Friday, December 05, 2008

I, robot sysbib

Ein wenig verfluche ich ja den Tag, an dem ich mir zum ersten Mal eingebildet habe, dass es wirklich cool und anstrebenswert sei, Systembibliothekarin zu sein... hätte ich nur damals schon gewusst, dass ich mich da täglich mit Sätzen wie "Im Feld Bindelistentyp, einem Tabellenfeld, wählen Sie immer den Eintrag v Modell Bandtyp / Volume model" oder "Machen Sie im Feld sachliche Benennung folgende Eingabe: ??'vom 'a', den 'd'.'b'.'" herumschlagen muss ;-) naja, es taugt mir ja eh.

Thursday, December 04, 2008

I feel good... I feeeel good...

Eine Diplomarbeit über Star Trek - was ich mir schon sehr lange gewünscht habe, nimmt nun Form an! Aber der Reihe nach. Wie viele LeserInnen dieses Blogs wissen, ist mein Betreuer Wendelin Schmidt-Dengler Anfang September verstorben. (Nicht nur) dadurch hat in den letzten Monaten mein Diplomarbeitsthema "Frauenfiguren und Frauenrolle(n) bei Jeannie Ebner" für mich drastisch an Reiz verloren, und dass mir der meiner Einschätzung nach am besten geeignete "Ersatz"-Betreuer abgesagt hat, hat mich noch weiter gebremst. Nach sehr langen Hin- und Herüberlegungen und Beratung durch die beste Freundin, die mir nicht nur sehr ähnlich ist und mich sehr gut kennt, sondern auch als Diplomarbeits- und Schreibcoach tätig ist, habe ich mich entschieden, mein Thema zu wechseln. Ich habe mich damals zwischen einem "Kopf-" und einem "Herzthema" entschieden, und nun, wo das mit dem Kopfthema ["karrieretechnisch sinnvoll" etc.pp.] nicht so richtig geklappt hat, mich auf das Herzthema eingelassen, das da lautet: Deutschsprachige Star Trek-Fan Fiction. Genre, Motive, Kanäle. Ein dreiseitiges Konzept, eine fünfzehnseitige Literaturliste und einen Wunschbetreuer habe ich schon seit zwei Jahren gehabt. Am Sonntag vor einer Woche habe ich mich nach fünf Stunden vor dem Mailentwurf [siehe dazu den genialen PHD Comic vom 25. Juli] entschieden, die Anfrage und das aktualisierte Konzept an den Wunschbetreuer Roland Innerhofer auch tatsächlich abzusenden, und juhu! Wenige Stunden später hatte ich die Zusage in der Tasche.

Nach einem ersten Gespräch am Dienstag habe ich heute die nötigen Formulare beim Studienservicecenter der philologisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät [vom Betreuer unterzeichnete "Anmeldung des Themas und der Betreuung der Diplom- od Magisterarbeit" in dreifacher Ausfertigung, von mir unterschriebene "Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis" und Nachweis, das Thema elektronisch beim Studienprogrammleiter für Deutsche Philologie gemeldet zu haben] abgegeben und hoffe nun nur mehr, dass "der/die Studienpräses" [im Moment tatsächlich die Studienpräses] nicht noch etwas dagegen einzuwenden hat. In zwei Wochen sind Thema und Betreuer dann hoffentlich endgültig abgesegnet.

Natürlich gibt es auch schon ein Diplomarbeitsweblog [im Anfangsstadium] auf startrek-fanfiction.blogspot.com! Mein Jeannie Ebner-Weblog führe ich aber auch weiter. Meine bisherigen Erkenntnisse möchte ich auf alle Fälle einmal verwerten, und wer weiß, was sich noch ergibt.

Neuerwerbung

Joanne K. Rowling: The tales of Beedle the bard. Bloomsbury / Children's high level group 2008

Adventkalender, 4. Dezember

William E. Studwell: "Christmas, Easter, and Thanksgiving Songs: An Essay and Bibliography". In: Music Reference Services Quarterly 1 (1993) 4, S. 115 - 123. "A historical review of Christmas, Easter, and Thanksgiving songs is presented, along with a bibliography on the topic" (Informaworld)

Wednesday, December 03, 2008

Adventkalender, 3. Dezember

William E. Studwell, Dorothy Jones: "Davies Gilbert, Compiler of Some Ancient Christmas Carols". In: Music Reference Services Quarterly 6 (1998) 4, S. 7 - 10

Tuesday, December 02, 2008

Adventkalender, 2. Dezember

David Davis, Jim Harris (Ill.): Librarian's night before Christmas. Gretna: Pelican 2007. Schlagwörter: Heiliger Abend / Bibliothek / Renovierung / Bibliothekarin / Weihnachtsmann / Besuch

Buch des Tages: Katherine's Diary

In "Katherine's Diary. The Story of a transsexual", im November 2008 neu aufgelegt bei BookSurge Publishing, schildert die australische Bibliothekarin Katherine Cummings ihren langen Weg vom verheirateten Vater dreier Kinder John Cummings zur Frau, die sie heute ist. - Das Buch wurde 1992 mit dem Australian Human Rights Award for Non Fiction ausgezeichnet. Rezensionen u.a. beim australischen Gender Centre.
Der Text "The life and loves of an XY woman" kann online gelesen werden: "Sometimes, with no intent to deceive, I hear myself saying 'When I was a little girl, I ...' and I pull myself up and examine this false memory that has been created from my knowledge of other women's childhoods, or from childhoods absorbed from my sister's story books and from my longing from earliest infancy to be female. There is a deep underlying desire in me for a complete life but a complete life is something I will never have".

Monday, December 01, 2008

Urlaubserinnerung: Alpenmilch in den Alpen

Die gute Milka-Alpenmilchschokolade wurde aufgenommen im Juni 2007 in Hohentauern

zwei neue Blogs

  • VÖB-Blog, das Weblog der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare: "Er/Es soll aktuelle Nachrichten und Hinweise aufnehmen und damit näher am Zeitgeschehen sein. Gleichzeitig sollen die 'Mitteilungen der VÖB' vor allem im Bereich Mitteilungen, Tagungsankündigungen, Call for Papers, Berichte aus den Kommissionen etc. etwas entlastet werden", sagt der Redakteur der VÖB-Mitteilungen, Josef Pauser.
  • AACE-Blog, das Weblog der Association for the Advancement of Computing in Education, "an international, not-for-profit, educational organization with the mission of advancing Information Technology in Education and E-Learning research, development, learning, and its practical application": noch so neu, dass bei "about" noch steht "This is an example of a WordPress page, you could edit this to put information about yourself or your site so readers know where you are coming from" ;-)
  • Adventkalender, 1. Dezember

    William E. Studwell: "Tracking Down the Elusive Christmas Song: A Problem for Libraries". In: Popular Culture in Libraries 5 (1997) 1, S. 39 - 42. "Locating accurate historical data on Christmas songs can be problematic, as can be finding the text or a recording of obscure Christmas songs. This essay discusses the situation, and offers some practical advice in resolving the difficulties" (Haworth Press)

    healthy and happy

    Aus der Ankündigung eines mehrtägigen Workshops von Exlibris: "Do you ever wonder whether you're performing the appropriate tasks to keep your MetaLib installation healthy and happy?" - Nachdem ich seit kurzem zu fünfzig Prozent meiner Arbeitszeit Systembibliothekarin bin, würde ich mir eine Session zur Frage "Do you ever wonder whether you're performing the appropriate tasks to keep your systems librarian healthy and happy?" wünschen ;-)
    Dazu noch eine Anmerkung von Rainer Strzolka in Inetbib vom Dezember 2005: "Ich hoffe sehr daß der 'Systembibliothekar' nicht analog zum 'Systemgastronom' gebildet wurde, ein Begriff, mit dem euphemistisch seit einiger Zeit die Mitarbeiter bezeichnet werden, die bei McDonalds und in anderen Frittenbuden auf befristeten Billiglohnjobs schuften". Das wäre dann weder healthy noch happy.

    Wednesday, November 26, 2008

    Neu: Gender & Sexuality-Serie bei Library Juice Press

    Gerade gelesen im Library Juice Press-Weblog: Library Juice Press seeks book proposals and manuscripts for a new series, Gender and Sexuality in Librarianship, edited by Emily Drabinski. This series will publish works from both practical and theoretical perspectives that critically engage issues in the LIS field related to gender and sexual difference. Potential subjects include:
    * Queer and feminist approaches to traditional library topics including classification, pedagogy, collection development
    * Works that address gender and sexuality issues in conjunction with other articulations of difference including race, class, nationality, etc.
    * Practical approaches to developing community-based GLBTQ collections
    * Materials addressing library needs of specific populations, e.g., GLBTQ youth, elders, etc.
    * Workplace issues, e.g., "coming out" at work
    * Historical perspectives on GLBTQ and women's issues in the library
    * Works that bring library issues into conversation with contemporary theoretical debates in feminist, queer, and gender studies

    Please submit queries, proposals, and manuscripts to Emily Drabinski, emily.drabinski@gmail.com.

    "Doubt, Giving the benefit of"

    Heute finde ich den Eintrag im Weblog "A Librarian's Guide to Etiquette" besonders gelungen:

    <zitatanfang>Always assume that patrons are using your library computers for legitimate, academic reasons. It is not uncommon for students to research...
    * autobiographical communication perspectives in Facebook user profiles
    * the effects of high bandwidth speed on illegal file sharing
    * a "how they do it" demonstration on student plagiarism
    * feminism and gender identity in pornographic depictions of big beautiful women
    * a participative ethnographic study of librarians' hostility towards cell phones, loud iPod ear buds, and unapproved beverage containers<zitatende>

    Tuesday, November 25, 2008

    Autorin am Zettelkasten

    Auf Ö1 waren am Donnerstag Tonspuren über die österreichische Schriftstellerin Elfriede Kern zu hören. Der Gestalter der Radiosendung, Robert Weichinger, schreibt auf der Ö1-Website: "Elfriede Kern ist ausgebildete Volksschullehrerin, hat diesen Beruf jedoch nie ausgeübt. Sieben Jahre lang arbeitete sie als Bibliothekarin an der österreichischen Nationalbibliothek. Ihre Haupttätigkeit bestand darin, die Dateikärtchen von Neuerscheinungen für den Zettelkatalog zu erstellen".

    "Dauerausleihe als Einnahmequelle"

    "Ex-Mitarbeiterin soll in der Hessischen Landesbibliothek wertvolle alte Bücher gestohlen haben", berichtet Wolfgang Degen am 22. November im Wiesbadener Tagblatt.

    Friday, November 21, 2008

    Sozialpass mit Stadtbücherei

    In Wiener Neustadt sollen sozial Schwache mit einer sogenannten "Plus-Card" bestimmte Leistungen der Stadt kostenlos oder billiger in Anspruch nehmen können. Neben einer kostenlosen Grippeimpfung, fünfzig Prozent Ermäßung auf einen Volkshochschulkurs pro Semester, verbilligten Bustickets und dem "Erlass des 40 Cent-Essensausgabebeitrages in Pflichtschulen und Kindergärten" ist auch die kostenlose Benutzung der Stadtbücherei inkludiert. - Quelle: Wiener Neustädter Nachrichten, 20. November 2008, S. 16

    Thursday, November 20, 2008

    "Bibliothek der Zivilcourage" in Linz

    Eine "Bibliothek der Zivilcourage", gewidmet dem Andenken an Robert Bernardis, hat die Evangelische Kirche in einem Linzer Studentenheim eingerichtet: "Als einen 'Wertespeicher' bezeichnete der lutherische Bischof Michael Bünker die neue 'Bibliothek der Zivilcourage'. In einem klar strukturierten Acrylglasregal, das nach den Entwürfen von Herbert Friedl entstanden ist, werden biografische Informationen 'mutiger Menschen' präsentiert. Die Informationen sind nicht nur zum Lesen gedacht, BesucherInnen und BewohnerInnen des Studentenheims können die Blätter mitnehmen. Zivilcourage sei immer eine Frage der Werte, sagte Bischof Bünker bei der Eröffnung. (...) 'Es ist keine Sache der Zivilcourage, gegen Ausländer zu hetzen oder Auschwitz zu verharmlosen', so der Bischof. Vielmehr sei Zivilcourage immer 'human und demokratisch'. Im Dietrich-Bonhoeffer-Studentenheim erinnerte der Bischof an das Wort des großen Theologen, dass 'Kirche nur dann Kirche ist, wenn sie für andere da ist'. - Quelle: APA OTS.

    Comics in Bibliotheken - Literaturstreifzug

    Für die Vorbereitung der Tagung "Giftschrank oder Freihand? Über 'Schmutz und Schund' in Bibliotheken", über die ich noch berichten werde, habe ich eine kleine Literaturliste zusammengestellt, und den Abschnitt "Comics in Bibliotheken" möchte ich hier gerne zur Verfügung stellen, vielleicht kann das ja jemand brauchen. - Kein Anspruch auf Vollständigkeit - Ergänzungen sind herzlich willkommen!

  • ALA-Seite zum Thema Comics von der Teen Read Week 2002
  • Stefan Andres: "Die Komiks - Eine neue Art des Lesens". In: Jugendschriften-Warte 3 (1955), S. 17 - 18
  • Roberto Braun: "Comics in der Bibliothek?". In: Treffpunkt Bibliothek 1 (1984) 1, S. 11 - 15
  • L. Bruggeman: "Zap! Whoosh! Kerplow! Build high-quality graphic novel collections with impact". In: School Library Journal 43 (1997) 1, S. 22 - 27
  • Olivier Charbonneau: "Adult graphic novels readers: a survey in a Montreal library". In: Young Adult Library Services 3 (2005) 4, S. 39 - 42
  • Philip Crawford: "A Novel Approach: Using Graphic Novels to Attract Reluctant Readers and Promote Literacy". In: Library Media Connection 22 (2004) 5, S. 26
  • Malte Dahrendorf: "Comic und Buch - eine Alternative?". In: Jugendschriften-Warte 22 (1907) 9, S. 29
  • Keith R.A. DeCandido: "Picture This: Graphic Novels in Libraries". In: Library Journal 115 (1990) 5, S. 50 - 55
  • Allen Ellis / Doug Highsmith: "About Face: Comic Books in Library Literature". In: Serials Review 26 (2000) 2, S. 21 - 43
  • Gabriele Esser: "Sprechblasen-Boom und Bibliotheksrelevanz. Orientierungshilfen zum Markt der Erwachsenen-Comics". in: BA. Besprechungen und Annotationen 11 (1989)
  • Eva Förg / Eva Gottmanns / Wolfgang Ratzek / Nicole Rothe: “Manga - ein Kulturphänomen. Die Nachfrage nach japanischen Bildergeschichten boomt - auch in Bibliotheken“. In: BuB 58 (2006) 1, S. 74 - 78
  • Katy Foster: "Graphic Novels in Libraries: An Expert's Opinion": In: Library Media Connection 22 (2004) 5, S. 30
  • Michele Gorman: “What Teens Want. Thirty graphic novels you can't live without”. In: School Library Journal, 1. August 2002
  • Michele Gorman: Getting Graphic: Using Graphic Novels to Promote Literacy with Teens and Preteens. Linwood 2004
  • Mary Jane Heaney: "Graphic novels: a sure bet for your library”. In: Collection Building 26 (2007) 3, S. 72 - 76
  • Horst Heidtmann: "'Brücke zum Lesen?' Comics in öffentlichen Bibliotheken". In: H.-J. Kagelmann (Hg.): Comics Anno. Jahrbuch der Forschung zu populärvisuellen Medien, Band 3, München: 1995, S. 189 - 197
  • Helga Hofmann / Maria-Theresia Marx: "Mangas in der Schulbibliothek: eine Annäherung". In: Beiträge Jugendliteratur und Medien 56 (3) 2004, S. 236 - 239
  • Kerry Ireland: "Build it and they will come: graphic novels for your collection". In: School Libraries in Canada 23 (2004) 3
  • Albrecht Jahn: "Comics gehören zum Literaturbedarf von heute". In: BuB 26 (1974), S. 362 - 363
  • Michael R. Lavin: "Comic books and graphic novels for libraries: What to buy". In: Serials Review 24 (1998) 2, S. 31 - 45
  • Allison Lee: "Graphic Attraction. Graphic Novels In Libraries". Vortrag bei der ALIA-Konferenz 2004
  • Lothar Lohneis: "Bildergeschichten und Comics in Öffentlichen Bibliotheken?". In: BuB 34 (1982) S, 427 - 430
  • Christian Maiwald: Kritik an Comics in den 1950ern und 1970ern. Eine kulturwissenschaftliche Untersuchung. Universität Bremen, Magisterarbeit, 2004
  • Norbert Mühlen: Brief aus Amerika. Comic Books als Sorgenkinder (1949)
  • L. O'English / J.G. Matthews / E.B. Lindsay: "Graphic novels in academic libraries: From Maus to Manga and beyond". In: The journal of academic librarianship 32 (2006) 2, S. 173 - 182
  • M. Pawuk: "Creating a graphic novel collection @ your library". In: Young Adult Library Services 1 (2002) 1, S. 30 - 35
  • Alison A. Raab: Manga in Academic Library Collections: Definitions, Strategies, and Bibliography for Collecting Japanese Comics. University of North Carolina at Chapel Hill, School of Information and Library Science, Thesis 2005
  • Steve Raiteri (Red.): Recommended Graphic Novels for Public Libraries. Letztes Update: 29. Oktober 2003
  • Gretchen E. Schwarz: "Graphic Novels for Multiple Literacies". In: Journal of Adolescent and Adult Literacy, November 2002
  • Roland Schwarz: "Nur Schund für Ältere? Bemerkungen über Erwachsenencomics". In: BuB 37 (1985) 5, S. 432 - 444
  • R.W. Scott: "A practising comic book librarian surveys his collection and his craft". In: Serials Review 24 (1) 1998, S. 49 - 56
  • Chris Stokes: “The graphic novel - growing and growing up". In: Library + Information Update 6 (2007) 4, S. 28 - 31
  • Konrad Umlauf: "Comics für Erwachsene: Wenig Chancen im Land der Dichter und Denker". In: BuB 41 (1989) 10, S. 906 - 907
  • Robert G. Weiner: "Graphic novels in libraries". In: Texas Library Journal 77 (2001) 4, S. 130 - 135
  • Stephen Weiner: "Beyond Superheroes: Comics Get Serious". In: Library Journal, 1. Febraur 2002, S. 55 – 58
  • Beschlagwortung des Tages

    Rotkäppchen: "Mädchen / Wolf / Lebensgefahr / Hilfeleistung" (Quelle: ÖBV, also nicht von uns). Ein Kollege meinte, er würde noch etwas wie "Mode / Kopfbedeckung" ergänzen, der Jäger kommt auch nicht vor, und mir fehlt noch etwas wie "Großmutter / Mangelernährung"... Ich bin übrigens ein eingefleischter Fan der Beschlagwortung von Belletristik.

    Wednesday, November 19, 2008

    Die EU-Grufti-Partie

    Manchmal begreife ich unseren Katalog wirklich nicht - "Europäische Union" ist ja klar, aber "Gothic <Kultur>" statt dem eigentlich naheliegenden Schlagwort "Gemeinschaftsgeschmacksmuster" (ein Kapitel für sich, dieses Wort, nebenbei bemerkt)? Die KollegInnen, die den Datensatz bearbeitet haben, sind weder als schlampig noch als der dunklen Seite zugehörig bekannt, somit gänzlich unverdächtig - also gibt es nur eine Erklärung: Unser System lebt! Es trägt schwarze Klamotten, hört gute Musik und wollte dafür Werbung bei den BibliotheksbenutzerInnen machen.

    Bibliotheksbestand des Tages

    Karl Heinrich Ulrichs: Prometheus. Beiträge zur Erforschung des Naturräthsels des Uranismus und zur Erörterung der sittlichen und gesellschaftlichen Interessen des Urningthums. Leipzig: Serbe 1870 (= Forschungen über das Räthsel der mannmännlichen Liebe von Numa Numantius, Bd. 10) [Signatur A 34769]

    reading diary

    recently finished:
  • Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen. Stuttgart: Reclam 1966
  • Franz Grillparzer: Der arme Spielmann. Erzählung [laut Umschlagseite "Novelle"]. Stuttgart: Reclam 1964
  • Gertrud Steinitz-Metzler: Dass ihr uns nicht vergessen habt... Tagebuch-Aufzeichnungen aus dem "Stall". Wien: Wiener Dom-Verlag 2008
  • Tuesday, November 18, 2008

    Warnung vor dem Buche

    Ich beschlagworte gerade einige Bände, die wir aus der Pädagogischen Zentralbücherei der Stadt Wien übernommen haben. Darin findet sich der schöne Stempel "Warnung! Eigenthum der Stadt Wien. Unverkäuflich, überhaupt unübertragbar", den die Kollegen aus früheren Zeiten gleich mehrfach auf Titel- und Vorsatzblätter gestempelt haben, damit er auch nicht übersehen werden kann.

    Monday, November 17, 2008

    Novemberkind Bibliothekarin

    Im Film "Novemberkind" von Christian Schwochow kommt eine Bibliothekarin vor: "Ungläubig verharrt der Blick des hageren Literaturprofessors (Ulrich Matthes) auf der jungen Bibliothekarin (Anna Maria Mühe), die eine geradezu frappierende Ähnlichkeit mit ihrer Mutter besitzt: Ist das die junge Frau, die er zu finden versucht?" Quelle: all-in.de.

    Bibliotheksbestand des Tages

    Khuen, Andreas: Das Pferdefleisch-Essen: Ein freies Wort zur Belehrung des Volkes. Wien: L. Grund 1853 [Signatur A 11209]

    PVAK-Entscheidungen im RIS

    "Ab dem Jahr 2007 sind zusätzlich zu den Rechtssätzen nunmehr auch die Entscheidungsvolltexte der Personalvertretungs-Aufsichtskommission (PVAK) in anonymisierter Form im RIS abrufbar", meldet das Rechtsinformations-Rundschreiben vom 16. November.

    Halle: Nur mehr Hauptbibliothek?

    Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet in ihrer gestrigen Ausgabe, dass in Halle alle drei Zweigstellen der Stadtbibliothek und der Bücherbus gestrichen werden sollen, weil die Bibliothek einen großen Beitrag zu den geplanten Kürzungen der Stadt bei den "freiwilligen Leistungen" leisten soll: "Damit bliebe nur die Hauptbibliothek am Hallmarkt übrig - von 21 Büchereien, die es noch 1992 im Stadtgebiet gab".

    Friday, November 14, 2008

    Ballett: Ich bin bekehrt

    Für mich war ja Ballett lange Zeit nur optisch durchaus erfreuliches Herumgehupfe, bei dem dann ja doch irgendwie der Gesang fehlt. Nachdem mein Vater das ähnlich sieht, ernte ich immer seine Karten aus dem Staatsopernabonnement, sobald Ballett auf dem Programm steht. Und schon in den letzten Jahren kam meine Geringschätzung von Tanz bzw. besser gesagt mein "Damitnichtsanfangenkönnen" gehörig ins Wanken. Seit ich am vergangenen Donnerstag "Mayerling" (1978 von Kenneth MacMillan geschrieben; Musik von Franz Liszt) gesehen habe, fühle ich mich endgültig bekehrt: Wie ausdrucksvoll, wie dramatisch, wie spannend! Auch ohne Gesang und Text! Ein wirklich schöner Abend.

    OCLC: "Maelstrom Over Metadata"

    "A debate is carrying on in the undercurrents of the academic Web, pitting those who defend libraries' core mission of open access against the membership organization that collects and operates a massive online catalog on which many of them rely", berichtet Andy Guess in seinem Artikel "Maelstrom Over Metadata", erschienen heute in Inside Higher Ed.

    Thursday, November 13, 2008

    vienna art book award

    "Mit einer Ausstellung in der historischen Bibliothek des Liechtenstein Museum vom 14.–18. und 21.–25. November 2008, jeweils 10.00–17.00 Uhr, werden die eingereichten Publikationen der Fachwelt und einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Die feierliche Preisverleihung wird im Rahmen der viennaartweek am 21. November 2008, 19.00 Uhr, im LIECHTENSTEIN MUSEUM stattfinden" - siehe www.artbookaward.at.

    In der Museumsbibliothek ist übrigens von 21. November 2008 bis 14. April 2009 die Ausstellung "Das geschlossene Buch. Bucheinbände aus den Sammlungen des Fürsten von und zu Liechtenstein" zu sehen.

    wbibl.ini

    Gestern hatten meine Kollegin und ich eine ganztägige SysBib-Schulung für unser Bibliothekssystem BIS-C. Unsere Köpfe glichen am Abend schon eher Glüh-Birnen, aber wider Erwarten habe ich nicht von wbibl.ini, kat_mas.txt oder bissys.cfg geträumt ;-)

    Tagung "Analphabetismus in der Wissensgesellschaft"

    Die von den Burgenländischen Volkshochschulen veranstaltete Tagung "'Sag mal... kannst net lesen?'. Analphabetismus in der Wissensgesellschaft - Individuelles Problem oder gesellschaftliche Herausforderung" findet am Donnerstag, dem 4. Dezember, im Eisenstädter Haus der Erwachsenenbildung statt.
    Programm:
  • 9:00 - 9:30 Uhr: Anmeldung
  • 9:30 - 9:45 Uhr: Begrüßung durch Landesrätin Verena Dunst und Abg.z.NR Oswald Klikovits
  • 9:45 - 10:45 Uhr: Einführungsvortrag "Funktionaler Analphabetismus - Ein Problemaufriss. Definitionen, Ursachen und Wirkung", Peter Hubertus (Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung)
  • 10:45 - 11:15 Uhr: Pause
  • 11:15 - 12:15 Uhr: Impulsreferate zu Analphabetismus, Semiliteralität und Grundbildungsdefiziten.
    Arthur Schneeberger (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft): Zahlen, Daten, Fakten, Probleme der Erfassung - Was ist in Studien erfasst, was ist nicht erfasst? Was kann man von Testergebnissen (aus anderen Ländern) für Österreich ableiten?
    Otto Rath (ISOP und Netzwerk Basisbildung und Alphabetisierung in Österreich): Ein unterschätztes gesellschaftliches Problem. Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen den Faktoren Bildung, Arbeit und Gesundheit? Welche Folgen haben Defizite in der Grundbildung für die betroffenen Personen und die Gesellschaft?
    Gertrud Kamper (Pädagogische Fortbildung und Forschung): Von der gesellschaftlichen Verantwortung zur individuellen Hilfestellung. Wie erkennen wir das Problem? Wie sprechen wir es an und was können wir tun?
  • 12:15 - 13:45 Uhr: Mittagspause (Buffet)
  • 13:45 - 15:30 Uhr: Arbeitsgruppen
    Arbeitsgruppe I - Zahlen, Daten, Fakten. Erfahrungen und Überlegungen zur Situation im Burgenland
    Arbeitsgruppe II - Ein unterschätztes gesellschaftliches Problem. Diskussion der persönlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Verantwortung
    Arbeitsgruppe III - Von der gesellschaftlichen Verantwortung zur individuellen Hilfestellung. Was braucht es im Burgenland? Von der Sensibilisierung bis zu konkreten Angeboten
  • 15:30 - 16:00 Uhr: Pause
  • 16:00 - 18:00 Uhr: Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen, Podiumsdiskussion mit Gabriela Khannoussi-Gangoly (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur), Dieter Szorger (Land Burgenland / Kulturabteilung), Alfred Schreiner (Arbeiterkammer Burgenland), Anton Bubits (Wirtschaftskammer Burgenland), Helene Sengstbratl (Arbeitsmarktservice Burgenland), Karlheinz Papst (ORF Burgenland), Christine Teuschler (Burgenländische Volkshochschulen)
  • Tuesday, November 11, 2008

    Bibliotheksbestand des Tages

    Coverbild des BuchesGertrud Steinitz-Metzler: Dass ihr uns nicht vergessen habt... Tagebuch-Aufzeichnungen aus dem "Stall". Wien: Wiener Dom-Verlag 2008, ISBN 978-3-85351-203-6.
    "Die Verfasserin des Tagebuchs war unter jenen, die zwischen 1939-1945 im so genannten "Stall" - einem Hinterhof des Wiener erzbischöflichen Palais - eine verschworene Gemeinschaft bilden: Theodor Kardinal Innitzers Hilfsstelle für nichtarische Katholiken. Sie bringen Hoffnung, wo die Verzweiflung unermesslich ist, Nächstenliebe, wo Wegschauen das Normale ist. Und konkrete Hilfe, weil viele im Geheimen Gutes tun".

    Monday, November 10, 2008

    Schuhe für Ruth, die Bibliothekarin

    Hauptfigur in Irene Pruggers neuem Roman "Schuhe für Ruth" (ISBN 978-3-7082-3234-8) ist eine alleinerziehende Mutter, die in einer Bibliothek arbeitet: "Als Vanessa und Flo in den Kindergarten kamen, verschaffte ihr Gabriele eine Halbtagsstelle in der städtischen Leihbibliothek, wo ihr die Ruhe gefiel und die überschaubare Ordnung. (...) Ruth begeisterte sich wieder fürs Lesen und legte an Gewicht zu. Dass Lesen schlank macht, hatte sie ohnedies nicht erwartet" (S. 12/13).

    Rezension von Silvia Sand. - Rezension von Bernhard Sandbichler. - Website von Irene Prugger. - Website des Skarabäus-Verlags.

    "Die Lehrerin ist billiger"

    "Und was ist der Grund der schnellen Zunahme der weiblichen Lehrkräfte? Es ist vornehmlich das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Die Lehrerin ist billiger, und die Manneskraft auf anderen Gebieten menschlicher Thätigkeit werthvoller. (...) Welches von beiden Geschlechtern den Vorzug der grössern Leistungsfähigkeit in der Schule für sich beanspruchen kann, darüber sind die einsichtsvollen Köpfe schon längst im Klaren. Man sage, was man wolle: es ist unmöglich, dass das schwächere Weib den Wirkungskreis des Mannes ganz und voll ausfülle, und so bleibt seine Thätigkeit auf dem Gebiete der öffentlichen Erziehung immer nur ein minderwerthiges Surrogat der männlichen Arbeitskraft".

    Ludwig Richard Klemm: "Das Schulwesen in den Vereinigten Staaten". In: Armin Tenner (Hrsg.): Amerika. Der heutige Standpunkt der Kultur in den Vereinigten Staaten. Monographieen aus der Feder hervorragender deutsch-amerikanischer Schriftsteller. Berlin: Stuhr / New York: Westermann 1886, S. 53. Ersetze "Lehrerin" durch "Bibliothekarin" - die Diskurse ähneln einander...

    Friday, November 07, 2008

    Reminder: Bücher, die man nur mit einer Hand liest

    Heute um 19.30 Uhr findet im Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus die Veranstaltung "Bücher, die man nur mit einer Hand liest. Über erotische Literatur in Bibliotheken", Auftakt zur Kribibi-Tagung "Freihand oder Giftschrank", statt. Das Programm:

    Andreas Brunner: Kunst versus Pornographie. Über den Umgang mit Sex und Erotik im bibliothekarischen Alltag.
    Alfred Pfoser, Monika Bargmann: Vergitterte Regale. Ausgewähltes aus der Secreta-Sammlung der Wienbibliothek im Rathaus.

    Subito neu - seufz, Teil 2

    Juhu, dank der Hilfe unserer EDV-Abteilung, die sich das Plugin in Rekordzeit angeschaut hat, habe ich soeben das Dokument ausgedruckt (Vorgeschichte). Es gibt übrigens ein pdf-Dokument, mit dem man überprüfen kann, ob das Plugin funktioniert, bevor man das eigentliche Dokument öffnet (so oft kann man es ja nicht öffnen...), und in diesem Dokument steht wörtlich: "Installation war succesful". Schmunzel.

    Siehe auch Diskussion auf Infobib und Netbib.

    Wednesday, November 05, 2008

    973.932

    Das ist laut Catalogablog die neue Dewey-Klasse für "Administration of Barack Obama, 2009–".

    no "cardigan-clad Dewey decimal experts"

    "Not the bifocal-sporting, cardigan-clad Dewey decimal experts of 25 years ago, science librarians in today's universities are a well-versed treasure trove of knowledge, even in life sciences", schreibt Andrea Gawrylewski in The Scientist. - Hinweis aus Confessions of a science librarian.

    Bibliotheksbestand des Tages

    Floh-Litteratur des Jn- und Auslandes, vom XVI. Jahrhundert bis zur Neuzeit: Zum ersten Male bibliographisch dargestellt von Hugo Hayn und Alfred M. Gotendorf. [o.V.], 1913 [Signatur A 58945] - verzeichnet weniger entomologische Schriften als vielmehr Publikationen wie "Der wohlgewanderte Passagier unter dem Reiff-Rocke" und "Ein gefährlicher Feind. Galante Karikatur auf die Flohplage der Frauen" oder auch die laut Hayn "derb-pikante Satyre" mit dem Titel "Warum die Jungfrauen mehr von denen Flöhen vexieret werden, als das Manns-Volk?".

    Tuesday, November 04, 2008

    Bibliotheksbestand des Tages

    Der Faschingskrapfen oder Mittel, wie auch die nicht schönen und armen Frauenzimmer einen guten Mann erhalten können. Wien: I. Eder [o.J.]. 2 Bl. [Signatur E 79835]

    Monday, November 03, 2008

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Greg Linnell: "The Institute of Professional Librarians of Ontario. On the History and Historiography of a Professional Association". In: The Canadian Journal of Information and Library Science / La Revue canadienne des sciences de l'information et de bibliotheconomie 30 (2008) 3+4, S. 175 - 199
  • John Le Carré: The spy who came in from the cold. 23. printing. London, Sydney: Pan Books 1981 [1963]
  • "Green IT" auf der Gartenausstellung

    Photo eines Bueros, in dem Pflanzen aus den Schubladen wuchern

    Aufgenommen auf der Garten-Messe in Tulln am 26. Oktober. Rechts von den Möbeln stand noch ein Schreibtisch mit einem Computer - Green IT in Reinkultur... ein wunderbares Büro.

    Stadtarchivar starb am Schreibtisch

    ...titelt die Schwäbische Zeitung am 31. Oktober und fährt fort: "Der Tod von Stadtarchivar Immanuel Kammerer am 31. Oktober 1958 ist besonders tragisch gewesen: Das Portrait über sich und seine Arbeit im Isnyer Stadtarchiv in der Ausgabe vor genau 50 Jahren dürfte der Archivar noch gelesen haben, bevor er am Schreibtisch tot zusammenbrach".

    Saturday, November 01, 2008

    "Bereich für den Herrn des Hauses"

    In der "Presse" fiel mein Blick auf eine Immobilienanzeige für eine Villa mit 332 Quadratmetern Wohnfläche. Wenn ich nur lange genug meine Essensbons vom Magistrat auf die Seite lege, wäre diese bescheidene Hütte ideal für die Unterbringung meiner Privatbibliothek und des angedachten Bibliotheksmuseums, und die Garage für sechs PKW könnte wohl auch meine privaten Bücherbusse beherbergen - aber halt, die Bons sind ja nicht gegen Bargeld einlösbar. Schmunzeln musste ich jedenfalls bei der Passage "das Dachgeschoß ist als Bereich für den Herrn des Hauses mit Arbeitsraum und Billardzimmer gestaltet". Die Dame des Hauses kann wahrscheinlich einstweilen in einem der fünf Badezimmer mit Seife jonglieren oder ihrer Tätigkeit in der Küche nachgehen.

    "Buch"-Bezug

    Aus einer Stellenausschreibung für die Bibliothek der FH Wien: Als fachliche Qualifikationen werden u.a. Maturaniveau und "Buch"-Bezug (Anführungszeichen wie im Original) verlangt. Hm. Vielleicht wissen die Profis vom "Blog" of "Unnecessary" Quotation Marks da genauer Bescheid ;-)

    Friday, October 31, 2008

    Subito neu - seufz

    "Der Kunde darf das Dokument zehnmal auf ein- und demselben Rechner ansehen und einmal ausdrucken. Ein zweiter Ausdruck ist erlaubt, wenn
    der erste fehlgeschlagen ist. Nach Ablauf eines Monats nach dem Versand der E-Mail kann das Dokument nicht mehr angesehen und nicht mehr gedruckt werden. (...) Sowohl zur Ansicht als auch zum Drucken ist eine aktive Internetverbindung notwendig. Installationsanleitungen für das DRM-Plugin finden Sie hier (...)". Gut, dass ich das Dokument nicht aus Versehen zuhause aufgemacht habe, wo ich im Moment keinen Drucker habe, sonst hätte ich jetzt die sieben Euro gleich nochmal zahlen müssen...

    Vorbildliche Kühe

    Meine aufmerksame Kollegin hat in unserem Katalog wieder einen besonders schönen Datensatz entdeckt:

    Merkwürdige Beschreibung einer edlen Griechinn, die sich für das Leben ihres Vaters opferte, und ein rührendes Beispiel der Rindes- und Geschwisterliebe gibt

    Thursday, October 30, 2008

    networking poetry

    runts, giants, throttles
    babbles, late collision, deferred
    watchdog, multicast
    input packets with dribble condition detected
    output buffer failures
    no logging console
    overrun, ignored, ack too long
    output buffer swapped out
    no urgent pointer

    Wednesday, October 29, 2008

    "the pay's fair and the work's easy"

    "Finally he took the job in the library. The Labour Exchange hat put him on to it each Thursday morning as he drew his unemployment benefit, and he'd always turned it down. 'It's not really your cup of tea,' Mr. Pitt said, 'but the pay's fair and the work's easy for an educated man.'"

    "The library was like a church hall, and very cold. The black oil stoves at either end made it smell of paraffin. In the middle of the room was a cubicle like a witness-box and inside it sat Miss Crail, the librarian".

    "He noticed a girl in one of the alcoves standing on a ladder sorting large volumes. (...) She was a tall girl, ungainly, with a long waist and long legs. She wore flat, ballet type of shoes to reduce her height. Her face, like her body, had large components which seemed to hesitate between plainness and beauty".

    John Le Carré: The spy who came in from the cold. 23. printing. London, Sydney: Pan Books 1981 [1963], S. 31 - 32

    reading diary

    recently finished
  • Rhys Bowen: Her Royal Spyness. New York: Berkley 2008
  • Aimee Bender: The girl with the flammable skirt. Stories. New York: Anchor Books 1999
  • currently reading
  • John Le Carré: The spy who came in from the cold. 23. printing. London, Sydney: Pan Books 1981
  • Tuesday, October 28, 2008

    Buch zu Hertha Kräftners 80. Geburtstag

    Im April dieses Jahres wäre Hertha Kräftner 80 Jahre alt geworden, Aus diesem Anlass entstand der Sammelband "Berührungen. Hertha Kräftner zum 80. Geburtstag", der von Katharina Tiwald in der edition lex liszt 12 herausgegeben wurde (ISBN 978-3-901757-84-6). Das Buch wird am Dienstag, dem 4. November 2008, um 19.30 Uhr im Literaturhaus Mattersburg vorgestellt: "LiteratInnen, LiteraturwissenschaftlerInnen, ein Logotherapeut, eine Sexarbeiterin, ein Richter, eine Ärztin, ein Schüler und TeilnehmerInnen der Schreibwerkstatt der Wiener Straßenzeitung 'Augustin' schildern, befragen, lesen Hertha Kräftner und liefern mit ihren Texten ein Kaleidoskop aus verschiedensten Annäherungen".

    Weg mit den vier da

    Eine der besten Sendungen des "neuen" ORF, die Satiresendung "Die 4 da", wird aus Geld- und Quotengründen nicht fortgesetzt, meldet die Presse heute.

    Wörter des Tages

    AlleebaumGIS. - Zuständigkeitsfiktion. - Netzeintrittspunkt. - Rahmenschriftstückverantwortliche.

    "I have a fantasy, he says, of a librarian"

    "Sitting at her desk with her back very straight, she asks the young man very politely, the one who always comes into the library to check out bestsellers, asks him when it was he last got laid. He lets out a weird sound and she says shhh, this is a library. She has her hair back and the glasses on but everyone has a librarian fantasy, and she is truly a babe beneath. I have a fantasy, he says, of a librarian".

    Aimee Bender: "Quiet please". In: The girl in the flammable skirt. Stories. New York: Anchor Books 1999, S. 59. - Ein tolles Buch mit höchst schrägen Geschichten, nicht nur weil in einer davon eine Bibliothekarin die Hauptrolle spielt!

    Monday, October 27, 2008

    Online-Suche: LII und IPL fusionieren

    Ab Oktober 2008 werden Librarians' Internet Index und Internet Public Library (IPL) zusammengeführt und von der iSchool an der Drexel University gehostet, "making the iSchool home to two of the most widely used library-based technological resources connecting individuals, businesses and society with information". - Quelle: Jesse.

    1:0 für das Glück

    Wieder mal eine Bibliothekarin in einer Film-Nebenrolle, diesmal in einer Komödie mit dem Titel "1:0 für das Glück": "Ausgerechnet die unbeliebte Lateinlehrerin Petra Winter [Thekla Carola Wied] soll den aus Verletzungsgründen ausfallenden Sportlehrer Leuschner vertreten und das als grottenschlecht geltende Schulteam für das prestigeträchtige Fußballspiel gegen das Konkurrenzgymnasium trainieren! Die Kollegen reiben sich die Hände und hoffen inständig, dass Petra sich dabei gründlich blamiert. Niemand ahnt, dass die verschlossene Lehrerin ein leidenschaftlicher Fußballfan ist. Akribisch arbeitet Petra einen Trainingsplan aus und versucht, den Kickern Taktik und Disziplin beizubringen - zwecklos: Die Jungs erkennen Petra, die mit dem Kopf durch die Wand will, nicht als Coach an. Erst mithilfe des neuen Hausmeisters Christian Brenner, der sich in die Lateinlehrerin verliebt hat, und Bibliothekarin Maria [Maria Sebaldt] wandelt Petra sich zur echten Teamchefin". Quelle: NDR via Google Alerts und BR.

    "Atlas of Cyberspace" kostenlos downloadbar

    Der "Atlas of Cyberspace" von Martin Dodge und Rob Kitchin, "the first comprehensive book to explore the spatial and visual nature of cyberspace and its infrastructure" aus dem Jahr 2001, ist nun kostenlos auf www.atlasofcyberspace.com online downloadbar. Dodge: "While some of the content is out of date, I hope that it will provide an interesting and informative historical record of how the Internet was mapped and visualised in the mid to late 1990s". Hinweis aus Cyberspace & Society.

    Saturday, October 25, 2008

    Neuerwerbungen

  • Andreas Bormann: Nordseeküste, Schleswig-Holstein. Ostfildern: Mairs 2005 (Marco Polo)
  • Bernd Wurlitzer: Mecklenburgische Seenplatte. Ostfildern: Mairs 2004 (Marco Polo)
  • Roland Mischke: Königsberg, Ostpreußen Nord. 3., aktual. Aufl. Ostfildern: Mairs 2001 (Marco Polo)
  • Sebastian Fuchs, Veronika Wenzel (Bearb.): Langenscheidt Universal-Sprachführer Niederländisch. Der handliche Reisewortschatz. Berlin/München: Langenscheidt 1998
  • Bibliotheksbestand des Tages

    Frantz Ferdinand von Troilo/ aus Ober-Schlesien/ auf Tassot/ Jeutritz/ Birßdorff und Kolßdorff/ Ritters des heiligen Grabes/ Sr. Churfl. Durchl. zu Sachsen wohlbestalten Cammer-Junckers/ und bey dero Unter-Leib-Guardie zu Fuß Fendrichs Orientalische Reise-Beschreibung/ Wie er zu dreyen unterschiedenen mahlen nach Jerusalem/ von dannen in Egypten auf den Berg Sinai/ und ferner nach Constantinopel sich begeben/ auff der letzten Rück-Reise aber von See-Räubern gefangen/ nach Algier in die Barbarey gebracht/ zwey mahl verkaufft/ und durch Gottes wunderbare Schickung zu Ende des 1669. Jahres wiederumb erlöset worden ... nach vier Jahren Von dem Authore selbst abgetheilet, vor Augen gestellet wird . - Dresden: Gedruckt und zu finden bey Melchior Bergens, 1676 [Signatur A 295813]

    Friday, October 24, 2008

    Neuerwerbungen

  • Rhys Bowen: Her Royal Spyness. Berkley 2008
  • Elke Krasny: Stadt der Frauen. Eine andere Topographie von Wien. Metroverlag 2008 (Buch zur derzeit laufenden Ausstellung der Wienbibliothek)
  • Hilde Spiel: Welche Welt ist meine Welt? Erinnerungen 1946 - 1989. List 1990
  • Pat Mora: Tomás y la Señora de la Biblioteca. Dragonfly Books 1997 (auch auf Englisch unter dem Titel "Tomas and the Library Lady" erschienen; wahre Geschichte von Tomás Rivera, der 1979 einer der ersten Rektoren einer US-amerikanischen Universität mit mexikanischen Wurzeln wurde)
  • Aimee Bender: The Girl in the Flammable Skirt: Stories. Anchor 1999 (Die Hauptfigur in "Quiet please" ist Bibliothekarin)
  • USA 1886: "Fast Jedermann hält seine eigne Zeitung"

    "Fast Jedermann hält seine eigne Zeitung, und diese ist für Viele fast der einzige Lesestoff - die Ausgabe dafür beträgt 1½ bis 12 Dollars (6 bis 50 Mark) pro Jahr. Das Entnehmen eines Lesebuchs aus einer Leihbibliothek kostet 5 oder 10 Cents der Band". Und noch ein Abschnitt mit besten Grüßen ins Adresscomptoir: "Beim Suchen von Arbeitsgelegenheit durch ein Nachweisebureau muss man 2 Dollars (8½ Mark) im Voraus entrichten; weniger kostet es allerdings, wenn man sich an das Nachweisungsbureau irgend einer Gewerkschaft, die ein solches hält, wendet".

    Karl Daniel Adolf Donai: "Die Lage der Lohnarbeiter in Amerika". In: Armin Tenner (Hrsg.): Amerika. Der heutige Standpunkt der Kultur in den Vereinigten Staaten. Monographieen aus der Feder hervorragender deutsch-amerikanischer Schriftsteller. Berlin: Stuhr / New York: Westermann 1886, S. 132 - 164

    Bibliotheksbestand des Tages

    Österreichischer Lehrerverein für Tier- und Pflanzenschutz (Vereinigung gegen Verrohung der Jugend): Krieg und Tier. Gedichte. Wien: Fromme o.J. / Krieg und Tier. Erzählungen. Wien: Fromme o.J.

    Dazu ein bisschen Hintergrundinformation aus der Website des Wiener Tierschutzvereins: "In Kooperation mit dem 'Lehrer-Verein für Tier- und Pflanzenschutz' gelang es dem Wiener Tierschutzverein, die Schulbehörden dahingehend zu motivieren, einer tierfreundlicheren Erziehung der Jugend mehr Augenmerk zu schenken. Ein erster Erfolg dieser Bemühungen war, dass der niederösterreichische Landesschulrat anordnete, dass an allen Volks- und Bürgerschulen des Landes alljährlich im Mai oder Juni ein Unterrichtstag ausschließlich dazu dienen sollte, die Kinder 'in der Schonung nützlicher Tiere und Pflanzen' anzuleiten. Dass Tiere ganz aus sich heraus einen Eigenwert haben, ohne einem vom Menschen willkürlich festgelegten Nützlichkeitskriterium entsprechen zu müssen, war für die damalige Zeit freilich ein zu abstrakter Gedankengang".

    Wednesday, October 22, 2008

    Bibliothekar liest Lyrik in Bibliothek

    Wenn wir schon während der Arbeitszeit viel seltener zum Lesen in der Bibliothek kommen als das viele Leute glauben, dann wenigstens bei einer Veranstaltung: Am 30. Oktober 2008 lesen Rudolf Kraus und Peter Miniböck in der Bücherei Margareten "Empfundenes - Poeme und 'Wortgefüge' über die Liebe und das Leben". Rudolf Kraus, Autor und Bibliothekar in Wien und Bad Fischau-Brunn, liest aus "tausend schritte neben mir", Peter Miniböck, Autor aus Mödling, liest aus "wortkarg". Details.

    Tuesday, October 21, 2008

    Bibliotheksbestand des Tages

    Geigel, Alois: Das Paradoxon der Venus Urania. Geschrieben für Ärzte, Juristen, Geistliche und Erzieher, dann für Freunde der Anthropologie und Psychologie. Würzburg: A. Stuber 1869 [Signatur A 49653]

    Laut Antiquariat Burgverlag eine "frühe, seltene, wissenschaftliche Arbeit über männliche Homosexualität und Pädophilie", bei der einzelne Passagen in Lateinisch gehalten sind, um, so der Autor, "unserer Muttersprache die Schamröthe zu ersparen". Im wesentlichen eine Kritik an der "anima inclusa"-Theorie von Karl Heinrich Ulrichs, die gegen Schluss immer unfreundlicher wird und mit der Aufforderung endet, Ulrichs möge sich "am Nordpol" ansiedeln und "unsere deutsche Erde" mit seiner Gegenwart "verschonen". Ulrichs gilt "not only the first theorist of homosexuality, but also the first homosexual to 'come out' publicly" (glbtq.com).

    Auf Seite 14 heißt es: "Herr Ulrichs ist entschieden, so oder so, vom Schicksal nicht begünstigt worden; er hätte entweder im Jahre 2000 geboren werden sollen, wo man vielleicht so vorgeschritten sein wird, um urnische Ehen einzusegnen (...)" - naja, ist man nicht, wir streiten noch, ob Notar oder Standesamt.

    "Kokett und doch bodenständig"

    Wieder mal, diesmal in der Frankfurter Rundschau: "Denn in Amerika mögen viele ihren Look, der sehr weiblich und verspielt ist, fast kitschig, immer ein wenig kokett und doch bodenständig. Palin hat diesen betulichen Sex-Appeal der jungen heißen Bibliothekarin, der offenbar vielen Amerikanern und auch Amerikanerinnen gefällt" (Elisabeth Raether, Judith Kessler: "Der Sarah-Style". In: Frankfurter Rundschau, 17. Oktober 2008)

    Monday, October 20, 2008

    "die große Bücherei in der Fünften Avenue"

    "Sie besuchten die große Bücherei in der Fünften Avenue. Marmortreppen. Marmorsäulen. Eine Gemädegalerie. Eckart staunte. Gestern war er von Europa hier angekommen. Heute verlangte er den 'Wehrwolf' in einer Newyorker Bücherei. Er mußte sich selbst davon überzeugen, daß man als Landfremder ohne Ausweis und ohne etwas zahlen zu müssen sich in den Lesesaal setzen und ein Buch in seiner Muttersprache bringen lassen konnte. (...) Eckart ließ sich nicht verdrießen. Die Untergrundbahn rasselte. Zur Bibliothek. Dort ging man ihm trotz seines Akzents, der ihn als Ausländer verriet, mit ausdauernder Liebenswürdigkeit zur Hand. Dicke Bände statistischer Werke wurden vor ihm aufgebaut".

    Aus: Emil Spohn: Abenteuer Amerika. München: Deutscher Volksverlag 1941. Erscheinungsjahr und der Name der Figur deuten schon darauf hin, dass es sich bei diesem Roman um ein nationalsozialistisch orientiertes Machwerk handelt, und für den Fall, dass man es nicht geahnt hätte, lobt der Waschzettel ausführlich das "immer wieder aufklingende Bekenntnis zum deutschen Bluterbe". Das Buch aus einem Nachlass liegt gerade zum Beschlagworten bei mir.

    Sunday, October 19, 2008

    Sein letzter Weg

    Nicht nur durch den Tod Kurt Weinzierls ward ich unlängst wieder an Kottan gemahnt; die heute gleichlautenden Schlagzeilen der Tageszeitungen Kurier, Österreich und Krone - "Sein letzter Weg" - erinnerten mich nämlich stark an die Kottan'sche "Einheitszeitung".

    Saturday, October 18, 2008

    The bookcow


    the bookcow, originally uploaded by drtschulz.

    Bessere Arbeitsorganisation mit Web 2.0

    So heißt die neue Checkliste der Kommission für One-Person Libraries, die Jürgen Plieninger und Julia Bergmann geschrieben haben. Andere Checklisten rund um Web 2.0: "Weblogs nutzen und erstellen", "In Weblogs schreiben", "Soziale Software nutzen", "Nutzung und Einsatz von RSS", "Wikis erstellen".

    Bilder aus dem Süden

    Südbild ist eine "online Bilddatenbank und enthält mehr als 6500 Fotografien aus rund 60 Ländern des Südens. Alle Aufnahmen wurden von Reisenden oder von lokalen FotografInnen gemacht und zeigen das Alltagsleben der Menschen klischeefrei und in seiner Vielfalt". Man kann nach freien Begriffen (z.B. nach den Namen der PhotographInnen oder nach Orten) suchen oder aus einer Liste von Keywords auswählen. Außerdem kann man sich Bilder anzeigen lassen, die in den letzten dreiß bzw. sechzig Tagen hinaufgeladen wurden. Die Kosten für die Verwendung der Bilder hängt von der kommerziellen oder nichtkommerziellen Ausrichtung des Mediums ab bzw. ob das Bild auf dem Cover verwendet werden soll.

    Wienbibliothek beim Frauenpowertag

    Beim Frauenpowertag, der am kommenden Dienstag von 15.30 bis 19 Uhr in der Messe Wien stattfindet, werden zwei Kolleginnen und ich einen Stand der Wienbibliothek betreuen. "Im Mittelpunkt des Frauen-Power-Tages stehen heuer Frauen ab 50 Jahren. Themen wie Arbeitsmarkt, Berufschancen, Gesundheit und Lebensqualität und die dazu passenden konkreten Angebote der Stadt Wien werden aufgezeigt". Organisiert wird die Veranstaltung von der Frauenabteilung. Über Besuch freuen wir uns natürlich.

    Übrigens: Am Donnerstag, dem 23. Oktober 2008, um 19.30 Uhr wird die Ausstellung "Stadt und Frauen. Eine andere Topographie von Wien" bei uns in Lesesaal und Ausstellungskabinett eröffnet. Das dazugehörige Buch der Ausstellungskuratorin Elke Krasny ist soeben im metro verlag erschienen (ISBN 978-3-902517-78-4; 19,90 €): "Haben wir eine Vorstellung davon, wo all die bedeutenden, oft in Vergessenheit geratenen Frauen Wiens gelebt, gearbeitet, gekämpft oder gefeiert haben? Ob Architektin, Politikerin, Wissenschaftlerin, Tänzerin, Physikerin oder Komponistin, von ihnen erzählen die Gedenktafeln und Straßennamen nur wenig. Elke Krasny hat 20 Wienerinnen, darunter die Filmregisseurin Barbara Albert, die Biochemikerin Renee Schröder oder die Künstlerin Gertrude Moser-Wagner, auf ihrem alltäglichen Weg durch die Stadt begleitet. Entlang dieser Wege wurde die Autorin mit detektivischem Spürsinn und hartnäckiger Leidenschaft die weibliche Stadtgeschichte freigelegt. Über 300 historische Frauenfiguren hat sie entdeckt und verortet: von der Schriftstellerin Elsa Asenijeff, der Ärztin Bianca Bienenfeld, der Bestsellerautorin Gina Kaus, der Physikerin Lise Meitner bis zur Volksschauspielerin Mizzi Zwerenz. Zahlreiche Abbildungen veranschaulichen die historischen Leistungen der Frauen".

    Gespräch über Analphabetismus in Mattersburg

    Wie geht es Menschen, die nicht lesen können? Eine Veranstaltung der Diskussionsreihe Toujours Literatur widmet sich dem Thema "Analphabetismus". Zu Gast bei Sabrina Hergovich ist Nikolaus Nützel, deutscher Journalist und Autor des Jugendsachbuches "Sprache oder was den Menschen zum Menschen macht und Peter Webhofer, Vertreter der Initiative ISOP und österreichischer Analphabetismusexperte. Nikolaus Nützel hat in seinem Buch Interessantes rund um das Thema Sprache erarbeitet und erzählt in kleinen Geschichten ganz Erstaunliches: von Troja-Entdecker Heinrich Schliemann, der 30 Sprachen beherrschte, vom letzten Sprecher der alten Sprache Manx, vom geheimnisvollen Zauberbuch "Voynich-Manuskript", das bislang niemand entschlüsseln konnte, aber auch von Harry Potter und den Tücken des Übersetzens. - Eine Kooperation mit den Burgenländischen Volkshochschulen. Eintritt frei. Termin: Dienstag, 21. Oktober, um 19.00 Uhr im Literaturhaus Mattersburg.

    Friday, October 17, 2008

    Mädchen mit Migrationshintergrund in der Jugendliteratur

    "In Wien und Umgebung leben viele Mädchen mit Migrationshintergrund. Aber kommen sie auch als Handlungsträgerinnen in der Jugendliteratur vor? Ausgehend von dieser Fragestellung hat der Verein EfEU in den Jahren 2005 und 2007 Jugend­bücher recherchiert und diese – teilweise von Mädchen mit Migrations­hintergrund – rezensieren lassen (Ergebnis). An diesem Abend werden Ergebnisse der Recherche präsentiert und eine kleine Lesung mit Kostproben aus den Jugendbüchern veranstaltet. Außerdem wird es einen Büchertisch mit einem Teil der präsentierten Literatur sowie eine Literaturliste geben".
    Zielpublikum: Personen, die mit Kindern/Jugend­lichen ab ca. 13 Jahren zu tun haben (BibliothekarInnen, LehrerInnen, Mit­arbeiterInnen der Jugendarbeit, Eltern, ...) und Bücher einsetzen wollen, in denen Mädchen mit Migrations­hintergrund im Mittelpunkt stehen. Natürlich sind auch Jugendliche selbst willkommen!
    Termin: Freitag, 12. Dezember 2008, 18 bis 19.30 Uhr, Bücherei Philadelphiabrücke, 1120 Wien, Meidlinger Hauptstraße 73 (Arkade Meidling), keine Anmeldung notwendig - Hinweis aus Bibmail

    Bibliotheksbestand des Tages

    Ausgleichungstabellen über die ehevor in Tyrol zum Weinmaaß gebrauchte Yhren und den nunmehr eingeführten Wiener Eimer wie auch über deren beyderseitige Maße / verfaßt von Ignaz von Weinhart zu Thierburg und Vollandsegg. Innsbruck: Trattner 1781 [Signatur C 92925]

    Biacha - so a Kas

    "Um aber Bücher zu verkaufen, braucht es keine mehrere Kenntniß, als wie um Käs zu verkaufen: nämlich ein jeder muß sich die Gattung von Büchern oder Käs einschaffen, die am mehresten gesucht werden, und das Verlangen des Publikums durch Preise reizen und benutzen".

    Joseph II: Allerhöchste Entschließung vom 20. August 1788, zitiert nach Franz M. Eybl: "Buchdruck und Textzirkulation zwischen Gutenberg und Goethe", S. 106

    2163 Dollar Mahngebühren

    ein Klassiker der fiktiven Bibliothekarinnen... ("even the road to ruin has its tollgate")

    Return Your Library Books!

    Die Katze im Buchsack

    Gerade im Germanistikforum entdeckt: "Man kauft das Buch zuerst und liest es dann ... Auf dieser zeitlichen Anordnung der Vorgänge beruht das Auflagenglück so vieler Autoren" (Roda Roda).

    Thursday, October 16, 2008

    Bibliotheksbestand des Tages

    Heinse, Gottlob Heinrich: Meiner Katze wirkliche Erscheinung nach ihrem Tode. Eine wahre ohnlängst erfolgte Geschichte, für jedermann zur Beherzigung und vorzüglich für alte Weiber zur unpartheiischen und sorgfältigen Prüfung dargestellt von Susanna Eierkuchen. 10. Aufl. Schilda: T.I. Spaßvogel 1805 [Signatur A 47796]

    Wednesday, October 15, 2008

    Bibliotheksbestand des Tages

    Hasenhut, Philipp Karl: Die Windmühle zu Tripstrill oder die Art alte Weiber jung zu machen. Eine grotesk-komische Pantomime in 1 Aufzuge. Die Musik ist von Wenzel Müller. Wien: J.B. Wallishausser 1807 [Signatur A 5378]

    Führungen durchs Wiener Stadt- & Landesarchiv

    Eine neue Veranstaltungsreihe wendet sich an alle, die sich für die Benützung des Wiener Stadt- und Landesarchivs interessieren, und führt in die "Geheimnisse" des Arbeitens in diesem Archiv ein. Selbstverständlich können auch nur einzelne Vorträge besucht werden. - Referent: Dr. Karl Fischer, stellvertretender Leiter des Wiener Stadt- und Landesarchivs. - Ort: Wiener Stadt- und Landesarchiv, 1110 Wien, Guglgasse 14, Gasometer D, Vortragssaal im 4. Archivgeschoss. - Quelle: heutige Presseaussendung bei OTS.
  • Dienstag, 21. Oktober 2008, 15.30 Uhr: Wie benütze ich das Wiener Stadt- und Landesarchiv? Allgemeine Fragen zur Archivbenützung, allgemeiner Bestandsüberblick
  • Dienstag, 28. Oktober 2008, 15.30 Uhr: Personengeschichtliche Unterlagen im Wiener Stadt- und Landesarchiv
  • Dienstag, 11. November 2008, 15.30 Uhr: Unterlagen zu Häusern, Plätzen, Örtlichkeiten (topographische Unterlagen) im Wiener Stadt- und Landesarchiv
  • Damals wie heute

    Nachtrag zum Open Access-Tag: Für meine (sofern ich den Studienplan der "Deutschen Philologie" richtig deute) letzte Prüfung vor der Diplomprüfung, die morgen nachmittag über die Institutsbühne gehen wird, setze ich mit gerade mit dem Skriptum "Buchdruck und Textzirkulation zwischen Gutenberg und Goethe" von Franz M. Eybl auseinander. Da ist sehr viel Interessantes drinnen, was ich bisher noch nie aus der hier angeführten Perspektive betrachtet oder worüber ich mir noch nie Gedanken gemacht habe, zum Beispiel - und hier der Zusammenhang mit Open Access - die Entwicklung des Konzepts der Autorschaft und der damit verbundenen Rechte und Pflichten. Interessant ist zum Beispiel, dass das Recht an einem Text zunächst dem Verleger/Drucker gehörte und der Autor (zum behandelten Zeitpunkt wohl seltener die Autorin) mal gar nichts zu melden hatte. Bearbeitungen und Nachdrucke waren an der Tagesordnung, und so mancher Autor fragte sich, was das Machwerk aus der Druckerei mit seinem ursprünglichen Text zu tun hatte (vielleicht war's im Nachhinein gesehen auch eine Verbesserung, wer weiß). So schreibt zum Beispiel Johann Balthasar Schupp: "Jch mache keine Pralerey von meinen geringen Dingen. Jch will aber haben daß mir ein jeder das meinige lassen sol" (zitiert nach Eybl, S. 35).
    Es klingelte auch bei der Passage, dass man einander als Mitglieder der Gelehrtenrepublik, die etwas auf sich hielten, Sonderdrucke und Ausgaben der eigenen Werke als Geschenk zukommen ließ. Heute muss man mancherorts die Verwertungsrechte auch einem Verleger abtreten (der hat ja damals wie heute schließlich den Druck - bzw. heute eben die ePublikation - zu finanzieren...), und man mailt dafür an andere AutorInnen, ob sie nicht mit einer elektronischen Version ihres Artikels aushelfen könnten, den man sonst um 30 Dollar erwerben müsste, weil die Bibliothek das Zeitschriftenabonnement abzubestellen gezwungen war...

    P.S.: In Archivalia wurden am gestrigen Open-Access-Tag 32 Einträge in der Rubrik Open Access veröffentlicht.

    Tuesday, October 14, 2008

    Libreas: Open Access & Geisteswissenschaften

    Die Ausgabe 14 der Zeitschrift LIBREAS. Library Ideas beschäftigt sich mit dem Thema "Open Access und Geisteswissenschaften". Libreas sucht "wie üblich gern kontroverse Beiträge, die sich mit diesen und auch gern verwandten Fragen hinsichtlich der Conditio geisteswissenschaftlicher Wissenschaftskommunikation im Zeitalter elektronischer Publikationen befassen". Der Redaktionsschluss ist Anfang Jänner 2009.

    CfP: In den Geisteswissenschaften stellen Monographien und Sammelbände die zentralen Publikationsformen und damit Medien für die Wissenschaftskommunikation dar. Als problematisch erweist sich dabei der lange Weg von der textlichen Fixierung der Erkenntnis bis zur Publikation. Dadurch wird die Kommunikation verzögert. Die Erkenntnis befindet sich in einer Zwischenphase, in der sie nicht zitierbar und daher kaum im Rahmen wissenschaftlicher Standards weiter verarbeitet werden kann.
    Elektronische Publikationsumgebungen können diesen zeitlichen Abstand zwischen dem Verfassen des Manuskriptes und der Publikation deutlich verkürzen. Erprobt ist das Verfahren u.a. mit den Preprint-Servern in STM-Disziplinen. Jedoch sind diese Formen des elektronischen Publizierens weitgehend auf die Praxen der Wissenschaftskommunikation in diesen Wissenschaftsfeldern ausgerichtet. Die im Argument und der textlichen Ausführung davon völlig verschiedene Diskurspraxis der Geisteswissenschaften lässt sich in diesen Strukturen bisher nur mangelhaft abbilden.
    Dies betrifft in gewisser Weise auch den Open Access-Gedanken an sich. Die Publikationsform der Monographie stellt andere Anforderungen als der elektronische Aufsatz. Inwieweit sich das Medium e-Book an dieser Stelle als Lösung erweist, ist bislang völlig offen.
    Eine Grundfrage ist, inwieweit sich die Wissenschaftspraxis der Geisteswissenschaften in elektronische Publikationsmodelle, die aus einem anderen disziplinären Umfeld stammen, anpassbar sind und angepasst werden sollten. Eine zweite Grundsatzfrage weist in die andere Richtung: Wie müssen elektronische Publikationsumgebungen beschaffen sein, damit sie die entsprechenden Formen der Wissenschaftskommunikation adäquat abbildbar machen? - Es lässt sich schließlich fragen, inwieweit die Entwicklung zur 'E-Science' für die Geisteswissenschaften überhaupt notwendig oder erstrebenswert ist.

    "Lasst sie doch kopieren"

    Heute ist der internationale Open Access Day, und daher werden sich heute einige Einträge in diesem Weblog mit diesem Thema befassen. Mehr dazu gibt es wie immer bei Archivalia, heute inklusive Gastbeiträge, zum Beispiel von Thomas Hoeren und Gudrun Gersmann.

    "Lasst sie doch kopieren", ruft Kulturjournalist Wilhelm Sinkovicz am 25. August in der "Presse" auf: "Der Kampf des seligen Herrn Quixote gegen die Windmühlen ist eine Kleinigkeit gegen den heldenhaften Einsatz unermüdlicher Streiter für das Urheberrecht gegen den Missbrauch der Möglichkeiten, die das Internet heutzutage bietet. (...) Selbst die höchstbezahlten Pop-Ikonen haben mittlerweile gelernt, dass das eigentliche Geschäft nicht die Tonträger sind, sondern die Live-Auftritte. Mit denen verdient man mehr Geld als je zuvor. Womit das Musikleben auf eine natürliche Basis zurückgeführt wäre. Der direkte Kontakt zwischen dem Hörer und denen, die Musik machen, ist das Maß aller Dinge. CDs sind Werbeartikel dafür. Vielleicht sogar illegale Downloads, wie man's nimmt".

    Monday, October 13, 2008

    Chanel librarian

    Susannah Frankel schreibt in ihrem Artikel "Ready to Wear: My other half is of the opinion that, in a long skirt, 'you look like a village idiot'" für den Independent: "Straight, long skirts have more than a hint of the sexy librarian about them (Chanel does a great sexy librarian just now). A full, mid-calf length is more dramatic, even poetic, in effect, but still more severe than anything bringing the droopily bohemian 1970s to mind". - Hinweis aus LISnews.

    Bibliotheksbestand des Tages

    Schröer, Tobias Gottfried: Weihgeschenk für Frauen und Jungfrauen. Briefe über ästhetische Bildung weiblicher Jugend. 3. verm. und verb. Aufl. Leipzig: Einhorn's Verl.-Expedition 1846 [Signatur A 299220]

    Saturday, October 11, 2008

    Über Mobilität & Geschwindigkeit im Informationszeitalter

    Im Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus findet am Mittwoch, dem 15. Oktober, von 17.30 bis 19 Uhr der Vortrag "Ziellose Hast? Über Mobilität und Geschwindigkeit im 'Informationszeitalter'" im Rahmen von "Kultur & Café" statt. Der Vortragende Mag. Peter H. Karall ist Sozial- und Medienanthropologe und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. - Informationen und Anmeldung per Mail unter museum15@gmx.at.
    Zum Inhalt: Zeitnot und Stress - Phänomene, die für immer mehr Menschen zu bestimmenden Aspekten des Alltags werden. Sie kristallisieren sich um eine zunehmende Beschleunigung aller Lebensbereiche, die eng verbunden ist mit der Entwicklung der Medien und der Technik. Anbieter von "Informationen" wetteifern um die Zeit und Aufmerksamkeit potentieller KonsumentInnen. Doch gilt es nicht bereits, die Kategorie "Zeit" zu hinterfragen? Wie kommt es zu dem Paradoxon, dass wir heute durch Technik Zeit gewinnen und dennoch zu wenig davon haben?

    Friday, October 10, 2008

    Mein Virenchecker...

    ...kann nicht nur Viren, Würmer und Trojaner entfernen, sondern kennt sich auch in der aktuellen österreichischen Politik aus ;-)

    VDB wird ausgetauscht

    Tuesday, October 07, 2008

    Bibliotheksbestand des Tages

    Das Trocknen, Bleichen, Färben, Bronziren und Vergolden natürlicher Blumen und Gräser sowie sonstiger Pflanzentheile und ihre Verwendung zu Bouquets, Kränzen und Decorationen. Ein Handbuch für praktische Gärtner, Industrielle, Blumen und Bouquetsfabrikanten. Auf Grund langjähriger praktischer Erfahrungen zsgest. von W. Braunsdorf. Wien: A. Hartleben 1888 [Signatur A 298619]

    Der Honigkuss der Bibliothekarin

    Ein "Loblied auf die Lust" nennt Susanna Gilbert-Sättele Salwa Al Neimis Roman "Honigkuss" (erschienen 2008 bei Hoffmann & Campe; ISBN 978-3-455-40131-8; 15,40 €) in ihrer Rezension für die Website "Berliner Literaturkritik. Hauptfigur ist eine Bibliothekarin, "die als Ich-Erzählerin über das Sexualleben arabischer Frauen sinniert, insbesondere über ihr eigenes".

    Sunday, October 05, 2008

    Archivarin brachte "Standard" online

    Vor zwanzig Jahren gründete Oscar Bronner die Tageszeitung "Der Standard". In einem Interview mit der "Presse" berichtet der Medienmacher, wie es dazu kam, dass der Standard als erste österreichische Tageszeitung einen Webauftritt hatte: "Von Internet habe ich wenig Ahnung gehabt. Das verdanke ich Gerlinde Hinterleitner: Die war damals eine kleine Archiv-Mitarbeiterin und hat bei einer Messe im Rathaus solche Dinge gesehen. Wir haben dann mit einem Mini-Budget die Zeitung online gestellt. Ich habe sofort gesehen, dass das eine Revolution war".

    Saturday, October 04, 2008

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Julia Hellmich: "Wohin bloß mit dem Bachelor? Hochschul-Absolventinnen berichten über Probleme bei der Jobsuche". In: BUB 60 (2008) 1, S. 20
  • Michael Haager: "Nabelschau an der Verbuchungstheke. Juristische Tipps für eine harmonische Kleiderordnung". In: BUB 59 (2007) 1, S. 12 - 13
  • Elke Greifeneder: "Magisterstudenten auf dem Abstellgleis. Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten von Absolventen der Bibliotheks- und Informationswissenschaft". In: Bibliotheksdienst 49 (2007) 6, S. 624 - 629
  • Claudia Holland: "Probleme des befristeten Arbeitsverhältnisses". In: Bibliotheksdienst 41 (2007) 6, S. 655 - 662
  • Maria Löffler: "Telearbeit - Erfahrungen und Perspektiven in Bibliotheken". In: BFB 34 (2006) 1+2, S. 120 - 121
  • Karin Holste-Flinspach: "Arbeitsfelder für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und Bibliothekare in der freien Wirtschaft. Eine Start-Up-Veranstaltung beim Bibliothekartag 2006 in Dresden". In: BIT 9 (2006) 2, S. 153 - 154
  • Wolfgang Ratzek: "Bachelor, Diplom, Fachwirt und andere Scheingefechte. Einige Anmerkungen zur Reform der bibliothekarischen Ausbildung". In: BuB 58 (2006) 4, S. 317 - 320
  • Kristiina Roth: "In fremden Gewässern fischen. Chancen und Herausforderungen einer integrativen Tätigkeit". In: Buch und Bibliothek 52 (2000) 3, S. 202 - 205
  • Heinz Kuhnert: "'Ich studiere Bibliothekswesen - und was kommt dann?' Absolventenbefragung des Leipziger Studiengangs Bibliothekswesen". In: BuB 50 (1998) 8, S. 493 - 498
  • Angela Graf: "Verzweifelte Verteidigung der Laufbahnpfründe. Heinz Oehling und die Zukunft des wissenschaftlichen Bibliothekars - eine Polemik". In: BuB 50 (1998) 5, S. 316 - 317
  • Friday, October 03, 2008

    "Presse" macht auf Looki-Looki

    Kürzlich ging ich an einem Plakat vorbei und sagte zu meiner Begleiterin: "Schau mal, witzig, der Typ von der Modewerbung schaut aus wie der Chefredakteur von der Presse". - "Ja, stimmt, schaut ihm wirklich ähnlich".
    Zwei Stunden später. Bei näherem Hinsehen kommen wir drauf: Das ist ja wirklich Michael Fleischhacker, und er wirbt auch nicht für Mode, sondern für seine Zeitung. Jetzt kann ich ja nicht leugnen, dass die Plakate und ihr Motiv optisch durchaus ansprechend und teilweise auch recht witzig sind. Ein wenig eigenartig finde ich diese Inszenierung und Fokussierung auf eine Person schon... Welche Meinung hat meine p.t. LeserInnenschaft zu dieser Werbelinie?

    Thursday, October 02, 2008

    Kommentar zur Wahl ;-)

    Schild mit einem Pfeil, auf dem steht: Jetzt geht's bergab

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn im Überblick.

  • Dennis R. Defa: "Human resource administration in the academic library". In: Library Administration & Management 22 (2008) 3, S. 138 - 154
  • Jennifer Weils Arns / Carol Price: "To Market, to Market: The Supervisory Skills and Managerial Competencies Most Valued by New Library Supervisors". In: Library Administration & Management 21 (2007) 1, S. 13 - 19
  • Janice Simmons-Welburn / Beth McNeil: Human Resource Management in Today's Academic Library: Meeting Challenges and Creating Opportunities. Libraries Unlimited 2004
  • Jenifer Grady / Denise Zielinski: "In their own words. A SWOT analysis of the CPLA program". In: Public Libraries 47 (208) 3, S. 9 - 14
  • Pixey Anne Mosley: "Mentoring Gen X Manager: Tomorrow's Library Leadership is Already Here". In: Library Administration & Management 19 (2005) 4, S. 185 - 192
  • Pixey Anne Mosley / Wendi Arant Kaspar: "Making the good hire. Updating hiring practices for the contemporary multigenerational workforce, part one". In: Library Administration & Management 22 (2008) 2, S. 92 - 99
  • Nanci Milone Hill: "To MLS or not to MLS? That is the question". In: Public libraries 47 (2008) 2, S. 16 - 23
  • Susan Corl: "ChangeMasters All: A series on librarians who steered a clear course toward the twenty-first century. An interview with Dr. Richard Rubin". In: Library Administration & Management 22 (2008) 2, S. 65 - 68, 99
  • William Fisher / Lisa Rosenblum: "Now what do I do? Some reflections on becoming a first-time public library director". In: Library Administration & Management 22 (2008) 1, S. 15 - 23
  • Patricia Promis: "Are Employers Asking for the Right Competencies? A Case for Emotional Intelligence". In: Library Administration & Management 22 (2008) 1, S. 24 - 30
  • Sawmill Database

    Sägewerke im Gegenwert von rund 30 Prozent der Weltproduktionsmenge verzeichnet die internationale Sawmill Database. Die Datenbank bietet Suchoptionen wie "find on map" und kann nach Ländern, Firmen und Jahresproduktion in Kubikmetern bzw. nach Kombinationen dieser Suchaspekte durchsucht bzw. durchblättert werden. Aus Österreich sind beispielsweise 31 Betriebe verzeichnet. Die Datenbank wird von Mats Nylinder inhaltlich und von Oskar Ståhl technisch betreut.

    Diskussionsgruppe für Telearbeit in Bibliotheken

    Todd M. Grooten begründete soeben die Google Group "Telecommuting Librarians" für telearbeitende Bibliothekarinnen und Bibliothekare oder solche, die es werden wollen (so wie ich - zwei Tage pro Woche könnte ich mir sehr gut vorstellen). Via Nexgenlib.

    Tippfehler des Tages

    irgendwie passend: Verzeichnis der Mitglieder und Tantiemenbezugsberocktigten der staatlich genehmigten Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger

    Wörter des Tages

    Wie nach jeder SAP-Schulung habe ich auch nach der gestrigen einige neue Wörter gelernt, ich weiß jetzt, dass "Plant Maintenance" nicht nur für die Stadtgärtenverwaltung bestimmt ist, und ich verstehe zunehmend, warum man die Abkürzung SAP scherzhaft als "schreib auf Papier" oder "Sanduhr Anzeige Programm" auflöst ;-) nun gut, hier die Wörter des Tages (die nicht zwangsläufig von SAP stammen müssen, sondern evtl. von SAP-BenutzerInnen):

    Eskalationsmail (wieder mal die falsche Mailadresse erwischt), Ablöserkanzlei (???), "enjoy Bestellanforderung" (ich werde mein bestes tun, dieser Aufforderung nachzukommen), Instandhaltungsplanungswerk (ganz sicher noch nie gehört).

    Ich liebe auch die einfachen Erklärungen in der Hilfe: "Bei Instandhaltungsplanungswerken handelt es sich um normale Werke, die im Customizing als IH-Planungswerke gekennzeichnet wurden. Ihnen sind Standortwerke zugeordnet, die ihre Instandhaltungsmaßnahmen nicht selbst planen, sondern für die im eingetragenen IH-Planungswerk die Planung vorgenommen wird".