährungsform). Darauf folgen ein Mitgliederverzeichnis und der Rechnungsabschluss. Den Abschluss bildet ein Bericht über das Weihnachtsfest in der Schutzstelle, und da musste ich kurz den Kopf beuteln: "Herrn Hofrat Escherichs Ansprache mahnte die armen Mütter der Freude und Dankbarkeit nicht zu vergessen, und so war es auch ein lohnender Anblick, als die 'Mühseligen und Beladenen' mit glückstrahlenden Augen ihre Gabe aus dem mildtätigen Händen der Prinzessin [Rosa Croy-Sternberg, Anm.] empfingen" (S. 68).
Friday, July 18, 2008
5 Jahre Library Mistress
Ich möchte das Blog(gen) nicht mehr missen - eigentlich schade, dass ich es nicht schon während meines Bibliotheksstudiums betrieben habe. Wenn mich bei Fortbildungskursen oder Tagungen Leute, die ich noch nie gesehen habe, fragen, ob ich library mistress bin, ist das zwar manchmal schon fast ein wenig gruselig, aber auch erfreulich - bisher standen ja die Fans noch nicht vor meiner Büro- oder Wohnungstür ;-)
Thursday, July 17, 2008
Bibliotheksbestand des Tages
Außerdem wird über die Ergebnisse eines Garten- und Gemüsebau-Wettbewerbs berichtet - Kategorien "Anlagen am Lagereingang", "Privatbeete ausserhalb der Comp.", "Blumenbeete", "Gemüse" und "Gartengeräte usw." Auch über sportliche und kulturelle Veranstaltungen kann man nachlesen, und in der Camp-Schule werden verschiedenste Fächer von Esperanto und Dänisch über Stenographie und Maschinenbau bis zu Buchführung und Staatsverfassungen unterrichtet.
Wednesday, July 16, 2008
reading diary
Nicht zu viel lesen!
Ferdinand Wernigg: Büchereiverwaltungslehre, S. 31 [Signatur B 141730]
Neues Normdaten-Weblog
Staubige Krankenhausarchive
Mozart zu Gast in der Bibliothek?
Tuesday, July 15, 2008
Bibliotheksbestand des Tages
Der Bericht von 1899 spricht etwas an, was uns heute auch bekannt vorkommt, zumindest der erste Teil: "die Commune [entzog] den Volksbibliotheken die Subvention", aber "gerade unter dem Eindruck dieser Massregel hat sich die Bürgerschaft aufgerafft und zeigt sich entschlossen, dies culturelle Werk, dessen Bedeutung in den bildungsbedürftigen Kreisen der Bevölkerung voll anerkannt wird, kraftvoll zu fördern".
Im Bericht über 1900 steht: "Die Bedeutung der Volksbibliotheken brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht neuerdings hervorzuheben. Ein grosser Teil unserer städtischen Bevölkerung ergänzt und erweitert in diesen Anstalten sein Wissen, unsere bildungsbedürftigen Mitbürger holen sich dort reiche Anregung, sie anerkennen den Segen der Bibliotheken freudig und tragen nach Kräften bei, diese Anstalten zu erhalten und zu bereichern. Inmitten erbitterter Kämpfe wurde hier in voller Ruhe ein Culturwerk geschaffen, welches die Beachtung aller jener verdient, die noch Sinn für positive Arbeit bewahrt haben".
Auch die MitarbeiterInnen werden erwähnt: z.B. Anna Schwabe ("half uns im Jahre 1903 bei der Anlage des neuen Katalogs") und Dr. Isidor Himmelbaur, der "die Generalrevision aller Filialen sowie die Klageführung gegen unordentliche Leser übernahm". U.a. von 1903 und von 1904 gibt es Gesamtübersichten, die ich hierzusammenführe (nicht alle sind in beiden Jahren):
1904 heißt es dann noch: "Die Gehalte der Beamten wurden im Jahre 1904 auf Grund der bewilligten Kommunalsubvention erhöht. Die Beamten beziehen außer einem festen Gehalt eine Tantieme von den Einnahmen, ferner eine Zulage für den jährlichen Urlaub und ein Weihnachtsgeschenk, die Zentrale begleicht die Gebühren für die Krankenkasse, die Bediensteten erhalten im Falle der Erkrankung eine Vertretung. Die weiblichen Oberbeamten sowie die Hilfskräfte besorgen ihr Amt sowie die Kasse gewissenhaft und eifrig. Die Frauen eignen sich unseren Erfahrungen gemäß für diesen Beruf ausgezeichnet". Und 1917: "Es hat sich, wie schon so oft, neuerlich gezeigt, daß das Gedeihen der Filialen zu großem Teil von der Persönlichkeit der Filialleiterinnen und ihrer Tüchtigkeit abhängt, und der Vorstand hat daher bei der Neuregulierung der Gehalte hierauf besonders Bedacht genommen".
Unter den Kuratoren, Revisoren und Vorstandsmitgliedern der Zentral-Bibliothek ist übrigens viele Jahre keine einzige Frau zu finden. Ab 1912 entdecke ich durchaus bekannte Namen im "Bibliothekskomitee für den wissenschaftlichen Katalog": Dr. Elise Richter und Helene Richter; mit dem Musik-Katalog beschäftigt sich u.a. Dr. Elsa Bienenfeld.
Monday, July 14, 2008
Stadt / Land: Zweierlei Maß
Gut, ich möchte wirklich nicht mehr bei meinen Eltern wohnen, weil mein Auszug wesentlich zu unserem sehr guten Verhältnis beigetragen hat ;-) Mein Problem liegt darin, dass ich wahrscheinlich nicht so bald eine meiner Qualifikation entsprechende Stelle am Land finde (es will einfach niemand die "Bucklige Welt-Bibliothek" für mich gründen; so gesehen hatte die NÖN-Hacklerei schon was Gutes...); was man am Land braucht, kann ich dafür nicht. Mein seit längerem gehegter Wunsch, Forstwirtschaft zu studieren, kommt, denke ich mittlerweile, nicht nur von einer Überdosis "Forsthaus Falkenau"... Ich gebe zu, das eine Zeitlang wirklich sehr gerne geschaut zu haben - man hat immer ein wenig Lerneffekt über Landwirtschaft, Tier- und Pflanzenwelt, und die Probleme werden immer durch Reden gelöst - letzteres habe ich vor Jahren kurze Zeit auch an der "Himmlischen Familie" geschätzt, bis ich die Ami-Holzhammer-Moralkeule beim besten Willen nicht mehr ausgehalten habe. Aus dem Studium wird aber mangels berufsbegleitendem Angebot wahrscheinlich nix, wenn ich nicht einen Lottogewinn mache, und das wird schwierig, weil ich nicht Lotto spiele ;-) Also wird's auch nix mit dem Designen von Waldlehrpfaden für Naturparks und dem Forstjournalismus...
Ich lese auch immer wieder gerne Jessamyn Wests Blogeinträge über ihre Arbeit in "rural Vermont". Dennoch sehe ich einen Unterschied zu den erwähnten 21jährigen: Ich kenne es auch anders. Ich fürchte mich nicht vor der großen Stadt, weil ich ihre Vorteile jeden Tag sehe (ich habe mich zum Beispiel recht schnell dran gewöhnt, dass die Öffis alle zehn Minuten und nicht alle zwei Stunden fahren...). Auf der anderen Seite bin ich von den WienerInnen genervt, die alle von außerhalb für (geistige, nicht geographische) Provinzler halten und sie als "aus den Bundesländern" bezeichnen, als wäre Wien kein Bundesland, und die ihr Orientierungsvermögen aus Prinzip an der Wien-Ende-Ortstafel abgeben (sind eh nicht alle, das will ich wirklich nicht behaupten). Ich stimme auch der Ansicht, am Land und in der Kleinstadt sei "alles so eng", nicht (ganz) zu - da muss man sich eben selbst die Weite schaffen, die wahren Abenteuer sind schließlich im Kopf...
Sunday, July 13, 2008
Bei uns gewinnen immer die Gäste
![]() | Rumänien - bei uns gewinnen immer die Gäste |
Mir hat gefallen, wie verschiedene Organisationen und Firmen, die keine offiziellen Sponsoren waren, während der Euro das Thema "Fußball" auf ihren Plakaten und in ihren Produkten aufgegriffen haben. Ich erinnere an den Ströck-Schokoschiri und die Radatz-Cordobaplatte (von beiden habe ich leider kein Bild). Ich fand auch witzig, dass in Wien sowohl die ÖVP als auch die SPÖ mit manchmal mehr, manchmal weniger gelungenen Fußball-Slogans warben. Ich habe versucht, viele dieser Plakate zu dokumentieren - die Photos gibt's in meinem Flickr-Set "Football ads, Vienna 2008" zu sehen.
Friday, July 11, 2008
Dupré: obsession with librarians' stereotypes is the problem
Deirdre Dupré: "The Perception of Image and Status in the Library Profession". In: New Breed Librarian 1 (2001) 4, S.
"battalions of people in sensible shoes"
Aus: Steven L. Hensen: "Revisiting Mary Jane, or, Dear Cat: Being Archival in the 21st Century". In: American Archivist 65 (2002) 2, S. 168 – 175
Thursday, July 10, 2008
reading diary
Geschmack an den sonderbaren Titeln
Quelle: N.N.: "Zu unseren Bildern". In: Ost und West. Illustrirtes Familienblatt 6 (1888) 4, S. 109 [Signatur C 117176]
Zeitschrift des Tages: passend zum Sommer ;-)
Tuesday, July 08, 2008
Katalogisat des Tages
Monday, July 07, 2008
Bibliotheksbestand des Tages
Oesterreichische Zeitschrift für Kartoffelbau. Organ des Kartoffelfachausschusses der landwirtschaftlichen Bundes-Versuchsanstalten in Wien. Wien: 1927 - 1931. ZDB-Nummer: 2343905-1
Bericht über die Anbauversuche der Deutschen Kartoffel-Kultur-Station im Jahre... Berlin 1888(1889) - 1916(1917). ZDB-Nummer: 2238541-1
Kartoffelbau. Die Fachzeitschrift für den Kartoffelanbauer. Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA) ; Förderungsgemeinschaft der Kartoffelwirtschaft ; KTBL-Versuchsstation Dethlingen und Verband der Kartoffel-Lager-Abpack- und Schälbetriebe e.V. (KLAS). Gelsenkirchen-Buer: Mann 1950 -. ISSN: 0022-9156. ZDB-Nummer 500563-2
Die Häufigsten an der Kartoffel vorkommenden Blattlausarten in farbiger Darstellung. Braunschweig und Berlin: Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft 1954 - 1965. ZDB-Nummer 583572-0
Werner, Hugo: Der Kartoffelbau nach seinem jetztigen rationellen Standpunkte. 7., neubearb. Aufl., hrsg. von C. v. Eckenbrecher. Berlin: P. Parey 1917 (= Thaer-Bibliothek 28) [Signatur A 117928]
Glock, Heinrich: Die Kartoffellagerung in Städten. Ein Ratgeber für Nicht-Landwirte. Hannover: M. & H. Schager 1916 [Signatur A 63099]
Lautenbach, Wilhelm: Die Kartoffeltrocknung im Kriege. Berlin: Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft 1919 (= Beiträge zur Kriegswirtschaft 54/55) [Signatur A 65151]
Malfatti von Monteregio, Johann: Berichte über die zweijährigen günstigen Versuche zur Ergründung und Beseitigung der Kartoffel-Krankheit, wie sie auf der Villa Malfatti bei Hietzing gemacht wurden. Wien: C. Gerold 1853 [Signatur A 190613]
Tragau, Karl: Die Kartoffel und ihre Kultur (= Sammlung gemeinnütziger Vorträge, hrsg. vom Deutschen Vereine zur Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse in Prag, 97) [Signatur A 32775]
Franck, Martha: Die Kartoffel in der deutschen Volkswirtschaft. Berlin: A. Pulvermacher 1918 [Signatur A 66330]
Mein Favorit: Der Text "Kartoffeln in der Schale" von Heinrich Clauren wurde zweimal katalogisiert - einmal davon als "Kartoffeln in der Schule" [Signatur A 29213]. Was lernen sie da? Vielleicht Augen machen. Oder es ist eine Kartoffelschule, analog zur Baumschule.
Wer auf den Geschmack gekommen ist, wird auch im Open Access-Repositorium "Organic Eprints", bei der AMA, in der Bio-Saatgutdatenbank und der Beschreibenden Sortenliste fündig. Zum Thema "couch potato" gibt es allerhand auf Flickr. Auch nett: das Thüringer Kloßmuseum.
Thursday, July 03, 2008
Neuerwerbung
Es ist mir nun gelungen, schon die zweite der "librarian career romances", die Jen Wolfe auf ihrer Website anführt, zu erwerben. Ich habe früher schon einmal danach gesucht, aber damals bei Amazon, Abebooks und ZVAB nichts gefunden. Nun habe ich "The Library Tree" und eben "Kitsy Babcock", und letzteres zu meiner Überraschung in einer deutschen Übersetzung. Wolfe schreibt über dieses Genre: "The 'career romance' or 'career girl novel' that appeared during the 1940s through the 1960s, as women entered the workplace in increasing numbers. Publishers of juvenile fiction sought to exploit this demographic trend with books featuring accomplished and attractive young women simultaneously pursuing their professional and romantic goals". Auf ihrer Website, die leider mittlerweile nur mehr im Internet Archive abzufragen ist und anscheinend durch das Weblog "The loveliest librarian" ersetzt wurde, verzeichnet sie "23 examples of the latter, often written by librarian authors, and starring heroines (sorry man librarians - you're left out in the cold as usual) who find love amidst the glamour of card catalogs, microfilm readers, and bookmobiles. Like many teen novels from this period, library career romances tend to have nearly identical bildungsroman plots (girl wants city job, gets stuck with country job, grows to appreciate small-town American values), give or take the occasional mystery storyline (girl hones information-seeking skills on the reference desk, tracks down kidnap victim, donates reward money to the city for library improvements)". Da hab ich ja noch was vor mir.
Wednesday, July 02, 2008
Provenienzforschung an der Meduni-Bibliothek
Tuesday, July 01, 2008
pictures of pretzels on stamps
Monday, June 30, 2008
Bibliotheksbestand des Tages...
Die Seuche der Comic-Hefte
Richard Bamberger: Dein Kind und seine Bücher. Von guten und schlechten Büchern für unsere Kinder. Jugend & Volk 1957, S. 11
BibliothekarInnen als Standesbeamte
Taschendiebstahl versus Tasche / Diebstahl
Volkshochschule als Teilmenge der Neuen Medien
Sunday, June 29, 2008
Neuerwerbungen
Friday, June 27, 2008
"diese schrulligen Typen"
Verbot zum Quadrat
Professorin-Titel für Bibliothekarin
Auf Drehpunkt Kultur ist ein Portrait von Geffray nachzulesen, das 2007 anlässlich der Verleihung des "Ordre des Arts et des Lettres" geschrieben wurde: "Die Bibliotheca Mozartiana der Internationalen Stiftung Mozarteum war 1973 noch eine Leih- und keine wissenschaftliche Bibliothek. Reine Bibliotheksarbeit stand denn zunächst auch auf der Tagesordnung der neuen Bibliothekarin. Dazu kam für gut zwölf Jahre die Mitbetreuung der damals jährlich wechselnden Ausstellungen in Mozarts Geburtshaus. (...) Als Bibliothekarin der Internationalen Stiftung Mozarteum ist Geneviève Geffray auch für die unschätzbare Sammlung von Mozart-Handschriften verantwortlich". - Siehe auch Landeskorrespondenz vom 10. Juli 2007. Geffray hat anscheinend auch einen Auftritt in Kurt Palms Mozart-Film "Der Wadenmesser".
Thursday, June 26, 2008
Bücherei-Ecke in der Meinl-Kaffeewelt
Die Leseecke der Büchereien Wien (siehe Post vom 4. Juni) hab ich natürlich auch besucht:
Noch ein paar vermischte Bemerkungen zur Euro: Sooo schlecht ist Carlsberg auch wieder nicht, aber in einem Bierland wie Österreich schmerzt es schon, wenn man dänisches Leichtbier ausschenken muss. In einer Zeitung fiel sogar das Urteil "Kaltgetränk ohne erkennbaren Geschmack". Ich glaube nicht, dass Carlsberg bei uns den Marktanteil nach der Euro erhöhen kann. - Ich bin offensichtlich ein Unglücksengel, denn alle Mannschaften, zu denen ich gehalten habe, sind ausgeschieden: Rumänien, Kroatien, Italien, Schweden, Russland... - Als gebürtige und gelernte Österreicherin fällt es mir etwas schwer, für Deutschland zu sein, aber, wie eine Freundin und ich festgestellt haben, hat der spielerische Erfolg unserer Lieblingsnachbarn den angenehmen Nebeneffekt, dass uns - hach - der überaus erfreuliche Anblick des deutschen Teamchefs noch etwas länger erhalten bleibt ;-)
Is Personal Blogging Fast-Fading?
Senate House Library vor dem Aus?
Tuesday, June 24, 2008
Bibliotheksbestand des Tages
Mit Ernst und Würde
Doch baar besond'rer Zierde,
Präsentiret sich die Universität.
Sie will von Innen nur heraus erglänzen,
Und der Welt credenzen,
Worin die höchste Wissenschaft besteht. (...)
In den Hörsälen der Professoren
Gibt's kein Lärmen, kein Rumoren,
Und doch gibt es hier nicht einen leeren Sitz!
Stolpert g'rad' der Vortrag,
Wird widerkäut auch das vom Vortag,
Verstummet doch ein jeder Witz. (...)
Zu des Geistes Erfrischung
Dient hier nur die Arbeits-Mischung,
Und vornehmer Sport.
Willst Du bei Tag, bei Nacht durchgehen
Bibliotheken und Museen,
Du findest sicher die Studenten dort.
Lesen und Studiren,
Seh'n und Memoriren,
Präparate, Apparate
Alles dieses ja erweitert
Den Gesichtsblick und erheitert
Den künft'gen Doctor wie Abbate.
"Haus der Weisheit" in Dubai
Monday, June 23, 2008
Ich und die Zeitschriften. Statusbericht

Heute habe ich übrigens einen Datensatz gefunden, der nur aus einer Signatur besteht... (für größeres Bild einfach klicken)
Friday, June 20, 2008
Bestand des Tages
Thursday, June 19, 2008
"schwere Polizey-Uebertretung"
Neuerwerbungen
Da haben BibliothekarInnen gefehlt - oder gefehlt
Wednesday, June 18, 2008
reading diary
Bibliothekarin, allein übrig
"Die waren auch danach. Und den ich wollte, kriegte ich nicht ..." Sie seufzte noch einmal. ... "Na, mir soll's recht sein. Bei dir wird's ja auch nicht mehr lange dauern. Ist's nicht der Emmingen, ist's ein andrer. Vielleicht ein Italiener. Dann bleibe ich allein übrig – und werde doch noch Bibliothekarin..." Sie sprang wieder auf.
Fedor von Zobeltitz: Drei Mädchen am Spinnrad (abrufbar beim Projekt Gutenberg)
Madchen's Uniform
Mindkiller with manuscript
Tuesday, June 17, 2008
Monday, June 16, 2008
BibliothekarInnen als Trauzeugen ausgeliehen
Sunday, June 15, 2008
Per i amici del calcio
Thursday, June 12, 2008
Lesesäle im Falter-Test
Satz des Tages
Wednesday, June 11, 2008
BBB News
Als sehr hilfreich bei der Suche hat sich das RomanceWiki erwiesen: Hier gibt es die Kategorien "Librarian" und "Librarian turned author".
First Monday: Critical Perspectives on Web 2.0
Bibliotheksbestand des Tages
Tuesday, June 10, 2008
Venerable and calm
"Bibliothek" im Morse-Code

Wörter in Morse-Code umwandeln kann man auf der Website von "Zeitpunkt Lesen". Das ist eine Aktion zur Leseförderung des Landes Niederösterreich (um Nachfragen vorzubeugen: Nein, das umfasst keine Gratisexemplare vom "Schatz im Silbersee"). Auch diese Website schafft es übrigens, unter dem Punkt "Die Initiative" das Wort "Bibliothek" oder "Bücherei" nicht zu streifen. Das hole ich hiermit also nach.
Monday, June 09, 2008
Neuerwerbungen
Wednesday, June 04, 2008
Büchereien an der Fanzone
Tuesday, June 03, 2008
"wonderful Obsessive Compulsive Disorder"
Monday, June 02, 2008
Bibliotheksbestand des Tages: Adressbücher
"someplace where writing is the only option"
"It has long been my belief that the best way to get a piece of writing done is to go someplace where writing is the only option. Because of this, I am using a portion of my weekend in New York to come to the main branch of the New York Public Library, one of my favorite institutions in the world, to finish off a chapter of my book. I started coming here regularly when I was in graduate school at Potemkin University. One day in the reading room back in the 1980's, prior to the invention of laptop computers and a set of rules imposed by the Giuliani administration to prevent vagrants from coming to the library in the winter to thaw out, my friend Barbara pointed out a number of people sitting at one of the long tables and said: 'Just try to guess which are the historians and which are the homeless.' And indeed, each person at the table was wrapped in odd layers of grimy clothing and shuffling index cards and scraps of paper around. Upon closer inspection, some were scholars and others were -- well, just shuffling scraps of paper, trying to find a pattern".
never leaving college
Sunday, June 01, 2008
Bibliotheksbestand des Tages
Unthan, der ohne Arme geboren wurde, schildert in diesem faszinierenden Text sein bewegtes Leben. Das Buch beinhaltet auch dreißig Photographien, die ihn beim Verrichten alltäglicher Dinge wie beim Schreiben, Schachspielen oder beim Aufsetzen eines Hutes zeigen, und eine Seite mit seiner "Handschrift" bzw. eigentlich Fußschrift. Unthan hat laut IMDB auch in zwei Filmen mitgespielt. Siehe auch das Kapitel "Disability in the Culture of the Weimar Republic" (pdf) in Carol Poores Buch "Disability in Twentieth-Century German Culture", erschienen 2007 bei der University of Michigan Press, wo es heißt: "Unthan was born without arms in 1848 in East Prussia to a loving family that encouraged him as much as possible. As an adult, he traveled with various impresarios and fairs throughout Europe, the United States, Mexico, Cuba, and Russia, displaying to the public what he could do with his feet. (...) He recounted going to military hospitals and speaking to veterans whose arms had been amputated".




