Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Monday, August 30, 2010
Förderung der heimischen Wirtschaft
Thursday, August 26, 2010
"Datum" besucht Archivar im Austropopmuseum
"Eine gewisse Muffigkeit hängt im Raum. Eine Muffigkeit aber, die weniger abstoßend als vielmehr einladend wirkt, zum Blick unter die Staubschicht anregt. (...) Vor allem aber ist das Büro von Blacky Schwarz ein Tonträgerarchiv des Austropop, gefüllt mit schwarzen und silbernen Scheiben. Rund viertausend Langspielplatten besitzt er, ähnlich viele Vinylsingles, etwa dreitausend CDs und an die tausend CD-Singles, dazu kommt ein eigenes Archiv mit Samplern". - Ein interessantes Portrait eines Mannes und seiner Leidenschaft.
BibliothekarInnen: "Bookish. Nerdy. Brainy."
Andy Woodworth: "How do you feel about the Librarian Image?", erster Gastbeitrag im Weblog "Will Unwound" von Will Manley.
Tuesday, August 24, 2010
Das Bibliotheks-Ehepaar
Aus: Hannsferdinand Döbler: Ein Achtel Salz. Die Geschichte einer jungen Ehe. München: Ernst Heimeran 1960 - ein reizendes Buch
Monday, August 23, 2010
Einladung: Führung durch das QWIEN-Archiv, 3.9., 17 Uhr
Zu den Beständen: "Durch fast das ganze 20. Jahrhundert galt es für Lesben und Schwule, alle Hinweise auf ihr sexuelles Begehren und ihre Beziehungen zu verstecken oder zu vernichten. Über weite Strecken der Geschichte besitzen wir fast keine Materialien aus dem Besitz der Betroffenen, sondern lediglich Unterlagen ihrer Verfolgungsbehörden. (...) Die Bestände des QWIEN Archivs gehen auf mehrere Initiativen und Einzelleistungen zurück. Grundstock des Archivs bildet die 'Sammlung Ecce Homo', mit den Materialien, die für die Ausstellung 'geheimsache:leben. Schwule und Lesben im Wien des 20. Jahrhunderts' gesammelt wurden. Dabei handelt es sich entweder um Originale oder Kopien, die zu Recherchezwecken angefertigt wurden und die oft schwer zugänglich sind, sodass eine eigene Archivierung für die Forschung zu schwul-lesbischen Themen sinnvoll ist. Auch die Bestände privater Forschungen wurden dem Verein zur Verfügung gestellt. (...) Durch den Ankauf der Zeitschriftensammlung aus dem Nachlass des österreichischen Literaten Erich Lifka im Jahr 2009 ergab sich ein neuer Sammlungsschwerpunkt auf homosexuelle Periodika, von denen schon heute ein umfangreicher Bestand zugänglich ist".
Ort: QWIEN, Große Neugasse 29, 1040 Wien, http://www.qwien.at/ (verbindet Margaretenstraße und Wiedner Hauptstraße, erreichbar z.B. mit U4 Kettenbrückengasse, 59A und 1/62/Badner Bahn).
Zeit: Freitag, 3. September, 17 Uhr (Treffpunkt kurz vor 17 Uhr vorm Eingang)
Anmeldung: erwünscht bis 2. September an Monika Bargmann, monika.bargmann@wienbibliothek.at oder 01/4000-84962, Kurzentschlossene herzlich willkommen.
Danke im vorhinein an Andreas Brunner und Hannes Sulzenbacher für die Gastfreundschaft!
Saturday, August 07, 2010
Neuerwerbungen
Friday, August 06, 2010
Wie man Hochzeitsratgeber auswählt
Thursday, August 05, 2010
Der Winter stimmt
Web2.0-Tools: Tipps vom Bibliothek 2.0-Stammtisch
Wednesday, August 04, 2010
Autofahren für Dummies
Geschlechtergerechte Sprache in der PND?

und das, obwohl in der "Liste der zugelassenen Berufs- und Tätigkeitsbezeichnungen" der DNB auch weibliche Bezeichnungen drinnenstehen...
Tuesday, August 03, 2010
Ich bin ein Fake
Friday, July 30, 2010
Tatort-Tagebuch Juni 2010
Tatort-Tagebuch Mai 2010
Tatort-Tagebuch April 2010
Thursday, July 29, 2010
Library day in the life, Part Two
Wednesday, July 28, 2010
Library day in the life
Und wo arbeitest Du?
Wien Umweltgut
Angst vor Kommentaren
Johannes Reiss: "Wenn ich Angst vor kritischen Kommentaren habe, muss ich im Schneckenhäuschen bleiben und hoffen, dass mich niemand sieht und liest. Ich weiß um diese Angst mancher Einrichtungen, kann sie aber nicht nachvollziehen. Wie soll ein fruchtbarer Dialog, wie soll Kommunikation möglich sein, wenn ich mich davor fürchte, dass jemand nicht meiner Meinung ist?"
Aus einem Interview von Ulrike Schmid mit Johannes Reiss (Österreichisches Jüdisches Museum): "Wir plädieren im Ganzen für einen Blickwechsel", erschienen am 28. Juli im Weblog Kultur 2.0. Hinweis aus Twitter.
Ich denke, dieses Thema betrifft einige von uns, die in eher hierarchischen Organisationen mit dem Grundsatz der Amtsverschwiegenheit arbeiten, was sich auf den ersten Blick mit den Grundsätzen der Bibliothek 2.0 wie Offenheit und einer gewissen Unbeschwertheit nicht so leicht vereinbaren lässt - vielleicht auch ein Diskussionsthema für den nächsten Bibliothek 2.0-Stammtisch!
Killerbibliothekare aus Köln
"Es fängt ja oft schon in der frühen Kindheit an. Bilderbücher, TKKG oder irgendwas vom Brezina. Irgendwann kommt dann das erste Abo für die Spatzenpost und der Beitritt zu einem Buchklub. Als Elternteil bekommt man das oft nicht mit, wenn das Kind schleichend in einen Lesezirkel abdriftet. Dann ist es oft schon zu spät und eine "Karriere" in der Bibliothekaren-Szene scheint vorprogrammiert. Und irgendwann "kracht" es dann, wie hier in Hermagor..." (Runder Fisch, 27. Juli 2010, 14:01)
"Dieses gewaltbereite Bibliothekaren-Gesindel ist wirklich nicht auszuhalten" (Runder Fisch, 27. Juli 2010, 12:15)
"diese grauslige szene wird in der Öffentlichkeit zwar totgeschwiegen und bestenfalls verurteilt, doch aus Insiderquellen weiß ich, daß die Brillenindustrie und die Optikerzunft im Hintergrund die Fäden ziehen. Auch die Gesellschaft ist daran nicht unschuldig. Solange es als 13, 14jähriger Halbwüchsiger cool ist mit einem Buch unterm Arm herumzulaufen und in Reclam-Heften versunken in diversen Parks herumzulungern, wird sich nix ändern. Wünschenswert wäre beispielsweise ein europaweites Leseverbot in Lokalen und auf öffentlichen Plätzen. Nur durch radikale Maßnahmen könnte sich an der unbefriedigenden Gesamtsituation etwas ändern" (Everchange, 27. Juli 2010, 15:36)
"Der Bibliothekar hat wahrscheinlich tagtäglich Killerbücher gelesen ... Verbietet bitte in Zukunft alle Killerbücher um dieses Grauen zu beenden!" (GRohnePunkte, 27. Juli 2010, 13:12)
"Auf die Saualm mit den Bibliothekaren!" (Aux armes, citoyens, 27. Juli 2010, 13:05)
Tuesday, July 27, 2010
Einladung: Bibliothek 2.0-Stammtisch
Ort und Zeit: Hollerei, Hollergasse 9, 1150 Wien, Mittwoch, 4. August, 19 – ca. 22 Uhr (erreichbar mit U4 Schönbrunn bzw. 57A Hollergasse).
Bitte um Anmeldung oder Interessensbekundung an Patrick Danowski (patrick.danowski@gmail.com) oder Monika Bargmann (monika.bargmann@gmail.com)! Eine Facebook-Eventseite wird wieder folgen, allerdings erst am Abend, da an meinem Arbeitsplatz der Zugriff nicht erlaubt ist ;-)
Update: http://www.facebook.com/event.php&eid=139842669372224
Monday, July 26, 2010
Wenn man nicht mehr weiterweiß
Thursday, July 22, 2010
Wassereinbruch in Innsbrucker Bibliothek
Ich denke auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ich mich fühlen würde, wenn zum Beispiel in unseren Plakatspeicher Wasser eindringen würde (dreimal auf Holz geklopft). Silas Nachwort: "Momentan funktionieren wir, was auch unbedingt notwendig ist, aber wahrscheinlich wird die verdrängte Emotion sich am Wochenende, wenn wir uns die erste Ruhepause gönnen, ihren Weg bahnen".
Tuesday, July 20, 2010
Das Planarchiv der Stadtvermessung
Übrigens: Auch die Wiener Baupolizei führt ein Planarchiv mit bewilligten Bauplänen und statischen Unterlagen für 160.000 Gebäude. Hier können EigentümerInnen, Hausverwaltungen oder Ermächtigte gegen Entrichtung einer Verwaltungsabgabe von fünfzehn Euro Einsicht nehmen - inkludiert sind dabei Schwarzweiß-Kopien von fünf A3-Bögen. Die Pläne können für Ausstellungszwecke entliehen werden.
Beweis in der Bibliothek?
Monday, July 19, 2010
I was born weird
Diese Signatur hab ich auf Wrong Planet entdeckt.
Bücherflohmarkt der Kulturabteilung
Ort und Zeit: 29. bis 31. Juli 2010, Do 11-20 Uhr | Fr 11-18 Uhr | Sa 11-16 Uhr, Museum auf Abruf, Felderstraße 6-8, 1082 Wien.
Buch nach Leselevel finden
Ich habe mich zuerst gefragt, ob es sinnvoll ist, auf dem Level, auf dem man sich ohnedies befindet, zu lesen und nicht darüber hinaus zu wachsen, aber dazu gibt es auch eine gute Antwort auf der Seite "Reading outside your Lexile® range": "Higher-level books provide a great opportunity for reading growth. If a student is highly motivated to read a particular book, he or she will attempt to read that book regardless of its Lexile level. Books above a reader's Lexile level can help to stimulate growth when its topic is of extreme interest to the reader" und "Struggling and reluctant readers can use Lexile measures to find easier books to practice with on topics they're interested in or required to read about". Vielleicht kann man das Tool auch verwenden, um entspannende Sommerlektüre auszuwählen.
Ich habe mich auch gefragt, welche Bücher denn enthalten sind. Antwort: "We do not choose the books that we measure. We measure books at a publisher's request". Es wird empfohlen, sich im Falle eines noch nicht bewerteten Buches direkt an den Verlag zu wenden. Außerdem kann man nach Registrierung den Lexile Analyzer dazu benutzen, um anhand eines Ausschnittes eine Basisbewertung für ein Buch zu bekommen.
reading diary
reading: Sophie Brookover, Elizabeth Burns: Pop Goes the Library. Using Pop Culture to Connect With Your Whole Community. Information today 2008
Zum Archiv der Salzburger Festspiele
Hedwig Kainberger: "'Keine Zeit, kein Geld!' ist ein gefährliches Symptom. Die Festspiel-Ausstellung signalisiert Schwäche in Kultur- und Wissenschaftspolitik". In: Salzburger Nachrichten, Kultur, 19. Juli 2010, S. 10
Neuer Job für Miss Information?
Saturday, July 17, 2010
"Alles per Knopfdruck und von zu Hause aus"
Ist da die Rede vom Internet? Denkste - BTX! Davon redet heutzutage auch keiner mehr. Aus: Rolf Lohberg, Theo Lutz: BTX für jedermann. Esslingen: Schreiber [1984], S. 5 (=Schreibers Schlüssel zur Computerwelt) - mitgenommen beim Gratisbüchertisch der öffentlichen Bücherei St. Lorenzen am Wechsel.
Neuerwerbungen
Tuesday, July 13, 2010
Von der beruhigenden Wirkung einer Bibliothek
Aus: Annette Meyers, Martin Meyers: Das Kingsbridge-Komplott. Ein Kriminalroman aus dem 18. Jahrhundert. Düsseldorf: Econ 1995, S. 314
Ein-Euro-Jobberin im Museum
Ulrike Köpp: "Als Ein-Euro-Jobberin im Dienst des Holocaust-Gedenkens". In: Das Blättchen. Zeitschrift für Politik, Kunst und Wirtschaft - Hinweis von Marcus Anhäuser.
BBB news
Im Schatten des Birnbaums
Friday, July 09, 2010
Bibliothek 2.0-Stammtisch mit vierzehn Leuten
Gerät mit Eigenleben
Gehet hin und krieget mehr Personal
Aus: jmö: "Blogger müssen besser werden". In: Spiegel, Netzwelt, 9. Juli 2010
Thursday, July 08, 2010
Ich liebe meinen Job
"In dem letzten Hefte dieser Berichte findet sich die Mittheilung von M. Nencki und N. Sieber in Bern, dass bei der Gährung des Eiweisses oder des Leims unter den gasförmig auftretenden Producten sich constant Methylmercaptan vorfindet. Diese Beobachtung, die mir übrigens schon früher brieflich durch meinen Bruder mitgetheilt wurde, veranlasste mich, auch den menschlichen Darminhalt daraufhin zu untersuchen, da, wie bekannt, ein Theil des Speisebreies in unserem Darmcanal, namentlich im Dickdarm, durch die Microben zersetzt wird. (...) Da ... ich augenblicklich nicht im Besitze der Apparate zum Aufsammeln der Darmgase war, so habe ich mich auf die Untersuchung der menschlichen Exkremente beschränkt, die ich mir von den Patienten des hiesigen Spitals zum heiligen Geist leicht verschaffen konnte. Frisch gelassene Exkremente wurden mit Wasser zu einem dünnen Brei angerührt und aus tubulirten Retorten unter Zusatz von Oxalsäure (auf je 0.5 K. 15 g Oxalsäure), genau in der gleichen Weise, wie dies in der Mittheilung meines Bruders beschrieben ist, destillirt".
Quelle: Leon Nencki: "Das Methylmercaptan als Bestandtheil der menschlichen Darmgase". Vorgelegt in der Sitzung am 10. October 1889. In: Monatshefte für Chemie / Chemical Monthly 10 (1889) 1, S. 862-863 (DOI 10.1007/BF01516485). Leider nicht frei zugänglich (oder ich hab's nicht gefunden), bei SpringerLink um irre 34 Dollar erhältlich.
Wednesday, July 07, 2010
Luxus Museumsbesuch
Aus: Hedwig Kainberger: "Museumsbesuch ist Luxus". In: Salzburger Nachrichten, Kultur 6. Juli 2010, S. 9
Neues Buch mit vermeintlicher "Librarian murderess"
Cammie McGovern: Neighborhood Watch: A Novel. Viking Adult 2010
Tuesday, July 06, 2010
Sommerkleidung in der Bibliothek
Da wünscht man sich dann manchmal hin... Aufgenommen von Giulio Bernardi am 15. Juli 2009 in Blankenberge (Creative Commons).
"De bibliothecaresse van de Katwijkse Strandbibliotheek doet haar werk op het terrasje, voor de bibliotheek", Wikimedia Commons (GNU Free Documentation License), 5. Juli 2006.
Monday, July 05, 2010
Friday, July 02, 2010
ÖH Innsbruck: Bibliothek als Lernort
Trauerspiel Ankaufsbudget
(*) Welche Bibliothek das ist, spielt eigentlich keine Rolle, da geht es ums Prinzip...
Thursday, July 01, 2010
Einladung: Bibliothek 2.0-Stammtisch
Ort und Zeit: Hollerei, Hollergasse 9, 1150 Wien, Donnerstag, 8. Juli, 19 – ca. 22 Uhr (erreichbar mit U4 Schönbrunn bzw. 57A Hollergasse).
Bitte um Anmeldung via Kommentar auf diesen Eintrag, per Mail bei Patrick Danowski (patrick.danowski@gmail.com) oder Monika Bargmann (monika.bargmann@gmail.com), um das Lokal nicht in die eine oder andere Richtung völlig zu überraschen ("vielleicht" ist auch okay)! Anmeldung auch über Facebook oder sonstige Web 2.0-Tools möglich ;-)
Tatort Hauptbücherei
Hinweis von Christian Jahl. Mehr dazu auf tv.orf.at/program/orf2/20100704/477009601/294768/, alles für Tatort-Fans generell auf www.tatort-fundus.de.
"gut auskennen mit Restriktionen"
Tuesday, June 29, 2010
reading diary: queer movies and traffic planning
Hermann Knoflacher: Landschaft ohne Autobahnen. Für eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung. Böhlau 1996 - ein ausgesprochen hellsichtiges Buch, bei dessen Lektüre ich mich ständig frage, warum niemand auf Knoflacher hört. "Die Bevölkerung und die Fremdenverkehrsbetriebe wurden belogen, weil man den seinerzeitigen Stau auf der schmalen Bundesstraße dazu mißbrauchte, um ihnen eine Autobahn einzureden, die in der Zwischenzeit die Lebensqualität des ganzen Tales zerstört hat und die Brieftaschen und die Urlauber an den Betrieben vorbeiführt" (S. 80).
Neuerwerbung
![]() | Ich bin gerade dabei, den Handapparat in der Plakatsammlung auszubauen, und dabei entdecke ich einiges, das ich mir dann auch privat kaufe, wie zum Beispiel Jenni Olson: The Queer Movie Poster Book. Chronicle Books 2004. afterellen.com nennt das Buch "a colorful and often amusing look back at many of the images that have represented — or misrepresented — queer people over the past century". Sogar "Mädchen in Uniform" ist drinnen :-) |
Zweierlei Maß
Fritz Pessl in den Salzburger Nachrichten über Johannes Gutmann, den Gründer von Sonnentor.
Monday, June 28, 2010
Café au fair
Bücher vor Gericht
Sunday, June 27, 2010
Festplattenplatzräuber
Friday, June 25, 2010
Wasserbibliothek
Okay, das ist es wohl nicht ;-) Über den Marco Polo-Reiseführer Island in Google Books und die Marco Polo-Website bin ich auf die richtige "Vatnasafn" gestoßen. "VATNASAFN / LIBRARY OF WATER is a long-term project conceived by Roni Horn for a former library in the coastal town of Stykkishólmur in Iceland. The building stands on a promontory overlooking the ocean and the town, and houses three related collections - of water, words and weather reports - which reflect Roni Horn's intimate involvement with the singular geography, geology, climate and culture of Iceland... Water, Selected is a constellation of 24 glass columns containing water collected from ice from some of the major glaciers around Iceland. The glass columns refract and reflect the light onto a rubber floor embedded with a field of words in Icelandic and English which relate to the weather – inside or outside". Quelle und mehr dazu siehe www.libraryofwater.is.
Thursday, June 24, 2010
Boden als Archiv der Kulturgeschichte
Widerstand durch Bildung
BibliothekarInnen und Modebewusstsein
Die hohe Kunst der Selbstablenkung
Zitat aus: Isabel Bogdan: "Lotterleben". In: Titel Kulturmagazin, 10. Mai 2010 (via digiwis).
Monday, June 21, 2010
Neuerwerbungen
Benutzungsordnung für ORF-Archiv ab 1. Juli
Bibliothek im Flüchtlingslager?
Sunday, June 20, 2010
Bücher, die man nicht liest
Aus: "'I did it': Wer Ulysses wirklich gelesen hat", in: Die Presse, Menschen, 19. Juni 2010, S. 14
Öffnung des ORF-Archivs für die Wissenschaft?
Dazu noch der Hinweis auf ein Kamingespräch mit dem früheren Leiter Peter Dusek an der Donau-Uni im Jahr 2005: "Derzeit lagern bereits über 2 Mio. Bewegtbilder und Fotografien im audiovisuellen Archiv, 15.000 Fotografien werden in Kooperation mit der Nationalbibliothek digitalisiert. Das Bewusstsein, dass das Archiv einen Wert darstellt, musste erst geschaffen werden. Im Vergleich zu den Kosten der Produktion stellt die Nutzung von Archivmaterial nun einen Bruchteil dar, deshalb dürfe Archivierung und die Benutzung des Archivs auch nicht kostenlos sein".
21. Juni 2010: Update!
Saturday, June 19, 2010
Bodenmanagement in der Gemeinde
In der Ankündigung des Lehrgangs heißt es: "Die Gemeinde hat dank ihrer Entscheidungskompetenzen wesentlichen Einfluss auf den Flächenverbrauch, die Bodengüte und den vorsorgenden Hochwasserschutz". Mir war gar nicht klar, wieviele Themen mit dem Boden zu tun haben - Natur-, Landschafts-, Hochwasser-, Klimaschutz, Ernährung, Mobilität. Bei Prof. Webers Vortrag über Raumplanung erfuhren wir zum Beispiel, dass der Transport einer Person mittels PKW ZEHNMAL so viel Fläche beansprucht wie mit Bahn oder Bus, dass in Österreich zwölf Prozent der Wohnungen Zweitwohnsitze sind und dass in Österreich 4,9 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen sind.
Auch die Arbeitsatmosphäre beim Kurs ist sehr angenehm, und es ist eine sehr vielseitige Gruppe - von der Landschaftsplanerin über die Umweltjuristin und die Umweltgemeinderätin bis zum Bürgermeister, vom Vorarlberger bis zur Burgenländerin.
Friday, June 18, 2010
Einblick ins fürstliche Archiv
Führungen und Termine:
Wednesday, June 16, 2010
Nationalbibliothek und Google Books
Tuesday, June 15, 2010
Alter Bücherbus zu verkaufen
Hinweis aus einer Presseaussendung der MA48, mehr zum Verkauf auf www.wien.gv.at/umwelt/ma48/fuhrpark/fahrzeugverkauf/.
Monday, June 14, 2010
ABC No Rio Zine Library braucht Geld
Hinweis aus Infoshop via Google Alert.
Friday, June 11, 2010
Die politische Gesichtslosigkeit
Rosemarie Schwaiger: "Joachim Gauck: Die gar nicht graue Eminenz". In: Die Presse, Außenpolitik, 9. Juni 2010
Die Bücherei: ein Ort zum Lernen in Goma
Tuesday, June 08, 2010
Einsparen bei der Bibliothek
Aus: Alan Downey, Paul Kirby and Neil Sherlock: Payment for Success (pdf), KMPG, Juni 2010 (via SmilyLibrarian).
Monday, June 07, 2010
Feminismus: "a word that for 40 years has been kicked around"
Rebecca Traister: "Sarah Palin's grab for feminism". In: salon.com, 1. Juni 2010, http://www.salon.com/life/broadsheet/2010/06/01/palin_feminism (Hinweis von Diedre Conkling)
Frauenforschungsbibliothekswesenforschungsbibliographie
Premiere
Beförderungsfall
Friday, June 04, 2010
Wer will mit zu "Dingen, die im Kopf passieren"?
Zum Programm: "Viele Dinge gibt es, von denen jeder glaubt, zu wenig davon zu haben: Ruhm, Geld, Affären, Urlaubstage. Da ist es umso tröstlicher zu wissen, dass eine Sache existiert, bei der sich jeder sicher ist, im Übermaß damit gesegnet zu sein: Intelligenz. Grund genug also, sich einen Abend lang geistigen Freuden hinzugeben.
Nur soviel sei vorab verraten:
Wir werden gemeinsam Intelligenz gebrauchen.
Wir werden aber auch zum Zahnarzt müssen.
Es geht um Dinge, die im Kopf passieren".
Schallplatten in der Schulbibliothek
Die aktiven Latzhosen
Monday, May 31, 2010
Eduard Paryzek: Buchpräsentation & Filmnacht

Im Juni 2010 erscheint das Buch "Filme malen. Der Wiener Plakatmaler Eduard Paryzek im Salzburger Verlag Anton Pustet (ISBN 978-3-7025-0622-3). Es wird von Peter Payer herausgegeben und enthält Beiträge von Robert Buchschwenter, Robert Gokl, Julia König-Rainer, Christian Maryska und Ilse Nerber. Die Publikation, die in enger Kooperation mit der Plakatsammlung der Wienbibliothek im Rathaus entstand, analysiert Leben und Werk des heute vergessenen Filmplakatmalers vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Populärkultur. Dabei spielt auch der Aufstieg und Niedergang der Wiener Kinolandschaft eine wichtige Rolle.
Am 22. Juni 2010 werden im Filmarchiv Austria / Metro Kino (Johannesgasse 4, 1010 Wien) das Buch präsentiert und drei Filme gezeigt, zu denen Paryzek die Plakate gestaltete. Plätze sind begrenzt (vor allem für die ersten beiden Filme liegen schon viele Anmeldungen vor), Anmeldung für Präsentation und Filme am besten sofort bei Barbara Brunner, office@barbara-brunner.at. Kartenausgabe ab 17.30 Uhr.
Programm:
* 18.30 Uhr Buchpräsentation "Filme malen. Der Wiener Plakatmaler Eduard Paryzek"
* 20.00 Uhr: Schuss durchs Fenster (Ö 1950)
* 21.45 Uhr: The man in the iron mask (US 1939, OF)
* 00.00 Uhr: Bob le flambeur (F 1956, OmU)
"Lehre für 21,40 Euro Stundenlohn"
Tuesday, May 25, 2010
Der diskrete Charme des Formulars
"Formulare sind ein unverzichtbares Instrument der modernen Verwaltung. Sie hatten deshalb einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung des modernen Staates. Heute sind Formulare komplexe Instrumente, mit denen die Verwaltungsabläufe innerhalb der Behörde rationalisiert und gesteuert werden. Im Vortrag von Peter Becker geht es nicht nur um einen historischen Blick auf die Entwicklung dieses "Fließbandes" der Verwaltung, sondern auch um eine Auseinandersetzung mit der Kommunikationsfunktion des Formulars. Der Steuer- und Sozialstaat der Nachkriegszeit benötigte neue Instrumente für die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Erledigung massenhafter Verwaltungsaufgaben. Das Formular war dazu hervorragend geeignet, weil es ein formalisiertes Interview mit AntragstellerInnen und Auskunftspersonen ermöglichte. Der Charme des Formulars besteht in dieser Perspektive in der Übertragung von Kompetenzen an die BürgerInnen. Das stellt Männer wie Frauen vor erhebliche Herausforderungen, weil sie ihre Anliegen in die abstrakten Kategorien der Verwaltung übersetzen müssen, ohne die Folgen hinreichend beurteilen zu können. Das Formular behält daher den Reiz des Relikts einer autoritativen Einstellung der Verwaltung gegenüber dem Publikum, die dem Beamten eine absolute und uneingeschränkte Deutungshoheit zugestand".
Friday, May 21, 2010
Grüne Straßenbibliothek in Eisenstadt eröffnet, Teil 2
Wie funktioniert's?
Nimm Dir ein Buch. Ja, greif zu. Einfach so. Ohne Kosten, ohne Anmeldung, ohne Verpflichtung. Und dann: Lies los! Oder blättere – oder schau Dir einfach nur die Bilder an!
Wie geht's weiter?
Wir freuen uns, wenn Du dafür bei Gelegenheit ein anderes gutes Buch in den Kasten stellst – so kann der Bücherschrank auch für später kommende Leseratten offen bleiben.
Wer macht's?
Die Grünen und die Grüne Bildungswerkstatt Burgenland stiften für den Offenen Bücherschrank Bücher, die ihnen wichtig sind. Deswegen findest Du in manchen Büchern auch eine persönliche Widmung. Im Lauf der Zeit entsteht eine bunte Mischung aus Literatur für alle Interessensrichtungen und jedes Alter.
Grüne Straßenbibliothek in Eisenstadt eröffnet
Aus der Presseaussendung: "Unter dem Motto 'Bildung zählt!' eröffneten die Burgenländischen Grünen die erste Straßenbibliothek in der Eisenstädter Fußgängerzone, direkt vor dem Café Steiner, Hauptstraße 33. 'Die Eröffnung der ersten Grünen Straßenbibliothek ist nicht nur ein Angebot für Interessierte, sondern auch ein symbolischer Akt für freie Bildung', erklärte Spitzenkandidat Michel Reimon. Bildung werde in der Gesellschaft immer wichtiger und dürfe nicht vernachlässigt werden. Auch in Zeiten der Wirtschaftskrise müsse in die Bildungsmöglichkeiten in allen Bereichen investiert werden, daher wolle man mit dieser Straßenbibliothek ein Zeichen setzen".

Bild (von links): Klubobfrau Grete Krojer, Spitzenkandidat Michel Reimon, Jugendkandidatin Julia Tinhof.
Tuesday, May 18, 2010
Publizistik: zu wenig Platz für die Bibliothek
Studis: besser mehr Zeit in der Bibliothek
Aus: "Master-Studium. 'Ich kann nicht monatelang Foucault lesen'". Interview mit dem Studenten Jörn Meyn von Lydia Harder und Eckart Lohse, erschienen in der FAZ vom 18. Mai 2010. - Hinweis von Eric Steinhauer.



