Thursday, April 01, 2010

Neuerwerbungen

  • Kathy Love: Wanting what you get. New York: Zebra Books 2004 ("Is he flirting with me? I must be imagining things. Why would Mason Sweet, the man I've secretly been in love with since seventh grade, flirt with me? He's the town golden boy, and I'm, well, the town librarian" - Klappentext)
  • Diana Duncan: Full exposure. Don Mills: Harlequin 2007 (= Mediterranean nights) ("To the passengers aboard the cruise ship Alexandras Dream, Ariana Bennett appears to be an unassuming librarian. But her real mission is to probe the underworld of antiquities smuggling and find the criminals who framed her father and caused his death" - Klappentext)
  • Lori Copeland: Monday morning faith. Zondervan 2006 ("Librarian Johanna Holland likes her simple life in Saginaw, Michigan. So why is she standing in the middle of the New Guinea jungle?" - Klappentext)
  • Wednesday, March 31, 2010

    Tatort-Tagebuch März 2010

    Zum Nachlesen: die Tatort-Tagebücher von Februar und Jänner 2010.

  • 4.3.: Schatten - Bremen
  • 5.3.: Bienzle und der steinerne Gast - Stuttgart
  • 6.3.: Tod aus Afrika - Tirol
  • 9.3.: Zwei Leben - Essen
  • 10.3.: Im Herzen Eiszeit - München
  • 15.3.: Sternenkinder - Kiel
  • 17.3.: Der Mann aus Zimmer 22 - Essen
  • 22.3.: Kaltes Herz - Köln
  • 29.3.: Drei Schlingen - Essen
  • 30.3.: Schneetreiben - München
  • Go get a life

    "Before the Internet, if someone disappeared, it meant you should go looking for them. Now it means they got a life" (Quelle).

    Tuesday, March 30, 2010

    Bibliotheksaushilfe, schrecklich schüchtern

    "Sie kannte Don jetzt seit ein paar Monaten, aber eigentlich wusste sie nichts über ihn. Nur, dass er bereits über ein Jahr Bibliotheksaushilfe gewesen war, als sie hier angefangen hatte. Er promovierte an der hiesigen Universität in englischer Literatur, war Single und wohnte allein in einem Apartment nicht weit von der Bibliothek entfernt. Außerdem war er entsetzlich schüchtern und hatte anscheinend kein nennenswertes Privatleben".

    Richard Haymon: Das Spiel. 8. Aufl. München: Heyne 2009, S. 9 (Neuerwerbung)

    Was die Bibliothekarin ihm hingelegt hatte

    "Berlin-Mitte, zwanziger Jahre. Der Vater war mit seiner Fabrik in Konkurs gegangen und hielt die Familie nur noch knapp über Wasser. Fritz entdeckte früh die Gegenwelt, den Geist. Viele Nachmittage saß er in der Bibliothek und las, was die Bibliothekarin ihm hingelegt hatte. Eine Leidenschaft, die wie aus dem Nichts kam und ein Leben lang blieb" (Nachruf für den Gastwirt Fritz Roeder im Tagesspiegel) vom 26. März 2010.

    Die dicke Bibliothekarin

    "In scheinbar belanglosen Dialogen wird die Möglichkeit des Unmöglichen zielgerichtet und systematisch entwickelt – Sixpack-Mann verliebt sich in XXL-Frau. Wenn Tom die dicke Bibliothekarin Helen trifft, ist das Licht bunt und weich, ihre entwaffnende Offenheit bei der ersten Begegnung am Bistro-Tisch faszinieren ihn, ihr Humor und ihre Aufrichtigkeit".

    Aus dem Artikel "Sixpack-Mann verliebt sich in XXL-Frau", Südkurier, 6, März 2010, über eine Aufführung der Tragikomödie "Fettes Schwein" von Neil LaBute, Eurostudio Landgraf

    Lieblingslehrer weinten bei Keats

    "My favourite teachers were all chronic alcoholics who cried drunkenly while reading Keats, especially after lunch".

    Aus: Tanya Gold: "How I became a fully qualified gravedigger". In: The Guardian, 28. März 2010 (Hinweis von LonelyLibrarian)

    Monday, March 29, 2010

    Dutt und Brille: attraktiv und kompetent

    Die "Presse"-Serie "Antworten aus der Welt des guten Benehmens" berichtet (unwissentlich) über zwei Bibliothekarinnenklischees, die anscheinend doch gut für uns sind: "Die Brille – oft ein notwendiger Sehbehelf – kann zu einem attraktiven Accessoire avancieren" (19.3.2010). - "Wenn Sie lange Haare haben, stecken Sie diese im Beruf zusammen, das wirkt kompetenter" (26.03.2010).

    Musik, Gebet, täglicher Sport

    "Unsere MitarbeiterInnen führen ein ganzheitlich gesundes Leben, das aufbaut auf Meditation, Gebet, spiritueller Musik und täglichem Sport - und natürlich auf vegetarischer Ernährung" - Aufdruck auf einer Packung Soyana-Dinkeldrink. Da kann sich Google mit dem berühmten Masseur aber brausen gehen ;-)

    Social Software ist Thema beim Eurasian Media Forum

    "Hohe Beamte aus dem Iran werden beim jährlichen Eurasian Media Forum (EAMF), welches dieses Jahr vom 27. bis zum 28. April in Almaty (Kasachstan) stattfindet, voraussichtlich die angespannten Beziehungen ihres Landes mit dem Westen darlegen und diskutieren. (...) Auf der Tagesordnung stehen weiterhin auch die Mediengesetzgebung und Pressefreiheit, Gefahren, die durch Panik verursachende Berichterstattungen bei Epidemien entstehen, die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter, 'Bürgerjournalismus' und Berühmtheiten, die sich in der Politik versuchen".

    Quelle: Presseaussendung "Beim Kasachstan Media Forum wird der Iran im Mittelpunkt stehen" via APA OTS.

    Siehe dazu auch Dan Kennedy: "Free the Kazakhstan Internet"; Dauren Akhmetbayev: "Eurasian Media Forum begins with a scandal"; Reporter ohne Grenzen über Kasachstan: auf Deutsch und auf Englisch.

    Thursday, March 25, 2010

    Neuerwerbungen

  • Wolfgang de Bruyn: Varianten eines Lebens. Erzählungen über fünf Frauen. 1. Aufl. Berlin / Weimar: Aufbau Verlag 1988 ("Blumenbinderin, Horterzieherin, Direktorin, Bibliothekarin, Apothekerin - das sind die Berufe der fünf Frauen, über die Wolfgang de Bruyn erzählt. Das dreißigste Jahr haben sie hinter sich, ihr Alltag dreht sich um Arbeit oder Familie. Sie sind angekommen an einem Punkt, der eine erste Bilanz ermöglicht" - Klappentext)
  • Otto Frank: Die Dezimalklassifikation. Zweck, Aufbau, Anwendung. 2. Aufl. Berlin / Krefeld-Uerdingen: Beuth 1948 (= Handbuch der Klassifikation ; 1)
  • Otto Frank: Einführung in die Dokumentation. Berlin / Krefeld-Uerdingen: Beuth 1949 (= Handbuch der Klassifikation ; 5)
  • Weil's dazu passt: Eberhardt Gering: Biographische Skizze zu Dr. Ing. Otto Frank, In: Die Gründer und Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation im deutschen NS-Staat, 2007 (pdf).

    Wednesday, March 24, 2010

    "Frauenliteratur ist sicher ganz wichtig" - Subventionsstreichung

    Das ArchFem – Interdisziplinäres Archiv für Feministische Dokumentation in Innsbruck ist durch die Streichung der Landesförderung in seiner Existenz bedroht. Gemeinsam mit den ebenfalls betroffenen Einrichtungen kinovi[sie]on und Autonomes FrauenLesbenzentrum wurde die Presseaussendung "Frischauf – frisch gestrichen!" veröffentlicht, in der es heißt: "Patrizia Zoller-Frischauf, die zuständige Landesrätin für Frauenförderung, entzieht kritisch-feministischen Einrichtungen die finanzielle Existenzgrundlage. (...) Die Politik der Subventionsstreichungen der ÖVP weitet sich aus. (...) Mit der Zerschlagung dieser drei langjährig engagierten, ohnehin unterfinanzierten Einrichtungen und Initiativen 'erspart' sich das Land Tirol die Summe von insgesamt 14.500 Euro. (...) 1,3 Millionen für einen Landesfestumzug – keine 14.500 Euro für Frauenprojekte!".
    In der Tiroler Tageszeitung vom 23. März 2010 wird Zoller-Frischauf wie folgt zitiert: "Frauenliteratur ist sicher ganz wichtig. Sie kann aber auch in anderen Büchereien stehen".

    Monday, March 22, 2010

    Bibliotheksbestand des Tages

    "Hausordnung in den städtischen Schlachthäusern" aus dem Jahr 1866 (noch keine Signatur): "Das müßige Zusammenstehen der Fleischerknechte, das zwecklose Herumwandeln im Schlachthause, das längere Verweilen in den Arbeitsräumen, in welchen ihre Beschäftigung sie nicht beruft, ist den Fleischerknechten untersagt". - Mit besten Grüßen an Wolfgang von Haftgrund, der gerade auf Kur die Heimordnung streng einhalten muss und hoffentlich beim Personal nicht auf Fleischergesellen stößt!

    reading diary

    aktuelle Lektüre:
    Lydia Millet: Oh pure and radiant heart. Vintage Books 2007

    abgeschlossene Lektüre:
    Magnus Mills: The Scheme for Full Employment. HarperPerennial 2004

    Wien: Frage an Lehrlinge nach Ehe der Eltern

    Interessante Frage an Lehrlinge im Zuge der Bewerbung bei der Stadt Wien: "Ist die Ehe Ihrer Eltern aufrecht?" Wenn nein, wird die Angabe der Geschäftszahl vom Bezirksgericht verlangt. Spielt das wirklich eine Rolle? Und wieso gehen die heutzutage überhaupt davon aus, dass die Eltern verheiratet sind? Oder gibt es einen bestimmten arbeitsrechtlichen oder förderungstechnischen Grund für diese Frage? - Siehe Personalfragebogen (pdf).

    Saturday, March 20, 2010

    Schöne Urlaubserinnerung

    reading diary

    aktuelle Lektüre:
    Lydia Millet: Oh pure and radiant heart. Vintage Books 2007 ("the three geniuses who were key to the invention of the atom bomb--physicists J. Robert Oppenheimer, Enrico Fermi and Leo Szilard--are displaced to contemporary America at the moment history's first mushroom cloud rises over the New Mexico desert in July 1945. When the scientists appear in Santa Fe in 2003, Ann, a reference librarian, and her doting husband Ben take them in, and with the long-dead physicists for houseguests are swept up in a quixotic and calamitous quest")

    Magnus Mills: The Scheme for Full Employment. HarperPerennial 2004

    Linda Bacon: Health at every size. The surprising truth about your weight. Benbella 2008

    abgeschlossene Lektüre:
    Maj Sjöwall / Per Wahlöö: Die Tote im Götakanal. 2. Aufl. Rowohlt 2009

    Wednesday, March 17, 2010

    Kinderlose Bibliothekarinnen

    "Bemerkenswert ist, dass nicht die Einkommenshöhe als solche von Bedeutung zu sein scheint, sondern die Einkommensverhältnisse relativ zu jenen von Frauen desselben Bildungsniveaus. So haben etwa Reinigungskräfte oder Kosmetikerinnen ein ähnliches oder niedrigeres Einkommen als Bibliothekarinnen, Künstlerinnen oder Geisteswissenschaftlerinnen (mit Universitätsabschluss) und bleiben dennoch deutlich seltener kinderlos. Die subjektive Wahrnehmung der eigenen ökonomischen Situation scheint hier von Bedeutung zu sein. Doch die hohen Anteile an nicht verheirateten Frauen unter Bibliothekarinnen, Geisteswissenschaftlerinnen und Künstlerinnen lassen vermuten, dass auch andere Faktoren, wie etwa spezifische individuelle Präferenzen oder Normen des sozialen Umfeldes, für die hohe Kinderlosigkeit in dieser Bildungsgruppe ausschlaggebend sind".

    Aus: Gerda Neyer, Jan M. Hoem, Gunnar Andersson: "Kinderlosigkeit, Bildungsrichtung und Bildungsniveau. Ergebnisse einer Untersuchung schwedischer Frauen der Geburtsjahrgänge 1955-59". In: Dirk Konietzka, Michaela Kreyenfeld (Hrsg.): Ein Leben ohne Kinder. Kinderlosigkeit in Deutschland. VS Verlag für Sozialwissenschaften 2007, ISBN 978-3-531-14933-2, S. 130. - Siehe dazu auch die Lönestatistik auf der Website des schwedischen Verbandes DIK, "a professional association and a trade union for university graduates in the fields of documentation, information and culture".

    Tuesday, March 16, 2010

    noch ein bibliothekarisches Mordopfer

    "Former corporate drone Georgiana Neverall loves her new occupation as a plumber's apprentice, but is a bit surprised when she finds the favorite brooch of Martha Tepper, the town's former librarian, clogging a sink. Georgiana has a sinking feeling that Martha may have been retired permanently - and suddenly it's up to a plumber's apprentice to flush out a killer".

    Christy Evans: Sink Trap. Berkley 2009 (= Georgiana Neverall mysteries)

    Monday, March 15, 2010

    Mordopfer: nymphomanische Bibliothekarin

    K: Was für einen Charakter hatte sie?
    P: (...) Sie gab sich wirklich alle Mühe, scheußlich auszusehen. Bestenfalls lief sie in langen weiten Hosen und sackartigen Pullovern herum. Mit knapper Not konnte sie sich durchringen, ein Kleid anzuziehen, wenn sie zur Arbeit ging. (...) Sie hat so getan, als wüsste sie nicht, dass es so etwas wie Kosmetik, Friseusen oder Nylonstrümpfe gab. In anderen Dingen dagegen war sie fast pedantisch, vor allem mit ihren Büchern.

    K: War Miss McGraw eine attraktive Frau?
    P: Ganz und gar nicht, das dürfte Ihnen doch deutlich geworden sein, wenn Sie zugehört haben. Aber sie war mannstoll, und das macht eine Menge wett.

    Aus: Maj Sjöwall / Per Wahlöö: Die Tote im Götakanal. 2. Aufl. Rowohlt 2009, S. 109

    Saturday, March 13, 2010

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn.

  • Jon E. Cawthorne: "Leading from the Middle of the Organization: An Examination of Shared Leadership in Academic Libraries". In: The Journal of Academic Librarianship 36 (2010) 2, S. 151 - 157
  • Shirley Damsgaard: The Seventh Witch. Avon 2010 ("Small-town librarian and psychic Ophelia Jensen hails from a long line of wise and wonderfully gifted women. Someone in the sweet Southern town wants Abby dead. Could it be a rogue witch in Ophelia's own family? A vengeful local witch desperate to settle a bitter feud decades in the making? Ophelia must use all her talents to save her loved ones—before the witching hour comes upon them, and bad blood turns deadly")
  • Pat Walsh: The Curious Case of the Mayo Librarian. Mercier Press 2009 [Letitia Dunbar]
  • Philip James Calvert: "Why do Staff of Joint-Use Libraries Sometimes Fail to Integrate? Investigating Cultures and Ethics in a Public-Tertiary Joint-Use Library". In: The Journal of Academic Librarianship 36 (2010) 2, S. 133 - 140
  • Ashe Mannix: The Violated. Olympia Press 2009 (Kindle Edition) ("Janet Westwood, 26, librarian--a quiet girl in a quiet town. But, concealed by the deceptively drab clothes she wears is the full, firm, thrusting body of a Venus, hungering for a man's rough hands to maul the wall of its resistance down and free the flood-tide of sexuality that rages inside her")
  • Wyoma van Duinkerken / Catherine Coker / Margaret Anderson: "Looking Like Everyone Else: Academic Portfolios for Librarians". In: The Journal of Academic Librarianship 36 (2010) 2, S. 166 - 172
  • Thursday, March 11, 2010

    BibliothekarInnen in tragenden Rollen

    "A black-and-white film from 1930 showing librarians moving the 1742 Collection of books from the Old Library (now Dwight Chapel) to the newly-completed Sterling Memorial Library" - aus dem Youtube-Channel der Yale University!

    "Chunky" und "lonely" - Bibliothekarinnen im Liebesroman

    "Diane Anderson is living a lonely existence in Roanoke, Virginia. A librarian with no social life, her only entertainment is reviewing books online and playing solitaire". - J. J. Murray: I'm Your Girl. Kensington Pub 2006

    "Chunky and unpopular in high school, Ellie Stepp was often the brunt of hurtful remarks and other cruel behavior. Now a librarian in the very town where she had such a miserable adolescence, Ellie has resigned herself to being overweight and single". - Kathy Love: Wanting what you get. Zebra Books 2004

    Wednesday, March 10, 2010

    "RDA: why it won't work"

    Im Weblog "From the catalogs of babes" ist ein interessanter Beitrag mit dem Titel "RDA: why it won't work" erschienen, aus dem ich eine Passage wiedergeben möchte: "Who can blame the cataloger who applies subject headings incorrectly when there are literally 4 volumes of instructions, many of which have different rules and guidelines for each different subject? Who can blame someone for misremembering if a colon or a semi-colon precedes the 300b field? Who can blame a person for entering the title of a work in title case, rather than lower case (except for the first word and proper nouns), especially when the former is a national community standard taught in elementary education. And who can blame someone for not following these outdated standards because technology makes them no longer applicable or necessary?"

    Monday, March 08, 2010

    "Nichtwissen um den Weltzustand"

    "Was vor dem Zweiten Weltkrieg den Mädchen und Frauen noch zugestanden sein durfte - das unschuldige Nichtwissen um den Weltzustand - hat nach dem Krieg keine Gültigkeit mehr. Nun müssen auch Frauen wissender, weltweiter Verantwortung mitzutragen fähig sein" (Jeannie Ebner, Figuren in Schwarz und Weiß)

    Frechheit: Bibliotheken als Belohnung ;-)

    "Während bei der Sicherheit der Bevölkerung geknausert werde und die Unterkünfte für das Bundesheer in desolatestem Zustand sind, werden Häftlinge mit Fitnessräumen, WC u. Dusche im Zimmer, Bibliotheken, modernen Sozialräumen etc. belohnt", wettert die FPÖ, nein, die FPK, in einer Presseaussendung.

    Na, wenn das so ist, sollten wir einfach die Präsenzdiener einsperren, oder? Das blöde dran ist, dass die auch schon Bibliotheken haben: "Um den bei der Truppe dienenden Soldaten das Lesen als sinnvolle Freizeitgestaltung nahe zu bringen, sind 44 Soldatenbüchereien und Freizeitbörsen, in auf das gesamte Bundesgebiet verteilten Kasernen eingerichtet, deren zentrale Verwaltung ebenfalls der Österreichischen Militärbibliothek obliegt". - In diesem Zusammenhang weise ich auch gerne auf die 2007 von mir betreute Diplomarbeit "Bibliotheken in österreichischen Justizanstalten" von Verena Kern hin.

    Einladung: Themenführung "Frauenleben in der Wienbibliothek"

    Beim "Offenen Rathaus für alle Wienerinnen" zum Internationalen Frauentag sind über fünfzig Einrichtungen vor Ort, die Informationen für alle Lebenslagen und Beratung anbieten. Auch die Wienbibliothek im Rathaus betreut einen Stand. Außerdem bieten Isabella Wasner-Peter und ich heute drei Spezialführungen zum Thema "Frauenleben in der Wienbibliothek. Biographische Quellen zur Frauengeschichte". Dabei werden die Sammlungen und Spezialbestände der Bibliothek anhand bedeutender Persönlichkeiten der Wiener Frauenbewegung und der Wiener Kulturszene vom späten 19. bis zum 20. Jahrhundert präsentiert. Marianne Hainisch, Rosa Mayreder, Elise Richter, Anna Boschek und Jeannie Ebner werden durch Portraitphotos, Festschriften, Briefe, Studienbücher und Frauenzeitschriften vorgestellt (Kontakt: post@wienbibliothek.at, 01/4000-84962). Ort und Zeit: 8. März 2010, 15 bis 20 Uhr, Wiener Rathaus, Festsaal, 1082 Wien. Die Führungen finden um 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr im Seminarraum der Wienbibliothek statt. Eintritt frei.

    Saturday, March 06, 2010

    Statistik, Statistik

    Die Webstats von Motigo geben eine zumindest ungefähre Auskunft darüber, woher die Leserinnen und Leser dieses Blogs kommen: Deutschland hat den Vorsprung weiter ausgebaut und liegt jetzt bei 52,5 Prozent, mein Heimatland bleibt mit 24,1 Prozent weiterhin konstant. Die USA haben mit 5,7 Prozent stark nachgelassen, das waren immerhin schon mal 8,1. Ich habe mir schon beim letzten Anschauen der Statistik vorgenommen, wieder mehr auf Englisch zu posten - vielleicht sollte ich das jetzt wirklich einmal tun. Schweiz und Italien folgen mit 5,7 bzw. 1,3 Prozent. 1,1 Prozent der BesucherInnen kommen aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Niederlande schließen mit 0,9 bzw. 0,7 Prozent an. KanadierInnen machen 0,6 Prozent aus, 0,4 Prozent sind aus Spanien. Sieben Prozent sind "der Rest". -- Zum Vergleich: der Stand vom April 2008 und der Stand von Jänner 2009.

    P.S. Noch was: 57,3 Prozent verwenden Firefox, 5,3 Prozent Safari und 4 Prozent Opera. Nicht schlecht, oder?

    Neuerwerbung

    Klaus-Peter Hufer: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen. Materialien und Anleitungen für Bildungsarbeit und Selbstlernen. 8. Aufl. Schwalbach: Wochenschau 2008

    Das Buch wurde uns beim Training mit Herbert Langthaler von der Asylkoordination empfohlen und enthält nicht nur Argumentationshilfen, sondern auch eine Anleitung für Menschen, die selbst Argumentationstrainings halten wollen.

    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten

    Die Beschreibung von Windows-Updates wird auch nicht besser: "Installieren Sie dieses Update, um auf einen Auswahlbildschirm zuzugreifen, mit dessen Hilfe Sie die über Internet Explorer hinaus zu installierenden Webbrowser auszuwählen, falls weitere Browser gewünscht werden. Das Softwareupdate kann nach der Installation nicht mehr entfernt werden".

    Friday, March 05, 2010

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn.

  • Dawn Murdock: "Relevance of electronic resource management systems to hiring practices for electronic resources personnel". In: Library Collections, Acquisitions, and Technical Services 34 (2010) 1, S. 25 - 42
  • Eileen K. Bosch / Hema Ramachandran / Susan Lueacutevano / Eileen Wakiji: "The Resource Team Model: An Innovative Mentoring Program for Academic Librarians". In: New Review of Academic Librarianship 16 (2010) 1, S. 57 - 74
  • Thursday, March 04, 2010

    Weitere Aufgabe für den Auskunftsschalter...

    Aus dem U.W.I. Library Circulation Weblog der University of the West Indies: "The staff male bathroom on the ground floor is locked. You may collect the key (blue tag) at the reference desk. As soon as the key for the female bathroom is found, it will be treated similarly".

    Wednesday, March 03, 2010

    reading diary

    aktuelle Lektüre:
    Seth Lloyd: Programming the universe. A quantum computer scientist takes on the cosmos. London: Vintage Books 2006

    abgeschlossene Lektüre:
    Jakob Michael Perschy: Sprechen Sie Burgenländisch?. Ueberreuter 2004
    hab das Buch gemeinsam mit einer Oberösterreicherin gelesen und mich vor allem über die Umschreibungen der weniger schmeichelhaften Ausdrücke und die Unterschiede im Verständnis zwischen Oberösterreichisch und Burgenländisch/Niederösterreichisch amüsiert. Viele Wörter hab ich zuletzt in meiner Kindheit gehört gehabt. Außerdem wurde mir einmal mehr klar, wie armselig das Vokabular der Hochsprache teilweise ist - oft wäre mir beim besten Willen keine hochsprachliche Entsprechung eingefallen. Und ich beneide hiesige (oder "dasige") DeutschlernerInnen nicht - es gehört schon was dazu, um von "gmua" auf genug und von "gmoa" auf Gemeinde zu kommen ;-)

    Tracy Montoya: Next Of Kin. Harlequin 2005 (= Intrigue 883)
    ein Buch mit nahezu klassischer Bibliothekarin/Polizist-Liebesgeschichte, von dem man nach fünf Seiten weiß, wie es ausgehen wird; spielt an der Saint Xavier University; man erfährt relativ wenig über die Arbeit der Bibliothekarin Dr. Celia Viramontes, aber sie dürfte beliebt bei den Studierenden sein. Es kommt kein einziges Mal etwas wie "she wasn't your typical librarian" vor, und dafür gibt es Pluspunkte.

    "Vertrieben und Vergessen" online abrufbar

    Die ORF-Dokumentation "Vertrieben und Vergessen. Auf den Spuren des Judentums im Burgenland", die am Donnerstag im Jüdischen Museum präsentiert wurde, ist bis Ende der Woche online auf der ORF TVthek zu sehen. Weitere Sendetermine auf 3sat: Sonntag, 14. März 2010, 13.05 Uhr, und Dienstag, 16. März 2010, 11.35 Uhr.

    Tuesday, February 23, 2010

    Tatort-Tagebuch Februar 2010

    Zum Nachlesen: die Tatort-Tagebücher von Jänner, Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni und April/Mai.

  • 2.2.: Nach eigenen Gesetzen - Frankfurt
  • 2.2.: Kurzschluss - Kiel
  • 3.2.: Tini - Berlin
  • 6.2.: Gewaltfieber - Ludwigshafen
  • 10.2.: Wodka Bitter Lemon - Essen (ich steh gerade auf Haferkamp)
  • 11.2.: Die Möwe - Saarbrücken
  • 16.2.: Mörderspiele - Münster
  • 18.2.: Traumhaus - Hamburg
  • 19.2.: Die Abrechnung - Essen
  • 23.2.: Neuland - Frankfurt (Fritz ganz ohne Charlotte)
  • 24.2.: Das Mädchen am Klavier - München
  • Monday, February 22, 2010

    Vertrieben und vergessen: Judentum im Burgenland

    Der ORF Burgenland und das Österreichische Jüdische Museum laden herzlich ein zur Präsentation der Sendung "Vertrieben und Vergessen. Auf den Spuren des Judentums im Burgenland" aus der Reihe "Österreich-Bild".

    Zeit und Ort: Donnerstag, 25. Februar 2010, 19 Uhr, Österreichisches Jüdisches Museum, Unterbergstraße 6, 7000 Eisenstadt (Anreise). - Um Anmeldung via Mail an direktion.bgld@orf.at, via Telephon unter 02682/700-27211 oder via Facebook wird gebeten. - Mehr zur Sendung und zur Veranstaltung im Museums Weblog Koschere Melange.

    Sunday, February 21, 2010

    reading diary

    currently reading:
    Seth Lloyd: Programming the universe. A quantum computer scientist takes on the cosmos. London: Vintage Books 2006

    recently finished:
    Terry Pratchett: Moving pictures. Corgi Books 1991
    Oliver Polak: Ich darf das, ich bin Jude. Kiepenheuer & Witsch 2009
    Peter Jacobi: Mein Leben als Buch. Hamburg: Edition Nautilus 2000

    Friday, February 19, 2010

    Krimis lesen aus Angst?

    "Aus Furcht vor Gewalttaten im wirklichen Leben, greifen Frauen öfter zu Kriminalromanen als Männer. Sie erhoffen sich Tipps für Gefahrensituationen, besagt eine Studie. Doch wer mehr über Verbrechen liest, hat auch mehr Angst", heißt es in dem Presse-Artikel "Aus Angst: Frauen lesen mehr Krimis als Männer", der sich auf einen Geo-Artikel stützt. Ich lese und schau ja auch sehr gerne Krimis, aber eigentlich würde ich darin mehr Inspiration für das Verüben von Verbrechen als für das Verhindern von solchen finden ;-)

    Die zitierte Co-Autorin Amanda Vicary beschäftigt sich übrigens nicht nur mit "Women's attraction to crime and criminals", sondern auch mit "Facebook usage in response to tragedy". Um welche Studie es sich genau handelt, wird in dem Zeitungsbericht nicht angegeben, aber ich nehme an, es ist folgende: Amanda M. Vicary / R. Chris Fraley: "Captured by True Crime: Why are women drawn to tales of rape, murder, and serial killers?" In: Social Psychological and Personality Science 1 (2010) 1, S. 81 - 86 (Preprint/pdf). Darin heißt es: "Regardless of the reasons behind women's heightened fear of crime, the characteristics that make these books appealing to women are all highly relevant in terms of preventing or surviving a crime. For example, by understanding why an individual decides to kill, a woman can learn the warning signs to watch for in a jealous lover or stranger. By learning escape tips, women learn survival strategies they can use if actually kidnapped or held captive. In addition, the finding that women consider true crime books more appealing when the victims are female supports the notion that women may be attracted to these books because of the potential life-saving knowledge gained from reading them" (S. 85).

    Thursday, February 18, 2010

    Bibliotheksbestand des Tages

    Aschermittwoch: "Zu was brauchen wir einen Fasching? Die arbeitsame Klasse findet ihren Faasching in den Erholungsstunden; und für die Müßiggänger ist ja das ganze Jahr Fasching" (S. 5)

    Aschermittwoch: "Wie ich sehe, hat er sich auch hübsch fremder Sünden theilhaftig gemacht?"
    Fasching: "Die machen fast den Hauptteil meines Sündenpackes aus. Ich bin Schuld an so vielen tausend und tausend Wein- und Bierräuschen, und allen den Folgen, die aus übermäßigem Genuße hitziger Getränke entstehen. (...) Endlich bin ich auch Schuld an so mancher verschlafenen Tagsatzung der Advokaten, an so manchen versäumten Concilien der Ärzte, an so manchen liegen gebliebenen Referaten, Bescheiden oder Resolutionen der Beamten" (S. 10/12)

    Aus: Der reumüthige Fasching am Beichtstuhle des Aschermittwochs. Wien: In Kommißion bey Peter Rehm 1796 (Signatur A 11446)

    Wednesday, February 17, 2010

    reading diary

    I noticed that the reading diary in my blog is more than incomplete - most of the books I read (or put aside) are documented on the Facebook app "I'm reading". So here come a few additions:

    currently reading:

  • Terry Pratchett: Moving pictures. Corgi Books 1991
  • Oliver Polak: Ich darf das, ich bin Jude. Kiepenheuer & Witsch 2009
  • recently finished:

  • Emma Donoghue: Touchy Subjects. Virago 2006
  • David Sedaris: When You Are Engulfed in Flames. Abacus 2009
  • Setzen wir Tiere an?

    Bei unserer Datenbereinigung sind einige Personendatensätze von Tieren aufgetaucht - sei das nun Hund Lassie, Hengst Trigger oder Toni, das Wunderpferd. Daher die Frage: "Setzen wir Tiere an?" Mein erster Gedanke war "an ja, aus nein" ;-) Ich habe zwar Regeln dafür gefunden, wie man Tiernamen ansetzt, und schließlich haben auch literarische Figuren wie Harry Potter und Kriemhild (*) eine PND-Nummer, aber die Regeln nehmen uns die Entscheidung darüber, ob es sinnvoll bzw. notwendig ist, überhaupt Datensätze für Tiere anzulegen, nicht ab. Meistens ist mit dem Tierdatensatz nur ein einziges Filmplakat verknüpft.

    (*) Bei Harry Potter (122613139) finde ich die Bemerkung "Geburtsjahr unbekannt" witzig, und bei Kriemhild (118919601) ärgert mich ein bisschen, dass bei "Daten zur Person" nicht mehr steht als "Siegfrieds Frau". Die Frau, das relative Wesen.

    CfP: Der Vampir in den Kinder- und Jugendmedien

    Die Tagung "Der Vampir in den Kinder- und Jugendmedien" findet vom 17. bis 19. Februar 2011 an der Universität Siegen statt. Die Deadline für die Einreichung von Abstracts ist der 30. April 2010. Zum Hintergrund: "Das Ziel der geplanten interdisziplinär und auch komparatistisch ausgerichteten Konferenz besteht darin, Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen (Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft, Pädagogik) zusammenzubringen, um auf diese Weise die aktuelle Forschung zum Vampir zu bündeln und neue Fragestellungen, die für eine künftige Kinder- und Jugendliteraturforschung von Relevanz sind, zu entwickeln. In der Forschung ist der Vampir und seine Funktion innerhalb der Kinder- und Jugendliteratur bislang kaum aufgearbeitet worden. Innerhalb der Kinderliteratur erfüllt der Vampir unterschiedliche Funktionen, denen im Laufe des Symposions nachgegangen werden soll. In der Jugendliteratur spielt der Vampir eine differenziertere Rolle. Die Verknüpfung von Liebesgeschichten mit Vampirerzählungen wird immer wieder aufgegriffen und neu interpretiert. Fragen nach Adoleszenz und der Darstellung von Adoleszenz sind interessant, um auch bestimmte Entwicklungen innerhalb der Vampirliteratur nachzuzeichnen. Es finden sich zudem auch weiterhin die traditionellen Verknüpfungen von Vampirgestalten mit Abenteuer- oder Detektivgeschichten, wobei sich der Vampir nicht immer auch als solcher entpuppt". - Zum Weiterlesen.- Hinweis aus h-germanistik.

    Monday, February 15, 2010

    Vorschlag für ein T-Shirt

    Wir sind ja derzeit heftig mit Datenpflege beschäftigt, und heute brachte ich unseren diesbezüglich grundsätzlich sehr tapferen freien MitarbeiterInnen schonend bei, dass nach den Körperschafts- nun auch noch die Personendatensätze und Altdatenaufnahmen dran kommen. Wir überlegten dann, ob sie nicht T-Shirts mit der Aufschrift "I worked at the library and all I did was correcting lousy corporate entries" bekommen sollten...

    Friday, February 12, 2010

    Schulbibliothek: Nur zum Herumhängen?

    Tad Wakefield, Mitglied des Santa Rosa school board, "said he was 'very comfortable' in returning the last seven Santa Rosa teacher librarians back to the classroom because he thinks that 'kids use technology on their own' and that libraries are used only for 'hanging out'" (Quelle). Die BibliothekarInnen wollten das natürlich nicht unkommentiert stehen lassen. In einem Leserbrief wird der Aufgabenbereich der SchulbibliothekarInnen sehr gut beschrieben. Ein Zitat: "The way I see it, every student is my student. I am responsible for ensuring that every student I serve graduates with highly developed critical thinking skills, an appreciation for literature and the knowledge of how to effectively locate and evaluate information from both print and electronic sources. In a nutshell, I am a specialist in information literacy. School librarians collaborate with teachers, administrators and staff to ensure that students are efficient and effective users of ideas and information" (Cathy Collins: "In defense of school librarians". In: Press Democrat, 11. Februar 2010).

    Siehe dazu auch Kerry Benefield: "Santa Rosa may cut school year, spring sports" vom 8. Februar 2010, Nancy A. Persons' Leserbrief vom 7. November 2009 und Connie Williams: "Don't leave students without librarians" vom 2. November 2009. - Via LISNews.

    For the ninja librarian

    Ninja Generator schreibt 'librarian'

    Thursday, February 11, 2010

    How to write badly well

    One of the funniest weblogs I am currently subscribed to is "How to write badly well" by Joel Stickley. The posts usually consist of a short piece of advice illustrated by a short text. Currently, there's "sci-fi week" going on, and advice #2 was "Explain everything": "With the sound of the alarm ringing in his ears, Colonel Daringman leapt from his seat, taking full advantage of the reduced gravity environment of Fleet Ship H546-X, a 0.8G inertia field generated by the constant rotary movement of the ship's internal shell which was separated from the blastproof exterior by an atom-thin layer of vacuum and electromagnetic repulsor fields, and ran down the corridor" :-)
    One of my all-time favourites (so far) is "Select words for their impressiveness rather than their relevance": "As it was after eight of the clock and I was in a particularly ecbatic frame of psyche, I decided to oscillate by the publican's place of business and masticate the rind for a short sojourn" :-))

    P.S.: Stickley is also on Twitter and Google Profiles. - Other recommended weblogs giving writing advice: Write to done and some entries in 101 reasons to stop writing.

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn.

  • Sven Kuttner: "Der weiß-blaue Kreis. Das Sozialprofil des höheren Bibliotheksdienstes der Universitätsbibliothek München im 20. Jahrhundert". In: Bibliotheksdienst 44 (2010) 1, S. 16 - 24
  • Genevieve Hart: "Job Satisfaction in a South African Academic Library in Transition". In: The Journal of Academic Librarianship 36 (2010) 1, S. 53 - 62
  • Wednesday, February 10, 2010

    Tätigkeiten von Mann und Frau

    Ich studiere gerade die "Liste der zugelassenen Berufs- und Tätigkeitsbezeichnungen" (pdf) für die Personennamendatei und finde interessant, welche der Berufe und Tätigkeiten nur in _einem_ grammatikalischen Geschlecht angeführt werden. Beispiele: Zuhälter, Weinkönigin, Woiwode. Einen weiblichen Torero gibt es übrigens in der Liste - und jetzt weiß ich auch, dass das männliche Pendant zu einer Hebamme ein "Entbindungspfleger" ist.

    Bibliotheksbestand des Tages

    Ich hab hierblogs schon einmal und noch einmal darauf verwiesen, aber immer wieder schaue ich mir gerne unseren Bestand an "Circularen" oder amtlichen Rundschreiben an, diesmal jene des Kreisamts im Viertel ober dem Wienerwald (Signatur C 243090). Ich finde großartig, dass diese Einblattdrucke zu einem großen Teil einzeln erfasst wurden. Manchmal "pfusche" ich beim Infodienst ein bisschen im Katalog der Druckschriftensammlung und beschlagworte oder klassifiziere die Circulare, um die Chance auf Zufallsfunde durch BenutzerInnen zu erhöhen. Beispiele:
  • Holzschlägerknechte sind nicht von der Stellung vor der Militärskommission befreit. 11. Juni 1802
  • Erhöhung des Atzungsgeldes für Schüblinge. 4. März 1802
  • Womit die neuerlichen Bestimmungen in Absicht auf die Abtragung der trigonometrischen Zeichen bekannt gemacht werden. 17. Oktober 1826
  • Es hat von der jährlichen Wiederholung und Einsendung der Reverse hinsichtlich der Gesellschaft für Beamten abzukommen. 29. Januar 1802
  • Fähnrich Joseph Fodri ist über den abgeführten Ediktalprozess ehrlos kassiert worden. 30. Januar 1802
  • Über die wirksame Herstellung der Sicherheit und Festnahme der Räuber. 25. Jänner 1802
  • Unterrichtung über die Unnutzbarkeit der Nußbäume. 20. Juni 1802
  • Zustellung der Kreisschreiben über verbotene Bücher im Nachlass. 29. März 1802
  • Update:

  • "Sooft ein Pfarrer mit dem Tod abgeht hat die betreffende Obrigkeit dessen Steuerrückstand zu ermitteln. 9. März 1832" (kk. Kreisamt des Viertels ober dem Manhartsberg)
  • Sunday, February 07, 2010

    Maybe a librarian

    "The man in front of me was shaking, I could see that now. His head was bent as if to ward off a blow. It was a big balding head, but not unnaturally big. I might have taken him for a civil servant, if I'd passed him in the street, or maybe a librarian. 'Peur,' he said faintly, distinctly. 'J'ai peur.' He was afraid. What was he afraid of?".

    Emma Donoghue: "The sanctuary of hands". In: Touchy subjects. London: Virago 2006, S. 133

    Neulich im Lokal

    "Wir hätten gerne einen Tisch für zwei Personen".
    "Raucher oder Nichtraucher?"
    "Nichtraucher".
    "Nichts mehr frei".
    "Dann Raucher".
    "Auch nicht".
    ---

    Erinnerte mich ein wenig an Google, das manchmal fragt "Meinten Sie XY?", und wenn man draufklickt, gibt es null Treffer.

    Thursday, February 04, 2010

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn.

  • Miss Richardson: "Librarianship as a profession for women". In: The Library 6 (1894), reprinted in Rory Litwin (Hrsg.): Library Daylight. Tracings of modern librarianship, 1874 - 1922. Duluth: Library Juice Press 2006
  • Wiltraut Zick: "Berufsschulunterricht für 5 Fachrichtungen - ein weites Feld". In: Sabine Schütte (Hrsg.): 10 Jahre FaMI - Ein Beruf emanzipiert sich!? Eine Festschrift. Bock+Herchen 2009, S. 58 - 64
  • Roswitha Hoge: "10 Jahre Berufsausbildung von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste aus der Sicht einer zuständigen Stelle". In: Sabine Schütte (Hrsg.): 10 Jahre FaMI - Ein Beruf emanzipiert sich!? Eine Festschrift. Bock+Herchen 2009, S. 43 - 46
  • Graeme Muirhead (Hrsg.): The Systems Librarian. The role of the library systems manager. London: Library Association 1994
  • Hazel Woodward / Jack Meadows: "The training of systems librarians". In: Graeme Muirhead (Hrsg.): The Systems Librarian. The role of the library systems manager. London: Library Association 1994, S. 173 - 188
  • Shelagh Fisher: "What's the use of systems? The role of library systems in the education of young professionals". In: Graeme Muirhead (Hrsg.): The Systems Librarian. The role of the library systems manager. London: Library Association 1994, S. 189 - 212
  • Dialog am Infoschalter

  • "Sind Sie [druckst herum] Bibliothekarin?"
  • "Ja" [wen haben Sie in einer Bibliothek am Infoschalter erwartet?]
  • "Na, das ist auch ein staubiger Beruf".
  • "Ganz im Gegenteil!"
  • "Nein, nein, ich meine nicht von der Materie, sondern von den Objekten her" ;-)
  • irgendwie eh alles

    Ich schätze die Newsletter bzw. Informationsmails von Amazon durchaus. Ja, es interessiert mich häufig, wenn eine Autorin, von der ich ein Buch gekauft habe, ein neues herausbringt. Aber manchmal ist der Zusammenhang schon sehr an den Haaren herbeigezogen: "Kunden, die Bücher von Franz Kafka gekauft oder bewertet haben, haben auch Frau Jenny Treibel: Rettungstüte 'safer abi': Textausgabe, Lektüreschlüssel, Erläuterungen und Dokumente von Theodor Fontane bestellt. Daher freut es Sie sicher, dass Frau Jenny Treibel: Rettungstüte 'safer abi': Textausgabe, Lektüreschlüssel, Erläuterungen und Dokumente am Februar 2010 erscheint". Oh ja! Ich bin außer mir vor Freude! Noch besser ist, dass ich überhaupt noch nie ein Kafka-Buch bei Amazon gekauft habe! Geschweige denn eines von Fontane! (Betonung liegt auf "bei Amazon")

    Wednesday, February 03, 2010

    "Nutzenmotive" des Buches

    "Das Buch ist ein hochemotionales Produkt – gerade in schwierigen Zeiten ist es besonders beliebt, weil es zentrale Nutzenmotive wie Sicherheit, Orientierung und Abwechslung vom Alltag bedient", sagt der Geschäftsführer von Thalia, Josef Pretzl. - Quelle: Hauptverband des österreichischen Buchhandels und buchreport.de.

    Tuesday, February 02, 2010

    huch - Inhaltsverbreitung

    Antwort eines Zeitschriftenverlags auf die Frage nach einem Online-Zugang für die Bibliothek, der im normalen Abopreis enthalten ist: "Wir vergeben grundsätzlich keine Online-Zugänge an Bibliotheken und Institutionen, da es in diesen Einrichtungen zu einer vermehrten Verbreitung der Inhalte kommt". Hihi. Fairerweise muss man ergänzen, dass "ohne Campus-Lizenz" gemeint ist, aber die Formulierung find ich schon süß (und bezeichnend). - Danke für den Hinweis an einen lieben Berufskollegen!

    Saturday, January 30, 2010

    "Kids practice organizing, sharing, borrowing, returning"

    Amazon Little Librarian toy

    Ich überlege immer noch, ob das ein Scherz oder ein Must-Have für Kinder von BibliothekarInnen ist: "Little Librarian will provide book lovers with everything they need to transform their book collection into a library. Kids can practice the important skills of organizing, sharing, borrowing, and returning".

    Friday, January 29, 2010

    Follow a Museum-Day

    Am 1. Februar findet der erste "Follow a museum-Tag statt. Hintergrund: "Over one million people are following museums on Twitter. What if each of these people told a friend about a museum that they enjoy following? What if someone who hasn't visited a museum for years was inspired to engage with art by Twitter? What if more people used Twitter to tell museums what they think about their exhibitions?"

    Logo Follow a Museum Day

    Deswegen sind alle Tweeple aufgerufen, an diesem Tag mittels Hashtag #followamuseum auf ein Museum ihrer Wahl hinzuweisen. Es gibt auf der Website auch ein Verzeichnis von twitternden Museen, in dem derzeit zwölf österreichische Museen aufgeführt werden. Weitere können via Twitter an followamuseum gemeldet werden. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Kindermuseum Schönbrunn: kindermuseum
  • Österreichisches Jüdisches Museum, Eisenstadt: JewishMuseumAT
  • Museo de Arte Contemporáneo, Lima: museomaclima
  • Pinakotheken München: pinakotheken_de
  • Salisbury Museum: SalisburyMuseum
  • The Jewish Museum, New York: TheJewishMuseum
  • AfrikaMuseum, Berg en Dal (NL): AfrikaMuseum
  • Osaka Museum of National History: osaka_shizenshi
  • Kinomuseum Klagenfurt: kinomuseum
  • Wednesday, January 27, 2010

    Ein FamilienERWerbstück

    Ich habe letzte Woche auf Ebay zufällig ein Buch gefunden, das mein Großvater geschrieben hat, und musste es natürlich gleich erwerben :-)) Rudolf Janisch: Werken - aber richtig! Ein Handbuch für Schule und Haus. Wien: Österreichischer Bundesverlag 1951. Das Buch gliedert sich in vier Abschnitte: Werkzeugkunde, Werkstoffkunde, kleine Motorenkunde und Unfallschutz. Laut Vermerk auf der letzten Seite stammen die "Strichzeichnungen und Skizzen aus der Hand des Verfassers".
    Eine zufällige Namensübereinstimmung halte ich für äußerst unwahrscheinlich - mein Opa war Berufsschullehrer, der "Ingenieur" stimmt auch, also passt da alles zusammen.

    Buchcover, Rudolf Janisch, Werken - aber richtig

    "lively and interesting people"

    "I cannot believe that libraries can be lively and interesting places unless they are run by lively and interesting people who find it hard to suppress their views"

    Aus: William R. Maidment: Librarianship. Newton Abbot, North Pomfret, Vancouver: David & Charles 1975 (= The Professions)

    Tatort-Tagebuch Jänner 2010

    Zum Nachlesen: die Tatort-Tagebücher von Dezember, November, Oktober, September, August, Juli, Juni und April/Mai.

  • 9.1. Alles umsonst - Braunschweig / Hannover
  • 11.1.: Himmelfahrt - Kiel
  • 14.1.: Acht Jahre später - Essen
  • 19.1.: Blutwurstwalzer - Berlin
  • 20.1.: Weil sie böse sind - Frankfurt
  • 23.1.: Ein Glücksgefühl - Hamburg
  • 24.1.: Zweikampf - Essen
  • 24.1.: Money! Money! - Dresden
  • 24.1.: Hilflos - Saarbrücken
  • 31.1.: Vergessene Erinnerung - Hannover
  • Tuesday, January 26, 2010

    Neuerwerbungen

  • Mary Daly, Jane Caputi (Mitarb.), Sudie Rakusin (Ill.): : Websters' First New Intergalactic Wickedary of the English Language. London: The women's press 1988
  • Darlene E. Weingand: Customer Service Excellence: A Concise Guide for Librarians. Chicago, London: American Library Association 1997 (= ALA Editions)
  • Walt Crawford: Technical Standards: Introduction for Librarians. White Plains: Knowledge Industry Publ. 1986 (= Professional Librarian Series)
  • William R. Maidment: Librarianship. Newton Abbot, North Pomfret, North Vancouver: David & Charles 1975 (= The Professions)
  • Graeme Muirhead (Hrsg.): The Systems Librarian: Role of the Library Systems Manager. London: Library Association 1994 [enthält Aufsätze wie "Dazed and confused: System management at Hillingon Borough Libraries" von Duncan Westlake und "More by accident than design, or, The rise and rise of a chief cataloguer?" von Angela Warlow]
  • George Garry Warren: The Handicapped Librarian: A Study in Barriers. Metuchen, London: Scarecrow 1979
  • E. J. Josey (Hrsg.): The Black Librarian in America. Metuchen: Scarecrow 1970 [Anthologie von Essays; enthält u.a. "ALA and the black librarian: Strategies for the Seventies" von Robert Wedgeworth und "Hiring practices in lw libraries" von Magdalene O'Rourke)
  • Gillian A. Burrington: Equally Good: Women in British Librarianship. Association of Assistant Librarians 1993 [enthält allgemeine Kapitel und autobiographische Schilderungen von Bibliothekarinnen]
  • Alle oder keiner

    "King George V once described the public library system as a national university that all may attend and none need ever leave. A notable comment this, just the kind of thing chief librarians like to quote in their annual reports. (...) By contrast, people can and do live the whole of their lives without seeing the inside of a public library, a museum or an art gallery; librarians always have to remember that the public library is an institution that none need ever attend and all may leave alone".

    Aus: William R. Maidment: Librarianship. Newton Abbot, North Pomfret, Vancouver: David & Charles 1975 (= The Professions), S. 9

    Monday, January 25, 2010

    Neuerwerbung

    Sascha Mamczak / Wolfgang Jeschke (Hrsg.): Das Science Fiction-Jahr 2007. München: Heyne 2007

    Beim Kauf dieses Buches ärgerte ich mich ein bisschen. Es lag in der Wühlkiste einer bekannten Buchhandelskette um vier Euro. Aus Versehen wurde aber der Originalpreis, zweiundzwanzig Euro, berechnet. Gut, kann passieren. Als ich die Verkäuferin darauf hinwies, reagierte sie sehr freundlich und schuldbewusst ;-) Aber: Ich bekam nicht etwa mein Geld zurück, sondern eine Gutschrift, die nur in dieser Filiale und auch nur für ein Jahr gilt. Und das, obwohl es eindeutig nicht meine Schuld war. Ich war aber nicht zum Streiten aufgelegt.

    Sunday, January 24, 2010

    Neuerwerbungen

    Der Flohmarkt im Böhmischen Prater wirkte zunächst nicht vielversprechend - ein Haufen Militaria und Dinge wie eine Hitler-Plastikfigur und eine Biographie von Frau Göring, also eher was für den Verfassungsschutz als für mich. Dann aber entdeckte ich links hinten doch noch die "normale" Bücherecke. Ergebnis:
  • Peter Griese (Hrsg.): Unternehmen PSI. Von Parakräften und Mutanten. Preisgekrönte Stories aus dem Perry Rhodan-Leserwettbewerb. Rastatt: Pabel 1978
  • Ian Wallace: Der Flug nach Ligeria. München: Heyne 1978 [Orig.: Deathstar Voyage, 1969]
  • Stuart Gordon: Gesang der Mutanten. Bergisch-Gladbach: Bastei-Lübbe 1980 [Orig.: Two-Eyes, 1980]
  • Ursula K. Le Guin: Malafrena. München: Heyne 1984 [Orig.: Malafrena, 1979]
  • A.E. Van Vogt: Planeten zu verkaufen. Bergisch-Gladbach: Bastei-Lübbe 1984 [Orig.: Planets for sale, 1953]
  • Niels Haislund, Aage Salling: Engelsk-dansk ordbog. Odense: Skandinavisk Bogforlag 1985
  • Dorotheum: Plakate, Reklame, Comics, Film- und Fotohistorika. 7. Mai 2008
  • Dorotheum: Plakate, Reklame, Comics, Film- und Fotohistorika. 6. Juni 2007
  • Dorotheum: Plakate, Reklame, Comics, Film- und Fotohistorika. 2. Juni 2009
  • Tatort-Tagebuch Dezember 2009

    Zum Nachlesen: die Tatort-Tagebücher von November, Oktober, September, August, Juli, Juni und April/Mai.

  • 2.12.: Schwarzer Advent - München
  • 3.12.: Die unscheinbare Frau - Bremen
  • 4.12.: Bermuda - Köln
  • 9.12.: Mord hinterm Deich - Hamburg
  • 13.12.: Wir sind die Guten - München
  • 20.12.: Einsatz in Leipzig - Dresden
  • 21.12.: Bienzle und der Zuckerbäcker - Stuttgart
  • Tuesday, January 19, 2010

    Plakat-Werbespruch des Tages

    Der Spruch stammt von einem österreichischen Plakat aus dem Jahr 1924, Signatur P 21658:

    "Mensch! Der Du eine Aktentasche trägst,
    ganz sicherlich dich manchmal frägst:
    Was wäre meinem Frauchen heut' genehm?
    Bring' ihr nach Hause Baumer-Jam"

    Bibliothek der Grünen Bildungswerkstatt

    Die Bibliothek der Grünen Bildungswerkstatt Wien umfasst rund zweitausend Bücher und Zeitschriften zu den Themen Gesellschaftstheorie, Friedenspolitik, Rechtsextremismus und Nationalsozialismus, Bildung, Integration, Politik, Feminismus, Ökologie und Nachhaltigkeit, Globalisierung und Grüne Literatur. Die Medien können im Onlinekatalog reserviert und dann jeweils am Dienstag von 10 bis 13 Uhr und am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr abgeholt werden. Adresse: Neubaugasse 8, 1070 Wien. Entlehnfrist: 1 Monat, danach werden pro Woche 5 Euro Versäumnisgebühr eingehoben. Informationen bei Oswald Kuppelwieser (oswald.kuppelwieser at gbw-wien.at).

    Monday, January 18, 2010

    Mehr Bedeutung für die Museumsbibliothek

    Die neue Leiterin des Museums Moderner Kunst Kärnten, Christine Wetzlinger-Grundnig, "sprach auch die vorhandene große Lücke im Wissenschaftsbereich an, die es zu schließen gelte. Weiters werden der elektronischen Inventarisierung, der Erstellung einer informativeren Homepage und der öffentlich zugänglichen Bibliothek mehr Bedeutung beigemessen". Quelle: APA OTS.

    Sunday, January 17, 2010

    Katalogisieren mehr was für die Stillen

    "Some go in for cataloguing as a speciality; this is suited to the quiet, shy women, who, though fully qualified for the work, prefer to do that part of it which may be accomplished away from public view. Others, who do not shine in cataloguing, are well fitted to meet amd aid those who come to consult the books under their charge. Some combine both qualities, and are fitted to take control of a library".

    Aus: Miss Richardson: "Librarianship as a profession for women". In: The Library 6 (1894), reprinted in Rory Litwin (Hrsg.): Library Daylight. Tracings of modern librarianship, 1874 - 1922. Duluth: Library Juice Press 2006

    BBB news

    Die neuesten Einträge in meiner Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn.

  • Gary Neil Fitsimmons: "Academic library directors in the eyes of hiring administrators: A comparison of the attributes, qualifications, and competencies desired by chief academic officers with those recommended by academic library directors". In: Advances in Library Administration and Organization 26 (2008), S. 265 - 315
  • Jane Fama / Elaine Martin: "One Model for Creating a Career Ladder for Library Support Staff". In: The Journal of Academic Librarianship 35 (2009) 5, S. 475 - 481
  • Michael Garland: Miss Smith and the Haunted Library. Dutton Juvenile 2009
  • Walter K. Ludwig: Die Wandlitz-Papiere. Hillesheim: KBV 2007
  • Lihong Zhu: "Employers' expectations for head of technical services positions in academic libraries". In: Library Collections, Acquisitions, and Technical Services 33 (2009) 4, S. 123 - 131
  • Richard J. Cox: The Demise of Library School: Personal Reflections on Professional Education in the Modern Corporate University. Library Juice Press 2010 [erwartet für Frühjahr 2010]
  • Toni Samek / Moyra Lang / Katia R. Roberto (Hrsg.): She Was a Booklegger: Remembering Celeste West. Library Juice Press 2010 [erwartet für Frühjahr 2010]
  • Juris Dilevko: The Politics of Professionalism: A Retro-Progressive Proposal for Librarianship. Library Juice Press 2009
  • Danny P. Wallace: "The iSchools, Education for Librarianship, and the Voice of Doom and Gloom". In: The Journal of Academic Librarianship 35 (2009) 5, S. 405 - 409
  • Kathleen DeLong: "The Engagement of New Library Professionals in Leadership". In: The Journal of Academic Librarianship 35 (2009) 5, S. 445 - 456
  • Youngok Choi / Edie Rasmussen: "What Qualifications and Skills are Important for Digital Librarian Positions in Academic Libraries? A Job Advertisement Analysis". In: The Journal of Academic Librarianship 35 (2009) 5, S. 457 - 467
  • Unterrichten im Online-Raum

    Am Mittwoch habe ich zum ersten Mal einen Vortrag in einem Online-Raum von iVocalize gehalten. Das hat mir trotz gewisser Aufregung vorher großen Spaß gemacht. Ein paar "Plusse" (Pli? Plura?) und "Minusse":

    + Orts- und Zeitunabhängigkeit. Gerade bei berufsbegleitend Studierenden, die sehr wenig Präsenzphasen haben, ist es angenehm, einen Gastvortrag auch außerhalb dieses engen Zeitraums abhalten zu können.
    + Nur Audio. Hat schon Vorteile, wenn man einen Vortrag in der Jogginghose halten oder anhören kann ;-) bzw. wenn man sich rein auf die Stimme konzentrieren kann und nicht auch noch auf Gestik und Mimik achten muss. Es ist aber auch möglich, bei akustischen Wortmeldungen ein Bild via Webcam einzublenden, wenn man das möchte. Fiel bei mir von vornherein aus, weil ich keine habe.
    - kein unmittelbares Feedback. Es ist ein bisschen seltsam, zu sprechen und zu sprechen und nicht zu wissen, wie humorvolle Bemerkungen ankommen, ob die Studis schon dahindämmern oder ob sie überhaupt noch anwesend sind ;-) Nachdem die Chatantworten bei meinen Fragen in die Runde aber sehr schnell eintrudelten, dürfte das Eingeloggtsein auch mit geistiger Anwesenheit einhergegangen sein ;-)
    + Es war nicht so schwierig wie erwartet, während des Vortrags das Chatfenster und die Wortmeldungen im Auge zu behalten.
    + Sogar mein eher antiker Rechner hat den Online-Raum überraschenderweise problemlos ausgehalten (danke, Compi).

    Screenshot von iVocalize

    Ich habe nicht alle Funktionen von iVocalize genutzt, weil das schließlich mein erster Online-Vortrag war. Hier das wichtigste (zur Vergrößerung auf das Bild klicken):

    1: Fenster für die Anzeige allgemeiner oder persönlicher Chatnachrichten.
    2: Fenster für das Hinterlassen von Chatnachrichten an alle oder einzelne Personen.
    3: Namensliste. Neben den Namen werden verschiedene Symbole angezeigt: abc-Symbol, wenn jemand gerade Text eintippt; eine Sprechblase für die Person, die gerade am Wort ist; eine Sprechblase mit Nummer, wenn sich mehrere Personen gleichzeitig zu Wort melden.
    4: Im großen Fenster rechts kann man Präsentationen hochladen oder synchronisiert browsen. Man kann mit dem Laserpointer zeigen, Hakerl setzen, reinschreiben etc.

    Friday, January 15, 2010

    Neuerscheinungen bei Library Juice Press

    Der Verlag Library Juice Press von Rory Litwin kündigt für 2010 einige interessante Neuerscheinungen an, die ich gerne lesen und vielleicht auch rezensieren möchte:


    Tracy Nectoux (Hrsg.): Out Behind the Desk: Workplace Issues for LGBTQ Librarians. "Out Behind the Desk: Workplace Issues for LGBTQ Librarians is an anthology of personal accounts by librarians and library workers relating experiences of being gay, lesbian, bisexual, transgendered, or queer at work. A broad spectrum of orientations and gender identities are represented, highlighting a range of experiences of being and/or coming out at work".

    Richard J. Cox: The Demise of Library School: Personal Reflections on Professional Education in the Modern Corporate University. "In The Demise of Library School, Richard J. Cox places the present and future of professional education for librarianship in the debate on the modern corporate university. It is a series of meditations on critical themes relating to the education of librarians, archivists, and other information professionals, playing off of other commentators analyzing the nature of higher education and its problems and promises".

    Martin Wallace, Erik Estep, Rebecca Tolley-Stokes (Hrsg.): Gen-X Perspectives on Librarianship. "The objective of this book is to view, critique and analyze what makes Gen-X librarians unique among other generations of librarians, what is unique or different about the professional situation of Gen-X librarians, what have Gen-X librarians contributed to the field, and what have they changed about the profession. In order to fully understand the X-Generation and librarianship, a variety of perspectives is needed".

    Wednesday, January 13, 2010

    Technische Sensation in Wien

    Gerade wiederentdeckt: "Aus dem Newsletter der Stadt Wien: Müssen Sie in Ihrer unmittelbaren Umgebung einen Baum entfernen? Das ist ab sofort auch online möglich. - Um diese technische Sensation wird Wien wahrscheinlich weltweit beneidet".

    Quelle: Herbert Hufnagl: "Wundersames". In: Kurier, Chronik Wien, Kopfstücke am Sonntag, 7. März 2004, S. 9

    Tuesday, January 12, 2010

    Ritueller Abschluss

    Ich würde so etwas natürlich nie tun (Skripten sind Büchern doch irgendwie zu ähnlich), aber ich könnte jetzt :-)) Eineinhalb Tage hab ich gebraucht, aber jetzt bin ich bereit, das Kapitel Dienstprüfung für mich abzuschließen - auch wenn am Donnerstag noch alle KurskollegInnen gemeinsam feiern, und zwar in der Pizzeria Fiorino, wo wir an Kurstagen gerne mittagessen waren.

    My year in first lines

    Auf die nette Idee "The first line of the first post for each month of the last year" bin ich bei Kathryn Greenhill von Librarians matter gestoßen, und die hat sie von Ruminations. Vgl. die Jahre 2003, 2007, 2008.

    Jänner: Einige Publikationen zum Thema "Faculty Status for librarians" aus der Bibliographie Berufsbild BibliothekarIn
    Februar: Das Metalab lädt herzlich zum Metaday #18 am Freitag, den 6. Februar 2009, um 19.30 Uhr: "Hacken auf dem Info-Layer 1.1" mit Erich Moechel
    März: "We asked children's librarians for SF and they said 'Oh, we do not allow children to read escapist literature.'"
    April: In letzter Zeit bin ich viel auf Facebook und Twitter unterwegs und befülle mein Weblog etwas weniger.
    Mai: "Die Archivare kommen aus Stiefenhofen, Weißensberg, Bodolz oder einem der 17 anderen Städte, Märkte oder Gemeinden des Landkreises".
    Juni: Mehr moose content mit Henri, meinem nach Henri Dunant benannten Ikea-Stoffelch, aus dem Urlaub bei Flickr.
    Juli: Frühstücks-Smoothie, Indioweckerl und Kaffee sind eindeutig vegan.
    August: Lolcats + Librarians = Liblols! - see Flickr: http://www.flickr.com/search/?q=liblols.
    September: Mein neuer Lieblings-Personendatensatz in unserem Katalog ist "Ignaz Schnitzer, Maurus Jókais von".
    Oktober: Nicht nur beim Kinogang, auch beim Katalogisieren von Filmplakaten bin ich immer wieder überrascht, wie Filmtitel übersetzt werden.
    November: Am Mittwoch, dem 4. November 2009, um 18.30 Uhr wird im Jüdischen Museum Wien das Buch "Die ehemalige jüdische Gemeinde Kobersdorf" von Erwin Hausensteiner vorgestellt.
    Dezember: Mir ist aufgefallen, dass ich hierblogs kaum etwas über den Dienstprüfungskurs geschrieben habe - das meiste dazu habe ich anscheinend auf Facebook gepostet.

    Neu von Ian Sansom: The bad book affair

    In der "Mobile Library Mystery"-Reihe von Ian Sansom ist - nach "Mr Dixon disappears" und "The Book Stops Here" [ergänze: "The delegates' choice"] - der dritte vierte Band "The Bad Book Affair" erschienen. Mir hat der erste Band gut und der zweite [oder dritte?] Band nicht gut gefallen, ich lasse mich vom dritten vierten also gerne überraschen: "Israel Armstrong — the hapless duffle coat wearing, navel-gazing librarian who solves crimes and domestic problems whilst driving a mobile library around the north coast of Ireland — finds himself on the brink of thirty. But any celebration, planned or otherwise, must be put on hold when a troubled teenager — the daughter of a local politician — mysteriously vanishes".

    Neuerwerbungen

  • Zoe Fairbairns: Der Frauenturm. Eine Apokalypse. Rotbuch Verlag 1988 ("a future history of women in Britain")
  • Nancy Warren: Drive Me Crazy. Kensington 2004 ("In the town of Swiftcurrent, Oregon, things are heating up. Dead bodies and missing masterpieces, family secrets and dangerous threats, a man who likes to feel his way around a problem and a woman who enjoys being the problem [= librarian] ...it's all adding up to the kind of steamy sleuthing that just may lead them both beyond temptation and put their desires in drive...")
  • Monday, January 11, 2010

    Dienstprüfungsadvent, 40. Fenster

    Nachdem ich die Dienstprüfung heute mit sehr gutem Erfolg hinter mich gebracht habe, wird dieses schriftliche Anbringen das letzte diesbezügliche Adventfensterl sein - auch wenn man mich wahrscheinlich noch einige Zeit mitten in der Nacht aufwecken und ohne Probleme die Prinzipien der Verwaltung und die Rechtsgrundlagen des Haushaltswesens aus mir rauskriegen können wird ;-)
    Zum Abschluss bringe ich noch ein Merkwort, mit dem sich eine Büchereikollegin die Hauptbestandteile eines Rechnungsabschlusses (für jene, die's gerade nicht parat haben: Kassenabschluss, Haushaltsrechnung, Vermögensnachweisung) merkt: Karl Heinz Vrasser.

    Update 12.1.2010: Nachdem ich ja kein Fenster mehr öffnen will, ergänze ich hier noch meine Merksätze für die Unterscheidung von Soll und Haben: Was SOLL ich denn kaufen? (Mittelverwendung) - HABEN wir das Geld dafür? (Mittelherkunft)

    Update 12.1.2010: Juhu, wir sind alle durchgekommen. Das liegt natürlich nur an der Genialität unseres Kurses und nicht im geringsten an der Milde der PrüferInnen ;-)

    Saturday, January 09, 2010

    Dienstprüfungsadvent, 39. Fenster

    "Sache ist alles, was von der Person verschieden ist und zum Gebrauch durch den Menschen dient. Keine Sache ist, was nicht beherrschbar ist (z.B. die Luft)".

    Aus: Skriptum "Bürgerliches Recht" für den technischen Dienst

    Dienstprüfungsadvent, 38. Fenster

    Beim Begriff "Gemeindevermittlungsamt" dachte ich zunächst an die Telephonzentrale, dabei ist das eine Einrichtung zur Streitschlichtung in der jeweiligen Bezirksvertretung.

    Friday, January 08, 2010

    Dienstprüfungsadvent, 37. Fenster

    "Die Vollstreckung ist jene behördliche Tätigkeit, die den Zustand bewirkt, der dem obrigkeitlichen Willen entspricht" (Verwaltungsverfahren)

    Thursday, January 07, 2010

    Dienstprüfungsadvent, 36. Fenster

    Die beste Staatsverfassung

    Diese nur kann ich dafür erkennen, die jedem erleichtert,
    Gut zu denken, doch nie, daß er so denke, bedarf.

    Aus: Friedrich Schiller: Dramatische Dichtungen III. Gedichte. Bertelsmann o.J., S. 429 (= Gesammelte Werke in fünf Bänden ; 3)

    Dienstprüfungsadvent, 35. Fenster

    Mittlerweile schwankt meine Stimmung stündlich zwischen Panik ("was war nochmal der Unterschied zwischen Betrieben gewerblicher Art und Betrieben mit marktbestimmter Tätigkeit?") und Übermut. In den Übermutszeiten frage ich mich beispielsweise, ob es auch eine Zessionarsstellung gibt und wie die wohl aussehen würde. Oder ob Damons tapferer Freund ein "Bürge und Zahler" oder ein "Ausfallsbürge" war.

    "Mich, Henker!" ruft er, "erwürget,
    Da bin ich, für den er gebürget".

    Ich muss allerdings darauf hinweisen, dass die Verpflichtungserklärung eines Bürgen der Schriftform bedarf, und die beiden machen es doch glatt nur durch konkludente Willenserklärung:

    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund,
    Und liefert sich aus dem Tyrannen,
    Der andere ziehet von dannen.

    Wednesday, January 06, 2010

    Dienstprüfungsadvent, 34. Fenster

    Begriff des Tages: "Verkürzung über die Hälfte". "Hat bey zweyseitig verbindlichen Geschäften ein Theil nicht einmahl die Hälfte dessen, was er dem andern gegeben hat, von diesem an dem gemeinen Werthe erhalten; so räumt das Gesetz dem verletzten Theile das Recht ein, die Aufhebung und die Herstellung in den vorigen Stand zu fordern" (§ 934 ABGB)

    Dienstprüfungsadvent, 33. Fenster

    Trifft die Eigenschaft der "grundsätzlichen Allzuständigkeit" auch auf die NASA zu? (Verfassungsrecht und EU)

    Dienstprüfungsadvent, 32. Fenster

    Folgende Passage aus dem Skriptum "Verfassung und Europäische Union" zitiere ich, obwohl sie natürlich JEGLICHEN aktuellen Bezugs entbehrt: "[Bei öffentlichen Mitteln] ist wegen des fehlenden wirtschaftlichen Risikos sowie des politischen Einflusses auf die Gebarung die Gefahr einer Fehlverwendung besonders groß" (S. 42).

    Tuesday, January 05, 2010

    Die ersten Neuerwerbungen 2010

  • Nancy H. Kleinbaum: Dead poets society. Based on the motion picture written by Tom Schulman. New York: Hyperion 1989
  • Margaret Atwood: Oryx and Crake. Repr. London: virago 2009
  • Vikas Swarup: Q & A. London: Black Swan 2006 [verfilmt als "Slumdog Millionaire"]
  • Dienstprüfungsadvent, 31. Fenster

    "Bei der Kapitalwertmethode wird der für die einzelnen Jahre erwartete Nettonutzen auf den Anschaffungstag mittels Kalkulationszinssatz abgezinst, also der jeweilige Barwert ermittelt" (Finanzrecht und -controlling)

    Monday, January 04, 2010

    Dienstprüfungsadvent, 30. Fenster

  • Gewässersohlstufen (Wasserbauten) 808 Stk
  • Sonderbauwerke 4 Stk
  • Brücken 444 Stk
  • Ruinen 1 Stk
  • Kirchen, Kapellen 2 Stk
  • Personenwaagen 10 Stk
  • Bunker 7 Stk
  • Schlösser 1 Stk
  • Hochwertige Bekleidungsstücke 2 Stk
  • Ställe, Scheunen und andere Wirtschaftsgebäude 2.812 m2
  • Aquarien 4 Stk
  • Nähmaschinen (Motor- oder Fußantrieb) 495 Stk
  • Pistolen 145 Stk
  • Handbibliotheken 201 Bibl
  • Müllsammelgefäße 110.827 Stk
  • Wiesenhobel 4 Stk
  • Bolzenschußapparate, Dübelapparate 21 Stk
  • Lochkartengeräte (Leser, Stanzer) 1 Stk
  • Kultgegenstände 30 Stk
  • Schallschluckhauben 3 Stk
  • Klaviere 717 Stk
  • Sonstiges kulturelles Anlagevermögen 4 Stk
  • (Auszug aus dem Mengeninventar der Stadt Wien zum 31. Dezember 2008)

    Sunday, January 03, 2010

    Einteilungssache

    Ich schmunzle beim Lernen gerade über das Kapitel "Einteilung der strafbaren Handlungen"... "ja, wart, i schau schnell in den Kalenda, jo, Montag hätt i Zeit für an Einbruch, und da Bankraub geht si am Mittwoch vurmittog aus, zwischndurch kriag ma no a poar Handtaschn unta...".

    Ergänzung: "hearst, wos is, host Zeit fia an Sochverhoid, der wos wia a gesetzliches Tatbüd is?" (inspiriert durch den Satz "Vorsätzlich handelt, wer einen Sachverhalt verwirklichen will, der einem gesetzlichen Tatbild entspricht")

    Wie wird man Journalist des Jahres?

    "Die Mutter schreibt die Familie in die städtische Bücherei ein, sodass sich der Sohn Woche für Woche ein neues Buch ausleihen kann. Und Herbert Lackner ist ein Viel-Leser".

    Elisabeth Horvath: "Uneitel und hoch gebildet. Herbert Lackner, Chefredakteur und Ressortleiter Politik im 'profil', ist Journalist des Jahres". In: Der österreichische Journalist 12/2009 + 1/2010, S. 41

    Dienstprüfungsadvent, 29. Fenster

    Wenn die Stadt Wien der Wegehalterhaftung unterliegt, unterlag dann Atlas der Planetenhalterhaftung?

    Dienstprüfungsadvent, 28. Fenster

    Zu Hülfe, zu Hülfe! Zufällig entdeckt bei einer RIS-Suche zum Thema Notstand: "Ein Kind kann enterbt werden: wenn es den Erblasser im Nothstande hülflos gelassen hat; (...) wenn es eine gegen die öffentliche Sittlichkeit anstößige Lebensart beharrlich führet" (§ 768 ABGB, aus dem Jahr 1811).

    Saturday, January 02, 2010

    Dienstprüfungsadvent, 27. Fenster

    "Sittenwidrigkeit hat nichts mit Angelegenheiten des Sex zu tun" (Vortragender im Zivilrecht).

    Dienstprüfungsadvent, 26. Fenster

    Aus dem Dienstrechtsskriptum: "die Person (Einzahl!), die mit dem/der Bediensteten in verschieden- oder gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaft lebt" - prust! Einzahl!! Nix mit Polyamory bei der Pflegefreistellung.

    Friday, January 01, 2010

    Dienstprüfungsadvent, 25. Fenster

    Eine Eheschließung ist ein antragsbedürftiger Verwaltungsakt.

    Abwechslung garantiert

    Liebe LeserInnen, die Ihr Euch nicht für meine Dienstprüfung interessiert (ich vermute, es könnte den einen oder die andere solche geben ;-) Keine Sorge, am 11. Jänner ist die Prüfung vorbei, und dann wird hier auch wieder etwas anderes zu lesen sein als Auszüge aus unseren Skripten und Kursanekdoten. Bis dahin nimmt das Lernen der sechs Prüfungsfächer allerdings einen sehr großen Teil meiner Gehirnkapazität und damit auch dieses Blogs ein.

    Neuerwerbung

    Aleister Crowley: Diary of a drug fiend. Reprint. Red Wheel/Weiser 2008 [1922; diese Ausgabe 1979] - "the story of a young man and woman who fall madly in love and whirl through Europe in a frenzied haze of heroin/cocaine adventure. Their ecstasy is brought to an uprupt end when their drug supply is cut off and despair replaces joy. Through the guidance of King Lamus, a master Adept, they free themselves from the entanglements of addiction by the application of practical Magick".

    Dienstprüfungsadvent, 24. Fenster

    Ich glaube, dieser Satz hat berechtigte Chancen auf das Alltimehigh: "Den Verwaltungsverfahrensgesetzen ist jeglicher Formalismus fremd".