Thursday, June 28, 2007

Mit der Kirche ums Kreuz

Seit 1921 ist das Burgenland bei Österreich, in diesen 86 Jahren hat sich aber an der schlechten Verkehrsanbindung von Eisenstadt zum Rest der Welt nicht viel verändert. Dass man - mit dem Zug von Wien kommend - im eher unbedeutenden Ort Wulkaprodersdorf umsteigen muss, amüsiert mich immer wieder. Problem: In der Zug-Zeit, in der ich früher nach Wien auf die Uni gependelt bin, habe ich sehr viel gelesen und gelernt. Autofahren dagegen ist trotz Ö1 und Hörbüchern vergleichsweise verlorene Zeit. Bei 20 Minuten Auto, wann ich will, und 80 Minuten Öffi, nach für nicht-8-to-4-workers bescheidenem Fahrplan, siegt trotz ökologischen Gewissens das Auto - dabei wohne ich direkt neben dem Bahnhof.
Zur Illustration ein praktisches Beispiel von heute: Mein Auto ist beim Pickerl, also befragte ich den VOR-Fahrplan nach den Möglichkeiten, die fünfundzwanzig Kilometer von Neudörfl nach Eisenstadt so zurückzulegen, dass ich rechtzeitig zu Dienstbeginn um 12.30 Uhr in der Bibliothek sein kann. Erster Vorschlag: mit dem Zug über Wiener Neustadt nach Wien und von dort mit dem Express-Bus nach Eisenstadt. Ja genau. Diese Strecke ist rund 110 Kilometer lang - bemerkenswerterweise hätte das gar nicht so viel länger gedauert als die "vernünftigen" Varianten. Habe mich dann doch für die Version "Zug bis Loipersbach-Schattendorf, von dort Bus nach Eisenstadt" entschieden (bitte auf Landkarte ansehen, um Absurdität zu erkennen). Dauerte nur läppische 75 Minuten. Erfreulicherweise konnte ich den Zug gratis benutzen, denn in Neudörfl gibt es keinen Fahrkartenautomaten, der Lokführer hatte ein Schild "derzeit hier kein Fahrkartenverkauf", und der Schaffner war weit und breit nicht zu sehen. Dafür löhnte ich für die Pimperlstrecke mit dem Bus satte 3,60 €.
Ich muss ja doch endlich beantragen, dass die FH nach Sopron verlegt wird - Fahrtzeit von mir mit dem Zug: dreißig Minuten.

Umbenennung meines Zweit-Weblogs: amtsdruckschrift.at

Ich habe mich entschlossen, mein zweites Weblog von "eGovernment, eDemocracy, ePolitics" in "amtsdruckschrift.at" umzubenennen, um damit der thematischen Verlagerung in Richtung "government information" und Behördenbibliotheken Rechnung zu tragen, die sich seit dem Abschluss des Forschungsprojektes "How democratic is eGovernment?" ergeben hat. - Der Titel ist "tongue-in-cheek" zu verstehen, eine Kombination des formal bzw. ein wenig veraltet klingenden Begriffs "Amtsdruckschrift" mit der österreichischen top level domain. Außerdem halte ich einen deutschsprachigen Titel für besser, nachdem ich doch hauptsächlich auf Deutsch schreibe.
Für dieses Weblog sind MitschreiberInnen, die sich mit Amts- und Behördenbibliotheken und Public Sector Information mit Schwerpunkt auf Österreich beschäftigen, herzlich willkommen. Bitte bei Interesse einfach einen Kommentar hinterlassen.

Lob für E-LIS

Peter Jacso hat in seiner Kolumne "Péter's Digital Reference Shelf" eine Analyse des Open Access-Archivs E-LIS durchgeführt und bezeichnet E-LIS als "outstanding resource, which apparently is of great and constant interest for many in the LIS field". Er nennt aber auch einige Fehler, an deren Behebung wir bereits arbeiten, zum Beispiel mangelnde Konsistenz bei der Ansetzung einzelner Zeitschriftentitel. Österreich wird übrigens besonders hervorgehoben: "The presence of Turkish, German, Argentine, Serbian, Croatian, Austrian and Swiss authors' work also is significant".
E-LIS ist das internationale Open Access-Archiv für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, bei dem ich gemeinsam mit Michael Katzmayr und Michaela Putz das Redaktionsteam für Österreich bilde und dort auch die relevanten Diplomarbeiten der FH einstelle.

Wednesday, June 27, 2007

BBB news

Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Nerio Agostini: "Mobbing in biblioteca?". In: Biblioteche oggi 22 (2004) 1, S. 23 - 34
  • Elisabeth Strater: "'Was halten Sie von der neuen Arbeitszeitregelung?' Mitarbeitergespräche in Bibliotheken am Beispiel der Stadtbibliothek Reutlingen". In Buch und Bibliothek 55 (2003) 3, S. 172 - 177
  • Leah Black / Denise Forro: "Humor in the Academic Library: You Must Be Joking! or, How Many Academic Librarians Does It Take to Change a Lightbulb?" In: College & Research Libraries 60 (1999) 2, S. 165 - 172
  • Debbie Schachter: "Work and personal life balance". In: Information Outlook 9 (2005) 10, S. 10 - 11
  • Margaret Burke: "Deterring Plagiarism: A New Role for Librarians". In: Library Philosophy and Practice 6 (2004) 2
  • Jennifer Kutzik: "RESQME or RESQWE? Making room for enjoyment in our chosen career". In: Library Mosaics 15 (2004) 2, S. 14 - 15
  • Deborah F. Sheesley: "Burnout and the Academic Teaching Librarian: An Examination of the Problem and Suggested Solutions". In: Journal of Academic Librarianship 27 (2001) 6, S. 447 - 451
  • M. Wroclawska: "Normy pracy w bibliotekarstwie Polskim". In: Przeglad Biblioteczny 67 (1999) 4, S. 311 - 320
  • Ian M. Johnson: "Education for Librarianship and Information Studies: fit for purpose?". In: Information Development 23 (2007) 5, S. 110 - 112
  • Summer Poetry Slam in Mattersburg

    Das Literaturhaus und das Kulturzentrum Mattersburg laden zum Summer Slam am Mittwoch, dem 4. Juli, ab 20 Uhr in der KUZ-Arena (Open Air) vor dem Literaturhaus: "Poetry Slams sind keine herkömmlichen Dichterlesungen: Slam ist Poesie, Interaktion, Kommunikation ohne Requisiten und Kostüme, eine neue Form der Literaturpräsentation. Dabei treten die Poeten spielerisch 'gegeneinander' an. Jeder der insgesamt zwölf Slammer präsentiert selbstverfasste Texte: kurze Geschichten, Liebesgedichte, Freestyle Rap oder einfach Gedanken - ernste, witzige, traurige, beflügelnde. Der Rapper Ptah alias Peter Jeidler von der Band 'Hoerspielcrew' ist Schiedsrichter und Gastgeber des Slams", das Publikum bestimmt den Gewinner oder die Gewinnerin. - Das Preisgeld wurde von der Bewag zur Verfügung gestellt.

    Monday, June 25, 2007

    Wiederaufbau der Nationalbibliothek Sarajevo

    Ein Konzert zugunsten des Wiederaufbaus der Nationalbibliothek in Sarajevo mit dem Wiener Männergesang-Verein und dem Verein "Vijecnica Sarajevo" wird am 28. Juni um 19.30 Uhr im Großen Saal des Musikvereins ausgerichtet. Auf dem Spielplan stehen Mozart, Verdi und Strauß (welcher Strauß, steht nicht dabei).
    Hintergrund von ada.gv.at: "Im bosnischen Bürgerkrieg wurde 1992 die Nationalbibliothek in Sarajevo durch einen Granateinschlag zerstört. Die Zerstörung des historisch bedeutenden Bauwerks und der zweieinhalb Millionen Bücher und wissenschaftlicher Werke gilt als die größte Katastrophe für das kulturelle Erbe Bosnien und Herzegowinas".

    Hollywood librarian

    Die Washington Post schreibt unter dem Titel "The Modern Librarian: A Role Worth Checking Out" über den Film "The Hollywood librarian" (Trailer und Behind the scenes bei Youtube; Blog der Regisseurin Ann Seidl).

    Friday, June 22, 2007

    Spam-Poesie

    Heute trudelte wieder ein schönes Beispiel für Spam-Poesie in meiner Mailbox ein: "Side by with ie standalone, tredosoft. Prevents opening form listcombo boxhave trusted, pop. Admit, pretty clueless whats? Below your fingers crossedto. Resources lots products, hear soon quotit workquot! Youre following, steps, get extract. Suite targets businesses fixes bugs. Wouldnt load any, sites appeared, waiting donei? While admina, dos ieexe, lingers. Would like apologize those who tried previously published? Urce coded suspect probably. Launch program other words entries all dlls came. Share usi, always best spamno geaser, garryi evolt".

    Thursday, June 21, 2007

    Bundesforste-Klingeltöne

    Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) bieten auf der Website bundesforste.waldstimmen.at verschiedene Waldgeräusche als Handy-Klingeltöne zum kostenlosen Download an, z.B. Fichtenkreuzschnabel und Rotkehlchen, Wasserfall und Waldrauschen, Regen und Grünspecht, Motorsäge und Igel. Fehlt ja nur mehr der Klingelton "Waldesruh" - wenn man einmal nicht erreichbar sein will...

    "Die rückläufige Aufklärung"

    Lesenswert: der Kommentar "Die rückläufige Aufklärung an der Universität Wien unter dem Banner der Excellenz" von Gert Bachmann, erschienen in ULV aktuell (ULV ist übrigens der UniversitätslehrerInnen-Verband).

    Tuesday, June 19, 2007

    The hazards of space travel

    Ich lese gerade das sehr vergnügliche Buch "The hazards of space travel. A tourist's guide". Neil Comins, Professor für Physik und Astronomie an der University of Maine, schildert auf anschauliche und leicht verständliche Weise, was zukünftige WeltraumtouristInnen an Gefahren erwartet: von "mechanical failures" über "noxious gases" bis zu "quakes and landslides".

    Monday, June 18, 2007

    Bibliothek verwendet LibraryThing

    Wie Lynn Blumenstein im aktuellen "Library Journal" berichtet, setzt die Danbury Public Library in Connecticut LibraryThing ein: "The DPL catalog cautions that some tags may seem 'irrelevant, wrong, or just plain strange,' but DPL coordinator of library automation Kate Sheehan said she's 'really looking forward to seeing how our patrons respond'".
    Ein Beispiel: "The Google story" von A. David Vise ist jetzt nicht nur mit "Page, Larry", "Brin, Sergey, 1973-", "Google (Firm) -- History", "Web search engines" und "Internet industry -- United States" beschlagwortet, sondern auch mit "biography business computers google history internet management search software strategy tech technology web" getaggt. Außerdem werden "similar books" angezeigt.

    Frauenzimmer sperrt zu

    Die Buchhandlung Frauenzimmer sperrt mit 23. Juni 2007 zu: "30 Jahre sind zwar nicht genug, aber doch zu viel, wenn eine feministische Buchhandlung in dieser Form finanziell nicht mehr ueber die Runden kommt. Daher muessen wir zwar schweren Herzens, aber doch zusperren. Eine Woche haben wir aber noch offen. Und so gibt es bis zum Samstag, 23. Juni bis 17 Uhr noch Gelegenheit, Buecher bei uns zu kaufen und uns damit auch zu unterstuetzen".

    Women and Children Last

    "Women and Children Last: The Discursive Construction of Weblogs" heißt einer der interessanten Artikel in "Into the Blogosphere. Rhetoric, community, and culture of weblogs".
    Mehr über diese Online-Aufsatzsammlung: "This online, edited collection explores discursive, visual, social, and other communicative features of weblogs. Essays analyze and critique situated cases and examples drawn from weblogs and weblog communities. Such a project requires a multidisciplinary approach, and contributions represent perspectives from Rhetoric, Communication, Sociology, Cultural Studies, Linguistics, and Education, among others".

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Sook Lim: "Library Informational Technology Workers: Their Sense of Belonging, Role, Job Autonomy and Job Satisfaction". In: The Journal of Academic Librarianship 33 (2007) 4, S. 492 - 500
  • B.K. Gubert: "Sadie Peterson Delaney: Pioneer bibliotherapist". In: American Libraries, 24 (1993), S. 124 - 125
  • Thomas E. Hecker: "Workplace Mobbing: A Discussion for Librarians". In: The Journal of Academic Librarianship 33 (2007) 4, S. 439 - 445
  • C.L. Jordan: "African-American forerunners in librarianship". In E. J. Josey / M. L. DeLoach (Hrsg.): Handbook of black librarianship. 2nd ed. Latham: Scarecrow Press 2000, S. 19 - 33
  • C.L. Jordan: "The multifaceted career of Virginia Lacy Jones". In E. J. Josey (Hrsg.): Black librarian in America. Metuchen: Scarecrow Press, S. 75 - 83
  • C.W. Hunter: "Mississippi's library heritage: Ruby Stutts Lyles - A woman for all seasons". In: Mississippi Libraries 58 (1994), S. 4145
  • C. Hunter: "Mississippi's library heritage: Virgia Brocks-Shedd". Mississippi Libraries, 57 (1993), 19 - 20
  • E.J. Josey: "Edward Christopher Williams: A librarian's librarian". Journal of Library History 4 (1969), S. 102 - 122
  • Saturday, June 16, 2007

    C-Männer gesucht

    Interessanter Hinweis bei einer Stellenausschreibung der UB Linz: "Bewerbungen von MaturantInnen, Universitäts- und FH-AbsolventInnen können leider ausnahmslos nicht berücksichtigt werden. Im Sinne des Gender Mainstreaming werden Männer besonders ermutigt, sich zu bewerben".

    Friday, June 15, 2007

    Marie Franzos. Übersetzerin - Vermittlerin - Networkerin

    Susanne Blumesberger spricht am kommenden Montag, dem 18. Juni 2007, über "Marie Franzos (1870-1941). Übersetzerin - Vermittlerin - Networkerin. Ein typisches Frauenschicksal?".
    Zum Inhalt: "Nachdem Marie Franzos, die Nichte des bekannten Schriftstellers Karl Emil Franzos, die französische Staatsprüfung an der Damenakademie in Wien abgelegt hatte, eignete sie sich autodidaktisch mehrere Sprachen an. Neben ihren zahlreichen Übersetzungsarbeiten bot sie Vorträge über skandinavische Literatur an und war eine Zeit lang Bibliothekarin des Allgemeinen österreichischen Frauenvereins. Durch ihre Tätigkeit kam sie mit vielen SchriftstellerInnen, VerlegerInnen und ÜbersetzerInnen aus dem In- und Ausland - vor allem aus dem skandinavischen Raum - in Kontakt. Eine umfangreiche Briefsammlung, die im Rahmen eines vom Hochschuljubiläumsfonds der Stadt Wien geförderten Projekts durchgesehen und analysiert werden konnte, gibt Auskunft über Freundschaften, Verlags- und Arbeitsbedingungen, über biografische Merkmale der KorrespondenzpartnerInnen und auch die Schwierigkeiten, mit denen sie als Jüdin in der Zeit des Nationalsozialismus konfrontiert war".
    Eintritt frei! Ort und Zeit: Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17, 1090 Wien.

    Search like you hate it

    "You've read it here before: only librarians like to search, everyone else likes to find. Most people want to locate what they're looking for and get on with their lives. To understand what your users are up against, you need to use library search systems (e.g., library catalogs, article databases) as if you hated the process", schrieb Roy Tennant in seinem Library Journal-Artikel "Five Easy Pieces" vom 15. November 2004. Heute hat er die fünf "einfachen" Punkte durch "Three hard things" ergänzt, wobei ich den Ratschlag "Stop doing something" am wertvollsten finde.

    Bibliotheks-Neuerwerbungen

  • Torsten Liebig: Social Software im Marketing. Studenten-Weblogs als Instrument des Hochschulmarketings. Hülsbusch 2007
  • Jens Uhlig, Rita Herwig, Michael Brodowski (Hrsg.): Mein Wissen - unser Wissen!? Das Individuum zwischen Kooperation und Konkurrenz in der Informationsgesellschaft. Berlin: Lit 2007 (= diagonal denken 3)
  • Toni Samek: Librarianship and human rights: a twenty-first century guide. Oxford: Chandos 2007
  • Rita Herwig, Michael Brodowski, Jens Uhlig (Hrsg.): Wissen als Ware?! Aspekte zur Bedeutung des Wissens in der Gesellschaft. LIT 2006 (= diagonal denken 2)
  • Robert Darnton: Die Wissenschaft des Raubdrucks. Ein zentrales Element im Verlagswesen des 18. Jahrhunderts. München: Siemens-Stiftung 2002
  • Jim Agee: Acquisitions go global: an introduction into library collection management in the 21st century. Oxford: Chandos 2007
  • Sue Batley: Information architecture for information professionals. Oxford: Chandos 2007
  • Lee Ratzan: Understanding information systems. What they do and why they need them. Chicago: ALA 2004
  • K.S. Raghavan, K.N: Prasad (Hrsg.): Knowledge organization, information systems and other essays. Professor A. Neelameghan Festschrift. New Delhi, Ess Ess 2006
  • Matthias Armborst: Kopfjäger im Internet oder publizistische Avantgarde? Was Journalisten über Weblogs und ihre Macher wissen sollten. Berlin: Lit 2006
  • Steven L. Kent: The ultimate history of video games. From Pong to Pokémon and beyond - the story behind the craze that touched our lives and changed the world. New York: Three Rivers Press 2001
  • Mona Körte / Cornelia Ortlieb (Hrsg.): Verbergen - Überschreiben - Zerreißen. Formen der Bücherzerstörung in Literatur, Kunst und Religion. Berlin: Erich Schmidt 2007
  • Anastasia Goodstein: Totally wired. What teens and tweens are really doing online. New York: St. Martin's Griffin 2007
  • Michael Schickerling, Birgit Menche: Bücher machen. Ein Handbuch für Lektoren und Redakteure. Frankfurt: Bramann 2004
  • William Miller, Rita M. Pellen (Hrsg.): Libraries and Google. Binghamton: Haworth 2005
  • Joanna M. Burkhardt, Mary C. MacDonald, Andrée J. Rathemacher: Teaching information literacy. 35 practical, standards-based exercises for college students. Chicago: ALA 2003
  • Ben Kaden / Maxi Kindling (Hrsg.): Zugang für alle - soziale Bibliotheksarbeit in Deutschland. Berlin: Bibspider 2007
  • Ute Krauß-Leichert (Hrsg.): Teaching library - eine Kernaufgabe für Bibliotheken. Frankfurt: Peter Lang 2007
  • Dieter Klumpp, Herbert Kubicek, Alexander Roßnagel, Wolfgang Schulz (Hrsg.): Medien, Ordnung und Innovation. Berlin: Springer 2006
  • Gerhard Budin, Christian Swertz, Konstantin Mitgutsch (Hrsg.): Knowledge organization for a global learning society. Würzburg: Ergon 2006
  • Peter Janich: Was ist Information? Kritik einer Legende. Frankfurt: Suhrkamp 2006
  • Vanda Broughton: Essential thesaurus construction. London: Facet 2006
  • Donald A. Case: Looking for information. A survey of research on information seeking, needs, and behavior. 2. ed. London: Academic Press 2007
  • Gustav Ernst, Gerhard Schedl (Hrsg.): Nahaufnahmen. Zur Situation des österreichischen Kinofilms. Wien: Europa-Verlag 1992
  • Björn Walter: Podcasting. Heidelberg: Redline 2006
  • Siegfried Weischenberg: Nachrichten-Journalismus. Anleitungen und Qualitäts-Standards für die Medienpraxis. 1. Aufl. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2001
  • Walther von La Roche: Einführung in den praktischen Journalismus. Mit genauer Beschreibung aller Ausbildungswege Deutschland - Österreich - Schweiz. 17., aktual. Aufl. Berlin: Econ 2006
  • Tom Alby: Web 2.0. Konzepte, Anwendungen, Technologien. 2., aktual. Aufl. München: Hanser 2007
  • Nick Moore: How to do research. A practical guide to designing and managing research projects. 3., rev. ed. London: facet 2006
  • G.E. Gorman, Peter Clayton: Qualitative research for the information professional. A practical handbook. 2. ed. London: facet 2005
  • Alles fernleihbar. Unsere Website. Unser Online-Katalog.

    Thursday, June 14, 2007

    It's a (wo)men's world

    Für einen Artikel im Juni-Magazin beschäftige ich mich gerade mit utopischen Frauen- und Männerwelten - ich lese daher Bücher, die entweder reine Frauenwelten oder reine Männergesellschaften behandeln oder bei denen Frauen und Männer in getrennten Lebenssphären wohnen.
    In der letzten Woche habe ich dafür (teilweise nochmals) gelesen:
  • Katherine V. Forrest: Daughters of an amber noon
  • Katherine V. Forrest: Daughters of an emerald dusk (beides Fortsetzungen zu den schon in der Seminararbeit behandelten Daughters of a coral dawn)
  • E. Tanne: Die Frauenwelt auf dem Mars
  • Gerhart Hauptmann: Die Insel der großen Mutter oder Das Wunder von Île des Dames
  • William Tenn: Venus - Planet für Männer

    Neu gekauft und teilweise gelesen habe ich:

  • Edmund Cooper: Das Regime der Frauen. Heyne 1969 (Five to twelve, 1968) - lese ich gerade, seufz. Werde ich wohl nicht behandeln
  • Philip Wylie: Das große Verschwinden. Heyne 1969 (The disappearance, 1951) - Tipp von einem Bekannten, schon gelesen, nett, wird sicher behandelt. Frauen und Männer werden durch eine Art Dimensionsverschiebung auf der Erde für vier Jahre voneinander getrennt
  • Day Keene / Leonard Pruyn: Welt ohne Frauen. Heyne 1970 (World without women, 1960) - schon gelesen, bis kurz vorm Schluss durchaus brauchbar, dieser und die Szene im Frauengefängnis sind jedoch zum Andenkopfgreifen
  • Suzette H. Elgin: Amerika der Männer. Heyne 1987 (Native tongue, 1984) - noch nicht gelesen, wird sich auch nicht mehr ausgehen
  • Forrest J. Ackerman / Pam Keesey (Hrsg.): SciFi Womanthology. Sense of wonder press 2003 - diese Anthologie enthält die Kurzgeschichte "A small planet of our own" von T.E. Merritt-Pinckard, die das Thema Fortpflanzung auf einem reinen Lesbenplaneten thematisiert
  • Unglaublich, dass unsere Proseminararbeit über lesbische Figuren in der Science Fiction schon vier Jahre her ist (diese und andere Texte sind auf meiner Website abzurufen). Davon wird auf jeden Fall auch noch einiges einfließen (z.B. "Das Geheimnis des Mandelplaneten" und "Die Midlandprophezeiung"). Wir hatten damals einen Fragenkatalog erarbeitet, der unter anderem Themen wie "Soziologische Darstellung der Sexualität" und "Fortpflanzung" beinhaltet; diesen werden wir wohl auch auf die neu dazugekommene Literatur anwenden. - Ach ja, der Redaktionsschluss ist übrigens am 30. Juni. Also bleibt gar nicht mehr viel Zeit...

    Vampir-Podcast

    Bei Podcampus ging vor kurzem folgender Podcast online: "Vampire! Ein südosteuropäischer Beitrag zur internationalen Kulturgeschichte" von Jutta Nowosadtko. - Zum Inhalt: "Die meisten Menschen haben sehr genaue Vorstellungen davon, wie ein Vampir aussieht. Auch über die Entstehungshintergründe des Mythos glaubt man sich gut informiert. Der Vortrag möchte diese Gewissheiten erschüttern und über die Entdeckung des Vampirs in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf dem Balkan sowie über den Prozess der Nobilitierung informieren, den die Figur in der Folgezeit durchlief". Der Vortrag wurde während der zweiten "Nacht des Wissens" am 9. Juni gehalten.

    Wednesday, June 13, 2007

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Pamela Baer: Assistenten als Informationsvermittler? Chancen und Probleme beim Einsatz von Bibliotheksassistenten im Auskunftsdienst von Öffentlichen Bibliotheken. Hochschule der Medien, Bibliotheks- und Medienmanagement, Diplomarbeit, 1998
  • Gabriele Pum / Gabriele Mauthe / Ingrid Schramm: Eröffnung des Ausbildungszentrums für das Wissenschaftliche Bibliothekswesen an der Österreichischen Nationalbibliothek am 22. Oktober 1992. Wien: Österreichische Nationalbibliothek 1992
  • Annette Moschner: Die Kunst der Mitarbeiterführung: Aspekte eines bibliotheksspezifischen Anforderungsprofils für Führungskräfte. Stuttgart, Hochschule der Medien, Bibliotheks- und Medienmanagement, Masterarbeit, 2003
  • Monday, June 11, 2007

    Verena Stefan im Schweizerischen Literaturarchiv

    Das Schweizerische Literaturarchiv, angesiedelt an der Schweizerischen Nationalbibliothek, erwarb vor kurzem das Archiv der Autorin Verena Stefan. "Mit ihrem 1975 erschienenen Erstling 'Häutungen' schreibt sie das Kultbuch der deutschsprachigen Frauenbewegung, in dem sie ein neues Frauenbewusstsein propagiert (...) Das Archiv von Verena Stefan umfasst Notizen und Materialien zu den Werken, Typoskripte der Werke, Traumnotizen und Tagebücher sowie Briefe, Lebensdokumente, Fotografien, Audio- und Videokassetten sowie eine Sammlung von Rezensionen". - Quelle: news.admin.ch.

    Neuerwerbungen

    I. John Granger (Hrsg.): Who killed Albus Dumbledore? What really happened in Harry Potter and the half-blood prince? Six expert Harry Potter detectives examine the evidence. Wayne: Zossima Press 2007
  • John Granger: Why half-blood prince is the best Harry Potter novel
  • Wendy B. Harte: The curse of the Black family tree
  • Sally M. Gallo: How Dumbledore and Slughorn used magic - and stage magic - and fooled us all
  • Daniela Teo: The locket, the cup, Nagini, Harry, and the mirror of erised
  • Swythyv: Mourning for her own true love
  • Joyce Odell: Welcome to my murder: Act 1
  • The usual suspects: Brandy and the revelations in the library
  • II. Jeannie Ebner: Und hat sein Geheimnis bewahrt. Graz: Styria 1991 ("Ein Roman über den bunten Teppich Leben, über Gott, über Menschen, über Tiere und Pflanzen")

    Putting my degree to work

    Heute trifft die bibliothekarische Cartoon-Reihe Unshelved wieder den Nagel auf den Kopf.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick. Dieses Mal die Artikel aus dem Sonderheft "Library and Information Science Education in Developing Countries" der International Information & Library Review = Ausgabe 39 (2007) 2:
  • Eustache Mêgnigbêto: "LIS curriculum in French-speaking West Africa in the age of ICTs: The case of Benin and Senegal", S 158 - 165
  • Wondimeneh Mammo: "Demise, renaissance or existence of LIS education in Ethiopia: Curriculum, employers' expectations and professionals' dreams", S. 145 - 157
  • John N. Gathegi / Peter G. Mwathi: "Creating a needs-responsive LIS curriculum in a developing country: A case study from Kenya", S. 134 - 144
  • Lukman I. Disoa / Ifeanyi Faith Njoku: "Library and information science education in Nigeria: Curricula contents versus cultural realities", S. 121 - 133
  • Eva M. Méndez / Aida E. Montero: "Assessing information professionals in Dominican Republic: Are they prepared to deal with the new democratic libraries?", S 89 - 102
  • Bernadette Welch / Janet Murray: "Delivering LIS education into Viet Nam: A narrative of teaching, interpreting, and translating", S. 80 - 88
  • Catherine A. Johnson: "Library and information science education in developing countries", S. 64 - 71
  • Maria Haigh: "Escaping Lenin's library: Library and Information Science education in independent Ukraine", S. 72 - 79
  • Johannes J. Britz / Peter J. Lorc / Theo J. Bothma: "Building library leadership in Africa: A proposed education initiative", S. 103 - 108
  • Kendra Albright / Dick Kawooya: "Libraries in the time of AIDS: African perspectives and recommendations for a revised model of LIS education", S. 109 - 120
  • Mary Nassimbeni / Peter G. Underwood: "Two societies: Duality, contradictions…and integration: A progress report on South Africa", S. 166 - 173
  • Leon D. Megrian: "Library education in the higher educational systems of Australia and Canada, 1960–1970". In: International Library Review 6 (1974) 4, S. 387 - 396
  • Philosophen-Café geschlossen

    Mit Bedauern musste ich feststellen, dass das sogenannte Philosophen-Café an der Wiener Uni, benannt nach seiner Lage an der "Philosophen-Stiege", benannt nach ihrer Lage am früher hier ansässigen Institut für Philosophie, geschlossen ist. Damit verschwindet eine Einrichtung, in der ich während meines hauptberuflichen Studiums schon viel Zeit verbracht hatte und auch in den letzten Jahren des öfteren einen "respektablen Mokka" (Doderer) zu mir nahm - wie hierorts schon einmal festgestellt, kann ich im Kaffeehaus sehr gut lernen. Die beiden Damen waren mir schon direkt ans Herz gewachsen.

    Tuesday, June 05, 2007

    Virginia Tech Launches April 16 Archive

    "Virginia Tech's Center for Digital Discourse and Culture is pleased to announce the launch of the April 16 Archive (www.april16archive.org). This new online archive assists artists, humanists, social scientists, and all other scholars who seek, today and in the future, to develop a better understanding of the violent events of April 16, 2007 at Virginia Tech". - Quelle: Mail von Jeremy Hunsinger in computer ethics.

    Archiv der EU-Delegation in den USA wird digitalisiert

    Wie die University of Pittsburgh meldet, übergab die Delegation der Europäischen Kommission in den USA "its entire depository collection" an das Archive of European Integration (AEI), das an der Pittsburgher Universitätsbibliothek angesiedelt ist: "This depository collection begins in the early 1950s and is easily the largest EU collection in the Western Hemisphere. Over the next several years, the AEI will digitize many documents from this collection and upload them". Das AEI ist ein "electronic repository and archive for research materials on the topic of European integration and unification". - Das ist so eine Sache: Zuerst habe ich mich gefragt, warum diese Materialien nicht einer Bibliothek in der Europäischen Union vermacht wurden, aber da würden sie wahrscheinlich nicht (so schnell) digitalisiert, und wenn das mal geschehen ist, spielt der physische Ort ohnedies keine große Rolle mehr...
    Quelle: Eurodoc via Free government information.

    Gov Docs 4 children

    Vier Bibliothekarinnen der Emporia State University, des Johnson County Library System und der National Archives haben ein Programm namens "govdocs4children" ins Leben gerufen. Ziel: "to promote government information in order to engage K-12 students in learning about history, culture, science, and government through games and other interactive activities; to assist teachers and school librarians with locating teaching aids, lesson plans, and exciting tools to enhance students' learning, and to provide librarians with a collection of free government resources to advance their reference interview and collection development decisions".
    Dafür gibt es auch ein Wiki, wo unter anderem Hinweise auf die Kinderwebsites verschiedener Behörden verzeichnet werden, z.B. "Make or break a code at National Security Agency", "Try a disguise at Central Intelligence Agency" oder "Test your memory at Defense Intelligence Agency". - Via nexgenlib.

    Harry Potter-Park in Florida?

    Pat Kane berichtet im Guardian, dass die Universal Studios in Florida einen Themenpark namens "The Wizarding World of Harry Potter" eröffnen wollen, und er fragt sich schon im Titel: "Are they potty?" Seiner Meinung nach kann ein solcher Park nur in Schottland angesiedelt werden: "For those parents who, through sheer diligence, have found themselves immersed in J K Rowling's world - fielding debates like 'what is the seventh horcrux?' or 'is Snape really evil?' with casual ease - this news clangs badly, like Quidditch armour dropped on a flagstone floor". - Hintergrundartikel von James Sturcke ebenfalls im Guardian.

    Monday, June 04, 2007

    Einladung: Gastvortrag Creative Commons

    Was ist/macht Creative Commons (CC)? Autorinnen, Musiker, Komponistinnen, Fotografen und Gestalterinnen hatten bislang wenige Wahlmöglichkeiten, um die Nutzungsrechte an ihren Werken differenziert zu regeln. Jedes kreative Werk ist automatisch geschützt, egal ob die UrheberInnen diesen Schutz brauchen oder nicht. Creative Commons möchte möglichst viele InformationsproduzentInnen dazu motivieren, ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vorhandene Inhalte sollen einfacher genutzt werden, darauf aufbauend soll wiederum Neues entstehen.
    Um das zu erreichen, stellt Creative Commons eine Palette von einfachen Lizenzmodellen zur Verfügung. Sie erlaubt allen Menschen, die Texte, Bilder oder Musik im Web veröffentlichen, selbst zu bestimmen, ob ihre Werke kopiert, verändert oder vermarktet werden dürfen.
    Der Leiter des österreichischen CC-Arbeitskreises, Mag. Georg Pleger, wird Creative Commons vorstellen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Wahlmoduls "Online Publishing" am Studiengang Informationsberufe statt (teilweise in englischer Sprache). Alle InteressentInnen sind herzlich dazu eingeladen: Mittwoch, 13. Juni, 11.30 bis 13 Uhr, im SE 2.20.

    Bibliothek der Bundesstelle für Sektenfragen

    In einer Parlaments-Korrespondenz über die Bundesstelle für Sektenfragen wird auch deren Bibliothek erwähnt: "Über die Informations- und Beratungstätigkeit hinaus stand auch im Jahr 2004 das Sammeln und Dokumentieren von Informationen im Mittelpunkt der Tätigkeit der Sektenstelle. So umfasst etwa die Fachbibliothek mittlerweile bereits 3.639 Bände". - Die Bundesstelle wurde 1998 als "selbstständige Anstalt öffentlichen Rechts" eingerichtet, ist am Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend (BMGFJ) angesiedelt und befindet sich in der Wiener Wollzeile 12/2/19. Die Website www.sektenfragen.at funktioniert derzeit nicht.

    Zettels Traum

    Die Bibliothek der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) sammelt mit originellen Werbematerialien Geld für die Digitalisierung des Zettelkataloges. Auf der Titelseite des vierseitigen, querformatigen, A6-großen Folders sieht man einen Zettelkatalog von oben, die Überschrift "Zettels Traum" und die Unterschrift "Digitalisierung des ÖFSE-Zettelkataloges". Auf den beiden inneren Seiten werden das Projekt und die Kosten - es sind 9000 Einheiten à 90 Cent zu konvertieren - erläutert. Auf der Rückseite sieht man einen Zettelkatalog mit dem Karteireiter "Soforthilfe" und die Bankverbindung, die ich hier auch bekannt gebe: Bankhaus Schelhammer & Schattera, Kontonummer 241406, Bankleitzahl 19190. Das Projekt soll Ende 2008 abgeschlossen sein.
    Die ÖFSE wurde 1967 gegründet, die Bibliothek ist mit 62.000 Bänden die größte wissenschaftliche Fachbibliothek zu Fragen der Internationalen Entwicklung und der Entwicklungsländer in Österreich und nimmt seit 2006 mit Alephino am Bibliothekenverbund teil.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Justine Alsop / Karen Bordonaro: "Multiple Roles of Academic Librarians". In: Electronic Journal of Academic and Special Librarianship 8 (2007) 1
  • Jeffrey Pomerantz / Sanghee Oh / Seungwon Yang / Edward A. Fox / Barbara M. Wildemuth: "The Core. Digital Library Education in Library and Information Science Programs". in: D-Lib Magazine 12 (2006) 11
  • Leon D. Megrian: "Library education in the higher educational systems of Australia and Canada, 1960–1970". In: International Library Review 6 (1974) 4, S. 387 - 396
  • Youngok Choi / Edie Rasmussen: "What Is Needed to Educate Future Digital Librarians. A Study of Current Practice and Staffing Patterns in Academic and Research Libraries". In: D-Lib Magazine 12 (2006) 9
  • Henry J. Gartland: "The training of hospital librarians in the U.S.A". In: International Library Review 1 (1969) 2, S. 201 - 208
  • Countess I. G. Du Monceau de Bergendal: "Education and training for hospital libraries in Belgium". In: International Library Review 1 (1969) 2, S. 209 - 212
  • Bloggin' Pneumonia

    Mit der "Bloggin' Pneumonia" hat sich Antoinette Powell angesteckt, die darüber in der Ausgabe 132 (2007) 10 des Library Journal schreibt. Die Musikbibliothekarin an der Seeley G. Mudd Library der Lawrence University schildert den Weg ihrer Bibliothek von erfolglosen Weblogs, die sich von den normalen News kaum unterschieden, hin zu den zwei erfolgreichen Blogs "News from the Mudd" und "Lawrence Archives".

    Sunday, June 03, 2007

    Forderung nach Bibliotheksgesetz

    Vor kurzem haben wir in einem Gespräch festgestellt, dass die einzigen Bibliotheken in Österreich, deren Existenz gesetzlich vorgeschrieben ist, die Gefängnisbibliotheken sind - die sind im Strafvollzugsgesetz geregelt. Die Universitätsbibliotheken sind seit dem UG2002 anscheinend vom guten Willen des Rektorates abhängig, und bei den Fachhochschulen heißt es überhaupt nur, dass zur Akkreditierung "die erforderliche Personal-, Raum- und Sachausstattung für die Dauer der Genehmigung des Fachhochschul-Studienganges" vorhanden sein müsse (wenngleich es in der Evaluierungsverordnung heißt, die Bibliothek müsse "hochschulischen Anforderungen" entsprechen). Für ein Gesetz für öffentliche Bibliotheken wird seit langem vergeblich gekämpft; hier hieß es zumeist, dass das in die Kompetenzen der Gemeinden falle und der Bund aufgrund des Föderalismus den Gemeinden nichts vorschreiben könne.
    Nun hat die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten Österreichs an ihrem 16. Gewerkschaftstag am 24. Mai 2007 die Forderung nach einem österreichischen Bibliotheksgesetz angenommen, berichtete Wolfgang Kauders in Bibmail (zu empfehlen auch sein Weblog Haftgrund). Auf der Website der Gewerkschaft findet man leider (noch) nichts dazu, aber Kauders führte auch den Text des Beschlusses an, aus dem ich zitiere: "Der 16. Gewerkschaftstag der GdG fordert daher ein Bibliotheks­entwicklungs­konzept, welches sich an folgenden Kriterien orientiert:
  • Gesellschaftliches Basiswissen muss frei für alle zur Verfügung stehen. Die Teilung der Bevölkerung in jene, die leichten und breiten Zugang zu Information finden, und jene, die über diesen Zugang nicht verfügen ('information rich' gegen 'information poor') muss als soziales, ökonomisches und kulturelles Problem erkannt und bekämpft werden.
  • Die Vermittlung von Lese-, Medien- und Informationskompetenz muss als gesellschaftliche Aufgabe erkannt werden, welche von Bibliotheken und anderen Bildungseinrichtungen wahrzunehmen ist.
  • Die erforderliche räumliche, personelle und technische Infrastruktur muss bereitgestellt werden.
  • Die Qualität der verpflichtenden Aus- und Fortbildung der BibliothekarInnen muss gewährleistet werden.
  • Große Informationseinrichtungen müssen unabhängig von den Zwängen des Marktes als kollektive Wissensspeicher bestehen können. Bibliotheken müssen den Zugang zu elektronischen Informationsquellen ausbauen.
  • Die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten tritt daher für die Schaffung eines Bibliotheksgesetzes ein, welches als verbindliche Grundlage für eine stärkere Verankerung des Bibliothekswesens in den Ländern, Städten und Gemeinden dienen soll.
  • Dieses Gesetz muss Bestimmungen über die Errichtung und Finanzierung, sowie Richtlinien über die Standards der Ausstattung, der Dienstleistungen und der Qualifikationen der BibliothekarInnen enthalten. Die Bedeutung der Bibliothek bei der Gewährleistung von Informations- und Meinungsfreiheit und die Kooperation innerhalb eines Bibliotheksnetzwerkes ist darin festzuschreiben".

  • Das würde ich auch unterschreiben.

    Gerhard Fritsch im Radio

    In den kommenden Monaten bringt Ö1 jeweils sonntags von 9.30 bis 10 Uhr die Sendereihe "Literarische Außenseiter" von Wendelin Schmidt-Dengler. Dabei wird auch Gerhard Fritsch, Jeannie Ebners Redaktionskollege bei Literatur & Kritik, vorgestellt. Hier das Programm: 17. Juni: Christoph Martin Wieland; 24. Juni: Jean Paul; 1. Juli: Charles Sealsfield; 8. Juli: Nikolaus Lenau; 15. Juli: Else Lasker-Schüler; 22. Juli: Gerhard Fritsch; 29. Juli: Brigitte Reimann; 5. August: Thomas Bernhard.

    Friday, June 01, 2007

    ONB kauft Wittgenstein-Briefe

    Presseaussendung von heute: "Die Österreichische Nationalbibliothek erwarb aus Privatbesitz ein umfangreiches Konvolut von Briefen des Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889-1951) an den Architekten und Loos-Schüler Paul Engelmann (1891-1965). Die 40 Briefe und 13 Postkarten von Ludwig Wittgenstein an seinen Freund Paul Engelmann sind eine wichtige Ergänzung für den bedeutenden, bereits vorhandenen Wittgensteinbestand der Handschriften-, Autographen- und Nachlass-Sammlung".

    Thursday, May 31, 2007

    Buch über Hertha Kräftner

    Das Buch "Hertha Kräftner. Leben und Werk" von Gerhard Altmann wird am Mittwoch, dem 13. Juni 2007, um 19.30 Uhr im Literaturhaus Mattersburg vorgestellt: "Gerhard Altmann gibt im vorliegenden Band einen Überblick über die Biographie und das Gesamtwerk Hertha Kräftners". Erschienen bei edition lex liszt (978-3-901757-58-7, 17 €).

    Tuesday, May 29, 2007

    Diplomarbeitsideen: OpenLC

    Letzte Woche ging wieder die Bibliothekarin in mir mit mir durch - ich gebar folgende zwei Ideen für meine Diplomarbeit (Arbeitstitel "Frauenfiguren und Frauenrolle(n) bei Jeannie Ebner"):
  • beschlagworteter Briefwechsel: Es würde mir gefallen, den Briefwechsel nicht nur mit AdressatIn und VerfasserIn zu gliedern, sondern auch inhaltlich zu beschlagworten. Das könnten verschiedene Facetten sein, z.B. Werke, über die gesprochen wird; Personen, über die gesprochen wird; Themen, die angeschnitten werden (für letztere müsste man vorher allerdings eine Schlagwortliste definieren).
  • semantisches Netz: Ich habe mir ja mit Visio eine Art Mindmap gezeichnet, damit ich die vielen Aspekte von Jeannie Ebners Leben und Werk besser im Überblick bewahren und Zusammenhänge herstellen kann. Nun schwebt mir eine Art semantisches Netz vor, das die Kontakte und Beziehungen genau definiert. Beispiel: "Jeannie Ebner - Mentee von - Hilde Spiel". Wenn man auf Hilde Spiel klickt, sieht man "Mentorin von - Jeannie Ebner" und entsprechende andere Beziehungen, wie "Ehefrau von" oder "Korrespondenzpartnerin von". Eine Möglichkeit wäre auch, einfach Verbindungslinien zwischen zwei Personen zu ziehen, und wenn man auf die Linie klickt, öffnet sich ein Artikel, der die Beziehung beschreibt, bzw. Literatur verzeichnet, die sich mit dem Verhältnis der beiden befasst etc. Das zahlt sich natürlich nicht für meine Diplomarbeit aus, wäre aber doch schön beispielsweise für die österreichische Literatur nach 1945 o.Ä. Man könnte sich dann auch weiterhanteln - Beispiel: wenn man sich fragt, ob A eigentlich B gekannt haben kann. Im Netz könnte ich dann erkennen, dass beide C gut gekannt haben und darüber eine Verbindung besteht. Ich könnte das OpenLC nennen - eine Art OpenBC für den Literaturbetrieb (in meinem Kopf ist das alles übrigens wesentlich klarer). Gibt mir jemand dafür Geld, fange ich morgen damit an ;-)
  • Hinweis: Aktuelle Entwicklungen gibt es in meinem Jeannie Ebner-Weblog nachzulesen.

    A little television show

    In ihrem Artikel "From 'Spock': The beauty of big women" über Leonard Nimoys Photographien, der am 16. Mai in der International Herald Tribune erschien, schreibt Abby Ellin: "In 1966, he landed a gig on a little television show called 'Star Trek,' which ran for only three seasons but would resonate for decades".

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Gerhard Reichmann / Margit Sommersguter-Reichmann: "Die Entwicklung des Arbeitsmarktes für Informationswissenschaftler in Österreich (Eine Untersuchung für Absolventen des betriebswirtschaftlichen Studiums mit informationswissenschaftlichem Schwerpunkt)". In: R. Schmidt (Hg.): Aufbruch ins Wissensmanagement, Proceedings zur 21. Online-Tagung der DGI. Frankfurt: DGI 1999, S. 439 - 450
  • Todd Gilman: "The Four Habits of Highly Effective Librarians". In: Chronicle of Higher Education, Chronicle Careers, 23. Mai 2007
  • Terry L. Weech, Alison M. Konieczny. "Alternative careers for graduates of LIS schools: The North American perspective. An analysis of the literature". In: Journal of Librarianship and Information Science 39 (2007), S. 67 - 78
  • Georgina Hardy, Sheila Corrall: "Revisiting the subject librarian: A study of English, Law and Chemistry". In: Journal of Librarianship and Information Science 39 (2007), S. 79 - 91
  • Todd Gilman: "Show your librarian some love". In: Chronicle of Higher Education, Chronicle Careers, 3. Oktober 2006
  • Beruf: Wissenschafterin

    Elisabeth Grabenweger spricht im IFK am über "Beruf: Wissenschafterin. Die ersten Privatdozentinnen der Wiener Germanistik in der Ersten Republik". Ort und Zeit: Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien; 4. Juni 2007, 18 Uhr c.t.
    Zum Inhalt: "'Die im politischen Leben durchgeführte Gleichstellung der Frau mit dem Manne kann nicht ohne weiteres auf akademische Verhältnisse übertragen werden', da 'erfahrungsgemäß Unterschiede zwischen der durchschnittlichen Begabung der beiden Geschlechter bestehen'. Mit dieser Stellungnahme rechtfertigt das Professorenkollegium der Philosophischen Fakultät der Universität Graz am 2. Dezember 1919 seine Weigerung, das Habilitationsgesuch der Germanistin Christine Touaillon zu verhandeln. (...) In Wien jedoch, wo Touaillon daraufhin ihr zweites Gesuch einreicht, verhält sich das Professorenkollegium der Philosophischen Fakultät anders: In den 1920er-Jahren wird nicht nur ihr, sondern noch zwei weiteren Germanistinnen die Venia Legendi verliehen – der Romantikforscherin Marianne Thalmann und der Volkskundlerin Elisabeth Weiser. (...) Mit Blick auf die spezifische Verfasstheit der Wiener Germanistik sowie auf Bedingungen der Inklusion und Exklusion dieses wissenschaftlichen Feldes untersucht Elisabeth Grabenweger Möglichkeiten der institutionellen Etablierung und wissenschaftlichen Anerkennung.".

    Thursday, May 24, 2007

    New: Medical Librarian 2.0

    Medical Librarian 2.0 is the title of a forthcoming special issue of "Medical Reference Services Quarterly" dealing with the "Use of Web 2.0 Technologies in Reference Services" and edited by M. Sandra Wood. - Source: Krafty librarian.
    Contents: "Contributors to Medical Librarian 2.0 discuss: the tools and applications shaping Web 2.0; extending these vibrant technologies into librarianship with Library 2.0; virtual reference services in academic health science libraries; e-mail, chat, and web forms in the changing landscape of reference services; syndicated information delivery via RSS and its integration; producing, using, organizing, and distributing podcasts; challenges to and successes of streaming video in health sciences libraries; social networking, social media sharing, and social bookmarking tools; tagging, peer production, blogs, and folksonomy; open source software and content management systems like Drupal; wikis and the organizational knowledgebase; creating and utilizing blended applications and mashups; current concerns over data and security" (Haworth Press).

    Preliminary tagging results

    So far I have assigned the following number of tags to this weblog's 1787 posts: libraries (485), profession (330), humanities (141), science fiction (128), women (87), acquisitions (77), weblogs (75), books and reading (72), archives (68), miscellanea (61), government information (56), social software (48; other than weblogs), reading diary (39), my studies (34), open access (29), museums (25), education (9; fairly new tag).

    Neuerwerbungen

  • Nivessa Rovedo Hatsley: The lively life of Camilla Delibris, the librarian. A novel. New York: iUniverse 2005 ("funny and poignant this story about a historic public library as told by the newly-hired librarian, Camilla Delibris")
  • Kirsten Dinnall Hoyte: Black marks. A novel. New York: Akashic Books 2006 ("Georgette attempts to reconstruct her splintered past: from her Jamaican childhood to her teenage immersion in Boston and New York nightlife, and, more recently, into the reclusive silence of a library")
  • Wednesday, May 23, 2007

    "Standing up for open access"

    Auf Inside Higher Ed ist der interessante Artikel "Standing up for open access" von Elia Powers nachzulesen: "Professors at the Massachusetts Institute of Technology were perplexed: How could a membership organization that gladly accepts and archives their scholarly work turn around and limit transmission of the material?" Es geht um die Datenbank der Society of Automotive Engineers, zu der das MIT-Personal in den letzten Jahren rund 350 Papers beigesteuert hat. Aber dann gab es eine technische Änderung beim Zugriff: "The group began requiring users to download a plug-in that prevented sharing encrypted documents over a network. Users could only view a paper on a single desktop computer and were allowed one printed copy per access code. No saving a copy to the computer. No photocopying".
    Mit dem Einverständnis der ProfessorInnen bestellte die Bibliothek die Datenbank ab und erläterte die Gründe dafür in ihrem Weblog "MIT Libraries News": "SAE's DRM technology severely limits use of SAE papers and imposes unnecessary burdens on readers". Ein Beispiel für eine gelungene Kooperation zwischen Faculty und Library. SAE gründete mittlerweile eine Task Force, die eine neue Lösung erarbeiten soll. Die MIT Libraries erstellten in der Zwischenzeit einen Katalog für die auf CD-ROM erworbenen pdf-Artikel...

    Tuesday, May 22, 2007

    Orte des Okkulten

    Die Ausgabe 14 (2003) 4 der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG), herausgegeben von Alexander C.T. Geppert und Andrea B. Braidt, trägt den Titel "Orte des Okkulten". Die Ausgabe ist online abzurufen. Inhalt:
  • Alexander C.T. Geppert, Andrea B. Braidt: Moderne Magie: Orte des Okkulten und die Epistemologie des Übersinnlichen, 1880 - 1930
  • Thomas Laqueur: Cemeteries and the Decline of the Occult: From Ghosts to Memory in the Modern Age
  • Diethard Sawicki: Spiritismus und das Okkulte in Deutschland, 1880 - 1930
  • Albert Kümmel, Justyna Steckiewicz: Leipzig 1877: Medienepistemologische Zugänge zu Karl Friedrich Zöllners Experimenten mit Henry Slade
  • Logie Barrow: Plebeian Spiritualism: Some Ambiguities of England's Enlightenment, Reformation, and Urbanisation
  • Helmut Zander: Theosophische Orte: Über Versuche, ein Geheimnis zu wahren und öffentlich zu wirken
  • Gespräch / Peter Mulacz, Manfred Omahna, Ulrike Spring: Rationalisierung des Außersinnlichen? Zur Wissenschaftlichkeit der Parapsychologie
  • Zu Gast in anderen Blogs

    In den letzten Wochen war ich zweimal "zu Gast" bei anderen Blogs: Laurie the Librarian hat für Zeiten ihrer Abwesenheit vom Computer featured visitors eingeladen, um Antworten auf mindestens fünf von zehn Fragen rund um Bibliothek(swes)en zu geben. Zum Beispiel "What's the strangest, funniest, or most unusual question you've ever had while working in a library?" und "What do you think is the most important issues affecting librarians today?". - Und im Weblog Duftender Doppelpunkt wurden Beiträge zum 1. Mai gesucht. Dafür habe ich eine kleine Erinnerung an diesen Tag aus jener Gemeinde, in der ich aufgewachsen bin, beigesteuert. Es gibt aber auch Gedichte und theoretische Beiträge rund um den "Tag der Arbeit".

    Gefährlicher Beruf

    "Nach einer Veranstaltung im Leseraum der Bücherei wollte sie die Lampe wieder nach oben hängen, kletterte auf das Möbelstück. Doch dieses kippelte, die Büchereileiterin stürzte und verletzte sich schwer an Knie und Schulter", schreibt der Nordschleswiger am 19. Mai über die Leiterin der Deutschen Bücherei Tingleff. Der Sturz, der sie seit über einem Jahr außer Gefecht setzt, hat aber in gewisser Weise auch sein Gutes gehabt: Die Bibliothekarin hat ihr malerisches Talent entdeckt.
    Es gibt übrigens einen 1949 gegründeten Verband Deutscher Büchereien Nordschleswig: "Die deutschen Büchereien in Nordschleswig entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunächst in den Städten, später auch im ländlichen Bereich meist in Verbindung mit den örtlichen Schulen. Nach 1920 baute die Deutsche Volksgruppe unter dem Dach des Wohlfahrts- und Schulvereins ihr eigenes Bibliothekswesen auf und brachte es bis zum Ende des 2. Weltkrieges auf insgesamt 71 Büchereien. Nach Ende des 2. Weltkrieges musste das Büchereiwesen völlig neu aufgebaut werden".

    Monday, May 21, 2007

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Thea S. Allen: Transformation of the Cataloging Profession Over the Past Thirty Years, 1976 to 2006. University of North Carolina at Chapel Hill, School of Information and Library Science, 2007
  • Kathleen de la Peña McCook / Kate Lippincott: "Library schools and diversity: who makes the grade?". in: Library Journal 122 (1997), S. 30 - 32
  • Katerine Feinstein: "La formation des bibliothécaires pour la jeunesse". in: Bulletin des Bibliothèques de France 44 (1999) 3, S. 80 - 84
  • VT Jean-Philippe Accart: "Bibliothécaire, documentaliste - même métier?". In: Bulletin des Bibliothèques de France 45 (2000) 1
  • Buch - mehrsprachig

    Auf der Website www.buch-mehrsprachig.at des Bildungsministeriums kann man mehrsprachige Kinder- und Jugendbücher "nach Sprache, Inhalt und Alterseignung auswählen und suchen", hat aber auch die Möglichkeit, "diese Bücher zu kommentieren, einen Buchtipp auszudrucken oder selbst ein Buch zu empfehlen". Es gibt die Rubriken Bilderbuch, Lieder & Reime, Märchen & Sagen, Roman, Sachbuch, Serie, Wörterbuch, Zum Vorlesen. - Hinweis von Werner Schöggl.

    "Männermythos vom arischen Gralsritter"

    Brigitte Borchhardt-Birbaumer spricht am 24. Mai um 19 Uhr im Wiener Jüdischen Museum über "Antifeminismus und Antisemitismus. Der Männermythos vom arischen Gralsritter und seinem Kampf gegen die vertierte Frau". Der Vortrag ergänzt die bis 11. November laufende Ausstellung "Beste aller Frauen. Weibliche Dimensionen des Judentums".
    Aus der Ankündigung: "Die Kunstwissenschaft hat erst zaghaft begonnen, die best vermarkteten Avantgarde-Künstler und ihr Werk einer genaueren ikonologischen Beobachtung zu unterziehen. Dabei stellt sich heraus, dass Antifeminismus und Antisemitismus sich wie zwei parallele rote Fäden durch die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts ziehen. Neben Richard Wagners Text zu Beethovens 9. Symphonie bestimmten den Inhalt des Frieses von Gustav Klimt 1902 auch ariosophische Theorien voll Rassismus und Frauenhass mit, die sich im goldenen Ritter manifestieren. Wie Arnold Böcklins und Franz von Stucks Gemälde, ist auch die Secession mit Alfred Roller und Gustav Klimt wichtig für die Ästhetik der Nationalsozialisten. Da sich solche dunklen inhaltlichen Vorboten aber in Ausstellungsevents schlecht vermarkten lassen, wird das Weißwaschen die Oberhand behalten".

    Suggestions instead of rules?

    Miss Information ist verärgert über die ihrer Meinung nach zu laxe Handhabung der Verhaltensregeln in ihrer Bibliothek: "The library where she works is very friendly and wants everyone to be happy. (...) Instead of rules there are suggestions. The library encourages you to not get into fist fights with other patrons. The library recommends that you not eat near the computers. The library thinks it would be nice if you turned your cell phones off while you were in the library, but whatever".

    Friday, May 18, 2007

    Rate your students

    "Welcome to Rate Your Students, a public forum where faculty and students can work out the tricky dynamic of the modern classroom. Students can tell us why they won't take the iPod out during a lecture, and professors can tell us why their clothes are so frumpy". - Ein witziges, seit 2006 bestehendes Weblog für alle, die an Hochschulen unterrichten oder sonst mit Studierenden zu tun haben.

    Wettbewerb "schönster erster Satz"

    "Im Anfang war das Wort! Und dann folgte gleich der erste Satz. Eine Jury sucht den schönsten Beginn eines deutschsprachigen Romans, Leser können Vorschläge übers Internet machen", schreibt die Welt. Dankenswerterweise ist gleich darunter ein Photo von zwei Frauen, die in Bibliotheksregalen stöbern, und der Bildtext "Liebe Leser, bitte suchen sie sofort ihren Lieblingssatz aus der Bibliothek heraus". - Eine kleine Auswahl der "Welt": "Lauter schöne erste Sätze" und "Noch viel mehr schöne erste Sätze". - Bis 21. September werden Einreichungen entgegengenommen; die Jury besteht aus Jutta Limbach, Elke Heidenreich, Marietta Slomka, Thomas Brussig, Paul Maar und Heiner Brand.
    Über meinen liebsten ersten Satz habe ich mir hierorts schon einmal Gedanken gemacht.

    Wikis in der Lehre

    Das Podcampus-Weblog verzeichnet Podcasts aus verschiedensten Fachgebieten, die für die Lehre an Hochschulen angefertigt wurden. Betrieben wird Podcampus vom Multimedia Kontor Hamburg. - Einer der aktuellen Podcasts beschäftigt sich mit dem Einsatz von Wikis in der Lehre.

    Tuesday, May 15, 2007

    Bibliothek bittet Kunden um Abstand...

    ...berichtet das Solinger Tagblatt: Die Stadtbibliothek Solingen hat nämlich seit kurzem eine Wartelinie am Ausleihschalter gezogen - zu oft kam es zu Verwechslungen von Ausweisen oder vertauschten Büchern, weil sich die BenutzerInnen so an die Theke drängten... Außerdem sei Lesen Vertrauenssache.
    Die Bibliothek betreibt übrigens auch ein Weblog für Jugendliche unter dem Titel "Lesen, gucken, hören", bei dem die jungen LeserInnen selbst Bücher bewerten und rezensieren können. Es gibt Kategorien wie "lange her" und "erwachsen werden", "Vorurteile" und "Manga".

    Monday, May 14, 2007

    Neuerwerbungen

    Geschenke:
  • J.G. Ballard: Die Tausend Träume von Stellavista und andere Vermilion-Sands-Stories. 1. Aufl. Frankfurt: Suhrkamp 1982 (= Phantastische Bibliothek 79)
  • Tor Åge Bringsværd: Die Stadt der Metallvögel. Roman. 1. Aufl. Frankfurt: Suhrkamp 1988 (= Phantastische Bibliothek 208)
  • Neuartige Fehlermeldungen

    Die Warrior librarian hat einige sehr unterhaltsame "Computer error messages for library OPACs" zusammengestellt. Mein Favorit ist eindeutig "We would like to be able to supply that item, but there are no funds for its purchase. Would you like to make a cash donation?". - Via IB-Weblog.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • David P. Fisher: "Are librarians burning out?" In: Journal of Librarianship and Information Science 22 (1990) 4, S. 216 - 235
  • Judith Elkin / Clare Nankivell: "Wastage within the library and information profession: a report". In: Journal of Librarianship and Information Science 24 (1992) 2, S. 71 - 77
  • Indra Mary David: A study of the occupational interests and personality types of librarians. Wayne State University, PhD, 1990
  • Larry D. Dorrell / V. Lonnie Lawson: "What Are Principals' Perceptions of the School Library Media Specialist?". In: NASSP Bulletin 79 (1995) 573, S. 72 - 80
  • Bukky O. Omotayo: "Women and Conflict in the New Information Age". In: IFLA Journal 32 (2006) 4, S. 325 - 332
  • William R. Maidment: "Trade Unionism in Public Libraries". In: Journal of Librarianship and Information Science 8 (1976) 3, S. 143 - 152
  • G.C.K. Smith / J.L. Schofield: "A General Survey of Senior and Intermediate Staff Deployment in University Libraries". In: Journal of Librarianship and Information Science 5 (1973) 2, S. 79 - 96
  • David P. Fisher: "Is the librarian a distinct personality type?". In: Journal of Librarianship and Information Science 20 (1988) 1, S. 36 - 47
  • Ibrahim Ramjaun: "The Library Profession in Mauritius: improving its status and image". In: Information Development 13 (1997) 3, S. 135 - 141
  • Ruth Simpson: "Masculinity at Work. The Experiences of Men in Female Dominated Occupations". In: Work, Employment & Society 18 (2004) 2, S. 349 - 368
  • Ian Kirkpatrick: "Workplace assimilation and conflict in professional service organisations: the case of university libraries". In: Public Policy and Administration 14 (1999) 4, S. 71 - 86
  • James G. Ollé: "Arundell Esdaile: a centenary tribute". In: Journal of Librarianship and Information Science 12 (1980) 4, S. 217 - 228
  • Sarah C. Garcia: We Are Individuals: Librarians' Demonstration of Individuality on the World Wide Web. University of North Carolina at Chapel Hill, School of Information and Library Science, MLIS Thesis, 2006
  • Frances E. Wood: "Scientists in Librarianship and Information Work. A survey of former information studies students of the Postgraduate School of Librarianship and Information Science, University of Sheffield,
    1964 - 1973". In: Journal of Librarianship and Information Science 7 (1975) 1, S. 31 - 48
  • Anne Goulding: / Beth Bromham / Stuart Hannabuss / Duncan Cramer: "Professional Characters: The Personality of the Future Information Workforce". In: Education for Information 18 (2000), S. 7 - 32
  • John Agada: "Profiling Librarians with the Myers-Briggs Type Indicator: Studies in Self Selection and Type Stability". In: Education for Information 16 (1998), S. 57 - 69
  • Alan Johns: Survey of Librarians Using the Myers-Briggs Type Indicator (Form G Self-Scorable). Report 1990
  • Sarla R. Murgai: "Attitudes toward women as managers in library and information science". In: Sex Roles 24 (1991) 11+12, S. 681 - 700
  • D.L. Lee / J.E. Hall: "Female library school students and the occupational stereotype: fact or fiction?". In: College and Research Libraries 34 (1973), S. 265 - 267
  • S.T. Por: Why Librarianship? A survey of students’ reasons for choosing librarianship. Loughborough, MSc Thesis, 1992
  • R. Stoakley: "The selection and appointment of professional staff". In: Public Library Journal 5 (1990), S. 115 - 117
  • Klonk! Literaturwelten für Kinder & Erwachsene

    Bis 9. Oktober ist die Ausstellung Klonk!, ein "Streifzug durch Literaturwelten für Kinder und Erwachsene", im StifterHaus in Linz zu sehen: "Bücher, Lesen, Literatur – diesmal wieder für Kinder! Unser neues Projekt versteht sich nicht nur als Ausstellung zum Thema Kinderliteratur, sondern will auch Werk- und Erfahrungsraum sein zum spielerischen Umgang mit Texten. Hier kann man Geschichten anhören, lesend und schreibend eintauchen in eine bunte Welt der Märchen, Comics, Abenteuergeschichten. Spielerisch und selbsttätig wird erfahrbar, wie Texte entstehen. Die klassischen HeldInnen der Kinderliteratur (von Max und Moritz bis Pippi Langstrumpf) winken als Leitfiguren am Horizont".

    WikiHow

    Gerade entdeckt: "wikiHow is a collaborative writing project to build the world's largest how-to manual". Derzeit gibt es schon fast 20.000 "How to"-Einträge, die von "How to Look Approachable" bis zu "How to Build a Social Life as a Senior Citizen" reichen. In unserem Bereich sind das zum Beispiel "Locate a Book in a Library", "How to Organize Books", "Write a Note Commending Library Staff" (das geschieht sowieso viel zu selten) und "Become a Librarian". Die Texte sind im Regelfall in eine kurze Einführung, zu befolgende "Steps", Tips, Warnings und externe Links gegliedert.
    Hinweis aus: Thomas Pack: "Can a Wiki Help You Master Almost Anything?" In: Information Today 24 (2007) 5

    Friday, May 11, 2007

    Golden retrievers

    Die Society of Indexers feiert heuer ihr 50jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung in London unter dem Titel "Golden retrievers" - hihi.

    Zur Topologie der Findbarkeit

    "Information online: gesucht. gefunden! relevant? - Zur Topologie der Findbarkeit" ist der Titel eines Seminars der Österreichischen Computergesellschaft. 24. Mai 2007, 16.15 bis 18.30 Uhr, Heinz Zemanek-Saal, Wollzeile 1-3, 1010 Wien. Anmeldung bei Christine Haas (christine.haas (at) ocg.at).
    Beschreibung: "Seit dem systematischen Sammeln von Dokumenten und ganz besonders mit dem dramatischen Anwachsen der Dokumentenmengen im elektronischen Medium wird das gezielte Suchen nach relevanten Fundstellen zu einer wachsenden Herausforderung. Unbeschadet einer Vielzahl verschiedener Vorschläge zur Organisation und Indizierung großer Dokumentenmengen sind bislang immer nur aufgaben- und anwendungsspezifisch effiziente Lösungen entwickelt worden. Ausgehend von einer Übersicht zum Gebiet des Information Retrieval diskutiert das Seminar zwei ausgewählte Zugänge zur (Re-)Organisation schwach strukturierter bzw. textbasierender Informationsspeicher, die in der einen oder anderen Form auf Domänenwissen zurückgreifen, um die Ergebnispräzision zu verbessern".
    Referenten sind Karl Fröschl (Einführung in das Thema), Livio Costantini (Grundlagen des Information Retrieval / Konzeptbasierendes Retrieval am Beispiel von Topic Trees) und Ron Stockinger (Indexikalische Suchumgebung).

    Web 2.0-Tools für AutorInnen

    "In an increasingly connected, Web 2.0 world, librarian writers can choose from a number of online tools to help them do everything from become better organized to collaborate with coauthors across the country - or the globe". Und genau solche stellt Rachel Singer Gordon in der neuesten Ausgabe ihrer Kolumne "Publish, don't perish" vor.

    ArchivarInnen in Second Life: Mission Statement

    Wie Christian van der Ven, Betreiber des Weblogs "De Digitale Archivaris", in der Google-Group "Alliance Second Life" berichtet, hat eine Gruppe von ArchivarInnen in Second Life ein Mission Statement verabschiedet:
  • to promote the profession of records/archives preservation and records/archives access in and through Second Life
  • to provide education, research and networking opportunities for archivists in and through Second Life
  • to provide leadership in the identification of records/archives of historical value to the residents of Second Life
  • Übrigens gibt es jetzt bei Ning auch eine "Archivist 2.0"-Gruppe.

    Federal libraries Wiki berichtet über Schließungen

    Das ALA-Washington Office and das ALA-Committee on Legislation haben ein "Federal libraries wiki" geschaffen, dessen Zweck es ist, "to share and track information on federal library threats, re-organizations, and closings. Based on discussions with members, the main focus is to facilitate reporting of threats or closings that will enable users to make comments about that specific library's situation". Wie die bisherigen Einträge zeigen, sind die Einschränkungen für die Bibliotheken vielfältig: Sie reichen von einer vollständigen Auflösung über die Schließung der Lesesäle für die Öffentlichkeit bis zu einer drastischen Verkleinerung von Fläche und Bestand. - Hinweis aus Library Juice.

    Thursday, May 10, 2007

    "grundhäßlicher Grobian"

    Im IB-Weblog zitiert Ben heute als ein Beispiel für "Bibliotheken in der Weltliteratur" Primo Levis "Das periodische System". Dort wird der Bibliothekar als "unwissender, frecher, grundhäßlicher Grobian, den man an den Eingang gesetzt hatte, damit er mit seinem Aussehen und seinem Geschimpfe die um Einlaß Bittenden abschreckte", beschrieben.

    Tuesday, May 08, 2007

    Product placement für Bibliotheken

    Wie eine Kollegin aus Wolfsburg mitteilte, sah man in dem Romantik-Heimatfilm "Lilly Schönauer: Liebe gut eingefädelt" mehrmals das Plakat der Aktion "Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek". Auch wenn das wahrscheinlich Zufall war, wäre die Idee des product placement für Bibliotheken und bibliothekarische Dienstleistungen gezielt einzusetzen, durchaus ausbaubar.

    Eisenstadtgeflüster

    Wer sich über meinen Arbeitsort Eisenstadt aus studentischer Perspektive unterrichten will, kann dies nun einfach tun: Unter dem Titel "Eisenstadtgeflüster" gestalten die Studierenden des Studiengangs Informationsberufe, die das Modul "Online-Publishing" gewählt haben, ein Weblog mit journalistischen Beiträgen aus und über Eisenstadt. Es gibt fünfzehn verschiedene Ressorts, von Essen & Trinken bis zur Umweltpolitik, zu denen während des laufenden Semesters mehrere Artikel geschrieben werden. Kommentare sind herzlich willkommen. - Betreut werden sie dabei von der externen Lehrbeauftragten Irene Stuiber.

    Progressive LIS search

    Paul Catherall, Webmaster der Zeitschrift Information for Social Change, hat eine "Radical and Progressive Library and Information Site Search" kreiert, bei der von einem einfachen Suchfenster aus alle von ISC verlinkten und für gut befundenen Seiten durchsucht werden können. Das umfasst Links zu den Themenbereichen Copyright and Patents, Corporate and Global Trade Issues, Environmental Issues, (e)Journals, Library & Information Groups / Organisations, Personal Blogs and Web Sites, Political Movements and Campaigns, Portals and Gateways, Publishers and Booksellers und Radical Libraries. - Hinweis aus Library Juice.

    Monday, May 07, 2007

    reading diary

  • recently finished: Jasper Fforde: Im Brunnen der Manuskripte; Paul S. Ulrich (ed.): The library as a public place and public space
  • currently reading: Paul Fechter: Alle Macht den Frauen
  • Librarians & personality types

    Es gibt einige Aufsätze zur Frage, ob Bibliothekarinnen und Bibliothekare vermehrt bestimmten Persönlichkeitstypen entsprechen.
  • David P. Fisher: "Is the librarian a distinct personality type?". In: Journal of Librarianship and Information Science 20 (1988) 1, S. 36 - 47
  • Jeanine Williamson: "Jungian/Myers-Briggs personality types of librarians in films". In: The Reference Librarian 78 (2002), S. 47 - 59
  • Mary Jane Scherdin: "Vive la Difference: Exploring Librarian Personality Types Using the MBTI". In: Mary Jane Scherdin (Hrsg.): Discovering Librarians: Profiles of a Profession. Chicago: Association of College and Research Libraries 1994
  • Michael Afolabi: "Holland's typological theory and its implications for librarianship and libraries". In: Librarian Career Development 4 (1996) 3, S. 15 - 21
  • Michael Afolabi: "A study of the personality characteristics of library science students in one Nigerian university". In: International Librarian 2 (1986) 1, S. 1 - 8
  • Michael Afolabi: "The application of Holland’s theory to the personality types of library science students". In: Library Scientist 11 (1984), S. 1 - 23
  • Sophie Sabatier / Charles Oppenheim: "The ILS professional in the City of London. Personality and glass ceiling issues". In: Journal of Librarianship and Information Science 33 (2001) 3, S. 145 - 156
  • Mary Jane Scherdin / Anne Beaubien: "Shattering Our Stereotype: Librarians' New Image". In: Library Journal 12 (1995), S. 35 - 38
  • Anne McMahon: The Personality of the Librarian: Prevalent Social Values and Attitudes Towards the Profession. Adelaide: Libraries Board of South Australia 1967
  • Anne Goulding / Beth Bromham / Stuart Hannabuss / Duncan Cramer: "Professional Characters: The Personality of the Future Information Workforce". In: Education for Information 18 (2000), S. 7 - 32
  • John Agada: "Profiling Librarians with the Myers-Briggs Type Indicator: Studies in Self Selection and Type Stability". In: Education for Information 16 (1998), S. 57 - 69
  • Indra Mary David: A study of the occupational interests and personality types of librarians. Wayne State University, PhD, 1990
  • Alan Johns: Survey of Librarians Using the Myers-Briggs Type Indicator (Form G Self-Scorable). Report 1990
  • R.R. Douglass: The Personality of the Librarian. Chicago: University of Chicago 1957
  • H. Clayton: An Investigation of Personality Characteristics Among Library School Students at one midwestern University. Washington: United States Department of Health Education and Welfare 1968

  • Update 25.7.2007: Karen Woodworth-Roman: "Personality Type in the School Library".

    My darling diary

    Die Österreicherin Inga Pollak Joseph kam während des zweiten Weltkrieges mit 12 Jahren im Rahmen eines Kindertransports nach Großbritannien, wo sie später unter anderem als Bibliothekarin und Buchhändlerin arbeitete. Ihre Erinnerungen hat sie in ihrem "darling diary" niedergeschrieben, wovon unter dem Pseudonym Ingrid Jacoby zwei Bände erschienen sind:
  • My Darling Diary: A Wartime Journal – Vienna 1937-39, Falmouth 1939-44". United Writers 1998
  • My Darling Diary 2: Girl in and Out of Love. United Writers 2006
  • Zu Ingrid Jacoby forscht die Literaturwissenschaftlerin Susanne Blumesberger, unter anderem im Rahmen von Biografia.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Wilfried Sühl-Strohmenger: "Zur Gruppenzugehörigkeit des wissenschaftlichen Bibliotheksdienstes in der Hochschule: die Problematik aus der Sicht des Vereins Deutscher Bibliothekare e.V. (VDB)": In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderheft, 81 (2001), S. 167 - 178
  • Meerabai Gosine-Boodoo: "Profiling the Caribbean Special Librarian: demography, skills and professional progress". In: Information Development 22 (2006) 4, S. 292 - 299
  • W. J. Goode: "The librarian: from occupation to profession?". In: The Library Quarterly 31 (1961), S. 306 - 320
  • Charlie Potter / Shelly Franklin: "Getting Started: Employment Opportunities for Graduate Students in Library and Information Programs". In: LIScareer, Mai 2007
  • Catherine Fraser Riehle: "Teaching Tips from the Instruction Front: Insights of a New Librarian". In: LIScareer, Mai 2007
  • M.S. Sridhar: "Skill requirements of LIS professionals in the new e-world". In: Library Science With a Slant to Documentation and Information Studies 36 (1999) 3, S. 141 - 149
  • Alexander Birchall / Anthony Deakin / Roy Rada: "Knowledge automation and the need for intermediaries". In Journal of Librarianship and Information Science 26 1994) 4, S. 181 - 192
  • Nick Moore: "The employment market for librarians and information specialists in the United Kingdom". In: Journal of Information Science 13 (1987) 6, S. 327 - 333
  • Moosa N. Al-Mufaraji: "Libraries and library education in Oman". In: Journal of Information Science 18 (1992) 6, S. 471 - 479
  • James G. Ollé: "W.C. Berwick Sayers, librarian and teacher". In: Journal of Librarianship and Information Science 13 (1981) 4, S. 232 - 247
  • C.J. Armstrong / J.A. Large: "Employment criteria in the library and information sector: A British Survey". In: Education for Information 4 (1986), S. 191 - 217
  • Friday, May 04, 2007

    Wikimedia verleiht Zedler-Medaille für GeWi-Lexikoneintrag

    Gerade in H-Germanistik gelesen: "Erstmalig schreibt Wikimedia Deutschland gemeinsam mit der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur die 'Zedler-Medaille' aus. Im laufenden Wissenschaftsjahr 2007 'Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit' wird die Zedler-Medaille für die allgemeinverständliche Vermittlung eines Themas aus dem Gebiet der Geisteswissenschaften vergeben. Der Preis wird dabei für einen Beitrag für das Enzyklopädieprojekt Wikipedia ausgelobt". Einsendeschluss ist der 15. Juli, die genauen Teilnahmebedingungen gibt es nur "auf Anfrage" per eMail oder Telephon (passt nicht zu einem offenen Projekt, oder?). Die Jury kennt jedenfalls die Namen der Einreichenden nicht.

    Eilige Studentin

    Jetzt fragte mich gerade eine Studentin, wo sie ein Buch über Konzernrechnungslegung finde. Keine ungewöhnliche Frage, weil etliche StudentInnen lieber uns fragen als selber zu recherchieren, auch wenn sie wüssten, wie's geht, aber die Begründung gefiel mir: Unsere Recherche-PCs seien so langsam, und sie habe nicht so lange Pause.

    Thursday, May 03, 2007

    Ein Mann in (fast) allen Klassen

    Nette Anfrage in nexgenlib: Jemand wollte wissen, ob es einen Autor gebe, der Bücher in allen zehn Hauptklassen der Dewey Decimal Classification geschrieben hätte. Und es gibt angeblich einen: nämlich Isaac Asimov. Nur stimmt das gar nicht, obwohl diese Information es sogar in die dritte Auflage des "The New York Public Library Desk Reference"-Handbuches geschafft habe, melden die Isaac Asimov FAQ - die 100er fehlen. Und dann stimmt es doch wieder, denn Asimov ist mit einem Video unter den 100ern vertreten, deckt das Dewey-Blog unter dem Titel "Isaac and Melvil: The truth" auf: "There is one record in WorldCat that lists Isaac Asimov as a main personal-name entry and that gives a DDC number in the 100s. But the work in question is a video, not a book".

    reading diary

  • recently finished: Jeannie Ebner: Figuren in Schwarz und Weiß (in short: great stuff; the best Ebner text I've read so far); Jakob Michael Perschy: Ich als Russe (great stuff, too - my favourites are the stories "Ich als Russe" and "Einen Finger breit"; makes me smile)
  • currently reading: Jasper Fforde: Im Brunnen der Manuskripte (I don't want to use "great stuff" to an inflationary extent, but I can't do anything against it - Fforde created an imaginative world of texts, letters, characters and books, and the adventure of Thursday Next is highly entertaining)