Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Thursday, February 08, 2007
Neuerwerbungen
Tuesday, February 06, 2007
Bibliotheks-Neuerwerbungen
Närrin und Maus
Zweimal Bibliothekarin in Zeitungsberichten: 1. Oberberg aktuell meldet, dass Dorita Kohl, Bibliothekarin in der Stadtbücherei Gummersbach, mit der "Goldenen Narrenkappe" ausgezeichnet wurde. 2. Der Wiesbadener Kurier berichtet über Till Löfflers Liederabend "Abgetaucht", bei dem "eine mausgraue Bibliothekarin (Friedericke Bellstedt) 'In einem kühlen Grunde' trällert".
Monday, February 05, 2007
"Vernünftige Sprache"
Geniale Begebenheit aus dem Weblog "Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn":
Kundin: "Haben Sie das Buch 'Die Weber' von Hauptmann in einer vernünftigen Sprache?"
Ich: "Was ist denn für Sie eine vernünftige Sprache?"
Kundin: "Naja. Deutsch. Aber halt richtiges Deutsch. Nicht so'n Altes".
Kundin: "Haben Sie das Buch 'Die Weber' von Hauptmann in einer vernünftigen Sprache?"
Ich: "Was ist denn für Sie eine vernünftige Sprache?"
Kundin: "Naja. Deutsch. Aber halt richtiges Deutsch. Nicht so'n Altes".
Windows to the world
"The libraries I biked to were, indeed, an air conditioned paradise for kids in the summer. Perhaps they remain a heated place for the retired in other seasons. Libraries of today offer not just computers, but technical help in mastering the machinery. Older citizens suddenly have a home with thousands of newly installed windows to the world".
Beverly C. Lucey: "Liberty and the Librarian". Commentary of the Day in the Irascible professor-weblog, November 10, 2006.
Beverly C. Lucey: "Liberty and the Librarian". Commentary of the Day in the Irascible professor-weblog, November 10, 2006.
Regierungsprogramm-Wiki
Die Wiener Grünen laden auf der heute gestarteten Seite neuverhandeln.at ein, das ÖVP-SPÖ-Regierungsprogramm nach Wiki-Art gemeinsam umzuschreiben. Ich bin gespannt, ob hier wirklich auch eine Diskussion in Gang kommt und ob die Regierungsparteien da auch fleißig mitschreiben werden. - Hinweis aus derstandard.at.
Bibliodominatrix or Information Goddess
There is a poll at David Rothman's weblog about "hat title should replace 'Librarian'?". As of the time I write this, the "information goddess" is in pole position. Background.
"Blogosfera" in Spain
A "commented compilation of the Spanish LIS-blogosphere, including personal blogs, and blogs managed by Spanish libraries, professional associations and institutions of the Library and Information Science sector", is now available at E-LIS (in Spanish). It was published 2006 in the journal "Revista Española de Documentación Científica".
Vloggy library
Unter dem Titel "Library Gets Vloggy on YouTube" berichtet das Library Journal vom 1. Februar, dass die Arlington Heights Memorial Library in Illinois ein Videoblog führt, "to inform patrons about new services and ongoing programs". Das Vlog wird drei Mal in der Woche aktualisiert. - Gefunden über ABI/Inform.
Friday, February 02, 2007
Der Leseverein empfiehlt

""Der Leseverein in Aspang empfiehlt den P.T. Sommergästen die reichhaltige Bibliothek (2000 Bände) zur Benützung. Gebühr per Saison K 3,- Anmeldung bei Herrn J. Schütt, Bahnstraße Nr. 65. Bibliothekar: Herr Lehrer Wittek, Neugasse Nr. 104. Bibliotheksstunden jeden Montag von 2 bis 3 Uhr nachmittags (Wochesländers Gasthaus)"
Das Inserat stammt aus Eduard Nemeczeks "Führer und Chronik von Aspang mit Berücksichtigung des Wechselgebietes und der Buckligen Welt". Aspang: Pelnitschar 1912 - waren das noch Zeiten, als in Veröffentlichungen der Tourismuswirtschaft mit dem Vorhandensein einer Bibliothek geworben wurde...
Thursday, February 01, 2007
"Online past can bite"
"Online past can bite", titelt Sara Newman in prospects.ac.uk vom Jänner 2007: "When Paris Hilton's down and dirty exploits hit the web her career took off, but for the rest of us, the smallest indiscretion posted on the internet can seriously jeopardise our career". Newman berichtet über einen britischen Blogger, der wegen seines Blogs aufgrund von "gross misconduct" entlassen wurde. Leider steht nicht dabei, was er da eigentlich veröffentlicht hat, und somit könnte das zwischen Nacktphotos und Firmengeheimnissen alles sein.
Why libraries and librarians are still extremely important
33 Gründe, warum Bibliotheken und BibliothekarInnen immer noch wichtig sind, nennt Will Sherman im Degreetutor. Auch wenn ich selbst nicht allen Punkten zustimme, gefallen mir doch einige sehr gut, zum Beispiel "Libraries are stable while the web is transient" und "Library attendance isn't falling – it's just more virtual now". via librarian.net.
Tuesday, January 30, 2007
Work @ your library
Bei Youtube gibt es eine interessante Werbung der Nebraska Library Commission für den BibliothekarInnenberuf. Entdeckt beim Driving Insane-Weblog via dem Librarian Woes-Weblog.
Library Tattoos
Archie McPhee bietet nun unter dem Titel "The Illustrated Librarian" eine geniale Zusammenstellung von nicht-dauerhaften Tattoos für BibliothekarInnen an. Zum Preis von 7,95 Dollar erhält man eine Kollektion von zwölf Tattoos mit Inschriften wie "read or die" und "librarians rule". Eine nette Idee für die Sommerzeit. - Hier ist übrigens auch die berüchtigte Librarian Action Figure nach dem Vorbild von Nancy Pearl erhältlich.
Rethinking information work
Bei Greenwood ist ein neues Buch zum Berufsbild von InformationsexpertInnen erschienen: "Rethinking Information Work. A Career Guide for Librarians and Other Information Professionals" von G. Kim Dority, Mitarbeiterin des Library and Information Science Program der University of Denver.
Aus der Beschreibung: "Create the rewarding, engaging, and resilient information career you dreamed of in grad school with this practical yet inspiring step-by-step guide. Today, information work offers you an unprecedented number of career options. Whether you are a student working towards a career in librarianship, a mid-careerist considering the next professional step, or a seasoned information professional looking for new directions; if you're looking for work in the field, this guide can help you sort through the options".
Aus der Beschreibung: "Create the rewarding, engaging, and resilient information career you dreamed of in grad school with this practical yet inspiring step-by-step guide. Today, information work offers you an unprecedented number of career options. Whether you are a student working towards a career in librarianship, a mid-careerist considering the next professional step, or a seasoned information professional looking for new directions; if you're looking for work in the field, this guide can help you sort through the options".
Drehbuch für Star Trek XI bald fertig?
Laut Trekzone, der IMDB und trekmovie.com ist das Drehbuch für Star Trek XI praktisch fertig. Der Film könnte "schon" im Winter 2008 in die Kinos kommen.
Monday, January 29, 2007
Bumm, bumm
Mit Konzentration ist heute nichts bei mir. Bei unserem Büro hängen zwei einzelne Metall-Lamellen der Außenjalousie nur mehr an einer Seite fest, und da nur am "seidenen" Faden. Die losen Enden donnern sturmbedingt permanent ans Fenster oder an die Wand. Kreisch!
Bei diesem Wind kann man natürlich auch von niemandem erwarten, auf eine Leiter zu steigen und sie zu entfernen (man hätte sie zwar auch schon vor dem Sturm entfernen können, aber die sind so oft kaputt, dass unsere Haustechniker gar nicht mehr nachkommen). Immerhin befindet sich unter unserem Büro nur eine fast nie verwendete Notstiege, also würden die Teile sicher niemanden treffen, wenn sie doch hinunterfallen sollten - und den Kyrill haben die Metallschienen ja schließlich auch überstanden. Es hört sich aber so an, als würden sie jeden Moment durchs Glas hereinfliegen.
Bei diesem Wind kann man natürlich auch von niemandem erwarten, auf eine Leiter zu steigen und sie zu entfernen (man hätte sie zwar auch schon vor dem Sturm entfernen können, aber die sind so oft kaputt, dass unsere Haustechniker gar nicht mehr nachkommen). Immerhin befindet sich unter unserem Büro nur eine fast nie verwendete Notstiege, also würden die Teile sicher niemanden treffen, wenn sie doch hinunterfallen sollten - und den Kyrill haben die Metallschienen ja schließlich auch überstanden. Es hört sich aber so an, als würden sie jeden Moment durchs Glas hereinfliegen.
Neuerwerbung
Frances H. Bachelder: The iron gate. London: Minerva Press 2000 ("William Crampton, a somewhat shy librarian with artistic leanings, returns to his New England hometown in the early 1920s, to pursue his dream of establishing his close-knit community's first library" - Williams Hund, ein schwarzer Cocker-Spaniel, heißt übrigens Bodleian)
Friday, January 26, 2007
Nachtrag: Bibliotheken & Studiengebühren
Als Nachtrag zu meinem Eintrag vom 12. Jänner: Wie der Geschäftsführer des Büchereiverbandes, Gerald Leitner, heute bekanntgab, wurde die neue Bildungsministerin Claudia Schmied bei ihrem Amtsantritt ersucht, "die Befreiung von ehrenamtlich in Bibliotheken arbeitenden Studentinnen und Studenten von den Studiengebühren zu ventilieren. Von den 11.500 in Öffentlichen Bibliotheken tätigen MitarbeiterInnen sind ca. 8.500 ehrenamtlich tätig, darunter zahlreiche Studentinnen und Studenten, die einen wertvollen – bisher unhonorierten - Beitrag für das Gemeinwohl leisten". Nun da alle gemeinnützigen Organisationen ihre Begehrlichkeiten kundtun, befürwortet der neue Wissenschaftsminister Johannes "Gio" Hahn in einem ORF-Interview eine Einschränkung dieser Regelung auf den Bildungsbereich. Nun, da würden ja die Bibliotheken hineinfallen.
Tuesday, January 23, 2007
Schattenseiten von Social Software
Ich habe einige interessante Artikel gefunden, die sich mit negativen Aspekten bzw. potentiellem Missbrauch von sozialer Software auseinandersetzen:Harald Taglinger: "Social Phishing. Die dunklen Möglichkeiten der Social Software – ein Szenario": In: Telepolis, 5. April 2006 Rudolf Maresch: "Die Bühnen des Mobs und der Wichtigtuer": In: Telepolis, 21. Jänner 2007 Wolf-Dieter Roth: "'Web 2.0' ist ein Paradies für Hacker. Vor lauter Jubel über den Nutzen des Kartographierens und Zusammenführens von Daten wird die Sicherheit vergessen". In: Telepolis, 12. Mai 2006 LaJean Humphries: "The Impact of Social Networking Tools and Guidelines to Use Them". In: LLRX, 15. Jänner 2007
Monday, January 22, 2007
Vom Text, den die Bibliothek schreibt
Der Wiener Germanistik-Professor Franz Eybl spricht am Donnerstag "Vom Text, den die Bibliothek schreibt": "Seit dem Spätmittelalter (und bis zur Entsorgung der Karteikästen) organisiert der geschriebene Katalog den Bücherspeicher. Der Vortrag unternimmt eine kleine Philosophie des Bibliothekskatalogs als ein ausgelagertes Gedächtnis der Bibliothek und eine lebendige Choreographie der Wissenszirkulation".
Ort und Zeit: Donnerstag, 25. Jänner 2007, 19 Uhr c.t., Übungsraum 1 des Instituts für Germanistik, Hauptgebäude der Universität, 1010, Dr. Karl Lueger-Ring 1, Stiege 9, 2. Stock.
Ort und Zeit: Donnerstag, 25. Jänner 2007, 19 Uhr c.t., Übungsraum 1 des Instituts für Germanistik, Hauptgebäude der Universität, 1010, Dr. Karl Lueger-Ring 1, Stiege 9, 2. Stock.
Sunday, January 21, 2007
Life vs. literature
"In Morris Zapp's view, the root of all critical error was a naive confusion of literature with life. Life was transparent, literature opaque. Life was an open, literature a closed system. Life was composed of things, literature of words. Life was what it appeared to be about: if you were afraid your plane would crash it was about death, if you were trying to get a girl into bed it was about sex. Literature was never about what it appeared to be about, though in the case of the novel considerable ingenuity and perception were needed to crack the code of realistic illusion (...). Even the dumbest critic understood that Hamlet wasn't about how the guy could kill his uncle, or the Ancient Mariner about cruelty to animals, but it was surprising how many people thought that Jane Austen's novels were about finding Mr Right".
Quelle: David Lodge: Changing places. In: A David Lodge Trilogy. Penguin 1993, S. 40 (ich lese gerade den dritten Teil, "Nice work", mit ebenso großem Vergnügen wie "Changing places" und "Small world". Zufallstreffer in einer Wiener Buchhandlung, als ich eigentlich nur die Zeit bis zu einer Verabredung "herumbiegen" wollte).
Quelle: David Lodge: Changing places. In: A David Lodge Trilogy. Penguin 1993, S. 40 (ich lese gerade den dritten Teil, "Nice work", mit ebenso großem Vergnügen wie "Changing places" und "Small world". Zufallstreffer in einer Wiener Buchhandlung, als ich eigentlich nur die Zeit bis zu einer Verabredung "herumbiegen" wollte).
Blogmonitoring mit Opinmind
Bei der Vorbereitung meiner Lehrveranstaltung über social software bin ich auf das Blogmonitoring-Tool Opinmind gestoßen. Opinmind zeigt links positive und rechts negative Ergebnisse an und verfügt über den sogenannten Sentimeter: "The Sentimeter displays the relative number of positive and negative opinions identified by Opinmind's automated search processes". Die Zuordnung ist nicht immer korrekt, aber doch in überraschend vielen Fällen.
Ich habe es gleich einmal mit dem Suchbegriff librarian ausprobiert, was recht interessante Ergebnisse zeitigt, übrigens immerhin 80 Prozent positive Meldungen. Die Eigenschaften "sexy" und "stupid" kommen dabei häufig vor. Mich irritiert allerdings die Häufigkeit von Phrasen wie "I hate the librarian".
Ich habe es gleich einmal mit dem Suchbegriff librarian ausprobiert, was recht interessante Ergebnisse zeitigt, übrigens immerhin 80 Prozent positive Meldungen. Die Eigenschaften "sexy" und "stupid" kommen dabei häufig vor. Mich irritiert allerdings die Häufigkeit von Phrasen wie "I hate the librarian".
Friday, January 19, 2007
Blogger out of beta
Blogger hat vor kurzem seine neue Version gelauncht, die einige wünschenswerte Features aufweist: zum Beispiel kann man endlich "labels" für einzelne Beiträge vergeben, sie also klassifizieren bzw. beschlagworten, somit können auch Feeds für bestimmte Kategorien abonniert werden. Außerdem kann man nun auch Weblogs nur für bestimmte Personen zugänglich machen.
Warum ich dann noch nicht umgestiegen bin? Der Wechsel zur neuen Version setzt verpflichtend einen Google-Account voraus. Ich habe ja als Gmail-Nutzerin schon seit längerer Zeit einen solchen, aber ich verspüre dennoch ein leichtes Unbehagen bei dieser Verknüpfung verschiedener Anwendungen. Was kauft Google noch alles?
Warum ich dann noch nicht umgestiegen bin? Der Wechsel zur neuen Version setzt verpflichtend einen Google-Account voraus. Ich habe ja als Gmail-Nutzerin schon seit längerer Zeit einen solchen, aber ich verspüre dennoch ein leichtes Unbehagen bei dieser Verknüpfung verschiedener Anwendungen. Was kauft Google noch alles?
Bulgarische Bücher aus Wien
Die Direktorinnen der österreichischen und der bulgarischen Nationalbibliothek, Johanna Rachinger und Boriana Christova, eröffnen gemeinsam die Ausstellung "In Wien gedruckte bulgarische Bücher 1845 - 1878". Ort und Zeit: 8. Februar 2007, 19 Uhr, Prunksaal der ONB. Die Ausstellung wird bis 25. Februar 2007 zu sehen sein, jeweils Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 21 Uhr.
Aus der Einladung: "Die Österreichische Nationalbibliothek verfügt über einen sehr speziellen Bestand an bulgarischen Büchern aus dem 19. Jahrhundert, die in Wiener Druckereien gedruckt wurden. In der Mehrzahl sind es Sach- und Lehrbücher aus den Bereichen Volksbildung und Wissenschaft. Diese Bücher dokumentieren anschaulich, welch großen Anteil der Wiener Buchdruck am Aufbau des bulgarischen Bildungswesens im 19. Jahrhundert hatte".
Aus der Einladung: "Die Österreichische Nationalbibliothek verfügt über einen sehr speziellen Bestand an bulgarischen Büchern aus dem 19. Jahrhundert, die in Wiener Druckereien gedruckt wurden. In der Mehrzahl sind es Sach- und Lehrbücher aus den Bereichen Volksbildung und Wissenschaft. Diese Bücher dokumentieren anschaulich, welch großen Anteil der Wiener Buchdruck am Aufbau des bulgarischen Bildungswesens im 19. Jahrhundert hatte".
Institutional review Blog
Zachary M. Schrag, Assistant Professor für Geschichte an der George Mason University, hat ein Weblog gestartet, das sich kritisch mit den Praktiken von "nstitutional review boards" (IRB), vor allem im Bereich der Geisteswissenschaften, auseinandersetzt: "It seeks to inform the debate over IRBs by collecting breaking news, commentary, and background information on the subject".
Hinweis aus einem Artikel von Paul D. Thacker in Inside Higher Ed vom 19. Jänner.
Auf Schrags Website habe ich dann übrigens einen Link zum Mason Historiographiki gefunden, einem Wiki "written and edited by graduate students in history at George Mason University who are preparing for written or oral comprehensive examinations". Ein interessantes Beispiel für den Einsatz von Wikis im Bildungsbereich.
Hinweis aus einem Artikel von Paul D. Thacker in Inside Higher Ed vom 19. Jänner.
Auf Schrags Website habe ich dann übrigens einen Link zum Mason Historiographiki gefunden, einem Wiki "written and edited by graduate students in history at George Mason University who are preparing for written or oral comprehensive examinations". Ein interessantes Beispiel für den Einsatz von Wikis im Bildungsbereich.
Thursday, January 18, 2007
Ich bin I+D
Auf der "FachBlogs für BibliothekarInnen"-Website des Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg ist dieses Weblog - neben den ganz großen wie Netbib und Archivalia - gelistet, was mich natürlich sehr freut. Interessant ist die Zuordnung zum "Bereich I + D".
"a legion of angry librarians"
"I love librarians. The stereotypical image of these people is that of a middle-aged woman with calf-length tweed skirt, hair tied back in a bun, thick-rimmed glasses, sharp features and a personality to match. But that's way out of date", steht im neuseeländischen Aardvark Daily-Weblog zu lesen.
Der Eintrag berichtet über die (erfolgreichen) Proteste gegen eine "bibliotheks-feindliche" Fernsehwerbung der dortigen Telecom. Der Autor oder die Autorin gibt der Anzeige jedenfalls inhaltlich recht: "Maybe Google doesn't have the wit, charm and friendly mannerisms of your local librarian but, when used properly, it's a damned quick and efficient way to track down that information you're looking for. What's more, Google's plan to digitise an incredible array of printed works makes the library even less relevant to a generation brought up behind a keyboard rather than the printed page. Don't get me wrong, I'm not advocating the elimination of libraries or those whose job it is to pinpoint the information held in them (heaven forbid that *I* incur the wrath of the librarian-army) -- but I am stating the obvious".
Der Eintrag berichtet über die (erfolgreichen) Proteste gegen eine "bibliotheks-feindliche" Fernsehwerbung der dortigen Telecom. Der Autor oder die Autorin gibt der Anzeige jedenfalls inhaltlich recht: "Maybe Google doesn't have the wit, charm and friendly mannerisms of your local librarian but, when used properly, it's a damned quick and efficient way to track down that information you're looking for. What's more, Google's plan to digitise an incredible array of printed works makes the library even less relevant to a generation brought up behind a keyboard rather than the printed page. Don't get me wrong, I'm not advocating the elimination of libraries or those whose job it is to pinpoint the information held in them (heaven forbid that *I* incur the wrath of the librarian-army) -- but I am stating the obvious".
Open Access-Petition
Derzeit läuft eine EU-weite Petition, die sich für "guaranteed public access to publicly-funded research results" einsetzt. Bitte "register your support for free and open access to European research and for the recommendations proposed in the EU's 'Study on the Economic and Technical Evolution of the Scientific Publication Markets of Europe'" (Studie als pdf).
Kurz gesagt: Die EU soll endlich das umsetzen, was in Bezug auf Open Access in durch die EU finanzierten und in Auftrag gegebenen Studien herausgekommen ist. Das beinhaltet zum Beispiel: "The following actions could be taken at the European level: (i) Establish a European policy mandating published articles arising from EC-funded research to be available after a given time period in open access archives, and (ii) Explore with Member States and with European research and academic associations whether and how such policies and open repositories could be implemented". - Ein nachvollziehbarer Wunsch, würde ich meinen. DIe Petition wurde seit 14. Jänner von 1723 Personen unterzeichnet.
Kurz gesagt: Die EU soll endlich das umsetzen, was in Bezug auf Open Access in durch die EU finanzierten und in Auftrag gegebenen Studien herausgekommen ist. Das beinhaltet zum Beispiel: "The following actions could be taken at the European level: (i) Establish a European policy mandating published articles arising from EC-funded research to be available after a given time period in open access archives, and (ii) Explore with Member States and with European research and academic associations whether and how such policies and open repositories could be implemented". - Ein nachvollziehbarer Wunsch, würde ich meinen. DIe Petition wurde seit 14. Jänner von 1723 Personen unterzeichnet.
Wednesday, January 17, 2007
Bibliothekshumor vom Feinsten
Der Beitrag "Aus grauen Mäusen bunte Vögel! Bahnbrechende Ideen zu einer PR für Bibliotheken" von Peter Klien bzw. Jochen G. Schwafel (aus der Festschrift für Peter Kubalek) ist nun erfreulicherweise bei E-LIS online gestellt worden. - Ich habe selten Tränen gelacht über einen Beitrag aus der Bibliothekswelt, bei diesem aber schon. Es wird aber sicher KollegInnen geben, die das Geschilderte aus der eigenen Erfahrung kennen und den Artikel daher gar nicht komisch finden. Es ist schon was Wahres dran...
Tuesday, January 16, 2007
Informationsmanagement bei der Polizei
Das neueste JurPC-Webdokument stammt von Jürgen Glodek und heißt "POLIZEI-ONLINE – das Wissensportal". Zum Inhalt: "Die Polizei des Landes Baden-Württemberg stellt sich der Herausforderung der Verfügbarkeit aktueller und umfangreicher Informationen mit dem im Intranet der Polizei betriebenen Wissensmanagement-System POLIZEI-ONLINE. Über ein landesweites Portal stehen den an über 700 Standorten verteilten 30.000 Bediensteten rund um die Uhr u.a. aktuelle Informationen, Handlungsanleitungen, Rechtsvorschriften und gerichtliche Entscheidungen zur Verfügung".
Laut der Projektwebsite ist POLIZEI-ONLINE übrigens "Bestandteil einer Public Private Partnership zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Deutschen Telekom AG": " Die Polizei nimmt die Rolle des Schrittmachers und Pilotanwenders für die gesamte Landesverwaltung ein. Sie entwickelt und erprobt hierbei die dem Projekt zu Grunde liegenden Gesamtkonzepte zur Unterstützung von Personal- und Organisationsentwicklung". - An so einem Projekt würde ich gerne mitarbeiten!
Laut der Projektwebsite ist POLIZEI-ONLINE übrigens "Bestandteil einer Public Private Partnership zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Deutschen Telekom AG": " Die Polizei nimmt die Rolle des Schrittmachers und Pilotanwenders für die gesamte Landesverwaltung ein. Sie entwickelt und erprobt hierbei die dem Projekt zu Grunde liegenden Gesamtkonzepte zur Unterstützung von Personal- und Organisationsentwicklung". - An so einem Projekt würde ich gerne mitarbeiten!
Regeln der Gelassenheit
In einer Weihnachtsausgabe der Salzburger Nachrichten schrieb der "Steinkauz" über die zehn Regeln von Papst Johannes XXIII; die auch die "Regeln der Gelassenheit" genannt werden. Drei davon haben mich besonders angesprochen:Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen. Nur für heute werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen. Ich werde niemanden kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern. Nur mich selbst. Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen. Und ich werde es niemandem erzählen. Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe es zu tun. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.
Und eine freut mich besonders:Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, so ist die Lektüre notwendig für das Leben der Seele.
Und eine freut mich besonders:
Monday, January 15, 2007
Beauty is nothing without brains...
... muss die junge blonde Frau in einer sehr witzigen Mercedes-Werbung feststellen, die in einer Bibliothek spielt. Die Bibliothekarin könnte aber trotzdem ein bisschen netter sein, finde ich... Hinweis aus Lezbrian.
Bibliothekarin bei David Lodge
"Mrs Simpson, the British Council librarian at Istanbul, a pleasant, if reserved lady, with shapely buttocks and beautiful blond hair" (David Lodge: Small World. In: A David Lodge Trilogy. Penguin 1993, S. 445)
Neuerwerbungen
Friday, January 12, 2007
Gemeinnützige Arbeit statt Studiengebühren
Einem Bericht in der Presse ist zu entnehmen, dass in Zukunft die Studiengebühren auch durch ehrenamtliche soziale Arbeit abgeleistet werden können. Eine Stunde wird dabei mit sechs Euro gegenverrechnet. - Wo kann man diese Stunden ableisten? In der Presse steht "etwa bei Zivildienstorganisationen oder in der Altenbetreuung". Wenn die Anrechnung hier großzügig gehandhabt würde, was ich leider nicht glaube, könnte das auch eine "Belohnung" für ehrenamtlich Arbeitende in öffentlichen Bibliotheken darstellen. Ich nehme aber an, dass da eher das Gesundheitssystem unterstützt werden soll und nicht das Bildungssystem.
Update 12.1.2007: noch einige notwendige Ergänzungen:Es schaut leider nicht so aus, als wäre das als Belohnung für Studierende, die sich bereits jetzt ehrenamtlich engagieren, sondern schon eine Art Vorbote der Abschaffung des Wehr- und damit auch Zivildienstes, also ein Ersatz für die damit vergleichsweise günstig eingekauften Sozialdienste. Studierendenorganiationen und Parteijugend geben zu bedenken, dass Leute auf dem "freien Markt" doch mehr verdienen können. Bernhard Felderer schlug vor, die Studierenden in den Schulen für die Betreuung von SchülerInnen mit schlechten Deutschkenntnissen, sozusagen als StützlehrerInnen, einzusetzen. Ist das nicht in gewisser Weise eine Diskreditierung des LehrerInnenberufs bzw. anderer sozialer Berufe, wenn man davon ausgeht, dass einfach jede/r ohne entsprechende Ausbildung da arbeiten kann? Eine Idee aus meinem Freundeskreis: Wenn schon gemeinnützige Arbeit statt Studiengebühren, dann direkt auf den Universitäten. Es gebe genügend Projekte, wo man anpackende Hände gebrauchen könnte.
Update 12.1.2007: noch einige notwendige Ergänzungen:
Thursday, January 11, 2007
Casino Royale & Bibliothek
Im neuesten James Bond-Film "Casino Royale" sieht man M durch einen bis zur Decke mit alten Büchern gefüllten Raum gehen. Leider nicht sehr gutes Photo in der IMDB.
Companion to digital humanities online!
Das empfehlenswerte Buch "A Companion to Digital Humanities", herausgegeben von Susan Schreibman, Ray Siemens und John Unsworth und erschienen bei Blackwell im Jahr 2004, ist nun zur Gänze online abrufbar! - Hinweis aus TEI-L.
Wednesday, January 10, 2007
reading diary
currently finished: Leslie Silbert: The intelligencer. B&T 2005 (thrilling novel featuring a renaissance scholar turned private investigator, Christopher Marlowe as spy and historical aspects of British secret service)
Tuesday, January 09, 2007
five things you didn't know about library mistress
There's kind of a game going on in the scene of "liblogarians" (term first seen at Rambling librarian's weblog) - confess five things blog readers don't know about you and get other library bloggers to do the same. I've been "tagged" by Michael Casey (LibraryCrunch) who was tagged by Michael Stephens (Tame the web) who was tagged by Phil Bradley who was tagged by Danny Sullivan (Daggle). Because breaking the chain causes misfortune ;-) I'll comply.
- in my journalist era, many years ago, I once wrote a critique about a recently established choir that was unfair, and I still have regrets about that because I privileged a not-even-very-funny pun over the singers' feelings. They called themselves "singing circle" (Singkreis), and I wrote they should better circle than sing.
- I had applied for a library job years before I started my LIS studies and I was rejected because of being "overqualified" - it was a "c" position, and I didn't know what that means at that time. In retrospect, my rejection was good - I was very disappointed, though, because I urgently wanted to move out from my parents' house at that time and needed money.
- I owe my current life to McDonald's. How come? I worked one month at McDonald's, and it was that terrible that I vowed to never work there again, so next year (1994) I applied to one of the local newspapers and was accepted. During an appointment for this newspaper, I learned to know a young man with whom I became (not only) friends, and he happened to visit the 1998 education fair in Vienna and brought me a leaflet of the then new LIS study programme in Eisenstadt because he thought I would be interested. And I was, and so here I am.
- During a seminar, the trainer asked us to write down things we would want to deal with if we knew we died tomorrow. Top on my list was to reconcile with my sister who doesn't talk to me anymore, the reason for which is not really my fault.
- The places I can concentrate best are the cafeteria near the department of ancient history and the cafeteria at the so-called "philosophers' staircase", both at the University of Vienna. You see the problem: I don't work there.
Monday, January 08, 2007
blogging librarians
"Teenagers are doing it. So are those who follow politics. And in increasing numbers, librarians are, too. Blogging, that is", schrieb die NY Times am 24. Dezember. Auch die Nutzung von MySpace und Flickr durch Bibliotheken wird beschrieben. Zugang zum Artikel über bugmenot.com. - Dazu noch eine Ergänzung: Bei Frappr gibt es eine Karte mit blogging librarians, die ich hier einbinden kann:
Homosexuellenarchiv durch Gerichtsirrtum vernichtet?
Wie die Homosexuelle Initiative Wien heute meldet, wurde das "vermutlich wichtigste Archiv zur österreichischen Homosexuellengeschichte der 1960er bis 1980er Jahre" vernichtet. Die HOSI kritisiert das mit sehr harten Worten, die in der Presseaussendung nachzulesen sind - demnach dürfte es sich um einen Fehler des mit der Verlassenschaft betrauten Gerichtes handeln, das eine Wohnung mit einem für die Homosexuellengeschichte bedeutenden Nachlass zwangsräumen lassen habe.
Zur Bedeutung des Archivs heißt es: Der Rechtsanwalt Franz Xaver Gugg, um dessen Nachlass es geht, "besaß nicht nur eine umfassende, auch wissenschaftliche Bibliothek, darunter zahlreiche im Buchhandel nicht mehr erhältliche und zum Teil auch in österreichischen wissenschaftlichen Bibliotheken und/oder Archiven nicht vorhandene sexualwissenschaftliche, sexualjuristische und ähnliche Titel, insbesondere aus den 1950er und 1960er Jahren, sondern auch ein umfangreiches Privatarchiv (Protokolle, Akten, Behördenstellungnahmen; aber auch Briefe, Fotos, Erinnerungen und Erinnerungsstücke), die sehr gute Einblicke in das weitgehend verborgene Leben schwuler Männer während der Zeit der Kriminalisierung und zugleich in die damalige homosexuelle Subkultur sowie in die Formen juristischer Verfolgung gewährten".
Quellen: HOSI-Presseaussendung, Artikel in den Lambda-Nachrichten 107 und 302.
Zur Bedeutung des Archivs heißt es: Der Rechtsanwalt Franz Xaver Gugg, um dessen Nachlass es geht, "besaß nicht nur eine umfassende, auch wissenschaftliche Bibliothek, darunter zahlreiche im Buchhandel nicht mehr erhältliche und zum Teil auch in österreichischen wissenschaftlichen Bibliotheken und/oder Archiven nicht vorhandene sexualwissenschaftliche, sexualjuristische und ähnliche Titel, insbesondere aus den 1950er und 1960er Jahren, sondern auch ein umfangreiches Privatarchiv (Protokolle, Akten, Behördenstellungnahmen; aber auch Briefe, Fotos, Erinnerungen und Erinnerungsstücke), die sehr gute Einblicke in das weitgehend verborgene Leben schwuler Männer während der Zeit der Kriminalisierung und zugleich in die damalige homosexuelle Subkultur sowie in die Formen juristischer Verfolgung gewährten".
Quellen: HOSI-Presseaussendung, Artikel in den Lambda-Nachrichten 107 und 302.
Friday, January 05, 2007
Mobile Bibliothek einmal anders
Interessanter Hinweis im Dutch libraries-Weblog: Unter dem Namen "Knotenpunkt" (Knooppunt) hat die Schiedam-Bibliothek ein Programm gestartet, bei dem die Bibliothek immer gemeinsam mit einer Partnerorganisation ihre Arbeit außerhalb des eigentlichen Gebäudes vorstellen will. Erster - durchaus ungewöhnlicher - Partner: das lokale Krematorium. Dafür wurde vom Architekturbüro Van Velzen La Feber Bonneur eine Art Bibliothekskoffer, "Bieb in the Box", entwickelt: "It is a large folding box that can be placed anywhere. The box contains books, periodicals, brochures and a pc with digital information". Photo siehe Dutch libraries-Weblog.
Thursday, January 04, 2007
EU-Informationsveranstaltung Rechtsinformation
In zwei Wochen findet in Wien wieder die empfehlenswerte EU-Informationsveranstaltung zu Rechtsinformation und Rechtsinformatik statt. Ort und Zeit: Mittwoch, 17. Jänner 2007, 9 bis 17 Uhr, Großer Vortragssaal des Neuen Amtsgebäudes, Minoritenplatz 9, 1014 Wien. Zum Programm:Eröffnung - Georg Lienbacher Bericht über die Tagung der EU-Ratsarbeitsgruppe Rechtsinformatik - Peter Kustor, Martin Schneider, Helga Stöger Jüngste allgemeine politische Entwicklungen in der EU - Andrea Itzlinger Informationsdienste der EU - Bernhard Kühr Stand der RIS-Reform - Helmut Weichsel Rolle der Intermediäre in der Rechtsinformatik - Margit Vetter Trends der Rechtsinformatik - Harald Hoffmann, Friedrich Lachmayer Neue eGovernment-Projekte des BMF - Arthur Winter Roundtable: Rechtliches Wissensmanagement - Moderation: Günther Schefbeck. Impulsreferat: Josef Makolm. TeilnehmerInnen:
Nikolaus Forgo, Doris Liebwald, Balazs Ratai, Angela Stöger-Frank, Gudrun Gaedke.
Nikolaus Forgo, Doris Liebwald, Balazs Ratai, Angela Stöger-Frank, Gudrun Gaedke.
Wednesday, January 03, 2007
Frauen-Geschichte(n) in progress
Das "Museum unter der Lupe" im Jüdischen Museum Wien widmet sich Frauen-Geschichte(n): "Kuratorin Gabriele Kohlbauer-Fritz bereitet gerade die Ausstellung 'Beste aller Frauen. Weibliche Dimensionen im Judentum' vor. Schauen Sie ihr doch bei ihrer Arbeit über die Schulter und erleben Sie die Sammlungen des Jüdischen Museums in einem etwas anderen Licht: Was erzählen uns die Objekte über Frauen und ihre Geschichte?". - JMW, Dorotheergasse 11, 1010 Wien, Donnerstag, 25. Jänner 2007, 18 Uhr (pünktlich), Eintritt frei.
Die Ausstellung "Beste aller Frauen" wird von 16. Mai 2007 bis 14. Oktober 2007 zu sehen sein. Aus der Ankündigung: "In der Ausstellung soll die Rolle der jüdischen Frau im religiösen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Kontext reflektiert werden. Dabei soll gezeigt werden, wie der weibliche bzw. der männliche Blick oft zu völlig unterschiedlichen Wahrnehmungen von Geschichtsbildern führt".
Die Ausstellung "Beste aller Frauen" wird von 16. Mai 2007 bis 14. Oktober 2007 zu sehen sein. Aus der Ankündigung: "In der Ausstellung soll die Rolle der jüdischen Frau im religiösen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Kontext reflektiert werden. Dabei soll gezeigt werden, wie der weibliche bzw. der männliche Blick oft zu völlig unterschiedlichen Wahrnehmungen von Geschichtsbildern führt".
Friday, December 29, 2006
NYPL im Standard-Karriereteil
Ein Artikel im Karriere-Teil des Standard beschreibt anschaulich, was die New York Public Library - um genauer zu sein, die Zweigstelle "Science, Industry and Business Library" (SIBL) - für die Wirtschaft leistet: "Die New York Public Library ist weit mehr als eine Bibliothek mit 1,2 Millionen Business-Büchern. Sie hat sich zu einem interaktiven Recherchezentrum für Unternehmer, Investoren und Firmengründer auf der Suche nach Nischen entwickelt". Ein Erfinder: "'Das Design stammt von mir, aber ohne die Hilfe der New York Public Library hätte ich mein Konzept nie in die Tat umsetzen können', sagt der Detail-Devils-Erfinder Sean Sabol. 'Die Bibliothekare haben mir geholfen, alle Patentrechte zu klären, einen Businessplan aufzustellen und die richtigen Finanzgeber ausfindig zu machen'."
Eines der Services der SIBL ist zum Beispiel "SCORE", das "Service Corps of Retired Executives", einer ehrenamtlichen Organisation, bei der pensionierte ManagerInnen potentiellen UnternehmensgründerInnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außerdem gibt es ein Ausbildungsangebot, das von den Einführungen wie "Basic Library Skills" und "Internet and World Wide Web Skills" bis zu spezialisierten Kursen über "Business & Industry Information" und "Science & Technology Information" reicht.
Quellen: Beatrice Uerlings: "Wo Neugierde und Innovation ihre Nahrung finden". In: derStandard.at, Karriere | Leitung & Management, 28. Dezember 2006 / Websites der New York Public Library bzw. der SIBL.
Eines der Services der SIBL ist zum Beispiel "SCORE", das "Service Corps of Retired Executives", einer ehrenamtlichen Organisation, bei der pensionierte ManagerInnen potentiellen UnternehmensgründerInnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außerdem gibt es ein Ausbildungsangebot, das von den Einführungen wie "Basic Library Skills" und "Internet and World Wide Web Skills" bis zu spezialisierten Kursen über "Business & Industry Information" und "Science & Technology Information" reicht.
Quellen: Beatrice Uerlings: "Wo Neugierde und Innovation ihre Nahrung finden". In: derStandard.at, Karriere | Leitung & Management, 28. Dezember 2006 / Websites der New York Public Library bzw. der SIBL.
Thursday, December 28, 2006
Haltestelle Bibliothek

Ein nettes Feature auf der Website von Martin Thaller gestattet es, Haltestellenschilder bzw. Ortstafeln für jeden beliebigen Text zu generieren.
Ich glaube, ich poste
Zu Weihnachten habe ich viel über drei Aussagen zum Thema Glaube nachgedacht, mit denen ich in den letzten Wochen konfrontiert wurde. Zunächst zwei Einträge in einem Online-Forum für Hochbegabte, die ich hier zusammenfassend wiedergebe: "Ist es nicht schäbig [wörtlich], die eigenen Kinder anzulügen und ihnen Ammenmärchen von Weihnachtsmann oder Christkind zu erzählen?" und "Ist Glaube nicht ein Widerspruch zu Intelligenz und Mündigkeit?" Und dann eine Szene aus der Serie "Boston Legal", bei der eine Anwältin zur anderen sagte (sinngemäß): "Ich weiß etwas über Dich, was Du niemandem sagst, weil Du Angst hast, dass Du dann nicht mehr als Intellektuelle giltst: Du gehst regelmäßig zur Kirche".
Ich habe auch immer öfter den Eindruck, dass man sich als Nicht-Kirchenfeindin oder gar als - horribile dictu - überzeugte Christin zunehmend rechtfertigen muss, nämlich auch wenn man aus der aufgeschlossenen und "nicht-missionarischen" Ecke kommt. Anscheinend bedeutet "Glaube" für einige, dass man unmündig einfach alles nachsagt, was einem vorgebetet wird - davon, dass man sich selbst intensiv mit den Glaubensinhalten auseinandersetzt, einiges ganz bewusst für sich annimmt, mit anderem auch kämpft, ist nur selten die Rede. Dazu noch ein Zitat aus dem erwähnten Online-Forum: "Manchmal habe ich das Gefühl, seit die Christen nicht mehr so brachial missionieren, haben die Atheisten damit angefangen" ;-)
Ich habe auch immer öfter den Eindruck, dass man sich als Nicht-Kirchenfeindin oder gar als - horribile dictu - überzeugte Christin zunehmend rechtfertigen muss, nämlich auch wenn man aus der aufgeschlossenen und "nicht-missionarischen" Ecke kommt. Anscheinend bedeutet "Glaube" für einige, dass man unmündig einfach alles nachsagt, was einem vorgebetet wird - davon, dass man sich selbst intensiv mit den Glaubensinhalten auseinandersetzt, einiges ganz bewusst für sich annimmt, mit anderem auch kämpft, ist nur selten die Rede. Dazu noch ein Zitat aus dem erwähnten Online-Forum: "Manchmal habe ich das Gefühl, seit die Christen nicht mehr so brachial missionieren, haben die Atheisten damit angefangen" ;-)
Neuerwerbungen
reading diary
Wednesday, December 20, 2006
Web 3.0
Netter Cartoon über Web 3.0 bei Userfriendly vom 1. Dezember 2006. Bin gespannt, ob der mal mit Web 4.0 wiederholt wird...
Tuesday, December 19, 2006
Aichingers Vorlass nach Marbach
WIe unter anderem die Eßlinger Zeitung und Tirol online melden, geht der Vorlass der österreichischen Schriftstellerin Ilse Aichinger an das Deutsche Literaturarchiv in Marbach. "Aus dem Besitz der heute in Wien lebenden Ilse Aichinger gelangten als Vorlass Manuskripte, Typoskripte, Durchschlage und Entwürfe nach Marbach. Unkonventionelle Zettel, Fetzen und aus anderen Zusammenhängen herausgerissene Schriftträger entpuppen sich bei näherem Hinsehen als wertvolle Quellen für das literarische Schaffen der Autorin", so heißt es in einer Aussendung des Archivs.
Monday, December 18, 2006
Wissen in Aktion
Heute bin ich wieder darübergestolpert, aber es beschäftigt mich schon länger: Rainer Kuhlen sagt ja, dass Information Wissen in Aktion sei. Was ich mich frage: Könnte man nicht auch umgekehrt Wissen als Information in Aktion sehen?
reading diary
Wirtschaftsprüfung bei Wikimedia
Wer sich mit den Finanzen der Wikimedia Foundation auseinandersetzen will, kann nun den Bericht der Wirtschaftsprüfer-Kanzlei Gregory, Sharer & Stuart online nachlesen. Ihr Schluss: "In our opinion, the financial statements referred to above present fairly, in all material respects, the financial position of Wikimedia Foundation, Inc. as of June 30, 2006, 2005, and 2004, and the changes in its net assets and its cash flows for the years then ended, in conformity with accounting principles generally accepted in the United States of America".
Friday, December 15, 2006
STFC
Statt RTFM würde ich in der Bibliothek oft gerne sagen: STFC - search the fucking catalogue! Ich meine nicht die Leute, die fragen, ob ich ihnen erklären kann, wie der Katalog funktioniert oder wo welche Fachgebiete stehen. Ich meine jene, die kommen und mich fragen: "Haben Sie Bücher über Balanced Scorecard?" Ich bringe es nicht übers Herz, einfach nur "ja" zu sagen, und "STFC" sag ich natürlich auch nicht - hier kämpfe ich sehr mit meiner den Bibliothekarinnen im Regelfall eigenen Hilfsbereitschaft ;-)
Thursday, December 14, 2006
Neuerwerbungen
Neuerwerbungen mit BibliothekarinnenCatherine Coulter: Wo niemand dich sieht. Blanvalet 2002 Portia da Costa: Die Lektion. 3. Aufl. Heyne 2005 ("Die Bibliothekarin Rosalind Howard soll die Sammlung des faszinierenden Julian Hadey ordnen. Doch Julian und seine Frau haben noch einen anderen Plan mit ihr. Sie soll ihren Neffen in die Kunst der Liebe einführen") Marlene Faro: Frauen, die den Bauch einziehen. Bastei-Lübbe 2004 ("[Bibliothekarin] Annalena, 34, liebt Pasta und kämpft um ihre Taille. Tagsüber verfolgen sie die lüsternen Blicke ihres Chefs, nachts plagen sie Träume von Mann, Mutterglück und Eigenheim")
Diverse NeuerwerbungenDubravka Ugrešić: My American Fictionary. Suhrkamp 1994 (Zufallstreffer in Wühlkiste - sehr empfehlenswert. In die USA emigrierte Kroatin schreibt über Dinge und Ansichten, die ihr in Amiland begegnen - von "couch-potato" über "organizer" bis "bagel") Hauke Trinks: Leben im Eis. Tagebuch einer Forschungsreise in die Polarnacht. Frederking & Thaler / National Geographic 2004 Björn Klauer: Expedition Polarlicht. Mit Huskies durch Spitzbergen. Frederking & Thaler / National Geographic 2005 Lu Wenfu: Der Gourmet. Leben und Leidenschaft eines chinesischen Feinschmeckers. Diogenes 1995
Diverse Neuerwerbungen
Arbeitsgruppe RDA
Im Rahmen der Kommission für Nominalkatalogisierung wird eine Arbeitsgruppe Resource Description and Access eingerichtet, deren Aufgabe "eine intensive Auseinandersetzung mit den bereits existierenden Teilen dieses Regelwerkes und in Folge eine aktive Teilnahme an der Diskussion der weiteren Entstehung der RDA". Interesse an einer Mitarbeit bitte unter Angabe von Name, Dienststelle, Telephon und eMailadresse an die Vorsitzende der Kommission, Dr. Inge Neuböck, signalisieren (inge.neuboeck@akwien.at). Mitgliedschaft bei der Kommission ist nicht Voraussetzung.
Tuesday, December 12, 2006
Darbende Schöngeister
Ach, tatsächlich? Wer hätte das gedacht? Das würde ich zu der folgenden Presseaussendung sagen: "Die Wahl der akademischen Ausbildung ist ein entscheidender Faktor für den erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben geworden. Wirtschaftsingenieure, Betriebswirte, Elektrotechniker oder Mathematiker finden nach Ende ihres Studiums meist problemlos einen gut bezahlten Vollzeit-Job. Geisteswissenschafter hingegen suchen länger nach Arbeit und verdienen in häufig befristeten Jobs im Vergleich zu Naturwissenschaftern und Technikern deutlich weniger". Diese überraschende Erkenntnis liefert eine Studie von "Der Spiegel" und McKinsey. - Quelle: APA-OnlineJournal aktuell via ots.at.
Der Spiegel selbst schreibt dazu: "Schöngeister müssen darben", was wieder eine nette Formulierung ist. Weniger gefällt mir der Titel des Berichtes: "Am Leben vorbei studiert".
Der Spiegel selbst schreibt dazu: "Schöngeister müssen darben", was wieder eine nette Formulierung ist. Weniger gefällt mir der Titel des Berichtes: "Am Leben vorbei studiert".
E-LIS: 100. Beitrag aus Österreich
E-LIS, das internationale Open Access-Archiv für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, hat vor kurzem einen Meilenstein erreicht: den 100. Beitrag aus Österreich. Somit stammt ein nicht unerheblicher Teil des internationalen und vielsprachigen Bestandes (Stand heute: 4724 Dokumente) von österreichischen BibliothekarInnen und InformationswissenschafterInnen.
Das nicht-kommerzielle Projekt E-LIS verfolgt eine Strategie der Selbstarchivierung durch die AutorInnen und wird von 63 EditorInnen aus 45 Ländern betreut, die ehrenamtlich für die Qualitätsüberprüfung der Metadaten sorgen. Damit wir den österreichischen Bestand weiter ausbauen können, möchten wir alle AutorInnen wissenschaftlicher und praxisrelevanter Texte aus dem BID-Bereich aufrufen, ihre elektronischen Dokumente in E-LIS verfügbar zu machen. Die Vorteile liegen auf der Hand:die Texte werden dauerhaft elektronisch verfügbar gemacht das Werknutzungsrecht verbleibt dabei bei den AutorInnen es besteht ein einheitlicher und leichter Zugriff auf die Texte die elektronische Verfügbarkeit erhöht die Verbreitung und damit die Wirkung der Arbeiten, was über Abrufstatistiken jederzeit nachvollzogen werden kann jedes Dokument wird mit zweisprachigen Abstracts und weiteren Metadaten so aufbereitet, dass es mit Websuchmaschinen optimal erschlossen werden kann schließlich können Sie mit Ihren Beiträgen mithelfen, den Erkenntnisstand der LIS voranzutreiben
Das nicht-kommerzielle Projekt E-LIS verfolgt eine Strategie der Selbstarchivierung durch die AutorInnen und wird von 63 EditorInnen aus 45 Ländern betreut, die ehrenamtlich für die Qualitätsüberprüfung der Metadaten sorgen. Damit wir den österreichischen Bestand weiter ausbauen können, möchten wir alle AutorInnen wissenschaftlicher und praxisrelevanter Texte aus dem BID-Bereich aufrufen, ihre elektronischen Dokumente in E-LIS verfügbar zu machen. Die Vorteile liegen auf der Hand:
Monday, December 11, 2006
Catalogue of Death
Laut Amazon wird bei Avon Books im April 2007 ein neuer Band (der zehnte!) aus der Miss Zukas-Reihe von Jo Dereske erscheinen, nämlich "Catalogue of Death". Auf der Website der Autorin ist folgendes darüber zu erfahren: "A sudden blizzard brings Bellehaven to its knees, but Helma Zukas is determined to keep the library open. Not only does she gather in a passel of stranded souls, but in the midst of the blizzard an explosion destroys the new library site AND Franklin Harrington, the billionaire who generously presented the site to the City of Bellehaven". - Es klingt auch durch, dass bereits ein elfter Band in Arbeit ist.
Die bisher erschienenen Bände der Krimiserie mit der hobbydetektivischen Bibliothekarin Helma Zukas (Bookmarked to Die, Miss Zukas and the Island Murders, Miss Zukas in Death's Shadow, Miss Zukas and the Library Murders, Miss Zukas and the Stroke of Death, Final notice, Miss Zukas and the Raven's Dance, Miss Zukas Shelves the Evidence) zählen zu meinen Lieblingsbüchern. Leider fehlt mir der Band "Out of circulation" - vergriffen und antiquarisch zu teuer (56 Dollar Minimum für ein Taschenbuch, das neu 7 Dollar gekostet hat, ist selbst mir zu happig).
Die bisher erschienenen Bände der Krimiserie mit der hobbydetektivischen Bibliothekarin Helma Zukas (Bookmarked to Die, Miss Zukas and the Island Murders, Miss Zukas in Death's Shadow, Miss Zukas and the Library Murders, Miss Zukas and the Stroke of Death, Final notice, Miss Zukas and the Raven's Dance, Miss Zukas Shelves the Evidence) zählen zu meinen Lieblingsbüchern. Leider fehlt mir der Band "Out of circulation" - vergriffen und antiquarisch zu teuer (56 Dollar Minimum für ein Taschenbuch, das neu 7 Dollar gekostet hat, ist selbst mir zu happig).
Berufsbild ArchivarIn
"As a profession, do archivists and records managers get the status and remuneration we deserve? We do seem to be well-respected by our colleagues, the public and academic researchers – but do we yet have the prerequisites that entitle us to call it a profession, on a par with that of doctors and solicitors?" - Mit solchen Fragen beschäftigt sich Margaret Crockett im Artikel "Continuing Professional Development: who needs it?", der in der jüngsten Ausgabe (pdf) der Zeitschrift Recordkeeping erschienen ist.
Neuer Herausgeber bei Government Information Quarterly
Neu im Editorial Board der Elsevier-Zeitschrift Government Information Quarterly: Hans Jochen Scholl. Aus seiner Vorstellung in Ausgabe 24 (2007) 1: "Scholl is an assistant professor in the University of Washington's Information School. He teaches and conducts research on information management, process change, and organizational transformation in government and other organizations. He employs both quantitative computer simulation techniques and qualitative research designs. Jochen has studied the strategies, motives, and focal areas of business and process change in digital government projects as well as the current practices employed in such projects. His special interests include integration, interoperability, organizational transformation, and the strategic choices in mobile technology diffusion in digital government".
Österreich liest im Zug
Wie der Geschäftsführer des Büchereiverbandes, Gerald Leitner, in bibmail ankündigt, wird von 10. Dezember 2006 bis 8. Dezember 2007 der IC 744 "Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek" täglich von Wien nach Salzburg fahren: "Im Zugbegleiter informieren wir die Fahrgäste über die Kampagne und machen Werbung für die Bibliotheken" - noch besser würde ich es finden, wenn _der_ Zugbegleiter darüber informieren würde oder wenn BibliothekarInnen "radical reference" im Zug anbieten würden ;-)
Zum Beispiel die Durchsage "nächster Halt: Salzburg Hauptbahnhof. Ihre nächste öffentliche Bibliothek befindet sich...". Oder eine kleine Bibliothek im Speisewagen (Motto "Bücherzug statt Bücherbus"). Oder mobile Auskunft am Sitzplatz.
Zum Beispiel die Durchsage "nächster Halt: Salzburg Hauptbahnhof. Ihre nächste öffentliche Bibliothek befindet sich...". Oder eine kleine Bibliothek im Speisewagen (Motto "Bücherzug statt Bücherbus"). Oder mobile Auskunft am Sitzplatz.
Thursday, December 07, 2006
Ninja librarians
Im spanischsprachigen Weblog La Imagen Social del Bibliotecario habe ich ein interessantes Bild der "Ninja librarians" gesehen - Bildunterschrift "you will never hear us coming"...
Bibliothek des Integrationsfonds an Wien-Bibliothek
Der Wiener Integrationsfonds wurde mit Gemeinderatsbeschluss von 2004 aufgelöst, "der Fonds hatte seit seiner Gründung eine beachtliche Fachbibliothek zu Themen von Migration über Integration bis zu Diversität aufgebaut". Dieser Bestand wird nun von der Wienbibliothek im Rathaus übernommen, dazu findet heute ein Pressegespräch statt. Quelle: Rathauskorrespondenz.
Auf der Website der Bibliothek steht dagegen, dass die Bibliothek des Integrationsfonds bereits 2004 übernommen wurde, vielleicht ist nun einfach die Katalogisierung und Systematisierung abgeschlossen. Dort gibt es auch mehr Infos über die Bestände: "Seit seiner Gründung im März 1992 hat der Integrationsfonds kontinuierlich eine 190 Zeitschriften bzw. Reihen und 3967 Bücher umfassende Fachbibliothek aufgebaut, die schwerpunktmäßig Publikationen zu den Themen Migration, multikulturelle Gesellschaft, Integration, Minderheiten, Vorurteile, Rassismus, antirassistische und interkulturelle Arbeit, Rechtsradikalismus, interkulturelle Pädagogik und Sozialpädagogik, Ausländerrecht und -politik, enthält. Ergänzt wird diese Bibliothek durch eine umfangreiche Literaturdokumentation, die 160 themenrelevante Aufsätze bzw. 1217 Artikel in Büchern und Fachzeitschriften nachweist".
Auf der Website der Bibliothek steht dagegen, dass die Bibliothek des Integrationsfonds bereits 2004 übernommen wurde, vielleicht ist nun einfach die Katalogisierung und Systematisierung abgeschlossen. Dort gibt es auch mehr Infos über die Bestände: "Seit seiner Gründung im März 1992 hat der Integrationsfonds kontinuierlich eine 190 Zeitschriften bzw. Reihen und 3967 Bücher umfassende Fachbibliothek aufgebaut, die schwerpunktmäßig Publikationen zu den Themen Migration, multikulturelle Gesellschaft, Integration, Minderheiten, Vorurteile, Rassismus, antirassistische und interkulturelle Arbeit, Rechtsradikalismus, interkulturelle Pädagogik und Sozialpädagogik, Ausländerrecht und -politik, enthält. Ergänzt wird diese Bibliothek durch eine umfangreiche Literaturdokumentation, die 160 themenrelevante Aufsätze bzw. 1217 Artikel in Büchern und Fachzeitschriften nachweist".
50 most significant sf/f novels
Im coffeebear-Weblog fand ich den Hinweis auf die Liste der bedeutendsten Science Fiction- und Fantasy-Romane der Jahre 1953 - 2002 (ausgesucht vom Science Fiction Book Club), verbunden mit der Aufforderung "Bold the ones you've read, strike-out the ones you hated, italicize those you started but never finished and put an asterisk beside the ones you loved". Das mach ich doch glatt (inklusive einem x für die Bücher, die ich besitze). Wie bei jedem Kanon kann man stundenlang über die Aufnahme bzw. Nicht-Aufnahme einzelner phantastischer Werke streiten.
1. The Lord of the Rings, J.R.R. Tolkien
2.x The Foundation Trilogy, Isaac Asimov
3.x Dune, Frank Herbert
4. Stranger in a Strange Land, Robert A. Heinlein
5. A Wizard of Earthsea, Ursula K. Le Guin
6. Neuromancer, William Gibson
7. Childhood's End, Arthur C. Clarke
8.x Do Androids Dream of Electric Sheep?, Philip K. Dick
9.x The Mists of Avalon, Marion Zimmer Bradley (machte mich auch nicht gerade zum größeren Fantasy-Fan)
10.x Fahrenheit 451, Ray Bradbury
11. The Book of the New Sun, Gene Wolfe
12. A Canticle for Leibowitz, Walter M. Miller, Jr.
13. Caves of Steel, Isaac Asimov
14. Children Of The Atom, Wilmar Shiras
15. Cities in Flight, James Blish
16.x The Colour Of Magic, Terry Pratchett
17. Dangerous Visions, edited by Harlan Ellison
18. Deathbird Stories, Harlan Ellison
19.x The Demolished Man, Alfred Bester
20. Dhalgren, Samuel R. Delany
21. Dragonflight, Anne McCaffrey
22. Ender's Game, Orson Scott Card
23. The First Chronicles of Thomas Covenant the Unbeliever, Stephen R. Donaldson
24. The Forever War, Joe Haldeman
25. Gateway, Frederik Pohl
26.x Harry Potter and the Philosopher's Stone, J.K. Rowling
27. The Hitchhiker's Guide to the Galaxy, Douglas Adams
28. I Am Legend, Richard Matheson
29.x Interview With The Vampire, Anne Rice
30. The Left Hand of Darkness, Ursula K. Le Guin
31. Little, Big, John Crowley
32. Lord of Light, Roger Zelazny
33.x The Man in the High Castle, Philip K. Dick (gut, ließ mich aber etwas ratlos zurück)
34. Mission of Gravity, Hal Clement
35.x More Than Human, Theodore Sturgeon
36. The Rediscovery of Man, Cordwainer Smith
37. On the Beach, Nevil Shute
38. Rendezvous with Rama, Arthur C. Clarke
39. Ringworld, Larry Niven
40. Rogue Moon, Algis Budrys
41. The Silmarillion, J.R.R. Tolkien
42.x Slaughterhouse-Five, Kurt Vonnegut
43.x Snow Crash, Neal Stephenson (angeblich auch Pflichtlektüre für BibliothekarInnen!)
44. Stand on Zanzibar, John Brunner
45. The Stars My Destination, Alfred Bester
46. Starship Troopers, Robert A. Heinlein (bei der Verfilmung von Paul Verhoeven haben mir schon die zufällig gesehenen letzten fünfzehn Minuten gereicht - ich hab mich immer noch nicht entscheiden können, ob das Satire oder einfach nur unglaublicher Schwachsinn ist)
47. Stormbringer, Michael Moorcock
48. The Sword of Shannara, Terry Brooks
49. Timescape, Gregory Benford
50. To Your Scattered Bodies Go, Philip Jose Farmer
1. The Lord of the Rings, J.R.R. Tolkien
2.x The Foundation Trilogy, Isaac Asimov
3.x Dune, Frank Herbert
4. Stranger in a Strange Land, Robert A. Heinlein
5. A Wizard of Earthsea, Ursula K. Le Guin
6. Neuromancer, William Gibson
7. Childhood's End, Arthur C. Clarke
8.x Do Androids Dream of Electric Sheep?, Philip K. Dick
9.x The Mists of Avalon, Marion Zimmer Bradley (machte mich auch nicht gerade zum größeren Fantasy-Fan)
10.x Fahrenheit 451, Ray Bradbury
11. The Book of the New Sun, Gene Wolfe
12. A Canticle for Leibowitz, Walter M. Miller, Jr.
13. Caves of Steel, Isaac Asimov
14. Children Of The Atom, Wilmar Shiras
15. Cities in Flight, James Blish
16.x The Colour Of Magic, Terry Pratchett
17. Dangerous Visions, edited by Harlan Ellison
18. Deathbird Stories, Harlan Ellison
19.x The Demolished Man, Alfred Bester
20. Dhalgren, Samuel R. Delany
21. Dragonflight, Anne McCaffrey
22. Ender's Game, Orson Scott Card
23. The First Chronicles of Thomas Covenant the Unbeliever, Stephen R. Donaldson
24. The Forever War, Joe Haldeman
25. Gateway, Frederik Pohl
26.x Harry Potter and the Philosopher's Stone, J.K. Rowling
27. The Hitchhiker's Guide to the Galaxy, Douglas Adams
28. I Am Legend, Richard Matheson
29.x Interview With The Vampire, Anne Rice
30. The Left Hand of Darkness, Ursula K. Le Guin
31. Little, Big, John Crowley
32. Lord of Light, Roger Zelazny
33.x The Man in the High Castle, Philip K. Dick (gut, ließ mich aber etwas ratlos zurück)
34. Mission of Gravity, Hal Clement
35.x More Than Human, Theodore Sturgeon
36. The Rediscovery of Man, Cordwainer Smith
37. On the Beach, Nevil Shute
38. Rendezvous with Rama, Arthur C. Clarke
39. Ringworld, Larry Niven
40. Rogue Moon, Algis Budrys
41. The Silmarillion, J.R.R. Tolkien
42.x Slaughterhouse-Five, Kurt Vonnegut
43.x Snow Crash, Neal Stephenson (angeblich auch Pflichtlektüre für BibliothekarInnen!)
44. Stand on Zanzibar, John Brunner
45. The Stars My Destination, Alfred Bester
46. Starship Troopers, Robert A. Heinlein (bei der Verfilmung von Paul Verhoeven haben mir schon die zufällig gesehenen letzten fünfzehn Minuten gereicht - ich hab mich immer noch nicht entscheiden können, ob das Satire oder einfach nur unglaublicher Schwachsinn ist)
47. Stormbringer, Michael Moorcock
48. The Sword of Shannara, Terry Brooks
49. Timescape, Gregory Benford
50. To Your Scattered Bodies Go, Philip Jose Farmer
modern, cool nerd
Ich habe gerade bei okcupid.com den "Nerd? Geek? Or Dork?"-Test gemacht - mein Ergebnis: "95% Nerd, 65% Geek, 39% Dork" = "modern, cool nerd". Ich kannte die Unterschiede vorher nicht so genau, deswegen zitiere ich: "A Nerd is someone who is passionate about learning/being smart/academia. - A Geek is someone who is passionate about some particular area or subject, often an obscure or difficult one. - A Dork is someone who has difficulty with common social expectations/interactions".
Aber nun zur genaueren Beschreibung des "modern, cool nerd": "The Modern, Cool Nerd is intelligent, knowledgable and always the person to call in a crisis (needing computer advice/an arcane bit of trivia knowledge). They are the one you want as your lifeline in Who Wants to Be a Millionaire (or the one up there, winning the million bucks)!" Tja, auf die Million warte ich einstweilen noch.
Aber nun zur genaueren Beschreibung des "modern, cool nerd": "The Modern, Cool Nerd is intelligent, knowledgable and always the person to call in a crisis (needing computer advice/an arcane bit of trivia knowledge). They are the one you want as your lifeline in Who Wants to Be a Millionaire (or the one up there, winning the million bucks)!" Tja, auf die Million warte ich einstweilen noch.
Tuesday, December 05, 2006
neues Design
RSS-LeserInnen werden es nicht sehen, aber ich habe mein Weblog auf ein neues Design umgestellt. Mich hat einfach gestört, dass die Kommentarfunktion so unsichtbar war, und ich mag die Farbe blau. - Ich bin aber noch nicht ganz glücklich damit, weil teilweise der Text so an den Rand gepickt wird und weil das eigentliche Textfeld doch ziemlich schmal ist. Ich wünschte, ich könnte mir mein eigenes Template basteln. Vielleicht sollte ich mich doch einmal mit Wordpress befassen.
Toolkit für bessere Bezahlung
"We must, here and now, dispel the myth prevalent in the world, and perpetuated in many of our lives — that we chose librarianship INSTEAD of choosing to be fairly compensated. My friends, we chose librarianship AND we want equitable compensation!"
Maurice J. Freedman im "Advocating for Better Salaries and Pay Equity Toolkit" (pdf) der ALA Allied Professional Association (ALA-APA). - Hinweis von der Annoyed librarian.
Maurice J. Freedman im "Advocating for Better Salaries and Pay Equity Toolkit" (pdf) der ALA Allied Professional Association (ALA-APA). - Hinweis von der Annoyed librarian.
Auskunft gestern, heute, morgen
gerade wieder entdeckt und viel geschmunzelt: "Auskunft gestern, heute, morgen", ein "illustrierter Vergleich von Auskunftsbibliothekarinnen und -bibliothekaren, sowie deren Arbeitsumfeld im Wandel der Zeit" von Sebastian Wolf.
Wahl zum Wort / Unwort des Jahres
Die Jury, bestehend aus SprachwissenschaftlerInnen der Universität Graz, lädt herzlich zur Wahl des österreichischen Worts/Unworts des Jahres 2006. Unter www.oewort.at kann man bis 12. Dezember 2006 aus jeweils zehn Kandidatenwörtern wählen, aber auch eigene Vorschläge einschicken.
Hochbegabte in der Schule
Was können LehrerInnen tun, um hochbegabte SchülerInnen zu fördern? Unter anderem mit der Bibliothek zusammenarbeiten:
- "Offer students access to books that contain challenging vocabulary words and complex themes. Work with your school or community librarians to find challenging books with appropriate content"
- "If a student has shown mastery of a concept before the rest of the class, give him permission to work independently on a more challenging project, either in the classroom, in the library or in the computer lab. Use distance-learning materials"
Quelle: "Educators - what you can do!" auf geniusdenied.com, der Website zum gleichnamigen Buch von Jan Davidson, Bob Davidson und Laura Vanderkam
- "Offer students access to books that contain challenging vocabulary words and complex themes. Work with your school or community librarians to find challenging books with appropriate content"
- "If a student has shown mastery of a concept before the rest of the class, give him permission to work independently on a more challenging project, either in the classroom, in the library or in the computer lab. Use distance-learning materials"
Quelle: "Educators - what you can do!" auf geniusdenied.com, der Website zum gleichnamigen Buch von Jan Davidson, Bob Davidson und Laura Vanderkam
Friday, December 01, 2006
Breaking news: Text file paralysing library system
Neuerwerbungen
Thursday, November 30, 2006
Das Rad neu erfinden...
Gesehen in der Mailingliste Internetz: "Considering the number of wheels Microsoft has found reason to invent, one never ceases to be baffled by the minuscule number whose shape even vaguely resembles a circle" (AutorIn unbekannt).
Neu: The Changing face of government information
Interessante Neuerscheinung bei Haworth Press: The Changing Face of Government Information. Providing Access in the Twenty-First Century, herausgegeben von Suhasini L. Kumar. - Soft Cover: 29.95 $ (ISBN 978-0-7890-3156-3); Hard Cover 49.95 $ (ISBN 978-0-7890-3155-6).
Aus der Verlagsbeschreibung: "The Changing Face of Government Information comprehensively examines the way government documents' librarians acquire, provide access, and provide reference services in the new electronic environment. Noted experts discuss the impact electronic materials have had on the Government Printing Office (GPO), the reference services within the Federal Depository Library Program (FDLP), and the new opportunities in the transition from paper-based information policy to an electronic e-government. This source reveals the latest changes in the field of government documents librarianship and the knowledge and expertise needed to teach users how to access what they need from this enormous wealth of government information".
Aus der Verlagsbeschreibung: "The Changing Face of Government Information comprehensively examines the way government documents' librarians acquire, provide access, and provide reference services in the new electronic environment. Noted experts discuss the impact electronic materials have had on the Government Printing Office (GPO), the reference services within the Federal Depository Library Program (FDLP), and the new opportunities in the transition from paper-based information policy to an electronic e-government. This source reveals the latest changes in the field of government documents librarianship and the knowledge and expertise needed to teach users how to access what they need from this enormous wealth of government information".
Bibliotheks-Neuerwerbungen
Wednesday, November 29, 2006
Fische können lesen
Bibliotheken werden sich bald auf eine neue Zielgruppe vorbereiten müssen, denn Fische können lesen, geht es nach einer Studie der australischen Macquarie University: "Die Fische identifizierten vom Menschen angefertigte Symbole, die für Essen oder andere Stimuli standen. (...) In einem Test wurden die Fische in einem Irrgarten ausgesetzt, der mit verschiedenen Symbolen, wie roten Dreiecken und blauen Kreisen versehen war. Wenn die Fische einem bestimmten Symbol folgten, wurden sie mit Essen belohnt. Alle Fische lernten letztendlich, dass ein bestimmtes Symbol bedeutet, gefüttert zu werden".
Quelle: Presseaussendung "Fische können lesen" beim idw. - Zum Weiterlesen: Culum Brown, Kevin Laland, Jens Krause (Hrsg.): Fish Cognition and Behavior. Blackwell 2006 (= Fish and Aquatic Resources)
Quelle: Presseaussendung "Fische können lesen" beim idw. - Zum Weiterlesen: Culum Brown, Kevin Laland, Jens Krause (Hrsg.): Fish Cognition and Behavior. Blackwell 2006 (= Fish and Aquatic Resources)
Tuesday, November 28, 2006
Blog als Buch
Die besten Einträge des heurigen Jahres aus dem juristischen Weblog "Blawg Austria" werden nun beim Verlag Österreich als Buch veröffentlicht: "Juristisches Tagebuch", gebunden, 136 Seiten, ISBN: 3704649767, 19,90 €.
OPAC mit Eigenleben
Die neue Version unseres OPACs zeitigt originelle Fehler: Sucht man nach einer ISBN ohne Stricherl, werden die eingebauten Umschlagbilder nicht angezeigt. Gibt man die ISBN mit Stricherl ein, schon. - Sucht man nach meinem Namen und klickt meine Diplomarbeit an, wird die URL falsch angezeigt - mit Kasterl innerhalb der (sonderzeichenfreien) Adresse. Sucht man nach der AC-Nummer oder nach "bargmann recht*", wird sie richtig angezeigt. Hmm.
OSI-Bibliothek wird geschlossen
Wieder einmal eine Bibliotheksschließung: Die Bibliothek des österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts wird mit Jahresende 2006 aufgelöst, die Buchbestände übersiedeln derzeit in die Außenpolitische Bibliothek des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten (BMAA).
Auf der BMAA-Website herauszufinden, ob diese Bibliothek öffentlich zugänglich ist, war mir nicht möglich - immerhin steht zu lesen, dass sie der Sektion VI.8 - Dokumentation und Informationsvermittlung - zugeteilt ist. Einen OPAC gibt es auch, und diesem ist auch zu entnehmen, dass die Außenpolitische Bibliothek von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet und dass Voranmeldung erbeten ist. - Der Bestand ist so natürlich gesichert, aber eine Entlehnung wird nicht mehr möglich sein.
Auf der BMAA-Website herauszufinden, ob diese Bibliothek öffentlich zugänglich ist, war mir nicht möglich - immerhin steht zu lesen, dass sie der Sektion VI.8 - Dokumentation und Informationsvermittlung - zugeteilt ist. Einen OPAC gibt es auch, und diesem ist auch zu entnehmen, dass die Außenpolitische Bibliothek von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 17 Uhr geöffnet und dass Voranmeldung erbeten ist. - Der Bestand ist so natürlich gesichert, aber eine Entlehnung wird nicht mehr möglich sein.
Demo für Bibliothek
21 BürgerInnen zwischen 40 und 81 Jahren demonstrierten gegen die Schließung der öffentlichen Bibliothek am Saseler Markt in Hamburg und wurden nach drei Stunden von der Polizei - vertreten mit vierzig Beamten - hinausgetragen. Wegen Hausfriedensbruch hatte nämlich just eine Bibliothekarin Anzeige erstattet - laut einem Bericht im Hamburger Abendblatt weil die DemonstrantInnen den Betrieb störten. Nun - an dieser Stelle wird ja bald kein Betrieb mehr sein, den man stören kann. Die aus zwei Zweigstellen zusammengelegte neue Bibliothek wird in einem Einkaufszentrum rund zwei Kilometer entfernt errichtet.
Quelle: Diana Zinkler: "Saseler besetzten ihre Bücherhalle. Protest: Demonstranten wollen Zusammenlegung mit Poppenbütteler Bibliothek verhindern". In: Hamburger Abendblatt, 28. November 2006 [Link]
Quelle: Diana Zinkler: "Saseler besetzten ihre Bücherhalle. Protest: Demonstranten wollen Zusammenlegung mit Poppenbütteler Bibliothek verhindern". In: Hamburger Abendblatt, 28. November 2006 [Link]
Monday, November 27, 2006
Das Vorbestell-Unwesen
Ich habe vor kurzem bei Amazon den siebenten Harry Potter-Band vorbestellt. Nun wird mir angezeigt: "Lieferung voraussichtlich: 1. Januar 2008 - 3. Januar 2008" :-| Da muss ich noch lange warten, und bei jeder Bestellung sehe ich das Buch, wodurch mir die Zeit noch länger vorkommt... Irgendwie ist das sinnlos. Dafür ist das Buch auch unerschienen gleich auf Rang 1 der Buch-Verkaufsliste.
Google Scholar & Bibliothekenverbund
Seit Ende August gibt es eine Verlinkung von Google Scholar mit dem österreichischen Verbundkatalog, berichtet die Österreichische Bibliothekenverbund und Service GmbH (OBVSG): "Dazu wurde von der OBVSG im Juli ein erster Gesamtabzug des Verbundkataloges für die Google-Crawler bereitgestellt. Der Export ist relativ aufwendig, erfordert einige Zwischenschritte und dauert insgesamt fast 60 Stunden. Die Daten müssen zunächst in das DC-Format (Dublin Core) umgewandelt und dann in das Google-XML-Format konvertiert werden". Unterhalb der Trefferanzeige wird nun gegebenfalls "Austrian Union Catalog" angezeigt. Erfolgreich getestet mit meinem Chef.
Friday, November 24, 2006
What makes librarianship a profession
What makes librarianship a profession? A tutorial, designed by the Texas State Library and Archives Commission, tries to answer this question. It includes an interesting self-check "How does one know he/she is a professional?".
Thursday, November 23, 2006
KOOP-POSTER
Hinweis aus voeb-l: "Mit der Webseite KOOP-POSTER bietet die 'Arbeitsgruppe Plakatbearbeitung' ein Portal für alle Institutionen (Bibliotheken, Archive und Museen), die Plakate erwerben, erschließen, bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich machen". Auf KOOP-POSTER gibt es "kommentierte Links zu Institutionen, die Plakate verwalten; Links zu WWW-Katalogen und -Verzeichnissen mit Bestandsnachweisen; Regelwerke, Datenformate, Metadatenformate usw.; Ausstellungen ; Datenbanken zum Medium Plakat; Projekte; Termine von einschlägigen Veranstaltungen; Mailingliste".
Neuerwerbungen mit Bibliothekarinnen
Ellery Queen: Feigenblatt Kaliber .32. Goldmann 1970 "Die Frau hieß Ingrid Johns. Sie war fünfzig und arbeitete als Bibliothekarin bei einer chemischen Forschungsgesellschaft. (...) Ingrid Johns war tot. Sie war an einer Gasvergiftung gestorben. Die offizielle Version war Unfall, möglicherweise Selbstmord. Die Frau hatte allein gelebt, sie schien wenige Freunde und keine Familie zu haben. Es war nicht das erste Mal, daß eine solche Sache passierte")
Markus Imboden [Regie], Simone Borowiak [Vorlage, Drehbuch], Iris Berben, Martina Gedeck, Jeanette Hain [Darst.]: Frau Rettich, die Czerni und ich. Video, Bavaria / Lunaris / ZDF 1998
"A Step Shy of Book-Burning"
"A Step Shy of Book-Burning", so betitelt Kelpie Wilson auf Alternet ihren Artikel über die Sperre der Bibliotheken bei der Environmental Protection Agency für die Öffentlichkeit und die eigenen MitarbeiterInnen: "In August, under the guise of fiscal responsibility, the Bush Environmental Protection Agency began closing most of its research libraries, both to the public and to its own staff. (...) While the official EPA line is that all of the documents will be eventually be digitized and made available online, this will cost money that the agency does not have, so for practical purposes, all of the thousands of reports and maps that now exist only on paper or microfiche will be lost to the public and to agency scientists. They might as well just burn them".
Auf der Website der Bibliothek heißt es nun: "Beginning October 1, 2006, EPA is transitioning to the new National Framework for the Headquarters and Regional Libraries. This document describes the new model EPA will implement to ensure that the public continues to receive quality library services."
Auf der Website der Bibliothek heißt es nun: "Beginning October 1, 2006, EPA is transitioning to the new National Framework for the Headquarters and Regional Libraries. This document describes the new model EPA will implement to ensure that the public continues to receive quality library services."
Tuesday, November 21, 2006
Buchpräsentation "Globalisierung der Ungerechtigkeit"
Hinweis auf eine Veröffentlichung einer Kollegin: Das Buch "Globalisierung der Ungerechtigkeit. Zur Missachtung der Menschenrechte durch neoliberale Politik und globale Akteure" der Wiener Bibliothekarin Verena Brunner wird morgen um 19 Uhr im Amerlinghaus präsentiert. Am Podium sind neben der Autorin Lisa Sterzinger (Food First Information und Action Network) und Karin Lukas (Ludwig Boltzmann-Institut für Menschenrechte).
Zum Buch: "Die Autorin zeigt in ihrem Buch die Diskrepanz zwischen Menschenrechten und bestimmten Aspekten der Globalisierung auf. Sie vertritt die These, dass die derzeitigen Entwicklungen unter dem Vorzeichen des Neoliberalismus mit seiner wirtschaftsliberalen Freihandelsdoktrin (vertreten durch globale Akteure wie WTO und IWF) eine systematische Missachtung von Menschenrechten darstellen. Betroffen sind elementare Rechte wie das Recht auf Leben, das Recht auf Nahrung und bürgerlich-politische Rechte. Es wird die Frage geklärt, welche Machtinteressen hinter dem Schlagwort 'There Is No Alternative' stecken und mit welchen Argumenten geltende Menschenrechte ausgehebelt werden". - Inhaltsverzeichnis/pdf.
Zum Buch: "Die Autorin zeigt in ihrem Buch die Diskrepanz zwischen Menschenrechten und bestimmten Aspekten der Globalisierung auf. Sie vertritt die These, dass die derzeitigen Entwicklungen unter dem Vorzeichen des Neoliberalismus mit seiner wirtschaftsliberalen Freihandelsdoktrin (vertreten durch globale Akteure wie WTO und IWF) eine systematische Missachtung von Menschenrechten darstellen. Betroffen sind elementare Rechte wie das Recht auf Leben, das Recht auf Nahrung und bürgerlich-politische Rechte. Es wird die Frage geklärt, welche Machtinteressen hinter dem Schlagwort 'There Is No Alternative' stecken und mit welchen Argumenten geltende Menschenrechte ausgehebelt werden". - Inhaltsverzeichnis/pdf.
Rechtsfragen von Open Access
Klaus Graf hat in Archivalia sehr übersichtlich und verständlich "Rechtsfragen von Open Access" behandelt. Archivalia hat übrigens auch eine eigene, wohl gefüllte Kategorie für Open Access, ebenso wie Netbib.
Macht der Datenbanken
In der Reihe "GAPS - Aktuelle und zukünftige Polarisierungstendenzen in der Gesellschaft" spricht heute die Medienkünstlerin und Netzforscherin Rena Tangens über "Die Macht der Datenbanken: Vom Privatproblem zur Gefahr für die Demokratie". Kommentatorin: Marie Ringler, Sprecherin der Wiener Grünen für Kultur und neue Technologien. Ort und Zeit: Institut für die Wissenschaften vom Menschen, Spittelauer Lände 3, 1090 Wien, heute, 18 Uhr.
kleine slowenische Nationalbibliothek
In Minimundus, der "kleinen Welt am Wörthersee", steht neben einem Modell der Universitätsbibliothek von Mexico City auch eine Kleinausgabe der slowenischen Nationalbibliothek.
Monday, November 20, 2006
Hofnamen in der Buckligen Welt
![]() | Im Seminar "Namenkunde", das ich in diesem Semester besuche, befasse ich mich mit Vulgonamen in der Buckligen Welt. Bei zwei Ausflügen am 18. und 19. November 2006 habe ich alle Hofnamen photographiert, die mir untergekommen sind, um Beispiele zu sammeln, aber auch um zu illustrieren, welche Rolle sie im Ortsbild spielen. Im Bild ein Hinweisschild zum Dermerhof (der auch öfters als Dermahof auftritt) in Edlitz. Alle bisherigen Photos sind bei Flickr zu finden - es werden in den nächsten Wochen sicher noch mehr. |
Stealing our salary
"When I was a little girl I thought the librarian in our public library just about stole her salary. I couldn't imagine getting paid for sitting around in a quiet environment, reading books and occasionally answering a few whispered questions - what a deal! (...) I envied the librarian's days spent in that enchanted place. I knew what I wanted to be when I grew up. Who knew that things would be so different when I began working in a library?"
Yvonne Sligh: "Being a Librarian - Not as Quiet as I Thought". In: Mendocino College Eagle 25 (1998) 4
Yvonne Sligh: "Being a Librarian - Not as Quiet as I Thought". In: Mendocino College Eagle 25 (1998) 4
mein 1500. Eintrag
Jetzt hätte ich es beinahe übersehen: Vor kurzem habe ich den 1500. Eintrag in dieses Weblog geschrieben. Der erste stammt vom 18. Juli 2003.
Subscribe to:
Posts (Atom)









