Apropos John Sinclair: Man kann sich jetzt gegen eine Spende von 50 € an das Kölner Literaturhaus als Figur in einen Sinclair-Roman einkaufen: "Mit einer Spende von 50 Euro erwerben Sie die einmalige Chance, als Romanfigur im Halloween-Sonderheft namentlich genannt zu werden. Die Anzahl der Romanfiguren ist auf 100 begrenzt: Nur die ersten 100 Spender können im Romanheft erscheinen. Alle, die zu spät kommen, erhalten ihre Spende zurück." Der Aktionszeitraum läuft vom 27. Juli bis zum 20. September 2004, das Sonderheft wird am 9. November erscheinen.
Ich persönlich hätte dann doch lieber eine Statistinnenrolle in einem Star Trek-Film, aber mir fiele für John Sinclair eine tolle Location ein: Man gehe an einem Sonntag, bevorzugt bei Nebel und/oder in der Dämmerung, durch den Alberner Hafen in Wien Richtung "Friedhof der Namenlosen" - da wartet man förmlich darauf, dass hinter einer der einsamen Industrieruinen ein Dämon herausspringt. In einigen Sinclair-Romanen kommt tatsächlich ein Hafen vor, zum Beispiel in "Der Vampirpakt" und "Das Geheimnis des Spiegels". Sinclair könnte ja mal einen Fortbildungskurs für das österreichische Bundeskriminalamt halten o.Ä. Wien-Bezug gibt es: Über die ganz tolle European Vampire Bibliography von Melinda K. Hayes hab ich herausgefunden, dass es einen Roman namens "Die Werwölfe von Wien" gibt, und auf gruselromane.de fand ich noch "Die Pestklaue von Wien" und "Der Pestvogel".
Monika Bargmann aka library mistress postet über Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Bibliotheken, Archive, Bücher und Datenbanken, Grünzeug, Lesen und Schreiben - vor allem Science Fiction (meistens auf Deutsch, manchmal auf Englisch, seltener auch in anderen Sprachen)
Thursday, August 12, 2004
Die österreichische Literaturzeitschrift Volltext ist seit 1. August auch im Radio vertreten. Die einstündige Sendung "Radio VOLLTEXT" ist auf dem Internet-Radiosender Radio McShark zu hören, wird von Thomas Heher moderiert und bleibt immer einen Monat online. In diesem Monat: Ernst Molden liest aus seinem im September bei Deuticke erscheinenden Buch "Wien. Hinweise zum Umgang mit einer Seele" und spielt Lieder aus seiner für den Herbst geplanten CD "Haus des Meeres".
Volltext hat die nette Rubrik "Unwürdige Lektüren", darin z.B. Franzobel liest "News", Thomas Glavinic liest Karl May, Norbert Müller liest das Goldene Blatt. Im Prinzip werden Bücher / Medien vorgestellt, die "man nicht liest", aber eigentlich ja doch - so wie ich *psst* "Geisterjäger John Sinclair".
Volltext hat die nette Rubrik "Unwürdige Lektüren", darin z.B. Franzobel liest "News", Thomas Glavinic liest Karl May, Norbert Müller liest das Goldene Blatt. Im Prinzip werden Bücher / Medien vorgestellt, die "man nicht liest", aber eigentlich ja doch - so wie ich *psst* "Geisterjäger John Sinclair".
Monday, August 09, 2004
E-LIS is an open access archive for scientific or technical documents, published or unpublished, on Librarianship, Information Science and Technology, and related application activities. E-LIS archive's goal is to promote communication in this field by the rapid dissemination of papers.
Die UB Bielefeld hat in ihrer Digitalen Bibliothek Zeitschriften der Aufklärung, etliche Autographen und mehrere ältere Drucke online gestellt. Zum Beispiel einen Baseler Druck von Thomas Morus' "Utopia" aus dem Jahr 1518 und eines meiner Lieblingsbücher, Grabbes "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung".
Der Chefkonservator der Bibliothèque nationale de France wurde verhaftet, weil er jahrelang hebräische Handschriften aus dem Bestand der frz. Nationalbibliothek gestohlen, zerstückelt und verkauft hat, berichten die Saarbrücker Zeitung am 6. August und die Netzeitung am 5. August 2004.
Der Informationsdienst Wissenschaft weiß über die wohltuende Wirkung von Homer zu berichten. Ich zitiere: " 'Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes.' So beginnt das wohl bedeutendste Heldenepos der abendländischen Kulturgeschichte, die 'Odyssee' des griechischen Dichters Homer. Wer weiterliest, erfährt viel über die Irrfahrten des Odysseus und die Ursprünge westlicher Literatur. Wer die Verse zudem laut vorträgt, und es müssen dabei nicht unbedingt alle 12.000 sein, kann auch etwas für seine Gesundheit tun. Eine Forschergruppe unter Beteiligung der Universität Witten/Herdecke hat jetzt herausgefunden, wie sich der besondere Rhythmus der antiken Strophen auf ein positives Zusammenspiel von Herzschlag und Atmung auswirkt. Die Studie ist in der August-Ausgabe der Fachzeitschrift 'American Journal of Physiology' veröffentlicht."
Penny Garrod fragt in ihrer Kolumne "Public libraries" in der Zeitschrift Ariadne: "Weblogs: Do they belong in libraries?"
Tuesday, August 03, 2004
Auf Ö1 war letzte Woche eine interessante Sendung zu "Der erste Satz oder Wie Autoren ihre Romane beginnen" zu hören. Das brachte mich dazu, über meinen liebsten literarischen "ersten Satz" nachzudenken. "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" ist in seiner grundlegenden Art an sich nicht schlecht. Auch der erste (Ab-)Satz von "Der Mann ohne Eigenschaften" hat gute Chancen ("Über dem Atlantik befand sich ein barometrisches Minimum..."). Aber ich denke, mein Favorit bleibt der erste Satz von Katherine Mansfields "The garden party", der thematisch durchaus mit Musils Einleitung verwandt ist: "And after all the weather was ideal". Einen Text mit "and after all" zu beginnen, das gefällt mir. Und die letzten Sätze derselben short story zählen zu meinen absoluten Lieblingsschlüssen: "Isn't life," she stammered, "isn't life--" But what life was she couldn't explain. No matter. He quite understood. "Isn't it, darling?" said Laurie.
Monday, August 02, 2004
Tippfehler des Tages: Im Bezirksblatt Eisenstadt-Mattersburg wurde der neue Science Fiction-Film nach Isaac Asimov folgendermaßen angekündigt: "I, Robert" (statt "I, Robot"). Wobei Robert kein unwitziger Name für einen Roboter wäre. Das Wort Roboter kommt übrigens aus dem Tschechischen und wurde als erstes von Karel Capek in seinem Roman R.U.R. verwendet. Capeks berühmtestes Werk ist wahrscheinlich "Der Krieg mit den Molchen", aber mein Tipp ist "Krakatit". Dieses Buch ist aber auf Deutsch leider nicht im Buchhandel erhältlich, in Antiquariaten aber ziemlich oft zu bekommen.
Batgirl was a librarian! Deswegen gibt es auch so ein wunderschönes Poster von der American Library Association, das Batgirl recte Barbara Gordon in der Gotham Public Library zeigt.
Spam wird auch immer blöder (wenn da eine Steigerung noch möglich ist). Heute bekam ich ein Mail mit dem Subject "smoking kills - see the smoked salmon and smoked bacon?" (ha!) und folgendem poetisch anmutenden Text:
"suonidib.klklrisk-adjusted arnel, start placing your order for meeds here,overn,itedelivery!_ bezeqmacsyma-net http://ffd.ukj.retyping8911rneds.us/f74/ In a few moments he had slowed up and stopped, when he found himself suspended above another stretch of sandy plain Svvsjkbumodemedi.cal breathroughBfeulkasb duality-surmounting'rfelixcllowup As he spoke the voice came so near to Zeb that he jumped back in alarm. Finally a brave rally by the Americans sent their foes to the cover of the woods, where they scattered in every direction, only to form again in a deep valley hidden by high hills hemiciclo16saltaprados05nata,manera previsio`n."
Vielleicht wäre die sprachwissenschaftliche Untersuchung solcher Texte auch ein Thema für eine Diplomarbeit. Ich hab allerdings schon eine ganze Liste von (noch nicht auf ihre Umsetzbarkeit überprüften) Diplomarbeitsthemen. Je nachdem, was ich gerade auf der Uni besuche, fallen mir andere Sachen ein, die unbedingt untersucht werden wollen. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, in welchem Fach ich sie schreiben will. Mein aktueller Favorit wäre ja "Die Rolle der Religion bei Star Trek: Deep Space Nine", aber den Konnex zur Germanistik hab ich noch nicht ganz hingekriegt, und die Mag.a SF. wurde - zumindest in Wien - leider noch nicht eingeführt.
"suonidib.klklrisk-adjusted arnel, start placing your order for meeds here,overn,itedelivery!_ bezeqmacsyma-net http://ffd.ukj.retyping8911rneds.us/f74/ In a few moments he had slowed up and stopped, when he found himself suspended above another stretch of sandy plain Svvsjkbumodemedi.cal breathroughBfeulkasb duality-surmounting'rfelixcllowup As he spoke the voice came so near to Zeb that he jumped back in alarm. Finally a brave rally by the Americans sent their foes to the cover of the woods, where they scattered in every direction, only to form again in a deep valley hidden by high hills hemiciclo16saltaprados05nata,manera previsio`n."
Vielleicht wäre die sprachwissenschaftliche Untersuchung solcher Texte auch ein Thema für eine Diplomarbeit. Ich hab allerdings schon eine ganze Liste von (noch nicht auf ihre Umsetzbarkeit überprüften) Diplomarbeitsthemen. Je nachdem, was ich gerade auf der Uni besuche, fallen mir andere Sachen ein, die unbedingt untersucht werden wollen. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, in welchem Fach ich sie schreiben will. Mein aktueller Favorit wäre ja "Die Rolle der Religion bei Star Trek: Deep Space Nine", aber den Konnex zur Germanistik hab ich noch nicht ganz hingekriegt, und die Mag.a SF. wurde - zumindest in Wien - leider noch nicht eingeführt.
Friday, July 30, 2004
Auf eine A4-Seite sollen alle zwei Millionen Bücher der Österreichischen Nationalbibliothek passen, wenn man sie mit der neuen "Nano-Keilschrift" schreibt, sagen ForscherInnen vom Institut für Elektronenmikroskopie und Feinstrukturforschung (FELMI) der TU Graz. Dabei werden mit einem sieben Nanometer feinen Ionenstrahl Schriftzeichen in eine Materialoberfläche, zum Beispiel einen Edelstein, graviert.
Thursday, July 29, 2004
Bei der kürzlich veröffentlichten "Hitliste der Wiener Sehenswürdigkeiten 2003" liegt der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek mit 125.848 BesucherInnen an 23. Stelle. Spitzenreiter ist der Tiergarten Schönbrunn mit über zwei Millionen BesucherInnen, gefolgt von Schloss Schönbrunn und der Albertina.
Nochmal zur Stadtbücherei Salzburg: In den Salzburger Nachrichten erschien am 20. Juli 2004 der Artikel "Bücherei wird teurer", in dem die FPÖ-Klubobfrau Doris Tazl wie folgt zitiert wird: "Wir haben nicht einmal das Geld, undichte Schulfenster zu reparieren, aber zehn Millionen für eine Bücherei (...) Da frage ich mich, was sind unsere kommunalen Kernaufgaben?" Offensichtlich ist sie der Ansicht, dass die Erhaltung einer Stadtbibliothek nicht zu den kommunalen Kernaufgaben gehört. Oh Mann. Wie heißt es doch bei Shakespeare: "God give me patience!"
Im Hamburger Abendblatt erschien heute ein Artikel über die Gemeindebücherei Seevetal im Ortsteil Meckelfeld, auf die nun zum zweiten Mal ein Brandanschlag verübt wurde. Zitat: "'Wir waren gerade mit dem Austrocknen nach dem letzten Brand fertig', sagt Büchereileiterin Gabriele Maidorn (41), noch völlig von der neuen Tat erschüttert". Die Wände sind völlig verrußt, das Löschwasser bildet Lacken in der Bibliothek. Bilder gibt es auf der Website der Gemeinde Seevetal.
Ich lese derzeit regelmäßig in alten Ausgaben des "Centralblatts für Bibliothekswesen". Es ist immer wieder ein Genuss - vieles kommt der heutigen Bibliothekarin sehr bekannt vor.
So konnte ich zum Beispiel erfahren, dass im Jahre 1900 in der Universitätsbibliothek Berlin ein Frühstückszimmer für Studierende eingerichtet wurde. Das erinnert mich sofort an die vehemente Pizza-in-24h-geöffneter-UB-Konstanz-Debatte in der Mailingliste Inetbib...
So konnte ich zum Beispiel erfahren, dass im Jahre 1900 in der Universitätsbibliothek Berlin ein Frühstückszimmer für Studierende eingerichtet wurde. Das erinnert mich sofort an die vehemente Pizza-in-24h-geöffneter-UB-Konstanz-Debatte in der Mailingliste Inetbib...
Monday, July 26, 2004
Nur damit man sieht, womit wir BibliothekarInnen uns (auch) beschäftigen: Derzeit läuft bei der Arbeitsstelle für Standardisierung der Deutschen Bibliothek ein öffentliches Stellungnahmeverfahren zur "Angleichung der Ansetzung von Personennamen nach RAK-WB und RSWK" (Details als pdf). RAK-WB = Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken, RSWK = Regeln für den Schlagwortkatalog.
In der Presse ist am 9. Juli 2004 ein interessanter Artikel von Claudia Lagler über die Salzburger Stadtbücherei erschienen: "Proteste gegen Bücherei im Fußballstadion". Für das Stadion im Salzburger Ortsteil Lehen, nach dem Umzug der Fussballer verwaist, wird eine neue Nutzung gesucht. Zitat: "Herzstück der aktuellen Planung ist eine moderne Stadtbücherei für Salzburg. Lesen statt Fußball lautet das Konzept, das ganz Lehen attraktiver machen soll. Während dort Unternehmer und Anrainer begeistert sind, laufen Kaufleute der Altstadt Sturm gegen die Übersiedlung. Sie fürchten um einen Frequenzbringer. Immerhin nützen pro Tag rund 1000 Menschen die bestehende Stadtbücherei im Zentrum."
Sunday, July 25, 2004
Der Rektor der früheren Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen in Stuttgart (nunmehr Hochschule der Medien = HdM, Fachbereich IuK), Peter Vodosek, ging kürzlich in Pension. Für mich interessant, weil ich dort ein Auslandssemester gemacht habe und weil wir als Gaststudierende von ihm begrüßt wurden. Und willkommener Anlass, wieder ein bisschen Werbung für Stuttgart zu machen. Ich würde ganz gerne - zumindest für einige Zeit - wieder zurück...
Besonders in Erinnerung ist uns das Blockseminar mit Prof. Rafael Capurro zum Thema "Informationsethik in der Aufklärung" geblieben, das im idyllischen Dörfchen Vorderbüchelbergstattfand. Wer nicht weiß, wo das ist: Das liegt gleich neben dem ebenfalls idyllischen Dörfchen Wüstenrot, und dort wurde tatsächlich das Bausparen erfunden, woran heute das Bausparmuseumerinnert. Dank unseres lieben Professors Alexander Roos (wir wussten vorher gar nicht, wie spannend BWL sein kann - danke!) haben wir auch recht schnell Schwäbisch gelernt. Tipps zur Freizeitgestaltung: die Terrasse des Café Nil im Schlossgarten, das Kommunale Kino, das Lokal "Eimer" im Stadtteil Vaihingen (besonders empfehlenswert die Maultaschen Mexicana); die Württembergische Landesbibliothek und die Stadtbücherei (praktischerweise gleich nebeneinander); das Albquell-Bräuhaus in Trochtelfingen; donnerstägliche Cocktailbar im Studierendenheim; ein Blick vom Fernsehturm; Einkaufen in der Stuttgarter Einkaufsmeile Nr. 1, der Königstraße; Ausflug ins wunderschöne Tübingen; Strassburg ist übrigens auch nicht weit (außerdem hatten wir dort Erfolgserlebnisse wie nach vier Jahren Schulfranzösisch ein Bier bestellen zu können)... Nach vier Monaten mussten wir leider sagen: tschüsle, Stuttgart! Aber irgendwann wird es sicher wieder heißen: Maultaschen, wir kommen!
Besonders in Erinnerung ist uns das Blockseminar mit Prof. Rafael Capurro zum Thema "Informationsethik in der Aufklärung" geblieben, das im idyllischen Dörfchen Vorderbüchelbergstattfand. Wer nicht weiß, wo das ist: Das liegt gleich neben dem ebenfalls idyllischen Dörfchen Wüstenrot, und dort wurde tatsächlich das Bausparen erfunden, woran heute das Bausparmuseumerinnert. Dank unseres lieben Professors Alexander Roos (wir wussten vorher gar nicht, wie spannend BWL sein kann - danke!) haben wir auch recht schnell Schwäbisch gelernt. Tipps zur Freizeitgestaltung: die Terrasse des Café Nil im Schlossgarten, das Kommunale Kino, das Lokal "Eimer" im Stadtteil Vaihingen (besonders empfehlenswert die Maultaschen Mexicana); die Württembergische Landesbibliothek und die Stadtbücherei (praktischerweise gleich nebeneinander); das Albquell-Bräuhaus in Trochtelfingen; donnerstägliche Cocktailbar im Studierendenheim; ein Blick vom Fernsehturm; Einkaufen in der Stuttgarter Einkaufsmeile Nr. 1, der Königstraße; Ausflug ins wunderschöne Tübingen; Strassburg ist übrigens auch nicht weit (außerdem hatten wir dort Erfolgserlebnisse wie nach vier Jahren Schulfranzösisch ein Bier bestellen zu können)... Nach vier Monaten mussten wir leider sagen: tschüsle, Stuttgart! Aber irgendwann wird es sicher wieder heißen: Maultaschen, wir kommen!
Friday, July 23, 2004
Auch eine Möglichkeit zum Geldverdienen: "Die Untersuchung gegen den russischen Philologen Alexander Jazomirsky, welcher in der Bibliothek der Akademie der Wissenschaften in Bukarest beim Diebstahl wertvoller altslavischer Manuskripte ertappt worden ist, hat die überraschende Thatsache ergeben, daß der russische Gelehrte den Diebstahl seit Jahren an verschiedenen Bibliotheken Europas professionell betrieb und dafür von einigen Antiquaren ein festes Monatsgehalt von 400 Rubeln bezog. Der Manuskriptendieb ist ein Mann von tiefem Wissen und zeigt ein elegantes Auftreten". Quelle: CfB XVI (1899), S. 429
Schönes Zitat von Melvil Dewey aus dem Jahr 1897: "To my thinking, a great librarian must have a clear head, a strong hand, and, above all, a great heart. He must have a head as clear as the master in diplomacy; a hand as strong as he who quells the raging mob, or leads great armies on the victory; and a heart as great as he who, to save others, will, if need be, lay down his life. Such shall be the greatest among librarians; and, when I look into the future, I am inclined to think that most of the men who will achieve this greatness will be women".
Quelle: Bericht über die "Transactions and Proceedings of the second international Library Conference held in London July 13 - 16, 1897" im Centralblatt für Bibliothekswesen XV (1898), S. 588
Quelle: Bericht über die "Transactions and Proceedings of the second international Library Conference held in London July 13 - 16, 1897" im Centralblatt für Bibliothekswesen XV (1898), S. 588
Monday, July 19, 2004
Mein Urlaub am Wochenende war LAET: Leipzig an einem Tag. Wie es sich für eine Bibliothekarin gehört, war ich an diesem Tag selbstverständlich auch bei der Deutschen Bücherei und bei der "Bibliotheca Albertina, der Universitätsbibliothek Leipzig. Nach ersterer ist auch die Straßenbahnhaltestelle benannt, zweitere hat sogar entsprechend beschriftete Fahrradständer. Die Stadtbibliothek ging sich leider nicht mehr aus.
Friday, July 16, 2004
Thursday, July 15, 2004
In der NZZ erschien unter dem Titel "Forschen mit Aussicht" ein Artikel über das Prager Literaturarchiv. Dieses verfügt über eine nicht unkomplizierte URL, nämlich www.pamatniknarodnihopisemnictvi.cz.
Tuesday, July 13, 2004
Kleiner Ausflug in die historische Bibliotheksgesetzgebung in Österreich: Am 30. April 1889 wurde das Gesetz, betreffend den Rang und die Bezüge der Beamten an den Universitäts- und Studienbibliotheken, sowie an den Bibliotheken der technischen Hochschulen, dann die Pensionsbehandlung von Wittwen derselben, erlassen. Kundgemacht im RGBl vom 9. Mai 1889, XXVIII. Stück, Nr. 67; abgedruckt im Centralblatt für Bibliothekswesen 6 (1889), S. 315 - 316
Zitat: "§ 7: Die Wittwen der Universitäts-Bibliothekare, sowie die Wittwe des Bibliothekars an der technischen Hochschule in Wien erhalten eine charaktermässige Pension von 500 Gulden jährlich; jene der Custoden an Universitäts- und Studien-Bibliothek sowie an den Bibliotheken der technischen Hochschulen eine solche von 400 Gulden".
Zitat: "§ 7: Die Wittwen der Universitäts-Bibliothekare, sowie die Wittwe des Bibliothekars an der technischen Hochschule in Wien erhalten eine charaktermässige Pension von 500 Gulden jährlich; jene der Custoden an Universitäts- und Studien-Bibliothek sowie an den Bibliotheken der technischen Hochschulen eine solche von 400 Gulden".
Ich habe gerade eine interessante Seite entdeckt: "bugmenot" verzeichnet Accounts zu Seiten, wo man sich für einen kostenlosen Zugang registrieren muss, z.B. bei der Washington Post oder der NY Times. Dabei geht es nicht darum, Accounts für kostenpflichtige Inhalte zu veröffentlichen, sondern nur solche, die im Rahmen von reinen Datensammel-Registrierungen verlangt werden. Zitat: "BugMeNot.com was created as a mechanism to quickly bypass the login of web sites that require compulsory registration and/or the collection of personal/demographic information". Bei poynter online wird darüber eifrig diskutiert.
Über eine etwas eigenartige Umfrage, die der Online-Buchhändler Amazon unter über zehntausend Deutschen durchführte, berichtet der Standard im Artikel "Bohlen im Bücherregal törnt ab" vom 12. Juli 2004. Zitat: "Dabei bezeichneten 43 Prozent der Frauen Bücher gar als lebensnotwendig. Sie legen beim ersten Date besonderen Wert darauf, welche Buchtitel im Bücherregal des Traumpartners stehen. Im Gegenzug glauben immerhin fünf Prozent der Männer, dass lesende Frauen die besseren Liebhaberinnen seien." Die Berliner Morgenpost nennt ihren entsprechenden Artikel vom 13. Juli vergleichsweise un-locker-flockig "Bücherleser sind die besseren Gesprächspartner". Im Kurier heißt es "Bücherleser sind begehrter", bei Rheinpfalz online wurde der Artikel mit "Leseratten sind die besseren Gesprächspartner" betitelt. So gesehen gebührt dem Standard ja fast ein Preis für Originalität.
Monday, July 12, 2004
In den "Salzburger Nachrichten" vom 2. Juli 2004 war ein Interview mit der Historikerin Brigitte Hamann zu lesen, in dem sie sagt:
"Karl Kraus bleibt als Anti-Kriegs-Herold sehr wichtig. Er hatte aber auch seine Eigenheiten. Mir liegt besonders Alice Schalek am Herzen, die er fürchterlich verhöhnt hat als das Kriegsweib schlechthin. Aber Sie müssen einmal die Reportagen der Schalek von der Isonzo-Schlacht oder von der Ostfront lesen. Das sind die besten Kriegsreportagen, die ich je gelesen habe. Wenn man sich dagegen anschaut, was die Leute vom Kriegspresse-Quartier geschrieben haben, die in ein Offiziers-Kasino geschickt wurden und dann etwas geschrieben haben über die Gräueltaten der Feinde, sehen die Reportagen der Schalek einzigartig aus. Sie war wochenlang allein als Frau an der Front am Isonzo und hat den Alltag gekannt. Sie hat wahrheitsgetreue Reportagen geschrieben und das war Karl Kraus auch wieder nicht recht."
Das machte mich neugierig - war sie jetzt "so" oder nicht? - deswegen las ich letzte Woche den Sammelband "Tirol in Waffen" aus 1915, da ich bisher immer nur über Schalek gelesen hatte, aber nie etwas von ihr. Ich möchte ihr durchaus zugute halten, dass die Reportagen wirklich spannend geschrieben sind [That Alice Schalek certainly can write!] und dass ihre männlichen Kriegsberichterstatter-Kollegen um nichts besser waren, aber jedenfalls nach den ersten paar Seiten kam ich aus dem Kopfschütteln kaum mehr heraus. Im folgenden möchte ich zur Illustration einfach einige Passagen aus dem Buch zitieren:
"Romantischer als die Etappenstation kann sich der anspruchsvollste Kriegsberichterstatter die Szenerie nicht wünschen und den Kulissen entsprechend sind auch die Gespräche" (S. 35/36).
"Das Herz blutet mir oft und wie von Sinnen bin ich, denke ich über dies alles nach. Aber wenn ich auf einem Stützpunkt stehe und das ungeheure Verteidigungswerk überschaue – wahrlich, die fabelhaftesten Augenblicke sind das in meinem Leben" (S. 48)
"Oben auf einem Joch fühle ich zum erstenmal etwas wie Genugtuung über die Verwandlung eines Dolomitenhotels in ein Militärquartier. Wie verächtlich hatte seinerzeit der vornehme Wirt uns Bergsteiger abgefertigt… und da wir nicht nur schäbig aussahen, die wir durchnäßt und zerzaust von der Marmolata kamen, sondern auch Deutsch sprachen, wurden wir in Bodenkammern gesteckt und bei Tische nicht ordentlich bedient. ... Wo ist jetzt der welsche Hotelier? Spurlos verschwunden. Ah! Das tut wohl!" (S. 63)
"Gesund und ehrlich und wunderbar hart hat der Krieg die Menschen gemacht. (...) Nennt es Vaterlandsliebe, ihr Idealisten; Feindeshaß, ihr Nationalen; nennt es Sport, ihr Modernen; Abenteuer, ihr Romantiker; nennt es Kraftgefühl, ihr Seelenkenner: ich nenne es freigewordenes Menschentum" (S. 72/73)
Literaturhinweise:
- Alice Schalek: Tirol in Waffen. Kriegsberichte von der Tiroler Front. München: Hugo Schmidt-Verl. 1915. "Herrn Generalmajor Maximilian R. v. Hoen, dem Chef des Kriegspressequartiers, in Verehrung und Dankbarkeit zugeeignet von der Verfasserin" [UB Wien, Signatur I 415.397]
- Nachzulesen in Auszügen auch bei Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit. Suhrkamp 1986 [div.Bibl.]
- Marie Röbl: "Von Samoa zum Isonzo. Die Fotografin und Reisejournalistin Alice Schalek (1874 - 1956). Rezension der Ausstellung im Jüdischen Museum Wien, 09.11.1999 – 30.01.2000". In: Camera Austria 70/2000, S. 83f. [online] - gesteht Berechtigung der Schalek-Kritik zu, schreibt aber auch, Kraus habe ein konservatives, patriarchales Frauenbild
- Bernhard Grundner: "Das haben se gut getroffen". Zur Darstellung der Kriegsberichterstatter und ihrer Berichte in Karl Kraus' "Die letzten Tage der Menschheit". Universität Graz, Dipl.-Arb., 1991
- Ursula Bachinger: Alice Schalek - Feministin (?), Kriegsberichterstatterin (?), Revolutionärin (?). Universität Salzburg, Dipl-Arb., 1990 - interessante Passagen über Schaleks Ehrenbeleidigungsprozess gegen Kraus und ihren Kampf um eine militärische Auszeichnung
Wie war das noch mit Kraus' angeblich letzten Worten: "Wem hab ich jemals Unrecht getan?"
"Karl Kraus bleibt als Anti-Kriegs-Herold sehr wichtig. Er hatte aber auch seine Eigenheiten. Mir liegt besonders Alice Schalek am Herzen, die er fürchterlich verhöhnt hat als das Kriegsweib schlechthin. Aber Sie müssen einmal die Reportagen der Schalek von der Isonzo-Schlacht oder von der Ostfront lesen. Das sind die besten Kriegsreportagen, die ich je gelesen habe. Wenn man sich dagegen anschaut, was die Leute vom Kriegspresse-Quartier geschrieben haben, die in ein Offiziers-Kasino geschickt wurden und dann etwas geschrieben haben über die Gräueltaten der Feinde, sehen die Reportagen der Schalek einzigartig aus. Sie war wochenlang allein als Frau an der Front am Isonzo und hat den Alltag gekannt. Sie hat wahrheitsgetreue Reportagen geschrieben und das war Karl Kraus auch wieder nicht recht."
Das machte mich neugierig - war sie jetzt "so" oder nicht? - deswegen las ich letzte Woche den Sammelband "Tirol in Waffen" aus 1915, da ich bisher immer nur über Schalek gelesen hatte, aber nie etwas von ihr. Ich möchte ihr durchaus zugute halten, dass die Reportagen wirklich spannend geschrieben sind [That Alice Schalek certainly can write!] und dass ihre männlichen Kriegsberichterstatter-Kollegen um nichts besser waren, aber jedenfalls nach den ersten paar Seiten kam ich aus dem Kopfschütteln kaum mehr heraus. Im folgenden möchte ich zur Illustration einfach einige Passagen aus dem Buch zitieren:
"Romantischer als die Etappenstation kann sich der anspruchsvollste Kriegsberichterstatter die Szenerie nicht wünschen und den Kulissen entsprechend sind auch die Gespräche" (S. 35/36).
"Das Herz blutet mir oft und wie von Sinnen bin ich, denke ich über dies alles nach. Aber wenn ich auf einem Stützpunkt stehe und das ungeheure Verteidigungswerk überschaue – wahrlich, die fabelhaftesten Augenblicke sind das in meinem Leben" (S. 48)
"Oben auf einem Joch fühle ich zum erstenmal etwas wie Genugtuung über die Verwandlung eines Dolomitenhotels in ein Militärquartier. Wie verächtlich hatte seinerzeit der vornehme Wirt uns Bergsteiger abgefertigt… und da wir nicht nur schäbig aussahen, die wir durchnäßt und zerzaust von der Marmolata kamen, sondern auch Deutsch sprachen, wurden wir in Bodenkammern gesteckt und bei Tische nicht ordentlich bedient. ... Wo ist jetzt der welsche Hotelier? Spurlos verschwunden. Ah! Das tut wohl!" (S. 63)
"Gesund und ehrlich und wunderbar hart hat der Krieg die Menschen gemacht. (...) Nennt es Vaterlandsliebe, ihr Idealisten; Feindeshaß, ihr Nationalen; nennt es Sport, ihr Modernen; Abenteuer, ihr Romantiker; nennt es Kraftgefühl, ihr Seelenkenner: ich nenne es freigewordenes Menschentum" (S. 72/73)
Literaturhinweise:
- Alice Schalek: Tirol in Waffen. Kriegsberichte von der Tiroler Front. München: Hugo Schmidt-Verl. 1915. "Herrn Generalmajor Maximilian R. v. Hoen, dem Chef des Kriegspressequartiers, in Verehrung und Dankbarkeit zugeeignet von der Verfasserin" [UB Wien, Signatur I 415.397]
- Nachzulesen in Auszügen auch bei Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit. Suhrkamp 1986 [div.Bibl.]
- Marie Röbl: "Von Samoa zum Isonzo. Die Fotografin und Reisejournalistin Alice Schalek (1874 - 1956). Rezension der Ausstellung im Jüdischen Museum Wien, 09.11.1999 – 30.01.2000". In: Camera Austria 70/2000, S. 83f. [online] - gesteht Berechtigung der Schalek-Kritik zu, schreibt aber auch, Kraus habe ein konservatives, patriarchales Frauenbild
- Bernhard Grundner: "Das haben se gut getroffen". Zur Darstellung der Kriegsberichterstatter und ihrer Berichte in Karl Kraus' "Die letzten Tage der Menschheit". Universität Graz, Dipl.-Arb., 1991
- Ursula Bachinger: Alice Schalek - Feministin (?), Kriegsberichterstatterin (?), Revolutionärin (?). Universität Salzburg, Dipl-Arb., 1990 - interessante Passagen über Schaleks Ehrenbeleidigungsprozess gegen Kraus und ihren Kampf um eine militärische Auszeichnung
Wie war das noch mit Kraus' angeblich letzten Worten: "Wem hab ich jemals Unrecht getan?"
Friday, July 09, 2004
Mir ist gerade sooo fad in der Bibliothek - ich hab mich ja eigentlich auf die Ferien gefreut, weil ich dachte, da krieg ich endlich beim Katalogisieren was weiter, und dem ist auch so, aber nach dem dreiundfünfzigsten Kodex Handelsrecht reicht's mir schon. Die Tatsache, dass ich da alleine herumsitze, weil mein Chef auf Urlaub ist und mein zweiter Kollege schon Schluss hat und die Studis uns derzeit nicht gerade die Bude einrennen, macht den Dienst auch nicht spannender. Deswegen erstelle ich gerade nebenbei eine Übersicht darüber, was die Wörter "Bibliothek" und "Buchhandlung" in verschiedenen Sprachen heißen. Beim Herumstöbern findet man interessante Dinge wie "Dictionary of the Elvish Language", den "Online translator for Klingon, Romulan, and Vulcan" und das Wörterbuch Romulanisch-Englisch.
Die Nationalbibliothek im Fernsehen: Am Sonntag, dem 18. Juli, um 11.05 Uhr wird die 100. Folge von "Klingendes Österreich" wiederholt, in der Sepp Forcher auch den Prunksaal der ONB besucht.
Tuesday, July 06, 2004
L'anima ho stanca
Die passende Arie nach einem langen Semester: "L'anima ho stanca, e la meta è lontana" (die Seele ist müde, das Ziel ist fern o.Ä.). Dazu einige Opernlinks: Vollständiger Text, Synopsis und Einordnung bei der Aria Database, leider nichts beim sehr empfehlenswerten Operaglass der Stanford University; Notenkauf bei Classical Vocal Repertoire; mehr über den Sänger, dessen Interpretation ich derzeit im Kopf habe; mehr über Verismo bei OperaWorld und bei der italienischen WikiPedia; nichts im Spielplanarchiv der Wiener Staatsoper; mehr über die Oper, aus der die Arie stammt, nämlich Adriana Lecouvreur, im Dizionario dell'Opera.
Gestern wurde in Hannover der "Gemeinnützige Verein zur Förderung der Suchmachinen-Technologie und des freien Wissenszugangs" (SUMA e.V.) gegründet. In der Presseerklärung heißt es: "Der 'Verein zur Förderung der Suchmaschinentechnologie und des freien Wissenszugangs' sieht in der Machtposition einzelner weniger Unternehmen eine Gefährdung des freien Zugangs zum Wissen". Denn dieser Zugang erfolge heutzutage zu einem großen Teil über die Suchmaschinen des Internets, sagt Wolfgang Sander-Beuermann, Leiter des Suchmaschinenlabors am Regionalen Rechenzentrum, Uni-Hannover und ebenfalls Gründungsmitglied des Vereins. Diese Suchmaschinen hätten damit eine Schlüsselrolle in der Informationsgesellschaft übernommen.
Folgende Meldung kam soeben über frida: Im Februar 2004 wurden die Datensätze der Ariadne-Datenbank von Allegro auf Aleph500 migriert. Nach einer Umstellungsphase sind die Datensätze der Ariadne-Datenbank ab sofort via Aleph-OPAC abrufbar. Die Allegro-Datenbank bleibt für gewisse Zeit noch online.
Ariadne ist eine Kooperationsstelle für frauenspezifische Information und Dokumentation an der Österreichischen Nationalbibliothek. Derzeit gibt es übrigens die Online-Ausstellung "Frauen wählet!" zum Thema 85 Jahre allgemeines Frauenwahlrecht in Österreich zu sehen. Die Ausstellung ist ein Abschlussprojekt im Rahmen des Grundausbildungslehrgangs für den Bibliotheks-, Informations- und Dokumentationsdienst und wurde von vier meiner früheren Kurskolleginnen gemacht.
Ariadne ist eine Kooperationsstelle für frauenspezifische Information und Dokumentation an der Österreichischen Nationalbibliothek. Derzeit gibt es übrigens die Online-Ausstellung "Frauen wählet!" zum Thema 85 Jahre allgemeines Frauenwahlrecht in Österreich zu sehen. Die Ausstellung ist ein Abschlussprojekt im Rahmen des Grundausbildungslehrgangs für den Bibliotheks-, Informations- und Dokumentationsdienst und wurde von vier meiner früheren Kurskolleginnen gemacht.
Monday, July 05, 2004
Abgeordnete aller vier Parlamentsparteien haben einen Antrag auf Aufhebung der Befristung der Buchpreisbindung eingebracht, der am 2. Juli im Kulturausschuss beschlossen wurde. Die Buchpreisbindung wurde ursprünglich bis 30. Juni 2005 befristet.
In der NZZ vom 3. Juli 2004 ist der Artikel "Das Horoskop des 19. Jahrhunderts. Walter Mehrings Rekonstruktion der väterlichen Bibliothek" von Andreas Kilcher erschienen. Mehring lese in seiner Autobiographie "Die verlorene Bibliothek" von 1952 "die Bibliothek seines Vaters als eine bestimmte historische Konfiguration, als ein 'Horoskop des 19. Jahrhunderts'".
Bibliothek und Brand kommen ja häufig gemeinsam vor (Alexandria, Die Blendung & Co.), daher ein entsprechendes Zitat aus "Die Fahrt im Einbaum" von Peter Handke: "Dazu die Silhouette des DICHTERS: Wenn ich Kind sage, meine ich Angst. Wenn ich Bibliothek sage, meine ich Feuer" (S. 47).
Noch eine zweite Stelle aus demselben Drama: "FREMDENFÜHRER: nimmt sich die schlohweiße Perücke ab, reißt sich Masche und Schärpe ab Und ich hasse "Liebe", "Gott", "Garten", "Quelle", "Apfel", "Zwetschke", "Nationalbibliothek" - Er hat einen Rückfall in die Urlaute." (S. 20)
Und noch eine: "IRRER: Die Leichen vom angeblichen Massaker kamen aus dem Leichenschauhaus. Die Nationalbibliothek ist von selber verbrannt. In der angeblich zerstörten Perle der Adria qualmte nur ein Stapel von Autoreifen. Die toten Kinder waren auch die unsrigen. Die weinenden Mütter auf dem Friedhof: es waren unsere Mütter - CHOR: - und es war unser Friedhof" (S. 67).
Zum Nachlesen: Peter Handke: Die Fahrt im Einbaum oder Das Stück zum Film vom Krieg. Suhrkamp 1999, ISBN = 3-518-41029-6, € 17,30 / Elias Canetti: Die Blendung. 36. Aufl. Fischer 2004, ISBN = 3-596-20696-0, € 10,20
Noch eine zweite Stelle aus demselben Drama: "FREMDENFÜHRER: nimmt sich die schlohweiße Perücke ab, reißt sich Masche und Schärpe ab Und ich hasse "Liebe", "Gott", "Garten", "Quelle", "Apfel", "Zwetschke", "Nationalbibliothek" - Er hat einen Rückfall in die Urlaute." (S. 20)
Und noch eine: "IRRER: Die Leichen vom angeblichen Massaker kamen aus dem Leichenschauhaus. Die Nationalbibliothek ist von selber verbrannt. In der angeblich zerstörten Perle der Adria qualmte nur ein Stapel von Autoreifen. Die toten Kinder waren auch die unsrigen. Die weinenden Mütter auf dem Friedhof: es waren unsere Mütter - CHOR: - und es war unser Friedhof" (S. 67).
Zum Nachlesen: Peter Handke: Die Fahrt im Einbaum oder Das Stück zum Film vom Krieg. Suhrkamp 1999, ISBN = 3-518-41029-6, € 17,30 / Elias Canetti: Die Blendung. 36. Aufl. Fischer 2004, ISBN = 3-596-20696-0, € 10,20
Thursday, July 01, 2004
Klaus Graf führt in seinem Weblog Archivalia ein "Verzeichnis deutschsprachiger Drucke des 16. Jahrhunderts als frei zugängliche Faksimiles im Netz". Über diese Liste fand ich folgendes interessantes Buch aus 1591:
Bodin, Johann: De Magorvm Daemonomania : Vom Außgelasnen Wütigen Teuffelsheer Allerhand Zauberern, Hexen vnnd Hexenmmeistern, Unholden, Teuffelsbeschwerern, Warsagern, Schwartzkünstlern, Vergifftern, Augenverblendern e[t]c. Wie die vermög aller Recht erkant, eingetrieben, gehindert, erkündigt, erforscht, peinlich ersucht vnd gestrafft werden sollen. Übersetzt von Johann Fischart. Gegen des Herrn Doctor J. Wier Buch von der Geisterverführungen / durch ... Johann Bodin ... außgangen. Vnd nun erstmals durch ... Johann Fischart ... auß Frantzösischer sprach trewlich in Teutsche gebracht, vnd nun zum andernmahl an vilen enden vermehrt vnd erklärt. Dieser Druck wurde für das Projekt "Deutsches RechtsWörterbuch" online gestellt.
Apropos Zauberer: Heute habe ich nach einem Hinweis im Volltext-Newsletter im Standard gelesen, dass der Name für den 6. Harry Potter-Band feststeht: "Harry Potter & the half-blood prince".
Bodin, Johann: De Magorvm Daemonomania : Vom Außgelasnen Wütigen Teuffelsheer Allerhand Zauberern, Hexen vnnd Hexenmmeistern, Unholden, Teuffelsbeschwerern, Warsagern, Schwartzkünstlern, Vergifftern, Augenverblendern e[t]c. Wie die vermög aller Recht erkant, eingetrieben, gehindert, erkündigt, erforscht, peinlich ersucht vnd gestrafft werden sollen. Übersetzt von Johann Fischart. Gegen des Herrn Doctor J. Wier Buch von der Geisterverführungen / durch ... Johann Bodin ... außgangen. Vnd nun erstmals durch ... Johann Fischart ... auß Frantzösischer sprach trewlich in Teutsche gebracht, vnd nun zum andernmahl an vilen enden vermehrt vnd erklärt. Dieser Druck wurde für das Projekt "Deutsches RechtsWörterbuch" online gestellt.
Apropos Zauberer: Heute habe ich nach einem Hinweis im Volltext-Newsletter im Standard gelesen, dass der Name für den 6. Harry Potter-Band feststeht: "Harry Potter & the half-blood prince".
Die gestrige Pressekonferenz zur Studie "Entwicklungskonzept für das öffentliche Bibliothekswesen im Burgenland", mit der der Landesverband Burgenländischer BibliothekarInnen LVBB eine StudentInnengruppe unseres Studiengangs beauftragt hat, schlug sich in einigen Presseberichten wieder. Der ORF Burgenland berichtete televisionell und online, letzteres unter dem Titel "Bibliotheken leiden unter Geldknappheit". Auf den Burgenland-Seiten des Kurier nennt Viktoria Erdélyi ihren Artikel "Der Großteil der burgenländischen Bibliotheken leidet unter Geldnot. Studenten erstellen Entwicklungskonzept".
Anmerkung: Als ich soeben in Google News nach "burgenländische bibliotheken" suchte, erhielt ich als Antwort: "Meinten Sie: morgenländische bibliotheken". Sollte das bezeichnend für den aktuellen Zustand des hiesigen Bibliothekswesens sein? Gut, von Tirol aus gesehen ist das Burgenland ja als durchaus orientalisch zu betrachten.
P.S. Das eigens angebotene "morgenländische bibliotheken" ergibt auch keinen Treffer. Das wiederum erinnert mich an eine Szene aus "Pension Schöller" - eine junge Dame fragt den Ober: "Was gibt es denn für Torten?" Er: "Es gibt Sachertorten, Malakofftorten, Topfentorten..." Sie: "Ich hätte gerne eine Sachertorte". Er: "Da müssen gnädiges Fräulein ins Café Sacher gehen". Sie: "Aber Sie haben doch gesagt..." Er: "Gnädiges Fräulein haben mich gefragt, was es für Torten GIBT. Darauf habe ich gesagt: Es gibt - Sachertorten, Malakofftorten, Topfentorten...". Sie: "Und welche haben Sie?". Er: "Gar keine". Oh je, hab ich mich jetzt als Fan der leichten Theatermuse geoutet? Na, die Aufführung aus anno dazumal mit Maxi Böhm, Alfred Böhm, Alexander Wächter, Marianne Chappuis etc. ist als Familienfernsehprogramm auf einer sogenannten "Dauerkassette", die wir früher entsprechend oft angeschaut haben. Ich denke, meine Familie kriegt das Stück mittlerweile aus dem Stegreif hin. Wenn nicht, kann man sich das zugrundeliegende Buch ja vielleicht in einer burgenländischen Bibliothek ausleihen (nochmal die thematische Kurve gekratzt).
Anmerkung: Als ich soeben in Google News nach "burgenländische bibliotheken" suchte, erhielt ich als Antwort: "Meinten Sie: morgenländische bibliotheken". Sollte das bezeichnend für den aktuellen Zustand des hiesigen Bibliothekswesens sein? Gut, von Tirol aus gesehen ist das Burgenland ja als durchaus orientalisch zu betrachten.
P.S. Das eigens angebotene "morgenländische bibliotheken" ergibt auch keinen Treffer. Das wiederum erinnert mich an eine Szene aus "Pension Schöller" - eine junge Dame fragt den Ober: "Was gibt es denn für Torten?" Er: "Es gibt Sachertorten, Malakofftorten, Topfentorten..." Sie: "Ich hätte gerne eine Sachertorte". Er: "Da müssen gnädiges Fräulein ins Café Sacher gehen". Sie: "Aber Sie haben doch gesagt..." Er: "Gnädiges Fräulein haben mich gefragt, was es für Torten GIBT. Darauf habe ich gesagt: Es gibt - Sachertorten, Malakofftorten, Topfentorten...". Sie: "Und welche haben Sie?". Er: "Gar keine". Oh je, hab ich mich jetzt als Fan der leichten Theatermuse geoutet? Na, die Aufführung aus anno dazumal mit Maxi Böhm, Alfred Böhm, Alexander Wächter, Marianne Chappuis etc. ist als Familienfernsehprogramm auf einer sogenannten "Dauerkassette", die wir früher entsprechend oft angeschaut haben. Ich denke, meine Familie kriegt das Stück mittlerweile aus dem Stegreif hin. Wenn nicht, kann man sich das zugrundeliegende Buch ja vielleicht in einer burgenländischen Bibliothek ausleihen (nochmal die thematische Kurve gekratzt).
Ehrung für einen Bibliothekar: Das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse erhielt Hofrat i. R. Dr. Manfred Stoy, der viele Jahre die Bibliothek und die Sammlungen des Institutes für Osteuropäische Geschichte und Südost-Forschung leitete, ehe er 1979 zum Leiter der Bibliothek und Sammlungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung bestellt wurde, meldet das bm:bwk via APA OTS. Stoy unterrichtet(e) übrigens am Institut für Geschichte der Universität Wien das Fach "Bibliothekskunde".
Monday, June 28, 2004
Über die Mailingliste wissen2 bekam ich den Hinweis auf "das Kollektiv", ein offenes Weblog für Medien- und Technikgeschichte. Es gibt diverse Kategorien wie Druck & Druckerzeugnisse, Fernsehen, Film, Mediengeschichte, Photographie, Telegraphie und auch Science Fiction.
Hier fand ich einen sehr interessanten Link zum mehr als fünfhundert Seiten umfassenden Text "Das Dokument des Grauens. Eine Chronik des Horrorfilms" von Ralf Ramge, online als pdf-Datei. Der Text beginnt mit Marie Georges Jean Méliès und seinem frühen Film "Le manoir du diable" aus dem Jahr 1896 und reicht bis zum spanischen "Drácula" (1931) von Paul Kohner. Empfehlenswert.
Hier fand ich einen sehr interessanten Link zum mehr als fünfhundert Seiten umfassenden Text "Das Dokument des Grauens. Eine Chronik des Horrorfilms" von Ralf Ramge, online als pdf-Datei. Der Text beginnt mit Marie Georges Jean Méliès und seinem frühen Film "Le manoir du diable" aus dem Jahr 1896 und reicht bis zum spanischen "Drácula" (1931) von Paul Kohner. Empfehlenswert.
Der Kunst- und Kulturbericht der Stadt Wien 2003 ist ab sofort unter www.wien.gv.at/ma07/kunstbericht.htm verfügbar. Er enthält auch entsprechende Passagen über die Wiener Stadt- und Landesbibliothek, die Österreichische Exilbibliothek, das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes, die Photodokumentation des Vereins für Geschichte der Arbeiterbewegung etc.
The Periodicals Service Company offers interesting services: "we are major reprinters of academic journals and specialize in the supply of antiquarian backsets, back volumes and back issues of out-of-print journals and serials. Our carefully selected stock of reprints and antiquarian backsets is the largest in the world. Housed in the USA and Germany, we hold backstock of journals in the major western languages, some 3.000.000 back volumes covering all subject areas." For a list of available reprints in the field of book and library science, look here.
Die Bertelsmann Stiftung und die Stadt Wroclaw eröffneten am 25. Juni die erste "Modellbibliothek für Jugendliche" in Polen, kann man dem Informationsdienst Wissenschaft idw entnehmen. "Wir wollen mit unseren Projekten in Polen die Rolle der Bibliotheken als moderne Informationsdienstleister gerade für junge Menschen stärken. Die "Mediateka" leistet dafür einen elementaren Beitrag - sie ist das altersgerechte Fenster zum jungen Europa", sagte Johannes Meier bei der Eröffnungsfeier.
Eine Besonderheit der Bibliothek in Breslau wird ein integrierter Berufs-Beratungsservice für Jugendliche sein, der in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt angeboten wird. Zusätzlich bietet die "Mediateka" Serviceangebote wie Themenwochen oder einen Literaturclub an. Der Medienbestand besteht je zur Hälfte aus traditionellen und Neuen Medien. Insgesamt stehen den jungen Kunden zwölf Computerplätze zur Verfügung. Mehr Informationen unter www.bertelsmann-stiftung.de/bibliotheken-polen.
Eine Besonderheit der Bibliothek in Breslau wird ein integrierter Berufs-Beratungsservice für Jugendliche sein, der in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt angeboten wird. Zusätzlich bietet die "Mediateka" Serviceangebote wie Themenwochen oder einen Literaturclub an. Der Medienbestand besteht je zur Hälfte aus traditionellen und Neuen Medien. Insgesamt stehen den jungen Kunden zwölf Computerplätze zur Verfügung. Mehr Informationen unter www.bertelsmann-stiftung.de/bibliotheken-polen.
"Die drohende Schließung der basis wien steht exemplarisch für die Situation der Kulturdokumentation in Österreich. Generell kämpfen Kunstinstitutionen mit Unverständnis von Seiten der Kulturpolitik, wenn es um neue Herausforderungen für Datenerhebungs- und Dokumentationsverfahren im Kunst-, Design- und anderen Kreativbereichen geht", schreibt basis wien am 22. Juni in APA OTS.
Der Kunstbeirat stufe Kunstdokumentation als nicht förderungswürdig ein. Unter dem Motto "diese basis braucht jede/r" werden Unterstützungserklärungen gesammelt.
Aus Anlass der drohenden Schließung führt das Künstlerduo Deutschbauer/Spring eine Kunstinspektion zur gründlichen Protokollierung des Diskussionsverlaufs durch. Termin: 29. Juni 2004, 10.30 Uhr, basis wien Infopool im Museumsquartier.
Der Kunstbeirat stufe Kunstdokumentation als nicht förderungswürdig ein. Unter dem Motto "diese basis braucht jede/r" werden Unterstützungserklärungen gesammelt.
Aus Anlass der drohenden Schließung führt das Künstlerduo Deutschbauer/Spring eine Kunstinspektion zur gründlichen Protokollierung des Diskussionsverlaufs durch. Termin: 29. Juni 2004, 10.30 Uhr, basis wien Infopool im Museumsquartier.
Friday, June 25, 2004
Die deutsche Kommission für One-Person Libraries veröffentlicht in lockerer Folge "Checklisten", die bei Alltagsproblemen einer OPL eine Hilfestellung geben sollen. Bisher sind vier Checklisten erschienen, und zwar zu den Themen Bibliotheksumzug; Ein Intranet erstellen; Sparen; Bibliothekssoftware.
Thursday, June 24, 2004
Im Rahmen des Bibliothekskongresses des Büchereiverbandes Österreichs (BVÖ), "Die Bibliothek - ein Paradies für Leser", fand am 23. Juni 2004 am Vorplatz des Salzburger Kongresszentrums das erste österreichische Bücherbustreffen statt. Bücherbusse aus ganz Österreich präsentierten sich für die Salzburger Öffentlichkeit.
Werbung in eigener Sache: Wien bietet neben den Universitätsbibliotheken und der Nationalbibliothek eine Fülle von fachlich spezialisierten und öffentlich zugänglichen Informationseinrichtungen, die zu wenig bekannt sind und daher von StudentInnen kaum genutzt werden. Diesem Informationsproblem wollte ich abhelfen und beauftragte daher gemeinsam mit einer Kollegin am Studiengang Informationsberufe eine Gruppe von Studierenden mit der Erstellung eines Führers.
Der "Bibliotheksführer Wien 2004" erschien soeben im Phoibos-Verlag. 96 Bibliotheken und Informationseinrichtungen werden hier beschrieben, mit aktuellen und überprüften Angaben wie Adresse, Kontakt, Öffnungszeiten, Beschreibung, Fachgebieten, Zugänglichkeit, Entlehnmöglichkeit und Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nähere Informationen gibt es hier.
Der "Bibliotheksführer Wien 2004" erschien soeben im Phoibos-Verlag. 96 Bibliotheken und Informationseinrichtungen werden hier beschrieben, mit aktuellen und überprüften Angaben wie Adresse, Kontakt, Öffnungszeiten, Beschreibung, Fachgebieten, Zugänglichkeit, Entlehnmöglichkeit und Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nähere Informationen gibt es hier.
In the nextgen-list, a discussion about library cats is currently going on. Gary Roma has compiled a world-wide library cat map and has also shot a documentary called "Puss in books. Adventures of the Library Cat". Also starring: Dewey Readmore Books, the resident cat at Spencer Public Library. Please note that there is also a library cat society.
I'd love to have a cat around me, especially on lonesome library evenings. But an article in San Diego Union Tribune from 2003 shows that feline librarians can also cause troubles: It says, "a former journalist who claims his assistance dog was attacked by a cat that lived at the Escondido Public Library describes his $1.5 million lawsuit against the city as a 'David vs. Goliath' battle"
I'd love to have a cat around me, especially on lonesome library evenings. But an article in San Diego Union Tribune from 2003 shows that feline librarians can also cause troubles: It says, "a former journalist who claims his assistance dog was attacked by a cat that lived at the Escondido Public Library describes his $1.5 million lawsuit against the city as a 'David vs. Goliath' battle"
The Dewey editors are seeking advice on ways to improve treatment of graphic novels in the Dewey Decimal Classification. "Graphic Novels in DDC: Discussion Paper" is available at the OCLC website, with a request for comments by August 16, 2004.
Tuesday, June 22, 2004
Der Landesverband Burgenländischer BibliothekarInnen lädt zur Pressekonferenz "Bibliotheken rechnen sich nicht, aber sie zahlen sich aus". Der Verband beauftragte den Fachhochschul-Studiengang Informationsberufe Eisenstadt mit der Durchführung einer Studie zum Thema "Entwicklungskonzept für das öffentliche Bibliothekswesen im Burgenland". Die Ergebnisse des zweisemestrigen Anwendungsprojektes liegen nun vor und werden am Mittwoch, dem 30. Juni, um 10 Uhr in der Stadtbücherei Eisenstadt (Kulturzentrum) präsentiert.
Für die dringend notwendigen Strukturverbesserungen im burgenländischen öffentlichen Bibliothekswesens ist ein Entwicklungsplan unverzichtbar. Er soll Grundlage für Argumentationen, Forderungen und Realisierung künftiger Bibliothekspolitik im öffentlichen Bereich sein. Über das Konzept für eine zeitgemäße Bibliotheksarbeit diskutieren Hans Witek (Projektleiter), Kulturlandesrat Helmut Bieler, Dr. Josef Tiefenbach, Leiter der Kulturabteilung der Bgld. Landesregierung und Karla Stifter, Vorsitzende des LVBB.
Für die dringend notwendigen Strukturverbesserungen im burgenländischen öffentlichen Bibliothekswesens ist ein Entwicklungsplan unverzichtbar. Er soll Grundlage für Argumentationen, Forderungen und Realisierung künftiger Bibliothekspolitik im öffentlichen Bereich sein. Über das Konzept für eine zeitgemäße Bibliotheksarbeit diskutieren Hans Witek (Projektleiter), Kulturlandesrat Helmut Bieler, Dr. Josef Tiefenbach, Leiter der Kulturabteilung der Bgld. Landesregierung und Karla Stifter, Vorsitzende des LVBB.
Monday, June 21, 2004
Fahrenheit 9/11 will be shown at ALA Annual conference in the Auditorium at the Convention Center, Sunday night, June 27, at 10 pm. There will be a $10 donation that will go to ALA's efforts in the areas of the First Amendment, Intellectual Freedom, and the struggle against the USA PATRIOT Act.
Am 24.März 2004 fand in der Sozialwissenschaftlichen Bibliothek der AK Wien die gut besuchte Veranstaltung kalt warm - Bibliotheken zwischen spektakulären Eröffnungen und unbemerkten Schließungen statt. Ein Bericht darüber ist auf der KRIBIBI-Homepage einzusehen.
Bei dieser Veranstaltung wurde die Notwendigkeit bibliothekarischer Lobbyarbeit betont.
Der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Renner-Institut KRIBIBI hat deshalb "Lobby für Bibliotheken" zum Thema der von 5. bis 7.November 2004 im Wiener Renner-Institut stattfindenden Herbsttagung gemacht. Dabei sollen Rahmenbedingungen und Grundlagen von Lobbyarbeit geklärt, Modelle anderer Länder geprüft und realistische Schritte zu einer Praxis diskutiert werden. Alle Bibliothekarinnen und Bibliothekare sind herzlich zur Teilnahme an diesem Seminar eingeladen. Ideen und Wünsche für die Programmgestaltung werden dankbar aufgenommen und wir freuen uns auch über die Mitarbeit in der Vorbereitungsgruppe. Kontakt und Informationen: Heimo Gruber (KRIBIBI-Koordinator), Bücherei Erdbergstraße 5-7, 1030 Wien, E-Mail: heimo.gruber@buechereien.wien.at
Bei dieser Veranstaltung wurde die Notwendigkeit bibliothekarischer Lobbyarbeit betont.
Der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Renner-Institut KRIBIBI hat deshalb "Lobby für Bibliotheken" zum Thema der von 5. bis 7.November 2004 im Wiener Renner-Institut stattfindenden Herbsttagung gemacht. Dabei sollen Rahmenbedingungen und Grundlagen von Lobbyarbeit geklärt, Modelle anderer Länder geprüft und realistische Schritte zu einer Praxis diskutiert werden. Alle Bibliothekarinnen und Bibliothekare sind herzlich zur Teilnahme an diesem Seminar eingeladen. Ideen und Wünsche für die Programmgestaltung werden dankbar aufgenommen und wir freuen uns auch über die Mitarbeit in der Vorbereitungsgruppe. Kontakt und Informationen: Heimo Gruber (KRIBIBI-Koordinator), Bücherei Erdbergstraße 5-7, 1030 Wien, E-Mail: heimo.gruber@buechereien.wien.at
Sunday, June 20, 2004
Wie Der Standard in der Ausgabe vom 15. Juni schreibt, wurde in der Schweizer Bibliotheca Bodmeriana die erste handschriftliche Fassung von Arthur Schnitzlers "Reigen" gefunden. Diese Urfassung wurde nun im S. Fischer-Verlag veröffentlicht, herausgeben und ergänzt durch eine fast hundertseitige Einführung von Gabriella Rovagnati. Erhältlich im Buchhandel um 20,50 €.
Thursday, June 17, 2004
Petra Gaubatz wies in der Mailingliste wissen2 auf das "regelrechte Google-Kompendium" von Ulrich Wolf bei polarluft.de hin. Witzig unter anderem die dort angeführten "Google Games".
Monday, June 14, 2004
"Each child should own a personal library card and should be able to use various resource materials in the public library. They should become familiar with the technology available to them for research and project work", schreiben Lehrer David C. Baird und Bibliothekarin Janet Pilby auf ihrer Gifted Children-Website.
Die Bibliothek des österreichischen Instituts für Jugendforschung in Wien wird am 23. Juni um 18 Uhr wiedereröffnet. Die Bibliothek beinhaltet eine österreichweit einzigartige Sammlung von wissenschaftlicher Literatur zum Thema "Kinder und Jugendliche ", die seit der Gründung des Instituts im Jahr 1960 kontinuierlich aufgebaut wurde, und zwar mehr insgesamt als sechzehntausend Datensätze umfassende, inhaltlich erschlossene selbständige und unselbständige Fachliteratur.
Rita Soltan schreibt in ihrem Artikel "Precocious Readers" über Bibliotheksarbeit für hochbegabte Kinder: "Gifted children possess certain characteristics that will affect their reading interests and needs. They generally show a wide overall knowledge or some advanced interest in one or more fields. They very often possess a large vocabulary, read well and widely, and display a long attention span. This fosters exposure to a breadth of reading material that will develop critical reading skills and the opportunity to pursue a subject in depth". [Rita Soltan: Precocious Readers. In: MLA Forum 1 (2002) 1]
Ich hab grad über das BIDirectory eine Bibliotheksverwaltungssoftware mit einem seehr witzigen Namen entdeckt: Bibliothekator.
Tolles Bücherei-Programm für Kinder: Zum Anlass des Vatertages organisierten die Pädagoginnen und Betreuerinnen des Kindergartens und der Kinderkrippe Voitsberg zusammen mit der Stadtbücherei Voitsberg eine Ausstellung und Vernissage mit den Kleinsten. Artikel, Photos.
Die österreichische Unesco-Kommission hat Ende Mai ein Nationalkomitee für die Umsetzung des Programms "Information for all" in Österreich gegründet. Dieses behandelt vorrangig Fragen der gesellschaftlichen, ethischen und rechtlichen Implikationen des Informationszeitalters. Schwerpunkte sind die vielsprachige Kommunikation im Cyberspace, ein möglichst weitgehender Zugang zu Informationen auch seitens der Entwicklungsländer, und nicht zuletzt die Bewahrung des Wissens- und Kulturerbes im digitalen Zeitalter. Dabei sollen vorbildliche Beispiele der österreichischen Praxis der Welt gezeigt, aber auch Defizite der österreichischen Informationsgesellschaft aufgezeigt werden. Das Nationalkomitee besteht aus VertreterInnen der zuständigen Ministerien und des Bundeskanzleramtes, der Universitäten, des Archiv- und Bibliothekswesens, der Museen und Kultureinrichtungen, aber auch ExpertInnen für Audiovisuellen Medien und Cyberrecht.
Als Worddokumente gibt es online dazu eine Presseaussendung, das Protokoll der konstituierenden Sitzung, die Mitgliederliste.
Als Worddokumente gibt es online dazu eine Presseaussendung, das Protokoll der konstituierenden Sitzung, die Mitgliederliste.
Mitte Juni startet die Niederösterreichische Landesbibliothek einen neuen Informationsdienst für ihre Benutzer: "NÖLB LESEZEICHEN", ein elektronischer Newsletter, wird künftig alle BenutzerInnen mit bekannter eMail-Adresse über Aktuelles aus dem "Haus mit vielen Seiten" im St. Pöltner Kulturbezirk informieren. BibliotheksbenutzerInnen und Interessierte, deren eMail-Adresse nicht bekannt ist, werden eingeladen, sich unter www.noelb.at für "LESEZEICHEN" zu registrieren.
Übrigens: Bis 3. September 2004 ist in der Bibliothek die Ausstellung "Niederösterreichische Klöster im Bild. G.M.Vischer und die Entstehung der neuzeitlichen Klosteransicht" aus Beständen der topographischen Sammlung zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.00 Uhr, Dienstag bis 19.00 Uhr, bei freiem Eintritt.
Übrigens: Bis 3. September 2004 ist in der Bibliothek die Ausstellung "Niederösterreichische Klöster im Bild. G.M.Vischer und die Entstehung der neuzeitlichen Klosteransicht" aus Beständen der topographischen Sammlung zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 8.30 bis 16.00 Uhr, Dienstag bis 19.00 Uhr, bei freiem Eintritt.
Friday, June 11, 2004
Theater in der Bibliothek: Im Juli und August wird in der Bibliothek des Stiftes Altenburg Friedrich Schillers "Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu machen" aufgeführt. Wetterfeste Sommerspiele in traumhafter Kulisse.
Ein kräftiges Lebenszeichen gibt das Institut für Bibliothekswissenschaft von sich: "Für alle, die glauben, dass es das Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt Universität schon gar nicht mehr gibt, wird es am Samstag, den 12. Juni die Möglichkeit geben, sich vor Ort vom Gegenteil zu überzeugen. Das Institut öffnet zur Langen Nacht der Wissenschaften von 17 bis 1 Uhr seine Pforten. Das „Labor Altes Buch“ stellt sich vor, die Schätze unserer K. G. Saur-Bibliothek werden präsentiert, es gibt eine Reihe Einführungen in Datenbanken und Suchmaschinen, praktische Anleitungen zum Recherchieren, Videokonferenzen mit dem FIZ Karlsruhe und Recherchier-Wettbewerbe. Man kann sich über die Methoden und Möglichkeiten unseres Fernstudiums informieren und wir zeigen, wie man in Teamarbeit innerhalb eines Semesters ein ganzes Buch macht." (Aus einem Mail von Andrea Kaufmann an die Mailingliste Inetbib)
Tuesday, June 08, 2004
"Never say no to a book. Even with infants and toddlers, make frequent visits to book stores and libraries", heißt es im Artikel "The Importance of Being Early: A Case for Preschool Enrichment" der National Association for Gifted Children (NAGC). Und weiter: "As soon as they're able, let children (again within limits) choose their own material. There's plenty available for the young reader. Water-proof books for babies in the bath; picture books; hands-on activity books, and beautifully illustrated stories. Reading to young children daily will help build in a love of books and a sense for the flow, rhythm, and beauty of printed language."
Perry Rhodan in der Frankfurter Rundschau
Das Phänomen Perry Rhodan würdigt der Schriftsteller Ulrich Holbein im Feuilleton der Frankfurter Rundschau.
Monday, June 07, 2004
Kataloge wichtiger Kunstbibliotheken werden auf netbib.de verzeichnet. An erster Stelle wird der Virtuelle Katalog Kunstgeschichte genannt.
Friday, June 04, 2004
Eric W. Steinhauer hat in der Mailingliste Inetbib einen Tip für Wochenendlektüre gegeben: den Text "Das Alltagsdasein von Büchern. Eine Plauderei" von Hans Erich Nossack. Er befasst sich unter anderem mit der Frage, wie man seine/ihre Bücher ordnen soll.
Thursday, June 03, 2004
Vergangenen Sonntag haben wir beim Mensa Charming eine Führung durch das Stift Zwettl besucht. Unser Führer hat uns darauf hingewiesen, dass nächstes Jahr die Bibliothek (bei den Zisterziensern leider in der Klausur untergebracht) für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird - das werde ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.
Vor einiger Zeit gab ja die Zwettler Stiftsarchivarin Charlotte Ziegler bekannt, auf einem Palimpsest ein Fragment des Nibelungenliedes gefunden zu haben. Die Datierung dieses Funds ist in der germanistischen Science Community (schöne contradictio per se) sehr umstritten, schreibt unter anderem archiv.twoday.net.
Vor einiger Zeit gab ja die Zwettler Stiftsarchivarin Charlotte Ziegler bekannt, auf einem Palimpsest ein Fragment des Nibelungenliedes gefunden zu haben. Die Datierung dieses Funds ist in der germanistischen Science Community (schöne contradictio per se) sehr umstritten, schreibt unter anderem archiv.twoday.net.
Thursday, May 27, 2004
Yesterday, I attended a lecture by Eugene Garfield, founder and chairman emeritus of ISI, in the Austrian State Archive. He talked a lot about "algorithmic historiography" and the software HistCite, which seem to be his current "hobby".
After one hour, one of the auditors interrupted the sermon and asked about the inadequacies and negative impacts of citation analysis, more precisely about the consequences of using SCI data for evaluating scientific staff. Mr Garfield (probably having been asked similar questions very often) said that he wouldn't be responsible for wrong handling of the SCI data and it would be better to have these sometimes imprecise data than to have none. This answer didn't really satisfy me...
But Garfield wrote a paper about the proper use of citation analysis for the evaluation of faculty that is worth reading. He says: "The ultimate evaluation involves an in-depth interpretation of each candidate's papers and books. The analysis should take into account the publishing and citing conventions of the field, the reasons why the candidate’s papers are cited, and adjustments for self -citations. I make these qualifications knowing that, in many instances, one can obtain important impressions about individual candidates by a mere glance at a five- or ten-year cumulation of SCI or SSCI. But this first crude impression needs to be qualified by the other impressions obtained through subjective peer review". The text can be obtained via Garfield's website as a pdf (part 1, part 2).
After one hour, one of the auditors interrupted the sermon and asked about the inadequacies and negative impacts of citation analysis, more precisely about the consequences of using SCI data for evaluating scientific staff. Mr Garfield (probably having been asked similar questions very often) said that he wouldn't be responsible for wrong handling of the SCI data and it would be better to have these sometimes imprecise data than to have none. This answer didn't really satisfy me...
But Garfield wrote a paper about the proper use of citation analysis for the evaluation of faculty that is worth reading. He says: "The ultimate evaluation involves an in-depth interpretation of each candidate's papers and books. The analysis should take into account the publishing and citing conventions of the field, the reasons why the candidate’s papers are cited, and adjustments for self -citations. I make these qualifications knowing that, in many instances, one can obtain important impressions about individual candidates by a mere glance at a five- or ten-year cumulation of SCI or SSCI. But this first crude impression needs to be qualified by the other impressions obtained through subjective peer review". The text can be obtained via Garfield's website as a pdf (part 1, part 2).
Die Vorarlberger Landesbibliothek lädt alle Liebhaber alter Druckwerke zum "Tag des alten Buches", am Samstag, 5. Juni 2004, von 11.00 bis 16.00 Uhr in der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz, Fluherstraße 4, ein. In Zusammenarbeit mit dem Antiquariat Montfort in Feldkirch und der Buchbinderei Obermeier in Rottenburg bietet die Vorarlberger Landesbibliothek an diesem Tag die Gelegenheit, sich über den tatsächlichen Wert ihrer Bücher und über den richtigen Umgang mit historischem Buchgut zu informieren. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die Stiftsbibliothek, die den Altbuchbestand der Landesbibliothek beherbergt, teilzunehmen (Quelle: APA OTS).
Friday, May 21, 2004
Auf KnowledgeBoard stellt Martin Dugage in seinem Artikel "Can blogging replace communities of practice?" die Frage, ob Weblogs in Zukunft Communities of Practice ersetzen können.
Eine Seite, die man ziemlich oft brauchen kann, ist die archivierte Seite des ehemaligen DBI (Deutsches Bibliotheks-Institut). Dieses wurde am 1. Jänner 2000 als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts aufgelöst. Glücklicherweise wurde die äußerst umfangreiche Website von der Deutschen Bibliothek gesichert. Die früher vom DBI angebotenen Dienste und Services wurden teilweise von anderen Einrichtungen übernommen. Ganz wichtig ist dabei der "DOBI" (Dokumentationsdienst Bibliothekswesen).
Altenbetreuung statt Bibliothek: Die Einrichtung eines geriatrischen Tageszentrums im ehemaligen Haus des Buches in der Skodagasse, das nach der Eröffnung der neuen Zentralbibliothek geschlossen wurde, forderten heute die Obfrau der Freiheitlichen in der Josefstadt, LAbg. Mag. Heidrun Schmalenberg, und Josefstädter FPÖ-Klubobmann, Komm. Rat. Werner Schwetz. "Die Josefstadt hat kein geriatrisches Zentrum oder ein betreutes Wohnen. Wir wollen, dass Menschen auch in hohem Alter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können und nicht weitab ihres Wohnortes in ein Pflegeheim abgeschoben werden. Die Räumlichkeiten der ehemaligen Zentralbibliothek wären dafür bestens geeignet" (Quelle: APA OTS, 21. Mai 2004)
Monday, May 17, 2004
Hier ein Hinweis von einem Kollegen: Digital Heritage in Austria "dient als Nationale Informationsquelle und Referenzstelle für Digitalisierungsprojekte und Initiativen". Die Seite listet best practice-Beispiele für Digitalisierungsprojekte, z.B. die Flugblätter-, Plakate- und Exlibris-Sammlung der Österreichischen Nationalbibliothek (dort findet man zum Beispiel das Plakat "Der Seelenkäufer" online). Außerdem sind Statusberichte zur Digitalisierung des kulturellen und wissenschaftlichen Erbes aus Österreich online.
Die Seite wird von Salzburg Research im Rahmen des bm:bwk-eFit-Programmes erstellt und betreut.
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The Austrian employment office (which is actually no longer called "employment office", but "labour market service"...) offers a "job database" on its website. Librarians are classified as "academic profession" as well as as "occupation with or without short-time vocational training". Here is what it says about the requirements: accuracy, perseverance, organisational skills, good educational background, interdisciplinary thinking.
If you want to search the Library of Congress catalogue via Z39.50, you can do that here. What exactly is Z39.50? "Despite certain nominative similarities, it's not a robot from that other blockbuster of the summer, Star Wars: The Phantom Menace, but rather the cuddly and approachable name for an important standard of relevance to many working with information resources in a distributed environment", says Paul Miller in his article for Ariadne. You'll find a lot of information on the National Information Standards Organization's Z39.50 resource page as well as on the International Standard Maintenance Agency's website.
Tuesday, May 11, 2004
"I want to be a cataloger." For a lot of library school students - and many librarians - that seems to be as appealing a statement of career purpose as "I want to be a crash test dummy" or "I want to clean up after the elephants at the circus". (Richard A. Murray: The Whimsy of Cataloging)
Sätze wie diesen und viele andere interessante Artikel über Karriere, Ausbildung, Image, Tätigkeitsprofil von BibliothekarInnen findet man auf der Seite LIScareer.
Sätze wie diesen und viele andere interessante Artikel über Karriere, Ausbildung, Image, Tätigkeitsprofil von BibliothekarInnen findet man auf der Seite LIScareer.
Monday, May 10, 2004
Das "First Social Forum of Information, Documentation and Libraries" findet im August in Buenos Aires statt. Das Treffen wird vom mexikanischen "Círculo de Estudios sobre Bibliotecología Política y Social" und der argentinischen "Grupo de Estudios Sociales en Bibliotecología y Documentación" veranstaltet. Der Hinweis kam über die Mailingliste wissen2.
Eine originelle Begründung für das verspätete Zurückbringen ausgeborgter Bibliotheksbücher habe ich unlängst gefunden:
"Interessant ist die Beobachtung, dass Knaben am promptesten mit der Ablieferung der Bücher sind. Ihnen am nächsten kommen die Damen, während die Männer am nachlässigsten sind, und die meisten Strafen zahlen. Es kommt dies vielleicht daher, dass die Männer mehr wissenschaftliche Bücher lesen, welche sie langsamer zu lesen gezwungen sind." (Aus: Paul Grzybowski: "Die 'oeffentliche Bibliothek' in Chicago. Die Verwaltung einer Stadtbibliothek Nordamerikas". In: Centralblatt für Bibliothekswesen 4/1887, S. 269 - 274). Die Chicago Public Library heute.
"Interessant ist die Beobachtung, dass Knaben am promptesten mit der Ablieferung der Bücher sind. Ihnen am nächsten kommen die Damen, während die Männer am nachlässigsten sind, und die meisten Strafen zahlen. Es kommt dies vielleicht daher, dass die Männer mehr wissenschaftliche Bücher lesen, welche sie langsamer zu lesen gezwungen sind." (Aus: Paul Grzybowski: "Die 'oeffentliche Bibliothek' in Chicago. Die Verwaltung einer Stadtbibliothek Nordamerikas". In: Centralblatt für Bibliothekswesen 4/1887, S. 269 - 274). Die Chicago Public Library heute.
Friday, May 07, 2004
Auf wissenschaft.de war kürzlich ein interessanter Artikel namens "Teilchenphysiker retten das musikalische Erbe der Menschheit". Physiker des Berkeley Lab haben für die Library of Congress eine Methode gefunden, wie man die Musik einer alten Schallplatte wiederherstellen kann, ohne die Platte dabei weiter zu zerstören.
Thursday, May 06, 2004
Ein Kollege hat mich auf nette Photos hingewiesen: In der Panoramic Photograph Collection der Seite "American Memory", die die Library of Congress betreibt, gibt es alte Panorama-Photos von BibliothekarInnen, z.B. vom Treffen der American Library Association im Jahre 1919.
Die Lilly Library der Indiana University hat eine interessante Online-Ausstellung laufen: "4000 years of miniature books". Im Jahr 2001 wurden mehr als 900 Mini-Bücher aus dem Bestand der Bibliothek in einer Galerie ausgestellt, nun ist ein Teil davon auch im Netz zu sehen. Die Auswahl umfasst Hand- und Druckschriften bis zum 20. Jahrhundert, hauptsächlich aus Europa und den USA. Mein "Liebling" unter den zahlreichen Exponaten ist "Stars" von Ray Bradbury.
Tuesday, April 27, 2004
Für den Bibliothekartag 2004 in Linz werde ich eine Ausstellung mit Cartoons über Bibliotheken & BibliothekarInnen zusammenstellen. Nun habe ich über digi-zeitschriften.de folgenden Aufruf in der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie von 1965 gefunden:
"Der Bibliothekar und Dokumentar in der heiteren Kunst und Karikatur - für eine Bildsammlung zu diesem Thema erbittet Dr. O. Nacke, 48 Bielefeld, Stapenhorststraße 62 Hinweise womöglich mit beigelegter Vorlage oder Fundortangabe. Gesucht werden Darstellungen aus allen Zeiten und Arbeitsbereichen". Die Bilder sollten dann auf Dia aufgenommen und den EinsenderInnen zur Verfügung gestellt werden.
Otto Nacke ist oder war offensichtlich ein medizinischer Dokumentar und Mitglied der ISKO. Wäre interessant, was aus den Bildern geworden ist.
"Der Bibliothekar und Dokumentar in der heiteren Kunst und Karikatur - für eine Bildsammlung zu diesem Thema erbittet Dr. O. Nacke, 48 Bielefeld, Stapenhorststraße 62 Hinweise womöglich mit beigelegter Vorlage oder Fundortangabe. Gesucht werden Darstellungen aus allen Zeiten und Arbeitsbereichen". Die Bilder sollten dann auf Dia aufgenommen und den EinsenderInnen zur Verfügung gestellt werden.
Otto Nacke ist oder war offensichtlich ein medizinischer Dokumentar und Mitglied der ISKO. Wäre interessant, was aus den Bildern geworden ist.
Unsere Bibliothek hat seit kurzem einen Zugang zu digizeitschriften.de. Dort fand ich im "Neuen Anzeiger für Bibliographie und Bibliothekswissenschaft" (März 1856) den verheißungsvollen Artikel "Verzeichniss der Bücher zu einer Bibliothek für Frauenzimmer von gediegenem Verstande zu Anfang des XVIII. Jahrhunderts".
Monday, April 26, 2004
Interessante Stellungnahme der deutschen Arbeitsgemeinschaft höherer Dienst zum Thema A-Wertigkeit der FachhochschulabsolventInnen: "Bei der Einstellung in den öffentlichen Dienst und insbesondere bei der Zuordnung in den gehobenen und in den höheren Dienst sieht es die AhD als wenig hilfreich an, den b ildungspolitischen Streit um die Gleichwertigkeit und die Ungleichartigkeit von Fachhochschulen und Universitäten mit den Mitteln des Dienstrechtes fortzusetzen. Die AhD spricht sich vielmehr für eine größere Flexibilisierung und Individualisierung aus. Jede Form einer generalisierenden Lösung wird sowohl den individuellen Qualifikationen und Fähigkeiten des Bewerbers als auch dem stellenspezifisch unterschiedlichen Stellenprofil einer ausgeschriebenen Position des höheren Dienstes nicht gerecht. Zu fordern ist daher nicht nur eine allgemeine, sondern auch eine spezielle 'Paßgenauigkeit' von Stellenbewerber und Stellenprofil. Diese 'Paßgenauigkeit' kann nur von der Einstellungsbehörde selbst definiert und festgelegt werden. Mithin ist den Einstellungsbehörden ein größerer Handlungsspielraum gegeben, auch Bewerber mit Fachhochschulabschluß in den höheren Dienst einzugruppieren." (vollständiger Text als pdf)
One of my favourite Star Trek things is the really funny text "Top 10 Things I Hate About Star Trek" (plus the readers' comments underneath). Of course I love Star Trek, but there are also many peculiar and even annoying aspects about it.
In einem Artikel und einem Kommentar (Standard vom 24./25. April) kritisiert Thomas Trenkler, dass die Direktion der Wiener Stadt- und Landesbibliothek praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit an Sylvia Mattl-Wurm vergeben wurde. Mattl-Wurm (49) ist Kuratorin für den Bereich Kunstgewerbe im Wien Museum.
Im September 2003 war der Posten neu ausgeschrieben worden, da der frühere Leiter Walter Obermaier Ende November in Pension ging. Ein bisher üblicher Passus in der Ausschreibung fehlte: nämlich eine BibliothekarInnenausbildung als Voraussetzung. Insgesamt hatten sich über vierzig Personen beworben, neun Personen wurden zu einem Hearing eingeladen. Als wahrscheinlicher Nachfolger Obermaiers wurde sein Stellvertreter, Gerhard Renner, gehandelt. Trenkler: "Seit Michael Häupl aber mit absoluter Mehrheit regiert, feiert der Postenschacher im Kulturbereich wieder fröhliche Urständ. Man vergibt einerseits freihändig (...) oder man setzt pro forma Kommissionen ein, deren Empfehlungen gar nichts gelten. (...) Und nun bestellte Mailath eine Kunstgewerbekustodin zur Leiterin der Wiener Stadt- und Landesbibliothek, ohne darüber die Öffentlichkeit in Kenntnis zu setzen" (S. 44).
Im September 2003 war der Posten neu ausgeschrieben worden, da der frühere Leiter Walter Obermaier Ende November in Pension ging. Ein bisher üblicher Passus in der Ausschreibung fehlte: nämlich eine BibliothekarInnenausbildung als Voraussetzung. Insgesamt hatten sich über vierzig Personen beworben, neun Personen wurden zu einem Hearing eingeladen. Als wahrscheinlicher Nachfolger Obermaiers wurde sein Stellvertreter, Gerhard Renner, gehandelt. Trenkler: "Seit Michael Häupl aber mit absoluter Mehrheit regiert, feiert der Postenschacher im Kulturbereich wieder fröhliche Urständ. Man vergibt einerseits freihändig (...) oder man setzt pro forma Kommissionen ein, deren Empfehlungen gar nichts gelten. (...) Und nun bestellte Mailath eine Kunstgewerbekustodin zur Leiterin der Wiener Stadt- und Landesbibliothek, ohne darüber die Öffentlichkeit in Kenntnis zu setzen" (S. 44).
Monday, April 19, 2004
About Bibliographies: The librarian Melinda K. Hayes has been compiling the European vampire bibliography since 1998. It is called "Vampiri Europeana, or, A Bibliography of Non-English European Resources on Vampires in Literature, Folklore, and Popular Culture". It lists books, articles, reference works, records from as early as 1488 on, every John Sinclair issue where vampires appear, an extensive list of literature about the Hungarian "Blood Countess" Elisabeth Báthory...
Compiling bibliographies would be a job I'd love to do. I'm trying with the "Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn", but it really takes a lot of time and effort I don't always have.
Compiling bibliographies would be a job I'd love to do. I'm trying with the "Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn", but it really takes a lot of time and effort I don't always have.
Die Jahrgänge 1945 bis 1989 der 1889 von Viktor Adler gegründeten Arbeiter Zeitung (AZ) sind nun online abrufbar! Die Ausgaben wurden Seite für Seite - insgesamt etwa zweihunderttausend - digitalisiert und können nun mittels Mausklick durchgeblättert werden. Initiiert wurde das Projekt von Andy Kaltenbrunner. arbeiter-zeitung.at ist der Prototyp aus dem Kooperationsprojekt zeitungsarchiv.com der Kaltenbrunner Medienberatung und scharf_net GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Uni Klagenfurt.
Es ist noch lange bis dahin, aber von 25. September bis 2. Oktober ist Banned Books Week, in der die American Library Association aufruft: "Celebrate Your Freedom to Read"!
Zu diesem Thema ein Text aus der Zeitschrift "Die pädagogische Warte" von 1931: "Der Unterrichtsausschuß des Preußischen Landtages hat am 10. Juli 1931 entschieden, dass das Buch 'Im Westen nichts Neues' aus den Schülerbüchereien zu entfernen ist. Im Sächsischen Landtage wurde ein Ausschußantrag auf Anschaffung von Remarques Werken für die Volks- und Berufsschulen gleichfalls abgelehnt. (...) Wo es Erzieher gibt und geben wird, werden triviale Kraftausdrücke und Situationen, wie sie beim Militär üblich waren und in Remarques Werken wiedergegeben sind, in der Schule nicht das Hausrecht erlangen dürfen. Es wäre sonst nicht mehr ersichtlich, was man unter Erziehung überhaupt noch verstehen sollte".
Aus: Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues. Mit Materalien und einem Nachwort versehen von Tilman Westphalen. 9. Aufl. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2003, S. 248
Unter den "100 most frequently challenged books" zwischen 1990 und 2000 befinden sich unter anderem Mark Twain: "The Adventures of Huckleberry Finn", John Steinbeck: "Of Mice and Men", J.K. Rowling: "Harry Potter", Alice Walker: "The Color Purple", Aldous Huxley: "Brave New World".
Zu diesem Thema ein Text aus der Zeitschrift "Die pädagogische Warte" von 1931: "Der Unterrichtsausschuß des Preußischen Landtages hat am 10. Juli 1931 entschieden, dass das Buch 'Im Westen nichts Neues' aus den Schülerbüchereien zu entfernen ist. Im Sächsischen Landtage wurde ein Ausschußantrag auf Anschaffung von Remarques Werken für die Volks- und Berufsschulen gleichfalls abgelehnt. (...) Wo es Erzieher gibt und geben wird, werden triviale Kraftausdrücke und Situationen, wie sie beim Militär üblich waren und in Remarques Werken wiedergegeben sind, in der Schule nicht das Hausrecht erlangen dürfen. Es wäre sonst nicht mehr ersichtlich, was man unter Erziehung überhaupt noch verstehen sollte".
Aus: Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues. Mit Materalien und einem Nachwort versehen von Tilman Westphalen. 9. Aufl. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2003, S. 248
Unter den "100 most frequently challenged books" zwischen 1990 und 2000 befinden sich unter anderem Mark Twain: "The Adventures of Huckleberry Finn", John Steinbeck: "Of Mice and Men", J.K. Rowling: "Harry Potter", Alice Walker: "The Color Purple", Aldous Huxley: "Brave New World".
In der Reihe "Literatur nach Tisch" bringt morgen, Dienstag, 20. April, um 14.00 Uhr Norbert Frank, ehemaliger Leiter der Burgenländischen Landesbibliothek, Geschichte und Geschichten über bedeutende Persönlichkeiten des Burgenlandes ins Literaturhaus Mattersburg.
Der Verfasser zahlreicher historischer und bibliothekswissenschaftlicher Publikationen präsentiert diesmal Gerald Schlags Nachschlagewerk „Burgenland. Geschichte, Kultur und Wirtschaft in Biographien“.
Der Verfasser zahlreicher historischer und bibliothekswissenschaftlicher Publikationen präsentiert diesmal Gerald Schlags Nachschlagewerk „Burgenland. Geschichte, Kultur und Wirtschaft in Biographien“.
Friday, April 16, 2004
Die heilige Wiborada, Schutzheilige der Bibliotheken und BuchhändlerInnen, feiert am 2. Mai ihren Gedenktag. Wiborada (ahd. "Weiberrat") wurde 1047 von Papst Clemens II. als erste Frau heiliggesprochen. Sie ließ sich 916 in eine Zelle einmauern. Durch ein kleines Fenster unterhielt sie sich mit BesucherInnen und wurde schon bald eine als weise und vorausschauend geschätzte Ratgeberin. 926 sorgte sie dafür, dass die Stiftsbibliothek St. Gallen vor den herannahenden Ungarn in Sicherheit gebracht wurde. Sie selbst wurde von den Ungarn mit ihren Streitäxten erschlagen, weil sie sich weigerte, ihre Zelle zu verlassen.
Nähere Informationen gibt es unter anderem im Ökumenischen Heiligenlexikon, im Biographisch-bibliographischen Kirchenlexikon und bei den Ceiberweibern. Die Müncher BuchwissenschaftlerInnen machen jedes Jahr zu diesem Tag eine Wallfahrt nach Andechs, "um für glück im semester und milde bei der korrektur von bwl-klausuren zu bitten".
Nähere Informationen gibt es unter anderem im Ökumenischen Heiligenlexikon, im Biographisch-bibliographischen Kirchenlexikon und bei den Ceiberweibern. Die Müncher BuchwissenschaftlerInnen machen jedes Jahr zu diesem Tag eine Wallfahrt nach Andechs, "um für glück im semester und milde bei der korrektur von bwl-klausuren zu bitten".
Tuesday, April 13, 2004
Die Recruiting-Seite des britischen Geheimdienstes MI5 ist wirklich unterhaltsam. Der deutsche Bundesnachrichtendienst verfügt über eine ähnliche Seite. Im Moment werden sogar BibliothekarInnen gesucht!
In Österreich dagegen muss man fast froh sein, wenn man die Existenz der Nachrichtendienste erahnt ;-) Dafür kann man leicht herausfinden, dass die Österreichische Militärbibliothek folgendes Buch in ihrem Bestand hat: "Das Netz der Schattenmänner. Geheimdienste in Österreich" von Kurt und Max Tozzer, erschienen 2003. Der Bibos-Web-OPAC ist zwar anscheinend nur für berechtigte BenutzerInnen zugänglich, aber die Neuerwerbungslisten findet man via Google recht leicht. Besonders erfreut bin ich darüber, dass sie sogar Star Trek 10: Nemesis auf DVD haben. Ich denke (und das meine ich ernst), dass man aus solchen Filmen doch einiges über Führung lernen kann. Nicht umsonst haben Wess Roberts und Bill Ross das Buch "Picards Prinzip. Management by Trek" geschrieben (auch wenn das nicht besonders gut ist).
In Österreich dagegen muss man fast froh sein, wenn man die Existenz der Nachrichtendienste erahnt ;-) Dafür kann man leicht herausfinden, dass die Österreichische Militärbibliothek folgendes Buch in ihrem Bestand hat: "Das Netz der Schattenmänner. Geheimdienste in Österreich" von Kurt und Max Tozzer, erschienen 2003. Der Bibos-Web-OPAC ist zwar anscheinend nur für berechtigte BenutzerInnen zugänglich, aber die Neuerwerbungslisten findet man via Google recht leicht. Besonders erfreut bin ich darüber, dass sie sogar Star Trek 10: Nemesis auf DVD haben. Ich denke (und das meine ich ernst), dass man aus solchen Filmen doch einiges über Führung lernen kann. Nicht umsonst haben Wess Roberts und Bill Ross das Buch "Picards Prinzip. Management by Trek" geschrieben (auch wenn das nicht besonders gut ist).
Eugene Garfield, founder and chairman emeritus of the Institute für Scientific Information ISI, talks about "The Role of Citation Analysis in the History and Evaluation of Science" on Wednesday, 26 March 2004, 10 - 12 o'clock, in the Austrian State Archives, Nottendorfer Gasse 2, 1030 Vienna.
Topics to be addressed in the lecture and the following discussion: explanation of the citation indexing process, Identification of core journals in all fields of science based on citation patterns and impact factors, Development of methodologies to assure that the process continues to identify such journals in the future.
Attendance is free-of-charge, registration is desired via office@oegdi.at.
Topics to be addressed in the lecture and the following discussion: explanation of the citation indexing process, Identification of core journals in all fields of science based on citation patterns and impact factors, Development of methodologies to assure that the process continues to identify such journals in the future.
Attendance is free-of-charge, registration is desired via office@oegdi.at.
Tuesday, April 06, 2004
The Ward Chipman Library at the University of New Brunswick Saint John offers a very nice and comprehensive list of Internet Resources for Science Fiction & Fantasy.
Monday, April 05, 2004
Yesterday we visited the archabbey of Pannonhalma near Györ in Western Hungary. This Benedictine monastery has a wonderful library with about 365.000 books, being used by monks, teachers, students and scholars. In its archives, the abbey has the first document to contain Hungarian and Finnish words (from 1055). Besides, it owns twenty manuscripts and more than two-hundred incunabula. They also have a boarding school with an own school library.
In December 1996, the abbey was declared UNESCO world heritage. The fulfilled criteria: "to be an outstanding example of a type of building or architectural or technological ensemble or landscape which illustrates a significant stage in human history" and "to be directly or tangibly associated with events or living traditions, with ideas, or with beliefs, with artistic and literary works of outstanding universal significance".
In December 1996, the abbey was declared UNESCO world heritage. The fulfilled criteria: "to be an outstanding example of a type of building or architectural or technological ensemble or landscape which illustrates a significant stage in human history" and "to be directly or tangibly associated with events or living traditions, with ideas, or with beliefs, with artistic and literary works of outstanding universal significance".
Friday, April 02, 2004
In Inetbib, Bernhard Eversberg referred to the article "Inside The Wide World Of Google", 28 March 2004, from CBS News. Here's a nice paragraph:
"My guess is about 300 years until computers are as good as, say, your local reference library in doing search", says Craig Silverstein. "But we can make slow and steady progress, and maybe one day we'll get there." Silverstein is Google's CTO...
"My guess is about 300 years until computers are as good as, say, your local reference library in doing search", says Craig Silverstein. "But we can make slow and steady progress, and maybe one day we'll get there." Silverstein is Google's CTO...
Google bietet die sogenannte "Uncle Sam-Suche" an, mit der man die Suche auf US-amerikanische government-Seiten einschränken kann. Bei der Library of Congress gibt es das Informationsangebot "Browse Government Resources".
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