Saturday, June 13, 2009

Twitter-Auslese 17.5.-13.6.

  • talks about the abandoned topic of her diploma thesis on Monday so that all her research wasn't completely done in vain
  • RT @heatherleanne A patient told me I looked like a 'naughty librarian' & that I could 'check out' his 'books' anytime. I need a new job...
  • convert long URLs into even longer wonderful works by Charles Dickens at http://dickensurl.com/ - via @LitterART
  • RT @oodja You may be a librarian if you not only peek at what other people read on the train, but look up their reads on WorldCat Mobile!
  • "When I got my library card, that's when my life began" (Rita Mae Brown) - congrats to all the new LIS graduates out there! #infograd
  • Fokusgruppen zum Katalog 2.0 mit Studierenden, http://tinyurl.com/bu9f3w
  • "Tätigkeit 'Eigeninstallation durch Dienststelle' nicht erlaubt" - ja, glaubt die EDV, wir können selber keinen Bildschirm anschließen???
  • fand irgendwie witzig, vom Big Brother Awards-Treffen mit einem videoüberwachten Zug nach Hause zu fahren... http://www.bigbrotherawards.at/
  • Amazon empfiehlt mir das Buch "Manneskraft per Postversand" - was hab ich bloß falsch gemacht...
  • schon gewusst, dass es einen Päpstlichen Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel gibt? siehe http://www.pccs.va/
  • das kenn ich nur zu gut... RT @LonelyLibrarian Immer noch 2344 Datensätze in der Doublettenprüfung. Das nimmt und nimmt kein Ende...
  • Das "Twitterlob" von Bücherlei Notizen trifft es gut: "Von Freunden gibt es keine Banalitäten" - http://bit.ly/fyDH7
  • New Moose content ((c) Horst Prillinger): http://bit.ly/10NbHK
  • Wort des Tages: "kompensatorischer Leihverkehr"
  • hat heute die Landesbibl. in Vaduz besucht - trotz Frau bei Touristeninfo: "ist aber keine besonders schöne Bibliothek, nur so ein Haus" ;-)
  • Using a Star Trek analogy to make sense of the 3 approaches to research, http://bit.ly/ZXyrd #startrek
  • Schaffe, gugge, wenig schwätze (Bienzle und der Mord im Park)
  • nochmal PND zum Raten: Wer ist Bolphaganga Borsata?
  • Benutzer meinte, wir müssten dreisprachig anschreiben, was er in Garderobekasten werfen muss. "2€" dreisprachig soll er mir mal zeigen...
  • just watched "Comedian harmonists": Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bißchen Glück, und ich träum' davon in jedem Augenblick...
  • Benutzerin: "ich bin jetzt ganz konsterniert, dass ich das Bestellformular selbst ausfüllen muss" *seufz*
  • Friday, June 12, 2009

    Vorabberichte "Lesen auf der Enterprise"

    Über unsere Veranstaltung "Lesen auf der Enterprise. Bibliotheken und BibliothekarInnen in Science Fiction und Fantasy" wird es zwei Vorabberichte geben. Hans-Christian Heintschel von der Rathauskorrespondenz berichtete heute unter dem Titel "Batgirl war Bibliothekarin: Vortrag über SciFi-Bibliotheken", und am Montag, dem 15. Juni, um acht vor acht gibt es einen kurzen Beitrag in Leporello auf Ö1 zu hören. Siehe auch unsere dazugehörige Facebook-Seite.

    Wednesday, June 10, 2009

    Gespräche über Restitution zwischen A und RU

    Gestern fand in Moskau die dritte Tagung der Österreichisch-Russischen Gemischten Kommission für kulturelle Zusammenarbeit statt: "In der Frage der Kulturgüterrestitution bekräftigten Österreich und Russland die Bereitschaft konstruktiv zusammen zu wirken. Beide Seiten streben den Abschluss der Erörterungen der Fragen an, die mit der Bestimmung des Status der Esterhazy-Bibliothek, der Fragmente der Pehlewi-Papyri sowie der historischen Archivbestände österreichischer Herkunft verbunden sind". - Siehe dazu auch das Arbeitsprogramm 2009-2012 (pdf) und das Abkommen über die kulturelle Zusammenarbeit.- Quelle: Presseaussendung der österreichischen Botschaft in Moskau vom 10. Juni 2009.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Ellen Klages: "In the house of the seven librarians". In: Sharyn November (Hrsg.): Firebirds rising. An anthology of original science fiction and fantasy. New York: Firebird 2008, S. 153 - 186
  • Briony Birdi, Kerry Wilson, Hin Man Tso: "The nature and role of empathy in public librarianship". In: Journal of Librarianship and Information Science 41 (2009) 2, pp. 81 - 89
  • Alan Ayckbourn: The Norman conquests. A trilogy of plays. Harmondsworth: Penguin Books 1983
  • The Norman Conquests

    Da kaufe ich mir einmal einen Independent, um die EU-Wahl einmal aus anderer Perspektive zu sehen, und da lese ich in einem Artikel über den britischen Dramatiker Alan Ayckbourn, dass eines seiner Hauptwerke einen Bibliothekar zum Thema hat: "The trilogy in question was The Norman Conquests, focusing on the failed romances of an assistant librarian called Norman, and it garnered unanimously sensational reviews before being transferred to Lodonn a year later to win a clutch of awards" (Arifa Akbar: "The Ayckbourn conquest". In: The Independent, 9. Juni 2009, S. 21). Passenderweise wurde das Stück im Scarborough Library Theatre uraufgeführt.

    Tuesday, June 09, 2009

    Einladung: Lesen auf der Enterprise

    "Es ist schwer zu sagen, ob ein Geborener bessere Voraussetzungen für einen Bibliothekar mit sich bringt als ein Klon. Oder ob ein Klon nicht die perfektere Version eines Bibliothekars ist. Beide haben ihre Vorzüge" (Ernst Vlcek: Die Pforten von Zentapher. Perry Rhodan 2078) - herzliche Einladung zur Wiederholung unserer Veranstaltung "Lesen auf der Enterprise. Bibliotheken und BibliothekarInnen in Science Fiction und Fantasy" einladen, die am 16. Juni im Rahmen des "Festivals der Bezirke" stattfindet!

    Von der mächtigen Oberbibliothekarin Zarvora bis zum Roboter-Bibliothekar, von den Jedi-Archiven bis zur USS Enterprise Library, vom Kabinett von Saraogh auf Zentapher bis zur zerebralen Bibliothek - ein audiovisueller Ausflug zu utopischen Bibliotheken und phantastischen BibliothekarInnen von Monika Bargmann und Robert Buchschwenter.
    Textpassagen und Filmausschnitte illustrieren, wie sich Autorinnen und Autoren phantastischer Literatur die Aufgaben und Fähigkeiten von Bibliothekspersonal, die Veränderung der Speichermedien und Bibliotheken als Räume und Organisationen vorstellen. Die Bibliothek der Zukunft taucht dabei unter anderem als Bedrohung für die MachthaberInnen, als Gedächtnis verschwundener Kulturen, als Verwaltungszentrale und als Pforte zwischen Wirklichkeit und Fiktion auf. In utopischen Erzählungen vergangener Jahrzehnte werden auch technische Entwicklungen wie DVDs, Suchmaschinen und Computernetze vorweggenommen. Und BibliothekarInnen treten als Roboter, als Klone, als Hologramme auf, die sich allerdings zum Großteil gewisse Klischees aus der Gegenwart über die Jahrhunderte bewahren.
    Ort und Zeit: Dienstag, 16. Juni 2009, 19 Uhr, Wienbibliothek im Rathaus, Musiksammlung, Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien, freier Eintritt.

    Monday, June 08, 2009

    Berlin's secret libraries

    Im Rahmen ihrer Ausbildung zu FaMIs suchte die Klasse MI73 am Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Verwaltung "versteckte" Bibliotheken in Berlin: "Ziel des Projektes soll es sein, eine kleine Website mit einer Google-Maps-Funktion zu erstellen, auf der, angereichert mit zusätzlichem Content (Kurzer Überblick über die Einrichtung, Fotos, Öffnungszeiten, ...), einige dieser 'Secret Libraries' markiert sind" (Inetbib, 27. Mai 2009). Diese Website ist nun unter fami.oszbueroverw.de/berlinssecretlibraries online und verzeichnet u.a. Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek, die anarchistische und libertäre Büchersammlung "Bibliothek der Freien" und die Comicbibliothek "Renate".

    Sunday, June 07, 2009

    Bücherei im Kaisermühlen-Blues

    In der Folge "Freud und Leid" der Serie "Kaisermühlen-Blues" gibt es eine Bücherei-Szene: Als Herr Kudrnac seinen Hund, den "Bezirksrat", einschläfern lassen muss und wenig später einen sehr ähnlichen Hund im Tierheim findet, informiert er sich in der Bücherei über Wiedergeburt und Seelenschwängerung. Die Bibliothekarin ist hilfsbereit und auskunftsfreudig und gibt insgesamt ein positives Bild ab.

    Inspirierende Musik

    "When I started listening to the Talking Heads is I wanted to have sex with a lot of librarians", sagt der Sänger der Red Hot Chili Peppers - gesehen in Haferklees Ausblicke.

    Saturday, June 06, 2009

    Twitter zum Anziehen

    In den Bücherlei Notizen (nicht zu verwechseln mit Büchereierlei) findet sich ein interessant zu lesendes Twitter-Lob: "Twitter hat sich meinem Leben so geschmeidig angeschmiegt wie ein lange gesuchtes, passendes Kleidungsstück, in dem man weder friert noch schwitzt. Von Freunden gibt es keine Banalitäten. Und neue Twitterer, denen sich zu folgen lohnt, bringt die Zeit mit sich. So baut man sich Stein für Stein ein Häuschen, in dem sichs wohl sein läßt.".

    Neuerwerbungen

  • Kathy Hoopmann: All Cats Have Asperger Syndrome. Jessica Kingsley Publ. 2006, 978-1-84310-481-0 ("takes a playful look at Asperger Syndrome, drawing inspiration from the feline world in a way that will strike a chord with all those who are familiar with AS")
  • Tony Attwood: The Complete Guide to Asperger's Syndrome. Jessica Kingsley Publ. 2008, 978-1-84310-669-2 ("the definitive handbook for anyone affected by Asperger's syndrome")
  • Bericht von der Leistungsschau des Magistrats

    Am 24. Mai betreute ich mit einem Kollegen den Stand der Wienbibliothek bei der großen Leistungsschau des Magistrats am Rathausplatz. Mir gefiel die Arbeit wirklich gut, wir konnten zahllose Male den Unterschied zwischen Büchereien Wien und Wienbibliothek klären, haben neue BenutzerInnen und Veranstaltungsgäste gewonnen, konkrete Fragen zu unseren Beständen und Sammlungen beantwortet, aber es gibt natürlich auch immer einige BesucherInnen, die zwischen leicht seltsam und komplett irre schwanken.
  • Da war der ältere Mann, der mich nach dem Bad in Oberlaa befragte. Ich verwies ihn an die KollegInnen von den Wiener Bädern, mit denen wir uns den Stand teilten. Als die ihm erklärten, nur Informationen über die städtischen Bäder zu haben, drehte er sich zu mir um und sagte erbost: "Sie haben mich angelogen!"
  • Dann kamen da der Mann, der halb auszuckte, weil wir ihm kein Programm vom Festival der Bezirke liefern konnten, und die Frau, die sich furchtbar aufregte, weil ich ihr nicht auswendig sagen konnte, ob wir ein bestimmtes Buch im Bestand haben: "Ohne Computer können Sie wohl gar nichts mehr". Mein dezenter Hinweis, dass man sich normalerweise 550.000 Bücher nicht merken könne, interessierte sie nur wenig.
  • Ein älterer Mann erklärte, er könne nur selten zu unseren Veranstaltungen kommen, weil die so früh begännen, dass er da noch einen Parkschein brauche. Meinen Vorschlag, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, habe ich ein wenig bereut, denn darauf folgte ein längerer Vortrag: Es sei ihm lieber, als Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg ausgebombt worden zu sein als nun unter dem Gesinnungsterror der Grünen und Klimaschützer leiden zu müssen - öffentliche Verkehrsmittel seien genauso eine Ideologie wie Faschismus und Nationalismus. Nach einiger Zeit flüchtete ich mich in ein neutrales "das kann man so und so sehen". War zwar nicht sehr mutig, aber nachdem andere Leute auch schon warteten, hatte ich keine Lust auf eine solche Diskussion.
  • Aber der seltsamste Besucher war sicher jener Mann (geschätzt zwischen 35 und 40), der es schaffte, in nicht einmal fünf Minuten den Sprung von unserer Bibliothek zu Zyklon B zu schaffen, und das alles, während er Karottenteile in unserer Gegend versprühte, denn an einer solchen kaute er gerade. Ich versuche mal, einen Eindruck von seinem atemlosen Monolog zu verschaffen: "AhdieWienbibliothekkennicheh-dahabichschonmaldenLehmannverwendet-dahabichentdecktdassmeineVerwandtenihreWohnungenarisierthaben-allesNazismanmusssichehgenieren-aberGottseiDanksinddieehschonalletot-wirklicheineSchandesoeineFamilie-übrigenshabenSieschongewusst-dassderHerstellervonZyklonBbisindiesiebzigerJahreinDeutschlandgelebthat-derhateineReichsmarkproVergastemverdient-jameineFamiliedieNazisdiesindGottseiDankschonalletot-dasmusseinemjapeinlichsein" usw.usw. So ernst sein eigentliches Thema war, ich musste mich bei seiner Vortragsweise dann doch kurz abwenden, um Folder zu sortieren...
  • Friday, June 05, 2009

    Moose content: Henri en Suisse

    Mehr moose content mit Henri, meinem nach Henri Dunant benannten Ikea-Stoffelch, aus dem Urlaub bei Flickr.

    Monday, May 25, 2009

    Nach Bücherbann: SchülerIn greift zur Selbsthilfe

    Auf Yahoo! Answers stellte ein Schüler oder eine Schülerin die Frage "Is it OK to run an illegal library from my locker at school?". Hintergrund: In der Schule wurde die Lektüre einer Reihe von Büchern verboten, worauf die Schülerin in einem leerstehenden Garderobekasten eine Art Geheimbibliothek für MitschülerInnen eröffnete: "Anyway, I now operate a little mini-library that no one has access to but myself. Practically a real library, because I keep an inventory log and give people due dates and everything. I would be in so much trouble if I got caught, but I think it's the right thing to do because before I started, almost no kid at school but myself took an active interest in reading!".

    Via librarian.net (wo KommentatorInnen vermuten, dass es sich um einen Hoax oder gar "someones idea of a librarians wet dream" handelt).

    Sunday, May 24, 2009

    afraid of complacency and stagnation

    I've got to get out of this place, he thought just before dawn, and the ghosts of all the decades of middle-class American children afraid of complacency and stagnation and comfortable death drifted before his face, whispering their agreement.

    Quote from: Poppy Z. Brite: Lost souls. New York: Dell 1992, p. 29

    Friday, May 22, 2009

    reading diary

    currently reading:
  • Alfred Burchartz: Israels Feste. Was Christen davon wissen sollten. 3., erw. Aufl. Neukirchen-Vluyn: Aussaat-Verlag 1997
  • Poppy Z. Brite: Lost souls. New York: Dell 1992
  • recently finished:

  • Mindy Klasky: Sorcery and the single girl. Ontario: Red Dress Ink 2007
  • Amanda Eyre Ward: Love stories in this town. New York: Ballantine 2009
  • Bibliotheken als Inspirationsquelle

    In der Ausgabe 6 (2009) der Zeitschrift Orkus sagt Renate Dirix, Frontfrau der niederländischen Band Reincarnatus, in einem Interview auf die Frage, woher sie die Inspiration für ihre Texte nehmen: "Unsere Texte finde ich als Originaldokumente in Bibliotheken, und ich finde es sehr schön, damit zu arbeiten".

    Money, money...

    Ein Benutzer beschwerte sich gerade heftig, dass seine Ein-Euro-Münze immer beim Schloss des Garderobenschranks durchfalle - was kein Wunder ist, nachdem die Kästchen mit Zwei-Euro-Münzen funktionieren ;-) Als ich ihn darauf hinwies, dass das eh auch draufsteht, meinte er erzürnt, wir müssten das für die ausländischen Gäste zumindest dreisprachig anschreiben. Aber "2€" dreisprachig soll er mir mal zeigen...
    Update: Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich vorschlagen werde, eine Abbildung einer Zwei-Euro-Münze in jedem Garderobekästchen zu plazieren...

    Thursday, May 21, 2009

    Wienbibliothek bei Leistungsschau des Magistrats

    Bei der "Leistungsschau einer perfekt funktionierenden Stadt" unter dem Motto "Wien. Für Dich" am 23. und 24. Mai werden auch die Wienbibliothek und die Büchereien samt stillgelegtem Bücherbus vertreten sein. "Im Rahmen einer spannenden und unterhaltsamen Veranstaltung soll den WienerInnen bewusster gemacht werden, welche einzigartige 'Daseinsvorsorge' Wien bietet. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, durch die Servicelandschaft der Stadt zu wandern. Information und Service 'erleben' steht dabei im Mittelpunkt: Zahlreiche Mitmach-Stationen oder ein spannendes Wien-Quiz stellen die Leistungen der Stadtverwaltung auf unterhaltsame und abwechslungsreiche Weise dar". Bühnenprogramm/Plan.
    Ich werde am Sonntag von 10 bis 18 Uhr unseren Stand betreuen und freue mich sehr über Besuch. Man findet uns zwischen den Bädern und den Büchereien.

    reading diary

    started yesterday, finished today - Vladimir Vertlib: Letzter Wunsch. dtv 2006. Rezensionen: Literaturhaus, Perlentaucher (NZZ), Rezensionen Online, lyrikwelt.de (Jüdische Allgemeine).

    Wednesday, May 20, 2009

    "Mädchen erobern Männerberufe" in der Bibliothek

    Der Westen berichtete am 13. Mai unter dem Titel "Mädchen erobern Männerberufe", dass Schülerinnen sich am Girl's Day in der Stadtbücherei Gladbeck mit Technik auseinandersetzten:
    "'Muss ich dieses Programm jetzt downloaden?', fragt eines der Mädchen hilflos. Sie sitzt mit insgesamt vier anderen Schülerinnen an den Internetcomputern der Stadtbücherei Gladbeck. Iris Dobin, eine Diplom-Bibliothekarin und Computeradministratorin, hilft den Mädchen dabei ein Anti-Viren-Programm zu aktualisieren. (...) Auch die Stadtbücherei öffnet ihre Türen für die Mädchen. Diese können eines der wöchentlichen Sicherheitsupdates aller Internet-Computer durchführen, einen selbstverfassten Artikel auf die Internetseite der Stadtbücherei stellen und einen Crashkurs zum OPAC (Büchersuchmaschine) machen. Außerdem lernen sie den Aufgabenbereich einer EDV-Administratorin kennen: die permanente Aktualisierung der Website und die Netzwerkbetreuung sind nur zwei Beispiele für ihre vielfältigen Tätigkeiten".

    agpro-Förderpreis 2009

    Der Verein agpro – austrian gay professionals vergibt mit Unterstützung von IBM einen Förderpreis in der Gesamthöhe von 5000 Euro für wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Thema "Homosexualität und Homosexuelle in Wirtschaft, Recht und Gesellschaft" befassen: Gefördert werden abgeschlossene oder geplante wissenschaftliche Leistungen, die sich mit Homosexualität und Homosexuellen in Wirtschaft, Recht und Gesellschaft beschäftigen. Einreichungen aller Disziplinen und mit interdisziplinärem Ansatz sind willkommen. agpro will mit dem Förderpreis besonders DissertantInnen und DiplomandInnen, jedoch auch etablierte WissenschaftlerInnen anregen, sich in ihren Arbeiten mit Homosexualität und der Situation von Homosexuellen auseinanderzusetzen. Auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Projekte (z.B. Ausstellungskonzepte, Lehrveranstaltungen, Erhebungen, Evaluationen etc.) können berücksichtigt werden.
    agpro ist "ein österreichischer Berufsverband für schwule und bisexuelle Unternehmer, Führungskräfte, Freiberufler und Entscheidungsträger aus unterschiedlichen Bereichen. agpro ist überparteilich, aber politisch engagiert. Dabei setzt sich agpro dafür ein, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen nicht zu gesellschaftlichen, beruflichen oder politischen Nachteilen führt".

    Tuesday, May 19, 2009

    Ja. Dreimal unterstreichen!

    "Not enough time in the library. Just because your students are computer-literate doesn't mean they are research-literate", schreibt Todd Gilman im Chronicle of higher education.

    Festschrift für Murray Hall: Buch- & Provenienzforschung

    Zum 60. Geburtstag wird Murray G. Hall mit einer Festschrift geehrt, die er kommende Woche zum 62. Geburtstag überreicht bekommt. Ort und Zeit der Übergabe: Dienstag, 26. Mai 2009, 18.30 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek, Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien. Inhalt:
  • Peter R. Frank: Ein Grußwort
  • Katharina Bergmann: Universitätsbibliothek Graz 1938–1945: Bibliotheksgeschichte und Provenienzforschung. Ein Zwischenbericht
  • Susanne Blumesberger: "Ich hoffe, den Tag noch zu erleben, wo jedes Kind Anspruch auf eigene Bücher hat genau so wie den Anspruch auf eigenes Brot". Helene Scheu-Riesz – Verlegerin und Visionärin
  • Barbara Denscher: Eine Brücke zwischen den Kulturen des Orients und des Okzidents. Die Geschichte der Wiener Mechitharisten-Druckerei
  • Bernhard Denscher: Die Linie unserer Zeit. Julius Klinger als Buchgestalter und Buchillustrator
  • Ernst Fischer: Von der Schönheit des Buches. Elemente anspruchsvoller Buchgestaltung, am Beispiel der "Anderen Bibliothek"
  • Christian Gastgeber: Das Dossier "Napoleon". Die Wiener Hofbibliothek als Kriegsbeute des Jahres 1809
  • Werner Hanak-Lettner, Domagoj Akrap: 600 zerstörte Bibliotheken? Bücher ehemaliger jüdischer Vereine und Institutionen in der Bibliothek des Jüdischen Museums Wien
  • Christina Köstner: Das Salz in der Suppe. Der Globus Verlag
  • Christian Mertens: Bücher, Menschen und ihr Schicksal. Provenienzforschung in der Wienbibliothek
  • Sigurd Paul Scheichl: Die Akt-Ausgabe der "Letzten Tage der Menschheit". Überlegungen zum Medium "Sonderheft"
  • Markus Stumpf: "Aus einer liquidierten jüdischen Buchhandlung". Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek Wien: Kontinuitäten und Brüche
  • Edward Timms: Libris (London) Ltd. A Refugee Bookshop and its Legacy
  • Monday, May 18, 2009

    Plakat des Tages - ein Schelm...

    "Wer für das Leben taugen soll, der treibt es schon beim Saugen toll!" - mit diesem Slogan wurde 1954 für Milchprodukte geworben. Beschreibung: "Kleinkind in Hochstuhl sitzend und Milch trinkend, um den Stuhl leere Milchflaschen" - leider noch nicht digitalisiert.

    Sunday, May 17, 2009

    Star Trek Lego Librarian

    done with the mini-mizer generator!

    Bibliothekarin gegen Mandarinenschalen ;-)

    "Mandarinenschalen versteckt in den Regalen, benutzte Taschentücher in den Ecken – die Bibliothek des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums in Lemgo war alles andere als gemütlich. Inzwischen hat die neue Bibliothekarin Carmen Yates kräftig aufgeräumt. Mit viel Kreativität und neuen Ideen sorgte die resolute 51-Jährige dafür, dass die Bibliothek wieder ein Ort ist, an dem sich die Schüler gerne aufhalten".

    Tina Schell: "Carmen Yates ist Herrin über 5.000 Bücher. Bibliothekarin für Lemgoer Gymnasium". In: Lippische Wochenschau, 17. Mai 2009

    Saturday, May 16, 2009

    Twitter-Auslese 9.-16.5.

  • Heise: Eltern mit IT-Berufen stellen sich gegen Internetsperren, http://tr.im/ljNy #zensursula
  • wieder mal PND-Raten: Wer ist "Furidorihi Karu Vehita"?
  • watched Star Trek XI for the second time today, this time in German, loved it again, though a bit too much brawl to her taste ;-) #startrek
  • hat gerade den Titel eines für 2003 geplanten Vortrag wiedergefunden: "Damnatio memoriae. Oder: HTTP 404". Mehr als den Titel gab's nie ;-)
  • reading Annoyed Librarian: "Elsevier is More Clever than You", http://bit.ly/h0pcT
  • H. Jenkins: "there's nothing wrong with this film that couldn't have been improved by the addition of Klingons" #startrek http://tr.im/lb98
  • "Bill C10 makes pay equity in the federal public service a negotiable item" http://bit.ly/SzNn4 #gender
  • "Star Trek: A Military Analysis" in Wired: http://bit.ly/Y2Wpo
  • wieder eine Verweisungsform aus der PND zum Raten: Bide-Hanke (beim Lautlesen erkennt man's schon...)
  • Facebook-Gruppe for self-confessed nerds: http://bit.ly/IfJIz
  • via @OCLC worldcat Identity for James T. Kirk: "602 publications in 4 languages & 37,156 library holdings" http://bit.ly/1aaZqL #startrek
  • "Librarian's Guide to Etiquette" deals with "Up, Beaming Yourself", http://tr.im/kZw2 #startrek
  • Seite gegen Österreichs Austritt aus dem #CERN, inkl. Abschnitt "Warum ist es nicht egal?": http://sos.teilchen.at/
  • "A Mind-Meld Q&A With Leonard Nimoy" in der NY Times, http://tr.im/kUFr
  • Friday, May 15, 2009

    Reminder: 100. Wiener VÖB-Runde: Bibliothekarische Weblogs

    Bruno Bauer und Bernhard Kurz als Organisatoren der Wiener VÖB-Runden haben als Thema für die einhundertste Runde bibliothekarische Weblogs ausgewählt. Ort und Zeit: Montag, 18. Mai 2009, 16 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Bartensteingasse 9/1, 1010 Wien

    Programm:

  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – international (Monika Bargmann)
  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – national (Horst Prillinger)
  • Library Mistress (Monika Bargmann)
  • The Aardvark speaks (Horst Prillinger)
  • Weblogeinsatz an der Universitätsbibliothek Wien (Horst Prillinger)
  • Van Swieten Blog der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien (Bruno Bauer)
  • VÖB BLOG (Josef Pauser)
  • Abschließend Diskussion über Nutzen von bibliothekarischen Weblogs
  • Vor der Veranstaltung besteht für Interessierte die Möglichkeit, die Musiksammlung der Wienbibliothek, die in einer von Adolf Loos gestalteten Wohnung untergebracht ist, kennen zu lernen. Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung, wird die Highlights der Sammlung ab 15.30 Uhr im Rahmen einer halbstündigen Führung vorstellen. Für die Teilnahme an der 100. VÖB-Runde ist eine persönliche Anmeldung unbedingt erforderlich: bruno.bauer@meduniwien.ac.at oder bernhard.kurz@onb.ac.at.

    Thursday, May 14, 2009

    Twitter-Auslese 1.-8.5.

  • ist leicht erschüttert, dass "ihre" Musik auf Musiksendern mittlerweile unter "Vintage" läuft - wenigstens noch nicht unter "Oldies"...
  • RT @freshzweinull "Washington Post" verlangte schon 1942: Denkt nach bevor ihr twittert! http://tr.im/khIJ
  • Mashed Library UK 2009: http://tinyurl.com/d4mesm
  • RT @info_monger jeez, hate to break it to you: http://is.gd/xQwB (death star destroys enterprise) #startrek
  • Kollege erzählt mir, er habe Benutzer Schlagwörter als "so wie Tags bei Flickr" erklärt, erst dann habe dieser verstanden, worum es geht :-)
  • Elsevier admits journal error, http://bit.ly/NN6Mx - via http://www.tk421.net/librarylink/
  • hat gerade Star Trek XI gesehen :-))
  • during the #startrek end titles a "researcher" was mentioned - what a coool job!!!
  • aus einer Ausschreibung: "Schankbursche m/w". Bei "Zimmermädchen" und "Kassadame" wurde auf den Zusatz verzichtet #gender
  • "Google Lit Trips": Literatur mit Google Earth-Unterstützung, www.googlelittrips.org - via Google Teacher Newsletter
  • "Wieso Twitter ein eiskaltes Medium ist", von Jana Herwig auf digiom, http://bit.ly/IDQcu
  • RT @chattylibrarian This Danish library test for university students is hard! http://librarytest.dk/
  • Amazon - na gratuliere

    "Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die Zahlungsinformationen für Ihre Vorbestellung in Marketplace erfolgreich bearbeitet" - wow, da kann ich stolz auf mich sein ;-)

    Hasso und die tote Bibliothekarin

    Beim Literaturwettbewerb "Sex and Crime in Nordfriesland", über den die Husumer Nachrichten berichten, war einer der Favoriten der Text "Hasso und die tote Bibliothekarin" von Ralf Paulsen. Der Wettbewerb wird vom Verlag Ahead and Amazing veranstaltet, Thema im kommenden Jahr ist "Action, Härte, Sinnlichkeit - Thriller in Nordfriesland" - da sollte sich doch noch eine Geschichte mit einer Bibliothekarin super passen, oder? Einsendeschluss ist der 13. Jänner 2010...

    Monday, May 11, 2009

    Pausewang-Werksammlung an Bibliothek in Schlitz

    Eine Sammlung mit Werken der deutschen Autorin Gudrun Pausewang, insgesamt zwölf Regalmeter, wurde an eine Bibliothek übergeben: "Seit Wochen wird von Bibliothekarin Minhild Altstadt die literarische Sammlung von Gudrun Pausewang in der Landesmusikakademie katalogisiert. Sie macht dies ehrenamtlich und sehr akribisch", berichtet die Fuldaer Zeitung. Siehe auch Osthessen-News.

    Mich erinnert diese Meldung an eine Exkursion zu Gudrun Pausewang nach Hessen, die wir im Gymnasium mit unserem Deutschlehrer Joachim Wleczek unternommen haben. Ich erinnere mich noch genau daran, dass Frau Pausewang mir erklärte, dass man bei "Guadalupe" das -e mitspricht, weil das spanisch und nicht französisch ist, an die mich nachhaltig bewegende Lektüre der "Letzten Kinder von Schewenborn", dass ihr Sohn auf seinem Auto ein Pickerl "Soldaten sind Mörder" hatte, und nicht zuletzt an den heißen Orangensaft und die Kekse, den wir zu unserer großen Überraschung serviert bekamen.

    Hörspiel über Raubmord auf Basis von Archivalien

    Aus Quellen des Kriminalgerichts, die im Wiener Stadt- und Landesarchiv verwahrt werden, erarbeitete Andreas Kloner das Hörspiel "Das allerletzte Mahl. Der Raubmord an dem Wiener Weltpriester Johann Konrad Blank". Thema ist ein Raubmord des 19. Jahrhunderts, der großes gesellschaftliches Aufsehen nach sich zog.
    Das Hörspiel wird am 23. Mai 2009, 14 Uhr, in der Ö1-Hörspiel-Galerie zu hören sein, eine Vorpremiere findet am 19. Mai 2009 um 18 Uhr im Wiener Stadt- und Landesarchiv statt. Nach der Begrüßung durch Archivdirektor Ferdinand Opll spricht Peter Klein, Leiter der Redaktion Literatur, Hörspiel und Feature, zum Hörspiel, danach wird das fünfzigminütige Werk uraufgeführt.

    Entschließungsantrag für Bibliotheksgesetz

    Die grüne Nationalratsabgeordnete Tanja Windbüchler-Souschill hat in der Nationalratssitzung am 21. April 2009 einen Entschließungsantrag für ein österreichisches Bibliotheksgesetz eingebracht. Das stenographische Protokoll der Sitzung ist noch nicht online, aber in der Parlamentskorrespondenz vom 21. April heißt es: "Abgeordnete WINDBÜCHLER-SOUSCHILL (G) meinte angesichts der Tatsache, dass 21,5 % der 15- bis 16-Jährigen nicht sinnerfassend lesen können, ein gleichberechtigter Zugang zum Wissen und zur Information sei aktueller denn je. Dazu zählen die öffentlichen Bibliotheken, diese sollen einen niederschwelligen Zugang zu Wissen garantieren. Die Rednerin bedauerte, dass es in Österreich kein einheitliches Bibliothekengesetz gibt, das Standards und den Personalbedarf regelt. Deshalb brachte sie einen diesbezüglichen Entschließungsantrag ein".

    Auf der Seite Mein Parlament der Tageszeitung "Die Presse" steht dann weiter: "Die Ministerin für Unterricht, Kunst und Kultur wird ersucht, in Zusammenarbeit mit den Kommunen sowie den Interessen- und Dachverbänden ehestmöglich eine Regierungsvorlage für ein Bibliothekengesetz auszuarbeiten, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts entspricht" (keine Quelle angegeben).

    Update 12.5.: Das VÖB-Blog lieferte den Link zum Text des Antrags und ergänzt: "Eine Abstimmung dieses Antrags ist allerdings in der 19. Sitzung des NR abgelehnt worden".

    Thursday, May 07, 2009

    Neu: arXiv-Ranking via Twitter

    Der Astrophysikstudent Robert Simpson hat vor kurzem "arXiv on Twitter" ins Leben gerufen: "The online preprint archive for scientific papers, arXiv.org, is often mentioned on Twitter. This project aims to collect this information and use it to highlight the most interesting and talked-about papers. To make sure your tweet counts, be sure that it includes the word 'arxiv' and the arXiv.org identifier code, e.g. '0904.1234'". Nach der kurzen Zeit kann man noch nicht viel sagen, aber das ist wohl eine weitere Anwendung von Twitter als Trendmonitoring-Tool.

    Hinweis von Lambert Heller. - Siehe auch "Tweet your preprints" von Michael Banks im Blog von physicsworld.com.

    Konferenztwittern - Resümee

    Der fünfte Verbundtag des Österreichischen Bibliothekenverbunds fand gestern in der Fachhochschule in Eisenstadt statt. Von meinem früheren Chef als Gastgeber wurde ich eingeladen, während der Konferenz zu twittern. Das Ergebnis von insgesamt 46 Tweets ist hier über die Twitter-Suche nach dem Hashtag #verbundtag09 nachzulesen. Hier mein Resümee:

  • Ein Zuschauer bei meinem Vortrag meinte, man bekäme ja gar nichts von der Konferenz mit, wenn man nebenbei twittere. Ich habe zwar gekontert, dass man ja auch bei einer Vorlesung mitschreiben muss, aber im Nachhinein betrachtet war es schon anstrengend, und nicht nur, weil der Laptop auf meinen Knien unerwünschte Hitze entwickelt hat ;-) Die Einschätzung aus dem R&H Webteam Blog kann ich teilen: "It also became a quite tiring process, not only in trying to capture the moment in words but getting it quickly down, reducing the word count, making sense and avoiding typos" (Quelle: "Using Twitter at the Library Conference").
  • Als Notizen und Gedächtnisstütze für mich sind die Tweets auf alle Fälle brauchbar, aber ob jemand anderer auch davon profitieren kann?
  • Ich habe mich verleiten lassen, nebenbei auch ein wenig zu recherchieren, zum Beispiel als "MAB-XML" erwähnt wurde und ich da mehr wissen wollte. Den Link zur DNB-Seite hab ich dann auch gleich getwittert. Aber natürlich bedeutet das eine Selbstablenkung.
  • Eine Gefahr sehe ich in der allzuschnellen Wiedergabe einer Äußerung - ein Beispiel (unspektakulär, aber zur Illustration allemal tauglich): Beim Tagesresümee hat sich ein Kollege vertan und bei einem bestimmten Tool von einer täglichen statt einer halbstündlichen Aktualisierung gesprochen. Wenn ich das getwittert hätte, bevor die Richtigstellung erfolgte, wäre schon mal eine falsche Information draußen gewesen.
  • Ich würde es schon spannend finden, wenn mehrere Leute zu einer Konferenz twittern, und es hätte mich auch interessiert, was die KollegInnen während meines Vortrages getwittert hätten ;-)
  • Ich weiß nicht, ob es an Twitter, am mobilen Internet, am Laptop, an der Browserversion oder etwas anderem liegt, aber die Einträge schienen häufig nicht gleich auf, und ich musste die Twitter-Seite x-mal neu laden, um zu sehen, ob mein Beitrag auch wirklich abgesandt wurde. Da summiert sich das Downloadvolumen.
  • Insgesamt hat es Spaß gemacht, vor allem als mir die liebe Kollegin neben mir eingesagt hat ;-) aber ich würde das nächste Mal wohl doch wieder auf Papier und einen zusammenfassenden Weblogeintrag zurückgreifen.
  • Wednesday, May 06, 2009

    Die Bibel auf Twitter

    Auf der Website blog.evangelisch.de ist ein interessanter Rekordversuch angekündigt: die gesamte Bibel in dreitausend Abschnitten von 140 Zeichen zusammengefasst. "Wir wollen es schaffen, dass ab dem Beginn des diesjährigen Kirchentages am 20.5.09 um 18 Uhr in Bremen bis zum Pfingstsonntag am 31.05.2009 die gesamte Bibel zu twittern. Die einzelnen Abschnitte sollen auf je 140 Zeichen zusammengefasst und über unseren Twitteraccount veröffentlicht werden". Nach der Anmeldung "erhalten [Sie] dann pünktlich zum Start der Aktion eine E-Mail mit Ihrem persönlichen Bibelabschnitt, denn Sie zusammengefasst entweder über Ihren Twitteraccount mit dem Hashtag #ebl veröffentlichen oder hier auf www.evangelisch.de direkt in ein Formular eingeben können". Ein Beispiel findet sich hier.
    Twitter-User pgoergen kommentiert: "Ich denke: wenn der Tag #ebl populär wird kommt in die getwitterte Bibel auch viel Schweinkram. Willkommen, #Trolle" ;-)

    evangelisch.de ist eine im Entstehen begriffene Plattform rund um die evangelische Kirche, für die das Hansische Druck- und Verlagshaus verantwortlich zeichnet, und soll im September online gehen. Auf alle Fälle eine witzige Marketingidee mit spiritueller Note. Bin schon gespannt, wie das Ergebnis aussieht.

    Tuesday, May 05, 2009

    100. Wiener VÖB-Runde: Bibliothekarische Weblogs

    Bruno Bauer und Bernhard Kurz als Organisatoren der Wiener VÖB-Runden haben als Thema für die einhundertste Runde bibliothekarische Weblogs ausgewählt. Ort und Zeit: Montag, 18. Mai 2009, 16 Uhr, Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Bartensteingasse 9/1, 1010 Wien

    Programm:

  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – international (Monika Bargmann)
  • Überblick über die bibliothekarische Weblog-Szene – national (Horst Prillinger)
  • Library Mistress (Monika Bargmann)
  • The Aardvark speaks (Horst Prillinger)
  • Weblogeinsatz an der Universitätsbibliothek Wien (Horst Prillinger)
  • Van Swieten Blog der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien (Bruno Bauer)
  • VÖB BLOG (Josef Pauser)
  • Abschließend Diskussion über Nutzen von bibliothekarischen Weblogs
  • Vor der Veranstaltung besteht für Interessierte die Möglichkeit, die Musiksammlung der Wienbibliothek, die in einer von Adolf Loos gestalteten Wohnung untergebracht ist, kennen zu lernen. Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung, wird die Highlights der Sammlung ab 15.30 Uhr im Rahmen einer halbstündigen Führung vorstellen. Für die Teilnahme an der 100. VÖB-Runde ist eine persönliche Anmeldung unbedingt erforderlich: bruno.bauer@meduniwien.ac.at oder bernhard.kurz@onb.ac.at.

    Warum es durch das Bibliotheksdach regnete

    "Durch das Fernsehen wusste ich, warum keine jüngeren Dozenten eingestellt werden konnten, es weiter durch das Dach der Bibliothek regnete und kein Geld für 'neue Medien' da war. Es gab viel dringendere Probleme".

    Hans Schmid: "Amokläufer unter sich. Bericht über eine Reise nach Absurdistan - Teil 3". In: Telepolis, 5. Mai 2009

    Kalte EU

    Mit "Daham statt Islam" hat die FPÖ ja wohl den inhaltlichen Tiefpunkt eines Wahlslogans erreicht, aber gute Chancen auf den sprachlichen Tiefpunkt hat meiner Meinung nach "Soziale Wärme statt EU der Konzerne". Ouch.

    "pursue my curiosity about a million different subjects"

    Rory Litwin über seine Berufswahl: "I considered other careers, but none of them was such a good fit. When it occurred to me to become a librarian, all of the switches clicked into place. It has all the things I really wanted when I was in my twenties and unsatisfied with the paths that I tried. I can serve the public, work with ideas, pursue my curiosity about a million different subjects, support democracy, make a really decent living (in an absolute sense), and not work for capitalists".

    Quelle: Interview von Marylaine Block mit Rory Litwin. In: Ex Libris. A weekly e-zine for librarians #90, March 9, 2001, marylaine.com/exlibris/xlib90.html.

    Monday, May 04, 2009

    Mordopfer Bibliothekarin

    "Freddy Schenk von der Kripo Köln versucht vergeblich, seinen Kollegen Max Ballauf für den Karneval zu begeistern. Aber schon bald ist Schluß mit lustig: Birgit Lagerhoff, das Tanzmariechen aus Freddys Karnevalsverein, wird ermordet aufgefunden. Der Tatort befindet sich in unmittelbarer Nähe einer psychiatrischen Klinik, und der Täter hat offensichtlich ein Anstaltsfahrrad benutzt" (Beschreibung von tatort-fundus.de).
    Zitat: "Ich hab die Frau Lagerhoff vor einem halben Jahr hergeholt. Sie hat die Stadtteilbibliothek geleitet, bevor wir sie schließen mussten wegen Sparmaßnahmen". - Tatort-Folge "Restrisiko" aus Köln (Erstausstrahlung 1999, zuletzt am 18. April 2009 auf HR zu sehen).

    Sunday, May 03, 2009

    Bibliotheken zum Sparen

    Sara Mansour Fallah rät in der "passt!"-Beilage des Standard unter dem Titel "Spar dich froh!" zum Bibliotheksbesuch: "Bibliotheken nutzen: Bibliotheken sind für Krisensituationen wie geschaffen. Sie bieten CDs, DVDs und einen Ersatz für den Treffpunkt Café mit Freunden - also Alternativen zu Geldfressern".

    Bibliothekarin berichtet über Dauerschmerz

    "Angefangen hatte es schon mit meiner Ausbildung zur Bibliothekarin an der Technischen Universität Berlin. Damals hatten wir noch keine Computer. Wir schrieben jedes Karteikärtchen auf der Schreibmaschine. Buch für Buch tippte ich ein, jeden Tag viele Stunden. Nach ein paar Wochen fühlten sich meine Schultern an wie in einen Schraubstock gepresst, es war ein dumpfer Dauerschmerz. Manchmal fuhr mir auch ein grelles Stechen zwischen die Schulterblätter".

    Nicole Heißmann: "'Wie schlimm sich das wirklich anfühlt, kann keiner verstehen'. Die Berliner Bibliothekarin Petra Tismer beschreibt, wie der Schmerz nach und nach ihr Leben eroberte". In: Stern, 2. Mai 2009

    "unintended cataloging humor" bei LibraryThing

    Die größte Interessensgruppe bei LibraryThing bilden mit über sechstausend Mitgliedern die "Librarians who LibraryThing", und dort habe ich mich gerade königlich (königinnenlich?) über den Thread "unintended cataloging humor" amüsiert. Dort werden seltsam klingende Schlagwortketten bzw. Fachgruppen gesammelt. Einige Beispiele:

  • "Boring--Standards"
  • "Corn--Electric properties"
  • "Child collectors" - habe dazu im LoC-Katalog noch die "child consumers" gefunden...
  • "Heathrow Airport (London, England)--Antiquities" - hoffentlich sind nicht die Flugzeuge gemeint
  • "One-leg resting position"
  • "Plants--Effect of prayer on"

    Ich kann aus meiner eigenen Bibliothek die weniger witzige Fachgruppenbezeichnung "Deutsche Okkupation, Widerstand, Emigration" (klar, "wir" können ja nix für diese deutschen Nazis, "wir" waren ja alle im Widerstand) beitragen, muss aber zur Ehrenrettung sagen, dass die Fachgruppen gerade überarbeitet werden. Eine interessante Kombination finde ich auch "Familie und Frauen, Homosexuelle".

  • Neuerwerbungen

    Vladimir Vertlib: Letzter Wunsch. Roman. München: DTV 2006

    Wolfgang Millendorfer: Stammgäste. 1. Aufl. Oberwart: edition lex liszt 12 2007

    Arthur Miller: Incident at Vichy. New York: Penguin 1985 [1965]

    Albert Camus: Le malentendu. Pièce en trois actes. Editée et annotée par Rolf Massin. 1. Aufl. Stuttgart: Klett 1971 [1955]

    Enid Blyton: Hanni und Nanni - Sammelband 1. München/Wien: Schneider 1970 (=Hanni und Nanni sind immer dagegen; Hanni und Nanni schmieden neue Pläne; Hanni und Nanni in neuen Abenteuern)

    Saturday, May 02, 2009

    Lesung zum Literaturpreis "Der Duft des Doppelpunktes"

    Hier treffen sie auf Maschinenlärm, Wertgutscheine, Knapp-Entlassungen, Jungfrauen-Shows und Bibliothekarinnen-Alltag. Der Ort dieser auf den ersten Blick seltsamen Begegnungen: die Arbeitswelt. AutorInnen des 1. Literaturpreises "Der Duft des Doppelpunktes – Literatur der Arbeitswelt" lesen aus der Anthologie "Rote Lilo trifft Wolfsmann". Dieser Abend bildet auch den Auftakt zum 2. Literaturpreis.
    Ort und Zeit: Freitag, 8. Mai 2009, 19.30 Uhr. Lhotzkys Literaturbuffet, Rotensterngasse 2 (Ecke Taborstraße 28), 1020 Wien. Bitte um Anmeldung, da begrenzte Platzanzahl.

    Lesung mit Ausblick - Wiesenglück

    Das Literaturhaus Mattersburg geht auf die Wiese und zwar am Ruster Berg bei St. Margarethen. Im Gepäck mit dabei sind Geschichten, Gedichte, Reime und Lieder über den Frühling, Blumen, Tiere, Sonnenstrahlen und das Glück, auf einer Frühlingswiese zu sitzen. Ausgangspunkt ist beim Opernfestspiel-Parkplatz, von wo aus die Wanderung über den Ruster Hügel zu einer schönen Wiese mit Ausblick auf den Neusiedler See geht - ein literarischer Ausflug für Kinder und Erwachsene. Die Radio Burgenland-Redakteurin und Ex-Wetterfee Veronika Berghofer liest von 16-17 Uhr vor, das sechsköpfige a cappella Ensemble Stimmbande aus Eisenstadt lädt zum Mitsingen.

    Literarischer Ausflug "Wiesenglück", Samstag, 9. Mai, Treffpunkt 15.30 Uhr beim Opernfestspiel-Parkplatz in St. Margarethen. Bei Schlechtwetter im Literaturhaus Mattersburg. Tel. Auskunft: 0699/11970667.

    Waschküchen und Bibliotheken

    Interessante Reihenfolge: "Schon in der Planungsphase legten die Stadt Wien und die ausführenden Architekten besonderes Augenmerk auf die Schaffung von Gemeinschaftsräumen. Durch die ergänzende Ausstattung der Gemeindebauten mit Kindergärten, Versammlungsräumen, Waschküchen oder Bibliotheken sollten die Nachbarschaft und die Kommunikation in der Wohnhausanlage angeregt und gefördert werden". - Presseaussendung des Wiener Vizebürgermeisters Michael Ludwig vom 1. Mai 2009.

    "Sie sammeln, was das Zeug hält"

    "Die Archivare kommen aus Stiefenhofen, Weißensberg, Bodolz oder einem der 17 anderen Städte, Märkte oder Gemeinden des Landkreises. Sie sammeln, was das Zeug hält und engagieren sich mit viel Zeit und Hingabe für ihren Ort. Damit sie nicht im stillen Kämmerlein versauern, fand in Nonnenhorn der Startschuss zu regelmäßigen Treffen der Ortsarchivare statt". - Aus: Schwäbische Zeitung, 29. April 2009

    Thursday, April 30, 2009

    Neuerwerbungen

    the money I got back this month due to the tax reform must be invested in books at once :-)

    Leon Wall, William Morgan: Navajo-English Dictionary. 9th printing. New York: Hippocrene 2007

    Sharyn November (ed.): Firebirds rising. An anthology of original science fiction and fantasy. New York: Firebird 2008 (incl. Ellen Klages: "In the house of the seven librarians")

    Charles N. Brown, Jonathan Strahan: The Locus Awards. Thirty years of the best in science fiction and fantasy. New York: Eos 2004

    J.K. Rowling, Andrew Wilson [translator]: Αρειοσ Ποτηρ καì η του φιλοσοφου λιθος (=Harry Potter and the philosopher's stone, Ancient Greek edition). London: Bloomsbury 2004

    Neuerwerbungen Musik

    Apocalyptica plays Metallica by four Cellos. Polygram Finland / Zen Garden 1996

    The Cure: The Cure. Geffen Records 2004

    Nigel Kennedy: Kafka. EMI 1996

    Twitter-Auslese 27.-30.4.

  • 1237x "Normdatensatz", 179x "zur Lieferung an die DNB", zig Dubletten bereinigt - ein guter Tag beginnt mit einem sanierten Katalog ;-)
  • Outlook überrascht mich mit der Option "Ein- oder Ausblenden des Mondkalenders, von Tierkreiszeichen oder Rokuyou-Symbolen im Kalender"
  • nette IMDB-Suche: "place name in title", http://www.imdb.com/keyword/place-name-in-title/ (Casablanca, Boston legal, LA confidential...)
  • PND-t gerade die Personen, die an den Star Trek-Filmen mitgewirkt haben :-) Shatner, McDowell, Stewart...
  • Verkündigung 2.0. Studie zu kirchlichen Sinnangeboten im Web 2.0 - http://www.kirche-im-web20.de/
  • Emerald "Journal of the week" is back "by popular demand": http://info.emeraldinsight.com/jotw/
  • summt gerade das passende Lied zum Filmplakatekatalogisieren: "I am a cinematographer" von Will Oldham
  • Tageszeitung "Der Standard" mit Twitter-Ressort http://derstandard.at/?ressort=Twitter
  • Jank: "Wiener Technologien zur Buchrestauration Weltspitze", http://tinyurl.com/d73sog
  • Land Niederösterreich erwirbt Vorlass von Peter Turrini für geplantes "Archiv der Zeitgenossen", http://tinyurl.com/cm7uh3
  • habe mir als 1000. genormte Person in unserem Katalog Katharine Hepburn (mitsamt Verweisungsform Ketrin Khepbern) ausgesucht
  • witzige Wikipedia-Formulierung: "aufgrund widriger Umstände in Chemnitz geboren" (im Artikel über Margitta Scherr)
  • RT @library2 Idolize Ranganathan's Laws and call them a "perpetual beta"
  • Tuesday, April 28, 2009

    Neuerwerbungen

    Mindy Klasky: Sorcery and the single girl. Ontario: Red Dress Ink 2007 (Fortsetzung von "Girl's guide to witchcraft", in dem eine Bibliothekarin entdeckt, dass sie Zauberkräfte besitzt)

    Amanda Eyre Ward: Loves stories in this town. New York: Ballantine 2009 (Geschichtensammlung, eine davon: "Annie, a librarian in a small mining town, must choose between the only home she's ever known and the possibility of a new life")

    reading diary

    finished today while commuting: Max de Bruijn: Wie werde ich Bill Gates? Aufzucht und Lebensweise des gemeinen Nerd. Frankfurt: Fischer Taschenbuch 2000 (Orig. Handboek voor de nerd. Amsterdam: Prometheus 1997)
    partly really funny and to-the-point, partly so-so - I especially like that there is also a paragraph about the occurrence of nerds in libraries and archives, although it's clichéd (p. 48):

    Der Keller einer mittelgroßen Bibliothek / ein Antiquariat / ein Gemeindearchiv
    Der Raum ist dunkel, riecht feucht und wirkt verlassen. Doch plötzlich wird man sich der Anwesenheit eines menschlichen Wesens bewußt, das an dem einzigen vorhandenen, kleinen Tisch hinter dem windschiefen Schrank sitzt. In einem Antiquariat steht dieser Tisch notgedrungen nicht weit von der Tür oder der Kasse entfernt. Eine Tasse mit lauwarmem Öko-Kaffee oder -Tee steht zwischen Stapeln aufgeschlagener Werke herum. Die Luft im Raum ist konzentrationsgeschwängert. Wehe dem, der die Ruhe stört, die Ordnung in einer Reihe von Nachschlagewerken verändert oder es wagt, ein Buch zum Bezahlen vorzulegen.

    Monday, April 27, 2009

    300. Eintrag im VÖB-Blog

    Just am Welttag des Buches wurde der dreihundertste Eintrag im Weblog der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) veröffentlicht - zu funden auf www.univie.ac.at/voeb/blog/.

    reading diary

    John Elder Robison: Schau mich an! Mein Leben mit Asperger. Köln: Fackelträger Verlag 2007 ("Look me in the eye. My life with Asperger's")

    Elizabeth J. Wood, Rush Miller and Amy Knapp: Beyond survival. Managing academic libraries in transition. Westport: Libraries Unlimited 2007

    Wendy Lawson: Friendships. The Aspie way. London: Jessica Kingsley Publ. 2006

    Neuerwerbung

    Wendy Lawson: Friendships. The Aspie way. London: Jessica Kingsley Publ. 2006

    Das lachende Pärchen

    Meine Lieblingspassage aus unserem Handbuch zur Katalogisierung und Beschreibung von Plakaten :-)

    "Keine Interpretation des Dargestellten, sondern eine Beschreibung. z.B. 'Mann und Frau lachend', NICHT 'Frau über einen guten Witz des Mannes lachend'".

    Sunday, April 26, 2009

    Lyrikabend im Literaturhaus Mattersburg mit Bibliothekar

    Beim Lyrikabend im Literaturhaus Mattersburg am Donnerstag, den 30. April, um 19.30 Uhr werden Eleonora Schulmeister, Michael Hess (Bibliothekar in der Burgenländischen Landesbibliothek) und David Stifter aus ihren Werken lesen: "Sinnlich, unkonventionell und schön antiquiert - so sind die Gedichte der drei burgenländischen LyrikerInnen, die im Literaturhaus Mattersburg zu hören sind. Eleonora Schulmeister spricht in ihren verzaubernden Gedichten Erotik und Körperlichkeit an. Die Dialektgedichte und Sprachspiele von Michael Hess wirken alltäglich, folgen dabei dem Witz der Worte und bleiben manchmal im Hals stecken. David Stifter sorgt mit Übersetzungen von Liedtexten Nick Caves ins Heanzische oder Gedichten, die sich mit dem Keltischen und anderen alten Sprachen auseinandersetzen, für Überraschungen. Zu hören ist an diesem Abend auch Saxophonmusik von Sándor Rigó, einem ungarischen Musiker".

    Twitter-Auslese 19.-26.4.

  • Christoph Ransmayr in der "Presse" zur Ausstellung "Annäherungen an die Ferne" in der Österr. Nationalbibliothek http://tinyurl.com/dkf8g3
  • Kinski-Anwalt fordert Entschuldigung von Berliner Archivar, http://tinyurl.com/c2vuxw
  • lipstick librarian twittert auf http://twitter.com/LipstickLib
  • Tweeting as new literacy practice - Umfrage https://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=hWaEBZnOEbL2VZM2G5DnCg_3d_3d
  • mein 33er naht mit Riesenschritten - das ist das richtige Lied dafür! ♫ http://blip.fm/~4yr3z
  • :-) A Librarian's Guide to Etiquette über "In, Blending": libetiquette.blogspot.com/2009/04/in-blending.html
  • "Start a 'No Shushing' Policy in Your Library", gettingboystoread.com
  • My Twitter personality: likeable sociable cautious My style: quiet academic ROBOT http://twanalyst.com/librarymistress
  • unser System zeigt mir "Egger, Ingeborg Gertrud Josefine" als Dublette zu "Egger, Josef" an - das ist wohl zu viel des guten
  • #TEI revised Guidelines for Best Encoding Practices open for public comment till May 6 at http://tinyurl.com/dbuhq2
  • gestern fragte mich einer, ob ich als Bibliothekarin auch mit Metadaten zu tun hätte. Sagte ihm "wir haben's erfunden" ;-)
  • ich hab eine Namensgenossin in Flensburg - monikabargmann.com
  • Linuxwochen in Eisenstadft heuer am 8. und 9. Mai, http://tinyurl.com/dh87qs
  • "After a 9-month hiatus, the Google Librarian Newsletter has returned!" http://tinyurl.com/69gact
  • Used books can green your reading, http://tinyurl.com/cj3lcq
  • Annoyed librarian über unconferences: http://tinyurl.com/cjvcjx
  • Just joined a twibe. Visit http://twibes.com/librarians to join
  • Papousek-Bibliothek am MCI

    Aus dem FH-Standard vom April 2009, S. F 13: "Das Management Center Innsbruck (MCI) erhält die Privatbibliothek des langjährigen AUA-Vorstandsdirektors Hubert Papousek. Für das MCI bedeutet die umfangreiche Sammlung zu Themen der zivilen Luftfahrt, des Tourismus sowie zu Fragen des Rechts und des Managements eine wertvolle Ergänzung zur bereits bestehenden Fachbibliothek". - Siehe auch MCI-Presseaussendung.

    Saturday, April 25, 2009

    Mein neuer Schreibtisch

    Anfang des Monats bin ich in die Plakatsammlung übersiedelt und habe nun mein eigenes Büro - ganz ohne Kassettendecke und denkmalgeschützter Ledertapete, dafür mit eigenem Mikrofilmlesegerät, mit angenehm geringer Distanz zu einer Teeküche und mit Platz für meine Mr. Spock-Pappfigur :-) Im Moment katalogisiere ich unter anderem Filmplakate aus den 80ern und 90ern, korrigiere bzw. normiere Datensätze, überarbeite das Katalogisierungshandbuch für unsere freien MitarbeiterInnen und schau mir die Abläufe an.

    Thursday, April 23, 2009

    q/talk, 28.4.: Zahlen Sie für Ihren guten Namen

    Beim q/talk am Dienstag, dem 28. April, diskutieren Karl Kollmann, Arbeiterkammer Wien, Walter Hager, VKI, Zeitschrift Konsument, und Ute Elena Egermaier, Lyoness Holding Europe AG (angefragt) zum Thema "Zahlen Sie für Ihren guten Namen. Auf der Jagd nach dem willigen Kunden".
    Ort und Zeit: Di 28. April 2009, 20 Uhr, quartier21, Raum D, Museumsquartier Wien.

    "Kundenkarten gelten als chic, zeichnen die neue Elite der Konsumtempel aus - gute und brave KundInnen bekommen bessere Karten, und jene, die nicht mitspielen und sich nicht verkaufen, werden ausgeschlossen aus der Welt des sinnlosen Konsums. Die Kooperation der KundInnen wird durch bunte Kärtchen und vermeintliche Vorteile erkauft. Der brave Kunde lässt sich beobachten, analysieren und bewerten. 'Data Mining' heißt die neue Wissenschaft, die aus unseren Kaufgewohnheiten, aus den Daten über uns, Geld und Macht gewinnt. Sie haben doch nichts zu verbergen, wenn Sie als sparsamer Mensch bei dem einen oder andern Schnäppchen zuschlagen - zumindest so lange, bis Sie Ihr Kundenbetreuer der Bank anruft, um zu überprüfen, ob Ihre Kreditwürdigkeit noch vorhanden ist, da Sie ja jetzt sparsamer einkaufen... Sie haben doch nichts zu verbergen, wenn Sie ein guter Gastgeber sind und Ihre FreundInnen auf das eine oder andere Gläschen Wein bei sich zu Hause einladen - zumindest so lange bis Sie Ihr Arbeitgeber wegen Alkoholmissbrauchs entlässt, da sie ja öfters Alkohol einkaufen..."

    Die Verkäuferin in der Bibliothek

    "Hallo ich bin Maria und 12 Jahre alt ich schreibe für mein Leben gerne Bücher oder Gedichte und Kurzgeschichten ich habe es mal in einer Bibilotet bei uns in der nähe ab gegeben aber die Verkäuferin meinte das ich zu jung sei".

    Aus einem Kommentar zu: Franziska Goldmann: "Buch schreiben und veröffentlichen". Redaktionsbüro Goldmann [2005]

    Wednesday, April 22, 2009

    Bildungsberatung in Wiener Bibliotheken

    In der Bücherei am Schöpfwerk und der Bücherei Schlingerhof findet am 27. April 2009 von 16 bis 19 Uhr "BürgerInnennahe Bildungsberatung" statt: "Für eine bessere Orientierung im Bildungs-Dschungel: Information und persönliche Beratung zu Bildung und Beruf durch AMS, WAFF, AK Wien, VHS GesmbH und viele andere - ohne Voranmeldung. Thementische zu: Bildung und Beruf, Weiterbildung finden".

    Von Buch bis Twitter

    Schon witzig... Früher schrieb man Bücher. Dann dauerte das einfach zu lange bis zur Publikation, deswegen veröffentlichte man in Fachzeitschriften und sprach auf Konferenzen. Dann suchte man nach schnelleren Möglichkeiten, Gedanken zu "Papier" zu bringen, und startete ein Weblog. Und jetzt hat man manchmal keine Zeit für einen ausgefeilten Blogeintrag und twittert. What's next?

    Dipl.Arb. über StudiVZ & Co.

  • Grossfurtner, Christof : Entscheidungen zu Selbstveröffentlichungshandlungen auf Social Network Sites. Wien, Univ., Dipl.-Arb., 2008 (World Wide Web 2.0 / Selbstdarstellung / Psychologie)
  • Paulischin, Kathrin Anna: Mediaanthroplogy@work: social software und soziale online Netzwerke im Web 2.0. Eine ethnographische Untersuchung im studiVZ. Wien, Univ., Dipl.-Arb., 2008 (Medien / Sozialanthropologie; Software / Onlinegemeinde / Sozialanthropologie)
  • Lanner, Christina: Die Geburt und der Tod des Subjekts im StudiVZ : derZwang zur Individualität und die Freiheit zur Normierung im Kontext der Untersuchungen von Michel Foucault. Wien, Univ., Dipl.-Arb., 2008
  • Mara, Martina: Narziss im Cyberspace? Online-Befragung zur Beziehung zwischen narzisstischer Persönlichkeitsveranlagung und Nutzung der Social Network Site studiVZ. Wien, Univ., Dipl.-Arb., 2008 (Cyberspace / Narziss / Online-Befragung; studiVZ / Narzisstische Persönlichkeitsstörung / Online-Befragung)
  • Tuesday, April 21, 2009

    another annoyed librarian

    Miss Information is annoyed by people and (as I can easily comprehend after having studied for four years at a University of Applied Sciences) by group work ;-)

    Friday, April 17, 2009

    PND nimmt's ganz genau

    Ich frage mich, ob die PND mit Verweisformen nicht manchmal etwas übertreibt - ich sage nur "Patelike-Jusijinde" oder "Hsi-chü-kao-k'o". Wer erkennt die Namen?

    grauenfruppe in Wienbibliothek

    Begleitveranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Stadt und Frauen. Eine andere Topografie von Wien" mit Daniela Beuren, Elke Papp, Karin Seidner und Martina Sinowatz. Ort und Zeit: 23. April 2009, 19.30 Uhr, Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus, 1010 Wien. Eingang Lichtenfelsgasse, Stiege 6 (Lift), 1. Stock.

    Frauenstadt? Stadtfrauen? Vier Frauen erleben die Stadt. Frei nach dem Motto "The Second Sex and the City" untersucht die grauenfruppe, ob und wo die Stadt Platz hat für das andere Geschlecht. Am Beispiel Wiens gehen vier stadterprobte Autorinnen und Performerinnen der Frage nach, wie sich Frauen aus der Rolle der ewigen Zweiten und Urbanisierungsverliererinnen befreien können, und weisen auf gefährliche Phallen der patriarchalen Urbanität hin. In (stillen und bewegten) lebenden Bildern fordert die grauenfruppe das Publikum auf, sie auf ihren Wegen zu begleiten, von einer Station zur nächsten. Sich zum Anachronismus bekennend entdecken sie einen der wenigen verbliebenen Paternoster, eine schöne Bibliothek mit Galerien, die Nischen einer Ausstellung.

    Bibliotheksbestand des Tages

    Katalog der Bibliotheks-Abtheilung des k.u.k.Kriegs-Archivs. Wien: Verl.des.k.u.k.Reichs-Kriegs-Ministerium, 1896 (Signatur B 30423)

    Thursday, April 16, 2009

    Spezialführungen in Wienbibliothek

  • Mittwoch, 22. April 2009, 15.00-15.45 Uhr: Die Judaica-Sammlung der Wienbibliothek
  • Mittwoch, 17. Juni 2009: 10.00-10.45 Uhr: Rechts- und Verwaltungsliteratur in der Wienbibliothek
  • Information und Anmeldung zu den Führungen bei Mag. Isabella Wasner-Peter, 01/4000-84961 bzw. isabella.wasner-peter (at) wienbibliothek.at.

    Tuesday, April 14, 2009

    reading diary

    started with yesterday: Jon Fasman - The geographer's library. London: Hamish Hamilton 2005

    Update April 22: finished recently. A good read, the ending disappointed me a bit. The library mentioned in the title is not a collection of books, but a collection of arcane magic objects, but one character's wife is a librarian.

    Sunday, April 12, 2009

    Warum das Paper Paper heißt

    Ich besuchte diese Woche zwei Vorführungen der "Science Busters" im Rabenhof, und zwar am Freitag "Crucifixion Party. Die Physik des Christentums" und am Samstag "Wieviel Eier hat der Osterhase? Ein physikalisches Osterkörbchen". Jetzt weiß ich, welche Kreuzigungsart ich mir im Fall des Falles aussuchen sollte, dass Christi Himmelfahrt durch einen Antimateriejesus erklärt werden kann und wie man Blutwunder am heimischen Herd nachbaut. Die fast witzigste Passage stammt allerdings aus der Einleitung:

    Werner Gruber über sein Hobby Kulinarische Physik: "Jedes Mal Kochen ist ein Experiment, jedes Mal Essen eine Messung". Frage von Martin Puntigam: "Und jedes Mal aufs Klo gehen ist dann eine Publikation?". Gruber: "Naja, Sie kennen ja den Begriff des Papers".

    reading diary

    finished yesterday: Philip K. Dick - A Scanner darkly (2006, Orig. 1977)

    Friday, April 10, 2009

    Archivarin bei der Queen

    Auf der offiziellen Website des britischen Königshauses royal.gov.uk werden auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgestellt, darunter Rachel Bellinger, Assistant Archivist. Ihre Antwort auf die Frage, was das Beste an ihrem Job sei: "The best thing about working in the Royal Archives is the privilege of being able to handle unique items such as King George III's essays or Queen Victoria's Journals and making use of them as part of my daily work. The sense of satisfaction I feel when I find the answer to an obscure query through researching papers held in the archives, some of which are well over two hundred years old, is also a really great part of this job".

    Thursday, April 09, 2009

    How to contact a member of The Royal Family

    "There is no strict protocol about how a letter should be written, though some people wish to observe the traditional forms. In which case, people may write to The Queen with the formal opening 'Madam' and close the letter with the form 'I have the honour to be, Madam, Your Majesty's humble and obedient servant'" :-)
    Quelle: royal.gov.uk.

    Neu: UFO-Seite der National Archives

    "The files contain a wide range of UFO-related documents covering the years 1987–1993. If you want to find out more about close encounters over Heathrow Airport, alien abductions, stray satellites - and what the UK Government thought of it all - then this is the place to be" - siehe ufos.nationalarchives.gov.uk. Zusätzlich zu den neu freigegebenen Akten gibt es einen Research Guide, einen Videocast auf YouTube mit dem UFO-Historiker David Clarke und eine Auswahl bereits früher freigebener Akten rund um fliegende Untertassen, Kornkreise und Wesen von anderen Sternen. - Quelle: National Archives News vom April 2009.

    Fiktive Bibliothekarin in Film mit Clark Gable

    Gerade entdeckt im Clark Gable-Artikel in der Wikipedia: "Sein [nach dem Zweiten Weltkrieg, Anm.] erster Streifen Adventure paarte ihn mit der damals regierenden Königin der Kinokassen, Greer Garson, in einem Melodrama um eine Bibliothekarin, ein Mädchen mit leichtem Lebenswandel und einen hartgesottenen Reporter". - Die IMDB nennt als Plot dieses Streifens: "Sea-going roustabout falls for meek librarian" und bei den Trivia: "The film was a critical and commercial disaster upon release, effectively ending its star Clark Gable's reign as 'The King of Hollywood'".

    Wednesday, April 08, 2009

    Kribibi: Angriff auf die historische Erinnerung

    Die Frühjahrstagung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare widmet sich dem Thema "Angriff auf die historische Erinnerung". Aus der Ankündigung: "Politische Strategien mit antidemokratischen, rechtsextremen, geschichtsrevisionistischen, rassistischen, antisemitischen und weltverschwörerischen Inhalten bedienen sich einer Vielfalt traditioneller und moderner Medien. Damit sind auch Bibliotheken als klassische Orte der Informationsvermittlung herausgefordert. Wie gehen Bibliothekarinnen und Bibliothekare mit jenen Tendenzen um, die unter dem Vorwand der 'Meinungsfreiheit' die Demokratie missbrauchen?"
    Die Tagung wird von Heimo Gruber (Büchereien Wien) und Niki Staritz (UB Wien, Fachbereichsbibliothek Soziologie und Politikwissenschaft) geleitet. Die Programmpunkte am Freitag finden im Veranstaltungszentrum des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands statt, die Programmpunkte am Samstag und Sonntag im Ziegelzimmer des Renner-Instituts. Information über Anmeldung etc. in Kürze auf der Kribibi-Website. Das Programm im Detail:

    Freitag, 15. Mai 2009
  • 17.30 Uhr Heribert SCHIEDEL (DÖW) stellt die Arbeit des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes vor – Führung durch das DÖW
  • 19.30 Uhr Erinnerung als Widerstand? Zur Aktualität von Literatur über die Shoa. Podiumsdiskussion mit Erich HACKL, Doron RABINOVICI, Susanne SCHOLL und Renate WELSH - Moderation: Siglinde BOLBECHER. Ggemeinsam veranstaltet mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik und der Theodor Kramer Gesellschaft.

  • Samstag, 16. Mai 2009
  • 9.00 Uhr Begrüßung und Vorstellungsrunde
  • 9.30 Uhr Heribert SCHIEDEL (DÖW): Zwischen Macht und Kriminal – Rechtsextremismus in Österreich. Geschichte, Strukturen, Erfolgsbedingungen und (Gegen-)Strategien
  • 12.00 Uhr Mittagessen
  • 13.30 Uhr Roman SCHWEIDLENKA (LOGO ESO.INFO Steiermark): Runenmagier, Außerirdische und Weltverschwörer. Rechte Esoterik und ihre literarische Verbreitung
  • 15.30 Uhr Ines AFTENBERGER (Graz): "...und er zog selbst Furchen für andere" (Leopold Stocker–Verlag). Verlage als rechtsextreme AkteurInnen in Österreich
  • 17.00 Uhr Drei Workshops zu den jeweiligen Themenbereichen der Referate
  • 18.30 Uhr Abendessen

  • Sonntag, 17. Mai 2009
  • 9.00 Uhr Berichte aus den Workshops
  • 10.00 Uhr Fazit – Seminarkritik
  • 11.00 Uhr Programmplanung für das Herbstseminar 2009
  • 12.00 Uhr Mittagessen
  • 14.00 Uhr Ende der Tagung
  • Jugendkulturarchiv in Frankfurt

    Bin gerade über das "Jugendkulturarchiv" am Institut für Kunstpädogik der Uni Frankfurt gestoßen. Hintergrund: "Auch wenn es widersinnig erscheint, sind Bestrebungen der Bewahrung des flüchtigen Modischen, speziell von jugendkulturellen Stilen, die einen großen Einfluß auf Medien, Design, Mode und Kunst der Gesamtgesellschaft ausüben, kein vergebliches oder sinnloses Unterfangen. Ein kleiner exemplarischer Teil einer Kulturgeschichte des Alltags wird so sichergestellt. Von Theoretikern der Kunst- und Designtheorie wird er wenig beachtet, obwohl er wesentliche Erklärungsmuster für die Genese zeitgenössischer Formen zur Verfügung stellt". - Interessant ist zum Beispiel die Seite mit Photos einiger Exponate, leider ohne nähere Beschreibung.

    Neu: Virtual Reference Bibliography

    Marie L. Radford berichtet: "I am delighted to announce that a team of faculty and students at Rutgers have just launched the long awaited, highly anticipated Virtual Reference Bibliography designed to be used by librarians, students, scholars, and others who are interested in publications dealing with all aspects of virtual reference". - Hinweis aus Jesse.

    Mail des Tages

    Ich liebe Spam: "Sie haben eine neue Nachricht auf dem eBay-Forum. Klicken Sie hier, zu und um die Mitteilung! GrБЯe".

    reading diary

    currently I read:
  • Philip K. Dick - A Scanner darkly (2006, Orig. 1977)

  • over the last weeks, I finished:
  • Barbara Jacobs - Loving Mr Spock. Understanding an Aloof Lover - could It Be Asperger's Syndrome? (2006)
  • Sean McMullen - Souls in the great machine (2002)
  • J.B. Stanley - The battered body (2009)
  • J.B. Stanley - A fatal appraisal (2006)
  • John Vornholt - Tunnel through the stars (= Star Trek TNG: The Dominion War III) (1998)
  • Tuesday, April 07, 2009

    Die Ordnung der letzten Dinge

    "Do you think," he said aloud as he painstakingly drove, "that when we die and appear before God on Judgment day, that our sins will be listed in chronological order or in order of severity, which could be ascending or descending, or alphabetically?" (...) "I think they're cross-referenced," Luckman said. "And they just hand you a computer printout that's the total of a long column that's been added up already".

    Zitat aus: Philip K. Dick: A Scanner darkly. London: Gollancz 2006, S. 74

    Überwachungs-Flashmob

    Ich weiß nicht, von dem das ausgeht, das ist vielleicht auch der Schmäh, aber es ist eine witzige Idee, deshalb kündige ich es hier an: Am 17. April findet bei den Gemeindebauten am Schöpfwerk ein Überwachungs-Flashmob statt, und zwar von 16 bis 16.05 Uhr (Platz vor dem Hochhaus, zwischen Apotheke und Friseurin).
    Was dort geschieht: "Lass für fünf Minuten den Überwacher oder die Überwacherin raus. Installiere Dich ab dem Pfeifsignal statisch als Überwachungskamera und dokumentiere das Geschehen im genannten (Zeit)Raum. Bleibe fünf Minuten lang an Ort und Stelle und überwache alles, was in Deinem Operationsradius liegt. Der Flashmob startet und endet mit einem Pfeifsignal. Danach verlassen die Teilnehmer/innen den Ort des Geschehens und gehen wieder alle ihrer Wege. Damit wäre dann - jedenfalls für den 17. April 2009 - die Überwachung im Gemeindebau wieder vorüber".

    News-Cover: aaaaaahhh!

    Einen Rappel krieg ich beim neuen Cover von News. Es geht um katholische Pfarrer, die in Beziehungen leben. Und wie wird das illustriert? Ein Mann im Priestergewand, an den sich eine attraktive, nackte Frau anschmiegt. Ja, klar, es kann ja keine gleichberechtigte Partnerschaft auf dem Titelblatt sein, das wär ja kein Hingucker - es muss ja eine Frau sein, die den eigentlich eh zölibatär leben wollenden Pfarrer unter Einsatz aller körperlichen Reize daran hindert, sein Gelübde einzuhalten. Sowas nervt (mich zumindest).