Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Monday, October 29, 2007
Neuerscheinung: Alien gender
Zum Inhalt: "'Ma'am Captain', Action Girls und Dritte Geschlechter – die Studie
beschäftigt sich mit der Inszenierung von Geschlecht in der populären Kultur am Beispiel von sechs Science-Fiction-Serien. Das hegemoniale Bild heldischer Männlichkeit wird nach wie vor reproduziert, gleichzeitig treten auch neue, weibliche Figurentypen auf. Anhand geschlechtsspezifisch kodierter Themen wie Macht, Autorität, Gewalt, Partnerschaft, Sexualität und Elternschaft werden die narrativen und visuellen Strategien der Geschlechterinszenierung beleuchtet". -- Hinweis aus SF-Polit.
Vortrag: Phonogrammarchiv - burgenländische Bestände
Ort und Zeit: 6. November, 14 Uhr, Großer Saal des Burgenländischen Landesarchivs, Landhaus, Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt. - Klingt interessant, aber um 14 Uhr...
Recherchehilfen für jüdische Studien
Neuerwerbungen
BBB news
Karl Korinek: Defensor libertatis
"Bei aller Anerkennung der Notwendigkeit von Maßnahmen, die den Staat in die Lage setzen, die Sicherheit seiner Bewohner zu garantieren und so eine seiner wichtigsten Staatsaufgaben zu erfüllen, müssen wir immer trachten, dass dies nicht einseitig zu Lasten der Freiheit der Menschen geht. In diesem Sinn sollte jeder ein 'defensor libertatis' sein. Jeder Eingriff in eine grundrechtlich geschützte Freiheit erfordert daher eine gesetzliche Ermächtigung und die Verhältnismäßigkeit des Eingriffs, wobei der Zweck des Eingriffs und die Intensität der Grundrechtsbeeinträchtigung in vernünftiger Relation zueinander stehen müssen. Denn Grundrechtsbeschränkungen sind nur erlaubt, wenn sie für einen bestimmten Zweck erforderlich und zur Zweckerreichung auch geeignet sind und wenn es keine Möglichkeit gibt, den legitimen Zweck anders zu erreichen. Es ist ganz wichtig, dass die Öffentlichkeit in diesem Bereich aufgeklärt und sensibilisiert wird; und dazu trägt auch diese Auszeichnung bei. Denn die Vision vom Überwachungsstaat ist eine beängstigende".
Finanzkapitalismus und die Krise des Sozialstaats
Ort und Zeit: Dienstag, 30. Oktober, Neudörfl, Bors-Villa, Kirchenplatz 2, 19 Uhr. Eine Veranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt Burgenland.
reading diary
Tuesday, October 23, 2007
Tagung Offene Bibliothek <?function=>
Anmeldung bis spätestens 9. November 2007 bei Kornelia Heißl unter 01/8046501-33 (vormittags) oder heissl (at) renner-institut.at.
"Word up!" in der Wienbibliothek: Ernst Molden zu Gast
Jungen lesen (nicht)
Mit der Kritik am Männermangel in den Basisbildungseinrichtungen hat der Verein meiner Ansicht nach durchaus recht, aber wieso werden denn nicht mehr Männer Kindergärtner oder Volksschullehrer? Vielleicht weil die Bezahlung dann doch zu bescheiden ist? Ich meine das gar nicht sarkastisch, das würde mich wirklich interessieren. Dazu ist am 17. Oktober ein Artikel in dieStandard erschienen: "Kindergärtner, der etwas andere Männerberuf". Die Presse berichtete im März unter dem Titel "Quotenregelung für Männer. Kindergärtner sind gefragt" darüber. 2006 schreibt Bettina Steiner in der Presse unter dem Titel "Her mit dem Quotenmann!?": "Männer machen nicht deshalb einen Bogen um diesen Beruf, weil sie als Männer schlechtere Chancen haben oder gar, weil eine Lobby verbissener Kuschelpädagoginnen den Kerlen in diesem Beruf das Leben schwer macht. Männer werden keine Volksschullehrer, weil der Job zu wenig Renommee verspricht und zu schlecht bezahlt wird, wobei sie sogar recht haben. Was so ein Lehrer verdient, ist angesichts der Verantwortung, die er trägt, und dem Engagement, das er braucht, ein Skandal". Darüber würde ich gerne mehr und differenziertes lesen. - Siehe auch "HTL-Lehrerinnen statt Kindergärtnern" (2007), Job-Vergabe: Männerquote in der Schule (2006), Mehr Männer braucht die Schule (Gastkommentar von Kurt Scholz, 2001), "Gehrer: Männer ermutigen, Lehrer zu werden" (2006), "Todor mag Kim, Rosa mag Spiderman. Über Buben und Mädchen, Vorbilder und Geschlechterrollen" (2006), "Oberösterreich will mehr männliche Lehrer" (2006), "Der Kindermann von Jedlesee" (über einen SOS-Kinderdorf-Vater, 2007).
Die "Jungen lesen"-Seite ist durchaus empfehlenswert, vor allem weil Buben oft als Bibliotheksleser wegfallen und dagegen etwas getan werden muss, aber dass die Vielzahl an "starken Mädchen" in der Kinder- und Jugendliteratur auch eine Reaktion darauf sein könnte, dass früher meistens Buben die Helden waren, wird nicht berücksichtigt. Die Anliegen des Vereins manndat sind auf der einen Seite nachzuvollziehen, andererseits sind manche Passagen auf der Website so pampig formuliert - kann man diese Anliegen nicht auch ohne Feministinnenbashing vertreten oder ist das wiederum wieder eine Reaktion auf das teilweise wohl geübte "Männerbashing"?
Tatort Bibliothek
Monday, October 22, 2007
Halbe/halbe Buchpräsentation
Zum Buch aus der Verlagsaussendung: "Die Kampagne "Ganze Männer machen halbe/halbe" sorgte für Aufregung wie keine andere Kampagne zuvor oder danach. Das Vorhaben der damaligen Frauenministerin Helga Konrad: partnerschaftliche Teilung der Versorgungsarbeit durch gesetzliche Maßnahmen im österreichischen Ehe- und Familienrecht festzulegen. Medien und Koalitionspartner reagierten heftig. Nach der Abberufung Konrads in Folge des Regierungswechsels griff ihre Nachfolgerin Barbara Prammer das ehrgeizige Vorhaben auf und führte es 1999 einer gesetzlichen Regelung zu. Zehn Jahre nach der umstrittenen Kampagne zeichnet Hildegard Steger-Mauerhofer den politischen Prozess von der Gesetzesinitiative bis zur Gesetzwerdung eindrucksvoll nach und zeigt in ihrer packenden Analyse, welche Rollen die politischen Parteien und ihre RepräsentantInnen einnahmen. Dabei gelingt es der Autorin, die brisante Thematik mit spannenden Einblicken hinter die Polit-Kulissen zu verknüpfen".
"Österreich liest"-Nachlese

Alle Mitwirkenden: Sitzend (von links nach rechts): Karla Stifter, Michaela Schöller, Simon Pavlovic. Stehend (von links nach rechts): Christine Rörner, Ria Treppo, Jakob Perschy, Maria Stadlmann, Gert Polster, Kurt Safrata, Ingrid Schwab-Matkovits, Fritz Krutzler, Johann Praith, Elke Perlaky-Reimann, Monika Bargmann, Yoda. - Bild von Christiane Kerbl. - Weitere Bilder der Veranstaltung gibt es natürlich bei Flickr.
Update 20. Oktober: Photos nun auch bei der BF.
Update 22. Oktober: Gestern war ein fünfzehnminütiger Bericht über unsere Veranstaltung auf Radio Burgenland zu hören.
Friday, October 19, 2007
Leseverhalten und Bibliotheksnutzung hochbegabter Kinder
Zwei Zitate aus der Arbeit: "Eines der gravierendsten Vorurteile ist die Annahme, dass hochbegabte Kinder keine besondere Förderung bräuchten, da sich ihre Begabungen früher oder später im Leben durchsetzen. Dieser Irrglaube ist nicht vertretbar, da gerade besonders kluge Kinder eine besondere Förderung brauchen, damit sie sich gesund entwickeln und sich ihre hohen Fähigkeiten entfalten können" (S. 12; vgl. dazu Joelle Huser: Lichtblick für helle Köpfe. Ein Wegweiser zur Erkennung und Förderung von hohen Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen auf allen Schulstufen. Zürich 2002). Und: "Jonas denkt, dass es nicht eigens eine Bibliothekarin brauche, weil die müsse 'eh nur die Bücher in Ordnung halten' und das könne die Lehrerin auch machen. Dass eine Bibliothekarin auch andere Aufgaben haben könnte, kann er sich nicht vorstellen" (S. 57).
Wikipedia : ein Diktat der AdministratorInnen?
Thursday, October 18, 2007
Allgemeine Sekretariatstätigkeiten
Reading diary
Wort und Unwort des Jahres
Zu den Preisträgern 2006 zählten übrigens der Problembär, der Penthousesozialismus, die Raucheroase und der Pflegenotstand, 2005 schafften es u.a. der Schweigekanzler und die Vogelgrippe ins Ranking, 2004 waren es das Kampflächeln (da muss wohl die Bundespräsidentenwahl stattgefunden haben), die Tortung und die Pensionsharmonisierung. 1999 gab es den Schübling, den Gutmenschen und die Überfremdung, 2000 folgte der Schulterschluss auf die Sanktionen. Das Unwort 2001 waren Nichtaufenthaltsverfestigte, 2002 dazu passend die Rückkehrberatung. 2003 gab es Reform, kranke Kassen, Hacklerregelung und Besitzstandswahrer. Die Auswahl fasst trefflich die österreichische Politik zusammen.
"It's our choices, Harry..."
It's our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.
Tuesday, October 16, 2007
Buchpräsentation: "Stammgäste" von Wolfgang Millendorfer
Ort und Zeit: Donnerstag, 25. Oktober 2007, 20 Uhr, Cselley-Mühle in Oslip. Text: Wolfgang Millendorfer. Musik: Snake & Sean Paul. Party: DJ Clemens Peck. Eintritt frei.
Thursday, October 11, 2007
Verbotland bei Flickr
Bei Flickr gibt es eine amüsante Gruppe namens Verbotland, bei der bislang an die vierhundert Verbotsschilder aus dem deutschsprachigen Raum gesammelt wurden, die teilweise unglaublich absurd, umständlich oder einfach ungewohnt sind. Ich habe selbst gleich mein "Keine Einfahrt für Autos und Fuhrwerke"-Schild (im Jahr 2007 im zehnten Wiener Gemeindebezirk aufgenommen) eingestellt. Wahrscheinlich wurde es trotz geringer Fuhrwerkdichte in Wien für den Fall, dass sich ein Fiaker nach Favoriten verirrt, beibehalten.
Stigma und Produktivität
Ort und Zeit: Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17/1 , 1090 Wien, Donnerstag, 18. Oktober 2007, um 18.30 Uhr.
Antikörperbibliothek
y gene name, accession number or protein name". In der Primer Set Search Engine kann man dann noch nach der Auswahl der Spezies (Mensch, Ratte, Maus) nach Gene Name, RefSeq Number und Protein Name suchen.
Monday, October 08, 2007
Luise und die Todesfalle Bibliothek
Schon den Beginn mag ich: "Luise mochte den Geruch nach altem Papier und die Ausdünstung zarten Leders, zu denen sich eine moderig riechende Staubnote stahl, die – wie sie schon früh eingesehen hatte – unvermeidliche Ingredienz war, die sich nicht bändigen, sondern mit Lappen und Pinsel bloß zähmen ließ, so dass der Staub ein dürftiges Dasein in den dämmrigen Fluren der Bibliothek fristete".
Verstaubte Bibliotheken versus Tagging
Friday, October 05, 2007
Einladung: ...da hörst zum lesen gar nimmer auf...
Dienstag, 16. Oktober 2007, 19.30 Uhr, Fachhochschul-Studienzentrum, Campus 1, 7000 Eisenstadt.
Wegen der Platzplanung bitten wir um Anmeldung unter bibliothek (at) fh-burgenland.at bzw. 05/9010-60970, uns sind aber auch spontane Gäste willkommen!
Thursday, October 04, 2007
Linuxprofi mit MS Word gesucht
EcoLibris für gutes Gewissen von LeserInnen
FH-Bibliothek in Library 2.0-Buch
Strong meat and better health
Evelyn Waugh: "Period piece". In: Mr Loveday's little outing and other sad stories. Leipzig: The albatross 1937 (= The albatross modern continental library 334), S. 40
Wednesday, October 03, 2007
Quod erat demonstrandum
Monday, October 01, 2007
Hüttenbücherei
3. Wikiposium in Wien
ÖGDI-Preis an Verena Kern
Aus der Ausschreibung: "Teilnahmeberechtigt sind Bachelor-, Master- und umfangreiche Projektarbeiten, die an einer österreichischen Hochschule (FH-Studiengang Informationsberufe, Interuniversitärer Universitätslehrgang Library and Information Studies, Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement, Institut für Informationswissenschaft,...) oder einer facheinschlägigen Aus- und Weiterbildungseinrichtung (Lehrgang für Information und Dokumentation) angefertigt wurden". Sofern der Preis im kommenden Jahr - beim sogenannten "kleinen Bibliothekartag" in Krems - wieder verliehen wird, werde ich rechtzeitig die Ausschreibung veröffentlichen und die Werbetrommel am Studiengang auch ein bisschen fester rühren. Heuer gab es von uns nur zwei Einreichungen.
BBB news
Friday, September 28, 2007
Fortbildung: Recherche / Provenienzforschung
Neu: das Gov Gab-Weblog
Popularmusik in der digitalen Mediamorphose
Regina Sperlich untersucht die Folgen der digitalen Mediamorphose für das österreichische Musikschaffen in Rock- und elektronischer Musik. Sie zeigt, wie die damit verbundene Demokratisierung der Produktions- und Kommunikationsmittel zu einer Marktöffnung führt, die aber auch mit einer zunehmenden Konkurrenz einhergeht. Durch kostengünstigere technische Produktions- und Kommunikationsmittel wird der Heimstudioproduzent zur wesentlichen und relativ autonomen Figur des Produktionsprozesses. Zugleich lässt der Wegfall der Fixierung auf den Tonträger, dem ein Winner-Takes-it-All-Markt zu Grunde lag, neue Chancen für mittelständische Musikschaffende entstehen. Der Untersuchung liegen 41 qualitative Interviews mit Musikschaffenden, Labelbetreibern und Experten der Musikindustrie sowie umfassende Sekundärdaten zum österreichischen Musikmarkt zugrunde".
Thursday, September 27, 2007
Bibliotheken und MySpace
Tuesday, September 25, 2007
Älteste Französin war Bibliothekarin
Option in der Unternavigation zur Metasuchmaske
Preis für Lutz/Guggisberg
Monday, September 24, 2007
Zauberhafte Bibliothekarin
Noch ein Fund bei Amazon: Der pornographische Roman "The young librarian" von Rod Waleman recte Dan Marlowe, 2007 neu aufgelegt bei Olympia Press (vgl. auch "The librarian's naughty habit").
Odok-Bericht, Tag 3
Odok-Bericht, Tag 2
Abends begeben wir uns zu einem von Minerva gesponserten Abend mit Jazz in die Hochspannungshalle der TU Graz. Mit dieser Beleuchtung eine traumhafte Kulisse. Leider dürfen wir nicht in den Faradayschen Käfigen auf der Galerie Platz nehmen, heute abend finden keine Experimente statt. - Am Gang ist ein beeindruckendes Photo von Nikola Tesla in seinem Labor: Er sitzt auf einem Sessel und schreibt seelenruhig etwas in sein Heft, während über ihm die Blitze zucken. - Immer wieder finde ich nett, wie viele unterschiedliche Personen man auf solchen Tagungen kennenlernt. Da treffen die "brennenden Kometen" auf die "kontrollierten Bibliothekare" - und spätabends bzw. frühmorgens auf die schon eher unkontrollierten Ausgaben ;-)
Odok-Bericht, Tag 1
Bibliothekarinnen auf der Flucht: Buchpräsentation
Zum Inhalt: "Das Buch beschäftigt sich mit Frauen, die in einer Phase ihres Lebens als Bibliothekarinnen beschäftigt waren und aus unterschiedlichen Gründen ausgegrenzt, verfolgt, ins Exil getrieben und im schlimmsten Fall ermordet wurden. Die heute der Öffentlichkeit zum Teil unbekannten Frauen und deren Wirkungsvielfalt sollen so wieder ins Bewusstsein zurückgeholt werden. Schwerpunktmäßig wird das Leben und Wirken der wissenschaftlichen Bibliothekarinnen, der Frauen, die in Arbeiterbibliotheken und den jeweiligen Nachfolgeinstitutionen tätig waren und jener die im staatlichen Bereich arbeiteten, diskutiert. Zentral behandelt werden dabei die Schicksale der politisch/rassisch verfolgten und ins Exil getriebenen Frauen. Bei jenen Exilantinnen, die erst in einem fremden Land diesen Beruf ergriffen, wird nach deren Motiven und Schwierigkeiten gefragt. Das Selbstverständnis der in Bibliotheken tätigen Frauen, aber auch die Tatsache, dass dieser Berufszweig sehr oft als Zwischenlösung oder – von Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen – zur Sicherung des Lebensunterhaltes gewählt wurde, wird in einer hier publizierten Diskussion mit Zeitzeuginnen verdeutlicht".
Präsentation: 22. Oktober 2007, 18.30 Uhr, Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17/1, 1090 Wien.
Tuesday, September 18, 2007
So furchtbar, das behalt ich
Wordie
Ich habe gestartet mit allgemeinen Wörtern, die ich einfach so mag (wie groovy, marygold und lachrymose), und teilweise erfundenen Wörtern aus der Science Fiction und Fantasy, die ich genial finde (wie Quantenslipstream, Stasiskammer, morsmordre, Heisenbergkompensator und alohomora). Meine Wörter.
Monday, September 17, 2007
BibliothekarInnen und Selbstarchivierung: Kommentare erbeten
Die Ursachen lassen sich im wesentlichen in fünf Bereiche gliedern, die sich teilweise natürlich überschneiden - ich nenne einige Beispiele aus unserer Liste:
Klaus Graf fasst in seinem Archivalia-Beitrag "Open Access nicht nur aus Kostengründen" vom 19. Jänner 2006 die Vorteile auf einleuchtende Weise zusammen, hier seien nur die Überschriften wiedergegeben:
graffiti.rechts.extrem
Zur Ausstellung: "Die Ausstellung in der Wienbibliothek präsentiert in konzentrierter Form eine Auswahl an Graffiti aus dem Wiener Stadtraum, die rassistische, fremdenfeindliche, antisemitische und neofaschistische Botschaften transportieren. Die in Wien an den 'Hotspots' interkultureller Kommunikation (Bahnhöfe, Parks, Fassaden, Stationen öffentlicher Verkehrsmittel, wichtige Sehenswürdigkeiten etc.) befindlichen Texte, Zeichen und Symbole visualisieren vielfältige rechtsextreme Einstellungsmuster, gesellschaftspolitische 'Hochspannungsfelder' und sind damit nicht nur Informations- und Forschungsquellen, sondern bedeutende Zeitdokumente".
Rahmenprogramm:
Saturday, September 15, 2007
Librarians who LibraryThing - die Vorlieben
Friday, September 14, 2007
BBB news
Kroski: Web 2.0 for librarians
Thursday, September 13, 2007
Fashion consulting for librarians
Google crawling brains?
Tuesday, September 11, 2007
Fliegen-Bibliothek
Preis für Molodjoschnaja Gaseta
Ort und Zeit: Montag, 17. September 2007, 19.00 Uhr, Aula im Universitätscampus, 1090 Wien. Redebeiträge auf Deutsch und Russisch mit Simultanübersetzung in beide Sprachen. Anmeldung unter 01/8040874 oder post@renner-institut.at erforderlich.
Open Access für Kurzentschlossene
Abstract: "Die Zukunft des wissenschaftlichen Publikationswesens hat sich seit einigen Jahren als wichtiges Thema für Wissenschaftler, Verleger und Bibliothekare etabliert; nicht wenige forcieren als Ausweg aus der Krise Open Access Publishing, wie es etwa in den so genannten BBB- Deklarationen (Budapest, Bethesda, Berlin) gefordert wird: Open Access bezeichnet dabei das Ziel, wissenschaftliche Literatur im Internet frei - nämlich kostenlos und ohne Lizenzbeschränkungen - zugänglich zu machen. Zwei Wege werden vorgeschlagen, um dieses Ziel zu erreichen: die Publikation in einer Open Access-Zeitschrift ('Golden Road to Open Access') sowie die Selbstarchivierung in einem institutionellen Repositorium ('Green Road to Open Access'). Der Vortrag bietet einen Überblick über die Entwicklung von Open Access Publishing. Neben den wichtigsten internationalen Initiativen, Projekten und Statements werden auch die österreichischen Beiträge der 'Golden Road' bzw. der 'Green Road' to Open Access vorgestellt".
Monday, September 10, 2007
Gesundes Lesen / Essen
Noch ein netter Dialog zwischen Mutter und Sohn, belauscht in der Straßenbahn. Mutter: "Iss deinen Doughnut auf". - Sohn: "Kann ich den nicht in der Schule essen?" - Mutter: "Nein, die wollen doch nur Obst". Erinnerte mich an die Berichte über Jamie Olivers Versuche, gesundes Essen in den Schulküchen durchzusetzen, wo die Eltern dann in den Pausen den Kindern Burger und Pommes durch den Zaun durchreichten.
Partnersuche im Vatikan
Lesen oder Leben?
In der Diskussion "Lesen oder Leben?" geht es um die vielschichtigen Bezüglichkeiten zwischen Leben und Lesen, zwischen Lektüre und Welt, zwischen Leser/in, Autor/in und Text. In der Diskussion fragt Sabrina Hergovich ihre Gäste und das Publikum, wie "lebensnotwendig" das Lesen wirklich ist oder ob wir uns, indem wir lesen, nicht viel mehr vor der Welt und ihrer Unmittelbarkeit verstecken.
Termin: Mittwoch, 12. September 2007, 19 Uhr, freier Eintritt.
Google kauft wieder
In diesem Zusammenhang auch interessant: List of Google Products und List of Google Acquisitions bei der Wikipedia.
Friday, September 07, 2007
Strom vom eigenen Dach
AmazType und books2eat
Musikalische Bibliothekare
Zum Namen "Shave librarian" heißt es auf der Band-Website übrigens: "I pictured a shave librarian as someone who catalogs, organizes and presents shave (surreally perfect) experiences".
Bibliothekarin ruft zum Frühstückstisch
Bei der Suche ist mir aber aufgefallen, wie schlecht die Erfassung teilweise ist - so wird "Bibliothekariat" und "Bibliothekar in" häufig als "Bibliothekarin" wiedergegeben, was zu "Theodor Mayer, Bibliothekarin Melk", "wenn der Bibliothekarin der Stadt anwesend ist" und und "Aspiranten auf ein Bibliothekarin" führt. - Siehe dazu auch Archivalia.

