Tuesday, December 04, 2007

Kuntz über Online-Abfrage von Gerichtsentscheidungen

Neu bei JurPC: "Publikation von Gerichtsentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und der obersten Bundesgerichte aus den Jahren 2000 - 2006 im Internet und in juristischen Datenbanken" von Wolfgang Kuntz. Abstract: "Der Autor hatte im Jahr 2006 eine Studie mit Zahlen über die Veröffentlichung von Gerichtsentscheidungen in juristischen Datenbanken vorgelegt, die nun bezüglich des Bundesverfassungsgerichts und der obersten Bundesgerichte um die Jahre 2005 und 2006 ergänzt und insgesamt aktualisiert wurde. Die Zahlen belegen einige interessante Entwicklungen auf dem Markt der juristischen Informationssysteme". Die behandelten Bundesgerichte Deutschlands sind neben dem Bundesverfassungsgericht der Bundesgerichtshof, das Bundesverwaltungsgericht, das Bundesarbeitsgericht, das Bundessozialgericht, der Bundesfinanzhof und das Bundespatentgericht.

Monday, December 03, 2007

Weblog "Worth the trip" über queere Kinderbücher

Kathleen T. Horning, Direktorin des Cooperative Children's Book Center in Madison, Wisconsin, hat ein Weblog über LGBTQ-bezogene Kinder- und Jugendbücher gestartet: Es heißt Worth the trip.

Orientierungshilfe für Weiterverwendung von Public Sector Information

Neu bei JurPC: der Beitrag "Orientierungshilfe und Wegweiser über das Thema: Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors" von Michael Fanning. Abstract: "Der öffentliche Sektor ist der größte Produzent von Informationen. Informationsweiterverwendung bezieht sich auf eine andere Verwendung von Informationen des öffentlichen Sektors als die, für die sie ursprünglich gesammelt wurden. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass der potentielle europäische Markt für Informationsprodukte und -dienstleistungen aufgrund der Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors zwischen € 68 Mrd. (Pira Studie, 2000) und € 27 Mrd. (OECD Studie, 2006) liegt. Der Autor gibt in dem vorliegenden Beitrag wichtige Hinweise zu dem Thema Informationsweiterverwendung im öffentlichen Sektor".

Ich bin geheilt

Seit hunderten Folgen habe ich - ich gestehe es - "Wege zum Glück" - geschaut, habe den Weg zum Glück von Julia und dann auch von Nina mitverfolgt. Funktioniert herrlich zur Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag mit lauter Leuten, die etwas von mir wollen, und das alles am besten zwei Tage, bevor sie es gefordert haben ;-) Auch wenn ich mich oft geärgert habe ob der teilweise dürftigen schauspielerischen Leistung und der unlogischer Handlungsdetails. Nun aber bin ich endlich geheilt - ich habe es geschafft, die Dauerprogrammierung auf dem Videorecorder zu löschen, und es fehlt mir an nichts. Wieviele Stunden habe ich damit verplempert... in Zukunft les ich dann doch lieber stattdessen wieder den Nachsommer.

Update 10. Dezember: Dazu habe ich gerade noch einen Text von Sven Gächter aus dem Profil vom 24. April 2006 gefunden: "Die Bestürzung über die eigene Anspruchslosigkeit ist konstitutiver Bestandteil der perversen Faszination für die in 200 bis 300 'Kapiteln' verfilmten Softcore-Melodramen, die, was ihre Produktionsstandards betrifft, keinem Genre näher stehen als der Pornografie: beklemmend ausdruckslose Darsteller, räudige Kulissen und aberwitzig banale Storylines". Der Artikel endet mit: "Was führt Annabelle, das schwarze Biest, morgen wohl wieder im Schilde?" ;-)

Thursday, November 29, 2007

"Beträchtliches Übergewicht des weiblichen Anteils"

"Der Personalaufbau nach dem Geschlecht ist für die Bibliothek sogar von erheblicher praktischer Bedeutung, da ein beträchtliches Übergewicht des weiblichen Anteils in der mittleren und gehobenen Ebene vielfach bibliothekstypisch geworden ist. Dieses Verhältnis wirkt sich u.a. in einer ziemlich hohen Fluktuationsrate aus. (...) Die Vorstellung, daß leitendes Personal oder überhaupt das Personal der höheren Ebene besser männlichen Geschlechts sei, ist nicht nur grundsätzlich unhaltbar, sondern auch in der Bibliothekspraxis längst überwunden".

Zitat aus: Rolf Kluth: Grundriß der Bibliothekslehre. Wiesbaden: Harrassowitz 1970, Abschnitt "Personalstruktur", S. 97

Digital collections der University of Maryland libraries

In Jesse kam gerade folgender Hinweis von Susan Schreibman: "The University of Maryland Libraries is delighted to announce the launch of its digital collections portal. This release marks two and a half years of work in the creation of a repository that serves the teaching and research mission of the University of Maryland Libraries. Many of the objects are digital versions from Maryland's Special Collections (such as A Treasury of World's Fairs Art and Architecture) or are new virtual collections (The Jim Henson Works). Other collections (such as Films@UM) support the teaching mission of the Libraries. This release also marks the integration of electronically available finding aids, ArchivesUM, into the repository architecture, creating a framework for digital objects to be dynamically discovered from finding aids".

Habe beim Stöbern beispielsweise eine Photographie
des "Old Library/Gym Building" von 1893, "Rules for Female Students von ca. 1963 und "Student Reaching for a Library Book, 1977" entdeckt.

Neu: Masterstudium "Literaturmanagement & Literaturvermittlung"

Soeben als Presseaussendung erhalten: "Das Department für Arts und Management der Donau-Universität Krems etabliert das erste Masterstudium für 'Literaturmanagement und Literaturvermittlung' im deutschen Sprachraum. Der postgraduale Lehrgang dauert fünf Semester und ist berufsbegleitend konzipiert. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die philologische oder literaturwissenschaftliche Grundausbildung soll als Basis für die Arbeit im Literaturbetrieb durch das neue Studium nicht ersetzt, sondern optimal ergänzt werden". - Teilnahmegebühr 11.900 €, Start am 29. März 2008, Abschluss Master of Arts.

Tuesday, November 27, 2007

Queer contexts - Buchpräsentation

Im Wiener Frauencafé wird am Freitag, dem 30. November 2007, um 20 Uhr Christine M. Klapeer aus ihrem Buch "queer.contexts. Entstehung und Rezeption von Queer Theory in den USA und Österreich" lesen. Aus der Ankündigung: "Seit den 1990er Jahren hat der Begriff 'queer' im deutschsprachigen Kontext Eingang gefunden. Vielfach als kurzer und 'hip' klingender Sammelbegriff für Schwule, Lesben und Transgender-Personen gebraucht, findet darin der radikale politische Gehalt des Begriffs jedoch kaum Niederschlag. 'Queer Contexts' (erschienen 2007 im Studienverlag in der Reihe 'Demokratie im 21. Jahrhundert') macht deutlich, aus welchen politischen und theoretischen Kontexten sich 'queer' zu einem Begriff mit besonderem politischem und theoretischem Gehalt entwickelt hat"

"Geschichte oder Story? - Qualitäten des Erzählens" im Literaturhaus

Über die Frage "Geschichte oder Story? - Qualitäten des Erzählens" spricht Sabrina Hergovich mit Wolfgang Paterno (Profil) und Frank Hartmann (Uni Wien) am Freitag, 30. November 2007, um 19 Uhr im Literaturhaus Mattersburg.
"Was haben Literatur und Journalismus gemeinsam? Oder sind sie zwei Sphären des Schreibens, die streng getrennt voneinander existieren? Sabrina Hergovich erörtert mit ihren Gästen Wolfgang Paterno, Literaturkritiker der Wochenzeitschrift "Profil", und Frank Hartmann, Medientheoretiker an der Uni Wien, die Grenzen und Übergänge von Literatur und Journalismus".

Monday, November 26, 2007

Hätte ich meine Dateien bei Fielmann gekauft...

Aus dem Begleitschreiben zur Dokumentenlieferung einer Universitätsbibliothek: "die von uns übersandten Verfielfältigungsstücke" *hihi*

SN: "neue Lebensplanung in Richtung Bibliothek"

In den Salzburger Nachrichten vom 26. November 2007 ist der Text "Einfalt ist der Normalfall" von Niki Glattauer erschienen, der das Lehrerdasein von heute durchaus treffend beleuchtet. Ein wenig den Kopf geschüttelt habe ich dann doch bei folgender Passage:

"An dieser Stelle ein Tipp für unbedarfte Neueinsteiger: Wer heutzutage Lehrerin werden will, sollte auch Psychologin, Therapeutin oder zumindest Tante werden wollen. Und umgekehrt sollte jede Lehrerin, die glaubt, es genüge für den Beruf, Kinder in die geheimnisvolle Welt des Schulbuchs einzuführen, ganz schnell neue Lebensplanung betreiben, in Richtung Bibliothek oder Museum zum Beispiel".

BBB news

Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Ian M. Johnson: "Education for Librarianship and Information Studies: fit for purpose?". In: Information Development 23 (2007) 4, S. 250 - 252
  • Elizabeth A. Titus: "A recommended methodology for determining the disparity between women's term salary levels and those of men in the librarian professorate in an academic library setting". In: Advances in Library Administration and Organization 18 (2001), S. 123 - 173
  • Muftah Mohammed Dyab: "Library and Information Science Education in the Maghreb". In: Information Development 18 (2002) 3, S. 61 - 66
  • Rafia Mohammedally: "Information Training in Pakistan". In: Information Development 1 (1985) 1, S. 31 - 37
  • B. Eziukwu Edoka: "Library and Information Studies in English-Speaking West Africa". In: Information Development 3 (1987) 1, S. 30 - 35
  • N.N.: "Death of Mr. R. W. Savage, librarian of the obstetrical society". In: The Lancet 144 (1894) 3712, 20. Oktober 1894, S. 928
  • J.R. Neill: "Botswana: a Regional Approach To Library Education". In: Information Development 3 (1987) 1, S. 40 - 43
  • Goethe-Gedichte jetzt als Podcast

    Die University of Warwick bietet Goethe-Gedichte nun zum Hören an. Die frühen Gedichte - vom "Heidenröslein" bis zum "Erlkönig" - wurden von Christian Wewerka gelesen. "Mit diesem Projekt versuchen wir, einer jungen Studentengeneration in Großbritannien die deutschen Klassiker näher zu bringen. Wenn Sie unser Projekt für Ihre eigenen Zwecke benutzen möchten, würde uns das sehr freuen", sagt Projektleiter Sean Allan. Siehe Goethe's early poetry.- Hinweis aus h-germanistik.

    P.S. Genau genommen sind es eigentlich keine Podcasts, weil man sie nicht abonnieren kann und sie nicht laufend erscheinen, sondern einfach Audiodateien in einem abgeschlossenen Projekt, aber die Idee finde ich sehr nett.

    Karajan-Archiv in Salzburg wiedereröffnet

    In den Salzburger Nachrichten vom 24. November berichtet Hedwig Kainberger über die Wiedereröffnung des Karajan-Archivs in Salzburg - stilgerecht in der Getreidegasse beheimatet: "15 Meter Bücher, Ordner mit Konzert- und Opernprogrammen (darunter allein drei dicke Mappen mit der Aufschrift 'Presse zum Tod HvKs'), Almanache, Kritiken und Korrespondenzen, Langspielplatten, CDs und Videos, Fotos sowie Dirigierstäbe aus Karajans Hand", nicht zu vergessen ein Fahrrad, das Karajan angeblich während seines ersten mehrjährigen Engagements in Ulm benutzte.

    Hedwig Kainberger: "Auf Karajans Fahrrad. 'Eliette und Herbert von Karajan Institut' eröffnet in Salzburg ein Archiv". In: Salzburger Nachrichten, Kultur, 24. November 2007, S. 13 - siehe auch ORF Salzburg.

    Friday, November 23, 2007

    Woher kennen die meine Katze?

    Das Bücher-Revisions-Amt

    Vor kurzem waren wir in der Sterbewohnung von Franz Schubert, und da fand ich folgenden Aktenvermerk anlässlich des "Todtenfall": "Ob Bücher in der Verlassenschaft vorhanden und ob dieserwegen die Anzeige sogleich nach der Sperre an das k.k. Bücher-Revisions-Amt geschehen sei? - keine vorhanden".

    Über das "Bücherrevisionsamt" habe ich dann weitere Recherchen angestellt: Auf DIEPER (Digitised European Periodicals) heißt es in dem Werk Linz und seine Umgebungen: "Das Bücherrevisionsamt, dessen Hauptgeschäft ist, zu verhüten, daß solche Bücher, welche von der Haupt=Censur in Wien verbothen sind, nicht eingeführt werden". - Und beim Salzburger Landesarchiv wird zu den Beständen des Amtes angeführt: "Buchförmige Archivalien und Bücher (25 Bände), 1815-1848: Zum Teil gedruckte Kataloge der zugelassenen und verbotenen Bücher; Akten (13 Kartons), 1816-1848: Personal, Bureaubedürfnisse, Normalien, spezielle Anordnungen, Amtskorrespondenz, Berichte, Prüfung der in Verlassenschaften vorkommenden Werke, Abgabe derselben an öffentliche Bibliotheken und an das Konsistorium". Die Existenz einer Zensurbehörde wundert mich jetzt natürlich nicht, aber dass Bücher aus Verlassenschaften an öffentliche Bibliotheken oder katholische Verwaltrungsbehörden weitergegeben wurden, habe ich nicht gewusst.

    Thursday, November 22, 2007

    Maslow und die Bibliothek

    Mit "Maslow's theory and its application to librarianship" beschäftigt sich ein Artikel von M.S. Sridhar, der im indischen IASLIC Bulletin erschienen ist und vor kurzem in E-LIS eingestellt wurde.

    The "Blog" of "Unnecessary" Quotation Marks

    Ich bin vor kurzem auf das witzige "Blog" of "Unnecessary" Quotation Marks von Bethany Keeley gestoßen - Untertitel: "misinterpreting bad punctuation since 2005". Hier werden - mit entsprechenden Kommentaren - Photos aus den verschiedensten Bereichen veröffentlicht, wo unnötige oder falsch verwendete Anführungszeichen zu sehen sind. Zum Hintergrund siehe den Artikel in der Chicago Tribune und in der Washington Post.

    Käthe Leichter-Preis an Ilse Korotin

    Der Käthe Leichter-Preis für Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt wird heuer unter anderem an Dr.in Ilse Korotin vom Institut für Wissenschaft und Kunst verliehen. Korotin ist eine frida-Kollegin und hat den Band "Österreichische Bibliothekarinnen auf der Flucht. Verfolgt, verdrängt, vergessen?" herausgegeben (erschienen 2007 im Praesens Verlag, Reihe "biografiA - Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung"; ISBN 978-3-7069-0408-7).
    Der Käthe Leichter-Staatspreis für Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt soll an Leben und Wirken der Nationalökonomin Käthe Leichter erinnern. Käthe Leichter war als erste Frauenreferentin der Arbeiterkammer sowohl wissenschaftlich als auch politisch im Interesse der Frauen tätig. Ihre sozialwissenschaftlichen Studien, beispielsweise über die Lage der Hausgehilfinnen, der Heim- und Industriearbeiterinnen ebenso wie das Handbuch der Frauenarbeit in Österreich, gehören zu den wichtigsten frauenrelevanten Publikationen der Zwischenkriegszeit.

    Wednesday, November 21, 2007

    Adding some excitement to a librarian's life

    Just discovered via Amazon tag feeds: "Closing Time" by Adrianna Dane (one of the pen names of Theresa Gallup), published by Amber Quill Press in 2007. Also available as eBook. ISBN 978-1-60272-060-2.

    "Risking public censure and the possible loss of her job as head librarian, Evelyn travels to Boston on weekends to add some excitement to her small-town life in Esmerelda. There, she meets Reuben, a rock musician, and discovers much more than she ever bargained for. And when it came to taking risks, she's about to redefine the term 'hot sex.'"

    "A Season of Forgiveness" mit Archivarin

    Gerade bei Amazon entdeckt: "A Season of Forgiveness" von Brenda Coulter (aus der Reihe "Love Inspired"; erschienen 2007 bei Steeple Hill; ISBN 9780373874538; auch in Großdruck erhältlich).

    Beschreibung: "When Victoria Talcott's life had been in danger, he'd swooped in to save her. When she'd faced more threats, he'd appeared again. In fact, Sam McGarry seemed to always be in the right place at the right time, saving her life - and setting off sparks in her heart. Trouble was, sparks were exactly what Victoria was trying to avoid. The university archivist craved security and family, especially during the Christmas season. She knew full well that the sandy-haired man with the amazing smile didn't fit into her life - nor she into his. Now if she could only convince her heart of that".

    Black Experience in Library School

    Toccara Porter, MLIS-Studentin an der Kent State University, hat die vorläufigen Ergebnisse ihrer Studie "The Black Experience in Library School: A Survey of Encounters With Racism Among African American Library School Students, 1990-2007" online veröffentlicht. Hinweis aus JESSE.
    Interessant finde ich unter anderem die Fragen "Does The Failure Of LIS Programs To Recruit More African Americans Point To Racism In Library School?" und "Way(s) Survey Respondents Have Been Advocates For Improving The Treatment Of African Americans In Librarianship".

    Leben ohne Plot

    Unter dem Titel "Leben ohne Plot" schreibt Oliver Ruf am 11. November im Tagesspiegel über die Hauptfigur des Romans "Die Namenlose" von Jagoda Marinic: "Jetzt lebt sie hier als junge, gut aussehende, aber stille und einsame Bibliothekarin". Buch erschienen 2007 bei Nagel & Kimche in Zürich 2007 (ISBN 978-3-312-00398-3. 17,40 €).

    Update 21.11.2007: "Die Namenlose, die sich als Bibliothekarin durch Berlin schleppt, führt ein Leben aus zweiter Hand", schreibt Susanne Schaber Ö1.

    Monday, November 19, 2007

    Top Time-Saving Yahoo! Search Tips

    Im offiziellen Yahoo!Search Blog wurden am 25. Oktober recht nützliche "Top Time-Saving Yahoo! Search Tips" veröffentlicht. Für mich neu war folgendes: "Adding square brackets to your search makes the keyword match order dependent. So typing in '[Jack Black]' will return results such as 'jack with black' but not 'black jack'".

    Feminist Heterotopia on Star Trek: Voyager

    Gerade entdeckt: der Artikel "Embodying Hybridity, (En)gendering Community: Captain Janeway and the Enactment of a Feminist Heterotopia on Star Trek: Voyager" von Aviva Dove-Viebahn, erschienen in der Ausgabe 36 (2007) 8 der Zeitschrift Women's Studies.

    Friday, November 16, 2007

    228,56 Euro für zwei Wochenstunden Bibliotheksarbeit

    Unter dem Titel "Datensuche in der Portierloge" berichtet der Standard vom 13. November über die Nebeneinkünfte unserer Nationalratsabgeordneten, in die man beim Portier des Parlaments Einsicht nehmen kann. Dabei werden diverse Beispiele angeführt, darunter Gabriela Moser: "228,56 Euro, zwei Bibliotheksstunden pro Woche an einem Linzer Gymnasium". In ihrem Weblog mosermobil schreibt sie dazu, "dass ich monatlich 228 Euro für Bibliotheksdienst an meiner Schule erhalte, die für die Abgeltung eines Teils der Sozialversicherung verwendet werden". Warum ich das schreibe: Wenn ich das auf eine Normalbeschäftigung von 40 Stunden hochrechne, also mit 20 multipliziere, wären das 4560 Euro im Monat. Auch wenn brutto, wahrlich nicht schlecht bezahlt für eine Bibliotheksstelle, oder?

    Thursday, November 15, 2007

    Bericht vom E-LIS-Treffen, Teil 1

    Ich bin gestern vom internationalen Treffen der E-LIS-EditorInnen in Valencia zurückgekehrt. Es war eine wunderbare Erfahrung, so viele Kollegen und -Kolleginnen aus anderen Ländern kennenzulernen: aus Polen (Bożena Bednarek-Michalska), USA (Thomas Krichel), Bulgarien (Antoaneta Dimitrova), Schweiz (Jean Blaise Claivaz und Josef Herget), Türkei (Ilkay Holt), Spanien (u.a. Tomas Baiget, José Manuel Barrueco Cruz, Fernanda Peset i Mancebo, Antonia Ferrer Sapena), UK (Dennis M. Nicholson), Portugal (Paula Sequeiros), Kroatien (Damir Pavelić).

    Ein Satz, der mir zu denken gegeben hat: "Libraries claim to be about free access to information. But what many of them really mean is that funds should be given to libraries to purchase information which then is given away for free" (Krichel - ein Verweis auf Klaus Graf fehlte nicht, siehe Vortragsfolien). Eine luzide Feststellung, die den Sachverhalt nicht schlecht trifft: Schließlich geht es Bibliothekarinnen und Bibliothekaren auch darum, die Position der Bibliothek als Intermediär zu sichern und damit auch den eigenen Berufsstand in seiner derzeitigen Form fest zu verankern - vielleicht ist es, wie es ist, also gar nicht nur wegen des potentiellen "Schnarchnasen"-Daseins unseres Berufsstandes, sondern aufgrund eines manchmal vielleicht in die falsche Richtung laufenden Selbsterhaltungstriebes.

    Internationale Kooperation der ÖNB

    Die Österreichische Nationalbibliothek schloss Kooperationsabkommen mit den Nationalbibliotheken der Türkei, Aserbaidschans und Ägyptens ab, sagt eine Presseaussendung via APA OTS: "Wesentliche Aspekte dieser Vereinbarungen sind der Austausch von bibliotheksspezifischer Expertise und zeitgemäßem Bibliotheksmanagement sowie die gegenseitige Unterstützung bei wissenschaftlichen und publikumswirksamen Aktivitäten. So soll der Tauschverkehr mit anderen Nationalbibliotheken intensiviert werden und ein Wissenstransfer im Bereich der Bestandskonservierung und Buchrestaurierung von europäischen, byzantinischen, arabischen, koptischen und griechischen Objekten stattfinden".

    Friday, November 09, 2007

    2000. Eintrag in diesem Weblog

    Nachdem ich am 18. Juli 4 Jahre Library Mistress feiern konnte, habe ich gerade wieder ein Jubiläum, und zwar den zweitausendsten Eintrag. Und dafür habe ich diesen wunderbaren Katalogkarten-Quilt ausgewählt. Hinweis von Jessamyn West in librarian.net; Quilt und Bild von Feeddog.

    Card catalogue Quilt

    Hintergrund: "The bibliographic data is genuine, downloaded from the British Library and the Library of Congress, though I had to fudge some of the lacking info to flesh the cards out (an embarrassing level of Dewey Decimal recall helped). I picked out several fonts that looked like catalog cards, some with a typewritten look, others dot matrix" (Feeddog Weblog).

    From "high school plain-Jane" to "spinster librarian"

    My newest acquisitions from Amazon have just arrived, and so I'm proud owner of another two librarian "kitsch" romances:

    Kimberley White: Ballantyne's destiny. An Arabesque novel. Kimani Press 2006 ("She was the high school 'plain-Jane,' then she put her dreams on hold to help her ailing parents. Now Maddie Ingram is Hannaford Valley's 'spinster librarian,' and she's fed up with being ordinary. But the minute she starts stirring things up in her small town, she gets challenged by the last person she'd ever expect — Chevy Ballantyne, the middle Ballantyne brother who is a lot more than meets the eye...")

    Penny McCall: All jacked up. New York: Berkley 2007 ("a steamy debut that pits a book-smart beauty against a buff FBI agent")

    Thursday, November 08, 2007

    reading diary

  • finished today: Jeannie Ebner: ...und hat sein Geheimnis bewahrt. Roman. Graz/Wien: Styria 1991
  • currently reading: Henry Jenkins: Fans, bloggers, and gamers. Exploring participatory culture. New York: New York University Press 2006
  • Digital Asset Management an Hochschulen

    Die Universität Wien veranstaltet am 13. und 14. November im Juridicum Wien eine Tagung zu Digital Asset Management an Hochschulen (Programm; Anmeldung an dams.workshop@univie.ac.at).

    Zum Inhalt der Tagung: "Auf Grund der zunehmenden Digitalisierung und Internationalisierung von Forschung und Lehre erfährt die wissenschaftliche Kommunikation neue Herausforderungen. Die intelligente Verwaltung von und die einfache Zugänglichkeit zu digitalen Ressourcen tragen maßgeblich zu Erfolg und Effektivität von Forschung und Lehre bei. Im Unterschied zu Content oder Learning Management Systemen treten beim Asset Management vor allem Aspekte der nachhaltigen, metadatenbasierten und zitierbaren (Langzeit-)Archivierung und des flexiblen, über Berechtigungsmodelle gesteuerten webbasierten Zugriffs auf digitale Ressourcen in den Vordergrund. An vielen nationalen und internationalen Hochschulen existieren einschlägige, interdisziplinäre Arbeitsgruppen, in denen Know-How von WissenschaftlerInnen sowie von ExpertInnen aus den Bereichen des eLearning und des Bibliotheks- und Archivwesens zusammenfließen. Die Arbeitstagung 'Digital Asset Management an Hochschulen' stellt sich dem Anspruch, diesen Diskussionen ein Forum zu geben und ExpertInnen dieses Bereiches einen Austausch von Erfahrungen zu ermöglichen".

    Tuesday, November 06, 2007

    MLA Blog on Social Networking

    Die Medical Library Association hat nun eine "Task Force for Social Networking Software", und diese führt ein Weblog: "If you're interested in social networking software and its effect on & application in medical libraries, please check it out! One of our aims is to start a dialog among MLA members about all the new software out there - In fact, we've recently finished a survey of MLA members to find out what they think about blogs, wikis, and social networks like Facebook - come on over and join the discussion", schreibt Molly Knapp in nexgenlib.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Óscar Maya Corzo: "Necesitamos un sindicalismo bibliotecario? Notas y apuntes para la reflexión sobre la condición de no identidad bibliotecaria en el ámbito laboral". In: Proceedings 1er Foro Social de Información, Documentación y Bibliotecas, Buenos Aires, 2004.
  • Charlotte Berry, Lucy MacKeith: "Colliding Worlds in the Curatorial Environment: The Archivist and the Activist". In: Journal of the Society of Archivists 28 (2007) 2, S. 139 - 149
  • Steve Bailey: "Taking the Road Less Travelled By: The Future of the Archive and Records Management Profession in the Digital Age". In: Journal of the Society of Archivists 28 (2007) 2, S. 117 - 124
  • Bijayalaxmi Routray Bijaya / Kumar Satpathy Sunil: "Stress management of library and information science professionals in digital environment". In: K.C. Panda Krushna (Hrsg.): Proceedings Librarianship in 21st Century. Sambalpur University 2007, S. 101 - 105
  • A. T. Francis / C. Abdul Razak / K. Humayoon Kabir: "Role of Library and Information Professionals as Teachers and Trainers in Agricultural Education. An Experience of the Kerala Agricultural University, India". In: Proceedings Asia-Pacific Conference on Library and Information Education and Practice, Singapore 2006
  • We want Kirk

    Auf der Petitionsseite We want Kirk kann man sich dafür einsetzen, dass William Shatner als Ergänzung zum "jungen Kirk" (dargestellt von Chris Pine) im neuen Star Trek-Film mitspielt - zurecht wird darauf hingewiesen, dass es in der Science Fiction sicher eine Lösung für das klitzekleine Problem, dass Kirk im siebenten Film gestorben ist, geben wird. Siehe dazu:

  • Humoristisches Video "Shatner is Kirk" von Jonathan Riggs
  • "Absolut logisch. Nimoy spielt noch einmal Spock". In Spiegel, 27. Juli 2007
  • Monday, November 05, 2007

    MSN Book Search: Konkurrenz zu Google?

    Klaus Graf rezensiert die Live Search Books von Microsoft auf Archivalia. Sein Fazit: "GBS hat fast überall die Nase vorn. MSN hat noch zu viele (vermeidbare) Macken, sollte aber ergänzend bei allen Fragestellungen, die in englischsprachiger Literatur behandelt werden, trotzdem herangezogen werden".

    Friday, November 02, 2007

    Supernatural Literature

    Wieder ein Buch, das ich sehr gerne hätte - aber darauf müsste ich eine Zeitlang sparen: "Supernatural Literature of the World. An Encyclopedia" in drei Bänden, herausgegeben von S. T. Joshi und Stefan Dziemianowicz. Erschienen 2005 bei Greenwood und derzeit zum "Discount price" von 239,96 Dollar erhältlich. Kam u.a. auf die Locus 2005 Recommended Reading List.

    Wednesday, October 31, 2007

    Sammelrezension zu Library 2.0

    "Library 2.0 - eine Sammelrezension" von Susanne Tremml und mir ist soeben in der Ausgabe 10+11 (2007) von Libreas erschienen. Darin werden vier Bücher rund um das Thema Bibliothek 2.0 besprochen:
  • Casey, Michael E.; Savastinuk, Laura C.: Library 2.0. A Guide to Participatory Library Service. Medford, NJ: Information Today, 2007. 197 S.
  • Farkas, Meredith: Social Software in Libraries. Building Collaboration, Communication, and Community Online. Medford: Information today, 2007. 344 S.
  • Bradley, Phil: How to Use Web 2.0 in Your Library. London: Facet, 2007. 223 S.
  • Sauers, Michael P.: Blogging and RSS. A Librarian's Guide. Medford: Information Today, 2006. 284 S.
  • Suchen nach Weblogs, Podcasts und Vlogs

    Über die Blogrolls von Weblogs, die man gerne liest, kann man sich gut weiterhanteln, aber was ist, wenn man einmal gezielt nach Weblogs suchen möchte? Es gibt etliche Suchmaschinen und Verzeichnisse für Weblogs, Podcasts und Vlogs, die ich hier gerne vorstellen möchte.
    Ich habe in meiner Lehrveranstaltung die Studierenden gebeten, diese verschiedenen Suchdienste anhand eines selbstgewählten Themas auszuprobieren und ihren jeweiligen Favoriten zu wählen. In die Bewertung flossen u.a. Gestaltung der Suchmaske, Relevanz der Treffer und Zahl der Treffer mit ein.
    Hinweis: Wenn zwei Suchdienste als gleichrangig bewertet wurden, bekam jeder nur 0,5 Punkte. - n ist unterschiedlich groß, da ich unterschiedlich viele Meldungen pro Kategorie bekommen habe: Deshalb wurden bei den Weblogs insgesamt 29 Punkte, bei den Podcasts 30 und bei den Vlogs nur 24 Punkte vergeben.

    Weblogs

  • Die Google Blog Search war mit sechzehn Nennungen der eindeutige Gewinner und bietet in der erweiterten Suche etliche Suchmöglichkeiten: Suche nach Posts "mit allen Wörtern", "mit der genauen Wortgruppe", "mit irgendeinem der Wörter", "ohne die Wörter", "mit diesen Wörtern im Posttitel". Suche nach Blogs "mit diesen Wörtern im Blogtitel", "unter dieser URL", nach AutorIn, nach Datum und Sprache. Dass Google Blogger gekauft hat und somit wohl direkten Zugriff auf die Datenbank der weit verbreiteten Blog-Software hat, mag bei der positiven Bewertung der Suchergebnisse mitspielen; auch die gewohnte Suchmaske. - Meldungen dazu: "nur in Google ein brauchbares Ergebnis gefunden", "ansprechendste Page", "gewohnte Google-Optik", "unzählige Ergebnisse", "Möglichkeit, die Treffer nach Aktualität zu ordnen"
  • Technorati liegt mit sieben Nennungen an zweiter Stelle. Gelobt wurden die "gut übersichtliche Oberfläche" und "beste Ergebnisse".
  • Blogdigger (eine Suchmaschine, die mir persönlich sehr zusagt): vier Nominierungen. "sehr übersichtlich", "zeitlich geordnet"
  • Blogarama, ein Verzeichnis, das nicht redaktionell befüllt wird, sondern in das man sich eintragen kann: 1,5 Mal. Kommentar: "lieferte das beste Ergebnis"
  • Der Blogplan ermöglicht es, deutsche Weblogs nach dem Wohnort ihrer AutorInnen zu finden, und zwar geordnet nach der nächstliegenden Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs. Einfach mal ausprobieren, dann wird es klarer! Erzielte immerhin auch einen halben Treffer.
  • Außerdem gibt es noch die Blog Search Engine, das indische Blogstreet und Waypath, eine "blog discovery engine", die allerdings bei mir nur ein einziges Mal funktioniert hat.
  • Podcasts

  • Everyzing, mit neun Nennungen der Gewinner in dieser Kategorie, hieß früher Podzinger und ermöglicht Suchen oder Browsen nach Kategorien. Feedback: "man kann auch nach Kategorien suchen", "sehr große Auswahl", "ansprechende Seitengestaltung", "am leichtesten zu bedienen".
  • Yahoo Podcasts gefiel sieben Personen am besten, wurde aber leider am 31. Oktober geschlossen. Rückmeldungen: "Design ansprechend", "Ranking in Form von Sternchen", "Kurzbeschreibung dabei".
  • Podcastalley scheint dem eigenen Anspruch, "the best place to find all information relating to podcasts and podcasting" zu sein, ganz gut nahe zu kommen und wurde mit 6,5 Punkten ziemlich gut bewertet. Auch hier kann man suchen und in bestimmte Kategorien einschränken, aber auch die eigenen Podcasts anmelden.
  • Bei Podster mit 5,5 Nennungen wurde der "regionale Bezug, da für deutschen Raum gedacht" und die "Zeitgeistfunktion" hervorgehoben. Podster ermöglicht eine Suche nach Tags, eine Suche nach Podcasts bzw. nach einzelnen Episoden, zeigt Charts und Neuzugänge.
  • Bei Podscope kann man nach Podcasts und nach Vlogs suchen, in der Audiokategorie erzielte es aber nur eine Nennung.
  • Vlogs

  • Bloguniverse wird von sechs Personen bevorzugt und als "gut gegliedertes Verzeichnis" bezeichnet. Hier kann man nach "any word, "all words" und " exact match" suchen oder in Kategorien browsen. Innerhalb einer Kategorie können die Treffer nach dem Alphabet, dem Datum, dem Rank oder den Clicks sortiert werden. Keine erweiterte Suche.
  • Gleichauf liegt Podscope mit sechs Personen. Gelobt wurden "leichte Bedienung" und "gutes Design". Die Besonderheit von Podscope: Der gesprochene Text der Podcasts wird erschlossen ("Podscope is the first search engine that actually allows you to search for spoken words within any audio or video file").
  • Vlogmap, ein Vlogverzeichnis nach geographischen Gesichtspunkten, wurde fünfmal zum Favoriten erkoren: "Utilizing Google Maps, users submit the location of their video blog as well as individual video posts".
  • Das Videoblog Directory Vlogdir wurde viermal ausgewählt. Stimmung: "bestes Ergebnis", "Interface unübersichtlich", "am meisten zugesagt, v.a. wegen der Möglichkeit der Kategoriensuche". Hat eine sehr ausgefeilte erweiterte Suche nach einzelnen Einträgen, Kategorien, Kommentaren und Mitgliedern, jeweils mit Suchfeldern wie title, description, url, number of visits, number of vlog entries, poster name, message...
  • Vodstock erhielt drei Nennungen. Hier kann man Kategorien durchstöbern, nach Keywords in Form einer Tag Cloud suchen, sich "new, "top-rated", "popular" Vlogs anzeigen lassen oder die "surprise" auswählen.
  • Außerdem für die Suche nach Podcasts und Vlogs interessant: FireAnt, Mefeedia und teilweise natürlich auch Youtube.
  • Why Do You Edit Wikipedia?

    Die Frage "Why Do You Edit Wikipedia?" wird gerade im Weblog von Brian Huff gestellt. Die Auswahlmöglichkeiten:
  • Altruism and humanitarian concerns
  • Responding to requests by friends or attempting to engage in an activity viewed favorably by important others
  • Chances to learn new things
  • Preparing for a new career or signaling knowledge to potential employers
  • Addressing personal problems, such as guilt at being more fortunate than others
  • Ego needs and public exhibition of knowledge
  • Ideological concerns, such as belief that information should be free
  • Fun!
  • Tuesday, October 30, 2007

    All Jacked Up

    Gerade via Tag-Abonnement bei Amazon entdeckt: "All Jacked Up" von Penny McCall, erschienen in der Reihe "Berkley Sensation" bei Berkley (ISBN 9780425214831) - von diesem Verlag hab ich schon mehrere Schnulzen mit Bibliothekarin. Beschreibung: "Since Jack Mitchell barged into her life, librarian Aubrey Sullivan has been abducted at gunpoint, taken on a death-defying car chase, and kissed within an inch of madness. If only she does what he says, they might just get out of this mess alive. That is, if they can keep their hands off each other long enough to think straight". Ich liebe realistische Literatur ;-)

    "Petra Hesse will es wissen"...

    ...betiteln die Dachauer Nachrichten vom 29. Oktober einen Bericht über eine 42jährige wissenschaftliche Bibliothekarin, die in Weichs SPD-Bürgermeisterin werden will. Petra Hesse wolle mit ihrer "vieljährigen Erfahrung in kommunalen Ehrenämtern und ihrer zupackenden Art frischen Wind und einen anderen Stil in die Rathausarbeit bringen", wird eine Presseaussendung zitiert. Nach der bisherigen Verteilung der Mandate (1. Bürgermeister: Freie Wähler; 2. Bürgermeisterin CSU) zu schließen wird die SPD allerdings wohl eher nicht die Bürgermeisterin stellen. In Weichs gibt es übrigens auch eine schöne (auf den Photos jedenfalls) Bücherei.

    Library 2.0, Embracing

    Wenn man als BibliothekarIn etwas auf sich hält, sollte man das Weblog A Librarian's Guide to Etiquette nicht versäumen. Heute widmete sich der Eintrag dem Thema "Library 2.0, Embracing":

    "A new version of the Internet (version 2.0) is now available. Libraries are now free to abandon the first one".

    Ein anonymer Kommentar meint dazu: "Yeah, well, first I'd have to come up with some circulation stats to show that the old one was checked out of the building enough to warrant getting a new one".

    Monday, October 29, 2007

    Neuerscheinung: Alien gender

    Diese Neuerscheinung kommt gleich auf meinen Wunschzettel: "Alien Gender. Die Inszenierung von Geschlecht in Science-Fiction-Serien" von Nadja Sennewald, erschienen 2007 bei transcript.
    Zum Inhalt: "'Ma'am Captain', Action Girls und Dritte Geschlechter – die Studie
    beschäftigt sich mit der Inszenierung von Geschlecht in der populären Kultur am Beispiel von sechs Science-Fiction-Serien. Das hegemoniale Bild heldischer Männlichkeit wird nach wie vor reproduziert, gleichzeitig treten auch neue, weibliche Figurentypen auf. Anhand geschlechtsspezifisch kodierter Themen wie Macht, Autorität, Gewalt, Partnerschaft, Sexualität und Elternschaft werden die narrativen und visuellen Strategien der Geschlechterinszenierung beleuchtet". -- Hinweis aus SF-Polit.

    Vortrag: Phonogrammarchiv - burgenländische Bestände

    Beim Landeskundlichen Diskussionsnachmittag am 6. November spricht Christine Fennesz-Juhasz über "Das Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und seine 'burgenländischen' Bestände". Fennesz-Juhasz ist Kustodin für Ethnomusikologie und Romistik am Phonogrammarchiv.
    Ort und Zeit: 6. November, 14 Uhr, Großer Saal des Burgenländischen Landesarchivs, Landhaus, Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt. - Klingt interessant, aber um 14 Uhr...

    Recherchehilfen für jüdische Studien

    Das eben gegründete Weblog "Jüdische Studien" von Frank und Dajena Schlöffel will Hilfsmittel zur Online-Recherche im Bereich der jüdischen Studien, der Judaistik bzw. der jüdischen Geschichtsforschung zusammenstellen, und zwar in den Kategorien "Digitalisierte Medien", "Literatur- und Archivaliensuche", "Archivalische Bestände in Deutschland", "Archivalische Bestände in Israel/International", "Bibliotheken mit (Sonder-)sammelgebiet Judaika in Deutschland", "Bibliotheken mit (Sonder-)sammelgebiet Judaika in Israel/International" und "Aktuelle wissenschaftliche Projekte". Dazu gibt's auch eine gleichnamige Google Group. - Hinweis aus Archivalia.

    Neuerwerbungen

    Eine Kollegin hat einen Preis für eine Posterpräsentation bekommen, und da ich ihr dabei ein bisschen geholfen habe, hat sie netterweise den gewonnenen Büchergutschein mit mir geteilt. Daher habe ich folgende Neuerwerbungen im Regal:
  • Michael Pöschl: Bretonisch Wort für Wort. Bielefeld: Reise-Know-How 2005 (Kauderwelsch Band 195)
  • Stanisław Lem: Der Schnupfen. Kriminalroman. Frankfurt: Suhrkamp 1979 (Phantastische Bibliothek 33)
  • Umberto Eco: Come viaggiare con un salmone. Das Hörbuch zum Sprachen lernen. München: digital publishing 2006
  • Bartholomäus Figatowski (Red.): Sonne, Klon und Sterne. Eine Science-Fiction-Anthologie. Stuttgart: Klett Schulbuchverlage 2006
  • Saša Stanišić: Wie der Soldat das Grammofon repariert. 3. Aufl. München: Luchterhand 2006
  • Thomas Berger: Abenteuer einer künstlichen Frau. Berlin: Tropen Verlag 2006 (Trojanische Pferde 17)
  • BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Ai Young Uma / John Feather: "Education for information professionals in the UK". In: The International Information & Library Review 39 (207) 3+4, S. 260 - 268
  • Jeff Luzius: "Academic Librarian's Career Choice". In: Advances in Library Administration and Organization 23 (2006), S. 245 - 262
  • Mary Lynn Rice-Lively / J. Drew Racine: "The role of academic librarians in the era of information technology". In: The Journal of Academic Librarianship 23 (1997) 1, S. 31 - 41
  • April Bohannan: "Acculturation problems: An alternative remedy". In: The Journal of Academic Librarianship 19 (1993) 5, S. 284 - 288
  • Phillip J. Jones: "Academic graduate work in academic librarianship: Historicizing ACRL's terminal degree statement". In: The Journal of Academic Librarianship 24 (1998) 6, S. 437 - 443
  • W. Michael Havener / Philip Worrell: "Environmental factors in professional development activities: Does type of academic library affiliation make a difference?". In: Library & Information Science Research 16 (1994) 3, S. 219 - 23
  • Stanley J. Wilder: "Perspectives on... Generational change and the niche for librarians". In: The Journal of Academic Librarianship 22 (1996) 5, S. 385 - 386
  • Mary Catherine Bushing: "Academic Librarians: Perceptions of the acculturation process". In: Library Acquisitions: Practice & Theory 19 (1995) 1, S. 33 - 41
  • Karl Korinek: Defensor libertatis

    Der "Big Brother Award" ist normalerweise ein Negativ-Preis, den man nicht gerne bekommt und schon gar nicht gerne abholt - außer in der Positiv-Kategorie "Defensor libertatis", mit der heuer der Präsident des Verfassungsgerichtshofes, Karl Korinek, ausgezeichnet wurde. In seinen Dankesworten kommt sehr gut heraus, worum es beim Big Brother Award und der dahinterliegenden Arbeit geht:

    "Bei aller Anerkennung der Notwendigkeit von Maßnahmen, die den Staat in die Lage setzen, die Sicherheit seiner Bewohner zu garantieren und so eine seiner wichtigsten Staatsaufgaben zu erfüllen, müssen wir immer trachten, dass dies nicht einseitig zu Lasten der Freiheit der Menschen geht. In diesem Sinn sollte jeder ein 'defensor libertatis' sein. Jeder Eingriff in eine grundrechtlich geschützte Freiheit erfordert daher eine gesetzliche Ermächtigung und die Verhältnismäßigkeit des Eingriffs, wobei der Zweck des Eingriffs und die Intensität der Grundrechtsbeeinträchtigung in vernünftiger Relation zueinander stehen müssen. Denn Grundrechtsbeschränkungen sind nur erlaubt, wenn sie für einen bestimmten Zweck erforderlich und zur Zweckerreichung auch geeignet sind und wenn es keine Möglichkeit gibt, den legitimen Zweck anders zu erreichen. Es ist ganz wichtig, dass die Öffentlichkeit in diesem Bereich aufgeklärt und sensibilisiert wird; und dazu trägt auch diese Auszeichnung bei. Denn die Vision vom Überwachungsstaat ist eine beängstigende".

    Finanzkapitalismus und die Krise des Sozialstaats

    Dem Thema "Finanzkapitalismus und die Krise des Sozialstaats" widmet sich ein Diskussionsabend mit Stephan Schulmeister (WIFO), der in meiner Heimatgemeinde stattfindet. Zum Thema: "Warum konnten 'wir' uns den Sozialstaat vor 30 oder 40 Jahren leisten und sogar ausbauen, obwohl Österreich damals weniger reich war als heute? Warum ist er in eine Krise geraten - leben 'wir' über unsere Verhältnisse oder gibt es andere, systemisch wirkende Ursachen für die Krise des Europäischen Sozialmodells? Als eine dieser Ursachen sieht Stephan Schulmeister den Wandel vom Realkapitalismus in der ersten Hälfte der Nachkriegszeit zum Finanzkapitalismus der letzten drei Jahrzehnte. Darüber und welche Rahmenbedingungen der Sozialstaat für sein Funktionieren braucht, kann am Vorabend des Weltspartags ausführlich diskutiert werden".
    Ort und Zeit: Dienstag, 30. Oktober, Neudörfl, Bors-Villa, Kirchenplatz 2, 19 Uhr. Eine Veranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt Burgenland.

    reading diary

  • recently finished: Jeannie Ebner: Die Wildnis früher Sommer
  • currently reading: Hans Fallada: Wer einmal aus dem Blechnapf frisst; Kurt Vonnegut: Slapstick
  • Tuesday, October 23, 2007

    Tagung Offene Bibliothek <?function=>

    Der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Renner-Institut und die Erwachsenenbildungskommission des Bundesbildungsausschusses der SPÖ laden ein zur Tagung "Offene Bibliothek <?function=>", die vom 16. bis 18. November im Renner-Institut stattfinden wird. Zum Thema: "Information, Wissen und Kultur werden durch die technische und ökonomische Entwicklung in steigendem Maß zu teuer gehandelten Waren. Im gleichzeitigen Bestreben, diese Leistungen als öffentliche Güter zu erhalten und durch freien Zugang und Zugriff allen zur Verfügung zu stellen, sehen sich auch Bibliotheken zunehmend als Schnittstellen gegensätzlicher Interessen. Die Bibliothek als öffentlicher und sozialer Platz verlangt nicht nur im Zuge der Digitalisierung nach einer Neudefinition als physischer und virtueller Ort, sondern mehr denn je nach einer Funktionsbestimmung und -sicherung durch Gesellschaft und Politik. (...) In der Diskussion zwischen VertreterInnen verschiedener Bereiche des österreichischen Bibliotheks-, Archiv- und Dokumentationswesens und politisch Verantwortlichen sollen Impulse für künftige Entwicklungen und Aktivitäten gewonnen werden". Detailprogramm:

  • Freitag, 16. November 2007: 19.30 Uhr Bibliotheken – politische Perspektiven. Podiumsdiskussion mit Josef Broukal (Bereichssprecher für Wissenschaft im Parlamentsklub der SPÖ), Gerald Leitner (European Bureau of Library, Information and Documentation Associations), Michael Ludwig (Erwachsenenbildungskommission der SPÖ), Heike Merschitzka (Stadtbibliothek Linz), Christa Prets (Kultursprecherin der SPE-Fraktion im Europäischen Parlament), Maria Seissl (Universitätsbibliothek Wien). Moderation: Christian Jahl (Büchereien Wien). Gemeinsam veranstaltet mit der Österreichischen Gesellschaft für Kulturpolitik).
  • Samstag, 17. November 2007: 9.00 Uhr Begrüßung und Vorstellungsrunde. 9.45 Uhr Helmut Hartmann (Kooperation E-Medien Österreich): Offene Bibliotheken im Internet. 12.00 Uhr Mittagessen. 14.00 Uhr Isolde Müller (Forschungsmanagement und -service der Universität Graz): Die offene Bibliothek vor dem Tor zum Immaterialgüterrecht (Urheberrecht). 16.00 Uhr Verena Kern (JC Media Multimedia Studio): Offene Bibliothek – geschlossener Vollzug. Informationsversorgung in Gefängnisbibliotheken. 18.00 Uhr Abendessen. 19.30 Uhr 25 Jahre KRIBIBI – wir feiern. Seppo Gaube (AK-Bibliothek Graz): Jubiläumskabarett "Kikeriki des reinen Wahnsinns". Orgiastisch-vielosoffischer Festvortrag von Immanuel Krant (1724–1804), rematerialisiert von Seppo Gaube (1948–S.o.E.*) S.o.E. = Spaß ohne Ende
  • Sonntag, 18. November 2007: Exkursion in die Gefängnisbibliothek der Justizanstalt Wien-Simmering. 9.45 Uhr Treffpunkt im Wartezimmer der Justizanstalt Wien-Simmering, Kaiser-Ebersdorfer-Straße 297 (Zugang Münnichplatz), 1110 Wien Straßenbahn Linie 71 (Endstelle). Dafür ist eine gesonderte Anmeldung und die Mitnahme eines Lichtbildausweises notwendig! TeilnehmerInnen an der Exkursion werden gebeten, sich bei Heimo Gruber unter 01/71134-03160 oder 01/5132193 oder -Mail heimo.gruber@wien.gv.at anzumelden. 12.30 Uhr Mittagessen im Restaurant "Zum schwarzen Adler", Kaiser-Ebersdorfer-Straße 330, 1110 Wien

    Anmeldung bis spätestens 9. November 2007 bei Kornelia Heißl unter 01/8046501-33 (vormittags) oder heissl (at) renner-institut.at.

  • "Word up!" in der Wienbibliothek: Ernst Molden zu Gast

    Zitat aus einer Presseaussendung: "Die Reihe 'Word up! Musik+Lesen', die seit letztem Jahr regelmäßig in der Wienbibliothek veranstaltet wird, ist für besonders Junge und 'Junggebliebene' gedacht, aber auch für Literatur- und Musikbegeisterte ansprechend gestaltet. Die Lesung findet am Mittwoch, 24. Oktober, mit Ernst Molden statt. Beginn ist um 19 Uhr in der Wienbibliothek im Rathaus". Außerdem an diesem Abend: Großprojektionen der Schwarzweiß-Photographien von Nikolaus Similache und Musik mit Hannes Wirth.

    Jungen lesen (nicht)

    "Die Lesekompetenz von Kindern und insbesondere Jungen hat in den letzten Jahren abgenommen", stellt der Verein manndat fest und beklagt gleichzeitig die Dominanz des weiblichen Geschlechts in der Kinder- und Jugendliteratur, was sowohl Hauptfiguren als auch Lektorat, Lehrerschaft und BibliothekarInnen betrifft. Unter dem Titel "Jungen lesen" wurden Informationen zu den folgenden Bereichen zusammengestellt: Gute Literatur über Jungen - für Eltern, Lehrer/innen, Erzieher/innen; Leseaktion für Jungs in Zusammenarbeit mit ax-o; Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Lesekompetenz von Jungen; Lesekompetenz fördern - Tipps für Eltern; Liste - Bücher für Jungen; Liste - Literaturklassiker für Jungen (Hinweis von Magdalena Pisarik).

    Mit der Kritik am Männermangel in den Basisbildungseinrichtungen hat der Verein meiner Ansicht nach durchaus recht, aber wieso werden denn nicht mehr Männer Kindergärtner oder Volksschullehrer? Vielleicht weil die Bezahlung dann doch zu bescheiden ist? Ich meine das gar nicht sarkastisch, das würde mich wirklich interessieren. Dazu ist am 17. Oktober ein Artikel in dieStandard erschienen: "Kindergärtner, der etwas andere Männerberuf". Die Presse berichtete im März unter dem Titel "Quotenregelung für Männer. Kindergärtner sind gefragt" darüber. 2006 schreibt Bettina Steiner in der Presse unter dem Titel "Her mit dem Quotenmann!?": "Männer machen nicht deshalb einen Bogen um diesen Beruf, weil sie als Männer schlechtere Chancen haben oder gar, weil eine Lobby verbissener Kuschelpädagoginnen den Kerlen in diesem Beruf das Leben schwer macht. Männer werden keine Volksschullehrer, weil der Job zu wenig Renommee verspricht und zu schlecht bezahlt wird, wobei sie sogar recht haben. Was so ein Lehrer verdient, ist angesichts der Verantwortung, die er trägt, und dem Engagement, das er braucht, ein Skandal". Darüber würde ich gerne mehr und differenziertes lesen. - Siehe auch "HTL-Lehrerinnen statt Kindergärtnern" (2007), Job-Vergabe: Männerquote in der Schule (2006), Mehr Männer braucht die Schule (Gastkommentar von Kurt Scholz, 2001), "Gehrer: Männer ermutigen, Lehrer zu werden" (2006), "Todor mag Kim, Rosa mag Spiderman. Über Buben und Mädchen, Vorbilder und Geschlechterrollen" (2006), "Oberösterreich will mehr männliche Lehrer" (2006), "Der Kindermann von Jedlesee" (über einen SOS-Kinderdorf-Vater, 2007).

    Die "Jungen lesen"-Seite ist durchaus empfehlenswert, vor allem weil Buben oft als Bibliotheksleser wegfallen und dagegen etwas getan werden muss, aber dass die Vielzahl an "starken Mädchen" in der Kinder- und Jugendliteratur auch eine Reaktion darauf sein könnte, dass früher meistens Buben die Helden waren, wird nicht berücksichtigt. Die Anliegen des Vereins manndat sind auf der einen Seite nachzuvollziehen, andererseits sind manche Passagen auf der Website so pampig formuliert - kann man diese Anliegen nicht auch ohne Feministinnenbashing vertreten oder ist das wiederum wieder eine Reaktion auf das teilweise wohl geübte "Männerbashing"?

    Tatort Bibliothek

    "Chaos in der Unibibliothek: Studenten verschmutzen Bücher, legen sich Geheimverstecke an oder lassen Literatur einfach mitgehen". Darüber berichtet unicum.de unter dem Titel "Tatort Bibliothek". Je nach Fachgebiet wird damit unterschiedlich umgegangen: "'Bei den Germanisten gibt's nur ein ernstes Wörtchen vom Dekan, wir Juristen setzen im Ernstfall auf die Rechtsabteilung', betont Böttcher". Die Mathematiker müssen wahrscheinlich dafür bezahlen, und die Botaniker kriegen eines auf die Rübe...

    Monday, October 22, 2007

    Halbe/halbe Buchpräsentation

    Das Buch einer frida-Kollegin wird präsentiert: Hildegard Steger-Mauerhofers "Halbe/Halbe. Utopie Geschlechterdemokratie?" ist 2007 beim Milena-Verlag erschienen und wird am 7. November um 19.30 Uhr im ega, Windmühlgasse 26, 1060 Wien, vorgestellt. Dabei findet eine Podiumsdiskussion mit Rechtsanwältin Helene Klaar, Frauenministerin a.d. Helga Konrad (Ideenlieferantin der Kampagne "Ganze Männer machen halbe/halbe"), Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und der Autorin.

    Zum Buch aus der Verlagsaussendung: "Die Kampagne "Ganze Männer machen halbe/halbe" sorgte für Aufregung wie keine andere Kampagne zuvor oder danach. Das Vorhaben der damaligen Frauenministerin Helga Konrad: partnerschaftliche Teilung der Versorgungsarbeit durch gesetzliche Maßnahmen im österreichischen Ehe- und Familienrecht festzulegen. Medien und Koalitionspartner reagierten heftig. Nach der Abberufung Konrads in Folge des Regierungswechsels griff ihre Nachfolgerin Barbara Prammer das ehrgeizige Vorhaben auf und führte es 1999 einer gesetzlichen Regelung zu. Zehn Jahre nach der umstrittenen Kampagne zeichnet Hildegard Steger-Mauerhofer den politischen Prozess von der Gesetzesinitiative bis zur Gesetzwerdung eindrucksvoll nach und zeigt in ihrer packenden Analyse, welche Rollen die politischen Parteien und ihre RepräsentantInnen einnahmen. Dabei gelingt es der Autorin, die brisante Thematik mit spannenden Einblicken hinter die Polit-Kulissen zu verknüpfen".

    "Österreich liest"-Nachlese

    Über das Gelingen der ersten gemeinsamen Veranstaltung der Burgenländischen Landesbibliothek und der Bibliothek der Fachhochschulstudiengänge Burgenland (im Rahmen von Österreich liest) freue ich mich sehr. Am Dienstag stellten zwölf Burgenländerinnen und Burgenländer bei uns im Fachhochschulzentrum ihre Lieblingsbücher vor. Unser größter Seminarraum war mit runden Tischen und Lese-Postern ansprechend gestaltet worden. Viele Mitwirkende konnten sich gar nicht auf eines festlegen, und die Bandbreite der vorgestellten Bücher war besonders beeindruckend: von Marlen Haushofers "Die Wand" über "Pu der Bär" bis Thomas Bernhards "Alte Meister", von Gedichten Georg Paulmichls über eine Kurzgeschichte von Michael Köhlmeier bis zu Jakob Michael Perschys Erzählband "Nichte Gaby". Ich musste mich glücklicherweise nicht entscheiden, sondern konnte mich in die Moderation "flüchten" ;-)

    Alle Mitwirkenden
    Alle Mitwirkenden: Sitzend (von links nach rechts): Karla Stifter, Michaela Schöller, Simon Pavlovic. Stehend (von links nach rechts): Christine Rörner, Ria Treppo, Jakob Perschy, Maria Stadlmann, Gert Polster, Kurt Safrata, Ingrid Schwab-Matkovits, Fritz Krutzler, Johann Praith, Elke Perlaky-Reimann, Monika Bargmann, Yoda. - Bild von Christiane Kerbl. - Weitere Bilder der Veranstaltung gibt es natürlich bei Flickr.

    Update 20. Oktober: Photos nun auch bei der BF.
    Update 22. Oktober: Gestern war ein fünfzehnminütiger Bericht über unsere Veranstaltung auf Radio Burgenland zu hören.

    Friday, October 19, 2007

    Leseverhalten und Bibliotheksnutzung hochbegabter Kinder

    Die von mir heuer betreute Diplomarbeit "Leseverhalten und Bibliotheksnutzung von hochbegabten Kindern. Eine Untersuchung anhand von Südtiroler Kindern mit besonderen sprachlichen Fähigkeiten" von Sabine Laimer ist nun auch bei E-LIS abzurufen. Die Arbeit gibt einen Einblick in mögliche Angebote von (Schul-)Bibliotheken, außerdem wurden sechs sprachlich hochbegabte Kinder zu ihrem Leseverhalten und ihrer Bibliotheksnutzung befragt. In diesem Zusammenhang darf ich gleich auf die zum Thema passende Literaturliste zum Thema "Bibliotheksarbeit für hochbegabte Kinder und Jugendliche" hinweisen.
    Zwei Zitate aus der Arbeit: "Eines der gravierendsten Vorurteile ist die Annahme, dass hochbegabte Kinder keine besondere Förderung bräuchten, da sich ihre Begabungen früher oder später im Leben durchsetzen. Dieser Irrglaube ist nicht vertretbar, da gerade besonders kluge Kinder eine besondere Förderung brauchen, damit sie sich gesund entwickeln und sich ihre hohen Fähigkeiten entfalten können" (S. 12; vgl. dazu Joelle Huser: Lichtblick für helle Köpfe. Ein Wegweiser zur Erkennung und Förderung von hohen Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen auf allen Schulstufen. Zürich 2002). Und: "Jonas denkt, dass es nicht eigens eine Bibliothekarin brauche, weil die müsse 'eh nur die Bücher in Ordnung halten' und das könne die Lehrerin auch machen. Dass eine Bibliothekarin auch andere Aufgaben haben könnte, kann er sich nicht vorstellen" (S. 57).

    Wikipedia : ein Diktat der AdministratorInnen?

    In E-LIS ist vor kurzem ein interessant klingender Artikel eingestellt worden ("klingend" deswegen, weil ich ihn noch nicht gelesen habe und daher nicht beurteilen kann): Klemens Auinger: "Wikipedia: ein Diktat der AdministratorInnen?". In: Public Observer 5 (2007) 42: "Dieser Text analysiert eine oft übersehene Schwachstelle von Wikipedia: die Kompetenz der Administratoren. Der Artikel zeigt anhand von nicht repräsentativen Versuchen die Problematik auf und stellt eine erste Annäherung an eine Studie über die Legitimation und Steuerung des Projektes dar".

    Thursday, October 18, 2007

    Allgemeine Sekretariatstätigkeiten

    Aus einer Stellenausschreibung: "Durchführung von allgemeinen Sekretariatstätigkeiten wie zum Beispiel das Verfassen von Protokollen, Bibliotheksorganisation und Datenbankverwaltung". Seufz.

    Reading diary

  • currently enjoying: John Sladek: Die Menschen sind los! Stories. Ullstein 1984. - Johanna Braun, Günther Braun: Der Fehlfaktor. Utopisch-phantastische Erzählungen. Suhrkamp 1981
  • recently finished: Nancy Garden: Annie on my mind. Commemorative edition. Farrar, Straus and Giroux 2007. - Rod Waleman: The young librarian. Reprint. Olympia Press 2007
  • recently re-read: Joanne K. Rowling: Harry Potter and the half-blood prince; Harry Potter and the chamber of secrets; Harry Potter and the goblet of fire. - Ödön von Horváth: Jugend ohne Gott.
  • Wort und Unwort des Jahres

    Unter der Webadresse www.oewort.at kann man bis zum 21. Novenber an der Vorwahl zum österreichischen Wort und Unwort bzw. Ausspruch und Un-Spruch teilnehmen. Die eigentliche Wahl findet von 23. November bis 10. Dezember statt. Die Website wird von der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch am Institut für Germanistik der Universität Graz betreut, die Auswahl gemeinsam mit der Austria Presseagentur und einer Fachjury vorgenommen.
    Zu den Preisträgern 2006 zählten übrigens der Problembär, der Penthousesozialismus, die Raucheroase und der Pflegenotstand, 2005 schafften es u.a. der Schweigekanzler und die Vogelgrippe ins Ranking, 2004 waren es das Kampflächeln (da muss wohl die Bundespräsidentenwahl stattgefunden haben), die Tortung und die Pensionsharmonisierung. 1999 gab es den Schübling, den Gutmenschen und die Überfremdung, 2000 folgte der Schulterschluss auf die Sanktionen. Das Unwort 2001 waren Nichtaufenthaltsverfestigte, 2002 dazu passend die Rückkehrberatung. 2003 gab es Reform, kranke Kassen, Hacklerregelung und Besitzstandswahrer. Die Auswahl fasst trefflich die österreichische Politik zusammen.

    "It's our choices, Harry..."

    Ich habe gerade Harry Potter 2, 4 und 6 wiedergelesen und bin dabei wieder auf einen Satz gestoßen, der mich schon bei der ersten Lektüre sehr bewegt hat und den ich fürderhin zu meinen Lieblings-HP-Sätzen zählen werde. Albus Dumbledore sagt im Band "Harry Potter and the chamber of secrets" (Scholastic 2000, S. 333):

    It's our choices, Harry, that show what we truly are, far more than our abilities.

    Tuesday, October 16, 2007

    Buchpräsentation: "Stammgäste" von Wolfgang Millendorfer

    Ein früherer Kollege von mir aus alten NÖN-/BVZ-Zeiten hat seinen literarischen Erstling bei der edition lex liszt herausgebracht, und auf die Präsentation dieses Buches weise ich gerne hin: "Sie sind die wahren Helden und zumeist tun sie, was sie wollen. Lustige Gesellen, seltsame Wesen, Cowboys und traurige Gestalten – Stammgäste eben. Und die dürfen sich auch so richtig austoben. Wolfgang Millendorfer erlaubt es ihnen. In seinem ersten Buch, in 28 Geschichten und Gschichtln. Mit Millendorfers 'Stammgästen' lässt die edition lex liszt 12 zugleich auch eine neue Reihe für junge Autoren vom Stapel". Das wird gemeinsam gefeiert.

    Ort und Zeit: Donnerstag, 25. Oktober 2007, 20 Uhr, Cselley-Mühle in Oslip. Text: Wolfgang Millendorfer. Musik: Snake & Sean Paul. Party: DJ Clemens Peck. Eintritt frei.

    Thursday, October 11, 2007

    Verbotland bei Flickr


    in Flickr eingestellt von Lunochod.

    Bei Flickr gibt es eine amüsante Gruppe namens Verbotland, bei der bislang an die vierhundert Verbotsschilder aus dem deutschsprachigen Raum gesammelt wurden, die teilweise unglaublich absurd, umständlich oder einfach ungewohnt sind. Ich habe selbst gleich mein "Keine Einfahrt für Autos und Fuhrwerke"-Schild (im Jahr 2007 im zehnten Wiener Gemeindebezirk aufgenommen) eingestellt. Wahrscheinlich wurde es trotz geringer Fuhrwerkdichte in Wien für den Fall, dass sich ein Fiaker nach Favoriten verirrt, beibehalten.

    Stigma und Produktivität

    Hinweis auf den Vortrag eines Kollegen: Fritz Betz spricht in der Reihe "Produktivität" des IWK zum Thema "Stigma und Produktivität. Zur medialen Darstellung von Behinderung": "In letzter Zeit treten in leistungsorientierten medialen Inszenierungen wie etwa 'Reality Shows' vermehrt Menschen mit körperlichen Handicaps, nach Goffman sogenannte 'Stigmatisierte' auf. Die ProduzentInnen und TeilnehmerInnen dieser massenmedialen Formate verbinden damit den Anspruch, in der Interaktion zwischen Stigmatisierten und Nicht-Stigmatisierten emanzipatorische Images zu schaffen, die sich gegen traditionelle paternalistische Denkfiguren wenden. Handelt es sich dabei tatsächlich um Strategien sozialer Inklusion? Wenn ja, um welchen Preis? Und: Was ist die Botschaft, die dabei an das Publikum der mehrheitlich und vermeintlich Nicht-Behinderten geht? Der Vortrag versucht, Thesen zu diesen Fragen zu entwickeln, und wird sich dabei an Goffmans Arbeiten zum 'Stigma', an Foucaults Analyse moderner Disziplinarmechanismen sowie an Theorien orientieren, die technischen Artefakten (dabei vor allem Medientechnologien) grundsätzlich die Funktion von 'Prothesen' zuschreiben (Freud, McLuhan, Stone)".
    Ort und Zeit: Institut für Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17/1 , 1090 Wien, Donnerstag, 18. Oktober 2007, um 18.30 Uhr.

    Antikörperbibliothek

    Kürzlich habe ich über die Fliegenbibliothek berichtet, und nun kam mir in einer Presseaussendung über die Biotechnologiemesse BIOTECHNICA wieder eine Bibliothek der "anderen Art" unter: "Eine humane Antikörperbibliothek (Tebu-Bio) ist als Schritt in Richtung eines humanen Protein-Chips zu sehen, der sowohl schnelles Screening von Wirkstoffen als auch von krankheitsauslösenden Faktoren ermöglichen wird". Auf der Website von Tebu Bio gibt es übrigens einen Link zum "online catalog": "Search among our 420110 reagents... y name, reference, description, manufacturer...
    y gene name, accession number or protein name". In der Primer Set Search Engine kann man dann noch nach der Auswahl der Spezies (Mensch, Ratte, Maus) nach Gene Name, RefSeq Number und Protein Name suchen.

    Monday, October 08, 2007

    Luise und die Todesfalle Bibliothek

    Ein gutes Beispiel für die "Todesfalle Bibliothek" habe ich heute zufällig gefunden, als ich für eine Lehrveranstaltung wieder einmal Technorati und Blogdigger testete: "Die Bibliothekarin" im Weblog Schreibmappe. Der Autor bezeichnet sich nur als "Netzmeister".
    Schon den Beginn mag ich: "Luise mochte den Geruch nach altem Papier und die Ausdünstung zarten Leders, zu denen sich eine moderig riechende Staubnote stahl, die – wie sie schon früh eingesehen hatte – unvermeidliche Ingredienz war, die sich nicht bändigen, sondern mit Lappen und Pinsel bloß zähmen ließ, so dass der Staub ein dürftiges Dasein in den dämmrigen Fluren der Bibliothek fristete".

    Verstaubte Bibliotheken versus Tagging

    "Die Begriffe Verschlagwortung und Indexierung, beide bekannt aus dem Information Retrieval, verbindet man häufig mit verstaubten Bibliotheken und umfangreichen Archiven. Dort ist in der Regel eine Person, der Bibliothekar, dafür verantwortlich, dass Besucher und Benutzer im riesigen Fundus der Institution die gesuchten Informationen anhand bestimmter Schlagwörter finden. Diese Deskriptoren werden zunächst für einzelne Bücher und danach für die komplette Sammlung in Katalogen zusammengestellt. Anhand dieser Schlagwort-Sammlungen lassen sich einzelne Inhalte der Bibliothek oder des Archivs suchen und finden. Oder auch nicht – denn wer stellt sicher, dass ein Individuum genau auf die gleiche Art und Weise sucht, wie es der Bibliothekar vorgesehen hat? Wer garantiert, dass die wirklich relevanten Inhalte gefunden werden können?" schreibt Markus Tressl im Content Manager-Magazin vom Oktober 2007 unter dem Titel "Tagging, die andere Indexierung des Internets". Da frag ich mich: Muss es immer gleich eine "verstaubte Bibliothek" sein, der die kollaborative Inhaltserschließung gegenübergestellt wird? Von den Vorteilen eines kontrollierten Vokabulars, die dieses ja zweifelsohne hat, ist in dem Artikel auch keine Rede.

    Friday, October 05, 2007

    Einladung: ...da hörst zum lesen gar nimmer auf...

    Eine herzliche Einladung im Namen der Bibliothek der Fachhochschulstudiengänge Burgenland und der Burgenländischen Landesbibliothek:

    ...da hörst zum lesen gar nimmer auf... Burgenländerinnen und Burgenländer präsentieren ihre Lieblingsbücher

    Dienstag, 16. Oktober 2007, 19.30 Uhr, Fachhochschul-Studienzentrum, Campus 1, 7000 Eisenstadt.
  • Begrüßung durch Ingrid Schwab-Matkovits, Geschäftsführerin Fachhochschulstudiengänge Burgenland.
  • Lieblingsbücher von Judith Beck, Winzerin, Gols; Fritz Krutzler, ehem. Landesschulratspräsident, Oslip; Michaela Schöller, ORF-Journalistin, Eisenstadt; Kurt Safrata, Pressesprecher von Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl, Eisenstadt; Karla Stifter, Psychotherapeutin und Bibliothekarin, Bad Sauerbrunn; Gert Polster, Büroleiter von Landesrat Helmut Bieler, Eisenstadt/Sulzriegel; Elke Perlaky-Reimann, Lehrerin, Siegendorf; Ria Treppo, Künstlerin, Breitenbrunn; Maria Stadlmann, Kulturmanagerin, St. Margarethen; Johann Praith, Hochschullehrer, Eisenstadt und andere
  • Im Anschluss laden wir bei einem Glas burgenländischen Weins zum Plaudern über Ihre Lieblingsbücher ein.
  • Moderation: Jakob Michael Perschy – Bibliotheksleiter Burgenländische Landesbibliothek. Monika Bargmann – Bibliothek Fachhochschulstudiengänge Burgenland.
  • Büchertisch der Firma Nentwich-Lattner

  • Wegen der Platzplanung bitten wir um Anmeldung unter bibliothek (at) fh-burgenland.at bzw. 05/9010-60970, uns sind aber auch spontane Gäste willkommen!

    Thursday, October 04, 2007

    Linuxprofi mit MS Word gesucht

    Auf der Boku wird gerade ein/e Linuxadministrator/in gesucht. Detaillierte Informationen über die Stelle gibt es nur in einem Microsoft Word-Dokument... hihi.

    EcoLibris für gutes Gewissen von LeserInnen

    "Every book you read was once a tree. Now you can plant a tree for every book you read" ist der Slogan des Unternehmens Eco-Libris. Nach Überweisung einer bestimmten Summe pro Buch - bis zu 10 Büchern ist je ein Dollar zu berappen, ab 25 Büchern gibt es Rabatt - werden um dieses Geld Bäume in Entwicklungsländern angepflanzt, um den Holzverbrauch für das Papier wettzumachen: "Our planting partners are organizations that work in developing countries. Their planting and conservation activities are an integral part of their efforts to help local communities in these countries move towards a sustainable future. We make sure that your trees will be planted where they provide significant value for both the environment and the local communities, who are very much involved and play an important part in the planting projects" ("How we do it"). Dann bekommt man einen EcoLibris-Sticker, den man auf die solchermaßen abgegoltenen Bücher kleben kann. Eco-Libris setzt sich aber auch für die Verwendung von Recycling-Papier bzw. Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern aus und will mit Verlagen, BibliothekarInnen und KonsumentInnen zusammenarbeiten. - Hinweis von Librarian in black via michapu. Aktuelles auch im Eco-Libris-Weblog.

    FH-Bibliothek in Library 2.0-Buch

    Das war eine Überraschung: Als ich das Buch "Library 2.0. A guide to participatory library service" von Michael E. Casey und Laura C. Savastinuk durchblätterte, fiel mein Blick auf einen Screenshot der Flickr-Gruppe "Libraries and librarians". Und beim genaueren Hinsehen erkannte ich, dass da zufällig zwei Photos vom Ferienspiel in unserer Bibliothek aus dem Jahr 2006 auf der Startseite waren. Wir sind Buch!

    Strong meat and better health

    "With the passing years Lady Amelia had grown increasingly fond of novels, and of novels of a particular type. They were what the assistant in the circulating library termed 'strong meat' and kept in a hidden place under her desk. It was Miss Myers's duty to fetch and return them. 'Have you anything of the kind Lady Amelia likes?' she would ask sombrely. 'Well, there's this just come in', the assistant would answer, fishing up a volume from somewhere near her feet. (...) 'Women of my age always devote themselves either to religion or novels', [Lady Amelia] said. 'I have remarked among my few surviving friends that those would read novels enjoy far better health'".

    Evelyn Waugh: "Period piece". In: Mr Loveday's little outing and other sad stories. Leipzig: The albatross 1937 (= The albatross modern continental library 334), S. 40

    Wednesday, October 03, 2007

    Quod erat demonstrandum

    Schmunzeln muss ich, wenn man vom Senior Customer Manager Sales Consultant einer Firma, deren Software wir auf der FH seit Jahren im Einsatz haben, ein Mail mit folgendem Inhalt bekommt: "Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Produkt. Anbei finden Sie einen Link zu einer Demoversion".

    Monday, October 01, 2007

    Hüttenbücherei

    "Die Hüttenbücherei soll allen, auch künftigen Besuchern, dienen. Die Bücher sind daher pfleglich zu behandeln und nach Benutzung unverzüglich an ihren Platz zurückzustellen. Sie dürfen nicht außerhalb des Hüttenumkreises mitgenommen werden", heißt es in der Hüttenordnung des österreichischen Alpenvereins vom 1. Dezember 2000.

    3. Wikiposium in Wien

    Das dritte österreichische Wikiposium findet am 23. November 2007 in Wien statt. Alle Themen mit Wiki-Kontext sind willkommen - "bei Interesse können auch eigene Sessions zum Thema Wikis an Schulen oder Wikinomics, etc. einplant werden bzw. Workshops und Tutorials angeboten werden. Vortragsthemen und Vorschläge können direkt in das Symposiums-Wiki eingepflegt oder per E-Mail an stockinger@ocg.at übermittelt werden. Für normale Vorträge sind ca. 25 Minuten vorgesehen, für Kurzvorträge bzw. Präsentationen ca. 15 Minuten". Einreichfrist bis 10. Oktober.

    ÖGDI-Preis an Verena Kern

    Schon kurz in meinem ODOK-Bericht angedeutet: Unsere Absolventin Verena Kern wurde für ihre Diplomarbeit "Bibliotheken in österreichischen Justizanstalten" mit dem ersten Platz beim ÖGDI-Preis ausgezeichnet. Dieser Preis wurde von Prof. Walter Koch gestiftet und wurde erstmals heuer für die beste studentische Arbeit im Bereich des Bibliotheks-, Informations- und Dokumentationswesens und des Informations- und Wissensmanagements verliehen. Die Diplomarbeit kann bei E-LIS nachgelesen werden.

    Aus der Ausschreibung: "Teilnahmeberechtigt sind Bachelor-, Master- und umfangreiche Projektarbeiten, die an einer österreichischen Hochschule (FH-Studiengang Informationsberufe, Interuniversitärer Universitätslehrgang Library and Information Studies, Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement, Institut für Informationswissenschaft,...) oder einer facheinschlägigen Aus- und Weiterbildungseinrichtung (Lehrgang für Information und Dokumentation) angefertigt wurden". Sofern der Preis im kommenden Jahr - beim sogenannten "kleinen Bibliothekartag" in Krems - wieder verliehen wird, werde ich rechtzeitig die Ausschreibung veröffentlichen und die Werbetrommel am Studiengang auch ein bisschen fester rühren. Heuer gab es von uns nur zwei Einreichungen.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • David Fox: "A Demographic and Career Profile of Canadian Research University Librarians". In: The Journal of Academic Librarianship 33 (2007) 5, S. 540 - 550
  • Mindy Klasky: Girl's guide to witchcraft. Red Dress Ink 2006
  • Mindy Klasky: Sorcery and the single girl. Red Dress Ink 2007
  • Die Frau am Ende der Straße. Deutschland 2006. NDR-Fernsehfilm. Claudia Garde [Regie], Thomas Schwank [Drehbuch], Maren Eggert [Darstellerin]. "Martina Schneider (Maren Eggert) ist in dem NDR-Fernsehfilm 'Die Frau am Ende der Straße' so eine hypersensible Künstlerseele. Im Kunst- und Kulturbetrieb fiele sie nicht auf. Als teilzeitbeschäftigte Bibliothekarin, Ehefrau eines liebevollen, aber hauptsächlich praktisch veranlagten Lageristen und Mutter eines Sohnes ist sie eine glatte Fehlbesetzung" (Heike Hupertz: "Wenn das Leben nicht passt". In: FAZ, 19. September 2007). IMDB.
  • Friday, September 28, 2007

    Fortbildung: Recherche / Provenienzforschung

    Die Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken bietet gemeinsam mit der Initiative Fortbildung eine Fortbildungsveranstaltung zu Datenbanken und Internetrecherchen mit dem Schwerpunkt Provenienzforschung an: "Wir geben eine detaillierte Einführung in die wesentlichen kunsthistorischen und die für die Provenienzforschung relevanten Datenbanken, zeigen deren Systematik und besprechen spezifische Such-, Speicher- und Exportfunktionen. Außerdem vermitteln wir Möglichkeiten zur systematischen Internetrecherche, indem wir relevante Web Sites, wie zum Beispiel Fachportale oder Suchmaschinen, exemplarisch vorstellen". Referentinnen sind Maria Effinger (Universitätsbibliothek Heidelberg) und Ute Haug (Hamburger Kunsthalle).