Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Wednesday, April 04, 2012
Barocker Bücherkrimi auf ORF III
Tuesday, April 03, 2012
librarymistress > archivesmistress?
Fürs erste werde ich mich für ein Jahr karenzieren lassen, dann sehen wir weiter. Dass meine jetzige Arbeitgeberin so verständnisvoll ist, finde ich sehr erfreulich. Da das eine Halbtagsstelle ist, werde ich mich auch sehr intensiv meiner Diplomarbeit und meinem Studienabschluss widmen, und in meinem Diplomarbeitsblog wird in Zukunft wieder mehr zu lesen sein ;-) Da im April 2013 mein Studienplan ausläuft, ist das einfach eine gute - eigentlich die letzte - Chance.
Die beiden Arbeitsstellen sind jedenfalls nicht besonders weit auseinander - hier der Blick vom Infoschalter der Wienbibliothek ;-) 
librarymistress: "Blick vom alten Job zum neuen Job", 29. März 2012, Flickr, CC-BY-SA
Agrarhistorisches Archiv
Monday, April 02, 2012
reading diary
Neuerwerbungen
Saturday, March 24, 2012
Anderer Blick auf Griechenland
"Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bedanke mich ganz herzlich für den "anderen Blick auf Griechenland". Der Redaktion, die kürzlich im deutschen Fernsehen die Bundesländer mit den meisten Schulden als 'Griechenländer' bezeichnete, würde ich ja mit 'Und irgendwann bleib i dann dort' nicht unter zehn Stunden und der mehrfachen Lektüre Ihrer Beilage den Kopf zurechtrücken wollen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre langjährige Abonnentin Monika Bargmann"

rheinblogger (Stefan Scharrenbach): "Griechenland_Rhodos-419", aufgenommen am 5. Oktober 2011 in Faliraki, via Flickr, CC-BY
Zines in Bibliotheken - warum?
"Zines are the purest form of counterculture expression that exists in printed form, and insightful indicators of current times. They represent the under-represented and give voice to marginalized members of society. Zines are interesting and cheap, and as a public library, it is our job to provide access to all types of information".
Genderfragen auf Facebook

library mistress: a librarian's shoes, 27. Juli 2008, Flickr, CC-BY-SA
Friday, March 16, 2012
20% flexibel
Thursday, March 15, 2012
CfP Nachhaltigkeit in Bibliotheken
Neben thematischen Beiträgen sollen auch Einzelbeispiele von Nachhaltigkeit in Bibliotheken vorgestellt werden, d.h. nicht zwingend in langen Textbeiträgen, sondern es ist auch ein knappes Vorstellen eines interessanten Einzelaspektes möglich".
Zusendung einer kurzen Skizze bis 16. April 2012 an petra.hauke (at) bock-net.de und klaus.werner (at) fu-berlin.de erbeten.
Interessantes Projekt! Das Green library blog ist übrigens leider schon 2010 entschlafen, aber es gibt eine aktivere dazugehörige Facebook-Gruppe, und im Blog Greening your library scheint sich mehr zu tun. Siehe auch greenlibraries.org.
nobody on Twitter

Quelle: Fredo & Pid'Jin. A webcomic by Eugen Erhan and Tudor Muscalu. 12. März 2012 [via Ritchie Pettauer]
Tuesday, March 13, 2012
Archivarin vs. Bibliothekarin
Monday, March 12, 2012
Aufruf zum Urheberrechtsdiskurs
"Die öffentliche Diskussion der letzten Wochen rund um das umstrittene ACTA-Abkommen hat die Notwendigkeit einer breiten gesellschaftlichen Debatte zu einem modernen Urheberrecht gezeigt. Die digitale Revolution der letzten Jahre hat die Realität von Medienkonsum und -produktion radikal verändert. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Umgang mit Kulturgütern wurden in Österreich jedoch seit nunmehr 10 Jahren nicht angepasst und werden den neuen Entwicklungen daher oft nur unzureichend gerecht. Das Internet als globales, unzensiertes und neutrales Kommunikationsmedium darf nicht den finanziellen Partikularinteressen der Verwertungsindustrie untergeordnet werden.
Die Initiative für Netzfreiheit und der Verein für Internet-Benutzer Österreichs (VIBE!AT) rufen deshalb dazu auf, einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über ein modernes Urheberrecht und zeitgemäße Vergütungsmodelle zu führen. Ein Ziel des Urheberrechts ist es, einen Ausgleich zwischen den finanziellen Interessen der Kunst- und Kulturschaffenden und den Interessen der Gesamtgesellschaft herzustellen. Um das zu erreichen, rufen die beiden Vereine dazu auf, eine breite gesellschaftliche Diskussion rund um das Urheberrecht zu starten. Es ist wichtig, alle beteiligten Interessensträger in diesen Diskurs mit einzubinden, vorzugsweise nach dem Vorbild einer Enquete-Kommission.
'Das Moratorium durch die Prüfung von ACTA durch den europäischen Gerichtshof muss jetzt genutzt werden, um neue Modelle für ein zeitgemäßes Urheberrecht zu entwickeln', sagt Thomas Lohninger im Namen der beiden Organisationen. Die Initiative für Netzfreiheit und VIBE!AT warnen vor dem Einfluss von Lobbyisten der Verwertungsindustrie und wollen die Zukunft der Kulturproduktion in einem breiten, transparenten und ergebnisoffenen Diskurs gestaltet sehen".
Call for Entries für "Veza lebt"
"Veza lebt!" So lautet auch der Arbeitstitel einer Anthologie, zu der Autorinnen, die das 40. Lebensjahr bereits vollendet haben, eingeladen sind, sozialkritische, formal spannende Kurzprosa im Ausmaß von maximal 8 Seiten einzureichen. Die Idee hinter dem Alterslimit ist, dass besonders auf dem Kunstmarkt und im Bereich Literatur ein regelrechter Jugendkult betrieben wird. Nicht wenige Stipendien oder Preisausschreibungen setzen ein Alter unter 30 oder 40 Jahren voraus. Hinzu kommt, dass viele schriftstellerisch tätige Frauen sich außer Stande sehen, nach dem 40. oder 45. Lebensjahr noch erstveröffentlichen zu können.
Für die Anthologie „Veza lebt!“, die 2013 erscheinen soll, wird zeitkritische, sozialkritische Kurzprosa erbeten, die formal die herkömmlichen narrativen Strukturen unterwandert. Umfang: maximal 8 DIN-A4-Seiten. Einzureichen bitte in 4-facher Ausfertigung, mit Name und Postanschrift versehen, Einsendeschluss 31.7. 2012. Per Post an: Institut für Interaktive Raumprojekte, Anton Dengler-Gasse 15, 1210 Wien, oder per E-Mail an: taste (at) chello.at.
Wednesday, March 07, 2012
Bibliothekarinnenmord beim "letzten Bullen"
Monday, March 05, 2012
Vortrag: Farming Styles
"Farming styles" ist ein von der Akteur-Netzwerk-Theorie inspiriertes Konzept, das den (agrar-)wirtschaftswissenschaftlichen Blick auf Agrarsysteme sozial- und kulturwissenschaftlich erweitert. In einem dreijährigen FWF-Projekt am Institut für Geschichte des ländlichen Raumes hat ein interdisziplinäres Team Landwirtschaftsstile in zwei österreichischen Regionen 1945 bis 1980 beforscht. Aus drei Blickwinkeln - einem wirtschaftshistorischen (Agrarsystemanalyse von Betriebsstatistiken), einem sozialhistorischen (Fallanalyse von Mehrgenerationen-Interviews) und einem kulturhistorischen (Diskursanalyse von Agrarzeitschriften) - werden die Umrisse charakteristischer Landwirtschaftsstile erkennbar.
Sunday, March 04, 2012
reading diary
work in progress
Flohmarktkäufe
Wednesday, February 29, 2012
Kinderschreibwerkstatt in Mattersburg
Der Unkostenbeitrag für die Kinderschreibwerkstätten beträgt 18 € pro Kind, die Anmeldung ist per mail unter office (at) literaturhausmattersburg.at oder telefonisch unter 02626/67710 möglich.
Tuesday, February 28, 2012
Neue dreisprachige Kinderbücher
Programm:
Unter der Leitung von Rita Berta Tiborné, Katharina Dowas, Emese Hubbes, Sonja Krutzler, Edit Leitner, Gabriella Marton, Edit Padosné Kiszela und Ágnes Tornai werden Kindergarten- und Volksschulkinder aus dem In- und Ausland die Buchpräsentation mit Lied- und Spruchgut untermalen.
Friday, February 24, 2012
Die Zurückgezogenen
Thursday, February 23, 2012
Wie fälscht man einen Bettauer
Junger Mann aus gutem adeligem oder bürgerlichem Hause verarmt aufgrund der Zeitläufte nach dem 1. Weltkrieg und bringt jemanden, den irgendwie auf moralisch nicht ganz einwandfreiem Weg zu viel Geld gekommen ist, wegen ebendiesen Geldes brutal um. <insert Frauengeschichten>. Mit dem erbeuteten Geld gelingt ein Aufstieg in die bessere Gesellschaft. Weitere Morde werden erforderlich, da der Lebenswandel mit Wein, Weib und Gesang nun einmal so teuer ist und es bescheiden einfach nicht mehr geht. Zum Schluss wird der junge Mann schon vor Gericht gestellt, kommt aber letztlich doch irgendwie davon. Schließlich konnte das Opfer eh niemand leiden.
Tuesday, February 21, 2012
Kindle reading diary
Hugo Bettauer: Hemmungslos, Kindle edition (1920) [Unscrupulous]
Hugo Bettauer: Die freudlose Gasse, Kindle edition (1924) [Joyless street]
It seems that I can't get enough from these very Austrian mystery novels at the moment, having finished "Der Frauenmörder" [The ripper] in January. Not so much because of their (debatable) literary quality - I like that Bettauer always transports social problems like unemployment, malnutrition, battlefield injuries, lung diseases, and he probably was far ahead of his time, as far as sexual morals are concerned, e.g. when he talks about prostitution [one of the main characters in "Die freudlose Gasse" expresses understanding for the young women who prostitute themselves because they and their families have nothing to eat and there's no hope for change. He criticises not the prostitutes, but the punters and panders exploiting their distress]. So these works are excellent depictions of the society of Bettauer's time even more than they are mystery stories, although there is murder, and theft, and procuration, and general inmorality ;-) And, simply, they are page-turners. I think it helps if you are familiar with Vienna and/or Austrian history. - Sometimes though I think the bad guys come away too easily.
Monday, February 20, 2012
librarianship as activism
![]() | If you want to read more about librarianship and activism, I recommend the anthology "Questioning Library Neutrality: Essays from Progressive Librarian" edited by Alison Lewis at Library Juice Press. |
Thursday, February 16, 2012
Sorge – Arbeit am guten Leben
Rationell für sich und andere sorgen – geht das? Über die widersprüchliche Rationalisierung der Selbst- und Fürsorge. Dienstag, 28. Februar, 18 Uhr, IWM- Bibliothek, Spittelauer Lände 3, 1090 Wien.
Referentin: Brigitte Aulenbacher, Professorin für Soziologische Theorie und Sozialanalysen an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Grüner Kommentar: Sigrid Pilz, grüne Sprecherin für Gesundheit und Pflege im Wiener Gemeinderat
In der sozialen Arbeit und der Pflege wird kontrovers diskutiert, inwieweit Ökonomie und Ethik miteinander vereinbar sind. Im Alltag werden einerseits Arbeiten der Selbst- und Fürsorge rationalisiert, um sie effizienter zu gestalten. Andererseits stehen Rationalisierung und Effizienzdenken zu den für die Sorgetätigkeit notwendigen Orientierungen im Gegensatz. Der Beitrag beleuchtet ausgewählte historische und gegenwärtige Konstellationen in der Rationalisierung der Selbst- und Fürsorge und beantwortet die Frage, in welcher Weise und um welchen Preis sie erfolgt und wo sich Widersprüche und widerständige Momente zeigen.
Ökonomisierung der Sorgearbeit – fürsorgliche Praxis. Konflikte um nachhaltige Gesellschaftsentwicklung. Dienstag, 13. März, 18 Uhr, IWM-Bibliothek.
Referentin: Eva Senghaas-Knobloch, Professorin für Arbeitswissenschaft am Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen. Grüner Kommentar: Karl Öllinger, grüner Sozial- und SeniorInnensprecher im Nationalrat.
Arbeit und Leben: Eine spannungsreiche Ko-Konstitution. Einige politikwissenschaftliche und praktische Überlegungen. Dienstag, 17. April, 18 Uhr, IWM-Bibliothek.
Referentin: Stefanie Janczyk, Vorstandsmitglied der IG Metall, Fachbereich Sozialpolitik, Ressort Allgemeine Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Grüner Kommentar: Birgit Schatz, grüne ArbeitnehmerInnen- und KonsumentInnenschutzsprecherin im Nationalrat.
Thursday, February 09, 2012
Das bloße Öffnen der Konvolute
"Je größer die Mühe, die ich über Monate hinweg an dieses Vorhaben wandte, desto kläglicher dünkten mich die Ergebnisse und desto mehr ergriff mich, schon beim bloßen Öffnen der Konvolute und Umwenden der im Lauf der Zeit von mir beschriebenen ungezählten Blätter, ein Gefühl des Widerwillens und des Ekels, sagte Austerlitz. Und doch sei das Lesen und Schreiben immer seine liebste Beschäftigung gewesen. (...) Jetzt aber war mir das Schreiben so schwer geworden, daß ich oft einen ganzen Tag brauchte für einen einzigen Satz, und kaum daß ich einen solchen mit äußerster Anstrengung ausgesonnenen Satz niedergeschrieben hatte, zeigte sich die peinliche Unwahrheit meiner Konstruktionen und die Unangemessenheit sämtlicher von mir verwendeter Wörter. Wenn es mir dennoch durch eine Art Selbsttäuschung bisweilen gelang, mein Tagespensum als erfüllt anzusehen, dann starrten mir jeweils am nächsten Morgen, sowie ich den ersten Blick auf das Blatt warf, die schlimmsten Fehler, Ungereimtheiten und Entgleisungen entgegen" (W.G. Sebald: Austerlitz. München: Hanser 2001, S. 175 - 176).
Tuesday, February 07, 2012
Pflicht: Extrovertiertheit?
Monday, February 06, 2012
IEEE sucht eigene alte Zeitschriften
Saturday, February 04, 2012
reading diary
Arthur Conan Doyle: Through the magic door. Kindle edition
I admit I downloaded this book because I assumed it contained mystery stories, but when there simply was no crime and no sign of Watson or Holmes I discovered that it is even better ;-) Doyle invites us to join him at a journey through his library and to close the magic door behind us: "I care not how humble your bookshelf may be, nor how lowly the room which it adorns. Close the door of that room behind you, shut off with it all the cares of the outer world, plunge back into the soothing company of the great dead, and then you are through the magic portal into that fair land whither worry and vexation can follow you no more". I discovered that Doyle and I have something in common: "Personally I must confess that anything bearing upon the Arctic Seas is always of the deepest interest to me". Conclusion: "For the time the magic door is still shut. You are still in the land of faerie. But, alas, though you shut that door, you cannot seal it. Still come the ring of bell, the call of telephone, the summons back to the sordid world of work and men and daily strife. Well, that's the real life after all—this only the imitation. And yet, now that the portal is wide open and we stride out together, do we not face our fate with a braver heart for all the rest and quiet and comradeship that we found behind the Magic Door?"
![]() | Maia C: "Library door", 27. April 2006, Flickr, CC-BY-NC-ND |
Eduard von Keyserling: Dumala. Kindle edition
Ian Sansom: The Bad Book Affair. William Morrow 2010 (The mobile library 4)
I think this is the best book in the series. I had some difficulties with its predecessors and only bought them for the sake of completeness. But after reading part four I hope there will be a another instalment. Sansom really has wit and a talent for needing few sentences for saying much about a person.
IN PROGRESS
G.K. Chesterton: The man who knew too much. Kindle edition (status: 3%)
collection of detective stories
W.G. Sebald: Austerlitz. Carl Hanser 2001 (Status: page 175 of 416)
Friday, February 03, 2012
Themenheft zur Selbstversorgung
Thursday, February 02, 2012
mournful, withdrawn, unhappy
Ich lese gerade den vierten Band der "Mobile library"-Serie und halte ihn für den gelungensten Band der Serie. Die an sich nicht wirklich sympathische Hauptfigur gewinnt hier meiner Meinung nach an Tiefe. Auch die lokale Bevölkerung, in den ersten drei Bänden zu einem großten Teil wie der Sprache kaum mächtige Volldeppen dargestellt, kommt hier bisher ein bisschen besser weg, kommt mir vor.
Thursday, January 26, 2012
Gegeninitiative zu "Kunst hat recht"
"konnte nicht veröffentlicht werden"
![]() | Gideon Burton: "Open Access (storefront)", aufgenommen am 1. Jänner 2009, Flickr, CC-BY-SA |
Wednesday, January 25, 2012
Preise für Abschlussarbeiten
VFI-Förderungspreis 2011 (zwei zweite und zwei dritte Preise)
Grüne Resolution zum Ehrenamt
"Das EU-Jahr des Ehrenamtes wurde von den grünen SeniorInnen begrüßt, um auf die große Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit hinzuweisen. Ohne die Freiwilligenarbeit würden wichtige Bereiche des Alltags innerhalb unserer Gesellschaft nicht nur unterversorgt bleiben, sondern der soziale Bereich vor dem Zusammenbruch stehen.
Die zahlreichen Aufrufe und Aufforderungen im EU-Jahr des Ehrenamtes, gerade Ältere sollten sich vermehrt freiwillig arbeitend zur Verfügung stellen, haben jedoch einen bitteren Nachgeschmack: Immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft gehen dazu über, wichtige Arbeiten auszulagern, um Kosten zu sparen. Zahlreiche lohnpflichtige Arbeitsplätze verschwinden, werden nicht nachbesetzt und durch Freiwilligenarbeit ersetzt. Fakten über unentgeltliche Arbeitsstunden und ihre Auswirkung auf Vollarbeitsplätze werden verschwiegen. Ob Freiwillige die notwendigen Qualifikationen besitzen, wird in den wenigsten Fällen sorgfältig überprüft.
Trotz laufendem Sinken der realen Pensionsleistungen wird Freiwilligenarbeit immer mehr mit moralisierenden Argumenten eingefordert, was einer organisierten Ausbeutung gleichkommt.
Ältere Menschen bringen sich mit ihren Leistungen, Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen gerne in gesellschaftlich relevante Aktivitäten ein. Sie tun dies im Sinne eines solidarischen Generationenvertrages als MitgestalterInnen einer sozial gerechteren Welt. Und sie betrachten dieses Engagement als eine Bereicherung ihres Lebens und als Erweiterung ihres Horizonts.
Sie haben aber auch ein Recht darauf, sich gegen gesellschaftlichen Zwang zu wehren. Sie sind durchaus bereit, sich in geeigneten Bereichen und in geeigneter Form einzubringen. Sie verlangen aber Rahmenbedingungen und Formen der Anerkennung, die ihrem Engagement in Freiwilligenarbeit entspricht und Anerkennung auch dafür, dass sie die gesamte Infrastruktur für die gegenwärtigen jüngeren Generationen aufgebaut/finanziert haben.
Sie verlangen die Überprüfung jeder Streichung eines lohnpflichtigen Arbeitsplatzes, damit er nicht durch 'kostenfreie' Freiwilligenarbeit ersetzt wird. Nur dann sind Freiwilligenarbeit und Ehrenamt gerechtfertigt und tragen zum Wohle der Allgemeinheit bei".

Chelmsford Public Library: Library Snapshot Day 4031, Library volunteer. Aufgenommen am 13. April 2011, Flickr, CC BY-NC-SA
Tuesday, January 24, 2012
Kindle reading diary
Hugo Bettauer: Der Frauenmörder (1926)
Otto Julius Bierbaum: Die Weihnachtsbowle (1905)
Franziska zu Reventlow: Das feindselige Gepäck (?)
in progress
Eduard von Keyserling: Dumala (1908)
Monday, January 23, 2012
Partner in geistiger Hinsicht
Aus: Büchereiarbeit in Stichwörtern. Ein Übungs- und Lernbehelf für Bibliothekare im Ehrenamt und Nebenberuf. Unter Mitarb. vieler Kollegen zusammengestellt von Gertrud Vetter. Wien: Verl. Erwachsenenbildung in Österreich 1971, S. 67

librarymistress: Stadtbibliothek Hannover, aufgenommen am 4. Mai 2010, Flickr, CC-BY-SA
Friday, January 20, 2012
library in Urdu

Olaf Kellerhoff: "Qaid-e Azam Bibliothek", 23. März 2009, Flickr, CC-BY-NC
Wednesday, January 18, 2012
Carmilla neu übersetzt
![]() | Wenn der neue Wiener Verlag Zaglossus bei uns am Infoschalter die Pflichtexemplare abgibt, bin ich immer verleitet, sie auf der Stelle zu lesen. Das war schon bei der "Physik der Vergnügens" so. Das aktuelle, verlockend vor mir liegende Buch ist Joseph Sheridan Le Fanus Vampirklassiker "Carmilla", neu übersetzt von Katja Langmaier: "Diese Neuübersetzung ist die erste vollständige deutsche Ausgabe des Werks, das aufgrund der historisch überraschend expliziten Beschreibung lesbischen Begehrens nach wie vor auf großes Interesse stößt". Mit diesem Band wurde die Reihe "Zaglossus Klassik" eröffnet. |
Sunday, January 15, 2012
Oozing masculinity
Saturday, January 14, 2012
Bibliothekarin: "queen of dullsville"
Friday, January 13, 2012
Katalog der Bauwerke
Aus: W.G. Sebald: Austerlitz. Carl Hanser 2001, S. 27 - 28 (bei Hanser und bei Fischer Taschenbuch erhältlich).

librarymistress: "Aufsicht", aufgenommen am 10. Februar 2007, Flickr, CC-BY-SA (Aussichtswarte im Nordburgenland)
reading diary
Paul Kaufmann: ...beschloß ich Politiker zu werden. Goldmann 1974
Umberto Eco: Bekenntnisse eines jungen Schriftstellers. Richard Ellmann Lectures in Modern Literature. Hanser 2011 [Confessions of a young novelist] - schönes Kapitel über das Wesen der Liste. Hab da erst mitbekommen, dass Eco 2009 das Buch "Die unendliche Liste" veröffentlicht hat. Muss offensichtlich dringend meine vermeintliche Eco-Gesamtwerk-Sammlung updaten ;-)
work in progress
W.G. Sebald: Austerlitz. Carl Hanser 2001 (Status: Seite 67 von 416)
Monday, January 09, 2012
"Date a girl who reads"

librarymistress: Reading Joyce in front of the Joyce memorial, 27. April 2006, Flickr, CC-BY-SA
Zu hohe Erwartungen an eine Tagung?
| "Maybe she was being foolish. Coming to a librarians' conference and expecting to find a wonderful stranger who would introduce her to the joys of womanhood seemed a bit incongruent". Aus: Linda Conrad: Covert Agent's Virgin Affair. Silhouette 2010 |
reading diary
W.G. Sebald: Die Ringe des Saturn. 11. Aufl. Fischer Taschenbuch 2011 [1995] - I enjoyed reading this and have already borrowed two other Sebald books. My problem with this book: the sections that I liked most are those where Sebald summarises and/or translates writings of other people. So how much of it is Sebald and how much of it is the original author?
work in progress
Michail Bulgakow: Der Meister und Margarita. 12. Aufl. Sammlung Luchterhand 1994 (status: page 413 of 511) [Master i Margarita, 1928-1940] - I love the book since having started with the second part where Margarita is finally introduced. The chapter about Satan's ball is breathtaking.
Umberto Eco: Bekenntnisse eines jungen Schriftstellers. Richard Ellmann Lectures in Modern Literature. Hanser 2011 (status: page 43 of 204) [Confessions of a young novelist]
Paul Kaufmann: ...beschloß ich Politiker zu werden. Goldmann 1974 (status: page 126 of 188) - a funny, yet probably realistic satire about Austrian politics I discovered by chance in the bargain bin of my favourite bookstore. First sentence: "Obwohl ich weder besonders intelligent noch besonders begabt war, hatte ich es in meinem Vaterland noch zu nichts gebracht" ;-) Kaufmann worked as a journalist and publisher, but was also a conservative member of parliament in the national and the federal council. So he probably knows what he is writing about from a first-hand experience. Which doesn't really make it better.
Tuesday, January 03, 2012
reading diary
Michail Bulgakow: Der Meister und Margarita. 12. Aufl. Sammlung Luchterhand 1994 (status: page 413 of 511) [Master i Margarita, 1928-1940]
Less ambitious books
:-) Was fällt Euch noch dazu ein?
SantaThing angekommen - juhu
Apsley Cherry-Gerard: The worst journey in the world. Penguin 2005 - "recounts Robert Falcon Scott's ill-fated expedition to the South Pole. Apsley Cherry-Garrard - the youngest member of Scott's team and one of three men to make and survive the notorious Winter Journey - draws on his firsthand experiences as well as the diaries of his compatriots to create a stirring and detailed account of Scott's legendary expedition" (Klappentext). Nummer 1 auf der Liste der "The 100 Greatest Adventure Books of All Time" von National Geographic.
David Roberts: Shipwrecked on the top of the world. Four against the arctic. Time Warner Books 2005 - "an extraordinary tale, set in the mid-18th century, about four Russian hunters stranded on a desolate Arctic isle with scant resources, who survived for six years" (Publishers Weekly).
Anne Fadiman: Ex libris. Confessions of a common reader. Farrar, Straus and Giroux 2000 - "As someone who played at blocks with her father's 22-volume set of Trollope ("My Ancestral Castles") and who only really considered herself married when she and her husband had merged collections ("Marrying Libraries"), she is exquisitely well equipped to expand upon the art of inscriptions, the perverse pleasures of compulsive proof-reading, the allure of long words, and the satisfactions of reading out loud" (Klappentext). Hab ich zwar schon auf Deutsch, macht aber nix.
Sunday, January 01, 2012
Aufnahmestopp, da capo
Welche Aufgaben erledigt sinnvollerweise der öffentliche Dienst? Wohin soll sich der öffentliche Dienst entwickeln? Wo soll mehr, wo weniger Personal eingesetzt werden? Welche neuen Aufgaben kommen auf den öffentlichen Dienst zu? All diese Diskussionen und Entscheidungen erspart man sich, wenn man die Entwicklung einfach völlig dem Zufall überlässt. Nicht, welche Aufgaben wichtig sind, spielt eine Rolle, sondern wo gerade jemand in Pension geht - da ist doch keine sinnvolle Planung und Steuerung möglich! Gleichzeitig steht man als Politiker mit so einer simpel gestrickten Forderung in einem großen Teil der Öffentlichkeit gut da.

Roger Blackwell: "PCS strikers rally the Forum, Norwich on the first day of their strike", 8. März 2010, Flickr, CC-BY.
Update: In der Wiener Zeitung steht zu lesen: "Bereiche, in denen die Personalsituation bereits jetzt angespannt ist, würde eine solche Maßnahme überproportional treffen, räumt er [Spindelegger] ein. Deswegen müsse es auch begleitend Strukturreformen geben". Na, dann sind wir mal gespannt...
Tuesday, December 27, 2011
Der Lesepolizist
Thursday, December 22, 2011
My year in first lines
Jänner: Karsten Schuldt hat in seinem Weblog "Bibliotheken als Bildungseinrichtungen" eine ausführliche Literatursichtung zu den Schulbibliothekarischen Arbeitsstellen in den Jahren 1970 bis 2000 veröffentlicht. [Tatorttagebuch und Lesetagebuch habe ich mangels Satz ausgelassen, die wären aber früher gewesen].
Februar: Nette Benutzerin nach mehrstündigem Herumhantieren mit sehr unhandlichen Wien-Plänen: "Wie mochen Sie des? Den gaunzen Tog lesen? Und des bei dem grellen Licht! I man, Sie san's jo gwohnt. I les jo a gern, aber des warat ma zvü. Und daunn a no immer in den Compjuta einischaun" ;-)
März: Edlef Stabenau fragt in Netbib: "Ist das eigentlich ein Gerücht, dass Doktoren der Uni Bayreuth in Zukunft ein '(Universität Bayreuth)' hinter ihrem Doktortitel führen sollen?" (via Wolfgang Kauders).
April: 'Library': a place of grace and sanctuary. Open to all, without question or condition – except that you love the place, partake, read, learn, find peace, find yourself, find everything there is, and ever was, Amen". [Zitat aus Voices for the library]
Mai: Bei einem Forschungsprojekt an der Wirtschaftsuniversität Wien zum Thema "Lesbische / Schwule UnternehmerInnen in Wien - Chancen, Risiken, Hindernisse" wird untersucht, welche Rolle eine homosexuelle Orientierung der UnternehmerInnen bei der Geschäftsgründung und -führung spielt.
Juni: "People judge how smart you are based solely on your name", schreibt Alasdair Wilkins in ihrem Artikel in io9.
Juli: <zitat> Die AEP-Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft" erscheint seit 1974 ununterbrochen und ist eine der ersten Frauenzeitschriften der Neuen Frauenbewegung in Österreich.
August: Innerhalb der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) wurde eine Arbeitsgruppe für öffentliche Büchereien gegründet.
September: Die Österreichische Nationalbibliothek sucht eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter für die Abteilung Ariadne - frauenspezifische Information und Dokumentation, und zwar für zwanzig Wochenstunden vormittags.
Oktober: Würde mein Konto leben, würde es mir in der Buchhandlung Alex in Linz Hausverbot erteilen lassen.
November: Auf die Frage nach "LGBTQ Library policies" in der Mailingliste lezbrian recherchierte Ellen Greenblatt mit den Suchbegriffen "policies" and "LGBTIQ" in del.icio.us - interessante Suchstrategie, offensichtlich erfolgreich!
Dezember: Mein aktueller Beitrag auf Plan3t Info, "Staatspolizei in der Bibliothek", widmet sich der Verhaftung zweier Bibliothekarinnen der UBTUW im Jahr 1991.
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Mississippi State University Libraries: "MS Library 2.0 Summit Birds of a Feather Lunch Tables", aufgenommen am 19. Juni 2008, via Flickr, CC-BY-NC.
Wednesday, December 21, 2011
Über Fish & Chips
Die anscheinend einzige Mitarbeiterin des Hotels "[brachte] mir bald darauf einen gewiß seit Jahren schon in der Kühltruhe vergrabenen Fisch, an dessen paniertem, vom Grill stellenweise versengten Panzer ich dann die Zinken meiner Gabel verbog. Tatsächlich machte es mir solche Mühe, ins Innere des, wie es sich schließlich zeigte, aus nichts als seiner harten Umwandung bestehenden Gegenstands vorzudringen, daß mein Teller nach dieser Operation einen furchtbaren Anblick bot. Die Sauce Tartare, die ich aus einem Plastiktütchen hatte herausquetschen müssen, war von den rußigen Semmelbröseln gräulich verfärbt, und der Fisch selber, oder das, was ihn vorstellen sollte, lag zur Hälfte zerstört unter den grasgrünen englischen Erbsen und den Überresten der fettig glänzenden Chips" (Fischer Taschenbuch 2011, S. 58).
Das sieht doch gleich besser aus: "Fish & Chips at the Irish House, New Orleans", aufgenommen am 16. August 2011 von Robert D. Peyton.
Monday, December 19, 2011
Offener Bücherschrank in Neusiedl
Die Idee eines offenen Bücherschrankes wurde erstmals in den 1990ern umgesetzt. Seither finden sie sich in vielen Städten Europas und mittlerweile auch Österreichs. Durch den Austausch der Bücher entsteht im Laufe der Zeit eine bunte Mischung aus Literatur für alle Interessensrichtungen und jedes Alter. Es soll das Erfahren von Neuem, die Möglichkeit zur Wissenserweiterung oder auch nur die Freude an guter Literatur ermöglicht werden.

"Damit wollen wir in einer Zeit, in der alles hochtechnisiert ist und gleichzeitig immer mehr Jugendliche große Probleme beim Lesen und Verstehen von Texten haben, ein Zeichen setzen. Aber auch in der Zeit nach der Ausbildung oder dem Studium wollen wir den Menschen bis ins hohe Alter die Möglichkeit geben, sich nach ihren Interessen Bücher auszuborgen und sich daran zu erfreuen", so die Grüne Gemeinderätin Anneliese Horvath.
Öffnungszeiten des NEZWERK: Montag bis Freitag von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr! [Quelle: Presseaussendung]. - In der Bezirkshauptstadt Neusiedl gibt es außerdem eine Zweigstelle der AK-Bücherei mit fünfzehn Öffnungsstunden und eine Schulbibliothek im Gymnasium mit elftausend Bänden. - Die Grüne Bildungswerkstatt hat auch den Bücherschrank in Eisenstadt initiiert.
Friday, December 16, 2011
Die Gefahren des Lesesaals
Aus: Ragnar Kvam jr.: Im Schatten. Die Geschichte des Hjalmar Johansen, des 'dritten Mannes' zwischen Fridtjof Nansen und Roald Amundsen. Berliner Taschenbuchverlag 2002, S. 71 - 72 [gemeint ist die Universitätsbibliothek von Kristiania, dem heutigen Oslo]

Lesesaal der British Library, aufgenommen am 22. August 2005 von yours truly
Tuesday, December 13, 2011
Neuerwerbungen
Monday, December 12, 2011
Ein Viertel Bibliothekarin
Zitat aus dem Beitrag "Rheinsberger Hauptausschuss stimmt für ein Ende der Stadtbücherei", der am 18. November in der Märkischen Allgemeinen erschienen ist. Auslagerung regulärer Arbeit auf unbezahlte PraktikantInnen - eine ur-linke Idee.
Christbaumfest für die Armen
. | Wienbibliothek im Rathaus, Druckschriftensammlung, E-296083 |
Wednesday, December 07, 2011
Santa Claus writes Spam Prose
Aber die Ьberraschung ist nicht nur fьr die Kleinen, jetzt kцnnen Sie eine originelle und jugendliche Ьberraschung ihren Mann, ihrer Frau, ihren Geliebten oder Geliebte, ihrer Freunde, Geschwister, Schwiegermьtter, GroЯeltern, Eltern u.a. machen.
Der Brief wird mit dem Namen des Empfдngers, mit persцnliche Angaben, mit dem Stempel des Nordpols und mit der Unterschrift des Weinachtsmannes personalisiert sein.
Seien Sie wieder Kinder! Lassen Sie sich von die Zauberkunst des Weinachtsmannes umfasst!"
Monday, December 05, 2011
Spam Prose: Klotz darin
Thursday, December 01, 2011
Staatspolizei in der Bibliothek
Tuesday, November 29, 2011
Kindle reading diary
Jamie Buchan: As easy as Pi. Stuff about numbers that isn't (just) maths. Michael O'Mara Books 2009
Ich fühle mich ganz bepreist
Der Preis besteht nicht nur in einer Urkunde, sondern in der Finanzierung des Besuchs einer internationalen Tagung. Ich liebäugle natürlich mit der IFLA-Konferenz in Helsinki, die sicher ein großartiges Erlebnis ist, aber im Moment hat die EMTACL in Trondheim die Nase vorn, von der ich fachlich wahrscheinlich mehr profitieren würde. Weitere Ideen sind herzlich willkommen! So, hier der Text:
<zitat> Monika Bargmann, geboren am 10. Mai 1976, war in den Jahren 1998 bis 2002 eine Pionierin des 1997 begründeten Fachhochschulstudienganges Informationsberufe in Eisenstadt und hat dort die Vertiefungsrichtung Bibliothekswesen belegt. Nach ihrem Studium arbeitete sie an der dortigen Bibliothek und war gleichzeitig als wissenschaftliche Assistentin im Kompetenzbereich Informationstechnologie und -management sowie in der Ausbildung tätig. Seit Februar 2008 verstärkt Frau Bargmann das Team der Wienbibliothek im Rathaus; anfänglich in der Druckschriftensammlung, seit April 2009 in der Plakatsammlung und als EDV-Referentin.
Monika Bargmann ist seit 1999 aktives Mitglied der VÖB. Sie leitet seit Juni 2009 die Kommission für Genderfragen und bringt sich darüber hinaus engagiert im Vorstand und in den Konzeptdiskussionen zur Weiterentwicklung der VÖB ein. Weiters integriert sie als Editorin für Österreich die Online-Publikationen der VÖB in E-LIS, das Open-Access-Archiv für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, und organisiert regelmäßig den Wiener Stammtisch Bibliothek 2.0 zur Vernetzung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren, die an neuen Technologien interessiert sind.
Exemplarisch für ihre Tätigkeit sind u.a. Idee und Betreuung der "Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn" sowie die Leitung der Vorbereitungsgruppe für die Tagung "BücherFrauenBibliotheken" des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) im Jahr 2006.
Hervorgehoben werden müssen auch ihre Blogs, allen voran jener der "library mistress", in denen sie auf bibliothekarisch Beachtenswertes hinweist, ihr Berufsfeld kritisch kommentiert und mit "spitzer Feder" Fehlentwicklungen "aufspießt". <zitatende>

Thorsten Werner: feuerwerk-brueckenkopfpark-5, 17. Juli 2010, Flickr, CC-BY-SA
Monday, November 28, 2011
Neu: Ukrainisch-österr. Bibliothek
Blutspenden in männlicher Nominalform
"Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Text auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und traditionell die männliche Nominal-Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind natürlich immer beide Geschlechter".
Tuesday, November 22, 2011
Der Kindle und ich
Im Moment lese ich "Sorry, I'm British! An insider's guide to Britain from A to Z" von Ben Crystal und Adam Russ.
Neuerwerbungen
![]() | Reinhold Messner: Pol. Hjalmar Johansens Hundejahre. Malik 2011 |
| Ragnar Kvam: Im Schatten. Die Geschichte des Hjalmar Johansen, des "dritten Mannes" zwischen Fridtjof Nansen und Roald Amundsen. Berliner Taschenbuch Verlag 2001 [Den tredje mann. Beretningen om Hjalmar Johansen, 1997] | ![]() |
"Wie sind doch die Geschichten der großen Abenteuer an Nord- und Südpol geschönt worden! Als wäre es dabei immer nur um das stolzgetriebene Bewusstsein gegangen, alles für die Wissenschaft oder das eigene Land gegeben zu haben. Viel mehr aber ist es dabei immer schon ums Habenwollen gegangen und um das mangelgetriebene Begehren, Erster zu sein" (Messner, S. 13 - 14)
Friday, November 11, 2011
Diskussion zum Masterplan
Ein guter Anfang, aber kann man auf diese Art wirklich einen breiten Diskussionsprozess starten? Sollten in diesen Prozess - auch wenn es sicher schwierig ist - nicht auch Nicht-BibliothekarInnen wie unsere Benutzerinnen und Benutzer einbezogen werden? Wie könnte das gelingen? Was meint Ihr?
Tuesday, November 08, 2011
Matinee für Hertha Kräftner
"Am 13. November 1951 nimmt sich die außergewöhnliche österreichische Autorin Hertha Kräftner mit 23 Jahren das Leben. Mit einer Erinnerungsmatinee möchten wir Hertha Kräftner würdigen und ihr Werk wieder einmal in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken. Die burgenländische Schauspielerin Barbara Horvath wird Prosatexte und Gedichte der für das Literaturhaus Mattersburg sehr wichtigen Autorin lesen. Musikalisch begleitet wird sie von Javier Silvestrini".

links: Hertha Kräftner (Photo: Burgenlaendisches Landesarchiv); rechts: Barbara Horvath (Photo: Ingo Pertramer)
Friday, November 04, 2011
Wenn der Biblo mit der Bibla...
Wednesday, November 02, 2011
LGBT-Sammelrichtlinien in Bibliotheken
Wer vergleichbare Sammelrichtlinien aus dem deutschsprachigen Raum kennt, bitte um Hinweis an mich! Ich habe aufs erste nichts gefunden - wenn überhaupt, dann praktisch nur im Sinne von "Frauenforschung sammeln wir auch" in den ganz allgemeinen Richtlinien.















